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Europas Bürger erwachen

Lesezeit: 6:00

Jahrelang schien es, als ob Demonstrieren ein Privileg der Linken wäre. Eine einseitige Medienlandschaft hat diesen Eindruck noch verstärkt. Sie jubelte ein paar Dutzend Camper einer sogenannten Occupy-Bewegung zu einer relevanten Größe hoch. Sie behandelte die skurrilen Typen von Attac als ernsthafte Ökonomen. Sie berichtete über nichtlinke Kundgebungen hingegen nur dann, wenn man diesen einen extremistischen Anstrich geben konnte. Inzwischen aber haben sich die Dinge massiv geändert. Jetzt hat das konservative Erwachen eine Größenordnung erreicht, welche die Medien nicht mehr totschweigen können.

Bisheriger Höhepunkt des neuen bürgerlichen Erwachens in Europa sind die riesigen Kundgebungen in Frankreich gegen die Gleichstellung der Schwulenehe mit normalen Ehen und Familien durch die Linke. Diese ist ja heute so ausgelaugt, dass sie ausgerechnet durch die schwule Karte ihr geistiges wie sozial- und wirtschaftspolitisches Scheitern zu verdecken versucht. Dabei sind schwule Allianzen in den Vor-68er-Zeiten der Arbeiterbewegung völlig undenkbar gewesen.

Die heutigen Linksparteien begreifen nicht einmal, wie sehr diese Karte einer zweiten widerspricht, die sie noch aus dem Ärmel ziehen, nämlich der islamischen. Da ihnen ja die traditionellen Arbeitnehmer davonlaufen, versuchen die Linksparteien halt, auf die Zuwanderer zu setzen, die sie deshalb auch möglichst rasch stimmberechtigt machen wollen. Da jedoch diese Zuwanderer überwiegend aus dem islamischen Raum kommen, schadet den Linken ihre Schwulisierung mehr, als sie nützt. Denn im Islam werden Schwule überall verfolgt – sehr zum Unterschied von Europa, wo die Diskriminierung längst nur noch eine geschickte Propagandabehauptung der schwulen Wortführer ist. Ebenso wie diese beispielsweise die Aids-Erkrankungen raffiniert benutzt haben bis hin zur Veranstaltung von Bällen (während mir Bälle und Fahnen für – oder gegen – Lungenkrebs und Herzinfarkt nicht bekannt sind).

Frankreichs Bürger reagieren auch noch aus einem anderen Grund besonders sensibel: Frankreich ist nämlich – trotz all seiner seit langem angewachsenen und durch die jetzige Regierung noch dramatisch verschärften Probleme – ein sehr familienfreundliches Land. Es hat eine weit höhere Geburtenquote als etwa Österreich (und das nicht nur bei den Zuwanderern). In Frankreich werden Kinder auch nirgendwo als Störfaktor empfunden. Aber das ist schon wieder ein anderes Thema.

Mehr zum Thema gehört hingegen die Tatsache, dass Präsident Hollande bei Umfragen schon heute so unbeliebt ist wie noch nie ein französisches Staatsoberhaupt.

Offensichtlich wird der Protest des bürgerlichen Frankreichs gegen die Schwulen-Ehe keineswegs rasch verebben, auch wenn es nicht jede Woche über eine Million in die Straßen von Paris treiben wird. Wo immer rote und grüne Minister und Politiker jetzt auftreten, werden sie nun mit Jugendlichen und deren Protesten gegen die Schwulenpolitik der derzeitigen Mehrheit konfrontiert. Das ist für Linke eine ziemlich unangenehme Erfahrung, haben doch etwa die Sozialdemokraten umgekehrt in Deutschland CDU-Politiker jahrzehntelang bei Wahlkampfveranstaltungen zu stören versucht.

Ähnliche Massenkundgebungen aus dem selben Anlass hatte es schon davor in Spanien gegeben. Auch dort haben Kirche und konservative Parteien einen mächtigen Schulterschluss vorgenommen und die größten Massenkundgebungen der Geschichte veranstaltet. Freilich warten viele Spanier heute schon ungeduldig darauf, dass sich nach dem Machtwechsel in Madrid dieser Schulterschluss in konkreten Beschlüssen umsetzt.

Das Selbstbewusstsein der Katholiken hat in letzter Zeit auch durch den neuen Papst Auftrieb erfahren. Dieser verwendet gerade zum Thema Schwulenehe mehr als deutliche Worte (während das Gerede mancher „Experten“ etwa über Frauenpriesterinnen als mediale Blase längst wieder geplatzt ist).

Umso beschämender ist es freilich, dass sich die Kirche in Österreich derzeit nur als Wurmfortsatz der Linken präsentiert. Das zeigt sich bei jedem einzelnen politischen Auftritt des österreichischen und des Wiener Caritas-Chefs. Das zeigt sich an der erzbischöflichen Unterstützung für die Votivkirchenbesetzer. Das zeigt sich am Nichtstun gegen rebellische Linkspriester bei gleichzeitig scharfen Disziplinierungsmaßnahmen gegen ungeschickt formulierende konservative Kirchenmänner. Das zeigt sich am weitgehenden Desinteresse der österreichischen Amtskirche an allen Solidaritätskundgebungen für die verfolgten Christen (immerhin werden derzeit weit mehr Christen verfolgt und umgebracht als in den heroischen Zeiten der Katakomben).

Umso erstaunlicher sind die Signale anderswo. Auf vielen Gebieten, bei denen die Konservativen früher nur deprimiert geschwiegen hatten, sind sie nun mutiger geworden. So ist auch im laizistischen Berlin jetzt die Auszeichnung Daniel Cohn-Bendits mit einem linksliberalen Preis auf heftige Proteste gestoßen. Mit gutem Grund: Hat der grüne Vormann doch in einem Buch selbst von – vorsichtig ausgedrückt – erotischen Begegnungen mit Kindern geschwärmt. Gegen einen Grünen ging aber natürlich – natürlich? – bisher kein Staatsanwalt vor. Grüne werden vielmehr noch immer mit Preisen geziert.

Mit größerer Ambivalenz ist ein anderer Vorgang in Berlin zu bewerten. Da ist es zwar an sich sehr positiv, dass CDU/CSU und FDP im Bundestag den Vorstoß der Linken abgeschmettert haben, eine verpflichtende Frauenquote in Aufsichtsräten einzuführen. Die Mühe und die Not und die Begleitumstände, wie das geschehen ist, zeigen aber: In der CDU sind noch immer manche von linken Dummheiten erfasst, obwohl Angela Merkel seit ein paar Monaten angesichts nahender Wahlen verzweifelt wieder nach rechts schwimmt.

Ein CDU-Parteitag hatte die Quote zwar vor kurzem strikt abgelehnt. Dennoch hat ein parteiinternes Grüpplein jetzt durchgesetzt, dass sich die CDU-Fraktion zugleich mit der Ablehnung des linken Antrags ausdrücklich für die Androhung einer Quote ab 2020 ausspricht. Diese Gruppe wird von der Ministerin von der Leyen angeführt. Ihr ist es egal, was ein Parteitag sagt. Und ebenso, dass die Mehrheit der Deutschen strikt gegen die Quote ist.

Das ist bei Männern wie Frauen der Fall. Bei den Frauen sehen die einen die Aufsichtsrats-Debatte als absurdes Elitenthema; die anderen sehen, wie ihre Männer und Söhne jetzt schon allerorten diskriminiert werden, weil ja die Ausschreibungen schon überall im öffentlichen Bereich Frauen bevorzugen; und die Frauen, die längst interessante Karrieren machen, erkennen, dass sie nun als Quotenfrauen diskriminiert sind. Aber Frau von der Leyen ist halt bei linken Medien sehr beliebt; das war ihr oft wichtiger als die eigenen Wähler.

