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Wie die Krankenkasse zahllose Jobs killt drucken

Unbemerkt von der Öffentlichkeit und ungestört von der Politik sind seit etwa zwei Jahren die Gebietskrankenkassen dabei, Jobs zu killen, Unternehmen und Wertschöpfung aus Österreich zu vertreiben. Das ist Ergebnis ihrer Jagd auf (freiwillig!) freie Dienstnehmer und sogar gewerberechtliche Unternehmer, welche die Kassa zwangsweise zu Angestellten macht. Dabei haben die Betroffenen durchaus Steuer und Sozialversicherung gezahlt, nur halt bei der Selbständigen-Versicherung. Die Folgen: Immer mehr Firmen wandern ab, sperren zu oder vergeben Aufträge ins Ausland.

Der Schaden wird von Monat zu Monat größer. Aber die unternehmerfeindlichen Arbeitsgerichte machen der Gebietskrankenkasse die Mauer. Und die Wirtschaftskammer wie die SVA (bei der die Menschen vorher versichert waren) können nur ohnmächtig protestieren. Denn die SPÖ hat ihnen bisher sogar Parteistellung in diesen Verfahren verweigert.

Auch „prüfende“ Finanzbeamte spielen bei dieser Menschenjagd mit. Die Gebietskrankenkassen haben offensichtlich zwei Motive: Sie wollen erstens im Konkurrenzkampf der Sozialversicherungen besser dastehen – und zweitens können die Genossen von der Gewerkschaft dann diese Menschen als Mitglieder akquirieren.

Erbitterten Zorn gegen diese Praktik hört man etwa von Marktforschern, deren Interviewer nun teure Angestellte sein sollen. Da geht es meist um Studenten oder Hausfrauen, die in den Abendstunden ein wenig dazuverdienen. Zugleich haben die Marktforscher naturgemäß sehr unterschiedlichen Auftragsanfall. Aber das begreift ein dick und fett abgesicherter GKK-Beamter halt nicht. Ergebnis: Die Meinungsforscher beschäftigen angesichts des GKK-Terrors nun oft Interviewer jenseits der Republiksgrenzen. Wohin dann auch die Wertschöpfung wandert.

Ganz ähnliches spielt sich im IT-Bereich und bei Skilehrern ab. Ergebnis: IT-Aufträge wandern ab. Und in Vorarlberg sperren Skischulen zu, weil sie keine Skilehrer mehr finden beziehungsweise zahlen können. Selbst winzige Firmen werden ruiniert: etwa die kleine Nachrichtenagentur Central European News, die aus Wien englische Zeitungen mit Stories aus ganz Mittel- und Osteuropa versorgt. Sie wandert nun Richtung Osten ab. Eine Salzburger Vertriebsfirma ist nach Deutschland übersiedelt: Sie hatte in ganz Österreich 200 selbständige Vertreter beschäftigt – die nun von der Gebietskrankenkasse zu Arbeitnehmern gezwungen werden sollten.

Besonders skandalös: Diese Jagd macht sogar Gewerbeschein-Besitzer zu Angestellten. Und sie ist mit oft horrenden Forderungen verbunden, die bis zu fünf Jahre zurückreichen. Noch skandalöser ist das, was einem sowohl WKO-Funktionären wie mehreren Unternehmen zuraunen: Firmen, die sich im linken Sinne brav verhalten, werden verschont. Also wenn sie sogenannte Frauenförderungspläne veröffentlichen und mit der Gewerkschaft kooperieren . . . 

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorplusminus
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 01:25

    Die Vorgangsweise der GKK Hand in Hand mit der AK fügt sich nahtlos in diverse andere wirtschaftliche Harakirimethoden ein.

    Österreich verkommt immer mehr zum sozialistisch dominierten Funktionärsstaat, dem die gleichmäßige Verteilung des Elends innewohnt, bis alle gleich arm sind.

    Nur die Bonzen sind etwas gleicher und bedienen sich und ihresgleichen prächtig am Futtertrog der Beitrags- und Steuerzahler!

