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Ein Prozessende erzeugt Übelkeit drucken

Helmut Elsner zeigt sich „schockiert“: Im zweiten Bawag-Prozess hat es – fast – nur Freisprüche gegeben. Damit hängen sämtliche Vorgänge bei der damaligen Gewerkschaftsbank einzig Elsner und seinem Nachfolger Johann Zwettler als Verbrechen am Hals. Wir jedoch bleiben mit mehr Zweifeln und üblen Gefühlen als Gewissheiten zurück. Gewiss scheint nur, dass Elsner selbst die Hauptschuld an seinem „Schock“ trägt.

Denn der einstige Bawag-Chef hat sich von Anfang bis Ende mit nicht ganz überzeugenden Argumenten dem Prozess entzogen. Dabei wäre gerade dieser seine große und letzte Chance gewesen, seinen immer wieder geäußerten Verdacht gegen Wolfgang Flöttl, aber auch seine wiederholten Andeutungen in Richtung einer heimlichen Finanzierung für die SPÖ mit konkreten Be- und Hinweisen zu unterfüttern. Auch viele von uns staunenden Steuerzahlern hätten wahnsinnig gerne gewusst, ob das verlorene Geld nicht vielleicht zum Teil doch einem sehr konkreten Nutzen zugeführt worden ist. Einem Nutzen, der nun wohl für ewig ins Kapitel der ungelösten Welträtsel eingehen wird. Oder wird irgendwann doch einer plaudern?

Es kann jedenfalls nur ein übles Gefühl auslösen, wenn jemand einfach sagen kann und damit bei Gericht durchkommt, alle entscheidenden Unterlagen über karibische Geschäfte im Ausmaß von Hunderten Millionen wären bei einem Computer-Crash verloren gegangen. Leider, leider.

Ist nicht allein diese angeblich unterlassene Absicherung von Daten und das Fehlen jedes Papierausdrucks eine grobe Pflichtverletzung? Warum wurde nicht diese (mit)angeklagt? Oder ist Flöttl etwa gar nur aus Rache der Justiz an Elsner für dessen Fernbleiben freigegangen?

Besonders übel ist das Gefühl auch angesichts der Tatsache, dass der offizielle Prozess-Gutachter von der Staatsanwaltschaft nicht einmal den Auftrag bekommen hatte, eine Spur des verlorenen Geldes zu suchen. Er hatte nur über die Erlaubtheit der Geldflüsse an Flöttl zu befinden, aber nicht darüber, was dann dort geschah. Da stinkt doch etwas in der Staatsanwaltschaft, wenn sie nur ein so selektives Interesse hat.

Übel ist auch, dass sich die Anklagebehörde offenbar nie ernstlich dafür interessiert hat, welche Rolle Fritz Verzetnitsch bei den Deals des Herrn Elsner gespielt hatte. Immerhin war Verzetnitsch damals der oberste Eigentümervertreter (nicht Eigentümer! Das waren ja die einfachen Gewerkschaftsmitglieder). Viele Menschen würden jedenfalls viel Geld darauf verwetten, dass Verzetnitsch viel mehr gewusst hat. Aber alle Verfahren, die er am Hals hat, sind nur Zivilverfahren durch die (neue) Bawag-Führung.

Ein übles Gefühl hinterlässt auch die Tatsache, wer da auf der Anklagebank gelandet ist und wer nicht. Nehmen wir einmal an, es gibt jetzt keine weitere Berufung oder Nichtigkeitsbeschwerde der Staatsanwälte: Dann sind wir bei den jahrelang angeklagt Gewesenen mit Menschen konfrontiert, denen sechs Jahre ihres Lebens geraubt worden sind. In dieser Zeit konnten sie nichts verdienen, mussten aber Beträge für ihre Verteidiger ausgeben, die in die Hunderttausende gehen. Ohne eine Chance auf Refundierung. Und sie werden auch jetzt nicht mehr an die berufliche Vergangenheit anknüpfen können.

Das kann doch kein Rechtsstaat sein, der mit unschuldigen Menschen so umspringt! Auch Menschen, die einmal weit oben waren, dürfen nicht so behandelt werden (selbst wenn die Stimmen aus der Gosse automatisch jeden, der einmal irgendwo „oben“ war, für einen Verbrecher erklären). Wo bleibt die Debatte über eine ordentliche Entschädigung für zu Unrecht Beschuldigte oder Angeklagte? Warum sträubt sich die Justizministerin so sehr dagegen, dass man gezielte Gesetzesänderungen versucht, um wenigstens künftige Verfahren zu beschleunigen?

Kein Widerspruch zu diesem Blick auf die Freigesprochenen ist es, wenn man sich zugleich aber schon auch fragen muss, ob wirklich alle Freisprüche berechtigt waren. Kann für alle Vorgänge tatsächlich nur ein einziges Vorstandsmitglied die Verantwortung getragen haben? Gewiss war Elsner ein sehr autoritärer Mann. Aber ist es nicht für die Generalprävention mehr als bedenklich, wenn die kollektive Verantwortung aller Vorstandsmitglieder einfach beiseitegeschoben wird?

Diese Frage heißt nun wiederum keineswegs, dass in Wahrheit ja doch alle schuldig wären. Aber es hat sehr wohl Unterschiede gegeben zwischen jenen, die sich total gefügt haben, und jenen, die Elsner zumindest zarten Widerstand geleistet haben.

PS.: Nur eine kleine Anmerkung aus einem anderen, aber ähnlichen Zusammenhang zum Thema Verantwortungslosigkeit der Staatsanwaltschaft und seltsamer Konsequenzen: Bei der gecrashten Kommunalkredit sind auch Mitarbeiter der zweiten Ebene seit Jahren Beschuldigte. Sie können daher in der auf Sauberkeit penibel bedachten Finanzwelt keinerlei Job mehr finden (höchstens als Autowäscher). Ein jahrelanges Vorstandsmitglied der gleichen Bank aber – also jedenfalls jemand mit weit höherer Verantwortung! – wird zwar ebenfalls seit Jahren von der Staatsanwaltschaft verdächtigt, ist aber dennoch weiterhin ungehindert im Amt: nämlich im nicht ganz unbedeutenden Job einer Unterrichtsministerin. Aber wahrscheinlich erklärt der SPÖ-Vorsitzende auch diesen Hinweis in seiner gereizten Art für „unanständig“. Noch übler und skandalöser ist freilich, welchen Megaschaden diese Claudia Schmied seither im österreichischen Bildungssystem anrichten konnte.

Konklusion: Unsere Justiz hat zweifellos mit vielem zu tun, aber sicher nicht Gerechtigkeit, sondern mit selektiver Verfolgung unliebsamer Menschen und mit Zweiklassenjustiz.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorDieWahrheit
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2012 07:34

    Ohne meine vielen Spender weltweit (eher weniger aus Österreich) wäre ich in meinem Prozeß vor einem Jahr von vornherein chancenlos gewesen. Ich bin mittellos und hätte die 30.000+ Euro niemals aufbringen können. Und genau das war ja auch die Intention von NEWS: die Zerstörung unliebsamer Meinungen.

    Soviel zur Zwei-Klassen-Justiz. Recht bekommt nur der mit genug Kohle. Genauso ist es.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2012 09:22

    Eine reine Sache der SPÖ.

    Die haben sich mit ihrer BAWAG bedient nach Belieben und dann eben 'verkaufen' müssen, als man nach 'guter alter SPÖ Manier' 'heiß abtragen' musste, bevor der Konkurs da war.

    Ob dazu Dr. Flöttl abgestellt wurde, ist für mich nun fast keine Frage mehr, er wird von roten Staatsanwälten und den Medien geschützt, also für mich eine 'reine' ('sauber' bestimmt nicht) Angelegenheit der SPÖ, die damit gezeigt hat, wie sie tickt, denn Kahlfrass ist ihr Beruf.

    Nur was ist nach dem Kahlfrass und der zugehörigen Medienlüge ?

    Der Wähler möge das nun endlich beantworten, denn so kann es nicht weiter gehen.

    Wenn bei der FPÖ und ÖVP die Korruptionspflanzerl blühen, so ist das bei der SPÖ ein 'Korrupttionswald' im Sinne der 'Redwoods'.

    Meine Annahme ist, die 'verzockten' Millionen sind alle da und im Einsatz. Man hat bloß einen Riesenbetrug zu vertuschen, nämlich den zweimaligen Verkauf der BAWAG, einmal dem Steuerzahler und einmal der Firma Cerberus.

    Dr. Flöttl war günstig dafür, denn mit USA besteht kein Auslieferungsvertrag, so meine Annahme, hier wird er geschützt. Mal sehen, wie mich die Staatsanwaltschaft und die Medien in so einem Fall schützen würden ?

    Also nicht nur im Parlament, auch im Gerichtssaal sitzen 'Jahrhunderte Häfen', so meine Meinung zu dem ganzen Schauspiel, das da abgeführt wird.

    Und da hat man beim ersten Prozess ein 'Christkindl' als Richterin hingesetzt, die die Dimensionen gar nicht durchschauen und erfassen konnte und die vorliegenden scheren Verbrechen.

    In Wirklichkeit erscheint mir das Ganze als Riesenbetrug, da war die damalige Lucona Sache noch ein Lercherl dagegen.

    Eine 'reine' Angelegenheit der SPÖ.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Dezember 2012 06:38

    Die ganze Bawag-Sauerei war von Anfang an - auch im Wortsinn - eine LINKE Angelegenheit: Gewerkschafts- und roter Parteifilz zeigten und zeigen ein übles Bild persönlicher Bereicherung und - wahrscheinlich - auch finanzieller Bevorzugung und Vorteilsnahme seitens der Partei!
    Verzetnisch und Elsner - ein kongeniales Paar: der eine oberstes Aufsichtsorgan und Eigentümer-Vertreter der Bank, der andere Bank-Chef mit einem leichten Händchen, Zockern Arbeitnehmer-Geld zum Verzocken zuzuschieben!

    Und die SPÖ geriert sich als Sauber- und Gerechtigkeitspartei, die sie ja schon lange nicht ist: Konsum - Bawag - Kommunalkredit, usw. usw. !

    Ja, wo ist denn das viele Geld, das der Bawag heute fehlt (fast ein Reim!) ?

    Und diese Leute zeigen mit dem Stinkefinger auf andere!
    Bei denen ist der Lack schon lange ab!

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorThomas Führinger
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Dezember 2012 09:42

    Und was ist mit Vranitzky?
    Wurde nicht Dietrich Birnbacher zu drei Jahren Haft verurteilt, weil seine Beratungsleistung in keinem Verhältnis zum bezogenen Betrag stand?
    Dabei gab's da wenigstens eine Leistung.
    Kein Mensch bezweifelt, dass Vranitzkys Euro-Beratung vollkommen wertlos war, ein Hohn. Aus irgendeinem anderen Grund muss es ihm gelungen sein, Elsner dazu zu zwingen, ihm eine Million Schilling zukommen zu lassen. Laut Flöttl hatte er versucht, noch eine zweite Million herauszupressen. Aber damit ging die Unverschämtheit dann doch zu weit.
    Eigentlich hat Vranitzky als einziger bei all dem nichts riskiert und trotzdem eine Menge Geld eingestreift.

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  1. byrig
    20. Dezember 2012 23:13

    an diesem prozess-skandal sieht man,wie wichtig es für die spö war und ist,die staatsanwaltschaft mit ihren leuten zu besetzen und zu beherrschen.
    trotz der brennenden frage nach dem verbleib der verzockten milliarden ist es mühelos gelungen,das im prozess gar nicht zum thema werden zu lassen,es ist somit gelungen,ganz wichtige aspekte ungeklärt zu lassen ohne folgen für irgendjemanden,schon gar nicht in der politik.
    der spö-nahe boulevard schweigt,einzig die presse hat in person von urschitz remonstriert.
    aber:warum kommt nichts von der övp,der fpö,von anderen nichtlinken?
    die wirklichen verstrickungen mit "du gibst mir-ich geb dir" kennen wir offenbar alle nicht.
    und einen glücksfall wie pretterebner gibt es halt alle geschätzte 50 jahre.
    eine hoffnung habe ich allerdings schon noch:dass irgendein investigatives unternehmen,sei es zeitung,tv,autor,die rollen der staatsanwälte und des richters beleuchtet.

