Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    23. März 2012 05:04 - SN-Kontroverse: Die Staatsanwaltschaft

    Eine der ursächlichsten Aufgaben eines Staates besteht in der Konfliktvermittlung zwischen seinen Bürgern!

    Nach Thomas Hobbes Theorie, haben dazu Bürger einen Vertrag geschlossen, in dem sie ein übergeordnetes Staatswesen dafür mit einem Gewaltmonopol ausstatten und sich dieser Vermittlerrolle unterwerfen.

    Problematisch wird diese Sache erst, wenn eine der Konfliktparteien der Staat selbst ist. Dann werden Kräfte frei, die eine faire Rechtssprechung unter gleichen Vertragsparteien missachten.
    Noch problematischer wird es, wenn Repräsentanten des Staates persönlich in Konflikte involviert werden, die strafrechtlicher Natur sind. Denn dann werden Mechanismen in Gang gesetzt, die sämtliche Grundsätze einer funktionierenden Zivilgesellschaft, wie auch der Gewaltentrennung, außer Kraft setzen.
    Und für ein Staatswesen untragbar geworden ist ein Zustand, der strafrechtliches Verhalten seiner obersten Repräsentanten zwecks Machterhalt und persönlicher Bereicherung zur Regel werden läßt.

    Diesen Zustand haben wir in Österreich erreicht!

    Daß von denselben politischen Akteuren die Strafgerichtsbarkeit insoferne abgeschwächt wurde, als die Untersuchungsrichter abgeschafft wurden, paßt ins Bild. Gleichzeitig wurde mit der Korruptionsstaatsanwaltschaft ein politisches Instrument geschaffen, das die ordentliche Gerichtsbarkeit unterwandert. Daß dabei insbesondere die wiener Staatsanwaltschaft durch ideologische Unterwanderung sich immer weiter von einer ordentlichen Gerichtsbarkeit entfernt, rundet das Bild nur mehr ab.

    Menschen wie Frau Krawagner-Pfeifer sind Wasserträger dieser negativen Entwicklung, während andere, wie Dr. Unterberger durch Aufzeigen dieser Auswüchse, das Schlimmste zumindest hinauszögern, wenn nicht in vielen Fällen sogar verhindern!

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    07. März 2012 07:08 - Die feministische Hysterie auf sieben Ebenen: Es reicht!

    Der Feminismus heute, wie er fast alles beherrschend und scheinbar in alle Lebensbereiche eindringend uns täglich ins Gehirn getrommelt wird, ist eine seit Jahrzehnten laufende, großangelegte Mediencampagne.
    Der heutige Tagebucheintrag zeigt aber sehr schön auf, wie widersprüchlich und scheinheilig diese Campagne abläuft.

    Würden die Medien den Kampf der Frauen um Anerkennung, Leistung und Erfolg nämlich wirklich ehrlich meinen, Sie hätten längst Margarete Thatcher als ihre Ikone hochstilisiert. Denn sie wahr wohl eine der ersten, die aus eigener Kraft, ohne irgendeiner Quote, mit zäher Verbissenheit nicht nur eine der größten Volkswirtschaften Europas zwei Legislaturperioden lang regiert hat, sondern sie hat auch den Männern auf der ganzen Welt das Fürchten gelehrt.
    Sie wird aber von denselben Medien runtergemacht und schlechtgeredet, denn sie hatte in deren Augen nicht die richtige Weltanschauung, was wiederum die Geistesinquisition der Feministen beweist.
    Und so wird es wohl besser sein, diese ganze Bewegung mit den Augen Friedrich Nietzsches zu betrachten. "Der Feminismus ist nicht der Kampf des Weibes gegen den Mann, sondern der Kampf des mißratenen Weibes gegen das wohlgeratene."

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    05. März 2012 07:18 - Rußland: Das Leben mit der Gaunerei

    Ich war nicht in Rußland, hab mir kein Stimmungsbild vor und während der Wahl eingeholt, und kann daher die Lage nicht wirklich einschätzen.
    Den Medien hierzulande, die haupstromartig allesamt ein negatives Bild über Rußland unter Putin zeichnen, glaube ich aber kein Wort! Ist doch schon fast alles, was sie in meinem Umfeld Überprüfbares berichten, schlecht recherchiert oder manipuliert. Gelernt hab ich allerdings, allem zu mißtrauen, was medial so im Mainstream daherkommt. So auch hier, im Vorfeld und nach dieser russischen Wahl.
    Das einzige, was ich mich wirklich traue zu sagen, ist, daß Rußland in der Geschichte der letzten paar hundert Jahre nie wirklich richtig eingeschätzt wurde! Warum sollte das jetzt anders sein?
    Ist es nicht ein Eingeständnis von eigenem Versagen, wenn über ein anderes Land so ein Trommelfeuer an negativer Berichterstattung ausgeschüttet wird?

    Ob im heutigen Tagebuch das Fehlen einer bürgenlichen Reform in Rußland beklagt wird, oder die einseitige Ausrichtung auf eine Rohstoffwirtschaft, kann doch nicht ganz ernst gemeint sein. Denn jeder, der das 20 Jahrhundert nicht ausgeblendet hat, wird den Russen zugestehen müssen, daß es zum Aufbau einer solchen bürgerlichen Gesellschaft und einer gut strukturierten Wirtschaft, nach der zerstörerischen Kraft von 70 Jahren Kommunismus, mehr als 20 Jahre braucht.
    Und die Oligarchen haben ihren Reichtum den chaotischen Privatisierungswellen Boris Jelzin zu verdanken, nicht Putin.

