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Zynischer Umgang mit den Familien drucken

Lesezeit: 5:00

Die Summe, welche die Koalition jetzt den österreichischen Familien wegnimmt, ist ziemlich genau ebenso hoch wie die bereits zugegebenen Mindestkosten durch die Einwanderung von 80.000 bis 100.000 Asiaten alleine im heurigen Jahr. Auch wenn wir außer Acht lassen, dass die Völkerwanderung am Ende mit Garantie noch viel mehr kosten wird, so kann man keine Zweifel über das Motto des Handelns dieser Regierung haben: Lieber Afghanen als Kinder (Mittlerweile sind ja die – ganz überwiegend analphabetischen – Afghanen die stärkste Einwanderergruppe in Österreich).

Es ist nur noch frech, wenn die Regierung zu beschwichtigen versucht: Unmittelbar würden ohnedies keine Leistungen aus dem um eine Milliarde reduzierten Familienlastenausgleichsfonds gekürzt.

Das ist schon deshalb eine Lüge, weil die allermeisten Leistungen für die Familien de facto seit vielen Jahren eingefroren sind. Weil der Familienfonds überschuldet ist. Weil auch die seltenen Erhöhungen einiger Leistungen nie die im Laufe der Jahre eingetretene Inflation auch nur annähernd wettgemacht haben. Weil etwa das Kinderbetreuungsgeld schon 14 Jahre nicht der Geldentwertung angepasst worden ist. Weil seit Kreiskys Zeiten Kinder steuerlich nicht berücksichtigt werden, was seither für einen Gebärstreik vieler Mittelstandsfamilien sorgt (jede zweite universitär ausgebildete Frau bleibt kinderlos!). Das alles ist in realen Werten ganz eindeutig eine ständige Kürzung der Leistungen für Familien.

Der Zynismus, mit dem die Regierung den Familienfonds ausräumt, ist deshalb besonders arg, weil in der Vergangenheit schon mehrfach Leistungen reduziert worden sind, wenn dieser Fonds zu wenig Geld hatte. Doppelt ärgerlich ist die Kürzung des Familienfonds, weil er seit vielen Jahren für total familienfremde Leistungen ausgeplündert wird, etwa für die Subventionierung der Bundesbahn – unter dem Vorwand, dass ja auch Schüler begünstigt mit dieser fahren. Nach dieser Logik müsste eigentlich auch die Pensionsversicherung Gelder zur Finanzierung der maroden Staatsbahn abliefern, weil ja auch Pensionisten begünstigt Bahn fahren. Was die Pensionsversicherung aber nicht tut. Sie lässt sich vielmehr ihr Defizit (nach sofortigem Verbraten aller Beitragsleistungen) in zweistelliger Milliardendimension durch die Steuerzahler abdecken. Zu denen auch die Familien zählen.

Man stelle sich vor, die Regierung würde die Gewerkschaften mit dem den Familien locker entgegengeschleuderten Argument abfertigen, dass es keine jährlichen Lohnerhöhungen und Inflationsabgeltungen bräuchte, weil die Löhne und Gehälter vorerst eh nicht gekürzt würden. Dann stünde Österreich wohl bald in Flammen. Aber die Familien können halt das Land nicht in Flammen setzen. Sie sind politisch längst zu schwach.

Daher werden sie unbarmherzig weiter gerupft und gedemütigt. Etwa auch dadurch, dass die Weitergabe eines Einfamilienhauses oder einer größeren Wohnung an die nächste Generation ab 2016 kräftig besteuert wird (offensichtlich denken sich SPÖ und ÖVP, dass es völlig unnötig ist, wenn Familien einen größeren Wohnraum benutzen als alleinstehende Pensionisten, dass dessen Weitergabe daher völlig zu Recht steuerlich zu bestrafen ist). Etwa auch dadurch, indem man Tausenden Mittelstandsfamilien künftig einen Platz im Gymnasium für ihre Kinder stiehlt, die der großkoalitionäre Sozialismus in die Zwangseinheitsschule steckt.

Aber ist es nicht dringend notwendig, die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber zu senken, was jetzt eben auf diesem Weg geschieht? Natürlich ist das angesichts der ohnedies gigantischen Gesamtabgabenbelastung notwendig. Jedoch ist es ganz sicher falsch, das auf diesem Weg zu tun. Viel sinnvoller wäre es gewesen, das Pensionsantrittsalter zu erhöhen. Dieses ist aber im Lauf der letzten Jahrzehnte von populistischen Politikern immer weiter gesenkt worden, obwohl die Lebenserwartung weit nach oben gegangen ist.

Eine Sanierung des Pensionssystems als weitaus größte Budgetbelastung wird aber von der SPÖ mit aller Brutalität verhindert. Und in der ÖVP setzen sich die Interessen der Wirtschaft neuerdings immer gegen die Allerschwächsten, gegen Familien und Kinder durch. Die Zeiten, da die ÖVP unter Mock, Schüssel oder Spindelegger noch eine Familienpartei gewesen ist, sind ja schon lange und wohl endgültig vorbei.

Aber muss man nicht den Syrern und Afghanen helfen? Ja durchaus. Jedoch sollte das in ihrer Region erfolgen und damit um einen Bruchteil der Aufwendungen in Österreich. Der Betrieb gut ausgestatteter Flüchtlingslager im Nahen Osten – samt Schulen, Spitälern usw. – würde pro Kopf einen Bruchteil der Rundumversorgung jedes einzelnen Asylwerbers mit Grund- und Mindestsicherung in Österreich kosten. Denn auch nach Erhalt einer Arbeitserlaubnis landen ja die allermeisten von ihnen  direkt in der in Österreich ohnedies schon explodierenden Arbeitslosigkeit. Selbst nach Zahlen aus Deutschland, wo man zum Unterschied von Österreich wegen der viel besseren Wirtschaftslage ja noch (qualifizierte) Arbeitskräfte bräuchte, findet sich nicht einmal für zehn Prozent der „Flüchtlinge“ ein Job.

PS: Besonders traurig ist das Schweigen der Bischöfe zur ständigen Attacke auf die Familien. Diese sind offenbar voll damit beschäftigt, sich als lauteste Unterstützer der Noch-mehr-Moslems-nach-Österreich-Bewegung zu betätigen. Da bleibt halt leider keine Zeit für die heimischen Familien. Muss man ja verstehen.

PPS: Man könnte auch glauben, dass sich die Katholische Frauenbewegung ein wenig für die Familien engagiert, die ja meines Wissens zur Hälfte aus Frauen bestehen. Aber auch sie hat ganz andere Sorgen. Ihre allergrößte hat sie in der Sahel-Zone gefunden. Deretwegen empört sie sich in einer langen Aussendung wörtlich wegen „struktureller Gewalt, die über eine genderblinde Klimapolitik ausgeübt wird“. Auch das ist leider kein Spaß.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2015 02:41

    Keine Sorge, für Nachwuchs in Österreich wird gesorgt sein, auch wenn man die Familien noch mehr aushungert, deren Einfamilienhäuser enteignet und amerikanischen Immobilieninvestmentfonds, die ja dann nichts mehr weiter vererben müssen und schon in den Startlöchern sitzen, in den Rachen schiebt.

    Für die Enteignung der Familien und die Überführung in amerikanische Immobilieninvestmentfonds sorgt die exorbitante, "nicht mehr leistbare" (Copyright ÖVP) "Erbschaftssteuer". Man braucht heute nur durch Wiens Siedlungen spazieren: die ersten Gründe wechseln nicht mehr den Eigentümer zwischen Privaten, sondern werden von Gesellschaften aufgekauft und verwertet, die dann dort "professionelle Projekte" realisieren. Die ersten solchen Objekte, deren Außenarchitektur dem Containex-Lagerplatz zum Verwechseln ähnlich sieht, sprießen schon aus dem Boden. "Vergesellschaftung" des Grundbesitzes auf amerikanisch.

    Für den Nachwuchs sorgt die eben stattfindende Kulturberreicherung. Arbeitsteilung auf österreichisch. Vor ein paar Jahrzehnten wurde uns eine solche Arbeitsteilung im Kosovo, wo die Serben die Zeugung von Nachwuchs auch ausgelagert hatten, vorgeführt. Wie es geendet hat, wissen wir.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2015 06:02

    „Strukturelle Gewalt, die über eine genderblinde Klimapolitik ausgeübt wird“

    Wenn man diesen Schwachsinn liest, wird es wohl überdeutlich klar: eigene Kinder, Familien haben keine Lobby mehr, weil wir von kinderlosen, egoistischen, karrieregeilen Weibern und männlichen Waschlappen regiert und manipuliert werden, die einfach keine Beziehung, kein Verständnis für Kinder und die Notwendigkeit, diese zu kriegen entwickelt haben. Verständnis wurde nur für zu alimentierende Gruppen aufgebaut, um die unterbewußt verdrängte Kinderlosigkeit zu kompensieren. Da scheint sich psychologisch viel mehr abzuspielen als wir denken.

    Kein Wunder, wenn man den vielen kinderlosen Frauen zusieht, die in Besorgnis über ihr Hunderl "Mein Baby" schreit oder die ihre Wohnung mit Katzerln, Puppen, oder Stofftieren vollräumt.

    Natürlich jeder hat ein Recht, keine Kinder zu kriegen. Aber er hat die Pflicht für sich zu sorgen. Leider wird jedoch das in die Pensionsversicherung eingezahlte Geld für dessen Eltern verwendet, ein eigentlich ganz natürlicher Vorgang, denn die Natur läßt Kinder nicht nur zur Arterhaltung gebären, sondern auch zur Versorgung der Alten. Kinderlos erwirbt man sich damit das Recht, im Alter NICHT versorgt zu werden, denn es ist niemand mehr da. Auf seine Einzahlungen zu pochen kann nur als Lacherfolg gewertet werden, denn a) wurde das Geld schon verbraucht und b) wäre es sowieso über den langen Zeitraum verdunstet. Der Staat, die Gesellschaft kann solche Werte nicht über einen so langen Zeitraum konservieren, denn JEDER WERT erhält seine Wertigkeit nur durch den Umweg über Arbeit, die von jemandem geleistet werden muß. Und insbesondere die Altersversorgung ist extrem arbeitsintensiv. Das geht unseren obergscheiten sich-selbst-VerwirklicherInnen natürlich niemals ins Hirn, müßten sie ja doch ihre ganze kluge Philosophie damit auf den Müllhaufen kippen.

    Also her mit den jungen afghanischen Männern! Unser beste Kinderersatz. Wir müssen ihnen ohnehin nur die Grundversorgung zahlen, solange bis sie lesen und schreiben gelernt haben und sich rührend um uns Greise kümmern werden!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2015 01:18

    "Aber muss man nicht den Syrern und Afghanen helfen? Ja durchaus."
    Nein, Herr Doktor! Da bin ich ganz anderer Meinung. Es gibt Staaten in Asien, die durchaus in der Lage sind, diesen Pseudoflüchtlingen und auch den echten zu helfen, im Land und in dessen Umgebung. Noch dazu im selben Glauben vereint. (Wenn das als Glaube bezeichnet werden kann, ja das schon, aber nicht als Religion.) Warum Europa, d.h. die EU? Für Europa wäre wichtiger, eine Einheitsfront zur Beseitigung des IS-Terrors dort wie hier zu schaffen, eine effektive Front, kein Gewäsch.
    Die beiden PS treffen einen christlich-katholischen Menschen heftig. Man fragt sich als ein solcher: In welchen Sphären bewegen sich (zu viele) Bischöfe und was ist die KFB geworden? Eine Gender-Vorfeld-Stelle?
    Dass unsere Politiker, leider inzwischen auch die ÖVP-ler für Familien kein echtes Verständnis, sondern nur Ausflüchte und Ignoranz haben, kann einen zur Verzweiflung, zur Wut und zur Frage nach der Ethik dieser Personen treiben.
    Die alten Römer sagten: Videant consules, ne quid ... Unsere "consules" haben das Sehen verlernt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2015 10:19

    Was ist mehr wert, eine afghanische oder eine österreichische Familie ?

