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Der Frauen-Reißverschluss, die Logik und die Politik drucken

Lesezeit: 5:30

Die ÖVP-Frauen fordern ein Reißverschlusssystem bei der Kandidatenbestellung. Haben solche Quotenforderungen eigentlich irgendeine Logik, außer dem Naturgesetz, dass die Volkspartei jeden rotgrünen Unsinn nachzumachen bereit ist?

Viel deutet darauf hin, dass diese Forderung nur das Anliegen einiger Spitzenfunktionärinnen ist, die so hoffen, leichter zu Mandaten zu kommen. Ich hab jedenfalls noch nie eine normale Wählerin getroffen, der die Quote auch nur im Geringsten ein Anliegen wäre. Solche Forderungen enthüllen in Wahrheit nur die eigene Unsicherheit und Orientierungslosigkeit einer Partei.

Aber sind nicht wirklich Frauen im Parlament unterrepräsentiert? Wenn man es rein numerisch sieht, ganz sicher. Aber man kann es auch ganz anders sehen.

Das Desinteresse an Politik

Im Vergleich zum konkreten Frauen-Interesse an politisch-wirtschaftlichen Themen sind Frauenfunktionärinnen in bezahlten Mandaten und höheren Beamtenpositionen in Wahrheit nämlich jetzt schon massiv überrepräsentiert. Dieses Interesse ist (leider) sehr gering. Ich beobachte es jedenfalls seit Jahren bei Hunderten Vorträgen, Diskussionen, Symposien und Weiterbildungs-Veranstaltungen: Sobald es um konkrete wirtschaftliche oder juristische oder militärische oder wohnbaupolitische oder außenpolitische oder wissenschaftliche oder sonstige politische Fragen (ohne Geschlechtsbezug) geht, sitzen erschreckend wenig Frauen im Publikum. Obwohl es dorthin völlig freien Zutritt gegeben hat.

Gewiss wird einem da sofort das Standard-Argument entgegengehalten: Frauen hätten halt im Kinder-Druck keine Zeit für so etwas. Klingt gut. Aber in Zeiten, wo die Hälfte der Akademikerinnen keine Kinder hat, ist dieses Argument nicht mehr sehr stichhaltig. Außerdem gibt es auch für die andere Hälfte ein Leben vor und nach den Kindern.

Und jedenfalls sind diese Diskussionen und Veranstaltungen sehr wertvoll, ja notwendig, um sich informieren, weiterbilden, besser qualifizieren zu können. Wenn man das nie tut, ist man mit Sicherheit auch ein schlechterer Politiker.

Jeder, der irgendwo mit Politik zu tun hat, hat zahllose Male schon bei Posten- und Mandatsbesetzungen gehört: „Egal wer, aber eine Frau muss es sein, damit unsere Gender-Bilanz besser aussieht.“ Egal, ob man da eine findet oder nicht: Für eine bessere Etablierung des Leistungsprinzips sind solche Gedanken jedenfalls Gift. Dennoch sind heute zum Karrieremachen im öffentlichen Bereich die männlichen Y-Chromosomen längst hinderlich geworden.

Auch alle unvoreingenommenen Studien zeigen, dass das weibliche Interesse an Politik und Wirtschafts-Management relativ sehr schwach ist. Dass sich das Interesse der Frauen viel mehr auf das konzentriert, was weniger frustrierend, weniger von Machtkämpfen belastet ist als solche Spitzenfunktionen, was mehr mit ganz konkreten Menschen zu tun hat.

Studien über Norwegen zeigen auch, dass der per Gesetz dort vorgeschriebene Zwang, in Aufsichtsräten eine Frauenquote zu haben, sehr negative Auswirkungen hat. Man findet nicht genug Frauen; diese Aufsichtsfunktionen konzentrieren sich in ganz wenigen Händen; die Bilanzentwicklung der solcherart vergewaltigten Unternehmen ist signifikant unterdurchschnittlich.

Zurück zur Politik: In meinem Wohnbezirk haben vier von fünf Parteien Frauen an der Spitze. Noch nie habe ich gehört, dass sich Männer darüber aufgeregt hätten. Sie hoffen höchstens insgeheim, dass die Vier auch wirklich durch Leistung und nicht irgendein Quoten-Denken an die Bezirks-Spitze gekommen sind.

Quote oder Demokratie?

Besonders abenteuerlich verfolgen jene Frauen ihre Karriere-Strategie, die jetzt auch schon die gesetzliche(!) Pflicht für jede Partei fordern, einen zwingenden Frauenanteil bei allen Mandaten einzuhalten. Das wäre jedoch ein massiver Anschlag auf die Demokratie, wenn einer Partei vom Staat wirklich die Zusammensetzung ihrer Listen vorgeschrieben wird.

Wenn eine Partei glaubt, mit dem Frauenthema breiten Erfolg zu haben, dann steht es ja jeder frei, reine Frauenlisten ins Rennen zu schicken. Und ebenso steht es den paar Kampffeministinnen frei, eine eigene Partei zu gründen, wenn sie glauben, dass ihre Anliegen bei den Wählern wirklich auf Resonanz stoßen. Problematisch, schädlich ist immer nur ein Zwang.

Wenn man aber dennoch den Quotenzwang innerparteilich oder gar per Gesetz zur Pflicht macht, dann folgen binnen kurzem mit absoluter Sicherheit sehr rasch die nächsten Quotenforderungen, die dann ebenfalls Mandate in National- oder Aufsichtsräten sichern sollen:

  • Ein Drittel der Abgeordneten muss bald im Pensionistenalter sein;
  • Moslems müssen entsprechend ihrem steil angewachsenen Anteil ins Parlament einziehen;
  • Die Quote der Akademiker im Parlament muss auf ihren Anteil an der Bevölkerung heruntergeschraubt werden;
  • Und überhaupt: Quoten für Studenten (aufgeteilt nach FH und Unis), Linkshänder, Automechaniker, Auslandsösterreicher, Farbenblinde, Schachspieler, Computer-Nerds, Sportklub-Anhänger, Zeugen Jehovas, Paragleiter, Briefmarkensammler, Aktienbesitzer, Menschen, die sich weder durch Gewerkschaft noch WKO vertreten fühlen: Und diese Quoten bitte jeweils schön im Geschlechterproprorz.