Wie das alles zusammenhängt? Nun jedenfalls insofern, als die schweigende Mehrheit in Europa immer weniger schweigt; als die Linke geistig überall in der Defensive ist; als nur jene Bürgerlichen, die sich so gern dem Zeitgeist anpassen, das noch nicht gemerkt haben; als Europa in Wahrheit mehr mit einem christlich-jüdischen Abendland und dessen traditionellen Werten als mit hektischen Schuldenmachereien zu tun hat; als immer mehr grundsätzlich konservative Menschen auf der Suche nach einer neuen geistigen Heimat sind; als viele in den einst so großen Parteien der rechten Mitte, aber auch manche Amtsträger der Kirche, noch immer nicht erkennen, wo ihre Gefolgschaft steht; und als viele von ihnen daher immer stärker von Orientierungslosigkeit gepackt werden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAi Weiwei
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 13:51

    Die Christen, die Bürgerlichen, die Wertkonservativen gehen in Frankreich auf die Straße und demonstrieren gegen die staatliche Anerkennung der "Homo-Ehe". Ich wünsche ihnen von Herzen alles Gute dabei. Würde ich dort leben würde ich mitdemonstrieren, in Paris zum Beispiel.

    Es ist dies auch eine typisch französische Art der Meinungskundmachung: Auf die Straße zu gehen.

    Das Traurige ist: je mehr Länder regierungsoffiziell die wahre Bedeutung der Ehe verwerfen desto mehr kommt die Gesellschaftsordnung auch bei uns in Österreich unter Druck.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 18:13

    A.U. schreibt:

    "Jahrelang schien es, als ob Demonstrieren ein Privileg der Linken wäre. Eine einseitige Medienlandschaft hat diesen Eindruck noch verstärkt...... Jetzt hat das konservative Erwachen eine Größenordnung erreicht, welche die Medien nicht mehr totschweigen können.

    Bisheriger Höhepunkt des neuen bürgerlichen Erwachens in Europa sind die riesigen Kundgebungen in Frankreich gegen die Gleichstellung der Schwulenehe mit normalen Ehen und Familien durch die Linke."

    ENDLICH, ENDLICH scheinen die Bürgerlichen aus ihrem Tiefschlaf zu erwachen; es ist auch allerhöchste Zeit! Daß "es" in Frankreich beginnt, ist sehr gut. Den Franzosen kann man nicht mit der Nazikeule drohen und sie auf diese erbärmliche, niederträchtige Weise ständig mundtot machen.

    Wir Österreicher haben nicht das Zeug dazu; bei uns stecken immer gleich die "Bedenkenträger" die Köpfe zusammen und fragen: Ja, derfen's denn dös?

    Nein, von uns, dem Alpenvölkchen, das sich's nur ja mit niemandem verscherzen will, von uns also kann dieses längst fällige "Erwachen" nicht ausgehen, wir sind lieber Trittbrettfahrer, haben aber auch letztendlich nicht die richtigen Leute, die auch bei Gegenwind bei der Stange blieben, wenn der Wind allzu stark von links blasen sollte.

    Also, den Franzosen ist jetzt der Kragen geplatzt: Sie wollen nicht, daß Schwulenpärchen "heiraten", womöglich gar mit kirchlichem Segen(!), sie wollen va nicht, daß homosexuelle Paare Kinder adoptieren können. Und sie haben ganz recht, wenn sie deshalb auf die Straße gehen!!! DAFÜR lohnt es sich wirklich, auf die Straße zu gehen! Wäre ich in F, ich ginge mit.

    Daß man in D sich endlich einmal aufzumucken traut, ist auch erfreulich:

    "So ist auch im laizistischen Berlin jetzt die Auszeichnung Daniel Cohn-Bendits mit einem linksliberalen Preis auf heftige Proteste gestoßen"

    Das ist aber auch höchste Zeit, daß dieses üble Charaktersch...n einmal an eine Grenze stößt! Wäre er nicht mit einer "Hülle" geboren, die ihn gegen alle Unannehmlichkeiten schützt, die ihm lebenslange Narrenfreiheit garantiert, er säße zurecht längst hinter Gittern! Aber für einen Daniel Cohn-Bendit gelten andere Regeln; punctum.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 17:44

    dazu bitte auch den Beitrag von Weihbischof Laun zu lesen!
    Ganz gravierend und empörend finde ich nach wie vor das Agieren des Wiener Erzbischofs nach der Pfarrgemeideratswahl in Stützenhofen!
    Da wurde ein schwuler gewählter Pfarrgemeinderat gegen die Intentionen des Ortspfarrers vom Erzbischof gehegt und gepflegt, wie es einem nicht gegen das 6. Gebot verstoßenden Pfarrgemeinderat nie und nimmer widerfahren würde...
    Wie deutlich wurde da die Doppelmoral der Amtskirche:
    Schuldlos Geschiedene, die eine neue glückliche Beziehung erfahren, werden lebenslänglich als in Sünde lebend durch den Ausschluss von den hl. Sakramenten geoutet.
    Verpartnerte Schwule hingegen beweisen die "Offenheit und Barmherzigkeit" der r.k. Kirche ...

    Spannend wird es werden, wenn einmal zehntausende Muslims - vielleicht sogar gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde ? - gegen homosexuelle "Ehen" und die ständige Überbetonung dieser kleinen Minderheit als normgebende Gesellschaftserscheinung demonstrieren.
    Homoparaden, Lifeball und Wienwerbung für homosexuelle Touristen ist sicherlich nicht ihr Ideal einer Gesellschaft, in die es sich lohnt, integriert zu werden!

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 15:37

    Europas Bürger erwachen---hoffentlich wird auch das Ausländer-Thema einmal zufriedenstellend gelöst!

    Wie kommt es, daß ein Presse-Journalist, Köksal Baltaci, einen illegalen Türken, dessen Asylansuchen abgelehnt worden ist, decken kann? Duldet man in der "Presse"-Redaktion solche Leute, die offensichtlich gegen das Gesetz verstoßen?

    http://www.unzensuriert.at/content/0012492-Presse-Redakteur-sch-tzt-illegalen-Asylbetr-ger

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 16:51

    Hoffen wir, dass schön langsam Vernunft einkehrt.

    Es ist schlimm genug, vor welche Situation die Menschen durch die Linken und Grünen gestellt wurden, soll es doch nun endlich gestoppt werden, dieses verderbliche und verdorbene Linksgetue mit ihrer totalen, sündteuren Unnötigkeit.

    Bloß bei uns dauert halt alles ein 'bisserl länger', bis die Linkskonservativen die Kurve zu kratzen beginnen.

    Stronach kam ja auch nur, um diese linke ÖVP aufzuwecken, denn, wie alle hier, sieht auch er das Problem, das ihn zwar persönlich nicht, aber seine Firmen und Leute sehr wohl berührt. Ich rechne ihm das hoch an.

    Allerdings möchte ich auch an die Tugenden erinnern, denn auch bei den Linken gibt es Normale und Pflichtbewusste und Ehrliche, die man ruhig auch als Bürgerliche brauchen könnte.

    Ich möchte auch daran erinnern, dass man endlich zu 'Österreich zuerst' (C FPÖ) zurückkehren müsste in zweifacher Hinsicht, zuerst einmal mit Immigrantenpolitik und zum zweiten, sozusagen 'intern', Österreich vor Klientel. Dazu möchte ich den Menschen, die die Parteibuchwirtschaft ausnützen und betreiben, sagen, das endlich zu lassen, der Schaden ist groß genug, mögen sie sich lieber mit den Lösungen befassen und diese ehrlich und offen diskutieren.

    Beenden wir das Grüngetue und bauen wir das Schiefergas ab, damit die Energiekosten zumindest nicht steigen, machen wir das Sinnvolle und Machbare und hören wir auf, links zu träumen, packen wir die verbliebene Arbeit und machen wir was draus, sehen wir zu, dass Österreich wieder attraktiv wird, werfen wir den Ballast ab, zur Not auch die EU, machen wir nichts mehr gegen die Österreicher.

    Ja, es gibt genug zu tun beim 'Aufräumen der (linken) Party', sicher einige Legislaturperioden lang, wenn wir es überhaupt noch schaffen können.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 16:05

    Und die politisch korrekten Gutmenschen, als Transporteure dieser Ideologien, haben jetzt schon Generationen mit all diesem abstossendem Schwachsinn indoktriniert. Die strammen linxlinken Journalisten nicht zu vergessen! Übrigens bin ich heute auf ein schönes Zitat gestossen:

    Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.

    John Swinton, (1829 - 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

    Aber Gutmenschen sind keine "guten Menschen", es sind Moraltyrannen, die nur ihre Weltanschauung gelten lassen und Leute anderer Meinung taxfrei als unmenschlich, menschenverachtend, faschistisch, xenophob, inhuman, rassistisch usw. bezeichnen. Keine Gender-Trottelei kann ihnen zu blöd sein.

