Militärische Rüstung zwischen Markt und Plan

Autor: Andreas Tögel

Zuckerbrot und Peitsche

Autor: Leo Dorner

Grooming Gangs: Warum die Linke Frauen zum Freiwild erklärt

Autor: Werner Reichel

Österreich gegen Argentinien – ein ungleiches Match

Autor: Andreas Tögel

Feindbild der Linken ist der Reichtum, nicht die Armut

Autor: Andreas Tögel

Die Rückkehr der Apokalypse

Autor: Silvio Pötschner

Weltpolitik vom Unfeinsten

Autor: Leo Dorner

Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf

Autor: Andreas Tögel

IPCC, die Hure der Politik

Autor: Gerhard Kirchner

Von Wölfen, Bären und Muslimen: Wie linker Realitätsverlust Europa zerstört

Autor: Werner Reichel

Alle Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (13 Euro pro Monat/130 pro Jahr) ist jederzeit beendbar und endet einfach durch Nichtzahlung. 

weiterlesen

Fußnote 444: Einer geht, die Schulden bleiben

Johannes Ditz verlässt die Hypo Alpe-Adria. Das ist sein gutes Recht.

Ein Rücktritt ist im Grund sogar die Pflicht eines Aufsichtsratspräsidenten, wenn er anderer Meinung als die Eigentümer ist, wenn er deren Vertrauen verliert. Diese haben ihn ja nicht einmal dann beigezogen, als sie untereinander und mit der EU über die Bank beraten haben. So weit so logisch. Das Problem ist, dass in Wahrheit auch die Eigentümer nicht gefragt werden. Denn Eigentümer sind eigentlich nicht die Politiker – die tun nur so –, sondern die Bürger und Steuerzahler. Wenn es nach diesen gegangen wäre, wäre die Hypo schon längst in Konkurs geschickt und zugesperrt worden; und eine Bad bank hätte alle Forderungen eintreiben müssen, welche die Hypo ringsum zu haben glaubt. Genau das schlägt auch Ditz vor – wenigstens für den jetzigen Zeitpunkt. Aber es wird heute genauso wenig wie damals dazu kommen. Denn dann müssten Kärnten, Bayern und/oder der Bund die Haftung für die Hypo-Schulden übernehmen. Das hätte sich ganz schlecht auf die öffentlichen Defizitzahlen ausgewirkt, besonders in Zeiten des Wahlkampfs. Freilich ist der Schaden eh schon da: Spätestens seit Werner Faymann wenig diskret und politisch dumm, aber wahrscheinlich realistisch die horrenden Summen genannt hat, die uns die Hypo noch kosten wird.

Kommentieren (leider nur für Abonnenten)
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print




© 2026 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung