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Der Gestank von Heidelberg und die seltsamen Beschwichtiger drucken

Lesezeit: 4:30

Gleich zweimal forderte an diesem Wochenende eine Amokfahrt mitten in Faschingsumzüge hinein Verletzte und zumindest ein Todesopfer. Einmal in Heidelberg, einmal in New Orleans. Beide Taten, vor allem jene in Heidelberg, treiben einem einen ganz üblen Geruch in die Nase, obwohl – nein, nicht obwohl, sondern gerade weil die Polizeibehörden sofort erklärt haben, die Taten hätten nichts mit Terror zu tun.

Das stinkt nämlich aus mehreren Gründen:

  1. Es ist immer extrem suspekt, wenn die Polizeibehörden zwar ein bestimmtes Motiv kategorisch ausschließen, wenn sie aber kein anderes nennen können. Das ist absolut unglaubwürdig.
  2. Noch unglaubwürdiger ist es, wenn die Behörden den Ausschluss eines Motivs, und zwar nur eines einzigen, ganz unmittelbar nach der Tat lautstark verkünden. Diesen Fehler haben sie nicht zum ersten Mal gemacht. In Österreich etwa erinnert sich jeder an die Grazer Amokfahrt, wo auch sofort so reagiert worden ist; dieser Massenmord ist dann freilich später von den Geschwornen und der Öffentlichkeit ganz anders gesehen worden, als die Behörden sie zu verkaufen versucht hatten.
  3. An den gleichen Vorfall erinnert auch die merkwürdige Polizeiaussage unmittelbar nach der Tat: „Der Grund liegt in der Psyche des Täters.“ Wie kann man das bei einem bisher polizeilich unbekannten Täter wissen wollen, der verletzt im Krankenhaus liegt und laut Polizeiangaben die Aussage verweigert? Ist das ein amateurhafter Versuch einer Ferndiagnose? Oder steckt in diesem Polizei-Satz lediglich die Banalität, dass im Grund jede Kriminaltat, wie auch jede andere Tat irgendwie mit der Psyche zu tun hat?
  4. Noch unglaubwürdiger wird die deutsche Polizei, weil sie unmittelbar nach der Tat sofort angedroht hat, gegen alle Tweets vorzugehen, wo Menschen die offizielle Version nicht geglaubt und Muslims in scharfen Worten für die Tat verantwortlich gemacht haben. Glaubwürdig wird die Polizei aber nur durch komplette Offenheit, nicht aber, indem sie statt für die Aufklärung der Tat sofort viel Energie dafür aufwendet, Kritiker zu jagen, weil diese vielleicht unziemlich harsch formuliert haben.
  5. Selbst wenn wir einmal annehmen, dass das Polizei-Getrommel „Deutscher OHNE Migrationshintergrund“ stimmen sollte, heißt das noch gar nichts. Denn es gibt zum Beispiel viele autochthone Deutsche und Österreicher, die – meist der Liebe wegen oder aus jugendlichem Hang zum Radikalismus – zum Islam übergetreten sind. Und es ist ein altbekanntes Phänomen, dass Konvertiten den Hang haben, besonders deutlich ihre neue Loyalität demonstrieren zu wollen.
  6. Ein 35-jähriger Langzeitstudent in einer bekannt linken Studentenstadt kann natürlich auch politische Terrormotive haben. Die extreme Linke gerade in Deutschland hat ja in den letzten Jahren vielfach große Sympathien für den Islamismus gezeigt (da gibt es leider nur wenige Ausnahmen wie Wagenknecht, Özdemir oder Kretschmann).
  7. Sollte der Mann aber wirklich geisteskrank sein, dann wäre auch ernsthaft zu prüfen, ob er von anderen angestiftet worden ist (das erinnert wiederum ein wenig an den Mord am Halbbruder des nordkoreanischen Diktators, wo sich die Mörder geschickt Dritter als Instrumente bedient haben, um sich selbst rechtzeitig absetzen zu können).
  8. Heidelberg wie New Orleans sind beides Orte, die weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind und geradezu symbolische Bedeutung haben. Der islamistische Terror hat sich ja immer besonders spektakuläre und bekannte Ziele gesucht (In Orleans gibt es wenigstens eine Art Motiv: Alkoholisierung des Täters. Wenngleich auch dies noch gar nichts sonst ausschließt).
  9. Vor allem aber stinken solche auffälligen polizeilichen Beschwichtigungsversuche vielen Menschen deshalb, weil die Sicherheitsbehörden in ihrer Kommunikationspolitik jede Glaubwürdigkeit verloren haben. Allzu oft haben sie in den letzten beiden Jahren abzulenken versucht, oder wichtige Aspekte einer Tat unterschlagen. So etwa den religiösen oder Migrations-Hintergrund von Tätern, von denen man oft nur noch Alter und Geschlecht erfahren hat. Wer einmal lügt …
  10. Diese Beschwichtigungsstrategie deutet ganz eindeutig auf das gezielte Bemühen, den migrationskritischen Parteien kein Futter zu geben. Das beweist auch die Berichterstattung über die beiden Amokfahrten. Die linken Medien versuchen jetzt Hand in Hand mit der politischen Macht, die blutigen Taten zu ignorieren: So ist es mehr als bezeichnend, dass etwa orf.at die Amokfahrt von Heidelberg schon wenige Stunden danach nur noch weit unten im Chronikteil meldet (obwohl dort auch zwei Österreicher zu Schaden gekommen sind!), also sogar noch unter der Zeile: „Dreifachjackpot bei Lotto“. Und oben in der Bildzeile findet sich zwar auch ein Karnevalsumzug, aber der von Rio, von dem man erfährt, dass er heuer „hochpolitisch“ sei.

