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Brauchen wir Regierungen? drucken

Lesezeit: 2:30

Es ist ein interessantes Phänomen. Phasen langer politischer Lähmung führen in der Wirtschaft oft zum unerwarteten Gegenteil: zu einem Aufblühen; zu gutem Wachstum. Das ist erstaunlich und lehrreich.

Derzeit ist das etwa in Spanien zu beobachten, wo im Sommer das Wachstum alle Prophezeiungen und Werte der letzten Jahre übertroffen hat. Gleichzeitig ist das Land aber politisch in Schockstarre, weil sich einfach keine Regierungsmehrheit findet. Die einen wollen mit den anderen nicht. Und die dritten wieder nur dann mit den einen, wenn diese ihren Spitzenmann austauschen.

Ähnliches hat man einst sowohl in Belgien wie auch in Tschechien gesehen. Lange Monate ohne Regierungsmehrheit, nur mit provisorischen Kabinetten und – vor allem – ohne Gesetzesbeschlüsse haben einen wirtschaftlichen Boom ausgelöst.

Noch Erstaunlicheres spielt sich derzeit in Großbritannien ab. Dort haben wirklich sämtliche Experten dem Land nach dem Brexit-Referendum üble Folgen prophezeit. Ein paar Tage lang nach dem Referendum brach in vielen Unternehmen tatsächlich Schock aus. Jedoch ist heute alles schon wieder positiv gestimmt. Die Indikatoren der Industrie sind so gut wie zuletzt im Oktober 2015. Gewiss, die Exportwirtschaft profitiert vom gesunkenen Pfund-Kurs. Aber auch die Bauwirtschaft ist weit weg von depressiver Stimmung. Und immer öfter wird von einem Boom gesprochen.

Zwar ist immer noch wahrscheinlich, dass ein wirklicher Austritt Großbritanniens aus der EU negative Folgen haben dürfte. Aber vorerst einmal hat sich alles völlig beruhigt. Die Wirtschaft freut sich wohl zu Recht, dass jetzt auf längere Frist gar nichts passieren wird. Es wird auf etliche Jahre keine großen Änderungen oder Reformen geben.

Wir lernen: Die Lahmlegung des Gesetzgebers ist oft für die Wirtschaft das Beste. Wenn die Politik mit sich selbst beschäftigt ist, kann sie die Wirtschaft nicht belästigen. Das ermutigt die Unternehmen, die von der Politik vor allem Ruhe und die Gewissheit wollen, dass nicht ständig irgendwelche Rahmenbedingungen geändert werden. Das ist fast immer Gift, selbst wenn die Gesetzgeber es einmal gut mit der Wirtschaft meinen sollten (ist angeblich auch schon vorgekommen).

„Lasst uns in Frieden“ ist die Botschaft aus der Wirtschaft. „Wir wollen uns auf die Märkte, auf unsere Kunden konzentrieren. Wir wollen neue Produkte erforschen und entwickeln. Wir wollen unsere Abläufe immer besser strukturieren. Aber wir wollen uns ganz sicher nicht ständig an neue und oft widersprüchliche Vorgaben einer regulierungssüchtigen Politik anpassen müssen.“

Das heißt zwar nicht, dass es überhaupt keine Gesetze und Beamten braucht. Aber ganz sicher brauchen die Unternehmen nicht ständig neue Regeln und Regulatoren. Diese machen primär nervös und lenken die Energie auf völlig Überflüssiges hin.

Die beste Wirtschaftspolitik ist eine der Ruhe, Gelassenheit und Zurückhaltung. Da das aber viele Politiker in ihrer hektischen Betriebsamkeit nicht begreifen, muss sich die Wirtschaft wenigstens über jene Phasen freuen, da sich die Politik selbst lähmt.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2016 16:08

    Damals: Ein Ritter von Böhm-Bawerk als Finanzminister, null Defizit, goldgedeckte Währung, Staatsquote von unter 10 %, nur in Kriegszeiten konnte sie schon einmal 25 % erreichen, eine privilegierte Adels- und Beamten-Nomenklatura, die sich in Grenzen hielt. Und die immer auch Angst davor hatte, zum Teufel gejagt zu werden, wenn sie den Bogen allzu sehr überspannte.
    Und nicht zu vergessen: ein phantastisch-autarker Wirtschaftsraum Österreich-Ungarn, der wohl einmalig war in der Geschichte Mitteleuropas.

    Und heute: explodierende Staatsdefizite, Währungen, die den Namen nicht wert ist,
    Staatsquoten jenseits der 50 %, eine zahlenmäßig zehnmal größere Politiker- und Beamtenschicht, von der Gemeinde bis zur Perversion der EU-Gremien, deren führende Mitglieder lt. Verfassung, die sie sich selbst gegeben haben, null Steuern zahlen.
    Und die sich ungeniert auf den nächsten wohldotierten Posten setzen, der ihnen vom System zugeschanzt wird, sollten sie auf dem vorherigen total versagen und einen Milliardenschaden verursachen.

    Das nennt man nämlich Demokratie.

    So dekadent hat damaliger Adel gar nicht sein können (außer man zieht 90 Jahre tendenziöse sozialistische Geschichtsschreibung als Maßstab heran), daß der von ihm verursachte Schaden auch nur ein Zehntel des von der heutigen indolent-mediokren Politikerbagage in Klüngelei mit der Finanzoligarchie verursachten gewesen wäre.

