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Schmied und Platter, Fellner und Graf: eine Gegenstimme drucken

Unter Federführung des angeblich zu öffentlich-rechtlicher Qualität verpflichteten ORF häufen sich peinliche Beweise für die Banalisierung dieses Landes. Die politische Berichterstattung ist endgültig auf ein letztklassiges Seitenblicke-Format abgesunken. Ob es nun um Günther Platter, Claudia Schmied oder Graf Martin geht. Oder um die Fellnerschen Gossenmedien. Glückliches Österreich, wenn die von ORF&Co diskutierten Probleme die wahren Sorgen des Landes wären!

Beginnen wir mit dem Tiroler Landeshauptmann. Er hat ein Trainingslager der Fußballnationalmannschaft besucht und dabei den Fehler begangen, den dunkelhäutigen Spieler Alaba auf Englisch zu begrüßen. Dabei ist Alaba schon in Österreich geboren und als Beinahe-Teilnehmer des Champion-League-Finales zuletzt zu gewisser Berühmtheit unter Sportinteressierten aufgestiegen. Günther Platter hat ihn aber offenbar für einen noch nicht sprachkundigen Zuwanderer gehalten, der ob seiner Dribbelkünste vorschnell die Staatsbürgerschaft erhalten hat. Dieser Fauxpas ist journalistisch sicher einen lustigen Splitter auf Sport- oder Lokalseiten wert. Aber wenn der öffentlich-rechtliche Funk diese „Nachricht“ quer durch Zeit im Bild und alle Rundfunknachrichten schleppt, dann ist das einfach grotesk oder schon vorweggenommener Wahlkampf. Platter ist gewiss ein eher schwacher Landeshauptmann, den man aus vielen Gründen hinterfragen könnte. Aber sicher nicht wegen der – im Grunde fast sympathischen und jedenfalls mutigen Tatsache – dass er sich nicht für Fußball interessiert. Wenn der ORF ausgerechnet diese Lappalie breittritt, dann macht er sich selber läppisch.

Ebenso läppisch ist es, wenn sich der gleiche ORF und etliche andere Medien erregen, dass die zuständige Ministerin Claudia Schmied nicht beim Filmfestival in Cannes gewesen ist, obwohl an dessen Ende der Österreicher Haneke dort einen Erfolg feiern konnte. Dieses Tagebuch ist ja nun wirklich nicht als Mitglied des Anhängerklubs von Frau Schmied bekannt und hält sie aus mehreren gravierenden Gründen für rücktrittsreif: Aber das Tagebuch ist auch überzeugt: Die Minister der österreichischen Regierung sind nicht dazu da, um als Schlachtenbummler alle Filmfestivals abzugrasen. Solcher Spesentourismus ist schon im ORF schlimm genug, wo der Generaldirektor für einen Schlagerwettbewerb bis nach Mittelasien düst (obwohl die österreichischen Teilnehmer an jenem Bewerb schon lange vorher ausgeschieden sind).  Die Medien sollten sich mit den wirklichen Schmied-Skandalen befassen, nicht mit dem Verlangen des Herrn Haneke nach einem Aufputz seiner Ehrung.

Genauso lächerlich ist auch das bei der gleichen Gelegenheit medial verfochtene Verlangen der Filmproduzenten nach mehr Steuergeld. Die zweifellos erfreuliche Tatsache des Haneke-Erfolgs ist nämlich noch kein Beweis für eine unzureichende Filmförderung. Wenn überhaupt für etwas, dann eher für das Gegenteil. Und selbst wenn Hanekes Auszeichnung eine seltsame Folge unzureichender Finanzierung gewesen wäre, müsste sich langsam eines herumsprechen: Auch Kulturjournalisten sollten sich langsam damit abfinden, dass sich Österreich in nächster Zeit viel Wichtigeres als die derzeitigen Kulturbudgets nicht mehr leisten wird können.

Überhaupt das Mega-Thema der Medien ist eine Bassena-Geschichte um Martin Graf, den freiheitlichen Nationalratspräsidenten. Eine alte Frau glaubt sich durch ihn in seiner Rolle als Vorstand ihrer Privatstiftung geschädigt. Freilich: Die bisher bekannt gewordenen Indizien sind nicht gerade zwingend, diesen Vorwurf zu untermauern. Sie deuten eher auf mangelndes Wissen des Anwalts der Frau über das Stiftungsrecht. Dieses hat nun halt die Eigentümlichkeit, dass ein Stifter ab Stiftungsbeginn nie mehr über sein Vermögen verfügen kann. Solange ein Mensch auf diese Konsequenz ordentlich hingewiesen worden ist, und solange er nicht besachwaltert ist, muss er schon selber die Verantwortung für eine solche (Fehl-)Entscheidung tragen. Der Stiftungsvorstand wäre nur verantwortlich, wenn er fahrlässig oder gar vorsätzlich Schaden anrichtet, wenn er die Satzung der Stiftung nicht einhält. Aber das muss erst einmal bewiesen werden, was im Fall Graf alles andere als der Fall ist. Daher muss ich erneut – zumindest bis zur gerichtlichen Entscheidung über diese Vorwürfe – einen Politiker vor medialer Lynchjustiz in Schutz nehmen, den ich für jammervoll halte. Insbesondere wegen Grafs linkspopulistischer Haltung zu Universitätsthemen. Aber das erregt die angeblichen Qualitätsmedien dieses Landes lange nicht so wie die späte Reue einer alten Dame über eine eigene Fehlentscheidung.

Bleibt als letztes – etwas anders geartetes – Thema das Haus Fellner. Dieses hat in der dort üblichen Geschmacklosigkeit via einestwitterartigen News-Tickers vom Begräbnis jenes Buben berichtet, der vor ein paar Tagen von seinem Vater erschossen worden war. Ich verstehe alle, die sich darüber erregen. Ich halte es auch für durchaus legitim, jene Inserenten an den Pranger zu stellen, die noch immer die Fellner-Produkte finanzieren. Nur mit Verlaub: Deswegen eine Twitter- und Internet-Sperre für diese Medien zu verlangen, ist ein noch viel größerer Skandal. Meinungs- und Medienfreiheit beruhen halt nun einmal darauf, dass auch das veröffentlicht werden darf, was man zutiefst verachtet. Genau jene, die sich über relativ harmlose Dinge wie eine Vorratsdatenspeicherung erregen (wo ja nur angerufene Telefon- und Mail-Nummern, aber keinerlei Gesprächsinhalte gespeichert werden), werden plötzlich zu totalitären Oberzensoren, wenn ihnen dies aus ideologischen oder Konkurrenz-Gründen so passt.

Als problematischer Zensor hat sich in diesem Mordfall übrigens auch der ORF betätigt: Er hat den Zuschauern selbst die kleinste Andeutung vorenthalten, dass sich die tragische Tat unter Mitgliedern einer türkischen Familie abgespielt hat. Auch diesen Aspekt zu erwähnen wäre zweifellos Teil der Informationspflicht des ORF gewesen. Das ist etwas ganz anderes, als die Privatheit eines Begräbnisses unter besonders tragischen Umständen zu stören. Aber auch darüber ließe sich streiten: Denn selbstverständlich haben schon die Medien all jener Journalisten, die sich jetzt so politisch korrekt erregen, ausführlichst und Privatheit ignorierend über Begräbnisse in Mordfällen berichtet.