    Wer über Putin heute den Stab bricht, der möge sich die Zeit nehmen und vorher Putins Rede im deutschen Bundestag 2001 lesen. (anschauen!)

    http://www.bundestag.de/kulturundgeschichte/geschichte/gastredner/putin/putin_wort.html

  4. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    19. März 2012 07:21 - Die sechs beliebtesten Bildungs-Irrtümer

    Bildung beginnt mit Herzensbildung, und das kann nur in der Familie geschehen.
    Denn öffentliche Einrichtungen werden das Herz einer Mutter nie ersetzen können.

    Demnach wissen für die weitere Bildung am Besten die Eltern Bescheid, welche Neigungen ihrer Kinder verstärkt werden sollten. Daher sollte es viele verschiedene Schultypen als Angebot geben. Nachdem der Staat aber einerseits ständig gefährdet ist, ideologisch verseucht zu sein, und andererseits gar nicht die Möglichkeit hat, diese Vielfalt anzubieten, sollte er sich bis auf eine minimale Grundversorgung aus der Bildung raushalten. Das Gros wird aus Privatschulen gestellt, so man sie läßt!
    Dann liegt es in der Verantwortung der Eltern, die oben aufgelisteten Irrtümer in ihrer jeweiligen Schule in den Griff zu bekommen.
    Und daß sich dann zum Schluß die Frage nach der Zentralmatura erledigt, versteht sich von selbst!

  5. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    15. März 2012 07:18 - Zwischen Gender und Altkommunisten: Die Unis auf Talfahrt

    "Die Idee ist gut, doch ist die Welt noch nicht bereit!"

    Sagt die ÖH Vorsitzende Janine Wulz, nachdem Ihr Versuch, ein antikapitalistisches Cafe´für Studenten zu betreiben bereits nach kurzer Zeit kläglich gescheitert ist. Dabei haben sie und ihresgleichen ca € 500 000.- von den ÖH Zwangsgebühren zweckentfremdet.
    Also, dann machen wir eben die Welt bereit!
    Mit all den von Dr. Unterberger oben beschriebenen Vorkommnissen, Ereignissen und Fehlentwicklungen sind wir dazu am besten Wege. Aldous Huxley und Georges Orwell waren phantasielose Waisenknaben im Vergleich zu dem, was in Realität in Österreich abläuft.
    Christian Felber als Ökonomie "Professor" an der WU Wien? Wie bitte???
    Weibliche Bevorzugung bei Aufnahmetests, um die Statistik zu korrigieren? Immerhin hat man aber hier noch eine Restgröße von 20 % für die Aufnahme von kompetenten Studenten übriglassen,........ was für eine Schwäche des Systems!
    Und Frau Kromp-Kolb darf sich weiterhin unkontrolliert auf der BOKU mit ihrem ganzen Klimaschwachsinn austoben.

    Wir habens bald geschafft, die Welt bereit zu machen, und das alles ganz auf freiwilliger Basis!

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    08. März 2012 07:00 - Warum Privat halt doch besser wäre

    Unser ganzer Wohlstand beruht im Wesentlichen auf den Säulen Wettbewerb, Privateigentum, Wissenschaft und Gesundheit.

    Der Begriff Privateigentum erklärt sich von selbst, während Wettbewerb unmittelbar damit zusammenhängt. Denn im staatlichen Bereich wird Wettbewerb durch das ständige Streben der Bürokratie, so weit wie möglich ausgeschlossen. Mit dem Gewaltmonopol des Staates ausgestattet, sorgen die Bürokraten täglich dafür, daß über die Legislative dem so wird!
    Und in solchen Bereichen, wo es dem Staat nicht gelingt, seine Tätigkeiten zu monopolisieren, weil er zuweit in diesen Bereich der Wirtschaft eingedrungen ist, wo die Marktkräfte den Preis bestimmen, sorgt der Staat mit mit quersubventionierten Preisen (Dumbingpreisen) für eine Verzerrung des Marktgeschehens. Damit schwächt er die Wirtschaftund somit seine eigene Volkswirtschaft doppelt:
    Er bezahlt die Minderleistung (gegenüber der Mehrleistung der privatwirtschaftlichen Mitarbeiter) seiner ausführenden Mitarbeiter teilweise aus Steuergeld und sorgt gleichzeitig für geringeres Steueraufkommen aus diesen privatwirtschaftlichen Unternehmungen, mit denen er in einem ungleichen, weil durch die Dumpingpreise unfairen Wettbewerb steht!

    Der Staat sollte sich neben seinen Kernaufgaben wie Legislative, Judikative, Exekutive, innere und äußere Sicherheit, Schutz des Eigentums und Schutz der Privatsphäre auf jene Verwaltungsaufgaben beschränken, deren Erledigungen am Markt keine freien Preise erziehlen! Den Rest soll er der Privatwirtschaft überlassen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    28. März 2012 07:22 - Die Imame, die deutsche Sprache und die Toleranz

    Als die Türken 1683 das zweite Mal Wien belagerten, gingen ihnen unglaubliche Gräuelmeldungen voraus. So haben sie den Einwohnern einer eroberten polnischen Stadt bei lebendigem Leib die Haut abgezogen!
    Niall Ferguson schreibt in seinem Buch, "Der Westen und der Rest der Welt", daß zu dieser Zeit die islamisch regierten Staaten, wirtschaftlich, militärisch und politisch ins Hintertreffen gerieten, da die religiöse Interoleranz gegen Wissenschaft und Rechtsstaatlichkeit dem Fortschritt im Wege stand. Dies machten die Kalifen durch Grausamkeit und Korruption wieder wett.

