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Und jetzt noch den Papst auf die Anklagebank drucken

Lesezeit: 3:00

Als nächstes setzt die außer Rand und Band geratene Wiener Staatsanwaltschaft wohl auch den Papst auf die Anklagebank. Zu diesem Schluss muss man kommen, wenn man jene Fragen, die da am Dienstag eine österreichische Staatsbürgerin hochnotpeinlich vor einem Strafgericht beantworten musste, mit dem vergleicht, was der Papst in dem zur gleichen Stunde in Rom präsentierten und weltweit Aufsehen erregenden Interviewbuch sagt.

Aber wahrscheinlich warten die Staatsanwälte dort noch, bis das von Steuergeld-finanzierten Inseraten unzähliger SPÖ-Politiker lebende „News“ die übliche Anzeige erstattet. So wie eben gegen nun angeklagte Elisabeth Sabaditsch-Wolff. Der Prozess wurde vertagt.

Sabaditsch musste sich vor Gericht jedenfalls gegen den Vorwurf rechtfertigen, warum sie den Islam selbst als das Problem bezeichnet – und nicht wie es offenbar die politisch überkorrekte Richterin meint, bloß ein paar wenige isolierte Islamisten. Diese von grenzenloser Ahnungslosigkeit zeugende Frage fiel zeitlich fast auf die Stunde mit der Präsentation des neuen Papstbuches zusammen, in dem Benedikt XVI zu sagen wagt: „Es wurde deutlich, dass der Islam im öffentlichen Dialog zwei Fragen klären muss, nämlich die Fragen seines Verhältnisses zur Gewalt und zur Vernunft.“

Also „der Islam“, nicht nur ein paar Radikalinskis. Denn schon Tausende Male ist absolut zu Recht der Vorwurf an den ganzen Islam gerichtet worden, dass im Koran eine ganze Reihe von Rechtfertigungen von Gewalt gegen Nichtmuslime zu finden ist, und dass die Mehrzahl der Islam-Gelehrten eine Vernunft-orientierte Interpretation des Koran-Wortlauts ablehnt.

Aber zum Glück werden wohl „News“ und die roten Chefs der Wiener Staatsanwaltschaft die Welt in Kürze davor bewahren, dass der Papst solches noch jemals wieder ungestraft sagen darf. Zumindest sollten sie sein neues Buch bald beschlagnahmen lassen, da dieses sonst zusammen mit Thilo Sarrazin zum weitaus meistgekauften des Jahres werden wird, allen anderslaufenden Bemühungen der linken Medien zum Trotz.

Apropos Staatsanwalt. Der Ankläger Hans-Peter Kronawetter musste in der Verhandlung zugeben, dass er den Tonband-Mitschnitt vom inkriminierten Referat Sabaditsch-Wolffs nur „auszugsweise angehört“ hat. Es ist eigentlich nicht zu fassen: Da bedroht ein hochbezahlter Exponent der Justiz jemanden mit drei Jahren Haft und macht sich nicht die Mühe, das angeblich belastende Tonband auch nur einmal ganz anzuhören.

Für jene, die es inzwischen schon wieder vergessen haben: Dass ist derselbe Herr Kronawetter, der verfassungswidrig gegen einen (natürlich nicht-linken) Abgeordneten strafrechtliche Ermittlungen aufgenommen hat, ohne sich um dessen parlamentarische Immunität zu kümmern. Und natürlich, ohne deren Aufhebung zu beantragen.

Die diesmal ganz leichte Heimhörerfrage: Was würde in einem unabhängigen Privatunternehmen passieren, wenn ein Mitarbeiter dauernd solche Schnitzer begeht? Aber in der Wiener Staatsanwaltschaft passiert ihm gar nichts, weil er ja seine Aktionen immer nur im Kampf gegen die politische Rechte setzt. Und das setzt ja den Rechtsstaat bekanntlich neuerdings außer Kraft.

PS: Am gleichen Tag gibt es noch eine Dritte erschütternde Nachricht zu lesen: Eine pakistanische Christin ist nur mit Mühe der Todesstrafe entkommen, zu der sie schon verurteilt war, und jetzt durch einen "Gnadenakt" des Präsidenten freigelassen worden, weil sie zu moslemischen Frauen, die sie unbedingt bekehren wollten, gesagt hat: "Jesus lebt, aber Mohammed ist tot." Wegen so etwas wird man von einem Gericht in einem islamischen Land auf Grund des Islam zum Tod verurteilt. Und in Wien muss man sich auf Grund einer anzeige von "News" rechtfertigen, weil man den Islam als Ganzes kritisiert.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2010 20:04

    Na, jetzt schlägt´s dreizehn!

    Da spielen sich die letzten verkappten Kommunisten im grünen Mäntelchen als oberste Religionswächter der Republik auf.

    Unterstützt werden diese „Grünlinge mit roten Tupfen“ von den diversen „unabhängigen“ Schmierblättern, deren Namen mir Gott sei Dank partout nicht einfallen wollen.

    Man stelle sich vor: Diese Wünschelrutengeher,
    diese Auspendler, diese Steinkreisfanatiker, diese Ungläubigen, die jedem Schamanen nachlaufen und die Geister mit Räucherstäbchen verjagen, glauben sie müssen den Islam verteidigen!

    Diese Kommunisten, die sich den Genossen Stalin und Co zurückwünschen, diese gottlosen Figuren die keine Chance auslassen die christlichen Kirchen herabzumachen und zu verhöhnen werden auf einmal zu Religionshütern der Nation!

    Na die Grüninnen werden sich aber wundern, wenn der Islam Westeuropa in Besitz genommen hat!
    Die Lesben und die Schwulen werden die ersten sein, die die islamische Geistlichkeit aus der Gesellschaft „entfernt“.
    Na und die Glawischnikdamen mit Kopftüchel und so, wird ja auch ganz lustig!

    Im Iran haben die marxistischen Volksmudschahedin den Sturz des Schah Regimes unter großen Opfern erkämpft. Als Dank dafür, dass sie die islamisch geistliche Führung an die Macht gebracht haben, wurden die meisten Kommunisten als Feinde der islamischen Revolution in Schauprozessen verurteilt und gehängt! Bis zum heutigen Tage werden Homosexuelle, Prostituierte und Suchtgiftabhängige im Iran „entfernt“ und Ehebrecherinnen gesteinigt!

    So schaut´s aus bei den Islamen, ihr linken Gutmenschen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2010 21:17

    Es ist nicht zu fassen. In den meisten islamischen Ländern werden Christen unterdrückt, behindert, mit dem Tod bedroht oder sogar ermordet. Auf den Malediven wird eine christliche Lehrerin verhaftet, weil sie ihren Kindern bei der Erklärung der Windrose die Verbindungslinien zwischen Nord-Süd und Ost-West (somit ein Kreuz) gezeichnet hat. Ein Beispiel für viele gleichartige Vorkommnisse, die gar nicht bis zu uns dringen.
    Und bei uns werden Menschen, die solche Barbareien aufzeigen wegen Verhetzung angeklagt auf Grund eines Gesetzes, das von Politikern, die von in einer angebliche Demokratie lebenden Bevölkerung gewählt wurden!
    Der Prozess wird von einem Staatsanwalt geführt, der ein Band, das ein wichtiges Beweismittel wäre, anscheinend nicht angehört hat. Die Richterin läßt die Klägerin während der gesamten Dauer der Verhandlung im Saal sitzen und vernimmt sie dann als Zeugin.
    Wenn mir noch vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, dass sich so etwas in unerem Land bald abspielen wird, hätte ich ihn ausgelacht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2010 18:30

    Eine Demokratie die vor dem Islam kapituliert, die ihre Meinungsfreiheit zu Gunsten einer "Religion" aufgibt, die Hasspredigern ihr Teufelswerk machen lässt, europäischen Parlamentariern wie Geert Wilders, eine Einreise verbietet und anklagt, die für Ehrenmörder mildernde Umstände findet, auf so eine Demokratie kann ich verzichten, denn so eine Demokratie schafft sich selber ab.

    Gäbe es in Österreich einen Geert Wilders würde er sofort meine Stimme bekommen.

    Keine Toleranz der Intoleranz, ich möchte den Humanismus und die Menschenrechte nicht dem Islam opfern, auch wenn der Preis die Abschaffung der Demokratie sein sollte.

    „In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, München 2002, S.71).

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2010 22:46

    Zum Glück hat Italien noch keine solche streng linksgesteuerte Justiz wie hier in Österreich, daher läuft auch Papst Benedikt kaum Gefahr, auf der Anklagebank zu landen.
    In unserem auf den Linksfaschismus zusteuerndes Land hätte man ihm schon spätestens im September 2006 kurzerhand den Prozeß gemacht, als er die Ansichten eines byzantinischern Herrschers in seinen als "Papstzitat von Regensburg" berühmt gewordenen Sätze zum besten gab, nämlich auszugsweise:
    "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten..........."

    Man sollte sie der Richterin und dem Ankläger zusenden, mit der Empfehlung nicht auf ein "billiges Bassenajournal " mit sehr schlechten Tonbandaufnahmen als Beweismittel hereinzufallen.

    Ich fürchte nur, daß dies im nunmehr rot-grünen Wien kaum Gehör findet, die Richterin dem Massenblattl Genüge tun und die mutige Frau Sabaditsch-Wolff verurteilen wird.
    Sie geht damit auch auf Nummer sicher, denn die linke Elite wird ihr zujubeln, eine hervorragende Presse gibt es als Draufgabe und die nächste Stufe auf der Karriereleiter wartet schon.
    Wer kann da der Verlockung widerstehen und sich dem System verweigern?
    Erinnert fatal an unsägliche Zeiten und heute wie damals sind die Helden dünn gesät, weil Mensch eben Mensch bleibt und noch kein anderer erfunden wurde.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2010 17:11

    das dumme geschwätz vom friedfertigen islam und von den bösen islamisten kann
    ich schon nicht mehr hören....denn es geht völlig an der realität vorbei.....
    friedfertig ist nicht der islam, sondern hunderte millionen seiner anhänger sind es....trotz koran müßte man sagen, wenn man liest, welche hasstiraden darin enthalten sind .........das steht doch außer zweifel.....
    und die inkriminierenden äußerungen der frau SW sind wahrscheinlich tausendfach und zehnmal so deftig in vielen moscheen zu hören..halt gegen das christentum...
    da gäbe es für die stasi-veronika aus kosice ein reiches betätigungsfeld, da kann sie dann denunzieren und anzeigen so viel sie will

  6. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 19:33

    Neulich, im Landesgericht ...

    Richter: Ich eröffne das Verfahren "der Linksstaat Österreich" gegen Herrn Josef Ratzinger, vulgo Benedikt Nr. sechzehn, von Beruf Kirchenoberhaupt, im gegenständlichen Fall der Römerkirche, wohnhaft im Vatikan, Italien.
    Angeklagter, stehen sie bitte auf.
    Stimmen die eben verlesenen Personalien, Angeklagter?

    Papst: Sie stimmen, mein Sohn. Gelobt sei Jesus Christus.

    Richter: Wer ist Jesus Christus? Ist das ein Zeuge? Wenn ja, werden wir ihn schon noch zu Wort kommen lassen.
    Aber zum Thema: Es ist uns zu Ohren gekommen, dass sie sich anlässlich ihres Besuches in Regensburg am 12.9.2006 an der dort amtsbekannten Universität in herabwürdigender Weise über die Gewalt im Islam geäußert haben. Eine Anzeige einer zufällig dort anwesenden Journalistin einer bestens beleumdeten periodisch erscheinenden Zeitschrift mit Sitz in Wien liegt vor.
    Herr Staatsanwalt, wie lautete der inkriminierte Satz des Angeklagten?

    Staatsanwalt: Ähhh, soweit ich mich erinnern kann, ich bitte um … ähhh Verständnis, ich habe die Anklageschrift, die unser Konzipient in der Staatsanwaltschaft verfasst hat ... ähhh ... nur quergelesen, hat der Angeklagte … ähhh ... etwas von Mohammed, Schwert und verbreiten usw. gesprochen, also ein klarer Verstoß gegen §§ … ähhh …

    Richter: Danke das genügt. Herr Ratzinger, bekennen sie sich schuldig?

    Papst: Wer ist schon frei von Schuld, mein Sohn? Wir sind doch alle Sünder, irgendwie. So Gott will, werden wir aber den meisten Anfechtungen, die in allen Regelwerken auf Gottes wunderbarer Erde so ausführlich beschrieben sind, trotzen und versuchen, dem HERRN zu gefallen. Ob uns das gelungen ist, wird sich beim Jüngsten Gericht weisen.

    Richter: Sie stehen aber nicht vor dem jüngsten, sondern vor dem Landesgericht Wien und daher wiederhole ich meine Frage: Bekennen sie sich schuldig? Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.

    Papst: Ich bekenne, eine Aussage des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam, zitiert zu haben. Gott der Allmächtige möge mir verzeihen.

    Richter: Das ist nicht von Belang, wer ihnen da verzeiht oder nicht, hier geht es um Fakten und einen Gerichtsspruch. Was haben sie also genau gesagt?

    Papst: Ich bitte um Verständnis, aber der doch etwas größere zeitliche Abstand … und mein Alter, sie verstehen, Euer Ehren … lassen mich das nicht genau abrufen. Vielleicht liest der Herr Staatsanwalt mir diese Passage vor, ich könnte dann eher sagen, ob ich das je gesagt habe oder nicht.

    Richter: Herr Staatsanwalt, bitte.

    Staatsanwalt: Ähhh … ich glaube, ich habe das gerade nicht auf ... ähhh ... meinem Schirm, Genosse Richter. Vielleicht …. ähhh kann die Zeugin …

    Richter: Also so geht das nicht. Ich vertage die Sitzung um zwei Wochen, Herr Ratzinger, ich bitte sie, sich bis dahin zu unserer Verfügung zu halten.

    Papst: Aber gerne, mein Sohn. Ich bin immer und für alle meine Schäfchen da. Wir sind alle nur Werkzeuge Gottes, sein Wille geschehe. Amen.

    Vorhang

  7. Ausgezeichneter Kommentatorannona
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    23. November 2010 23:26

    Wenn also im Koran Passagen stehen,die Nichtmuslime als Menschen 2.und 3.Klasse beschreiben bzw.solchermaßen verstanden und vielleicht auch noch
    beispielhaft gelebt werden können -so muß doch unsere Justitz tätig werden zum Schutz der Verfassung und Menschenrechte in unserer Republik - dafür ist sie ua.da und wird auch vom Suverän bezahlt!!
    Meinem Rechtsempfinden ist es zuwider Religionsfragen im säkularisierten Raum
    zu judizieren- ausser sie greifen ins öffentliche Leben bedrohend als höheres
    Rechtsgut in unsere Gesellschaft ein.Umgekehrt kann es nie verboten sein
    Glaubensfragen irgend einer Religion öffentlich zu hinterfragen,zumal, wenn diese
    Jüdisch-christliche Sekte sei1400 Jahren die GlaubensWeltherrschaft mit allen
    Mitteln vorantreibt .Daher finde ich es als pervers ,Rechtsansichten des Islam
    bei uns heimisch machen zu wollen,weil wir sonst zuzugeben hätten ,dass unsere Auffassung von Menschenrechten seit der Aufklärung schlicht und ergreifend falsch list,weil wir Mohammeds Koran nicht miteingenäht
    haben in unser Rechtssystem!
    Es ist höcht an der Zeit all die manipulativen Versuche unser Gesellschaftssystem
    mittels PC,Nazikeule und gezielten Terror zu zerstören ,um eine Weltrevolution
    zu ermöglichen ,die Sozialissmus oder Islam zur Diktatur der Massen verhilft ,an den Pranger zu stellen und öffentlich auf-u.anzuzeigen!!
    Ich meine ,dass die Justitz nicht die gleichen verheerenden Fehler machen darf wie in der Nazizeit und sich darauf zurückziehen darf-nur ihre Pflicht gegenüber
    jedweden Machthabern erfüllen zu müssen,sondern sich beizeiten deutlich zu
    artikulieren und distanzieren hat;nur so hätten wir aus der Geschichte gelernt!!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 19:33

    Neulich, im Landesgericht ...