    Wir können nicht die ganze Welt versorgen, das geht in sozialistische Hirne, dazu gehören auch unsere kirchlichen 'Würden'träger, offenbar nicht hinein, denn Ideologie ist organisierte Idiotie.

    Ich hoffe, die Menschen finden noch die Partei, in der Familie noch was gilt, die FPÖ, und ich würde mir Frau Barbara Rosenkranz als Familienministerin wünschen und die FPÖ als Regierungspartei, im Punkt Familie auf jeden Fall. Auch im Punkt Zuwanderung, muss man sagen, ist die FPÖ die einzige Partei, die gegen den Gesetzesbruch ist, diesen sogar angezeigt hat, wurde aber 'abgewehrt' per 'Immunität'. Ich hoffe, die Wähler merken sich das. Auch im Punkt Schulbildung kann man diesen Proponenten vertrauen.

    Der Wechsel der ÖVP von einer Österreichpartei, zu einer kommunistischen Ausländerpartei als Anhängsel der SPÖ und der Grünen und damit zu einer Familienzerstörungspartei, verhindert die Neuwahlen in Österreich und damit die Rettung Österreichs. Die Pfründe der ÖVP werden so wie so weg sein nach der nächsten Wahl, also je früher sie für Österreich was tun wollen, desto mehr wird ihnen bleiben von den Pfründen.

    Ist schon richtig, wenn man helfen kann, dann soll man den Afghanen dort helfen, wo sie zu Hause sind. Aber realistisch betrachtet, hat jeder Österreicher statistisch etwa 40 000,- Euro Staatsschulden ( http://staatsschulden.at ), rechnet man, dass nur etwa 2 000 000 Österreicher Arbeit haben, so entfallen auf jeden arbeitenden etwa 160 000,- Euro Staatsschulden, rechnet man noch, dass die allermeisten so wenig verdienen, dass sie kaum Steuern zahlen, so kann man bei davon ausgehen, dass die etwa 25% gutverdienenden Österreicher jeder etwa 500 000,- Euro Staatsschulden haben, also Österreich praktisch bereits bankrott ist, die 'deadline' ('Todeslinie') wird noch durch Kredite verzögert, aber tatsächlich liegen wir da bereits auf dem Niveau von Griechenland. Also welche Hilfe ist uns denn möglich ? Kapieren diese Regierungs'proponenenten' das nicht trotzdem sie diese Schulden selbst verursacht und veranlasst haben ?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2015 10:31

    Geschäft ist Geschäft!
    Unter dem Schutz der NATO im 3. Opiumkrieg ist Afghanistan zum 1. Opiumanbieter der Welt geworden. 2001 wurden 8000ha Mohn angebaut, jetzt sind es 224000ha +-10%. Diese Fläche kann man vom Mond aus sehen, nur die Friedenstauben finden sie nicht. Das Vertriebsnetz geht über die Migeationsbewegung. so einfach ist das!
    Damit den armen Hascherln nichts passiert, werden die Eingeborenen entwaffnet.

    Opium - Afghanistans Exportschlager .Emran Feroz 23.11.2015
    Da am Anbau jeder profitiert, sind nahezu alle wichtigen politischen Akteure mehr oder weniger daran beteiligt

    In den dunklen Gassen und den abgelegenen Parks Kabuls findet man sie immer: Junkies. Junge Männer, die auf den Boden knien, abgetragene Kleidung und verschmutzte Sandalen tragen, mit einem Tuch ihr Gesicht bedecken und konsumieren. Noch bis vor einer Zeit traf man derartige Ansammlungen unter einer bekannten Brücke im Zentrum der Stadt. Da dies selbst dem Kabuler Stadtbild zu viel wurde, zogen es die Behörden vor, sie von dort zu vertreiben.

    Doch einfach in Luft auflösen können sich die Drogenabhängigen nicht. Stattdessen hat sich ihre Anzahl in den letzten Jahren dramatisch vervielfacht. Schätzungen zufolge konsumieren über 4,5 Millionen Afghanen – sowohl in den städtischen als auch in den ländlichen Gebieten - Drogen. Hunderttausende von ihnen sind süchtig.
    Parallel zu der Anzahl der Abhängigen stieg seit 2002 auch der Opiumanbau im Land permanent an. Kurz vor dem Einmarsch der NATO, sprich, während des Höhepunkts der Taliban-Herrschaft, stammten rund fünf bis zehn Prozent des weltweiten Schlafmohns aus Afghanistan – mittlerweile sind es mehr als neunzig Prozent. Jährlich werden neue Rekordernten erwartet, wie auch die UN-Berichte der vergangenen Jahre deutlich machen. Verantwortlich für die Misere werden oftmals nur die Afghanen gemacht. Dabei wird außen vor gelassen, dass westliche Akteure beim Anstieg der afghanischen Drogenproduktion eine maßgebliche Rolle spielen.

    Afghanistan war einst bekannt als Land der Granatäpfel, Melonen und Trauben. Auch andere Waren wie Lapislazuli, der berühmte, blau glänzende Stein, gehörten zu den wichtigsten Ausfuhrgütern. Diese einstigen Exportschlager sind allerdings Relikte einer vergangenen Zeit. Gegenwärtig weiß man vor allem, dass der "schwarze Afghane" aus Afghanistan stammt und dass das Land der größte Produzent und Exporteur von Opium ist.

    Obwohl der Drogenanbau in Afghanistan wohl noch nie so hoch war wie zum gegenwärtigen Zeitpunkt, hat er eine lange Geschichte. Schon die süchtigen Mogul-Herrscher Indiens bezogen ihren Schlafmohn aus einigen Teilen des heutigen Afghanistans. Später, während der anglo-afghanischen Kriege, zeigten auch die Briten Interesse an der Droge. Dass die britische Krone damals viel vom Drogenhandel hielt, bewiesen unter anderem der Erste sowie der Zweite Opiumkrieg, der zwischen Großbritannien und dem Kaiserreich China ausgetragen wurde. Beide Male verließen die Chinesen das Schlachtfeld als Verlierer und wurden darauffolgend von den Briten gezwungen den Opiumhandel zu dulden

    Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges bildete sich Anfang der 1990er eine neue Regierung in Kabul, die hauptsächlich aus jenen Kriegsfürsten bestand, die noch kurz zuvor von westlichen Staaten im Kampf gegen die Sowjetunion unterstützt wurden. Da die einzelnen Warlords damit beschäftigt waren, sich gegenseitig zu bekriegen und ihre eigenen Territorien auszubauen, hielt die Regierung nicht lange. Im Laufe dieses Zeitraums wurden Städte wie Kabul nahezu vollständig zerstört, parallel dazu schoss der Schlafmohnanbau in die Höhe. Dies war alles andere als verwunderlich.

    Die damaligen Akteure bereicherten sich nicht nur persönlich durch den Drogenanbau, sondern waren auf eine neue Geldquelle angewiesen. Da der Westen sich seit dem Sieg gegen die Sowjets stark zurückgezogen hatte, musste ein anderer Weg gefunden werden, um weiterhin Waffen zu beschaffen. Dies hatte zur Folge, dass allein im Jahr 1994 3.400 Tonnen Opium in Afghanistan produziert wurden. Im darauffolgenden Jahr waren es immer noch 2.300 Tonnen, was zum damaligen Zeitpunkt immer noch einen Großteil der weltweiten Produktion ausmachte.
    Die Taliban führten eine der erfolgreichsten Anti-Drogen-Kampagnen der Welt durch

    1996 wurde die Warlord-Regierung aus Kabul verjagt. Mullah Mohammad Omar und seine Taliban-Kämpfer rissen die Macht an sich. Der Opiumanbau nahm allerdings, entgegen der vermeintlichen Glaubensgrundsätze der Taliban, vorerst kein Ende. Wie jede andere Regierung war auch jene der Taliban auf Steuern angewiesen. Da viele dieser Steuern von Drogenbaronen stammten, zog man es vor, den Opiumanbau vorerst nicht zu verbieten, obwohl er den Regeln des Islams eindeutig widersprach. 1999 wurden über 4.000 Tonnen Opium in Afghanistan produziert. Erst nachdem die Staatskasse etwas gefüllt war und die Handelsrouten im Norden des Landes ebenfalls unter Taliban-Kontrolle standen, sagte man den Drogenbossen den Kampf an.

    Im Sommer 2000 ging daraus eine der erfolgreichsten Anti-Drogen-Kampagnen der Welt hervor. Mullah Omar, der damals unter anderem auch auf Andrang der UN handelte, erklärte den Anbau von Drogen offiziell als "unislamisch" und verbannte ihn. Das Verbot zeigte sich innerhalb kürzester Zeit als äußerst effektiv. Im Jahr 2001 erreichte der Opiumanbau in Afghanistan einen Tiefpunkt von rund 200 Tonnen. In manchen Gegenden, etwa der südöstlichen Provinz Helmand, die einst zu den ertragreichsten Provinzen des Landes gehörte, wurde sogar nichts mehr produziert. Nur auf 8.000 Hektar wurde Opium angebaut.
    Seit dem Einmarsch der Nato floriert der Drogenanbau wieder

    Als ein Jahr später der Einmarsch der NATO begann, änderte sich dies abrupt. Die Taliban wurden gestürzt und plötzlich florierte der Opiumanbau am Hindukusch von neuem. Jahr für Jahr stieg der Anbau permanent an, 2014 wurde ein Höchststand von 224.000 Hektar an Anbaufläche erreicht. Dies hat vor allem mit der Tatsache zu tun, dass die westlichen Streitkräfte sich im Kampf gegen die Taliban mit jenen Drogenfürsten verbündeten, die schon in den Neunzigern das Sagen hatten.

    Gegenwärtig stammen mehr als neunzig Prozent des weltweiten Opiums aus Afghanistan. Bedeutende Produzenten befinden sich etwa in den südlichen Provinzen Kandahar und Helmand. Über die Jahre hinweg lag der Drogenanbau in Kandahar fest in der Hand des Karzai-Clans, aus dem auch der letzte Präsident des Landes, Hamid Karzai, stammt. Einer seiner Brüder, Ahmad Wali Karzai, der 2011 durch ein Attentat getötet wurde, war ein einflussreicher Drogenboss, den man laut "New York Times" unter anderem auch auf der Gehaltsliste des CIA wiederfinden konnte.

    Dass man die CIA oft mit Drogengeschäften assoziiert, ist übrigens kein Zufall. Der britische "Independent" stellte im Januar 2010 fest, dass der US-amerikanische Geheimdienst jene Flugzeuge, die hauptsächlich für die Entführung sogenannter Terrorverdächtiger benutzt wurden, auch für den Transport von Drogen verwendet hat. Im Wrack eines solchen Flugzeugs, welches 2004 in Nicaragua abgestürzt war, fand man eine Tonne Kokain.