    Wenn heute in Wien gutmenschelnde Gruppierungen alte Türkensymbole als ständigen, negativen Vorwurf gegen die Vielzahl türkischstämmiger Immigranten brandmarken, und deren Entfernung verlangen, so hat das mit Toleranz nichts zu tun. Es hat auch nichts mit Toleranz zu tun, zuzulassen, daß deren Prediger gegen unsere Rechtsordnung verstoßen, denn Aufruf von Haß wird von unserem Strafrecht zumindest als ein Verstoß gegen die öffentliche Ordnung gesehen.
    Solange wir diese Leute in unserem Land dulden, haben sie sich an unserer Rechtsordnung zu orientieren. Verstöße dagegen wird so, wie bei Österreichern mit Strafen geahntet. Das ist Toleranz!

  8. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    17. März 2012 11:05 - Statt der Frauen- die Genossenquote

    Quotenregeln sind die erste Stufe zu den Rassengesetzen!

  9. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    11. März 2012 07:37 - Lob, Lob, Lob: von Russland übers Salzkammergut bis in die Hofburg

    Absolut lobenswert ist auch jene österreichische Wahlbeobachtungskommission, welche in den vergangenen Wochen in Russland war, und am Dienstag in den ORF Nachrichten, den man an dieser Stelle für diese Verlautbarung ebenfalls loben sollte, der russischen Präsidentenwahl völlige Korrektheit und Fairness attestierte.
    Freilich wurde diese Meldung sehr schnell wieder durch die OSZE Darstellungen überdüncht, die schon montags früh eine vorbereitete Verlautbarung über Manipulationen bei diesen Wahlen parat hatten.
    Besonders skuril waren aber jene Wahlbeobachter, die wenige Stunden nach Wahlschluss bereits errechnet hatten, daß Putin zwar die absolute Mehrheit von 51 % erreicht hatte, das Wahlergebnis auf 63 % jedoch hinaufmanipuliert wurde, und sich darauf in wilde Spekulationen ergangen, warum Putin das wohl veranlaßt hätte.
    Eine dieser Schlußfolgerungen endete mit der Feststellung, daß Russland eben schwer zu verstehen sei. Ebenfalls ein Lob dieser Erkenntnis!

  10. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    14. März 2012 07:25 - Acht Merkwürdigkeiten im Krieg der Staatsgewalten

    Warum wurde im Vorerhebungsverfahren der Untersuchungsrichter abgeschafft?

    Gibt es da keine gesetzliche Einrichtung der Gewaltentrennung mehr, die diese Meute von Bluthunden innerhalb der wiener Staatsanwaltschaft im Zaume hält. Wer gestern in der ZIP II das Interview mit dem staatsanwaltschaftlichen Sprecher Jarosch gesehen hat, der muß das Gefühl bekommen, diese Staatsanwälte brauchen überhaupt keinen Richter mehr, sie sprechen selber schon Recht.

    Die spannenste Frage im Fall Amon ist wohl die, auf welchen Anlass hin wurde diese Anschuldigung gezündet?
    Ist es aufgrund seiner unangenehmen Beteiligung im Korruptionsausschuß, oder wegen seines eher schwachen Auftritts "Im Zentrum, oder Club 2" zum Thema gesetzlicher Korruptionsvorsorge, oder eine ÖVP interne Querele, oder hängt es tatsächlich mit dem Fall Kampusch zusammen?

    Sollte letzteres zutreffen, dann muß da wohl ein ganzer Ring von wiener Bonzenorgien dahinterstehen, denn sonst wäre so eine geballte mediale und staatsanwaltschaftliche Feuerkraft nicht erklärbar!

  11. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    12. März 2012 07:37 - So dumm, dass man schon wieder lachen können sollte

    Preisregelung für Waren in Österreich, postpolitischer Kniefall vor dem Großkapital, welches den Mittelstand ruiniert, Korruption im Justizwesen, phlegmatische Unbeweglichkeit der Bevölkerung und systemische Fehlentwicklungen in der Kinderbetreuung und des Bildungswesen. So stellt sich Österreich mittlerweile Tag für Tag dar.

    Es steht meiner Meinung nicht gut an, wenn Bürger Österreichs Russland wegen denselben Entwicklungen an den Pranger stellen!

  12. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    11. März 2012 19:05 - Fußnote 272: Von der Klugheit der Wähler

    "Je größer und anonymer die Personeneinheiten werden, über die demokratisch bestimmt wird, umso unbedenklicher kann der Einzelne seinen jeweiligen Neidgefühlen, Machtgelüsten und Wahnvorstellungen nachgeben. Und umso schneller wird die Demokratie zu einem Instrument, um sich auf Kosten anderer zu ermächtigen und zu bereichern, und umso unausweichlicher kommt es zu einem stetigen wirtschaftlichen Niedergang.
    Der relative wirtschaftliche Erfolg der Schweiz im Vergleich zu ihren großen Nachbarländern hat wenig oder gar nichts mit ihrer direkten Demokratie zu tun, sondern vielmehr damit, daß die Schweizer Demokratie eine "kleine" Demokratie ist.
    Klein nicht nur deshalb, weil die Schweiz insgesamt ein kleines Land ist; klein vor allem und insbesondere, weil die Schweiz stark dezentralisiert ist, mit vielen kleinen homogenen und relativ autonomen Kantonen. Demokratie in der Schweiz ist weitgehend lokale Demokratie. Lokale Angelegenheiten werden lokal entschieden, ohne Eingriff von "außen" oder "oben". Das ist das Geheimnis der Schweiz!"

    Hans-Hermann Hoppe "Der Wettbewerb der Gauner", Berlin 2012

  13. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    02. März 2012 07:04 - SN-Kontroverse: Intervention in Syrien?

