Poster des Monats Beiträge

Die Hunderttausenden bisher erschienenen Kommentare sind zum unverzichtbaren Teil des Tagebuchs geworden. Um den Autoren einen kleinen Dank für diesen wesentlichen Beitrag abzustatten, werden nicht nur die jeweils meist-belobigten Kommentare zu jedem Blog, sondern auch jeden Monat die drei erfolgreichsten Kommentatoren ausgezeichnet. Dadurch sollen alle Autoren zu einem Wetteifern in der Qualität ihrer Texte ermutigt werden. Das Ranking erfolgt nach der Zahl der im Laufe eines Monats von anderen Abonnenten vergebenen Dreifach-Sterne. Als zusätzliches Dankeschön werden dem Monatssieger jeweils drei Monate Partnerschaft gutgeschrieben. Zusätzlich wird jetzt immer auch der bestbewertete Blog-Eintrag eines Nicht-Partners hervorgehoben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2011 09:51 - Fußnote 165: Wie Spindelegger Österreich vertritt

    Herr Spindelegger, wenn das wahr ist, gehört Ihnen der österreichische Pass weggenommen und Sie aus Österreich ausgewiesen, sagen wir etwa in den Iran, in dessen namen Sie versprochen haben gegen Österreich zu handeln.

    Sie wollen Österreich vertreten ? Sie tun das Gegenteil.

    Diplomatie wollen Sie dieses Gekrieche nennen ?

    Wir haben die schlechteste Regierung aller Zeiten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2011 09:37 - Grenzzäune oder was sonst?

    Menschenrechte.

    Es ist mein Menschenrecht zu leben, hier zu leben, meine Meinung zu sagen.

    Es ist mein Menschenrecht nicht, irgendwo in der Welt zu leben und dort zu diktieren, was die Leute dort für mich zu tun hätten. Das geht zu weit. Ich kann irgendwo in der Welt hingehen und um Aufnahme bitten. Wenn ich sie nicht bekomme muß ich weiter eine Herberge suchen. Ich kann nirgendwo in der Welt begehren, daß mich jemand erhalten soll, ich muß mich überall selbst erhalten.

    Wenn ein Herr Küberl meint, es wäre ein Menschenrecht anderen das wegzunehmen, was sie redlich erworben haben, so ist er persönlich herzlich eingeladen alle die Schmarotzer zu bedienen, es geht sich von seinem persönlichen Gehalt sicher einiges aus. Was sich nicht mehr ausgeht, muß er nach Hause schicken. Ich darf Menschen helfen, persönlich, ich kann das aber nicht von anderen verlangen.

    Grenzen ziehen heißt eben genau das, nämlich den Leuten zu sagen, wo die Grenze ist, den Leuten zu sagen, was Gesetz ist, den Leuten zu sagen, wo ihre Heimat ist und den Leuten zu sagen, was erlaubt ist und was nicht. Wenn die Menschen das nicht akzeptieren wollen, so müssen sie eben an Zäune anrennen.

    Europa ist reich an Schulden, die alles zerstören werden, was Europa geschaffen hat. Es ist eine Lüge, von einem Reichtum zu reden, wir sind arme Menschen, wir rotten uns selbst aus, haben keine Kinder, verherrlichen die Perversität, tun alles, um uns selbst abzuschaffen inklusive der Zuwanderung von Sozialschmarotzern, die den Prozeß beschleunigen.

    Dumm wären wir, wenn wir nicht endlich Grenzen setzen, Grenzen der Dummheit und Selbstzerstörung, Grenzen der unkontrollierten Zuwanderung, Grenzen den Gesetzesbrüchen und dem Europarat mit seinen perversen Betreibern.

    Wir sind deswegen nicht schlecht, wenn wir wieder Ordnung einführen, aber so lange schlecht, so lange wir das nicht tun.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Januar 2011 11:21 - Ende für Darabos – oder die Koalition?

    Jetzt ist die ÖVP dran, zu sagen, ob sie für Österreich ist als Partei oder gegen Österreich.

    Nach dem gelesenen würde ich auch meinen, daß man in diesem Spiel der SPÖ die Karten nun aufdecken soll und aufzeigen, wohin das führt, was die wollen und tun und was das alles kostet.

    Es ist tatsächlich nicht von einer Heeresreform die Rede und einer Diskussion darüber, sondern nur von einer Machtdemonstration der SPÖ.

    Ich denke, das Volk wäre zu befragen, entweder zu einem zukünftigen Heer für Österreich oder zu einer neuen Regierung. Darobos muß weg, der hat weder das Zeug noch die Kraft für einen Minister.

    Ich weiß, viele Österreicher haben genug von dem teuren und unsinnigen Politgeblödel wegen Macht, Einfluß, Selbstbedienung und Apparatschiktum der SPÖ und werden dieser eine kräftige Abfuhr erteilen, die ÖVP kann es sich aussuchen, ob sie weiterhin SPÖVP heißen will oder ob sie in Zukunft eine eigene Linie, am besten eine für Österreich, schafft.

    Einzig die FPÖ muß sich (noch) nicht vor einem Volksentscheid fürchten, die waren zu all den Unsinnigkeiten ja ausgegrenzt von SPÖVP. Ich meine, daß sollte denen von SPÖVP nun voll auf den Kopf fallen, sie haben es sich redlich verdient.

    Dr. Pröll Neffe hat in seiner kumpelhaft, bäuerlichen, gutmenschlichen Konsensverirrung die ÖVP noch weiter an die SPÖ ausgeliefert, als die ÖVP das allein getan hätte. Auch er gehört dafür abgewählt und Faymann samt Apparatschikanhang sowieso.

    Wir wissen alle, daß auch ein Strache nicht wirklich helfen kann, aber wir sollten alle wissen, daß das nun bald das Ende der gemeinsamen Selbstbedienung von SPÖVP sein muß und da ist Strache sicher ein Anwalt des Volkes, solche österreichfeindlichen Auswüchse, wie sie von SPÖVP gefördert, ausgeführt und geduldet werden, nicht weiter zu betreiben.

    Ich als Dr. Pröll würde gefühlsmäßig ohne Kenntnis von Hintergründen und sonstigen Sachfragen einfach die Position für Österreich beziehen und die SPÖ auffordern mitzugehen für Österreich oder wegzugehen gegen Österreich.

    Das heißt: Vorbereitung einer Volksbefragung zum Bundesheer und/oder Neuwahlen.

    So kann man den Übermut der SPÖ nicht durchgehen lassen, es ist genau dieser wahnsinnige, 40 Jahre lang dauernde, Übermut, der Österreich in die schwersten Schulden seiner Geschichte gestürzt hat und noch jahrzehntelang schweres Leid verursachen wird, der Übermut der den Kommunisten der alten DDR sehr ähnlich sich verhaltenden Apparatschiks der SPÖ.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Januar 2011 19:15 - Josef Konsenspröll und die Schule

    Wenn die ÖVP das grünrote Papier übernommen hat, dann braucht es kein Lob mehr, dann sind sie sozusagen 'intern' und 'übergetreten', 'definitiv' gestellt bei der SPÖ.

    Zu den 4 Fragen:

    1
    Wir hatten 1960 ein sparsames Schulmodell und waren damals bei den Besten.
    Man möge sich daran erinnern und es wieder so machen. Nicht, weil ich ein alter Trottel bin, nein, weil man nicht mit Geld das Wissen kaufen kann, sondern nur durch Lernarbeit erwerben kann und das haben wir 1960 ohne solche Geldausgaben getan.

    2
    Gleichmacherei und gerechte Verteilung:
    Daß die ÖVP zu einer Linkspartei verkommen ist, wurde schon mehrfach festgestellt. Zumindest auf eine Gleichverteilung der Mittel auf die verschiedenen vorhandenen Schultypen hätte man hinwirken müssen und auf die unter 1 genannte Sparsamkeit.

    3
    Schulvielfalt:
    Ich verstehe, daß man in Notzeiten nicht an neuen Versuchen arbeiten kann, wenn diese kostenintensiv sind, aber die Erhaltung der 1960 um wesentlich weniger Geld vorhandenen Schulvielfalt hätte man doch von seiten der ÖVP wenigstens verteidigen können.

    4
    Aufnahmeprüfungen sind, wie alle Prüfungen samt Beurteilungen, ein Anreiz zum Lernen und damit eine positive Aktion für alle Lernwilligen und eine positive Selektion für alle, die in diesen Stufen bereits ausfallen. Die können es anderswo noch einmal versuchen, etc. und, wenn es nichts bringt, feststellen, daß ein anderer Berufszweig im Leben anzustreben ist, etwa ein Handwerksberuf, etwa ein spezieller Schultyp, etc. Ich stehe jeder Prüfung positiv gegenüber und meine Studenten werden bestätigen, daß man sogar bei Prüfungen bei mir noch was lernen kann.

    Jedenfalls sehe auch ich die Entscheidung der ÖVP, die Gesamtschule als einen Schultyp oder Schulversuch zu führen, aber nicht als generellen Schultyp einzuführen, für richtig an.

    Einen Punkt von Dr. Unterberger möchte ich noch näher beleuchten. Die beiläufige Erwähnung, daß das PISA-Abschneiden in Wien besonders schlecht wäre, was natürlich mit den lernunwilligen Migranten zusammenhängt. Die lernwilligen Migranten, die schneiden nämlich auch bei PISA gut ab. Ich gebe da ein Beispiel eines Klassenkameraden aus der Hauptschule. Er kam 1956, seine Eltern wurden erschossen, als Vollwaise aus Ungarn nach Österreich, sprach kein Wort Deutsch und seine Lehrer aus der Hauptschule kein Wort Ungarisch. Ein Lehrerehepaar hat sich seiner angenommen (Deutsch, Geschichte) und hat dem Buben mit 13 Jahren innerhalb von 1/2 Jahr Deutsch beigebracht und er war eín vollwertiger Schüler. Genau so hat er später Französisch gelernt, wie er mir beim Klassentreffen erzählt hat. Er betreibt heute eine Fiorma in Österreich.

    Der Wille ist enorm wichtig und nicht die Faulheit, die Unwilligkeit, etc.

    Da kann man nicht einerseits den Lehrern die Sanktionsrechte nehmen und sie den Faulen ausliefern, da kann man nicht eine laxe Gesetzgebeung schaffen und diese noch laxer exekutieren, da muß man gerecht und hart durchgreifen.

    Die Limits müssen erreciht werden und sie werden erreicht, wenn man sie inbedingt verlangt. Mit einem gutmenschlichen 'Wischi-Waschi', da kommen wir genau dorthin, wo wir heute stehen in Wien.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Januar 2011 09:47 - Der Eintages(mutige)-Flieger

    Herr Lauda.

    Herr Lauda ist ein bunter Hund und lebt unter anderem auch von seiner Publicity durch den ORF.

    Wenn er sich nun entschuldigt, zeigt das eigentlich völlig klar und deutlich, wie Korruption und Erpressung wirklich funktionieren: 'Was Herr Lauda, sie finden das nicht toll, wenn ein Warmer im ORF mit einem Herrn tanzt ? Tja, dann finden wir es auch nicht so toll, wenn Sie uns allen möglichen Schmarrn andrehen.' Das wars dann auch auch schon.

    Ein Anständiger wäre gegangen und hätte seine Meinung weiter vertreten und auf dieses 'Sondereinkommen' oder diese 'Gratiswerbung' verzichtet, Herr Lauda aber gehört offenbar dazu zur ORF-'Society', da ist man nämlich wichtig, solange man nicht gegen den dortigen 'Mainstream' verstößt.

    Der ORF hätte schon irgendwann gejammert wegen seiner eigenen Quote, wenn ein weiterer 'Prominenter' ihm den Rücken zugekehrt hätte. Aber Herr Lauda will 'prominent' bleiben.

    Ich fordere alle ordentlichen Österreicher auf, anständig zu bleiben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. Januar 2011 09:47 - SN-Kontroverse: Elternverantwortung

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    In einem Punkt haben Sie recht, Kinder können sich nicht wirklich aussuchen, in welches Elternhaus sie geboren werden.

    In dem Punkt gebe ich Ihnen ganz sicher nicht recht, daß nämlich Geld für eine Bildung wichtig wäre. Wichtig ist der Wille und der Einsatz der Eltern, die Kinder zu unterstützen, ihnen zuzuhören und mit ihnen zu leben, arbeiten, sie arbeiten zu lehren und die Freizeit zu verbringen, sie zu lieben.

    Es ist auch nicht richtig, die Kinder 'als Paket' in der Schule abzugeben und am Abend 'nach Hause' zu nehmen. Da haben alleinerziehende und arbeitende Elternteile schwere Nachteile, aber auch da kann ich Ihnen mitteilen, daß der Wille ausschlaggebend ist. Ich habe eine alleinerziehende und erwerbtätige Mutter mit 3 Kindern unterstützt, damit sie die Gemeindewohnung sanieren kann. Sie kämpft bis zum Umfallen für ihre Kinder, die, Gott sei Dank, das verstehen, sich anstrengen und die wenigen Augenblicke des Zusammenseins und der Liebe ihrer Mutter nutzen können. Auch da gilt, wo ein Wille, da ein Weg.

    Es ist eben unsere Spaßgesellschaft, alles muß man haben und am Abend seine Ruhe, also weg mit den Kindern, ab in die Schule, ab in den Kindergarten, der Egoismus ist wichtiger. ... Und am Abend vor den Fernseher ...

    Sie haben sich immer 'sehr modern' gezeigt, Frau Krawagna-Pfeifer, und lassen mich daher als konservativen 'alten Knacker' sicher 'alt' aussehen, wenn ich Ihnen jetzt sage, daß ich aus einer Arbeiterfamilie mit 8 Kindern stamme und beide Eltern hatten nur Volksschule. Sie haben für uns Kinder alles gegeben, 4 haben studiert, 4 haben Handwerksberufe ergriffen, alle durften sich den Weg selbst aussuchen und haben ihn gefunden, alle haben Familien und deren Kinder sind auch für sie (und für mich natürlich auch) das Wertvollste und das Erstrangige, denn sonst hätten wir die Verantwortung für Kinder nicht übernehmen können. Wissen Sie, Frau Krawagna-Pfeifer, was das Wichtigste war für uns ? Unsere 'altmodische' Mutter war zu Hause, hat gekocht, gewaschen, die Wunden versorgt, getröstet, geholfen, ermuntert, oft manchmal auch den Dreck weggeräumt, daß uns mehr Zeit blieb zur Lernarbeit, sie war streng im Urteil aber mit viel Liebe. Wir haben gelernt, selbst auf den Beinen zu stehen ohne fremde Hilfe und das können wir alle noch heute. Unsere Schulerfolge waren unterschiedlich von sehr gut bis durchschnittlich. Es gab auch die wichtigsten Bücher zu Hause, mit den letzten Groschen zusammengekratzt und sie waren eben da und wurden gelesen. Jedenfalls aber haben wir gelernt, selbst zu arbeiten, selbst zu lernen, selbst Verantwortung zu übernehmen und haben das in der Schule dann auch umgesetzt.