  2. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2016 02:53

    „'Lasst uns in Frieden' ist die Botschaft aus der Wirtschaft"..........
    nicht nur aus der Wirtschaft kommt solche Botschaft - ein Blick auf die Machthabenden unseres Landes und ihre Effizienz lässt uns steuerzahlende Bürger (sofern nicht gerade im linkslinken Spektrum beheimatet) exakt den selben Stoßseufzer ausstoßen. Ehrlich: hat irgendjemand den Eindruck, dass von dieser unserer Regierung irgendetwas außer leeres Stroh, fallweise garniert mit etwas Bockmist, produziert wird? hat irgendjemand in den letzten Monaten einen Bundespräsidenten vermisst? Amt ersatzlos streichen, Hofer Kanzler - man wird ja noch träumen dürfen. Kein Schaden, wenn Kurz, Sobotka und Doskozil auf ihren Posten bleiben

  3. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2016 05:06

    Was sollte den Briten wohl fehlen, seit sie aus der EU draussen sind ?
    Die haben alles was sie brauchen um ohne EU besser zurecht zu kommen,
    sie haben ein Rechtssystem, welches diese Begriff rechtfertigt,
    sie haben eine Wirtschaft, die sowieso international verankert ist,
    sie haben eine Regierung, die man ohne Zögern als die lösungsorientierteste
    in ganz Europa bezeichen kann . . . andererseits , bezüglich Nachteile
    in der EU würde mir mehr einfallen, bedeutend mehr ! ! !

  4. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2016 05:21

    Erdogan will unbedingt in die EU - wahscheinlich glaubt der, daß er
    dann auch wie GR die EU immer wieder mal milliardenweise abzocken
    kann ?

    Wenn aber fortschritliche Nationen wie die Britten austreten und solche
    wie die Türkei sich herein-pressen wollen, was sagt das über den
    Zustand der EU aus ?@! Mehr jedenfalls, als alle Medien zusammen
    abstreiten können ! ! ! !


    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/5094854/Erdogan-fordert-Entscheidung-uber-EUBeitritt-der-Turkei?_vl_backlink=/home/index.do

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2016 09:34

    So generell gilt das nicht! Es herrscht aktuell in fast allen Ländern eine wirtschaftsfeindliche Stimmung unter den Wählern, entsprechend schauen die Regierungen aus. Gibt es also keine handlungsfähige Regierung, so kann der Wählerwunsch nach Wirtschaftszerstörung nicht erfüllt werden.

    Die Österreicher wollten einfach für ihre Kinder einen ordentlichen Schulabschluss und ein 'besseres' und 'sichereres' Leben. Da aber ohne entsprechende Begabung und/oder helfendes Elternhaus dies für die Mehrheit nicht möglich war, wurden die Standards gesenkt. Da Handwerk, Technik und Kaufmannschaft mit Verantwortung verbunden sind, haben die ganzen jungen Leute anstatt ein Lehre oder einem Technikstudium abzuschließen, lieber eine völlig entwertete Matura und ein Soziologiestudium absolviert. Diese junge Leute müssen jetzt durchgefüttert werden, die Wirtschaft kann die nicht brauchen. Und schon wissen wir warum unsere Regierungen ständig die Steuern erhöhen und neue Bürokratien erfinden; einfach weil die vielen Unbrauchbaren bezahlt werden wollen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorKein Partner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2016 09:06

    Mangels anderer Möglichkeiten möchte ich hier auf den nachstehenden Videolink hinweisen. Eine Mitarbeiterin eines der deutschen Flüchtlingsämter vom BAMF packt aus:

    https://www.youtube.com/watch?v=fszhyaGe6n8 (Dauer: 8:56 MIniuten)

    In Österreich wird es ähnlich sein, da kann man nicht mehr von "Einzelfällen" sprechen. Es muss die Notbremse gezogen werden!

  7. Ausgezeichneter KommentatorHDW
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2016 11:47

    Den marxistisch-fabianischen Gscheiterln und ihren nützlichen Idioten, in und um Wien seis gesagt:
    Ich wünsche mir einen effizienten "Nachtwächterstaat" die islamischen Parasiten umgehend hinauswirft! Die Welcome - Schlepperweiber dürfen gleich mit ihren Wüstensöhnen mitgehen! Fünf Schritte dahinter!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Oktober 2016 03:42

    Ich denke für Österreich wäre ein Austritt aus der EU auch vorteilhaft. Die ist im Grunde nicht anders als die Sowjetunion. Und zudem ein enorm teurer Beamtenapparat, den wir in Österreich sowieso haben.

    Das Problem bei der Politik generell ist es, dass alles "verbessert" werden muss. Auch das, was eh schon gut funktioniert. Ein schlimmes Beispiel dafür ist das Schulsystem, das mittlerweile unbrauchbar geworden ist. Auch abgesehen von der Flutung mit Kindern, die Deutsch nicht verstehen und auch nicht lernen wollen.

    Vor 30, 40 Jahren waren die Schulversuche noch in Richtung Förderung besonders begabter Schüler. Heute werden alle auf Sonderschulniveau gedrückt. DAs ist nur ein Beispiel.

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  1. russophobe US-Marionette (kein Partner)
    04. Oktober 2016 19:21

    Der islamische CIA-Staat hat ernsthafte Probleme wegen der von AU verachteten Russen:

    Join the Army and fight for Al-Qaeda in Syria!

  2. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    04. Oktober 2016 07:27

    Da wird die Wahrheit gelassen ausgesprochen. Politik, ohnehin nur betrieben von der selbstdarstellenden Klasse, ist ein selbstreferentielles System. Peinlich wirkt dazu die journalistische Klasse mit ihrer Wichtigtuerei.

    Normalerweise höre und lese ich deren Mist nicht, damit geht es mir gut. Als ich im zarten Alter von 35 zum ersten Mal der Rede des Wirtschafts-Landesrates nicht entkam, weil ich im Publikum saß, verstand ich hinterher, dass dieses Land trotz seiner Politik funktioniert, sicher nicht wegen ihr.

  3. fewe (kein Partner)
    04. Oktober 2016 03:42

    Ich denke für Österreich wäre ein Austritt aus der EU auch vorteilhaft. Die ist im Grunde nicht anders als die Sowjetunion. Und zudem ein enorm teurer Beamtenapparat, den wir in Österreich sowieso haben.

