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Zwischen Gender und Altkommunisten: Die Unis auf Talfahrt

Wen wundert’s? Keine einzige österreichische Uni ist mehr unter den Hundert besten der Welt. Dabei schwadronieren Politik und Rektoren doch davon, dass wir so gern Weltspitze wären. Was ist schuld an der Talfahrt? Am allerwenigsten der Mangel an Geld, aber katastrophale Fehler der Politik – aber auch der Universitäten selber, wenngleich diese ungern davon reden.

Die Fehler der Politik sind zum Teil allgemein bekannt:

  1. Sie erlaubt erstens den Universitäten keine Aufnahmsprüfungen (oder einen Numerus clausus, falls die Maturazeugnisse eines Tages wieder einen Aussagewert bekommen sollten). Dabei wäre es logisch und sinnvoll, wenn nur so viele Studenten aufgenommen würden, wie gut zu betreuen sind. Und wie sie dann auf dem Arbeitsmarkt wenigstens minimale Berufschancen haben. Alles andere bedeutet Diebstahl an Lebenszeit.
  2. Sie gibt den Universitäten zweitens keine klare Rechtsgrundlage für die Einhebung von Gebühren bei allen Studenten (mit Ausnahme echter Sozialfälle), obwohl die Lenkungswirkung von Gebühren längst bekannt ist. Dabei sollten klarerweise Hobby- und Seniorenstudenten die vollen Kosten tragen, aber auch alle Ausländer, die bei uns etwa ein teures Musikstudium absolvieren. Ausdrücklich vom Gesetzgeber erlaubt, nein: sogar vorgeschrieben sind derzeit köstlicherweise nur die Kosten der Hochschülerschaft, eines Pflichtvereins zur Förderung von konkursreifen Lesben-Lokalen.
  3. Die Politik hat es drittens bis heute nicht geschafft, klare qualitative und quantitative Regeln für die Finanzierung der Unis zu schaffen. Es gilt im wesentlichen bei den an die Uni fließenden Geldmitteln immer noch haargenau der gleiche Aufteilungsschlüssel wie im vorigen Jahrtausend. Dieser Schlüssel nimmt keinerlei Rücksicht darauf, ob eine Uni gute oder schlechte Absolventen ausbildet, ob sie gute oder schlechte Professoren engagiert, ob beispielsweise gleich drei Unis allein in Wien sinnloserweise eine Übermenge an Architekten produzieren oder nicht.
    Keine Sorge: Qualität von Absolventen und Professoren ließen sich mit objektiven Maßstäben bewerten, ohne dass die Politik dabei die Autonomie gleichzeitig wieder zunichte machen könnte. Es gibt längst internationale Kriterien für die Bewertung der Forschungsleistung jedes Wissenschaftlers, aber auch für den Wert einer Ausbildung: Für letzteres ist etwa der Arbeitsmarkt der entscheidende Maßstab.

Für die ersten beiden Versäumnisse trägt die SPÖ die Schuld. Sie will lieber die Universitäten als teure Wärmestuben missbrauchen, als auch nur einen einzigen zusätzlich arbeitslosen Maturanten zu riskieren. Sie tut das auch um den Preis einer Minderwertigkeit der Unis. An den nicht vorhandenen Leistungsbewertungen sind primär die ÖVP-Minister schuld, die sich knieweich vor den öffentlichen Protesten jener Unis fürchten, die dabei schlecht abschneiden. Und dementsprechend weniger Geld bekommen würden. Zumindest im Jammern sind unsere Professoren ja durchaus Weltklasse.

Woran die Unis selber schuld sind

An vielen Unzukömmlichkeiten sind die Universitäten durchaus selbst schuld. Da sind etwa an der Politikwissenschaft der Wiener Uni vor kurzem zwei neue Professoren bestellt worden. Der eine ist ein ehemaliges Mitglied der ostdeutschen Staatsterrorpartei SED, der andere ein Apologet des einstigen Italokommunisten Gramsci. Eine wirklich tolle Ergänzung zur linken Kampffeministin Kreisky. Die Wiener Uni als letzter Erbe der Volksstimme. Man wird doch nicht Pluralismus praktizieren, wo man jetzt schon die ganze Macht hat.

Genauso peinlich ist das, was sich die Wiener Medizin-Universität MUW jetzt leistet. Sie hat zwar als eine der wenigen Ausbildungsstätten das Privileg, nur eine limitierte und durch einen Aufnahmetest gesiebte Zahl von Studenten aufnehmen zu müssen. Jetzt führt diese MUW aber die mühsam erkämpfte Zugangsregelung selbst ad absurdum, indem sie die Latte für weibliche Kandidaten niedriger legt als für männliche. Mädchen haben nämlich bei den Aufnahmetests der letzten Jahre erstaunlich mager abgeschnitten.

Diese Manipulation des Aufnahmeverfahrens auf Verlangen einiger weniger offenbar völlig durchdrehender Feministinnen ist möglicherweise ein Wendepunkt, an dem eine Debatte über die Sinnhaftigkeit der eigentlich bisher als Erfolg gelobten Autonomie einsetzen muss.

Gewiss: Die MUW ist durch die Ausgliederung und unter einer extrem schwachen Führung zu einem bloßen Wurmfortsatz einer feministisch beseelten Gesundheitsstadträtin aus dem Rathaus geworden. Die MUW-Führung hat sich ja auch nicht einmal irgendwie vom jüngsten Korruptionsskandal des AKH distanzieren können. Aber die Frauenbevorzugungsquote ist dennoch eine so unglaubliche Verhöhnung jedes wissenschaftlichen Leistungsprinzips, dass da eigentlich auch alle anderen Rektoren den Mund aufmachen müssten, wenn ihnen an der heimischen Uni-Landschaft noch irgendetwas liegt.

Freilich wird der Schaden den anderen Universitäten gar nicht weiter auffallen: Wird doch auch dort viel Geld, das man bei Lehre und Forschung so schmerzlich vermisst, für Frauenbeauftragte und Gendervorlesungen hinausgeworfen. Diese Beauftragten sehen ihre Rolle primär darin, die Berufung männlicher Professoren zu bekämpfen. Und fast in jedem Institut wird hinter vorgehaltener Hand schon auf weibliche Professoren verwiesen, die weniger wegen ihrer wissenschaftlichen oder didaktischen Qualitäten als wegen ihres Geschlechts aufgenommen worden seien.  

Ein besonders problematisches Kapitel sind die Lehramts-Studien. Der langjährige Rektor der Technischen Universität, Skalicky, bezeichnet sie öffentlich als B-Zug, der umgehend abgeschafft und durch das ganz normale Studium – ergänzt durch pädagogische Spezialkurse – ersetzt werden sollte. Seine Forderung wird unterstrichen durch den Bericht einer AHS-Direktorin, die entdeckt hat, dass eine junge Absolventin des Französisch-Lehramtsstudiums (natürlich wieder: Uni-Wien) leider so gut wie kein Französisch beherrscht. Was an der Uni aber offensichtlich niemanden gestört hat.

Die Peinlichkeiten der Universitäten, deretwegen schon das jetzige Budget fast als Verschwendung angesehen werden müsste, lassen sich fast unendlich fortsetzen.

Da gibt es etwa in Wien einen Publizistikprofessor, der ständig und offen als PR-Agent des ORF auftritt. Was auch immer der Herr unter wissenschaftlicher Unabhängigkeit verstehen mag.

Da gibt es mengenweise Absolventen der Geschichtswissenschaft ohne jedes historische Überblickswissen.

Da darf an der Wirtschafts(!)-Universität ein Christian Felber zu ökonomischen Themen vortragen, der als Philologe und Tänzer ausgebildet worden ist, aber nicht als Ökonom. Was sich naturgemäß an der völligen Ahnungslosigkeit seiner Ausführungen zeigt.

Da schreibt der Historiker und SPÖ-Propagandist Oliver Rathkolb ein (immerhin) englisches Buch, in dem Maria Schaumayer als SPÖ(!)-Exponentin vorgestellt wird.

Da gibt es an keiner Wiener Uni einen einzigen Wirtschaftsexperten, der etwa in den Jahren der Krise öffentlich Sachdienliches von sich gegeben hätte (sämtliche Äußerungen hat man trotz der universitären Unabhängigkeit den diversen, von politischem Geld abhängigen Wirtschaftsforschungsinstituten überlassen).

All diese – und hundert andere Schwachsinnigkeiten – werden aber nur dann aufhören, wenn wir auch in der gesellschaftlichen Debatte wieder Mut zur Wahrheit haben. Und begreifen:

  • Dass wir wieder Mut zum elitären Denken brauchen. Nur die wirklich guten Absolventen bringen uns voran.
  • Dass der (nicht zuletzt von der EU verschuldete) Glaube ein absoluter Unsinn ist, höhere Akademikerquoten wären notwendig oder gut fürs Land. Es gibt absolut keinen Beweis, dass Kindergärtnerinnen oder Krankenschwestern  als „Mag.“ Oder „Bacc.“ besser wären. Sie wären im Gegenteil viel praxisfremder ausgebildet. Und wir würden dann ausgerechnet in Mangelberufen viele wertvolle und talentierte Nachwuchskräfte verlieren. Und das Alles nur, damit sich ein paar Schlauköpfe aus dem Dunstkreis des Androsch-Referendums als Professoren etablieren können.
  • Dass es selbstbeschädigend ist, wenn Österreich fast alles, was mit Atom, Gen, Hormon zu tun hat, zum Teil sogar verfassungsrechtlich verbietet und bekämpft. Wenn große und überaus spannende Bereiche wegen der von den Grünen verschuldeten Forschungsfeindlichkeit (der sich die einst so fortschrittsbeseelten Sozialdemokratie keine Sekunde entgegenzustellen wagt) nicht mehr beforscht werden dürfen oder zumindest total verfemt sind, wird es in diesem Land keine Spitzenuniversitäten geben können. Eine ähnlich schädliche Rolle übt die Dominanz eines fanatisch an die Klimakatastrophe glaubenden Professoren-Ehepaars aus.
  • Dass keine erfolgreiche Uni und Forschung in einem Land denkbar ist, in dem ein Landwirtschaftsminister öffentlich und ohne ausgelacht zu werden verkünden kann, Österreich könnte energieautark werden.
  • Dass wir durch den EU-Zwang der Bologna-Studiensystematik den Studenten jeden Anreiz nehmen, ein Jahr ins Ausland zu gehen. Denn sie würden dadurch zu viel Zeit verlieren.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZerbinetta
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2012 22:25

    Herr Dr. Unterberger, ich danke ihnen herzlichst für Ihren großartigen Artikel!!!
    Da ich selbst Studentin der Universität Wien bin- noch dazu Lehramtsstudentin- weiß ich, dass Ihre Aussagen nicht im mindesten überspitzt formuliert sind, sondern in vollem Umfang zutreffen! Hier ein kleiner biografischer Tatsachenbericht zu der beschriebenen Misere:
    Als junger, hoffnungsfroher, kulturbegeisterter und bildungshungriger Mensch begab ich mich auf die Uni, um Geschichte und Deutsche Philologie zu studieren. Zunächst waren es die Audimarxisten, die diesen Eifer bremsten, in dem sie monatelang das Audimax besetzten und durch diverse Rauschmittel aufgeputscht in den ehrwürdigen Hallen der Alma Mater Rudolphina wüteten. Schon dieser Schock saß tief. Ich ließ mich aber auch durch Bier-und Zigarettenduft, angesprayte Wände und andere Formen des Vandalismus von meinem redlichen Vorhaben, auf dieser Uni wirklich zu studieren- also im Sinne von etwas lernen!- nicht abbringen und glaubte doch tatsächlich, dass sich dieser fromme Wunsch noch erfüllen werde. Jetzt, nach fünf Semestern, kann ich über diese zum Himmel schreiende Naivität nur lachen. Man muss um Geschichte-Prüfungen zu bestehen, weder wissen wann Iulius Caesar gestorben ist noch was 1867 in Österreich geschehen ist (das sind ja auch wirklich lästige Detailfragen!).
    Nun stellt sich die Frage: Was macht man als Lehramtsstudent eigentlich in dieser Bildungsinstitution? Welche Lehrinhalte stehen and der Tagesordnung und kann man überhaupt etwas falsch machen? Die Antwort mag nun verblüffen, aber man muss tatsächlich Einiges leisten, um in diesem Studium bestehen und schlussendlich das heißersehnte Diplom ergattern zu können. Natürlich ist mit diesen Leistungen nicht das gemeint, was Leute wie ich, die ein humanistisches Bildungsideal vertreten (Oh mein Gott, was fällt mir denn ein??) darunter verstehen. Es gilt vor allem, Nerven aus Stahl zu haben, lästige bürokratische Hürden, Semesteranfangs-Lehveranstaltungs-Pokerrunden, sozialistische Indoktrinationsversuche, Uni-Sex-Toiletten und andere Ärgernisse zu ertragen und nicht die Hoffnung zu verlieren, einmal das Paradies einer drittklassigen Schule im zehnten Bezirk zu erreichen. Die Lehrinhalte? Reflexionen über Seminareinheiten, Referate über feministische Literaturtheorien, Gruppenarbeiten, in denen vier Personen von der Leistung eines Fleißigen profitieren etc. -also alles, was sich unter Beschäftigungstherapie subsumieren lässt. Wissen, Leistung, Bildung? Ist ja alles total überholt und begünstigt nur die Begabten und Lesitungswilligen sowie die Qualität der Lehre- und das kann ja wirklich keiner wollen! Schließlich würden so ja wirklich kritische, mündige Bürger heranwachsen, die die Propagandamaschinerie durchschauten. Über meine Kommilitonen schweige ich jetzt einmal- man kann ja 1 und 1 zusammenzählen.
    So, jetzt versuche sich das Ganze bis Montag zu verdrängen, in dem ich mir mein persönliches Bildungsprogramm genehmige (nein, es ist keine feministische Literaturtheorie...).

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2012 07:18

    "Die Idee ist gut, doch ist die Welt noch nicht bereit!"

    Sagt die ÖH Vorsitzende Janine Wulz, nachdem Ihr Versuch, ein antikapitalistisches Cafe´für Studenten zu betreiben bereits nach kurzer Zeit kläglich gescheitert ist. Dabei haben sie und ihresgleichen ca € 500 000.- von den ÖH Zwangsgebühren zweckentfremdet.
    Also, dann machen wir eben die Welt bereit!
    Mit all den von Dr. Unterberger oben beschriebenen Vorkommnissen, Ereignissen und Fehlentwicklungen sind wir dazu am besten Wege. Aldous Huxley und Georges Orwell waren phantasielose Waisenknaben im Vergleich zu dem, was in Realität in Österreich abläuft.
    Christian Felber als Ökonomie "Professor" an der WU Wien? Wie bitte???
    Weibliche Bevorzugung bei Aufnahmetests, um die Statistik zu korrigieren? Immerhin hat man aber hier noch eine Restgröße von 20 % für die Aufnahme von kompetenten Studenten übriglassen,........ was für eine Schwäche des Systems!
    Und Frau Kromp-Kolb darf sich weiterhin unkontrolliert auf der BOKU mit ihrem ganzen Klimaschwachsinn austoben.

    Wir habens bald geschafft, die Welt bereit zu machen, und das alles ganz auf freiwilliger Basis!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorjoy
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2012 08:05

    Die Uni Wien ist - nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte - zu einer reinen Polit-Agitations-Einrichtungen degeneriert worden (siehe Politikwissenschaft, Publizistik, Pädagogik, Philosophie, Theologie, Geschichte usw.). Bei vielen Lehrveranstaltungen meint man, hier unterrichten nur mehr Ex-Stasis in einem Volkshochschulklima. Auch gab und gibt es "Reinigungsaktionen" an den Unis: Alles was nicht links-degenderiert ist, wurde und wird eliminiert. Die Universitäten sind eine unerschöpfliche Quelle der Unwissenheit, stehen der Bildung feindlich gegenüber, bedienen aber das AMS und das Taxlergewerbe.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2012 08:06

    Auf dem Weg von der Zweitklassigkeit in den Abgrund. Wenn die einzige Nobelpreisträgerin des Landes der letzten Jahrzehnte - zu Recht im Land selbst wegen ihres Fäkaliengeschreibsels nur wenig beachtet geblieben - uns ununterbrochen ihren Hass auf Land und Leute verkündet und der Rest an Bildungsstätten bestenfalls Durchschnitt produziert, ist der Weg in die trinkgeldnehmende Dienstpersonalgesellschaft voll im Gang. Das war jedem klar, der zusehen mußte, wie ein Porsche und ein Harrer vertrieben wurden und die Universitäten still schwiegen, als Hurdestanisch Staatssprache wurde. Industriefeindliche grün-bolschewistische Parolen, Tag für Tag verkündet von dummen Lehrern an unsere Kinder, und die political-correctness Diktatur schaffen den Rest. Die Industrie ist geschrumpft - Zukunft haben Maschinenbauer, Techniker und Naturwissenschafter, Forscher und Hochbegabte nur noch jenseits des Inns. Die Geschichte wiederholt sich nicht ? Nun , vielleicht nicht als Blaupause. Ansonsten wäre ich mir da nicht so sicher.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2012 17:22

    Hat der Fasching noch nicht aufgehört, oder wurde gar der 1. April vorverlegt, bzw. als "Dauerdatum" installiert und man hat uns das noch nicht mitgeteilt? Anders sind die Auswüchse der Tschenderei wohl nicht mehr zu deuten.