    "Mander ’s isch Zeit........................"!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJewgeni Gorowikow
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 07:02

    Sozialistischer Wahnsinn!

    Ehrlich arbeitene Menschen mit Gewalt in ein GKK&Angestelltensystem hineinzuzwingen. Und die SPÖ tritt für diesen Wahnsinn ein, typisch.

    Was ist mit der ÖVP, mit deren Arbeitnehmervertretern und VP-Gewerkschaftern?

    Bei den Lehrern hat man gesehen, wie es mit der gewerschaftlichen Solidarität aussieht, wenn sich diese Solidarität einmal auf Christgewerkschafter beziehen soll: Die Lehrer sind von der ÖGB-Führung und Herrn Präsidenten Foglar allein gelassen worden.

    Es hat den Anschein, als ob es der SPÖ und der in den GKK sitzenden SPÖ-Vertretern (das sind meist SP-Gewerkschafter) ein Graus ist wenn jemand freier Dienstnehmer ist oder gewerberechtlicher Unternehmer. Anscheinend sind solche arbeitenden Menschen ein Graus und deshalb setzen die Roten eine ganze Maschinerie in Gang um sie ein ein anderes System hinein zu zwingen.

    So nach dem Motto: Wenn alle im gleichen System sind, sind sie leichter manipulierbar.

    Die ÖVP sollte bei den jetztigen Koalitionsverhandlungen auf den Tisch hauen und dieses Thema einbringen. Die ÖVP sollte mit dem Thema vor den Verfassungsgerichtshof und danach vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg gehen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. November 2013 09:17

    Das ganze System der "Gebiets"Krankenkassen (welch schöner Name!) ist krank und gehört an Hauot und Gliedern reformiert und saniert.
    Der Grundsatz sollte sein: Versicherungspflicht ja, aber freiwillige Wahl der Versicherung!
    Das geht natürlich den Genossen mit ihrer allumfassenden "Zwangs"-Neurose gehörig gegen den Strich!

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  1. Erwin Tripes (kein Partner)
    22. November 2013 14:49

    Dieser Beitrag ist mir zu journalistisch oberflächlich.
    Vielleicht könnte Dr. Unterberger einige konkrete Beispiele detailliert darlegen, um sich danach im Kontext mit den (noch)verfassungsrechtlich gewährleisteten Rechten beschäftigen zu können.

  2. Alternativlos (kein Partner)
    22. November 2013 12:36

    Leider OT, aber das hat doch etwas.....

    Votivkirchen-Besetzer: Verfolgungsjagd mit der Polizei

    Nach einer Verfolgungsjagd mit der Polizei tauchte Azim M. unter. Im Fahrzeug des ehemaligen Votivkirchen-Besetzers waren illegal Eingereiste.

    Auf der Autobahn von Ungarn bis Bruck/Leitha (Niederösterreich) lieferte sich Azim M. eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Als das Fahrzeug gestoppt werden konnte, flüchtete der Verdächtige. Im Auto wurden ein Nepalese, eine Tibetanerin und ein Afghane entdeckt, die illegal eingereist waren. Azim soll laut "Kronen Zeitung" zu den Votivkirchen-Besetzern der ersten Stunde gehört haben.
    Der Pakistani war am 13. Oktober des Vorjahres illegal nach Österreich eingereist und hatte sich den Protesten der Votivkirchen-Besetzer angeschlossen - nach dem Auszug aus der Kirche wohnte er im Servitenkloster.

    http://diepresse.com/home/panorama/1485395/VotivkirchenBesetzer_Verfolgungsjagd-mit-Polizei-?parentid=0&act=0&s

  3. D.M. (kein Partner)
    22. November 2013 11:51

    Atemberaubende Bilder (eines davon aus Österreich)!
    Angeblich soll Ende Nov. - Anfang Dezember ein wundervolles Naturschauspiel stattfinden und wir den Komet ISON und seinen riesengroßen Schweif (Video) mit freien Augen sehen können.
    http://www.youtube.com/watch?v=9V_SU5PxKhQ

  4. Hegelianer (kein Partner)
    22. November 2013 11:49

    Der Beitrag spricht in der Tat ein heißes Eisen an. Er gewänne an Profil, wenn er zwischen freien Dienstnehmern (ASVG) und echten Werkvertragsnehmern (GSVG) unterscheidet. Im nehme an, vor allem um die letzteren geht es.