In der Twitter-Welt, wo die Begräbnis-Empörung ausgebrochen ist, die prompt von einigen Medien übernommen worden ist, scheint ein Virus kollektiver Hysterie zu grassieren.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Mai 2012 02:33

    Im Überschwang seiner politischen Agitation greift unser "Rotfunk" bereits zu den "plattesten" Mittel - ein einziges Armutszeugnis.

    Und abgesehen vom zum Glück vermiedenen Spesentourismus bezweifle ich, ob die Anwesenheit der schwer unter Druck stehenden Frau Minister Schmied tatsächlich ein "Aufputz" für Hanekes Ehrung gewesen wäre.

    Auch Martin Graf hat wie jeder Staatsbürger ein Recht darauf, die gerichtlichen Untersuchungen ohne Vorverurteilungen abwarten zu dürfen.
    Wenn sich der ORF einer Geschichte gegen einen FPÖ-Politiker annimmt, ist sowieso gesunde Skepsis angebracht. Sollten sich die Vorwürfe jedoch als berechtigt herausstellen, dann müßte der 3. Nationalratspräsident daraus mit Anstand die Konsequenzen ziehen.

    Nicht genug schätzen kann man das Eintreten des Tagebuchautors für das wichtige Gut der Meinungs- und Medienfreiheit, welches in unserem Land leider allzuoft zur Beliebigkeit für Opportunisten verkommt. Bitte, weiter so!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Mai 2012 08:29

    Ja, diese Unnötigkeiten und Parteiberichterstattung, diese Manipulationen, Hetze und Ablenkungen beherrschen Österreich, das wahrlich ganz andere Probleme hat als die Lügensippe vorspielt.

    Das 'Ösi'-Land beim steilen Abstieg markiert durch das heißlaufende Schuldenbarometer.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Mai 2012 08:06

    Also, werte Mit-Diskutanten.
    hier meine Persönlichkeits- und Antisympathie-Reihung der vier angesprochenen "Persönlichkeiten" (von "geht gerade noch" bis "abgrundtiefer Ungustl"):

    1) Platter: wirklich kein Geistesriese, jedoch relativ gut zum urigen Tirolervolk passend.

    2) Fellner: ein Schmierblatt-Fabrikant von der wirklich ungustiösen Sorte!

    3) Graf: der Mann war mir zunächst ganz sympathisch; inzwischen hat er alle meine
    Sympathien verspielt. Mein Finger geht nach unten!

    4) Schmied: diese Dame verdient meine volle Verachtung! Einseitig linksdrehend,
    überheblich, fehlurteilend, noch dazu mit unsympathischem Approach!
    Da ist die Wertung ganz klar: maximale Schlechtpunkte!

    Liege ich falsch mit meinen Wertungen? Über den einen oder anderen Punkt könnte man ja diskutieren; bei Punkt 4) bin ich mir der allgemeinen Zustimmung ganz sicher!

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLeoXI
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2012 09:50

    Es geht immer noch tiefer:
    (Allen Ernstes) ERSTE ZiB2 Schlagzeile von gestern:
    Schüssel lobt die Regierung Orban !
    (Irgendein staatlich alimentierter Skandalaufdeckeronkel hatte offenbar Zeit genug, sich zu einer ganz wichtigen Veranstaltung in Budapest zu setzen und dem ORF diese ungeheuerliche (strafrechtlich relevante ? Verbotsgesetz ? ) Entgleisung zuzuspielen. Paul Lendvai hat seine Befindlichkeit dazu abgesetzt. Was muss das vielgeprüfte Ö noch alles von der unsäglichen schwarz/blauen Regierung einstecken?
    Weitere Schlagzeile:
    Ein Künstler installiert einen Grasser Kopf aus Swarowski-Steinen und postiert ihn auf den Tel.-Abhörprotokollen. Wenn das nicht mindestens ebenso berichtenswert ist .....

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  1. Torres (kein Partner)
    01. Juni 2012 16:21

    Unterberger outet sich wieder einmal als großer Anhänger und Bewunderer des von Orwell beschriebenen totalen Überwachungsstaates (die "harmlose" Vorratsdatenspeicherung). In Richtung so eines Staates bewegen wir uns ja allmählich. Allerdings würden da zuallererst die Jounalisten geknebelt werden, was ja den Herrn Unterberger unmittelbar (be)treffen würde; so weit denkt er aber offenbar nicht. Bemerkenswert immerhin, dass er sich doch gegen die immer stärkere (sowohl gesetzliche als auch aufgrund der sogenannten "political correctness" sowie "Gendergerechtigkeit" aufgezwungene) Einschränkung der Meinungsfreiheit wendet. So ganz scheint er selbst nicht zu wissen, was er eigentlich will.

  2. Johann Glaser (kein Partner)
    01. Juni 2012 14:14

    Obwohl ich selbst auch absolut kein Fan von Passivsport bin, konnte ich mich der umfassenden ORF Berichterstattung über Günther Platters Schwenk ins Englische nicht erwehren. Allerdings habe ich noch in Erinnerung, dass er nicht wegen der Hautfarbe des Spielers auf Englisch zu sprechen begann, sondern weil er kurz zuvor den Spieler mit dem aus England stammenden und des Deutschen nicht mächtigen Trainer sprechen hörte und wohl angenommen hat, alle reden mit dem Spieler auf Englisch.

    Diese Begebenheit an sich ist eine nette und lustige Anekdote. In ihr steckt praktisch nur die Unwissenheit über Fußball von Günther Platter.

    Die inszenierte Berichterstattung und die geheuchelte Aufregung hingegen ist absolut ekelhaft. Wen man nicht mit Kritik gegenübertreten kann, über den macht man sich lustig. Typische Schmutzkübelkampagne, ein bisschen Dreck wird schon hängen bleiben. Und viele kleine Nadelstiche führen letztendlich auch zum Ziel. Traurig wie hinterhältig hier vorgegangen wird.

  3. AppolloniO (kein Partner)
    01. Juni 2012 11:42

    Interessant die Diskussion ob Platter nun ein Trottel ist oder nicht, oder ob man den Faux Pas unter "Peanuts" einreihen sollte. Eines steht wohl ausser Streit:

    Da wollte ein LH-Mann Bonuspunkte beim fußballnärrischen Volke sammeln. Danach stellte sich sein Nichtzugang zu diesem Thema heraus. Das nennt man Nicht-authentisch-sein! Aus Marketing Gesichtspunkt eine Todsünde. Für`s Volk nur "bled".

  4. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    01. Juni 2012 10:00

    Wenn der Landeshauptmann ein Volltrottel ist, warum sollte man das bitte nicht breit kommunizieen? Die Wähler haben ein Anrecht darauf, sowas zu erfahren.