  2. sonne (kein Partner)
    20. Dezember 2012 21:12

    OT

    Ich weiß nicht, ob dieser lesenswerte Link heute schon gepostet wurde, ich tue es hiermit, weil so offene Worte in der heutigen Medienlandschaft kaum noch zu finden sind.
    Auch dieser Artikel ist in der heutigen Online-Presse nur schwer zu finden, aber zumindest durfte er dort erscheinen:

    http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/1325844/Der-Gesinnungsterror-der-gruenen-Meinungsjakobiner

  3. Ulrich Rapp (kein Partner)
    20. Dezember 2012 20:56

    Österreich - das Land der Einzeltäter

  4. Glücklicherweise (kein Partner)
    20. Dezember 2012 19:38

    Na sowas, da macht sich der Unterberger auf einmal Sorgen über die zerstörten Existenzen der Angeklagten. Beim Tierschützerprozess lag genau diese Problematik vor, da hat er gefordert, dass der Schauprozess mit noch mehr Härte geführt wird.

    Ist ja nicht so als wäre man dieses messen mit zweierlei Maß hier nicht schon gewohnt, sollte man aber doch immer wieder herausstreichen.

    • panzerechse (kein Partner)
      20. Dezember 2012 22:22

      Also, bei mir wär's nie zu einem Prozess gekommen... Wenn dieser Tierschützer-Schei.haufen vor meinem Haus steht... vielleicht sogar meine Tochter oder meinen Sohn bedroht... Diese Dreckstrampeln vielleicht meinen Audi ins Visier nehmen... Dann hol' ich meine "Pumpi" raus, lade einmal kurz durch... und dann gibt's keine Zeugen oder sonstige verwendbaren gerichtsnotorischen Viecherl mehr....

    • Schnee (kein Partner)
      21. Dezember 2012 07:34

      @panzerechse

      Sie klingen eher nach einem provozierenden Troll.

  5. Einspruch! (kein Partner)
    20. Dezember 2012 14:34

    Zweifellos erzeugt das Prozeßende Übelkeit, die jedoch mühelos von der Übelkeit übertroffen wird, die einen überfällt, wenn man sich vergegenwärtigt, dass der rechtskräftig wegen eines Verbrechens verurteilte Herr Elsner immer noch nicht einsitzt. SPEIB! Dass der Herr Elsner "schockiert" ist, dass er überhaupt die Stirn hat, auch nur irgendwas zu sagen, das zeigt, dass er völlig den Bezug zur Realität verloren hat. Er ist nicht in der Position, über wen anderen zu richten - er selbst wurde rechtskräftig zu 10 Jahren VERURTEILT, er ist ein ZUCHTHÄUSLER, er hat die Goschn zu halten.

    Wenn dieser Mensch sich der Gerechtigkeit entziehen kann, dann wäre es geradezu frivol, wenn man irgendwen anderen einsperren würde!

  6. Erich Bauer
    20. Dezember 2012 13:34

    Wenn noch irgendein Zweifel bestand, daß unsere "Justiz" den Stalin-Paragraph verinnerlicht hat, so möge man sich die "Urteilsbegründung" zum Scheuch-Prozeß zu Gemüte führen...

    Rekapitulation: Tonbandmitschnitt eines verfänglichen Gesprächs. Bekanntgabe der Bedingungen für den Erwerb der ö. Staatsbürgerschaft an einen russischen Interessenten. Ergebnis: Russischer Staatsbürger bekam keine ö. Staatsbürgerschaft (oder doch? Vom Wiener Häupl?). Demgemäß gab's auch keine "Spende" (oder doch? An Wien?)...

    So. Mit den kühnsten Spitzfindigkeiten wurde Scheuch zu einer Strafe verdonnert. Ich lasse die Beifügung "juristischen" bewußt weg.

    Richter Gellers Urteilsbegründung:
    "Wenn man 5-10 Prozent für die eigene Partei haben will, fordert man einen Vorteil." Hm... und weiter:
    "Sie waren einer der höchsten Politiker in Kärnten und hatten Vorbildwirkung." Mhm...

    Was daran "juristisch" relevant sein soll, erschließt sich mir bei bestem Willen nicht. Genausowenig, wie daß eine Straftat, die nicht erfolgt ist, überhaupt gerichtsanhängig werden kann... Außer, es ist strafbar, wenn man nicht dem Ideal eines "sowjetischen Held der Arbeit" entspricht... Und das bestimmt Josef Wissarionowitsch Stalin... Er lebt! Und er sagt den Richtern, was sie zu tun haben!

    Der Ordnung halber möchte ich hinzufügen, daß ich keine Sympathien für die ehemalige Kärntner "Prätorianergarde" hege...

    • Neppomuck (kein Partner)
      21. Dezember 2012 09:03

      Und der "Kronzeuge" Kurt Lukasek geht leer aus.
      Dabei hat er in dieser Causa mehr Dreck am Stecken als Scheuch.

  7. cmh (kein Partner)
    20. Dezember 2012 11:12

    Bruce Willis rettet im Alleingang die Welt und der "MArcel" Elsner fährt alleine die BAWAG an die Wand. So einfach sind die Dinge gestrickt. Oder besser gesagt die Vorstellungen von den Dingen.

    (Ohne ihr nahetreten zu wollen, auch das Bondgirl ist mit Ruth Elsner genial bestetzt in dieser Schmiere.)

  8. Thomas Führinger (kein Partner)
    20. Dezember 2012 09:42

    Und was ist mit Vranitzky?
    Wurde nicht Dietrich Birnbacher zu drei Jahren Haft verurteilt, weil seine Beratungsleistung in keinem Verhältnis zum bezogenen Betrag stand?
    Dabei gab's da wenigstens eine Leistung.
    Kein Mensch bezweifelt, dass Vranitzkys Euro-Beratung vollkommen wertlos war, ein Hohn. Aus irgendeinem anderen Grund muss es ihm gelungen sein, Elsner dazu zu zwingen, ihm eine Million Schilling zukommen zu lassen. Laut Flöttl hatte er versucht, noch eine zweite Million herauszupressen. Aber damit ging die Unverschämtheit dann doch zu weit.
    Eigentlich hat Vranitzky als einziger bei all dem nichts riskiert und trotzdem eine Menge Geld eingestreift.

    • Neppomuck (kein Partner)
      20. Dezember 2012 12:23

      Vranzi hat damals einen Prozess verloren (Prettnerebner), dessen Kosten - welch ein Zufall - exakt diese eine Million ats betragen haben.

      Noch Fragen?

  9. RR Prof. Reinhard Horner
    20. Dezember 2012 01:08

    reinhard.horner@chello.at

    Sammeln wir weitere Skandale!

    * Freisprüche, weil keine Schädigungsabsicht nachweisbar war?

    * Und nun im Zuge dessen eine Häme gegen Frau Bandion-Ortner?

    * Keinerlei Nachforschung, wohin das Geld gekommen ist?

    Übrigens: Wehe, wenn künftig jemand wegen grober Fahrlässigkeit zur Verantwortung gezogen würde!

  10. Undine
    19. Dezember 2012 23:06

    OT, aber manche können es einfach nicht lassen, die Deutschen zu diffamieren wo's nur geht! Nach Daniel Goldhagen, der den Deutschen in seinem Buch ungestraft attestiert hatte, "genuin kriminell" zu sein, taucht nun ein neuer Autor am Horizont auf, ein Herr Tuvia Tenenbom aus Amerika, aufgewachsen in Jerusalem, der nach gründlicher Recherche in Deutschland festgestellt hat, auf lauter Antisemiten gestoßen zu sein, genauso wie zu Hitlers Zeiten.
    Man stelle sich vor, ein deutscher Journalist begäbe sich ins "Heilige Land" und verfaßte dann so ein Machwerk!

    Nachzulesen in der heutigen "Presse" im Feuilleton:

    Debatte: "Ein irrer Trip zum hässlichen Deutschen" von Karl Gaulhofer

    • S.B.
      19. Dezember 2012 23:39

      @Undine

      Warum?
      Der einfachste Weg, um die Medienlandschaft zu erobern, berühmt oder gar verfilmt zu werden, zu Oscar-Ehren und anderen Preisen zu gelangen sowie am Ende viel Geld damit zu verdienen.

    • Gandalf
      20. Dezember 2012 04:36

      Hinterfragenswert ist in diesem Zusammenhang aber auch, warum die "Presse" der Berichterstattung über diesen hasserfüllten Dummkopf ebenso breiten Raum gibt wie auch seinem Verwandten im Geiste, dem Herrn Walser aus Vorarlberg mit seiner Philharmoniker-Besudelung. Seit dem Abgang des früheren Chefredakteurs hatte sich die Zeitung recht vielversprechend entwickelt. Schade, dass es da solche Rückschläge gibt. Da muss der Neue halt offenbar doch noch viel lernen?

    • cmh (kein Partner)
      20. Dezember 2012 11:09

      Ein wirkliches Feature der Deutschen ist dabeim, dass der Herr Tenenbom sogar aus Deutschland heraus eingeladen wurde, dieses Buch abzuliefern.

      Man soll zwar nicht generalisieren, aber was er dann abgeliefert hat, ist Schorrertum reinsten Wassers. Die Art von Schnorrerei, die sich dann noch über die mangelnde Qualität des Erschnorrten echauffiert.

      Es gehören also immer zwei zu jeder Blödheit, einer ders macht, und einer der sichs gfallen lasst.

    • Undine
      20. Dezember 2012 11:57

      @cmh

      "Es gehören also immer zwei zu jeder Blödheit, einer ders macht, und einer der sichs gfallen lasst"

      Ja, traurig aber wahr, leider. Jahrzehntelange Gehirnwäsche verhilft immer erfolgreicher zur vollkommenen Verblödung. Mit im Gefolge wächst der erpresserische Druck nach mehr und immer noch mehr Geld.

  11. S.B.
    19. Dezember 2012 20:29

    OT

    Während Österreich in gerichtsanhängigen Parteiensümpfe versinkt, feiern neue Mitglieder in der EU gleich den richtigen Einstand:

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1324586/Neues-EUMitglied-Kroatien-ist-nur-noch-Ramsch

    Der nächste Patient?

  12. Haider
    19. Dezember 2012 20:22

    Natürlich ist Helmut Elsner der Inbegriff eines Kotzbrockens und er setzte auch all die Jahre alles daran, daß dies ja niemand bezweifelt. Aber Alleintäter? Allein - ohne Mitwisser/Mittäter/Mitverantwortliche - soll er BAWAG und ÖGB fast versenkt haben?
    Dies ist die maßlose Überschätzung eines Emporkömmlings aus einer steirischen Provinzbank. Natürlich waren hier die üblichen Netzwerke - und zwar einzig und allein linke - am Werk. Als 2005/2006 die Causa Elsner & Co. hochkam, gab es eine ÖVP-FPÖ-Regierung -> und viele Mittäter aus dem SP-Dunstkreis wurden verurteilt. 2012 gibt es eine SPÖ-dominierte Regierung und nur mehr einen Sündenbock. Alle anderen ex-SPÖ-Granden fanden Gnade. Oh, welches Wunder!
    Im Vatikan wurden die Akte zu Hexenverbrennungen nach 500 Jahren zum Teil geöffnet. Irgendwann blüht dies hoffentlich auch der dunkelrot gefärbten Politjustiz in Österreich!

    • Undine
    • logiker2
      20. Dezember 2012 10:42

      "Im Vatikan wurden die Akte zu Hexenverbrennungen nach 500 Jahren zum Teil geöffnet. Irgendwann blüht dies hoffentlich auch der dunkelrot gefärbten Politjustiz in Österreich!"

      aber bitte keine 500 Jahre und nicht nur zum Teil sondern zur Gänze, vielleicht schon demnächst, am besten nach der kommenden Wahl.

    • cmh (kein Partner)
      20. Dezember 2012 11:15

      Die Prozessakten werden irgendwann vor Ablauf der 500 Jahre wohl den Weg in den amtlichen Schredder finden.

      Die Langmut und das lange Gedächtnis ist halt eine katholische Eigenschaft.

  13. cicero
    19. Dezember 2012 18:25

    Karl Kraus: "Alles gerettet!"
    Es warn halt lauter Unschuldige!

    • cmh (kein Partner)
      20. Dezember 2012 11:18

      Das aktuelle Verhältnis von Justiz und Gerechtigkeit lässt sich wieder einmal trefflich in der Schlagzeile zusammenfassen:

      "Przemysl noch in unserer Hand"

  14. Undine
    19. Dezember 2012 16:43

    Mich erinnert die SPÖ mehr und mehr an die ital. Mafia: Die OMERTA = solidarisches Schweigen in der Mafia (Duden) ist oberstes, sehr erfolgreiches Gebot.