  5. FHayek (kein Partner)
    22. November 2013 11:35

    OT (vielleicht)

    Und nicht nur die kranken Kassen killen Jobs. Das probieren in der Schweiz nun auch die "Jungsozialisten" (und innen)...

    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/3473919/1-12-gegen-abzocker.story

  6. D.M. (kein Partner)
    22. November 2013 11:18

    Na da kommt Freude auf, oder?

    Sparen wird teuer
    Sparguthaben auf der Bank werden in Zukunft kostenpflichtig
    Die Einführung von Negativ-Zinsen wird sich schon bald auf die Einlagen der Sparer auswirken: Bereits vor einiger Zeit haben Banken in der Schweiz ihre Geschäftsbedingungen geändert. Sie teilten ihren Kunden mit, dass ihnen der „unlimitierte Rückzug“ freistehe. Die Matratze wird zum sichersten Ort für das Ersparte in Europa.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/20/sparguthaben-auf-der-bank-werden-in-zukunft-kostenpflichtig/

    • Erich Bauer
      22. November 2013 11:43

      Das war zu erwarten. Die Leute stört es nicht, wenn wenn der "Zinsertrag" bei 0 Komma liegt (nach Abzug der "Kapitalertragssteuer"). Und die Nachdenker über "kreative Tilgungssysteme" sind wahrscheinlich zu dem Schluß gekommen: "A bißl geht imma noch..."

      Wenn man jetzt noch die Tore für die "die von den Palmen kommen" weit öffnet... die Wohnungseinbrüche in lichte Höhen treiben... die, davor Schutzsuchenden auch auf den Bäumen kein Versteck mehr finden... wird man wohl oder übel es den Profi-Räubern, den Banken, überlassen...

  7. Charlesmagne
    21. November 2013 15:39

    Außerdem können die meisten qualifizierten Leute in den Oststaaten meiner Erfahrung nach auch wesentlich besser Englisch als die Wiener!!!!!

  8. kakadu
    21. November 2013 13:06

    Der Sozialismus ist eine Krankheit, die jede gesunde Kreativität und Eigeninitiative unterdrückt und genau so sieht es in Österreich aus. Es ist ein krankes Land.

  9. Erich Bauer
    21. November 2013 12:14

    PRAGMATISIERTE BEAMTE MACHEN DIE REGELN
    Utl: Das mit den Werksverträgen ist halt so eine Sache…

    Diese Form des selbständigen „Unternehmertums“ habe ich schon bei der Beschlussfassung als höchst prekär beurteilt. Heide Schmidt (LIF) hat sich diese „Errungenschaft“ auf den Hut geschrieben. Pragmatisierte Beamte machten die „Regeln“…

    Diese Werksverträge eignen sich bestenfalls für den Zusatzverdienst. In der Praxis spielt’s das aber nicht. In der Praxis dient diese Regelung zur „Auslagerung“ von Personal. Und hier wird das „Unternehmertum“ zur Chuzpe. Denn der Werksvertragler erfüllt die Aufgaben wie vormals als Angestellter. Er ist ortsgebunden, jederzeit „abrufbar“ und unterliegt auch so genannter „Konkurrenzklauseln“. D.h. er kann in seinem Tätigkeitsbereich keine zusätzlichen Kunden akquirieren. Mit „freien Unternehmertum“ hat das aber schon gar nix mehr zu tun!

    Einen weiteren „praktischen“ Nutzen bringen die 1.000 Euro-Jobs für die Arbeitgeber der ICH-AGler. Der Echo-Verlag (SPÖ-Superrot) hat diese Möglichkeit sofort genutzt. Die angestellten Redakteure konnten sich so frei machen für die verschiedensten Veranstaltungen und Besprechungen im Rothaus. Die „Ex“ vom Häupl ist dort (noch immer?) hochbezahlte Führungsperson. Dem Vernehmen nach kommt sie ab und an mit Krapfen daher… und hält die ICH-AGler-Arbeitsbienen bei Laune.