    Gutmenschen sind "Besorgte", die behaupten, dass wir in Ö. Zustände wie im '38er Jahr haben aber die Besorgnis ihrer Mitbürger über die Probleme mit integrationsunwilligen Migranten als lächerliche Angstfantasien verlachen.

    Der Gutmensch fühlt sich aufgrund eingebildeter höherer moralischer Einsichten und Lebensweise über andere Menschen erhaben. Gutmenschen halten sich für die einzig anständigen Menschen und sind sehr leicht dabei, andere Menschen, die nicht ganz ihrem moralischen und politischen Ideal entsprechen, als unmenschlich zu diffamieren. Gutmenschen sind Moralisierer, peinlich genau in jeder Äußerung und Träger der Political correctness. Ihr Maß an moralischer Gutheit und politischer Korrektheit erwarten sie auch von anderen. Charakteristisch für Gutmenschen ist die Betroffenheitsmiene und die Nazikeule. Gutmenschen sind ängstlich bedacht, auf "der richtigen Seite" zu stehen. Sie wollen das "gute Gewissen" der Nation sein. Besonders in Deutschland fühlen sie sich berufen, an die "Kollektivschuld der Deutschen" aus der Hitler-Zeit zu erinnern. Mit ihrer vorwurfsvoll moralischen Argumentation übergehen sie sachliche Einwände und legen ihr Hauptaugenmerk auf eine naive Einteilung der Welt in Gut und Böse.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 22:08

    Auch die Österreicher erwachen und lassen sich nicht von abgehalfterten Politiker für fehlgeleitete direkte Demokratie mißbrauchen und das ist gut so.

    http://orf.at/#/stories/2178309/

    Die schlechtesten Ergebnisse, trotz massiver Werbeunterstützung unseres "Rotfunks". BRAVO!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJohann Glaser Partner Homepage
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2013 16:26

    Wenn in Frankreich eine Million Franzosen auf die Straße gehen, um _gegen_ die Homo-"Ehe" zu demonstrieren, entspricht das 1,55% der Bevölkerung (64.667.000 Einwohner lt. Wikipedia).

    Das ist fast das doppelte von dem, was das Nudlsieb zusammengebracht hat! Die Demonstranten sind persönlich anwesend, über einen mehrstündigen Zeitraum, bei Finsternis und Kälte, aus einem viel kleineren Einzugsgebiet, noch dazu aus traditionell eher kirchenfernen Stadtbürgern von Paris, einem viel stärker atheistisch geprägten Land Frankreich, und völlig ohne mediale Unterstützung.

    Das zeigt ganz eindeutig, welche Meinung stärker vertreten ist.


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  1. Bantet (kein Partner)
  2. Moises (kein Partner)
    19. Januar 2015 09:54

    Supsirring to think of something like that

  3. Anti-Linker (kein Partner)
    27. April 2013 09:36

    Russland will Homo-Paaren in Frankreich keine Waisen überlassen
    http://dolomitengeistblog.wordpress.com/2013/04/24/ethik-und-moralcdu-beim-schwulen-street-day-ausgeladen/
    Kremlchef Wladimir Putin will homosexuellen Paaren in
    Frankreich die mögliche Adoption russischer Waisen verbieten.

    Russland erwarte eine „Wertschätzung seiner kulturellen Traditionen,
    ethischen, gesetzlichen und moralischen Normen“, betonte Putin.

    Müsste dringend auch auf die verschwulte Ferkelrepublick ausgedehnt werden,
    die können ja von Lesben sich Kinder austragen lassen, wie in diesem Falle
    des FDP -Politkers

    Solche Vorbilder braucht Europa:-)
    Pfui-Pfui-Pfui, das Kind tut mir echt Leid, Gott wird diese Familie noch strafen, Sodom Und Gomorra
    wurde schon immer von der Natur bestraft!

  4. Berg Bauer (kein Partner)
  5. Käsebrot (kein Partner)
    24. April 2013 14:48

    Na da hat Unterbeger ja einen interessanten Argumentationsweg beschritten. Weil die Moslems Schwule tendentiell nicht so mögen sollte die SPÖ also lieber Schwulenfeindlich sein oder so ähnlich. Naja. Vielleicht stellt ja der Faymann den Unterberger mal als Parteistrategen ein.
    Vernünftige Argumente gegen Schwulenehe und Adoption sucht man nach wie vor vergebens, aber Hauptsache die angeblich Konservativen gehen auf die Straße und werfen inzwischen sogar Steine. Da muss ich durchaus zustimmen, das ist eine interessante Wendung.
    Während früher so manche linke Demonstration sinnlos, gewaltbereit und argumentationsfrei dagegen war, haben wir jetzt endlich Konservative die auch auf den Zug aufspringen.

    Hier gibt es diverse Poster die bei jedem linken Schmarrn (Farbbeute, Spucken...) Zeter und Mordio schreien, bei den Auswüchsen der Anti-Homo Demos jetzt begeistert jubeln. Von "den Linken" hat man immer Distanzierungen verlangt, selbst distanziert man sich aber von gar nichts. Die übliche Doppelmoral hier.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. April 2013 16:22

      Von einem "halben Hahn" (Käsebrötchen, Rheinland) kann man keine ganzen Gedanken verlangen.
      Was sollte es für "vernünftige Argumente" für eine Schwulenehe bzw. -Adoption geben? (es geht hier um ein kollektives Wohlbefinden und nicht um die Befindlichkeit einer zahlenmäßig marginalen, aber umso lauter = marktschreierisch agierenden Gruppe, die nicht mehr sind als eine Laune der Natur)

      Und wenn ein 'Vertriebsbeauftragter in Sachen Politik' (die Überzeugung dürfte Häupl mit seinem von ihm zitierten "Damaskuserlebnis" hinsichtlich seiner Zugehörigkeit zur schlagenden Pennalie "Rugia zu Krems" abhanden gekommen sein) die "Firma" wechselt, dann tut er das um erfolgreich zu sein und nicht aus einer halbesoterischen Berufung heraus. Die Muselmänner im Lande sind nun einmal zahlenmäßig den Schwulen beider Geschlechter schwer überlegen, so gesehen sind Überlegungen hinsichtlich des Gewinnes von "politischen Marktanteilen", wie sie A. U. hier dargestellt hat, durchaus nicht abwegig.

    • Schabeltierfresser (kein Partner)
      24. April 2013 17:18

      Konservativ ist relativ, bevor die Ehe erfunden wurde, waren die Konservativen ja bekanntlich Fürsprecher der Promiskuität. ;)

      Da gibt's doch diese Red von FA Hayek, wo er so ähnlich erklärt, warum er kein Konservativer ist?

  6. Erich (kein Partner)
    23. April 2013 19:57

    Nur mehr "kopfschüttel"

    Bieber-Fans konvertieren für Konzert-Tickets zum Islam

    Für Konzert-Tickets von Popstar Justin Bieber konvertieren seine jungen weiblichen Fans sogar zum Islam. Das zeigte eine Comedy-Sendung in Norwegen. Darin konnten sich „Beliebers“ die begehrten Tickets mit einem Glaubensbekenntnis auf Arabisch sichern.

    Der Gewinn war demnach an eine Bedingung geknüpft: Die Teenager mussten sich abschminken, ein schwarzes Kopftuch tragen und etwas vorlesen, das ein islamisches Glaubensbekenntnis sein sollte, berichtet das Blatt. Außerdem sollten sie einen arabischen Text laut vorlesen, der übersetzt lautete: „Justin Bieber ist unrein und vermutlich schwul“.

    http://www.focus.de/panorama/welt/norwegische-tv-show-bieber-fans-konvertieren-fuer-konzert-tickets-zum-islam_aid_968803.html

  7. cmh (kein Partner)
    23. April 2013 18:50

    Ich bin zufällig wieder darauf gestoßen:

    Die Goten wurden vom römischen Kaiser eingeladen (!!!), sich auf Reichsgebiet niederzulassen.

    Anscheinend gab es genug Platz und die Reichsbehörden dachten wohl, die Goten würden ihnen die Pensionen zahlen.