    • cmh (kein Partner)
      01. Juni 2012 10:09

      Ich bin glatt ergriffen von Ihrer Menschenkenntnis, aus einer falschen aber nachvollziehbaren Fehleinschätzung auf die Volltrotteleigenschaft eines Menschen schließen zu können.

      Das Posting beweist nur die bereits weit fortgeschrittene Banalisierung unserer Ansichten. Richtig machen kann man es dabei gar niemandem mehr. Spricht einer Englisch ist es nicht recht und spricht er kein Englisch ist es auch nicht recht. Streng genommen könnte man dem Fussballer, wie war gleich sein Name, vorwerfen, dass er nicht in der Lage war, dem Landeshauptmann auf Englisch zu antworten.

      Ich persönlich würde ja allen Profifussballern gleich welcher Hautfarbe nur Bananen reichen oder Glasperlen, aber sicher kein Geld. Dann würden sie was Gescheides lernen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. Juni 2012 10:17

      Das Platter ein Volltrottel ist, führt er uns aber auch schon seit 10 Jahren vor, da reicht meine Menschenkenntnis...

    • H&M (kein Partner)
      01. Juni 2012 11:15

      Platter hat oft genug bewiesen, dass er eine Dumpfbacke ist. Nicht gerade das schärfste Messer in der Bestecklade oder die hellste Birne im Luster. Einfach 2 Dosen weniger als ein 6er-Tragerl. Dass er Alaba mit "How do you do?" angesprochen hat, läßt auch vermuten, dass er seit der Hauptschule kein Englisch mehr gesprochen hat.

    • cmh (kein Partner)
      01. Juni 2012 11:20

      Also was jetzt?

      Ist er ein Volltrottel dessen Volltrotteligkeit kommuniziert werden muss, weil ihn andere Volltrottel an die Macht gebracht haben oder ist er ein Volltrottel, dessen Volltrotteligkeit an der Begegnung mit einem anderen Volltrottel, pardon starkpigmentierter Berufsfussballer aus Österreich, den übrigen Volltrotteln demonstriert werden muss?

      Warum darf eigentlich Jedermann einen Berufspolitiker einen Volltrottel nennen, also das tun was dem gleichen Jedermann z.B. Ihnen gegenüber verboten ist? Hängt es vielleicht mit der Ausübung dieser Tätigkeit als Beruf zusammen?

      Ich glaube jedenfalls, dass die Zustimmung oder Ablehnung eines Politikers auf sachlicher Grundlage, untermauert von Argumenten zu erfolgen hat.

  5. LeoXI (kein Partner)
    01. Juni 2012 09:50

    Es geht immer noch tiefer:
    (Allen Ernstes) ERSTE ZiB2 Schlagzeile von gestern:
    Schüssel lobt die Regierung Orban !
    (Irgendein staatlich alimentierter Skandalaufdeckeronkel hatte offenbar Zeit genug, sich zu einer ganz wichtigen Veranstaltung in Budapest zu setzen und dem ORF diese ungeheuerliche (strafrechtlich relevante ? Verbotsgesetz ? ) Entgleisung zuzuspielen. Paul Lendvai hat seine Befindlichkeit dazu abgesetzt. Was muss das vielgeprüfte Ö noch alles von der unsäglichen schwarz/blauen Regierung einstecken?
    Weitere Schlagzeile:
    Ein Künstler installiert einen Grasser Kopf aus Swarowski-Steinen und postiert ihn auf den Tel.-Abhörprotokollen. Wenn das nicht mindestens ebenso berichtenswert ist .....

  6. jump (kein Partner)
    01. Juni 2012 09:50

    Nein, Herr Unterberger! Wenn der 3. Nationalratspräsident einer ihm vertrauenden alten alleinstehenden Dame eine dubiose Stiftungskonstruktion einredet und sich in höchst aufklärungsbedürftiger Weise als Stiftungsvorstand betätigt(seine Handlungen sind allseits bekannt), so ist das KEIN Bassena-Thema sondern ein ausgemachter Skandal! Sich hier auf ein laufendes Gerichtsverfahren auszureden(noch dazu, wenn es um eine 90jährige Frau geht),wird auf Dauer nicht genügen!!

    Derartige Aktionen werden auf die sogenannten Protestwähler auch nicht unbedingt einen förderlichen Eindruck machen!

    • Trollfresser (kein Partner)
      01. Juni 2012 10:35

      Richtig jump!

      Wenn Du Deinen Erguss zu Ende denken würdest, dann täte Dir vielleicht auffallen, dass Du damit forderst, alle ab einem gewissen Alter zu besachwaltern. Oder nur noch Geschäfte zuzulassen, die ein Gewinn sind.

      Allerdings hast Du recht, es ist kein Bassena-Thema, sondern es wäre ein Fall für eine unabhängige Justiz. So ist es nur ein Thema für den ORF und dem wird alles was er bringt zum Bassenathema.

      Den Vogel der Idiotie hast Du aber damit abgeschossen:

      "Sich hier auf ein laufendes Gerichtsverfahren auszureden(noch dazu, wenn es um eine 90jährige Frau geht),wird auf Dauer nicht genügen!!"

      Na was denn sonst? Einrichtung eines Summarissiums der ORF-Femegerichtsabteilung wenn alte Damen dabei involviert sind?

      Aber loben möchte ich Dich schon. Du hast Dich für einen Rottroll redlich bemüht. Hat halt nicht ganz gereicht.

    • H&M (kein Partner)
      01. Juni 2012 11:17

      Genau! Graf ist ein hochanständiger Mensch, der bis heute seinen Überzeugungen treu geblieben ist. Nur deswegen wird er vom linxlinken Pöbel angepinkelt.

  7. numerus clausel (kein Partner)
    01. Juni 2012 09:14

    1. Platter versucht sich wenigstens in englischer Sprache, wie wäre das beim Faymann ausgegangen?
    2. Schmied hätte sich dort nur für sich selbst Sympathiepunkte abholen können, hätte den Erfolg Hanekes geschmälert.
    3. Graf hat vom juristischen Standpunkt aus mit der Gründung der Stiftung für die alte Tante nichts falsch gemacht. Ebenso war die Einbringung weiterer Grundstücke rechtens. Ich denke, die alte Dame wollte ihren Besitz vorm Zugriff ihrer Verwandten in Schutz bringen, in ihrem hohen alter geht das schnell mit einer Sachwalterschaft und Abschiebung in ein Heim und die lieben Verwandten reißen sich das Vermögen unter den Nagel.
    Über die Beträge, die sie monatlich erhält, lässt sich streiten, das wird aber alles in der Stiftungsurkunde genau geregelt sein. Wenn das Vorgehen von Graf dem Stiftungswunsch entspricht, dann kann die alte Dame nichts dagegen machen, außer sich für den Zeitpunkt der Gründung als unzurechnungsfähig zu erklären, aber dann ist sie schneller in einem Heim als sie schauen kann.
    Natürlich macht so eine Geschichte in der Öffentlichkeit viel her, wenn eine Alte angeblich über den Tisch gezogen wird und so eine böse Stiftung ihr alles weggenommen hat. Der Großteil der Bevölkerung versteht eben den Sinn und Zweck einer Stiftung nicht. Ebenso das Märchen, dass man in einer Stiftung das Vermögen "parkt" und keine Steuern bezahlen muss. Jeder, der diesen Blödsinn glaubt, sollte sich genauer informieren, da käme für viele eine große Erleuchtung.
    4. Was soll man über Fellner sagen: Wenn´s dem Faymann was gebracht hätte, dann wäre dort ein Kranz vom Kanzler persönlich gelegen und Fellner hätte über dessen Beschaffenheit stundenlang in höchsten Tönen geschwärmt.