    Das Problem bei der Politik generell ist es, dass alles "verbessert" werden muss. Auch das, was eh schon gut funktioniert. Ein schlimmes Beispiel dafür ist das Schulsystem, das mittlerweile unbrauchbar geworden ist. Auch abgesehen von der Flutung mit Kindern, die Deutsch nicht verstehen und auch nicht lernen wollen.

    Vor 30, 40 Jahren waren die Schulversuche noch in Richtung Förderung besonders begabter Schüler. Heute werden alle auf Sonderschulniveau gedrückt. DAs ist nur ein Beispiel.

    • Dumpfi (kein Partner)
      04. Oktober 2016 13:49

      Wieder einer der keine Ahnung von der Sowjetunion hat aber eine peinliche Meinung.

    • Shalom (kein Partner)
      04. Oktober 2016 14:05

      Irgendwo hatte ich gelesen, dass die "Sowjetunion" mit der Alma Ata-Deklaration vom 21. Dezember 1991 zu bestehen aufgehört hatte. Die völkerrechtlichen Rechte und Pflichten in internationalen Organisationen werden seitdem von der "Russischen Föderation" (oder auch schlicht "Russland") wahrgenommen...

    • Undine
      04. Oktober 2016 14:08

      @fewe

      ****************!

  4. Sensenmann
    02. Oktober 2016 23:20

    NA DIESE Regierungen in DIESEM Dreckstaat brauchen wir nicht.
    Aber die gibts eh nimmer lang. Gerade haben die Grünen in den Bundesländern entdeckt, daß der schwarze Köter nicht nur vor der roten Peitsche kuscht und probieren nun ihrerseits, die Peitsche zu schwingen.
    Sie drohen den schwarzen Sozis mit Aufkündigen der Koalition, wenn die Schwarzen nicht bei der Mindestsicherung für die Flüchtilanten alles so lassen, wie es ist.
    Die schwarzen Köter werden schon Männchen machen und durch den Reifen springen. Die Grünen sind Kot, die Schwarzen Köter...

  5. franz-josef
  6. oberösi
    02. Oktober 2016 16:08

    Damals: Ein Ritter von Böhm-Bawerk als Finanzminister, null Defizit, goldgedeckte Währung, Staatsquote von unter 10 %, nur in Kriegszeiten konnte sie schon einmal 25 % erreichen, eine privilegierte Adels- und Beamten-Nomenklatura, die sich in Grenzen hielt. Und die immer auch Angst davor hatte, zum Teufel gejagt zu werden, wenn sie den Bogen allzu sehr überspannte.
    Und nicht zu vergessen: ein phantastisch-autarker Wirtschaftsraum Österreich-Ungarn, der wohl einmalig war in der Geschichte Mitteleuropas.

    Und heute: explodierende Staatsdefizite, Währungen, die den Namen nicht wert ist,
    Staatsquoten jenseits der 50 %, eine zahlenmäßig zehnmal größere Politiker- und Beamtenschicht, von der Gemeinde bis zur Perversion der EU-Gremien, deren führende Mitglieder lt. Verfassung, die sie sich selbst gegeben haben, null Steuern zahlen.
    Und die sich ungeniert auf den nächsten wohldotierten Posten setzen, der ihnen vom System zugeschanzt wird, sollten sie auf dem vorherigen total versagen und einen Milliardenschaden verursachen.

    Das nennt man nämlich Demokratie.

    So dekadent hat damaliger Adel gar nicht sein können (außer man zieht 90 Jahre tendenziöse sozialistische Geschichtsschreibung als Maßstab heran), daß der von ihm verursachte Schaden auch nur ein Zehntel des von der heutigen indolent-mediokren Politikerbagage in Klüngelei mit der Finanzoligarchie verursachten gewesen wäre.

    • HDW
      03. Oktober 2016 09:34

      *********************************************!

      So ist es! Das Verspechen der Berufsrevolutionäre, Einführung von Meritokratie nach Liquidierung der Aristokratie, wurde und wird nicht eingelöst (Nomenklatura statt Eliten) Nur die Konnotation wir rhetorisch missbraucht (1000jähriges Reich, die Proleten BPs in der Hofburg u.s.w.)!
      Die Macht in der Nachfolge der KPs von China und Russland versucht derzeit noch die geerbten vertikalen eisernen Spangen zur meritokratischen Auslese in einer Partei zu nutzen.
      Aber ohne Liberalismus endet das genauso in Medokrität und Korruption wie in der von Juncker und Schulz emblematisch konnotierten EU !

    • machmuss verschiebnix
      03. Oktober 2016 21:02

      Erste Sahne, oberösi +++*********************+++ Sternderl ³

      Beim Adel kam noch dazu, daß Ihr eigenes Vermögen mit drinnen hing,
      drum bin ich stark dafür, zumindes den Parteien als rechtliche Personen
      den Schuldenberg abzahlen zu lassen - mit Parteienförderung, die
      ab sofort nicht mehr ausbezahlt werden darf ! ! ! ! ! ! ! ! ! ! !

    • fewe (kein Partner)
      04. Oktober 2016 03:53

      Genau so ist es!

      Die repräsentative Demokratie ist eine anonyme Herrschaft. Die sichbar handelnden Personen werden nie zur Rechenschaft gezogen. Bei Gelegenheit werden sie einfach ausgetauscht und man erzählt den Leuten, dass man verstanden habe und das jetzt alles anders werde. Immer wieder. Derweil wird abgepresstes Geld in alle Himmelsrichtungen verschenkt und man füllt sich selbst die Taschen. Zudem sind die vollkommen inkompetent - nur Sprechpuppen.

    • Shalom (kein Partner)
      04. Oktober 2016 12:17

      Ich kann ohne dünkelhafte Adelige leben! Protobeispiel für adelig-überhebliches, arrogantes, korruptes u. menschenverachtendes Verhalten insbesondere ihren Untergebenen gegenüber, ist wohl die sattsam bekannte Direktorin der Galerie Belvedere, Agnes Husslein-Arco! Nur ein ganz kleiner Teil dessen, was sich diese "Dame" auf Kosten des Steuerzahlers privat "geleistet" hatte, wurde öffentlich bekannt. Jeder/jede andere wäre unverzüglich ihres Amtes enthoben worden. Nicht so die weiter arrogant auftretende Agnes Husslein-Arco, ist doch ihr dztg. Chef der nun ebenfalls mit derartigen Vorwürfen konfrontierte Minister Drozda!!!
      Ein Pinkel Hadern!!!