    Richter: Ich eröffne das Verfahren "der Linksstaat Österreich" gegen Herrn Josef Ratzinger, vulgo Benedikt Nr. sechzehn, von Beruf Kirchenoberhaupt, im gegenständlichen Fall der Römerkirche, wohnhaft im Vatikan, Italien.
    Angeklagter, stehen sie bitte auf.
    Stimmen die eben verlesenen Personalien, Angeklagter?

    Papst: Sie stimmen, mein Sohn. Gelobt sei Jesus Christus.

    Richter: Wer ist Jesus Christus? Ist das ein Zeuge? Wenn ja, werden wir ihn schon noch zu Wort kommen lassen.
    Aber zum Thema: Es ist uns zu Ohren gekommen, dass sie sich anlässlich ihres Besuches in Regensburg am 12.9.2006 an der dort amtsbekannten Universität in herabwürdigender Weise über die Gewalt im Islam geäußert haben. Eine Anzeige einer zufällig dort anwesenden Journalistin einer bestens beleumdeten periodisch erscheinenden Zeitschrift mit Sitz in Wien liegt vor.
    Herr Staatsanwalt, wie lautete der inkriminierte Satz des Angeklagten?

    Staatsanwalt: Ähhh, soweit ich mich erinnern kann, ich bitte um … ähhh Verständnis, ich habe die Anklageschrift, die unser Konzipient in der Staatsanwaltschaft verfasst hat ... ähhh ... nur quergelesen, hat der Angeklagte … ähhh ... etwas von Mohammed, Schwert und verbreiten usw. gesprochen, also ein klarer Verstoß gegen §§ … ähhh …

    Richter: Danke das genügt. Herr Ratzinger, bekennen sie sich schuldig?

    Papst: Wer ist schon frei von Schuld, mein Sohn? Wir sind doch alle Sünder, irgendwie. So Gott will, werden wir aber den meisten Anfechtungen, die in allen Regelwerken auf Gottes wunderbarer Erde so ausführlich beschrieben sind, trotzen und versuchen, dem HERRN zu gefallen. Ob uns das gelungen ist, wird sich beim Jüngsten Gericht weisen.

    Richter: Sie stehen aber nicht vor dem jüngsten, sondern vor dem Landesgericht Wien und daher wiederhole ich meine Frage: Bekennen sie sich schuldig? Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.

    Papst: Ich bekenne, eine Aussage des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam, zitiert zu haben. Gott der Allmächtige möge mir verzeihen.

    Richter: Das ist nicht von Belang, wer ihnen da verzeiht oder nicht, hier geht es um Fakten und einen Gerichtsspruch. Was haben sie also genau gesagt?

    Papst: Ich bitte um Verständnis, aber der doch etwas größere zeitliche Abstand … und mein Alter, sie verstehen, Euer Ehren … lassen mich das nicht genau abrufen. Vielleicht liest der Herr Staatsanwalt mir diese Passage vor, ich könnte dann eher sagen, ob ich das je gesagt habe oder nicht.

    Richter: Herr Staatsanwalt, bitte.

    Staatsanwalt: Ähhh … ich glaube, ich habe das gerade nicht auf ... ähhh ... meinem Schirm, Genosse Richter. Vielleicht …. ähhh kann die Zeugin …

    Richter: Also so geht das nicht. Ich vertage die Sitzung um zwei Wochen, Herr Ratzinger, ich bitte sie, sich bis dahin zu unserer Verfügung zu halten.

    Papst: Aber gerne, mein Sohn. Ich bin immer und für alle meine Schäfchen da. Wir sind alle nur Werkzeuge Gottes, sein Wille geschehe. Amen.

    Vorhang

  2. Ausgezeichneter KommentatorFrondeuse
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 19:39

    Ich erkläre mich mit Frau Sabaditsch-Wolff solidarisch und nehme es in Kauf, von irregeleiteten Toleranzfetischisten zur Dissidentin erklärt zu werden!

    Keine Institution, der solche Leuchten der Unkenntnis vorstehen, vermag mir den geringsten Respekt abzuringen. Kein Eskapist wird mehr vor mir sicher sein, der wie ein Fallschirmspringer seinen Fiktionen frönt ! Kein Denunziant, der mit seiner latent-anarchistischen Satisfaktionsssucht dem Verderben unseres Landes Tür und Tor offenhält, soll sich je in Frieden wähnen !

    Mein Zorn ist unbeschreiblich, und ich frage mich, was es denn schon zu verlieren gäbe ! Die Freiheit ?? Ja, welche denn, bitte !???

    Manische Rechtsverdreher, devote politische Dealer und gutherzige Borderliner geben täglich vor aller Augen ihre Kapitualtionserklärung ab. Ein Bankrottsystem rotiert in den letzten Atemzügen und erwartet Gehorsam ? Dass ich nicht lache !!!!!

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  1. Merdone (kein Partner)
    22. Januar 2015 15:09

    Haaeulljlh! I needed this-you're my savior.

  2. Peter (kein Partner)
    19. Januar 2015 12:47

    Thanks for helping me to see things in a dienrefft light.

  3. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    26. November 2010 07:47

    Der Herr Abg. z. NR Westenthaler ist nicht links? Das muss erst mal bewiesen werden.

  4. Heiliger Ungläubiger (kein Partner)
    25. November 2010 20:25

    Für mich ist der Herr, der Ringe Moses gewesen und was Jesus da in der Geschichte überhaupt tut, ist für mich sehr komisch.
    Man lebt doch nur einmal von daher ist die Anklagebank vielleicht nicht so verwerflich, vielleicht!!
    Jeder Spinner kann sich für etwas halten, aber Beweise muß man sehen können.
    Also, es gibt keine Beweise und es kann ja jeder daher kommen.
    Wir Heilige Ungläubige, wir brauchen schon auch Beweise, es ist daher unser Geld!

    • Mohammed (kein Partner)
      26. November 2010 06:14

      Na ja, als Kufr ist bei Ihnen eh fast alles verloren. Kehren Sie um und kommen Sie zu den Rechtgläubigen!

  5. horst (kein Partner)
    25. November 2010 20:06

    man darf niemals vergessen, sie leben und überleben von jesus und von maria...
    keiner kann gezwungen sein in einer kirche zu hocken...
    2000 jahre weltbild geld und der vatikan versteht schon etwas vom geld, keine frage...
    ob die päpste gläubige waren und sind, sei mal dahingestellt, es kennt ohnehin kaum jemand wirklich die ursachen sowie hintergründe uvm...

    • Schupf (kein Partner)
      25. November 2010 20:11

      Genau, daher ist es eigentlich ohnehin wurst, weil dem Vatikan ist wahrscheinlich auch vieles wurscht, wichtig ist ihnen ihr eigenes Überleben!

  6. Hummel (kein Partner)
    25. November 2010 17:37

    Übrigens, was ist eigentlich aus all den Haider Konten in Lichtenstein und in der Schweiz geworden. Haben News und Profil diese Sparbücher nicht schon in der Hand gehabt? Oder war das gar nur ein Gerücht und eine Inszenierung die rein zufällig vor einer Wahl auftaucht und dann wieder ohne Gegendarstellung und ohne viel Aufsehen wieder verschwunden ist?
    Wenn das keine Verhetzung ist, was dann ? Wo bleibt da die Klage gegen News und Profil wegen Verhetzung seitens der restlichen Presse ? Oder hat man sich absichtlich einen Toten ausgesucht der nicht mehr klagen kann ? Soweit zur Moral der österreichischen Presse, da wundert einem dann eigentlich gar nichts mehr. Die linke Maschinerie überrollt Österreich unaufhaltsam.
    Hauptsache alle Medien stecken unter einer Decke und finanzieren sich dank großzügiger Steuergeldinserate der Regierung. Darf man das ohne Strafandrohung "Mafia" nennen ?
    Freundschaft !

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. November 2010 18:17

      Das kommt alles aus der selben Ecke:

      http://tinyurl.com/ownvh

    • fosca
      25. November 2010 22:55

      @Hummel

      Es war nicht schwer zu prophezeien, daß dies alles nach den beiden Landtagswahlen in der Versenkung verschwindet.
      Aber für 2013 zu den nächsten Nationalratswahlen liegt es sicher schon im rot-grünen "Mikrowellenherd" zum Aufwärmen, wetten?

    • Johnke (kein Partner)
    • Johnke (kein Partner)
      26. November 2010 11:35

      Als ob die VP nicht diese Techniken genausogut beherrschen würde ... Aber wenn man hier schreibt, die Sp ist ein S...Verein gibt es jubelnde Zustimmung. Wenn man das Gleiche über die VP sagt, dann hagelt es Empörung. Irgendwie wird hier vieles mit zweierlei Maß gemessen in diesem Forum, das zu sehen, dafür braucht man kein "Linker" zu sein.

  7. dieba (kein Partner)
    25. November 2010 16:49

    Ich würde auch die Stellung der kath. Kirche zu Gewalt und Vernunft in Frage stellen. Bei den jenseitigen Ansichten des gegenwärtigen Herrn Papstes auf jeden Fall

  8. Neppomuck (kein Partner)
    25. November 2010 13:32

    Etwas vereinfachte, aber exemplarische Darstellung der geopolitischen Entwicklung.

    Prämisse:
    "Der Krieg (besser: der Widerstreit) ist der Vater aller Dinge."
    Heraklit
    Daher wird fast ständig gestritten. ("Innovation ist alles")

    Das (aber auch der) Bessere ist der Feind des Guten.
    Der Gute ist besser als der Schlechte. Beide sind Feinde des Besseren.
    Feindschaft bedeutet meist brutale Auseinandersetzung, Kampf.

    Umsetzung:
    Der Schlechte beginnt den Kampf, indem er seine persönlichen, höchst einseitig ausgelegten Regeln durchsetzen will.
    Das geht nur mit unfairen Mitteln, z.B. man tarnt sich. Etwa als Opfer, für den der Gute, unbelastet von Erkenntnis und Durchblick, stets ein Herz hat.
    Der Schlechte, dessen Charakter wie Leistung ja seinen Ruf begründet hat, hat immerhin seinen „Sun Tse“ gelesen, oder zumindest seinen Machiavelli, und spaltet lustig drauf los. ("Divide et impera.")
    So fühlt sich zuerst der Gute (in seinem gestörten Realitätsbezug und) in seiner Identität (und damit Existenz) bedroht und sucht, gleichermaßen hektisch wie verstört, nach Verbündeten.
    Da man sich nicht mit dem (vermeintlichen) Feind verbündet, vor allem, wenn man (zurecht) das Gefühl hat, unterlegen zu sein, kommt eine, dem Anschein nach natürliche Allianz des Guten mit dem Schlechten zustande.

    Der Schlechte, selbst zu faul, um zu kämpfen, überredet den Guten, ihn in seinem Kampf gegen den Besseren zu unterstützen.
    Der gemeinsame Feind schweißt zusammen.
    Die Grenzen zwischen dem Gutem und dem Schlechten verschwimmen und werden durchlässig.

    Der Gute kämpft vorerst Schulter an Schulter mit dem Schlechten, der sich ‚peu a peu’ aus dem beschwerlichen Tagesgeschäft der Auseinandersetzungen zurückzieht und den Guten nur mehr mit seinen (niederträchtigen) Ratschlägen versorgt, wie man den Kampf gegen den Besseren gewinnen kann. Gegen erhebliche Gewinnbeteiligung, versteht sich.

    Der Gute sieht bescheidene Erfolge gegenüber dem Besseren, der für etwas kämpft und nicht gegen jemanden, und macht sich fürderhin alle (miesen) Strategien des Schlechten zu Eigen. Nach kurzer Zeit ist der Unterschied zwischen dem Guten und dem Schlechten nicht mehr auszumachen.

    Der Bessere beginnt wach zu werden und stellt fest, dass er diese Entwicklung verschlafen hat. Im allgemeinen Mächteverhältnis hat seine Position gelitten und er steht nun mit dem Rücken zur Wand, an die er gestellt werden soll.
    Auch ist ihm das Steuer weitgehend aus der Hand genommen worden.

    Womit wir in der Jetztzeit wären.

    Was lernen wir daraus?
    Die Dinge beim Namen zu nennen ist der beste Schutz gegen obskure Strategien, da diese nur dann wirksam sind, wenn man sie als solche nicht erkennen kann.

    Damit dies nicht oder kaum geschehen kann, werden allerdings prohibitive Gesetze erlassen.

    Dazu einige Zitate bedeutender Menschen der Weltgeschichte:

    "Grundsätzlich hat man immer nur die Wahrheit verboten."
    Friedrich Nietzsche

    „Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf Landesverrat wird.“
    Erich Kästner

    „Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.“
    George Orwell

    "Gebt mir sechs Zeilen von dem rechtschaffensten Menschen, und ich finde darin etwas, um ihn aufhängen zu lassen."
    Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu, Kardinal

    "Jede demokratische Gesellschaft, die ihre Konflikte nicht austrägt, sondern durch Verbotserlässe konserviert, hört auf demokratisch zu sein, bevor sie beginnt, Demokratie zu begreifen."
    Günter Grass

    "Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu wissen. Man muss auch mit der Justiz rechnen."
    Dieter Hildebrandt

    Ende der Durchsage …

    • terbuan
      25. November 2010 16:01

      Das zwischen den Zeilen zu lesende ist mitunter aussagekräftiger als das geschriebene Wort!
      terbuan@aon.at

  9. Wolfram Schrems (kein Partner)
    25. November 2010 11:51

    Sehr guter Kommentar!
    Ja, es sieht so aus, als hätte sich unsere Justiz schon den islamischen Blasphemieparagraphen zu eigen gemacht.

    Ich beantrage eine Auszeichnung für Elisabeth Sabaditsch für Zivilcourage und Einsatz für Menschenrechte!

  10. Geheimrat
    25. November 2010 10:05

    Habe ich gerade gefunden, gar nicht schlecht!!!

    Wer einen solchen Satz wie den folgenden heutzutage auszusprechen wagt, wird immer noch reflexartig als Rassist, Ausländerfeind, islamophob und Nazi bezeichnet:

    „Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“

    Bevor jetzt viele Linksgrün_Innen vor lauter Empörung Herzinfarkte bekommen – dieses Zitat stammt von…

    …Karl Marx.

    • black (kein Partner)
      25. November 2010 12:49

      Der islamophobe Populismus des Burschenschafters Karl Marx erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung!

      Dieses Werk noch schnell bestellen, bevor es auf dem pc-Index landet -

      "Karl Marx: Die Kriegserklärung - Zur Geschichte der orientalischen Frage".

  11. miguel (kein Partner)
    25. November 2010 09:08

    Ein Aspekt ist in der Debatte hier anscheinend noch nicht deutlich geworden:
    Wer hat diese - die teilweise Abschaffung der Meinungsfreiheit ermöglichenden - Bestimmungen Gesetz werden lassen und auf diese Art den Weg in eine "DDR-light" ermöglicht ?
    Unsere angeblichen "Volksvertreter" ..