    Auch die Briten sollen während ihrer Stationierung in Afghanistan Kontakte zu Drogenproduzenten und Schmugglern gepflegt haben. Ende 2011 meinte Yousef Ali-Waezi, ein Regierungsbeamter und Berater Karzais, dass britische Soldaten maßgeblich am afghanischen Drogenhandel beteiligt seien. Konkret hob Ali-Waezi hervor, dass die stationierten Briten in Helmand den dortigen Anbau nicht nur tolerierten, sondern auch förderten. Zum damaligen Zeitpunkt wurde allein in Helmand mehr Opium angebaut als in ganz Kolumbien, Marokko oder Burma.

    Demnach stammt auch das meiste Heroin auf den Straßen Europas aus dieser Region. Schätzungen zufolge sterben jährlich 100.000 Menschen an aus Afghanistan stammenden Drogen. Das Ganze erscheint in einem besonders zynischen Licht, da Großbritanniens ehemaliger Premierminister Tony Blair einst behauptet hat, dass der Kampf gegen den Drogenanbau einer der Hauptgründe für die Intervention in Afghanistan gewesen sei.
    Die durch die Nato an die Macht gelangten Warlords bleiben unantastbar
    Der Drogenanbau in Afghanistan wird weiterhin florieren, auch wenn er nach Angaben von UNCTAD in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent gesunken ist. Erstmals seit 2009 habe sich die Anbaufläche verringert, Grund für den Rückgang der Produktion um 48 Prozent ist aber offenbar vor allem der von 28.7 kg/ha auf 18.3 kg/ha gesunkene Ertrag pro Hektar, betroffen waren davon vor allem der Süden und Westen Afghanistans. Wie UNCTAD selbst anmerkt könnten auch verbesserte Erhebungsmethoden einen Einfluss gehabt haben.
    Überraschend wird der weiterbetriebene Opiumanbau aufgrund der gegenwärtigen Verhältnisse vor Ort weiterhin nicht sein – auch wenn westliche Gazetten dies jährlich so darstellen. Da am Anbau jeder profitiert, sind nahezu alle wichtigen politischen Akteure in Afghanistan mehr oder weniger daran beteiligt. Dies betrifft auch die Taliban, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zahlreiche Schmugglerrouten kontrollieren und die Schmuggler für entsprechende Summen passieren lassen.

    Zum gleichen Zeitpunkt achten die Warlords, die großenteils in der Regierung sitzen oder andere hohe Ämter bekleiden, weiterhin auf ihre persönliche Bereicherung. Wie in den 90er-Jahren fördern sie auch heute den Opiumanbau maßgeblich. Das Problem ist, dass sie aufgrund der westlichen Unterstützung – durch diese kamen sie überhaupt erst an die Macht – weiterhin unantastbar bleiben werden.

    Zudem gewinnt man den Eindruck, dass auch westliche Akteure ein eher profitables Verhältnis zur Drogenproduktion pflegen. Vor allem das Verhältnis der Amerikaner zu den afghanischen Drogen ähnelt jenem in einigen südamerikanischen Staaten. Der Einfluss der genannten Akteure in Afghanistan ist entscheidend und zwingt den einfachen afghanischen Bauer, Opium anzubauen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2015 12:18

    Heute hat Österreichs ORF-Armseligkeitsfunk den "Regierungssprecher" Pesendorfer (Statistik Austria) wieder als Fachexperten interviewt und trommelt in Propagandamanier vom Neusiedler- bis zum Bodensee den letzten Nichtmehrhörerundseher des Staatsfunks mit seiner Niedertracht zu. So meint der von der Regierung in Abhängigkeit dienende Pesendorfer allen Ernstes, dass sich in Österreich dank der Zuwanderung die Pensionsproblematik (die es ja sonst laut Regierungsexperten eh auch nicht gibt) um einige Jahre entschärfen wird, weil die jungen Migranten so zahlreich zuwandern.

    Die Wahrheit ist, dass 100 Prozent der illegalen Einwanderer faktisch in den Sozialstaat zuwandern; sollten sie es nur einigermaßen in einem unterqualifizieten Job schaffen, selbst dann muss der Sozialstaat mit Leistungen aus dem Budget einspringen. Nettozahler werden sicher keine importiert, die wandern in die USA oder Kanada ein!

    Anbei eine Lektüre der "Basler Zeitung" für den Herrn Pesendorfer, sofern er diese Zeitung kennt:

    http://bazonline.ch/schweiz/standard/Aus-Asylanten-werden-Sozialhilfefaelle/story/19937027

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2015 09:23

    Die Familienpolitik in Ö wird immer katastrophaler. Einheimische Familien werden missachtet und ausgehungert. Man richtet das ganze Augenmerk auf AUSLÄNDISCHE FAMILIEN ---diese "Fürsorge" umschliesst nicht nur die Eltern mit ihren zahlreichen Kindern, sondern auch die ganze Verwandtschaft. Wenn es um Ausländer geht, entdeckt unsere ansonsten familienfeindliche Politik sogar Sinn für die Grossfamilie, die gar nicht gross genug sein kann und die man mit unserem Steuergeld, das für "unsere" Kinder nicht vorhanden zu sein scheint, geradezu überschüttet.

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  1. Hol den Klaust (kein Partner)
    26. November 2015 23:41

    Einfach herrlich - wieder ein Detail in einem riesigen verwesenden Kloakensumpf zum diskutieren/ablenken vorgeworfen - und die UTB-Gemeinde springt willig auf das Knöchchen an!
    Das ganze PROBLEM mit all den Details ist das SYSTEM II.ÖR selbst - das scheinen all diese abgelenkten Hirnsteine/innen aber nicht zu schnallen - defakto macht Unterberger seinen Job gut, Desinfo, Ablenkung und Überdruckventil für Ent-täusch-te.
    Wär eigentlich noch n'Nationalpreis fällig :-O!

  2. fewe (kein Partner)
    26. November 2015 01:27

    Ich bin generell gegen diese Kinderbeihilfen etc. Für Familien mit Kindern soll es kräftig dimensionierte Steuerfreibeträge geben und evtl. auch Ehegattensplitting wie in Deutschland. Das würde es jenen erleichtern Kinder zu bekommen, die auch etwas leisten. So haben leben aber manche Familien sehr gut von der Menschenzucht ohne zu arbeiten. Die künftige Generation wird also tendenziell wieder arbeitsscheu sein.

    Die Politik will aber ganz offensichtlich mehr Dumme und Faule, die dann jene Parteien wählen, die am meisten verschenken. Mittlerweile importiert man die sogar extra. Fremden Ländern bei akuter Not zu helfen: jederzeit. Aber nie als Dauerzustand. Die sollen selbst arbeiten.

  3. Haider
    24. November 2015 22:57

    Dr. AU brachte es wie immer auf den Punkt: An der Familienpolitik einer Partei erkennt man ungeschminkt, wessen Knechte die Protagonisten sind: Wichtig sind derzeit offensichtlich Afghanen, Syrer, Schwule, Würste, Schmarotzer, Marxisten, Trotzkisten, Leninisten – und welch gesellschaftszersetzende –isten es noch geben mag. Unwichtig, ja geradezu bekämpfenswert sind Kinder, Mütter, Leistungsträger, Landsleute. Und wenn ich mir das letzte Wr. Wahlergebnis anschaue, so können sich diese Typen sogar auf politische Legitimität berufen.

  4. Undine
    24. November 2015 16:15

    Prägen Sie sich bitte das Bild des jungen SYRERS (?) sehr, sehr genau ein! Dieser Mann kommt nach Deutschland mit 6 (sechs!) KINDERN! In D wird er dafür schon sorgen, daß jedes Jahr wieder ein neues in der Wiege kräht. Er braucht sich auch keine Sorgen zu machen, denn für all seine Kinder kommen ja die lendenlahmen Deutschen gerne auf! ;-(

    VATER-SEIN als "Beruf" ist in D ist für Moslems sehr lukrativ. Die vorhandenen und die noch zu zeugenden Kinder werden von den Deutschen bestens eingekleidet, ernährt, bekommen gratis eine Wohnung, Schulbesuch gratis, wenn's halbwegs geistig langen sollte, gibt's ein gratis Studium mit Ausländerbonus---Herz, was willst du mehr!

    Aber damit die vielen Kinder dieses jungen zeugungsfreudigen Syrers dank deutscher Kinderbeihilfe und sonstiger Zuwendungen erhalten werden können, müssen gleich mehrere autochthone Deutsche ihr Leben lang im Hamsterrad strampeln und fleißig schuften, denn die "Kinderliebe" des jungen Syrers kostet viel Geld, das der Vater selber nicht einmal ansatzweise aufbringen wird---aber das ist dem Mann egal!

    Die DEUTSCHEN wissen also, wohin der LOHN für ihrer Hände ARBEIT geleitet wird: Zu den KINDERREICHEN MOSLEM-FAMILIEN! Kein wirklich schöner Gedanke.

    Nicht nur die Deutschen, sondern auch wir Österreicher füttern pausenlos die KUCKUCKS-JUNGEN, deren Eier uns ungefragt ins Nest gelegt worden sind und können uns kaum mehr eigene Kinder leisten. So sieht der GEBURTEN-DSCHIHAD hierzulande aus.

    "Syrischer Flüchtling im ZDF: "Die Deutschen geben uns ein Haus und ein Einkommen in einer guten Gegend""

    https://www.unzensuriert.at/content/0019290-Syrischer-Fluechtling-im-ZDF-Die-Deutschen-geben-uns-ein-Haus-und-ein-Einkommen?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief#sthash.WKkTlPKp.dpuf

  5. Mariahilferin
    24. November 2015 15:39

    Was die katholischen Kirche betrifft, so muss man aus ihrer Verfasstheit schließen, dass die in der Bibel prophezeite Endzeit eingetreten ist.

  6. Ingrid Bittner
    24. November 2015 14:05

    Gemach -gemach - jetzt wird sich alles ändern. Nachdem Oskar Deutsch vehement die Meinung vertritt, es muss eine Zuwanderungsobergrenze geben, wird es auch so kommen, denn der IGK werden weder die GROKO noch die Grünen widersprechen. Meine ich, ich kann mich irren, aber ich denke, es wäre schon der Aufschrei gekommen, wenn man diesen Aussagen widersprechen möchte. Unsere Regierung braucht ja wem, der sagt, wo's lang geht und immer kann es nicht die Mamma Merkel sein.

    • Cotopaxi
      24. November 2015 14:54

      Es wird zwar niemand die Cojones haben, um Herrn Deutsch zu widersprechen. Ändern an der Invasionspolitik der Systemregierung wird sich aber auch nichts.

  7. Le Monde
    24. November 2015 12:18

    Heute hat Österreichs ORF-Armseligkeitsfunk den "Regierungssprecher" Pesendorfer (Statistik Austria) wieder als Fachexperten interviewt und trommelt in Propagandamanier vom Neusiedler- bis zum Bodensee den letzten Nichtmehrhörerundseher des Staatsfunks mit seiner Niedertracht zu. So meint der von der Regierung in Abhängigkeit dienende Pesendorfer allen Ernstes, dass sich in Österreich dank der Zuwanderung die Pensionsproblematik (die es ja sonst laut Regierungsexperten eh auch nicht gibt) um einige Jahre entschärfen wird, weil die jungen Migranten so zahlreich zuwandern.

