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SN-Kontroverse: Zurück an den Herd? drucken

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Ist es verständlich, dass wieder mehr Frauen zurück an den Herd wollen?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Keine abgeleitete Existenz

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Frauen waren schon immer die Reservearmee der Wirtschaft. Wenn Arbeitskräfte benötigt werden, macht ihnen die Gesellschaft die Berufstätigkeit schmackhaft. Dann ist keine Rede mehr davon, wie schwierig es ist Doppelt- und Dreifachbelastung unter einen Hut zu bringen. Die Superpowerfrau, die Familie und Karriere spielend unter einen Hut bringt und dabei auch noch mit umwerfender stressfreier Schönheit und Charme ausgestattet ist, gilt als Vorbild. Kaum aber beginnt es am Arbeitsmarkt zu kriseln, heißt es für die Frauen wieder "Zurück an den Herd". Das Dasein als Hausfrau, die sich um Kinder und Küche kümmert, wird in den höchsten Tönen als allein selig machende Aufgabe für Frauen gepriesen. Jetzt ist es wieder einmal so weit. Nach gefühlten Jahrzehnten der Krise sollen die Frauen wieder das nette, liebe Heimchen spielen. Der Arbeitsmarkt ist nicht mehr auf sie angewiesen, also heißt es für Frauen raus aus dem Beruf und ab in die Küche. Die 1950er Jahre lassen grüßen. So als hätte es nie die Emanzipationsbewegung gegeben, die mit vielen Kämpfen ein gleichberechtigtes Leben für die Frauen eingefordert hat und zum Teil auch verwirklichen konnte. Den Frauen wird von den Befürwortern der Bewegung "Zurück an den Herd" eine heile Welt vorgegaukelt, in der alles Liebe, Wonne, Waschtrog ist und der Lebenspartner sich liebevoll bis ans Ende der Tage um das gemeinsame Wohl sorgen wird, wenn sie sich brav mit dem Dasein als Hausfrau begnügt. Das ist grober Unfug und fern jeder Realität. In Wahrheit blüht den Heimchenfrauen ein Leben in Abhängigkeit. Sie verlieren nicht nur ihre finanzielle Selbständigkeit, sondern die Abhängigkeit setzt sich in allen Lebensbereichen und in allen Altersstufen fort. Dass dies Frauen wirklich wollen, entspringt eher der Wunschvorstellung stockkonservativer Machos als der Lebenswirklichkeit im 21. Jahrhundert. Frauen wollen so wie Männer ein Leben, das sie selbst bestimmen können. Sie sind keine abgeleiteten Existenzen.


 

Vom Sinn des Lebens

Andreas Unterberger

 Solche Umfragen bestätigen den Verdacht: Die Mehrheit der Frauen übertrifft die Männer in Sachen sozialer Intelligenz bei weitem. Viele Männer zerreißen sich im Beruf, kämpfen ehrgeizig um Aufstieg und Karriere - um dann nach Firmencrash, Kündigung oder Pensionsschock vor der großen Sinnkrise zu stehen: Ist es das wirklich alles wert gewesen?

Hingegen können viele Frauen gerade heute, da die Babyboomer-Generation ins Pensionsalter wechselt, eine zufriedene Lebensbilanz ziehen: Familie und Kindererziehung haben als Schwerpunkt der eigenen Biographie trotz aller Widrigkeiten den meisten viel mehr Glücksmomente gebracht. Das zeigt ihnen nicht nur der Vergleich mit der Männerwelt, sondern auch mit ihren Alterskolleginnen, die aus welchen Gründen immer auf Kinder verzichtet haben. Ein Großteil der Frauen mit Familien-Kinder-Schwerpunkt hat dennoch natürlich selbst zumindest zeitweise Lohnberufe ausgeübt; wegen des Geldes, wegen der sozialen Kontakte und zum Beweis, dass sie auch dort ihren Mann stellen können. Viele Frauen bilanzieren jedoch so wie die Männer den Job mit Ärger und Frust. Auch für den allergrößten Teil der Frauen bleibt die Topkarriere immer ferne Illusion - selbst wenn Rot-Grün 100-prozentige Frauenquoten in allen Aufsichtsräten und Vorständen, bei allen Opernstars und Ministerposten durchsetzen sollten. Solche totalitären Quoten sollte man nach der Eskalation der Männerdiskriminierung an der Wiener Medizin-Uni übrigens nicht mehr ganz ausschließen.

Über das Ja vieler Frauen zu Familie und Kindern kann nur ein winziges Grüppchen unglücklich sein: Das sind die Kampffeministinnen in Medien, Politik und Universitäten. Diese leben ja davon, ständig über das Unglück der Frauen, deren Diskriminierung und die Furchtbarkeit familiärer Berufe zu fabulieren. Ihnen geht mit diesem Ja tatsächlich der Lebenssinn verloren.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorHJR
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2012 09:28

    Ich kann hier gar nicht ausdrücken, wie satt ich diese nicht endenwollenden und so ziel- wie ergebnislosen Diskussionen habe, die mit einer Argumentationsqualität geführt werden, welche jener der (auf sozialistischer Seite praktisch nicht vorhandenen) Fähigkeit des "sinnerfassenden Lesens" in nichts nachsteht.

    'Frauen waren "schon immer" die Reservearmee der Wirtschaft' Wann darf ich den Anfang von "schon immer" datieren? Beim Neandertaler? Beim Chromagnonmenschen?
    In der Steinzeit oder erst im Manchester-Liberalismus?

    '... macht ihnen die "Gesellschaft" die "Berufstätigkeit" schmackhaft' Muss ich mir die Gesellschaft als jenen Teil der Menschen vorstellen, welcher die Frauen "in die Berufstätigkeit" zwingen möchte? Woraus (nach Arostoteles - falls Sozialisten des Pisazeitalters den noch kennen sollten) zu folgern wäre, dass Frauen eben NICHT "zur Gesellschaft" gehören. (Vielleicht sollte man den Begriff der "Gesellschaft" genderistisch konsequent und richtig als das "Gemeinwesen der Männer (ohne Homophile und anders Abberative)" definieren und verwenden und dem die "Gefrauschaft" (inclusive aller geschlechtlich irgendwie anders orientierten - ich hoffe mich hier politisch korrekt ausgedrückt zu haben) gegenüberstellen, damit es nicht mehr zu solch unpräzisen und missinterpretierbaren Sätzen kommen kann).

    'Wenn Arbeitskräfte benötigt werden ...' Konnte der Mensch (mal gleichgültig, ob Mann oder Frau) jemals existieren ohne dass "Arbeitskräfte" (allerdings nicht unbedingt im Sinne der Marx'schen Definition) benötigt wurden?

    In sozialistischen Ganglien - so der Eindruck - wurde schon immer das vollzogen, was neuerdings "Experten" als die Folge von "PISA" befürchten: Die einseitige (und nur im Hinblick auf Prüfungstermine) hergestellte kurzfristige Erinnerung an in Skripten und (sonst unverstandenen) Lehrbüchern fettgedruckte "Merksätze", welche dann, wenn eine Frage gestellt wird, eruptiv aus den dadurch gereizten Gehirnwindungen hervorbrechen.

    Das ist auch der tiefere Grund, warum es sowohl mit Sozialisten, wie auch mit Muslimen keine dauerhafte, gemeinsame "multikulturelle" Gesellschaft geben kann: An beiden ist die Aufklärung im Sinne von "habe den Mut, deinen eigenen Verstand zu benutzen" deshalb vorübergegangen, weil sie ihren Verstand einfach nicht benutzen mögen (wenn man ihnen kulanterweise schon nicht abspricht, einen zu haben).

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2012 01:10

    Jössas, die KKP hat die Umfrage, bei der Frauen für den"Herd" gestimmt haben, nicht so recht verstanden od. verdaut. Dieser Stil der Fragebeantwortung ist ja beinahe mit dem des Gesundheitsministers gleichzusetzen, der da kürzlich im ÖRF zu den gestellten Fragen keine Antworten gab, sondern irgend einen Unsinn daherschwafelte.

    Jawoll, die Frauen sollen den Männern wieder die "Schlapfen" bringen. Und in einer guten Beziehung tun sie das auch gerne.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. August 2012 08:52

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Kampfemanzen haben es schwer, wenn ihnen die Frauen an den Herd davonlaufen, weil es die Natur so will.

    Sie haben recht, Honiglecken ist Kindererziehung, Haushalt und Ehe auch nicht, natürlich nicht, aber es ist eine schöne Aufgabe, wenn man es mit Liebe macht.

    Die Industrie braucht sie nicht mehr, sagen Sie. Ich sage, die Partei hat ihnen forciert eingeredet, sie sollen lieber arbeiten und die Kinder abgeben. Den resultierenden Jugendhorror haben wir jetzt. Noch immer redet Frau Heinisch-Hosek, dass 'ihr die Frauen zu lange zu Hause bleiben'.

    Ich sage auch, dass die Frauen irregeleitet wurden und immer mehr erkennen, das auch Pillen Gift sind für ihren Körper.

    Sie behaupten, die Frauen wären dann abhängig vom Mann. Das kommt auf den Mann und die Frau an. Wenn wir Ihre heiß geliebten und parteiforcierten Mohammedaner hernehmen, mag das stimmen, aber auch da nur punktweise, wie eben bei uns auch.

    Wie sich die Menschen ein Miteinander einteilen, das sei bitte Privatsache und weder die Sache einer Partei, noch eines Staates.

    Wenn ich mir die jungen, noch unverdorbenen, Menschen mit ein bißchen Kinderstube ansehe, so sind sie genauso optimistisch und rollenmäßig natürlich eingestellt, wie wir das auch zu unseren Zeiten waren, wenn ich mir aber die Produkte der 'Krippenwirtschaft' und 'Ganztagswirtschaft' ansehe, wie haltlos und verdorben und vergiftet (auch im Hirn) die herumlaufen, so liegt es auf der Hand, dass die Frauen mit Hirn im Kopf beginnen nachzudenken.

    Nein, nicht die, in Ihren Jargon Ausbeuter-, Industrie, die auch durch die linken Machaloikes namens Gewerkschaftsaktionen zerstört wurden und daher die vertriebenen Arebeitsplätze nicht mehr ersetzen kann, weil zu teuer und anderswo billiger, nicht die Industrie ist schuld, sondern diejenigen, die diese perverse Hetze gegen Familie und Frau betrieben haben und noch immer betreiben. Bloß die Frauen fallen jetzt drauf nicht mehr rein.

    @ Dr. Unterberger

    Sie sprechen richtig die soziale Kompetenz der Frauen an, das ist tatsächlich so. Und die Natur hat es so gewollt.

    Ich kann ergänzen, je näher wir zur Natur zurückkehren, desto besser wird es uns gehen in jeder Hinsicht.