    Nun wollen Sie das Wort für jene ergreifen, die ein gutes Elternhaus nicht vorfinden, weil Eltern verantwortungslos, egoistisch, alkoholkrank, etc. sich um ihre Kinder nicht kümmern, wo die Liebe fehlt, wo Rabeneltern die Kinder ermorden, statt sie zu fördern mit allen Kräften, wie sie, leider sind die meisten nicht mehr religiös, von jeder Religion erfahren können und bei der Eheschließung auch versprechen. Sie wollen sagen, denen nehmen wir die Kinder weg, die sollen am Nachmittag in der Schule lernen, langsamer zwar und wesentlich weniger, weil auch dort ein Lehrer für viele da sein muß, für so viele, daß die Liebe zu kurz kommt und die Persönlichkeit des Kindes abstumpft, die Motivation verlorengeht unter Umständen und deren Kinder das Gleiche wieder vorfinden.

    Die Eltern sind am Anfang die wichtigsten Bezugspersonen für die Kinder und die müssen den Kindern jene Selbständigkeit und Lebenssicherheit mitgeben, was wir Schulreife nennen und die Schule begleiten. Davor muß es aber eine 'Elternreife' geben und ein Kind darf kein 'Unfall' sein, sonst ist das ganze Leben dieses Kindes ein 'Unfall'.

    Wie kleinlich und dumm muß da eine Diskussion über Schulnoten, Beurteilungen, Geld, etc. vorkommen, wenn das Wesentliche nicht stimmt, nämlich die Lebenseinstellung, die Liebe zum Kind, da helfen alle diese Diskussionen nichts. Sie werden fruchtlos sein, nicht verstanden werden und nichts verbessern.

    Wir müssen den Eltern sagen, daß sie Verantwortung haben, daß sie ihre Kinder zur Schulreife bringen müssen, daß sie ihre Kinder lieben und unterstützen müssen und da genügt es nicht die 'Kinder(Care)pakete' abzugeben und mit dem Audi abzuholen. Nein die Verantwortung muß übernommen werden. Es ist auch klar, daß es verschiedene Eignungen und Neigungen gibt, verschiedene Schulen, verschiedene Berufe und da müssen wir den Kindern helfen, einen Platz im Leben zu finden, wo sie der Gesellschaft und den Mitmenschen am besten helfen und dienen können und davon leben können.

    @ Dr. Unterberger

    Vieles habe ich in der Antwort Ihrer Frau Kontrahentin und Diskussionspartnerin schon erwähnt.

    Die Lehrer sollen die Eltern mehr in die Pflicht nehmen:
    Dazu eine Geschichte von meiner Buchhalterin, auch Alleinerzieherin, ein Bub HTL ca. 15 Jahre. Zum Überleben muß sie als kleine EPU Firma viel mehr arbeiten als ihr bezahlt wird. Der Bub kommt nach der Schule ins Büro und macht seine Hausaufgaben, die Mutter unterstützt ihn dabei und hat es einreißen lassen, daß sie selbst nun erkennen muß, daß er nur noch passable Noten bringt, wenn sie ihm das alles vorgerechnet hat. Da habe ich sie gefragt, wie es denn mit der Selbständigkeit des jungen Herrn aussieht, ob er darauf angewiesen sei oder ob er nicht selbst auch was zustandebringen möchte.

    Es ist nämlich in unserer Spaßgesellschaft der Spaß so tief eingerissen, daß man gerne der Faulheit und sonstigen 'Genüssen' des Lebens freien Lauf lässt, statt sich ernstlich mit dem Erreichen von Zielen zu beschäftigen.

    Richtig ist bei aufbauenden Unterrichtsfächern, daß die Grundlagen geschafft sein müssen, um selbständig die Arbeit, das Lernen weiterentwickeln zu können.

    Da in den Schulen immer mehr unnötiger Nebenstoff, wie Gendern, etc. hineingebracht wird, bleibt den Lehrern dann nicht mehr die Zeit für die wichtigen Wiederholungen, die es bei uns in den 1960-er Jahren noch gegeben hat. Damit werden bei abgelenkten, zerstreuten oder sonstwie denkfaulen Kindern dann auch die wichtigen Grundlagen den Eltern zugeschoben.

    Ich weiß, daß die Lehrer das nicht absichtlich tun, jeder würde gerne seinen Unterricht erfolgreich gestalten für die Kinder, aber ich weiß, daß da die Schulbehörden und die Bürokartie dazu ein gerüttelt Maß an Anteil haben.

    Als Eltern sollen wir auch auf die Schulbehörden einwirken, daß die Lehrer konzentrierter arbeiten können und sie von Bürokratie, Unsicherheit zu befreien und ihnen jene komplette Palette an Rechten zurückgeben, die einen vernünftigen Unterricht erlauben und sie vom Ballast unnötigen Stoffes zu befreien. Übers Ziel schießen dürfen die Eltern aber auch nicht und Noten einklagen, etc., Juristen sollten in der Erziehung nichts zu suchen haben, das war auch früher so, als unsere Kinder noch erfolgreich waren.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2011 12:59 - Darf er das? Dürfen die das?

    Meine Meinung.

    Werter Herr Parteivorsitzender der SPÖ !

    Sie haben mit Herrn Darobos einen Zivildiener, einen Nichtfachmann und einen treuen Parteigenossen als Verteidigungsminister eingestzt.

    Nun bricht genau jener Parteimann auf Zuruf seines Genossen Dr. Häupl eine Diskussion über die Zukunft des Heeres vom Zaun, eigentlich nicht wirklich, denn für die Sozialdemokratische Partei Österreichs steht es schon sehr lange fest, das österreichische Bundesheer abzuschaffen und gegen 'Kirschenpflücker' zu ersetzen. Viele Jahre lang wird daran schon gearbeitet. Von seriöser 'Diskussion' ist da nicht die Rede. Ich als Heeresminister hätte schon längst die Experten der Nachbarländer zu Rate gezogen und auf ihre Erfahrungen abgeklopft, warum etwa die Schweiz an einem Milizheer festhält und damit gut fährt oder die Deutschen eine Berufsarmee einführen wollen, etc. Ich, als Heeresminister hätte einem General, der nicht meiner Meinung ist, einfach meine Hintergründe und Argumente für meine Meinung übermittelt. Aber unsere 'mächtigen' Minister, die tun sich mit so was nicht ab. Der andere Bundesminister möchte gar den Flugverkehr in Paris stoppen lassen, weil er kommt, wohl lauter größenwahnsinnige Geldverschwender.

    Dr. Häupl, Dr. Fischer, Minister Darobos und Herr Faymann sind die Totengräber des österreichischen Bundesheeres.

    Nicht einmal diese Heeresdiskussion ist diese Partei und der Parteipräsident, der Parteikanzler und der Parteiminister imstande, korrekt abzuführen. Wer eine Meinung vertritt, die gegen den 'Mainstream' dieser Parteibonzen geht, hat zu gehen. Wie richtig angeführt darf das Bundesmysterium das auch ohne Anführung von Gründen tun.

    Es geht noch schmutziger, es wird dem ehemaligen Heereschef Aktenverfälschung vorgeworfen, wenn ich der Wahrheit eines Gartisblattes 'Heute' folgen darf.

    Die Österreicher sind aufgefordert, Ihre Meinung dazu zu sagen, eine Volksabstimmung zu verlangen, ein Volksbegehren einzubringen und mit zu diskutieren über unser Heer. Da wird es wohl die eine oder andere Gegenmeinung zu Darobos, Häupl, Faymann und Fischer geben.

    Wenn Ihr Herr Heeresminister, sehr geehrter Herr Parteivorsitzender, nicht über seine eigens von ihm auf Zuruf der Partei vom Zaun gebrochene Diskussion führen kann, dann, Herr Parteivorsitzender, nehmens am besten einen anderen, der vom Heer was versteht, als Verteidigungsminister.

  8. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Januar 2011 10:10 - Notwehr gegen das Mittelalter

    Der Ehrenmord.

    Da muß der Onkel, der Bruder, der Vater das Kind, das nicht die vorgesehene Ehe vollziehen will, sich dagegen zur Wehr setzt, ermorden.

    Da muß ein Mohammedaner, der vom Glauben abfällt, ermordet werden.

    Hier wird es Steinzeit genannt.

    Da muß ein Sarrazin und viele andere, die die Wahrheit dokumentiert haben, entlassen werden, mundtot gemacht werden, ruiniert werden, als Beispiel Pretterebner, etc.

    Da muß das österreichische Volk belogen und unter Maulkorberlass der Medien unterwandert werden und muß das alles noch zahlen und sogar Schulden dafür aufnehmen.

    Da werden Leute ruiniert, die nicht dem Mainstream folgen.

    Das ist bei uns Ehrenmord an unserer Gesellschaft und Kultur.

  9. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2011 09:46 - Aber schuld werden die Spekulanten sein

    Das Triple A ist nur eine Zinsenfrage.

    Die Schulden haben, wie von Dr. Unterberger beschrieben, verantwortungslose Politiker gemacht, verantwortungslose Lobbies gefordert und verantwortungslose Gewerkschaften mit zu verantworten.

    220 000 000 000 Euro Schulden bei 9 000 000 000 Jahreszinsen plus etwa
    40 000 000 000 Euro verschwiegene ('umdefinierte') Schulden und die Staatshaftungen in unbekannter Höhe, die innerhalb der nächsten 2 Jahre alle schlagend werden, geschätzt auf weitere 400 000 000 000 Euro.

    Diese Unsummen haben Politiker an den Österreichern verbrochen und österreichische Lobbies rücksichtslos unterstützt zur Selbstbedienung über 4 Jahrzehnte.

    Alleine in dieser Legislaturperiode werden sich unsere Schulden um weitere 50% erhöht haben.

    Diese Politiker haben aus einem vertrauenswürdigen Österreich einen Schurkenstaat gemacht, da hilft eben auch das Triple A nichts. Die Geldgeber lassen sich nicht mehr blenden und kaufen solche morsche Staatsanleihen nicht mehr.

    Oder ist es bereits das Zeichen für den unmittelbar bevorstehenden finanziellen Zusammenbruch der Republik ?

    Was, werte Damen und Herren Politiker wollen Sie uns, dem Zahlvolk, sagen, was war denn schuld an der Misere ? Klar, die Wirtschaftskrise, die Spekulanten, die Gier der Reichen oder doch die schweren Fehler der Politik, die Schulden über Schulden aufgetürmt hat und mit weiteren Schulden Löcher gestopft hat und das trotz ernster Warnungen, von denen Sie nicht sagen können, Sie hätten das alles nicht gewußt.

    Trotzdem fordern Sie Unnötiges, Teures, trotzdem geben Sie Unsummen für Genderprojekte aus, für ineffiziente Mainstream Projekte, für totale Sinnlosigkeiten.

    Hätte man das Geld bei den Firmen gelassen, es wäre dort zur Sicherung von Arbeitsplätzen gut aufgehoben gewesen. Nein, man musste es nach Brüssel schicken zur Vernichtung und Brosamen kommen zurück und zwar für totale Blödheiten.

    Was, werte Damen und Herren Politiker, haben sie mit denen gemacht, die ihren feudalen Lebensunterhalt finanzieren ? Sie haben noch mehr Steuern verlangt, sie haben ihnen noch mehr Sozialhilfebezieher aufgebürdet und importieren diese massenhaft (jährlich etwa 40 000) in unsere Sozialsysteme ohne Gegnleistung.

    Sie vernichten Österreich. Sie schaffen Österreich ab. Sie lügen und verschweigen in den Medien und bagatellisieren.

    Die Stunde der Wahrheit kommt, die Schulden drücken Sie nieder und Sie werden bald Farbe bekennen müssen, die Wahrheit wird herauskommen, Sie, die Sie die Verantwortungslosigkeit excessiv leben in Selbstbedienungsmanier.

    Statt einen Weg zu suchen, wie man so sparen kann, daß man die Katastrophe mildern kann, statt die notwendigen Reformen anzugehen, tanzen Sie auf der Titanic, auf der Sie Ihr Volk in den unteren Etagen mit Gittern eingesperrt haben und versenken.

  10. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    01. Januar 2011 21:27 - Heinz Fischer: ganz unappetitlich

    Dr. Kirchschläger hätte was anderes gesagt.

    Aber der war Präsident der Österreicher im Unterschied zu Dr. Fischer, der nur Pressesprecher der SPÖ ist.

    Er macht außer Propaganda wenig und kassiert viel und leistet sich gegenüber der Republik sicher auch noch einiges, indem er seinen Pflichten ganz einfach als gesunder Mann einfach nicht nachkommt und einen SPÖ Termin einem staatlichen Repräsentationstermin vorgezogen hat oder indem er Vergassungsbruch der Regierung toleriert.

    Da vergeht auch mir der Appetit bei einem solchen Parteiapparatschik, der noch dazu selbst auch einiges zu Unregelmäßigkeiten aufzuweisen hat.

    Man muß sich für diese Propagandafiguren, die wir zahlen müssen, in Grund und Boden schämen.

    Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen.

    @ Dr. Unterberger
    Christlich wird dieser rote Parteipropagandasprecher ganz sicher nicht mehr und Präsident der Österreicher auch nicht mehr.

  11. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    10. Januar 2011 08:48 - Liebe EU, mach doch bitte Ungarn den Prozess!

    Die EU ist in der Sache unwichtig geworden.

    Es wird hier deutlich, was die EU eigentlich ist, ein Haufen intriganter Sozialisten und schweigender anderer und im eigentlichen Sinn bereits zerfallen.

    Die österreichischen Sozialdemokraten dürfen natürlich eine Meinung haben, doch werden sie bald merken müssen, daß ihr Aktionismus an der Grenze Österreichs enden wird, wenn diesmal noch nicht, dann sicher sehr bald. Die österreichischen Sozialdemokraten habe aber keinerlei Recht, gegen demokratisch gewählte Regierungen vorzugehen und wären es (sind sie in Ungarn ja nicht, ich kann ungarisch und habe viele Freunde dort) Parteidiktaturen wie in Österreich das ist.

    Die sozialdemokratische Partei Österreichs und unser damaliger Herr Bundespräsident Dr. Klestil haben geneinsam sogar gegen eine österreiche, demokratisch gewählte Regierung EU-intrigieren lassen und stehen seit damals als skrupellose Volksverräter auf meiner Liste.

    Als in Ungarn (Gulasch) Kommunismus geherrscht hat, da hat die österreichische Sozialdemokratie von der 'Bruderpartei' gesprochen und die österreichischen Genossen haben einen regen Grenzverkehr zu Salami, Barack & Co. aufgezogen unter allen möglichen Vorwänden, um an die Salamischüssel zu kommen, Ungarn galt ja als 'die Küche Europas'.

    Ich finde es außerordentlich perfid, wenn eine österreichische sozialdemokratische Partei solche Aktionen gegen einen Nachbarn tut, der nichts anderes getan hat als das, was bei uns bei der nächsten Wahl passieren wird, jene zu wählen, die ihn nicht verraten, verschulden und verkaufen.

  12. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    08. Januar 2011 11:47 - SN-Kontroverse: Aufnahmsprüfungen?