    Die Wahrheit ist, dass 100 Prozent der illegalen Einwanderer faktisch in den Sozialstaat zuwandern; sollten sie es nur einigermaßen in einem unterqualifizieten Job schaffen, selbst dann muss der Sozialstaat mit Leistungen aus dem Budget einspringen. Nettozahler werden sicher keine importiert, die wandern in die USA oder Kanada ein!

    Anbei eine Lektüre der "Basler Zeitung" für den Herrn Pesendorfer, sofern er diese Zeitung kennt:

    http://bazonline.ch/schweiz/standard/Aus-Asylanten-werden-Sozialhilfefaelle/story/19937027

  8. Bob
    24. November 2015 11:17

    Unsere Regierung, eine Ansammlung hirntoter Zombies, versucht alles um die einheimische Bevölkerung zu belügen, zu betrügen zu enteignen, mit Gesetzen und Verordnungen zu schikanieren.
    Selbst begehen sie eine Straftat nach der anderen, aber dieses kriminelle Gesindel will uns mundtot machen.
    Warum dies möglich ist? Einfach weil wir zu viele Idioten haben die wählen dürfen, und nicht in der Lage sind gut und böse zu unterscheiden, und den linken Medien alles glauben.
    Ich glaube auch das sich viele Ehepaare aus Verantwortungsbewußtsein weigern in diese verrückte Welt Kinder zu setzen.

    • FranzAnton
      24. November 2015 11:50

      Neinnein,@ Bob, wir haben nicht zu viele Idioten, sondern genug verständige Menschen; von letzteren sind aber, katastrophaler Weise, nur viel zu wenige bereit, sich selber zu engagieren, um eine Änderung der bestehenden, tatsächlich horriblen politischen Verhältnisse zu erreichen.

      Gestern z.B. machte @ Helmut Oswald auf folgende Homepage aufmerksam:

      http://www.einprozent.de/

      Dort bemühen sich, aktuell zwar nur in Germanien, Engagierte, etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen!! Wieso waren die Kommentare hiezu de facto kaum vorhanden? Mit Schimpferei allein wird das Wohlleben unserer Kinder und Enkel nicht zu retten sein! Die Vernunftgegner machen immer weiter, bis Österreich ruiniert sein wird, und niemand stellt sich ihnen effizient entgegen? Es wäre doch vom Schreibtisch aus möglich!

    • Bob
      24. November 2015 12:44

      Franz Anton
      Wenn wir so viele verständige Menschen haben wie Sie sagen, warum sind in Wien die Wahlen so ausgegangen.
      Als Vater von 3 Kindern, verwende ich sehr viel Zeit um in verschiedenen Blogs meine Meinung zu vertreten, in der Hoffnung etwas zum Positiven zu verändern.

    • FranzAnton
      24. November 2015 15:39

      @Bob: ganz einfach, weil das sozialistisch getunte Wien Gleichgesinnte, die für qualifizierte Arbeiten ungeeignet sind, anlockt; hieher zieht es daher die meisten, unausgebildeten Migranten; die hoffen dann auf Einbürgerung und einen Posten bei der MA48, falls sie, außer zum Straßenkehren, für kaum Anderes brauchbar sind. Verpflichtende Hausmeisterposten könnte man wieder schaffen, damit würden allerdings die Mieter belastet, was rote Stimmen kostete, und keinesfalls genug "Arbeits"plätze brächte.

  9. A.K.
    24. November 2015 10:54

    Dr. Unterberger hat mit seiner Tagebuchnotiz „Zynischer Umgang mit den Familien“ leider völlig recht. Ich habe seinen Text genauer – als durchschnittlich üblich – gelesen und keine Übertreibung oder unzutreffende Aussage gefunden. Die zitierte Empörung „...wegen „struktureller Gewalt, die über eine genderblinde Klimapolitik ausgeübt wird“ deutet darauf hin, daß idiotische Linksgrüne und radikalfeministische Unterwanderung bereits im Denken - an sich gutgesinnter - Personen wie eine Gehirnwäsche funktioniert. Leider treten keine Führungspersönlichkeiten auf, die die Folgen der lebensfeindlichen – weil kinder- und familienfeindlichen – Tendenzen in unserer Gesellschaft bekämpfen. - Auch die ÖVP „schafft sich ab“.

  10. socrates
    24. November 2015 10:31

    Geschäft ist Geschäft!
    Unter dem Schutz der NATO im 3. Opiumkrieg ist Afghanistan zum 1. Opiumanbieter der Welt geworden. 2001 wurden 8000ha Mohn angebaut, jetzt sind es 224000ha +-10%. Diese Fläche kann man vom Mond aus sehen, nur die Friedenstauben finden sie nicht. Das Vertriebsnetz geht über die Migeationsbewegung. so einfach ist das!
    Damit den armen Hascherln nichts passiert, werden die Eingeborenen entwaffnet.

    Opium - Afghanistans Exportschlager .Emran Feroz 23.11.2015
    Da am Anbau jeder profitiert, sind nahezu alle wichtigen politischen Akteure mehr oder weniger daran beteiligt

    In den dunklen Gassen und den abgelegenen Parks Kabuls findet man sie immer: Junkies. Junge Männer, die auf den Boden knien, abgetragene Kleidung und verschmutzte Sandalen tragen, mit einem Tuch ihr Gesicht bedecken und konsumieren. Noch bis vor einer Zeit traf man derartige Ansammlungen unter einer bekannten Brücke im Zentrum der Stadt. Da dies selbst dem Kabuler Stadtbild zu viel wurde, zogen es die Behörden vor, sie von dort zu vertreiben.

    Doch einfach in Luft auflösen können sich die Drogenabhängigen nicht. Stattdessen hat sich ihre Anzahl in den letzten Jahren dramatisch vervielfacht. Schätzungen zufolge konsumieren über 4,5 Millionen Afghanen – sowohl in den städtischen als auch in den ländlichen Gebieten - Drogen. Hunderttausende von ihnen sind süchtig.
    Parallel zu der Anzahl der Abhängigen stieg seit 2002 auch der Opiumanbau im Land permanent an. Kurz vor dem Einmarsch der NATO, sprich, während des Höhepunkts der Taliban-Herrschaft, stammten rund fünf bis zehn Prozent des weltweiten Schlafmohns aus Afghanistan – mittlerweile sind es mehr als neunzig Prozent. Jährlich werden neue Rekordernten erwartet, wie auch die UN-Berichte der vergangenen Jahre deutlich machen. Verantwortlich für die Misere werden oftmals nur die Afghanen gemacht. Dabei wird außen vor gelassen, dass westliche Akteure beim Anstieg der afghanischen Drogenproduktion eine maßgebliche Rolle spielen.

    Afghanistan war einst bekannt als Land der Granatäpfel, Melonen und Trauben. Auch andere Waren wie Lapislazuli, der berühmte, blau glänzende Stein, gehörten zu den wichtigsten Ausfuhrgütern. Diese einstigen Exportschlager sind allerdings Relikte einer vergangenen Zeit. Gegenwärtig weiß man vor allem, dass der "schwarze Afghane" aus Afghanistan stammt und dass das Land der größte Produzent und Exporteur von Opium ist.

    Obwohl der Drogenanbau in Afghanistan wohl noch nie so hoch war wie zum gegenwärtigen Zeitpunkt, hat er eine lange Geschichte. Schon die süchtigen Mogul-Herrscher Indiens bezogen ihren Schlafmohn aus einigen Teilen des heutigen Afghanistans. Später, während der anglo-afghanischen Kriege, zeigten auch die Briten Interesse an der Droge. Dass die britische Krone damals viel vom Drogenhandel hielt, bewiesen unter anderem der Erste sowie der Zweite Opiumkrieg, der zwischen Großbritannien und dem Kaiserreich China ausgetragen wurde. Beide Male verließen die Chinesen das Schlachtfeld als Verlierer und wurden darauffolgend von den Briten gezwungen den Opiumhandel zu dulden

    Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges bildete sich Anfang der 1990er eine neue Regierung in Kabul, die hauptsächlich aus jenen Kriegsfürsten bestand, die noch kurz zuvor von westlichen Staaten im Kampf gegen die Sowjetunion unterstützt wurden. Da die einzelnen Warlords damit beschäftigt waren, sich gegenseitig zu bekriegen und ihre eigenen Territorien auszubauen, hielt die Regierung nicht lange. Im Laufe dieses Zeitraums wurden Städte wie Kabul nahezu vollständig zerstört, parallel dazu schoss der Schlafmohnanbau in die Höhe. Dies war alles andere als verwunderlich.

    Die damaligen Akteure bereicherten sich nicht nur persönlich durch den Drogenanbau, sondern waren auf eine neue Geldquelle angewiesen. Da der Westen sich seit dem Sieg gegen die Sowjets stark zurückgezogen hatte, musste ein anderer Weg gefunden werden, um weiterhin Waffen zu beschaffen. Dies hatte zur Folge, dass allein im Jahr 1994 3.400 Tonnen Opium in Afghanistan produziert wurden. Im darauffolgenden Jahr waren es immer noch 2.300 Tonnen, was zum damaligen Zeitpunkt immer noch einen Großteil der weltweiten Produktion ausmachte.
    Die Taliban führten eine der erfolgreichsten Anti-Drogen-Kampagnen der Welt durch

    1996 wurde die Warlord-Regierung aus Kabul verjagt. Mullah Mohammad Omar und seine Taliban-Kämpfer rissen die Macht an sich. Der Opiumanbau nahm allerdings, entgegen der vermeintlichen Glaubensgrundsätze der Taliban, vorerst kein Ende. Wie jede andere Regierung war auch jene der Taliban auf Steuern angewiesen. Da viele dieser Steuern von Drogenbaronen stammten, zog man es vor, den Opiumanbau vorerst nicht zu verbieten, obwohl er den Regeln des Islams eindeutig widersprach. 1999 wurden über 4.000 Tonnen Opium in Afghanistan produziert. Erst nachdem die Staatskasse etwas gefüllt war und die Handelsrouten im Norden des Landes ebenfalls unter Taliban-Kontrolle standen, sagte man den Drogenbossen den Kampf an.

    Im Sommer 2000 ging daraus eine der erfolgreichsten Anti-Drogen-Kampagnen der Welt hervor. Mullah Omar, der damals unter anderem auch auf Andrang der UN handelte, erklärte den Anbau von Drogen offiziell als "unislamisch" und verbannte ihn. Das Verbot zeigte sich innerhalb kürzester Zeit als äußerst effektiv. Im Jahr 2001 erreichte der Opiumanbau in Afghanistan einen Tiefpunkt von rund 200 Tonnen. In manchen Gegenden, etwa der südöstlichen Provinz Helmand, die einst zu den ertragreichsten Provinzen des Landes gehörte, wurde sogar nichts mehr produziert. Nur auf 8.000 Hektar wurde Opium angebaut.
    Seit dem Einmarsch der Nato floriert der Drogenanbau wieder

    Als ein Jahr später der Einmarsch der NATO begann, änderte sich dies abrupt. Die Taliban wurden gestürzt und plötzlich florierte der Opiumanbau am Hindukusch von neuem. Jahr für Jahr stieg der Anbau permanent an, 2014 wurde ein Höchststand von 224.000 Hektar an Anbaufläche erreicht. Dies hat vor allem mit der Tatsache zu tun, dass die westlichen Streitkräfte sich im Kampf gegen die Taliban mit jenen Drogenfürsten verbündeten, die schon in den Neunzigern das Sagen hatten.