    @ Meine Meinung

    Wir haben nun die Suppe für 40 Jahre Fehlentwicklung und Frauenverhetzung auszulöffeln mit einer Jugendszene, die ihresgleichen sucht, von Devastierung, bis Rauschgift, Suff, Herumlungern bis harte Kriminalität haben wir uns alles damit eingehandelt, dadurch, dass Mütter nicht geschützt wurden und der Arbeit außer Haus preisgegeben wurden, dadurch, dass wir Frauen 'Emanzipation' eingeredet haben. Die emanzipieren sich nun reihenweise selber, weil sie erkennen, dass bescheideneres Leben gesünder ist für alle und vor allem auch für die Kinder.

    Es ist immer alles freiwillig, ob ich als Frau in einem Büro arbeiten will, oder am Bau, oder ob man die große Aufgabe von Kindern und Haushalt auf sich nehmen will, die Natur hat zweiteres vorgesehen, auch wenn widernatürliche Genossen anderes verkünden.

    Ich hoffe sehr, dass diese widernatürliche und perverse Partie endlich abgewählt wird.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    18. August 2012 12:13

    Immer wieder wundert es mich, mit welchem Druck die Sozialisten die Frauen in das Erwerbsleben drängen, finden sich dort doch nur Arbeitsleid und hierarchische Unterdrückung.

    Blickt man hinter das Gleichberechtungsgerechtigkeitsblabla, dann muss man zu Folgerungen kommen, die für die Beurteilung der Sozialisten verheerend sind.

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  1. Reinhard (kein Partner)
    18. August 2012 19:11

    KKP vergisst geflissentlich zu erwähnen, welcher Teil der "Gesellschaft" die Karrierefrau propagiert hat, nämlich jener, der nach "Quoten" schreit und damit einen faktischen Zwang zur Berufstätigkeit von Frauen schafft.
    Immer, wenn die Sozen mit der Nase darauf stoßen, dass ihre eigene Propaganda mal wieder zu einem Scherbenhaufen geführt hat oder in eine Sackgasse führt, wird die anonyme gesichtslose "Gesellschaft" bemüht.

    Nein, Frau KKP, die karrieregeile Frau, die ihre Kinder nach zehn Monaten biologisch erzwungener Pause im staatlichen Ganztagsbetreuungsheim abliefert und brav hakeln geht um Gewerkschaftsbeiträge und AK-Umlagen zu erwirtschaften, geht einzig und allein auf das Konto der linksextremen Kampfemanzen und der zu ihren Füßen abschleimenden Gewerkschafts- und Parteischranzen, die sich alle einen Gewinn aus der Entwicklung versprechen und denen trotz allem Gelabere von Gerechtigkeit und Fairness das Schicksal der Mütter und Kinder sowas von sch**egal ist - wenn es sich nur beim nächsten "Frauenmonitor" schön populistisch ausschlachten lässt.

    Eben noch sudert die linke Propagandatrompete über das angebliche Gehaltsgefälle zwischen Männern und Frauen, und heute sudert sie über den bösen gesellschaftlichen Druck, der die armen Frauen erst an den Arbeitsplatz und jetzt wieder an den Herd zwingt.
    Den Sozen geht schön langsam scheinbar die Munition aus. Ein Fähnchen im Wind ist dagegen ein Fels in der Brandung.

    Drum schwenkt sie auch schnell zum abhängigen kleinen Heimchen, dem feuchten Traum böser alter Machos, und bezeichnet ihr eigenes Weltbild, nämlich das der unterdrückten Frau am Waschtrog (woran man das wahre Jahrhundert der Denkwelt unserer Lieblingspropagandistin erkennt) als einzige Realität und merkt gar nicht, dass es dieses Frauenbild in der heutigen Rechts- und Versorgungslage gar nicht mehr geben kann.
    Aber Kampfparolen trommeln kann sie.
    Es muss ja nicht stimmen.
    Nur in den Kram passen.

  2. möp (kein Partner)
    18. August 2012 15:42

    Die "Kontroverse" ist wie so oft nur mit Not gegen Elend zu beschreiben. Eine triviale Fragestellung hingerotzt und die beiden Kontrahenten dürfen sich fürs Zeilenhonorar (das offenbar nicht sonderlich hoch ausfallen dürfte) irgendwas aus den Fingern saugen.
    Das Ergebnis spricht für sich, der Vertreter der eigenen Ideologie wird bejubelt, die Gegenseite wird, gerne auch mit ad hominem Argumenten, in den Staub getreten unglaublich erfrischend!

    Schon alleine diese inszenierte Kontroverse an sich ist himmelschreiend blöd, da muss man gar nicht erst mit den unterirdischen "Argumenten" der beiden Kontrahenten anfangen.

  3. cmh (kein Partner)
    18. August 2012 12:41

    Für die Freunde der noch dazu deutschen Dichtkunst hätte ich in diesem Zusammenhang das Folgende anzubieten:

    http://www.lyrikwelt.de/gedichte/schillerg7.htm

    Das Thema ist im übrigen auch verfilmt worden. Leider finde ich den Film nicht, aber es war ein Vorfilm zu einem französischen Romy Scheider Film.

    • Undine
      18. August 2012 21:30

      @cmh

      Nun bleibt's jedermanns Phantasie überlassen, wer z. B. von unseren Politdamen
      das Fräulein Kunigund verkörpern könnte! :-)
      (Ich weiß, daß ich jetzt boshaft bin)

    • cmh (kein Partner)
      21. August 2012 12:16

      Keine einzige natürlich. Vielleicht schafft es die eine oder andere zur Kundri. Aber auch das nur zufällig.

      Denn trotz ihrer Kapricen hatte das Fräulein Kunigung eine Erziehung genossen, die unsere Politdamen dankend ablehnend würden.

  4. cmh (kein Partner)
    18. August 2012 12:13

    Immer wieder wundert es mich, mit welchem Druck die Sozialisten die Frauen in das Erwerbsleben drängen, finden sich dort doch nur Arbeitsleid und hierarchische Unterdrückung.

    Blickt man hinter das Gleichberechtungsgerechtigkeitsblabla, dann muss man zu Folgerungen kommen, die für die Beurteilung der Sozialisten verheerend sind.

  5. Segestes (kein Partner)
    18. August 2012 10:45

    "...Wunschvorstellung stockkonservativer Machos..."

    Blablabla....

    Zurück an den Herd?
    Nein, zurück auf die Couch mit Ihnen, Sie pfeifende Krawalltante.
    ^^

    • DailyMirror (kein Partner)
      18. August 2012 13:23

      Boah, jetzt haben Sie's der Frau Krawagna-Pfeifer aber gezeigt! Na bist du g'scheit! Gegen Ihre zahlreichen tiefsinnigen Argumente wird sie wohl kaum ankommen...

    • Wunschträumer (kein Partner)
      18. August 2012 16:48

      Da ich nicht genau weiß, was der segestes mit "zurück auf die Couch" meint, muss ich ohne genaue Info wohl seinen Geschmack in Frage stellen...
      Bezüglich der "Argumente": Es wäre unfair, wenn man sie als dümmer als die der Kakrapf bezeichnen würde!

  6. Jungianer (kein Partner)
    18. August 2012 01:01

    Es ist in Ordnung, wenn eine Frau sich 15 Jahre lang hauptsächlich um ihr Kind kümmert. Danach hat sie immer noch genug Zeit, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Die Frauen sollen ihre Weiblichkeit bewahren; und die Männer ihre Männlichkeit. Es ist besser, antisexuell oder heterosexuell zu sein, als homosexuell. Es darf keine Sonderrechte für Homosexuelle geben; z. B. kein Adoptionsrecht. Denn ein Kind braucht Mutter UND Vater. Der CSD (= Tag der Unzucht) gehört abgeschafft. Die Geburtenrate der ÖsterreicherInnen kann durch ökologische Maßnahmen erhöht werden. Eine verächtliche Einwanderung ist nicht erforderlich. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

    • DailyMirror (kein Partner)
      18. August 2012 13:22

      Ja, eh. Es ist ja ganz einfach, nach 15 Jahren Abwesenheit vom Arbeitsmarkt dort wieder Fuß zu fassen. Und Schwule sind böse, und der CSD ist ein Gräuel, und ein g'standenes Mannsbild soll halt ein g'standenes Mannsbild bleiben. Ah ja, und außerdem pflanzen wir mehr Parks und Grünanlagen an, dann steigt die Geburtenrate. Alles klar! Ich hoffe, Sie finden bald einen echten Jungianer, der bereit ist, Sie zu behandeln.

    • Jungianer (kein Partner)
      18. August 2012 14:42

      @ DailyMirror
      Ich meine, dass z. B. durch Schwundgelder die ungerechte Vermögensverteilung beseitigt werden kann. Dann können sich mehr ÖsterreicherInnen Kinder leisten.

  7. durga
    17. August 2012 19:58

    Als eine der Ältesten im Blog, die ihr ganzes Leben berufstätig war und auch jetzt - bereits lange in Pension – noch immer aktiv ist, möchte ich hier meinen Senf dazu geben.

    Ich bin ein Gegner von Verallgemeinerungen, wie etwa: „das ist typisch für den Mann, die Frau, den Arbeiter, den Akademiker, den Arbeitslosen, usw.“

    Es gibt Frauen, die Kinder und Haushalt als Berufung empfinden, es gibt andere, die ihren Beruf als Berufung empfinden und dort Außerordentliches zu leisten vermögen, es gibt solche, die beides hervorragend vereinigen, natürlich aber auch solche, die für das Eine und das Andere zu bequem sind.

    Ich bin mit vielen Familien über viele Jahrzehnte befreundet, kann aber – wenn ich deren Kinder und Kindeskinder betrachte - keinen direkten Rückschluß ziehen ob das behütete Aufwachsen unter permanenter Aufsicht der Mutter zu glücklicheren Menschen geführt hat als das Aufwachsen bei voll berufstätigen Eltern, die allerdings in ihrer „Freizeit“ ganz für den Nachwuchs da waren. Natürlich kenne ich auch Fälle, wo eine voll in ihrer Funktion als Hausfrau und Mutter aufgehende Gattin von ihrem sich „weiter entwickelnden“ Mann nur mehr als nervend empfunden wurde und er Ansprache und „Trost“ bei neuen Partnerinnen suchte.

    In der Zeitspanne, die ich bereits überblicke, war es für Frauen (ebenso wie für Männer) nie so leicht wie heute, eigene Vorstellungen durchzusetzen und zu leben. Ob es sich dabei um die Ausbildung handelt – es gibt ja enorme Möglichkeiten, Schulabschlüsse und in der Folge akademische Ausbildungen berufsbegleitend zu absolvieren – oder um die anschließende Entscheidung Beruf und/oder Familie. Eine Einmischung des Staates ist obsolet und schadet den Frauen mehr als sie nützt.

    Daher: weg mit den Quoten, weg mit dem Genderunfug . Wer taugt, taugt. Wer nicht taugt, wird seine via Quote erreichte Funktion nicht erfüllen!

    • Undine
      17. August 2012 21:57

      @durga

      *******!
      Sie haben völlig Recht: Die Entscheidung ist eine ganz persönliche Angelegenheit, die niemanden etwas angeht, am allerwenigsten den Staat und schon gar nicht ein paar frustrierte Emanzen, die leider in der Politik das Sagen haben.