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Ihr polemisches Statement zeigt deutlich, was Lernunwilligkeit, Wohlfühlschule, Prüfungsverweigerung, Parteiideologie an Ihnen angerichtet haben und disqualifiziert Sie sowohl als Schüler als auch als Journalist.

    Sie übersehen völlig, dass man Bildung und Wissen nicht mit Geld erwerben kann, sondern allein durch Streben, Lernen, Beschäftigung mit der Materie, mit Kontrollen des Gelernten und mit Prüfungen.

    Sie meinen, dass eine Qualifikation durch ein Papierl entsteht, das Sie Zeugnis oder Abschlussdokument nennen wollen.

    Sie messen Schulen daran, wie leicht man aufgenommen wird, bzw. wie wenig man tun muss, um zu einem Abschluss zu kommen und untermauern das mit OECD Statistik.

    Ich lege Ihnen die BASF Bewerberstatistik vor, die aussagt, dass die Schulabgänger und Bewerber bei BASF heute (bei gleichem Fragenkomplex) 37% des Wissens aufweisen im Vergleich zu 1960, und ich mutmaße, dass das in Österreich nicht viel anders sein wird.

    Sie übersehen auch, dass jeder, aber wirklich jeder Zugang zu Bildung bei uns findet. Ich selbst habe mich als Arbeiterkind aus einer Arbeiterfamilie mit 8 Kindern schon durchs Gymnasium teilweise selbst durchgebracht mittels Nachhilfestunden, die ich gegeben habe, und durchs Studium ohne Studienbeihilfe, weil ein Werkstudent eben nicht immer regulär (damals gab es strenge Regeln) studiert hat, sondern öfter quer zum Studienplan. Beide Eltern hatten Volksschule und Handwerksberufe erlernt. Der Wille ist ausschlaggebend.

    Ich verurteile Ihr destruktives Geschreibsel, das nichts als Abschaffung von Leistung und Prüfung im Sinn zu haben scheint und damit großen Schaden an den Schülern und der Gesellschaft anrichtet, weil damit von Ihnen allerdeutlichst der Wille zur Nivellierung nach unten ausgedrückt wird und nicht der Wille, was zu lernen und Qualifikationen zu erwerben.

    Prüfung ist nichts aus der Mottenkiste, sondern die Überprüfung, ob in einem Zeugnis das drin ist, was drauf steht und für den Schüler entweder die Bestätigung oder Beurteilung und im Falle des Versagens eben die Auskunft, dass das Gelernte zu wenig war, oder dass das Lernen an sich für den Schüler zu viel ist oder in die falsche Richtung läuft im Verhältnis zu seinen Eignungen und Neigungen.

    @ Dr. Unterberger

    Sie beschreiben die gemachten populistischen (Siehe die schon bei Frau Krawagna-Pfeifer beschriebenen !) schweren Fehler und deren fatale Folgen.

    Sie schreiben von den ‚automatischen’ Ansprüchen auf Grund falscher oder wertloser Zeugnisse und Abschlussdokumente, die unsere Gesellschaft ruinieren, wie wir täglich in den Zeitungen lesen können.

    Bei meiner jährlichen Innungstagung beklagen die Meister das total abgefallene Niveau der Lehrlingsbewerber, die weder lesen, schreiben, rechnen können, noch sprechen und die enorm wenig Vokabular aufweisen. Sie sind alle dazu übergegangen Zeugnisse nicht mehr automatisch anzuerkennen, sondern veranstalten eigene Aufnahmeprüfungen, bei denen oft alle durchfallen.

    In einem Punkt möchte ich aber differenzieren: Bei den Lehrern.
    Die meisten von ihnen bemühen sich redlich im Rahmen der für sie ungünstigen Regelungen und Gesetze trotzdem für die Kinder da zu sein und um maximale Stoffübermittlung.

    Tatsache ist es, dass durch Elternschaft, Parteieinflüsse, Gewerkschaftseinflüsse, etc. massiv der Unterricht beeinflusst und gestört wird und das Niveau noch unten gezogen wird.

    Es sind lediglich, oft sehr unfähige, ‚Parteilehrer’, die Ihrem negativen Bild des Lehrers entsprechen, Herr Dr. Unterberger. Dass das zu viele sind, da gebe ich Ihnen Recht, denn jeder Negativposten ist ein Schaden und zuviel.

    Dass ein Lehrer seine eigenen Schüler beurteilen soll, halte ich für richtig, wie ich es auch für richtig halte, dass Meilensteine, etwa Maturaabschlussprüfungen zentral ausgeführt werden sollten, um objektive Vergleichsmaßstäbe zu schaffen.

    Wie aber oft schon angeklungen, hat sich das Maturaniveau derart nach unten bewegt und die ‚amtlichen’ (teilweise parteiideologisierten) Maturafragen wurden oft 1960 Lehrlingen und Hauptschulabgängern gestellt.

    Das heißt für mich, dass eben auch eine Zentralmatura Gegenstand einer ehrlichen und adäquaten Leistungslimitierung sein muss.

    Dass jede Prüfung eine Kontrolle darstellt, eine Anforderung darstellen muss, die es zu erfüllen gilt, dass jede Prüfung ein Ergebnis bringt und dass jede Prüfung ein Beitrag zum Lernen ist, das möchte ich ausdrücklich betonen.

  13. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Januar 2011 14:31 - Sinn und Unsinn in der Agrarförderung

    Aus meiner Beobachtung.

    In meinem Heimatdorf gab es 1960 acht Bauern, die zu den reichsten im Dorf zählten. Heute gibt es einen einzigen, der sich mit Mühe über Wasser halten kann und mit Geschick (sein Sohn betreibt eine Fleischhauerei und er selbst hält monatlich einen 'ab Hof Bauernmarkt' ab und verkauft seine Produkte selbst. Andere Bauern in Nachbardörfern haben ihre Bauernhöfe zu Heurigen umgebaut und zu Restaurants oder als Wohnungen vermietet oder verfallen lassen. Alle, die überleben zeigen aber deutlich die Tendenz, daß sie selbst ihre Waren verkaufen (Schnäpse, Weine, Marmeladen, Kompotte, Geräuchertes, Obst, Gemüse, u.s.w.).

    1998 war ich in St. Michael bei Leoben einquartiert, als ich bei AT&S Projekte ausführte. Die Wirtin hat mir berichtet, daß die Bauernhöfe halbiert waren damals und daß die Gasthäuser, einmal 22, auf 8 geschrumpft waren.

    Mein Bruder hat einen Begbauernhof mit Schafen und Ziegen in Kärnten, etc. und er kennt das Problem genau. Er hat gemeint ohne Förderung wäre das ein Minus und nicht mehr machbar.

    Ich habe einmal eine Aufstellung gelesen, wer in Österreich Agrarförderung der EU erhält und da hat den Löwenanteil eine Familie Herberstein erhalten, die ja auch in den Schlagzeilen war mit unerquicklichen Meldungen.

    Eine Zeit lang habe ich gelesen, daß die großen Agrarindustrien in Europa gefördert werden, die kleinen Bauern und Bergbauern nicht oder zu wenig.

    Für mich heißt das, daß ein Bauer ohne Förderung nicht mehr leben kann, daß die Lebensmittelproduktionspreise nicht korrekt sind.

    Ich halte es für möglich, daß bei korrekten Lebensmittelpreisen unser 'Lebensstandard' sich verändern würde, nämlich hin zum Produzieren der teureren Lebensmittel und weg von der Ramschindustrie. Essen und Leben würde teurer und wichtiger werden und bei bewußter und verantwortungsvoller Naturbewirtschaftung auch gesünder.

    In unserer heutigen politisierten und ideologiesierten Welt aber ist Förderung eine Waffe geworden. Es ist Tatsache, daß wir unsere Grundbahrungsmittellieferanten, die Bauern, fast ausgerottet haben und damit die Weltmarktpreise und die Lebensbedingungen von Ländern, die nur Agrarproduktion aufweisen deutlich verschlechtern, dadurch, daß sie ihre Waren nicht adäquat gegen Industriegüter eintauschen können.

    Es ist die Förderung eine Waffe der Politparteien, die, da sie in den letzten 40 Jahren vergessen haben, wozu sie eigentlich da sind, gegeneinander beim gierigen Verdrängen von der 'Futterschüssel'.

    Wenn unsere Bauern nicht mehr leben können, wer pruduziert dann unsere Lebensmittel ? Etwa die globale 'Erwärmung', die 'Agrarindustrie' oder wer, etwa die 3. Welt Länder, die sich mit Mühe selbst ernähren können, bzw. hungern ?

    Förderung ist Eingriff in den freien Markt und Einmischung der Politik in den Marktmechanismus. Förderung erzeugt ungesunde Wettbewerbsbedingungen und unkorrekte Preise und Opfer. Ob wir es wollen oder nicht, die Opfer sind die Bauern.

    Was wir Strukturänderung bezeichnen ist eigentlich in diesem Fall eine Strukturzerstörung und eine Zerstörung unserer Fähigkeit, aus unseren eigenen Agrarprodukten selbst zu leben.

    Daß ein Sozialdemokrat alles mit 'sozialen' Augen anschauen will, ich auch manchmal angebracht. Tatsächlich aber schaut die 'Sozialdemokratie' das nicht mit sozialen Augen an, sondern mit dem Blick eines Ideologiekriegers zur Harbwürdigung des einst selbständigen und lebenserhaltenden Bauern zu einem abhängigen und politisch (sozialistisch) lenkbaren Berufsstand und zum Schaden des politisch, ideologischen Gegenrs, der ÖVP, die einst den Bauern 'geholfen' hat, bis wir eben beim heutigen Zustand angekommen sind.

  14. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    30. Januar 2011 14:06 - Warum Österreich nicht gelobt werden darf

    Österreichs verkommene Presse.

    Genau das sind die Fakten, die den Beweis liefern, was man uns alles verschweigt, wie man uns nicht Verschweigbares darstellt, etc.

    Aus einem österreichischen Staat der freien Meinungen wurde eine Mediendiktatur, deren Recht von ORF ausgeht, wie des öfteren hier geschrieben.

    Welcher Stein fiele einer Redaktion aus der Krone, wenn sie zu so etwas einfach Fakten berichten würde ?

    Nicht nur die Politik ist verkommen, auch die Medien verschweigen und manipulieren und letztlich auch allzu viele aus dem Volk, die das glauben, nicht sehen und damit fehlinformiert werden.

  15. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    21. Januar 2011 15:48 - Bundeskanzler H.C.

    HC. Strache

    Bei der derzeitigen Konkurrenz wäre er sicher kein Bundeskanzler H.C. wie der jetzige, sondern eben erste und stärkste Partei. Koalition halte ich nicht für sinnvoll, man stelle sich die 2 erprobten Blockiererparteien vor, was die aufführen würden zur Erhaltung von Pfründen und Klientel. Es wäre ihnen zu wünschen, daß sie ersatzlos abserviert werden, diese 'modernen' Parteien.

    Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Inflation auch beim Bürger ankommen wird, die Inflation, die uns die Blockierer gemacht haben, statt was zu tun für Österreich und mit dem Steueraufkommen auszukommen, 40 Jahre hatten sie Zeit. In England ist die Inflation bereits angekommen und niemand weiß einen Rat, es gibt da auch keinen, denn der Rat nur das auszugeben, was man hat, wurde leider 40 Jahre lang in den Wind geschlagen, jetzt ist es zu spät, 'der Exekutor hat schon 3x geklingelt' (Zitat Dr. Unterbereger).

    Strache müsste sich mit einem eigenen Programm befassen, mit Experten (am besten mit unabhängigen und nicht mit solchen, die ihn hineinlegen wollen, einiges wird er wohl auch selbst abschätzen können) eindecken und alle möglichen Szenarien durchspielen und die Entwicklungen simulieren. Er müsste die Tagespolitik mitleben, auch als von SPÖVP Ausgegrenzter. Dann kann er mit dem Ergebnis, mit einem Programm vor das Volk treten. Wenn das Programm gut und machbar ist, kann es auch passieren, daß es mehrheitlich gewählt wird.

    Für so unmöglich hielte ich es wohl nicht, daß er tatsächlich mehr als 50% der Wählerstimmen bekäme, wenn die Randbedingungen stimmen. Er darf nur nicht verwässern, sondern muß in klaren, ausgewogenen Worten zum Volk reden und sein Programm auf das Wesentliche und Machbare reduzieren, allerdings ist das Wesentliche eine derzeit unlösbar gewordenen Aufgabe, Volksunterwanderung, Schuldenblase, Gesellschaftsblase und schwer machbar. Irgendwie haben die Jungen Recht, wenn sie ihm folgen, er sollte sich dessen bewußt sein und Verantwortung übernehmen, auch für die Zukunft.

    Je mehr die jetzigen Parteien versagen und Fehlentscheidungen treffen (Schutzschirm, Volksverblödung, Genderismus, P.C., Freiheitsraub, Nichtstun, Schulden machen, ....), desto weniger muß er tatsächlich für seinen eigenen Erfolg tun.

    Es ist wie in Nordafrika, die Verjagung einer Diktaturkaste. Der Jäger sollte halt einmal durchladen und die alle verpusten, diese Unfähigen. Es steht sicher bereits eine immer stärker werdende Menge hinter ihm, wenn es sogar schon in Umfragen angezeigt wird.

  16. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    16. Januar 2011 11:48 - Es gibt doch noch vernünftige Entwicklungen in diesem Land

    Ihr Wort in Gottes Ohr.

    Dass sich da was tun muss in der OEVP, will sie nicht abdanken, das ist wohl allen hier klar.

    Kann man auf diese geschriebenen Worte bauen, so scheint es sogar in die richtige Richtung zu gehen.

    Der Tip an die OEVP:
    Orientieren Sie sich an den Gegebenheiten von etwa um 1960 herum, wo noch Staatstragendes von der OEVP kam. Orientieren Sie sich an den heutigen Notwendigkeiten und entwickeln Sie Konzepte zum Anpacken der heutigen Probleme an der Wurzel und denken Sie dabei nicht hauptsaechlich an Klientel, sondern an Oesterreich und dessen Ueberleben. Sagen Sie den Menschen die ganze Wahrheit und denken Sie an die notwendigen Reformen. Denken Sie bei allem an die Machbarkeit und denken Sie, bevor Sie die Loesungen den Menschen vorstellen, alles bis zum Ende durch.

    Sorgen Sie dafuer, dass die Menschen Sie verstehen und Sie von den Menschen verstanden werden und machen Sie nicht undurchdachte Vorstoesse, nur um Pausenfueller zu erzeugen. Da schweigen Sie lieber, wenn Sie noch nichts vorstellen koennen oder geben Sie Termine an, wie das Dr. Schuessel getan hat und auch Dr. Kreisky.

    Es wird zufolge Ihrer langen Absenz in der Spassgesellschaft und der Sozialdemokratie schon eine Weile dauern, bis man Ihnen glauben koennen wird, dass Sie ernst vorhaben, was zu tun fuer Oesterreich und nicht dagegen durch Neuverschuldung.

    Wenn Sie buergerliche Positionen an die FPOE abgegeben haben, so muessen Sie jetzt nicht daran arbeiten, diese dort zurueckzuholen, sondern daran, die besseren Argumente, die besseren Ideen fuer Oesterreich zu schaffen.