    Gegenwärtig stammen mehr als neunzig Prozent des weltweiten Opiums aus Afghanistan. Bedeutende Produzenten befinden sich etwa in den südlichen Provinzen Kandahar und Helmand. Über die Jahre hinweg lag der Drogenanbau in Kandahar fest in der Hand des Karzai-Clans, aus dem auch der letzte Präsident des Landes, Hamid Karzai, stammt. Einer seiner Brüder, Ahmad Wali Karzai, der 2011 durch ein Attentat getötet wurde, war ein einflussreicher Drogenboss, den man laut "New York Times" unter anderem auch auf der Gehaltsliste des CIA wiederfinden konnte.

    Dass man die CIA oft mit Drogengeschäften assoziiert, ist übrigens kein Zufall. Der britische "Independent" stellte im Januar 2010 fest, dass der US-amerikanische Geheimdienst jene Flugzeuge, die hauptsächlich für die Entführung sogenannter Terrorverdächtiger benutzt wurden, auch für den Transport von Drogen verwendet hat. Im Wrack eines solchen Flugzeugs, welches 2004 in Nicaragua abgestürzt war, fand man eine Tonne Kokain.

    Auch die Briten sollen während ihrer Stationierung in Afghanistan Kontakte zu Drogenproduzenten und Schmugglern gepflegt haben. Ende 2011 meinte Yousef Ali-Waezi, ein Regierungsbeamter und Berater Karzais, dass britische Soldaten maßgeblich am afghanischen Drogenhandel beteiligt seien. Konkret hob Ali-Waezi hervor, dass die stationierten Briten in Helmand den dortigen Anbau nicht nur tolerierten, sondern auch förderten. Zum damaligen Zeitpunkt wurde allein in Helmand mehr Opium angebaut als in ganz Kolumbien, Marokko oder Burma.

    Demnach stammt auch das meiste Heroin auf den Straßen Europas aus dieser Region. Schätzungen zufolge sterben jährlich 100.000 Menschen an aus Afghanistan stammenden Drogen. Das Ganze erscheint in einem besonders zynischen Licht, da Großbritanniens ehemaliger Premierminister Tony Blair einst behauptet hat, dass der Kampf gegen den Drogenanbau einer der Hauptgründe für die Intervention in Afghanistan gewesen sei.
    Die durch die Nato an die Macht gelangten Warlords bleiben unantastbar
    Der Drogenanbau in Afghanistan wird weiterhin florieren, auch wenn er nach Angaben von UNCTAD in diesem Jahr gegenüber dem Vorjahr um 19 Prozent gesunken ist. Erstmals seit 2009 habe sich die Anbaufläche verringert, Grund für den Rückgang der Produktion um 48 Prozent ist aber offenbar vor allem der von 28.7 kg/ha auf 18.3 kg/ha gesunkene Ertrag pro Hektar, betroffen waren davon vor allem der Süden und Westen Afghanistans. Wie UNCTAD selbst anmerkt könnten auch verbesserte Erhebungsmethoden einen Einfluss gehabt haben.
    Überraschend wird der weiterbetriebene Opiumanbau aufgrund der gegenwärtigen Verhältnisse vor Ort weiterhin nicht sein – auch wenn westliche Gazetten dies jährlich so darstellen. Da am Anbau jeder profitiert, sind nahezu alle wichtigen politischen Akteure in Afghanistan mehr oder weniger daran beteiligt. Dies betrifft auch die Taliban, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt zahlreiche Schmugglerrouten kontrollieren und die Schmuggler für entsprechende Summen passieren lassen.

    Zum gleichen Zeitpunkt achten die Warlords, die großenteils in der Regierung sitzen oder andere hohe Ämter bekleiden, weiterhin auf ihre persönliche Bereicherung. Wie in den 90er-Jahren fördern sie auch heute den Opiumanbau maßgeblich. Das Problem ist, dass sie aufgrund der westlichen Unterstützung – durch diese kamen sie überhaupt erst an die Macht – weiterhin unantastbar bleiben werden.

    Zudem gewinnt man den Eindruck, dass auch westliche Akteure ein eher profitables Verhältnis zur Drogenproduktion pflegen. Vor allem das Verhältnis der Amerikaner zu den afghanischen Drogen ähnelt jenem in einigen südamerikanischen Staaten. Der Einfluss der genannten Akteure in Afghanistan ist entscheidend und zwingt den einfachen afghanischen Bauer, Opium anzubauen.

  11. Josef Maierhofer
    24. November 2015 10:19

    Was ist mehr wert, eine afghanische oder eine österreichische Familie ?

    Wir können nicht die ganze Welt versorgen, das geht in sozialistische Hirne, dazu gehören auch unsere kirchlichen 'Würden'träger, offenbar nicht hinein, denn Ideologie ist organisierte Idiotie.

    Ich hoffe, die Menschen finden noch die Partei, in der Familie noch was gilt, die FPÖ, und ich würde mir Frau Barbara Rosenkranz als Familienministerin wünschen und die FPÖ als Regierungspartei, im Punkt Familie auf jeden Fall. Auch im Punkt Zuwanderung, muss man sagen, ist die FPÖ die einzige Partei, die gegen den Gesetzesbruch ist, diesen sogar angezeigt hat, wurde aber 'abgewehrt' per 'Immunität'. Ich hoffe, die Wähler merken sich das. Auch im Punkt Schulbildung kann man diesen Proponenten vertrauen.

    Der Wechsel der ÖVP von einer Österreichpartei, zu einer kommunistischen Ausländerpartei als Anhängsel der SPÖ und der Grünen und damit zu einer Familienzerstörungspartei, verhindert die Neuwahlen in Österreich und damit die Rettung Österreichs. Die Pfründe der ÖVP werden so wie so weg sein nach der nächsten Wahl, also je früher sie für Österreich was tun wollen, desto mehr wird ihnen bleiben von den Pfründen.

    Ist schon richtig, wenn man helfen kann, dann soll man den Afghanen dort helfen, wo sie zu Hause sind. Aber realistisch betrachtet, hat jeder Österreicher statistisch etwa 40 000,- Euro Staatsschulden ( http://staatsschulden.at ), rechnet man, dass nur etwa 2 000 000 Österreicher Arbeit haben, so entfallen auf jeden arbeitenden etwa 160 000,- Euro Staatsschulden, rechnet man noch, dass die allermeisten so wenig verdienen, dass sie kaum Steuern zahlen, so kann man bei davon ausgehen, dass die etwa 25% gutverdienenden Österreicher jeder etwa 500 000,- Euro Staatsschulden haben, also Österreich praktisch bereits bankrott ist, die 'deadline' ('Todeslinie') wird noch durch Kredite verzögert, aber tatsächlich liegen wir da bereits auf dem Niveau von Griechenland. Also welche Hilfe ist uns denn möglich ? Kapieren diese Regierungs'proponenenten' das nicht trotzdem sie diese Schulden selbst verursacht und veranlasst haben ?

    • FranzAnton
      24. November 2015 19:39

      Ziel unserer Marxisten ist augenscheinlich das totale Herabwirtschaften unseres Landes, welchem "Projekt" sie seit Kreisky's Zeiten frönen; damals begann der Schuldentsunami, welcher, aktuell auf Touren gebracht durch den Zuwander-ungstsunami, uns ruinieren wird, wenn wir uns das gefallen lassen, ohne dagegen aufzumucken. Letzteres passiert einfach nicht; die Menschen sudern, und schauen der in Gang befindlichen, katastrophalen Fehlentwicklung grosso modo untätig zu. Wer diese Fehlentwicklung stoppen möchte, könnte jene Initiativen unterstützen, die sich dagegen wenden; Beispiele:

      http://www.citizengo.org/de
      http://www.einprozent.de/ ,
      https://www.mehr-demokratie.at/de/ueber-uns

      Die sind alle deutschen Ursprunges, haben aber auch österreichische Bezüge; dies macht aber nichts; wenn es den Germanen gelingt, ihre "Angie" zur Raison zu bringen oder abzuschütteln, und dem Volk bessere Eingriffsmöglichkeiten in die Politik zu verschaffen, wird das auch auf uns abfärben; hoffentlich gelingt unseren großen Nachbarn das, und wir können wenigstens Trittbrettfahren in deren Gefolge.

  12. Undine
    24. November 2015 09:23

    Die Familienpolitik in Ö wird immer katastrophaler. Einheimische Familien werden missachtet und ausgehungert. Man richtet das ganze Augenmerk auf AUSLÄNDISCHE FAMILIEN ---diese "Fürsorge" umschliesst nicht nur die Eltern mit ihren zahlreichen Kindern, sondern auch die ganze Verwandtschaft. Wenn es um Ausländer geht, entdeckt unsere ansonsten familienfeindliche Politik sogar Sinn für die Grossfamilie, die gar nicht gross genug sein kann und die man mit unserem Steuergeld, das für "unsere" Kinder nicht vorhanden zu sein scheint, geradezu überschüttet.

    • Riese35
      24. November 2015 09:38

      Offenbar besteht der Plan, ganze Landstriche, die durch Arbeitslosigkeit und Abwanderung geprägt sind und nur mehr von Pensionisten bewohnt werden, neu zu besiedeln. Im Osten Deutschlands gibt es ja zahlreiche solche Regionen.

    • simplicissimus
      24. November 2015 09:41

      Genauso ist es Undine, die übliche verlogene Unausgewogenheit, messen und handeln mit zweierlei Maß.

    • Cotopaxi
      24. November 2015 16:23

      Bravo, dann gibt es bald geschlossene Siedlungsgebiete der Orientalen in Deutschland, mit aggressivem Anspruch auf gewisse Autonomie, also eine Westbank bzw. Gazastreifen.

    • Tausendschön (kein Partner)
      26. November 2015 18:03

      Trotz der angespannten Lage an der Job-Front sieht Vizekanzler Reinhold Mitterlehner durchaus Beschäftigungsmöglichkeiten für die Asylwerber. "Es gäbe schon Arbeit für Flüchtlinge", sagte der ÖVP-Chef im Gespräch am Donnerstag.

      Herr Mitterlehner wie wäre es, wenn sie sich erst einmal für die eigene Bevölkerung einen Haxen ausreissen und Arbeit schaffen. Dieser sind Sie in erster Linie verpflichtet, denn die bezahlen ihr Gehalt und nicht die Flüchtlinge. Sie vergessen scheinbar immer wieder dass Sie auf die österreichische Verfassung ihren Eid geschworen haben und nicht auf das Wohlergehen der sogenannten Flüchtlinge.

  13. simplicissimus
    24. November 2015 06:02

    „Strukturelle Gewalt, die über eine genderblinde Klimapolitik ausgeübt wird“

    Wenn man diesen Schwachsinn liest, wird es wohl überdeutlich klar: eigene Kinder, Familien haben keine Lobby mehr, weil wir von kinderlosen, egoistischen, karrieregeilen Weibern und männlichen Waschlappen regiert und manipuliert werden, die einfach keine Beziehung, kein Verständnis für Kinder und die Notwendigkeit, diese zu kriegen entwickelt haben. Verständnis wurde nur für zu alimentierende Gruppen aufgebaut, um die unterbewußt verdrängte Kinderlosigkeit zu kompensieren. Da scheint sich psychologisch viel mehr abzuspielen als wir denken.