      Was aber mMn ein gravierendes und folgenschweres Problem ist, ist die permanente, wirklich penetrante VERÄCHTLICHMACHUNG des "Berufes Hausfrau und Mutter", die wenig selbstbewußten Frauen einzig die Nachteile dieses "Berufes" aufzeigt. Das ist einfach schlicht verantwortungslos.

      Wirklich schlimm finde ich, wie beispielsweise Fr. Heinisch-Hosek den Frauen Dampf macht, nur ja nach der Geburt des Kindes keine Zeit daheim zu verplempern, sondern so schnell wie möglich das Kind in öffentliche Hand zu geben, damit die Karriere keinen Knick erleidet.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2012 12:10

      und er Ansprache und „Trost“ bei neuen Partnerinnen suchte.

      So sind die Menschen halt. Die Blumen sind schon bei Rotkäppchen am anderen Ende der Wiese viel schöner als nahe herbei. Gegen diesen Effekt hat - wenn ich langweilen sollte, ab hier nicht weiterlesen - die Kirche in 1500 jähriger Arbeit da Konzept der unauflöslichen Ehe entwickelt. Dieses Konzept ist klar zum Vorteil der Frauen (arg. contr. Heinrich VIII) und wurde daher auch gerade von diesen mit fallweise geradezu unmenschlicher Vehemenz (Gretchen) verteidigt.

      Das Konzept einer Lebensabschnittspartnerschaft (LAP) ist vorteilhaft nur für denjenigen Teil, der irgendwie die Oberhand gerade hat. Daher kommt es mittelfristig zu einer pekuniären Ausgestaltung zunächst im nachhinein (Scheidungsverfahren mit Vermögensaufteilung) und etwas später dann auch im vorhinein. Letzteres hat vor kurzem Charlie Sheen demonstriert, in dem er erklärte, bei seinen Beziehungen zu Frauen die Vorauskasse zu bevorzugen. Worauf in einem nächsten Akt sicher die Einführung der in allerkapitalistischer Weise entstandenen Transferablösezahlungen, wie man sie aus Fussballerkreisen bereits heute kennt, heransteht.

      Im übrigen scheint es mir auch, dass gerade eine Verrechtlichung der freien Partnerschaft einsetzt. Eduard Meyer meinte schon in den anthropolgischen Voraussetzungen seiner Weltgeschichte: "Der reine Geschlechtsakt ist rechtlich unerheblich."

      Wenn man also eine Beziehung mit jemandem eingehen möchte, wird man in liebevoller Weise wohl zuerst und vor allem seine Pflichten akzeptieren. Rechte zumal einklagbare sind wenn überhaupt wohl nur letztrangig.

  8. RR Prof. Reinhard Horner
    17. August 2012 19:17

    reinhard.horner@chello.at

    Selbst entschiedene Lebensführung oder Unterwerfung unter Zwänge
    (wirtschaftliche, ideologische etc.)?

    * Geht´s um ein Zurück?
    * Geht´s nur zum Herd?
    * Geht´s um ein Wollen?

    * Zurück zu früheren rechtlich, gesellschaftlich, wirtschaftlich etc. unterworfenen Lebensverhältnissen der weit überwiegenden Mehrheit der Frauen muss, soll, darf es nicht gehen.

    * Um den Herd geht es wohl nicht so sehr wie um die Familie, um den Haushalt insgesamt und vor allem um die Kinder. (Den weithin verheerenden Ernährungsgewohnheiten könnte mit der stärkeren Inbetriebnahme des häuslichen Herdes einige Abhilfe geschaffen werden.)

    Hausfrau und Mutter als Beruf in der Führung eines Klein- oder Mittelunternehmens – ohne romantisierende Verlogenheit – in unverkürzter Realität anzuerkennen, wäre äußerst bedenkenswert, wünschenswert. Da müsste man unverzüglich damit aufhören, eine solche Frau als verkümmertes „Heimchen“ zu denunzieren.

    * Die persönliche Entscheidung ist für jede einzelne Frau zu akzeptieren, ihr sicherzustellen. Selbstverständlich auch für unterschiedlich geführte Lebensabschnitte und für die Nutzung der wachsenden Möglichkeiten zu öffentlichen Arbeitsausübungen von zuhause. Die Zwänge wirtschaftlicher Art für und/oder gegen die öffentliche Arbeitstätigkeit der Frauen sind energisch einzudämmen. Von diesen „abgeleitete Existenzen“ (KKP) sollen sie keinesfalls werden. Gleiches gilt für die kampfemanzische Ideologie und die Bestrebungen, zur (die Familien entmündigenden und zwangsuniformierenden) Verstaatlichungen des Kinder- und Jugendlebens.

    Ob es einer Frau gelingt und gegeben ist, an einem erfolgreichen und erfüllten Berufsleben des Partners (wie z. B. bei vielen Selbstständigen) wesentlichen Anteil zu nehmen, prächtige Kinder großzuziehen, etwa auch ehrenamtlich gesellschaftlich mitzuwirken und ihr das persönlich mehr gibt als ein Vollzeitjob an der Supermarktkasse, in der Putzkolonne oder dgl., ist gewiss mit Risken verbunden.

    Vermutlich können solche Lebensweisen abseits vom Ringen um die Gleichwertigkeit die Quoten höherer öffentlicher Arbeitspositionen von Frauen beeinträchtigen. Diesbezüglich darf aber nicht verabsäumt werden, darauf hinzuweisen, wie derartige Quotenerfüllungen – ebenso wie in den Relationen bei den Männern – lediglich einer Minderheit von Frauen auf der Basis der weitaus überwiegenden Mehrheit dienlich ist.

    • Wertkonservativer
      18. August 2012 07:48

      @ f.m.:

      Ernst, oder - wie üblich - persiflierend gemeint?

    • Wertkonservativer
      18. August 2012 10:23

      Tut leid:
      Gehört als Antwort an f.m.
      unter meinen tieferstehenden Sub-Beitrag!

  9. Wertkonservativer
    17. August 2012 18:41

    Soeben aus meinem Rehab-Aufenthalt in Bad Ischl wieder heimgekehrt, möchte ich mich- wenn auch spät einsteigend - hier doch noch einbringen!

    Zum Thema:
    ich hab's hier wiederholt angebracht: das große Glück, das uns unsere Familie zuteil werden lässt, basiert vor allem anderen auf der aufopferungsvollen Mütterlichkeit meiner Frau unseren vier Kindern gegenüber. Heute zwischen 45 und 58 Jahre alt, haben diese von der ihnen uneingeschränkt entgegengebrachten Mutterliebe für ihr Leben sozusagen einen Schutzmantel erhalten, der sie zu auch wieder guten Eltern und tüchtigen Menschen befähigt hat.

    Ich weiß, dass die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zwänge heute das Doppelverdienertum auch in geordneten Familienverhältnissen praktisch ununmgänglich erforderlich machen. Fast unmöglich, dagegen wirksam polemisieren zu wollen!

    Wir sehen heute die gesellschaftliche Wirklichkeit: überforderte Eltern, oft nur Einkinderfamilien, hohe Scheidungsraten, danach jede Menge "schlamperte" Verhältnisse: die Kinder wachsen schon heute vielfach in recht problematischen Um- und Zuständen auf, es fehlt vielfach die Sicherheit und Heimeligkeit geordneter Familienverhältnisse, kurzum: die Zeit ist aus den Fugen geraten, Umkehr zu normalen früheren "normalen" Familienverhältnissen leider nicht erwartbar!

    Kein Wunder, wenn in Europa die Furcht vor Überfremdung durch jüngere, geburtenstärkere und vom Wohlstandsbazillus weniger angekränkelte Völkerschaften
    weit verbreitet ist.
    Eines ist klar: wenn wir so weitermachen, wird Europa bald wirklich nur mehr der westliche Zipfel Asiens sein!

    Schönen guten Abend wünscht Ihnen allen

    der diesmal pessimistisch angehauchte Wertkonservative!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • f.m.
      17. August 2012 19:38

      Danke für diesen tiefen Einblick in ihr vorbildliches Familienleben!

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2012 12:17

      Früher sind die Leute zur Kur gefahren. Irgendwelche Wehwehchen wurden da kuriert.

      Heute ist die Rehab der letzte Schrei. Denn was da wiederhergestellt wird muss wichtig gewesen sein.

      Ich würde - außer bei einem Unfall - erst nach meinem Tod auf Kur gehen und zur Rehab schon gar nicht.

      (Kann mir jemand sagen, welche Präposititonen man mit Kur bzw. Rehab jetzt verwendeen kann. Bitte-Danke)

    • möp (kein Partner)
      18. August 2012 15:32

      @ cmh: Ja, völlig verrückt sich nach einer Operation Ruhe + entsprechende Therapie zukommen zu lassen...wer macht denn sowas.

      Ist ja nicht so, als wäre ich ein großer Fan der ermüdenden Gschichtln vom Wertkonservativen aber ein Kur, Reha oder wie auch immer man es nennen kann ja durchaus eine sinnvolle Sache sein.

    • Wertkonservativer
      19. August 2012 09:27

      @cmh:

      Sie reden sich da leicht in einen Wirbel hinein:

      in meinem Fall war das, drei Wochen nach siebenstündiger Operation am offenen Herzen (Dreifach-Bypass), begonnene Rehab-Heilverfahren wohl gerechtfertigt.

      Dies als Antwort auf Ihre etwas eigenartige Frage!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  10. Rau
    17. August 2012 18:12

    Mann kanns nicht oft genug sagen: Man müsste den Feminismus gar nicht bekämpfen, es genügte ihn einfach fallen zu lassen

    Aber uns gehts einfach zu gut, was man daran erkennt, dass jemand für ein Geschreibsel, wie das der Frau Pfeifer auch noch Geld bezahlt. Viele Forumseinträge hier bieten mehr und das gratis.

  11. terbuan
    17. August 2012 16:25

    Meine Frau hat diese Diskussion gelesen und dann gemeint:
    "Diese KKP tut mir nur mehr leid, sie wird eine alte, verbissene Emanze, sie hat die schönsten und glücklichsten Momente im Leben versäumt: Kinder zur Welt zu bringen und sie zu verantwortungsbewußten und erfolgreichen Menschen zu erziehen!
    Jetzt ernte ich die Früchte jahrelanger Entbehrungen, auch wenn mich die Enkelkinder manchmal fürchterlich nerven, aber es gibt nichts schöneres als das Leben weiterzugeben an künftige Generationen, es ist die Erfüllung meines Lebens! Ich bin einfach nur glücklich!"
    Dieser Meinung kann ich mir nur anschließen, es war eine wunderbare Zeit, die Zukunft ist ungewiß, aber auch unsere Vorfahren haben aus schrecklichen Zeiten wieder den Weg nach oben geschafft, das erhält mir meinen derzeit hart geprüften Optimismus!
    Jetzt gerate ich in die Formulierungen des von mir sehr geschätzten Gerhard Michler und daher, Schluß für diesmal! :-)

    • Wertkonservativer
      17. August 2012 18:45

      Dank, Freund @terbuan, für die positive Erwähnung!
      Diesmal tönst Du optimistischer als - höherstehend - ich!