    NIEMALS würde ich einen 1.000 Euro-Werksvertrag annehmen! Außer er beansprucht mich höchstens 3 Tage im Monat. Der freie Unternehmer, der mit 1.000 Euro im Monat davon noch ABGABEN zahlen muss… der ist nicht lange frei. Spätestens dann, wenn die ersten Zahlungsaufforderungen kommen und nach einer kleinen Weile die Fahrnisexekution eintrudelt. Dann kommen die Hohe-Priester des Wohlfahrtsstaates… mit dem Opfermesserchen..

  10. Josef Maierhofer
    21. November 2013 11:30

    Werte Genossen !

    Warum lässt Ihr die Menschen nicht leben ?
    Warum nehmt Ihr Ihnen alles weg, was sie haben, sogar ihre Arbeit ?
    Warum tut Ihr das ? Habt Ihr noch nicht genug kahlgefressen ?

    Euch kenne ich auch von persönlichen Erbnissen. Etwa 14 Jahre habt Ihr prozessiert bis zum OGH, als die Fachhochschule mir als Gewerbetreibenden das Honorar unter GSVG Versicherung auszahlen wollte mit einem Millionenschaden an Kosten und letztlich habt Ihr das bekommen, was Ihr wolltet, nämlich Arbeiterkammergebühr, die Ihr hinter der Krankenversicherung versteckt und die Prämien. Dafür aber sind Eure Versicherungsleistungen aber dürftig. Ihr habt unendliche Angst, dass man Euch sonst in Konkurrenz setzen könnte.

    Wo solche Genossen unterwegs sind, gibt es verbrannte Erde. Erkennt Ihr das nicht, Ihr fettgepolsterte Privilegierte im Glashaus der Partei ?

    Nein, Euch kenne ich, Ihr seid die sozialistische Fratze, die alles jagt, was noch selbständig ist und Steuern zahlt für Eure feudalen Gehälter und Arbeitsprivilegien. Pfui Teufel !

    Und wer gibt Euch den Auftrag, den Menschen ihre Arbeit zu nehmen ? Ist das die Sozialistische Partei Österreichs ?

    Ihr steht auch für Arbeitsmoral. Oft war ich in verschiedenen Angelegenheiten bei Euch am Wienerberg. Nie habe ich jemand kompetenten getroffen, sogar die Information, die mit vielen Personen besetzt ist, aber keine ist zuständig für irgendwas, ist mir negativ aufgefallen. So seid Ihr 'Zeiträuber' zu den 'Jobräubern' dazu.

    Und was macht Ihr, wenn dieses 'Arbeiterparadies' über Euch zusammenstürzt.

    Wisst Ihr, das könnt Ihr nur so lange machen, so lange nicht eine nichtsozialistische Regierung mit diesem Unsinn und Missbrauch gegen Österreich aufräumt.

    Und wo ist die 'bürgerliche Schutzmacht' ? Habt Ihr denen auch ein paar Pfründe abgegeben, damit sie mitmachen mit Eurem schmutzigen Geschäft ?

    • Erich Bauer
      21. November 2013 12:55

      DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE
      Einunddreißigster bis Vierunddreißigster Gesang

      Wie Türme ragen Riesen (Vergil nennt Nimrod, Ephialtes, Briareus, Tityus und Typhoeus) am Rande des neunten Höllenkreises empor. Auf Bitten Vergils setzt Antaeus die beiden Wanderer auf dem Grund des letzten Höllenkreises ab. Dort büßen die Verräter, bis zum Kopf in einen See eingefroren: in der Kaina die Verräter an Verwandten und in der Antenora die POLITISCHEN VERRÄTER. Die Verräter an Tischgenossen sind rücklings in der Tolomea eingefroren, so dass ihre zu Kristallen gewordenen Augen sich für immer verschließen.