    Vergessen wir doch endlich Faschismus und Holokaust und ziehen wir doch endlich die Lehren aus der GEschichte. Diese werden sich allerdings nicht auf die einfache Gleichung Braun = Böse beschränken. Die Geschichte drängt ihre Lehren ja niemandem auf, man muss sie schon intelligent befragen.

    • AGLT (kein Partner)
      23. April 2013 19:27

      Vollkommene Zustimmung. Nur: mit den Goten ist kein Geld zu machen. Und mit den Nachfahren der Römer schon gar nicht :-). Abgesehen davon, gibt es nicht nur deswegen nur mehr "ein" wichtiges historisches Ereignis.

  8. Johann Glaser (kein Partner)
    23. April 2013 16:26

    Wenn in Frankreich eine Million Franzosen auf die Straße gehen, um _gegen_ die Homo-"Ehe" zu demonstrieren, entspricht das 1,55% der Bevölkerung (64.667.000 Einwohner lt. Wikipedia).

    Das ist fast das doppelte von dem, was das Nudlsieb zusammengebracht hat! Die Demonstranten sind persönlich anwesend, über einen mehrstündigen Zeitraum, bei Finsternis und Kälte, aus einem viel kleineren Einzugsgebiet, noch dazu aus traditionell eher kirchenfernen Stadtbürgern von Paris, einem viel stärker atheistisch geprägten Land Frankreich, und völlig ohne mediale Unterstützung.

    Das zeigt ganz eindeutig, welche Meinung stärker vertreten ist.

  9. PP (kein Partner)
    23. April 2013 15:13

    Unterberger, Ihre Dummheit verursacht körperliche Schmerzen!!

    • panzerechse (kein Partner)
      23. April 2013 21:20

      Sch...liberaler Volltrottel. Hau dich in irgendeinen sch...liberalen Blog. Zu deinen sch...liberalen Haberern... Hierorts könnten deine körperlichen Schmerzen durch eine Pfählung ins Unermessliche gesteigert werden. Wenngleich dir dieser Vorgang anfangs ganz sicher sogar höchste Lust zu bereiten vermag.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      23. April 2013 21:22

      Danke für das Anschauungsmaterial für einen linxlinken Chaoten.

    • panzerechse (kein Partner)
      23. April 2013 21:40

      Brauchst eine aufs Maul du kleiner rechter Stricher?

    • panzerechse (kein Partner)
      23. April 2013 23:07

      Der kleine rechte Stricher ist eine Epigone. Ein Falscher mit Alk-Fahne. Sch...liberale haben keine eigene Identität. Sie müssen sich immer eine borgen. Daher wird ihnen auch immer das Fell über die Ohren gezogen.

    • jump (kein Partner)
      24. April 2013 09:34

      Laut Unterberger himself befinden wir uns hier ja im Blog mit den besten Umgangsformen ever....;-)

    • Trollwatsch (kein Partner)
      24. April 2013 16:06

      Brauch man sich bei Euch jetzt nicht mehr bedanken, wenn Ihr einen anschüttet?

      Und Bittebittebitte verrate mir doch doch den tieferen Sinn deines Postings.

      (Muss ich noch knicksen?)

  10. Torres (kein Partner)
    23. April 2013 14:56

    Man kann es ja drehen, wie man will; Tatsache ist jedenfalls, dass Hollande die Homoehe in seinem Wahlprogramm hatte, sie also seinen Wählern versprochen hat. Und das setzt er jetzt halt um. Immerhin, ein Politiker, der seine Wahlversprechen einhält - eher die Ausnahme. Daher sollten die Demonstranten nicht so empört tun: schließlich kann das für sie ja wohl keine so große Überraschung sein.

  11. Leopold (kein Partner)
    23. April 2013 14:51

    Ich verstehe überhaupt nicht mehr, was aus unserem schönen Land geworden ist. Früher, als wir aufgewachsen sind, gab es ja auch nicht so viele "Schwule", wo kommen die auf einmal alle her? Für solche Ausschweifungen hatten wir gar keine Zeit, da hieß es Anpacken, damit aus diesem Österreich wieder etwas wird.

    • Specht (kein Partner)
      24. April 2013 02:36

      Bei meinenen Kindern konnte ich die permanente Indoktrinierung mitverfolgen, es gab regelrechte Gewissenskonflikte wenn man den Umerziehungsversuchen durch die Schule und Medien widersprach. Mehr als vierzig Jahre schon dauern die links-grünen und roten Umerziehungsversuche schon an, jetzt erst finden die Bürger die Kraft zu widersprechen. Die einfache Formel alles rechts sei rückwärtsgewandt und faschistisch, nur linke Ideen brächten uns voran, wurde sogar von der ÖVP akzeptiert. Nun ist die ÖVP am Ende ihrer Weisheit und das rechte Lager zersplittert, die Linken dürfen sich freuen und weiterhin auf unverschämte Weise einen Brus, Mühl, Nitsch oder Cohn Bendit hofieren. Überall in Europa sind die Linken an der Macht, die Medien fast geschlossen links und die EU mutiert zur EUSSR. Welche Chancen haben die rechten Bürger eigentlich ihren Werten und Ideen Gehör zu verschaffen, wenn der Staat schon auf Kleinstkinder zugreifen will und Teenagern der Hedonismus als Ideal und die verblödenden Medien als Ethikersatz angeboten werden.

  12. cmh (kein Partner)
    23. April 2013 14:31

    Jeder hat schon einmal eine Situation erlebt, in der ein ganz besonders Schlauer sich als Verächter der Religion (zumeist weiss er darunter nur ein Wischiwaschi Christentum) oder als Schwulenversteher outet.

    Diesen Leuten ist über das Maul zu fahren!

    Dazu ist nur ein wenig Sachkenntnis erforderlich, die aber leicht zu erlangen ist sowei etwas Formulierungs- und Kampfeslust.

  13. cmh (kein Partner)
    23. April 2013 14:23

    Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass in etwa 100 Jahren der Grossmufti von Wien im ehemaligen Stephansdom voll Abscheu und Verachtung auf das Treiben in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts zurückblickt und vor allem die Homoehe als Grund dafür nennt, dass auch noch den letzten dieser schwulen Christen der Garaus gemacht werden muss.

  14. Eso-Policier (kein Partner)
    23. April 2013 14:21

    Die Franzosen, die gegen die "Homo-Ehe" demonstrieren, verdienen größte Bewunderung. Man soll Homosexuelle nicht diskriminieren. Aber es darf auch keine aggressiv homo-freundliche Politik geduldet werden. Unter den charakterlosen Menschen breitet sich Diabetes explosionsartig aus. Nicht-grüne Ökos und Patrioten setzen sich durch. Mehr dazu unter
    www.esopolice.wordpress.com

  15. f.m.
    23. April 2013 11:24

    Die Schwulen bringen die Linken in Schwulitäten!

    • Alfred E. Neumann
      23. April 2013 12:36

      Interessant doch auch, daß der Boston Attentäter Tsarnaev nach der Bombenlegung auf einer Schwulendemonstration war...

  16. Wafthrudnir
    23. April 2013 11:20

    So nett es von Hr. Dr. Unterberger schon immer war, hin und wieder einen Beitrag ganz den positiven Ereignissen zu widmen, damit man als Liberal-Konservativer nicht ganz in Depressionen versinkt, so ist das doch hier der erste wirklich erfreuliche Beitrag seit langem. Bis jetzt konnte er ja meist nur berichten, daß auch eine blinde Henne mal ein Korn gefunden hat, oder daß Linken einer ihrer Pläne ausnahmsweise gründlich misslungen ist.
    Sollte sich aber das, was er diesmal schildert, mehr sein als ein zufälliges Zusammentreffen von Einzelereignissen, so erleben wir vielleicht gerade mit, wie die Woge bricht. Es ist ja tatsächlich nur schwer vorstellbar, dass eine Ideologie wie die linke, die jeder empirischen wie rationalistischen Evidenz so deutlich widerspricht, sich für immer in den Köpfen der Menschen festsetzen sollte, mag sie sich auch noch so gut anfühlen und so sehr mit unermüdlicher Propaganda unterstützt werden. Ihren bisherigen Siegeszug hat sie wohl der Tatsache verdankt, daß die Jugend der 60er und 70er Jahre mit Hilfe ihrer linken Einstellung so trefflich DAGEGEN sein konnte. Vielleicht wird ihr Ende von der Tatsache eingeläutet, daß heute "jeder" links ist, und daß es daher diesmal die vernünftigen Argumente und Tatsachen sind, mit denen man trefflich provozieren kann.