    Ich gruesse Euch alle aus dem verregneten Nordwales.

  17. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    07. Januar 2011 10:09 - Multikulturell oder: Wer beim Heer die Klos zu putzen hat

    Meine Erfahrung.

    Es ist völlig egal, welche und wieviele von jeder Sorte da gemischt werden. Das Wichtigste ist die Transparenz, die Einsichtigkeit, Wahrheit, Offenheit, Gerechtigkeit und Durchgängigkeit.

    Ich war selbst Kommandant beim Milizheer und hatte in meiner Komapnie schwierige Leute, die sich für mich nicht als schwierig herausstellten. Es ging als Beispiel um Wache in den Nachtstunden. Ich sagte ganz einfach, da hängt ein Zettel, tragen Sie sich bitte ein, es kommt jeder einmal dran.

    In wenigen Minuten waren alle eingetragen, auch die schwierigen, die übrigens im Ernstfall zu den besten gehört hätten, weil sie eben keine getriebenen Volltrottel waren sondern selbst Meinung hatten.

    Es war ein schwerer Fehler dieser Vorgesetzten, nicht von allem Anfang an, vom ersten Tag weg, ein einziges Gesetz ausführen zu lassen, etwa Rauchverbot in der Unterkunft, etwa Diensteinteilung, etwa Sauberhaltung, etc., etc. Ich würde jedenfalls diese Vorgesetzten wegen der Nichterfüllung ihrer Aufgaben bestrafen lassen.

    Die zweite Erfahrung.

    Es deckt sich mit meinen Erfahrungen, daß auch die türkischen Migranten so lange 'Herrenmenschen' spielen, solange kein Gesetz exekutiert wird. Es wird z.B. solange am Schulsystem herumgehackt, solange nicht jemand sagt, was Gesetz ist und solange das nicht einsichtig ist. Da werden wird bei unseren verdorbenen und blöden Gesetzgebern und Gutmenschen aber lange warten müssen, bis sich diese Erkenntnis durchsetzt. In der Türkei nämlich, da gibt es so was nicht, was hier zu etwa diesem Thema als Beispiel aufgeführt wird. Da gibt es 'Rübe ab', neben dem religiösen Fanatismus samt Mord, der bei uns in der religiösen Selbstverleugnung und Selbstaufgabe gelebt wird.

    Die Türken sind, genauso wie die Österreicher, in der Gruppe stark, solange das Gesetz nicht einsichtig, korrekt und gerecht exekutiert wird. Das ist normale menschliche oder unmenschliche, wie man es eben betrachten will, Gruppendynamik.

    Ein einziges Mal hätte eine Verweigerung eines der 'Capos' korrekt bestraft werden müssen und das wäre die beste Truppe gewesen und auch eine gute Gemeinschaft.

    Die dritte Erfahrung.

    Solange ein Vorgesetzter und Gesetzgeber selbst nicht Herr der Lage ist, selbst mit sich nicht im Klaren ist, selbst das Gesetz nicht einhält, selbst lügt, selbst angreifbar ist, selbst seine Pflicht nicht erfüllt, solange wird er große Probleme mit der Glaubwürdigkeit haben und auch mit der Durchsetzung von Maßnahmen.

    'Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch, wenn er dann die Wahrheit spricht.'

    Die Spaßgesellschaft hat alles verdorben, Pflichterfüllung ist uninteressant geworden, Spaß, Alkohol, Kartenspiel, Nichtstun ist wichtig geworden. Es wird Zeit sich anzustrengen und wieder normal zu werden und darüber nachzudenken, was eigentlich die Wahrheit wäre, die wir schon 2 Generationen lang verleugnen.

  18. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    22. Januar 2011 10:50 - Wie unmoralisch ist es, die Steuer zu hinterziehen?

    Richtig, Herr Dr. Unterberger !

    Sie stellen zurecht die Frage, ob wir alle die uns aufgezwungenen Gesetze überhaupt wollen, erfüllen sie doch nur den Zweck von Selbstbedienung und Freiheitsraub.

    Früher hatten wir die Frage nach mehr direkter Demokratie. Die wird nun in einer Form kommen, wie wir das mehrheitlich vermutlich nicht wollten, nämlich als Volksaufstand.

    Unsere Regierung spielt auf der schon fast senkrecht stehenden Titanic den letzten Tusch und eine Zugabe nach der anderen, bis es 'Blubb' macht.

    Die Frage nach Steuerhinterziehung wird sich auch bald dadurch lösen, daß es kaum mehr möglich sein wird, überhaupt noch Steuern zu zahlen, weil nichts mehr zum Versteuern übrig bleibt. Ich für meinen Teil wähle den 'gesetzlichen' Weg und lasse mich von der Politbande vernichten, solange ich den Mittelpunkt meines Lebensinteresses in Österreich habe.

    Die gleiche Politbande wird dem Schmarotzermob wohl bald Rede und Antwort stehen müssen, wenn sie keinen Kredit mehr bekommen werden und keine ihrer 'Garantien', wie Grundgehalt, Pensionssicherheit, etc. mehr einhalten können wird, und dem Schmarotzermob ist es egal, was er zerstört, der hat ohnehin kein Interesse an einem Weiterbestand Österreichs.

    Das, meine Damen und Herren 'Bolidiga' haben Sie mit Österreich getan. Ich hoffe sie werden bald zur Gänze abgewählt sein.

  19. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    15. Januar 2011 11:34 - Die vielen kleinen Ärgernisse

    Wien ist eben anders.

    Herr Dr. Unterberger, das Klagelied könnte man beliebig fortsetzen, was da alles verbrochen wird.

    Etwa die Krone berichtet heute von einfachen Anrufen beim Leiter der Wien Bibliothek, um den illustren Gästen der Stadt Wien, die Original Strauß Noten zu schenken, statt sie bestimmungsgemäßig zu warten und bewahren. Die geschenkten Notenbücher tauchen dann am Weltmarkt auf.

    Zur Erinnerung:
    Die Stadt Wien verkauft einem Baumeister Eberharter Baugründe entlang der U3 um sie später dann für den 10- bis 20 - fachen Preis wieder von demselben zurückzukaufen.

    u.s.w.

    Grotesk, diese Privilegierten und Klientelwelt, das Habertum, die Verwüstung der Gesellschaft, an Verkommenheit nicht mehr zu überbieten.

    Kriminell der Umgang mit Gesetz und Eigentum.

  20. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    11. Januar 2011 18:00 - Fußnote 158: Der Mitgliederschwund

    Kirche, Gewerkschaft, ORF, Parteien haben den Mitgliederschwund gemeinsam.

    Die Kirche gibt das zu, hat kein Rezept, wie man das Problem bekämpfen könnte. Weder die 'modernen' Lieder in der Liturgie, noch die Anbiederung an korrupte Parteien konnte das beheben, im Gegenteil, je mehr Anbiederung, desto mehr Verlust wurde registriert. Letzlich wurde die katholische Kirche regelrecht exekutiert und abgeschlachtet und zwar zu den Mißbrauchsskandalen von denen, an die sich der Kardinal und einige andere hochdotierte Persönlichkeiten angebiedert haben. Da macht sicher nicht jeder mit und tritt aus. Schlimm ist es, daß die Botschaft Christi nicht mehr gehört werden will, oder nur mehr in der Bibel nachgelesen wird. Die Kirchensteuer ist eben ein Mittel, den Zuspruch zu messen. Ich zahle sie noch, weil ich noch immer auf den Erhalt unserer christlich-abendländischen Kultur glaube und an einen Gott, der uns dabei helfen wird.

    Die Gewerkschaften haben keine Botschaft mehr an die Mitglieder, sie haben alles erreicht und für diese gilt das gleiche wie für die Glaubensgemeinschaften, es gibt keine Botschaft mehr die ankommt. Etwa noch mehr Lohn für noch mehr Schulden, für noch mehr Zerstörung an Österreichs Gesellschaft, das sieht ein Blinder, daß das so nicht mehr funktioniert. Die Aufgabe ist keine mehr, die Werbung hat keine Information mehr, nur noch Propaganda für Parteien.

    Der ORF kommt seinem Gebührenauftrag nicht nach und bekommt obendrein noch Millionen nachgeschmissen aus Steuergeldern. Das regt auf und ich selbst bin auch ausgetreten aus dem TV-Empfang. Er hat nur noch eine Parteibotschaft, halbe Nachrichten und Halbwahrheiten, die viele nicht mehr hören wollen. Nirgends in der WElt gibt es Rundfunkgebühren außer bei unserem Staatsfunk. Sollte man privatisieren.

    Die Parteien lügen. Wer von den ordentlichen Menschen will denn bei so was Mitglied sein. Die Parteien nehmen Steuergeld und mißbrauchen es, die Parteien sind eigentlich in vielen Punkten, wie Korruption, wie Leichen im Keller zu Veruntreuung, Geldmißbrauch und Betrug, eben kriminelle Organisationen geworden oder sehr in der Nähe von Kriminalität und da will ich auch nicht wirklich ein Mitglied sein. Auch da stellt sich die Frage der Botschaft, und die lautet Klientel, wer Mitglied ist, hat es besser auf Kosten der 'anderen'. Da hält sich ein ordentlicher Mensch heraus.

    Und noch was haben alle gemeinsam, sie 'lehnen' sich an Parteien, die eine Gruppe nach der anderen mit ihren Roßtäuscher-Methoden abstieren und ins Verderben jagen.

    Wer also bei den heutigen Parteien anstreift, der muß zugeben, daß er schon ein schlechtes Gewissen haben muß, wenn er sich da nicht raushält.

    Alle Menschen wollen die freie Meinung, dazu würde die Informationsfreiheit gehören, die Parteien wollen das nicht. Alle Menschen wollen das Recht auf Eigentum, die Parteien wollen das nicht, die wollen das Eigentum des anderen für sich und die eigenen egoistischen Zwecke. Etc., etc.

    'Die Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einenader im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. Artikel I der allegemeinen Erklärung der Menschenrechte.' steht an der Parlamentsrampe an der Parlamentsmauer.

    Weder drinnen im Parlament noch bei den Clubs noch bei den Parteien kennt man die Freiheit als Grundrecht und bei den linken Parteien geht es sogar so weit, daß die gleichen Rechte dazu mißbraucht werden, das Eigentum der ordentlichen Menschen und der Arbeiterklasse für eigene Parteidünkel zu rauben und zu mißbrauchen.

  21. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    24. Januar 2011 12:37 - Fußnote 164: Kreiskyismus

    Das war eben Kreisky.

    Er wurde weiter gespielt und nun stehen wir vor der Ruine das Wohlfahrtsstaates, aus dem die Ratten alles, was nicht niet- und nagelfest ist ins Ausland entfernen, die gleichen Ratten, die sich vorher am Wohlfahrtsstaat bedient haben.

  22. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    03. Januar 2011 16:02 - Das verschwiegene Ende der grünen Tabus

    Grün ist unreif.

    Unreif ist nicht zu Ende gedacht.

    Was ich meiner Tochter immer wieder gesagt habe, wenn sie einen Schritt weiter wollte, 'hast Du das auch zu Ende gedacht ?'

    In einer Spaßgesellschaft, da labert man gerne was ohne die Konsequenzen zu beachten. Ist ja alles nur Spaß.

    Diese perverse Spaßgesellschaft wird hauptsächlich von den Grünen betrieben und teilweise auch von den Roten bei uns in Österreich.

    Ein weiteres Merkmal: irgendeiner In Europa hat eine Idee, etwa laßt uns in den Abgrund springen. Sofort hüpfen alle in den Abgrund, die Grünen voran. Fragen und denken ist verboten. Oder laßt uns eine Kerzerlpartie machen, und schon steht die 'Elite' auf der Straße mit der Kerze in der Hand und das Hirn weiß gar nicht warum eigentlich, wozu eigentlcih, wohin soll das führen, oder eine Energiesparlampe einführen, etc.

    Grün heißt begeisterungsfähig. Grün ist unreif.

    Wir fallen drauf rein, leider.

  23. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    31. Januar 2011 11:22 - Fußnote 167: Moralisch schuldig

    Na ja, irgendwann weiß auch Otto Normalverbraucher, daß er von den Medien belogen wird und mit Ideologie am falschen Dampfer sitzt. Irgendwann wird er erkennen, daß man ihn jahrzehntelang gelegt hat und angelogen, manipuliert und ausgenützt.

    Es gibt sicher noch sehr viele, denen es egal ist, was sie lesen, die auch das Gelesene und im ORF Gehörte und Gesehene nicht verstehen und dort mag diese Manipulation oder Propaganda noch wirken.

    Ich finde es abstoßend, wenn in allen Kulturveranstaltungen, wie das Amen im Abendgebet, Strache verunglimpft wird, während die wahren Missetäter der heutigen Politik nicht wirklich angetastet werden. Alle wissen das, wie unfair das ist, und lachen dazu, und geben hoffentlich bei den Wahlen die Antwort darauf.

    Der normale, arbeitende Österreicher, der macht sich sehr wohl Gedanken über die Zukunft und auch darüber, ob er mit Strache gemeinsam (sofern er mehr als 66% der Stimmen erhält) einen Neubeginn für Österreich wagen kann, ob Strache imstande ist, sich dem Volk zuzuneigen und nicht Selbstbedienung und Klientelpolitik zu betreiben, ob er für die Österreicher ist, so schmerzhaft die zukünftigen und von den Vernünftigen erwarteten Einschnitte auch sein werden, ob Strache imstande ist, all die anliegenden Probleme und Reformen für die Österreicher von der richtigen Seite anzugehen, ob man ihn als Wähler so unterstützen kann, daß letztlich der Volkswille herauskommt.

    Bei den jetzigen geht das nicht, die haben eine Medien und Ideologiediktatur errichtet. Die jetzigen haben bewiesen, daß sie Apparatsckiks sind und nichts tun wollen und auch nichts getan haben außer Blödeleien am Rande, statt Lösungsansätze zu den Kernproblemen ohne neue Schulden zu bringen.

    Sollte Strache gewinnen, so lastet auf ihm und seinen Schultern und auf seiner Partei und, wenn die Menschen verantwortungsvoll ihn gewählt haben, auch auf seinen Wählern die schwere Last Österreichs aus 40 Jahren Fehlpolitik und Schuldenpolitik, die durch richtige Entscheidungen (Instinkt traue ich Strache zu) in eine mögliche und in kleinen Schritten bessere Zukunft für Österreich weisen könnten, auch bezüglich Schulden und Reformen.

    Wie die Nordafrikaner ihre Diktatoren verjagen mit vielen Toten und schweren Verwüstungen des Landes, so müssen auch wir die Diktaturkaste verjagen, hoffentlich demokratisch und ohne Unvernunft, hoffentlich durch offene Diskussion und Wahrheit, hoffentlich erfolgreich für Österreichs Zukunft.

  24. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    29. Januar 2011 11:18 - Wie viel Dummheit und Bösartigkeit hält das Land aus?

    Christkindln, Lügner und Unfähige.

    Solche Berichte zeigen uns die Verschlagenheit des 'Ösi'-Politmenschen, der vom 'Ösi'-Klientelmenschen 'gefördert' wird im Sinne von 'eine Hand wäscht die andere' oder im fortgeschrittenen Stadium 'eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus' oder im Sinne von 'was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß'.