      Liebe Grüße, auch an Deine liebe Frau Gemahlin,

      Gerhard

  12. M.S.
    17. August 2012 14:40

    Bezeichnend wieder einmal, dass in dem Statement über die Befindlichkeit der am stärksten Betroffenen in dieser Angelegenheit, nämlich der Kinder, kaum ein Wort verloren wird.

    • Undine
      17. August 2012 17:47

      @M.S.

      *******!
      Die Triebfeder dieser Emanzen ist der Egoismus: "Mein Bauch gehört mir", einer der häßlichsten Sätze, die es gibt, leider mit den schlimmsten Folgen. Wenn wenigstens unter den Kinderpsychologen jemand den Mut hätte, FÜR die KINDER zu sprechen! Aber die sind entweder ganz dem linken familienfeindlichen= kinderfeindlichen Trend ergeben oder einfach nur nur FEIGE!
      ICH möchte heute nicht Kind sein!

    • M.S.
      17. August 2012 20:23

      @Undine

      Es gibt u.a. ein Buch von einem Kinderpsychiater, das die verheerenden Auswirkungen unserer heutigen gesellschaftlichen Gegebenheiten auf die Kinder kompetent und in eindrucksvoller Weise beschreibt:

      Michael Winterhoff
      "Warum unsere Kinder Tyrannen werden"
      Gütersloher Verlagshaus

      Sehr zu empfehlen.

    • Undine
      17. August 2012 22:06

      @M.S.

      Das Buch habe ich schon längere Zeit; es ist ausgezeichnet und wirklich sehr zu empfehlen. Der Verfasser wird aber ganz schön angefeindet! Man hat's nicht gerne, wenn jemand gegen den Strom schwimmt!

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2012 12:20

      Ohne mich wiederholen zu wollen.

      Der Nächste des christlichen Gebotes der Nächsten liebe ist nicht das Negerlein in Afrika sondern das Kind im eigenen Bauch, oder dem der Freundin oder der Tochter.

  13. Riese35
    17. August 2012 14:31

    Wenn diese Erkenntnis stimmt, müßte das ja gravierende Konsequenzen bei den Frauenquoten haben. Sieht man nämlich eine Frauenquote von etwa 50% bei wichtigen, politischen Positionen vor, und stehen andererseits nur die wenigen Promille oder weniger Radikalfeministinnen, die es bei uns gibt, für diese Positionen zur Verfügung (bis auf wirklich wenige, vereinzelte Ausnahmen wie z.B. Barbara Rosenkranz), dann kann man mit nahezu sicherer Wahrscheinlichkeit zumindest diese 50% mit ideologisch verschulten Radikalfeministinnen besetzten, denen Familie und Nachwuchs ein Greuel ist. Wie "konsequent" gerade die GrünInnen bei der Durchsetzung der Frauenquote bei den letzten Präsidentschaftswahlen waren, konnte man ja genauestens beobachten. Plötzlich war der Mann die bessere Lösung, weil es einmal eine Frau bis zur Kandidatur gewagt und geschafft hat, der Familie und Nachwuchs ein Anliegen war. Man sagt "Frauen" und meint "Linke St. Nikolaus und Schlaraffenlandpolitik".

    Mit diesem billigen, "demokratischen" Trick, dieser Augenauswischerei gelingt es der Linken leider immer noch ohne nennenswerten Aufwand, die konservativen, "friedliebenden" Einfaltspinsel der ÖVP und deren Anhängsel für eine linke Politik zu gewinnen, ohne daß diese es überhaupt mitbekommen. Mit diesen ÖVP-Frauen (Gehrer und Kauch-Kallat waren nur die Spitze des Eisbergs) und männlichen Schlafmützen ist sichergestellt, daß Österreich noch auf Jahrzehnte hinaus trotz einer rechten Bevölkerungsmehrheit linke Politik machen wird.

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2012 12:23

      Dem einfaltspinseligen Rotwähler mag man das ja noch durchgehen lassen.

      Aber den Funktionären der ÖVP nicht mehr.

      ÖVP : Österreichische umValler Partei.

  14. OMalley
    17. August 2012 14:05

    DIE ERFAHRUNG LEHRT, DASS DER ÜBERFRESSENE VOM CHOLESTERINSPIEGEL ANDERS SPRICHT ALS DER HUNGERNDE, DIE HURE ANDERS VON DER UNTERHOSE ALS DIE JUNGFFRAU. DIE AUSFÜHRUNGEN VON F R A U KKP SIND OHNE KENNTNISS IHRES IST-ZUSTANDS JOURNAILLE. SO SINNLOS WIE SONSTIGES VERALLGEMEINENDES BLA BLA . ZB: DIE DEUTSCHEN ETC

  15. Johann Scheiber
    • M.S.
      17. August 2012 14:33

      Ein hochinteressantes Interview! Wie die Welt von einem anderen Standort gleich ganz anders aussieht. Jetzt könnte man auch eine Erklärung für die bisher unverständliche Politik der Förderung einer bedingungslosen türkischen Zuwanderung nach Europa durch die EU finden. Sind das etwa Vorleistungen für zukünftige militärische Einsätze in Eurasien?

  16. Richard Mer
    17. August 2012 11:27

    In dem Zusammenhang moechte ich auf eine Studie von Wolfers und Stevenson hinweisen. Auch wenn die Gluecksforschung viel Unsinn produziert, so sind relative Bewertungen von Maennern und Frauen ueber die Zeit aus dem gleichen Land sehr glaubwuerdig. Die Schlussfolgerung ist, dass Frauen relativ zu Maennern seit den 60ern Jahr fuer Jahr ungluecklicher geworden sind.

    http://www.nytimes.com/2009/05/26/opinion/26douthat.html

  17. Rosi
    17. August 2012 11:11

    'So als hätte es nie die Emanzipationsbewegung gegeben, die mit vielen Kämpfen ein gleichberechtigtes Leben für die Frauen eingefordert hat und zum Teil auch verwirklichen konnte.'
    Hat sie nicht, jedenfalls nicht für alle Frauen. Für viele Teile der Zugewanderten ist Gleichberechtigung ein Fremdwort, und zwar beginnt das bereits bei Basisdingen, wo jeder zivilisierte Mensch zustimmt, daß gleiches Recht zu gelten habe, - das war und ist der Emanzipationsbewegung aber 'sowas von wurscht'. Was ja an sich sehr seltsam ist, und die Emanzipationsbewegung daher als eine zu Hinterfragenswerte darstellt. Denn wenn's die Emanzen nicht schon für die unterdrückten Frauen machen, was ja eigentlich der Fall sein sollte, dann zumindest aus Eigeninteresse, daß hier in Österreich für alle hier lebenden Frauen gleiches Recht wie für Männer gelten muß - denn der Teil der Zuwanderer, wo hierbei das größte Manko besteht, sind leider auch jene, die sich am schnellsten vermehren. Und irgendwann werden sie uns 'überrollen' - aber natürlich auch die Emanzen!

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Konrad Loräntz
      17. August 2012 16:14

      Aber die Zuwandererinnen können sich auf den goldenen Mutterhalbmond mit eingraviertem Ado äh Atatürk Konterfei freuen. Das entschädigt für Vieles.

  18. HJR
    17. August 2012 09:28

    Ich kann hier gar nicht ausdrücken, wie satt ich diese nicht endenwollenden und so ziel- wie ergebnislosen Diskussionen habe, die mit einer Argumentationsqualität geführt werden, welche jener der (auf sozialistischer Seite praktisch nicht vorhandenen) Fähigkeit des "sinnerfassenden Lesens" in nichts nachsteht.

    'Frauen waren "schon immer" die Reservearmee der Wirtschaft' Wann darf ich den Anfang von "schon immer" datieren? Beim Neandertaler? Beim Chromagnonmenschen?
    In der Steinzeit oder erst im Manchester-Liberalismus?

    '... macht ihnen die "Gesellschaft" die "Berufstätigkeit" schmackhaft' Muss ich mir die Gesellschaft als jenen Teil der Menschen vorstellen, welcher die Frauen "in die Berufstätigkeit" zwingen möchte? Woraus (nach Arostoteles - falls Sozialisten des Pisazeitalters den noch kennen sollten) zu folgern wäre, dass Frauen eben NICHT "zur Gesellschaft" gehören. (Vielleicht sollte man den Begriff der "Gesellschaft" genderistisch konsequent und richtig als das "Gemeinwesen der Männer (ohne Homophile und anders Abberative)" definieren und verwenden und dem die "Gefrauschaft" (inclusive aller geschlechtlich irgendwie anders orientierten - ich hoffe mich hier politisch korrekt ausgedrückt zu haben) gegenüberstellen, damit es nicht mehr zu solch unpräzisen und missinterpretierbaren Sätzen kommen kann).

    'Wenn Arbeitskräfte benötigt werden ...' Konnte der Mensch (mal gleichgültig, ob Mann oder Frau) jemals existieren ohne dass "Arbeitskräfte" (allerdings nicht unbedingt im Sinne der Marx'schen Definition) benötigt wurden?

    In sozialistischen Ganglien - so der Eindruck - wurde schon immer das vollzogen, was neuerdings "Experten" als die Folge von "PISA" befürchten: Die einseitige (und nur im Hinblick auf Prüfungstermine) hergestellte kurzfristige Erinnerung an in Skripten und (sonst unverstandenen) Lehrbüchern fettgedruckte "Merksätze", welche dann, wenn eine Frage gestellt wird, eruptiv aus den dadurch gereizten Gehirnwindungen hervorbrechen.

    Das ist auch der tiefere Grund, warum es sowohl mit Sozialisten, wie auch mit Muslimen keine dauerhafte, gemeinsame "multikulturelle" Gesellschaft geben kann: An beiden ist die Aufklärung im Sinne von "habe den Mut, deinen eigenen Verstand zu benutzen" deshalb vorübergegangen, weil sie ihren Verstand einfach nicht benutzen mögen (wenn man ihnen kulanterweise schon nicht abspricht, einen zu haben).

    • Charlesmagne
      17. August 2012 11:00

      Sorry die unten stehenden Sternchen waren für Sie gedacht!!!!

    • terbuan
      17. August 2012 17:14

      HJR
      Großartig, danke!******

    • cmh (kein Partner)
      18. August 2012 11:48

      Reservearmee ist ein Marxzitat. Mit dem will die KKPfeife demonstrieren, dass sie noch weiss, wo daheim der St.Marx steht und hängt.

      Inhaltlich ist das ein Nonvaleur. Wie der Rest von ihrem Geschwurbel auch.

  19. Konrad Loräntz
    17. August 2012 09:14

    Liebe Frau Imb
    Bei aller Wertschätzung der hausfraulichen Tätigkeiten, meine Schlapfen und "mein Bier" hole ich mir gerne selber. Ich geben Ihnen aber insofern recht, als man in einer guten Beziehung nicht immer fragt, was alles man denn tun müsse, um gerade einmal den gesetzlichen Vorgabe Genüge zu tun.