      (Persönliche Anmerkung: An den toten Fischaugen kann man den „Polit-Netzwerker“ einwandfrei erkennen. Achtet darauf. Man ist immer wieder erstaunt. Und dann halte man sich fern)

      Den Sündern in dieser Zone können schon zu LEBZEITEN die Seelen vom Körper geschieden werden. In die leblose Hülle schlüpft dann ein DÄMON, der sein UNWESEN AUF DER WELT TREIBT. In der untersten Höllentiefe, der Judecca, liegen vom Eis völlig bedeckt diejenigen Sünder, die ihren Herrn und Wohltäter (Anm. Produktive Kräfte) verraten haben. Und in ihrer Mitte steckt der gestürzte Luzifer im Eis, in seinen drei Mäulern die Erzverräter Judas, Brutus und Cassius zermalmend.

      Vergil nimmt Dante und greift sich das zottige Fell Satans, an dem er zwischen Satan und der Eiswand erst nach unten und, da sie sich ja im Erdmittelpunkt befinden, damit auch nach oben klettert: Nur über Satan selbst sei der Ausweg möglich. Vergil findet in der Wand ein Felsloch, in das sie treten können, und sie kommen über einen Gang in eine neue Hemisphäre.

      Dante ist verunsichert und erhält von Vergil zur Antwort: An Satans Fell seien sie durch den Erdmittelpunkt gekrochen, das Eis sei weg, Ost und West, Oben und Unten seien nun vertauscht. Über einen Pfad gelangen sie entlang einem Bach zurück zur Lichtwelt, ZU DEN STERNEN.

      PS: Ich fürchte, wir (ALLE) müssen durch dieses Tor mit der Aufschrift: „Lasst alle Hoffnung fahren!“ Nur dort, in der 9. Hölle, können lautere Menschen die Verräter hinter sich lassen.

    • Charlesmagne
      21. November 2013 15:46

      Unsägliche Aussage eines roten Nationalratsabgeordneten heute in der Kleinen Zeitung: "Wer glaubt, die Parlamentarier folgen nicht der Regierung ist ein Träumer."
      Das ist das Ende der Demokratie. Die Gewaltenteilung zwischen Legislative und Exekutive ist aufgehoben. Das Parlament als Kontrollorgan der Exekutive abgeschafft, ja sogar Handlanger dieser. Was ist das dann anderes als Diktatur???

    • Erich Bauer
      21. November 2013 18:08

      "Die regierenden Politiker haben uns IHNEN gegenüber rechenschaftspflichtig gemacht. Die meisten westlichen Regierungen sehen es gar nicht gern, dass ich rauche, mich falsch ernähre, oder mit einer Hundemeute an einer Fuchsjagd teilnehme, oder zuviel trinke - und das sind nur die öffentlich gemachten Missfallensäußerungen, solche, die zu Gesetzen oder öffentlichen Kampagnen führen...

      Wir müssen uns mit der betrüblichen Tatsache abfinden, dass die von uns gewählten Politiker die Geduld mit uns verlieren."

      (Einleitung zu "The Servile Mind" von Kenneth Minogue)

    • Josef Maierhofer
      21. November 2013 22:21

      @ Charlesmagne

      Eine Demokratie, die auch 'Timoschenko-Justiz' ausübt, haben wir hier.

      Die Schulden wurden von links getrieben, die Demokratie wurde von links zerstört, die Gesellschaft ebenso und die Schulden werden eingetrieben, solange noch irgendjemand arbeitet, weitgehend ist sie ja schon vertrieben, die Arbeit.

      Bald sind wir im 'Paradies'.

    • Josef Maierhofer
      21. November 2013 22:31

      @ Erich Bauer

      Die verlieren die Geduld, ja der Kahlfraß nimmt Fahrt auf, beschleunigt sich, hinten und vorne kommen die Lügen zutage und die Schulden schlagen durch.

      Eigentlich würden die alle Verantwortlichen vor ein Gericht gehören, aber welches Gericht ? Wir haben ja keines mehr, zumindest keines, das den Herrschenden auf die Finger klopft.

      Nach den unter der Armutsgrenze arbeitenden EPUs kommen dann die KMUs dran und dann werden alle restlichen österreichischen Firmen verstaatlicht und fertigruiniert, die Konzerne haben ohnehin schon weitgehend alles aus Österreich verlagert.