    Wenn nicht durch einen unglaublichen, wirklich "verhängnisvollen" Zufall Pretterebners Buch "Der Fall LUCONA" eine eindrucksvolle Bestätigung erfahren hätte, wäre für Udo Proksch und seinen CLUB45---lauter erzrote Politiker der 1. Reihe---alles "gut" gegangen; ALLE hätten geschwiegen, weil jeder Dreck am Stecken hatte.

    Es lief aber anders: einerseits sind nicht alle 12 Mann der Schiffsbesatzung, wie von Udo Proksch und seinen Haberern vorgesehen, bei der exakt geplanten Schiffsexplosion zugrunde gegangen, andrerseits wurde bei der gerichtlich angeordneten Suche des versenkten Schiffes wider alle Erwartungen das Wrack praktisch in allerletzter Minute der gesetzten Frist gefunden.

    Auf solch verhängnisvolle Zufälle darf man leider beim BAWAG-Skandal nicht hoffen. Da geht es um so viel Geld, daß das solidarische Schweigen, also die Omerta, sicher nie gebrochen wird. Mögen diejenigen, die sich an den verschwundenen Millionen zu Unrecht erfreuen, der Reichtum schlecht bekommen!

    • brechstange
      19. Dezember 2012 18:37

      Ja, Pretterebner ist ein wahrer Held.

    • Haider
      19. Dezember 2012 20:41

      Warum wohl, hat man Pretterebner später so übel mitgespielt? Ihn durch linke Mafiosis in ruinöse Gerichtsverfahren getrieben?
      Der österreichische Rechtsstaat ist eine einzige zum Himmel stinkende Kloake. Ein kleiner Hendldieb erfährt die volle Wucht des Systems. Parlamentarische Untersuchungsausschüsse werden genau dann abgedreht, wenn's um linke Großgauner geht. Postenbesetzungen im staatlichen und staatsnahen Bereich erfolgen seit über 60 Jahren ausschließlich nach parteipolitischen Gesichtspunkten (aktuell der Innenpolitik-Chef des Zwangsgebührenradios); Qualifikation ist kein Thema! Sogar die eigenen Roten mucken schon auf, ob solcher Schiebung. Und da rennt ein BK mit Schlagworten wie Gerechtigkeit/Transparenz durch die Gegend. Spätestens jetzt müßte er tiefrot werden, allerdings vor Scham!

    • Undine
      19. Dezember 2012 20:43

      @brechstange

      .....und sein 100%er Einsatz wurde ihm schlecht gedankt! Statt eines Ordens erster Klasse, den er sich für seine Verdienste um die Republik verdient hätte wie wenige andere, wurde er von den roten Politikern verdammt und ruiniert. Die Rache von Vranitzky* und Co traf Pretterebner bis ins Mark. Dafür dürfen sich beispielsweise Titos Mörderbanden, die Partisanen, österreichischer Orden erfreuen. Eine verkehrte Welt!

      *Wer erinnert sich noch an das "TOP"? Das war eine hervorragende "rechte" Zeitschrift, die Hans Pretterebner herausgab. Vranitzky sorgte dafür, daß es eingehen mußte. Schade, sehr schade. Aber so agiert sie halt, die österr. SPÖ-Mafia.

    • brechstange
      19. Dezember 2012 21:35

      Ja, Undine, den Orden müssen wir, Bürger, den mutigen Menschen umhängen. Die Orden, die wir, Bürger, mitfinanzieren, sind scheinbar nur für Systemlinge vorgesehen.

    • Haider
      19. Dezember 2012 23:28

      @ undine
      Wer von diesem Staat noch immer einen Orden nimmt, muß Dreck am Stecken haben oder er ist ein hilfloser Naivling!

  15. Jewgeni Gorowikow
    19. Dezember 2012 14:00

    OT: Ein Fall von Medienfälschung wurde aufgedeckt: SPÖ-Sympathisant spielte eine gefälschte "Zeit im Bild" auf Youtube. Und die SPÖ verlinkte dieses Youtube-Video auf der SP-Homepage:

    http://diepresse.com/home/kultur/medien/1325663/ZiB-2Beitrag-auf-YouTube-auf-SPOeLinie-gebracht?_vl_backlink=/home/index.do

    • Undine
      19. Dezember 2012 16:48

      @Jewgeni Gorowikow

      *******!

      Die SPÖ pfeift aus dem letzten Loch!

    • Haider
      19. Dezember 2012 20:58

      Auch hier im Blog treiben sich immer wieder Ultrarote (sowohl Grüne als auch SPÖler) herum - zumindest sobald die Zombies Zutritt haben. Deren Problem ist nur, daß ihre Agitation zu primitiv und das Urteilsvermögen der Blogger zu kritisch ist.
      ORF -> Fälscher -> Löwelstraße ist wie eine Karawane von Rot-Arsch-Affen im Berliner Zoo = ein roter Arsch hinter dem andern. Pardon, aber einmal mußte es sein.

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 22:43

      @ Haider,

      bei den Trollen müssen Sie einfach das Rädchen an der Maus rascher drehen.....

  16. Brigitte Imb
    19. Dezember 2012 13:29

    OT - Man schaue sich die grüne Vernadererbande an, nun reiben sie sich an den Wr. Philharmonikern.
    Eigenartig erscheint mir, daß der ungustiöse Grünling nicht auch bei der SPÖ nachhakt, die nach 1945 Auffangbecken für Nazis war.

    http://www.orf.at/stories/2157222/2157197/

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2012 13:43

      Zuerst Karajan, jetzt die Wiener Philharmoniker. Offensichtlich will man 70 Jahre nach den Ereignissen alles zerstören, das für das positive Bild Österreichs in der Welt steht.

    • plusminus
      19. Dezember 2012 13:48

      @Cotopaxi

      Beim Zerstören sind die Linkslinken gründlich, aber beim Neues aufbauen versagen sie kläglich. Sie hinterlassen nur verbrannte Erde.

    • Gandalf
      19. Dezember 2012 13:55

      ..und dieser Herr Walser, an dessen Geisteszustand man ernsthaft zweifeln muss, ist im Zivilberuf Miitelschuldirektor: Da sieht man, warum schon die Kinder linksverblödet indoktriniert aus der Schule kommen.

    • fokus
      19. Dezember 2012 15:01

      Zumal die heutigen Philharmoniker sicher nicht dabei waren!

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2012 15:06

      @ Gandalf

      Hoffentlich färbt das Wesen des Genannten nicht auf seine Familie ab, denn der Schwarze Klubobmann Kopf ist sein Schwager.

    • Gandalf
      19. Dezember 2012 15:54

      @Cotopaxi:
      ..das auch noch. Na servus.

    • Wertkonservativer
      19. Dezember 2012 16:47

      Ja, liebe Brigitte Imb,

      vor kurzem der unangenehme "Historiker" Rathkolb mit seinen Attacken auf Herbert von Karajan, jetzt der unbedarfte Grüne Walser mit seinem Aufrührer der Philharmoniker-Vergangenheit:
      was treibt diese Leute, immer wieder in den zwölf NS-Jahren Österreichs herumzubohren, um "in schweißtreibender Arbeit" immer neue Details der Verstrickung unserer Väter und Großväter in die Wirren dieser Zeit herauszukletzeln.

      Es muss einmal gesagt werden, dass auch der größere Teil der damaligen Intelligenz-Schichten Deutschlands und Österreichs, seien es Künstler, Wissenschaftler oder sonstige Geistesarbeiter gewesen, sich von den Versprechungen und der dämonischen Ausstrahlung des großen Führers blenden ließen, und dem "Charme des Tausenjährigen Reiches" verfielen!
      Die überragende Mehrheit dieser Leute haben sich - außer der Zustimmung zum damaligen Regime - nichts Menschenunwürdiges zuschulden kommen lassen.

      Sie in die gleiche Schublade wie echte NS-Verbrecher zu stecken, fast siebzig Jahre nach Kriegsende selbstgerechte Schuldsprüche auszuteilen, die inzwischen längst Toten zu desavouieren und ihre Werke zu boykottieren (siehe auch Weinheber und den großen österreichischen Komponisten Franz Schmidt - Das Buch mit den sieben Siegeln), das ist derart fies, dass man nur zornmächtig die Wände hochkraxeln möchte!

      Elende Vernaderer, das sind die linksdrehenden Aufdecker, sonst eigentlich gar nichts!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Undine
      19. Dezember 2012 17:06

      @Wertkonservativer

      *****************!

      Also, wenn der "renommierte Historiker" (Linke sind immer "renommiert"!) Oliver Rathkolb die "umstrittenen" (Nichtlinke/Rechte sind immer "umstritten"!) Mitglieder der Wr. Philharmoniker schauernd als böse Nazis definiert, MUSS man ihm doch Recht geben, oder??? Oliver Rathkolb, dieser widerliche Kerl, nimmt sich das Recht heraus, über diese Menschen zu urteilen, sie ohne Anhörung zu verurteilen---ein sehr schäbiger Charakter, dieser "Historiker" von linken Gnaden! In diese Kategorie paßt wunderbar der schleimige Joan Hollender!
      Was für menschliche NULLEN* wagen es, über Karajan oder Mitglieder der Philharmoniker zu richten!

      *A....löcher wäre ein passenderes Wort!

    • socrates
      19. Dezember 2012 18:23

      Brigitte Imb
      Wer die Presse liest ist selbst Schuld. Auf S 26 steht:
      Ja die Neujahrskonzert Pausenfilme haben auch die Nazis erfunden
      Da es keine TV übertragungen gab, gab es auch keine Pausenfilme. Was mit einer Lüge anfängt, lese ich nicht. Schade um die Zeit und der Blutdruck steigt sonst.
      Daneben schreibt Peret Strasser: Friede allen Nikoläusen und allen Osterhasen auch!
      Die Presse ist zwar nie aktuell,aber der 6. Dez ist halt schon lange vorbei. Nachdem er den nicht existierenden Nikolausarbeitsmarkt beschreibt, kommt endlich zum zigtausendsten Mal die Geschichte mit dem umpacken der Krampusse zum Osterhasen. Wie daueroriginell.
      Darunter schreibt Pizzicato genau so dumm: Nur noch 5mal schlafen, dann kommt der Osterhase.
      Diese Zeitung gehört der kath Kirche! Weg damit!

    • socrates
      19. Dezember 2012 18:33

      Brigitte Imb
      Weiters hetzt die Presse gegen Waffen eine volle Seite und bei den Nachrichten:
      135.000 von 317,500.000 haben gegen Waffenzugang in den USA protestiert. Da waren es mehr beim Parkpickerl. Entschuldigt für ihre Falschmeldungenhaben sie sich nicht. Der Täter versuchte Waffen zu kaufen, bekam sie aber nicht, usw.
      Der politische Auftrag steht über der Wahrheit, daher braucht die Presse mehr Förderung.

    • Undine
      19. Dezember 2012 18:33

      @Wertkonservativer

      Und noch etwas: Jahrzehntelang haben die "Antifaschisten" va der Jugend eingehämmert, die Nazis seien samt und sonders BÖSE und DUMM. Da paßt es natürlich so gar nicht in dieses zu 100% negative Bild, wenn eingeräumt werden muß, daß es eklatant viele Geistesgrößen unter den Nazis gegeben hat und der Großteil dieser Menschen sich absolut nichts zuschulden kommen hat lassen.

      Aber das alles paßt nicht in das Bild, das lange nach dem Krieg gepinselt worden ist, als nur noch wenige Menschen persönlich Nazis gekannt haben.
      Mein Gott, wann hört man denn endlich auf, durch und durch anständige Menschen selbstgefällig zu verdammen, weil einem deren Weltbild nicht paßt?!

      Muß sich wirklich ein Mitglied des weltbekannten Orchesters womöglich dafür rechtfertigen bzw schämen, daß sein Vater ein Nazi war? Die Nazis unter den Orchestermitgliedern waren excellente Künstler auf ihrem Instrument---genau wie alle anderen.

      Nur damit sich ein paar antifaschistische Wichtigtuer in Szene setzen können und ihre Daseinsberechtigung finden, indem sie andere Menschen, in diesem Fall große Künstler von Weltruf aufs Übelste denunzieren dürfen, ist wirklich die Höhe. Fühlen sich die Herren Rathkolb und Hollender wirklich so erhaben und diesen Menschen so haushoch überlegen?
      Was können diese Herren wirklich gut? Der ehem. Tennislehrer und der Schnüffler? Keiner kann einem Herbert von Karajan oder einem Philharmoniker das Wasser reichen---auch nicht einem Konrad Lorenz und zahllosen anderen Koryphäen auf ihrem Gebiet. Wissen diese antifaschistischen Typen überhaupt, von wie vielen herausragenden Ärzten sie beispielsweise im Laufe ihres Lebens bestens behandelt worden sind, die auch einmal Nazis waren?