    Kein Wunder, wenn man den vielen kinderlosen Frauen zusieht, die in Besorgnis über ihr Hunderl "Mein Baby" schreit oder die ihre Wohnung mit Katzerln, Puppen, oder Stofftieren vollräumt.

    Natürlich jeder hat ein Recht, keine Kinder zu kriegen. Aber er hat die Pflicht für sich zu sorgen. Leider wird jedoch das in die Pensionsversicherung eingezahlte Geld für dessen Eltern verwendet, ein eigentlich ganz natürlicher Vorgang, denn die Natur läßt Kinder nicht nur zur Arterhaltung gebären, sondern auch zur Versorgung der Alten. Kinderlos erwirbt man sich damit das Recht, im Alter NICHT versorgt zu werden, denn es ist niemand mehr da. Auf seine Einzahlungen zu pochen kann nur als Lacherfolg gewertet werden, denn a) wurde das Geld schon verbraucht und b) wäre es sowieso über den langen Zeitraum verdunstet. Der Staat, die Gesellschaft kann solche Werte nicht über einen so langen Zeitraum konservieren, denn JEDER WERT erhält seine Wertigkeit nur durch den Umweg über Arbeit, die von jemandem geleistet werden muß. Und insbesondere die Altersversorgung ist extrem arbeitsintensiv. Das geht unseren obergscheiten sich-selbst-VerwirklicherInnen natürlich niemals ins Hirn, müßten sie ja doch ihre ganze kluge Philosophie damit auf den Müllhaufen kippen.

    Also her mit den jungen afghanischen Männern! Unser beste Kinderersatz. Wir müssen ihnen ohnehin nur die Grundversorgung zahlen, solange bis sie lesen und schreiben gelernt haben und sich rührend um uns Greise kümmern werden!

    • teifl eini!
      24. November 2015 06:54

      @ simplicissimus

      sie sagen es: leider wird das Geld, das man in die Pensionsversicherung einzahlt, sofort für die aktuellen Pensionisten verwendet; das Wesen des Umlageverfahrens.

      Das Kapitalisierungsverfahren ist dagegen gerechter: die Beiträge fließen nicht an andere, sondern kommen dem Einzahlenden selbst zu gute. Weshalb das Kapitalisierungsverfahren von der demographischen Entwicklung unabhängiger ist.

      Und lassen wir uns ehrlich sein: Kinder als Leibeigene zu betrachten, die einen durch die Pension füttern und schieben müssen, ist schon eine ziemlich atavistische Ansicht. Könnte direkt aus Afghanistan sein.

    • simplicissimus
      24. November 2015 07:27

      nein teifl eini, kinder sind keine leibeigenen. sie "müssen" auch gar nichts, außer die pensionsversicherung zu zahlen. dazu wird ja jeder gezwungen, oder nicht?

      inwieweit ist das kapitalisierungsverfahren von der demographischen entwicklung "unabhängiger"? lasse mir das gern im detail erklären.

      es müssen jedenfalls leistbare arbeitskräfte vorhanden sein, die die pflege und versorgung übernehmen können, welches finanzmodell immer sie verwenden.
      und diese "leistbaren" arbeitskräfte werden eben die jungen asiaten und afrikaner sein, denn kinder haben wir zuwenig. viel spass.

      so einfach ist das. und hat überhaupt nichts mit atavismus zu tun. dafür ist die zeitspanne einfach zu gering, das hat mit evolution zu tun und dafür reichen zweieinhalb generationen nicht.

    • de Voltaire
      24. November 2015 09:09

      @ teifl eini!
      Nein, das Umlageverfahren ist nicht ungerecht. Für die Erziehung, Aufzucht und Ausbildung bedanken sich die Kinder, indem sie den Eltern, wenn sie selber nicht mehr arbeiten können, den Lebensabend erleichtern. Das sogenannte Ausgedinge (auch Altenteil Austrag, je nach Region) ist ja nichts neues. Auch ein solidarischer Ausgleich zwischen denen, deren Kinder erfolgreicher oder weniger erfolgreicher sind, deren Eltern länger oder weniger lang leben, ist noch nicht ungerecht.

      Ungerecht wird es erst durch zwei Dinge:

      - Wenn man direkt von den eigenen Kindern lebt, dann ist man in der Familie bestrebt, die Belastung gering zu halten und selber mitzuarbeiten, wo immer es geht. Schließlich will man ja seinen (früher) eigenen Hof nicht zerstören, seine Kinder erst recht nicht. Wenn durch die Anonymisierung mehr verlangt wird, als der Hof (das Einkommen der Kinder, ...) hergibt, wird von Jung zu Alt "umverteilt", werden die Kinder ausgenutzt. Das hat man sich ja "verdient" und es trifft ja nicht die Eigenen ...
      Was ist hier atavistisch?

      - Wenn man von fremden Kinder lebt, ohne vorher in Erziehung, Aufzucht, Ausbildung investiert zu haben. Genau das Problem hat simplicicissimus zu Recht angesprochen. Das ist aber genau das Gegenteil von atavistisch, sondern erst durch unseren Umverteilungsstaat mit seiner gnadenlosen Staatsgewalt der Zwangsumverteilung möglich.

      Eine darüber hinausgehende Absicherung des eigenen Lebensabends kann aber nur Aufgabe des einzelnen sein. Hier können Sie freiwillig zu einem für Sie passenden Kapitalisierungsverfahren greifen. Und darauf hoffen, für ihr Kapital dann auch entsprechend Anbieter der gewünschten Leistungen zu finden. Pflegekräfte mit oder ohne Deutschkenntnisse, was eben der Markt hergibt.

    • Riese35
      24. November 2015 09:35

      @simplicissimus: **********************************!

      'teifl eini!' meint mit dem von der demographischen Entwicklung unabhängigeren Kapitalisierungsverfahren, daß die Wertschöpfung in Zukunft von Maschinen erfolgen und er zu 100% von selbst denkenden, planenden und wirtschaftenden Robotern versorgt und gepflegt werden wird.

      Denn irgendwie muß ja der "Wert" eines Unternehmens, in das kapitalisierende Pensionsfonds investiert haben, erhalten werden, damit das so funktioniert, und mangels Nachwuchses dann auch ohne menschliches Zutun. Der Wert ergibt sich dann nicht mehr aus menschlichem Angebot und Nachfrage, sondern wird zum menschenlosen Selbstläufer, der sich aus einem Gleichgewichtszustand zwischen kognitiven Maschinen ergibt. "Second Life", solche Ansätze gab es schon. Virtuelles Spielgeld, das dann eine reale Komponente bekommt.

      Durchgestartet ist dieses "Konzept" allerdings noch nicht. Ich frage mich, ob solche kognitiven Computer und Maschinen dann auch in der Lage sein werden, in Kategorien von Liebe, Zuneigung etc. zu agieren. In Ägypten, wo die "Hoffnung" über Twitter und Facebook technisiert und automatisiert wurde, ist deren Wert allerdings relativ rasch zusammengebrochen und wurde auf jenen Wert zurückgestutzt, der ihr von den biologischen Menschen, die scharenweise Muslimbrüder gewählt haben, gegeben wurde.

      Wie also der Wert der kapitalisierten Pensionsbeiträge ohne Nachwuchs erhalten werden soll, bleibt mir ein Rätsel.

    • simplicissimus
      24. November 2015 09:57

      Noch was, teifl eini, für mich ist unsere Kinderlosigkeit das größte Problem, das dieses Land hat. Es wird aber nicht ernst genommen, sondern permanent heruntergespielt. Die Folgen sind katastrophal, sie werden direkt oder indirekt als eine Rechtfertigung der illegalen Immigration benutzt. Den Verantwortlichen wird schön langsam klar, daß nicht genug Nachwuchs da ist, gute Pensionen zu zahlen, auch angesichts des horrenden Schuldenbergs. Das Ganze ist eine Abwärtsspirale. Die zugewanderten Moslems werden uns NICHT retten, nein daran glaube ich nicht.

    • blem-blem
      24. November 2015 11:19

      @ Simplicissimus:

      Kinderlos erwirbt man sich damit das Recht, im Alter NICHT versorgt zu werden, denn es ist niemand mehr da.

      Was reden Sie da? Wissen Sie nicht, dass die Bevölkerungszahl Österreichs in den letzten 30 Jahren um fast 15 % gestiegen ist? Wann sollen also keine Kinder mehr da sein?

      Aber selbst wenn ein Zusammenbruch des Pensionssystem wegen Bevölkerungsschwund drohte (tatsächlich eher wegen zu geringem Wirtschaftswachstum), wären Ihre Überlegungen nur dann gerechtfertigt, wenn man dem Einzelnen die Möglichkeit einräumte, auch wirklich private Altersvorsorge zu betreiben, statt ihn bis zum geht nicht mehr auszuplündern für die Superpensionen der staatlichen Pensionsversicherungsträger und für das Studium von hunderttausend Nichtvermittelbaren, die nach Abschluss nur mehr als Kaderelite in der einen oder anderen Tarnung taugen.

      Weiters tragen die Kinderlosen im Schnitt mehr zur Altersversorgung der Großeltern von kinderreichen Familien bei als die kinderreichen Kinder dieser Großeltern, gelt?

      Viertens sind die Lebensbedingungen in einer quasi-Diktatur eben nicht so, dass man in der Aufzucht künftiger Systemsklaven einen Sinn erblicken könnte. Wenn Sie meinen, auf die persönliche Wertschätzung der soziopolitischen Umstände kommt es nicht an, dann machen sie aus Bürgern Vieh, das Zuchtprogrammen unterworfen wird.

      Fünftens aber ist das Kapitaldeckungsverfahren nicht nur unabhängiger von der regionalen demographischen Entwicklung, sondern auch von den verschwiegenen desaströsen Folgen einer regionalen Deindustrialisierung nach dem Ratschluss einer ökobolschewistischen Weltregierung. Denn die Kapitaldeckung funktioniert weltumspannend!

    • simplicissimus
      24. November 2015 12:35

      werter blem-blem, ich hoffe, nomen ist nicht omen.

      ich erlaube mir folgende fragen zu stellen:

      - bitte erklären sie das "kapitaldeckungsverfahren" im detail.

      - die bevölkerung österreichs ist nur durch zuwanderung gestiegen, basierend auf der geburtenrate von ca 1,4 ist sie geschrumpft

      - die geburtenrate "echter" österreicher ist geschätzt nur 1,1 - 1,2

      - der anteil der muslime erhöht sich laufend

      - die pensionskosten steigen in absoluten und relative zahlen, international gehört österreich zu den spitzenreitern:

      http://www.agenda-austria.at/statistik-der-woche-pensionsausgaben/

      - das hat zu tun mit dem frühzeitigen pensionsantritt und natürlich auch mit der Überalterung und anderen faktoren

      - sehen sie sich die alterspyramide an, dann wissen sie, wovon ich rede:

      https://www.bing.com/images/search?q=alterspyramide+%c3%b6sterreich&qpvt=alterspyramide+%c3%b6sterreich&qpvt=alterspyramide+%c3%b6sterreich&FORM=IGRE

      - "Weiters tragen die Kinderlosen im Schnitt mehr zur Altersversorgung der Großeltern von kinderreichen Familien bei als die kinderreichen Kinder dieser Großeltern, gelt?" begründen sie das, quantifizieren sie und qualifizieren sie und entwickeln sie den ansatz in die zukunft weiter, vielleicht gibt es mehr kinderlose (meist besserverdienend) als kinderreiche?