  17. eudaimon
    22. April 2013 22:25

    Die Sozialisten bedienen den Mobb ( von intelligent bis blöd) indem sie

    sehr geschickt die Lasten und Pflichten sichtbar -aber viel zu oft -unsichtbar

    (Steuern u.Abgaben,Transferzahlungen,Politprivilegien,Ausbildungstandards,

    Löhne und Gehälter mit verdeckten Zusatzleistungen im politnahen Bereichen

    wie ORF ,Kunst und polit.Kulturbetrieb etc.etc..) mit einem enormen

    finanziellen Aufwand so umverteilen ,dass das Bruttonationaleinkommen

    zur Gänze der Mehrheitsbeschaffung dient und nicht dem Gemeinwohl !

    Zu dieser Chuzpe ist auch jegliche noch so widerliche Beschaffungspolitik

    als gezielte Provokation der europischen Werteskalen und demokratischen

    Usancen beispielgebend für die Linke skrupellose Migrationspolitik,Europa-

    u.Weltpolitik. Im Namen der Menschenrechte wird gezündelt,gelogen und

    betrogen im In.u.-Ausland (Stichworte:Arabischer Frühling,Ungarn,Zypern

    Griechenland,Kommunalkredit bis Salzburg)wie mans braucht - das

    kann nie mehr gut werden......für unser Östewrreich

  18. fokus
    22. April 2013 22:08

    Auch die Österreicher erwachen und lassen sich nicht von abgehalfterten Politiker für fehlgeleitete direkte Demokratie mißbrauchen und das ist gut so.

    http://orf.at/#/stories/2178309/

    Die schlechtesten Ergebnisse, trotz massiver Werbeunterstützung unseres "Rotfunks". BRAVO!

    • Undine
      22. April 2013 23:25

      @fokus

      ***!
      Und diese blamable Niederlage, obwohl im ORF ständig bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit so heftig gegen die Kirche gewettert wird! Aber vielleicht präsentierten die dieser ewigen widerlichen Kirchenhetze längst Überdrüssigen die Rechnung auf ihre Weise: Sie haben sich "verweigert". Recht so!

    • cmh (kein Partner)
      23. April 2013 14:26

      Wenn einer aus Jux und Tollerei auf seinem Führerscheinbild ein Nudelsieb als religiöse Kopfbedeckung tragen will, dann laufen auch die, die diesem nachlaufen in Gefahr, als Nudelsiebhirne angesehen zu werden.

  19. machmuss verschiebnix
    22. April 2013 19:33

    Demos der Konservativen wie in Frankreich sind in Österrreich undenkbar,
    weil die Österreichische Seele entweder der Gehirnwäsche nachgegeben hat, oder
    zu der Überzeugung gelangt ist - "mia wean dös nöd ändern kina" - und sich in
    die innere "Emigration" zurückgezogen hat .

    Bevor sich die Konservativen in Österreich bemerkbar machen, müssen sie noch
    viel mehr in die Enge getrieben werden, und dann werden sie ihrem Unmut auch
    nur Luft machen, wenn sie von Irgendjemandem dazu angestachelt, dazu "verführt"
    werden.

    Aber abgesehen davon, daß es weit und breit keinen "Volkstribun" gibt, der geringfügig
    härter als ein "Weichspüler" rüber kommt, würde derlei "Verführung" frühestens dann
    gelingen, wenn es den Leuten an elementaren Lebensgrundlagen mangelt - bis dahin
    werden aber noch einige Lenze ins Land ziehen.

    Die Linken behaupten zwar immer wieder, sie hätten verstanden, wie es zum
    "Überkochen des Volkszornes" kommt, warum heizen Sie dann den Steuerzahlern
    so kräftig ein und drücken von oben den Deckel drauf ? ? ?
    Einen Schmarrn haben diese Knalltüten verstanden - der Ösi frißt alles in sich hinein,
    und zwar solange bis es wieder mal einen "galaktischen Schepperer" macht.

    .

  20. Observer
    22. April 2013 18:35

    Eine Schwalbe garantiert noch keinen Sommer. Trotzdem: es ist höchste Zeit, dass auch die Frustrierten vom demokratischen Recht auf Demonstrationen und anderen Unmutsäusserungen Gebrauch machen.

  21. Undine
    22. April 2013 18:13

    A.U. schreibt:

    "Jahrelang schien es, als ob Demonstrieren ein Privileg der Linken wäre. Eine einseitige Medienlandschaft hat diesen Eindruck noch verstärkt...... Jetzt hat das konservative Erwachen eine Größenordnung erreicht, welche die Medien nicht mehr totschweigen können.

    Bisheriger Höhepunkt des neuen bürgerlichen Erwachens in Europa sind die riesigen Kundgebungen in Frankreich gegen die Gleichstellung der Schwulenehe mit normalen Ehen und Familien durch die Linke."

    ENDLICH, ENDLICH scheinen die Bürgerlichen aus ihrem Tiefschlaf zu erwachen; es ist auch allerhöchste Zeit! Daß "es" in Frankreich beginnt, ist sehr gut. Den Franzosen kann man nicht mit der Nazikeule drohen und sie auf diese erbärmliche, niederträchtige Weise ständig mundtot machen.

    Wir Österreicher haben nicht das Zeug dazu; bei uns stecken immer gleich die "Bedenkenträger" die Köpfe zusammen und fragen: Ja, derfen's denn dös?

    Nein, von uns, dem Alpenvölkchen, das sich's nur ja mit niemandem verscherzen will, von uns also kann dieses längst fällige "Erwachen" nicht ausgehen, wir sind lieber Trittbrettfahrer, haben aber auch letztendlich nicht die richtigen Leute, die auch bei Gegenwind bei der Stange blieben, wenn der Wind allzu stark von links blasen sollte.

    Also, den Franzosen ist jetzt der Kragen geplatzt: Sie wollen nicht, daß Schwulenpärchen "heiraten", womöglich gar mit kirchlichem Segen(!), sie wollen va nicht, daß homosexuelle Paare Kinder adoptieren können. Und sie haben ganz recht, wenn sie deshalb auf die Straße gehen!!! DAFÜR lohnt es sich wirklich, auf die Straße zu gehen! Wäre ich in F, ich ginge mit.

    Daß man in D sich endlich einmal aufzumucken traut, ist auch erfreulich:

    "So ist auch im laizistischen Berlin jetzt die Auszeichnung Daniel Cohn-Bendits mit einem linksliberalen Preis auf heftige Proteste gestoßen"

    Das ist aber auch höchste Zeit, daß dieses üble Charaktersch...n einmal an eine Grenze stößt! Wäre er nicht mit einer "Hülle" geboren, die ihn gegen alle Unannehmlichkeiten schützt, die ihm lebenslange Narrenfreiheit garantiert, er säße zurecht längst hinter Gittern! Aber für einen Daniel Cohn-Bendit gelten andere Regeln; punctum.

    • terbuan
      22. April 2013 18:18

      @Undine

      ".....wir haben letztendlich nicht die richtigen Leute...."

      Wie wahr, wie wahr, das ist leider eines unser größten Probleme!

    • Undine
      22. April 2013 18:26

      Nur zur "Illustration" noch die Wiedergabe eines Kommentars von @Der Turm:

      DerTurm

      20. April 2013 16:05
      Cohn-Bendit, ja toller Mensch!

      Pflasterstrand 1978 (Heft 21 Seite 42 Kapitel 7):

      "Letztes Jahr hat mich ein 6jähriges Genossenmädchen verführt. Es war eines der schönsten und sprachlosesten Erlebnisse die ich je hatte. Vielleicht war es so schön, weil es so sprachlos war...Es war das einzige Mal wo es mir nicht zu früh kam. Aber das war nicht wichtig in dem Moment, und es ist jetzt auch nicht wichtig, ein Traktat über das für und wider von Päderastie zu schreiben".