    • Shalom (kein Partner)
      05. Oktober 2016 08:42

      Ergänzung:
      Wer genau wissen möchte, warum diese der dienstlichen Untreue überführte "Dame" nicht unverzüglich abberufen, sondern bis Ende XII/2016 mit vollen Bezügen im Dienst bleiben darf, sollte im internet unter " BKA jordis Stellungnahme Husslein" googeln und erkennen, dass das vom zurückgetretenen Vater der Wr. SPÖ-Wehsely-Schwestern, Dipl.-Kfm. Hans Wehsely, geleitete Kuratorium der Galerie Belvedere, von nahezu allen Verfehlungen Hussleins gewusst und diese quasi gedeckt hatte.
      Wie sagte Staatskanzler Metternich so treffend? "Der Balkan beginnt schon am Rennweg...".

  7. Le Monde
    02. Oktober 2016 13:12

    Das wird dann ja noch was werden, wenn GB in eingen Jahren exzellent dasteht und in der EU (aber vor allem der Eurozone) ein Land nach dem anderen in den Abgrund taumelt. Immerhin haben die Dänen und Schweden den Eurospuck nicht mitgemacht - in Finnland wird sogar der Euroaustritt diskutiert - und können noch freier entscheiden. Schweden wird es aber doppelt schwer haben, weil dieses Land aufgrund der Massenzuwanderung bereits der erste "failed state" innerhalb der EU ist. Aber da werden dann noch Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande hinzukommen. In allen Ländern wird ja der Islam in einigen Jahrzehnten diese Staaten in Dritte-Welt-Länder verwandeln.

  8. Undine
    02. Oktober 2016 11:51

    OT--aber heute dürfen die UNGARN dank der Orban-Regierung ABSTIMMEN, ob sie "Schutzsuchende" (= hauptsächlich Moslems) aufnehmen wollen oder nicht; ich hoffe stark, daß die Ungarn in großer Zahl NEIN sagen.

    Warum sollten die Ungarn, die sich erst vor ca. 25 Jahren von einer mörderischen DIKTATUR befreien konnten, sich neuerdings einer EU, die in den letzten Jahren zu einer DIKTATUR verkommen ist, fügen?

    Warum sollten die Ungarn und die anderen Visegrad-Staaten Ausländer /Moslems aufnehmen---es bleibt ja, wie jedes Kind vorhersagen kann, nicht bei den 2300 Personen; man denke nur an den FAMILIENNACHZUG!!!---nur weil Angela MERKEL ÜBERGESCHNAPPT ist und den Deutschen natürlich die Last viel zu groß wird?

    Angela MERKEL war es, die im ALLEINGANG mit ihrem verdammten Satz "Wir schaffen das schon!" Hunderttausende EINGELADEN hat---und NICHT ORBAN oder die Regierungschefs der anderen Visegrad-Staaten. Diese Staaten sehen offenbar deutlicher, was da auf sie zukommt---man kann ihnen nur zu diesem Weitblick (aus leidvoller Erfahrung!) gratulieren.

    "EU-Asylkommissar pfeift auf Ungarn-Votum: Flüchtlinge auf jeden Fall zwangsverteilen"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021914-EU-Asylkommissar-pfeift-auf-Ungarn-Votum-Fluechtlinge-auf-jeden-Fall-zwangsverteilen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    PS zu JUNCKER: Das luxemburgische Boot ist noch lange nicht voll!

    • Kein Partner
      02. Oktober 2016 12:22

      Zum Familiennachzug:
      Die meisten aus Syrien, Afghanistan, Irak und anderen Ländern geflohenen Familien leben derzeit in Lagern vom Libanon, Jordanien und der Türkei. Man hat von dort meist nur einen Sohn Richtung Mitteleuropa geschickt, welcher nach erfolgter Asylgewährung die Familien nachkommen lassen will. Die genannten Länder - und auch die lagerfinanazierende UNO - sind heilfroh, wenn diese Familien schlußendlich nach Mitteleuropa weiterziehen.

    • Rau
      02. Oktober 2016 12:27

      Es wird befürchtet, dass die Beteiligung zu gering sein wird, was durchaus logisch ist. Wozu abstimmen, wenn man ohnehin mit dem Regierungskurs einverstanden ist! Die Umfrage kommt mir vor, wie jemanden danach zu fragen, ob er gern in Urlaub fährt

    • machmuss verschiebnix
      02. Oktober 2016 15:30

      @Undine,
      aber in Bezug auf Demokratieverständnis der EU ist es sehr
      aufschlußreich, daß man eine Volksbefragung für EU-Rechtswidrig
      erklärt ! ! !

    • franz-josef
      02. Oktober 2016 22:53

      Frage an die hier kommentierenden Kenner der politischen Situation in Ungarn: wie läßt sich die zu geringe Beteiligung erklären? Danke.

    • Günter Pollak (kein Partner)
      04. Oktober 2016 05:08

      Ganz einfach, auch bei den Orban-Gegnern gibt es ein paar, die rechnen können, und die haben zum Wahlboykott aufgerufen. Da jeder wusste, dass die Gegner nicht gewinnen können, wurde dieser Aufruf auch allgemein verstanden.

      So war der neue Plan: Regierungsgegner und Nichtwähler über 50%. Das funktioniert bei jeder Regierung, solange noch kein wirklicher Notstand herrscht.