      - ob jemand kinder kriegt oder nicht, ist seine Entscheidung. ich will aber nicht, daß meine kinder gezwungen sein werden, diese leute später durchzufüttern , sie sollen selber vorsorgen und auf das funktionieren des "kapitaldeckungsverfahrens" hoffen. viel glück. meine kinder sind ja keine schuldensklaven der vorhergehenden generation.

      - wenn sie den wunsch und vorschlag mehr kinder zu kriegen mit zuchtvieh verwechseln, dann haben sie nicht verstanden, daß niemand zu seinem glück gezwungen werden soll. weiter siehe obiger punkt.

    • blem-blem
      24. November 2015 13:26

      Zum Kapitaldeckungsverfahren:

      Was gibt es da groß zu erklären? Wenn die Määäänschlichkeit in 20 Jahren gesiegt haben wird und "wir" in Ö alle Studienabsolventen mit Versorgungsposten durchfüttern werden müssen, die dank ihrer "Qualifikation" nur mehr zum Beaufsichtigen, Befürsorgen, Drangsalieren, Zwangsbeglücken geeignet sein werden, dann bietet das Kapitaldeckungsverfahren die Möglichkeit, von den Erträgen industrialisierter Regionen irgendwo auf dem Globus zu leben, und das Umlageverfahren eben nicht.
      ---------------------------

      Sollten Sie mit der Alterspyramide etwa diese Graphik gemeint haben,

      http://www.sdi-research.at/lexikon/alterspyramide.html

      dann gilt es festzuhalten, dass diese auf dem Stand _VOR_ 2010 basiert. Mittlerweile hat es den Zuzug aus dem Jugoslawien-Krieg gegeben, die afrikanischen Bootsflüchtlinge, Tschetschenen etc. Man mag das bewerten wie man will, aber jedenfalls schaut die Pyramide jetzt sicherlich anders aus.

      Wir reden hier nicht von der Überfremdung, sondern von der von Ihnen suggerierten Notwendigkeit, Nachwuchs zur Sicherung des Pensionssystems zu erzwingen.

      Es sollte Ihnen auch klar sein, dass die Bevölkerungsdynamik für sich und allein kein Maßstab für eine üppige Alterspension sein kann, denn dann wären irgendwelche afrikanischen Staaten Spitzenreiter bei der Altersversorgung.

      begründen sie das, quantifizieren sie und qualifizieren sie und entwickeln sie den ansatz in die zukunft weiter, vielleicht gibt es mehr kinderlose (meist besserverdienend) als kinderreiche?

      Ich werde mich von Ihnen nicht sekkieren lassen! Sie geben sich ja die Antwort schon selber: Wenn Mann und Frau ohne Auszeit für den Nachwuchs berufstätig sind, werden sie in der Regel besser verdienen und daher auch mehr in die SV-Pensionsversicherungen zur Versorgung der Alten (Umlagesystem!) einzahlen können. Demgegenüber müssen für die Kinderreichen vom Steuerzahler noch Stützungsbeiträge zugeschossen werden!

      - ob jemand kinder kriegt oder nicht, ist seine Entscheidung. ich will aber nicht, daß meine kinder gezwungen sein werden, diese leute später durchzufüttern , sie sollen selber vorsorgen ...

      Wahr ist vielmehr, dass die Kinderlosen gezwungen werden, auf's Durchfüttern angewiesen zu sein, weil die Kapitalanlage und überhaupt das Sparen geächtet und fiskalisch pönalisiert wird.

    • simplicissimus
      24. November 2015 15:34

      blem-blem:

      Kaptaldeckungsverfahren:
      Ich habe nicht das geringste gegen Leute, die sich Anlagewerte kaufen, um ihre Pensionen selber zu decken. Könnte auch staatlich organisiert werden, aber wenn plötzlich das Geld für die zahlende Generation verwendet wird, anstatt für die empfangende, dann reißt wieder ein Finanzierungsloch auf, also zusätzliche Schulden und Zinsen. Da müßte schon ein ausgeklügeltes Übergangskonzept dahinter stehen. Ich finde das Umlagesystem besser, weil es durch den Nachwuchs unmittelbar finanziert wird - solange ein "gesunder Nachwuchs" da ist, dafür setze ich mich ja ein. Es ist die Entschädigung für den Aufwand der Eltern, auch wenn es über den Staat oder private Systeme geht.
      Die Altersversorgung über internationale Papiere ist Spekulation, sie birgt hohe Chancen aber auch hohe Risken über den langen Zeitraum von Geldentwertung, aussereuropäischen Kriegen, Enteignungen, Blasen etc. Ich würde mich da lieber auf unser Kinder Arbeit verlassen im Rahmen eines fairen Generationenvertrags, um weiteren Viehvergleichen gleich entgegenzuhalten. Aber jeder soll individuell vorsorgen soviel er will, die Eingriffe des Staates können ruhig reduziert werden, um das finanzierbar zu machen.

      Alterspyramide:
      Sie wird nicht viel anders aussehen, da mehrheitlich Erwachsene zu uns kommen und die Gesamtgeburtenrate immer noch einen Schwund zeigt. Leicht verschoben, vielleicht.

      Afrikanische Bevölkerungsdynamik:
      Afrika hat wohl keine Altersversorgung aus vielen anderen Gründen. Zufällig weiß ich das nur zu genau. Aber eine Schrumpfung von 30% pro Generation (Geburtenrate 1,4) kann nicht gesund sein. Das ist historisch gesehen, eine rasende Geschwindigkeit. Und das Auffüllen dieses Loches durch kulturell unpassende wenig gebildete Immigranten halte ich für sehr problematisch, auch aus Religionsgründen. Ich meine daher sehr wohl auch Überfremdung, es ist ein gekoppeltes Problem.

      Sekkieren durch Verlangen nach Begründung:
      Ja, selbstverständlich verfügen die Kinderlosen über mehr Geld. Die logische Schlussfolgerung wäre dann, daß die nächste Generation auch kinderlos ist - zu einem noch höheren Anteil, da immer mehr in die Pension drängen und gefüttert werden müssen usw. Die Aussterbensspirale dreht sich damit umso schneller und das Land wird islamisiert. Ich will das nicht, Sie? Das ist halt das, was ich unter egoistisch meine. Diese ganze Denkweise ist auf ganz wenige Generationen begrenzt, dieses Beispiel zeigt es eigentlich drastisch auf. Und noch was: der ganze Egoismus rächt sich oft später im Alter und so mancher Kinderloser bereut, keine Kinder gehabt zu haben, die Wärme von Nahestehenden spüren zu können. Aber da kommt man halt erst drauf, wenn es zu spät ist.

      Kinderlose aufs Durchfüttern angewiesen:
      Hier schließt sich der Kreis, ja die einen müssen Durchfüttern und die anderen sind darauf angewiesen, stimmt. Zurück zum ersten Absatz bitte und nochmals alles durchlesen.

      Jedenfalls danke für die Diskussion. Es ist manchmal gut, sich zu matchen und die eigenen Ansichten zu hinterfragen.

    • blem-blem
      24. November 2015 20:50

      Da muss ich jetzt aber doch kurz nachhaken -

      1.) Zum Kapitaldeckungsverfahren:
      Sie schreiben, sich lieber auf der (inländischen) Kinder Arbeit verlassen zu wollen, und übersehen meinen Hinweis, dass nach dem ökobolschewistischem Masterplan diesen Kindern - unter der Parole "Dienstleistungsgesellschaft" - vorwiegend eine Arbeit im Bereich der Supervision und der Befürsorgung bestimmt sein wird. Das sind Beschäftigungen, die volkswirtschaftlich Aufwand (Verzehr/Konsum) und nicht Ertrag (Aufbau) bedeuten. Damit lässt sich kein Wohlstand schaffen bzw erhalten (- außer wenn medizinische Betreuung zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit führt). Anderen Weltregionen ist die Industrialiserung vergönnt, und sind nicht alle Kapitalveranlagungen hochspekulativ. Die subprime-Krise war zB ein (bloß) regulatorisches Versagen, weil Hauskredite mit 90 % des aktuellen Immobilienwertes als gesichert angesetzt werden konnten (viel zu hoch also).

      2.) Zur Alterspyramide:

      Das mehrheitlich Erwachsene zu uns kommen, ist unerheblich, solange deren Altersdurchschnitt - sagen wir einmal - 30 nicht übersteigt.

      3.) Zu Afrika:

      Vor allem hat Afrika die schlechtere Altersversorgung wegen unterentwickelter industrieller Strukturen, was sich aber rasch bessern dürfte.

      4.) Sekkieren durch Verlangen nach Begründung:

      Ich habe nicht behauptet, dass die meistens bessere Einkommenslage von Kinderlosen die Reproduktion erübrigt, aber sehr wohl, dass dadurch die Altersversorgung der Großeltern von Kinderreichen aufgefettet wird, was einen Ausgleich im Sinne einer Arbeits- und Funktionsaufteilung schafft.

      5.) Kinderlose aufs Durchfüttern angewiesen:
      Wollte eigentlich sagen, ich pfeif' auf die Pflichtversicherung, noch dazu, wo unter dem Mäntelchen der Fürsorge die SV-Angestellten für eigene (Zusatz-)Pensionen große Abzocke betreiben. Aber wenn man mich zwingt, fremde Pensionisten mittels solidarischer SV-Versicherung zu versorgen, dann muss gleiches auch für mich im Alter gelten. Der Staat bräuchte nur auf privatrechtliche Versicherungspflicht mit vergleichbarer Begünstigung umschwenken, und schon wäre die Allgemeinheit von der Durchfütterung "herzloser kinderloser Alter" entbunden.

    • simplicissimus
      24. November 2015 21:58

      Zu 1) Wenn es nicht genug Kinder gibt, haben Sie recht, es kann keine Aufbauarbeit geleistet werde. Wenn es genug Kinder gibt, kann Aufbauarbeit geleistet werden. Wenn die Gelder gleich ins Umlageverfahren gehen und dann für Pflegearbeit im Inland verwendet werden, dann bleiben sie wenigstens im Land. Gehen Sie in ausländische Investitionen, sind sie vorerst vollkommen verloren und kommen erst später zur Pflege zurück (wenn der Alte nicht gleich auswandert, dann sind sie ganz futsch). Nettoeffekt +/- Null.

      Zu 2) Bei der Alterspyramide geht es im Augenblick darum, daß die Babyboomer massiv in die Pension drängen, während hinten weniger nachkommt. Und was hinten nachkommt hat wegen der großen Alimentierungslasten weniger Wert als früher. Die Pensionen werden immer unfinanzierbarer und daran werden die Afghanen etc kaum was ändern. Die Osteuropäer schon, aber die dürfen ja nach Mutti Merkel nicht mehr herein.

      Zu 3) Keine übereilten Schlüsse zu Afrika, wir werden das kurz vor unserem Ableben noch überprüfen, wie rasch sich die industriellen Strukturen verändert haben. :-)
      Wenn Afrika ein Beweis für irgend etwas ist, dann, daß es nicht egal ist, welche Menschen mit welcher Einstellung etwas machen.