Die Lösung des Dilemmas: Alle Macht den Vorzugsstimmen!

Die ÖVP könnte aber vielleicht auch eine Sekunde innehalten und zu denken beginnen. Denn selbst wenn sie nur wahltaktisch denkt, müsste ihr langsam dämmern: Den größten Zuwachs in den letzten 10 oder 40 Jahren haben weder Grün noch Rot erzielt. Die beiden Feministinnenparteien haben vielmehr zusammen ständig an Wähleranteilen verloren. Im Langfristtrend gewonnen – nicht zuletzt auf Kosten der ÖVP – hat hingegen eine ganz andere Partei, die sich nicht im Geringsten um Quoten schert. Nach allen Gesetzen der Logik folgt daraus eigentlich nicht die Notwendigkeit, rotgrüne Quoteninhalte zu übernehmen.

Freilich: Der ÖVP-Obmann ist wohl noch nicht geboren, der sich zu sagen traut (solange es die ÖVP noch gibt): „Bei uns gibt es keine Quoten! Weder für Bünde noch Geschlechter. Bei uns zählt nur die Leistung. Und die messen wir am Willen der Wähler. Daher werden bei uns künftig sämtliche Abgeordnetenmandate im Bund wie in den Ländern nur noch nach einem einzigen Prinzip besetzt: der Zahl der Vorzugsstimmen durch die Wähler.“

Das wäre demokratisch. Das würde den Wählern anstelle der Parteivorstände Macht geben. Das würde den Parteien (die das so machen) alle lächerlichen Querelen um Reißverschlüsse ersparen. Oder um eine oberösterreichische SPÖ-Frau, die es als himmelsschreiendes Verbrechen empfindet, dass sie nicht – in Nachfolge der verstorbenen Nationalratspräsidentin – als Quotenfrau wieder ins Parlament nachgerückt ist. Obwohl sie dort einst mit Vorliebe die eigene Partei bekämpft hat.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2014 10:03

    Die Frauen, die den Quoten zugetan sind, geht es meistens nicht um Politik für Österreich, sondern um Selbstbedienung und auch, im Gegenteil, um die Zerstörung Österreichs zu einem guten Teil dieser 'Quotenstuten' und deren Unterstützer, die Parteien, die eben abgehoben von der Bevölkerung auf der (noch) 'Wolke 7' schweben, bevor sie abgewählt sind.

    Natürlich würde ich eine gute Frau als Politikerin auch wählen, wenn mir ihr Programm gefällt. Bloß das für (nicht nur Frauen natürlich) einzige Programm 'Selbstbedienung' kann ich nicht unterstützen.

    Danke für den Artikel !

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2014 09:21

    A.U. schreibt:

    "Wenn eine Partei glaubt, mit dem Frauenthema breiten Erfolg zu haben, dann steht es ja jeder frei, reine Frauenlisten ins Rennen zu schicken. Und ebenso steht es den paar Kampffeministinnen frei, eine eigene Partei gründen, wenn sie glauben, dass ihre Anliegen bei den Wählern wirklich auf Resonanz stoßen. Problematisch, schädlich ist immer nur ein Zwang."

    Für wie unnötig, lächerlich und hinderlich ich die "Frauenquote" halte, brauche ich gar nicht erst zu sagen; ich verachte diesen Schwachsinn samt "Gegendere" zutiefst. Das eine wie das andere ist ein KRÄFTERAUBENDER KRAMPF der nur NACHTEILE bringt!

    Obiger Vorschlag A.Us scheint mir das EI des COLUMBUS zu sein!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2014 07:44

    Das Quotenquatschthema zeigt einmal mehr, was für ein hoffnungsloser Fall die Versinkende Partei ist.
    Wir sollten mehr Aufmerksamkeit den Neos schenken, die leider einen Teil der jugendlichen Protestwähler (und VP-Überdrüssigen) auffangen, die die lächerliche Orientierungslosigkeit der Neos nicht sehen und nicht erkennen, daß sie über Neos nix Neues, sondern indirekt wieder links wählen. Damit wird die Macht der Selbstbedienungspartei über Ampelkoalitionen weiter zementiert warden, denn diese nährt sich bei allen Stimmenverlusten von stammwählern weiterhin und bis auf weiteres aus dem Migrantenpool.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2014 13:26

    Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Frauen ---in ihrem Herzen meine ich---aussieht,
    aber ich habe mich noch keinen Tag meines Lebens den Männern gegenüber benachteiligt gefühlt; ganz im Gegenteil: Ich bin erstens bei meiner "Ankunft" von zwei so lieben Männern begrüßt worden---von meinem Vater und von meinem großen Bruder; zweitens habe ich immer meinen Mann ein wenig bedauert, weil er, als die Familie komplett war, vom verdienten Schilling nur 20g für sich hatte und zudem NIE die schöne Erfahrung machen konnte, werdendes Leben in sich zu spüren! Etwas Schöneres gibt es für mich nicht.

    Während die europäischen Frauen also großteils sich WEIGERN, Kinder auf die Welt zu bringen, kriegen unsere zugereisten Muselmaninnen Kinder um die Wette---die zum Großteil WIR FINANZIEREN!

    Irgendwo hat die "Frauenquote" eine HAKEN! Ob ein Ministeramt von einem Mann oder einer Frau ausgeübt wird, ist mir so schnurzegal---aber daß wir unsere eigene Bevölkerung laufend bewußt DEZIMIEREN, ist das Todesurteil für unsere Nation (falls wir eine sein sollten!)und eine UNTERWERFUNGSGESTE gegenüber gebärfreudigeren Völkern!

  5. Ausgezeichneter KommentatorSpiegelfechter
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2014 08:34

    Der wohl gravierendste Mangel unseres Wahlsystems ist der Umstand, dass Wähler und Wählerinnen keinerlei Einfluss auf die Erteilung der Mandate haben, sondern lediglich von Zeit zu Zeit ihre Stimme zugunsten von Listen "abgeben" dürfen, aus denen dann keineswegs demokratisch dazu legitimierte Personen und Gruppen nach völlig undurchschaubaren Methoden die Abgeordneten bestimmen.