    Daß eine Mehrheit der Meinung ist, daß man in Österreich seine Meinung nicht immer sagen kann; dh. daß die Meinungsfreiheit streckenweise nur auf dem Papier steht, wird von unserer politischen Führungsschicht " nicht einmal ignoriert " ..

  12. MCH (kein Partner)
    25. November 2010 08:14

    Es geht nicht darum, ob Ideologie-Kritik am Islam geübt wurde.
    Das ist zulässig. Und genauso wie z.B. bei Christentum und Hinduismus absolut notwendig.
    Die Frage ist aber:
    War das die Intention, oder ging es nicht vielmehr darum, Hetze gegen Menschen muslimischen Glaubens zu betreiben?
    Und dabei in Kauf zu nehmen das die Angestachelten irgendwann vielleicht sogar zu Gewalttaten schreiten?

    • max (kein Partner)
      25. November 2010 09:26

      Lieber MCH, Ihre Fragen sind schon etwas eigenartiger Natur. Was die Intention der Frau Sabaditsch war, ist seitens der Staatsanwaltschaft nicht objektiv zu ermitteln, stellt doch die Angeschuldigte diese Motivation in Abrede. Das riecht schwer nach Gesinnungsjustiz.
      Ob Frau Sabaditsch Gewalttaten gegen Moslems in Kauf nimmt? Wird sich ein zukünftiger Attentäter auf Frau Sabaditsch berufen? Erstens wird das kaum der Fall sein und zweitens wäre das nicht so schlimm. Schliesslich beharren gerade die linken Kulturrelativierer nach Attentaten moslemischer Täter stets darauf, dass dies nichts mit dem Islam zu tun hätte, obwohl sich die Attentäter klar auf den Koran berufen.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. November 2010 11:02

      MCH, die Sache ist ganz einfach:
      Es gibt Menschen, die wollen mehr über den Islam erfahren, haben aber (noch) keine eigenen Erfahrungen gesammelt und wollen sich auch nicht nur auf die offiziellen Verlautbarungen der subjektiv geprägten Medien verlassen.
      Und es gibt Menschen, die haben diese Erfahrungen und verkaufen ihr Wissen in Seminaren.
      Die Intention der Frau ist es, Geld mit ihrem Wissen zu verdienen.
      So wie es Menschen gibt, die Geld damit verdienen, Messer zu schleifen oder Drähte zu ziehen.
      Ob jemand damit auf Menschen einsticht oder sie erdrosselt, kann ja wohl nicht die Verantwortung des Herstellers sein.
      Jeder Handlungsweise sofort eine böse Intention zu unterstellen, wenn sie nicht politisch korrekt ist, ist inzwischen der Paragraf eins der linken Schmutzkübelbrigaden. Wenn ich die Handlung nicht verdammen kann, dann versuche ich es auf dem Umweg, die Gründe für die Handlung zu verdammen. Nach dem Motto: Selbst wenn jemand das Richtige tut, aber das aus den falschen Gründen, dann muss das falsch sein.

    • MCH (kein Partner)
      25. November 2010 11:14

      Wir wissen aber aus historischer Erfahrung das die freie Äußerung von Stimmungsmache gegen Menschen anderer Religionen bzw. Volkszugehörigkeit schnell zu einer nicht mehr aufhaltbaren Spirale wird.
      Am Anfang stehen vielleicht noch berechtigte kritische Rückfragen, aber bald dominieren Emotion und ein generelles Überlegenheitsgefühl.
      Wir und Die. Und schließlich wird der Andere nicht mehr als individueller Mensch gesehen, sondern als "Bestandteil eines Problems".
      Und da müssen wir aus der Geschichte lernen und die Luft aus dem Dampfkessel rauslassen.
      RECHTZEITIG. Solange es noch einigermassen geht.

    • max (kein Partner)
      25. November 2010 11:36

      Lieber MCH, die Geschichte lehrt uns vor allem eines: zu wenig Meinungsfreiheit ist immer gefährlicher als zuviel.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. November 2010 11:59

      MCH, nach Ihrer Logik wäre es das Beste, allen Menschen die Zunge zu amputieren, bevor sie sprechen lernen.

      Was mich immer wieder verwirrt ist, dass jene Kreise, die eine kritische und kämpferische Auseinandersetzung mit politischen Terrorsystemen Marke NS fordern, eine solche mit anderen politischen Terrorsystemen Marke Kommunismus ignorieren und mit religiösen Terrorsystemen Marke Islam von vornherein verbieten wollen.
      Also darf man sich nun kritisch mit allen gefährlichen Systemen auseinandersetzen oder gilt auf der einen Seite eine Auseinandersetzungspflicht (mit vorgegebenem Ergebnis) und auf der anderen ein Auseinandersetzungsverbot wegen einer diffusen, nicht greifbaren Verhetzungsgefahr?

      Ich bin immer wieder verwirrt über die Präkognitiven Fähigkeiten einiger Leute, die bei jedem braunen Furz sofort den antifaschistischen Kerzerlmarsch initiieren, aber bedenkenlos Hassprediger, Fanatiker und potenzielle Terroristen den roten Teppich ausrollen, weil sie genau zu wissen glauben, von wem dieser beiden Gruppen eine wirkliche Gefahr ausgeht.
      Wird ihnen ja ständig eingebläut...

    • MCH (kein Partner)
      25. November 2010 14:11

      [...]die bei jedem braunen Furz sofort den antifaschistischen Kerzerlmarsch initiieren, aber bedenkenlos Hassprediger, Fanatiker und potenzielle Terroristen den roten Teppich ausrollen[...]
      Ist das eine Anspielung auf diverse linke Gruppierungen, die Freundschaftstreffen mit der Hamas abhalten?
      Ja, diese Leute gibt es. Aber sie sind nicht repräsentativ für diese Gesellschaft.

      [...]Also darf man sich nun kritisch mit allen gefährlichen Systemen auseinandersetzen[...]
      Natürlich darf man. Dafür wird in Ö niemand angeklagt.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. November 2010 17:33

      @MCH
      "Dafür wird in Ö niemand angeklagt."
      Bitte die Augen öffnen; genau das findet gerade statt. Kritische Auseinandersetzung wird krampfhaft versucht als "Hetze" zu verunglimpfen und die Kritikerin vor den Kadi gezerrt.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      25. November 2010 21:53

      " . . . und dabei in Kauf zu nehmen, dass die Angestachelten irgendwann vielleicht sogar zu Gewalttaten schreiten?"

      MCH, Ihre Argumentation klingt wie die Beteuerung eines Zuhälters "Schau, Ivana, mir tut das ja viel mehr weh als dir, wenn ich dich jetzt in die Goschn hauen muß, aber du bist ja selbst schuld - warum begehrst du immer auf? warum willst du nicht und nicht für mich auf die Straße? warum machst du denn nicht einfach die Beine breit? wirklich, dabei tut es mir so weh, wenn ich dich prügle!" - gibt es etwas Niederträchtigeres?

      Seit wann ist Kritik oder Meinungsverschiedenheit Rechtfertigung für Gewalttaten, MCH? Seit wann "nimmt man in Kauf, dass die Angestachelten zu Gewalttaten schreiten", wenn man seine Meinung sagt? Seit wann rechtfertigt es Körperverletzung und Mord, wenn man jemanden kritisiert? Seit wann haben wir in Österreich den Verhaltenskodex der psychopathischen Zuhälter eingeführt? In welchen Kategorien denken Sie?

      Gewalttaten sind Gewalttaten. Und sie bleiben Gewalttaten, auch wenn sie im Namen irgendeiner miesen Ideologie oder irgendeiner sogenannten Religion verübt werden!

  13. Maria Kiel
    24. November 2010 21:28

    Kleinvieh macht auch Mist - wenns um die Einschränkung der Meinungsfreiheit geht, herrscht wohl das Motto: rechtzeitig die Aufmüpfigen stoppen, wenn sie wider linkspositionierte heilige Kühe löcken! Siehe dazu
    Paulus Manker beschimpft: Geldstrafe
    Ein Kurzzeit-Mitarbeiter von Paulus Manker ist zu einer bedingten Geldstrafe von 120 Euro verurteilt worden, weil er ihn im Internet beleidigt hatte. Der 32-jährige Facebook-User hatte im vergangenen Jänner im virtuellen sozialen Netzwerk ein Posting hinterlassen, in dem er den Theatermacher als "miesen Typ" und "Unmensch" titulierte und sich über dessen "körperliche Unappetitlichkeiten" ausließ.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. November 2010 21:51

      Na ja, so richtig "zum Anbeißen" ist er wirklich nicht.

      Wås kost' des jetzt, Herr Rat?

    • Brigitte Imb
      24. November 2010 21:59

      Hm, das kommt drauf an ob Sie lau sind od. nicht. "Nicht" verteuert die Unappetitlichkeit.

    • fosca
      24. November 2010 22:44

      @Maria Kiel

      Und wer verurteilt jetzt Paulus Manker, der bei der Nestroypreisverleihung taxfrei in die Seitenblicke-Kamera von Österreich als Sch..ßland äh schönes Land sprach?
      Tja, einmal mehr: Was linke Gutmenschen dürfen, ist den "Schmuddelkindern" längst nicht erlaubt!

    • gogol (kein Partner)
      24. November 2010 23:11

      @ Maria Kiel: "Paulus Manker beschimpft: Geldstrafe"

      Jesus Maria! Wie konnte das passieren? Paulus Manker zu beschimpfen! Was für ein "mieser Typ" und "Unmensch" macht denn so etwas? Da muss man noch viel härter durchgreifen!

      Paulus Manker ist immerhin der größte Künstler aller Zeiten!

      Im Verhältnis zu Paulus Manker sind der Nonnenfoz und Miesepeter Leonardo da Vinci, William The Motherfucker Shakespeare, Mozart (dieser Trompetenarsch von einem Schluchtenscheisser) und der verluderte Stiefellecker Michelangelo Buonarroti lauter kleingeistige Zimtzikken, Kretins, miese Schmarotzer, die in ihrer penetranten Eitelkeit nur übelsten Mist absonderten.
      Das Jauchemaul Arthur Rimbaud stinkt noch mehr ab.
      Vor allem aber auch Ludwig van Beethoven dieser Affensack von einem hochnäsigen Oberprolo.
      Ganz zu schweigen von Sokrates diesem nekrophilen Afterabschmatzer.
      Die Bagage der unerträglichen Zwiederwurzen Goethe, Schiller und Hölderlin: zum Erbrechen und widerwärtig.
      Die unerträgliche Scharlartanerie der flämischen Maler, die jede lila Kuh, stumpfsinnig auf der Alma äßend, in den Schatten stellt.
      Der hirnlose Oberonanierer Albrecht Dürer, vollkommen lächerlich im Verhältnis.
      Nicht zu vergessen, diese Kreischmöse Richard Wagner, ein Nichts von einem Milchbubi.
      Nietzsche, dieser rotzfreche Pferdearsch, ein absolutes Nichts im Verhältnis zu unserem sehr verehrten Kunst-Gott Paulus Mmmmmmaaaaannnnnkkeeeerrrr.

    • Brigitte Imb
      24. November 2010 23:42

      Der großartige Manker ist doch ein "netter Mensch", behauptet er jedenfalls selbst.

      http://oesterreich.orf.at/wien/stories/468320/

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. November 2010 23:56

      Der Unterschied zwischen Manker und Schanker ist, dass ersterer nicht wirklich „ansteckend“ ist.

      Los ist man beide gern.

    • fosca
      25. November 2010 00:40

      @Neppomuck

      *lol* - Sie werden gleich Euro 300,00 Geldstrafe abfangen!

    • Susa
      25. November 2010 15:16

      @Neppomuck

      Wenn also jemand dem Paulus Manker den harten und den weichen Schanker an den Hals wünscht, weil dieser P.M. so ungusterlich ausschaut, macht sich dieser Jemand strafbar? :-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. November 2010 15:47

      Na ja, ... "Hals" ...?

      Aber das Ganze war nur eine Assoziation auf seinen ungustiösen Sager
      "was ist der Unterschied zwischen Sushi und Muschi? - Der Reis."

      Ich persönlich wünsche ihm ein langes, aktives Leben.

      Jeder ist schließlich zu etwas gut, und sei es als abschreckendes Beispiel.

  14. Harry (kein Partner)
    24. November 2010 20:50

    Das Ziel dieser abscheulichen Justiz-Schande ist die systematische Entchristlichung Europas.

    Pars pro toto steht diese abscheuliche Justiz-Schande für:

    Ehren-Morde statt freie Meinungsäußerung, Zwangskollektivierung statt Mitbestimmung, antikatholischer Fundamentalismus statt freie Religionsausübung, fremdländische Volkstümlichkeit statt Heimat, staatlicher Massenmord statt Lebensrecht für noch nicht geborene Menschen, Triebe statt Vernunft, usw.

    Das sind ein paar der vom Establishment in Europa verhängten Irrlehren, die die Geschichte hart bestrafen wird, weil sie allesamt der Menschheit unwürdig sind.

  15. Systemfehler (kein Partner)
    24. November 2010 20:47

    Es wird der Tag kommen, an dem Unterberger Holocaust-Leugner verteidigen wird. Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Absturz, Herr A.U.!

    • fosca
      24. November 2010 21:08

      @Systemfehler

      Bitte, zwingen Sie die Schere in Ihrem Kopf niemand anderem auf, das ist Ihr ureigenstes Problem und nehmen Sie dringend Hilfe in Anspruch, diese loszuwerden, sonst nimmt es ein böses Ende mit Ihnen.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. November 2010 22:22

      Fosca, unser Syssi hat sich eine Kristallkugel gekauft und versucht sich jetzt als Wahrsager. Jedem Tierchen sein Plaisierchen...

    • Frank (kein Partner)
      25. November 2010 03:53

      Wenn man nichts zu sagen hat, sollte man einfach die Fresse halten.

  16. Renard (kein Partner)
    24. November 2010 20:12

    Die Wiener Justiz überprüft nach 70 wieder die Gesinnung. Frau Sabaditsch-Wolff soll artig die Mainstream-Glaubenssätze runterbeten. Die Richtervereinigung, die Rechtsanwaltskammern, Staatsanwaltschaft etc. stehen alle unter Kontrolle der Freimaurerei. Wehret den Anfängen!

  17. Frondeuse (kein Partner)
    24. November 2010 19:39

    Ich erkläre mich mit Frau Sabaditsch-Wolff solidarisch und nehme es in Kauf, von irregeleiteten Toleranzfetischisten zur Dissidentin erklärt zu werden!

    Keine Institution, der solche Leuchten der Unkenntnis vorstehen, vermag mir den geringsten Respekt abzuringen. Kein Eskapist wird mehr vor mir sicher sein, der wie ein Fallschirmspringer seinen Fiktionen frönt ! Kein Denunziant, der mit seiner latent-anarchistischen Satisfaktionsssucht dem Verderben unseres Landes Tür und Tor offenhält, soll sich je in Frieden wähnen !

    Mein Zorn ist unbeschreiblich, und ich frage mich, was es denn schon zu verlieren gäbe ! Die Freiheit ?? Ja, welche denn, bitte !???

    Manische Rechtsverdreher, devote politische Dealer und gutherzige Borderliner geben täglich vor aller Augen ihre Kapitualtionserklärung ab. Ein Bankrottsystem rotiert in den letzten Atemzügen und erwartet Gehorsam ? Dass ich nicht lache !!!!!