    Und........? Und, Frau Krawgna-Pfeiffer, wo ist Ihre Conclusio? Sollen wir Westler jetzt für Syrien eingreifen oder nicht?
    Aus Ihrer Ausführung kann ich wiedereinmal nichts genaues nicht herauslesen. Außer, daß ein atomares Ungleichgewicht zu gunsten Israels droht, weil die Filmemacherin Daphin Leef ihre Miete nicht zahlen kann und der superreiche Rothschild mit einem Platz einspringen mußte.
    Aber mit Ihren englischen Fachausdrücken überfordern Sie eindeutig unsere europäischen Meinungsbildner. Kein Wunder, wenn nichts geschieht, diese Bedeutungen müssen Sie denen erst verklickern!

    Danke Dr. Unterberger, daß Sie Klarheit in diese Angelegenheit bringen. Sie treffen mit Ihrer gründlichen Analyse den Kern des Problems. Aber Hand aus Herz, wie lange werden Sie sich das mit dieser unterbemittelten Sparringpartnerin noch antun?

  14. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    26. März 2012 06:55 - Die Saubermänner im Kampf gegen die Korruption

    Die österreichische Politik sitzt im Untersuchungsausschuß über sich selbst zu Gericht. Unter starkem Beifall der Printmedien und mit moraltriefenden Kommentaren des alles verdrehenden ORFs.

    Und nach gut sozialistischer Art werden alle anderen für schuldig erklärt, nur nicht die sozialistischen Politiker selbst, bis auf den Werner Amon, der hat irgendwas angestellt. Was genau ist noch nicht klar herausgekommen.
    Der sumpfige Nährboden, auf dem die politische Korruption so prächtig gedieh, war wiedereinmal mehr die staatsnahen Firmen, die sich über die Nähe zu den politischen Akteuren gesetzlich verankerte Vorteilsrechte gegenüber der bösen Konkurrenz erkauften. Zur Zeit ist es die Telekom, die im Mittelpunkt der Ermittlungen steht, was aber ist mit der Post, die ebenfalls jahrelang mit allen möglichen Tricksereien die Konkurrenz auf Abstand hielt, und so dem Finanzminister jährlich hohe Geldbeträge in das Staatssäckl überwies.
    Und was ist mit all den anderen staatsnahen Firmen, deren Spitzenmanager sich so grandios selbst bedienen?
    Trotz Teilprivatisierung dieser Firmen sind sie nicht dem politischen Sumpf entkommen. Oder sollte man besser sagen, wegen der Teilprivatisierung? Kann es sein, daß mit den Teilprivatisierungen die politische Clique für sich ein angenehmes Vehikel des Geben und Nehmens und umgekehrt geschaffen hat? So quasi in indirekter Art, wo man sich nicht mehr unverschämt direkt am Steuergeld bedient?

    Die Lösung kann nur sein, den Staat aus allen Unternehmungen rauszudrängen, die sich am freien Markt bewegen. Denn alles, was sich im Dunstkreis von Politikern herumtreibt, ist höchst korruptionsgefährdet.

  15. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    19. März 2012 07:02 - Fußnote 273: Siehe da: ein Mensch!

    Und Gauck hat einmal gleich den ORF Mores gelehrt!

    In der ZIP1 wurde das ganze Interview gezeigt, das kurz nach der Präsindentenkür aufgenommen wurde. Nach typisch rotziger ORF Art, wurde vom ORF Reporter zur Aussage Gaucks nach Freiheit und Verantwortung mit linken Fangfragen so lange nachgehakt, bis es Gauck zu blöd wurde, und er höflich aber bestimmt wegging.

    In der ZIP2 wurde das Interview nur mehr mit der ersten Frage und Antwort gebracht!

  16. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    13. März 2012 05:56 - Die Krise ist vorbei – es lebe die Krise

    Dieser Tagebucheintrag tut gut!

    Alleine schon für die Feststellung, daß die Politik in den letzten zehn Jahren der größte Preistreiber war, wo sie doch der "Wirtschaft" dieses ständig als Übel vorwirft, ist endlich einmal ein mutiger Schritt in die Richtung von mehr Kostenwahrheit.
    Ich kenne die Statistik im Hintergrung nicht, gehe aber davon aus, das bei diesen Kostensteigerungen durch die Politik all jene Posten gemeint sind, welche von ihr direkt verursacht wurden. Also damit Steigerungen von Abgaben wie z. B der Ökostromabgabe, Gebühren wie z. B der Parkplatzgebühren, Vorschreibungen für Wasser, Gas etc. wie zum Beispiel der Stadt Wien, sowie andere direkten Kostenstvorschreibungen gemeint sind.
    Würde man da auch die indirekten Kostensteigerungen dazurechnen, dann käme man sicherlich auf eine zu mehr als 90 % durch fehlgeleitete Politik in Österreich und Europa gemachte Inflation.
    Unter indirekten Kostensteigerungen verstehe ich jene, die sich erst als Zweit- oder Drittwirkung von falschen politischen Anreizen ergeben, und in den meisten Fällen nicht nur einer festzumachenden Ursache anzulasten sind. So zum Beispiel die Steigerungen von Rohstoffpreisen durch falsche Geldpolitik, oder gestiegene Mieten als Folge von Immobilienhaussen, die auf eine Verunsicherung der Geldanleger durch den Bruch der No Bail Out Klausel entstanden ist. Und andere mehr!

    Sollte ich mich bei diesen direkten und indirekten öffentlichen Kostensteigerungen geirrt haben, dann bitte ich, mich sachlich zu widerlegen.
    Doch eines ist klar, all das Geld, das die europäischen Staatswesen im letzten Jahrzehnt ausgegeben haben, ist verkonsumiertes und damit verlorenes Geld.