      Aber auch politisch - Heft 4 Seite 14ff:
      „Deutschland atmet auf. Deutschland triumphiert. Die Angst ist gestorben mit zusammen mit Baader. Auch mit Schleyer, denn kein Omelette ohne zerbrochene Eier. Ist vielleicht besser, daß er daran gestorben ist; Schleyer der gekidnappte Superboß. Das bricht die Brücken ab hinter dem kleinen Mann.“ Und weiter heißt es in diesem Artikel: „Deutschland kriegt einen hoch vor Jubel…Baader und seine Kumpanen und Selbstmord? Ich glaub mein Muli hustet! Man hat sie getötet, klaro. Die Bullen.“

      Und weiter:

      "Bei den drei hohen Herren Buback, Ponto, Schleyer mag mir keine rechte Trauer aufkommen". (zitiert nach Julia Albrecht/Corinna Ponto: Patentöchter. Im Schatten der RAF 2. Aufl. 2011, S. 159).

      Im November 1974 im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung in Frankfurt hat Cohn-Bendit die Ermordung von Kammergerichtspräsident Drenkmann wie folgt kommentiert.

      "Es kann die Frage sein, ob es taktisch richtig war, Drenkmann zu erschießen. Auf jeden Fall werden wir das diskutieren. Wir werden unsere Zeitungen und Zeitschriften den Berliner Genossen zur Verfügung stellen, wenn sie die Gründe für ihr Handeln darlegen wollen. Wir werden uns nicht von ihnen distanzieren (Quelle: Jürgen Busche, "Viele Gruppen-viele führende Leute FAZ 13.11.1974, Seite 7,8).

      Wirklich Nobelpreisverdächtig, der Herr!

    • simplicissimus
      22. April 2013 19:09

      undine******!

    • Laura R.
      22. April 2013 19:32

      Sag amal Undo, wo hast denn das g'funden? Bitte um den Link!

    • Undine
      22. April 2013 20:02

      @Laura R.

      Also, gefunden hat es @Der Turm. Aber wenn man die Zeile

      "Pflasterstrand 1978 (Heft 21 Seite 42 Kapitel 7)"

      bei Google eingibt, kommt das alles und noch mehr zutage!

      LG Undi

    • diko
      23. April 2013 05:44

      undine******!
      und "Der Turm" ********!

    • Laura R.
  22. Politicus1
    22. April 2013 17:44

    dazu bitte auch den Beitrag von Weihbischof Laun zu lesen!
    Ganz gravierend und empörend finde ich nach wie vor das Agieren des Wiener Erzbischofs nach der Pfarrgemeideratswahl in Stützenhofen!
    Da wurde ein schwuler gewählter Pfarrgemeinderat gegen die Intentionen des Ortspfarrers vom Erzbischof gehegt und gepflegt, wie es einem nicht gegen das 6. Gebot verstoßenden Pfarrgemeinderat nie und nimmer widerfahren würde...
    Wie deutlich wurde da die Doppelmoral der Amtskirche:
    Schuldlos Geschiedene, die eine neue glückliche Beziehung erfahren, werden lebenslänglich als in Sünde lebend durch den Ausschluss von den hl. Sakramenten geoutet.
    Verpartnerte Schwule hingegen beweisen die "Offenheit und Barmherzigkeit" der r.k. Kirche ...

    Spannend wird es werden, wenn einmal zehntausende Muslims - vielleicht sogar gemeinsam mit der Israelitischen Kultusgemeinde ? - gegen homosexuelle "Ehen" und die ständige Überbetonung dieser kleinen Minderheit als normgebende Gesellschaftserscheinung demonstrieren.
    Homoparaden, Lifeball und Wienwerbung für homosexuelle Touristen ist sicherlich nicht ihr Ideal einer Gesellschaft, in die es sich lohnt, integriert zu werden!

    • diko
      22. April 2013 17:52

      Politicus
      **********
      Sie sagen es !!!! .........und auch wenn ich mich wiederhole:
      dazu bitte UNBEDINGT auch den Beitrag von Weihbischof Laun zu lesen!

  23. Geheimrat
    22. April 2013 17:00

    Fast die Antithese zu Dr.Unterbergers Aufsatz. Aber die skandinavischen Länder sind in unserer Wahrnehmung nicht so aufregend präsent.

    Fjordman: Der Import eines islamischen Albtraums

    http://zoelibat.blogspot.co.at/2013/04/fjordman-islam-albtraum.html?utm_source=BP_recent

  24. diko
    22. April 2013 16:52

    da mich - wie so vielen - die Schwulenszene nicht betrifft und mir auch völlig gleichgültig ist, hätte ich beinahe den mehr als lesenswerten Gastbeitrag des Weihbischofs zu Salzburg, Dr. Andreas Laun versäumt :

    http://www.andreas-unterberger.at/2013/04/homosexuelle-eine-gehirnwaesche-und-die-frage-nach-der-diskriminierung/

  25. Josef Maierhofer
    22. April 2013 16:51

    Hoffen wir, dass schön langsam Vernunft einkehrt.

    Es ist schlimm genug, vor welche Situation die Menschen durch die Linken und Grünen gestellt wurden, soll es doch nun endlich gestoppt werden, dieses verderbliche und verdorbene Linksgetue mit ihrer totalen, sündteuren Unnötigkeit.

    Bloß bei uns dauert halt alles ein 'bisserl länger', bis die Linkskonservativen die Kurve zu kratzen beginnen.

    Stronach kam ja auch nur, um diese linke ÖVP aufzuwecken, denn, wie alle hier, sieht auch er das Problem, das ihn zwar persönlich nicht, aber seine Firmen und Leute sehr wohl berührt. Ich rechne ihm das hoch an.

    Allerdings möchte ich auch an die Tugenden erinnern, denn auch bei den Linken gibt es Normale und Pflichtbewusste und Ehrliche, die man ruhig auch als Bürgerliche brauchen könnte.

    Ich möchte auch daran erinnern, dass man endlich zu 'Österreich zuerst' (C FPÖ) zurückkehren müsste in zweifacher Hinsicht, zuerst einmal mit Immigrantenpolitik und zum zweiten, sozusagen 'intern', Österreich vor Klientel. Dazu möchte ich den Menschen, die die Parteibuchwirtschaft ausnützen und betreiben, sagen, das endlich zu lassen, der Schaden ist groß genug, mögen sie sich lieber mit den Lösungen befassen und diese ehrlich und offen diskutieren.

    Beenden wir das Grüngetue und bauen wir das Schiefergas ab, damit die Energiekosten zumindest nicht steigen, machen wir das Sinnvolle und Machbare und hören wir auf, links zu träumen, packen wir die verbliebene Arbeit und machen wir was draus, sehen wir zu, dass Österreich wieder attraktiv wird, werfen wir den Ballast ab, zur Not auch die EU, machen wir nichts mehr gegen die Österreicher.

    Ja, es gibt genug zu tun beim 'Aufräumen der (linken) Party', sicher einige Legislaturperioden lang, wenn wir es überhaupt noch schaffen können.

  26. Wertkonservativer
    22. April 2013 16:46

    Zur allgemein problematischen Indoktrinierung durch gesellschaftszerstörende Strömungen in Politik und Gesellschaft, durch willfährige Medien multipliziert:
    alles schon dagewesen!

    Als Beweis diene ein kleiner Auszug aus Goethes Gesprächen mit Eckermann, vor rund zweihundert Jahren gesprochen und geschrieben:

    "Man muß das Wahre
    immer wiederholen, weil
    auch der Irrtum um uns
    immer wieder gepredigt
    wird, und zwar nicht von
    einzelnen, sondern von
    der Masse: In Zeitungen
    und Enzyklopädien, aus
    Schulen und Universitäten,
    überall ist der Irrtum
    obenauf, und es ist ihm
    wohl und behaglich im
    Gefühl der Majorität, die
    auf seiner Seite ist.
    "
    Sie sehen, dass der Ungeist auch schon damals Mitel und Wege fand, in das Leben der Menschen schleichend, jedoch unheilvoll einzugreifen!
    Heute sind's vorzugsweise die Linken, die sich die Hoheit über die Medien und darüber hinaus über die sozialstaatlichen Versorgungsapparate gesichert haben!