    • terbuan
      24. November 2010 20:23

      Irgendwie kommt mir diese Wortwahl sehr bekannt vor, das wird doch nicht die "Beatrix" von früher sein, mit der ich so herrliche Diskurse bis zur Schmerzgrenze geführt hatte? Wenn ja, dann willkommen zurück, ich freue mich auf weitere Gefechte!
      mfG
      terbuan@aon.at

    • Brigitte Imb
    • Frondeuse (kein Partner)
      24. November 2010 22:50

      @terbuan : Richtig erraten....Herzliche Grüße!

  18. Neppomuck (kein Partner)
    24. November 2010 19:33

    Neulich, im Landesgericht ...

    Richter: Ich eröffne das Verfahren "der Linksstaat Österreich" gegen Herrn Josef Ratzinger, vulgo Benedikt Nr. sechzehn, von Beruf Kirchenoberhaupt, im gegenständlichen Fall der Römerkirche, wohnhaft im Vatikan, Italien.
    Angeklagter, stehen sie bitte auf.
    Stimmen die eben verlesenen Personalien, Angeklagter?

    Papst: Sie stimmen, mein Sohn. Gelobt sei Jesus Christus.

    Richter: Wer ist Jesus Christus? Ist das ein Zeuge? Wenn ja, werden wir ihn schon noch zu Wort kommen lassen.
    Aber zum Thema: Es ist uns zu Ohren gekommen, dass sie sich anlässlich ihres Besuches in Regensburg am 12.9.2006 an der dort amtsbekannten Universität in herabwürdigender Weise über die Gewalt im Islam geäußert haben. Eine Anzeige einer zufällig dort anwesenden Journalistin einer bestens beleumdeten periodisch erscheinenden Zeitschrift mit Sitz in Wien liegt vor.
    Herr Staatsanwalt, wie lautete der inkriminierte Satz des Angeklagten?

    Staatsanwalt: Ähhh, soweit ich mich erinnern kann, ich bitte um … ähhh Verständnis, ich habe die Anklageschrift, die unser Konzipient in der Staatsanwaltschaft verfasst hat ... ähhh ... nur quergelesen, hat der Angeklagte … ähhh ... etwas von Mohammed, Schwert und verbreiten usw. gesprochen, also ein klarer Verstoß gegen §§ … ähhh …

    Richter: Danke das genügt. Herr Ratzinger, bekennen sie sich schuldig?

    Papst: Wer ist schon frei von Schuld, mein Sohn? Wir sind doch alle Sünder, irgendwie. So Gott will, werden wir aber den meisten Anfechtungen, die in allen Regelwerken auf Gottes wunderbarer Erde so ausführlich beschrieben sind, trotzen und versuchen, dem HERRN zu gefallen. Ob uns das gelungen ist, wird sich beim Jüngsten Gericht weisen.

    Richter: Sie stehen aber nicht vor dem jüngsten, sondern vor dem Landesgericht Wien und daher wiederhole ich meine Frage: Bekennen sie sich schuldig? Wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.

    Papst: Ich bekenne, eine Aussage des byzantinischen Kaisers Manuel II. Palaiologos zur Rolle der Gewalt im Islam, zitiert zu haben. Gott der Allmächtige möge mir verzeihen.

    Richter: Das ist nicht von Belang, wer ihnen da verzeiht oder nicht, hier geht es um Fakten und einen Gerichtsspruch. Was haben sie also genau gesagt?

    Papst: Ich bitte um Verständnis, aber der doch etwas größere zeitliche Abstand … und mein Alter, sie verstehen, Euer Ehren … lassen mich das nicht genau abrufen. Vielleicht liest der Herr Staatsanwalt mir diese Passage vor, ich könnte dann eher sagen, ob ich das je gesagt habe oder nicht.

    Richter: Herr Staatsanwalt, bitte.

    Staatsanwalt: Ähhh … ich glaube, ich habe das gerade nicht auf ... ähhh ... meinem Schirm, Genosse Richter. Vielleicht …. ähhh kann die Zeugin …

    Richter: Also so geht das nicht. Ich vertage die Sitzung um zwei Wochen, Herr Ratzinger, ich bitte sie, sich bis dahin zu unserer Verfügung zu halten.

    Papst: Aber gerne, mein Sohn. Ich bin immer und für alle meine Schäfchen da. Wir sind alle nur Werkzeuge Gottes, sein Wille geschehe. Amen.

    Vorhang

    • Samtpfote
    • terbuan
      24. November 2010 20:27

      Großartig Neppomuck!

    • fosca
      24. November 2010 21:10

      Kööööööööstlich! :-)

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      24. November 2010 21:39

      Versenden Sie auch signierte Porträts, Neppomuck? Ich hätt' gern eine, im Ernst.
      Wunderschöne Persiflage auf das real existierende Rechtswesen im Lande der politisch korrekten Phäaken!
      Im übrigen müßte jeder Muslim, der in Hörweite einige Islam-Suren (oder ein paar flammende Mordaufrufe aus den Hadithen) rezitiert, weit eher wegen Verstoßes gegen den § 283 StGB vor Gericht stehen als die bedauernswerte Frau S.-W. — an deren Freispruch wohl auch der willfährigste Rotrichter nicht vorbeikommen wird.

    • Freier Benutzername
      24. November 2010 23:34

      Ausgezeichnet! :)

    • Undine
      27. November 2010 08:59

      @Neppomuck

      Es lohnt sich also doch, öfter einmal bei älteren Themen nachzulesen, sonst wäre mir Ihre herrliche Persiflage entgangen!

    • logiker2
      27. November 2010 15:30

      Gratulation und Dank für diese Abhandlung. Aber Achtung Hr. Nepomuk, der Paragraf für Verarschung ist schon in Vorbereitung.

  19. HDW
    24. November 2010 19:06

    Da finde ich die Idee der Frau Vassiliakou wirklich gut: Zur Krönung der Geschichte des Roten Wien, dem Mythos des materialistischen Austromarxismus, den Gemeindebauten als Zierat, den Halbmond und da und dort ein Minaretterl! Eben nicht Halbmonde auf den Gipfelkreuzen oder dem Stephansdom! Das gönn ich dem abgehobenen salonsozialistischen Fettsack. Zum Trost für die übrigen Wiener wäre das Mohammedaner - Ghetto dann nur in Transdanubien zu lokalisieren, dem urbanistisch schauerlichsten Affront an Camillo Sitte.

  20. Stachel (kein Partner)
    24. November 2010 17:36

    Ich will den Islam ja keineswegs verteidigen: er befindet sich allerdings etwa im Jahre 1400. Und wie verhielt sich das Christentum (bzw. dessen Repräsentanten) im Jahre 1400 nach Christi? Ketzer wurden gefoltert und verbrannt, ebenso Hexen (und das oft nur aufgrund einer Anzeige oder Verdächtigung, oder auch Lüge), Religionskriege wurden geführt, Kreuzzüge zur Christianisierung der Ungläubigen usw. usf., und das alles im Namen Gottes und der Bibel (in der man, wenn man will, jede Menge Aufrufe zur Gewalt und auch tatsächliche Gewalt finden kann). Also kann man des Islam (und den Koran) ruhig kritisieren und verurteilen, sollte aber nie vergessen, dass das Christentum nach 1400 Jahren seiner Existenz keineswegs besser war.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. November 2010 17:59

      Die Existenz der USA zu leugnen, nur weil Amerika erst 1492 entdeckt wurde, ist aber nicht gerade eine reife Leistung.

      „Irrtümer haben ihren Wert
      jedoch nur hie und da,
      nicht jeder, der nach Indien fährt,
      entdeckt Amerika."

      E. Kästner

      Aber ab einem gewissen (Menschen)Alter sollte man seine Verirrungen als solche erkennen.

      Merke:
      Nicht jeder Muslim ist ein Islamist, aber jeder Islamist ist ein Muslim.

    • brechstange
      24. November 2010 18:27

      HeHe Herr Stachel, wir leben im 21. Jhd. und werden uns nicht terrorisieren lassen, nur weil der Islam noch im 14. Jhd. steht. Das ist für mich zuviel Toleranz, va weil der Terror-Islam mit den Waffen des 21. Jhds. kämpfen möchte (Bomben, Internet, etc.).

    • Undine
      24. November 2010 18:59

      @Stachel

      "Ketzerwurden gefoltert und verbrannt, ebenso Hexen (und das war oft nur aufgrund einer Anzeige oder Verdächtigung, oder auch Lüge)"

      Heute nennt man die Unliebsamen nicht mehr Ketzer oder Hexen; heute nennt man sie NAZIS, Rechtsextremisten usw., wenn sie nicht LINKS sind.

      Die Inquisition von damals nennt sich heute DÖW und ZARA (oder wie dieses Denunzierungsbüro heißt), die beide mit Steuergeldern finanziert werden.

      Heute foltert oder verbrennt man sie nicht mehr aufgrund von Denunzierungen, wegen Verdächtigungen oder Lügen;
      nein, nein, heute ist man ja zivilisiert! Heute vernichtet man die Bedauernswerten mittels MEDIEN. Da fließt kein Tröpfchen Blut. Es wird ihnen rein äußerlich kein Härchen gekrümmt, aber ihr Leben und das ihrer Angehörigen ist dann leider oft gar nicht mehr schön.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. November 2010 19:45

      Stachel wird immer komischer: Erst den Satz beginnen mit "Ich will den Islam ja keineswegs verteidigen" und dann zur Verteidigung des Islam ausholen. Und das auch noch mit der dümmsten Rechtfertigung überhaupt.
      Also weil die Katholiken vor 500 Jahren gewütet haben wie die Berserker, dürfen heutige Bürger ehemals katholischer Staaten nicht behaupten, der Islam sei gewaltverherrlichend, obwohl er es ist, oder wie?
      Oh Mann, da stößt selbst Alkohol an die Grenzen seiner Möglichkeiten...

    • fosca
      24. November 2010 21:12

      @Undine

      Gratulation, den Nagel auf den Kopf getroffen, danke!

    • RB (kein Partner)
      24. November 2010 22:11

      @Stachel
      Immer diese abgedroschen Argumente gegen DAS Christentum. Es geht HEUTE nicht um MENSCHLICHE Verfehlungen von Christen früherer Zeiten, sondern
      es geht darum, WAS im Neuen Testament steht und WAS im Koran steht.
      Die menschlichen Verfehlungen der Vergangenheit, waren auch damals nicht
      der Lehre Christi entsprechend.
      Stachel, nennen Sie eine Stelle in den Evangelien, in der Jesus Christus zur
      Gewalt aufruft. Bin sehr gespannt auf Ihre Antwort.

    • cmh (kein Partner)
      25. November 2010 10:47

      Klingt gut und fair, ist aber weder gut noch fair.

      1. richtiger wäre es, das heutige Christentum mit dem Islam in 30.000 Jahren zu vergleichen. Aber darauf läßt sich natürlich niemand ein.

      2. die Gewalt in der Bibel ist natürlich zu finden: Denn Jesus Christus hat einen gewaltsamen Tod als unschuldig Verurteilter erleiden müssen. (Im Gegensatz zu Mohamed der ja nicht nur seiner Aisha die Sporen gegeben hat.) Ansonsten finden Sie Gewalt wenn überhaupt nur im AT und das wäre schon mehrmals als Heiliger Text eliminiert worden, wenn man sich nicht auf eine allegorische Leseart verstanden hätte.

      3. Und wenn schon: stellen Sie sich in ein Parkverbot wenn dort schon ein anderes Auto verbotenerweise abgestellt ist?

      4. Sie sind ein Philister, der behaglich hinter dem Ofen sitzt und sich borniert über die Merkwürdigkeiten draußen in der Welt gruselt. Das ist nur dumm gerade weil sich die "aufgeklärte" INtelligenzia von heute dabei so gut vorkommt.

    • Scholar (kein Partner)
      25. November 2010 11:35

      Es hat wohl einige Verfehlungen der katholischen Kirche gegeben, heute übrigens in besonderem Ausmaß - Stichwort Bischöfe. Es gab auch schlimme Taten einiger kirchlicher Würdenträger persönlich. Allerdings hat die Kirche selbst auch darauf reagiert und gegengesteuert. So war damals der Inquisitionsprozeß das fortschrittlichste Rechtssystem im Abendland und wurde eingeführt um zu VERHINDERN, dass leichtfertig und vorschnell Menschen verurteilt werden und nicht umgekehrt. Das lernt man auch heute noch so an der Universität. Im Islam Orte ich keine Bemühung die eigenen Strukturen sauber zu bekommen/halten.

    • leshandl
      25. November 2010 16:22

      Was dem Islam dringend not täte, wäre die offizielle Anwednung der historisch-kritischen Erforschung des Koran. Das machen bis jetzt nur einige westliche Forscher, übrigens mit erstaunlichen Ergebnissen (gut zusammengefasst in "Good bye, Mohammed").

  21. TCM (kein Partner)
    24. November 2010 17:12

    Tja, was soll man zu dieser Chose viel sagen? Manche der Aussagen von Frau Sabaditsch-Wolff scheinen tatsächlich bedenklich zu sein, wie z.B. "Dauerkrieg des Islam" oder "Jihad ist Säule des Islam", aber es kann sicher nicht Aufgabe eines Gerichtes sein, eine Religion zu interpretieren. Allerdings wenn die Anzeige eingelangt ist, was kann das Gericht anderes machen? Vielleicht sollte man lieber den Paragraphen überdenken, der "Herabwürdigung einer Religion" unter Strafe stellt.

    Im Sinne der Meinungsfreiheit (oder besser Rechtstaatlichkeit) müsste man aber auch das Verfahren in Wr.Neustadt gegen die Tierschützer anprangern. Keine Frage, dass die Aktivisten sich kriminell betätigt haben, aber es kann nicht sein, dass sie als mafiöse Terrororganisation angeklagt werden.

    Im österreichischen Justizwesen ist Einiges faul, was ausgemistet gehört, leider nicht nur auf der linken Seite.

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 17:46

      Was soll dieses verbale Kopfschütteln?

      Aussagen sind bei uns nicht als "bedenklich" zu bezeichnen. Entweder hat man ein Argument dagegen, dann soll man es sagen, oder man hat keines, dann soll man schweigen.

      Aber dieses Gesöcks mit den Worten "umstritten", "bedenklich" und ähnlichen erinnert mich so an diese Art Femegerichte, die strafen auch wenn nichts zu finden war, weil irgendwie wird er es schon verdient haben.

      Und auch die heuchlerische Frage, was man mit einer eingelangten Anzeige machen solle: das gleiche wie mit vielen anderen Anzeigen auch, die allerdings nicht genehm sind. Nichts.

      Außerdem: tua res agitur si paries cum proximum ardet.

    • brechstange
      24. November 2010 18:24

      Die Tierschützer mit Sabaditsch-Wolff zu vergleichen, ist doch weit hergeholt. Sabaditsch-Wollf hat niemanden aufgerufen, etwas zu beschädigen, jden zu bedrohen. Die Tierschützer hatten jedoch konzertierte Anschläge abgemacht und tatsächlich kriminell gehandelt (Drohbriefe an den Kleiderbauer-Chef, Anzünden einer Jagdhütte, Buttersäure-Attentate in Geschäften, etc.)

      Anzeigen werden sehr wohl von der Staatsanwaltschaft im Vorfeld niedergeschlagen, wenn die "Suppe zu dünn" ist. Und die, die ist hier sehr wohl dünn.
      Die Dame von News hätte sich doch auch einer Debatte stellen können in dem FPÖ-Seminar und über die Aussagen im Plenum streiten können. Aber es ist halt leichter, Aufnahmen zu machen und hinterher im Schutze einer Illustrierten zu denunzieren.