    Die Groteske lässt sich etwa daran ermessen, dass für die Vergabe der paar EU-Mandate die Grünen eine Kandidatenliste mit ca. 900 (!) Namen vorgelegt haben, die Koalitionsparteien immerhin noch mit je der Hälfte. Dazu kommt bei Parlamentswahlen noch der Umstand, dass Personen auf mehreren regionalen Listen kandidieren, so dass man gar nicht absehen kann, ob ein Kandidat überhaupt für das im jeweiligen Wahlkreis zu vergebende Mandat in Frage kommt. Die Vergabemöglichkeit von Vorzugsstimmen ist in diesem Zusammenhang bestenfalls Augenauswischerei.

    Es gibt nur eine Lösung, die als demokratisch gelten kann, das ist die direkte Wahl von Personen für die jeweiligen Mandate. Wenn der Wähler die Mandate erteilt, erübrigt sich das alberne Gezänk um Quoten, dann hat jeder Kandidat, ob Mann, Frau, Christ, Muslim oder was auch immer die gleichen Chancen und vor allem der Wähler seinen Willen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2014 11:38

    Genderimus und gesetzliche Quotenregelung sind die Wege zum neuen, künstlichen Menschen, der reif gemacht werden soll für die NWO und für die neue Welt-Einheits-"Religion". Hinter Genderismus und Quoten steckt eine ungeheure Perversion und Perfidie!

    Ein sehr aufschlussreicher Vortrag zu diesem Thema von Inge M. Thürkauf (1Stunde 4 min.).
    https://www.youtube.com/watch?v=ZNrubmVRDGA

    Der gesunde Hausverstand weigert sich... ABER der "Genderismus" ist KEIN temporär auftretendes Hirngespinst in den Parlamenten! Es ist PROGRAMM! Manchmal bekommt man den Eindruck, als ob die derzeitige EU-Politikerklasse bereits von langer Hand geschaffene "In-Vitro-Produkte" sind...

    ABER... die VERWIRRUNG des gesunden Hausverstandes gehört zum "Spiel"! Sukzessive sollen wir darauf konditioniert werden... das abgrundtief BÖSE sympathisch zu finden.

    But what's confusing
    you
    is the nature of my
    game.
    https://www.youtube.com/watch?v=pkXIYgsvO0c

    Leider habe ich keine Hofnung mehr, dass ÜBER die "Parlamente" noch gegengesteuert werden kann...

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfenstergucker
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Oktober 2014 19:54

    OT

    Jetzt dürfen wir uns auf noch gröbere Einschränkungen der Meinungsfreiheit freuen, vielen Dank Herr Minister Brandstetter!
    Auslöser sollen zwar Übergriffe einer türkischstämmigen (!) Gruppe gewesen sein, aber für die wird man in Zukunft sämtliche Milderungsgründe anführen, dafür darf der politische bzw. unliebsame Gegner stärker vernichtet werden:

    http://orf.at/stories/2249580/2249578/

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorOnkel Hans
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2014 21:45

    Was ich immer sage: SPÖVP ist NICHT regierungsfähig!

    Wenn ich so die Zeitungen überfliege, welche Probleme wir haben (Strassenschlägerein in Ottakring, Fememorde in Linz, IS-Heimkehrer etc), und was die POLITCLOWNS als Probleme ansehen, dann weiß ich, dass wir von NARREN regiert werden.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorashanyan
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Oktober 2014 15:02

    Das Thema ist leicht gelöst.

    Nachdem heute sowieso eine freie Wahl des Geschlechtes gewünscht ist, kann sich ja jeder Mann der in die Politik will als Frau deklarieren.

    Und schon stimmt die Quote.

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  1. Francisco (kein Partner)
    23. Januar 2015 21:04

    Weeeee, what a quick and easy souinlot.

  2. Katrina (kein Partner)
    21. Januar 2015 17:21

    I went to tons of links before this, what was I thnignik?

  3. Cyril (kein Partner)
    20. Januar 2015 20:54

    Wow I must confess you make some very trnhancet points.

  4. kaffka (Keine Partnerin) (kein Partner)
    17. Oktober 2014 13:47

    Ganz unerklärlich ist es mit, warum überall eine grosse Sorge bequatscht wird, wo doch die Losung so einfach ist:

    Wenn ein Mann über die Quotenleiter zu höheren Posten gelangen will, weil er als Mann in der zweiten Reihe stehen muss kann er sich (siehe die Wurstconchita ) zur Frau erklären und schuppdiwup schwimt er im Quotenteich und muss sich nurmehr mit den unfähigen Weibern auseinandersetzen. Na und da hat er dann die Position mit links!
    Sollte er eine Frau (ohne Schwanz) heiraten wollen, hat er ja immer noch die Möglichkeit es sich zu überlegen, dass er ja einen hat und wird wieder zum Mann. Und wenn er als Frau in leitender Stellung Erfoge hat, wird ihn die Firma nicht entlassen.

  5. fxs (kein Partner)
    17. Oktober 2014 12:22

    Parteimanager denken offenbar nicht, sie träumen.
    Sie träumen davon, dass "wenn die Wähler die das letzte Mal uns gewählt haben, uns wieder wählen, und wir bei den ...."

    Nach der letzten Nationalratswahl führten SORA und ISA im Auftrag des ORF eine Wahltagsbefragung durch. Das Ergebnis zeigte, dass SPÖ und ÖVP jeweils 29% der Frauenstimmen erhielten, bei den Männern die SPÖ mit 22% vor der ÖVP mit 19%. Die ÖVP hat diese Wahl also bei den Männern verloren. Dafür sollen sie offenbar bestraft werden, egal wie sie darauf bei den nächsten Wahlen reagieren.
    PS. Die FPÖ, die sich zu Feministenthemen bedeckt hält, erhielt 28% der Männerstimmen.

  6. Gennadi (kein Partner)
    16. Oktober 2014 11:02

    Die Dummheit hat Saison.

    Hätte Österreich ein demokratisches Persönichkeitswahlrecht, dann wäre jeder Wahlwerbende in die Pflicht genommen, sich selbst zu qualifizieren. Egal wie es in der Unterhose aussieht. Das wäre aber ein Ende der Zwangsquoten - deshalb leider nur ein Traum.