    Uns Bürgerlichen kann ich nur die Kraft und die Ausdauer wünschen, diesen "satanischen" Intentionen wirksam und mutig entgegenzutreten.
    Ob's gelingen wird, wissen wir hier wohl niemand!
    Aber versuchen müssen wir es wohl!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      22. April 2013 17:59

      ... Mittel und Wege ...

    • Undine
      22. April 2013 21:56

      @Wertkonservativer

      Danke für die Zeilen aus Eckermanns "Gesprächen mit Goethe"! Es ist eine Weisheit unter sehr vielen, die dank Eckermann der Nachwelt erhalten geblieben sind---ein sehr wertvolles Buch.

    • Rudolf (kein Partner)
      23. April 2013 14:27

      Wertkonservativer
      ******* !!!!

      "Als nächstes wird der Staatsmann billige Lügen erfinden, die die Schuld der angegriffenen Nation zuschieben, und jeder Mensch wird glücklich sein über diese Täuschungen, die das Gewissen beruhigen. Er wird sie eingehend studieren und sich weigern, Argumente der anderen Seite zu prüfen. So wird er sich Schritt für Schritt selbst davon überzeugen, dass der Krieg gerecht ist und Gott dafür danken, dass er nach diesem Prozess grotesker Selbsttäuschung besser schlafen kann."
      Mark Twain - 'Der geheimnisvolle Fremde'

  27. Geheimrat
    22. April 2013 16:13

    Leider OT, oder doch nicht - denn irgendwie passt es auch dazu.
    Jedenfalls sollte es sich niemand entgehen lassen. Man liest oder hört so etwas nur mehr sehr selten.

    http://kurier.at/meinung/kolumnen/schule/im-vip-bereich/9.839.457

    Zur Person: Niki Glattauer ist Lehrer in Wien. Er schreibt über Schulthemen im Kurier.

    • Wertkonservativer
      22. April 2013 17:58

      Ja, werter @ Geheimrat:

      diese Glattauer-Kolumne im Kurier habe ich heute auch sehr positiv aufgenommen!

      Wir Bürgerlichen hätten ganz sicher jede Menge - auch bereits in der Öffentlichkeit stehende - gute Leute wie z.B. Glattauer und den BV des 13. Bezirkes:
      wir müssten sie jedoch in ihren Intentionen fördern, ihnen Mut machen und ihnen in Diskussionen mit dem "Klassenfeind" beistehen.
      Nur so kann's mit uns wieder berauf gehen, keinesfalls jedoch mit flächendeckendem Ausstallieren, Raunzen und Miesmachen!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Geheimrat
      22. April 2013 19:15

      Geschätzter @Wertkonservativer!

      Ich bin ja ganz bei Ihnen. Nur solche Einstellungen muß man, so denke ich, vorgelebt bekommen! Nicht nur in der Familie, im Freundeskreis, im Sportverein und überall dort wo Gleichgesinnte sich wechselseitig in ihrer Lebenseinstellung beeinflussen und prägen. Dieses wird, leider Gottes, immer seltener.....

  28. terbuan
    22. April 2013 16:06

    Zur weiteren Aufheiterung des Kommentar, eine köstliche Karikatur von Dragan zu Mr. Hollande: "Hollande-Iglesia"
    http://de.toonpool.com/cartoons/Hollande-Iglesia_175447

  29. Geheimrat
    22. April 2013 16:05

    Und die politisch korrekten Gutmenschen, als Transporteure dieser Ideologien, haben jetzt schon Generationen mit all diesem abstossendem Schwachsinn indoktriniert. Die strammen linxlinken Journalisten nicht zu vergessen! Übrigens bin ich heute auf ein schönes Zitat gestossen:

    Die Aufgabe der Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, gerade heraus zu lügen, zu verdrehen, zu verunglimpfen, vor den Füßen des Mammons zu kuschen und sein Land und seine Rasse um sein tägliches Brot zu verkaufen. Sie wissen es und ich weiß es.

    John Swinton, (1829 - 1901), US-amerikanischer Redaktions-Chef der New York Times

    Aber Gutmenschen sind keine "guten Menschen", es sind Moraltyrannen, die nur ihre Weltanschauung gelten lassen und Leute anderer Meinung taxfrei als unmenschlich, menschenverachtend, faschistisch, xenophob, inhuman, rassistisch usw. bezeichnen. Keine Gender-Trottelei kann ihnen zu blöd sein.

    Gutmenschen sind "Besorgte", die behaupten, dass wir in Ö. Zustände wie im '38er Jahr haben aber die Besorgnis ihrer Mitbürger über die Probleme mit integrationsunwilligen Migranten als lächerliche Angstfantasien verlachen.

    Der Gutmensch fühlt sich aufgrund eingebildeter höherer moralischer Einsichten und Lebensweise über andere Menschen erhaben. Gutmenschen halten sich für die einzig anständigen Menschen und sind sehr leicht dabei, andere Menschen, die nicht ganz ihrem moralischen und politischen Ideal entsprechen, als unmenschlich zu diffamieren. Gutmenschen sind Moralisierer, peinlich genau in jeder Äußerung und Träger der Political correctness. Ihr Maß an moralischer Gutheit und politischer Korrektheit erwarten sie auch von anderen. Charakteristisch für Gutmenschen ist die Betroffenheitsmiene und die Nazikeule. Gutmenschen sind ängstlich bedacht, auf "der richtigen Seite" zu stehen. Sie wollen das "gute Gewissen" der Nation sein. Besonders in Deutschland fühlen sie sich berufen, an die "Kollektivschuld der Deutschen" aus der Hitler-Zeit zu erinnern. Mit ihrer vorwurfsvoll moralischen Argumentation übergehen sie sachliche Einwände und legen ihr Hauptaugenmerk auf eine naive Einteilung der Welt in Gut und Böse.

    • Undine
      22. April 2013 17:37

      @Geheimrat

      *********!

    • terbuan
      22. April 2013 18:06

      Und weil ich mich heute nur noch in den Sarkasmus retten kann, hier ein weiterer Cartoon zur Nazikeule:
      http://www.stuttmann-karikaturen.de/karikaturen/kari_20120422_Legalisieren_kol.gif

    • ambrosius
      22. April 2013 18:08

      Kann mir bitte jemand den Unterschied zwischen Taliban und Gutmenschen erklären ? ( Ich meine dabei aber nicht die Terroristen)

    • Geheimrat
      22. April 2013 18:20

      @terbuan

      http://t1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSulXjXk8ArAkya0r_RNV67qXmhxunYivANRb-DD4iO6YnVXZ7ZfavhyYKz

      “Die Wurzeln des Gutmenschentums -und der damit verbundene Wahnsinn- kann deutlich an der Entwicklung des Kindes vom Säugling bis zum Erwachsenen nachvollzogen werden und wie eine verquere Entwicklung die unvernünftigen Denkweisen des Gutmenschen produzieren. Wenn der moderne Gutmensch über imaginäre Opfer heult, Wut gegen imaginäre Bösewichte aufstaut und vor allen Dingen, wenn er das Leben von Menschen bestimmen will, die sehr wohl kompetent sind ihr eigenens Handeln zu bestimmen, dann wird die Neurose des Gutmenschen schmerzlich sichtbar.”

    • simplicissimus
      22. April 2013 19:16

      Geheimrat******!

    • F.V. (kein Partner)
      23. April 2013 18:36

      @Geheimrat,

      ich erlaube mir das Zitat noch etwas zu ergänzen.

      1953, sagte der frühere Chef vom Dienst der New York Times, John Swinton, als er gebeten wurde einen Toast auf die u n a b h ä n g i g e Presse vor dem New Yorker Presse Club auszubringen (Das Folgende ist Teil seines Toasts):

      „Es gibt nichts dergleichen, wie eine freie Presse in Amerika in diesem Augenblick der Weltgeschichte. Sie wissen es und ich weiß es. Es gibt keinen unter ihnen, der es wagen würde seine ehrliche Meinung zu schreiben, und falls sie es täten, wissen sie im voraus, daß sie niemals gedruckt erscheinen würde.

      Ich werde wöchentlich dafür bezahlt meine ehrliche Meinung aus dem Blatt herauszuhalten. Andere unter ihnen bekommen ein ähnliches Gehalt für ähnliche Dinge, und falls einer unter ihnen so verrückt wäre seine ehrliche Überzeugung zu schrieben, würde er auf der Straße stehen und sich einen neuen Job suchen müssen. Falls ich es zulassen würde, daß meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe dieser Zeitung erschiene, würde ich meine Beschäftigung innerhalb von 24 Stunden verloren haben. Und es ist durchaus möglich, daß ich es nicht überleben würde.