      Schöne neue Welt, regiert von Feigheit und Denunziantentum.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. November 2010 20:06

      @TCM
      Bitte erklären Sie "scheinen bedenklich zu sein" etwas genauer.
      Immerhin hat diese Frau seit frühester Kindheit in islamischen Gesellschaften gelebt und ist täglich von den dortigen Moslems umgeben gewesen, hat deren Reden und Verhalten studieren können und aus ihren persönlichen Erfahrungen ihre Aussagen extrahiert.
      Woraus extrahieren Sie Ihre? Aus der "News" oder dem ORF?
      Es geht wie bei Sarazzin um Fakten. Es ist nur erstaunlich, wie viele Leute, die mit den Fakten niemals in Berührung gekommen sind, sofort mit den medial bereitgestellten faulen Eiern der vorgekauten Parolen herumwerfen, wenn jemand, der nicht nur Insiderwissen sondern sogar Insiderleben hat, aus dem Nähkästchen plaudert.
      Oder können Sie über ein vergleichbares Wissen und Erleben zugreifen wie Frau Sabaditsch-Wolff?

      Aber in einem gebe ich Ihnen Recht: Es kann nicht Aufgabe eines Gerichtes sein, Gesinnungsjustiz zu üben.
      Was die Tierschützer angeht ist es sicher nicht richtig, von einer Terrororganisation zu reden. Aber eine kriminelle Vereinigung schon, oder wie benennen Sie eine Organisation, die Straftaten verabredet und durchführt? Oder heiligt da mal wieder der gutmenschliche Zweck alle bösen Mittel?

      Wer Säure- und Brandanschläge organisiert gehört vor Gericht, wer eine Religionsgemeinschaft ablehnt, nicht. Egal ob einigen Unwissenden Aussagen als vielleicht "bedenklich scheinen" oder nicht.
      So einfach ist das.

    • TCM (kein Partner)
      24. November 2010 20:41

      @Reinhard

      Ich glaube nicht, dass Sie mich verstanden haben und wundere mich, warum Sie mich derart anfahren.

      Mit "bedenklich" meine ich einfach nur, dass die Aussagen möglicherweise getätigt wurden, um die Stimmung gegen des Islam weiter aufzuheizen. So etwas halte ich generell wenig hilfreich, wobei es dem Gericht obliegt, zu entscheiden, ob es sich um Verhetzung (§ 283 StGB) oder Herabwürdigung religiöser Lehren (§ 188 StGB) handelt. Diese Paragraphen gibt es nun einmal. Meiner Meinung nach ist Religionskritik kein Thema für Gerichtssäle, und ich habe mich schon ein paarmal kritisch über den Islam geäußert.

      Die Tierschützer haben sicherlich eine kriminelle Vereinigung gebildet, aber nicht im Sinne von organisiertem Verbrechen (aka Mafia) oder Terrorismus. Ich bin kein Jurist, aber laut Medienberichten scheint es als ob zwischen diesen Tatbeständen nicht (mehr?) differenziert wird. Nichts anderes habe ich kritisiert.

      Kleiner Ratschlag von mir: Erst einmal kurz durchatmen, Kommentar nochmals lesen, dann kann man sich so manche Aufregung ersparen.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. November 2010 22:55

      @TCM
      Entschuldigen Sie, wenn Sie sich "angefahren" fühlen, aber ich stehe zu dieser Aussage.
      Die Frau hat im Rahmen eines Seminars, dessen Thema dem recht engen Personenkreis von Teilnehmern bekannt war, über den Islam gesprochen, und dabei ausschließlich Fakten vorgelegt, die aus ihren Erfahrungswerten resultieren. Das Äußern von persönlichen Meinungen verlegte sie in die Pausen im Kreise einer Handvoll Teilnehmer.
      Wenn ich, übrigens selbst Seminarleiter, erlebe, wie nicht nur eine Schulung sondern sogar die in den Pausen stattfindenden Privatgespräche heimlich mitgeschnitten werden, mit dem offensichtlichen Ziel der medialen Verhetzung und juristischen Denunziation einer Person, dann sehe ich "bedenkliche" Tendenzen.
      Welche Meinung jemand im kleinen Kreis äußert ist nicht "bedenklich" sondern geht schlicht und ergreifend niemanden etwas an, auch nicht die sich zu gutmenschlicher Weltenrettung oder auch nur quotengeiler Sensationsgier berufen fühlenden Tintenstrolche. "Investigativer Journalismus" eines Quasi-Parteiblattes kann doch nicht die Ausrede sein für Verstöße gegen die Menschenrechte wie Bespitzelung und Bloßstellung?
      Wenn Sie von "bedenklich scheinenden" Aussagen reden, bereiten Sie genau jenen den Weg, die mit wirklich bedenklichen Methoden dem Meinungsterror Vorschub leisten. Es tut mir Leid, wenn Sie meine heftige Reaktion kränkt, aber genau dieses "bedenklich" und "möglich" und "könnte sein" und "wäre wohl" ist bereits so sattsam über uns gegossen worden, bis sogar das Wort "Unschuldsvermutung" langsam zum Unwort mutierte.
      Was müssen wir uns noch gefallen lassen? Bespitzelung, Denunziation, Falschbehauptungen - reicht noch nicht? Nein, Medien die sich um geltende Gesetze und höchstpersönliche Rechte, richterliche Anweisungen und gesellschaftliche Werte einen Dreck kümmern, wenn sie sich nur schön tief in den Anus der Sponsorpartei kuscheln können?

      Nein, an den Aussagen war nichts "bedenklich". Das Ziel der Aussagen wäre nur dann eventuell "bedenklich" gewesen, hätte es wie im Falle der Frau Winter in Graz öffentlich und bewusst provokant stattgefunden (dass die Linksempörten wie die Pawlowschen Hunde das Stöckchen der FPÖ geifernd apportiert haben war lächerlich), aber die Aussagen privater Unterhaltungen ohne Wissen der Person in den landesweiten Medien breitzutreten, sie damit "bedenklich" zu verbreiten, ist nicht das Verdienst der Frau Sabaditsch-Wolf, sondern vom durch rote Inserate finanzierten SPÖ-Glanzprospekt "NEWS".
      Und wenn man weiß (und das weiß jeder), wie glühende Moslems auf die leiseste Kritik reagieren, kann sich "NEWS" jetzt wenigstens damit brüsten, eine Islamkritikerin den Dschihadisten mit Namen und Adresse auf einem goldenen Tablett zur Schlachtung überreicht zu haben. Gratulation, so schafft man nicht nur durch Verhetzung einer Person heute eine Schlagzeile, sondern hat auch noch die Chance auf eine für morgen und übermorgen...

      Man denke sich an dieser Stelle das Koller-Zitat.

  22. TCM (kein Partner)
    24. November 2010 17:12

    Tja, was soll man zu dieser Chose viel sagen? Manche der Aussagen von Frau Sabaditsch-Wolff scheinen tatsächlich bedenklich zu sein, wie z.B. "Dauerkrieg des Islam" oder "Jihad ist Säule des Islam", aber es kann sicher nicht Aufgabe eines Gerichtes sein, eine Religion zu interpretieren. Allerdings wenn die Anzeige eingelangt ist, was kann das Gericht anderes machen? Vielleicht sollte man lieber den Paragraphen überdenken, der "Herabwürdigung einer Religion" unter Strafe stellt.

    Im Sinne der Meinungsfreiheit (oder besser Rechtstaatlichkeit) müsste man aber auch das Verfahren in Wr.Neustadt gegen die Tierschützer anprangern. Keine Frage, dass die Aktivisten sich kriminell betätigt haben, aber es kann nicht sein, dass sie als mafiöse Terrororganisation angeklagt werden.

    Im österreichischen Justizwesen ist Einiges faul, was ausgemistet gehört, leider nicht nur auf der linken Seite.

  23. Dr. Dieter Zakel MA
    24. November 2010 14:30

    Diese Prozesse sind notwendig damit sich auch die Richterschaft eine fundierte Meinung bilden kann. Auch wenn sie jetzt noch ahnungslos ist oder zumindest so tut.
    Das ganze ist ja ein Verfahren. Also ein Prozess. Also dynamisch. Mal sehen wie die Situation nachher aussieht…

  24. Patriot
    24. November 2010 13:35

    Das Christentum wird von weiten Kreisen der Linken als Problem bezeichnet. Es ist dort üblich die Religionen allgemein als die Wurzel allen Übels darzustellen. In einer annehmbaren Form wurde dies auch im Film "Religulous" des amerikanischen Komikers Bill Maher behandelt.

    Die Zahl der fundamentalistischen Moslems wird in diesem grandiosen Artikel von Matthias Döpfner nebenbei erwähnt:

    http://www.welt.de/debatte/article11148187/Der-Westen-und-das-hoehnische-Lachen-der-Islamisten.html?wtmc=RSS.Debatte.Debatte

    1750 Moslems wurden in Telefoninterviews zu den Themen religiöse Einstellungen, Verhältnis zum Rechtsstaat, Sprachenkenntnisse, Bildung und Gewaltbereitschaft befragt. Dabei kam heraus, dass etwa 40 Prozent der Muslime hierzulande „fundamental orientiert“ sind.

    Selbst wenn wir zwischen fundamentalistischen Moslems und "gemäßigten" Moslems unterscheiden würden, hätten wir ein gewaltiges Problem. Vielleicht sollte die Richterin auch den Islam-Experten Peter Scholl-Latour befragen. Der hält nämlich die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus für einen völligen Unsinn.

    Auch für den sogenannten Propheten Mohammed gilt die Aussage von Ingeborg Bachmann, daß nämlich die Wahrheit den Menschen zumutbar sei.

    http://www.welt.de/die-welt/kultur/article5773466/Sie-ertragen-das-wahre-Gesicht-Mohammeds-nicht.html

    Ganz einfach darauf, dass der Begründer des Islam seine Karriere als Karawanenräuber und Mörder begonnen und als Herrscher von Medina Attentate auf politische Gegner sowie den Genozid an den dort ansässigen jüdischen Stämmen befohlen hat. Das sind historisch auch unter moslemischen Gelehrten unstrittige Tatsachen, die mindestens jedem Gebildeten der Nordhemisphäre hinlänglich bekannt sind.

  25. Wolfgang Bauer
    24. November 2010 12:42

    Dass gegen Frau Sabaditsch-Wolff Anklage erhoben wurde, ist ein Skandal.

    Dass es in Österreich ein Gesetz gibt als Basis für eine solche Anklage, ist der noch viel grässlichere Skandal.

    Dass die ÖVP-Justizministerin Bandion-Unbedarft zusätzlich eine Verschärfung dieses Meinungsterrorgesetzes - unter dem Titel Terrorbekämpfung! - eingebracht hat, ist in Anbetracht ihrer Naivität leider erklärbar...

    ...aber dass die ÖVP nicht lauthals aufschreit ob dieses Wahnsinns ist der Abgesang dieser Partei -- die wir aber in vernünftiger Form doch so dringend brauchen würden!

    Wer kann Josef Pröll und seinen Beratern das Hirn zurechtrücken???

    • simplicissimus
      24. November 2010 14:16

      nur wir, die wähler.

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 17:54

      Solange im Parlament solche selbstgefälligen Gesellen in den Reihen der ÖVP sitzen wie dieser Glaser - zur Erinnerung, das ist der, der Stadler vorgeorfen hat ein radikaler Christ zu sein - solange diese ÖVP mehr vor den Heinis von der WK zittern, wenn die ihren KRempel nicht in der Türkei abliefern können, solange wird eine Änderung der ÖVP aus sich selbst heraus nicht stattfinden können.

      Denn mittlerweile sind die Volksvertreter hinsichtlich der Stimme des Volkes unmusikalisch geworden.

      Der einzige "Trost" ist, dass die FPÖ ihr Wiedererstarken von 15% aus angehen konnte. Nebeneffekt könnte sein, dass dieser Glaser sichs bis dahin zu jemandem anderen verbessern wird haben können.

    • Harry (kein Partner)
      24. November 2010 19:10

      @ Wolfgang Bauer: "Wer kann Josef Pröll und seinen Beratern das Hirn zurechtrücken???"

      Welches Hirn??? Die ÖVP agiert vernunft- und sittenwidrig. Kein einziger ÖVP-Politiker bedient sich eines Hirns. Das hat Raiffeisen "einkassiert".

    • Reinhard (kein Partner)
      24. November 2010 20:14

      Was hat politische Seite noch mit Parteizugehörigkeit zu tun?
      Eine Bandion-Ortner ist eine Schwarze, ein Sarazzin ein Roter... verkehrte Welt...

  26. A.K.
    24. November 2010 12:09

    Zum beschriebenen Prozeß in dem sich Frau Sabaditsch vor Gericht gegen den Vorwurf rechtfertigen muß, warum sie den Islam selbst als das Problem bezeichnet - also nach Ansicht dieses Blogs nur ihre persönliche und freie(!) Meinung äußert - würde mich eine Stellungnahme der Frau Justizministerin und des Herrn Bundespräsidenten, betreffend freie Meinungsäußerung, sehr interessieren. Die Stellungnahme der Zeitung "News" - in der Form einer Anzeige - und der Staatsanwaltschaft durch Anklage, liegt ja nun bereits vor.

  27. Frusti
    24. November 2010 10:34

    Philipp Starl dürfte der Jüngste unter den Postern sein. Gebt ihm Zeit, sich abzuschleifen.

    • TCM (kein Partner)
      24. November 2010 16:58

      Starl ist nicht so viel jünger als manch anderer hier. Und seine künstliche Aufregung wirkt mehr als deplaziert, wenn man bedenkt, mit welcher Arroganz er bei Themen, von denen er nichts versteht, polemisiert. Von Objektivität, Sachlichkeit und Proffesionalität oft keine Spur.

    • TCM (kein Partner)
      24. November 2010 16:59

      ..Professionalität....

  28. SuPa
    24. November 2010 09:31

    Mir erklären viele eingewanderte Moslems, dass sie in unserem Land friedlich neben den "Eingeborenen" leben möchten, wenn sie sowohl alle Vorteile der Österreicher haben als auch die Ausübung der mitgebrachten Religion und Kultur ausüben können. Gleichzeitig sagten sie mir aber auch: wenn einmal der Aufruf von den oberen Religionswächtern kommt, sich aktiv gegen die Österreicher zu stellen, dann werden sie dies befolgen. Denn in deren Augen hat die Befolgung von Mohammeds Gesetzen höhere Priorität und wird im Jenseits voll angerechnet.
    Daher bin ich gegen die Ausbreitung der Moslems in Europa und bekräftige dies auch öffentlich. Gerne mache ich auch eine Selbstanzeige, damit endlich einmal letztinstanzlich bei den Gerichten geklärt wird, ob es überhaupt ein "Nebeneinander" geben kann. Hoffentlich wird dabei einmal mehr festgestellt, dass es sich beim Islam nicht nur um eine Religion handelt, es ist tatsächlich die völlige Beherrschung des ganzen Menschen, der Gesellschaft und der ganzen Erde.

    • Geheimrat
      24. November 2010 10:28

      Was hat mal ein Inder gesagt :
      Du kannst 50 Jahre Tür an Tür mit einem Moslem leben.

      Wenn der Imam sagt:
      "Schneid' deinem Nachbarn den Kopf ab",
      dann tut er es.