Politik, Polizei und Medien glauben, mit totalem Hinunterspielen solcher Amokfahrten und aller ähnlichen Vorfälle den Zustrom zu den migrationskritischen Parteien stoppen zu können. Sie haben nur nicht begriffen, welch hohen Preis sie dafür zahlen müssen: den Verlust der eigenen Glaubwürdigkeit. Ist die nämlich einmal ruiniert, dann hilft gar nichts mehr. Dann verliert die gesamte Gesellschaft ihr Fundament. Dann braucht man sich auch nicht zu wundern, wenn die Menschen den auf vielen Schienen laufenden russischen Desinformationskampagnen immer mehr glauben. Daran können auch dümmliche Politsprücherln vieler Hollywood-Schauspieler nichts ändern.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2017 01:31

    In so genannten "intellektuellen Kreisen" wird immer wieder angemerkt oder beklagt, dass die Dummerln rechts der Mitte (rechts ist im Reich des linken betreuten Denkens ein Synonym für dumm) leider immer wieder an Verschwörungstheorien glauben.

    Tatsächlich verschwören sich die Redaktionen nicht. Sie wissen lediglich automatisch, was im Fall des Falles wie zu berichten ist.

    Jede Regierung rechts der Mitte würde in Mitteleuropa die Presseförderung und die Gesetze zur Regulierung der öffentlich-rechtlichen TV-Stationen ändern. Im Neusprech wäre das eine Knebelung der Presse, in der Realität ein Ruck von links in die Mitte.

    Was haben wir heute? Objektive Medien? Einen unabhängigen ORF? (Boah, der war gut). Freie und unabhängige Journalisten? Intelligente Journalisten? (Der war auch gut!)

    Ich bezweifle, dass die Polizei bei diesem Desinformationsspiel mitmacht. Es sieht eher nach Druck von oben aus.

    Und ja, mit jeder neuen Meldung festigt sich der Eindruck, dass wir belogen werden. Ob die Medien jetzt tatsächlich lügen oder ausnahmsweise einmal nicht, spielt dabei keine Rolle mehr. Wir glauben ihnen nichts mehr. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ... usw.