      Das ist durch die linke Politik aus uns geworden.

      Das Tüpferl auf dem i wird sein, dass dann die 'Baddei' den Befehl zum Bankraub gibt, bei den Banken, die sie ausgeraubt haben und immer wieder, zwischendurch auch durch den Bürger retten lassen, um sie wieder auszurauben ...

      Bald haben wir das Ziel erreicht.

      Warum die Wähler diese Parteien gewählt haben, ist mir ein totales Rätsel, sind die wirklich alle so blind ?

  11. Gerhard Pascher
    21. November 2013 10:57

    Wann werden die derzeit in Österreich aktiven 21 (in Worten: zwanzigeins) Krankenkassen endlich zusammengelegt?
    Neben den 9 Gebietskrankenkassen (1 je Bundesland), gibt es noch 6 Betriebskrankenkassen (neue werden gesetzlich nicht mehr zugelassen) sowie die der Bauern, Selbstständigen, Notare, Bergbau und öffentlicher Bediensteter. Nicht zu vergessen noch die Unfallversicherung sowie die Pensionsversicherungsanstalt. Bei letzterer hat man von einigen Jahren erfolgreich die Anstalten für Arbeiter und Angestellten fusioniert.
    Ja, ich habe vergessen, dass damit viele Posten überflüssig wären und wo bringen dann die Parteien, Arbeiterkammern und Gewerkschaften ihre Freunde unter bzw. können sie dorthin "wegloben"?
    In anderen Ländern gibt es unter mehreren Krankenkassen einen Wettbewerb, wo man sich als Beitragszahler die Versicherung selbst aussuchen kann. Damit werden die Kassen gezwungen, - trotz gesetzlicher Vorgaben - sehr ökonomisch zu wirtschaften. Eigene und ständig verlustbringende Einrichtungen (Ambulatorien oder z.B. das Hanuschkrankenhaus der WGKK) sind dann für eine Kassse nicht mehr tragbar.

  12. Erich Bauer
    21. November 2013 10:30

    DAS GRINSEN UNSERES KANZLERS

    Was mich in diesem Zusammenhang vor allem so frappiert, ist der Umstand, dass das von den Parlamentsparteien (Opposition?) so überhaupt nicht "thematisiert" wird. Dabei sind ja dort 2 neue Gruppierungen drin. Die haben da während des Wahlkampfes doch „ad nauseam“ ständig vom „frischen Wind“ gedröhnt… „ad nautilus“ scheinen sie nun abgetaucht. Nicht, dass mich das sonderlich überrascht, so ist es doch ärgerlich.

    Könnte natürlich schon sein, dass dieses Thema FPÖ, TS und NEOS einfach hinten vorbeigeht. Darüber wissen „müssten“ sie - in ihren Positionen. Die Hand ins Feuer legen möchte ich jedenfalls nicht… Freilich, menschlich verständlich ist es schon, wenn bei manchem Neuling, in Erwartung einer 5-jährigen, ungewohnten, „Rundumversorgung“, der Wissensdurst abflacht… Was sich notwendigerweise auf den Wissensstand auswirkt.

    Da ist es natürlich wesentlich komfortabler, sich auf die Suche nach dem „schwarzen Loch“ (Budgetloch) aufzumachen. Parlamentarische Möglichkeiten gibt’s eh zuhauf… und niemand kann sagen, dass man nix tut. Dass die „Opposition“ nach langem Hin und Her und manischen Aktivismus letztendlich bei Rot/Schwarz „auffahren“ muss, wissen die erfahreren „Oppos“ eh…

    Das Grinsen unseres Kanzlers wird mir zunehmend verständlicher. Wenn das „Budgetloch“ nicht gewesen wäre, hätte man es erfinden müssen. Übrig bleibt naturgemäß die ÖVP. Und das ruft bei mir kaum noch eine Gefühlsregung hervor…

    • D.M. (kein Partner)
      22. November 2013 08:44

      Erich Bauer
      Auf welchem Sender bzw. Print-Medien würde die Opposition die Möglichkeit bekommen über dieses Thema zu diskutieren oder gar eine andere Sichtweise darzustellen? Ich kenne keine ...
      Die Medien sind allesamt gleichgeschaltet und somit bekommen wir nur Nachrichten (sagt ja schon das Wort "danach richten") die wir hören dürfen und welche die Masse in die gewünschte Richtung lenkt.