    Während die Schweiz in den zehn Jahren auf biedere Wachstumspolitik gesetzt hat, die auf Investitionen aus Spargeldern, und Haushalten im öffenlichen Bereich basiert, hat sich das übrige Europa ganz nach amerikanischer Art einer Gelddruck und Kauf- und Gelddruck und Verleih (mit billigen Zinsen) Politik hingegeben.

    Roland Baader hats wohl am trefflichsten ausgedrückt, als er sagte: "Was wir vorgefressen haben, werden wir nachhungern müssen!"

  17. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    21. März 2012 07:39 - ORF: Es ist Zeit zum Handeln – Bitte um Unterstützung

    "Alleine eine Weisung an sich ist für die KommAustria eine unerlaubte Verletzung der journalistischen Unabhängigkeit und der Verpflichtung des ORF zur Objektivität und journalistischen Wahrheitspflicht."

    Diese Verpflichtung zur Objektivität und Wahrheitspflicht kann ich seit Jahren nirgends mehr feststellen. Im Gegenteil, wenn wiedereinmal so eine haarsträubende Meldung in penetrant wiederholter Form getrommelt wird, dann denk ich mir, ärger kanns eigentlich nicht mehr werden, was ich mittlerweile als Naivität zur Kenntnis nehmen muß.
    Die beste, schnellste und gründlichste Lösung, das Thema Manipulationsmaschine ORF in die richtige Reihe zu bekommen, ist, ihn dem Freien Markt zu überlassen. Keine Unterstützung mehr aus dem Steuertopf, keine zwangsweise Verpflichtung zur Gebührenzahlung für NichtORFseher, sondern völlige Freiheit für den ORF, dieselbe selbst in jeder Höhe festsetzen zu können.
    Diese Vorgangsweise sollte übrigens auch bei allen weiteren oben genannten Institutionen angewandt werden, dann würde Österreich mit einem Schlag aus der Verknöcherung herauskatapultiert werden. Dazu bräuchte es aber eine ÖVP, die das kapiert! Die lassen sich aber lieber einen nach dem anderen herausschießen, als daß sie das mittlerweile unerträglich gewordene Übel medialer Vorverurteilung durch den ORF abstellen.
    Ich begrüße diese Initiative von Dr. Unterberger und Hrn. Mag. Suppan und werde sie heute noch unterschreiben und abschicken!

  18. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    16. März 2012 07:30 - SN-Kontroverse: Zentralmatura

    "Reif sein für die solidarische Hochleistungsgesellschaft."

    Dafür haben meine Frau und ich aber nicht unsere Kinder unter großen Entbehrungen großgezogen. Unsere Kinder sollen ihr eigenes Leben leben können, ohne dem Zwang, den andere Leute versuchen mit solchen hohlen Schlagworten, wie solidarisch, ihnen aufzudrängen. Sie sollen Ihr Leben nach eigenen Vorgaben bestimmen!
    Daher bin ich auch strickt gegen jede Form einer Zentralmatura, egal ob unter Schmied oder anderen! Denn diese Art einer Abschlußprüfung entspringt demselben planwirtschaftlichem Geist wie alle anderen Versuche, Bildung über einen Kamm zu scheren!
    So kann ich heute keinem der beiden Diskutanten wirklich zustimmen.

    Kinder sind noch viel mehr Individualisten als sie es im Erwachsenenleben sein können. Daher bin ich für eine Vielfalt von Schultypen, und ich bin für Wettbewerb der Schultypen untereinander. Eine Zentralmatura am Schluß würde alle diese Diversifizierungsbestrebungen am Ende kontakarieren.

    Dem Direktor der Forstschule, die unser Älterer wegen seiner naturwissenschaftlichen Neigungen besucht, werde ich raten, doch "Motorsägenschneiden" als Maturafach einzuführen. Dann schaun ma mal, wie die Zentralisten mit diesem Fach umgehen!

  19. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    06. März 2012 19:28 - Das Wasser und der Kalif

    Und trotdem haben die Linken die positive Meldung über die Wasserversorgung heute gleich wieder ins Negative umgedeutet.
    Dies doch nur zu dem Zweck, um eine gutmenschliche Erklärung zur vollständigen Enteignung unseres Wassers zu haben.

  20. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    20. März 2012 07:31 - Frankreich: Die Richtungswahl des nächsten Crash-Kandidaten

    "Savoir vivre", war immer schon die Kunst der Franzosen, das Leben zu genießen.
    Daher zieht Paris auch die Künstler aus der ganzen Welt an!

    Aber seit der französischen Revolution 1789 wurde diese Kunst auf Kosten anderer ausgelebt. Niall Ferguson beschreibt sehr schön in seinem Buch "Der Westen und der Rest der Welt", wie die Franzosen in den Jahren 1830, 1848 und 1871 Neuauflagen der Revolution veranstalteten, die jedes Mal Schockwellen durch ganz Europa jagden.
    Während sie früher durch die gewaltigen Einkünfte der napolionischen Kriege und Ausbeutung der Dominikanischen Insel ihre Kunst zu Leben finanzierten, beuteten sie später afrikanische Kolonien aus, und heute leben sie einfach auf Pump an den nächsten Generationen Europas.
    Als der französiche Sozialist, Jacques Delors, langjähriger Kommissär des Einigungsprozesses der Europäischen Union, am Höhepunkt seiner europäischen Macht erklärte, sein höchstes Ziel im Leben sei, französischer Staatspräsident zu werden, da wurde klar, welchen Schwindel die Franzosen den restlichen Europäern aufgeschwatzt haben.