    Ich frage mich, wie es sich da als Journalist noch leben lässt. Da ist doch das Leben eines jeden Sandlers in der Wiener Gruft mit mehr Sinn aufgeladen wie dasjenige eines Schreibtischtäter. Mein Mitleid mit der Berufsgruppe der verhaltensoriginellen Berichterstatter ist jedenfalls enden wollen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2017 01:40

    Ich bin so froh,dass es donald trump gibt.er ist der erste schritt dass dieses schädliche,tödliche linke netzwerk,das schon die ganze welt wie ein spinnennetz umschliesst,ein loch bekommt.
    Warum schreibt die lügenpresse nie über die herkunft ausländischer täter,aber berichtet genau mit namen und herkunft über leute die vielleicht rechtsradikale motive hatten?
    Es ist eine für jeden normalbürger zu erkennende tatsache dass unser mitteleuropa von moslemischen horden überannt und in besitz genommen wird.nur unsere politiker wollen das nicht erkennen bzw nicht darauf reagieren,wobei das verhalten der unsäglichen merkel am schädlichsten ist.

  3. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2017 05:28

    Soviel Desiinformation, wie in Ö und D von den offiziellen Sendern
    in Umlauf gebracht wird, dagegen ist RT die reinste Wohltat.
    Außerdem - überall dort, wo unsere Medien das Gegenteil behaupten,
    hat RT zu 99 % recht ! ! !

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2017 01:42

    Eigentlich könnte man sagen:selber schuld.spätesten dann,wenn kreaturen wie merkel,schultz,die grünen wiedergewählt werden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorObrist
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2017 10:56

    Absichtlich in eine Menschenmenge zu fahren, Bomben zu zünden etc. ist immer als Terroranschlag zu bezeichnen und zu werten, unabhängig welche Motive oder Ideologien dahinterstecken.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPeter Pan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2017 10:53

    Verdächtig ist ja schon, daß in letzter Zeit selbst die abgekürzten Namen der Täter verschwiegen werden.
    Daher die Forderung an die Glaubwürdigkeit: Name und Religionbekenntnis auf den Tisch, dann werden die Mitbürger wenigstens mit ernsthaften Informationen versorgt!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Februar 2017 09:22

    Warum wird eine Zeitung überhaupt gefördert? Wenn sie so schlecht ist, hat sie am Markt nichts verloren. Nur APA Meldungen abzuschreiben ist einfach zu wenig Leistung.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnmerkung
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2017 07:24

    Die Psyche zu thematisieren, ist ein "Notwehr-Code" der Polizei. Einfache Methode: Überall dort, wo die Behörde weiß, dass die Politik vertuschen will, geht man demonstrativ mit unhaltbarem Psycho-Geschwätz an die Öffentlichkeit.

    So werden zwei Informationen vermittelt. Wo die Polizei die Psyche ins Spiel bringt, weil sie einen terroristischen Zusammenhang bestreiten muss,
    - liegt Terror vor und
    - will die Regierung die Sache niederschlagen.

    Wenn also die Polizei die Täterpsyche anspricht, kann die Öffentlichkeit sicher sein:
    - Es ist ein terroristischer Anschlag.
    - Der Täter ist ausländischer Herkunft. (Wäre er Inländer, würde ja die inländerfeindliche Regierung nichts vertuschen wollen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    01. März 2017 12:05

    Ich glaube, man sollte hier die Polizei nicht in einen Topf mit der Politik und der Justiz werfen: es haben sich ja Vertreter der Polizei mehrfach in Deutschland (aber teilweise auch bei uns) bitter beklagt, dass ihre Arbeit von der Politik und vor allem der Justiz wieder zunichte gemacht wird, bzw. dass die Polizei von Politik und Justiz ständig unter Druck gesetzt wird. Ließe man der Polizei mehr freie Hand, würden die Ergebnisse und auch die Information der Öffentlichkeit ganz anders aussehen.