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 18:38

      @ socrates,

      diese Medien lese ich alle nur online, keinen Pfifferling würde ich dafür bezahlen. Allerdings denke ich schon, daß man nachschauen soll, welchen Unsinn die Systempresse verzapft und sie "aufdecken".

      @ WK,

      sie haben keine Themen und vernadern scheint ihre größte Tugend zu sein.

      Anstatt stolz zu sein auf dieses weltweit einmalige Orchester, besudeln sie es mit Abgelutschtem.
      Die Ph. sollten zu verstehen geben, erst nachdem die Grün_Innen das rote Zazieck aufgeklärt haben, ev. in ihren Reihen sinnloserweise zu forschen.

    • Alexander Renneberg
      19. Dezember 2012 18:52

      die welt kann man getrost lesen. die sprechen eine gute und wahre sprache frau imb.

    • Gandalf
      19. Dezember 2012 21:32

      @Cotopaxi, Brigitte Imb, Undine, Wertkonservativer, socrates:
      ******************!

    • Haider
      19. Dezember 2012 21:38

      Nach Werner-Lobo, der mit seinen Wiener Bolschewiken eine stalinistische Kulturzensur einführen will, kriechen nun die anderen Vernaderer aus ihren Löchern. Insider haben dies alles vorausgesehen und wurden dafür von unseren Zeitgeistmedien heftigst beschimpft. Rot-Grün erfüllt die schlimmsten Befürchtungen zu mehr als 100%. Es geht nur mehr um die Zerstörung unserer Kultur, unseres Lebensstils, unserer Religion, unserer Sitten und Gebräuche. Solange wir nicht alle unsere Fersehnschüsseln Richtung Mekka ausgerichtet haben, solange sich nicht alle unserer Frauen hinter stinkenden Fetzen verstecken, solange Frauen autofahren, solange auf den Bergen Gipfelkreuze stehen und keine Halbmonde, solange Männer Achtung vor Müttern haben, solange werden diese Marxisten keine Ruhe geben.
      In den Grundschulen arbeitet man konsequent darauf hin, Analphabeten zu produzieren, Absolventen der Neuen Mittelschulen (ehemals gute Hauptschulen) können heute 2 + 3 = ? nicht lösen. An den Unis wird völlig am Arbeitsmarkt vorbei grüne Selbstbefriedigung betrieben. Das sollen die künftigen Leistungsträger werden??? Diese ruinierten Typen sollen Österreich weiterbringen oder sollen wir alle Griechen, Spanier, Portugiesen, Cyprioten, Italiener, ... werden?

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 22:54

      @ Haider,

      also ein bißerl Gegenwehr leisten wir den Rot-Grün-Wien-Bolschewiken* schon und in die Enge Getriebene reagieren möglicherweise überproportional heftig - noch ist Österreich nicht verloren und ich hoffe doch, daß im Falle weiterer Attacken der RGWB*, das Volk die Mistgabeln gen Wien trägt.

      Und nachdem ein "paar G'scheite" auch bei der Gesamtschulverdummung übrigbleiben werden, entwickelt sich womöglich langsam wieder soetwas wie eine Elite. Also geben wir nicht auf, leisten wir weiterhin Widerstand!

    • LeoXI (kein Partner)
      20. Dezember 2012 09:18

      ... längst keine Frage mehr, wer tatsächlich die EWIGGESTRIGEN sind!

    • logiker2
      20. Dezember 2012 11:30

      wer die Grünen in Wien nur ein wenig betrachtet, erkennt, dass sie die Ersten wären welche einem/er Diktator_in die Füße küssen, er müßte halt nur Stalin oder Stalin_inn heißen.

  17. Brigitte Imb
    19. Dezember 2012 13:01

    Bei politisch Andersfärbigen als rot u. dunkelrot sehen Urteile völlig anders aus. Da hagelt es (wohl zum Ausgleich) Schuldsprüche. Blaue Korruption ist, im Gegensatz zur roten, zu verurteilen.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1325614/Jetzt-live_Entscheidung-ueber-ScheuchUrteil-faellt?_vl_backlink=/home/index.do

    • Haider
      19. Dezember 2012 21:47

      Irgendwann werden doch hoffentlich dem verblendetste Multi-Kulti-Träumer die Augen aufgehen. Hahnebüchene Politjustiz, bolschewistische Zensuren und Veräppelung der Bürger durch No-Na-Fragen (wie beim Wr. Volksbetrug) muß doch irgendwann durchschaut werden. Laßt uns hoffen und an das Gute/Vernünftige am Menschen glauben! Weihnachten kommt!

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 22:28

      @ Haider,

      ein Teil Vernünftiger hält das ganze Werkl am Laufen, denn wenn die leistungsbereite Gesellschaft linksgrün handeln würde, hätten wir längst griechische Verhältnisse.

      Das erinnert mich an die Schilderungen einer deutschen Farmerin ín Namibia vor 14 J. Damals hatte Namibia 4 Mio. Einw., 100 000 davon Weiße, die wiederum gedrittelt in Engl., Buren u. Deutsche. Die W. sollten vertrieben u. entmachtet werden, jedoch mußte die Regierung rasch einsehen, daß ohne die W. ihre Wirtschaft zum Erliegen kommt und darum wurden sie wieder geduldet. (Ohne Waffe ist dort kein W. unterwegs - reine Sicherheitsmaßnahme die offensichtlich wirkt.)

      Wie würde es unseren Multikulti Träumern ergehen, würden auch die noch willigen Leistungserbringer "vertrieben" werden?

      Gespannt dürfen wir sein, wie die (Polit)justiz in der Salzburger Zockeraffaire reagieren wird. Ich tippe einmal darauf, daß von den SPÖ Politikern keiner Schuld haben wird und der Verbleib des verzockten Geldes - ähnlich dem BAWAG Skandal - nicht tiefgreifend nachgefragt werden wird. Und wieviele Festplatten "hinich" sind, ist ja auch noch nicht geklärt.

  18. fokus
    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 13:03

      Bei den Blauen ist wohl die pure Existenz schon straffällig, nach roter Sicht.

    • Erich Bauer
      19. Dezember 2012 13:17

      Brigitte Imb,

      Nicht Rot/Grün=(Braun) sein ist strafbar... Woran erinnert mich das bloß...? Volksgerichtshof?

  19. A.K.
    19. Dezember 2012 12:15

    Gerechtigkeit gibt es wohl nur im Jenseits, wenn wir vor unserem gerechten(!) Richter stehen. Daran glaubt aber ein Teil der Gesellschaft, vor allem aber die „Linke“ nicht mehr. Die Folge sind Gerichtsurteile wie das aktuelle im BAWAG Prozeß.
    So erschreckend weit weg von politischer Unabhängigkeit und Gerechtigkeit dürfte aber seit dem zweiten Weltkrieg die Justiz erst jetzt gekommen sein.
    „Die Presse“ schreibt:“...Freispruch vom Vorwurf der Untreue. Jener Mann also, der im Zusammenspiel mit Ex-Bawag-Chef Helmut Elsner riskant spekuliert – und verloren hat, ist strafrechtlich gesehen schuldlos. Auch bei den anderen sechs Angeklagten brach der Untreuevorwurf in sich zusammen.“
    Das Thema Treue ist mit Vertrauen eng verbunden. Die Angeklagten haben also laut Richterspruch die Treue nicht verletzt. Bei der Gewerkschaft an dessen Spitze damals Verzetnitsch stand, gab es u.a. z.B. eine Pensionszusage für die Beschäftigten. Die Mitarbeiter der Gewerkschaft vertrauten darauf, daß gemachte Zusagen auch eingehalten werden – pakta sunt servanda, eine wichtige Voraussetzung, für das reibungslose Zusammenleben in der Gesellschaft. Als die Gelder der Gewerkschaft verschwunden waren, wurden einfach die Pensionszusagen weitgehend fallen gelassen. Richtig, die Verursacher hatten - wie das Gericht nun feststellt - keine Schädigungsabsicht.
    Wenn jemand sich beim Heurigen betrinkt, dann in sein Auto steigt und einen Verkehrsunfall verschuldet, kann er glaubwürdig behaupten, daß er bei der Inbetriebnahme seines Fahrzeuges im betrunkenen Zustand keinerlei Schädigungsabsicht hatte, - was man wird ihm wohl ehrlich zubilligen kann. Aber die in Kauf genommenen Folgen seines Handelns sind ihm doch wohl klar gewesen!
    Ich bin empört, daß praktisch kein Versuch gemacht worden ist, den Weg des verspekulierten Geldes aufzuklären. Ein Festplattencrash (als Begründung für die Nichtverfolgung der Verluste), der vom Gericht akzeptiert wird, ist einfach lächerlich.

    • Erich Bauer
      19. Dezember 2012 12:29

      (Zitat: A.K.) - "...Gerechtigkeit gibt es wohl nur im Jenseits..."

      Die Essenz des christlichen Glaubens für die Beurteilung im Jenseits ist die Gnade... Würden wir alle "gerecht" behandelt werden, kämen wir wahrscheinlich alle in die Hölle...

      Daher fröstelt mich immer, wenn da irgendein Menschlein aufsteht und "Gerechtigkeit" brüllt. Für mich stecken in diesem hehren Wortgebilde verborgen die Begriffe Rache und Neid!

    • A.K.
      19. Dezember 2012 12:42

      @Erich Bauer
      Zu: "...Gerechtigkeit gibt es wohl nur im Jenseits...":
      Bezüglich Notwendigkeit der Gnade haben Sie Recht. Gegen die drohende Hölle dürfen wir auch wegen der Barmherzigkeit und Liebe Gottes hoffen.

    • Wertkonservativer
      19. Dezember 2012 13:12

      Zur Diskussion Erich Bauer / A.K. möchte ich mit einem wundervollen Gedicht Josef Weinhebers (aus "Symphonische Beichte") beitragen:

      Du Zweifel an dem Sinn der Welt!
      Geschöpf, in diese Qual gestellt,
      wer soll dir helfen tragen?
      Dein Straucheln nennst du Menschlichsein,
      in deine wild Pein hinein
      beginnst du wild zu fragen.

      Was ist mit Wildheit schon getan?
      Das laute Wesen klagt, klagt an,
      doch klagt nur seine Schwäche.
      Ach, eine Flöte, fern und schön,
      verklär mit fließendem Getön
      die Blut- und Tränenbäche!

      Der Eine, der es alles lenkt,
      die Stimmen ineinander mengt,
      er wird auch dich erkennen.
      Auf daß du, hält er's an der Zeit,
      nach Warten, Nacht und Einsamkeit
      ihn mögest Vater nennen.
      "

    • A.K.
      19. Dezember 2012 13:34

      @Wertkonservativer:
      Auch ich schätze die Gedichte von Josef Weinheber. Die dritte Stophe Ihres zitierten Gedichtes gefällt mir besonders gut.
      Danke!

    • Anton Volpini
      19. Dezember 2012 19:09

      A.K. Sie bringen es mehrfach auf den Punkt! Danke.

      Einerseits kann es absolute Gerechtigkeit auf Erden niemals geben, denn Menschen handeln immer mehr oder weniger fehlerhaft. Daher ist die Hoffnung auf Gerechtigkeit im Jenseits so wichtig, weil es eine Orientierung nach oben darstellt.
      Wem diese Orientierung in Form vom Glauben fehlt, der ist der Fehlerhaftigkeit im Dieseits ausgeliefert, und wird immer nur der menschlichen Willkür Vorschub leisten.

      Andererseits waren die Lohnkürzungen und auch die der Pensionen innerhalb der Gewerkschaftangestellten ein Tritt gegen alles, wofür die Gewerkschaft im Kampf um Privilegien auf Kosten anderer, stand. Unglaublich das Kurzzeitgedächnis von Gewerkschaftsmitglied-Normalverbraucher, das heute schon vergessen zu haben.
      Das Gericht hat sich wohl einen Witz erlaubt, oder ist einfach dem üblichen menschlichen Fehlverhalten gefolgt!