    • Erich Bauer
      22. November 2013 09:32

      @ D.M.

      Selbstverständlich muss man in einem derartigen medialen Umfeld schlau und gewitzt vorgehen. z.B.Vor PKs sollte man die Themen so aufbereiten, dass eben ein Nachrichtenwert aufzufinden ist. Auch das schlichte Wesen so mancher Journalisten sollte man dabei berücksichtigen. Das geht. Ist natürlich mühsam. Die Mühen der Ebene halt. Der Nachrichtenwert von NEOS-Strolz war gar nicht schlecht, und wurde von den Medien fast schon dankbar aufgenommen. Aber… da kommt nix mehr. Und wenn diese „Pause“ noch länger andauert, ist er weg vom Fenster. Auch Stronach konnte über diese „Werte“ nicht klagen. Naja.

      Nach jedem Hölzl zu schnappen, was der Volksempfänger so hochwirft, bringt gar nix. Mit „Sondersitzungen“ lockt man niemand hervor. Reflexartige Forderungen nach U-Ausschüssen wirkt eher schon abstoßend… Das Parlament als Kontrollorgan der Regierung hat nicht nur ein Demokratieproblem, sondern auch ein intellektuelles Problem. Und viele wissen das bereits…

  13. Sandwalk
    21. November 2013 10:28

    Der Wahnsinn, der hinter diesem abartigen System steckt, ist mit wenigen Worten zu beschreiben.
    Der Staat, insbesondere die SPÖ, will keine flexiblen Bürger, die in mehreren Bereichen ihr Geld verdienen. Der Staat, insbesondere die SPÖ, will brave, kontrollierbare und dankbare Bürger, die Staatsinserate lesen.
    Die ÖVP kann man als korrigierende "Kraft" (ein Widerspruch in sich) vergessen. Diese Partei ist ideen- und initiativlos. Von den Schwarzen erwarte ich nichts mehr.

  14. Huxley
    21. November 2013 10:22

    Ich bin Mitglied einer Pflichtversicherung und da ich auch Einkommensteuer beziehe, bin ich auch Pflichtmitglied bei der Versicherung der Wirtschaftstreibenden. Da ich gelegentlich einen Vortrag für die Volkshochschule halte, übt die Gebietskrankenkasse neuerdings einen Druck aus und verlangt von mir mehr Nachzahlungen als ich je Honorar erhalten habe - ein Honorar übrigens, das ich längst versteuert habe. Mit solche einen Blödsinn muss sich jetzt ein Anwalt herumplagen, denn mir istd er Kragen geplatzt.

    Dieses Versicherungssystem ist krank und abartig. Danke für diesen Artikel, ich ärgere mich schon seit Jahren über dieses grausame Abzockerei.

  15. terbuan
    21. November 2013 09:17

    Das ganze System der "Gebiets"Krankenkassen (welch schöner Name!) ist krank und gehört an Hauot und Gliedern reformiert und saniert.
    Der Grundsatz sollte sein: Versicherungspflicht ja, aber freiwillige Wahl der Versicherung!
    Das geht natürlich den Genossen mit ihrer allumfassenden "Zwangs"-Neurose gehörig gegen den Strich!

  16. Jewgeni Gorowikow
    21. November 2013 07:02

    Sozialistischer Wahnsinn!

    Ehrlich arbeitene Menschen mit Gewalt in ein GKK&Angestelltensystem hineinzuzwingen. Und die SPÖ tritt für diesen Wahnsinn ein, typisch.

    Was ist mit der ÖVP, mit deren Arbeitnehmervertretern und VP-Gewerkschaftern?