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  1. monofavoriten (kein Partner)
    01. März 2017 17:14

    geh bitte, herr unterberger, grabens doch bitte endlich diesen russen-unsinn ein. bis jetzt hat mir NIEMAND, auch nicht sie auch nur den geringsten beweis irgendwelcher russland-finanzierter oder -organisierter propagandaunternehmungen liefern können. die russen haben das auch nicht nötig, denn sie bewegen sich im raum des gesunden menschenverstandes - und ausserhalb der weltregierungspläne einiger größenwahnsinniger zentralbanker-familien mit wurzeln in osteuropa/kaukasien (und ohne einen tropfen semitischen blutes im körper).

  2. Michael Stojanov (kein Partner)
    01. März 2017 12:48

    Da ich selber in Heidelberg promoviert habe und dort auch 10 Jahre lange gelebt habe, möchte ich nur eine kleine Anmerkung machen: Ich würde Heidelberg nicht als eine "bekannt linke Studentenstadt" bezeichnen.

    Dass relativ viele Studenten an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät mit grün sympathisieren, mag schon sein. Aber das ist überall so und in Heidelberg auch nicht stärker ausgeprägt als anderswo.
    Stark vertreten sind dort Medizin, Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik. In diesen Fächern gibt es traditionell keine nennenswerten linkslastigen Aktivitäten.
    Auch kann man dort keine linksextreme Szene vorfinden.

    Ganz ehrlich: Wien ist deutlich linkslastiger als Heidelberg.

  3. Torres (kein Partner)
    01. März 2017 12:05

    Ich glaube, man sollte hier die Polizei nicht in einen Topf mit der Politik und der Justiz werfen: es haben sich ja Vertreter der Polizei mehrfach in Deutschland (aber teilweise auch bei uns) bitter beklagt, dass ihre Arbeit von der Politik und vor allem der Justiz wieder zunichte gemacht wird, bzw. dass die Polizei von Politik und Justiz ständig unter Druck gesetzt wird. Ließe man der Polizei mehr freie Hand, würden die Ergebnisse und auch die Information der Öffentlichkeit ganz anders aussehen.

  4. Anmerkung (kein Partner)
    01. März 2017 07:24

    Die Psyche zu thematisieren, ist ein "Notwehr-Code" der Polizei. Einfache Methode: Überall dort, wo die Behörde weiß, dass die Politik vertuschen will, geht man demonstrativ mit unhaltbarem Psycho-Geschwätz an die Öffentlichkeit.

    So werden zwei Informationen vermittelt. Wo die Polizei die Psyche ins Spiel bringt, weil sie einen terroristischen Zusammenhang bestreiten muss,
    - liegt Terror vor und
    - will die Regierung die Sache niederschlagen.

    Wenn also die Polizei die Täterpsyche anspricht, kann die Öffentlichkeit sicher sein:
    - Es ist ein terroristischer Anschlag.
    - Der Täter ist ausländischer Herkunft. (Wäre er Inländer, würde ja die inländerfeindliche Regierung nichts vertuschen wollen.

  5. Bob
    27. Februar 2017 13:51

    Ein Hauptproblem sind die Nachahmungstäter. Geistig gestörte, die sich wichtig fühlen wollen, sind die eigentliche Bedrohung. Ob Schießwütige in Schulen oder Selbstmörder die sich vor den Zug werfen, es gibt genug Idioten die dadurch die Aufmerksamkeit der Gesellschaft "genießen" wollen. Und jede ausgeschlachtete Meldung in den Medien erzeugt wieder solche Psychopathen.

  6. Undine
    27. Februar 2017 11:53

    Das Stoßgebet des Berliner Bürgermeisters nach dem Terrorakt auf dem Berliner Weihnachtsmarkt habe ich noch im Ohr---es lautete sinngemäß:

    Hoffen wir, daß es kein islamischer Anschlag war!!

    Man hörte den flehenden, wenn auch unausgesprochenen Wunsch heraus, der Attentäter möge doch bitte ein Original-Deutscher sein!

    Gestern schrieb ich knapp vor Mitternacht:

    "OT---aber wie leicht man doch die ORF-Ansager glücklich machen kann: Mit einem DEUTSCHEN AMOKFAHRER OHNE MIGRATIONSHINTERGRUND!