    • Konrad Loräntz
      17. August 2012 09:19

      Oh, das war natürlich als Antwort für ein anders Posting gedacht.
      Aber wenn ich schon mal "da vorne" stehe:
      KKP hat auch ein wenig recht! Kinder machen abhängig. Genau deshalb hat jede auf Fortbestand setzende Gesellschaft Regeln zum Schutz und zur Versorgung von Frau und Kind entwickelt. KKP nennt das wohl konservative Familienpolitik. Ihre Version von Fortschritt widerspiegelt sich in der geradezu ensetzlichen demographischen Entwicklung der autochtonen europäischen Bevölkerungen. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen, heisst es andernorts so treffend.

    • Brigitte Imb
      17. August 2012 09:39

      @ Konrad Loräntz,

      ach ja, natürlich, das Bier...., wie konnte ich darauf nur vergessen......:-)))

      Da könnte es allerdings zu Problemen kommen, denn das zapft mein "Geliebter" ohnehin besser selber, ganz einfach weil er's besser kann. (Wir sind im stolzen Besitz einer Bierzapfanlage in der Küche).

    • Charlesmagne
      17. August 2012 10:59

      ********************************

  20. Josef Maierhofer
    17. August 2012 08:52

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Kampfemanzen haben es schwer, wenn ihnen die Frauen an den Herd davonlaufen, weil es die Natur so will.

    Sie haben recht, Honiglecken ist Kindererziehung, Haushalt und Ehe auch nicht, natürlich nicht, aber es ist eine schöne Aufgabe, wenn man es mit Liebe macht.

    Die Industrie braucht sie nicht mehr, sagen Sie. Ich sage, die Partei hat ihnen forciert eingeredet, sie sollen lieber arbeiten und die Kinder abgeben. Den resultierenden Jugendhorror haben wir jetzt. Noch immer redet Frau Heinisch-Hosek, dass 'ihr die Frauen zu lange zu Hause bleiben'.

    Ich sage auch, dass die Frauen irregeleitet wurden und immer mehr erkennen, das auch Pillen Gift sind für ihren Körper.

    Sie behaupten, die Frauen wären dann abhängig vom Mann. Das kommt auf den Mann und die Frau an. Wenn wir Ihre heiß geliebten und parteiforcierten Mohammedaner hernehmen, mag das stimmen, aber auch da nur punktweise, wie eben bei uns auch.

    Wie sich die Menschen ein Miteinander einteilen, das sei bitte Privatsache und weder die Sache einer Partei, noch eines Staates.

    Wenn ich mir die jungen, noch unverdorbenen, Menschen mit ein bißchen Kinderstube ansehe, so sind sie genauso optimistisch und rollenmäßig natürlich eingestellt, wie wir das auch zu unseren Zeiten waren, wenn ich mir aber die Produkte der 'Krippenwirtschaft' und 'Ganztagswirtschaft' ansehe, wie haltlos und verdorben und vergiftet (auch im Hirn) die herumlaufen, so liegt es auf der Hand, dass die Frauen mit Hirn im Kopf beginnen nachzudenken.

    Nein, nicht die, in Ihren Jargon Ausbeuter-, Industrie, die auch durch die linken Machaloikes namens Gewerkschaftsaktionen zerstört wurden und daher die vertriebenen Arebeitsplätze nicht mehr ersetzen kann, weil zu teuer und anderswo billiger, nicht die Industrie ist schuld, sondern diejenigen, die diese perverse Hetze gegen Familie und Frau betrieben haben und noch immer betreiben. Bloß die Frauen fallen jetzt drauf nicht mehr rein.

    @ Dr. Unterberger

    Sie sprechen richtig die soziale Kompetenz der Frauen an, das ist tatsächlich so. Und die Natur hat es so gewollt.

    Ich kann ergänzen, je näher wir zur Natur zurückkehren, desto besser wird es uns gehen in jeder Hinsicht.

    @ Meine Meinung

    Wir haben nun die Suppe für 40 Jahre Fehlentwicklung und Frauenverhetzung auszulöffeln mit einer Jugendszene, die ihresgleichen sucht, von Devastierung, bis Rauschgift, Suff, Herumlungern bis harte Kriminalität haben wir uns alles damit eingehandelt, dadurch, dass Mütter nicht geschützt wurden und der Arbeit außer Haus preisgegeben wurden, dadurch, dass wir Frauen 'Emanzipation' eingeredet haben. Die emanzipieren sich nun reihenweise selber, weil sie erkennen, dass bescheideneres Leben gesünder ist für alle und vor allem auch für die Kinder.

    Es ist immer alles freiwillig, ob ich als Frau in einem Büro arbeiten will, oder am Bau, oder ob man die große Aufgabe von Kindern und Haushalt auf sich nehmen will, die Natur hat zweiteres vorgesehen, auch wenn widernatürliche Genossen anderes verkünden.

    Ich hoffe sehr, dass diese widernatürliche und perverse Partie endlich abgewählt wird.

    • Gandalf
      17. August 2012 10:15

      @ Josef Maierhofer:
      Ihrem gesamten Beitrag, insbesondere dem letzten Satz, ist 100%ig zuzustimmen.
      Ergänzend denke ich laut: Schön wäre es natürlich; aber die Chancen, dass wir den rot-grünen Schleim, der sich in Politik, Beamtenschaft, in jüngster Zeit auch Teilen der Wirtschaft, vor allem aber fast allen Medien über den gesunden Menschenverstand gelegt hat und ihn in absehbarer Zeit ersticken wird, doch noch loswerden können, werden von Tag zu Tag kleiner.

    • Charlesmagne
      17. August 2012 10:56

      ***************************

    • HJR
      17. August 2012 14:14

      Ebenfalls *************************!

    • terbuan
      17. August 2012 17:13

      JM
      *********!

  21. Markus Theiner
    17. August 2012 08:25

    Das ist das typische Problem der Feministen.
    Sie regen sich furchtbar auf, dass Männer den Frauen einreden was sie wollen sollen und was denn die allein seelig machende Lebensführung ist - und machen dann genau dasselbe mit umgekehrten Vorzeichen. Entscheidungsfreiheit für Frauen? Ja sicher. Aber wenn sie sich nicht richtig entscheidet, dann wurde sie offensichtlich manipuliert. Weil das kann und darf ja keiner wollen.

    Wenn Frauen am Herd stehen und Kinder aufziehen wollen, dann wollen die das nicht wirklich, sondern es ist ihnen alles nur eingeredet worden. Weil es ist ja auch keine Existenz, sowas. Und abhängig ist man auch total. Es ist ja völlig undenkbar, dass irgend ein Paar das Leben anders sieht denn als Geschlechterkampf und vielleicht alle Errungenschaften - von den Kindern bis zum Einkommen - als gemeinsame Erfolge versteht. Und wenn das nicht klappt gibt es ja leider auch überhaupt keine rechtlichen Ansprüche für Frauen, die den gemeinsamen Haushalt geführt haben.

    Wobei ja - wenn auch seltener - das ganze auch für Männer gilt. Nur stört es KKP nicht, wenn die ihre Erfüllung als Heimchen und nicht als Großverdiener finden. Obwohl das natürlich bei denen die gleichen Folgen hat. Wahrscheinlich weil es in der Statistik nicht so auffällt?

    Und weil ich es bei dem Thema einfach immer dazu schreiben muss:
    Emanzipation ist der Kampf um Gleichberechtigung, es soll jeder einzelne Mensch (und daher auch jede einzelne Frau) selbst entscheiden können. Egal mit welchem Ergebnis.
    Feminismus ist der Kampf um Gleichheit. Es soll in der Statistik keinen Unterschied mehr zwischen den beiden Geschlechtern (als Gruppen) geben. Was die einzelnen Personen wollen oder tun spielt kaum mehr eine Rolle.
    Radikalfeminismus ist der Kampf um die Besserstellung der Frau. Da spielen nicht nur die Individuen keine Rolle mehr, sondern nicht einmal mehr der statistische Vergleich mit den Männern. Geschlechterkampf pur.

    Wir brauchen mehr Emanzipationisten!
    (klingt scheußlich, aber die Kurzform "Emanze" ist zu negativ besetzt)

  22. Johann Scheiber
    17. August 2012 08:08

    Sehr geehrte Frau KKP. ich bin auch gegen die Bewegung "Zurück an den Herd", denn kochen können die Männer besser!
    Erwärmen könnte ich mich aber für die Bewegung "Zurück in die Küche". Aber alles auf freiwilliger Basis natürlich, und nur wenn garantiert Selbstbestimmung dahintersteht und auch nicht eine Spur von Geruch einer Ableitung von männlichen Wunschvorstellungen dabei im Spiel ist.

    • Anton Volpini
      17. August 2012 08:26

      "...denn kochen können die Männer besser!"

      Du wirst doch nicht von Fr. KKP das Verallgemeinern angenommen haben, Johann?

    • Johann Scheiber
      17. August 2012 09:43

      Anton, die Frauen können deswegen nicht mehr kochen, weil es die Emanzipationsbewegung schon lange verhindert, dass sie ihre Anlagen als Köchinen entwickeln können. So konnten die Männer ungehindert und konkurrenzlos drauflos- und an den Frauen vorbeikochen und beherrschen so heute praktisch weltweit die Herde.
      Die Emanzenbewegung hat - von Ausnahmen abgesehen - es nicht geschafft, aus den Frauen große Wissenschaftler, Künstler und Philosophen zu machen, hat aber dafür deren Domänen zerstört.
      Und noch eine Beobachtung aus dem Untergrund: Viele Frauen kochen nicht mehr wie ihre Mütter, trinken dafür aber wie ihre Väter.

    • HJR
      17. August 2012 14:16

      @Johann Scheiber
      ********************!

    • diko
      17. August 2012 18:09

      @Johann W. Scheiber
      ********************!

  23. Observer
    17. August 2012 07:26

    Endlich ein Thema, wo sich die emanzipierte und linke Frau KKP voll austoben kann. Leider verwechselt und vermischt sie viele Dinge und vor allem wird sie nie kapieren, dasss es zwischen Frauen und Männern auch biologische Unterschiede gibt.

    Tatsache ist, dass man von Fall zu Fall unterschiedlich beurteilen muss. Es gibt wirklich kinderreiche Familien, wo der Mann zu wenig verdient und es gibt auch alleinerziehende Mütter, welche Geld zum notwendigen Lebensunterhalt benötigen. Und schliesslich ledige Frauen, welche weder heiraten noch Kinder bekommen können oder wollen.

    Aber es gibt laut Statistik hunderttaussende Frauen, welche (meist mit mangelnder Ausbildung) sehr einfache Teilzeitjobs ausüben, die natürlich auch entsprechend niedrig entlohnt werden. Jeder von und kennt solche Frauen, welche dann neben Haushalt, Ehemann und Kindern zeitmässig ziemlich belastet sind. Wenn man diese Leute dann etwas genauer befragt, stellt man fest, dasss ein Grossteil des zusätzlichen Familieneinkommens für Dinge gebraucht werden, welche beim Zuhausebleiben nicht anfallen. Z.B. einen Zweitwagen (zur Erreichung des Arbeitsplatzes), Kinderbetreuung während der Abwesenheit von zuhause, mehr neue Kleidung, da weniger Zeit für Reparaturen, mehr Restaurantbesuche, da man abends oft zu müde zum Kochen ist usw. Und natürlich muss der Urlaub auch entsprechend finanziert werden, denn "man gönnt sich ja sonst nichts". Man darf aber nicht vergessen, dass die Wirtschaft ohne dieser billigen Arbeitsplätze nicht auskommen würde, daher auf diese Frauen angewiesen ist.