    Bei den Lehrern hat man gesehen, wie es mit der gewerschaftlichen Solidarität aussieht, wenn sich diese Solidarität einmal auf Christgewerkschafter beziehen soll: Die Lehrer sind von der ÖGB-Führung und Herrn Präsidenten Foglar allein gelassen worden.

    Es hat den Anschein, als ob es der SPÖ und der in den GKK sitzenden SPÖ-Vertretern (das sind meist SP-Gewerkschafter) ein Graus ist wenn jemand freier Dienstnehmer ist oder gewerberechtlicher Unternehmer. Anscheinend sind solche arbeitenden Menschen ein Graus und deshalb setzen die Roten eine ganze Maschinerie in Gang um sie ein ein anderes System hinein zu zwingen.

    So nach dem Motto: Wenn alle im gleichen System sind, sind sie leichter manipulierbar.

    Die ÖVP sollte bei den jetztigen Koalitionsverhandlungen auf den Tisch hauen und dieses Thema einbringen. Die ÖVP sollte mit dem Thema vor den Verfassungsgerichtshof und danach vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg gehen!

  17. FranzAnton
    21. November 2013 06:00

    Das Problem betrifft auch die selbständig agierenden Betreuerinnen pflegebedürftiger Menschen. Die Gewerkschaft möchte ihnen gerne den Angestelltenstatus aufzwingen, da es dort Entlohnungsregulierungen gibt, um deren Erodierung sie fürchtet. Dem Herrn Sozialminister ist allerdings völlig klar, daß, € - Millionäre ausgenommen, sich eine Rund-um-die-Uhr - Betreuung kaum jemand leisten könnte. Deshalb betreuen ungarische/slovakische/rumänische Pensionistinnen mit heimatlichen € 300.- Monatsrente für € 50.- pro Tag unsere Pflegebedürftigen, zuzüglich Sozialversicherung von etwa € 10.- täglich plus Reisekosten. Netto fahren die Damen also, nach zweiwöchigem Turnus, mit € 700.- monatlich nach Hause, und sind, so wie auch ihre Pfleglinge, heilfroh mit diesem Salär.
    Der Sozialminister schaut diesbezüglich weg, weil er um die Revolution weiß, welche ausbräche, falls die Pflegedamen zum Angestelltenstatus "verdonnert" würden.

  18. plusminus
    21. November 2013 01:25

    Die Vorgangsweise der GKK Hand in Hand mit der AK fügt sich nahtlos in diverse andere wirtschaftliche Harakirimethoden ein.

    Österreich verkommt immer mehr zum sozialistisch dominierten Funktionärsstaat, dem die gleichmäßige Verteilung des Elends innewohnt, bis alle gleich arm sind.

    Nur die Bonzen sind etwas gleicher und bedienen sich und ihresgleichen prächtig am Futtertrog der Beitrags- und Steuerzahler!

    "Mander ’s isch Zeit........................"!

  19. kritikos
    21. November 2013 01:06

    Die Verhaltensweise bringt wieder einmal sehr deutlich den Wunsch zu Bewußtsein, die Zwangsversicherung abzuschaffen und dafür eine verpflichtende Wahlversicherung einzuführen. Davor haben - im Grund genommen - alle derzeitigen Versicherungsträger Angst, insbesondere die GKK, die ja sehr stolz sind auf die Verbesserung ihrer Bilanzen (auf Kosten der Beitragszahler). Der Wunsch ist sicher, siehe "dick und fett abgesicherter GKK-Beamter", ein (nach liber latinus u.ä. Werken) ein optativus irrealis.

  20. kritikos
    21. November 2013 01:06

    Die Verhaltensweise bringt wieder einmal sehr deutlich den Wunsch zu Bewußtsein, die Zwangsversicherung abzuschaffen und dafür eine verpflichtende Wahlversicherung einzuführen. Davor haben - im Grund genommen - alle derzeitigen Versicherungsträger Angst, insbesondere die GKK, die ja sehr stolz sind auf die Verbesserung ihrer Bilanzen (auf Kosten der Beitragszahler). Der Wunsch ist sicher, siehe "dick und fett abgesicherter GKK-Beamter", ein (nach liber latinus u.ä. Werken) ein optativus irrealis.






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