  9. HDW
    02. Oktober 2016 11:47

    Den marxistisch-fabianischen Gscheiterln und ihren nützlichen Idioten, in und um Wien seis gesagt:
    Ich wünsche mir einen effizienten "Nachtwächterstaat" die islamischen Parasiten umgehend hinauswirft! Die Welcome - Schlepperweiber dürfen gleich mit ihren Wüstensöhnen mitgehen! Fünf Schritte dahinter!

  10. Bob
    02. Oktober 2016 11:43

    Ich als Selbständiger werde ständig von irgendwelchen Experten überprüft, und mit Vorschriften gequält. Und geht einer dieser "Sachverständigen" in den Ruhestand, kommt der Nächste mit oft widersprüchlichen Expertisen.
    Dauernd kommen irgendwelche Erlässe, die hervorgerufen durch einen Anlass, von einem Jungspund erfunden wurden. Auf jeden Fall steht man trotz heftiger Bemühungen immer mit einem Fuß im Kriminal.

  11. Sandwalk
    02. Oktober 2016 11:12

    Dazu passend:

    http://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/michel-houellebecq-europa-steht-vor-dem-selbstmord-ld.118845

    Der Niedergang der den Staat und seine Regulierungswut anhimmelnden Linken. Eine Rede der besonderen Art, in der auch etwas Neues vorkommt: Die "politische Korrektheit" soll sterben, ein "neuer Progressivismus" muss kommen.

    Schriftsteller Michel Houellebecq läuft zur Hochform auf.

  12. El Capitan
    02. Oktober 2016 10:35

    Der Artikel trifft den Nagel wieder einmal auf den Kopf! Respekt! Damit zeigt unser Autor Dr. A.U. wieder einmal seine neoliberale Seite. Pfui von links, Applaus von den Bürgerlichen.

    Die Linken vergöttern den Staat, zumindest solange wenigstens eine linke Partei an der Regierung beteiligt ist. Die Bürgerlichen sehen den Staat als notwendiges Übel, denn gar kein Staat führt zur Anarchie und zum Entstehen von Warlords, was wir alle ja sicher nicht wollen.

    Aus der Technik, überhaupt aus allen Bereichen, in denen die von den Linken so verhassten Naturgesetze herrschen, wissen wir, dass es zwischen Maximum und Minimum ein Optimum gibt. Beim Staat liegt das Optimum zwischen den Extremen Kommunismus/Nationalsozialismus (in Wahrheit Geschwister im Geiste) und der erwähnten Anarchie. Das Optimum liegt meiner Meinung dort, wo es auch Dr. Unterberger ortet: Im Bereich sehr sparsamer Eingriffe.

    Was der Staat mit seiner Regulierungswut anrichtet, sehen wir in vielen Bereichen, beispielsweise im Bildungsbereich. Da haben einige „Experten“ so lange herumdilettiert, bis wir ein Zweiklassenbildungssystem bekommen haben. Die einen haben ein bildungsfernes Elternhaus, die anderen (Glücklicheren) haben ein bildungsnahes Elternhaus. Die geschwächte Schule mit ihrer von den Politikern unter dem Scheinargument „Entlastung“ vorangetriebenen Kastrierung kann schon lange keinen Ausgleich vulgo „Gerechtigkeit“ mehr schaffen.

    Die einzigen Reformen, die etwas brächten, wären Vereinfachungen in allen Bereichen, aber auf die hoffen wir noch vergeblich, denn Politiker wollen „gestalten“. Oh Gott! Die Politiker selbst merken dabei nicht, dass sie gegenüber der Bevölkerung nur einen gewissen Informationsvorsprung haben, nicht jedoch einen Intelligenzvorsprung.

    Nach allem, was ich in den letzten Jahren von unseren Politikern so gehört und gesehen habe, wäre ich – was mich betrifft – schon zufrieden, wenn ich täglich ihrem Schweigen zuhören könnte.

    • Rau
      02. Oktober 2016 12:48

      Kreisky war noch einer, der wenigstens regieren wollte. Links damals ist nicht das "Links" heute. Wirklich geändert hat sich das mit den sogenannten "Nadelstreifsozialisten" über Vranitzky, Schröder bis zu der als bürgerliche verkleidete Merkl als Gallionsfigur der "schwarzen Sozen". Diese "Linken" haben doch ihre einstige eigentliche Klientel doch längst verraten. Oder wollen Sie im Ernst behaupten, dass die rot grüne Agenda 2010 linke Politik war.
      Wirklich kluge Politik gibt des doch auf beiden Seiten nicht mehr, weder von den ehemals Bürgerlichen, noch von dem, was sozialer Ausgleich einmal bedeutet hat, dafür stehen doch die Sozis schon lang nicht mehr

    • Rau
      02. Oktober 2016 12:55

      Sollte eigentlich unter @ Josef Maierhofeer landen - passt aber auch daher. Auch die Linken machen zutiefst neoliberale Politik

  13. Josef Maierhofer
    02. Oktober 2016 09:54

    Ja, es hat Regierungen gegeben die was FÜR die Wirtschaft getan haben, alle bis Kreisky. Auch Kreisky hat viel FÜR die Exportwirtschaft getan, aber mit seinen Alimentierungen der Klientel auf Kosten der Wirtschaft und seiner linken Aufweichung der österreichischen Gesellschaft auch sehr viel GEGEN die Wirtschaft.

    Dann kamen die Koalitionsregierungen, die allesamt GEGEN die Wirtschaft gehandelt haben, mit kurzer Unterbrechung durch Dr. Schüssel.

    Danach nur noch die Blockierer, die noch angenehm sein könnten, wenn sie sich blockieren würden, sie aber zerstören die Wirtschaft nachhaltig, durch Steuern (Siehe Dr, Wallentin heutige Kronenzeitung !), durch Auflagen (da sind Gewerkschaften, die Roten und die Grünen und - blöderweise - auch die Schwarzen die Hauptverantwortlichen), durch Zerstörung des Bildungswesens (geht auf die Kappe von Rot-Grün-Schwarz-Neos), durch Selbstbedienung und Korruption (Das trifft zumindest auf die Parteien zu, die regieren, und die Steigbügelhalter Parteien und Mehrheitsbeschaffer), durch Parteijustiz und Unternehmerfeindlichkeit durch und durch, und DURCH AUSSCHALTUNG DER DEMOKRATIE, und durch die Versuche Österreich zu zerstören und auszulöschen (Bitte so was nennt sich 'österreichische' Regierung und/oder 'österreichische' Partei).