    Meine Töchter bzw. Schwiegertochter haben für den Kindersegen immer ca. 20 Jahre zuhause verbracht und sind erst dann in den erlernten Beruf (wieder) eingestiegen. In dieser Zeeit mussten sie eben Prioritäten setzen und haben manche ohnehin nicht erforserlichen Dinge eben nicht gekauft. Klingt zwar sehr altmodisch, aber es war ein besseres Familienleben und deren Nachwuchs konnte sich auch besser entwickeln.

    • Undine
      17. August 2012 09:24

      @Observer

      "....mehr Restaurantbesuche, da man abends oft zu müde zum Kochen ist usw."

      .....oder häufig einfach ein Anruf beim Pizzamann, der das Futter für die Familie ins Haus liefert. Abgesehen von den Bergen von leeren Pizzaschachteln, die da anfallen und die Müllgebirge höher und höher werden lassen ist man mit dieser beliebten Art der Verköstigung der Familie auf dem besten Weg, va aus den Kindern bloße Vielfresser zu machen, deren Geschmacksnerven verkümmern, während der "Umfang" stetig zunimmt und ihre Gesundheit ruiniert wird.

    • Undine
      17. August 2012 10:01

      So, zwischen meinem obigen Beitrag und dem jetzigen stand ich also in der so verpönten Küche und habe einen Strudelteig geknetet, der jetzt etwa 1 1/2 Std. der Vollendung als Marillenstrudel entgegenrasten muß. Arbeitsaufwand: 10 Min. kneten, Kosten für ca 50 dag Mehl (reicht für 5 -6 Personen) ein paar Cent, keine Konservierungsstoffe. Es wird der beste Marillenstrudel der Welt--das behaupten jedenfalls meine Kinder und Enkelkinder. Während des Knetens und der späteren Zubereitung können meine Gedanken frei umherwandern; ich bin ja meine eigene Chefin. :-)

    • HJR
      17. August 2012 14:20

      @Undine
      Allerdings bedarf es natürlich schon einer starken weiblichen Persönlichkeit, welche es schafft sich gegen die Sirenengesänge einer "Karriere" und einer politischen Emanzipation "für den Weltfrieden" auch noch die Freiheit zu gestatten, einen Marillenstrudel zu erzeugen!

  24. Anton Volpini
    17. August 2012 06:51

    Frau Krawagner-Pfeifer bleibt in guter Manier den linken Prinzipien treu.

    Zuerst verwechselt sie Ursache und Wirkung, denn wenn sich wieder vermehrt Frauen für Kinder und Familie entscheiden, und eine Umfrage dies bestätigt, so bleibt es noch immer der Wille dieser Frauen, und nicht eine Folge auf das Umfrageergebnis.

    Dann reduziert sie das diesseitige Leben auf reinen wirtschaftlichen Materialismus, der darin mündet, daß Selbstverwirklichung der Frau Unabhängigkeit (was immer das heißen soll) vom Mann bedeutet.

    Und schließlich macht sie genau das, was sie zuerst als Unart anprangert, sie stülpt den Frauen einen Gesellschaftstrent über, der diesmal halt notwendig ist, weil er vom linken Feministen Eck kommt.

    Stark sind diese Frauen, die diesem Meinugsbild widerstehen, und ihrem eigenen Lebenswunsch folgen!

  25. A.K.
    17. August 2012 02:35

    Ein Zitat vom Anfang der Neuzeit:
    PRINZIP UND FUNDAMENT
    Der Mensch ist geschaffen dazu hin,
    Gott Unseren Herrn zu loben, Ihm Ehrfurcht zu erweisen
    und zu dienen,
    und damit seine Seele zu retten.
    Die anderen Dinge auf der Oberfläche der Erde
    sind zum Menschen hin geschaffen, und zwar damit sie ihm bei der
    Verfolgung des Zieles helfen, zu dem hin er geschaffen ist.

    Hieraus folgt,
    daß der Mensch dieselben so weit zu gebrauchen hat, als
    sie ihm auf sein Ziel hin helfen, und sie so weit lassen
    muß, als sie ihn daran hindern.

    Darum ist es notwendig,
    uns allen geschaffenen Dingen gegenüber gleichmütig
    zu verhalten in allem, was der Freiheit
    unseres freien Willens überlassen und nicht verboten ist.
    Auf diese Weise sollen wir von unserer Seite

    Gesundheit nicht mehr verlangen als Krankheit,
    Reichtum nicht mehr als Armut,
    Ehre nicht mehr als Schmach,
    langes Leben nicht mehr als kurzes,
    und folgerichtig so in allen übrigen Dingen.

    Einzig
    das sollen wir ersehnen und erwählen, was uns mehr zum
    Ziele hinführt, auf das hin wir geschaffen sind.
    --------------------------------------------------------------------------------
    Hl. Ignatius von Loyola - Prinzip und Fundament
    --------------------------------------------------------------------------------
    Dieses Prinzip gilt für Mann und Frau auch noch heute; die menschliche Natur ist unverändert geblieben ebenso seine Zielsetzung. Daher muß je nach Situation ein Mann seinen Weg zu gehen versuchen, wie auch eine Frau – beide sollten dies aber auf diesem Fundament tun.
    Sollte sich dabei für sie eine Karrierechance ergeben, dann sollte sorgfältig deren Vor-und Nachteile erwogen werden. Dabei kann im Fall der Frau einerseits eine Karriere im Beruf anderseits aber auch eine Karriere „am Herd“ das Ergebnis einer richtigen Wahl sein.

    • HJR
      17. August 2012 14:26

      @ A.K.
      Wem Glaube gegeben, der kann natürlich glauben, dass der Mensch von Gott zu bestimmtem Ziele geschaffen ist. Der Nichtgläubige kommt allerdings ohne diese Prämisse bzw. mit deren Ersetzung durch Vernunft und Anstand (manche nenen's Moral) auch gut zurecht. Im Sinne von "Ockhams Messer" bevorzuge ich Letzteres.

    • A.K.
      17. August 2012 21:18

      @HJR
      Bezüglich „Ockhams Rasiermesser“, also „die simpelste und zugleich passende Erklärung ist vorzuziehen“, als Mittel um die Güte von Theorien zu prüfen, stimme ich zu.
      Für mich ist eine „Nichtexistenz“ Gottes einfach undenkbar. Entschuldigen Sie, wenn ich die Bibel zitiere: „Zur Erkennbarkeit Gottes besagt der Römerbrief (Röm 1,18ff.):
      „Gottes Zorn enthüllt sich ...Menschen, die die Wahrheit in schuldhafter Weise niederhalten. Ist doch, was sich von Gott erkennen läßt ihnen offenbar; Gott hat es ihnen kundgetan. Denn sein unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und Göttlichkeit sind seit Erschaffung der Welt an seinen Werken durch das Licht der Vernunft zu erkennen.“
      In moderner Sprache: Sieht man z.B. den wunderbaren Bau des menschlichen Körpers, die Wunder der Natur oder den Sternenhimmel (mit modernen astronomischen Mitteln), dann erkennt man ein alle menschlichen Vorstellungen überschreitendes Wesen, d.i. Gott und nicht ein zufälliges Zusammenspiel der Natur, dessen Herkunft niemand erklären kann. Gibt es aber Gott, dann ist er vor dem Menschen und es ist die Aufgabe des Menschen seinen Plan möglichst zu erkennen und diesem zu Folgen. Der Töpfer (Gott) bestimmt den Zweck des Gefäßes (Mensch) und nicht umgekehrt.

    • HJR
      18. August 2012 09:28

      @ A.K.
      Vorab: Selbstverständlich respektiere ich sowohl den Glauben an sich als auch gläubige Menschen in ihrem Glauben. Glaube i.S. von religiöser Überzeugung ist (zurecht) nicht nur ein geschütztes Rechtsgut sondern offenbar dem Menschen - seit wir etwas von ihm wissen können - immanent. Ebenso zu bejahen ist die gleichfalls geschützte Meinungsfreiheit, welche es gestattet und schützt, religiöse Überzeugungen öffentlich zu vertreten.

      'Für mich ist eine „Nichtexistenz“ Gottes einfach undenkbar', sagen Sie. Das, was wir hier als "Gott" bezeichnen, ist für mich keineswegs "undenkbar"; denn ich bin davon überzeugt, dass alles "Denkbare" auch den zugleich die Sphäre des "Möglichen" darstellt (die nicht mit der "Wirklichkeit" verwechselt werden darf, die sich aus dem gegenwärtig-faktischen Ausschnitt der "Möglichkeitssphäre" ergibt).

      Nach meinem "Denken" schließen Sie mit der Erklärung der Unmöglichkeit der "Nichtexistenz Gottes" daher z.B. auch aus, dass es andere Erklärungen für die (ofensichtliche) Existenz eines (astronomischen) Universums geben könnte.

      In diesem Zusammenhang macht mich ihre Textpassage 'Gottes Zorn enthüllt sich ...'besonders betroffen. Wie kann der, der mich (bzw. den Menschen) geschaffen hat und der als Einziger über mein Innenleben (Seele?) von Anfang an informiert gewesen sein muss, mir deswegen "zürnen", weil ich so bin, wie er mich erschaffen hat? Mal ganz zu schweigen von den Widersprüchlichkeiten der Gottesschilderungen im Alten und im Neuen Testament, die insgesamt nur ein Bild ergeben, welches unserer (gottgegebenen!) Vernunft und Ratio nicht mehr zugänglich ist.

      Der "wunderbare Bau" des menschlichen Körpers war wahrscheinlich zu allen Zeiten "Ansichtssache" (ich denke gerade an die "Venus von Milo", an "Twiggy" und die zeitgemäßen Abbilder der Überlebenden von Dachau - die Magersüchtigen; ich denke an die ungezählten Wracks, die "vollgedröhnt" oder auch nur "besoffen" in irgendwelchen dunklen Ecken unserer "Wirklichkeit" ihr Dasein fristen; ich denke an das offenbare Prinzip unserer Welt, in der das jeweils "Mächtigere" sich von den "Schwächeren" ernährt, indem es diese jagt, "ermordet" und auffrisst - und dieses Prinzip gilt offenbar universell von Lebewesen (zumindest unseres Planeten) bis hin zu den Sternen, Galaxien und "Schwarzen Löchern".

      Ich hoffe, ich konnte damit deutlich machen, wohin mich meine Erkenntnis von "Gottes wunderbarem Plan" geführt hat und wobei mir rätselhaft geblieben ist, warum ein so "allschöpferisches" Wesen, dem es doch möglich gewesen sein müsste, eine Welt zu schaffen, die auch dann zum Untergang verdammt wäre, wenn alle Menschen (außer mir) den einen Gott, den Sie meinen, erkennen würden und sich so verhielten, wie es "gottgefällig" wäre.