    Österreich war noch nie so weit von Demokratie entfernt, wie gerade jetzt. Bestes Beispiel: Die dümmste aller Forderungen, "Alle Macht den Vorzugsstimmen!"

  7. mitm (kein Partner)
    16. Oktober 2014 00:31

    "...damit unsere Gender-Bilanz besser aussieht.“

    Das könnte kompliziert werden. Unter Gender versteht man das soziale Geschlecht. Davon gibt es jede Menge, je nach Zählung 58 oder 60 oder noch mehr.

    Bei den Quotenfrauen zählt nur das biologische Geschlecht, ob die Frau als Mann verkleidet herumläuft oder desorientiert bzgl. ihrer sexuellen Orientierung ist, ist egal.

  8. Onkel Hans (kein Partner)
    15. Oktober 2014 21:45

    Was ich immer sage: SPÖVP ist NICHT regierungsfähig!

    Wenn ich so die Zeitungen überfliege, welche Probleme wir haben (Strassenschlägerein in Ottakring, Fememorde in Linz, IS-Heimkehrer etc), und was die POLITCLOWNS als Probleme ansehen, dann weiß ich, dass wir von NARREN regiert werden.

  9. Ambra
    15. Oktober 2014 19:28

    Einmal mehr: in meinem Umfeld gibt es keine einzige Frau, die mit dem Quoten-Blödsinn einverstanden ist ! Und alle, die es wollten, haben ihren Weg in schöne Positionen gemacht - ohne Quote und ohne Partei !!
    Was den Vorschlag der Vorzugsstimmen betrifft, so erinnere ich daran, wie der damalige ÖVP Obmann Pröll mit den über 100.000 Vorzugsstimmen für Karas umgegangen ist - "nicht einmal ignorieren" hieß die Devise und Strasser wurde vorgezogen - ausgerechnet ...
    Ich erwarte mir von dieser ÖVP NICHTS mehr, wenn ich mir die derzeitigen Vorschläge ansehe.

  10. Sabine E. (kein Partner)
    15. Oktober 2014 19:12

    Eine Frage an alle Frauen, die sich an der Supermarktkasse oder als Krankenschwester selbst verwirklichen: Wie viele von euch haben sich heute mit Ebola angesteckt?

  11. cmh (kein Partner)
    15. Oktober 2014 17:06

    Wie schon fallweise bemerkt wurde handelt es sich beim Reissverschluss um die heimliche Wiedereinführung von Wahlkurien und damit um eine andere andere Wahlverfassung wenn nicht der Verfassung überhaupt.

    Zwar bin ich nicht der Ansicht, dass die Männer vom Mars und die Frauen von der Venus sind, aber diese Tussen machen das schon glaubhaft. Und da ich kein Venusianisch zu beherrschen gedenke - das Frauenflüstern überlasse ich berufeneren Geschlechtsgenossen - fallen mir angesichts dieser geschlechtsbedingten Geistesverfassung keine Worte ein.

  12. Undine
    15. Oktober 2014 16:47

    Auch EU-Politiker unwissend:

    "Die designierte, tschechische EU-Kommissarin Vera Jourova wurde kürzlich von Beatrix von Storch (AfD) im EU-Parlament zu ihrer Haltung zu Genderpolitik befragt. Obwohl Jourova zukünftig für Genderfragen in der EU verantwortlich sein soll, wusste diese offenbar nicht so recht, was das eigentlich sein soll. So redete sie sich auf eine derzeitige Ungleichbehandlung zwischen Mann und Frau in der Arbeitswelt hinaus, obwohl Storch dezidiert nach ihrer Sichtweise zu den 60 Geschlechtern, die diese Theorie festgestellt haben möchte, fragte."

    Das dazugehörige Video soll man sich nicht entgehen lassen!

    "Gender Mainstreaming: Die Wissenschaft, die es nicht gibt"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016322-Gender-Mainstreaming-Die-Wissenschaft-die-es-nicht-gibt

    • Cotopaxi
      15. Oktober 2014 19:52

      Gendern dürfte eine typisch deutsche Krankheit sein. Die tschechische Kandidatin ist von diesem Virus scheinbar nicht befallen, das ist auch ein Grund, warum sie als Frau natürlich und ansprechend wirkt. ;-)

  13. ashanyan (kein Partner)
    15. Oktober 2014 15:02

    Das Thema ist leicht gelöst.

    Nachdem heute sowieso eine freie Wahl des Geschlechtes gewünscht ist, kann sich ja jeder Mann der in die Politik will als Frau deklarieren.

    Und schon stimmt die Quote.

    • Undine
      15. Oktober 2014 15:14

      Damit ist die "Frauenquote" unnötig geworden!
      Beim EU-Politiker HAHN wär's besonders wirkungsvoll, er könnte sich dann HENNE nennen! :-)

    • Herzogberg (kein Partner)
      15. Oktober 2014 22:27

      Wie immer: treffend.

    • br (kein Partner)
      16. Oktober 2014 00:44

      "freie Wahl des Geschlechtes"

      Da haben Sie etwas falsch verstanden. Dieses Recht gilt nur für Frauen.
      Transfrauen (also ehemalige Männer) sind in feministischen Zirkeln ziemlich unerwünscht. Diese Sorte Transphobie im Feminismus ist alter Brauch.

  14. baro palatinus (kein Partner)
    15. Oktober 2014 14:51

    guter artikel über eine schlechte partei

  15. fenstergucker
    14. Oktober 2014 19:54

    OT

    Jetzt dürfen wir uns auf noch gröbere Einschränkungen der Meinungsfreiheit freuen, vielen Dank Herr Minister Brandstetter!
    Auslöser sollen zwar Übergriffe einer türkischstämmigen (!) Gruppe gewesen sein, aber für die wird man in Zukunft sämtliche Milderungsgründe anführen, dafür darf der politische bzw. unliebsame Gegner stärker vernichtet werden:

    http://orf.at/stories/2249580/2249578/

    • Applaus
      15. Oktober 2014 01:25

      Dient wohl dazu, den Unterschied zwischen Über-und Untermenschen noch stärker hervorzukehren. Gehetzt wird ganz offiziell bzw hoheitlich ja schon seit Jahrzehnten und stetig stärker:

      Gegen Raucher, Autofahrer, Männer, Autochthone, gegen dem Mainstream der veröffentlichten Meinung Widerstrebende, gegen nicht Sex-Vernarrte, gegen Wohlstand, Industrie und Marktwirtschaft als Umweltverschmutzer, gegen Familien, gegen den Waffenbesitz, gegen Skeptiker allerlei Art usw usf ...