    Auch in Deutschland wird man jubeln, daß endlich wieder einmal bewiesen wird, wie böse eigentlich die Deutschen sind. Da gibt's garantiert Mahnwachen, denn die Chance, einen nicht-islamischen Amokfahrer geboten zu bekommen hat man nicht oft...

    Ein 35-jähriger Student---was der wohl so intensiv studiert?"

    • ENIGMA
      27. Februar 2017 12:57

      Arabistik? ;-)

    • Freidenker (kein Partner)
      01. März 2017 14:02

      @Undine******************************.)
      Was mich immer wieder wundert ist, dass bei solchen bedeutenden Anschlägen die wahren Tatsachen nie, viel später oder meistens gar nicht öffentlichkeit bekannt werden. Gibt es da gar niemanden zB Polizisten, Helfer oder sonstige objektive Augenzeugen die anonym im Netz entgegen der verlogenen offiziellen Dastellung der Wahrheit etwas auf die Sprünge helfen könnten?

      Bei jeden kleinen Verkehrsunfall, Brand oder sonstigen Vorfällen gibt es doch auch jede Menge Leute, die oft über die banalsten Einzelheiten rund um solche Ereignisse Bescheid wissen und jedem sagen der sie gerne hören möchte.

  7. Obrist
    27. Februar 2017 10:56

    Absichtlich in eine Menschenmenge zu fahren, Bomben zu zünden etc. ist immer als Terroranschlag zu bezeichnen und zu werten, unabhängig welche Motive oder Ideologien dahinterstecken.

  8. Peter Pan
    27. Februar 2017 10:53

    Verdächtig ist ja schon, daß in letzter Zeit selbst die abgekürzten Namen der Täter verschwiegen werden.
    Daher die Forderung an die Glaubwürdigkeit: Name und Religionbekenntnis auf den Tisch, dann werden die Mitbürger wenigstens mit ernsthaften Informationen versorgt!

    • Rau
      27. Februar 2017 11:47

      Im Heidelberger Fall sollte das ja kein Problem sein. Der Wagen war gemietet. Da müsste sich doch die Identität des Fahrers ohne Mühe und kriminalistischen Aufwand feststellen lassen

  9. Josef Maierhofer
    27. Februar 2017 09:40

    'Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich weiter ungeniert.'

    Nach der Politik, nach den Medien, nach der Justiz, haben sich die Linken auch die Exekutive und das Heer gekrallt. Das Heer haben sie ruiniert, die Exekutive eingeschränkt und dezimiert.

    Und das Volk klatscht Beifall und wählt diese Volksverräter. Bravo !

    Ich hoffe, dass die Menschen trotzdem das Nachdenken nicht verlernt haben und radikal die Konsequenzen ziehen bei den nächsten Wahlen. Tun sie das nicht, dann geht es weiter so, bis es uns alle nicht mehr gibt, oder als Schuhputzer vom Kalifen.

  10. Bob
    27. Februar 2017 09:22

    Warum wird eine Zeitung überhaupt gefördert? Wenn sie so schlecht ist, hat sie am Markt nichts verloren. Nur APA Meldungen abzuschreiben ist einfach zu wenig Leistung.

  11. dssm
    27. Februar 2017 09:18

    Die Polizei arbeitet in Deutschland, wie in Österreich, grundsätzlich gut. Je näher man dem Ende der Befehlskette kommt, desto politischer wird es, das war aber immer so. Die große Gefahr für die Eliten liegt in der Loyalität der breiten Mehrheit der Polizisten; und da gibt es grobe Probleme. Werden die einfachen Polizisten bereit sein, für eine politische Elite die sie nur mit Verachtung straft, ihr Leben einzusetzen? Und das kommt schneller als uns lieb ist, wenn erst die sozialen Wohltaten für die in das Land geholten ‚Facharbeiter‘ ausfallen, Eurokrise sei Dank. Die paar politischen Beamten, welche nun auf Twitter so aktiv geworden sind, sind Bürohengste (oder eher -stuten?), die sind zwar treu dem System ergeben, aber im Zweifelsfalle nutzlos.