    Ideologie ist Idiotie und ein Volksschaden, ein enormer Wirtschaftsschaden.

    So ist es derzeit in Österreich.

    Hoffen wir auf Veränderung, auf FPÖ mit direkter Demokratie !

  14. dssm
    02. Oktober 2016 09:34

    So generell gilt das nicht! Es herrscht aktuell in fast allen Ländern eine wirtschaftsfeindliche Stimmung unter den Wählern, entsprechend schauen die Regierungen aus. Gibt es also keine handlungsfähige Regierung, so kann der Wählerwunsch nach Wirtschaftszerstörung nicht erfüllt werden.

    Die Österreicher wollten einfach für ihre Kinder einen ordentlichen Schulabschluss und ein 'besseres' und 'sichereres' Leben. Da aber ohne entsprechende Begabung und/oder helfendes Elternhaus dies für die Mehrheit nicht möglich war, wurden die Standards gesenkt. Da Handwerk, Technik und Kaufmannschaft mit Verantwortung verbunden sind, haben die ganzen jungen Leute anstatt ein Lehre oder einem Technikstudium abzuschließen, lieber eine völlig entwertete Matura und ein Soziologiestudium absolviert. Diese junge Leute müssen jetzt durchgefüttert werden, die Wirtschaft kann die nicht brauchen. Und schon wissen wir warum unsere Regierungen ständig die Steuern erhöhen und neue Bürokratien erfinden; einfach weil die vielen Unbrauchbaren bezahlt werden wollen.

    • Erich Bauer
      02. Oktober 2016 09:41

      Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht die zarte, aber auch interessante Frage: wie lange reicht das "Helikoptergeld"...?

    • Pennpatrik
      02. Oktober 2016 10:13

      @Bauer
      Bis wieder Zinsen verrechnet werden.
      Dann explodiert das System mit einem Tusch.

    • logiker2
      02. Oktober 2016 10:37

      und wieder stellt sich die Frage, wer die Gesellschaftszerstörung will ? Die Österreicher/Eltern oder ein bestimmte Politik? Sind die Österreicher/Eltern verdrottelt oder die Politik ? Wer hat das Bildungssystem ruiniert und Spaß statt Leistung eingeführt ? usw.

    • El Capitan
      02. Oktober 2016 10:47

      **********
      Meine Rede!
      Es ist genauso. Ein Staat von Politologen, Soziologen, Genderisten und Pädagogik"wissenschaftlern", gewissermaßen intellektuellen Mindestsicherungsempfängern, verbrennt mit Scheinbildung Unmengen an Geld.

    • Sensenmann
      02. Oktober 2016 13:39

      @logiker2
      Die Fragen sind leicht beantwortet:
      "In einer Demokratie kann nichts ohne den Willen der Mehrheit geschehen."

      Nur Dumme fragen "Warum tut die Regierung nichts gegen diese und jene Zustände?"

      Kluge wissen: Weil sie genau DAFÜR gewählt wurde, DAS zu tun, was sie tut.

      Die Mehrheit wollte es genau so haben.
      Wie bestellt, so geliefert.

    • HDW
      02. Oktober 2016 17:49

      Wer die Gesellschaftszerstörung will? 200 Jahre nach der Franz.Revolution eine etwas seltsame Frage, Alexis de Tocqueville hat sie schon vor 150 Jahren beantwortet: Der Sozialismus, die Diktatur des "Alle sind gleich und alles gehört allen"
      Ob Jakobiner, La Fayettes Freimaurerei, manifest destiny, Rothschilds, Rockeffellers, Kommintern, Roosevelt, Nazis, Soros oder eben die lächerlichen heutigen Austromarxisten a la Kern, alles derselbe Tobak: Zerstörung der durch schwierigsten Kampf um liberale Errungenschaften entstandenen Gesellschaft um einen utopistischen Schlaraffenfeudalismus zu errichten indem die Masse schuftet und die Kader abgeschottet ein parassitäres Leben führen (1984!)

    • Riese35
      02. Oktober 2016 20:13

      @HDM: Ja, Alexis de Tocqueville müßte eine Pflichtlektüre sein.

    • logiker2
      02. Oktober 2016 20:46

      herzlichen Dank für die Antworten auf meine wohl etwas provozierende Frage. Nun Sensenmann meint: die Mehrheit des Wahlvolkes, HDW definiert den Sozialismus mit seinen Einpeitschern historisch bis zur Jetztzeit. Nachdem es offenkundig ist, dass wir (im Westen) bereits eine sehr degenerierte Gesellschaft haben und wieder auf eine gewalttätige Auseinandersetzung zusteuern, ziehe ich den Schluss, dass wohl beide Antworten richtig sind. Einerseits eine Politverbrecherclique mit Mitläufern welche aus der Geschichte nichts gelernt haben und andererseits verdummte Völker welche diese Clique noch mit Mehrheiten ausstattet. Aber halt: hatten wir das nicht schon öfter ?

  15. Kein Partner
    02. Oktober 2016 09:06

    Mangels anderer Möglichkeiten möchte ich hier auf den nachstehenden Videolink hinweisen. Eine Mitarbeiterin eines der deutschen Flüchtlingsämter vom BAMF packt aus:

    https://www.youtube.com/watch?v=fszhyaGe6n8 (Dauer: 8:56 MIniuten)

    In Österreich wird es ähnlich sein, da kann man nicht mehr von "Einzelfällen" sprechen. Es muss die Notbremse gezogen werden!