  8. Neppomuck (kein Partner)
    01. Juni 2012 08:44

    Mannichl-iebe die dämlichen Linken, die glauben, sich vor einem längst fälligen Bedeutungsverlust durch derartige Manipulationen mo-schitzen zu können.

    Wenn man bedenkt, wie erfolgreich die Jungs damit sind ...

  9. Pete Sahat (kein Partner)
    01. Juni 2012 02:09

    OT:
    Hat jemand gerade so wie ich die Propagandasendung (anders kann man sie gar nicht mehr bezeichnen) ZIB 24 gesehen? Unglaublich, wie einseitig die Berichterstattung inklusive Gespräch mit einem "Experten" war:
    http://tvthek.orf.at/programs/1225-ZIB-24
    Habe ich schon erwähnt, dass ich dafür bin, die ORF-Zwangsgebühren abzuschaffen?

    Zu Graf:
    Eine gute Figur macht er bei der Sache nicht. Natürlich spielen da Eigeninteressen eine Rolle. Wer macht sich sonst -gänzlich ohne Vorteile- die Mühe ehrenamtlich Stiftungsvorstand zu werden? - Die neuen Berater von Frau Meschar sicher nicht. Ob die Käufe/Verkäufe der Stiftung eine win-win oder win-lose Situation waren, werden Gerichte entscheiden. Da traue ich dem Standard und unserem Staatsfunk keine objektive Haltung zu. - Tut mir leid.
    Zu gute halten muss ich Martin Graf noch, dass nicht er mit der Idee einer Stiftung auf Frau Meschar zugekommen ist, sondern umgekehrt. Dass sie im Nachhinein natürlich von nichts eine Ahnung gehabt hat und viel zu wenig Geld bekommt ist auch klar.^^
    Warum ich der Aussage "Bassena"-Geschichte voll zustimme:
    1. Es gibt wirklich schlimmere Probleme mit der sich Österreich/Europa zu befassen hat!
    2. Wie viel Aufmerksamkeit würden die Medien so einer Geschichte widmen, wenn es um einen ranghöheren roten oder grünen Politiker gehen würde...

  10. Carlo (kein Partner)
    01. Juni 2012 01:18

    Ich stimme Ihnen in einigen Punkten durchaus zu, die Alaba-"Affäre" ist geradezu lächerlich. Wer von den hysterischen Twitter-Journalisten hätte ihn denn selber erkannt? Das ist ja nur mehr peinlich, was die wegen so einer Lappalie aufführen.
    Fellner halte ich für einen Opportunisten, er würde wahrscheinlich alles schreiben oder sagen, was ihm irgendwie nützlich für sich selber erscheint. Irgendwie langweilig und ermüdend, doch trotzdem nicht ungefährlich. Also hinschauen!
    Martin Graf, na ja, ist gewiss nicht dumm, aber meiner Ansicht nach verschlagen.

  11. starwatch (kein Partner)
    01. Juni 2012 00:25

    Der "libertus" hat wieder den Monatssieg errungen!
    Mit 650 3*-Bewertungen haben die Adoranten wieder einmal die ewig gleichen Banalitäten dieses Posters bewertet, Gratulation!
    Es ist ein Armutszeugnis dieses Blogs, dass solche Primitiv-Beiträge immer noch die Bewertungen anführen.
    Was sollen sich wirklich gute Poster wie Anton Volpini, Helmut Oswald, Josef Maierhofer, Brechstange, Horst Rathbauer, Wertkonservativer, Johann Scheiber und andere denken? Am besten sie nehmen dieses Kasperltheater überhaupt nicht mehr ernst. Dem Autor sollte dies auch sehr zu denken geben.

    • H&M (kein Partner)
      01. Juni 2012 00:46

      "libertus" postet fast immer als erster und verleiht sich selbst höchste Bewertungen mithilfe seiner Sockenpuppen (jeder Partner kann 5 Identitäten verwenden). Wenn man jedesmal von Anfang an die Spitze einnimmt, vergeben die anderen, dem Herdentrieb gehorchend, ebenfalls 3 ***. Mein Rat: Diese Kindereien einfach ignorieren.

    • Pete Sahat (kein Partner)
      01. Juni 2012 01:28

      Als Nicht-Sternderl-gebender just my 2 cents:

      1. Ob es für Sie Banalitäten sind oder nicht, für die Leser ist es anscheinend nicht so.
      2. Man beachte auch, dass die Gesamtanzahl der Sternderl klarerweise stark mit dem Zeitpunkt des Postings korrelliert, und dass sie wenig über die Durchschnittsbewertung aussagt.
      3. Ich denke Poster wie Anton Volpini usw. sind darüber erhaben ob Sie die Rangliste anführen oder nicht.

    • GOP
      01. Juni 2012 08:59

      Die 6er-Bewertungsskala wird kaum richtig ausgenützt und wie Sie richtig erwähnen, wird der Frühposter durch das genannte "Herdenvieh-Syndrom" immer stark überbewertet. Übrigens: auch wenn man 5 Nicknames hat, kann man immer nur eine Bewertung abgeben. Eigenbewertungen sollten durch das Blogprogramm unmöglich gemacht werden. Mir wäre überhaupt eine andere Art als "Zusammenfassung" der vielen Postings lieber. Aber vielleicht wird im Rahmen einer Umstellung dies alles verbessert werden?

    • FFC-ätzer (kein Partner)
      01. Juni 2012 15:42

      Der einzige, der im Kreis hupft, weil er nie den Monatssieger erreicht, sondern oft nur 1/2-Sternderl, ist der Wertkonservativler. Allen anderen ist diese Sternderlvergabe sicher wurscht.

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2012 17:54

      Na ja, FFC-Ätzer!

      Schaun's halt einmal in die Stockerlwertungs-Liste seit Beginn des Vorjahres:
      gar so unzufrieden muss ich mit "meinen" Wertungen ja nicht sein!
      So wurscht wird etlichen anderen die Sternderlwertung auch nicht sein, sonst gäbe es nicht so viele qualitätsposter im Wettbewerb (anders kommt man halt kaum auf's Podiest)!!!

      Die Vernaderer des Sternderl-Bewerbes: für mich ziemlich armselige Neidhammel aus der Sektion "Antisportler und Spaßverderber"!
      Alles klar, Herr Kommissar?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2012 17:55

      Berichtige:
      "Qualitätsposter" und "Podest"!