  12. Cotopaxi
    27. Februar 2017 07:39

    Da muss ich die Merkel-Polizei in Schutz nehmen, denn wo liegt der Grund einer Straftat, wenn nicht in der Psyche des Menschen? Diese Aussage ist vollkommen zutreffend, wenn auch ohne Nachrichtenwert.

    Wirken nicht viele Gläubige auf den ersten Blick wie Geistesgestörte, als gefährliche Irre, die weggesperrt gehörten, bevor sie Schaden anrichten? Besonders offensichtlich ist es, wenn sie in Massen auftreten.

    • simplicissimus
      27. Februar 2017 08:22

      Formal richtig, inhaltlich falsch, denn es lenkt vom "irren" Hintergrund des Islamismus ab.
      Aber Sie meinen es ironisch.

    • Cotopaxi
      27. Februar 2017 11:07

      Es stellt sich die Frage, ist erst der sogenannte Islamismus "irre" oder ist es schon sein möglicherweise unentbehrlicher Hintergrund Islam? Oder sind Islamismus und Islam ohnedies das Selbe und jede Unterscheidung künstlich zwecks Verwirrung?;-)

  13. Rau
    27. Februar 2017 07:22

    Tatsache ist, dass Alternativen, die mit deutlich weniger Geld durchaus hochwertige Dokumentationen produzieren, während man von Medien, denen das Geld millionenfach hinten hinein ... , viele zweifelhafte News bekommt, dass ausgerechnet diesen Medien von Google die ohnehin nicht üppigen Werbeeinnahmen gekappt werden. Die meisten dieser Alternativen existieren wesentlich länger als der Verdacht von Russischer Propaganda im Raum steht. Es ist geradezu lächerlich, diesen Vorwurf ins Spiel zu bringen. Das allein ist schon eine Bankrotterklärung der sogenannten "Seriösen".
    Die Dokumentation "Ukrainian Agony" beispielsweise ist mit einem Budget von 18000 Euro ausgekommen. Die Bilder wirken authentisch und die Absicht des Filmemachers die Seite der "Terroristen" ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken, ist nicht unbedingt ein zwingendes Zeichen für russische Propaganda. Den Nachfolger "Frontstadt Donezk" möchte ich bei dieser Gelegenheit wärmstens ans Herz legen.

    Diese sogenannten "Qualitätsmedien" mit ihren Berichten unter Bezug auf Quellen, die nicht einmal vor Ort sind, oder denen man nicht trauen kann, weil sie Aufnahmen fälschen, sollen hingegen als einzig wahrer Journalismus gelten. Nur mit solchen Aktionen, Menschen mit ohnehin wenigen Ressourcen, die viel Idealismus in ihre Arbeit stecken, ihre wenigen Finanzierungsquellen auch noch zu verwehren, verschlimmert die ohnehin desaströse Situation dieser selbsternannten Hüter der Wahrheit. Die sattsam subventionierten und mit Zwangsgebühren gemästeten "Qualitätsmedien" erscheinen dadurch nur noch mehr als das, was sie in den Augen vieler bereits gelten, nämlich die Hüter der LÜGE!

  14. machmuss verschiebnix
    27. Februar 2017 05:28

    Soviel Desiinformation, wie in Ö und D von den offiziellen Sendern
    in Umlauf gebracht wird, dagegen ist RT die reinste Wohltat.
    Außerdem - überall dort, wo unsere Medien das Gegenteil behaupten,
    hat RT zu 99 % recht ! ! !

    • dssm
      27. Februar 2017 09:21

      @machmuss verschiebnix
      RT macht kein Geheimnis wer da dahinter steht, man kann Nachrichten also leicht einordnen. Bei einem ORF oder manchem Schmierblatt, wo das Wort 'unabhängig' uns entgegenprangt, ist das Gebrachte deutlich schwerer einzuordnen. So gesehen ist RT viel besser als Informationsmedium geeignet.