    Natürlich könnte es auch sein, dass ich einfach übersehen habe, dass neben der sozial gerechten Gesamtschule mittlerweile eine sozial gerechte Universitätsebene geschaffen wurde. Naja, als völlig Ungebildete - die Lehren des Linksdrehs wollen partout nicht in meinem Hirnkastl Einzug halten; sind wohl zu komplex für mein seit Jahrzehnten diskriminiertes weibliches Gehirn - stütze ich mich auf die weisen Aussagen eines Verfassungsexperten, der da meint:

    "Wenn eine undifferenzierte Gleichbehandlung aller im Ergebnis zu einer Diskriminierung führt, scheinen Strategien einer Differenzierung rechtlich nicht nur zulässig, sondern sogar geboten."

    *Wirr wirr* machts da in und um meine Gehirnwindungen, aber richtig zu rotieren (nach links natürlich) fangen die an bei den Ergüssen der
    Vizerektorin für Lehre und Gender (wußte bis dato gar nicht, dass wir derart WICHTIGE Personen haben):

    "Bei der Maßnahme handle es sich nicht um eine Bevorteilung der Frauen, sondern um einen Nachteilsausgleich".

    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/740239/FrauenVorteil-bei-Medizin_Rechtlich-gangbarer-Weg?_vl_backlink=/home/bildung/index.do

    Ja Halleluja, jetzt erklär mir bitte jemand warum bei Gleichbehandlung Nachteile entstehen!

    Verdammt, für wie blöd - man könnt beinahe 'dämlich' meinen - hält uns eine feministische Linksgesellschaft von etwa 10%, um uns derartigen Nonsens aufzutischen? Und verdammt noch mal, warum lassen wir uns das womöglich auch noch gefallen?
    Also, sollte es diesen Vernatwortungslosen gelingen solchen Quatsch durchzubringen, dann verdienen wir nichts besseres als im linken Orkus umzukommen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2012 06:23

    Die "klassenlose" Gesellschaft verlangt eben auch, daß es an sogenannten Bildungsstätten keine Klasse mehr gibt. Alles muß zur amorphen, manipulierbaren Masse werden, über die man bequem herrschen kann. Für die Nomenklatura und das damit in Symbiose lebenden Großkapital bleibt dabei immer noch mehr als genug für ein luxuriöses Leben übrig. Das hat man im Sowjetsystem klar und deutlich gesehen und in Griechenlnd ist es nicht viel anders.Luxuriöse Datschas, Sammlngen von Autos, Harems oder was halt sonst das Herz eines Mächtigen begehrt wird man doch den schwer für uns arbeitenden Genossen nicht verweigern, oder ?
    Übrigens: warum die Unterscheidung der " Schuld" zwischen ÖVP und SPÖ? Was unterscheidet diese ehrenwerten Vereine überhaupt noch?

  7. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    15. März 2012 09:11

    Die geschlechtsabhängige Kriteriensetzung an der Med.-Uni ist - wie jede "Genderregelung", die heuchlerisch auch als "positive Diskriminierung" (!) dargestellt wird, eine Beleidigung der tüchtigen Frauen, die fortan in einem Topf mit den durch Quoten Hochgehievten geworfen werden. Dass dieser Unfug (man vergleiche die analoge Regelung im „Gleichstellungsgesetz im Öffentlichen Dienst“) zum weiteren Schaden der Gesellschaft beiträgt, die sich auf ausgestellte Atteste über Qualifikationen nicht mehr verlassen kann – wenn kümmert das noch?

    Gerade Frauen sollten gegen solche Regelungen auftreten! Diese sind wie so oft von realitätsfremden Ideologen geschaffen, die gerade den Frauen nachhaltigen schweren Schaden zufügen, und ihnen realiter schaden.

    Mit diesem Irrsinn werden auch wertvolle Humanressourcen vergeudet, indem Männer bei gleichwertiger Qualifikation keine vergleichbare Chance mehr haben und resigniert aus dem Felde gehen.

    Bemerkenswert der aktuelle Beitrag zum allgegenwärtigen semantischen Betrug in der Begründung und Rechtfertigung dieses laut Christian Funk „gangbaren Weges“ (!): Die verantwortliche Vizerektorin erklärt, damit handle es sich „nicht um eine Bevorzugung von Frauen, sondern um einen Nachteilsausgleich“ –Ja dann ... ! „Positive Diskriminierung“ kann ja – wie schon die Bezeichnung suggeriert – nur von Vorreil sein – oder? Wer wird schon so genau nachfragen, dass eine andere Gruppe damit in landläufigem Sinn „diskriminiert“ wird.

    Zu den weiteren Argumenten im Tagebuchkommentar wäre viel Bestätigendes anzuführen; nur eine kleine Auswahl an dieser Stelle: Das auch in unseren Höheren (!) Schulen mancherorts (fachliche) „Elite“ zu einem expliziten Schimpfwort im Nahbereich faschistischen Vokabulars verkommen ist; dass Lehrer bei höherer Stelle in Schwierigkeiten kommen, wenn ihre Schüler regelmäßig Spracholympiaden gewinnen („ein Indiz für zu hohes Anspruchsniveau!“), dass das Lehramtsstudium seit der Einführung des Einfächerstudiums weitgehend auf fachliche Qualifikation zu verzichten glaubt (ein Uni-Professor: „Wir werden abgewählt„ wenn wir als das schwerere Fach gelten“), bestätigt die zutreffende Analyse dieses Tagebuchtextes. Man ersetzt also fachliche Souveränität von Lehrern, die zur Hochschulreife ausbilden sollten, durch nebulose „soft skills“.

    Damit sind wir wieder bei den „fortschrittlichen“ Kriterien der angekündigten Neugestaltung des Mediziner-Aufnahmetestes. Da sollten unrelativierbare naturwissenschaftliche Kenntnisse durch „kommunikative und soziale Fähigkeiten“ ersetzt werden. Die medizinischen Fertigkeiten könne man schon später lernen, die Absolventen müssten sich ohnedies im Beruf bewähren. So und ähnlich wird „fortschrittlich“ argumentiert. - Und die Kollateralschäden bis dahin? Den Vernehmen nach könnten sie gerade im Tätigkeitsfeld unqualifizierter Medizinern mit ihren inflatorisch ausgestellten Attesten nicht unbeträchtlich sein. Die Hebung der Akademikerquote fernab von Bedürfnissen des Arbeitsmarktes - und erst recht der Frauenquote - muss uns das schon wert sein, oder? Alles kann man im Leben bekanntlich nicht haben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorjoy
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    16. März 2012 08:05

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alle Kommentare

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  6. Anisah (kein Partner)
    19. Januar 2015 17:27

    Merci pour votre post, j ai le sentiment que nous couorrns e0 notre perte avec cette socie9te9 de consommation qui nous bourre le cre2ne avec leurs pubs pronant constamment le manque.

  7. Mahfud (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:33

    Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Danke! Das Tutorial hat mir das Leben gerettet Ich habe mir ein Buch gehlot, aber da werden diese Schritte einfach nicht beschrieben! Nach 7Std selbstversuch habe ich dann dein Tutorial gefunden. Also noch einmal Danke

  8. Mahfud (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:33

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  9. Mahfud (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:32

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  10. Zam (kein Partner)
    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. März 2012 19:00

      Zam ...
      Irgendwie steht dort, unter Deinen Schattenrissen, eigentlich nichts als "Topfen"!
      Und nachdem es kaum ein besseres Wort, kaum keine bessere, kurz - treffendere Bezeichnung für die Auslassungen dort gibt , nenne ich es vielleicht noch etwas deutlicher "eitle , arrogant - blödsinnige Gehirnwichserei"!

  11. DerTurm
    17. März 2012 16:59

    Den rassistischen Quoten-Unfug (und gesetzliche Frauen-Quoten sind auch nichts Anderes, als staatlich indoktrinierter Rassismus) haben die USA erfolgreich vorgelebt:

    An den medical schools gibt es bei den Aufnahmeprüfungen Bonus-Punkte für bestimmte "Rassen" (im Gutmensch-Sprech nennt sich das „sozio-ökonomische Benachteiligung“ und "Zugehörigkeit zu einer unterrepräsentierten rassisch-ethnischen Minderheit“), mit dem Erfolg, dass immer mehr "nicht-weiße Amerikaner" auf die Behandlung durch "weiße Ärzte" bestehen.

  12. Rado (kein Partner)
    17. März 2012 10:52

    Eine einfache Lösung: Man geht eben zu keinen weiblichen Ärzten mehr!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. März 2012 11:05

      Und Du glaubts all diesen Scheissdreck, den der "DR."Unterberger hier oben ausbreitet! ??

      Gratuliere!! :-)

      Eine "einfache" Lösung für "einfache" Leute! *g*

  13. D.I.L.E. (kein Partner)
    16. März 2012 20:31

    Zu Felber > Attac Austria:

    U. schreibt hier auch:
    "Da darf an der Wirtschafts(!)-Universität ein Christian Felber zu ökonomischen Themen vortragen, der als Philologe und Tänzer ausgebildet worden ist, aber nicht als Ökonom. Was sich naturgemäß an der völligen Ahnungslosigkeit seiner Ausführungen zeigt."

    Nun!
    Bei dem was die "Wirtschaftswissenschaften" (nicht nur in Österreich) sondern eigentlich weltweit inzwischen seit Jahr und Tag an "neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Theorien bzw. Schulen" daherproduzieren ist es tatsächlich eine höchst notwendige Geistesauffrischung, wenn Christian Felber von ATTAC - Austria dort Seine bzw. Attac´s Gedankengänge vorträgt bzw. offenlegt.

    Die Wirtschaftswissenschaften gleichen längst einem geradezu manisch - zirkelschlüssigen Verein, dessen Gedankengänge tatsächlich im Kreis gehen, ohne jede Chance und Möglichkeit aus diesem zu entkommen.

    Die suchen dort nach der Lösung der Probleme, dabei sind sie selber DAS Problem. Sie wollen das bisherige Gedankengut , die Spuren der bisherigen Wirtschaftstheorien keinesfalls soweit verlassen, oder gar über Bord werfen, dass dann Neues, dieser derzeitigen Welt des totalen Umbruches endlich Adäquates zu entdecken und zu erforschen wäre.

    Statt dessen schieben sie ihre Uralt - Theorien, welche zum Teil in der Zeit des 18. Jahrhundert gründen, in Ihren Köpfen hin und her und streiten sich recht fest darüber wer nun Recht und wer nun nicht Recht hat!
    Eklektizismus ist vielleicht noch das einzige einigermassen angebrachte und noble Wort für diesen tatsächlichen Blödsinn!

    Und Dr. A. Unterberger selbst ist darin eines der "profiliertesten" Beispiele in Österreich.
    Und im übertragenen Sinn ist nach ihm die Erde noch immer eine Scheibe!

    Die Ansätze und Ausrichtung der Aktivitäten von ATTAC nehmen dagegen endlich direkten Bezug auf das uns nun tatsächlich vorliegende wirtschaftliche, technische und gesellschaftliche Szenario. Und vor allem entblättern sie dieses ziemlich kühl und nüchtern vom bisher unüberwindlich scheinenden, höchst subjektiven Hin- und Rücksichtl - Denken, in welchem gerade die offizielle "Wirtschaftswissenschaft" längst versunken ist und so jeden größeren, weiteren Überblick und damit auch jede weitere Urteilsfähigkeit verloren hat.

    Dass positiv - engagierte Menschen wie Christian Felber an der Wirtschaftsuni zu ökonomischen Themen vortragen durfte und es im doppelten Wortsinn auch konnte, das ist erstens einmal schon geradezu positiv - sensationell und zweitens der Uni an sich im höchsten Maße anzurechnen.
    Zeigt es doch das Bemühen, endlich aus alter, längst abgestandener Gedankensoße herauszusteigen, um geistiges Neuland zu finden bzw. weiter zu erforschen.
    Nichts anderes ist die Aufgabe und Intention der "wahren" Wissenschaft!
    Nichts anderes braucht diese (Wirtschafts)Welt mehr!

    Herrn Dr. Unterberger dagegen repräsentiert geradezu exemplarisch jene zweifelhaft - mythische Welt "mit dem Muff aus tausend Jahren unter der Talaren".
    Da wird nix mehr!

    Noch kurz zur oben offenliegenden Süffisanz des Herrn Dr. Unterberger bezüglich Christian Felbers "erste" Berufe:

    Chr. Felber ist AUCH "Tänzer und Philologe"!
    Dr. A. Unterberger konnte dagegen wohl nicht einmal jemals richtig tanzen!
    Aber dafür hat er ja mit Auszeichnung maturiert!

    ......

    Weitere Details zu Felber (aus WIKI):
    Felber studierte in Wien und Madrid romanische Philologie und Spanisch als Hauptfächer sowie Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie als Nebenfächer. Er beendete sein Studium 1996 mit einem Magister in romanischer Philologie.

    Link für Weiteres:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Felber

    • simplicissimus
      17. März 2012 16:23

      DILE:

      ich nehm ja alle ihre argumente immer tierisch ernst und hab mir bücher von felber, werner-lobo und sogar von jean-marie ziegler bestellt. will ja möglichst sachlich meinen senf dazugeben, auch wenn das ausser hier im blog nur wenige tun.
      haben sie die bücher von felber übrigens gelesen?
      mir fällt halt auf, dass besonders philologen, politologen, psychologen und soziologen sich selbst zu wirtschaftsexperten ernennen und vom schreibtisch her die welt revolutionieren. so wie es die marxisten ja "hervorragend" geschafft haben.
      vor den echten sozialdemokraten, die vor allem im 19. jahrhundert auf praktischer ebene notwendige gerechte verbesserungen geschafft haben, habe ich allerdings echten respekt.
      nebenbei: "elementare" marktwirtschaft, also handel mit produkten - mit oder ohne geld - auf basis von angebot und nachfrage ist (fast) ein naturgesetz, basierend auf der menschlichen natur und ihren bedürfnissen. dieses fakt lassen viele weltverbesserer einfach ausser acht, wenn sie wieder einmal ihre theoretischen ergüsse loswerden.
      aber wir werden ja sehen.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. März 2012 20:06

      simplicissimus

      Ich hab von Felber zwei Vorträge direkt mitbekommen und zweimal etwas im Fernsehen. Und gut finde ich auch, dass Du gerade auch Jean-Marie Ziegler mit erwähnst, den ich mit seinen Gedanken, Analysen und Vorschlägen ebenfalls als geradezu "NOT - WENDIG" in der heutigen Zeit empfinde und schätze.
      (werner-lobo kenn ich nicht weiter.)

      Und man kann und muß über deren Inhalt und Richtigkeit debattieren
      oder, wenn es sein muß, sogar streiten.
      Aber man darf sie nicht abtun - so wie Unterberger hier oben,
      in seiner typischen Arroganz doch geradezu läppisch.
      Im übrigen hat Felber "auch" Soziologie" studiert

      Mir selber ist bei all dem sehr Vieles dabei, was mir sehr entspricht
      weil es positiv weiterführend ist!

      Attac bzw. Felber nennt die Probleme und die auch tatsächlich geradezu grotesk einseitigen Entwicklungen in der Gesellschaft ungeschminkt und glasklar beim Namen und weist auf Zusammenhänge hin, die aufs Erste nicht so leicht erkennbar sind, > gerade aus - eben ohne Hin- und Rücksichtl auf irgendwen /irgendetwas, bleibt dabei aber bis ins Letzte sachlich ohne jede Hetze und ohne in irgendwelche alten oder auch neuen "Ismen" abzugleiten.

      So ist scheint mir deren Aktivität, genauso wie auch jene von Herrn J.M.Ziegler etc. gerade vor dem Hintergrund der tatsächlich schon als "Weltweite Ratlosigkeit" zu bezeichnenden Agonie von beinahe unschätzbar hoher Wichtigkeit.

      Damit will ich hier niemanden zum Alleinseligmachenden überhöhen.
      Und wie ich die derzeitige Situation einschätze, steht ja hier in meinen Zeilen da oben.

      Du schreibst:
      "elementare" marktwirtschaft, also handel mit produkten - mit oder ohne geld - auf basis von angebot und nachfrage ist (fast) ein naturgesetz, basierend auf der menschlichen natur und ihren bedürfnissen. "

      Was sollte man dem schon entgegensetzen können?

      Man kann allerdings und MUSS hier ergänzend darauf hinweisen, dass auf Grund der exponentiell gallopierenden technischen Revolution, in welcher wir uns seit vielen Jahrzehnten befinden, die Befriedigung von Angebot und Nachfrage zum Großteil schon existentiell entscheidend von der ursprünglichen menschlichen Wertschöpfung abgekoppelt wurde, was längst zu einem grundlegenden Paradigmenwechsel führte, welcher auch bedeutet, dass unsere derzeitigen Wirtschaftsstrukturen genau Deinem von Dir oben zitierten "elementaren Marktwirtschaftsgrundsatz" in keiner Weise im allgemein menschlich gesunden Sinne entspricht.

      Und genau darum, um diese zum Teil noch gar nicht recht erkannten neuen Zusammenhänge und dynamischen Prozesse, um deren Erforschung und um die Entwicklung entsprechender neuer Lösungsansätze geht es, wird es gehen , muss es gehen.