    • Celian
      24. November 2010 10:31

      So gesehen handelt es sich bei den eingewanderten Moslems um "schlafende Zellen", die jederzeit auf Befehl aktiviert werden können.

    • brechstange
      24. November 2010 11:29

      Mir sagte ein Bosnier: Jahrzehntelang lebten Kroaten, Serben, Bosnier Tür an Tür. Doch dann kam der Krieg.

  29. Michael RAMI
    24. November 2010 08:03

    Das Justizministerium plante unter dem üblichen dröhnenden Titel ("Terrorismuspräventionsgesetz") eine massive Verschärfung der Verhetzungsbestimmung (§ 283 StGB), siehe http://www.parlinkom.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/I/I_00674/index.shtml ("Gesetzestext" anklicken, dort Seite 2).

    Sehr treffend dazu http://www.andreas-unterberger.at/2010/04/metternichs-wiederauferstehung/?s=verhetzung .

    Das war aber offenbar erst der Anfang: Das Innenministerium hatte im Gesetzgebungsprozess sogar gefordert, auch solche Äußerungen strafbar zu machen, "aus denen zu schließen ist, dass der Täter gegen die Wertvorstellungen eines europäischen, demokratischen Staates und seiner Gesellschaft eingestellt ist und auf die beschriebene Art und Weise versucht, andere Menschen durch Kommunikation über Wort, Bild oder Schrift etwa zu feindseligen Handlungen auffordert oder aufreizt" (Schreiben des BMI vom 15. 1. 2010 an das Justizministerium, GZ.: BMI-LR1425/0035-III/1/2009). Mit anderen Worten: Der Staat will uns zu bestimmten - übrigens höchst unklaren - "Wertvorstellungen" zwingen. Sehr weit ist "1984" dann nicht mehr entfernt.

    Wer das nicht glauben kann: http://www.parlament.gv.at/PG/DE/XXIV/ME/ME_00119_47/imfname_177701.pdf .

    Die geplante Verschärfung der Verhetzungsbestimmung dürfte aber nunmehr - zumindest vorerst - gescheitert sein (siehe http://www.orf.at/#/stories/2027051/ ).

    • simplicissimus
      24. November 2010 14:20

      eigentlich könnten diese paragraphen ja auch gegen moslems angewendet werden.
      im prinzip aber auch natürlich gegen jeden, der etwas durch kritik zu verändern versucht.

  30. fosca
    23. November 2010 23:49

    Hoffnung keimt auf?

    Vielleicht hat der A.U.-Blog auch einen kleinen Beitrag zur Vernunft geleistet, zu hoffen wär's:
    http://www.orf.at/#/stories/2027051/

    • Philipp Starl
      24. November 2010 00:17

      Ein kleiner Erfolg, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Es gilt aber, die Augen offen zu halten, die Regierung versteht sich neuerdings im Verstecken neuer Gesetze.

    • fosca
      24. November 2010 00:22

      Keine Frage: "Adlerauge sei wachsam".
      Einverstanden!

  31. f.m.
    23. November 2010 23:37

    Ein Prinzip ist nur so lange ein Prinzip, als es ausnahmslos gilt. Wird es einmal offiziell durchbrochen, hört es auf, ein Prinzip zu sein.

    Das Prinzip der Meinungsfreiheit wurde durch das Verbot der Holocaust-"Leugnung" durchbrochen. Dadurch wurde ein für allemal festgelegt, dass man eine bestimmte Meinung aus subjektiven Gründen verbieten kann, weil man sie für unmoralisch, anstößig, obszön, "volksverhetzend" oder schlicht und einfach für falsch hält. Warum also nicht auch andere politisch unbequeme oder politisch nicht korrekte Meinungen verbieten, solange man dafür eine parlamenarische Mehrheit findet?

    Eine der vielen Leidtragenden dieser Aushöhlung des Prinzipes der Meinungsfreiheit ist Frau Sabaditsch-Wolff, und sie wird nicht der/die letzte sein. Die einzig wirksame Heilung dieser unheilvollen Situation besteht darin, wieder die volle und uneingeschränkte Meinungs- und Redefreiheit herzustellen, genau so wie sie im ersten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten enthalten ist.

    Wenn die gerade herrschenden Parteien die Meinungsfreiheit beliebig nach Willkür einschränken können, ist damit der Keim für ein autoritäres Regime oder Schlimmeres gelegt. Also weg mit allen gutgemeinten oder anderen Denk- und Redeverboten!

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 17:58

      Souverän ist, wer über den Ausnahmezustand bestimmt.

      Habe ich vor kurzem irgendwo gelesen. War aber von der falschen Farb'.

  32. annona
    23. November 2010 23:26

    Wenn also im Koran Passagen stehen,die Nichtmuslime als Menschen 2.und 3.Klasse beschreiben bzw.solchermaßen verstanden und vielleicht auch noch
    beispielhaft gelebt werden können -so muß doch unsere Justitz tätig werden zum Schutz der Verfassung und Menschenrechte in unserer Republik - dafür ist sie ua.da und wird auch vom Suverän bezahlt!!
    Meinem Rechtsempfinden ist es zuwider Religionsfragen im säkularisierten Raum
    zu judizieren- ausser sie greifen ins öffentliche Leben bedrohend als höheres
    Rechtsgut in unsere Gesellschaft ein.Umgekehrt kann es nie verboten sein
    Glaubensfragen irgend einer Religion öffentlich zu hinterfragen,zumal, wenn diese
    Jüdisch-christliche Sekte sei1400 Jahren die GlaubensWeltherrschaft mit allen
    Mitteln vorantreibt .Daher finde ich es als pervers ,Rechtsansichten des Islam
    bei uns heimisch machen zu wollen,weil wir sonst zuzugeben hätten ,dass unsere Auffassung von Menschenrechten seit der Aufklärung schlicht und ergreifend falsch list,weil wir Mohammeds Koran nicht miteingenäht
    haben in unser Rechtssystem!
    Es ist höcht an der Zeit all die manipulativen Versuche unser Gesellschaftssystem
    mittels PC,Nazikeule und gezielten Terror zu zerstören ,um eine Weltrevolution
    zu ermöglichen ,die Sozialissmus oder Islam zur Diktatur der Massen verhilft ,an den Pranger zu stellen und öffentlich auf-u.anzuzeigen!!
    Ich meine ,dass die Justitz nicht die gleichen verheerenden Fehler machen darf wie in der Nazizeit und sich darauf zurückziehen darf-nur ihre Pflicht gegenüber
    jedweden Machthabern erfüllen zu müssen,sondern sich beizeiten deutlich zu
    artikulieren und distanzieren hat;nur so hätten wir aus der Geschichte gelernt!!

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 18:05

      also bitte: der Islam ist möglicherweise jüdisch - aber sicherlich nicht christlich.

      Jesus im Koran ist einfach ein PR-Gag. Aber von der Sache her ist da nichts christliches drinnen.

      Die Regensburger Frage als Feststellung formuliert könnte so lauten:

      Im Koran gibt es viel neues und gutes. Nur leider ist das neue nicht gut und das gute nicht neu.

      noch zum Staatsanwalt:

      Das Schlimme daran ist, dass der sicher glaubt, einer guten Sache zu dienen und mehr als das von der Vorschrift geforderte macht.

  33. thomas lahnsteiner
    23. November 2010 23:09

    es lohnt sich, sich retrospektiv in die geisteswelt der NEWS-Denunzianten zu begeben:
    das miese schmierblatt schickt die dreiste journalistin in ein islamseminar der fpö, die dort heimlich in stasi-manier die ausführungen der seminarleiterin mitschneidet.
    dann startet NEWS eine Kampagne gegen die Seminarleiterin ESW.

    Jetzt wirds zum ersten mal lustig..die aufdeckungsjournalistin interviewt sich selbst:

    NEWS: Wie sind Sie zu dem Islam-Seminar der FPÖ-Parteiakademie gekommen?

    Veronika Dolna: Ich wurde von H.C. Strache quasi persönlich dazu eingeladen: Im Sommer bekam ich, genau wie viele andere junge Österreicher, ein Programmheft des FPÖ-Bildungsinstitutes zugeschickt. In einem Brief von H.C. Strache machte er Werbung für die Seminare der Freiheitlichen Parteiakademie. Also habe ich mir das komplette Seminarangebot angeschaut und mich für das Islam-Seminar von Sabaditsch-Wolff angemeldet. Ich wollte unbedingt wissen, was die FPÖ nach einem "Abendland in Christenhand"-Wahlkampf über den Islam erzählt.

    NEWS: Was wurde dort vermittelt?

    Dolna: Die Seminarleiterin erhob zwar den Anspruch, die "Grundlagen des Islams" zu lehren, aber in Wahrheit hetzte sie vier Stunden am Stück gegen Moslems. Sie stellte brutale Thesen auf wie "Moslems töten oder vergewaltigen Kinder wegen der Religion" oder "Wir werden alle tagtäglich von den Muslimen belogen, weil das ihre religiöse Pflicht ist." Dazu brachte sie willkürliche Zitate aus Koran, mit denen Sie ihre Aussagen belegen wollte. Es machte den Eindruck als hätte sie mit einem Leuchtmarker die zwanzig Stellen aus dem Koran markiert, die man feindselig deuten könnte, und die ganze Religion darauf reduziert.

    NEWS: Wie war die Stimmung im Seminar?

    Dolna: Außer mir waren nur FPÖ-Parteimitglieder und Sympathisanten dort, die – zuerst verhalten, später immer lautstärker – der Seminarleiterin voll und ganz zustimmten. Lernen wollte dort, glaube ich, niemand wirklich etwas. Es ging eher darum, Bestätigung für die eigenen Vorurteile gegen Muslime zu bekommen und ein Forum zu haben, in dem man rassistische Gefühle ausleben kann. Dementsprechend gingen die Gemüter hoch: Es wurden viele ausländerfeindliche Witze gemacht, man erzählte sich Anekdoten, die Vorurteile untermauern und schimpfte ganz ungeniert auf Muslime.

    NEWS: Gab es auch kritische Stimmen?

    Dolna: So gut wie keine. Und wenn jemand vage Einspruch erhob, wurde der sofort abgewiesen. Als eine Teilnehmerin etwa das Beispiel von einem Türken brachte, den sie für sehr integriert hielt, antwortete Sabaditsch-Wolff: "Seien Sie vorsichtig! Vergessen Sie nicht, dass alle Moslems uns anlügen, weil ihnen das die Religion vorschreibt." Mit diesem Argument kann man natürlich jeden Einspruch zunichte machen. Und diese feindselige Überzeugung, dass man Muslimen prinzipiell mit Misstrauen begegnen muss, schafft Hass und Verachtung.

    und der inzwischen von NEWS gefeuerte Chefredakteur Atha Athanasiadis legt persönlich noch eins drauf:

    Am Freitag wollte sich H.-C. Strache von NEWS fotografieren und interviewen lassen. Vor allem wie das Foto auszusehen habe, davon hatte Strache ganz genaue Vorstellungen: Mit Boxhandschuhen und blauem Handtuch über die Schulter gelegt – so wollte er im NEWS-Fotostudio posieren. Ein wenig beleidigt sei er zwar, wegen der letztwöchigen Zeilen hier an dieser Stelle, aber Schwamm drüber. Wir sagten höflich dankend ab. Eine wahrlich spannendere und bessere FPÖ-Story hatte das Rennen gemacht: NEWS-Redakteurin Veronika Dolna hat mehrere Wochen undercover bei der FPÖ recherchiert. Einzige Parallele zum Leider-nein-Shooting: Auch ihrer Reportage war eine – mehr oder weniger – persönliche Einladung Straches vorausgegangen. Und so saß Dolna, ausgerüstet mit einem Tonband und inkognito, bei einem Seminar des Freiheitlichen Bildungsinstituts und notierte Sätze wie: „Wenn Kardinäle Kinder vergewaltigen, machen sie das trotz der Religion. Muslime vergewaltigen Kinder wegen der Religion.“ und: „Der Islam ist feindselig. Der Koran ist böse. Muslime hassen uns und sind im Dauerkrieg mit uns. Und sie sind sehr gut darin, uns einzulullen. Doch von uns bekommen Sie heute Argumente, um dagegenzuhalten.“ Die FPÖ-Kaderschmiede wird übrigens mit 2,2 Millionen Euro aus Steuergeldern subventioniert. Verhetzung auf Krankenschein, quasi.
    Was muss noch gesagt werden?
    Die aktuelle NEWS-Coverstory sollte endlich ein Anstoß für alle anderen Parteien in unserem Land sein, darüber nachzudenken, ob die FPÖ tatsächlich weiterhin Millionen an Steuergeldern für ihre Parteiakademie bekommen sollte. Es kann ja wohl nicht angehen, dass mit dem Geld aller Österreicher/ innen Derartiges subventioniert wird. Dolnas Recherche-Unterlagen sind übrigens auch die Basis für eine Anzeige, die wegen „Verhetzung“ Dienstag dieser Woche eingebracht wurde. Straches FPÖ ist eine Partei, die permanent Grenzen überschreitet. Die des guten Geschmacks und – wie man an der NEWS-Story sieht – die der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

    Und dann präsentiert NEWS noch stolz die anzeige im Internet
    http://www.news.at/nw1/gen/popfiles/pop.php?show=2009/11/25/113608.jpg

    textbeispiele aus der anzeige:

    "die äußerungen der verdächtigen ...wurden... vor 32 personen abgegeben....

    und dann wird es wieder lustig

    "dadurch dass angehörige der islamischen religionsgemeinschaft als gefahr für die westliche zivilisation dargestellt werden, wurde.... von der verdächtigen an die gefühle und leidenschaften der zuhörer appelliert-erkennbar in der absicht, diese gegen "die Muslime" aufzureizen und aufzubringen und verachtung zu schüren...."

    man fasst es nicht, was alles in österreich staatsanwälte und gerichte auf den plan ruft

    NEWS als DENUNZIANT, ANKLÄGER, RICHTER und MEDIALER HENKER
    schauriger geht es nicht mehr !!!!!!

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 18:09

      Diese Dolma wäre hätte sicher auch gerne einen entsprechenden Kurs in einer örtlichen Moschee besucht, konnte aber weder Türkisch noch Arabisch.

      Blöd gelaufen halt.

      Aber zufälligerweise gibt es da ein paar Kochrezepte zum schariamäßigen Abhcken von Händen, die sicher auch auf Englisch zu haben sind. Englisch wird die Tussen ja wohl hoffentlich können.

  34. fosca
    23. November 2010 22:46

    Zum Glück hat Italien noch keine solche streng linksgesteuerte Justiz wie hier in Österreich, daher läuft auch Papst Benedikt kaum Gefahr, auf der Anklagebank zu landen.
    In unserem auf den Linksfaschismus zusteuerndes Land hätte man ihm schon spätestens im September 2006 kurzerhand den Prozeß gemacht, als er die Ansichten eines byzantinischern Herrschers in seinen als "Papstzitat von Regensburg" berühmt gewordenen Sätze zum besten gab, nämlich auszugsweise:
    "Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten..........."

    Man sollte sie der Richterin und dem Ankläger zusenden, mit der Empfehlung nicht auf ein "billiges Bassenajournal " mit sehr schlechten Tonbandaufnahmen als Beweismittel hereinzufallen.

    Ich fürchte nur, daß dies im nunmehr rot-grünen Wien kaum Gehör findet, die Richterin dem Massenblattl Genüge tun und die mutige Frau Sabaditsch-Wolff verurteilen wird.
    Sie geht damit auch auf Nummer sicher, denn die linke Elite wird ihr zujubeln, eine hervorragende Presse gibt es als Draufgabe und die nächste Stufe auf der Karriereleiter wartet schon.
    Wer kann da der Verlockung widerstehen und sich dem System verweigern?
    Erinnert fatal an unsägliche Zeiten und heute wie damals sind die Helden dünn gesät, weil Mensch eben Mensch bleibt und noch kein anderer erfunden wurde.