    Der Unterrichtsminister zerstört den Unterricht, dem Justizminister ist Recht und Pflicht egal, dem Verteidigungsminister fällt die Brille runter und er ist '(kampf)unfähig', die Polizei muß bei Türken wegschauen, wenn sie was anstellen, was fast an Mord grenzt, wenn ein 'Ösi' das getan hätte, wäre er stanta pede verhaftet worden, bei Gericht sind entweder alle nicht da (auf 'Seminar' oder 'sonstwas') und wenn jemand da ist, macht er Unfug, egal wo wir hinblicken, niemand tut mehr seine Pflicht in dem verkommenen Staatswesen kurz vor dem Zusammenbruch.

    Ich habe einen Kollegen, der hat viele Verfahren bei Gericht, die gegen ihn anliegen. Unterwegs hat er einen Richter, 2 Beamte und einen Staatsanwalt angezeigt und alle diese Personen wurden dann 'abgezogen' (zumindest von seinen Verfahren), weil sie ihre Pflicht nicht getan haben, bzw. falsch getan haben.

    Es ist immer nur die Wissensfrage oder die Gewissenssfrage.

  25. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    27. Januar 2011 10:19 - Hütet euch vor falschen Propheten

    @
    'Internationale Institutionen rechnen nämlich nunmehr mit einem fast traumhaften Wachstums der Weltwirtschaft.'

    Wie das Orakel zu Delphi, die Wahrsagerin war meist in Trance und damit 'traumhaft'. Die Gläubigen meist dann später 'traumatisiert'.

    Es ist die Inflation, die demnächst galoppierend wird, es sind die Schulden, die demnächst fällig werden, es ist ein 'Glück', daß es dieses inflationsbedingte 'Zwischenhoch' gibt, das schon im März 2011 oder im Mai 2011 zu Ende sein könnte oder noch hinausgeschoben werden kann durch einen alles vernichtenden 1,5 Billionen 'Schutzschirm'. Ich bin kein Fachmann, aber das sagt doch der primitive Verstand, daß solche 'Traumprognosen' nichts wert sind oder höchstens Ablenkung von den bittren Tatsachen.

    Die bitteren Tatsachen für Österreich (noch Triple A Inhaber):
    220 000 000 000 Euro Staatsschulden, 7 500 000 000 Euro Kreditkosten pro Jahr ohne Rückzahlung, weitere 40 000 000 000 Euro anders deklarierte Schulden, die eigentlich dann Staatsschulden werden, weitere geschätzte und in den nächten Jahren schlagend werdende Staatshaftungen von 400 000 000 000 Euro.

    Da dreht es mir den Magen um, wenn dann ein paar Wirtschaftsblödler eine 'traumhafte' Prognose erstellen.

  26. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    20. Januar 2011 12:50 - Fußnote 163: Die billige Straßenbahn

    Es gibt im Leben nichts gratis und auch nicht billiger.

    Ist doch ein aufgelegter Blödsinn, den Menschen zu sagen, sie würden was billiger bekommen.

    Nein, sie rauben es den nächsten Generationen und billiger ist es nicht, sondern um die Zinsen teurer.

    So halte ich auch die Pensionistenfahrscheine für einen Blödsinn und die Schülerfahrscheine. Der Verkehrsbetreiber hat kostendeckend anzubieten.

    Lasst doch den Menschen die Steuern nach, die Ihr da für den Unfug verprasst und alle werden sich die Fahrten selbst leisten können, ausser die Kranken und Behinderten.

  27. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    20. Januar 2011 09:40 - Schmerzhafte Budgetüberraschungen

    Man kann nur das ausgeben, was man einnimmt.

    Logisch, also muß man mehr einnehmen.

    Wenn man aber das Geld ausgibt, um die Einnahmen zu verringern, die Zukunt zu zerstören durch Fehlbildung und Verblödung von Schülern, durch Reformen zum Schlechteren hin, durch Schuldenzuwachs, durch Zuwarten mit notwendigen Reformen, die pro Stunde etwa 20 000,- Euro kosten (österreichischer Schuldenzuwachs pro Stunde), dann tut man das Falsche. Die fettgefressenen, Posten schachernden 'Koalitionspartner' merken das gar nicht und schon überhaupt nicht das 'Leaderduo' Faymann und Dr. Pröll Neffe.

    Werte Regierung ! Haben Sie schon einmal was von Effizienz gehört ? Von Bauernschläue ? Von Milchmädchenrechnung ? Von Addieren und Subtrahieren ?

    Nein ?

    Dann treten Sie schleunigst zurück ! Jeder Tag mit Ihnen kostet uns Unsummen.

    Wie wärs denn mit Sparen ?

  28. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    17. Januar 2011 17:15 - Fußnote 161: Der Weihnachtsmann Erwin

    Erinnerung an den Kommunismus in Ungarn.

    Der staatliche Kommunismus hat zu seiner Zeit alle unrentablen und gefaehrdeten Erholungsheime um den Plattensee herum aufgekauft gehabt und mit Schuelern, Pensionisten und anderen sozial beduerftigen Erholungssuchenden vollgestopft und vor allem mit den Parteimitgliedern, wie das ja auch bei uns ist mit den Gewerkschaftsheimen, Parteiheimen, etc.

    Die Stunde der Wahrheit musste kommen und heute sind dort alle diese Heime dem Verfall preigegeben. Keine Kinder mehr, keine Pensionisten, keine Parteimitglieder und die Region ist zu dem zurueckgegangen, was sie einmal war, eigentlich ein grosser Steppensee und viel Natur. Die Immobilienpreise sind stark gefallen, weil die Nachfrage aus Geldmangel stark gesunken ist.

    Neuerdings allerdings gibt es wieder Private und Organisationen (Autoclubs, Touristenclubs, z.B.), die die verfallenden Gebaedegrundstuecke wieder kaufen und Wohnheime hinbauen, lauter kleine Einheiten und kein Riesengebaeude, wie es noch vor 40 Jahren dort war, die man privat und gewinnbringend verwerten kann.

    So macht also der Onkel den gleichen Fehler, wie die Kommunisten in Ungarn in den 1960-er und 1970-er Jahren gemacht haben, freilich wird da der eine oder andere Opportunismus schon Platz greifen und Helfer spielen.

    Vielleicht kann ihm Genosse Haeupl die damaligen Zahlen besorgen unserem Onkel aus Niederoesterreich, der dann ganz sicher den Neffen (sprich das Volk) anzapfen wird muessen, weil von rentabel da keine Rede sein wird.

  29. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    13. Januar 2011 10:09 - Spieglein an der Wand: Ich schau Dich nicht mehr an

    Danke für dieses Beispiel, Herr Dr. Unterberger !

    Hier ist ein klassisches Einsparungsbeispiel gegeben. War schon einmal abgegbaut, dient nur als Parkplatz für unnötige Parteigranden.

    Wenn Dr. Schüssel das damals aus Einsparungsgründen abgebaut hat und Gusenbauer das wieder eingeführt hat und die Sektion selbst die einzig übrig gebliebene Arbeit einstellt, so wäre diese Einsparung wieder einzufordern.

    Sich in den Spiegel schauen zu können, wäre meiner Meinung nach sicher etwas sehr Positives auch für Herrn Faymann, dem Parteiapparatschik, wie er im Büchl steht.

    Die DDR war ein Lercherl gegen die Bonzen aus der SPÖ Wien. Kritik muß man abschaffen, so diese obstruse Meinung unserer Bonzokratie.

    Es wird sicher genug Möglichkeiten geben für die Österreicher, den Auslandspressespiegel eben im Ausland abzurufen und es wird dann nicht mehr weit sein zu dem Verbot ausländische Presse zu lesen und ausländischen Rundfunk zu empfangen, wie es bei uns in der Nazizeit war.

    Wie nennt sich diese Betreiberpartei ? 'Sozial''demokratie' ?

  30. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    09. Januar 2011 10:29 - Die Sonne macht reich - manche zumindest

    Wahrheit ist wichtig.

    Völlig richtig, die 'Sonnenfirmen' sind meist privat und es ginge niemanden wirklich was an, was die ihren Managern zahlen, gäbe es nicht die mit Steuergeld finanzierten Förderungen. Damit sind sie dem Steuerzahler gegenüber verpflichtet und öffentlich zu halten.

    Auch, wenn die Firmen privat sind und keine Fördeungen erhalten, sind natürlich solche Gehälter interessant und erscheinen oft ungerechtfertigt und es gibt auch da oft noch die Indivudualförderung der Auftraggeber.

    Wenn dann alles privat an privat ablaufen würde, dann wäre so ein Bericht dann lediglich interessant und ein Maßstab für andere mehr oder weniger 'tüchtige' Manager.

    Ein Bankmanager, der seine Bank vorübergehend oder ganz in die Arme des Staates oder staatlicher Institutionen treibt, müsste eigentlich dafür haften mit seinem Vermögen oder zumindest abgelöst werden. Ich kritisiere da die Unsitte, solchen Versagern dann auch noch einen Bonus auszuzahlen, wie das in staatlichen ÖBB - Betrieben z.B. so gehandhabt wird.

    Es kann nicht sein, daß man verantwortungslos Traumgagen auszahlt ohne daß dann auch der entsprechende Manager Risiko mit zu tragen hätte.

    Mich stört diese Einseitigkeit mit dem Schwergewicht zum Nehmer unter den Managern hin, der dann ein wirklicher Nehmer ist, wenn er bei Mißerfolg weiter seine Boni erhält und für nichts haftet, was er tut. Das gefällt mir weder bei Privatfirmen und schon gar nicht bei staatlichen Organisationen, die Steuergeld konsumieren.

    Klar, es herrscht natürlich 'politisches' Verständnis dafür, wird das doch dort in der Politik auch so gehandhabt.

    Verantwortung wäre das Zauberwort, das vielfach zu einem verantwortungslosen 'Abcashen' verkommen ist.

  31. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    06. Januar 2011 10:40 - Kreisky: Der Schein und das Sein

    Kreisky war für mich ein Vollblutpolitiker.

    Er hat durch seinen Einsatz und seine Persönlichkeit die österreichische Sozialdemokratie nach vorne gebracht.

    Im Hinterhof hat er die aus der Kriegszeit übrig gebliebenen Nazis hofiert und geschützt, was auch heute ein Grund sein könnte, daß Strache dankbar sein muß, daß seine Vorfahren geschützt wurden durch Kreisky, auch wenn es heute längst diese Nazis nicht mehr gibt, sie sind nun alle endgültig ausgestorben.

    Arafatbesuch in Wien ist noch eine Erinnerung an seine relativ unerschrockene Vorgangsweise in Sachen internationalem Engagement. Das einfache Volk jubelte, die Österreicher waren jemand in der Welt. Die Schulden stiegen. Fred Sinowatz hat in seiner Ehrlichkeit das Ganze dann 'kompliziert' gefunden und eben damit deutlich gesagt, daß es vermutlich keinen Weg aus dem Schuldental geben wird, zumindest nicht mehr für die Sozialdemokratie.

    Daß das später nur noch Dr. Schüssel von der ÖVP war, der noch eine Chance sah, die Schulden zu begrenzen, und sonst die ganze ÖVP danach auf dieses sozialdemokratische Jammertal einschwenkte, zumal das ja auch bequem erschien, Schulden mit noch mehr Schulden zu decken, ist eine traurige und vernichtende Angelegenheit für Österreich geworden.

    Es wäre nun wegen des Versagens und Aussichtslosigkeit der heutigen Koalition ein Strache daran, da Rezepte zu finden, die seiner Partei, sofern sie imstande ist, zu wachsen und die Fachkräfte heranzukarren, was bei Mehrheiten dann sicher gehen wird, an diesem nun fast unlösbar gewordenen Problem zu arbeiten, sich mit den Menschen aus diesen jetzigen Versager-Parteien zu verständigen und die Vernünftigen, die Entscheidungsbereiten zu einer Kooperation zu bringen und zum Volk zu bringen. Die jetzigen Machthaber können das nicht, die denken nur mehr an sich und ihre Klientel.

    Kreisky hat aber tatsächlich mit jenem Opportunismus und dem Schuldenmachen angefangen, der sich heute als tödlich entpuppt. Das habe ich früher gar nicht so beachtet, 'ein paar Milliarden Schilling Schulden sind mir lieber als ein Arbeitsloser'.

    War das noch eine SPÖ, die sich für Arbeit eingesetzt hat, Kreisky hat immer versucht, Arbeit nach Österreich zu bringen, vor allem von seinen kommunistischen Freunden. Ich habe selbst ein geflohenes ungarisches Ministersöhnchen, der heute in den USA lebt, in Wien beherbergt. Er heuerte bei der VOEST an und hat russische Traktoren in Afrika verkauft, weil man die als Gegenleistung von den Freunden im Ostblock bekommen hat und in Österreich nicht verwerten konnte, hatte man ja damals die Steyr Traktoren hier.

    Das Schulden Machen und die leichtfertige Geldverschwendung habe ich zweifach erlebt: Einmal habe ich (ich habe eine Ausländerin geheiratet) 7 500.- ATS Heiratsbeihilfe bekommen (hollodaro, was kostet die Welt ...) und zum anderen habe ich beim Heroldverlag im Rahmen einer Ferialtätigkeit massenhaft die neuen Gratisschulbücher an die Schulen ausgeliefert und mit Entsetzen nachgerechnet, was das wohl alles kosten muß und auch erkannt, daß das nur auf Schulden gehen kann und keinen Sinn darin gesehen, wo doch vorher die Schülerlade in meinen Schulen, wo ich war, doch auch wesentlich billiger funktioniert hat. Aber weiter hat das Tagesgeschehen das Schulden Machen locker öbertönt.

    So stehen wir heute da und feiern jenen Sozialdemokraten, der der Sozialdemokratie in Österreich nach vorne geholfen hat, schließlich gab es vor 1968 stets ÖVP Mehrheiten in Österreich, der mit dem Schulden Machen angefangen hat, der das kleine Österreich in der Welt bekanntgemacht hat, der Mut hatte, der Arbeit nach Österreich gebracht hat und Arbeit geschätzt hat. Dr. Kreisky war für mich ein großer Sozialdemokrat und ein Vollblutpolitiker, der was zu sagen hatte, wie es das nachher nur noch bei Dr. Schüssel gab. Es gibt eben kein Licht ohne Schatten.

    Was hat die Sozialdemokratie daraus gemacht ? Was ist sie heute ? Eine Selbstbedienerbande, die aus der östrerreichischen Demokratie eine Linksdiktatur gemacht hat, eine Geldverschwenderbande, die rücksichtlos das Land verschuldet und sich vehementest dafür einsetzt, eine Immigrationsmafia, die Österreich unterwandern lässt und abschaffen wird, ein vehementer Kämpfer für unnötige Jobs und ein Vernichter von wirklichen Arbeitsplätzen und ein Schaffer eines Paradieses für Schmarotzer, vernichtend für Österreich. Die Sozialdemokratie hat sich in den Schatten gestellt und dort liegt sie derzeit.