  21. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    28. März 2012 06:44 - Fußnote 276: Ein Lob der Sektion Staatsanwälte

    Momentan hat man das Gefühl, die Sozialisten aller Parteien und Medien schießen aus allen Rohren gegen die ÖVP.
    Und die Vorwürfe gegen einzelne ÖVP Politiker können nicht einfach gestern aufgetaucht sein, sondern müssen von langer Hand gesammelt und vorbereitet worden sein. Täglich gibt es jetzt einen neuen ÖVP Namen, der mit Korruptionsvorwürfen bedacht wird, wobei schön langsam der Verdacht entsteht, nicht die Qualität der Vorwürfe spielt eine Rolle, sondern die Masse. Die Sozialisten schießen mit Schrot!

    Daß sich die ÖVP in dieser Situation sehr patschert verhält, und glaubt mit einem Ehrencodex alleine und sonst reiner Verteidigungsrhetorik das rettende Ufer erreichen zu können macht schon sehr nachdenklich. Denn eine taktische Überlegenheit in dieser Schlammschlacht, mit einer Gewissheit zu glauben am längeren Ast zu sitzen, traut man den Akteuren dieser Partei schon nicht mehr zu.

    Gestern hat der ORF-Report relativ ausführlich über den Stand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen Faymann und Ostermayer in der Inseratencausa berichtet.
    Keine Spur davon, daß dieses Verfahren abgeschlossen sein sollte, gerade im Gegenteil, es spitzt sich zu!

  22. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    23. März 2012 18:24 - Fußnote 275: Wie die Gewerkschaft dieses Land ruiniert

    Jede Gewerkschaft ist die Antipode des Teils einer Gesellschaft, die Willens ist, aus eigener Leistung heraus zu bestehen. Jede Gewerkschaft wird ein Land ruinieren, wenn man ihnen nichts entgegensetzt.
    So wie Ronald Reagan der Fluglotzengewerkschaft die Macht genommen hat und Margarete Thatcher den Kohlegrubengewerkschaften das Genick gebrochen hat.
    Die österreichische Politik braucht übrigens im laufenden AUA Tarifkonflikt gar nichts tun (könnte sie auch nicht, weil sie dazu viel zu schwach ist), das erledigt schon die Lufthansa!

  23. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    06. März 2012 07:40 - Wenn die Inder den Europäern den nackten Hintern zeigen

    Hätte man Europa des 14/15/16 Jahrhunderts besucht, die Beschreibung wäre nicht viel anders ausgefallen. Vielleicht hätten Elefanten im Stadtbild gefehlt.
    Der ganze Protektionismus, das gesellschaftliche Kastenwesen und sogar die vielen Morde waren ebenfalls Tagesordnung.
    Damals war China wirtschaftlich die stärkste Macht der Welt. Die Europäer in viele kleine, einander konkurrenzierende Staatsgebilde aufgesplittert.
    Niall Ferguson schreibt in seinem Buch "Der Westen und der Rest der Welt" eindrucksvoll über die Ursachen des unanhaltsamen Aufstieg Europas. Mit Wettbewerb, Wissenschaft, Eigentumsrechte, Medizin, Konsumgesellschaft und Arbeitsethik nennt er die wichtigsten.

    Nach Jahrhunderten des Aufstiegs sollten wir Westler aber anderen, aufstrebenden Länder mit etwas mehr Respekt begegnen, und daran denken, daß deren Kultur Jahrtausende lang nach etwas anderen Regeln gewachsen ist. Denn sonst wird es uns so gehen, wie Oswald Spengler befürchtet hat: "Sie verhandeln heute, wo sie gestern noch befahlen, und werden morgen schmeicheln müssen, um verhandeln zu dürfen!"

  24. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    29. März 2012 01:11 - Die AUA-Retter und die AUA-Schweiger

    .....und nach der gestrigen Meldung erklärten die Spitzenvertreter des ÖGB den demonstrierenden Tyrolien Mitarbeitern, die ihren Kollektivvertrag zurückhaben wollen: es werde einen neuen Kollektivvertrag geben, der beiden Linien Mitarbeitern Vorteile bringen wird. Den Tyrolien Mitarbeitern, weil sie danach mehr verdienen werden, und den AUA Mitarbeitern, weil sie nicht soviel verlieren werden!
    Was für eine Chuzpe!

    Ob sich der Leitl da nocheinmal bemühen wird?

  25. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    09. März 2012 13:10 - SN-Kontroverse: Papamonate

    Schizophrenie und Paranoia gehören zur Grundveranlagung jedes gstandenen Linken.
    Diese beiden Neigungen konnte ich schon des öfteren bei Frau Krawagner-Pfeifer feststellen.
    Aber das, was sie uns heute präsentiert, braucht eine grundlegend neue medizinische Diagnose. Denn dieser Kauderwelsch passt weder in ein unlogisches Gedankenfundament noch in logische Schlußfolgerung auf logische Gedanken oder unlogische. Das ist einfach nur.............................was bitte war das Thema?

  26. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2012 06:59 - Der Tod einer Verschwörungstheorie

    Und so wird das perpetuum mobile weitergedreht!

    Die Regierungen werfen das Geld beim Fenster raus und bei den Fenstern der Großfinanz fliegts wieder rein. Und sollte dazwischen der Wind ein paar Scheine in die Ozeane verweht haben, dann druckt die EZB frische nach.
    Das Geld zirkuliert aber nur mehr oben in diesen ehrenwerten Sphären, bei uns herunten kommt davon nichts an. Gerade im Gegenteil! Uns wird zwecks Gerechtigkeitsausgleich unter denen, die diese Fenster offen halten, von unserem Erarbeiteten noch mehr weggenommen!