  35. M.S.
    23. November 2010 21:17

    Es ist nicht zu fassen. In den meisten islamischen Ländern werden Christen unterdrückt, behindert, mit dem Tod bedroht oder sogar ermordet. Auf den Malediven wird eine christliche Lehrerin verhaftet, weil sie ihren Kindern bei der Erklärung der Windrose die Verbindungslinien zwischen Nord-Süd und Ost-West (somit ein Kreuz) gezeichnet hat. Ein Beispiel für viele gleichartige Vorkommnisse, die gar nicht bis zu uns dringen.
    Und bei uns werden Menschen, die solche Barbareien aufzeigen wegen Verhetzung angeklagt auf Grund eines Gesetzes, das von Politikern, die von in einer angebliche Demokratie lebenden Bevölkerung gewählt wurden!
    Der Prozess wird von einem Staatsanwalt geführt, der ein Band, das ein wichtiges Beweismittel wäre, anscheinend nicht angehört hat. Die Richterin läßt die Klägerin während der gesamten Dauer der Verhandlung im Saal sitzen und vernimmt sie dann als Zeugin.
    Wenn mir noch vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, dass sich so etwas in unerem Land bald abspielen wird, hätte ich ihn ausgelacht.

    • M.S.
      23. November 2010 21:24

      "das von Politikern gemacht wurde, die von einer in einer angeblichen Demokratie lebenden Bevölkerung gewählt wurden." muss es richtigerweise heissen. Durch den Zorn habe ich nicht aufgepasst.

    • Undine
      23. November 2010 22:25

      @M.S.

      Wäre kein Wunder, wenn einen angesichts dieser unglaublichen Zustände, in denen wir uns plötzlich wiederfinden, der "heilige" Zorn packte!

    • M.S.
      23. November 2010 22:46

      @Undine
      Ja es ist ein ohnmächtiger Zorn, weil man machtlos zusehen muß, wohin wir steuern und nicht einmal Wahlen etwas verändern, wie man zuletzt in Wien gesehen hat.

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 18:12

      Bitte verwechseln Sie nicht Kläger mit Denunziantin.

  36. brechstange
    23. November 2010 21:16

    Ist dieser Ankläger nicht auch bei den 5 angezeigten Staatsanwälten im Kampusch-Fall?

    • fosca
      23. November 2010 22:50

      @brechstange

      Das würde mich auch interessieren.
      Weiß jemand Bescheid?

    • brechstange
      23. November 2010 23:17

      @fosca
      Dazu gibt es in der Presse einen interessanten Blog von Seeh. In diesem Blog wird das Rzesut-Dossier durchgearbeitet.

    • Wahrheit (kein Partner)
      24. November 2010 17:12

      Wien - Die Ermittler im Fall Natascha Kampusch werden Einsicht in die Protokolle von der Einvernahme des Entführungsopfers kurz nach dessen Flucht erhalten: Das hat die Oberstaatsanwaltschaft Wien am Mittwoch entschieden. Eine entsprechende Anweisung sei an die Grazer Schwesterbehörde, die in die neuerlichen Untersuchungen einbezogen ist, sowie an die Staatsanwaltschaft Wien ergangen, sagte der Wiener Oberstaatsanwalt Werner Pleischl.

      Einsichtnahme streng geregelt

      Die Art der Einsichtnahme ist streng geregelt: Nur der ermittelnde Staatsanwalt Hans-Peter Kronawetter und zwei Beamte der Soko sind dazu befugt - und auch dies nur zu dritt, nicht allein.

    • fosca
      24. November 2010 20:11

      Na, servas >>>> auf diesen feinen Herrn ist jedenfalls Verlaß! :-(

  37. Brigitte Imb
    23. November 2010 21:14

    In der Zib wurde berichtet der Papst spreche sich g e g e n ein Burka Verbot aus und f ü r Moscheenbau in Europa, jedoch kein Wort dass er möglicherweise auch Negatives vom Islam angeschnitten hätte.

    Diese Heuchler!!

  38. RR Prof. Reinhard Horner
    23. November 2010 20:34

    reinhard.horner@chello.at

    Ich wiederhole mich in Achtung dieser Angeklagten und angesichts dieser Gesetzgebung mit ihrer Anwendung:
    Ich, Reinhard Horner, bin ein Meinungsverbrecher!

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 18:24

      Angenehm, ich freue mich über die Bekanntschaft mit Ihnen - wenn auch nur unbekannterweise.

  39. papi66
    23. November 2010 20:04

    Na, jetzt schlägt´s dreizehn!

    Da spielen sich die letzten verkappten Kommunisten im grünen Mäntelchen als oberste Religionswächter der Republik auf.

    Unterstützt werden diese „Grünlinge mit roten Tupfen“ von den diversen „unabhängigen“ Schmierblättern, deren Namen mir Gott sei Dank partout nicht einfallen wollen.

    Man stelle sich vor: Diese Wünschelrutengeher,
    diese Auspendler, diese Steinkreisfanatiker, diese Ungläubigen, die jedem Schamanen nachlaufen und die Geister mit Räucherstäbchen verjagen, glauben sie müssen den Islam verteidigen!

    Diese Kommunisten, die sich den Genossen Stalin und Co zurückwünschen, diese gottlosen Figuren die keine Chance auslassen die christlichen Kirchen herabzumachen und zu verhöhnen werden auf einmal zu Religionshütern der Nation!

    Na die Grüninnen werden sich aber wundern, wenn der Islam Westeuropa in Besitz genommen hat!
    Die Lesben und die Schwulen werden die ersten sein, die die islamische Geistlichkeit aus der Gesellschaft „entfernt“.
    Na und die Glawischnikdamen mit Kopftüchel und so, wird ja auch ganz lustig!

    Im Iran haben die marxistischen Volksmudschahedin den Sturz des Schah Regimes unter großen Opfern erkämpft. Als Dank dafür, dass sie die islamisch geistliche Führung an die Macht gebracht haben, wurden die meisten Kommunisten als Feinde der islamischen Revolution in Schauprozessen verurteilt und gehängt! Bis zum heutigen Tage werden Homosexuelle, Prostituierte und Suchtgiftabhängige im Iran „entfernt“ und Ehebrecherinnen gesteinigt!

    So schaut´s aus bei den Islamen, ihr linken Gutmenschen!

    • terbuan
      23. November 2010 21:32

      papi66
      Ihr berechtigter Zorn hat die richtigen Worte gefunden!
      Nichts ist dieser Meute an stets emsig bemühten Zerstörern unserer Gesellschaft zu blöd, um es als Waffe gegen die Werte unserer Kultur zu instrumentalisieren!
      Pfui Teufel, und unsere gewählten Mandatare sehen diesem Treiben zu, ohne Reaktion, ohne Gewissen, ohne Verantwortung!
      Der Verfall dieses Unrechtsstaates ist unerträglich, aber es wird noch viel schlimmer kommen, wenn erst einmal der Mob auf die Straßen geht und gegen die auf uns zukommenden Einschnitte zu toben beginnt!

    • terbuan
      23. November 2010 22:05

      Lieber Papi66,
      vielleicht sollten wir einmal unsere Gedanken auf einer anderen Ebene austauschen, würde mich sehr freuen!
      Herzliche Grüße
      terbuan@aon.at

    • Senfspender
      24. November 2010 01:09

      Vielleicht ist es ja geade dieses tatkräftige Eintreten für Sitte und Moral, das den Sympathisanten den Islam so sympathisch macht, weil er damit eine verdrängte Sehnsucht erfüllt?

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 18:31

      Soeben beschleicht mich ein furchtbarer Verdacht.

      Um die Regierung im totalitären Staat zu erleichtern werden alle Staatsbürger langsam aber sicher mundtot gemacht. Wie eine Python umschlingt es den mündigen Staatsbürger, wenn er den Mund aufmacht hat er Nachteile und wenn er nachgibt zieht sich die Schlinge enger zu.

      Das ist mühsam. Viel leichter ist es, die Staatsbürger mundtot zu machen, indem man sie langsam zwangsislamisiert.

      Daher diese unheilige Allianz zwischen Sozen und Mosln.

    • Frondeuse (kein Partner)
      24. November 2010 22:49

      @papi66 : Ich teile Ihren Zorn !

    • MCH (kein Partner)
      25. November 2010 08:21

      Komm wieder runter. Du steigerst Dich in etwas rein und wirfst alles durcheinander.

    • papi66
      25. November 2010 19:25

      Liebe Frau Maria Christin die Grüne, oder Rote?

      Ich finde es immer lieb, wenn mich kleine Mädchen duzen, da springt mein Herz vor Freude!
      Ja, Sie liebes Mäderl, wenn Sie einmal so alt sind wie ich jetzt bin, werden sie auch alles durcheinander bringen und nicht wissen was sie tun, und von was sie reden, das ist halt unser aller Schicksal, liebe Marie Christin!
      Mögen sie nie die guten Geister verlassen!

  40. inside
    23. November 2010 19:17

    Das Ganze fand anlässlich eines Seminars der FPÖ statt. Na ja, nicht gerade halb Österreich.
    Andererseits verzapfen die linken Professoren an den Unis noch viel mehr Blödsinn.
    Verhetzung unserer Jugend mit radikalen, realitätsfernen Theorien.

    Man wäge ab!

    PS:
    - Irland kollabiert
    - Portugal ist fällig
    - in Korea bricht möglicherweise ein Atomkrieg aus

    und wir?

    Tu felix Austria .....

    • Florin
      23. November 2010 19:48

      Wie immer konzis, um ein weiteres Wort aus dem Englischen zweckzuentfremden, auf den Punkt gebracht!

  41. Philipp Starl
    • terbuan
      23. November 2010 19:45

      Es wäre nicht das erste Mal, dass Kriege entfacht werden, wenn es den Mächtigen in ihrer gescheiterten Politik zu eng wird!

  42. Philipp Starl
    23. November 2010 18:43

    Weil hier immer wieder von der Nichtigkeit des Prozesses geschrieben wird, weil die Zeugin anwesend war und dann vernommen wurde. Dies ist kein Nichtigkeitsgrund, welche hier aufgelistet sind:

    http://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Bundesnormen/NOR40093270/NOR40093270.html

  43. Geheimrat
    23. November 2010 18:30

    Eine Demokratie die vor dem Islam kapituliert, die ihre Meinungsfreiheit zu Gunsten einer "Religion" aufgibt, die Hasspredigern ihr Teufelswerk machen lässt, europäischen Parlamentariern wie Geert Wilders, eine Einreise verbietet und anklagt, die für Ehrenmörder mildernde Umstände findet, auf so eine Demokratie kann ich verzichten, denn so eine Demokratie schafft sich selber ab.

    Gäbe es in Österreich einen Geert Wilders würde er sofort meine Stimme bekommen.

    Keine Toleranz der Intoleranz, ich möchte den Humanismus und die Menschenrechte nicht dem Islam opfern, auch wenn der Preis die Abschaffung der Demokratie sein sollte.

    „In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“, München 2002, S.71).

  44. Wertkonservativer
    23. November 2010 18:19

    Also den Papst wird unsere linkslastige Wiener Staatsanwaltschaft wohl nicht behelligen können, da sind die Juristenzwergerln am Schmerlingplatz ja doch einige Nummern zu klein (und außerdem ja in jeder Weise unzuständig!).

    Gibt es denn wirklich keine Möglichkeit, die Waage der Justitia hier im Lande ein wenig in Richtung wahre Gerechtigkeit und Unparteilichkeit auspendeln zu lassen? Die Rot-Verseuchung im Justizpalast ist ja, wie aus vielen Vor-Fällen sattsam bekannt, wirklich ein Skandal der Sonderklasse!

    Sollte Frau Sabaditsch-Wolff wirklich verurteilt werden, müsste man effektiv auf die Straße gehen!

    Zum letzten Absatz des Kommentars von A.U. ist nur zu erinnern, dass der Islam sich seit Mohammed als kämpferische Religion in die Weltgeschichte eingeführt hat, und diese Welt- und Menschensicht auch heute noch in vielen Ausprägungen (Terroristen, Christenverfolgungen usw.) praktiziert.

    Das muss man doch heute auch noch offen aussprechen können, ohne eine peinliche Strafverfolgung gewärtigen zu müssen!

    Dieser unselige Verhetzungsparagraph ist jedenfalls eine Schande für unser Land!

    • Florin
      23. November 2010 21:02

      "Sollte Frau Sabaditsch-Wolff wirklich verurteilt werden, müsste man effektiv auf die Straße gehen!"

      Was für eine exzellente Idee!

      Es wird zwar nichts nützen aber das wären man Frau Sabaditsch-Wolff schuldig. Obwohl es uns nicht von der Verantwortung befreit, daß wir das nicht schon getan haben, als wir von dem drohenden Paragraphen hörten. Als typisch gutgläubige und indolente Österreicher konnten wir uns anscheined gar nicht vorstellen, daß diese Schnapsidee durchs Parlament geht?

  45. brechstange
    23. November 2010 17:17

    Sie meinen, Herr Starl, dieser Paragraph ist gestaltet worden, um Richter zu bändigen?

    • brechstange
      23. November 2010 17:22

      Verzeihung, gehört zu Starl.

    • Philipp Starl
      23. November 2010 17:34

      Was soll denn ein Richter Ihrer Meinung nach tun? Sein Amt missbrauchen?

    • Florin
      23. November 2010 18:03

      Na ein bisserl Aug' zudrücken und bei so einer dämlichen Anklage Milde walten lassen wäre das mindeste. Blöd ist schon die Situation, blöde Fragen und dumme Anregungen machen es nicht besser;)

    • Philipp Starl
      23. November 2010 18:13

      Vielleicht spricht die Richterin Frau Sabaditsch-Wolff ja frei, haben Sie daran schon einmal gedacht? Aber Hauptsache erst einmal drauflos schimpfen...

    • Florin
      23. November 2010 18:21

      Herr Starl, Sie müssen die augenblickliche hochschwappende Empörung schon auch verstehn. Im ersten Ingrimm sagt man doch schnell etwas. was man nicht wirklich so meint, nicht?

    • Philipp Starl
      23. November 2010 18:24

      Dafür habe ich sogar großes Verständnis, aber von einem professionellen Journalisten erwarte ich doch, dass er sich einer Abkühlungsphase unterzieht und dann sachlich bleibt. Rühmt sich nicht gerade dieses Forum der Sachlichkeit, der Professionalität, des höheren Niveaus?

      Wenn es so weitergeht, unterscheidet dieses Forum nicht mehr viel von den Krone- Leserbriefen, so leid es mir tut und so viel Verständnis ich auch dafür habe.

    • Florin
      23. November 2010 19:05

      Tut mir leid, meine Replik habe ich gerade verloren und ich mag sie nicht noch einmal formulierern und tippen. Es ist letztendlich auch gleichgültig, da ich nicht vorhabe das Niveau hier in irgendeiner Form zu beinflussen;)

    • Wertkonservativer
      23. November 2010 19:07

      Jetzt meine ich aber doch, Herr Starl, Sie sollten sich etwas zurücknehmen; manche Ihrer Sub-Kommentare zu Blogger-Beiträgen wirken schon ein wenig überheblich!
      Wenn Sie hier die Qualität und Seriösität des A.U.-Forums, obwohl selbst eifriger (und qualitativ oft brillianter) Mitdiskutant, offen wie hier infrage stellen, wirkt das - weil es auch nicht stimmt - ein wenig eigenartig.
      Also bitte, etwas mehr mehr Courtoisie, dafür weniger vordergründige Altklugheit!
      Es tut mir leid, aber anscheinend traut sich hier niemand, den Jungstar zu vergrämen. Nehmen Sie mir's bitte trotzdem nicht krumm!