      Und dies alles OHNE Schuldzuweisungen gegenpüber "Irgendwem", ohne verschwörungstheorien.
      Das meiste ist "natürlich verwachsen", gleich einem Baum der nicht entsprechend seinem Wachstum immer wieder neu geschnitten, "neu formuliert" wurde!

      Und für diese Neuformulierungen ist es (wiedereinmal) "fünf Minuten vor Zwölf"!

    • Helmut Graser
      17. März 2012 20:46

      Attac Felber nennt sicherlich berechtigt auch ein paar Probleme. Seine Lösungen strotzen aber vor planwirtschaftlichen Kommittees und sind ein Rückfall in eine Art Frühsozialismus. Also das kann es bitte nicht sein. Probleme lösen ja, zurück zum Ursprung nein.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. März 2012 20:58

      Servus nochmals, simplicissimus !

      Ich sende Dir hier ergänzend zu oben noch zwei Links zu Margrit Kennedy.

      Diese FRAU ist/war ursprünglich Architektin!
      Sie hat also nach Unterberger sicherlich KEINE AHNUNG von Wirtschaft
      und sie hat somit gibt es nach Unterberger schon mindestens Gründe für die Kennedy, die Klappe zu halten!

      Einfach einmal anhören!
      Es lohnt sich!

      Link zu Interview:
      http://www.margritkennedy.de/

      Link zu Text:
      http://www.margritkennedy.de/media/interview30_08_10mk_26.pdf

    • simplicissimus
      18. März 2012 08:00

      helmut graser, dile:
      ich erwarte mir erstmal nichts von meiner oben genannten lektüre, werde jedoch versuchen, mich möglichst sachlich damit auseinanderzusetzen. prinzipiell werde ich jedoch ohne beweisführungen für behauptungen dem inhalt wenig glauben schenken. die lektüre der startseite von attac war in diesem sinn wenig überzeugend, wiewohl durchaus zum nachdenken anregend. von dem schlagwort eines herrn ziegler: " jedes kind, das an hunger stirbt, wird ermordet" (oder so ähnlich) ganz zu schweigen. solches geplapper kann nur rein doktrinär unterlegt sein. wie wäre es etwa mit "jeder, der ein kind in die welt setzt, ohne es ernähren zu können, ist ein mörder"? aber da gäbe es ja eigenverantwortung des menschen und die wird ja immer mehr ausser acht gelassen.

      dile, im sinn von "beweisführung" bitte ich sie ihre ideen näher zu erläutern, das ist mir viel zu unausgegoren:
      "Man kann allerdings und MUSS hier ergänzend darauf hinweisen, dass auf Grund der exponentiell gallopierenden technischen Revolution, in welcher wir uns seit vielen Jahrzehnten befinden, die Befriedigung von Angebot und Nachfrage zum Großteil schon existentiell entscheidend von der ursprünglichen menschlichen Wertschöpfung abgekoppelt wurde, was längst zu einem grundlegenden Paradigmenwechsel führte, welcher auch bedeutet, dass unsere derzeitigen Wirtschaftsstrukturen genau Deinem von Dir oben zitierten "elementaren Marktwirtschaftsgrundsatz" in keiner Weise im allgemein menschlich gesunden Sinne entspricht."

      weiter zu margritkennedy: nun, das zusammenbrechen der börsenkurse habe ich auch kommen gesehen, das war nicht weiter schwer zu erkennen. auch bin ich ein gegner der immobilienspekulation, die die wirtschaft eher behindert als fördert und die, wie die von leistbaren werten abgekoppelten börsenspekulationen, auf der elementaren gier des menschen beruht.
      zinsen sind wirtschaftlich UNBEDINGT notwendig, niemand wird investieren ohne sich einen mehrwert zu erwarten, auch das ist ein unabänderliches natürliches gesetz. ein bauer, der nicht mehr körner einbringt als er ausgesäht hat, wird frei nach ziegler verhungern. wichtig jedoch ist die höhe der zinsen, da wird sicher massiv übertrieben. über zinseszinsen kann man streiten. ohne jetzt obergscheit sein zu wollen, aber irgendwie habe ich den eindruck, dass die kritiker hier ursache und wirkung verwechseln. zinseszins entsteht bei nichtzurückzahlung des geborgten betrages, also durch erweitertes schuldenmachen. als manager eines unternehmens weiss ich, dass das unternehmen "exponentiell" wachsen kann, wenn ich viel geld aufnehme und investiere. zahle ich jedoch nicht zeitgerecht zurück, ist der kollaps oft sehr nah. hier geht es wieder um gier, risiko und menschliche schwächen. ich persönlich scheue schuldenmachen wie der teufel das weihwasser und das hat oben beschriebenen grund. besser ist, organisch aus eigener kraft zu wachsen. das geht umso besser, je leistungsfähiger, also elitärer :-) man ist.
      mit anderen worten, die architektin scheint zu übersehen, das das ungebremste schuldenmachen das system über den zinseszins exponentiell explodieren lässt. wenn man einen porsche nicht fahren kann, dann sollte man besser beim polo bleiben. wer ist also schuld, das geldsystem, das zins als unabwendbare grundlage hat, oder der gierige mensch, der nicht wirtschaften kann?
      vielleicht sollte die sicher sehr gescheite dame doch besser häuser bauen.

      und noch was: kein menschliches system funktioniert ohne individuelle und kollektive ethik und disziplin, basierend auf spiessbürgerlichen grundsätzen: fleiss, ehrlichkeit, genauigkeit, pünktlichkeit, verlässlichkeit und masshaltung.

      schönen sonntag, hab zu arbeiten jetzt.

    • Helmut Graser
      18. März 2012 09:36

      D.I.L.E.

      Ich habe kurz auf die Webseite der Architektin gesehen und teile weitgehend die Einschätzung von simplicissimus. Ihr Kritikmodell überbewertet einige Aspekte und verwechselt manchmal Ursache mit Wirkung.

      Ich hätte da aber auch eine Literaturempfehlung. Zwei Herren, die sich ebenfalls mit den Problemen des Finanzsystems auseinandersetzen.

      http://www.amazon.com/Saving-Capitalism-Capitalists-Unleashing-Opportunity/dp/0609610708

    • simplicissimus
      18. März 2012 10:07

      helmut graser: das modell beruht weitgehend auf monokausalität (schuld an der inflation sind die zinsen), lässt jedoch das wesentliche element von angebot, nachfrage und produktivität völlig ausser acht. betreffend die inflation der letzten jahre in europa glaube ich viel mehr an importierte preissteigerung durch rohstoffe und energie, für die gewaltig steigende nachfrage in schwellenländern besteht und eine selbstgemachte durch lohnsteigerungen und ausufernder schuldenmacherei. zinsniveaus sind eher eine folge dieser ursachen wobei gegenseitig beeinflussende wechselwirkungen natürlich statt finden. etc.
      ein kg brot ist nominal viel teurer als vor 100 jahren. damals kostete es jedoch einige arbeitstunden, heute einen bruchteil davon. man kann sich trotz der inflationären preisentwicklung viel mehr brot leisten als heute, weil es im vergleich zu anderen gütern relativ weniger wert ist (im moment, da keine knappheit herrscht). es wäre ein irrtum zu glauben, dass es in einem system ohne zinsen keine inflation gäbe. der immer effizienter produzierte mehrwert und die vervielfachung der art der angebotenen güter sowie rohstoffknappheit (wegen verschwendung und bevölkerungsexplosion) spielen dabei eine hauptrolle. auch eine bindung des geldwertes an ein bestimmtes gut, wie margrit kennedy vorschlägt, würde zu blasenähnlichen verwerfungen führen, wenn wie zb vorgeschlagen strom als währungsgrundlage plötzlich knapp oder im überfluss vorhanden wäre.
      unser derzeitiges system ist verbesserungswürdig und ich bin nicht gegen sinnvolle regulative massnahmen. an monokausale wunderheilmittel glaube ich jedoch nur bedingt.

    • Helmut Graser
      18. März 2012 11:18

      @simplicissimus

      Ich würde nur noch hinzufügen, dass der Staat neben der Schuldenproblematik einer der größten Preistreiber durch Ineffizienzen ist.

      Beispielsweise hatten Telekom, Post, Postbus vor der Privatisierung ca. 60.000 Mitabeiter und jetzt lange nach der Privatisierung vermutlich nicht einmal mehr 30.000 Mitarbeiter zusammen. Die Kosten für die +30.000 hatten selbstverständlich die damals frustrierten und lange auf Telefonanschlüsse wartenden Kunden zu tragen.

    • simplicissimus
      18. März 2012 12:25

      helmut graser: vollkommen d'accord!

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      18. März 2012 20:05

      simplicissimus

      Die notwendige Debatte wäre damit schon eröffnet!

      Ich teile einiges, aber beileibe eben nicht alles, was Du schreibst.

      Vor allem möchte ich doch auf den Umstand hinweisen, dass das derzeitige Zinswesen es erlaubt, ab 4 - 5 Millionen Euro Kaptial ein tatsächlich sorgenfreies, gutes Leben nur dadurch zu führen, dass man von den "einkommenden" Zinserträgen lebt.
      Und 4 - 5 Millionen Euro sind für viele Zeitgenossen gerade einmal "nette Peanuts.

      Dafür aber schuften sich andere inzwischen mit 2 (oder sogar mehr) Minijobs durch die Weltgeschichte, gerade mit der Hand im Mund zum Überleben ... ohne jemals noch eine Chance zu erblicken weiteren Wohlstand schaffen zu können.
      Die Gesamtsumme der ja großteils versteckten Zinslasten (sie kumulieren sich in praktisch allen notwendigen Lebensgütern) lassen Ihnen keine Chance mehr.

      Ist ja auch "logisch"!
      Das Grundprinzip dieser Welt beruht auf Symmetrie und auf Komplementarität!
      Das ist in der Physik so!
      Und das ist eben auch in der Soziologie so!

      Die Freiheit des einen ist die Unfreiheit des anderen.
      Die Erträge des einen sind die Lasten des anderen.

      Da stimmt die Welt schon hinten und vorne nicht mehr zusammen.
      Sie ist über diesen exponentiellen Zinswahnsinn längst tatsächlich pervertiert und vollkommen "verrückt"!

      Nirgendwo in der (sonstigen) Natur ist dieses System lange vorhanden.
      Und dort wo es sich in Ansätzen, durch Bevorzugung einer einzigen Gruppe, Gattung oder Region breitzumachen versucht, folgt dann "sicher" und "effizient" eine Ende dieser kranken Entwicklung.

      Die Natur lässt derartige Exesse auf Dauer nicht zu!

      Noch kurz zu Deinem letzten Satz weiter oben:
      "und noch was: kein menschliches system funktioniert ohne individuelle und kollektive ethik und disziplin, basierend auf spiessbürgerlichen grundsätzen: fleiss, ehrlichkeit, genauigkeit, pünktlichkeit, verlässlichkeit und masshaltung."

      Alles klar und wird von mir auch so "gegessen"!
      > mit der kleinen Beilage:

      Da steht das Wort "Fleiss".
      > Wo bitte ist der Fleiss, wenn es möglich ist, alleine sein Kapital für sich arbeiten zu lassen?
      Wie man heutzutage und schon immer u.a. und "auch" sehr "fleissschonend" zu diesem" Grundkapital" auch gelangen kann und gelangt, muss ich ja wohl nicht in Erinnerung bringen, oder?
      Siehe auch: "Ehrlichkeit" gleich unten!

      Da steht das Wort "Ehrlichkeit",
      > Wo bitte ist die Ehrlichkeit, Redlichkeit, wenn immer mehr das alles dominierende Geldgechäft davon lebt, dass es durch eben dieses exponentielle Zinssystemdie die bzw. die Zwangslage jener Menschen ausbeutet, welche tatsächlich Kredite benötigen.

      Und da steht dann auch noch das Wort "Maßhaltung"!
      > Wo, bitte ist in der heutigen Geldwirtschaft tatsächlich noch Maßhaltung zu erkennen. Worin liegt die "Maßhaltung" im geradezu schon blöde ausufernde Zinseszins - System??
      Es gibt eigentlich kaum ein maßloseres Knebelsystem als diesen Wahnsinn!
      Und die meisten Zeitgenossen, sehen diesen Umstand als geradezu "von Gottgewollt" oder als "natürliches Prinzip"!

      So wie auch Du eben auch , simplicissimus !

      Im besten Falle sind wir mit diesem derzeitigen längst nicht "gottgewollten oder naturgegebenen System" irgendwo auf einer Zwischenstufe zwischen Affen und "tatsächlicher Menschwerdung".
      Vorausgesetzt wir entwickeln uns bzw. dieses System weiter.

      Im Schlechteren gehen wir damit geradewegs in den "natürlichen" Abgrund,
      Weil wir weiter völlig irrational handeln und unnatürlich zusammenleben.

      Na Ja!
      Ich werde es nicht mehr erleben.
      Und du wohl auch nicht!

      Derartiges braucht längere Zeiträume!

      Es stellt sich nur noch die Frage, ob diese für die gedeihliche Weiterentwicklung des Affen, hin zur tatsächlichen Menschwerdung noch im ausreichenden Maße vorhanden sind!

      Dir wird mein Schlußabsatz hier wohl reichlich "unsachlich und entrückt bis verrückt" sein, und dann soll es eben so sein.

      Er stellt jedoch meine authentische Ansicht und Haltung und Einschätzung der "Gesamtsituation" dar!

      Ich kann nicht anders! :-)

    • Helmut Graser
      18. März 2012 21:16

      @D.I.L.E.

      Verkürzen wir die Debatte. Wenn ich es schaffe, 5 Mio. EUR ehrlich erarbeitet meinen Kindern zu hinterlassen, dann kommen Sie und enterben sie?

      Wieviel davon wollen Sie dann haben und wieviel dürfen meine Kinder behalten?

      uAwg.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      18. März 2012 21:59

      Helmut Graser ...
      ... aber bitte!

      Du liegst ja ganz, ganz daneben!
      Da wo Du stehst (oder suchst) ist es geradezu sibirisch kalt.
      Wer schreibt denn hier was von "Enterben" oder überhaupt von "Erben", oder sonstigem "Wegnehmen oder dgl.

      Die 5 MIO sollen dortbleiben wo sie sind, ... dem erhalten bleiben dem sie gehören... darum gehts ja gar nicht!!

      Du zeigst mit dem Geschriebenen, dass Du aber schon auch rein gar nix verstanden hast!
      Du bist höchsten geschlagen mit dem unseligen, das heisst vollkommen blödsinnigen "LINKENWAHN" der hier drinn umgeht.
      Aber vielleicht bzw. hoffentlich täusche ich mich in Letzterem doch.

      Und, wie ich oben zum Ende hin auch schrieb...
      Das ist ja auch egal!

      Du kannst ja alles noch einmal in Ruhe durchlesen und dann einmal in Ruhe nachdenken.

      Wenn Du willst!

      Ansonsten lässt Du es halt bleiben. :-)))

    • Helmut Graser
      18. März 2012 22:28

      Ich habe überhaupt keinen Linkenwahn.

      Im Gegenteil, ehrliche und aufrechte Sozialisten schätze ich sogar. Das Problem heutzutage ist nur, dass man fast keine mehr findet. Am allerwenigsten leider dort, wo sie eigentlich sein müssten ;-)

      Als pragmatischer Realist tue ich mir mit sibirischer Kälte recht schwer. Wie schon oben angesprochen, wird man immer "verkürzen" müssen. Was für mich passt, passt vielleicht für die restlichen 6,9 Milliarden Menschen nicht und umgekehrt.

      Schön, dass meine Kinder meine 5 Mio. EUR behalten dürfen. Sie wollen also dann nur die Zinsen abschaffen und sie über die kalte Enteignung der Inflation zur Kasse bitten. Zusätzlich geht dann für den Staat die Kapitalertragssteuer flöten. Haben Sie das eigentlich alles durchdacht?

      Wissen Sie, was die Linken sehr oft vergessen? Es ist die Motivation der Menschen und die Leistungsanreize. Je besser die Hängematte aufgespannt wird, desto mehr Menschen werden sich in diese Hängematte begeben. Beispiele gibt es auch hier zuhauf.

      Leistung muss sich lohnen. Mehrleistung muss sich noch mehr lohnen. Massive staatliche Eingriffe zur Umverteilung sind in der Geschichte immer gescheitert. Welches Modell haben Sie, von dem Sie sich einen Erfolg versprechen?

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      18. März 2012 23:05

      Helmut Graser

      wenn der Zinsenwahn eingeschränkt wird, wird auch die Inflation eingeschränkt!
      Soweit zur kalten Enteignung...!

      Ich will jetzt nicht arrogant sein oder auch nur so wirken,
      aber für eine weitere Diskussion zu diesem Thema musst Du dich für mich nochmals etwas tiefer mit der Materie befassen...

      Es fehlt mir einfach die Zeit, und auch die Kraft, um dir die Basis - Grundlagen mühsamst zu erklären, um danach endlich mit der eigentlichen Diskussion beginnen zu können.

      Und im Weiteren müsstest Du zudem immer noch bereit sein für ein ziemlich radikal anderes Gedankenschema.

      Ich glaube, das wird ein sehr sehr langer Weg für Dich!

      Ich muss jetzt schlafen gehen, morgen wird es anstrengend.