    • dssm
      19. Dezember 2012 19:51

      s.g.A.K.
      Zum Thema Festplattencrash.
      Ich habe noch niemals(!!!) eine Festplatte komplett verloren.
      Wenn wir jetzt wenig wahrscheinliche Szenarien auslassen (vom Panzer überrollt, in den Hochofen gefallen, von Marsmenschen zerstört), gibt es selbst für Fachleute kaum eine Möglichkeit einen Unfall zu provozieren, welcher zum massiven Datenverlust führt.
      Meist ist nur ein Chip der Elektronik kaputt, dann kostet die Wiederherstellung maximal einhundert Euro. Nach einem Crash, kostet die Sache maximal ein paar hundert Euro. Bei Korrosion (da war dann schon viel mangelnde Sorgfalt im Spiel) kostet dies ein paar tausend Euro. Sollte die Disk selbst 'verbogen' sein (war wohl der Panzer), so kann man dies mittels einer modernen CNC-Drehbank wieder einlesen – ist aber auch im mehrere tausend Euro Bereich.

      Ich überlasse es Ihren werten Rechenkünsten, den passenden Divisor zwischen Schadenssumme und Kosten der Wiederherstellung zu finden. Dies dürft jede Illusion ob des gerichtlichen Willens zur Aufklärung zerstören.

    • Undine
      19. Dezember 2012 20:48

      @dssm

      Unsere Enkel werden sich einmal fragen: "Und DAS---nämlich diese infantile, lächerliche Ausrede--- haben unsere Großeltern einfach so geschluckt??? Wie naiv müssen die gewesen sein!"

    • dssm
      19. Dezember 2012 20:56

      Liebe Undine.
      Die werden ganz andere Fragen stellen!
      Aber, Kopf hoch, solange die Vernunft noch lebt und das goldene Mittelmaß noch gesehen wird, ist Hoffnung berechtigt, egal wie wenige Hoffnungsträger es auch geben mag.

    • A.K.
      19. Dezember 2012 21:21

      @dssm
      Ihre Meinung bezüglich der Möglichkeit die Daten nach dem zitierten Festplattencrash des Herrn Flöttl mit einem Aufwand von ein paar Hundert Euro wieder herzustellen, teile ich - auf Basis meines technischen Wissens - völlig. Wurde überhaupt versucht diese "fehlerhafte" Festplatte für das Gericht herbeizuschaffen? Warum wurden keine Sachverständigen geholt, die wohl Ihre Meinung bezüglich der leichten Ermöglichung der Lesbarkeit der Daten bestätigt hätten? Man hat den Eindruck, daß entweder Dilettanten oder Vertuschter bei diesem Fragenkreis das Gericht beeinflußt haben.

    • brechstange
      19. Dezember 2012 21:38

      AK, dssm

      Das Klumpert hat er, der Flöttl, bestimmt schon weggeworfen gehabt, auf den Bahamas im Meer versenkt.

    • Der Zweifler
      19. Dezember 2012 21:40

      dssm
      Wie nennt man diese Vorgangsweise?
      'Beweismittelunterschlagung in betrügerischer Absicht' oder wie?
      Es ist einfach ganz banal nur der Anfang vom Ende unserer Gesellschaft!

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 22:39

      Die Richter und die Staatsanwälte sehen das bestimmt so ähnlich wie die Laura - "gute und böse Beweismittel" - und es gilt die Naiivitätsvermutung.
      Es darf der "Fisch" wieder bemüht werden, der vom Kopf an stinkt.

      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1325482/Im-BawagProzess-gilt-die-Naivitaetsvermutung

  20. brechstange
  21. kakadu
    19. Dezember 2012 12:05

    Ist Wolfgang Flöttl auf der sicheren Seite, weil er gedroht hat sein Insiderwissen vor Gericht auszubreiten?
    Sein "abgestürzter" Computer hätte die Antwort darauf geben können, aber leider nein.

    • kaffka(keinePartnerin) (kein Partner)
      20. Dezember 2012 12:31

      kakadu
      19. Dezember 2012 12:05

      Ich bin GANZ sicher, dass dieser nicht "abgestürzt" ist, auch die Festplatte ist nicht bei den Bahamas ins Meer geworfen worden.

      Wer wirft schon seine Lebensversicherung ins Meer oder lässt sie abstürzen?

      Ich bin sogar sicher, dass davon nicht nur eine Kopie existiert - das wäre auch zu unsicher.

    • Undine
      20. Dezember 2012 13:18

      @kaffka

      Für jedes Wort ein Sternderl!********+!

      Ob der Flöttl jun. damals tatsächlich geglaubt hat, daß er mit dieser lachhaften Ausrede vom abgestürzten Computer vor einem Gericht in Ö durchkommt? Sicherlich hat er schon Tränen gelacht über uns und unsere Justiz.

  22. dssm
    19. Dezember 2012 11:59

    Dieser Staat ist durch und durch verrottet. Es hätte dieses aktuellen Beweises erst gar nicht gebraucht.

    Wer die gesetzliche Lage einer AG kennt hat einige offene Fragen.
    A Entweder wurde der Aufsichtsrat nicht informiert, damit ist die gesamte(!) Vorstandsebene klar schuldig.
    B Oder der Aufsichtsrat wurde informiert und hat zugestimmt.
    C Oder der Aufsichtsrat hat diese Dinge beauftragt!

    Die ganzen Untersuchungen, Gutachten und Prozesstage haben hierzu kein klares Bild zu Tage gebracht.

    Die gesamte Spitze des ÖGB, also auch der heutige Minister Hundstorfer, waren Aufsichtsräte.
    Daher ist auch niemand, ausser den Bürgern, an der Aufklärung interessiert.

  23. Brigitte Imb
    19. Dezember 2012 11:56

    Hundstorfer wird nicht einmal erwähnt in der Angelegenheit. Für die Unterschrift auf der "Anwesenheitsliste" ist er scheinbar mit Ministerehren bedacht worden.

    Der BAWAG Prozess ist die "Reinwaschung" sozialistischer Veruntreuung, bei der ein Paar Mrd. gar keine Rolle spielen. Die Bürger - hier die Gewerkschaftsmitglieder - müssen die leeren Kassen ohnehin wieder befüllen....

    • dssm
      19. Dezember 2012 12:12

      Heutzutage kann ein Anteilseigner einer Kapitalgesellschaft im Falle von ernsten Malversionen zur Rechenschaft gezogen werden. Denn er erhält ja den Jahresabschluß. Sollte in diesem etwas Ungewöhnliches sein, haftet er neuerdings, damit wird die strikte Begrenzung der Haftung auf die Einlage aufgeweicht.

      Seltsamerweise gilt dies für Aufsichtsräte, welche ja per Definition wesentlich besser informiert sein sollten, scheinbar nicht, obwohl gerade diese im Gesetz als besondere Verantwortungsträger ausgewiesen werden.
      Vielleicht ist dies aber nur bei‚roten’ Aufsichtsräten so?

      Bei der Kommunalkredit haftet offensichtlich nicht einmal der Vorstand für die verursachten Probleme.

      Conclusio:
      Offensichtlich haften in diesem Land nur private Eigentümer, welche weder beim allmächtigen Gewerkschaftsbund noch in der SPÖ leitend tätig sind.

  24. Erich Bauer
    19. Dezember 2012 11:49

    Nach meinem Wissenstand ging's bei dieser Gerichtsverhandlung um die Urteilssprüche von Bandion-Ortner. Deren Urteilsbegründungen schienen ja tw. jenseits aller jurisitscher Normen gelegen sein...

    Hat Bandion-Ortner deswegen den Talar mit der Burka vertauscht?

  25. Brigitte Imb
    19. Dezember 2012 11:35

    OT - Die sog. Flüchtlinge, die seit 24. November vor der Votivkirche verweilen, halten nun diese besetzt und die Caritas hilft dabei mit.
    Auch diese Organisationen - Caritas u. (Wirtschafts)flüchtlinge - können sich, wie die SPÖ, in diesem Staat alles erlauben.

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1325441/Votivkirche-bleibt-besetzt_Nur-kurze-Pause-fuer-Messe?_vl_backlink=/home/index.do

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2012 11:57

      Gibt es in Wien keine Moscheen, die die hauptsächlich muselmanischen "Flüchtlinge" besetzen könnten?
      In anderen Staaten würde die Besetzung eines geweihten Ortes hart bestraft werden.

    • Alexander Renneberg
      19. Dezember 2012 12:52

      das ist widerlich. schaut furchtbar aus. was sollen die ganzen touristen denken.

      aber egal, den schadden der auf dem platz angerichtet wird zahlen eh wieder wir.

    • XICY
      19. Dezember 2012 13:49

      Die Caritas ist eine gemeinnützige Organisation. Zu den einen ist sie gemein, anderen nützt sie.

      "Setzt entweder einen guten Baum, so wird die Frucht gut; oder setzt einen faulen Baum, so wird die Frucht faul. Denn an der Frucht erkennt man den Baum." (Mt 12,33)

      Welcher Baum bringt Caritasdirektoren hervor, die aus einer Hilfsorganisation eine politische Lobbyinggesellschaft machen?
      Welcher Baum bringt eine Schulamtsleitung hervor, die einen Religionsunterricht organisiert, nach dem die Kinder nach 12 Schuljahren nicht einmal rudimentäre Kenntnisse der christlichen Lehre habe?
      Welcher Baum bringt Massenmedien im Besitz der Kirche hervor, die Lügen verbreiten und gegen die Kirche hetzen?
      Welcher Baum bringt ein Priesterseminar und eine theologische Ausbildung hervor, deren Absolventen die katholische Tradition ablehnen?

      Ja, es sind mehrere solche "Bäume" in Österreich am Werk. Das Wirken von vielen unserer Bischöfe ist nicht mehr durch Ungeschicklichkeit allein erklärbar.

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 14:40

      Darum, u. weitersagen, KEINEN CENT für die CARITAS!!!

    • Erich Bauer
      19. Dezember 2012 15:09

      (Zitat: Brigitte Imb) - "...KEINEN CENT für die CARITAS!!!..."

      Sämtliche einlangenden Privatspenden werden aus dem Staatsbudget alljährlich verdoppelt... Sollten die Privatspenden "einbrechen", wird man sich sang- und klanglos mit einer Verdreifachung aus den Staatsbudget behelfen.

      Sollten Privatspenden überhaupt ausfallen, wird die CARITAS zu einem fixen Budgeposten mit jährlicher Erhöhung... Das wäre den Caritas-Leuten sowieso das allerliebste System. Die sitzen fest im Sattel. Selbstbewußt und "frech (?)" bringen sie sich mittlerweile auch sehr gern ins politische Tagesgeschäft ein... Hauptsache es kostet Steuergeld.

      Man kann hinschauen, wohin man will... man kann rundumschauen... das Dörflein der Nettozahler ist umzingelt.

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 16:00

      Dennoch, wir müssen das betrachten wie die Politiker, jeder Tag zählt, od. was ma ham ham ma.
      In dem Fall wird ev. die Summe die zu verdoppeln ist ein- od. zweimalig geringer gehalten. Jeder Cent zählt.
      Außerdem wird möglicherweise den Bürgern ein Licht aufgehen, wenn die Caritas noch vehementer und frecher Forderungen stellt. Ich denke nämlich, daß die unverschämte Bettlerei bereits sehr vielen Menschen gewaltig auf den Wecker geht und vielleicht findet dadurch doch eine kritischere Sichtweise gegenüber den NGOs statt.

  26. Moti
    19. Dezember 2012 11:16

    A.U. bringt die Sache ebenso auf den Punkt wie Urschitz in der "Presse" vom 19.12. Es ist einfach unbegreiflich, dass Flöttl nicht gezwungen wurde die Geldflüsse im Zusammenhang mit der missglückten YEN-Spekulation offen zu legen. Ein schweigender Flöttl, ein schweigender Elsner, eine schweigender Verzetnitsch, eine wie durch ein Wunder finanziell sanierte SPÖ und ein finanziell kaum angeschlagener ÖGB, ein unbehelligter Cerberus und eine Staatsanwaltschaft, die keine Anstalten macht das Schweigekartell aufzubrechen. Welch ein Unterschied zu den Verfahren gegen Grasser und Meindl !

  27. Genickfloh
    19. Dezember 2012 10:35

    Gibt's da nicht noch einen BAWAG-Insider von Anfang an? Ein gewisser Sohn eines ehemaligen seriös-genialischen Finanzministers aus der ÖVP? Den Elsner als schwarzes Aushängeschild zu seinem Generalbevollmächtigten gemacht hat, vor langer Zeit?