    • Philipp Starl
      23. November 2010 19:12

      Ich nehme Ihnen Ihre Kritik ganz und gar nicht krumm, werter Wertkonservativer. Im Gegenteil, ich würde mich über mehr sachliche Kritik an meinen Beiträgen freuen. Kritik ist das Salz in der Suppe, der Wind in den Segeln.

      Ich prangere aber das Niveau des Forums lieber einmal zuviel an, als zuzusehen, wie das Niveau sinkt. Wenn es nicht sinkt, kann man mich und meine Kritik daran ja getrost ad acta legen.

    • Florin
      23. November 2010 19:42

      Sie können nur eins machen, Herr Starl, um die Qualität der Aussagen hier zu sichern: weiterhin größtenteils gute bis ausgezeichnete Kommentare zu schreiben. Niveau einzufordern ist ziemlich sinnlos. Entweder macht die Mehrheit mit oder eben nicht mehr, was früher oder später auch der Fall sein wird. Außerdem ist Ihre Rüge die Richterin betreffend ja auf fruchtbaren Boden gefallen.

      Was nun Herrn Dr. Unterberger betrifft hat er, als Tagebuchschreiber und Blogger Meinungshoheit, glaube ich zumindest. Wir können damit einverstanden sein oder auch nicht, kritisieren, aber eines darf ein niveauvoller Kommentator nicht, die nötige Distanz und Höflichkeit missen lassen.

  46. thomas lahnsteiner
    23. November 2010 17:11

    das dumme geschwätz vom friedfertigen islam und von den bösen islamisten kann
    ich schon nicht mehr hören....denn es geht völlig an der realität vorbei.....
    friedfertig ist nicht der islam, sondern hunderte millionen seiner anhänger sind es....trotz koran müßte man sagen, wenn man liest, welche hasstiraden darin enthalten sind .........das steht doch außer zweifel.....
    und die inkriminierenden äußerungen der frau SW sind wahrscheinlich tausendfach und zehnmal so deftig in vielen moscheen zu hören..halt gegen das christentum...
    da gäbe es für die stasi-veronika aus kosice ein reiches betätigungsfeld, da kann sie dann denunzieren und anzeigen so viel sie will

    • Undine
      23. November 2010 18:23

      Wenn ich allerdings die Bilder im Fernsehen vor Augen habe, als die doch sehr harmlosen dänischen KARIKATUREN oder die jahrhunderte alten Sätze, die der PAPST nur ZITIERT hat, weltweit Millionen von Moslems so erregt haben, daß sie alles krumm und klein geschlagen haben und es gar nicht so wenige Tote gegeben hatte, kommen mir schon Zweifel ob der Friedfertigkeit hunderter Millionen von Anhängern des ISLAM. Ihre Erregungsschwelle scheint sehr niedrig zu sein!

  47. Richard Mer
    23. November 2010 16:45

    Es ist eigentlich rätselhaft, wieso Dr. Unterberger selbst noch nicht angeklagt wurde. Die Chancen stehen nicht so schlecht, dass das irgendwann noch kommen wird. Vielleicht ist dieser Blog noch nicht einflußreich genug dazu.

    Wer war im Gericht heute? Irgendwelche Beobachtungen? Leidenschaft?

    • Amtsbekannt
      23. November 2010 19:19

      Ich glaube, A.U. weiß genau, was er sagen darf und kann, da es für ihn beweisbar ist/wäre und wartet nur darauf auf einen politisch gekauften staatsanwalt zu treffen oder einen ebensolchen tschornalisten. hihi

  48. Josef Maierhofer
    23. November 2010 16:44

    Zuviele sind ideologisch total verblendet und gewissenlos.

    Je unselbständiger ein Mensch ist desto weniger kann er Eigenverantwortung übernehmen, desto mehr braucht er eine Ideologie. Je mehr Ideologie der Mensch zuläßt, desto unselbständiger wird er, ein Teufelskreis.

    Am Schluß braucht ein 'Parteimufti' nur noch sagen 'faß !' und er tut es, auch den Mord. So weit hat die Ideologie die Menschen schon verdorben, daß sie selbst überhaupt nur noch wie Marionetten agieren, ferngesteuert und verblödet, gewissenlos und gefährlich.

    Ich verstehe meinen alten 89-jährigen, wenn er fragt, 'bin ich eigentlich noch am richtigen Planeten ?'

    Wie wahrheitsfähig wir sind, hängt davon ab wie unabhängig wir sind. Offensichtliche Verhetzungen gegen Andersdenkende und Verfolgungen, Anklagen erinnern an den Kommunismus, den die gleichen Witzblätter und ferngesteuerten Witzjournalisten noch vor 30 Jahren als untragbar, menschenfeindlich und gewalttätig eingemahnt und verspottet haben und heute verherrlichen die Gleichen genau die gleichen Taten hier bei uns.

    Ideologieverblendung ist eine gefährliche Seuche und eine bodenlose Gewissenlosigkeit.

  49. Brigitte Imb
    23. November 2010 16:44

    Der Islam verlangt z.B. bei Diebstahl 'Hand abhacken', was werden die Musln denn nun vom Papst wollen und von seinen Helfern?
    Hirn auslöffeln, Mund zunähen, Zunge abschneiden, einen kl. Anschlag auf den Vatikan, od. wählen die friedliebenden gleich die generelle Ausrottung der Christen?

    • Brockhaus
      23. November 2010 17:42

      Malen Sie den Teufel nicht an die Wand. Entschuldigen, den gibt es ja im Islam nicht. Oder doch?

    • Florin
      23. November 2010 18:00

      Wenn ich "Tausend und eine Nacht" richtig in Erinnerung habe ist der Teufel doch "Sheitan" oder bring ich da etwas durcheinander? Wäre bei all diesen Horror=
      meldungen ja kein Wunder. Verhetzung: "diese unfähige Regierung soll der Deixel holen!"

    • mike1
      23. November 2010 18:38

      zu brockhaus: spricht karl may nicht von der dschehenna (angebl. hölle) ? da müsste es doch auch ein islamistenteuferl geben ?

    • Brigitte Imb
      23. November 2010 21:01

      @Florin

      Bei "Tausend u. eine Nacht" gibt es keinen Satan.
      Ein Sultan läßt seine untreue Ehefrau töten, heiratet daraufhin jeden(?) Tag eine neue Jungfrau, die er am nächsten Morgen töten läßt. usw.u.s.f.
      Scheherazade, die Tochter des Wesirs, will das Morden beenden und heiratet den Sultan. Sie erzählt ihm eine Geschichte und verlegt die Spannung in die Morgenstunden, der Sultan verschiebt die Hinrichtung u. Sheherazade erzählt am Abend weiter. Usw., u.s.f
      Der Sultan wird schließlich überzeugt, dass er unrecht gehandelt hat.
      Und wenn sie nicht gestorben sind....

      Aber gut, Islamgegner dürfen sich ein wenig als "Sheherazade" fühlen, nur ob diese Fundamentalisten umzustimmen sind bezweifle ich.

  50. Philipp Starl
    23. November 2010 16:40

    Was erwarten Sie von einer Staatsanwaltschaft, die der Kettenhund der Politik ist? Warum Sie die Richterin prima facie als "politisch überkorrekt", verstehe ich nicht. Kennen Sie die Dame?

    Richter vertreten das Gesetz und im Gesetz steht nunmal, dass es verboten ist, gegen eine Religion, also auch den Islam, zu hetzen.

    Warum daher hier immer wieder auf die Richter eingeprügelt wird, deren Amt es nunmal voraussetzt, dass sie geltendes Recht sprechen, kann man nur als Dummheit abtun.

    Beschweren sollte man sich beim Gesetzgeber, der den § 283 StGB beschloss. Ich garantiere Ihnen, Herr Unterberger, ohne so einen Paragraphen wird Sabaditsch- Wolff von keinem "politisch überkorrekten" Richter verurteilt.

    Haben jetzt einige die Kausalität verstanden?

    • terbuan
      23. November 2010 18:01

      Das Zitieren des Korans kann man aber (noch) nicht als Tatbestand einer Verhetzung ansehen, oder?

    • thomas lahnsteiner
      23. November 2010 18:05

      das ist genau die argumentation der mitglieder des volksgerichtshofes und der ddr-justiz...sie können ja nichts dafür...schuld ist der gesetzgeber...
      und so sind sie auch der gerechten strafe entgangen, auch wenn sie hunderte menschen in den tod geschickt haben
      zum kotzen....
      beim konkreten beispiel: was soll da hetze sein, wenn man zB koranstellen interpretiert
      und die staatsanwaltschaft hätte längst das verfahren einstellen können...soviel interpretationspielraum hat sie...
      aber seit ewigen zeiten war die justiz der büttel der jeweils herrschenden,
      ob NS zeit, ob Kommunismus, ob austrofaschismus immer die gleiche leier

    • Philipp Starl
      23. November 2010 18:05

      Das Zitieren des Korans wird ihr nicht vorgeworfen, sondern diverse Aussagen im Zusammenhang mit einer Religion, die für Linkspolitiker Anlass sind, die Staatsanwaltschaft auf sie zu hetzen.

      Und die Richterin wird hier niedergemacht, ohne dass sie ein Urteil gefällt hätte. Wollen wir das nicht erstmal abwarten, bevor wir Hetze mit Hetze begegnen?

    • Philipp Starl
      23. November 2010 18:11

      Herr Lahnsteiner,

      Ich habe die Staatsanwaltschaft keineswegs in Schutz genommen, wie Sie suggerieren, sondern die Richterin und die hat mitnichten die Kompetenz, das Verfahren einzustellen.

      Und bitte übertreiben Sie nicht, ja? Immer schön sachlich bleiben. Es ist ja wohl ein haushoher Unterschied, ob ein Richter wie im DDR- Staat oder der Zeit der Ostmark grobes Unrecht judiziert, oder eben geltendes Recht, das bei allem Verständnis für den Vorwurf des Totalitarismus noch kein grobes Unrecht darstellt.

      Zum Kotzen kann man das, wie Sie, finden, an der Tatsache, dass Richter keinen Einfluss auf Gesetze haben, ändert es nichts. Wieso lenken Sie Ihren Hass also nicht auf die Schuldigen, die werten Herren Abgeordneten, die den Paragraphen aufheben könnten?

    • thomas lahnsteiner
      23. November 2010 18:25

      ich habe nicht vom zitieren des koran geschrieben, sondern von interpretieren und ich habe nicht nur von der richterin, sondern von der justiz gesprochen und da gehört wohl auch die staatsanwaltschaft dazu........
      meiner meinung nach ist ein grober verfahrensfehler sowieso schon passiert, als die denunziantin während der ganzen zeit des prozesses anwesend war und dann als zeugin vernommen wurde oder noch vernommen wird...
      daher kann man das urteil sowieso schon vergessen, ganz gleich wie es ausgeht

    • Philipp Starl
      23. November 2010 18:30

      Verzeihen Sie das Missverständnis, aber der Kommentar mit dem Zitieren des Korans ging an terbuan, ich dachte, dies sei klar.

      Aber ich frage mich, warum Sie bei einer Replik auf meinen Kommentar die Justiz kritisieren, wenn ich doch explizit die Richterin in Schutz nahm und die Staatsanwaltschaft als Kettenhund der Politik titulierte. Differenzieren muss man schon.

      Und Frau Sabaditsch- Wolff, um das zu komplettieren, wird auch nicht wegen Interpretationen des Korans angeklagt, sondern wegen Aussagen wie dass der Koran sich "im Dauerkrieg befinde" und der Jihad eine "Säule des Islam" sei (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/612584/IslamSeminar_Angeklagte-plaediert-auf-nicht-schuldig?_vl_backlink=/home/index.do ) .

    • Florin
      23. November 2010 18:30

      Wer hat dann die Kompetenz das Verfahren einzustellen?

      Die Zeugin (News-Reporterin )sitzt im Verhandlungssaal und wird dann doch einvernommen, obwohl die Richterin der Meinung war, daß dem nicht so sei..? Weiters hat sich der Staatsanwalt anscheinend nicht einmal die Mühe genommen, die Tonmitschnitte anzuhören? Auf denen fußt aber doch die Anklage, oder nicht? Sind das nicht Verfahrensfehler? (Nicht fressen, ich bin keine Juristin und verwechsle wahrscheinlich auich "Recht und Rache";)

      Immerhin geht es lt. Presse um drei Jahre Gefägnis. Die Rede war doch von zwei?... egal beides eine Riesenschweinerei!! Ein unnötiges Gesetz, das wie man sieht dem Mißbrauch Tür und Tor öffnet!

      So jetzt bin ich auch bös!

    • Philipp Starl
      23. November 2010 18:36

      @ Florin

      Die Kompetenz, das Verfahren einzustellen, hat alleine die Staatsanwaltschaft, auch wenn es in praxi so ist, dass der Richter dem Staatsanwalt oft sagt, es habe nicht mehr viel Sinn.

      Und die zwei Jahre stehen in der Regierungsvorlage des neuen Verhetzungsparagraphen, der alte hat noch die drei Jahre. Ich hoffe, ich konnte behilflich sein.

    • thomas lahnsteiner
      23. November 2010 18:47

      Und Frau Sabaditsch- Wolff, um das zu komplettieren, wird auch nicht wegen Interpretationen des Korans angeklagt, sondern wegen Aussagen wie dass der Koran sich "im Dauerkrieg befinde" und der Jihad eine "Säule des Islam" sei (Quelle: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/612584/IslamSeminar_Angeklagte-plaediert-auf-nicht-schuldig?_vl_backlink=/home/index.do ) .

      diese beiden aussagen von frau SW sind doch wohl eine klare interpretation des koran, was sonst bitte ?????

    • Florin
      23. November 2010 18:48

      @ Phillip Starl

      Oh ja danke!
      Was die angeblichen Verfahrensfehler betrifft, kann ich mich also ans Salzamt wenden, nachdem ich dem schlamperten (?) Staatsanwalt unterstelle zu pfuschen, er aber zuständig ist?;)

    • Philipp Starl
      23. November 2010 18:53

      @ Florin

      Genau ;-) .

      @ Thomas Lahnsteiner

      Sie nennen es Interpretation des Koran, die Politik und/oder die Staatsanwaltschaft sehen es als Erfüllung des Tatbestands der Verhetzung. Ob die Richterin es so sieht, bleibt abzuwarten.

      Meine persönliche Meinung: findet man den Paragraphen richtig und nimmt man ihn ernst, so kann ich die Anklage durchaus nachvollziehen.
      Laut Anklage wirft man ihr ja auch vor, gesagt zu haben, der Islam sei "feindselig", der Koran sei "böse" und Muslime "hassen uns".

    • Florin
      23. November 2010 19:11

      Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit;)

    • cmh (kein Partner)
      24. November 2010 18:34

      Die Rechtssprechung sollte ja doch etwas anderes sein als die hirnlose Anwendung des Fallprüfungsschemas. Denn sonst könnte man einfach oben einen Sachverhalt einwerfen und unten ein Urteil bekommen. Da würden wir uns aber schon bedanken.





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