      Und ich denke auch Du wirst Deines zu tun haben.
      Also wünsche ich dir eine noch eine gute Woche!

    • Helmut Graser
      18. März 2012 23:47

      Absurd und doch arrogant. Wenig Argumente und Fakten. Schade eigentlich. Radikal, schön, aber wohin und wozu? Gute Nacht.

    • simplicissimus
      19. März 2012 15:39

      DILE, leider wenig bis gar nichts verstanden. sie argumentieren wie aus einer neokommunistischen hochburg heraus, wenn sie automatisch voraussetzen, dass das geld, das jemand besitzt einen unfairen tatbestand anderen gegenüber darstellt.

      ohne zinsen wird es schlicht und einfach keine kredite mehr geben, denn niemand wird sein geld herborgen, sondern in ertragreichere projekte investieren. abhilfe geht dann nur mehr über enteignung und verstaatlichung, was die bekannte demotivationsspirale und superkapitalistische schattenwirtschaften hervorbringt.

      auch dass die erträge des einzelnen automatisch die lasten des anderen sein müssen, ist so nicht richtig. es stimmt nur, wenn das geld de facto gestohlen wird, wenn jemand jedoch durch leistung mehrwert schafft, dann bleibt dem anderen meist auch was übrig, vorausgesetzt dieser rührt auch einen finger.

      usw und so fort ...

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      23. März 2012 16:38

      simplicissimus

      Ich setze überhaupt nicht voraus, dass das geld, das jemand besitzt automatisch einen unfairen tatbestand anderen gegenüber darstellt.

      Ich gehe jedoch bdavon aus dass es ein gravierdender Unterschie ist wie jemand "zu seinem Geld" kommen muss!
      "Arbeitsfrei"... weil er sein "Kapital" arbeiten lassen kann , oder durch mehrere Minijobs, mit der Hand im Mund!
      Und beides gibt es inzwischen bei uns , in höchst unberechtigter, ja skandalöser Weise!

      Ursache ist mit dieses pervertiertee, unnatürliche Zinssystem!

      Du schreibst zum wiederholten Male:

      "ohne zinsen wird es schlicht und einfach keine kredite mehr geben, denn niemand wird sein geld herborgen, sondern in ertragreichere projekte investieren. abhilfe geht dann nur mehr über enteignung und verstaatlichung, was die bekannte demotivationsspirale und superkapitalistische schattenwirtschaften hervorbringt."

      Nimm Dir nochmals die Ausführungen hinter diesem Link hier vor und lies bzw. höre aufmerksam:

      http://www.margritkennedy.de/media/interview30_08_10mk_26.pdf

      Dann hast Du noch eine Möglichkeit zu verstehen und zu begreifen, dass dem gerade nicht so sein wird!
      ganz im Gegenteil!

      Und Kennedy ist nur eine von immer mehr Zeitgenossen welche soweit hinter Spiegel blicken (können) um dies zu erkennen und auch allgeminverständlich aufbereiten zu können.

      Letztlich bahnt sich hier ein längst überfälliger Paradigmenwechsel an!
      Ganz "zwangsläufig! Es geht auch gar nicht mehr anders!
      Es kommt nicht mehr darauf an wer da nochder zeit nachhinkt!
      So wie Du!

      Liebe Grüße!
      D.I.L.E.

  14. Rosi
    16. März 2012 20:23

    Habe ich das richtig verstanden: Die Bevorzugung von schlechter qualifizierten weiblichen Medizinstudenten ist eine Maßnahme zur Gesundheitskostenreduktion in Österreich, indem die aufgrund der Auswahl letztendlich resultierenden schlechteren Ärztinnen mehr Patienten rascher 'ins Jenseits befördern', und so insgesamt bedeutende Kosten für die Betreuung und Behandlung von Patienten gespart werden?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • Undine
      16. März 2012 22:09

      @Rosi

      "...schlechteren Ärztinnen mehr Patienten rascher 'ins Jenseits befördern',..."

      Naja, wenn man ausgesprochenes Pech hat, kann man in einem KKH an einem simplen "Übersetzungsfehler" sterben, falls das stimmt, was A.U. beim Thema "Zentralmatura" schreibt:

      "Noch skandalöser ist, dass bei der Deutschmatura auf Migranten Rücksicht genommen wird. Im Klartext: Perfektes Deutsch ist nicht mehr Voraussetzung für eine österreichische Reifeprüfung"

      Wer's bis zur Matura nicht geschafft hat, perfektes Deutsch in Wort und Schrift zu erlernen, schleppt dieses Manko bis zur Promotion und noch weiter mit.

    • Rosi
      17. März 2012 09:42

      @Undine

      Die mangelnden Deutschkenntnisse, allerdings schon auf sehr niedrigem Niveau, können tatsächlich Menschenleben kosten, wenn beispielsweise in der U-Bahn Feuer ausbricht, durchgesagt wird, was die Leute tun sollen, und ein Teil versteht nicht, und macht das Gegenteil.

  15. Hegelianer (kein Partner)
    16. März 2012 16:55

    Ein Kurzkommentar zu dem Beitrag: Erster Teil: Ablehnung einer weiteren Ökonomisierung der Unis - es ist in meinen Augen keine vergeudete Lebenszeit, ein paar Semester lang sich einiges anzuschauen, wo nicht überall ein rascher Abschluß draus wird. Zweiter Teil indes: Volle Zustimmung - vor allem der Gender-Unsinn gehört gestoppt, und Unis, die als 17. Kolonne der (linken) Re-Ideologisierung Europas mitmachen, verspielen ihren Ruf.

  16. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    16. März 2012 15:06

    Süß,wie Unterberger seine Erzfeindin und Ex-Kollegin Eva Kreisky so ganz nebenbei anpatzt.

    • APM (kein Partner)
      16. März 2012 20:51

      Ich habe mit Everl's armen Schwiegerpapa Mitleid. Er muss im Grab rotieren wie ein Propeller! Hat er sich denn wirklich SO eine Schwiegertochter verdient?
      Bei solchen universitär armseligen Figuren ist es kein Wunder wenn die Unis den Bach runter gehen...

  17. Burgus (kein Partner)
    16. März 2012 14:32

    Und da soll noch einer sagen, Gender-Forschung hätte keine Praxisrelevanz: Doris Bures fördert die Erforschung von Gendersensiblem Holzschneiden!

    http://www.leonore.at/2012/03/gendersensibel-holzschneiden/

    Bei der "Gendersensible Usability-Forschung am Beispiel von Werkzeugen zur Brennholzherstellung für PrivatanwenderInnen" ist Österreich sicher weltweiter Vorreiter!

  18. netsaint (kein Partner)
    16. März 2012 11:01

    Was tut den Leuten weh? Geld! Daher: 2000 Euro Studiengebühr
    * Die es sich nicht leisten können - Erlass durch nachweisliche Studienleistung
    * Die es sich leisten können (nebenbei arbeiten) - studiert mit Perspektive!
    * Die studieren weil sie nicht arbeiten wollen und keine Perspektive haben ("Studieren wir halt Mal" - haben wo gehört dass das Studentenleben Spaß macht ...) sollen mal ins grübeln kommen ob sie 2000 Euro der Eltern zum Fenster raushauen wollen / können ...

    • Segestes (kein Partner)
      16. März 2012 12:45

      Ich verstehe.
      Wer arm ist muss fest lernen und nebenbei hackln - oder eben untergehen.
      Der g'stopfte Gegenpart andererseits, muss sich lediglich mit dem moralischen Dilemma herumschlagen, dass er das Geld der Eltern verjuxt.
      Nun, zwischen Partys und Saufgelagen wird er vielleicht wirklich einmal kurz Zeit finden, ein paar Gedanken an seine Alten zu verschwenden....

      Der Lenkungseffekt wird jedenfalls wie folgt aussehen:
      Arme Studenten fliegen raus, Begabung hin oder her.
      Reiche Studenten bleiben immer, Begabung hin oder her.

      Den Anteil der Trotteln bei unseren Eliten, wird man so jedenfalls nicht senken.

    • netsaint (kein Partner)
      16. März 2012 16:55

      Nur die Anzahl der "Gstopftn", perspektivlosen Studenten wird erheblich sinken (vermutlich auf diejenige bei denen die Eltern selbst Akademiker sind und jene welche die finanziellen Möglichkeiten haben). Und wenn schon - dann sollen die das System wenigstens finanziell speisen und nicht unnötig Ressourcen in Kursen/Seminaren/Vorlesung verschwenden.
      Mehr Geld -> mehr Betreuer (Tutoren, Assistenten) -> bessere Individualbetreuung

      Ich muss auch 25h pro Woche arbeiten damit ich mir den Spaß leisten kann. Aber ich wäre bereit zu sparen und die besagten Gebühren zu entrichten (meine Sicht beschränkt sich hier auf die TU Wien - mir ist bewusst dass das Massenproblem auf den anderen Unis massiver ist).

    • Zerbinetta
      16. März 2012 21:41

      @Segestes: Wenn Sie Herrn Unterbergers Artikel etwas entgegensetzen wollen, wäre es ratsam, Gegenargumente anzuführen anstatt pauschale Aussagen wie "zu oberflächlich, Milchmädchenrechnungen" etc. zu treffen.
      Zum Thema Studiengebühren: Ich frage mich, ob Sie eine Ahnung haben, welche miserablen Bedingungen momentan auf der Uni- zumindest in einigen Studienrichtungen- herrschen. Da ich selbst Studentin bin, kann ich ein Lied singen von überfüllten Hörsälen, Gerangel um Lehrveranstaltungen zu Semesterbeginn und anderen Widrigkeiten, die sich natürlich negativ auf die Qualität der Lehre auswirken. Ich habe eine Arbeitskollegin, die Psychologie studiert und jetzt ein Semester aussetzen muss, da sie keinen einzigen Platz in einer Lehrveranstaltung bekommen hat. Ich frage mich nun, welche Vorschläge Sie haben, um diese untragbaren Zustände zu ändern. Finden Sie es sozial, dass leistungswillige Studenten, deren Alltag nicht darin besteht, von "Saufgelage" zu Saufgelage zu eilen- wie sie es zumindest "reichen" Studenten unterstellt haben- wertvolle Lebenszeit vergeuden müssen? Dass sich auf Grund dieser Zustände Studien unverschuldet verlängern, was auch finanzielle Einbußen zur Folge haben kann (z.B. Verlust der Studienbeihife). Studienbeiträge in moderater Höhe wären zusammen mit sinnvollen Zugangsregelungen Maßnahmen, die die Qualität des Studiums verbessern und den erfolgreichen Abschluss begünstigen würden. Jeder, der es sich leisten kann, soll einen Beitrag entrichten- ich verstehe überhaupt nicht, was man dagegen haben kann. Studenten, die von einer Zahlung befreit sind, müssen dafür in der vorgeschriebenen Mindeststudienzeit mit Toleranzsemester studieren. Ich wüsste nicht, warum so ein System ärmere Studenten benachteiligen sollte. Ganz im Gegenteil- die momentanen Bedingungen treffen diese jungen Leute besonders hart, da sie teilweise auf Grund von miesen Bedingungen Studienverzögerungen, die den Verlust von Beihilfen zur Folge haben, zu verkraften haben. Wohlhabendere Studenten können hingegen zum Beispiel den Verlust der Familienbeihilfe eher verschmerzen. Ich finde jedenfalls die herrschende Anspruchsmentalität, alles gratis so lange wie man will studieren zu können, ziemlich vermessen.

    • Segestes (kein Partner)
      17. März 2012 06:14

      @Zerbinetta:
      Ja wenn man das Konzept der Fachhochschule nicht als Gegenargument anerkennt, dann muss man wohl der Meinung sein, das Gegenüber wolle nur polemisieren.
      Allerdings hat Unterberger hier ja schon einmal zu verstehen gegeben, dass er FH-Absolventen in die Kategorie Pseudo-Akademiker einordnet. Deshalb wohl auch sein totales Desinteresse daran. Und ich neige, im Gegensatz zum Blogger, nicht dazu, mich hier ständig in allen Details zu wiederholen.

      Mein FH-Studium war übrigens "berufsbegleitend" - soll heißen, da wurde auch nebenbei gearbeitet. Und zwar richtig.

      Übrigens habe ich mich nicht grundsätzlich gegen jenes System ausgesprochen, in dem lediglich Bummelstudenten zur Kasse gebeten werden.
      Andererseits muss man aber feststellen, dass es etliche Leute auch deshalb nicht schaffen in der Mindeststudienzeit zu studieren, weil sie eben nebenbei arbeiten müssen. Nicht jeder kann bei den Eltern wohnen und sich so viel Geld ersparen.
      Und das System der Stipendien, das hier helfen sollte, ist ein unausgegorener Topfen, bei dem viele Menschen durch den Rost fallen - z.B. solche die später zu studieren begonnen haben.
      Kurz: Die Sache ist kompliziert - Unterberger gaukelt hingegen einfache Lösungsvorschläge vor.

    • Landschaftsplaner (kein Partner)
      17. März 2012 17:02

      @Zerbinetta
      Warum so ein System ärmere Studierende benachteiligen sollte ist ihnen aber schon klar? Das Prinzip eines Stipendiums ist, jenen, die sich die Studiengebühren nicht leisten können diese Last abzunehmen. Wann aber kann man sich die Studiengebühren nicht leisten? Üblicherweise als Kind von weniger gut verdienenden Eltern (oft nicht-Akademiker), die auch eine Unterstützung in Form von Wohnung/Lebensunterhalt nicht aufbringen können. Das Ergebnis ist, man muss neben dem Studium viel Zeit in einen Job stecken, worunter das Studium jedenfalls leidet (Lehrveranstaltungen sind selten an den Tagesrandzeiten sondern meist mittendrin). Kinder gut verdienender Eltern werden von denen erhalten und müssen sich keine Gedanken machen über die Mindeststudienzeit obwohl sie durch die nicht notwendige Nebenbeschäftigung die Voraussetzungen dafür leicht erfüllen

  19. dojon (kein Partner)
    16. März 2012 09:41

    Ich gebe Herrn Unterberger, was die Zustände an der Uni Wien betrifft, vollinhaltlich recht. Was allerdings das vielgerühmte Ranking der "Shanghai Jiao Tong University" betrifft, so habe ich an diesem Ranking sehr starke Zweifel. Da wird doch tatsächlich die Uni Wien als Nr 1 im nationalen Ranking der Republik Österreich bezeichnet. (Ausgerechnet diese Quatschbude) Aber Hallo meine lieben Mitposter, die Uni Wien steht nach diesem Ranking z.B. vor der Montanuni Leoben oder vor der medizinischen Fakultät Innsbruck. (Beide sind im Ranking übrigens nicht einmal mehr aufgenommen.) Liebe Leute, auch das Ranking der Shanghai Jiao Tong University ist mit Vorsicht zu genießen.

  20. joy (kein Partner)
    16. März 2012 08:05

    Die Uni Wien ist - nicht zum ersten Mal in ihrer Geschichte - zu einer reinen Polit-Agitations-Einrichtungen degeneriert worden (siehe Politikwissenschaft, Publizistik, Pädagogik, Philosophie, Theologie, Geschichte usw.). Bei vielen Lehrveranstaltungen meint man, hier unterrichten nur mehr Ex-Stasis in einem Volkshochschulklima. Auch gab und gibt es "Reinigungsaktionen" an den Unis: Alles was nicht links-degenderiert ist, wurde und wird eliminiert. Die Universitäten sind eine unerschöpfliche Quelle der Unwissenheit, stehen der Bildung feindlich gegenüber, bedienen aber das AMS und das Taxlergewerbe.

    • D.I.L.E. (kein Partner)
      17. März 2012 08:58

      Ich schreibs ja...
      die fetzendeppertsten Beiträge bekommen hier die meisten Sternderln!
      Und Unterberger erspart sich wieder einen ordentlichen Stuhlgang!

    • simplicissimus
      17. März 2012 16:10

      bruno kreisky: die mehrheit hat immer recht.

  21. BG (kein Partner)
    16. März 2012 06:50

    Der Artikel ist zu oberflächlich um sich eine fundierte Meinung zu bilden. Interessant wäre etwa zu wissen, welche Rahmenbedingungen jene Universitäten in Schweden, Finnland, den Niederlanden und Frankreich haben, die ebenfalls weit vor der Universität Wien sind.

    • Pete Sahat (kein Partner)
      16. März 2012 09:47

      @BG: Das Ranking darf man nicht so ernst nehmen. Hier wird (was ich weiß) viel zu wenig Gewichtung auf die Qualität der Forschung/Lehre gelegt. Stattdessen werden Kriterien, die lediglich Minderheiten zugute kommen, wie beispielsweise Barrierefreiheit, Kinderbetreuung, Abendvorlesungsangebote, zu hoch gewichtet.
      Das ändert natürlich nichts an den von Unterberger angesprochenen Problemen.

      Hinzufügen möchte ich, dass heute sogar auf technischen Universitäten in technischen Studiengängen das Fach "Gender Studies" verpflichtend im Studienplan vorgesehen ist. Die (unwissenschaftliche) Indoktrination macht also nicht einmal hier halt.

    • Segestes (kein Partner)
      16. März 2012 12:50

      Ja, zu oberflächlich, zu viele Halbwahrheiten, zu phantasielos und zu viele Milchmädchenrechnungen.