    Der doch eigentlich ebenfalls von allen relavanten Vorgängen gewusst haben musste? Der ab Vorstandsposition alle Beschlüsse mitgefasst haben musste? Und der als einziger nicht angeklagt wurde? Wurde der wenigstens als Zeuge einvernommen? Ich weiß es nicht.

    Dieser ist jetzt als sogenannter Sanierer in einer der verstaatlichten Banken als Vorstandsvorsitzender "tätig". Eigentlich macht er eher den Eindruck, dass er in Wartestellung für höhere Weihen dort ausharren muss, bis ÖNB- Nowotny in Pension geht.

    So steht uns vielleicht zu allem Überdruss ein 'schwarzer' Nationalbankgouverneur ins Haus, der trotz höchster Positionen in der BAWAG von allen Malversationen nichts mitbekommen hat? Zu naiv? Zu dumm? Oder doch etwas bemerkt und nichts gesagt? Und von der Justiz auffällig pardoniert? Ist so jemand nicht Wachs in den Händen der Macher in unserem Land?

    Bin gespannt, was die SPÖ dafür als Gegenleistung einheimst...

    • Herby
      19. Dezember 2012 11:08

      Ich bin davon überzeugt dass es zwischen oberflächlich eigentlich verfeindeten, konkurrierenden Lagern (also z.B. SPÖ & ÖVP) oftmals eine heimliche Zusammenarbeit gibt:

      Das hässliche Wort dafür heisst auf wienerisch: "packeln".

      Was da wirklich alles unter der Oberfläche gelaufen ist - darüber wurden dicke Mäntel des Schweigens gebreitet.

      Mein Tipp daher an junge ehrgeizige Journalisten die sich einen Ruf als 'investigative Journalisten' schaffen wollen und den Pullitzer-Preis anstreben:

      Warum hängt ihr Euch nicht hinein in die ganze BAWAG-Materie, wie das alles in den 1990er-Jahren begonnen hatte: Ursprünglich war Flöttl der Bankchef, danach Elsner, diese Sache mit Atomic und mit dem Verschwinden der Milliarden & die Bank fast zusammenbrach, wo es aber fast nur Unschuldige gibt.

      Ein investigativer Journalist könnte ein Buch herausbringen, eventuell nicht als Sachbauch sondern als Krimi mit anderen Namen etc. Wo dann aber die wesentlichen Zusammenhänge klar aufgedeckt werden. Also sozusagen ein Krimi, der in dem Code-Begriffe vorkommen.

    • Moti
      19. Dezember 2012 11:40

      @Herby: Ein junger investigativer Journalist ? Das Beispiel Pretterebner ermutigt nicht gerade zur Nachahmung. Von Vranitzky in den Konkurs und in die Krankheit getrieben wurde er zur Unperson. Ohne Unterstützung durch den der ÖVP nahestehenden Geheimdienstchef, der offensichtlich nicht in Absprache mit der Partei handelte, wäre ihm sein Buch auch gar nicht gelungen. Mit etwas Wehmut erinnert man sich an Zeiten als jede Woche vor dem "Profil" noch alle Parteien zitterten. Damals hätte es nur wenige Wochen gedauert bis die Causa Maturazeugnis unseres Kanzlers und seine fehlenden Jahre im offiziellen Lebenslauf einer Klärung zugefügt worden wären. Die Medialmacht der Linken hat jedoch mutige Aufdecker aus Rundfunk, Fernsehen und den Printmedien weitgehend verdrängt.
      Vergessen wir auch die Rolle von Geheimdiensten nicht. Auch wenn ich Strassers Verwicklung in eine vom Geheimdienst eingefädelte Affäre nicht für glaubwürdig halte, so zeigte doch der Fall Lucona die Stoßrichtung solcher Dienste an. Man sammelt Unterlagen über Malversationen von Entscheidungsträger, die man einsetzt um im Bedarfsfall das politische Verhalten von Personen, wenn nicht gar von Parteien steuern zu können. Das unerklärliche Schweigen der ÖVP in nicht wenigen Fällen von Ungereimtheiten beim Koalitionspartner könnte als Indiz für Erpressbarkeit gewertet werden. Natürlich gilt für alle Beteiligten wieder einmal die Unschuldsvermutung.

    • Herby
      19. Dezember 2012 12:06

      @ Moti

      Ich bin überzeugt dass es auch heute noch junge, heißblütige, mit viel Intellekt und Hartnäckigkeit augestattete Journalisten gibt denen die WAHRHEIT ein Anliegen ist. Und die dafür einiges in Kauf nehmen können.

      Mit einem Wort: Menschen, die aus dem richtigen Holz für so eine Mission geschnitzt sind - die gibt es.

      Die nicht damit leben können, dass die Öffentlichkeit belogen wird.

      Denen es beinahe körperliche Schmerzen bereitet in einer Umgebung der Lüge zu leben.

      Die so sensitiv sind, dass sie spüren dass geistige Entwürdigung durch fortgesetzte Lüge & Betrug das Ärgste ist. "Entwürdigung" - ist sicher das richtige Wort.

      Alexander Solschenizyn und auch Vaclav Havel hatten sich so geäußert, dass es ihnen unmöglich ist in einer künstlichen Welt der Lüge zu leben.

      Anmerkung:
      Als Pretterebner sein Lucona-Aufdeckerbuch schrieb gab es noch kein Internet & Handy. Die heutige moderne Technik ist auf Seiten der Aufdecker! Ein Aufdecker könnte einmal anfangen indem er einen Blog eröffnet und andere bittet Informationen & Beobachtungen beizusteuern.

    • kaffka (kein Partner)
      20. Dezember 2012 12:55

      Herby
      19. Dezember 2012 12:06

      Da Sie so treffend in diesem Blog schreiben können, ist es sicherlich möglich einen eigenen Blog dafür zu gründen (Achtung Lebensgefahr inside!)

      Dann werden Sie entweder gekillt oder sonst fertiggemacht./Oder einfach mit einem Angebot beehrt, das Sie nicht ablehnen können!

      Und deshalb gibt es keine "Menschen, die aus dem richtigen Holz für so eine Mission geschnitzt sind "

    • Josef Maierhofer
      20. Dezember 2012 14:09

      @ Genickfloh

      Das Wort 'Gegenleistung' hat in der Politik eine ganz andere Bedeutung, leider eine sehr teure.

  28. HJR
    19. Dezember 2012 10:15

    OT - Apokalypse

    Man muss sich allmählich fragen, ob die tägliche Erregung über die neuesten Bos- und Dummheiten der Amtsträger, Politiker und Prominenten nicht nur unserer Republik auch andere Zwecke erfüllen als den Pegel der Erregung konstant zu halten oder gar zu steigern. Das würde übrigens eine der im gestrigen "Kreuz und quer" geäußerten Vermutungen stützen, dass unsere Zeit sich um eine "Apokalypsierung" aller Information und Nachrichten bzw. der allgemeinen Stimmung müht.

    Gleichwohl dürfte der "Output" dieser Übersteigerung ziemlich fragwürdig sein, weil es in der Unerschöpflichkeit der Themen, welche sich als apokalypse-anfällig erweisen keine erkenn- und denkbaren Grenzen zu geben scheint.

    Was in einem weiteren Denkschritt die Vermutung zulässt, dass "das System" möglicherweise dabei ist, das Denken als ziel- und ergebnislosen Prozess und daher als gesellschaftlich irrelevant zu entlarven. Dies böte möglicherweise Anlass genug, das manchen Herrschaften nicht immer angenehme "Denken der Massen" - nicht zuletzt zur Einsparung der dadurch nutzlos vergeudeten Energien - erwägen, ob das dieses Denken nicht ganz eingestellt werden könnte (*).

    Nachdem die Politik schon jetzt beweistaugliche Fakten dazu liefert, dürfte es nicht mehr lange dauern, bis sich der politisch-pharmazeutisch-industrielle Komplex dieses neuen Geschäftsfeldes annimmt und mit chemischen Mitteln die rezeptfreie Erlösung von der Last des Denkens in Aussicht stellt. (Visionen in diese Richtung hat schon Stanislav Lem in seinen "Sterntagebüchern" geäußert). Dies könnte uns auch einen weiteren Schritt an die "sozialistische Freiheit" heranführen. Denn wenn deren Gegenteil, nämlich "Unfreiheit" nicht mehr gedacht werden könnte, verschwände auch der Begriff der "Freiheit" und es könnte den sozialistischen Semantikexperten nicht mehr schwer fallen, die Abwesenheit von Unfreiheit als Freiheit umzudeuten.

    Da diese sich selbst induzierende Hyteresisschleife gleichzeitig auch den Keim Immunisierung gegen eine "Apokalypsierung" in sich trägt, dürfte das Ergebnis letzten Endes darauf hinaus laufen, dass sich - wie jetzt bei der bevorstehenden Volksbfragung durch Häupl/Vasilakuh - niemand mehr über den Zynismus und die bösartige Willkür der "Nomenklatura" (die in Zeiten der Klassik noch Leute wie Schiller auf den Plan gerufen hätte) aufregt. Dass jedoch das unter "Denksuppression" stehende Publikum den Erklärungen und Maßnahmen dieser Leute dennoch die Zustimmung erteilt, welcher eine "demokratische Maskierung" dieser (Parteien-)Diktatur bedarf.
    ----------------------
    (*) Vgl. die österreichische Bildungspolitik unter Claudia Schmied oder die neueste, amusante Befragungstechnik der Wiener Stadtregierung.
    ======================
    horst.rathbauer@gmx.at
    www.CONWUTATIO.at

    • HJR
      19. Dezember 2012 10:20

      Gerade st0ße ich in der "WELT" auf einen in diesem Zusammenhang interessanten Artikel:

      http://www.welt.de/gesundheit/article112109227/Neuroparasiten-verwandeln-ihre-Opfer-in-Zombies.html

      Eine ganze Ausgabe des Fachmagazins "Journal of Experimental Biology" widmete sich kürzlich unter dem Titel "Neuroparasitologie" zahlreichen weiteren Beispielen aus der Tierwelt und versucht zu erklären, wie so kleine Lebewesen es schaffen, so viel größere zu kontrollieren.

      Der aufschlussreiche Artikel veranlasst mich jedoch zur Rückfrage: "Wozu der Aufwand?"

      Denn - wie die Wiener Stadtregierung zeigt und beweist - genügt der Import eines solch toxoplasmotischen Wirtstieres wie der griechischen Vasilakuh, um das Verhalten von zahlreichen Individuen der Gattung homo sapiens sapiens viennensis innerhalb kürzester Zeit so "umzuprogrammieren", dass sie sich bezirksweise wie solche Leute verhalten, die man ansonsten in bestimmten "Anstalten" unterzubringen pflegt.

    • Erich Bauer
      19. Dezember 2012 10:51

      HJR,
      "...ob das dieses Denken nicht ganz eingestellt werden könnte (*)..."

      Das Denken der Massen darf natürlich "nicht ganz" eingestellt werden. "Positivdenken" ist vom Massenbürger schon gefragt. Für staatsmännisch agierende Machtinhaber ist diese allgemine Stimmungslage unverzichtbar. Wer da mit "Positiv" Probleme hat, bekommt dann eine Selbsthilfegruppe zugeteilt...

    • HJR
      19. Dezember 2012 19:19

      @Erich Bauer
      Mit dem "positiven Denken" und der Selbsthilfegruppe dürften Sie völlig richtig liegen!
      Wie schön, in der sozialistischen Welt die sozialistische Freiheit nicht alleine ertragen zu müssen!
      :-)

  29. Alexander Renneberg
    19. Dezember 2012 10:11

    O.T.

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article112083178/Ich-verschwinde-ich-bin-ein-freier-Mensch.html

    Der französische Filmstar Gérard Depardieu will im Streit über seine Steuermoral seine Staatsbürgerschaft aufgeben. Dies schreibt er in einem Brief an Regierungschef Ayrault. Eine Dokumentation.