      Das führt mich natürlich auch gleich weiter, zu den verschiedenen Gottesvorstellungen bzw. Welterklärungsmodelle der verscheidenen Völker in verschiedenen Weltgegenden und ich erlaube mir einmal die Vermutung: auf anderen Planeten (auf denen "Gott" intelligentes Leben geschaffen hat) und die alle unmöglich gleichzeitig wahr sein können.

      '... dann dann erkennt man ein alle menschlichen Vorstellungen überschreitendes Wesen ...', sagten sie. Was "alle Vorstellungen überschreitet", ist eben "unvorstellbar", somit "undenkbar" und - i.S. meiner anfänglichen Ausführungen auch "unglaubbar" - und undenkbar + unglaubbar = inexistent!

    • A.K.
      18. August 2012 10:44

      @HJR:
      Gestatten Sie mir ein Urteil: Ihre Argumente sind sehr gut durchdacht und führen als Ergebnis zu einem gewissen Pessimismus –Kurzfassung (Zitat)„...das offenbare Prinzip unserer Welt, in der das jeweils "Mächtigere" sich von den "Schwächeren" ernährt“.
      Ja, man kann bereits bei der Geburt eines Menschen dessen unausweichlichen Tod absehen und auch hier zu einer völlig pessimistischen Weltsicht kommen. Solange eine solche Ansicht in Studierstuben behandelt wird, ist deshalb kein Erschrecken angebracht.
      Jeder Mensch kommt aber einmal in die Lage, daß sein eigenes Ende nicht eine theoretische Erkenntnis ist, sondern – falls er bei klaren Sinnen verbleiben konnte – ihm auch praktisch vor Augen steht. Dann ist er, von allen Mitmenschen verlassen (siehe Jedermann), alleine – ist er gläubig - dann alleine nur bis auf Gott, der ihn birgt – hat er nicht die Gnade des Glaubens – dann aber alleine mit dem Nichts. Daß Gott vielleicht existiert – mit der Betonung auf „vielleicht“ wird leicht akzeptiert. Wenn dies der Fall ist, warum sollte der allgütige und allwissende liebende Gott den von ihm geschaffenen Menschen dann nicht in dieser Grenzsituation bergend aufnehmen?

    • HJR
      19. August 2012 11:25

      @ A.K., 18.8., 10:44
      @ A.K., 18.8.12, 10:44

      In gewissem Sinne bedauere ich, dass meinen Versuch einer möglichst objektiven* und kompakten Darstellung der dem Menschen zugänglichen "Wirklichkeit" als Pessimismus einstufen - aber gut, diese Ihre Sicht ist eben so. Auch über die Gewissheit des Todes schon bei der Geburt eines Menschen habe ich bereits nachgedacht und muss Ihnen leider sagen, dass ich den Tod nicht als tatsächlich nicht als "Verlassensein (von allen Mitmenschen)" zu verstehen vermag; eher denke ich (mit gewissem Bedauern) daran, dass ich nach meinem Tod, den weiteren Lebensweg mir nahestehender und lieber Menschen nicht weiter werde verfolgen können.

      Was mich selbst betrifft, so bin ich der Ansicht, dass es ein "Selbst" nach dem Tode - nicht nur mangels mir zugänglicher Beweise** - nicht gibt***, sodass es in meiner mir nur mittels der Vernunft zugänglichen Welt nicht erlaubt sein kann auf andere Zugänge zu rekurieren (vgl. Ockhams Messer).

      Wenn Sie diese meine Ansichten als "in der Studierstube" abgehandelt einstufen, möchte ich (in aller Zartheit) darauf hinweisen, dass uns die "Studierstube" immerhin in die Lage versetzt hat, so nützliche bzw. schöne Dinge zu erfinden wie den Pflug aber auch das Schwert (ein Fortdenken dieser Entwicklung ist dem "Vernünftigen" erlaubt).

      Eine letzte Anmerkung (die Sie mir, bitte, verzeihen mögen). Ich kenne den "Jedermann" - aus einer Schauspielerfamilie stammend - seit frühester Kindheit, auch als Textbuch und zu meiner großen Freude (und unvergesslichen Erinnerung) durfte ich ihn vor ein paar Jahren in einer Sommertheater-Aufführung (südlich von Wien) live genießen. Wem da - bei aller konzedierten Gläubigkeit - angesichts eines in nicht unbedingt reinweißen (längeren) Unterhosen nach seiner Begnadigung aus einem wackelnden Sarg tretenden wieder auferstandenen Jedermann nicht gewisse Zweifel dämmerten ...

      Eine allerletzte Anmerkung: Ich denke durchaus, dass man die Welt auf verschiedene Weisen "anschauen" kann: Die "vernünftige" war hier ebenso Gegenstand wie die "Glaubenssicht" (und dann gibt es da noch eine "dunkle Seite", zu der angeblich die Psychologie mehr zu sagen weiß). Ob es jemals irgendwo gelingen wird, alle diese "Weltanschauungen" unter einen Hut zu bringen, wage ich angesichts der gegenwärtigen Bemühungen von Politik, Kommerz und Technik - und leider auch des Islams - ernsthaft in Frage zu stellen.
      ----------------------
      * Soweit es zulässig ist, dass ein nicht in der Gnade Gottes Stehender (und daher SEINE Wirklichkeit nicht erkennen Könnender) von "Objektivität spricht.
      ** Ich habe z.B. auch noch keinen schwarzen Schwan gesehen, "weiß" aber dennoch aufgrund von Zeugenaussagen - die sich von mir überprüfen(!) ließen, wollte ich das - dass es schwarze Schwäne gibt.
      *** Es ist mir eine monströs-abstoßende Vorstellung, als - aus Sicht des Glaubens - zwangsläufig(!) sündig gewordener Mensch auf unbestimmte Zeit (obwohl dieser Begriff nach dem Tod wahrscheinlich fehl am Platz ist) im "Fegefeuer" verweilen zu müssen um am Ende der Ewigkeit als Zwangsmitglied (wie in der Wirtschaftskammer) einer Lobpreisungsgesellschaft (oder jener der ewig Verdammten) angehören zu müssen, deren "Vorsitzenden" ich Zeit meines bewussten Lebens nicht kennen lernen durfte. Da ist mir meine Überzeugung, dass danach eben NICHTS mehr kommt, schon eine unsagbar huldvolle Beruhigung und beinahe möchte ich mich dazu versteigen, diese als die eigentliche "Gnade" bzw. "Begnadigung" nach dem Erleiden der "Lebensstrafe" bezeichnen. Und natürlich muss das jedem, der im Glauben steht, sogar mehr als "pessimistisch" erscheinen.

      Sloterdijk bezeichnet in einem seiner jüngeren Werke den Tod als Endpunkt bzw. Vollendung des "Zur-Welt-Kommens". Danach - so denke ich - verlässt man diese Welt eben wieder auf ähnlich geheimnisvolle Weise, wie man sie (trotz angeblicher technischer Klärung der Sache) betreten hat.
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • HJR
      19. August 2012 11:47

      @ A.K. - Nachtrag:
      Wenn ich Sie hier zu voll labern sollte, bitte ich um Verzeihung; aber kommt mir ein Gedanke, den ich ein wenig ausformulieren möchte:

      Die "vernünftige Weltsicht" benötigt offenbar zu ihrer Vermittlung die Sprache und die "religiöse" kann ebenso offenbar mit deren Mitteln nur höchst unvollkommen dargestellt bzw. vermittelt werden. Aber da ist noch ein Phänomen, das uns (die Menschen) bzw. mich "anspricht" bzw. "bewegt", ohne dass es des Wortes bedarf: die Musik*. Möglicherweise haben wir es da ja mit ähnlichen "Weltkonstellationen" zu tun, die beide verschiedene "Saiten" des Menschen anzuregen vermögen, obwohl die Quellen völlig unterschiedlichen und getrennten Sphären angehören. Und obwohl ich das "mit der Musik" aus eigener Erfahrung sage, muss ich gestehen, dass ich völlig unmusikalisch bin*. Das wäre wohl eine Analogie zu meiner Ungläubigkeit bzw. Unfähigkeit zu glauben.
      * Beim Bundesheer wurde ich immer bevor es hieß: "Ein Lied!" aufgefordert, nicht mitzusingen.
      ----------------------
      * Natürlich nicht alles, was sich unter diesem Begriff tummelt!
      ======================
      horst.rathbauer@gmx.at

    • A.K.
      19. August 2012 15:01

      @HJR
      Sie "labern mich hier nicht zu voll" und haben auch keinen Grund um Verzeihung zu bitten, sondern haben Ihre Gedanken meinen Ausführungen einfach gegenüber gestellt. Über diese Diskussionskultur können wir beide - auch bezüglich Niveau - eigentlich froh sein.
      Beste Grüße
      Ihr
      A.K.

  26. contra
    17. August 2012 01:23

    In erster Linie sollte der Lebensweg einer Frau auf FREIWILLIGKEIT beruhen und keinesfalls auf den Zeitgeist oder gar die Einflüsterung egoistischer, linker Kampfemanzen wie Frau KKP, welche ausschließlich die Selbstverwirklichung im Auge haben und Verantwortung für Kinder und Familie scheuen wie der Teufel das Weihwasser.
    Objektive Rahmenbedingungen für diese freie Entscheidung zu schaffen ist Aufgabe genug und wir hätten damit die wichtigste Voraussetzung für eine gerechte Familienpolitik erreicht.

    • Rainer (kein Partner)
      19. August 2012 08:00

      Der Kernsatz lautet: "Frauen wollen so wie Männer ein Leben, das sie selbst bestimmen können."
      Das ist natürlich heilloser Quatsch. Die treuesten Etatisten sind Frauen, die im Staat einen vorzüglichen Ernährer gefunden haben, der ihnen - von den bösen männlichen Unterdrückern erwirtschaftet - gibt, gibt, gibt. Dafür verzichten sie auf Selbstbestimmung, wählen SPÖ und Grün, folgen brav der sozialistischen Doktrin, wonach weiße europäische Männer für alles Übel auf der Welt verantwortlich seien (ausgenommen: Funktionäre der Baddei), das Christentum scheiße sei, dafür eine gewisse andere Religion ganz super (obwohl diese angeblich insbesondere gegenüber Frauen intolerant sei, was natürlich rechtspopulistischfaschistische Hetzpropaganda ist), und Eigenverantwortung, Leistung und Recht darauf, über seinen eigenen Besitz zu verfügen, ganz übel und pfui sei - schließlich weiß die Baddei, was für ihre Untertanen das Beste sei und sozial gerechte Umverteilung kommt ja gerade den Frauen sehr zugute, diese armen, von den Männern bewusst unterbelichtet gehaltenen Hascherln.
      Alles super in Österreich! Freundschaft!