  32. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    03. Januar 2011 18:14 - Das verschwiegene Ende der grünen Tabus

    Wir müssen lernen, lokal und differenziert zu denken.

    Dem Spanien- und Portugal-Beispiel von Dr. Unterberger folgend gäbe es noch viele solche Beispiele, die anzuführen wären, wo die Menschen (die Gutmenschen) etwas Gutes allen aufs Auge drücken wollen, auch, wenn es für viele dann schlecht herauskommt.

    Warum müssen wir alles 'regulieren' und in Gesetze fassen ? Warum müssen wir den Menschen ihre Selbständigkeit, ihre eigenen Ideen und Lösungen wegnehmen und ihnen dafür oft Unpassendes vorschreiben ? Warum müssen wir den Menschen ihre demokratische Stimme wegnehmen mittel Propaganda, Desinformation, manipulation ? Warum müssen wir Tradition, Kultur, Menschliches umbringen, ändern, mit Gewalt durchsetezen, die Menschen vergewaltigen und ihre Kultur zerstören ? Können wir die Menschen nicht in Ruhe lassen und ihre Ideen, ihre Methoden, ihre Lebensweisen bewundern als Teil der Natur, der Kultur, der Region ? Können wir nicht damit leben, das man Nachahmenswertes nachahmen kann, aber nicht muß ? Können wir nicht einfach Menschen sein, die sich einordnen dürfen mit all ihren Eigenschaften, Ideen und Lebensweisen ? Müssen wir allen Macht aufzwingen, Gewalt antun, müssen wir die Gesellschaft vergewaltigen, verkaufen, 'gendern', verblöden, verraten , ... ?

    Es mag für Lobbies gut sein, alle zu zwingen, es mag für Politiker 'reizend' sein, Macht auszuüben, es ist es aber für deren Opfer ganz sicher nicht.

    Wenn wir uns hinsetzen und (zumindest in meinem Alter) die Jugend vorüberziehen lassen und alles festhalten was gut war, was war es ? Bei allen, ich wette, das Menschliche.

    Was glaubt die Sekte der Gutmenschen ? Vermeintlich an das Menschliche real aber an die Macht über andere zur Durchsetzung von Zielen und nicht zur Erarbeitung gemeinsamer Ziele.

    Dies als Beitrag für die Suche von Gründen für das Abgleiten ins europäische Verderben.

  33. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    31. Januar 2011 08:35 - Fußnote 166: Die letzte Chance der Wiener Uni

    Alles ist möglich, fix ist nix, wäre ein aufgeweckter Spruch.

    Leider scheint es tatsächlich wieder so zu sein, wie es halt immer ist an der honorigen, heruntergekommenen Wiener Universität auf einem Ranking jenseits von gut und böse.

    Nur keine Wellen, nur keine konstruktive und kreative Arbeit, sonst kann die Professorenschaft dort nicht in Ruhe und Beschaulichkeit auf hohem Lohnniveau dahinmodern und dahinideologisieren.

    Die Systemerhalter sind doch sonst so 'modern', da sind sie es sicher nicht, unsere Systemerhalter, da bleiben sie lieber beim 'Bewährten'.

  34. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    28. Januar 2011 10:43 - SN-Kontroverse: SPÖ-Wehrpflichtdebatte

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Sinnentleert, unnötig, Wehrpflicht-Sozialdienst, Zivildienst, etc., die SPÖ Floskeln seit Jahrzehneten mit dem Ziel zur Abschaffung des österreichischen Bundesheeres, die werden hier wiederholt.

    Es gibt keine Bedrohung. Beim Jugoslawienkrieg hatten unsere Politiker die Widelhose gestrichen voll wegen des Zustandes unseres Heeres und den evidenten Bedrohungen, die Russen werden den Serben immer helfen, egal gegen wen. Es hat sich eigentlich überhaupt nichts geändert und alle Bedrohungen gibt es heute genauso, wie damals. Bloß die Oberfläche hat sich geändert, es sieht so aus, als wäre alles in Ordnung.

    Warten wir nur ab, wenn dann die Inflation greift, die EU zerfällt und hören wir dann die Hilfeschreie der Politik. 'Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not' würde uns so mancher Schweizer Fachmann empfehlen.

    @ Dr. Unterberger

    Korrekt, es geht lediglich um eine Machtdemonstration der SPÖ und eine Diskussion hat noch gar nicht angefangen.

    Wo sind sie denn die Argumnete des Herrn Darobos für die eine oder andere 'diskutierte' oder 'diktierte' Variante des österreichischen Bundesheeres ?

    Nur Machtdemonstration und Dummheit kann ich orten, Diskussion gar nicht.

    'Heute' hat gestern geschrieben: 'Ab Montag bröselt die Wehrpflicht'. Von Diskussion ist da keine Rede.

    Das, was hier vorgeht, muß ungeachtet einer echten Diskussion und eines echten Ergebnisses (sollte es das überhaupt geben in dieser Sache) vom Wähler abgestraft werden.

    Natürlich können wir auch ein Berufheer einrichten, wenn wir uns das leisten können.

    Aber mit dümmlichen Manipulationen kommen wir da nicht weiter und richten Schaden an der Zukunft Österreichs an.

  35. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    24. Januar 2011 10:08 - Wer schützt die Menschen vor den Menschenrechtsschützern?

    Mein Armenier sagt es immer wieder, Österreich ist blöd.

    Wenn der europäische Menschenrechtsgerichtshof Blödsinn verzapft, dann treten wir eben aus aus diesem Verein, wir müssen ja nicht überall in der ersten Reihe stehen. Wäre auch billiger.

    Was mein Armenier gesagt hat:
    Nur, wer hier Arbeit hat, kann bleiben.
    In Österreich darf ein Asdylsuchender blöder weise nicht arbeiten, er wird zur Sozialhilfe verdammt. Warum ist es nicht so, wie sein sollte, Arbeit ist das leben Erhaltende in unserer Gesellschaft ?

    Frau Fekter !
    Ich weiß, Sie wären zurückgetreten und haben den Gutmenschen in Ihnen hervorgekehrt und sind an dieser Stelle geblieben, obwohl Ihre Partei Ihnen in den Rücken gefallen ist. Ich wünsche Ihnen, daß Sie trotzdem noch was verbessern können und die Perversion unserer Blödgesellschaft mildern können. Nehmens Ihren Parteiobmann und geben ihm das, was ihm dafür gebührt, einen 'Hirnquotsch' (eine Art symbolische Ohrfeige auf die Stirn, um auszudrücken, wie unsinnig und dumm er vorgegangen ist gegen Frau Fekter).

  36. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    23. Januar 2011 13:41 - Die Demokratie reparieren - aber wie?

    Mehrheits Wahl Recht
    Persönlichkeits Wahl Recht

    Mehrheitswahlrecht hätte in den letzten 40 Jahren zur Folge gehabt, daß nur halb so viel Unfug getrieben hätte werden können, als es dann tatsächlich durch die unfähigen, untätigen, selbstbedienerischen, Schulden machenden, etc. Koalitionen war. Es wäre nämlich ganz sicher jeweils zur Aufhebung von Blödheitsgesetzen gekommen und die Nachfolger hätten wieder umgestaltet, soferne der Wähler die Farben gewechselt hätte.

    Ein solches Beispiel bietet Großbritannien und die dortigen Politratten haben gar nie genug Zeit einen derartigen Selbstbedienungsladen aufzuziehen, wie er bei uns in Jahrzehnten eingerissen ist, weil dort der Wähler dann wieder meint, 'es hat gereicht, meine Damen und Herren Politiker'.

    Das meint der Wähler auch hier in Österreich, ist aber bislang chancenlos gewesen. Das könnte sich ändern, wenn sie die FPÖ einbringen kann und Politik für Österreich machen kann, dann weichen vermutlich eine große Mehrheit dorthin aus und verändern eben die Mehrheit auch ohne Mehrheitswahlrecht.

    Mehrheitswahlrecht hätte auch zur Folge gehabt, daß die früher staatstragenden Parteien als regierungsfähige Alternativen geblieben wären. Sie haben aber koalitionär nicht nur Österreich abgeschafft, sondern auch sich selbst (Gott sei Dank oder leider, die Zukunft wird es zeigen).

    Persölichkeiten werden immer gewählt, sofern sie populär sind, attraktiv wirken und eine (annehmbare) Botschaft bringen können.

    Welche Botschaft kann eine Persönlichkeit heute bringen ? 'Leutln, wir müssen den Gürtel enger schnallen, wir müssen in 3 (!!) Generationen (= 60 Jahre !!) unsere Schulden los werden, wir müssen sparen, ihr müsst wieder selbst die Verantwortung übernehmen, ...' Klingt nicht sehr attraktiv für unser abhängig gewordenes Schmarotzervolk, auch nicht sehr zukunftsträchtig und ist leider UNVERMEIDBAR !!!

    Direkte Demokratie muß Österreich erst lernen. Wir stehen da, wie der Ochs vorm neuen Tor, wir sind nicht wirklich fähig direkte Demaokratie auszuführen, wir müssen das erst lernen. Darum möchte ich auf laufende Aktivitäten hinweisen, wie Austritt aus der EU, liegt bereits in allen Gemeinden und Magistraten auf, Verwaltungsreform, sei darauf hingewiesen in diesem Forum schon mehrmals angekündigt und hat hoffentlich schon bald die 10 000-er Marke erreicht, etc.

    Auch die Politik muß die direkte Demokratie beachten, nicht etwa ein Volksbegehren links liegen lassen und abschmettern, etc. Da ist einmal anzusetzen, da ist die Politbonzokratie zum Volkswillen zu verpflichten, wenn so ein Volksbegehren von einer halben Million unterschrieben wird und man kann da noch etwa 100% an Sympathisanten hinzufügen, mit denen man kalkulieren kann, auch wenn sie ein Volksbegehren nicht unterschrieben haben.

    Auch das Volk, das direkte Demokratie ausüben will, muß lernen, wesentliche und wichtige Forderungen herauszufiltern und von den unwesentlichen und unwichtigen zu trennen, und nur für Wesentliches Volksbegehren zu starten. Das Volk muß lernen, ehrlich und ernst eine Meinung zu bilden und ehrlich und ernst diese zu vertreten und sich an Aktionen beteiligen und nicht faul herumlungern und jammern und sich erhalten lassen von der 'Politik'. Selbst mitgestalten, das wäre gefragt.

    Das Mittel der Volksabstimmung wurde von der österreichischen Politik mit Füssen getreten (Beispiel Lissabon Vertrag und alle zugehörigen Verfassungsänderungen). Das sitzt tief und ich nenne das Volksverrat.

    Also stelle ich die Fragen:
    Haben wir denn nicht ohnehin alle diese direkt demokratischen Mittel ?
    Wer hat die Gesetze gebrochen und diese direkt demokratischen Mittel verweigert ?
    Wer tut das immer wieder ?

    Sind das bei uns nicht auch die Selbstbediener, die Parteien, die Österreich in die Schuldenschlucht gestürzt haben unter Verfassungsbruch, unter Gesetzesbruch ?

    Es ist Zeit für eine Wende, innerlich, mehr Selbstbestimmung, Eigenmeinung, Eigenverantwortung, mehr direkte Demokratie und äußerlich, Abschaffung der Schmarotzerparteipolitik und Wahl einer absoluten Wende, um das Politpack, den Selbstbedienungsladen endlich zu verjagen und den sozialen Frieden, leider nach 40 Jahren Schulden machen auf niedrigem Niveau, wieder herzustellen.

    Es geht nun tatsächlich um das Verjagen einer politischen Terrorkaste, namens SPÖVP.

  37. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    19. Januar 2011 17:55 - Die unpädagogischen Umwege um das Prinzip Selektion

    Für mich hat die Schule wichtige Funktionen.

    Objektive Informationsvermittlung und Wissenserarbeitung
    Integrations- und Gruppendynamik erlernen
    Erziehung
    Begleitender Praxiserwerb (alles muß man angreifen können, nicht nur theoretisch vermitteln)

    Diese werden alle verwässert und nicht wirklich angegangen, wie wir das 1960 noch tadellos konnten.

    u.s.w.

    Da steht die SPÖ und beklagt, daß man nicht das Hochschuldiplom an der Wiege schon verleihen kann mit dem Parteibuch der Eltern. Sie beklagt, daß bildungsferne Schichten einfach partout nicht lernen wollen (sonst würden sie so nicht heißen), soll es eben geben und sehr zahlreich, auch wenn die SPÖ noch so einen 'Grüntango' aufführt. Sagst einmal, schämts Ihr Euch gar nicht für den Blödsinn, den Ihr da verzapfts ?

    Da steht die ÖVP und 'rettet' das Gymnasium, na ein 'Riesenerfolg' und was für einer noch dazu. Es wäre nötig die Schulvielfalt zu erhalten. Sie glauben, wenn man da irgendwas 'kompromissfähiges' (sprich die Hose herunterlässt und noch was draufgibt) vorlegt, damit einen Staat zu machen. Legen Sie die Argumente hin und stellen Sie das unehrliche Getue der SPÖ bloß in aller Öffentlichkeit !

    Für die Grünen zählt ohnehin nur der Kommunismus und das gemeinsame 'Kirschenpflücken', 'Kerzerlaustragen', Faulenzen, Gendern. P.C., das Verhindern von Kindern und Familien oder sonstwas Unnötiges zum Quadrat. Für Euch ist Schule ja ohnehin bald abgschafft, und der letzt Homo-Lesbie-Tans&Bi wird mangels Kindern aussterben. Eure Sonder-Menschenrechte von MRG könnts Euch auf den Hut stecken, egal, wo ich hinkomme, überall sonstwo in der Welt kennt man genau 2 Rechte, das Recht auf Leben und Freiheit und das Recht auf Eigentum. Andere Rechte sind unerfüllbar, wenns Ihr das noch nicht geschnallt habts.

    Die FPÖ hat man da ausgeschlossen, auch, wenn sie sich selber nicht zu Wort gemeldet haben mit einem eigenen Konzept mit einer eigenen Meinung zum Thema.

    Ich bin sehr neugierig, was das noch werden soll mit diesen Leuten in der Politik und vor allem mit den Menschen hier und unseren Kindern.

  38. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    17. Januar 2011 17:01 - Das Heer wieder mal als Wahlkampfschlager

    Man kann ueber alles reden und diskutieren.

    So auch uebers Heer.

    Was ich dabei fuer das Wichtigste halte, waere eine objektive Sicherheitsanalyse und eine objektive Verteidigungsbereitschaft (Einsatzbereitschaft) und eine Bedarfsanalyse.

    Danach kann man Varianten diskutieren, gratis wird keine sein und auch nicht diskussionsfrrei.

    Man kann aber auf all das verzichten und das lediglich zu einem Ablenkmanoever, zu einem Wahlkampfthema machen oder abwerten.

    Diejenige Partei in Oesterreich halte ich fuer serioes, die es ernstlich und objektiv angeht, was eine Reform des Heeres bedeuten wuerde und auch korrekt und transparent ermittelte Ziffern dahinterstellt.