    • baro palatinus (kein Partner)
      15. Oktober 2014 15:00

      was ist ein nicht Sex-Vernarrter?

    • Applaus
      15. Oktober 2014 22:59

      @ baro palatinus:

      Jemand, der sich nicht durch Unterleibsfreuden bzw diesbezügliche Anreize von zentralen Aspekten menschlichen Lebens ablenken lässt und sich infolgedessen zB auch nicht darüber den Kopf zerbricht, welchem der nun rd 60 konstituierten soziologischen Geschlechter (Gender) er nun angehören soll, oder sich vornehmlich auf Anbahnungen und erotische Wechselbeziehungen konzentriert ...

      Alles klaro?

  16. keinVPsuderant
    14. Oktober 2014 19:37

    Herr A.U., dieser Artikel hat was!!!Ich hoffe, Mitterlehner liest ihn.

  17. eudaimon
    14. Oktober 2014 19:13

    Im Feudalismus herrschte nach dem patrimonialen Prinzip der Adel rund um den

    Fürsten -in unserer Repuplik herrscht das Proletariat nach dem Quotenprinzip

    rund um eine Parteispitze -beiden gemeinsam ist ,dass das Leistungsprinzip

    verpönt war,ja sogar direkt unappetitlich- man bedient sich eben, heute wie

    damals, an den Früchten der Leistungsträger!

    Allein die Stellung der Frauen war eine andere am Hof -sie hatten zu

    gefallen in jeder Hinsicht - was für ein Unterschied zu heute!!!

    Wer sich gut mit Herz und Hirn im Leben aufstellt braucht Qoten ganz bestimmt

    nicht - im Gegenteil,denn wie sagt W.Churchill:"Lache nie über die Dummheit der

    anderen.Sie ist deine Chance!!

  18. Rau
    14. Oktober 2014 14:44

    Quoten sind wohl DAS Merkmal schlechthin, wenn es darum geht festzustellen ob eine Bewegung tatsächlich eine Eigendynamik hat. Genau das hatte der Feminismus nie wirklich. Er ist eine typische Wohlstandserscheinung, die sich sofort erledigt hat sobald echte Probleme auftauchen und sofort alle Quotenschreier abtauchen.

    Wo's wirklich brennt fordert keiner eine Quote, nur dort wo man sichs gemütlich einrichten kann, da stehen die Kampffeministinnen an forderster Front, in Parteien in Aufsichtsräten (vorzüglich von DAX Unternehmen).

  19. dssm
    14. Oktober 2014 14:15

    Die Römer sollten unsere Lehrmeister sein!
    Ämterfolge und die Sache ist erledigt.
    Kaum eine Frau tut sich den Ärger eines Bürgermeisteramtes an. Wer aber nicht einmal Bürgermeister war, der kann auch nicht Minister werden – so einfach.

    Dazu dann noch für alle Abgeordneten einen Wahlkreis, wobei im Wahlkreis im KO-System gewählt wird.

    Und wenn die Sache wirklich funktionieren sollen, dann wird man Hayeks Vorschlag bezüglich der Nettoempfänger wohl auch noch berücksichtigen müssen.

    Wie einfach doch die Welt wäre – leider sitzen im Parlament, also dort wo so etwas entschieden würde, lauter Leute die dann nicht einmal mehr ein Wahlrecht hätten.

  20. Undine
    14. Oktober 2014 13:26

    Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Frauen ---in ihrem Herzen meine ich---aussieht,
    aber ich habe mich noch keinen Tag meines Lebens den Männern gegenüber benachteiligt gefühlt; ganz im Gegenteil: Ich bin erstens bei meiner "Ankunft" von zwei so lieben Männern begrüßt worden---von meinem Vater und von meinem großen Bruder; zweitens habe ich immer meinen Mann ein wenig bedauert, weil er, als die Familie komplett war, vom verdienten Schilling nur 20g für sich hatte und zudem NIE die schöne Erfahrung machen konnte, werdendes Leben in sich zu spüren! Etwas Schöneres gibt es für mich nicht.

    Während die europäischen Frauen also großteils sich WEIGERN, Kinder auf die Welt zu bringen, kriegen unsere zugereisten Muselmaninnen Kinder um die Wette---die zum Großteil WIR FINANZIEREN!

    Irgendwo hat die "Frauenquote" eine HAKEN! Ob ein Ministeramt von einem Mann oder einer Frau ausgeübt wird, ist mir so schnurzegal---aber daß wir unsere eigene Bevölkerung laufend bewußt DEZIMIEREN, ist das Todesurteil für unsere Nation (falls wir eine sein sollten!)und eine UNTERWERFUNGSGESTE gegenüber gebärfreudigeren Völkern!

  21. Politicus1
    14. Oktober 2014 13:25

    A.U. hat völlig recht: wenn schon Quoten, dann nicht nur bei den Frauen, sondern quer durch die Vielfalt der Gesellschaft, inklusive Hunde- und Katzenbesitzer, Raucher, Radfahrer, Rapid-Anhänger, ... und vielleicht auch noch Vertreter der Nichtwähler?

    noch zwei Anmerkungen:
    1) haben Meinungserhebungen immer wieder das Ergebnis gebracht, dass sich Frauen in der Politik von Männern besser vertreten fühlen.
    2) Bei Wahlen nch österreichischem Muster der Parteienwahl trifft eine Niederlage immer nur den oder die an letzter sicher gewesenen Stelle Kandidierenden. Daher wandle ich jetzt einmal meinen früher gemachten Vorschlag, dass der Spitzenkandidat hinten auf einem Kampfmandat aufgestellt werden soll, ab.
    Wenn sich Frauen so ungerecht und unterrepräsentiert sehen, dann schlage ich vor, dass Frauen an den hinteren "Wackelmandaten" aufgestellt werden. Das muss doch dann einen wahren Wählerinnensturm auslösen, um gerade diesen Bewerberinnen garantiert durch einen Wahlerfolg ihrer Partei ein Mandat zu sichern ...