    • machmuss verschiebnix
      27. Februar 2017 21:21

      Sehe ich auch so, dssm - abgesehen davon, daß auf RT zuweilen
      deutlich linkslastige Sager gegen die Wirtschaft fallen - was auf
      dem lateinamerikanischen RT-Sender ja quasi zum guten Ton
      gehört - wird dort trotzdem um bei Weitem ausgewogener berichtet !

      Wenn es heißt, dieser hat das und jener das andere gesagt und
      es stimmt mit anderen Quellen überein, dann ist das bischen Senf
      und Quargel was die Redakteure an eigenen Ansichten dazu abgeben
      verkraftbar , weil als eigene Ansicht erkennbar ! ! !

      Im ORF bekommt man - wahrscheinlich immer noch - die diversen
      "Experten" vorgesetzt, die das Blaue vom Himmel schwafeln . . .

  15. kritikos
    27. Februar 2017 01:46

    Als Laie erkläre ich mir dieses seltsame, fälschliche und fiese Verhalten mit einer Art Bazillus der Zeitlage, so wie es etwa der Bazillus Nationalsozialismus vor Jahren war. Natürlich gab und gibt es sachliche Gründe für das Entstehen dieses "Bazillus", aber die übermäßige Ausbreitung ist nur mit dem Vorgang bei Krankheiten zu vergleichen. Ob man ein Heilmittel findet, ist eben fraglich, bei NS hat es lange gedauert und der Bazillus wird noch heute, vielleicht bewusst, gepflegt. Der Schutz der Asylanten, Migranten, Flüchtlinge etc. ist so ein Bazillus, dem weite Teile der Öffentlichkeit unterliegen. Außer man glaubt an eine Verschwörungstheorie. Wohin sich Europa, seine Politiker und die Meinungsmacher entwickeln werden?

    • FranzAnton
      27. Februar 2017 05:35

      Geschätzter@kritikos, es klingt in den Ohren gewöhnlicher Menschen so völlig unglaublich, daß es Ziel der aktuellen linken mainstream - Ideologie sein könnte, die Zerstörung unserer Kultur und Lebensweise voranzutreiben, daß viele, insbesondere Parteigänger, dies als völlig unglaubhaft ansehen, und daher ignorieren, bzw. den Kopf in den Sand stecken.

      Abermals verweise ich daher auf folgenden Gastkommentar:

      http://www.andreas-unterberger.at/2017/01/sind-institutionen-wirklich-nur-gesellschaftsneurosenij/#sthash.y9zHtMcc.dpuf

      Zitat hieraus: ............ "Denn konsequent durchgeführt handelt es sich hier um ein Suizidprogramm" ........ das uns aufoktoyiert werden soll!

    • 11er
      27. Februar 2017 07:37

      @ kritiklos

      Von Verschwörungstheorie kann man schon lange nicht mehr sprechen, wir sind schon weit fortgeschritten im praktischen Teil.

      Oder, um einen genialen Zeitgenossen sinngem. zitieren zu dürfen: Wir sind Teil des größten Gesellschaftsexperiments in D u. Ö seit 80 Jahren.

      Das letzte war ein Desaster, aber reparabel, letzterer "Fehler" wird sich wohl nicht wiederholen.

    • G?nter Pollak
      27. Februar 2017 08:18

      @FranzAnton
      Das Endziel dürfte weniger die Zerstörung der Gesellschaft sein, sondern eher "Brave New World" von Aldous Huxley.

      Auch wenn das kaum bewusst ist.

      Die Zerstörung der Gesellschaft droht aber trotzdem. Weil der Weg zum Endziel an der Realität zerschellt.

  16. byrig
    27. Februar 2017 01:42

    Eigentlich könnte man sagen:selber schuld.spätesten dann,wenn kreaturen wie merkel,schultz,die grünen wiedergewählt werden.