    Foto: dpaDer französische Premier Jean-Marc Ayrault hat den Schauspieler Gerard Depardieu als "erbärmlich" bezeichnet
    Der französische Filmstar Gérard Depardieu will im Streit über seine Steuermoral seine Staatsbürgerschaft aufgeben. "Ich überreiche Ihnen meinen Pass und meine Sozialversicherungskarte", schrieb der 63-Jährige in einem offenen Brief an Regierungschef Jean-Marc Ayrault. Ayrault hatte Depardieus Steuerflucht nach Belgien als "erbärmlich" bezeichnet. Der Brief im Wortlaut:
    Erbärmlich? Haben Sie "erbärmlich" gesagt? Das finde ich erbärmlich. Ich wurde 1948 geboren, angefangen zu arbeiten habe ich mit 14 Jahren, als Drucker, als Verpacker, dann als Schauspieler. Ich habe immer meine Steuern und Abgaben bezahlt, egal zu welchem Satz, unter allen bisherigen Regierungen.
    Zu keinem Moment bin ich meinen Verpflichtungen nicht nachgekommen. Die Historienfilme, an denen ich mitgewirkt habe, belegen meine Liebe für Frankreich und seine Geschichte.
    "Ich könnte doch wenigstens respektiert werden"
    Es gibt bekanntere Persönlichkeiten als mich, die ihre Staatsbürgerschaft abgelegt oder unser Land verlassen haben. Für mich gibt es hier leider nichts mehr zu tun, aber ich werde weiter die Franzosen lieben und dieses Publikum, mit dem ich so viele Emotionen geteilt habe! Ich verschwinde, weil Sie glauben, dass Erfolg, Kreativität, Talent, im Grunde jede Abweichung sanktioniert werden sollte.
    Ich verlange gar nicht, dass ich Zustimmung bekomme, aber ich könnte doch wenigstens respektiert werden. Niemand von denen, die Frankreich verlassen haben, ist so beleidigt worden wie ich. Ich muss mich nicht rechtfertigen für die Gründe meiner Entscheidung, sie sind zahlreich und privater Natur.

    Gérard Depardieu
    Nationalheld, Obelix und Gourmetkoch
    "Ich bin ein wahrer Europäer, ein Weltbürger"
    Ich verschwinde, nachdem ich für das zu Ende gehende Jahr 85 Prozent Steuern auf mein Einkommen gezahlt habe. Aber ich bewahre mir den Geist jenes Frankreich, das schön war und, wie ich hoffe, bleiben wird. Ich gebe Ihnen meinen Pass zurück und meine Sozialversicherungskarte, die ich nie in Anspruch genommen habe. Wir haben nicht mehr dasselbe Vaterland, ich bin ein wahrer Europäer, ein Weltbürger, so wie es mir mein Vater immer beigebracht hat.
    Was ich erbärmlich finde, ist die Versessenheit der Justiz im Falle meines Sohnes Guillaume, den die Richter, obwohl noch ein junger Bengel, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt haben wegen zwei Gramm Heroin, während so viele andere einer Haft entgingen, obwohl sie schlimmere Sachen gemacht haben.
    "Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen"
    Ich werfe keinen Stein auf all jene, die zu viel Cholesterin haben oder Bluthochdruck, die unter Diabetes leiden oder zu viel Alkohol trinken oder auf ihrem Moped einschlafen: Ich bin einer von ihnen, wie Ihre geliebten Medien so gerne wiederholen.
    Ich habe niemanden umgebracht und mir meines Wissens nichts zuschulden kommen lassen, ich habe in 45 Jahren 145 Millionen Euro an Steuern gezahlt, ich beschäftige 80 Mitarbeiter in Firmen, die ich für sie gegründet habe und die von ihnen geführt werden.
    Ich bin weder zu bemitleiden noch zu rühmen, aber das Wort "erbärmlich" lehne ich ab. Wer sind Sie, dass Sie so über mich urteilen, das frage ich Sie, Herr Ayrault, Premierminister von Herrn Hollande, ich frage Sie: Wer sind Sie? Trotz meiner Exzesse, meinem Appetit und meiner Liebe für das Leben bin ich ein freier Mensch, mein Herr, und ich werde höflich bleiben.
    Der französische Filmstar Gérard Depardieu will im Streit über seine Steuermoral seine Staatsbürgerschaft aufgeben. Dies schreibt er in einem Brief an Regierungschef Ayrault. Eine Dokumentation.

    Der französische Premier Jean-Marc Ayrault hat den Schauspieler Gerard Depardieu als "erbärmlich" bezeichnet

    Der französische Filmstar Gérard Depardieu will im Streit über seine Steuermoral seine Staatsbürgerschaft aufgeben. "Ich überreiche Ihnen meinen Pass und meine Sozialversicherungskarte", schrieb der 63-Jährige in einem offenen Brief an Regierungschef Jean-Marc Ayrault. Ayrault hatte Depardieus Steuerflucht nach Belgien als "erbärmlich" bezeichnet. Der Brief im Wortlaut:
    Erbärmlich? Haben Sie "erbärmlich" gesagt? Das finde ich erbärmlich. Ich wurde 1948 geboren, angefangen zu arbeiten habe ich mit 14 Jahren, als Drucker, als Verpacker, dann als Schauspieler. Ich habe immer meine Steuern und Abgaben bezahlt, egal zu welchem Satz, unter allen bisherigen Regierungen.
    Zu keinem Moment bin ich meinen Verpflichtungen nicht nachgekommen. Die Historienfilme, an denen ich mitgewirkt habe, belegen meine Liebe für Frankreich und seine Geschichte.
    "Ich könnte doch wenigstens respektiert werden"
    Es gibt bekanntere Persönlichkeiten als mich, die ihre Staatsbürgerschaft abgelegt oder unser Land verlassen haben. Für mich gibt es hier leider nichts mehr zu tun, aber ich werde weiter die Franzosen lieben und dieses Publikum, mit dem ich so viele Emotionen geteilt habe! Ich verschwinde, weil Sie glauben, dass Erfolg, Kreativität, Talent, im Grunde jede Abweichung sanktioniert werden sollte.
    Ich verlange gar nicht, dass ich Zustimmung bekomme, aber ich könnte doch wenigstens respektiert werden. Niemand von denen, die Frankreich verlassen haben, ist so beleidigt worden wie ich. Ich muss mich nicht rechtfertigen für die Gründe meiner Entscheidung, sie sind zahlreich und privater Natur.

    Gérard Depardieu
    Nationalheld, Obelix und Gourmetkoch
    "Ich bin ein wahrer Europäer, ein Weltbürger"
    Ich verschwinde, nachdem ich für das zu Ende gehende Jahr 85 Prozent Steuern auf mein Einkommen gezahlt habe. Aber ich bewahre mir den Geist jenes Frankreich, das schön war und, wie ich hoffe, bleiben wird. Ich gebe Ihnen meinen Pass zurück und meine Sozialversicherungskarte, die ich nie in Anspruch genommen habe. Wir haben nicht mehr dasselbe Vaterland, ich bin ein wahrer Europäer, ein Weltbürger, so wie es mir mein Vater immer beigebracht hat.
    Was ich erbärmlich finde, ist die Versessenheit der Justiz im Falle meines Sohnes Guillaume, den die Richter, obwohl noch ein junger Bengel, zu drei Jahren Gefängnis verurteilt haben wegen zwei Gramm Heroin, während so viele andere einer Haft entgingen, obwohl sie schlimmere Sachen gemacht haben.
    "Ich habe mir nichts zu Schulden kommen lassen"
    Ich werfe keinen Stein auf all jene, die zu viel Cholesterin haben oder Bluthochdruck, die unter Diabetes leiden oder zu viel Alkohol trinken oder auf ihrem Moped einschlafen: Ich bin einer von ihnen, wie Ihre geliebten Medien so gerne wiederholen.
    Ich habe niemanden umgebracht und mir meines Wissens nichts zuschulden kommen lassen, ich habe in 45 Jahren 145 Millionen Euro an Steuern gezahlt, ich beschäftige 80 Mitarbeiter in Firmen, die ich für sie gegründet habe und die von ihnen geführt werden.
    Ich bin weder zu bemitleiden noch zu rühmen, aber das Wort "erbärmlich" lehne ich ab. Wer sind Sie, dass Sie so über mich urteilen, das frage ich Sie, Herr Ayrault, Premierminister von Herrn Hollande, ich frage Sie: Wer sind Sie? Trotz meiner Exzesse, meinem Appetit und meiner Liebe für das Leben bin ich ein freier Mensch, mein Herr, und ich werde höflich bleiben.

  30. schreyvogel
    19. Dezember 2012 09:45

    Solche Prozesse sind wahrlich kein Ruhmesblatt für die österreichische Justiz.

    Noch mehr stören mich die "Wiederbetätigungs"-Prozesse, z.B. gegen Küssel und gegen Radl, die ihnen mit großem Ernst unterstellen, die Republik in höchste Gefahr gebracht zu haben. Oder der gegen einen Klagenfurter wegen wiederbetätigender Facebook Einträge.
    Oder der gegen Honsik. Ganz besonders der gegen den exzellenten Historiker David Irving wegen Verharmlosung.
    Eine Schande für eine liberale Demokratie!

  31. socrates
    19. Dezember 2012 09:31

    Was hat Flöttl mit der DB gemeinsam? Alle SMS und viele Unterlagen wurden im Computer gelöscht und die Sicherungskopien sind unlesbar. Also unschuldig.

    Deutsche Bank – Betrug aus Leidenschaft?Artur P. Schmidt 19.12.201 heise.de
    Alfred Herrhausen, einer der besten deutschen Manager aller Zeiten und ehemaliger Primus der Deutschen Bank, muss sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er mitbekommt, was aus dem einstigen deutschen Vorzeigeinstitut geworden ist. Die größte Bank Deutschlands mit ihrem Slogan "Leistung aus Leidenschaft" ist überall dort vertreten gewesen, wo am meisten abgezockt wurde. Ob Immobilienblase in den USA, Steuerhinterziehung, Bilanzmanipulation, Geldwäsche, Unterschlagung, Libor-Skandal oder Umweltzertifikatebetrug, Deutschbanker waren immer dabei.

    Wie eine Bank, die einst zum Wegbereiter des Aufstiegs der deutschen Industrie wurde, so tief sinken konnte, lässt sich nur mit totalem Missmanagement und miserabler Personalauswahl bei den Führungskräften erklären. Dass ausgerechnet Josef Meinrad Ackermann in der Finanzkrise zu Merkels Berater wurde, der Mann mit dem Siegeszeichen im Gerichtssaal, hat den Bock endgültig zum Gärtner gemacht. Es ist in etwa so, wie wenn man Madoff zum amerikanischen Finanzminister ernannt hätte, was nicht heißt, dass Geithner ihm in nichts nachsteht.

    Ackermann musste sich 2004 im Mannesmann-Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf wegen Untreue verantworten, was er mit unglaublicher Arroganz damit kommentierte, dass "Deutschland das einzige Land sei, in dem diejenigen, die Erfolg haben und Werte schaffen, deswegen vor Gericht gestellt werden". Zwar wurde er zunächst freigesprochen, wogegen die Staatsanwaltschaft jedoch Revision einlegte. Der Schaden für sein Image war jedoch irreversibel, als das Verfahren 2006 nur gegen Geldauflagen von 3,2 Millionen Euro eingestellt wurde. Der Deal war offensichtlich, er konnte sich von einer Vorstrafe freikaufen, die ihn den Job als Bankvorstand gekostet hätte.

    • Undine
      19. Dezember 2012 14:00

      @socrates

      Danke für den Kommentar!

      "Deutsche Bank – Betrug aus Leidenschaft?Artur P. Schmidt 19.12.201 heise.de
      Alfred Herrhausen, einer der besten deutschen Manager aller Zeiten und ehemaliger Primus der Deutschen Bank, muss sich wohl im Grabe umdrehen, wenn er mitbekommt, was aus dem einstigen deutschen Vorzeigeinstitut geworden ist"

      Mit Alfred Herrhausen ist wohl eine Generation ausgestorben, deren Hauptaufgabe nicht der Selbstbereicherung galt, sondern die dank ihres gefestigten Charakters, ihrer guten Erziehung durch Elternhaus und Schule dem am Boden liegenden Deutschland und auch Ö zu einem ungeahnten, in der Geschichte einzigartigen Aufschwung verhalfen.

      Ergoogeltes:

      "Aufgrund seiner besonderen schulischen Leistungen wird Herrhausen in die Reichsschule der Nationalsozialistischen Partei Deutschlands (NSDAP) in Feldafing aufgenommen. Hier soll der "Führernachwuchs" im Sinne der nationalsozialistischen Ideologie herangebildet werden. Nach Kriegsende wird Herrhausen zunächst von den Eltern eines Mitschülers in Tirol aufgenommen, bevor er sich mit 15 Jahren allein in seine Heimatstadt Essen durchschlägt......."