      Zu 4) Fein, dann kriegen die Großeltern von Kinderreichen etwas mehr (haben ja auch mehr Kosten gehabt) und die Kinderlosen werden später von deren Kindern alimentiert.

      Zu 5) Da kann ich Ihnen vollkommen zustimmen. Immerhin etwas. :-)

      Gute Nacht!

    • teifl eini!
      24. November 2015 23:40

      - weil jeder sein eigenes konto hat, ist die zahl der kinder bzw. die alterspyramide egal

      - klar bestehen veranlagungsrisiken. aufgrund der ezb-geldschwemme wird derzeit das unter anderem für investitionen so wichtige sparen gekillt. übrigens macht auch unsere steuerquote einen vermögensaufbau (neben der staatlichen pension) äußerst schwierig.

      - klar, eine völlige umstellung würde zwei generationen dauern. ein umlagesockel wird immer bleiben müssen ("volkspension"), allein schon, um die einkommensschwachen zu versorgen. als besser verdienender, eigenverantwortlicher bürger hätte ich allerdings gern die freiheit, für mich selber vorsorgen zu können, über einen volkspensionssockel hinaus. das hat darüber hinaus den charme, dass diese private vorsorge bei einem vorzeitigen tod an meine erben über geht, anstatt in der anonymen allgemeinheit zu versickern. beim umlageverfahren stellen die erworbenen pensionsansprüche bloß ein fiktives, weil bereits verbratenes vermögen dar. die kinder eines vor pensionsantritt verstorbenen vaters sehen von diesem pensionskonto nüsse.

      - beim umlageverfahren geht man guter hoffnung davon aus, dass die politik auf einen schaut, wenn man erst mal in pension ist. das ist derzeit der fall. ich habe meine zweifel, ob das die kommende generation auch machen wird, zumal wir dann möglicherweise von einer islamischen regierung beherrscht werden. gut, staatspleiten oder kriege dürften dem kapitalisierungsverfahren auch nicht gut tun, auch wenn man bei letzterem die chance hätte, einen teil seiner gelder in sicheren häfen außerhalb der grenzen zu parken.

      - das umlageverfahren funktioniert nur, wenn die alterspyramide ausgewogen ist. aber: das problem einer aufgrund der babyboomer ungünstigen alterspyramide besteht in wahrheit nur für 25, 30 jahre. sind die babyboomer tot, schaut die sache wieder ausgewogener aus und das umlageverfahren wäre wieder voll funktionstüchtig.

      - damit man diese 25, 30 jahre übersteht, sind die anpassung des pensionsantrittsalters an die lebenserwartung sowie die beseitigung sämtlicher pensionsprivilegien im (halb)öffentlichen bereich eine conditio sine qua non.

      - die frage, warum gerade wir österreicher so geringe geburtenraten haben, ist mir selbst ein rätsel. an den finanziellen anreizen allein kann es wohl nicht liegen. die gründe liegen tiefer. aber warum sollten wir unsere lebensweise an ein möglicherweise falsches pensionssystem anpassen? das ist zwang. wäre es nicht vernünftiger, das pensionssystem an unsere bedürfnisse, unsere lebensweise anzupassen? das wäre flexibler. das wäre freiheit.

    • Freidenker (kein Partner)
      26. November 2015 12:58

      @werter simplicissimus:

      Sie sprechen mir aus der Seele mit Ihren 100 % richtigen Ausführungen zu den Kinderlosen. Ich kann die gegenteiligen Erklärungsversuche nicht mehr hören.

      Wie kommen meine Kinder dazu, für den Pensionsbezug von Leuten zu arbeiten, denen Urlaub, Schiffs-und Flugreisen und was weiß ich noch alles, stets wichtiger war als eigene Kinder.
      Auch gewollt oder ungewollt kinderlos ist eigentlich ohne Belang, da für diese Gruppe letztlich niemand da ist, außer den Nachkommen der anderen.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      26. November 2015 17:05

      Freidenker u.a.

      Und wie komme ich dazu, in die Altersversorgung zwangsweise einzahlen zu müssen, obwohl meine Eltern nie auch nur eine DM daraus erhalten haben?

      Denjenigen, die verlangen, daß Kinderlose einzahlen, ohne selbst einen Anspruch zu erwerben, setze ich die Forderung entgegen, nicht einzahlen zu müssen, wenn die eigenen Eltern keine Zuwendungen erhalten. Man erkläre mir, warum die erste Forderung rechtens sein soll, die zweite aber nicht.

    • simplicissimus
      26. November 2015 20:36

      Dr. Knölge, derzeit erwerben ja Kinderlose diesen Anspruch. Sollte man das System jemals umstellen, dann müßte es natürlich halbwegs gerecht zugehen.

      teifl eini, ich habe überhaupt nichts gegen Ihren Vorschlag, jeder soll selbst für seine Pension sorgen, nur mehr eine Art echter Notfallversicherung! Und damit wir nicht in Bälde ein islamisches Land werden, plädiere ich für eine progressive Lohn- und Einkommenssteuerentlastung für Kinderernährer. Es stimmt nicht, daß Geld keine Rolle spielt, das Anreizsystem ist völlig falsch und fördert die Falschen.

    • blem-blem
      26. November 2015 23:52

      Jetzt bringe ich auch noch ein Schlusswort plus eine Replik zu Simplicissimus ein:

      Wenn die Gelder gleich ins Umlageverfahren gehen und dann für Pflegearbeit im Inland verwendet werden, dann bleiben sie wenigstens im Land. Gehen Sie in ausländische Investitionen, sind sie vorerst vollkommen verloren und kommen erst später zur Pflege zurück (wenn der Alte nicht gleich auswandert, dann sind sie ganz futsch). Nettoeffekt +/- Null.

      Abgesehen davon, dass nicht "die Gelder" entscheidend sind, sondern das, was ihnen zugrundeliegt (- welches Hi-Tech-Klumpert aus Asien wird man im Austausch für die "Produktivität" unserer immer zahlreicheren Psychologen und Volkspädagogen wohl erstehen können?), fließen die Gelder nur in der einleitenden Übergangsphase überwiegend ab. Danach müsste aber ein Überschuss (jedenfalls vor Steuern) zurückfließen!

      Und als Schlusswort:

      Nicht der finanzielle Anreiz wird die Reproduktionsrate wieder anheben, sondern die Erkenntnis, dass sich nichts ändern wird, solange eine akademische Karriere eine größere soziale Bewegungsfreiheit verschafft als das Leben als Mutter und Hausfrau!

  14. Riese35
    24. November 2015 02:41

    Keine Sorge, für Nachwuchs in Österreich wird gesorgt sein, auch wenn man die Familien noch mehr aushungert, deren Einfamilienhäuser enteignet und amerikanischen Immobilieninvestmentfonds, die ja dann nichts mehr weiter vererben müssen und schon in den Startlöchern sitzen, in den Rachen schiebt.

    Für die Enteignung der Familien und die Überführung in amerikanische Immobilieninvestmentfonds sorgt die exorbitante, "nicht mehr leistbare" (Copyright ÖVP) "Erbschaftssteuer". Man braucht heute nur durch Wiens Siedlungen spazieren: die ersten Gründe wechseln nicht mehr den Eigentümer zwischen Privaten, sondern werden von Gesellschaften aufgekauft und verwertet, die dann dort "professionelle Projekte" realisieren. Die ersten solchen Objekte, deren Außenarchitektur dem Containex-Lagerplatz zum Verwechseln ähnlich sieht, sprießen schon aus dem Boden. "Vergesellschaftung" des Grundbesitzes auf amerikanisch.

    Für den Nachwuchs sorgt die eben stattfindende Kulturberreicherung. Arbeitsteilung auf österreichisch. Vor ein paar Jahrzehnten wurde uns eine solche Arbeitsteilung im Kosovo, wo die Serben die Zeugung von Nachwuchs auch ausgelagert hatten, vorgeführt. Wie es geendet hat, wissen wir.

  15. kritikos
    24. November 2015 01:18

    "Aber muss man nicht den Syrern und Afghanen helfen? Ja durchaus."
    Nein, Herr Doktor! Da bin ich ganz anderer Meinung. Es gibt Staaten in Asien, die durchaus in der Lage sind, diesen Pseudoflüchtlingen und auch den echten zu helfen, im Land und in dessen Umgebung. Noch dazu im selben Glauben vereint. (Wenn das als Glaube bezeichnet werden kann, ja das schon, aber nicht als Religion.) Warum Europa, d.h. die EU? Für Europa wäre wichtiger, eine Einheitsfront zur Beseitigung des IS-Terrors dort wie hier zu schaffen, eine effektive Front, kein Gewäsch.
    Die beiden PS treffen einen christlich-katholischen Menschen heftig. Man fragt sich als ein solcher: In welchen Sphären bewegen sich (zu viele) Bischöfe und was ist die KFB geworden? Eine Gender-Vorfeld-Stelle?
    Dass unsere Politiker, leider inzwischen auch die ÖVP-ler für Familien kein echtes Verständnis, sondern nur Ausflüchte und Ignoranz haben, kann einen zur Verzweiflung, zur Wut und zur Frage nach der Ethik dieser Personen treiben.
    Die alten Römer sagten: Videant consules, ne quid ... Unsere "consules" haben das Sehen verlernt.

    • Riese35
      24. November 2015 02:46

      @kritikos:

      >> " 'Aber muss man nicht den Syrern und Afghanen helfen? Ja durchaus.'
      Nein, Herr Doktor! Da bin ich ganz anderer Meinung."

      Lesen Sie weiter, was AU schreibt. Er schreibt genau das, was Sie einfordern:

      "Aber muss man nicht den Syrern und Afghanen helfen? Ja durchaus. Jedoch sollte das in ihrer Region erfolgen und damit um einen Bruchteil der Aufwendungen in Österreich."

      Ich sehe den Gegensatz nicht, den Sie behaupten.

    • simplicissimus
      24. November 2015 06:04

      kritikos meint, wir sollten auch in Asien nicht helfen, sondern deren Nachbarn wären gefordert.

    • Kritiker
      24. November 2015 06:20

      Vermutlich meint Kritikos, daß zuvorderst die reichen Staaten des Morgenlandes und des östlicheren Asien monetär anzuspannen wären, um den 'Flüchtlingen' zu helfen, zumal sie deren Glaubenskultur wesentlich näher sind.
      Damit trifft er auch meine Intentionen.

    • Riese35
      24. November 2015 09:06

      @simplicissimus und Kritiker: Ich sehe den Widerspruch trotzdem nicht. AU schreibt nur von "man" und wird nicht konkreter. Er läßt es offen, wer dort helfen sollte. kritikosens Aussage ist daher bestenfalls eine Ergänzung und Konkretisierung AUs Aussage, und kein Gegensatz.

    • Leopold Trzil
      24. November 2015 14:52

      Von der Katholischen Aktion und ihren Teilorganisationen hört man hauptsächlich Kritik an der katholischen Lehre und linke Gesellschaftsveränderung. Hätte Pius XI. gewußt, was daraus wird, er hätte diese Bewegung nicht gefördert, sondern verboten.
      Wenn Österreich zu Ende islamisiert ist, wird man von der Katholischen Aktion sagen können: Die Lücke, die sie hinterläßt, ersetzt sie völlig.





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