  22. Gegen Täuschung und arglistiges Verschweigen
    14. Oktober 2014 12:18

    O.T.: Kampf gegen " FINANZIELLE REPRESSION“:
    Im Jänner 2014 wurde über Markus Schuller, Investment-Profi von Panthera Solutions in Monaco, berichtet, daß er von einer "SCHLEICHENDEN ENTEIGNUNG VON DER MITTELSCHICHT ABWÄRTS" sprach, die derzeit überall stattfindet: Weil die Sparzinsen weit unter der Teuerung liegen, verlieren alle Sparer Geld - im Fachjargon heißt das " FINANZIELLE REPRESSION“.
    Trotzdem sorgt sich gegenwärtig z.B. Signor Draghi, daß die Inflation viel zu gering sei und kauft - mit frisch gedrucktem - Geld im großen Stil zweifelhafte „Wertpapiere“ u.ä..
    Die Medien schweigen auch brav wieder über die „SCHLEICHENDE ENTEIGNUNG VON DER MITTELSCHICHT ABWÄRTS“. Menschen, die hart gearbeitet und gespart haben, u.a. junge Berufsanfänger, Familienväter mit deren Ehefrauen, auch tausende Pensionisten, die durch ihre Steuerzahlungen den Politikern ihre Spielwiesen bezahl(t)en, werden so um ihre Ersparnisse gebracht.
    Um in Erinnerung zu rufen, daß die Sparzinsen weit unter der Teuerung liegen, könnte den Banken ihr nachfolgend zitierter Wunsch erfüllt werden:
    Bei den Bankauszahlungsschaltern haben nämlich kluge Manager– wie wörtlich z.B. bei der Bank Austria - durch folgenden Text einem Banken-Run vorzubeugen versucht:
    „Sie möchten einen größeren Bargeldbetrag beheben?
    Bitte informieren Sie uns ein paar Tage vorher. – Danke
    AB 15 000 EURO“
    Nun, dieser Wunsch der Banken könnte erfüllt werden, wenn ein Sparbuchbesitzer mit lächerlichen Zinsen, z.B. per E-Mail z.B.: schreibt:
    „Sehr geehrte Damen und Herren.
    Ich bin mit den mir zustehenden Sparzinsen weit unter der Teuerung höchst unzufrieden. Ich beabsichtige daher von meinem Konto Nr.: ..... mehr als 15000 Euro abzuheben. Im Sinne Ihres Ersuchens informiere ich Sie vor der Behebung am („Tag“, „Monat“, „ Jahr“) ein paar Tage vorher.“
    Wenn bei („Tag“, „Monat“, „ Jahr“) z.B. der Weltspartag - von ein paar Tausend durch Sparzinsen weit unter der Teuerung Geschädigte - eingetragen wird, könnte der Zinsverlust längerfristig durch erreichte Erhöhung der späteren Zinsen leicht ausgeglichen werden.
    Vielleicht ist es gar nicht notwendig, die Ankündigung der Abhebung tatsächlich vorzunehmen. Die Bank wurde dann eben nur einem kleinen Streßtest unterzogen.
    Auch „kleine Sparer“, mit weniger als 15000 Euro am Konto, haben das Recht Ihrer Bank ein entsprechend modifiziertes Schreiben zu schicken und zu diesem Streßtest beitzutragen...

    • Erich Bauer
      14. Oktober 2014 12:32

      Wenn jemand Geld für Sparzwecke in eine Bank einzahlt... und glaubt, dass sein Geld dort einfach liegen bleibt - also, so wie es eingezahlt aufbewahrt wird... dem ist nicht mehr zu helfen.

    • dssm
      14. Oktober 2014 14:20

      @Erich Bauer
      Die Bank von Amsterdam hat so funktioniert und den grandiosen Siegeszug der Niederlande erst ermöglicht. Dort zahlte man Gebühren für die Aufbewahrung der Depositen.
      Heute zahlt man für sein Konto auch Gebühren, Zinsen kriegt man keine, dafür ist das Geld aber kein Deposit - irgend wo ist da der Wurm drin.

    • Erich Bauer
      14. Oktober 2014 16:51

      Die Geschichte bietet da Anschauungsunterricht. Die venezianischen Oligarchen überzogen die damalige Welt mit ihrem monetären Bankensystem, beherrschten den Gold- und Silbermünzenwechsel, gleichsam wie eine venezianische Weltwährung. Die Königreiche und Fürstentümer wurden heillos verschuldet. Im 14. Jh. war dann Europa devastiert. Hunger, Kriege, Krankheiten folgten. Die venezianischen Oligarchen beherrschten die Ländereien und den Handel weiterhin. Es gibt kaum einen der unzähligen Kriege und auch Religionskriege, die Europa nun heimsuchten... die von den "Lagunen-Oligarchen" nicht direkt oder indirekt "angezündet" wurden.

      Bedroht wurden sie kurzfristig von der "Liga von Cambrai". Das trieb sie zuerst nach Amsterdam... Doch Henry VIII war noch weit mehr "situatonselastisch". So ließen sich die venezianischen Oligarchen in London nieder... Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

    • Undine
      15. Oktober 2014 12:02

      @Erich Bauer

      Danke für den interessanten Exkurs in die Serenissima!

    • Francois Villon (kein Partner)
      16. Oktober 2014 08:51

      Herr Bauer,

      die "venezianischen Oligarchen" (und Undines Serenissima) sind gut. Damit haben wir einen weiteren Ausdruck für den von Adenauer geprägten Begriff der "Ostküste" oder den allgemein bekannten der "City of London" um die wahren Geldfürsten zu kennzeichnen ohne sie mit Namen zu benennen.

      Das hat schon fast religiösen Charakter: auch den Israeliten war/ist es nicht gestattet ihren Gott mit seinem Namen anzusprechen.

    • baro palatinus (kein Partner)
  23. Erich Bauer
    14. Oktober 2014 11:38

    Genderimus und gesetzliche Quotenregelung sind die Wege zum neuen, künstlichen Menschen, der reif gemacht werden soll für die NWO und für die neue Welt-Einheits-"Religion". Hinter Genderismus und Quoten steckt eine ungeheure Perversion und Perfidie!