      Vielleicht kommt einmal die Zeit, in der man sine ira et studio feststellen darf, daß gerade die Absolventen dieser speziellen Schulen (AHS=Adolf Hitler-Schulen und NAPOLA) es waren, die dank ihrer weit überdurchschnittlichen Fähigkeiten und (Selbst-)Disziplin in ihren späteren Berufen Hervorragendes, Außergewöhnliches geleistet haben.

  32. Josef Maierhofer
    19. Dezember 2012 09:22

    Eine reine Sache der SPÖ.

    Die haben sich mit ihrer BAWAG bedient nach Belieben und dann eben 'verkaufen' müssen, als man nach 'guter alter SPÖ Manier' 'heiß abtragen' musste, bevor der Konkurs da war.

    Ob dazu Dr. Flöttl abgestellt wurde, ist für mich nun fast keine Frage mehr, er wird von roten Staatsanwälten und den Medien geschützt, also für mich eine 'reine' ('sauber' bestimmt nicht) Angelegenheit der SPÖ, die damit gezeigt hat, wie sie tickt, denn Kahlfrass ist ihr Beruf.

    Nur was ist nach dem Kahlfrass und der zugehörigen Medienlüge ?

    Der Wähler möge das nun endlich beantworten, denn so kann es nicht weiter gehen.

    Wenn bei der FPÖ und ÖVP die Korruptionspflanzerl blühen, so ist das bei der SPÖ ein 'Korrupttionswald' im Sinne der 'Redwoods'.

    Meine Annahme ist, die 'verzockten' Millionen sind alle da und im Einsatz. Man hat bloß einen Riesenbetrug zu vertuschen, nämlich den zweimaligen Verkauf der BAWAG, einmal dem Steuerzahler und einmal der Firma Cerberus.

    Dr. Flöttl war günstig dafür, denn mit USA besteht kein Auslieferungsvertrag, so meine Annahme, hier wird er geschützt. Mal sehen, wie mich die Staatsanwaltschaft und die Medien in so einem Fall schützen würden ?

    Also nicht nur im Parlament, auch im Gerichtssaal sitzen 'Jahrhunderte Häfen', so meine Meinung zu dem ganzen Schauspiel, das da abgeführt wird.

    Und da hat man beim ersten Prozess ein 'Christkindl' als Richterin hingesetzt, die die Dimensionen gar nicht durchschauen und erfassen konnte und die vorliegenden scheren Verbrechen.

    In Wirklichkeit erscheint mir das Ganze als Riesenbetrug, da war die damalige Lucona Sache noch ein Lercherl dagegen.

    Eine 'reine' Angelegenheit der SPÖ.

  33. DieWahrheit
    19. Dezember 2012 07:34

    Ohne meine vielen Spender weltweit (eher weniger aus Österreich) wäre ich in meinem Prozeß vor einem Jahr von vornherein chancenlos gewesen. Ich bin mittellos und hätte die 30.000+ Euro niemals aufbringen können. Und genau das war ja auch die Intention von NEWS: die Zerstörung unliebsamer Meinungen.

    Soviel zur Zwei-Klassen-Justiz. Recht bekommt nur der mit genug Kohle. Genauso ist es.

    • Wertkonservativer
      19. Dezember 2012 11:51

      Vielleicht bin ich doof, doch - bitte - wer sind Sie?
      Da Sie inzwischen derart viel Zustimmung zu Ihrem Statement erhalten, gehe ich davon aus, dass Sie einer von uns sind, bitte jedoch um - meinetwegen - in Anonymität verbleibender Klarstellung Ihres Problems und des Spendengrundes!

      Grüße

      Gerhard Michler

      (wie gesagt: vielleicht bin ich doof!)

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 12:11

      @ WK,

      meine Vermutung ist, daß "Die Wahrheit" dereinst wegen "Herabwürdigung religiöser Lehren" verurteilt wurde. Und ich glaube es ist EINE von uns....

      Also grübelnS ein bißerl, wenn Sie nicht draufkommen werde ich (noch) deutlicher.

      LG, Brigitte

    • Herby
      19. Dezember 2012 12:21

      @ Wertkonservativer

      Für "DieWahrheit" kann ich meine Hand ins Feuer legen - begründet.

    • kakadu
      19. Dezember 2012 12:36

      @Die Wahrheit

      Recht bekommt auch, wer auf der politisch korrekten Seite steht und/oder über genug Insiderwissen verfügt, das Machthaber zu Fall bringen könnte = mit Geld nicht aufzuwiegen!

    • Wertkonservativer
      19. Dezember 2012 12:37

      Nun, verehrte Damen

    • Wertkonservativer
      19. Dezember 2012 12:44

      Nun, verehrte Damen Brigitte Imb und @ Herby,

      ich glaube, mich inzwischen auszukennen!
      Verzeihen Sie mir bitte meine Neugier, doch der Beitrag von "Die Wahrheit" gab für Nichteingeweihte keinerlei Hinweise auf das effektive, der Dame zur Last gelegte Geschehen!

      Freundliche Grüße,

      Gerhard Michler

    • Brigitte Imb
      19. Dezember 2012 12:48

      Zwischen den Zeilen war's zu vermuten, eingeweiht bin ich nicht....

  34. Wertkonservativer
    19. Dezember 2012 06:38

    Die ganze Bawag-Sauerei war von Anfang an - auch im Wortsinn - eine LINKE Angelegenheit: Gewerkschafts- und roter Parteifilz zeigten und zeigen ein übles Bild persönlicher Bereicherung und - wahrscheinlich - auch finanzieller Bevorzugung und Vorteilsnahme seitens der Partei!
    Verzetnisch und Elsner - ein kongeniales Paar: der eine oberstes Aufsichtsorgan und Eigentümer-Vertreter der Bank, der andere Bank-Chef mit einem leichten Händchen, Zockern Arbeitnehmer-Geld zum Verzocken zuzuschieben!

    Und die SPÖ geriert sich als Sauber- und Gerechtigkeitspartei, die sie ja schon lange nicht ist: Konsum - Bawag - Kommunalkredit, usw. usw. !

    Ja, wo ist denn das viele Geld, das der Bawag heute fehlt (fast ein Reim!) ?

    Und diese Leute zeigen mit dem Stinkefinger auf andere!
    Bei denen ist der Lack schon lange ab!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2012 07:48

      Dank der auf alle Zeiten eingerichteten Ehe mit den Schwarzen fühlt sich die SPÖ auch sicher und ge- und bestärkt in ihrem Tun.

    • Wertkonservativer
      19. Dezember 2012 08:26

      @ Cotopaxi,

      fast unglaublich Ihr täglicher Zwangs-Beissreflex in Richtung ÖVP, ob nun sachlich begründet, oder aber - wie auch hier - an den Haaren herbeigezogen!

      Sie wiederholen sich derart oft, dass es schon fad wird!
      Können Sie nicht auch einmal eine andere Platte auflegen?

      " .. die auf alle Zeiten eingerichtete Ehe mit den Schwarzen ...".
      Das stimmt doch so nicht (lernen Sie Geschichte!), und kann bald wieder ganz anders kommen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • La Rochefoucauld
      19. Dezember 2012 08:59

      Cotopaxi hat hier aber recht!

      Selbst wenn es unter Schüssel eine schwarz-blaue Periode gab, so kann man nicht leugnen, dass rot-schwarz durch das installierte Schattensystem der Sozialpartnerschaft in Österreich "auf alle Zeiten eine eingerichtete Ehe" errichtet haben.

    • Wertkonservativer
      19. Dezember 2012 09:25

      Es gab jedoch auch schon eine rot/blaue Periode, Herr Graf, Fürst, oder was immer auch Ihr "Namensgeber" war!

      Und noch etwas:
      das "Schattensystem der Sozialpartnerschaft" hat nicht nur wenig Nachteile, sondern ist im Endeffekt für den sozialen Frieden und den Wohlstand unseres Landes hochgradig mitverantwortlich!
      Um dieses "Schattensystem" beneiden uns viele Länder Europas!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Cotopaxi
      19. Dezember 2012 10:49

      @WK

      Da die erbärmlichen Systemparteien ihre Herrschaft durch einen Akt der Ent-Demokratisierung, nämlich durch die Verlängerung der Legislaturperiode von 4 auf 5 Jahre, sich wie Zecken eingegraben haben, habe ich keine Hoffnung, dass in den nächsten 10-15 Jahre das für den Steuerzahler kostspielige Ausbeutungssystem aufbrechen wird.

  35. Observer
    19. Dezember 2012 05:57

    Helmut Elsner für die österreichische Justiz "am Schmäh". Er wohnt seit längerer Zeit in Deutschland und lässt sich mittels nicht seriöser Gutachten für prozeßunfähig erklären. Gleichzeitig kämpft er (gemeinsam mit seinem Rechtsbeistand) für seine juristische Rehabilitation und gibt auch selbst laufend Kommentare zu den diversen Gerichtsverfahren ab. Sämtliche Aufforderungen zu Gerichtsterminen hat er ignoriert, nun wollen die österreichischen Behörden ihm sogar Paß und Personalausweis abnehmen bzw. für ungültig erklären.
    Seine restliche Gefängnis- sowie Geldstrafen wird er sicher nie mehr antreten bzw. bezahlen, denn er hat sich ja für "mittelos" erklärt. Klinikaufenthalte und Anwaltskosten werden vermutlich von seiner Frau bzw. Sponsoren beglichen.
    Das ist doch alles ein Kasperltheater und für einen Rechtsstaat unwürdig.

    P.S.: Da fällt mir gerade ein: gab es da doch einmal einen ÖGB-Präsidenten Fritz Verzetnitsch, welcher seit fast 7 Jahren die Frühpension (mit "nur" € 100.000 brutto pro Jahr) in seinem 200 m2-Luxus-Penthouse geniesst? Im Zusammenhang mit dem Bawag-Skandal wurde doch auch gegen ihn ermittelt? Und wollte nicht auch der ÖGB von ihm wieder Geld zurück?

  36. S.B.
    19. Dezember 2012 01:24

    Stimmt, bei uns bezieht sich die Zweiklassenjustiz nicht mehr auf arm und reich, sondern auf politisch rechts und links. Sie beweist uns immer öfter die Verkommenheit beider, sowohl unseres Polit-, als auch unseres Justizsystems, wobe eine das andere offensichtlich bedingt.

    Es ist zu befürchten, daß in Zukunft auf Grund dieser dubiosen Freisprüche noch mehr PC-Abstürze in Verfahren eine Verteidigungsrolle spielen könnten, denn damit wird die Sache ziemlich vereinfacht, wie man an diesem Beispiel sieht.

    Mitleid mit Elsner ist nicht angebracht, denn er hatte genug Möglichkeiten endlich AUSZUPACKEN und wenn er das bis jetzt nicht begriffen hat, dann ist ihm sowieso nicht zu helfen. Welche Deals wurden da "unter der Tuchent" vereinbart, daß sowohl Verzetnitsch als auch einige andere nicht auf der Anklagebank sitzen und jetzt sogar beim Rest derartige Freisprüche möglich sind.
    Sollte die Staatsanwalt keine Berufung einlegen, rückt sie einmal mehr in ein schräges Licht. Und was die Beamten unter der unglückseligen, mit einem Versorgungsposten belohnten C. Schmied betrifft, hätten auch sie die Möglichkeit, viel mehr Licht in das Dunkel der Kommunalkreditpleite zu bringen.

    Es drängt sich daher die Frage auf, mit welchen Zuwendungen Mittäter und/oder Mitläufer ruhiggestellt werden und wie sehr ist die Staatsanwaltschaft tatsächlich an Aufklärung und nicht nur an großem Gerichtstheater interessiert?

    Salzburg wird zeigen, ob sich dieser nächste, rote Finanzskandal nahtlos in die
    vorangegangenen fügt, indem mit Vertuschen, Mauern und vielleicht sogar mit entsprechenden Weisungen die gewünschten Freisprüche herbeigeführt werden?

    • Wolfgang Bauer
      19. Dezember 2012 10:15

      Was Salzburg betrifft ist zu bedenken, dass hier eine "Feindin" Faymanns im Visier ist. Ihr wird's vielleicht nicht so gut gehen - oder sie verspricht, in Zukunft lammfromm zur Faymannlinie zu halten. Was wahrscheinlicher ist.

    • Wolfgang Bauer
      19. Dezember 2012 10:15

      Was Salzburg betrifft ist zu bedenken, dass hier eine "Feindin" Faymanns im Visier ist. Ihr wird's vielleicht nicht so gut gehen - oder sie verspricht, in Zukunft lammfromm zur Faymannlinie zu halten. Was wahrscheinlicher ist.






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