    • machmuss verschiebnix
      02. Oktober 2016 14:01

      Wäre schon interessant, welcherart Kacke da am Dampfen ist, was
      die (wirklichen) Hintergründe sind . Denn letztlich versteht auch der
      dämlichste Links-Faschist, daß niemanden damit gedient ist, wenn
      die Linksparteien wegen all dieser grenzdebilen Polit-Entscheidungen
      aus der Regierung fliegen !

      Und vermutlich noch mehr als das, denn der Volkszorn kocht und
      wallt schon recht kräftig - bin gespannt, wann der Obrigkeit
      das alles um die Ohren fliegt ! ! !

    • machmuss verschiebnix
      02. Oktober 2016 14:24

      . . . daß niemanden damit gedient ist , außer
      natürlich allen Nicht-Linken, Steuerzahlern, Bürgern, Unternehmern,…

  16. Kein Partner
    02. Oktober 2016 08:44

    Die Frage lautete: "Brauchen wir Regierungen?"

    Meine Antwort dazu:
    "Ja, wir brauchen Regierungen und Verwaltungen. Aber diese sollten sich nur um einige, wenige Aufgaben kümmern und den Rest den verantwortungsvollen Bürgern und Unternehmen selbst überlassen. Fünf Verwaltungs- und Entscheidungsebenen (EU, Bund, Länder, BHs und Gemeinden) sind dabei zu viel, es genügen deren drei".

  17. Wertkonservativer
    02. Oktober 2016 07:58

    Auch heute möchte ich - schon angesichts der Themenproblematik - auf mein Zitatenbüchlein zurückgreifen, wo natürlich auch zu diesem Thema einiges steht:

    "Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zu regieren!"
    (Goethe, Maximen und Reflex)

    "Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient!"
    (Graf J. de Maistre)

    "Es gehört zum deutschen Bedürfnis, beim Biere von der Regierung schlecht zu reden"
    (Bismarck 1882)

    "Regierungen sind Segel, das Volk ist Wind, der Staat ist Schiff, die Zeit ist See."
    (Börne, Fragmente und Aphorismen)

    Speziell das letztangeführte Zitat scheint mir sehr, sehr schlüssig!

    Einen schönen Sonntag Ihnen Allen!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pumuckl
      02. Oktober 2016 10:11

      Was kümmert es den Mond, wenn ihn die Hunde anbellen.

      Viele Mitposter, und auch ich sehen es als Gewinn an, wenn Sie uns gut ausgewählte Verse in den Blog setzen. Besonders dann, wenn Sie wenn diese auch noch zum Thema des Blogmasters passen.

      Aber bitte reagieren sie ganz einfach NICHT auf Schmähungen!

      Erst durch die endlosen Kommentarwechsel über Ihre wiederholten Abschiede werden
      werden ihre Beiträge zu einer Belastung für die Außenwirkung des Blogs.

      Ich denke auch mir sollten Sie besser nicht antworten. Sie haben ja meine Mail-Anschrift.

      Liebe Grüße
      @ Pumuckl

    • phaidros, mit gutem Grund
      02. Oktober 2016 11:31

      Ihre Auswahl von bekannten Kalendersprüchen war auch schon besser, sorry.

    • Rau
      02. Oktober 2016 12:16

      Schönen Sonntag!
      Speziell das zuletzt angeführte Zitat wird gerne mittels eines Begriffes verbrämt und mit negativen Schwingungen versehen, nämlich dem Begriff des Populismus.

      Die Segelregatta frei miteinander konkurrierender Staatsschifflein ist abgeblasen wegen zunehmendem Windausfall und zerfetzter Segel.
      Stattdessen kreuzen Flugzeugträger und Zerstörer durch die immer rauer werdende See. Und die See ist das Geld.

    • machmuss verschiebnix
      02. Oktober 2016 13:28

      Danke WK !

      @Rau, wie wär's mit: das Geld ist Öl damit alles "geschmiert" läuft :))

    • Shalom (kein Partner)
      04. Oktober 2016 08:46

      Sehr schön. Gaaanz lieb. Wie ungemein beruhigend. Das Land ist zwar im Arsch (z.B. Staatsverschuldung, innere/äußere Sicherheit, schwächste Regierung aller Zeiten, BP-Wahl, Rote im Vormarsch, roter Verfassungsrichter, roter ORF, rote Medien, gutmenschliche ÖVP im Nirgendwo, nicht zu bewältigender "Flüchtlings"- Ansturm, EU, Kriminalität, islamischer Terrorismus, höchste Arbeitslosigkeit, etc. etc.), aber einige "Schöngeister" delektieren sich hier an nichtsnutzigen Sprüchlein. Soll sein. Jeder ist seines Glückes Schmied (auch ein Sprüchlein...). Und die Kapelle auf der Titanic spielt, und spielt, und spielt - gluck, gluck, gluck. Und dann war´s aus!

    • Pumuckl
      04. Oktober 2016 13:12

      @ Shalom

      Lieber Nietsch & Co, als harmlose Schöngeister wie Gerhard Michler?

    • Shalom (kein Partner)
      04. Oktober 2016 13:20

      Pumuckl, "harmlose Schöngeister", wie die das Land (und die ÖVP) mit abgewirtschaftet habenden realitätsleugnenden u. alles verharmlosenden "Wertkonservativen"? Wo leben Sie? Etwa auch in der Enklave Tulbing...?
      Themaverfehlung!

    • Wertkonservativer
      04. Oktober 2016 13:45

      Danke, lieber @ Pumuckl,

      für Ihre Fürsprache!

      Shalom ist und bleibt ein nicht zahlender "Blogfreund", der mit der fixen Idee lebt, mich lächerlich machen zu wollen!
      Da ich mir längst eine Meinung über den Geisteszustand dieses Herrn gebildet habe, regen mich dessen sich immer wiederholenden Anpöbelungen wirklich nicht mehr auf!

      Grüße,

      Gerhard Michler

    • Freidenker (kein Partner)
      04. Oktober 2016 14:48

      Das Verhalten mancher Poster lässt an Widersprüchlichkeit aber auch gar nichts zu wünschen übrig. Eine frappante Ähnlichkeit mit einem hierzulande typischen Wahlverhalten drängt sich nahezu auf.