  12. Haider
    31. Mai 2012 23:05

    Da gab es ein grandioses Architektenteam Helmer und Fellner, das österreichische Theaterbau-Architektur in der ganzen ehemaligen Monarchie prägte. Noch heute werden diese Bauten bei Stadtführungen immer besonders lobend hervorgehoben. Der Küniglberg ist angeblich nach wenigen Jahrzehnten eine Ruine, diese Theaterbauten werden nach mehr als 130-140 Jahren noch immer gepriesen. Und dann gibt es einen Namensvetter Fellner, der uns jetzt nach wenigen Jahren schon den Nerv zieht. Jeder des Lesens kundiger Österreicher hofft, daß uns ÖSTERRREICH möglichst bald erspart bleibt. Dieses Printmedium ist für einen kultivierten Österreicher ein Brechmittel.
    Was rund um Martin Graf an Lug, Täuschung und primitivster Menschenhatz betrieben wird, spottet jeder Beschreibung. Eine vor Haß triefende marxistische Jagdgesellschaft betreibt mithilfe bestochener Medien übelsten Rufmord - und das seit Jahren! Auch diese Art von Journalismus erzeugt beim unvoreingenommenen Leser üblen Brechreiz.
    Ich kann nur hoffen, daß ab der nächsten Legislaturperiode die Abwahl eines Nationalratspräsidenten mit Zweidrittelmehrheit möglich werden wird. Die FPÖ wird sich mit einem Stimmenanteil von über 33 % gegen jeden Rufmord wehren können. Die Grünen werden mit einem Stimmenanteil von 8% höchstens weinen/randalieren können - aber politisch im längst verdienten Ausgedinge ihr Dasein fristen. Demokratie wird künftig vom Volk und nicht vom Politbüro ausgehen. Der Wähler wurde mündig!!!

  13. byrig
    31. Mai 2012 21:40

    wieder ein unterberger-beitrag,der aufklärend,informativ und ziemlich vollständig ist,sodass ich eigentlich keinen weiter erhellenden kommentar schreiben muss.das übrige haben die vorherigen mitblogger erledigt.
    allerdings ein hinweis o.t.:sehenswert auf you tube prof.kevin macdonald mit "culture of critique".bemerkenswertes interview,über 1 h,erhellend,zumindest zum nachdenken warum es die o.c. gibt,die massenzuwanerung etc.
    naja,englisch sollte man gut beherrschen,aber wenn,dann ist es ein aufklärendes vergnügen.

  14. Rosi
    31. Mai 2012 14:17

    'In der Twitter-Welt, wo die Begräbnis-Empörung ausgebrochen ist, die prompt von einigen Medien übernommen worden ist, scheint ein Virus kollektiver Hysterie zu grassieren.'
    Die kollektive Hysterie liegt bei 'Twitter' in der Natur der Sache, denn eine Bedeutung von 'twitter' ist 'aufgeregt schnattern'.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  15. Xymmachos
    31. Mai 2012 10:22

    Das mit dem Alaba hätte einigen anderen SpitzenpolitikerInnen - insbesondere dem Faymanderl - nicht passieren können. Mangels ausreichender Englischkenntnisse.

  16. Josef Maierhofer
    31. Mai 2012 08:29

    Ja, diese Unnötigkeiten und Parteiberichterstattung, diese Manipulationen, Hetze und Ablenkungen beherrschen Österreich, das wahrlich ganz andere Probleme hat als die Lügensippe vorspielt.

    Das 'Ösi'-Land beim steilen Abstieg markiert durch das heißlaufende Schuldenbarometer.

  17. Roland Wagner
    31. Mai 2012 08:15

    Landeshauptmann Platter ist keine Leuchte. Der Erwerb des Jagdscheines als aktiver Landeshauptmann beweist fehlendes Unvereinbarkeitsbewußtsein in höchstem Ausmass.

    Sein aktueller Fauxpas ist die gerechte Strafe für die Geilheit von Politikern nach mediengerechten Fotos. Kein Möbelhaus kann ohne Landeshauptmann eröffnet werden, kein Rummel ist zu blöd, als dass das Landesoberhaupt mit irgendwelchen C-Promis in die Kameras grinst. Jetzt hat endlich einmal einer die Rechnung dafür serviert bekommen. Es trifft außerdem keinen Falschen.

    Martin Graf hat andere Qualität. Man muss es nämlich so sehen: da schwatzt einer der ranghöchsten Politiker des Landes einer vermögenden alten Dame eine Privatstiftung auf, die diese eigentlich nicht benötigt. Dann installiert er sich und seine Parteifreunde im Vorstand. Anschließend erwirbt die Stiftung das Objekt, in dem sein Bruder mehr schlecht als recht eine Gaststätte betreibt. Und schlußendlich siedelt sich in den Räumlichkeiten der Stiftung ein Medienunternehmen an, das vom Stiftungsvorstand betrieben wird.

    Ob die alte Dame ausreichenden Ertrag aus der Stiftung erhält, ist meines Erachtens zweitrangig. Und auch, ob sich der Stiftungsvorstand an die gesetzlichen Vorgaben hält - andernfalls die Anwälte der alten Dame längst einen Weg gefunden hätten, den unliebsamen Vorstand per Gerichtsbeschluss abberufen zu lassen. Der Streit währt ja nicht erst seit letzter Woche.

    Ich halte diese Vorgehensweise politisch für unvereinbar und moralisch für untragbar. Martin Graf hat das Amt des Dritten Nationalratspräsidenten nicht nur dann inne, wenn er im Hohen Haus seinen Aufgaben nachkommt. Er repräsentiert dieses Amt, eine der höchsten Funktionen der Republik, in Permanenz. Solange er als Präsident gewählt ist, ist er immer Präsident, nicht nur von neun bis fünf.

    Und damit beschädigt er mit seinem Vorgehen dieses Amt nachhaltig, politisch und moralisch.

    Durch den erhöhten Bezug des Präsidenten - auf Ebene eines Staatssekretärs - sind jegliche Tätigkeit neben diesem Amt per Gesetz ausgeschlossen. Und wenn man bestbezahlt im Dienste der Öffentlichkeit steht, sind persönliche Vorlieben hintanzustellen. Das gilt für einen Landeshauptmann ebenso wie für den dritten Präsidenten des Nationalrats.

    Die Selbstbevorzugung des dritten Präsidenten des Nationalrats in seiner Funktion als Vorstand einer Privatstiftung durch diese Privatstiftung ist ein beispielloser Akt fehlenden politischen Verständnisses. (Dass Graf argumentiert, seine Tätigkeit als Stiftungsvorstand ehrenamtlich und eunentgeltlich auszuüben beweist nur zusätzlich, was für ein Nebochant der ranghöchste Politiker des dritten Lagers ist.)

    Martin Graf beschädigt mit seiner Vorgehensweise das Amt in nicht wieder gut zu machender Weise. Der Vertrauensverlust in demokratische Institutionen wird weiter sinken. Jeder, der das nicht sieht, ist rücktrittsreif.