  17. byrig
    27. Februar 2017 01:40

    Ich bin so froh,dass es donald trump gibt.er ist der erste schritt dass dieses schädliche,tödliche linke netzwerk,das schon die ganze welt wie ein spinnennetz umschliesst,ein loch bekommt.
    Warum schreibt die lügenpresse nie über die herkunft ausländischer täter,aber berichtet genau mit namen und herkunft über leute die vielleicht rechtsradikale motive hatten?
    Es ist eine für jeden normalbürger zu erkennende tatsache dass unser mitteleuropa von moslemischen horden überannt und in besitz genommen wird.nur unsere politiker wollen das nicht erkennen bzw nicht darauf reagieren,wobei das verhalten der unsäglichen merkel am schädlichsten ist.

  18. El Capitan
    27. Februar 2017 01:31

    In so genannten "intellektuellen Kreisen" wird immer wieder angemerkt oder beklagt, dass die Dummerln rechts der Mitte (rechts ist im Reich des linken betreuten Denkens ein Synonym für dumm) leider immer wieder an Verschwörungstheorien glauben.

    Tatsächlich verschwören sich die Redaktionen nicht. Sie wissen lediglich automatisch, was im Fall des Falles wie zu berichten ist.

    Jede Regierung rechts der Mitte würde in Mitteleuropa die Presseförderung und die Gesetze zur Regulierung der öffentlich-rechtlichen TV-Stationen ändern. Im Neusprech wäre das eine Knebelung der Presse, in der Realität ein Ruck von links in die Mitte.

    Was haben wir heute? Objektive Medien? Einen unabhängigen ORF? (Boah, der war gut). Freie und unabhängige Journalisten? Intelligente Journalisten? (Der war auch gut!)

    Ich bezweifle, dass die Polizei bei diesem Desinformationsspiel mitmacht. Es sieht eher nach Druck von oben aus.

    Und ja, mit jeder neuen Meldung festigt sich der Eindruck, dass wir belogen werden. Ob die Medien jetzt tatsächlich lügen oder ausnahmsweise einmal nicht, spielt dabei keine Rolle mehr. Wir glauben ihnen nichts mehr. Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht ... usw.

    Ich frage mich, wie es sich da als Journalist noch leben lässt. Da ist doch das Leben eines jeden Sandlers in der Wiener Gruft mit mehr Sinn aufgeladen wie dasjenige eines Schreibtischtäter. Mein Mitleid mit der Berufsgruppe der verhaltensoriginellen Berichterstatter ist jedenfalls enden wollen.

    • 11er
      27. Februar 2017 07:18

      @ El Capitan

      ***********************

      Ausgenommen die unzutreffende Verallgemeinerung im letzten Absatz.

      Es gibt auch noch Unterberger, Böhm, Reichel, Tichy, Ulfkotte sel., Klonovsky, Broder, Köppel und noch zahlreiche Schreiber in den Lokalmedien, die sich der Lügenagenda nicht anschließen und der Wahrheit verpflichtet bleiben.

      Diesen Leuchtfeuern in der Finsternis der Mainstreamlügen gebührt die Ehre, explizit ausgenommen zu sein!

    • El Capitan
      27. Februar 2017 08:39

      Richtig. Es gibt sie noch, die schreibenden weißen Raben. Unternehmer ist einer von ihnen.

    • El Capitan
      27. Februar 2017 08:42

      Unterberger, sorry!

      Der Rest wird mir von Monat zu Monat immer mehr zuwider, und den ORF drehe ich ohnehin nur noch ganz selten auf. Nicht mehr auszuhalten.

    • Helmut Oswald
      27. Februar 2017 10:18

      @ El Capitan - genauso. Bloß eine Ergänzung, wenn die nur einmal gelogen hätten, wäre alles längst verziehen. Wer tausend Mal lügt, dem hört gar keiner mehr zu. Außer die Klientel, die halt beweisen muß, das sie systemtreu ist.

    • Konrad Loräntz
      27. Februar 2017 11:10

      Ulfkotte gibt es schon nicht mehr. Leider.

    • Mentor (kein Partner)
      01. März 2017 11:16

      @11er: Ortner nicht vergessen!





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