    Ein sehr aufschlussreicher Vortrag zu diesem Thema von Inge M. Thürkauf (1Stunde 4 min.).
    https://www.youtube.com/watch?v=ZNrubmVRDGA

    Der gesunde Hausverstand weigert sich... ABER der "Genderismus" ist KEIN temporär auftretendes Hirngespinst in den Parlamenten! Es ist PROGRAMM! Manchmal bekommt man den Eindruck, als ob die derzeitige EU-Politikerklasse bereits von langer Hand geschaffene "In-Vitro-Produkte" sind...

    ABER... die VERWIRRUNG des gesunden Hausverstandes gehört zum "Spiel"! Sukzessive sollen wir darauf konditioniert werden... das abgrundtief BÖSE sympathisch zu finden.

    But what's confusing
    you
    is the nature of my
    game.
    https://www.youtube.com/watch?v=pkXIYgsvO0c

    Leider habe ich keine Hofnung mehr, dass ÜBER die "Parlamente" noch gegengesteuert werden kann...

    • FranzAnton
      15. Oktober 2014 07:46

      Lieber Herr Bauer! Besten Dank für das Video mit Frau Thürknauf!
      Für mich steht die Frage im Raum: Welche dunklen Mächte verfügen über die Potenz, der Mehrheitsbevölkerung diesen ganzen, im Video von Frau Inge Thürkauf dargelegten, buchsäblichen Irrsinn aufzuzwingen? Ein wenig fühle ich mich, nach Konsumation besagten Videos, tendenziell an Stalin und Pol Pot erinnert.
      Gewiss, unsere Geistesmarxisten seit Kreisky unselig haben Entwicklungen gebracht, welche die Österreicher mehrheitlich wohl nicht gutgeheissen hätten, wären sie denn jemals konkret hiezu befragt worden, alsda sind - bloss beispielhaft:
      Propagierung von Abtreibung, Familienabwertung per Entziehung/Entfremdung der Kinder den Eltern gegenüber (mittels Ganztagsschulen und Kindergärten), Scheidungsraten in absurder Höhe (als Folge der im schulischen Sexualunterricht propagierten Promiskuität - bereits im Kindesalter !! ) mit der Konsequenz zahlreicher verarmter Alleinerzieherinnen, Genderismus samt allen ungustiösen Begleiterscheinungen, Förderung des Zuzuges kulturell schwer anpassbarer Migranten, usw., usf; dazu noch ein ganz wichtiger Punkt: Ruinierung der Staatsfinanzen, welche als Folge vieler linker Aktivitäten, nicht zuletzt der bildungsmäßigen Herabnivellierung, einhergeht; mit all dem zerstört man unter langjährigen Bemühungen erworbenen - relativen - Wohlstand am effizientesten, wie es aktuell ja beobachtbar ist.
      Arbeiten die bei uns schon viel zu lange vorherrschenden Linken tatsächlich auf die von Frau Thürknauf dargelegten Ziele hin? Ich vermute eher, dass den meisten Linkswählern überhaupt nicht bewusst ist, in welch ruinöse Richtung unsere gesellschaftliche Entwicklung tendiert; ein harter, ideologisch extrem positionierter Kern allerdings dürfte solche ruinösen Fehlentwicklungen tatsächlich - und zwar ziemlich effizient - anstreben.
      Wie immer plädiere ich daher für die Stärkung von Direktdemokratie in unserer Verfassung; bekanntlich funktioniert unsere repräsentative Demokratie nur sehr schlecht, weil die Politiker es verstanden haben, ihre Machbereiche (Klubzwang, Medienbeeinflussung, Zwangsmitgliedschaften in den politisch zuordenbaren Kammern, politische Postenbesetzungen - auch von Richtern, etc.) buchstäblich krakenhaft auszuweiten, sodass unserer theoretische Demokratie grossteils ausgehebelt erscheint.
      Das Volk kann auf Seriosität seiner Politiker keineswegs vertrauen, eher auf das Gegenteil; dies erweist unser aller Lebenserfahrung, welche etwa durch die täglichen Kommentare Dr. Unterbergers oder den Vortrag der Frau Thürknauf bestätigt werden.
      In Internet - Zeiten besteht, Gott sei Dank, für Jedermann die grundsätzliche technische Option, ganz simpel seine Stimme für oder gegen obrigkeitliche Agenda abzugeben.
      Besagte technische Option bedarf aber eines politischen Willensaktes, damit sie real anwendbar, sprich, Implementierung von Direktdemokratie in unsere Verfassung, wird. Ich bin davon überzeugt, daß die Bürgermehrheit schädliche Entwicklungen, sobald sie erkannt wurden, per direktdemokratischen Votum ausbremsen würde. Wenn uns an einer gedeihlichen Zukunftsentwicklung gelegen ist, müssen wir also - unvermeidlich - Direktdemokratie anstreben, zwar gegen unsere aktuellen Machthaber, welche hinhaltenden Widerstand leisten.

    • Clemens Taferner (kein Partner)
      17. Oktober 2014 13:22

      Da bleibt einem echt die Luft weg. Angesichts der Äußerungen und Aktivitäten vieler höchster sogar kirchlicher Würdenträger, halte ich Ihre Befürchtung bezüglich der Parlamente für sehr verständlich. Was also ist zu tun?

  24. Josef Maierhofer
    14. Oktober 2014 10:03

    Die Frauen, die den Quoten zugetan sind, geht es meistens nicht um Politik für Österreich, sondern um Selbstbedienung und auch, im Gegenteil, um die Zerstörung Österreichs zu einem guten Teil dieser 'Quotenstuten' und deren Unterstützer, die Parteien, die eben abgehoben von der Bevölkerung auf der (noch) 'Wolke 7' schweben, bevor sie abgewählt sind.

    Natürlich würde ich eine gute Frau als Politikerin auch wählen, wenn mir ihr Programm gefällt. Bloß das für (nicht nur Frauen natürlich) einzige Programm 'Selbstbedienung' kann ich nicht unterstützen.

    Danke für den Artikel !