    Ich stelle mir die Frage, ob sich wirklich niemand mehr der Bedeutung des Amtes und der Aufgabe bewußt ist, wenn er in ein solches gewählt wird. Es geht, über alle Parteigrenzen hinweg, nur mehr um den persönlichen Vorteil.

    Beruhigend ist lediglich, dass das Unterminieren demokratischer Einrichtungen durch Martin Graf nicht politisch intendiert, sondern auf reine Geldgier zurückzuführen ist.

    • Roland Wagner
      31. Mai 2012 09:35

      Zu Schmied und vor allem zur Fellnerei erübrigt sich jeglicher Kommentar.

    • Herby
      31. Mai 2012 09:38

      @ Roland Wagner

      MEINE VOLLSTE ZUSTIMMUNG ZU IHRER MEINUNG ÜBER MARTIN GRAF!!!

      @ Dr. Andreas Unterberger

      "Bassena-Geschichte um Martin Graf, den freiheitlichen Nationalratspräsidenten"

      Ich halte es das ganz und gar nicht für eine "Bassena-Geschichte":

      - Graf's Vorgänger (ebenfalls FPÖ) Wilhelm Brauneder rät ihm zum Rücktritt vom Amt des NR-Präsidenten: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/760772/Grafs-Vorgaenger-Brauneder-FPOe-raet-ihm-zum-Ruecktritt?from=suche.intern.portal - und das bei einer "Bassena-Geschichte"?

      - Weil es bereits die österr. Innenpolitik beschäftigt und zu einer Gesetzesänderung mit Zweidrittelmehrheit führen wird . Wenn nicht alles täuscht ist es 100% sicher, dass künftig auch Nationalratspräsidenten ihre Position verlieren können: Entweder durch das Parlament abgewählt werden können oder über den Umweg des Verfassungsgerichtshofs.

      Bassena-Geschichte? - Die zwei größten Parteien des Landes plus die Grünen werden jedenfalls Konsequenzen daraus ziehen: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/761573/Parlamentschefs_Abwahl-duerfte-moeglich-werden?direct=761925&_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do&selChannel=101

      - So wie es in dieser gut gemachten ORF-Fernsehreportage ( http://www.youtube.com/watch?v=zyRG9-83MYU ) zu sehen ist:

      Der Herr Graf war damals als Lokalpolitiker im 22. Bezirk in Wien unterwegs und da kam es in einer Trafik zu einem Gespräch zwischen Graf und Frau Gertrud Meschar. Sie hatte sich halt seriöse Hilfestellung und Beratung gewünscht und erhofft. Ihr "Problem" war: Was mache ich jetzt als 86-Jährige mit 1 Million Euro, damit ich wenn ich wirklich hochbetagt bin dann dieses Geld genießen kann?

      Es ist also keine reine Privatsache von Herrn Graf: Er machte mit Broschüren, Plakaten, Postwurfsendungen etc. im 22. Bezirk auf sich als Politiker aufmerksam. Er hatte für sich geworben, um das Vertrauen der Wähler.

      Und Frau Gertrud Meschar ist auf ihn hineingefallen!

      - Egal ob Lokalpolitiker, NR-Präsident, NR-Abg. oder Geschäftsmann, Jurist, Rechtsanwalt: Es ist immer das gleiche Prinzip:

      Ein Ehrenmann verhält sich so: wenn eine Kundschaft zu mir kommt und diese Person sich illusionäre, falsche, Irrige Meinungen über das Produkt macht - in diesem Fall eine langfristige Finanzanlage - dann berate ich diese Person gut und seriös nach meinem besten Wissen und Gewissen.

      Wenn sich diese Person jedoch beratungsresistent verhält, dann sage ich als Ehrenmann: "Tut mir leid, ich mache von jetzt an bei dieser Beratung und bei dieser Vertragserstellung nicht mehr weiter: weil Sie sich selbst dadurch schwer schaden würden. Ich steige jetzt aus. Wenden Sie sich bitte an jemand anderen oder an Ihre Hausbank in Geldangelegenheiten."


      Martin Graf hat es nicht so gemacht wie es ein Ehrenmann tun würde.

      - Martin Graf ist Jurist, diese ganze Stiftungsvertrags-Konstruktion die er da mit seinen Spezis ( Hannes Füreder usw. ) von seiner Studentenverbindung aufgesetzt hatte, ist sicherlich rechtlich wasserdicht, mit Paragrafen kommt da niemand dagegen an.

      Seit 2008, also seit 4 Jahren bereits versucht Gertrud Meschar - bisher erfolglos - nun schon Martin Graf zum Einlenken zu bringen:
      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/761925/Stifterin_Von-Graf-ueberrumpelt?direct=761925&_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/761573/index.do&selChannel=101

      Martin Graf weiß sicher, dass diese ungustiöse Geschichte nicht mehr enden wird: zumindest bis zu den nächsten Wahlen 2013. Es wird von allen seinen Kritikern und politischen Mitbewerbern warm gehalten werden.

      Wenn sich Graf weiterhin taub stellt u. den Kopf in den Sand steckt: Dann werden halt bei der nächsten NR-Wahl 2% - 4% der Stimmen zu den Nichtwählern oder zu den Piraten wandern.

    • Herby
      31. Mai 2012 09:44

      Ergänzung&Korrektur: Ich wollte korrekterweise schreiben:

      Dann werden halt bei der nächsten NR-Wahl 2% - 4% der FPÖ-Stimmen zu den Nichtwählern oder zu den Piraten wandern!

    • Erich Bauer
      31. Mai 2012 10:37

      Roland Wagner,
      "...Und damit beschädigt er mit seinem Vorgehen dieses Amt nachhaltig, politisch und moralisch..."

      Ich fürchte, die Beschädigung politischer Ämter ist bereits nachhaltig fortgeschritten.

      Martin Graf scheint nicht nur moralisch defekt zu sein, sondern auch ETHISCH irreparabel geschädigt zu sein! Es fielen mir noch unzählige Adjektive ein, um solches Verhalten zu beschreiben!

      Normalerweise müßte eine Partei, die einer solchen Type "die Mauer" macht, selbst bei UMFRAGEN 20 Prozent verlieren... Wenn man den ÖSTERREICH-Umfragen Glauben schenkt, haben die Spießgesellen von Martin Graf jedoch nur
      1 Prozentchen "kurzfristig" eingebüßt! Berücksichtigt man, daß die FPÖ bei Umfragen immer schlechter liegt als bei Wahlen...

      Ich schlage daher für FPÖ-Politiker, als ersten Schritt, ein Betretungsverbot in Altenheimen vor! Oder doch vielleicht für ALLE Politiker???!!! Aber... die verständnisvolle Haltung der Allgemeinheit... NEIN, auch die ersten zwei Sätze dieses letzten Absatzes sind nicht wirklich eine Lösung...