    Alles andere ist nur politisches Geplauder, Opportunismus und Ablenkung von der groessten Schuldenpleite aller Zeiten und der feigen Verweigerung der Arbeit an den notwendigen sonstigen Reformen, wie Gestz, Verwaltung, Foederalismus, Privilegienabbau, etc. etc.

  39. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    15. Januar 2011 11:20 - Fußnote 160: Faymann reist, das kann nur lehrreich sein

    Die Berater des Herrn Faymann irren.

    Sie irren darin, daß Konsum auf Schulden die Wirtschaft langfristig ankurbelt.
    Sie irren darin, daß Schulden außer für wirkliche gewinnbringende Investitionen nicht gemacht werden dürfen. Sie irren, wenn sie mit Steuererhöhungen mehr Transferleistungen einfrodern. etc., etc.

    Warum raten sie nicht die erfolgreichen Wege ?

    Gestzesreform und -vereinfachung
    Verwaltungsreform und -reduktion
    Föderalismusreform und -reduktion
    Privilegienabbau total
    Finanzdisziplin und ein Auskommen mit dem Steueraufkommen

    Nein, die Faymann/Pröll-Regierung weicht allen harten Brocken aus und fällt lieber über die SWehrlosen her und quietsch sie aus, bzw. spart an ihnen, anstatt endlich die heißen Eisen anzugreifen und das Nulldefizit anzusagen.

    Diese, als schlechteste Regierung aller Zeiten mit dem schlechtesten Bundeskanzler aller Zeiten (auch mit dem schlechtesten Bundespräsidenten aller Zeiten) in die Annalen eingehnden Fakten werden am Ende der Legislaturperiode den höchsten Schuldenzuwachs an Staatsschulden eingefahren haben für uns Österreicher, eigentlich gegen uns.

  40. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    12. Januar 2011 20:24 - Fußnote 159: Die Operetten-Armee

    Die Totengräber des Heeres.
    Die Totengräber der Neutralität.
    Dir Totengräber Österreichs.

    Seit etwa 1970 wird an der Zerstörung des Heeres gearbeitet. Das Budget wurde verkleinert, der Zivildienst wurde eingeführt, die Wehrdienstzeit wurde verkürzt, jetzt sind die Pomphineberer Fischer, Faymann und Darabos, bereits dran, die am Grab des österreichischen Bundesheeres das Handerl für ein Schauferl Erde aufhalten.

    Mit der Abschaffung des Heeres wird auch die Neutralität aufgegeben.

    Ginge es nach der SPÖ, dann gäbe es Österreich ja auch nicht mehr.

    Was meint denn da die ÖVP dazu ?

    Brauchen die auch nur die Militärmusik und die Kasernenstandorte ?

    Was glauben Sie, meine Damen und Herren Politiker, was wird denn der Grund sein, warum die Schweiz ein gut gepflegtes Milizheer aufrecht erhält ?

    Wir verleugnen uns selbst und wissen vor lauter Spaßgesellschaft nicht mehr, was wir noch alles anstellen sollen in unserer Blödheit. Außerdem lenkt das ja von den wahren Gründen der kommenden Zerstörungen durch Wirtschaftszusammenbruch, durch Inflation und deren Auswirkungen natürlich ab, so eine Heeresdebatte.

    Seit 1970 etwa, so lange ich mich erinnern kann, haben die Roten in Österreich das Heer reformiert, zu Tode reformiert und prominente Namen saßen in den Kommisionen, Zilk z.B., alle hatten das Ziel die Abschaffung des Heeres. Das Ziel scheint bald erreicht. Ein Berufsheer können wir uns nicht leisten.

    Na, wenn halt dann unsere 'Landesväter' mit der Militärmusik das Auslangen finden und im Katastrophenfall halt selbst Hand anlegen oder fremde Heere zu Hilfe rufen, dann macht's nur weiter so !

    Zur Erinnerung, die FPÖ wären die einzigen, die das Heer nicht abschaffen wollten, sondern die noch was am Hut mit Heimat und deren Verteidigung hätten.

    Die SPÖ verspricht ja den Weltfrieden, wenn erst einmal der Kommunismus durchgängig gegriffen hat. In der Sowjetunion hat er durchgängig gegriffen und Millionen Tote gefordert, dort war enorm viel militärischer Einsatz und ist auch heute noch dort.

    Nein, wir schaffen es ja nicht ab, unser Heer, wir tun es ja nur verändern, reformieren, verändern auf ein Sozialjahr, ein Jahr, von dem man dem Militär ein halbes bereits genommen hat. Plötzlich geht sich auch ein Jahr aus ? Für die Carits halt.

    Irgendwo paßt das nicht zusammen, oder ?

    Ich erinnere mich an das Foto im Profil Februar oder März 2010, Faymann und Darabos bei der Truppe mit Sparparolen und die Truppe ohne Waffen, nur mit Spaten ausgerüstet.

    Mir scheint, jetzt kommt er, der ewige Friede ...

  41. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    30. Januar 2011 14:51 - Schreibtischtäter

    Täter sind sie.

    Sie wissen das und tun es trotzdem. Das Gewissen haben sie abgegeben in der Garderobe, solange es die noch gibt.

  42. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    19. Januar 2011 17:59 - Fußnote 162: Wo kein Geld, da eine Bank

    @ 'Dann sind die Täter schon längst über die Berge'.

    Wären sie schon über den Bergen, dann hätten wir Ruhe vor all diesen Sorten von (Übel)Tätern, die wir weder gerufen haben noch brauchen.

  43. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    17. Januar 2011 16:46 - Der invalide Gewalttäter

    Lauter Invalide.

    Angefangen von den invaliden Politikern, die auch nichts arbeiten muessen und noch mehr als eine FRuehpension fuer Otto Normalverbraucher bekommen, bis hin zu den Schamarotzern unter allen moeglichen und unmoeglichen Titeln.

    Irgend ein Medium, glaube es war die Presse, die ich im Flieger der Lufthansa gelesen habe, hat etwas von 25 000 solchen jungen "Penionisten" unter 30 geschrieben, die die Pension immer auf 2 Jahre erhalten oder auch auf Dauer zugesprochen bekommen.

    Um sich um die Arbeit zu druecken, ist einer bestimmten Sorte von Oesterreichern wohl alles recht und billig, zur Not auch Invaliditaet, Krankheit, ob wirklich oder nicht, etc.

    Um sich vor der Verantwortung zu druecken, hat unsere REgierung schon 2 Jahre nichts gearbeitet.

    Leuter Privilegierte und Invalide, was soll mit solchen Schamrotzern aus Oesterreich werden ?

  44. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    11. Januar 2011 09:50 - Alltagsgeschichten aus einem verkommenden Land

    I Objektivitätg wäre gefragt.
    II Wer eine politische Forderung stellt kann sich nachher nicht verkriechen.
    III Typisch Österreich, halbe Lösungen doppelte Preise.
    IV Bürokratie, beamtliche Beschaulichkeit und unendliche Wartezeiten bringen die Sache nicht weiter.

  45. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    01. Januar 2011 15:27 - Das fängt ja wirklich gut an

    Prosit 2010 !

    Erkenntnisse zum Schulwesen sind erfreulich für mich zu hören. Das lässt hoffen, daß wir uns wieder in eine positive Richtung zumindest im Schulsystem bewegen. Es wurde in den letzten 40 Jahren dort viel verdorben, versuchen wir gemeinsam, es wieder auf positiv zu drehen.

    Klar, daß die Schweizer solchen Scheinehen und sonstigen Schlitzohrigkeiten zum Mißbrauch von Asyslrechten, etc. mit effizienten Maßnahmen begegnen, und uns da ein gutes Beispiel geben, wie es gehen könnte, die Situation in den Griff zu bekommen.

    Genau so unsgeschickt, wie Frau Marek gesagt hat, daß sie Frau Vizebürgermeister mit Rot werden will, genauso ungeschickt ist es, zu sagen, sie werde mit Blau zusammengehen, wohl weil sie sicher zu recht spekuliert, daß Blau stärker wird als beim letzten Mal. Ich kann ihr nur raten, sie soll das verstaubte Parteiprogramm und -personal der Wiener ÖVP überarbeiten und hart arbeiten an den realistischen Angeboten, die sie beim nächsten Mal den Wählern machen kann und auch daran, alles, was die Stadtregierung schlecht macht, zu kritisieren und dazu zu sagen, wie man es hätte besser machen können. Ohne harte Arbeit wird sie die Wiener ÖVP nicht zum Leben erwecken können und auch nicht zu einer Linie finden können. Gerade in Wien wird doch von Rot/Grün am meisten gesündigt. Frau Marek muß mit den Wählern reden und mit den Nichtwählern. Über Koalitionen kann man NACH einer Wahl reden, sollte sie sich doch jetzt endlich hinter die Ohren schreiben. Mit Festlegungen verbaut sie sich den Aktionsradius. Sie muß ihre eigene Linie finden.

    Generell wäre zu sagen, daß wir, je früher wir erkennen, daß wir selbst für alles verantwortlich sind, was wir tun und auch selbst alles erledigen müssen, desto eher wird es uns auch gelingen, die kommende schwerste Krise, die es wirtschaftlich hier jemals gegeben haben wird, zu meistern.

  46. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    29. Januar 2011 20:40 - Wie viel Dummheit und Bösartigkeit hält das Land aus?

    @ Nochmals Schmied

    Ich weiß nicht, ob die Teilnahme der Frau Bundesminister am Pisatest der 13-jährigen eine Verbesserung oder eine Verschlechterung des gesamten Pisa Ergebnisses für Österreich bedeuten würde.

  47. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    28. Januar 2011 10:26 - Die Justiz in allen Gassen

    Grasser & Konsorten.

    So ist es eben bei den 'Privilegierten', vor lauter Cash, verlieren sie die Übersicht und 'vergessen' auf die Steuer. Macht kein gutes Bild.

    Immerhin hat es der von den Linken 'geliebte' 'Karlheinzi' jetzt in die 'wirklichen Ränge' geschafft, er hat seine Steuer nachgemeldet und bezahlt. Immerhin bezahlt. 'Onkel Hannes' wird neidvoll auf ihn blicken, auf den 'Karlheinzi', der sich nur die Jacke 'leicht anpepatzt' hat. Ob die anderen Vorwürfe stimmen, wird die Justiz klären müssen, denn sonst würde wohl, wäre ich 'Karlheinzi', die eine oder andere Verleumdungsklage fällig werden. Der 'Onkel Hannes' aber bringt seinen 'Klecks am Hemd' nicht mehr heraus, der 'pickt'.

    Wenn wir nun diese 'österreichische Welt' betrachten, so muß man weit weg schauen, um sich von dieser Selbstbedienerwelt nicht ankotzen zu müssen. Mitleid habe ich mit keinem von denen, wohl wissend, daß nur ganz wenige überhaupt belangt werden zu ihren Lebzeiten.

    Es war Grasser eine von 2 Meldungen bei den Nachrichten von Radio Wien heute um 5 Uhr.

  48. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    26. Januar 2011 12:12 - Die Wiege der Direkten Demokratie - Die Gemeinde

    Danke, daß Sie den unbeholfenen Österreichern auf die direkt demokratischen Sprünge helfen wollen.

    Ich selbst bin auch ein Anhänger von starken Gemeinden und erlebe das immer wieder, wenn ich bei meinem Bruder in der Schweiz bin, etwa bei Picnics, bei Begrüßung von neuen Bürgern in der Gemeinde, etc. etc. und gleichzeitig wird dann auch gleich das Tagesthema abgestimmt oder diskutiert. Die Leute sind tatsächlich frei und nicht so enorm auf Parteien fixiert, wie das bei uns ist. Man muß aber dazu sagen, daß die Eigenverantwortlichkeit in der Schweiz wohl deutlich höher ist als in Österreich, wo von den Parteien regelrechte Abhängigkeitsstrukturen geschaffen wurden.

  49. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    21. Januar 2011 10:21 - SN-Kontroverse: War Kreisky der Beste?

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Für das Volk war Dr. Kreisky, oberflächlich gesehen, eine Lichtfigur und wird völlig zurecht als der international bekannteste Kanzler Österreichs bezeichnet. Auch wurde er für seinen Populismus mehrmals mehrheitlich gewählt.

    Ich stimme mit Ihnen auch überein, daß das Sprichwort gilt, 'Wo viel Licht, da auch viel Schatten'.

    Ich werde ihn aber nie vergessen, trotz der schweren Fehler, die er gemacht hat und die uns heute in eine ausweglose Situation gebracht haben. Aus damaliger Sicht hat die Sache natürlich noch nicht so gefährlich ausgesehen, wie sie konsequenter weise dann später für uns alle geworden ist, die Sache mit den Schulden.

    Es ist eben das Leben ein Kampf und wenn man da nur eine einzige Sekunde rastet und wegschaut, ist der Kampf verloren.

    @ Dr. Unterberger

    Sie haben treffsicher alle Schattenseiten der Ära Dr. Kreisky aufgezeigt, die wirklichen und echten Nazis, die er hofiert hat, und das Wirtschaftsdesaster samt dem dazu gehörigen Schulden machen sind es für mich.

    Rein gefühlsmäßig sehe ich persönlich Dr. Kreisky irgendwie in der Sonne stehend und habe seine Sonnenseiten in Erinnerung, seine populistischen Maßnahmen zur Wiederwahl und seine Siege, die er ausgekostet hat und seine Überlegenheit gegenüber dem Partei-Fußvolk, das ihn vergöttert hat und ihm und an ihn geglaubt hat.

    Heiratsbeihilfe war eine Kreisky'sche Transferleistung. die ich damals erhalten habe, 7500,- Schillinge, ich habe eine Ausländerin geheiratet. Daran erinnere ich mich. Auch daran, daß vor dieser Zeit die Kinderbeihilfe aufkam und dann kräftig erhöht wurde, dafür waren vorher die Steuern niedriger und mein Vater konnte 8 Kinder auch ohne Kinderbeihilfe erhalten. Ich erinnere mich, meine jüngste Schwester war die einzige, die von Geburt an Kinderbeihilfe erhielt.

    Das Schulden machen ist natürlich das Thema, das mich am meisten beunruhigt und vor allem die in der Politik und im Volk verwurzelte Menatlität dazu, das einfach so weiter zu machen ohne an irgendeine Zukunft zu denken. Angefangen mit excessiven Schulden machen hat wohl Dr. Kreisky. Seine Jünger haben das als bequemes 'Werkzeug' übernommen und entsprechend ausgeweitet.

    Nun sitzen wir in der Schuldenfalle und warten jeden Augenblick auf die Explosion der Wirtschaftsblase, der Schuldenblase, der Gesellschaftsblase ...

  50. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    20. Januar 2011 10:25 - Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen

    Ich kann dei Linken nicht verstehen.

    Diskriminierung von Homos, Bi, Trans, Lesben. Genügt es denn nicht, wenn diese Leute leben können, wie sie wollen, ja sogar sich eintragen lassen können ? Was tragen sie zur Zukunft der Gesellschaft bei ? Steuern zahlen sie, wie alle anderen auch.

    Als Gemeinschaft haben wir das Recht, Zukunftsträchtiges zu fördern aus Steuermitteln. Was soll da das Gelaber der Linken, das wäre 'ungerecht', Familien zu fördern ?