      Dass man die großartig funktionierenden Fachhochschulen als Gegenmodell wieder einmal außen vorgelassen hat, ist besonders schade.

  22. Undine
    15. März 2012 23:23

    Bin schon sehr neugierig darauf, wie uns morgen D.I.L.E. den Untergang des grandiosen "Cafe Rosa" erklären wird und wie er/sie/es uns vorrechnen wird, wohin die veruntreuten 400.000 € aus den Zwangsbeiträgen ALLER Studenten und -innen geflossen sind, vor allem aber, wie sich diese skurillen marxistischen Figuren die Rückzahlung dieser Gelder vorstellen. Das ist doch gestohlenes Geld!

    Die "Gründer" dieser Lokalität haben den Hang aller Linken, Pleite zu gehen, wann immer sie Geld anderer Leute in die Finger kriegen; sie haben überhaupt keinen Genierer, für ihre lächerlichen "Visionen" so viel Geld zu verjuxen. Was hat diese Bagage überhaupt an unseren Universitäten zu suchen?

  23. Alfred E. Neumann
    15. März 2012 22:57

    OT, der rote Oerf schiesst sich auf die OEVP ein. Na ja, Wahlkampf ist:

    http://orf.at/stories/2110224/

    • Brigitte Imb
      15. März 2012 23:27

      Ah, Sie meinen bevor der Inserateskandal thematisiert werden kann, werden Neuwahlen ausgerufen. Gut möglich.

  24. Zerbinetta
    15. März 2012 22:25

    Herr Dr. Unterberger, ich danke ihnen herzlichst für Ihren großartigen Artikel!!!
    Da ich selbst Studentin der Universität Wien bin- noch dazu Lehramtsstudentin- weiß ich, dass Ihre Aussagen nicht im mindesten überspitzt formuliert sind, sondern in vollem Umfang zutreffen! Hier ein kleiner biografischer Tatsachenbericht zu der beschriebenen Misere:
    Als junger, hoffnungsfroher, kulturbegeisterter und bildungshungriger Mensch begab ich mich auf die Uni, um Geschichte und Deutsche Philologie zu studieren. Zunächst waren es die Audimarxisten, die diesen Eifer bremsten, in dem sie monatelang das Audimax besetzten und durch diverse Rauschmittel aufgeputscht in den ehrwürdigen Hallen der Alma Mater Rudolphina wüteten. Schon dieser Schock saß tief. Ich ließ mich aber auch durch Bier-und Zigarettenduft, angesprayte Wände und andere Formen des Vandalismus von meinem redlichen Vorhaben, auf dieser Uni wirklich zu studieren- also im Sinne von etwas lernen!- nicht abbringen und glaubte doch tatsächlich, dass sich dieser fromme Wunsch noch erfüllen werde. Jetzt, nach fünf Semestern, kann ich über diese zum Himmel schreiende Naivität nur lachen. Man muss um Geschichte-Prüfungen zu bestehen, weder wissen wann Iulius Caesar gestorben ist noch was 1867 in Österreich geschehen ist (das sind ja auch wirklich lästige Detailfragen!).
    Nun stellt sich die Frage: Was macht man als Lehramtsstudent eigentlich in dieser Bildungsinstitution? Welche Lehrinhalte stehen and der Tagesordnung und kann man überhaupt etwas falsch machen? Die Antwort mag nun verblüffen, aber man muss tatsächlich Einiges leisten, um in diesem Studium bestehen und schlussendlich das heißersehnte Diplom ergattern zu können. Natürlich ist mit diesen Leistungen nicht das gemeint, was Leute wie ich, die ein humanistisches Bildungsideal vertreten (Oh mein Gott, was fällt mir denn ein??) darunter verstehen. Es gilt vor allem, Nerven aus Stahl zu haben, lästige bürokratische Hürden, Semesteranfangs-Lehveranstaltungs-Pokerrunden, sozialistische Indoktrinationsversuche, Uni-Sex-Toiletten und andere Ärgernisse zu ertragen und nicht die Hoffnung zu verlieren, einmal das Paradies einer drittklassigen Schule im zehnten Bezirk zu erreichen. Die Lehrinhalte? Reflexionen über Seminareinheiten, Referate über feministische Literaturtheorien, Gruppenarbeiten, in denen vier Personen von der Leistung eines Fleißigen profitieren etc. -also alles, was sich unter Beschäftigungstherapie subsumieren lässt. Wissen, Leistung, Bildung? Ist ja alles total überholt und begünstigt nur die Begabten und Lesitungswilligen sowie die Qualität der Lehre- und das kann ja wirklich keiner wollen! Schließlich würden so ja wirklich kritische, mündige Bürger heranwachsen, die die Propagandamaschinerie durchschauten. Über meine Kommilitonen schweige ich jetzt einmal- man kann ja 1 und 1 zusammenzählen.
    So, jetzt versuche sich das Ganze bis Montag zu verdrängen, in dem ich mir mein persönliches Bildungsprogramm genehmige (nein, es ist keine feministische Literaturtheorie...).

    • Alexander Renneberg
      15. März 2012 22:35

      alle achtung! Kompliment zu diesem posting.

      mal sehen was die linken trolle diesen fakten entgegensetzen wollen.

    • Undine
      15. März 2012 23:02

      @Zerbinetta

      *****************!

      Gratulation zu Ihrem hervorragenden Kommentar, den zu verfassen es eigentlich keinen Anlaß geben dürfte. Es scheinen alle schlimmen Vorstellungen bestätigt zu werden. Man kann nur hoffen, daß es an Österreichs Universitäten mehrere junge Menschen wie Sie es sind, gibt. Viel Erfolg!!!

    • plusminus
      16. März 2012 00:17

      @Zerbinetta

      ***********

      Nicht im geringsten übertrieben, meine Tochter studiert Germanistik und ist mit denselben Hürden und Widrigkeiten konfrontiert.
      Wer da nicht resigniert ist wahrlich ein gegen den Strom Schwimmer!

    • Zerbinetta
      16. März 2012 01:55

      PS: Ich danke Ihnen natürlich mit großem i.

    • ProConsul
      16. März 2012 09:20

      Zerbinetta

      danke für diesen ehrlichen Kommentar.

    • Charlesmagne
      16. März 2012 09:32

      Bei den Polit- und Sozialwissenschaftlern ist es noch viel ärger. Mein Sohn erfährt das gerade, ist leider aber nicht so widerstandsfähig wie Sie. Es bedarf ziemlich vieler Gespräche um ihn aus seinem linxlink indoktrinierten Wolkenkuckucksheim zurückzuholen. Ich zweifle dennoch daran, dass dies mir endgültig gelingen kann, denn steter Gehirnwäsche ist schwer etwas entgegenzusetzen. Leider studiert er auch in der Freizeit die "Sonnenseiten" von Marx und Engels, Lenin und Stalin, und wahrscheinlich auch feministische Literaturtheorie.
      Liebe Zerbinetta ich flehe Sie an: Bleiben Sie resistent.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      16. März 2012 10:13

      Auch mein Sohn studiert an der Uni Wien und ich bin zutiefst erschüttert und entsetzt über die Zustände dort!

    • Segestes (kein Partner)
      16. März 2012 14:05

      Dann hättet ihr eure Kinder nicht an die Uni schicken sollen,
      sondern sie besser ein vernünftiges Handwerk erlernen lassen,
      das ja bekanntlich goldenen Boden hat.
      Wer danach über den zweiten Bildungsweg ein Studium absolviert,
      ist schon reifer und dadurch resistenter gegen allzu heftige Propaganda.
      Ich spreche da auch aus persönlicher Erfahrung.
      Da aber in euren Kreisen Handwerker ja gemeinhin als rülpsende
      und furzende Proleten verschrien sind, war das wohl keine Option -
      es gehört schließlich zum guten Ton, wenn der Sohnemann
      als studiosus medicinae firmiert. Da schwillt dann das stolze
      Vaterherz und man kann auch vor den Nachbarn ein bissl angeben ^^

    • M.S.
      16. März 2012 16:56

      @Segestes

      Also wenn das die Lösung des Problems sein soll, dass man nicht an der Uni studieren soll, weil dort unhaltbare Zustände herrschen dann kann man nur mehr vorschlagen in Österreich keine Universitäten mehr zu führen. Welche Kreise Sie meinen, bei denen Handwerker als rülpsende und furzende Proleten verschrien sind, weiß ich nicht, aber sicher dass Sie ganz offenbar ein verdrängtes Problem mit Menschen mit akademischer Ausbildung haben.

    • Zerbinetta
      16. März 2012 18:35

      @ Segestes und M.S.: Ich kann mich M. S. nur anschließen. Ich lasse mich trotz meines Alters nicht indoktrinieren, finde es aber schlimm, dass die Geisteswissenschaften dazu missbraucht werden, brave SPÖ-Wähler und grüne Helferlein zu erzeugen. Meine ideale Universität wäre ein Ort, an dem Meinungsplurität toleriert und sogar erwünscht wäre. Das mag zur Zeit sehr utopisch klingen, wäre aber nicht schwer in die Tat umzusetzen, wenn die Professoren ihre politischen Ansichten nicht in den Hörsälen kundtun würden und Kriterien für die Postenvergabe herrschten, die sich an fachlicher Kompetenz und nicht nach Parteibuch/ Geschlecht etc. richten würden. Auch finde ich die Forderung, auf der Uni wirklich etwas über das jeweilige Fach zu lernen, nicht besonders anmaßend. Ihre Unterstellung, Segestes, bestimmte Personen hier würden auf Nicht-Akademiker herabsehen, lässt Mutmaßungen über vorliegende Minderwertigkeitskomplexe zu. Meine Eltern haben mich jedenfalls nicht auf die Uni geschickt, damit sie sich in ihrem Bekanntenkreis mit einer Tochter, die Lehramt studiert, brüsten können.

    • Karl Rinnhofer
      16. März 2012 22:06

      @Zerbinetta
      *****************
      Größte Hochachtung vor diesem authentiscfhen und glaubwürdigen Posting. Ja, so sieht die Realität aus - und kaum jemand hat den Mut, dies so offen auszusprechen. Bitte tun Sie das weiter und ich wünsche Ihnen von Herzen die Kraft und viel Erfolg auf Ihrem weiteren Weg; kann nur hoffen, dass Sie Mitstreiter finden.

      Es ist ein Trauerspiel, was mit dem universitären Lehramtsstudium geschah, seit man auf fachliche Souveränität zu verzichten glaubt, Einfächerstudium einführte (nur mehr 1 statt ursprünglich mindesten zwei Hausarbeiten und zwei gleichwertige Lehramtsprüfungen). Nur "Pädagogik" ist wichtig - oder vielmehr Indoktrination. Man ruinierte einen ganzen Berufsstand. den des Mittelschul-"Professors", der, wie der Name sagt, "sich bekennt" zu einer Lehrmeinung auf Grund überlegenen Fachwissens, die ihn qualifiziert, zukünftige Akademiker auszubilden. Doch dieses geistige Hinterland ist verdächtig geworden und wurde somit für obsolet erklärt.

      Erschütternd die von Ihnen geschilderten Zustände zur Zeit der Hörsaalbesetzungen. WelchE Steuergeldvertilgung, welche offenbar zum Arbeiten zu faule Leute tummeln sich an unseren Universitäten, verstellen Tüchtigen die Plödtze, legen wertvolle Unterrichtszeit lahm. Unfaßbar!

    • Civil Qurage (kein Partner)
      17. März 2012 09:41

      @ Zerbinetta Toller Beitrag.

      "Schließlich würden so ja wirklich kritische, mündige Bürger heranwachsen, die die Propagandamaschinerie durchschauten." Das trifft wohl den Kern der Sache. Da nun zumindest schon eine Studentin das System klar durchschaut hat, und es hervorragend beschreiben kann, habe ich große Hoffnung, dass dies Wirkungen auf andere haben wird. Und sich vielleicht eine kleine neue intellektuelle Avantgarde herausbilden könnte. Mit völlig neuen Blickwinkeln, Richtlinien und Methoden. Eine Avantgarde, die nicht mehr länger beeindruckt in die Knie geht vor dem verschmockten Geschwafel der tyrannischen Altvorderen, sondern doktrinfreies Vermitteln von Fakten einfordert, sowie Erlernen des Handwerks, diese Fakten wertfrei und wissenschaftlich korrekt nach eigener Lust und Laune, nach eigenem Talent und - als Demokratin ist mir das kein Problem - sogar nach eigener politischer Anschauung und eigener ethischer Werthaltung anwenden zu können.

    • Civil Qurage (kein Partner)
      17. März 2012 09:44

      Da fehlt ein "oder"

      wertfrei und wissenschaftlich korrekt ODER nach eigener Lust und Laune,

    • phaidros
      17. März 2012 21:19

      Brava! Ich habe leider nicht früher in dieses Tagebuchblatt hereingeschaut.

      Liebe Zerbinetta, nebst einem »herzlich Willkommen!« würde ich Sie nach dieser überzeugenden Suada spontan aus dem Bauch heraus bitten, mir doch ein Mail zu schicken (Diskretion versteht sich von selbst).

      LG phaidros.vie@gmail.com

  25. inge schuster
    15. März 2012 19:36

    Das schlechte Abschneiden unserer Universitäten ist nichts Neues.

    In dem von der Shanghai Jiao Tong University seit 2003 durchgeführten ranking der 500 welt-besten Universitäten war die Uni-Wien als beste österreichische Uni bis 2005 unter den 100 besten gereiht (Position 84 -86), ab 2006 (Abtrennung der MedUni) rangiert sie konstant nur mehr zwischen 151 und 200; die MedUni zwischen 200 und 300. Die TU-Wien hat sich von der Position 251-300 (2003) auf 301 - 400 (2004) und schließlich auf 401 - 500 (2007) verschlechtert.
    (Daten nachzulesen: http://www.arwu.org/ARWU2010.jsp )

    Zu diesem Thema hat es übrigens unter "Grundlagenforschung in Österreich" im Vorjahr eine sehr ausführliche Darstellung im science-blog gegeben, in der Ursachen und Folgen der wissenschaftlichen Misere und auch Auswege daraus geschildert wurden. Zum ranking steht im Teil 3 dieser Darstellung ("Rekrutierung von Spitzenkräften"):

    "In dem vor kurzem publizierten ‚Academic Ranking of World Universities 2010’ liegt von den österreichischen Universitäten eine in den Rängen 151-200, zwei liegen in den Rängen 201-300, drei in den Rängen 301-400 und eine liegt schließlich in den Rängen 401-500. Gegenüber 2009 haben sich zwei Universitäten von den Rängen 401-500 in die Ränge 301-400 verbessert. Das Ranking 2010 der renommierten privaten Firma QS-Quacquarelli Symonds Ltd. sieht ähnliche Positionen für die österreichischen Universitäten vor. Im davon unabhängigen auf etwas anderen Kriterien basierenden Ranking 2010 der englischen Zeitung Times besetzen die beiden besten österreichischen Universitäten die Ränge 187 und 195."

    Probleme der Hochschulpolitik wurden auch sehr klar in der Inaugurationsrede des amtierenden Rektors der Uni-Wien Heinz Engl angesprochen (science-blog 10. November 2011) , Probleme der Forschungsförderung sind im heute erschienen Beitrag des Präsidenten des FWF (Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung), Christoph Kratky zu finden: "Ist Gerechtigkeit eine Kategorie in der Forschungspolitik"

  26. Alexander Renneberg
    15. März 2012 19:24

    na ich bin schon neugierig auf die trolle morgen. was sie zur verteidigung miesen subjekte die das cafe auf kosten der anderen studenten betrieben haben zu sagen haben.

    http://derstandard.at/1331779726967/OeH-Uni-Wien-Cafe-Rosa-drohten-86000-Euro-Verlust

    was war denn die leistung der lustigen anitiheteronormativen?

    schnabeltierfresser, jumpi etc. ich warte!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. März 2012 15:08

      Sorry, war bis jetzt im Parkpickerlabstimmungsfieber.

      Wir haben gewonnen! ;)

  27. Richard Mer
    15. März 2012 17:59

    Es gehen ja schon heute diejenigen die es sich leisten können ins Ausland zum Studieren, nach Großbritannien oder in die USA. Damit löst sich der sozialistische Traum von der klassenlosen Gesellschaft durch die Massenuni auf -- die Arbeiterkinder werden an der Massenuni absaufen, und es weiter nicht nach oben schaffen.

    • ProConsul
      15. März 2012 22:16

      war immer so, wird immer so sein...

    • Alexander Renneberg
      15. März 2012 22:32

      naja, wir könnten ja die monarchie wieder einführen oder ähnlichen schwachsinn machen!

    • ProConsul
      16. März 2012 09:42

      Renneberg

      oder wir treten alle der ÖVP und den Freimaurern bei, um nach oben zu kommen

    • Alexander Renneberg
      16. März 2012 11:52

      proconsul der ahnungslose verschwörungstheoretiker.
      woher nehmen sie solchen humbug?
      oder sind sie einfach nur neidig?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      16. März 2012 15:09

      Ich bin auch neidig, ich wär' so gern' ein ÖVP-Mitglied!

      "Werner Amon hülf' uns all',
      hier aus diesem Jammertal!"

    • Alexander Renneberg
      16. März 2012 19:40

      Schnabeltierfresser, wer sollte ihnen helfen können? Der henker vielleicht?