    • Paneuropa
      31. Mai 2012 17:58

      Wie bitte. Der Erwerb eines Jagdscheines während einer Amtszeit soll unvereinbar sein. Das ist ja völlig verrückt. Einen Jagdschein erwirbt man wie einen Führerschein durch eine praktische und theoretische Prüfung. Das muß auch einem Politiker erlaubt sein (und ich gehöre nicht zu jenen, die voll des Lobes über unsere politische Nomenklatura sind).

    • Herby
      01. Juni 2012 09:05

      In diesem Kommentar von KURIER-Chefredakteur Brandstätter geht es primär um den Notar Harald Stefan, der ein Freund von Martin Graf ist, dennoch wirft dieser Kommentar auch ein weiteres beachtenswertes Schlaglicht auf den NR-Präsidenten Graf:

      Respektspersonen
      Ein Notar, der einer unnötigen Stiftung seinen Segen gibt, blamiert seine Branche.
      http://kurier.at/nachrichten/4498176-respektspersonen.php

  18. Wertkonservativer
    31. Mai 2012 08:06

    Also, werte Mit-Diskutanten.
    hier meine Persönlichkeits- und Antisympathie-Reihung der vier angesprochenen "Persönlichkeiten" (von "geht gerade noch" bis "abgrundtiefer Ungustl"):

    1) Platter: wirklich kein Geistesriese, jedoch relativ gut zum urigen Tirolervolk passend.

    2) Fellner: ein Schmierblatt-Fabrikant von der wirklich ungustiösen Sorte!

    3) Graf: der Mann war mir zunächst ganz sympathisch; inzwischen hat er alle meine
    Sympathien verspielt. Mein Finger geht nach unten!

    4) Schmied: diese Dame verdient meine volle Verachtung! Einseitig linksdrehend,
    überheblich, fehlurteilend, noch dazu mit unsympathischem Approach!
    Da ist die Wertung ganz klar: maximale Schlechtpunkte!

    Liege ich falsch mit meinen Wertungen? Über den einen oder anderen Punkt könnte man ja diskutieren; bei Punkt 4) bin ich mir der allgemeinen Zustimmung ganz sicher!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Gerhard Pascher
      31. Mai 2012 11:45

      Jeder der genannten vier "Persönlichkeiten" will nur DAS BESTE - offiziell für die Bevölkerung, tatsächlich aber nur für die eigenen Interessen (Partei, Firma, Geldbösel).
      Die drei genannten Politiker sollten in "anständigen" Berufen arbeiten und nach ihrer Leistung bezahlt werden, in der Politik haben alle versagt. Herr Fellner wiederum sollte seine Geschäfte ohne Einfluss von bzw. für Politiker tätigen, dann könnte er seine Erfolge nach der Anzahl der Leser messen.

    • cmh (kein Partner)
      01. Juni 2012 10:02

      Hey Wertkonservativer!

      1) Schon wissen, dass Platter ein Schwarzer ist? Und derartige Zurufe aus den südlichen Bundesländern haben die Tiroler nicht nötig.

      2) Klar!

      3) Daumen? Sympathie hingegen ist keine politische Dimension. Graf hat immer schon so was von einem Seelenverkäufer an sich - etwas sympathisches halt.

      4) Schied ist das, was man in Tirol und den anderen alpinen Bundesländern als "kalte Kuchel" bezeichnet. Was wollen Sie an der verachten?

      Was die Zustimmung zu Ihrem Ranking betrifft, gekauft? Aber wozu?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. Juni 2012 10:08

      Bin die letzten Jahre relativ viel unterwegs. Ihr "uriges Tirolervolk" ist meiner Meinung nach, vielleicht nach den Vorarlbergern, das gewitzteste und v.a. geschäftstüchtigste, das wir in Österreich haben. Ein Trottel wie Platter passt da überhaupt nicht dazu in meinen Augen.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      01. Juni 2012 11:38

      Nun wird es endgültig peinlich......... ein Ostösterreicher echauffiert sich über Tiroler.....
      Bitte halten Sie sich an Ihr Ehrenwort - jedoch welch Wert es ist, mußte man qualvoll konstatieren.

    • Wertkonservativer
      01. Juni 2012 12:24

      Hallo, Ihr Herren,

      ich wollte die Tiroler mit meinem Sager "uriges Tirolervolk" wahrlich nicht beleidigen; bin sogar ein bekennender Fan sowohl der Nord- als auch der Südtiroler!
      Vielleicht war meine Ausdrucksweise etwas irreführend; täte mir leid!

      Einen Zusammenhang mit dem von Renneberg forcierten "Ehrenwort-bashing" zu konstruieren, ist dem Herrn Herbert Richter vorbehalten;
      ich kann mich nicht entsinnen, den Tirolern ein Ehrenwort auf Verzicht jeglicher "Abwertung" des Tirolervolks oder auch seines LH gegeben zu haben!
      Lächerlich, einfach lächerlich!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • FFC-ätzer (kein Partner)
      01. Juni 2012 15:49

      @Liege ich falsch mit meinen Wertungen? Über den einen oder anderen Punkt könnte man ja diskutieren; bei Punkt 4) bin ich mir der allgemeinen Zustimmung ganz sicher!

      und er giert wieder nach zustimmung .... und sternderl

  19. Observer
    31. Mai 2012 07:21

    Bezüglich der sog. "Vierten Gewalt" in unserem Staat (= Presse und andere Medien) ist der Blogbetreiber sicher Fachmann und weiß um deren Macht und Missbrauch bestens Bescheid. Daher ist es schwer, als interessierter Laie noch etwas Substanzielles hinzuzufügen.
    Ich bilde mir weiterhin meine eigene Meinung und lasse mich von den Medien bewußt nicht beeinflussen bzw. manipulieren. Ärgerlich ist es aber, wenn man gezwungen wird, ORF-Gebühren zu bezahlen, auch wenn man mit den meisten der dargebotenen Leistungen nicht zufrieden ist. Sehr selten verfolge ich die Nachrichtensendungen, denn da merke ich ziemlich schnell, dass es keine neutrale Berichterstattung gibt, sondern vielmehr oft einseitig politische Ziele verfolgt werden. Besonders deutlich merkt man dies bei Interviews in der ZIB 2, wo die präpotenten Moderatoren (neudeutsch auch als Anchorman and -woman genannt!) deren Gesprächspartner durch suggestive Fragen herausfordern und deren Antworten gar nicht hören wollen und sie daher gar nicht aussprechen lassen.
    Aus meiner Sicht krankt unser Bildungssystem auch daran, dass man der heranwachsenden Jugend nicht lernt, sich eine eigene Meinung zu bilden. Dann würde es der ORF, die privaten Radio- und TV-Stationen sowei die vielen Schmierblatteln (wie Heute, Österreich und Krone) viel schwerer haben, Leser, Hörer und Zuseher zu begeistern.