  27. Brigitte Imb
    17. August 2012 01:10

    Jössas, die KKP hat die Umfrage, bei der Frauen für den"Herd" gestimmt haben, nicht so recht verstanden od. verdaut. Dieser Stil der Fragebeantwortung ist ja beinahe mit dem des Gesundheitsministers gleichzusetzen, der da kürzlich im ÖRF zu den gestellten Fragen keine Antworten gab, sondern irgend einen Unsinn daherschwafelte.

    Jawoll, die Frauen sollen den Männern wieder die "Schlapfen" bringen. Und in einer guten Beziehung tun sie das auch gerne.

    • Pumuckl
      17. August 2012 15:19

      @ Brigitte Imb 01:10

      " . . Stil der Fragebeantwortung . . "

      Ich denke, heute happert's am Stil der Fragestellung im Titel der SN-Kontroverse!

      DIE POST-MARXISTISCHE KAMPFPAROLE " KEIN ZURÜCK DER FRAUEN AN DEN HERD " WURDE DA ZUM THEMA GEMACHT.
      Wenn ich unten einige markante Merkmale des, " ach so unwürdigen Arbeitsplatzes Herd " aufliste, müßte man mir zustimmen:

      Das sozialistische Schreckgespenst für Frauen, DIESEN ACH SO
      " MENSCHENUNWÜRDIGEN "HERD GIEBT ES GAR NICHT MEHR ! ! !"


      Schauplatz: Bergbauerndorf, ca. 2500 Bürger, Volks u. Hauptschule, ein Pfarrer, ein Kaplan, Gemeindearzt, Schmalspurbahn, zwischen 1935 und 1950.

      Einige Eckpunkte im täglichen und jährlichen Fulltime-Job einer subjektiv glücklichen Herdfrau:

      ° 6:30h einheizen Frühstück und Schuljause für Kinder vorbereiten. Bäuerinnen mußten vorher schon um 5:00h oder früher zur Stallarbeit.
      ° Für Familie Frühstück anrichten und abräumen. Geschirr abwaschen und aufräumen.
      ° Boden kehren (es gab kaum Staubsauger), fast täglich einkaufen (es gab kaum Kühlschränke)
      ° Mittagessen zubereiten. Hausarbeit.
      ° Mittagessen servieren und abservieren, abwaschen aufräumen.
      ° Hausaufgaben der Kinder überwachen.
      ° Kleiderpflege. Es war damals noch selbstverständlich, daß z.B. Socken mit durchgewetzter Ferse "gestopft" wurden. Elektrische Bügeleisen waren nicht in allen Haushalten. Betreuung des wichtigen Gemüsegartens. Viele kleine Hausarbeiten.
      ° Abendessen zubereiten. Da alle Gerichte noch aus dem Rohstoff Lebensmittel und nicht aus halbfertigen Industrieprodukten hergestellt wurden, war der Zeitaufwand für das Kochen vielfach höher. Außerdem waren viele gesunde, wohlschmeckende sog. " Arme-Leute-Gerichte ", welche man heute z.T.
      gar nicht mehr kennt, besonders zeitaufwändig. All das erforderte umfangreiche, meist überlieferte Fähigkeiten.
      Abwaschen, aufräumen.
      Bäuerinnen mußten dann noch in den Stall.
      ° Nachdem den Kleinsten zum Einschlafen noch ein Märchen vorgelesen wurde,
      blieb diesen " verdammten HERDFRAUEN dieser Erde* " noch Zeit mit dem Ehemann und damals noch Vater aller Kinder, zu sprechen, oder ein Buch zu und trocknen lesen.

      Soweit der tägliche Ablauf des Herd-Frauen-Lebens. Dazu gab es noch im Jahresablauf wiederkehrende Arbeits-Höhepunkte dieser " mißhandelten " Herdfrauen:

      ° Umstechen und bepflanzen des Gartens im Frühjahr sowie abernten und einlagern im Herbst. Für Bäuerinnen dazu die Feldarbeit.
      ° Waldbeeren und Pilze sammeln, sowie einkochen oder trocknen derselben als Vorrat für den Winter. Für Bäuerinnen auch das Dörren des Obstes.
      ° Vor den Feiertagen das Zubereiten des Festgebäckes. Für die Bäuerinnen alle 2-4 Wochen das Brotbacken.

      Diese HERDFRAUEN waren im wahren Sinn dieses Wortes SELBSTVERWIRKLICHT und bis ins hohe Alter geistig und körperlich gesund !
      Ihre Kinder schafften oft einen erstaunlichen sozialen und bildungsmäßigen Aufstieg. Ihre Gesichter strahlen Abgeklärtheit und Weisheit aus.


      Vom Herde vertriebene, ach so intellektuelle Emmanzen hingegen:

      ° Fahren so rücksichtslos Auto, wie früher nur männliche Rowdys und scheuen auch nicht davor zurück, den Stinkefinger zu zeigen.
      ° Bekommen vermehrt Krankheiten, wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Burn-out, Raucherlunge, Alkoholismus u.s.w. welche man früher fast nur bei Männern kannte.
      ° Wenn sie ausnahmsweise Kinder haben, kann man wie im Fall der feministischen Säulenheiligen Johanna Dohnal über diese im Zusammenhang mit Rauschgift lesen.
      ° Ihre Gesichter signalisieren Frust und Enttäuschung.

      Was soll denn das postmarxistische Schreckgespenst " Zurück an den Herd " ?

      1.) Diesen " bedrohlichen " Herd an den man die Frauen zurückdrängen könnte gibt es so nicht mehr !
      Er ist durch die Technik und der von ihr veränderten Lebensweise verschwunden.

      2.) Der Wert jener Selbstverwirklichung, welchen jene Frauen erreichten, denen die Verheißungen der Emmanzipation zuteil wurden, ist zu hinterfragen !


      Übrigens bestätigt mein eigene Familie, daß mir selbst die Bildung der Frauen ein sehr wichtiges Anliegen ist. Eines meiner Kinder ist Ärztin.

      * eine Anlehnung an " . . wacht auf Verdammte dieser Erde . . ." aus der
      " Internationale "

      °

    • Pumuckl
      17. August 2012 15:28

      @ Pumuckl 15:19

      Diese sinnlose durchgehende Fettschrift in unteren Teil meines Kommentars hab ich nicht eingegeben! Das ist ein Fehler des Programms!

    • terbuan
      17. August 2012 17:24

      Pumuckl
      Danke, diese Frauen gibt es auch heute noch, ich kenne einige persönlich und schätze sie sehr. es ist kein Berbbauerndorf, nur ein Ort im Ausseerland, aber der Tagsablauf ist nicht unähnlich und beglückend dies miterleben zu können!
      Noch ist dieses Land nicht verloren!

    • Brigitte Imb
      17. August 2012 21:54

      @ Pumuckl,

      Sie glauben ja gar nicht wieviele solcher Frauen und Familien es auf dem Land noch gibt, die ähnlich wie damals leben und damit im großen und ganzen zufrieden sind. GsD!

      Ihre Schilderung entspricht auch inetwa meinem Aufwachsen. Der Vater war Tierarzt, die Mutter Bäuerin und wir hatten ein sehr baufälliges Bauernhaus. Als jüngstes von 3 Kindern bin ich nicht mehr ganz so hart zur Arbeit herangezogen worden als meine Geschwister, aber von Verhätscheln kann keine Rede sein. Das Internat war meine "Rettung" ;). Dank des guten Einkommens meines Vaters konnte das Haus und die Wirtschaft erneuert werden, aber nicht etwa, dass der Baumeister gekommen wäre und ruck zuck steht alles, nein, das war die "ewige" Baustelle und wir haben tgl. selber geschuftet. Da konnte sich Frau voll emanzipieren und mit den Mauerern u. Handwerkern fleißig arbeiten, Sa. u. So., und nebenbei die Landwirtschaft.
      Die Oma hat den Haushalt geschupft und war eine begnadete Köchin - herrlich -, daneben bestellte sie den Gemüsegarten und vieles mehr. SIE war eine glückliche Herdfrau.
      Naja, und die Ausbildung wurde auch nicht ganz außer acht gelassen. Der Vater vertrat die Meinung, jeder dürfe arbeiten od. erlernen was er wolle, wichtig war nur, daß jeder einer geregelten Arbeit nachgeht und seinen Lebensunterhalt reell zu bestreiten fähig wird. "Nixtun" wäre auf gar keinen Fall infrage gekommen.

      Unter all diesen Aufgaben, die die Familie sich teilte kam nie das Gefühl auf, daß Frauen diskriminiert wurden, und wir empfanden all die Hausarbeit als relativ normal (od. als Jugendlicher als gegeben) .

      Noch heute "garteln", backen u. kochen wir (Omas Schule, hmmm..), machen Saft und Marmelade......., sind berufstätig u. freuen uns am Leben usw. .. Die Jugend bekommt das vorgelebt - wenngleich in einem anderen Außmaß als vor 2 Generationen - und findet Gefallen daran.

      Die meisten meiner Bekannten halten es ähnlich, aber die FeministInnen versuchen uns einzureden wir seien doch so benachteiligt. Einfach nur bescheuert und ideologisch, völlig an der Realität vorbei.

    • Pumuckl
      18. August 2012 00:29

      @ terbuan 17:24 @ Brigitte Imb 21:54

      Danke für Ihre beiden Einwände, in denen Sie auf viele, Ihnen bekannte Frauen
      hinweisen, deren Geisteshaltung sich wenig von jener, der von mir beschriebenen Frauen aus der Zeit um den WK II unterscheidet.

      Aber daß sich durch die Technik die körperliche Beanspruchung im Haushalt für alle Frauen deutlich gemildert hat werden Sie doch eingestehen.

      Oder kennen Sie etwa heute noch eine Frau, die allwöchentlich, wie damals üblich, auf dem sog. Reibschemel kniend die Holz-Dielenböden noch mit einer Wurzelbürste naß "ausreibt"?

      Wenn die Technik auch den bäuerlichen Haushalt ganz wesentlich erleichtert hat,
      verblieben dort am meisten Ähnlichkeiten mit der von mir beschriebenen Zeit.
      DARUM HABEN ES AUCH BAUERN SO BESONDERS SCHWER, EINE FRAU ZU FINDEN.

      ABER IN EHEN, IN WELCHEN BEIDE PARTNER BERUFSTÄTIG SIND, IST DOCH DIE ARBEITSTEILUNG IM HAUSHALT LÄNGST NORMALITÄT ! Und wenn der Mann während der beruflichen Kinderpause der Frau mehr Überstunden macht, oder einer Nebenbeschäftigung nachgeht, sollte es normal sein, wenn die Frau den technisierten Haushalt alleine schafft. In solchen Haushalten fallen auch viele der von mir aufgezählten Arbeitsleistungen nicht mehr an.

      Deshalb kann ich das Geschrei der Kampfemanzen, daß die Frauen von einem ZURÜCK AN DEN HERD bedroht wären überhaupt nicht verstehen.

    • HJR
      18. August 2012 09:35

      @Pumuckl
      Danke! *********************!

    • HJR
      18. August 2012 09:35

      @Pumuckl
      Danke! *********************!






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