  27. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    04. März 2012 21:11 - Das Triple-G oder: Just write a check

    Der Sager von Chris Christie ist wirklich gut und sollte allen Besserverdienern ins Gesicht gesagt werden, die öffentlich kundtun, daß mehr Steuern gezahlt werden sollen!

    Aber damit hat sichs auch schon!

    Der Rest des heutigen Tagebucheintrages ist genau das, was wir Tag für Tag den Linken vorwerfen. Äpfel mit Birnen vergleichen, mit ungenauen Angaben vermischen und fertig ist der Obstsalat. Aber scheinbar schmeckt das den meisten hier, den sonst wären die heutigen Kommentare, bis auf @ambrosius, anders nicht zu deuten.
    Soviel zu meiner Polemik als Antwort auf obenstehende Polemik!

    Die Strabag ist eine öffentliche Aktiengesellschaft, die nur zu einem geringen (weniger als 30%) Teil Haselsteiner selbst gehört. Sie mag wohl viel Umsatz machen, in der Baubranche sind aber die Gewinnspannen wegen der starken Konkurrenz sehr gering. Daher ist auch der versteuerbare Gewinn weniger als
    1,5 % des Umsatzes ( in jeder Zeitung nachzulesen). Haselsteiners Gewinnanteil ist wiederum nur ein Teil dessen, was als Ausschüttung von der Generalversammlung beschlossen wurde.

    Im übrigen sollte auch hier gelten, was wir sonst versuchen hier hochzuhalten. Sachliche Kommentierung vor neidvoller Ausdrucksweise!

  28. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    22. März 2012 07:19 - Wie geht es unserem Geld in China?

    "Österreich hat ohne öffentliches Aufsehen als erstes Land die Genehmigung erhalten,......"

    Wer bitte muß da eine Genehmigung erteilen? Welche Instanz auf der Welt entscheidet, was ein souveräner Staat mit dem Vermögen seines Volkes macht? Und welche Institution in Österreich ist damit gemeint, daß hier von Österreich gesprochen werden kann?

    Es kann doch nicht sein, daß durch die Europäische Gemeinschaftswährung so in unsere internen Geschäftsentscheidungen eingegriffen wird, daß zum Kauf einer asiatischen Währung die Zustimmung, zum Beispiel, einer EZB notwendig wäre? Dann müßte doch mit derselben Logik jedes Importgeschäft aus China genehmigungspflichtig werden, denn auch da gehen Euros weg aus Europa nach Asien. Und dann wären wir bereits mitten in einer Planwirtschaft, die kann ich aber in meinem Umfeld so noch nicht bestätigen.

    Wenn also eine öffentliche österreichische Stelle volkswirtschaftliches Geld in die Chinesische Währung spekulativ anlegt, so gilt der allgemeine Grundsatz der Spekulation: Je höher das Risiko, desto höher die Möglichkeit von Gewinn oder Verlust. Daher sollte es nach internen volkswirtschaftlichen Vorschriften staatlichen Stellen untersagt werden, hochrisiko Spekulationen zu unternehmen.
    Das zu umgehen, bedarf aber keiner einfachen Genehmigung sondern eines Volksentscheids, denn es ist ja das Geld des Volkes, mit dem hier spekuliert wird.

  29. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    03. März 2012 14:13 - Zum Wochenende nur noch Positives

    Eine der schwersten Dinge im Leben der Menschen, ist wohl, die positiven Kräfte zu bündeln, und damit die negativen Kräfte zu überwinden. Die Märchen und Sagen seit alters her sind voll mit diesem Thema.
    Aber meist ist es schon fast unmöglich zu erkennen, welche der Kräfte uns denn positiv voran bringen.
    So hat das auch schon einen großen Mann beschäftigt, dessen Denkmal im Zentrum von Bozen steht, und der um diesen inneren Konflikt einen schönen Vers geschrieben hat:

    Ich saz ûf eime steine,
    und dahte bein mit beine;
    dar ûf satzt ich den ellenbogen;
    ich hete in mîne hant gesmogen
    daz kinne und ein mîn wange.
    dô dâhte ich mir vil ange,
    wie man zer werlte solte leben:
    deheinen rât kond ich gegeben,
    wie man driu dinc erwurbe,
    der deheinez niht verdurbe.
    diu zwei sint êre und varnde guot,
    der ietwederz dem andern schaden tuot,
    daz dritte ist gotes hulde,
    der zweier übergulde.
    die wolte ich gerne in einen schrîn.
    jâ leider desn mac niht gesîn,
    daz guot und werltlich êre
    und gotes hulde mêre
    zesamene in ein herze komen.
    stîg unde wege sint in benomen:
    untriuwe ist in der sâze,
    gewalt vert ûf der strâze;
    fride unde reht sint sêre wunt.
    diu driu enhabent geleites niht,
    diu zwei enwerden ê gesunt.

  30. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    25. März 2012 21:03 - Wann werde ich endlich Tarock-Beauftragter?