  28. Brigitte Imb
    15. März 2012 17:22

    Hat der Fasching noch nicht aufgehört, oder wurde gar der 1. April vorverlegt, bzw. als "Dauerdatum" installiert und man hat uns das noch nicht mitgeteilt? Anders sind die Auswüchse der Tschenderei wohl nicht mehr zu deuten.

    Natürlich könnte es auch sein, dass ich einfach übersehen habe, dass neben der sozial gerechten Gesamtschule mittlerweile eine sozial gerechte Universitätsebene geschaffen wurde. Naja, als völlig Ungebildete - die Lehren des Linksdrehs wollen partout nicht in meinem Hirnkastl Einzug halten; sind wohl zu komplex für mein seit Jahrzehnten diskriminiertes weibliches Gehirn - stütze ich mich auf die weisen Aussagen eines Verfassungsexperten, der da meint:

    "Wenn eine undifferenzierte Gleichbehandlung aller im Ergebnis zu einer Diskriminierung führt, scheinen Strategien einer Differenzierung rechtlich nicht nur zulässig, sondern sogar geboten."

    *Wirr wirr* machts da in und um meine Gehirnwindungen, aber richtig zu rotieren (nach links natürlich) fangen die an bei den Ergüssen der
    Vizerektorin für Lehre und Gender (wußte bis dato gar nicht, dass wir derart WICHTIGE Personen haben):

    "Bei der Maßnahme handle es sich nicht um eine Bevorteilung der Frauen, sondern um einen Nachteilsausgleich".

    http://diepresse.com/home/bildung/universitaet/740239/FrauenVorteil-bei-Medizin_Rechtlich-gangbarer-Weg?_vl_backlink=/home/bildung/index.do

    Ja Halleluja, jetzt erklär mir bitte jemand warum bei Gleichbehandlung Nachteile entstehen!

    Verdammt, für wie blöd - man könnt beinahe 'dämlich' meinen - hält uns eine feministische Linksgesellschaft von etwa 10%, um uns derartigen Nonsens aufzutischen? Und verdammt noch mal, warum lassen wir uns das womöglich auch noch gefallen?
    Also, sollte es diesen Vernatwortungslosen gelingen solchen Quatsch durchzubringen, dann verdienen wir nichts besseres als im linken Orkus umzukommen.

    • Konrad Loräntz
      15. März 2012 18:20

      Gender, General, genfrei, Genitiv, Gendamerie, Genozid, Genealogie, Genstochau, Genie, Gentechnik, genierien´s Ihna ned ? Gen schau ma aus ! Genesung, Gen Tog no (Gen dobre).
      Und das eigentlich Alles nur, weil SEX (engl. für Geschlecht) halt a bisserl wild klingt. Dabei bezeichnet "Z´schen der" im österreichischen einen MANN (o Graus), der schon zu schön ist für den Alltag.
      Zur Erklärung: Ich stehe kurz vor dem Abschluss meines Genderwahn-Master Studiums an der ehemaligen Uni Wien.

    • Brigitte Imb
      15. März 2012 18:47

      @ Konrad Loräntz,

      na dann "Gratuläschn" !

      GENtleman ham´S vergessen...

      Aber was machen Sie nach dem Studium mit dem GENialen Wissen, welches Sie angehäuft haben?
      Vorschlag: Werden Sie "GENisator" und verwahren Sie die linken Kultursubjekte in irgend einer GENisa sicher auf.

    • Alfred E. Neumann
      15. März 2012 22:52

      @ Brigitte
      Solang wir uns dieses Tschendermenschenklumpert leisten koennen, geht' uns eh leiwand, oder? Finanzieren tun wir's dann mit einnahmenseitigem Sparen, was bedeutet, dass der tepperte fleissige Mittelstand ohnehin alles blecht.

    • Brigitte Imb
      15. März 2012 23:23

      @ Alfred E. Neumann,

      das ist wirklich alles schon ziemlich pervers, und der Bundeskasperl warnt vor zu niedrigen Steuern.
      Dazu möchte ich eine Anekdote einwerfen. Letzten Sommer in Szbg. nahm eine ältere Dame an unserem Tisch im Cafe Platz und unterhielt sich mit uns über all diese Skurrilitäten, am Ende meinte sie "Ein Krieg muß her, damit die Menschen wieder zur Besinnung kommen".
      Nun, keiner sollte u. wird sich das wünschen, aber die alte Dame hatte absolut Recht, denn die Menschheit ist mittlerweile so gewaltig degeneriert, dass es wohl mit normalen Mitteln nicht gelingen wird das Ruder herumzureißen. Nichts, aber auch gar nichts, wurde aus der Geschichte gelernt - traurig!

    • Xymmachos
      16. März 2012 09:18

      Abwarten, denn, wie Bastian Sick weiss: "Der Dativ ist dem GENitiv sein Tod!"

    • AGLT (kein Partner)
      16. März 2012 11:33

      Lacht nur. Der nächste Schritt der genderwahnsinnigen Sprachterroristen wird sein, den männlichen Artikel abzuschaffen... :-)

      Ich verstehe einfach nicht, dass sich die Männer den verantwortlichen Genderwahntussen nicht entgegensetzen. Natürlich kann maNN der Meinung sein, es gibt Wichtigeres, trotzdem ist es einfach nicht einzusehen, wie Weiber (ja, Weiber, das sind keine Frauen) in diesem Punkt Narrenfreiheit haben (die zum Teil auch genug Kosten verusacht!). Weiber wie Heinisch-Hosek mit ihren Krampfquoten (wie die Verpflichtung von Frauenquoten bzw. deren Umsetzung für Firmen, die einen Auftrag zB vom BK erhalten, natürlich mit Strafandrohung bei Nichtumsetzung) schaden generell den Frauen immens, verursachen mich Fremdzuschämen und jede Äußerung tut inzwischen körperlich weh.

      Dieser Genderwahn und diese Sprachterroristen kotzen mich schon dermaßen an.

      Btw: gestern auf Puls4 GEHÖRT und gelesen: "Diese Sendung ist für Zuseherinnen unter 16 Jahren nicht geeignet." Ich frage mich, wann der ORF diesen Wahn übernimmt und wundere mich ein wenig, dass der Linksfunk hier seine zweifelhafte Vorreiterrolle verpasst hat ....

  29. socrates
    15. März 2012 14:41

    O.T. Acta - Rechteverwertungsindustrie - "Liberales" Monopol
    "Temporäre Form demokratischen Überschusses"

    Der Rechtsausschuss des Europaparlaments stimmt mit 113 Prozent Wahlbeteiligung gegen eine leichtere Verwendbarkeit verwaister Werke.
    Weil das Urheberrecht Werke automatisch und ohne Eintrag in ein Register bis 70 Jahre nach dem Tod des Autors mit einem Monopolschutz belegt, gibt es einen große Menge von Fotos, Büchern, Musikaufnahmen und Filmen, bei denen niemand mehr Nutzungsrechte wahrnimmt. Derzeit debattiert das Europaparlament einen Richtlinienentwurf, der Bibliotheken die Zugänglichmachung dieser"verwaisten Werke" erleichtern soll.
    Nun machte der schwedische Piratenparteigründer Rick Falkvinge bekannt, dass der Rechtsausschuss des Europaparlaments am 1. März laut Protokoll mit 14 zu zwölf Stimmen gegen diese Regelung votierte. Diese Ablehnung im Rechtsausschuss gibt eine Empfehlung für die Abstimmung im Plenum. Das Protokoll der Rechtsausschussitzung bekam Falkvinge vom Europaparlamentsabgeordneten Christian Engström zugeschickt. Im Web wurde es bislang noch nicht veröffentlicht.
    Das Abstimmungsergebnis wäre nicht weiter bemerkenswert, wenn der Rechtsausschuss nicht aus nur 24 Mitgliedern bestehen würde – von denen einer abwesend war. Zwölf Ja- und 14 Nein-Stimmen ergeben addiert aber nicht 23, sondern 26. Dass heißt, dass die Beteiligung bei der Abstimmung – wie Falkvinge es pointiert formuliert – bei 113 Prozent lag. So viel erreichte nicht einmal die Putin-Partei in Tschetschenien. Zieht man die drei offenbar überzähligen Stimmen alleine von der Nein-Seite ab, dann ergibt sich außerdem eine theoretisch mögliche Ja-Mehrheit von 12 zu 11.
    Engström verlangte deshalb eine Wiederholung der Abstimmung, was ihm jedoch verwehrt wurde. Der Europaabgeordnete kommentierte dies mit der Bemerkung, es gäbe im Zusammenhang mit der Demokratie in der Europäischen Union "eine Menge Raum für Verbesserungen". Sein Assistant Henrik Alexandersson spricht in einer Parodie der meist wenig klaren Brüsseler Formulierungsungetüme von einer "temporären Form demokratischen Überschusses".
    Peter Mühlbauer heise.de/tp

    • Brigitte Imb
      15. März 2012 17:25

      Auweh, das führt auch zu einer Linksrotation der Gerhirnwindungen....(s.o.)

      Ist das kein Scherz??

    • Anton Volpini
      15. März 2012 18:06

      113% Wahlbeteiligung, und dieser Fehler wird aus formalistischen Gründen nicht korrigiert?
      Da soll noch einmal ein europäischer Bürger den Zeigefinger drohend gegen Russland oder Ungarn erheben!

  30. perseus
    15. März 2012 14:22

    Man muss nur ein bisschen positiv denken:

    das Gute an der Situation ist, dass der brain drain ins Ausland (in die USA) aufhören wird, weil man die so produzierten Halb- (oder weniger) gebildeten dort auch nicht braucht. Der Nachteil für alle in Österreich verbleibenden ist, dass sie sich dann halt im hiesigen Sumpf - gut gegendert - suhlen werden.

  31. Cotopaxi
  32. Undine
    15. März 2012 13:49

    Der heute ganz alltägliche Genderwahnsinn:

    Beim flüchtigen Blättern in einem Veranstaltungskalender entdeckte ich ein Foto von einem Mann (den ich vom Sehen kenne), der sich und sein Programm folgendermaßen vorstellt:

    "....Wir wollen uns mit unserer Vision, mit unserer/meiner Aufgabe in meinem Leben, meiner neuen Aufgabe als "PfarrgemeinderätIn" auseinandersetzen...."

    Es ist also schon so weit, daß die Leute nicht mehr wissen, ob sie Mandl oder Weibl sind.....

    • Cotopaxi
      15. März 2012 14:15

      Es ist traurig, in welche Richtung sich die katholische Kirche Österreichs entwickelt.

    • Riese35
      15. März 2012 23:03

      @Cotopaxi: Ja leider. Einziger Hoffnungsschimmer die letzte Meldung S.Exz. Kapellari. Nur glaube ich nicht mehr daran, daß dort den Worten auch Taten folgen werden. Man fragt sich, warum die angekündigten Worte nicht schon längst gekommen sind. Gelegenheiten hätte es schon genug gegeben. Warum hat Kardinal Schönborn nicht schon längst auch die Konsequenzen gezogen? Wenn man bis jetzt vor der Presse und veröffentlichten Meinung in die Knie gegangen ist, wird man nicht jetzt plötzlich wesentlich anderes erwarten können. Traurig auch, daß sich Rom so lange vom österreichischen Episkopat an der Nase rumführen läßt.

    • simplicissimus
      17. März 2012 16:32

      muahahaha!
      ich weiss auch schon nicht mehr, ob ich mannIn oder frauIn bin!
      vielleicht hilft geschlechtserweiterung um das fehlende weibliche geschlechtsorgan?
      sollte medizinisch ja möglich sein. plus tägliche gemischte hormondosis.
      ob mir da heiner-hosIn weiterhelfen kann?

  33. libertus
    15. März 2012 13:39

    Solange die Unis zur Spielwiese der Politik (=vorwiegend der Sozis, welche meist selbst keinerlei universitäre Erfahrung oder gar einen Abschluß aufweisen!) sowie der politisch Korrekten mutiert und nicht Qualifikation bzw. Leistungwille im Vordergrund stehen, wird sich an den oben beschriebenen, skandalösen Zuständen nichts ändern.

    Und wenn man bedenkt, daß genau diese Protagonisten bereits an unserem Schulsystem herumdoktern, dann kann man sich ausrechnen, daß sich bei den nachkommenden Generationen dieses Trauerspiel verschärfen wird.

    Österreich wird auf Grund der jahrzehntelangen Soziherrschaft, die ihre Ideologieverblendung vor jegliche Vernunft stellt, in die Bedeutungslosigkeit abgleiten und der Schaden könnte nicht wiedergutzumachen sein.
    Weg mit all dem Bildungswahnsinn in unserem Land, der uns täglich als "Chancengleichheit" verkauft wird, ich kann es nicht mehr hören, lesen und sehen!

    • M.S.
      15. März 2012 18:38

      @libertus

      S i e s a g e n es !! *******************

    • simplicissimus
      17. März 2012 16:35

      chancengleichheit durch ungleichbehandlung! die neokommunistische wunderdroge.
      der kommunismus war zu simpel, der hat versucht alles mit gewalt gleich zu behandeln. jetzt wird - bald mit gewalt - alles ungleich behandelt! menschIn, da wird erst die post abgehen und schw..., pardon köpfe werden wieder rollen!

  34. Nada te turbe
    15. März 2012 13:16

    Für Bewerber gab es früher in einem Unternehmen – als dieses noch innovativ war – frei gestaltete Aufnahmegespräche. Ich führte sie dort in meinem nächsten Verantwortungsbereich – eine fachliche Vorauswahl war davor über Zeugnisse oder Rückfragen bereits erfolgt – im Plauderton um die Bewerber (Absolventen naturwissenschaftlicher Studienrichtungen) näher kennen zu lernen. Mit Fragen nach Geschwistern oder Ehepartnern ( - es war vor der Zeit der Patchwork-Familien) lotete u.a. ich den familiären Hintergrund aus (ob das heute noch zulässig ist?).
    Dann erzählte ich, daß der Umgang mit Kunden oder Mitarbeitern anderer Firmenbereiche manchmal auch provozierend sein könnte und ich deshalb auch über das potentielle Verhalten in solchen Situationen einen Eindruck erhalten wolle. Man möge mir daher eine kleine - experimentelle - Provokation verzeihen. Dann stellte ich – Ingenieuren(!) - die Frage, ob sie sich an die Schulzeit soweit erinnerten, daß sie mir ungefähr sagen könnten, wann Cäsar ermordet wurde. Die Antworten umfaßten meist den Bereich kurz vor und kurz nach Christus, aber auch bis zum 14. Jahrhundert! Mutige Bewerber (sie antworteten meist auch richtig) meinten, die Frage habe wenig mit ihrem Fachgebiet zu tun, manche lachten, einige waren leicht sauer. Was ich dabei aber nebenbei erfuhr war, ob für den Bewerber die Zeitenwende – über den Religionsunterricht oder aus der Lektüre – mit ihrer kulturellen Bedeutung im persönlichen Ideengebäude überhaupt eine Rolle spielte. Ich hatte fast ausschließlich mit männlichen Bewerbern zu tun, Genderfragen spielten keinerlei Rolle! Das alles liegt nicht mehr als zwanzig Jahre zurück; bei kaum einen der erfolgreichen Bewerber gab es später Schwierigkeiten. Tempora mutantur...

  35. mannbar
    15. März 2012 12:31

    Danke für den Artikel! Ich empfinde diesen Skandal an der MUW für dermaßen unerträglich, dass für alle - egal welchen Lager oder welcher Denkrichtung - glasklar sein müsste, dass hier endgültig der Rubikon überschritten wurde. Und dass dem linken feministischen Treiben ein Riegel vorgeschoben werden muss.

  36. Pannonicus
    15. März 2012 11:46

    Der Arbeitsmarkt ist der entscheidende Maßstab - stimmt das wirklich? Es würde stimmen, wenn er wirklich ein Markt wäre und wenn es einen den Idealvorstellungen entsprechenden Markt wirklich noch gäbe. Tatsächlich aber sind heute Märkte sowohl autogen durch Monopole, Oligopole und Kartelle als auch von außen durch politische Eingriffe aller Art verzerrt. In der Wissenschaft dementsprechend durch Nepotismus, Hausberufungen etc. bzw. durch Quoten aller Art und vor allem durch opportunistische, politisch gelenkte und finanzierte Forschung, die eben nur dann zustandekommt, wenn sie im vorhinein feststehende Ziele „nachweist“. Die ärgste Verzerrung besteht aber darin, daß der Arbeitsmarkt seit einigen Jahrzehnten künstlich „entlastet“ wird, indem für unnötige, aber politisch „verläßliche“ Absolventen laufend künstliche Arbeitsplätze in künstlich angelegten Ministerien, Instituten und subventionierten Vereinen geschaffen werden.

    Was die Qualität der einzelnen Fakultäten betrifft, läßt sich deren Wert allerdings auch an einem anderen Kriterium ablesen: An den jeweiligen Häuselsprüchen dort! Es wäre wirklich wert, eine Studie darüber zu verfassen. (Aber bitte ja nicht durch heimische Soziologen, Soziolinguisten und sonstige Sozio-was-auch-Immers.) Ein objektiv erarbeiteter Häuselspruch-Korrelationskoeffizient wäre sicher eine wertvolle Entscheidungshilfe für Ressourcen-Planer.