    • haro
      31. Mai 2012 10:15

      s.g. Observer, Sie haben Recht. Nur in Bezug auf die heranwachsende Jugend sehe ich die Zukunft etwas anders. Sie sieht schon lange kaum ORF und daher auch keine linke Propaganda, ist großteils kritisch eingestellt. Aber jene heranwachsende Migrantenjugend die von vorgestrigen moslemischen Eltern- und Kulturkreisen geprägt wird , diese wird eines Tages zum gesellschaftlichen Problem werden so sie es nicht jetzt schon ist.

    • Undine
      31. Mai 2012 10:55

      @Observer

      "Aus meiner Sicht krankt unser Bildungssystem auch daran, dass man die heranwachsende Jugend nicht lehrt, sich eine eigene Meinung zu bilden"

      Gerade das zu vermeiden, ist doch das angestrebte Ziel des heute rein linksgeprägten Bildungssystems; mehr schrecken kann man die linken Systemhalter gar nicht als mit der Drohung, die Jugend selbstständiges Denken zu lehren! Wohin kämen wir denn da! Die Partei ist alles!

      @haro

      "Aber jene heranwachsende Migrantenjugend die von vorgestrigen moslemischen Eltern- und Kulturkreisen geprägt wird , diese wird eines Tages zum gesellschaftlichen Problem werden so sie es nicht jetzt schon ist."

      Den Helleren unter den Linken dämmert sicherlich dieses Problem; aber gerade deshalb wird ALLES getan, es zu vertuschen oder zu verniedlichen, weil es für sie, die strammen Linken, existenzgefährdend wäre. Jeder Daumen wird benötigt, den Dampfkessel am Pfeifen zu hindern. Wenn er aber dennoch explodieren wird, dann ist rasch--mit Hilfe der stets willigen Medien-- ein Sündenbock gefunden: Die Rechten! Und der Kessel wird gerade dann explodieren, wenn niemand damit rechnet.

  20. Brockhaus
    31. Mai 2012 06:53

    Vielleicht hat sich aber das Gespräch zwischen Alaba und Platter ganz anders abgespielt und zwar so:

    Nach ein paar Worten sagt Herr der Herr Landeshauptmann zu Alaba: "Sie sprechen aber (schon) gut Deutsch, Herr Alaba" Worauf Alaba erwiderte: "Sie aber nicht, Herr Platter"

    Wer weiß???

  21. Spiegelfechter
    31. Mai 2012 06:02

    Die Kritik richtet sich an die Medien, mit Recht. Doch zum Glück muss man diese ja nicht lesen und nicht einmal den ORF, für den man allerings zahlen muss, muss man anhören oder anschauen. Auch Hans Krankel sieht etwas besseres, wie er uns in der Werbung wissen lässt.

    Aber wirklich beklagenswert ist, dass eine Ministerin wegen dieses zweifellos tragischen, aber immerhin seltenen Einzelfalls die obligate Forderung nach "schärferen" Gesetzen erhebt und die Mitteilung von innerfamiliären Massnahmen an Kindergärten und Schulen fordert, die dieses Wissen aber geheimhalten müssen, damit diese etwas - was denn eigentlich? - dagegen tun können, und der ÖVP-Chef gleich erklärt, dass auch er sich die "Abwahl" von Nationlratspräsidenten vorstellen kann, mit der man das Medienurteil auch ohne mühsame rechtliche Begründung vollstrecken könnte, womit die ÖVP sofort klarstellt, dass sie keinesfalls eine Alternative zur linken Bagage sein will.

  22. Anton Volpini
    31. Mai 2012 05:41

    Günther Platter hat als Verteidigungsminister mit Wissen BK Dr. Schüssels die Waffenübungen abgeschafft!
    Für Schüssels Regierungszeit bedeutet das einen ganz dunklen Fleck, und Platter selbst war damit der Totengräber des Milizheeres.
    Seine jetzigen Entgleisungen (inclusive den unsensiblen Jagdeskapaden) zeigen nur auf, daß er sich neben Darabos auf die gleiche Stufe stellen kann.

    • Senfspender
      31. Mai 2012 06:08

      "...daß er sich neben Darabos auf die gleiche Stufe stellen kann." Also auch hier keine Alternative!

    • cmh (kein Partner)
      01. Juni 2012 11:13

      Das Milizheer war doch schon vorher tot. Oder eigentlich hat es nur in den Augen der Milizoffiziere bestanden. Die Berufssoldaten haben es nie gemocht. Immer neue Gesichter im Offizierscasino.

      Wirklich um das ÖBH hätte sich der verdient gemacht, der ein funktionierendes System implementiert hätte, das es für Soldat und Staat attraktiv gemacht hätte, in der Jugend 8 oder 9 oder 10 Jahre Soldat zu sein und dann mit einer fundierten Ausbildung die anerkannt gewesen wäre abzurüsten.

  23. libertus
    31. Mai 2012 02:33

    Im Überschwang seiner politischen Agitation greift unser "Rotfunk" bereits zu den "plattesten" Mittel - ein einziges Armutszeugnis.

    Und abgesehen vom zum Glück vermiedenen Spesentourismus bezweifle ich, ob die Anwesenheit der schwer unter Druck stehenden Frau Minister Schmied tatsächlich ein "Aufputz" für Hanekes Ehrung gewesen wäre.

    Auch Martin Graf hat wie jeder Staatsbürger ein Recht darauf, die gerichtlichen Untersuchungen ohne Vorverurteilungen abwarten zu dürfen.
    Wenn sich der ORF einer Geschichte gegen einen FPÖ-Politiker annimmt, ist sowieso gesunde Skepsis angebracht. Sollten sich die Vorwürfe jedoch als berechtigt herausstellen, dann müßte der 3. Nationalratspräsident daraus mit Anstand die Konsequenzen ziehen.

    Nicht genug schätzen kann man das Eintreten des Tagebuchautors für das wichtige Gut der Meinungs- und Medienfreiheit, welches in unserem Land leider allzuoft zur Beliebigkeit für Opportunisten verkommt. Bitte, weiter so!

  24. libertus
    31. Mai 2012 02:33

    Im Überschwang seiner politischen Agitation greift unser "Rotfunk" bereits zu den "plattesten" Mittel - ein einziges Armutszeugnis.

    Und abgesehen vom zum Glück vermiedenen Spesentourismus bezweifle ich, ob die Anwesenheit der schwer unter Druck stehenden Frau Minister Schmied tatsächlich ein "Aufputz" für Hanekes Ehrung gewesen wäre.

    Auch Martin Graf hat wie jeder Staatsbürger ein Recht darauf, die gerichtlichen Untersuchungen ohne Vorverurteilungen abwarten zu dürfen.
    Wenn sich der ORF einer Geschichte gegen einen FPÖ-Politiker annimmt, ist sowieso gesunde Skepsis angebracht. Sollten sich die Vorwürfe jedoch als berechtigt herausstellen, dann müßte der 3. Nationalratspräsident daraus mit Anstand die Konsequenzen ziehen.

    Nicht genug schätzen kann man das Eintreten des Tagebuchautors für das wichtige Gut der Meinungs- und Medienfreiheit, welches in unserem Land leider allzuoft zur Beliebigkeit für Opportunisten verkommt. Bitte, weiter so!






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