    "Je sozialistischer ein Land, desto mehr wird der Prozeß zur Produktion von neuem und zur Aufrechterhaltung von altem, existierendem Wohlstand behindert, und umso ärmer wird das Land bleiben oder werden."
    Hans-Hermann Hoppe in "Sozialismus oder Kapitalismus"

    Hans-Hermann Hoppe bezeichnet sich selbst als ein Schüler von Murray Rothbard, dem er in Freundschaft verbunden war. Er zählt damit, neben Jesús Huerta de Soto, zu den lebenden Vertretern der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

  31. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    21. März 2012 10:39 - Fußnote 274: Der Mörder und seine IP-Adresse

    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/verdaechtiger_verschanzt_sich_in_toulouser_haus_1.15980945.html

    Auch die NZZ spricht noch vom "mutmaßlichen" Täter. Noch scheint die Belagerung nicht abgeschlossen und der mutmaßliche Täter noch nicht lebend!!! in Polizeigewahrsam, da äußert der französische Innenminister schon Mutmaßungen, die medial als "Sache" schon weitertransportiert werden. Sollte der mutmaßliche Täter die Gelegenheit bekommen vor objektiven Zeugen diese mutmaßliche Darstellung zu bestätigen, dann erst glaube ich diese bis dahin mutmaßliche Geschichte.

    Und wir hier im Blog tun gut daran, den medialen Vorverurteilungen nicht Vorschub zu leisten, auch wenns noch so verlockend ist!

  32. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    01. März 2012 18:17 - Zeitungsauflagen: Lügner, Loser und wenige Leuchten

    "Weil nirgendwo so viel gelogen wird wie bei der Jagd und bei Zeitungsauflagen,....."

    Als Jäger kann ich das Erste bestätigen, beim Zweiten glaub ich dem Medienexperten.
    Als österreichischer und europäischer Bürger kenn ich aber noch ein drittes Gebiet, wo sicher noch mehr gelogen wird. Die Politik!

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    01. März 2012 06:59 - Millionengrab ÖH: Ein Cafe wird rot

    Das alles zusammen ist eine sehr positive EntwicKlung auf den Universitäten!

    Laßt die ÖH doch klagen. Und haltet die Daumen, daß sie ordentlich Geld verlieren. Auch die Entwicklung dieses reaktionärfaschistischen Cafes, das ja vor einiger Zeit wegen seiner Diskriminierungen großes Thema in diesem Forum war, passt in diese Entwicklung. Lauter finanzielle Fehlinvestitionen, die der bisher schweigenden Mehrheit aller Studenten vielleicht einmal endlich den Kragen platzen , und sie gegen die parasitäre ÖH Spitze tätig werden läßt.
    Diese ÖH Funktionäre repräsentieren nicht einmal 30 % aller Studenten, so niedrig ist nämlich seit Jahrzehnten chronisch die Wahlbeteiligung. Die Linken, die dabei sind, das ganze Geld zu verschlampen, haben davon, alle Gruppierungen zusammengerechnet, etwas mehr als 50 %.
    Das bedeutet, daß weniger als 15% aller Studenten mit den Zwangsgebühren aller umgehen. Wenn die das jetzt mit solchen Aktionen verschleudern, dann werden sich die restlichen 85 % das wohl hoffentlich nicht mehr gefallen lassen.

  34. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    10. März 2012 19:10 - Fußnote 271: Darabos noch immer im Amt

    Darabos nimmt einfach die ganz normale Entwicklung vorweg!

    Wenn die Wehrpflicht abgeschafft wird, dann muß die Verteidigungsbereitschaft eines Landes anders rekrutiert werden. Nachdem aber bei diesem wenig lukrativen Job, an dessen Ende immer ein vorzeitiger Tod stehen kann, die meisten Bürger eher eine andere Ausbildung suchen, muß eben seitens der militärischen Führung, nach Alternativen gesucht werden. Und weil Darabos die Führung an sich gerissen hat, tut er das, was seinem geistigen Horizont entspricht. Er sucht nach Seinesgleichen, also nach Häfnbrüdern.

    Eine Entwicklung, die übrigens das amerikanische Militär schon vor Jahrzehnten gehen mußte, nachdem es nach der Abschaffung der Wehrpflicht nicht mehr genügend Nachschub bekam. Daraus sind auch die Skandale rund um die Koranverbrennungen, Leichenschändungen und Mißhandlungen in Abu Ghuraib etc. erklärbar!

  35. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
     
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    29. Februar 2012 12:08 - Gold und Liquidität

    "Das Problem der „Austrians“ (Österreichische Schule der Nationalökonomie) bestehe lediglich darin, keine exakten Prognosen hinsichtlich des Zeitpunkts abgeben zu können, zu dem dieser eintreten werde."

    Es wird keinen Zeitpunkt geben!

    Eine Crashtheorie, so nach dem Motto, wir knallen an die Wand, und dann ist es vorbei, oder beginnt wieder vom Neuen, ist ein falsches Bild! Und damit auch eine Mißinterpretation der Österreicher!
    Es ist ein schleichender Prozess, den die Allgemeinheit nur sehr ungenau wahrnimmt. Dies geht so lange, bis absolut nix mehr geht. Bis dorhin werden wir von politischen Entscheidungsträgern permament angelogen. Laute Warner werden mundtot gemacht. Das ganze System ist zum Selbstläufer geworden, getrieben und zugelassen, tatkräftig unterstützt und schöngeredet von lauter Profiteueren, die noch so lange, wie geht, an der zugrundegehenden Entwicklung, sich selbst bereichernd, teilhaben wollen.

    1923 und 1924 habens uns vorgezeigt! Dann kam die Rentenmark und Hjalmar Schacht!
    Die Kehrtwende wird im Zeitpunkt des Beginns ebenfalls nicht wahrgenommen, denn deren Versuche gibt und gab es unzählige, alle begleitet mit hochtrabenden Worten von Gaunern.
    Erst wenn es so was wie ein leicht aufkeimendes Vertrauen Aller gibt, dann spürt man plötzlich einen Ruck!

    Aber soweit sind wir noch nicht, denn momentan steigert sich noch das Mißtrauen ins Unermeßliche!


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