      Zwar werden die verheerenden Fehlentwicklungen unserer Republik von vielen erkannt und im gebotenem Maße zu Recht angeprangert, um dann aber doch wieder den so völlig anders gestrickten Herrn immer wieder aufs neue freudig zu begrüssen, der alles nicht so schlimm sieht, und seine ausgesuchte hohe Lyrik, in Form einiger hingeworfener Gedichterln, artig aufnimmt, worauf man sich nun endlich wieder gut und weise fühlen darf.

    • Shalom (kein Partner)
      04. Oktober 2016 15:19

      S.g. Freidenker, wie können Sie, als nichtzahlender Partner, es wagen, hier Ihre allerdings fundierte u.v.a wohlformulierte Meinung zu schreiben? Unerhört, das! U. zum "anders gestrickten Herrn" u. Ihrer noblen Wortwahl (die ich in Zusammenhang mit diesem Charakter immer weniger in die Tasten bringe...):

      Alles, was der "Wertkonservative" hier zum Besten gibt, wie sein realitätsleugnendes Lavieren, sein infantiles schönredendes Ausweichen, seine nach Aufmerksamkeit gierende Selbstbefriedigung, ist nichtsnutziger, labbriger Müll u. trägt intellektuell zur Verbesserung der von AU geschilderten staatlichen u. auch sonstigen Misere sowie zu den Intentionen dieses Blogs absolut nichts bei!
      MfG

  18. machmuss verschiebnix
    02. Oktober 2016 05:21

    Erdogan will unbedingt in die EU - wahscheinlich glaubt der, daß er
    dann auch wie GR die EU immer wieder mal milliardenweise abzocken
    kann ?

    Wenn aber fortschritliche Nationen wie die Britten austreten und solche
    wie die Türkei sich herein-pressen wollen, was sagt das über den
    Zustand der EU aus ?@! Mehr jedenfalls, als alle Medien zusammen
    abstreiten können ! ! ! !


    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/5094854/Erdogan-fordert-Entscheidung-uber-EUBeitritt-der-Turkei?_vl_backlink=/home/index.do

  19. machmuss verschiebnix
    02. Oktober 2016 05:06

    Was sollte den Briten wohl fehlen, seit sie aus der EU draussen sind ?
    Die haben alles was sie brauchen um ohne EU besser zurecht zu kommen,
    sie haben ein Rechtssystem, welches diese Begriff rechtfertigt,
    sie haben eine Wirtschaft, die sowieso international verankert ist,
    sie haben eine Regierung, die man ohne Zögern als die lösungsorientierteste
    in ganz Europa bezeichen kann . . . andererseits , bezüglich Nachteile
    in der EU würde mir mehr einfallen, bedeutend mehr ! ! !

    • Kein Partner
      02. Oktober 2016 08:45

      Die Briten sind ein paar Jahre noch immer "drinnen".

    • machmuss verschiebnix
      02. Oktober 2016 13:22

      Tja, "Kein Partner" - die sind so "drinnen" wie so vorher waren,
      nämlikch nur zum Rosinen-Picken ! ! !

      Die Briten waren den anderen Europäern (fast) immer in der Geschichte
      an Schläue und List überlegen, heutzutage ist das besonders Auffällig,
      weil die übrigen EU-Regierungen bis an den Punkt der
      Handlungsunfähigkeit links-verseucht sind ! ! ! ! ! !

  20. socrates
    02. Oktober 2016 04:26

    Belgien hatte 540 Tage keine Regierung. Die von AU andauernd gerügten Beamten brachten den Staat ohne Politiker zum Blühen. Das können Beamte, wenn man sie ohne politische und andere bestochen Lobbyisten arbeiten läßt. Aus Entsetzen über ihre Unnötigkeit bildeten die Politiker eine neue Koalition. Uns fehlen kluge Köpfe als Führer, die ihr Volk vertreten.

    • Kein Partner
      02. Oktober 2016 08:47

      Ein sog. Expertenkabinett (an Stelle von Politikern) hat auch viele Vorteile.

  21. Maria Kiel
    02. Oktober 2016 02:53

    „'Lasst uns in Frieden' ist die Botschaft aus der Wirtschaft"..........
    nicht nur aus der Wirtschaft kommt solche Botschaft - ein Blick auf die Machthabenden unseres Landes und ihre Effizienz lässt uns steuerzahlende Bürger (sofern nicht gerade im linkslinken Spektrum beheimatet) exakt den selben Stoßseufzer ausstoßen. Ehrlich: hat irgendjemand den Eindruck, dass von dieser unserer Regierung irgendetwas außer leeres Stroh, fallweise garniert mit etwas Bockmist, produziert wird? hat irgendjemand in den letzten Monaten einen Bundespräsidenten vermisst? Amt ersatzlos streichen, Hofer Kanzler - man wird ja noch träumen dürfen. Kein Schaden, wenn Kurz, Sobotka und Doskozil auf ihren Posten bleiben

    • Undine
      02. Oktober 2016 13:39

      @Maria Kiel

      Sie sprechen mir aus der Seele! BP wird, weil, wie man sieht, völlig überflüssig, abgeschafft, Hofer wird Kanzler!*****+!

    • machmuss verschiebnix
      02. Oktober 2016 15:25

      @Undine,

      wenn wir schon einen haben, sollte es einer sein, der in Krisenzeiten
      dem Land dient (nicht der Partei) , das war aber bisher eher die
      Ausnahme.

      Also ich möchte Hofer als BP und Moser als Kanzler

    • Undine
      02. Oktober 2016 16:39

      @machmuss verschiebnix

      Ja, DAS wäre optimal! Umgekehrt wäre es ebenfalls perfekt!

    • kritikos
      02. Oktober 2016 18:26

      Sehr treffend. Wäre wünschenswert.





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