  37. durga
    15. März 2012 11:46

    An der Med-Uni Wien gibt es seit einiger Zeit eine Stabstelle für Gender-Mainstreaming. Diese hat 2005 ein Projekt "Frauenwege - Mut sichtbar machen" gestartet, in welchem Frauen vorgestellt werden, die an der MUW erfolgreich Karriere gemacht haben.

    Bis jetzt haben 30 Frauen (14 o.Profs, 8 a.o,.Profs, 4 Doz., 4 Dr.) Interviews gegeben, bzw. Fragebögen ausgefüllt - Fragen und Antworten nachzulesen unter http://www.meduniwien.ac.at/frauenwege/ .

    Auf die allen gestellte Frage: "war es für Ihren Karriereverlauf hinderlich eine Frau zu sein?" haben rund 90 % klar mit Nein! geantwortet, die restlichen Antworten "manchmal" und durch "Babypause bin ich von einem Mann überrundet worden".

  38. Konrad Loräntz
    15. März 2012 11:36

    Hervorragend, lieber Herr Unterberger.

    Allerdings: Der Genderwahn wird den Unis auf´s Aug gedrückt von der dafür sicherlich demokratisch legitimierten EU:
    http://www.yellowwindow.be/genderinresearch/index_calendar.html

    Da werden den Unis ganztägige Seminare zum Thema "Wie könnte ich mich trotz Allem doch ein wenig benachteiligt fühlen" angeboten. Ganztägig !!
    Das Positive und der kleine Unterschied zum Polit-Unterricht im Ostblock: Man wird noch nicht zur Teilnahme gezwungen. Obschon man sich fragen könnte, inwieweit Karrierechancen dann - ganz unbemerkt - doch davon abhängen.

    Und für die Nicht-so-sehr-Eingeweihten einerseits und die GleichstellungsbeauftagtInnen andererseits: "Genderinresearch" ist nicht gleichzustellen mit SeximLabor.

    • Brigitte Imb
      15. März 2012 19:10

      Von der Laura hab´ich g´hört, dass die Linken eh planen die künftigen DoktorInnen nicht mehr studieren und promovieren zu lassen, sondern, dass die INNINNEN zur DoktorIn 'geschlagen' werden - das ist pos. Diskriminierung und hat Kultur.

    • Konrad Loräntz
      16. März 2012 12:57

      Geschlagen werden sie doch hoffentlich nicht zu Doktorin - es wird wohl eher mit Shiatsu-Massage erfolgen.

  39. Cotopaxi
    • Undine
      15. März 2012 13:33

      @Cotopaxi

      Daß man dem PHARISÄER noch nicht als "antisemitisch" den Garaus gemacht hat, ist verwunderlich. Oder sind die strengen Hüter der poltischen Korrektheit im Alten und Neuen Testament nicht ganz so sattelfest

  40. Geheimrat
    15. März 2012 11:33

    Leserbrief in der "Presse" Printausgabe von heute:

    Zum Presse Artikel "Med-Uni Wien: Bewerberinnen bevorzugt". 14.3.2012

    Obwohl man ja schon einiges gewohnt ist ist, macht einen so etwas doch fassungslos. Da probiert man, jahrelang einen Aufnahmetest so hinzubiegen, dass ihn mehr Frauen als Männer bestehen, und als das nicht funftioniert, bevorzugt man sie einfach.
    Gleichberechtigung???
    Also ich bitte Sie, seien Sie doch realistisch. Allein die Tatsache, dass mehr Buben als Mädchen die Schule nicht abschließen, würde doch bei diesen Gleichberechtigern zu einem Sturm der Entrüstung führen. Flugs wären da neue Fächer eingeführt:
    Gelebtes Sozialverhalten, Traumdeutung, eventuell sogar Modekunde oder Sternzeichenlehre?
    Ich stelle mir das dann immer andersrum vor:
    Ein Genderschlüssel bei Soziologie und Psychologie, das wär's doch, oder einmal zu fordern, dass es gleich viele Volksschullehrer wie -innen gibt. Oder gleich viele Obdachlosinnen (warum gibt es da eigentlich keinen verweiblichten Plural?) wie Obdachlose?
    Gleichberechtigung? - Ich bitte Sie.....

    Felix Weixelbaumer, 4020 Linz

  41. RR Prof. Reinhard Horner
    15. März 2012 11:20

    reinhard.horner@chello.at

    Quantitäten und Qualitäten

    Bei dem Gieren nach Vergrößerung der Akademikerquoten - gleichgültig, welcher Studienrichtungen sowie ob Frequentanten oder Absolventen - ist der Niedergang für viele programmiert.

    • Undine
      15. März 2012 19:00

      @RR Prof. Reinhard Horner

      Oje, ich sehe schon, Sie werden es nie lernen, das Gendern! ;-)

      AkademikerInnenquoten, FrequentantInnen, AbsolventInnen zur Strafe 100x schreiben! Sollte es Ihnen dann noch immer nicht in Fleisch und Blut übergegangen sein, weiß ich auch nicht, wie man Ihnen helfen soll.

  42. mike1
    15. März 2012 10:53

    nicht einmal einen kindergarten können's gscheit betreiben:

    aus der "diepresse":

    "Uni-Kindergarten versinkt im Chaos

    Die ÖH und der „Verein StudentInnenkinder“ streiten um die Vergabe von Hortplätzen und die Kontrolle über Hort und Kindergarten auf dem Campus Altes AKH. Es könnte das Aus drohen."

  43. Schani
    15. März 2012 09:35

    Heute ist ein wichtiger Tag für machtbesessene, sich undemokratisch gerierende, aber sich als Demokraten bezeichnende Politiker, denn vor 2056 Jahren wurde ein Mann, der zuviel Macht an sich raffte, aus eben diesem Grund vom Diesseits in das Jenseits befördert. Der Mann hieß Gaius Iulius Caesar. Vielleicht nutzen einige wenige der heutigen Machthaber dieses Datum für ein wenig Selbstbetrachtung und Gewissenserforschung. Glauben kann ich es allerdings nicht!

    • Nada te turbe
      15. März 2012 13:14

      Für Bewerber gab es früher in einem Unternehmen – als dieses noch innovativ war – frei gestaltete Aufnahmegespräche. Ich führte sie dort in meinem nächsten Verantwortungsbereich – eine fachliche Vorauswahl war davor über Zeugnisse oder Rückfragen bereits erfolgt – im Plauderton um die Bewerber (Absolventen naturwissenschaftlicher Studienrichtungen) näher kennen zu lernen.
      Mit Fragen nach Geschwistern oder Ehepartnern ( - es war vor der Zeit der Patchwork-Familien, Singles, etc.) lotete u.a. ich den familiären Hintergrund aus (ob das heute noch zulässig ist?).
      Dann erzählte ich, daß der Umgang mit Kunden oder Mitarbeitern anderer Firmenbereiche manchmal auch provozierend sein könne und ich deshalb auch über das potentielle Verhalten in solchen Situationen einen Eindruck erhalten möchte. Man möge mir daher eine kleine - experimentelle - Provokation verzeihen. Dann stellte ich – Ingenieuren(!) - die Frage, ob sie sich an die Schulzeit soweit erinnerten, daß sie mir ungefähr sagen könnten, wann Cäsar ermordet wurde. Die Antworten umfaßten meist den Bereich kurz vor und kurz nach Christus, aber auch bis zum 14. Jahrhundert! Mutige Bewerber (sie antworteten meist auch richtig) meinten, die Frage habe wenig mit ihrem Fachgebiet zu tun, manche lachten, einige waren leicht sauer. Was ich dabei aber nebenbei erfuhr war, ob für den Bewerber die Zeitenwende – über den Religionsunterricht oder aus der Lektüre – mit ihrer kulturellen Bedeutung im persönlichen Ideengebäude überhaupt eine Rolle spielte. Ich hatte fast ausschließlich mit männlichen Bewerbern zu tun, Genderfragen spielten keinerlei Rolle! Das alles liegt nicht mehr als zwanzig Jahre zurück; bei kaum einen der erfolgreichen Bewerber gab es später Schwierigkeiten. Tempora mutantur...

  44. Karl Rinnhofer
    15. März 2012 09:11

    Die geschlechtsabhängige Kriteriensetzung an der Med.-Uni ist - wie jede "Genderregelung", die heuchlerisch auch als "positive Diskriminierung" (!) dargestellt wird, eine Beleidigung der tüchtigen Frauen, die fortan in einem Topf mit den durch Quoten Hochgehievten geworfen werden. Dass dieser Unfug (man vergleiche die analoge Regelung im „Gleichstellungsgesetz im Öffentlichen Dienst“) zum weiteren Schaden der Gesellschaft beiträgt, die sich auf ausgestellte Atteste über Qualifikationen nicht mehr verlassen kann – wenn kümmert das noch?

    Gerade Frauen sollten gegen solche Regelungen auftreten! Diese sind wie so oft von realitätsfremden Ideologen geschaffen, die gerade den Frauen nachhaltigen schweren Schaden zufügen, und ihnen realiter schaden.

    Mit diesem Irrsinn werden auch wertvolle Humanressourcen vergeudet, indem Männer bei gleichwertiger Qualifikation keine vergleichbare Chance mehr haben und resigniert aus dem Felde gehen.

    Bemerkenswert der aktuelle Beitrag zum allgegenwärtigen semantischen Betrug in der Begründung und Rechtfertigung dieses laut Christian Funk „gangbaren Weges“ (!): Die verantwortliche Vizerektorin erklärt, damit handle es sich „nicht um eine Bevorzugung von Frauen, sondern um einen Nachteilsausgleich“ –Ja dann ... ! „Positive Diskriminierung“ kann ja – wie schon die Bezeichnung suggeriert – nur von Vorreil sein – oder? Wer wird schon so genau nachfragen, dass eine andere Gruppe damit in landläufigem Sinn „diskriminiert“ wird.

    Zu den weiteren Argumenten im Tagebuchkommentar wäre viel Bestätigendes anzuführen; nur eine kleine Auswahl an dieser Stelle: Das auch in unseren Höheren (!) Schulen mancherorts (fachliche) „Elite“ zu einem expliziten Schimpfwort im Nahbereich faschistischen Vokabulars verkommen ist; dass Lehrer bei höherer Stelle in Schwierigkeiten kommen, wenn ihre Schüler regelmäßig Spracholympiaden gewinnen („ein Indiz für zu hohes Anspruchsniveau!“), dass das Lehramtsstudium seit der Einführung des Einfächerstudiums weitgehend auf fachliche Qualifikation zu verzichten glaubt (ein Uni-Professor: „Wir werden abgewählt„ wenn wir als das schwerere Fach gelten“), bestätigt die zutreffende Analyse dieses Tagebuchtextes. Man ersetzt also fachliche Souveränität von Lehrern, die zur Hochschulreife ausbilden sollten, durch nebulose „soft skills“.

    Damit sind wir wieder bei den „fortschrittlichen“ Kriterien der angekündigten Neugestaltung des Mediziner-Aufnahmetestes. Da sollten unrelativierbare naturwissenschaftliche Kenntnisse durch „kommunikative und soziale Fähigkeiten“ ersetzt werden. Die medizinischen Fertigkeiten könne man schon später lernen, die Absolventen müssten sich ohnedies im Beruf bewähren. So und ähnlich wird „fortschrittlich“ argumentiert. - Und die Kollateralschäden bis dahin? Den Vernehmen nach könnten sie gerade im Tätigkeitsfeld unqualifizierter Medizinern mit ihren inflatorisch ausgestellten Attesten nicht unbeträchtlich sein. Die Hebung der Akademikerquote fernab von Bedürfnissen des Arbeitsmarktes - und erst recht der Frauenquote - muss uns das schon wert sein, oder? Alles kann man im Leben bekanntlich nicht haben.

    • simplicissimus
      17. März 2012 16:40

      positive diskriminierung empfinde ich als faschistisch und widerwärtig.

  45. thomas lahnsteirer
    15. März 2012 08:53

    Was sich so an GeistesgrößInnen auf Österreichs Unis herumtreibt, kann hier bewundert werden.

    http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/3724879-ZIB-2/3725015-Cafe-Rosa-droht-Sperrstunde

    • Undine
      15. März 2012 11:12

      @thomas Lahnsteirer

      Danke für den Link! Besonders aufschlußreich war die Begründung für die Pleite des Cafe Rosa, die Kübra Atasoy lieferte: Die Geschäftsführer-innen seien alle schwanger geworden, weil das Lokal zum Wochenende geschlossen ist. Aha! Zumindest war das meine Auslegung für den völlig sinnlosen Wortschwall.

  46. Josef Maierhofer
    15. März 2012 08:50

    Kahlfrass.

    Überall, wo Ideologie, wo Politik, wo Parteipolitik mitmischt, wird alles zerstört.

    Unfähige, Ideologisierte, Parteiproleten übernehmen das Ruder und führen verantwortungslos die Unis ins Nirwana.

    Einem aufgewckten Österreicher ist zu raten, nicht in Österreich zu studieren, wenn er was lernen will, denn an den Unis hier wird alles mit Parteibürokratie überwuchert und verwässert und der Stoff nicht mehr durchgebracht bei der anwesenden desinteressierten Studentenhorde mit allzu wenigen Ausnahmen. Diese wenigen Ausnahemn werden unterfordert und können sich hier nicht mehr entwickeln. Hier studiert am besten der, der österreichischer Politiker werden will, und das tun ja auch nur allzu viele, weil sie zu allem anderen zu blöd sind und weil es dort leicht geht, einen Titel für die Unnötigkeit zu bekommen. Solche Politiker haben wir ja inzwischen schon 'herangebildet' und im Amt.

    Begonnen hat der Abstieg genau 1968, damals war ich auch an der Technischen Universität. Plötzlich wurde alles aufgeweicht, gab es Studien, die man zwar nicht brauchte, aber sie waren 'modern', wo man nicht viel tun musste für einen Abschluss. Plötzlich gab es sonderbare Professoren, ich erinnere mich an den Neffen von Herrn Androsch, der an der TU eine Professur bekam. Plötzlich waren für allen möglichen Unsinn Mittel da, scheinbar 'unerschöpflich', heute wissen wir es besser, es wurden Schulden gemacht auf Teufel komm heraus. Ja und wer zeichnte dafür verantwortlich ? Der Säulenheilige Dr. Kreisky, der 'Sonnenkönig', der sich über jede Anständigkeit und jedes Gewissen hinweggesetzt hat, sich bedient hat und seine Partei, die natürlich auch dafür verantwortlich zu machen ist für Verschleuderung des Volksvermögens und Zerstörung der in der Welt gut angeschriebenen Gesellschaft. Heute gehören wir zu den Bananenrepubliken, auch schuldenmässig.

    Damals begann der Abstieg, der Abstieg der Gesellschaft, der Abstieg der Politik und der Abstieg der Unis. Der Pöbel hat übernommen und die Resultate haben wir jetzt ablesbar und unwiderruflich, da hilft kein Lügen mehr.

  47. Nestor 1937
    15. März 2012 08:08

    Die Personalisten in der Wirtschaft wissen es:

    Für die allermeisten Stellenbesetzungen im Berufsleben eignen sich die Absolventen der Fachhochschulen besser als jene der UNI-Abgänger. Bald wird es mit den Absolventen der Privatuniversitäten ähnlich geschehen.

    Das ist der Fluch des Niederganges unserer Universitäten, wie ihn A.U. aufzeigt.

  48. Helmut Oswald
    15. März 2012 08:06

    Auf dem Weg von der Zweitklassigkeit in den Abgrund. Wenn die einzige Nobelpreisträgerin des Landes der letzten Jahrzehnte - zu Recht im Land selbst wegen ihres Fäkaliengeschreibsels nur wenig beachtet geblieben - uns ununterbrochen ihren Hass auf Land und Leute verkündet und der Rest an Bildungsstätten bestenfalls Durchschnitt produziert, ist der Weg in die trinkgeldnehmende Dienstpersonalgesellschaft voll im Gang. Das war jedem klar, der zusehen mußte, wie ein Porsche und ein Harrer vertrieben wurden und die Universitäten still schwiegen, als Hurdestanisch Staatssprache wurde. Industriefeindliche grün-bolschewistische Parolen, Tag für Tag verkündet von dummen Lehrern an unsere Kinder, und die political-correctness Diktatur schaffen den Rest. Die Industrie ist geschrumpft - Zukunft haben Maschinenbauer, Techniker und Naturwissenschafter, Forscher und Hochbegabte nur noch jenseits des Inns. Die Geschichte wiederholt sich nicht ? Nun , vielleicht nicht als Blaupause. Ansonsten wäre ich mir da nicht so sicher.

  49. Haargenau
    15. März 2012 08:00

    Quotenfrauen allenthalben...

    Das mindert doch aber die Leistung der tüchtigen Frauen. Jede Frau kommt dadurch in den Geruch Quotenfrau zu sein, auch wenn sie ´s gar nicht ist. Dass da die tüchtigen Frauen nicht auf die Barrikaden gehen, ist unverständlich für mich.

    Wobei der Fisch ja bekanntlich am Kopf zu stinken beginnt. Und in der Regierung haben wir einige Quotenpersonen: Karl (Quotenfrau), Berlakovits (Quotenburgenländer), Mikl-Leitner (Quotenkommunist - her mit dem Zaster), Stöger (Quotengrauemaus), Faymann (Quotenintellektueller)...

    • Paige
      15. März 2012 08:14

      Es gibt Quotenschwule, Quotentürken, Quotenbehinderte, Quotenstarkpigmentiertesüdschweden usw. und dann halt noch die Quotenfrauen. Danke für den Behindertenstatus, kann man dazu nur sagen.

  50. Hummel
    15. März 2012 07:22

    Wenn ich mir jetzt ein linkes Hirn ausborge und damit denke, dann sehe ich die Zwangs-Frauenquote von 50 % als wohl durchdacht an.
    Denn die restlichen 50 %, leider alles nur Männer, müssen in weiterer Folge die Frauen ersetzen, die dann in Karenz gehen und meistens gar nicht mehr in das Berufsleben zurückkehren (trotz sündteurer Ausbildung ).
    So braucht man dann eben ein ganzes "Pärchen" für jede einzelne offene Arztstelle.
    Ist das so schwierig zu verstehen ?
    Nur was macht man, wenn der Papa dann im verpflichtenden Papamonat/Papajahr ist ?
    Am besten wir führen ein drittes Geschlecht ein.
    Freundschaft !

    • Konrad Loräntz
      15. März 2012 12:03

      Vom dritten Geschlecht träumen die Genderisten schon lange. Es heisst dann das Mau - vielleicht. Aber in welche Garderobe geht das dann im Fitness-Center ?

    • M.S.
      15. März 2012 12:58

      @Konrad Loräntz

      Für die müssen eigene Garderoben und auch WC`s geschaffen werden. Ist in Deutschland allen Ernstes bereits - ich glaube auf einer Universität - erfolgt (Vortrag von Jan Fleischhauer im Herbst)

    • Undine
      15. März 2012 19:19

      @M.S.

      Ja, und bei diesem Vortrag von Jan Fleischhauer erfuhr das staunende Publikum anhand eines Videos auch vom letzten Schrei bei den deutschen Grünen, dem
      UNISEX-WC! Sehr wortreich und ernsthaft erklärte eine junge Grünin, daß getrennte WCs diskriminierend seien, weil doch manche Leute Entscheidungsschwierigkeiten bekämen, was es natürlich zu vermeiden gilt. Daß Jan Fleischhauer bei diesem Interview ernst bleiben konnte, ist erstaunlich; aber den wundert vermutlich gar nichts mehr.
      Bei Youtube nachzusehen.

    • M.S.
      15. März 2012 20:09

      @Undine

      Man kann es kaum glauben, dass das alles wahr sein kann.

  51. Anton Volpini
    15. März 2012 07:18

    "Die Idee ist gut, doch ist die Welt noch nicht bereit!"

    Sagt die ÖH Vorsitzende Janine Wulz, nachdem Ihr Versuch, ein antikapitalistisches Cafe´für Studenten zu betreiben bereits nach kurzer Zeit kläglich gescheitert ist. Dabei haben sie und ihresgleichen ca € 500 000.- von den ÖH Zwangsgebühren zweckentfremdet.
    Also, dann machen wir eben die Welt bereit!
    Mit all den von Dr. Unterberger oben beschriebenen Vorkommnissen, Ereignissen und Fehlentwicklungen sind wir dazu am besten Wege. Aldous Huxley und Georges Orwell waren phantasielose Waisenknaben im Vergleich zu dem, was in Realität in Österreich abläuft.
    Christian Felber als Ökonomie "Professor" an der WU Wien? Wie bitte???
    Weibliche Bevorzugung bei Aufnahmetests, um die Statistik zu korrigieren? Immerhin hat man aber hier noch eine Restgröße von 20 % für die Aufnahme von kompetenten Studenten übriglassen,........ was für eine Schwäche des Systems!
    Und Frau Kromp-Kolb darf sich weiterhin unkontrolliert auf der BOKU mit ihrem ganzen Klimaschwachsinn austoben.

    Wir habens bald geschafft, die Welt bereit zu machen, und das alles ganz auf freiwilliger Basis!

    • brechstange
      15. März 2012 07:49

      Herr Volpini,
      freiwillig passiert das nicht.

      Ich denke einfach, dass die Zeitreichen sich in diesen Bereichen mangels anderen Kenntnissen festgesetzt haben und die Zeitarmen diese Entwicklung mangels Zeit und auch aus Bequemlichkeit übersehen haben.

      Ich gehe davon aus, dass das nicht konfliktfrei ablaufen wird. Keine schönen Aussichten, fürwahr.

    • Anton Volpini
      15. März 2012 11:52

      Nun, brechstange, bis jetzt schon freiwillig, denn das passiert ja schon tatsächlich, und bis jetzt hat niemand was dagegen unternommen.

    • brechstange
      15. März 2012 12:37

      Unternommen schon, nur werden die nicht unbedingt gehört, eher "ruhiggestellt", Herr Volpini. Aber es stimmt schon, dass es zu wenige sind, die unternehmen, die meisten sich doch aus vielerlei Gründen anpassen.

    • Josef Maierhofer
      15. März 2012 16:27

      @
      'Wir habens bald geschafft, die Welt bereit zu machen, und das alles ganz auf freiwilliger Basis!'

      Der ganze übrig gebliebene Ruß an Altkommunisten, wie Dr. Unterberger auch schreibt, hat sich in Österreich niedergelassen, denn woanders, Gott sei Dank, sind die Leute nicht so blöd, solchen ein Betterl zu machen, und auch streitbar.

      Darum habe ich gemeint, wer was lernen will muss aus diesem heimischen (Sau)stall flüchten und 'auf die Walz' gehen.

      Die Firmen haben das schon längst getan. Sie sagen es ja auch, warum, weil man nämlich hier nicht mehr mit dem Weltmarkt konkurrieren kann, weder mit Löhnen und neuerdings auch nicht mehr mit Qualität. Wir haben das alles verloren und es kann nur sehr schwer wieder erworben werden. Derzeit werfen wir gerade die AUA über Bord.

      Ich sehe jetzt das 'internationale Ansehen' eines Herrn Kreisky inzwischen auch in einem anderen Licht. Er hat sich im österreichischen, vor ihm erworbenen, Ruf gesonnt und diesen für eigene Zwecke (Parteizwecke) missbraucht, das wurde dann von den Nachfolgern fortgesetzt und aufgeniommen, bis wir letztlich dort angelangt sind, wo wir jetzt sind. Er hat die Neutralitätskarte gespielt, die inzwischen völlig demontiert wurde, weil wir zu nichts mehr imstande sind, nicht einmal mehr zur Wahrung unserer eigenen staatlichen Interessen.

      Ein einziger 'Dodelhaufen', das heutige 'Ösi'-Land. Wir sind eigentlich schon am Ziel, Herabstufung der Kreditwürdigkeit, Letztrangigkeit bei den Unis, stagnierende Wirtschaft, aber bei der Sozialzuwanderung und beim Konsum, da sind wir noch Weltmeister, auch wenn der 'Konsum' schon in den Konkurs geschickt wurde mit enormen Volksschaden.

      @ brechstange hat gemeint, nicht freiwillig, aber zu wenige Freiwillige:
      Freiwillig sind wir schon zur Wahl gegangen, freiwillig haben schon viele, vor allem Sozialisten, die 'Wohlstandsgesellschaft' gewählt und die Selbstbedienung geduldet und mitgemacht, freiwillig, mehrheitlich haben Sie da schon sehr recht.

      Die Anständigkeit und Ehrlichkeit und der Fleiß sind arg unter die Räder gekommen, leider.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. März 2012 06:43

      Anständigkeit, Ehrlichkeit und Fleiß gelten den wohlstandsverwahrlosten Kindern aus Alimentistan als ewiggestrige Nazi-Gräuel. Allein auf die Verwendung dieser Worte, die einst (vor AH) auch die Sozialdemokratie im Programm führte, gilt heute bei jenen bereits als Beweis für Wiederbetätigung. So weit haben wir es gebracht.
      Sei ein braver Untertan - pass dich an!
      Und alle machen mit...

    • DSMVW (kein Partner)
      17. März 2012 04:08

      Nur der lieben Ordnung halber: der an einen Tocotronic-Songtitel angelehnte Spruch stammt von der schwindlichen Clar, dem reizenden Wesen links im Bild: http://www.unzensuriert.at/content/004147-Gruene-Studenten-Frisurauffaellige-gegen-Abschiebungen

  52. brechstange
    15. März 2012 07:14

    Die Autonomie führte zu

    Bürokratieausweitung, Fehlallokationen und Fehlbesetzungen.

    Der Ruf nach Abschaffung der Autonomie ist eine natürliche Folge daraus.

  53. ambrosius
    15. März 2012 06:23

    Die "klassenlose" Gesellschaft verlangt eben auch, daß es an sogenannten Bildungsstätten keine Klasse mehr gibt. Alles muß zur amorphen, manipulierbaren Masse werden, über die man bequem herrschen kann. Für die Nomenklatura und das damit in Symbiose lebenden Großkapital bleibt dabei immer noch mehr als genug für ein luxuriöses Leben übrig. Das hat man im Sowjetsystem klar und deutlich gesehen und in Griechenlnd ist es nicht viel anders.Luxuriöse Datschas, Sammlngen von Autos, Harems oder was halt sonst das Herz eines Mächtigen begehrt wird man doch den schwer für uns arbeitenden Genossen nicht verweigern, oder ?
    Übrigens: warum die Unterscheidung der " Schuld" zwischen ÖVP und SPÖ? Was unterscheidet diese ehrenwerten Vereine überhaupt noch?

    • ambrosius
      15. März 2012 06:54

      Noch ein Nachschlag: Wer erinnert sich noch an die Massen an Studenten aus Schwarzafrika und den arabischen Ländern, die in den 60er und Anfang der 70erJahre unsere Universitäten bevölkerten und am Abend ihren Lebensunterhalt als Zeitungskolporteure aufgebessert haben ? Wo sind sie geblieben ?
      Diese Leute wissen genau, wo ihnen Wissen angeboten wird und wo nicht ! Fort sind sie, in Amerika, Australien, Neuseeland.
      Das verhält sich ähnlich wie mit unseren anatolischen Hirten: die Intelligenten sind längst in ihre Heimat zurück, wo Leistung zählt und verdient werden kann. Diejenigen aber, die auf die soziale Wärmestube angewiesen sind oder Wert drauf leben, die sind geblieben

    • ambrosius
      15. März 2012 07:38

      Und noch ein Nachschlag : Doktorate werden grundsätzlich nur Nichtsozialisten aberkannt !
      Wie der Hahn es geschafft hat, dem zu entgehen hat sich erst kürzlich gezeigt, als er heftigst mit den Euroleninisten gegen Ungarn agitierte.

    • ambrosius
      15. März 2012 08:03

      Sorry, aber aus Aktualitätsgründen ein dritter Nachschlag: Wir konnten vor kurzer Zeit lesen, daß es ersthafte Bemühungen gibt, das Kinderbuch 10 kleine Negerlein wegen Rassismus einzustampfen !
      Heute ist zu lesen, daß da ein paar Trotteln die Göttliche Komödie von Dante wegen Rassismus zensurieren wollen.
      Da können nicht nur unsere Universitäten schuld sein, da muß eine Vertrottelung der Menschheit durch Erdstraheln oder so was vorliegen, wie wir das ja auch schon bei den Hexenverbrennungen und der Heiligen Inquisition erlebt haben.

    • Undine
      15. März 2012 09:31

      @ambrosius

      Man fühlt sich überhaupt mehr und mehr an die Inquisition erinnert, wo Unschuldige, sobald sie einmal "besagt", also von einer/einem Gefolterten genannt worden waren, der Verfolgung nicht mehr entkommen konnten. Die Parallelen Inquisition--Political Correctness sind unübersehbar; die Scheiterhaufen werden durch die mediale Hinrichtung ersetzt. Daß diese an Barbarei nicht viel zurücksteht müßte zu denken geben.

    • mannbar
      15. März 2012 12:27

      Zu den Negerlein:

      Mich nervt das Korrektheitsgequatsche auch in vielen Bereichen, aber man darf mE nicht deshalb in die Gegenrichtung laufen und alle berechtigte Kritik verteufeln, nach dem Motto: Alles was Bestand hat, MUSS einfach gut sein.

      "Neger" ist nun einmal eine abfällige Bezeichnung. Darum sollte man schon überlegen, ob man Dinge nicht ändert. Mir kommt das so vor, als möchte man sich aus berechtigter Wut über den Feminismus und den Gender-Mist wieder erlaubt fühlen dürfen, Frau als natur-schwachsinnig zu bezeichnen.

      Man muss eben mit allem Augenmaß wahren. Die PC-Jagdgesellschaft darf nicht dazu führen, dass man sich in deren Erwehrung hinreißen lässt, alles, was als rassistischer Bestand überliefert wurde unbedingt halten zu wollen.

      Selbst wenn uns die Tugend-Aposteln nicht nerven würden, wäre es dumm und borniert, Bezeichnungen wie "Neger" zu gebrauchen.

    • Cotopaxi
      15. März 2012 12:31

      @Mannbar

      Bis die aus den USA gekommene PC unsere Gesellschaft verseuchte, verstand kein Österreicher das Wort Neger als abwertend.
      Es ist an der Zeit, die Fremdbestimmung durch die PC abzuschütteln.

    • mannbar
      15. März 2012 12:37

      @Cotopaxi:

      Das mag ja stimmen, aber finde oftmals diese polaren Positionen kontraproduktiv. Entscheidend ist für mich, was die Betroffenen denken. Wenn sich ein Schwarzer dadurch gekränkt fühlt, schuldet es die Höflichkeit, dass man das berücksichtigt; wenn es nur ein PC-Beauftragter so sieht, ist es anders. Bei den Roma und Sinit gibt es mW viele Leute, die sich lieber "Zigeuner" nennen. Natürlich gibt es Agenten des Guten, die alles abgrasen, was irgendwie nicht PC sein könnte. Aber dennoch: Nicht gleich eine radikale Gegenposition einnehmen, sondern vielmehr nachprüfen, ob ein linker Gutmensch nicht auch zwischen 99 idiotischen Aussagen 1 richtige tätigt :-)

    • ambrosius
      15. März 2012 15:29

      Neger ist ein Rassebegriff wie Weißer, Gelber oder Roter und hat überhaupt keinen pejorativen Beigeschmack, wenn man von ein paar weltverbesserlichen Eiferern absieht. Wenn man in den USA negativ über Neger sprechen wollte, verwendete man das Wort Nigger.
      Im 19. Jahrhundert war die Unterscheidung zwischen Rassenlehre und Rassismus noch nicht wirklich präsent und erkennbar. Erst die ungeheuerlichen Auswüchse der Nazis haben uns den Rassismus in seiner ganzen Abscheulichkeit vorgeführt. Deswegen wird man aber nicht große Wissenschaftler des 19. Jhdts, wie etwa Gustav le Bon dem Feuer überantworten, bloß weil er zu seiner Zeit eben auch gemeint hat, mit Schädelvermessungen könne man in der Wissenschaft der Psychologie etwas weiter bringen.
      Die 10 kleinen Negerlein, Dante, mein Kampf oder was sonst auch immer der Bücherverbrennung zu überantworten b edeutet, sich auf die selbe Stufe zu stellen wie Dr. Goebbels oder auch- Gott sei Dank ist es lange her- die kath. Kirche oder eben auch alle totalitär-sozialistischen Systeme.
      Für solches Verhalten Worte der Entschuldigung zu finden ist eine grobe geistige Verirrung, dafür gar Toleranz zu fordern ist- euphemistisch ausgedrückt- völlig unverständlich.

    • Reinhard (kein Partner)
      16. März 2012 06:46

      "Heute ist zu lesen, daß da ein paar Trotteln die Göttliche Komödie von Dante wegen Rassismus zensurieren wollen."
      Erinnert mich an den Film "Equilibrium".
      Irgendwie kommt mir vor, Hollywood gibt uns die Richtung vor und unsere Politiker wollen alle einen Oscar...

    • Udo (kein Partner)
    • Haider
      17. März 2012 00:52

      @mannbar
      Das Wort "Neger" wurde erst als diskriminierend denunziert, als die Denglischer den US-"nigger" mit unserem Neger gleichsetzten. Das ist halt die Dummheit Sprachunkundiger. Sollten Sie ehrlich und wissenschaftlich an dieser Thematik interessiert sein, so empfehle ich Ihnen die Adresse: www.deutsche-sprachwelt.de

    • Konrad Loräntz
      17. März 2012 16:46

      Zum Gender-Thema passend: "Der Widerspenstigen Zähmung" - einst ein sehr beliebtes Stück stand wohl schon Jahrzehnte auf keinem Spielplan mehr. An Shakespeare liegt es wohl nicht.
      Zum Südschweden-Thema: Wie darf man denn eigentlich heute zu den afrikanischen Staaten sagen deren Hauptstädte Nyame bzw. Abudja heissen?

    • simplicissimus
      17. März 2012 16:54

      mannbar:
      negro und negra beispielsweise wird in manchen lateinamerikanischen ländern unter schwarzen liebevoll gebraucht. in afrika rufen sich strassenjungen "nigga".
      das deutsche neger war nie negativ besetzt und heisst auch nichts anderes als schwarzer.
      ich verwende neger ausser wenn ich provozieren möchte auch nicht mehr, aber das kasperltheater darum ist zeichen der pc-auswüchse.





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