    • A.K.
      14. Oktober 2014 11:10

      Bravo für Josf Maierhofer!
      ****************************

    • Haider
      15. Oktober 2014 00:32

      „Quote statt Hirn, heißt uns ruinieren.“
      Oft habe ich den Eindruck, daß es nicht um Österreich geht: Es geht ums Binnen-I, es geht um Töchter in der Bundeshymne, es geht um NR-Mandate für „verdiente“ Parteifunktionäre, aber nie um FRAUEN!!!
      Ich bin ein Mann. Selbstverständlich würde ich eine qualifizierte Frau am richtigen Posten bevorzugen. Dem steht gegenüber, daß keine Genderemanze auch nur entferntest zugeben würde, daß ein männlicher Nobelpreisträger mehr intellektuelles Gewicht auf die Waagschale wirft als eine Quotentussi. So wie kein Linker jemals zugeben würde, daß ein Nichtmarxist das kleine Einmaleins beherrschen könnte. (Die Beurteilung, auf welcher Seite die größeren geistigen Defizite bestehen, überlasse ich Ihnen.)

    • Josef Maierhofer
      15. Oktober 2014 16:05

      @ Haider

      Ich kann das beurteilen, habe ja selbst so Verbohrte in meiner Verwandtschaft. Argumente greifen da nicht, auch Fakten nicht, eine Grüne hat mir geschrieben, sie möchte mit mir nicht mehr diskutieren, es wäre ihr zu mühsam.

      Glauben ist halt leichter als wissen, aber glauben heißt meistens 'nix wissen'.

    • Wyatt
      15. Oktober 2014 20:04

      Bravo für Josf Maierhofer!
      **************************** !!!!

  25. socrates
    14. Oktober 2014 09:55

    Ein befreundeter Ordinarius, o.Prof an einer NAWI, wurde 65 und seine Verlängerung wurde verweigert, damit eine Quotenfrau zum Zug kommt.
    Er hat grosse Forschungsaufträge aus den USA und diese Firma erklärte: Wenn er pensioniert wird, ziehen wir unsere Aufträge ab. In den USA haben wir schon eine blinde Quotennegerin In hoher Position, das genügt uns. Unsere Forschungsprojekte vergeben wir an welweit anerkannte Experten. Ihre Probleme wollen wir nicht lösen.
    Er wurde verlängert.

  26. Undine
    14. Oktober 2014 09:21

    A.U. schreibt:

    "Wenn eine Partei glaubt, mit dem Frauenthema breiten Erfolg zu haben, dann steht es ja jeder frei, reine Frauenlisten ins Rennen zu schicken. Und ebenso steht es den paar Kampffeministinnen frei, eine eigene Partei gründen, wenn sie glauben, dass ihre Anliegen bei den Wählern wirklich auf Resonanz stoßen. Problematisch, schädlich ist immer nur ein Zwang."

    Für wie unnötig, lächerlich und hinderlich ich die "Frauenquote" halte, brauche ich gar nicht erst zu sagen; ich verachte diesen Schwachsinn samt "Gegendere" zutiefst. Das eine wie das andere ist ein KRÄFTERAUBENDER KRAMPF der nur NACHTEILE bringt!

    Obiger Vorschlag A.Us scheint mir das EI des COLUMBUS zu sein!

    • Undine
      14. Oktober 2014 09:26

      Oh, vorschnell abgeschickt!

      A.U. schreibt weiter:

      "Freilich: Der ÖVP-Obmann ist wohl noch nicht geboren, der sich zu sagen traut (solange es die ÖVP noch gibt): „Bei uns gibt es keine Quoten! Weder für Bünde noch Geschlechter. Bei uns zählt nur die Leistung."

      Und selbst wenn sich einer fände, der normal dächte und die Frauenquote "links liegen" ließe---er würde von den eigenen Leuten demontiert oder zum "Umfallen" und Anbiedern an den Koalitionspartner gezwungen. Nein, es ist Hopfen und Malz verloren!

  27. Spiegelfechter
    14. Oktober 2014 08:34

    Der wohl gravierendste Mangel unseres Wahlsystems ist der Umstand, dass Wähler und Wählerinnen keinerlei Einfluss auf die Erteilung der Mandate haben, sondern lediglich von Zeit zu Zeit ihre Stimme zugunsten von Listen "abgeben" dürfen, aus denen dann keineswegs demokratisch dazu legitimierte Personen und Gruppen nach völlig undurchschaubaren Methoden die Abgeordneten bestimmen.

    Die Groteske lässt sich etwa daran ermessen, dass für die Vergabe der paar EU-Mandate die Grünen eine Kandidatenliste mit ca. 900 (!) Namen vorgelegt haben, die Koalitionsparteien immerhin noch mit je der Hälfte. Dazu kommt bei Parlamentswahlen noch der Umstand, dass Personen auf mehreren regionalen Listen kandidieren, so dass man gar nicht absehen kann, ob ein Kandidat überhaupt für das im jeweiligen Wahlkreis zu vergebende Mandat in Frage kommt. Die Vergabemöglichkeit von Vorzugsstimmen ist in diesem Zusammenhang bestenfalls Augenauswischerei.

    Es gibt nur eine Lösung, die als demokratisch gelten kann, das ist die direkte Wahl von Personen für die jeweiligen Mandate. Wenn der Wähler die Mandate erteilt, erübrigt sich das alberne Gezänk um Quoten, dann hat jeder Kandidat, ob Mann, Frau, Christ, Muslim oder was auch immer die gleichen Chancen und vor allem der Wähler seinen Willen!

  28. simplicissimus
    14. Oktober 2014 07:44

    Das Quotenquatschthema zeigt einmal mehr, was für ein hoffnungsloser Fall die Versinkende Partei ist.
    Wir sollten mehr Aufmerksamkeit den Neos schenken, die leider einen Teil der jugendlichen Protestwähler (und VP-Überdrüssigen) auffangen, die die lächerliche Orientierungslosigkeit der Neos nicht sehen und nicht erkennen, daß sie über Neos nix Neues, sondern indirekt wieder links wählen. Damit wird die Macht der Selbstbedienungspartei über Ampelkoalitionen weiter zementiert warden, denn diese nährt sich bei allen Stimmenverlusten von stammwählern weiterhin und bis auf weiteres aus dem Migrantenpool.





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