    Ich fühle mich auch ungerecht behandelt, weil ich Steuer zahle und die (meist) linke Schmarotzergesellschaft nicht. ich verlange auch Gerechtigkeit. Ich arbeite und das Gesindel verweigert die Arbeit sehr, sehr oft. Ich verlange Gerechtigkeit und die Aufhebung meiner Benachteiligungen.

    Das ganze, was diese beschriebenen Anträge in der deutschen Regierung da betrifft, ist völlig falsch und unehrlich.

  51. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    16. Januar 2011 15:29 - Der Anfang eines neuen Bürgerkriegs?

    Das beschriebene Attentat war eine Einzeltat eines Spinners, bzw. Durchgedrehten.

    Ich reihe es persoenlich ein unter die Kategorie wie den Mord an John Lennon in New York oder andere aehnliche Taten.

    Was keine Einzeltaten waren und den Zorn von Teilen des Volkes ausgedrueckt haben, waren z.B. die Aufstaende der Schwarzen in den USA in den 1960-er Jahren, die heute in das extreme Gegnteil gekippt wurden, naemlich als schuetzenswerte Minderheit und Quotenungerechtigkeit. Oder etwa der juengste Aufstand in Nordafrika, der zur Flucht eines Diktators gefuehrt hat, oder, wie hier im Artikel ausgefuehrt, die Gewaltakte in den 1930-er Jahren bei uns in Oesterreich.

    Es kann der Funke zu einem Volksaufstand umso leichter ueberspringen, je schwieriger die Lage des Volkes ist, je weniger es zu verlieren gibt. Das kann dann sofort passieren, wenn nun die Inflation greift, die Kreditwuerdigkeit des Staates, der sich ungerechtfertiger weise in das Leben der Buerger gedraengt hat, nicht mehr gegeben ist und dann drastisch und auf einmal alles zusammen gespart werden muss, was man 40 Jahre lang leichtfertig und grundlos ausgegeben hat auf Kredit ohne die Buerger zu fragen. Dann wird die wirkliche Krise erst ausbrechen und dann kann es ohne weiteres passieren, dass wir nordafrikanische Zustaende auch bei uns haben, weil naemlich der Staat "garantiert" fuer etwas, was er nicht garantieren kann, fuer die gesamte Sozialromantik naemlich, von der Mindestsicherung bis zur "sicheren" Pension, etc. und wehe, die Garantien werden gebrochen.

    Wozu kann ein Volksaufstand in Oeserreich fuehren ?

    Bei gegebenen Bedingungen, die sich binnen weniger Monate ergeben koennen, kann es gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Parteien geben, wie wir das schon in den 1930-er Jahren hatten, kann es gewaltsame Demonstrationen geben, wie in verschieden "Kerzerlpartien" der Gruenen schon angedeutet und trainiert, kommen, kann es zu Aufmaerschen des Mobs kommen, durch Bezahlung von Demonstrationen, etwa OEBB-Demos der Gewerkschaften, etc., die auch nicht immer friedlich sind und auch nicht waren. Fuer alles zusammen genuegt ein Funke, eine schwre Notsituation, die sehr wahrscheinlich ist und sehr bald kommen kann.

    Aber wozu kann er fuehren ?

    Zunaechst einmal ins Chaos, weil in solchen Situationen Emotion vor Vernunft und Wahrheit geht, die beide 40 Jahre lang ausgeschaltet waren und daher verkuemmert sind. Ich fuerchte es fuehrt zu Zerstoerung von Werten, der Gesellschaft, der Verteibung von Polikern, Beamten, Privilegierten und im schlimmsten Fall zur Ausrufung einer Diktatur. Je verzweifelter die Menschen werden, desto eher kommt das, was sie am wenigsten wollen. Dieses Szenario halte ich ohne weiteres fuer moeglich bei uns.

    Auch der Ansatz des Artikel, dass es mit mehr Not mit mehr Unterdrueckungsgefuehl, mit weniger Freiheit, mehr solche Spinner geben wird, hat sicher auch was Wahres. Etwa die Ermordung des Thronfolgers, die Ermordung der Kaiserin, etc. waren so ein Zwischending zwischen Einzelspinner und politischer Situation. Da wuerde ich auch den Kennedy-Mord einreihen.

    Je mehr also unsere Politik unsere Gesellschaft verschuldet, verdirbt durch P.C., Mainstream und andere Bloedheiten, die niemand wirklich braucht, je mehr "Menschenrechte" und Beschluesse des Europarates die Freiheit der Menschen bei uns einschraenken, desto eher koennen die so etwas foerdernden Politiker damit rechnen, dass sie dann auch dafuer die Verantwortung uebernehmen muessen, wenn sich die Menschen dann dagegen auflehnen.

    Verantwortung war jetzt etwa 40 Jahre lang egal, vielleicht kommt sie wieder in die Politik. Es waere dringendst an der Zeit.

  52. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    13. Januar 2011 09:51 - Rettet China die Europäer?

    @ 'Warum öffnen die ihre Brieftasche eigentlich nicht im eigenen Land?'

    Ich nehme an, weil sie mehr wissen als wir von außen einsehen können.

    Es scheint ja bei uns ähnlich zu sein. Außer den Staatsbetrieben investiert hier niemand mehr. Ich fürchte da sind sehr viele Faktoren, und es ist nicht das Triple A, das da zählt, eher das Volumen an Inflationsgeld, eher die hohen Lohn- und Lohnnebenkosten, eher die hohen Steuern, eher die Korruption, eher die Bürokratie, ich bin zwar kein Kaufmann und Wirtschaftsfachmann, kann mir aber gut vorstellen, daß es da noch einiges mehr gäbe, was man da anführen könnte.

    Zu den Schulden, gesellt sich halt nun auch die Landflucht und der Weg für die Politik zeigt auf die Chinesen, die man anschnorrt und anbettelt.

    40 Jahre extensiv Schulden machen rächt sich nun. Es ist mir klar, daß wir unser untätiges 'Leaderduo' nicht für die Schulden vor ihnen verantwortlich machen können, da zeichnen dafür die Granden von vorher bis zurück zu Kreisky und wir alle, die wir das zulassen (müssen laut Gesetz) und nur was dagegen tun können, wenn wir selbst Hand anlegen, weil Zurufe offenbar nicht funktionieren. Das 'Leaderduo' aber wird neben der Untätigkeit, außer Schulden machen natürlich, ganz sicher die österreichischen Staatsschulden um 50% hinaufgetrieben haben am Ende dieser Legislaturperiode, wenn sie jetzt aufhören dann um 25%.

    Die Chinesen werden hoffentlich vernünftig genug sein, uns nicht ganz kaputt zu machen, auch wenn sie selbst oft Bedenkliches liefern, Grundrechte der menschlichen Freiheit verletzen, wie wir das auch tun, ob sie auch gendern (gendern kann man ja fast nicht mehr sagen bei uns 'Multis' von Trans,Bi,Homo,...) oder unseren 'Mainstream' beachten, etc. da möchte ich mich nicht äußern, jedenfalls in der Schule sind sie besser als wir.

    Hätte unsere Regierung statt Anatoliern Chinesen ins Land geholt, ich glaube, das Steueraufkommen wäre dadurch gestiegen und nicht gefallen. Beim Anpassen haben die Chinesen kaum Probleme.

  53. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    23. Januar 2011 15:41 - Rettet die Schule?!

    Hoffentlich ist die Wahl von Strache die Antwort auf diese unfähigen Parteiapparatschiks, die schädlicher fürs Volk gar nicht mehr sein können. Vielleicht besinnen sie sich dann auf ihre Aufgaben und auf Österreichs Zukunft.

    An alle Schulköche und sonstigen unfähigen Parteisuppenköche !

    Schauts doch einmal nach, wie wir es 1960 geschafft haben, daß unser Schulwesen zu den besten gezählt hat !

    Da war nicht die Rede von Ballaststoff, wie Gendern, P.C., Lehrerterror, Parteimachos als Schuldirektoren, Homoaufklärung, etc., etc. Da hatten die Lehrer Erziehungsrechte und durften Disziplin einfordern, da haben die Schüler gelernt, wie man lernt und das dann auch gewusst und angewandt. Da war nie die Rede von Einspruch, juridischen Schulprozessen, etc., etc., auch nicht dei Rede von bevorzugten oder Benachteiligten, da waren alle Schüler gleich, entweder konnten sie den Stoff oder eben nicht.

    Die Fa. BASF hat für ihre Bewerbertest eine Fragenkomplex, den sie seit 1960 im Kern gleich belassen haben und belegen, daß von den Fragem, die damals zu 100% beantwortet wurden heute nur noch 37% dieses Niveau erreichen.

  54. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    21. Januar 2011 19:52 - Der kleine Lapsus

    Die Pharisäer, sie kamen schon in der Bibel vor.

    Auch dort lieferten sie kein gutes Bild, die Parisäer.

    Danke für Ihr Gedicht !

  55. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    10. Januar 2011 20:24 - Wo bitte geht's zum Kommunismus?

    Das Ziel findet genug Abnehmer, weil man Destruktives, wie Faulheit, Spaß, Schmarotzertum, etc. im Gepäck hat und fördert.

    Erst bis diese Meute wieder 'nahe am Ziel ist', sprich der Staat bankrott geht, dann wird es wohl wieder von vorne los gehen mit dem Verprassen, was andere verdient haben.

  56. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    05. Januar 2011 19:43 - Rückblick auf Rückblicke

    Weil der Bürger das Kleingedruckte nicht zu lesen bekommt, müsste nach dem Konsumentenschutzgesetz sofort Anzeige erstattet werden und der Verantwortlich zur Bestrafung vorgeführt werden.

    Danke für den leider richtigen Schnappschuß !

  57. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    04. Januar 2011 20:03 - Die Bürgerinitiative www.verwaltungsreform-jetzt.at

    Diese Aktion ist unterstützenswert und realistisch.

    Ich danke den Initiatoren für ihr Engagement für Österreich und schließe mich mit meiner Unterschrift an.

  58. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    02. Januar 2011 14:45 - Armer Westerwelle!

    Danke für den Beitrag !

    Aber Ägypten ist eben nicht Europa, dort haben die Männer zwar Bedeutung, aber soviel auch nicht, daß Selbstausrottung gestattet wäre, wie bei uns in Europa, wo man 'Homo' sein muß oder 'Lesbe' oder 'Bi' oder 'Trans', etc., wenn man was darstellen will in dieser in Selbstauflösung begriffenen 'Gender'-Gesellsellschaft, eigentlich 'Multi'-Gesellschaft, in der alles zählt nur nicht die Familie und die Kinder, die eigene Zukunft.

  59. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
     
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    31. Dezember 2010 12:30 - Was war wirklich wichtig?

    Danke für den Rückblick !

    Die gebildeten Inflationsblasen, die gebildeten Bürokrartieblasen, die Schuldenpolitik sind rein zufällig gerade an einem Ruhepunkt angekommen und werden viel früher platzen, als wir das erwarten. Es wird nicht mehr bis 2013 dauern.

    Die Politik hat sich überbetont und ruiniert damit die Wirtschaft, bzw. hat es schon unumkehrbar getan. Wir stehen vor der enormen Inflationsblase und zittern dem Platzen derselben entgegen.

    Zu den österreichischen Parteien und Regierungen wäre zu sagen:

    Wie wäre es denn, wenn man Minister qualifizieren läßt und dann vom Volk direkt wählen läßt und die dann im Amt belässt. Sozusagen Expertenministerien oder Expertenorganisationen bildet, die nicht bei jeder Nationalratswahl umgefärbt werden. Solche Kompetenzzentren können dann der Ruhepol in der Politlandschaft sein und auf Grund der gebildeten Kompetenzen und Erfahrungen die verschiedenen Regierungen beraten. Statt Experten in Regierungen zu rufen, kann man sie in Ministerien einsetzen.

    Wie wäre es mit Programmbindung der Parteien, wenn sie zu Wahlen antreten ? Da würden dann die Programme schon realistisch werden. Sanktionen zu Einhaltung können bei groben Verletzungen nur wieder Neuwahlen sein.

    Wie wäre es mit Kandidatenqualifikation, öffentliche Qualifikation, Vorwahl, etc., um endlich die Qualität zu heben und nicht jeden Apparatschik, der zu nichts imstande ist, dann auch noch in der Regierung mitschleppen zu müssen.

    Wäre das kein Ausblick zum Rückblick ?

    Die Migrationsblase ist zumindest, was Österreich, und da speziell Wien, betrifft, überbordet und wird immer unangenehmer, zumal auch noch die Justiz nicht konsequent die Gesetze an allen Bürgern in Österreich gleich exekutiert und eine Zweiklassenjustiz ausgeübt wird.

    Statt eine Bereicherung liefert die gegenwärtige Migrationspolitik eine Verarmung, eine Verdummung und eine, zumindest bei den Muslimen, Parallelwelt. Das muß vermieden werden. Getan wurde weder zu Rückführung noch zu Integration das, was man tun muß: Jeder Migrant ist willkommen, solange er arbeitet und seine Familie hier erhalten kann, tut er das nicht, ist er nicht willkommen. Jeder Migrant bereichert die Kultur, solange er die österreichischen Gesetze achtet, die österreichischen Einrichtungen bestimmungsgemäß nutzt und sich, zumindest im öffentlichen Leben anpasst an die österreichischen Gepflogenheiten und Deutsch spricht in öffentlichen Angelegenheiten.

    Da wurde auch 2010 schwer gesündigt vom Gutmenschentum und der Ausblick wäre wohl, endlich die Maßnahmen zu Integration und im Falle der Erfolglosigkeit der Integration die Rückführung zu betreiben. Wer 10 Jahre hier straffrei war, gearbeitet hat und sich selbst erhalten hat, dessen Familienmitglieder allesamt Deutsch sprechen, kann auch als österreichischer Staatsbürger aufgenommen werden, wenn er das will.

    Nachdem Österreich in der EU Mitglied ist, wäre von unserer Politik zu erwarten, daß sie dort Österreich vertritt und das ist nicht geschehen. Unsere Politik hat Österreich in der EU verleugnet. Unsere Politik hat das Volk umgangen, ausgeschlossen, desinformiert und manipuliert, bagatellisiert, etc.

    Das ganze war nur durch eine gewaltige Medienkorruption möglich und Printmedien, ORF, etc. sind überall, wo die Politik korrumpiert hat, ungenießbar geworden.

    Die Politik hat SICH UND DIE KLIENTEL BEDIENT auf Kosten des ehrlichen Volkes in Österreich.

    Wünschen wir uns für 2011 die Wahrheit und Transparenz, so schlimm sie dann auch sein mag.

    Das kleine Österreich wird die Welt nicht wirklich verbessern können und sollte auch nachdenken, bei welchen Organisationen wir Mitglied sein sollten und wo nicht. Jedenfalls sollten wir unserem Ruf oder unserer Berufung zu Neutralität mehr nachkommen als den Bestrebungen Österreich aufzulösen.

    Ich wünsche Österreich für 2011 einen deutlichen Ruck weg von der Parallelwelt der Politik samt Klientel hin zum Gesetz und zum Volk und zu Gerechtigkeit.


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