      Es ist das Geschäft der Journalisten die Wahrheit zu zerstören; dreist zu lügen, die Dinge zu verdrehen, zu verleumden, zu Füßen des Mammons zu kriechen und das Land zu und seine Rasse verkaufen - um sein tägliches Brot. Sie wissen es und ich weiß es. Wäre es nicht eine Narretei, auf eine unabhängige Presse zu trinken? Wir sind Werkzeuge und Vasallen der Reichen hinter der Bühne. Wir sind hüpfende Stiefelknechte, sie ziehen die Strippen und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Chancen und unser Leben sind alles das Eigentum anderer Menschen. Wir sind intellektuelle Prostituierte, Huren. Nicht mehr.“

      (Zit nach: Labor's Untold Story, von Richard O. Boyer und Herbert M. Morais, veröffentlicht von United Electrical, Radio & Machine Workers of America, NY, 1955/1979.)

    • Erich (kein Partner)
      23. April 2013 19:31

      F.V. (kein Partner)
      So ist es und nicht anders! Es gibt unzählige Zitate unserer Dichter, die uns erkennen lassen, dass sich alles wiederholt. Früher hatten die Priester die Aufgabe das Volk dumm zu halten. Heute haben diese die Medien übernommen. Sagt der König zum Bischof: "du halt sie dumm ich mach sie arm". Bedarf es da noch vieler Worte?

  30. Gandalf
    22. April 2013 16:03

    Mit Recht lobt Dr. Unterberger das Erwachen und die Artikulationskraft der bürgerlichen Mehrheit - in Frankreich. In anderen Staaten, allen voran Österreich, ist das leider noch in weiter Ferne, obwohl in den meisten dieser Länder, auch wenn sie, wie Österreich, unter sozialistischer Herrschaft leiden, eine satte bürgerliche Mehrheit existiert. Aber: Die ist, neben der bürgerlichen Partei, von der man nicht mehr weiss, was an ihr noch bürgerlich ist, zersplittert in (meist hoch sympathische) Mut-, Wut-, Glut - und wer weiss was noch für Bürger; andere glauben, ein greiser Milliardär würde der bürgerlichen Sache guttun, oder gar ein Volksbegehrern, in dem sich u.a. einer der erfolglosesten ÖVP- Politiker der letzten Jahrzehnte, ein SPÖ - Provinzpolitiker im Ruhestand, den ausserhalb seines Bundeslandes so gut wie keiner kennt, und ein Ex - Grüner, den überhaupt kaum einer kennen will, zusammen getan haben, könnte helfen. Nein, so geht's sicher nicht. Nicht alle Anläufe sind so zum Scheitern verurteilt wie die der Herren Busek aber, Frankreich führt es uns vor Augen, nicht die Zersplitterung, sondern das Zusammenwirken macht es. Nicht das Zusammenwirken "über die Parteigrenzen", sondern innerhalb der Gesinnungsgemeinschaft. Wer fühlt sich gefordert und der Forderung gewachsen?

    • Wertkonservativer
      22. April 2013 19:27

      Wie wahr, wie wahr, werter @ Gandalf!

      Die bürgerliche Gesinnungsgemeinschaft ware ja schon seit langem da, hat viele Jahrzehnte uns Bürgerliche ja gut vertreten, ist jetzt ein wenig aus dem Tritt, könnte jedoch ganz sicher wieder finden, wenn sie nur genügend Zulauf von echten Aktivisten hätte!
      Ganz wie zu Figl- und Raab-Zeiten wird's wohl nie mehr werden, doch sollten wir nicht aufgeben!

      Warum das Rad neu erfinden? Radeln wir mit einer runderneuerten Volkspartei mutig in die Zukunft!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

  31. plusminus
    22. April 2013 15:48

    Auf Hilflosigkeit folgt oft überzogene Radikalität, in Frankreich ist es soweit:

    http://orf.at/#/stories/2178235/

    • ambrosius
      22. April 2013 18:10

      richtig, da sollte man sehr aufpassen

    • F.V. (kein Partner)
      23. April 2013 18:41

      Die haben noch nicht die Haltung des alt-österreichsichen Generalstabs:

      Bei Schlechtwetter findet der Krieg im Saal statt!

      Da muß man ja "besorgt" sein.

    • Erich (kein Partner)
      23. April 2013 19:36

      plusminus
      Da sieht man wie die Politiker jede Moral verloren haben. Sie setzen sich über den Willen des Volkes hingweg und sehen sich noch als Retter!
      Jetzt erkennt man schon langsam, dass überall (in allen westlich dominierten Ländern) nur die Minderheiten die Regeln bestimmen.

    • Erich (kein Partner)
      23. April 2013 19:40

      Wir erleben ein Déjà-vu ! Denn dasselbe mussten unsere Groß- bzw. Urgroßeltern mitmachen. Auch damals bestimmte eine kleine Minderheit. Selbst die Geldpolitik war dieselbe und die Menschen wurden enteignet und ausgebeutet.

  32. Undine
    22. April 2013 15:37

    Europas Bürger erwachen---hoffentlich wird auch das Ausländer-Thema einmal zufriedenstellend gelöst!

    Wie kommt es, daß ein Presse-Journalist, Köksal Baltaci, einen illegalen Türken, dessen Asylansuchen abgelehnt worden ist, decken kann? Duldet man in der "Presse"-Redaktion solche Leute, die offensichtlich gegen das Gesetz verstoßen?

    http://www.unzensuriert.at/content/0012492-Presse-Redakteur-sch-tzt-illegalen-Asylbetr-ger

    • plusminus
      22. April 2013 15:50

      @Undine

      In der Votivkirche war es nicht anders, nur die Anzahl war und ist vermutlich noch immer höher.
      Beim "Linksabbiegen" ist nach wie vor alles erlaubt!

  33. ambrosius
    22. April 2013 15:19

    So lange über die Köpfe der Bürger hinweg, ja, sogar über die Parlamente hinweg linke Gesetze gemacht werden können ist noch garnichst gewonnen.
    So lange der Bürger hilflos mitansehen muß, wie das vom ihm zwangseingehobene Geld für linke Zwecke verbrannt wird ist noch garnichts gewonnen.
    Obiges halte ich für weitaus wichtiger als das gewiss höchst ärgerliche öffentliche Auftreten der sexuell alternativ Konditionierten.
    Erst wenn die Subventionen für den Verein für die offene Analdoline ausgetrocknet sind, wird das Thema bereinigt sein.

    • fokus
      22. April 2013 15:25

      @ambrosius

      In einer repräsentativen Demokratie legitimiert das Volk mit Wahlen nun einmal die Parteien zu dieser Art von Regieren.
      Daher sollte man vor dem Stimmzettel am gründlichsten nachdenken!

    • ambrosius
      22. April 2013 18:21

      Das stimmt schon, so lautet zumindest die Legalfiktion.
      Was aber, um nur ein Beispiel zu nennen: die gesetzgeberische Macht von Brüssel betrifft und von anderen supranationalen Organisationen, haben uns demokratisch zumindest nicht direkt legitimierte Beamte, nämlich Diplomaten eine Gesetzgebungsautorität " unterschoben", deren Gesetze unser Nationalrat lediglich kommentarlos abnicken muß und das ist -zumindest- nicht in der Weise dem Volk vermittelt worden, wie man das bei derart gravierenden Anlässen eigentlich erwarten dürfte.
      Daß das Volk (und unsere Kapazunder im Nationalrat bei der Vertragsvorlage) überhaupt nicht kapiert hat/haben, wie ihm/ihnen geschieht und desinteressiert stillgehalten haben wie ein Schaf beim Schlachten ist eine andere Geschichte..

  34. fokus
    22. April 2013 14:24

    Es ist vor allem unsere Jugend, die nach jahrzehntelanger sozialistischer Gehirnwäsche den Irrweg erkennt, erwacht und zurück zu konservativen Werten möchte. Existenzsicherung, FAMILIE und Freunde stehen nach Umfragen an erster und wichtigster Stelle und sie erteilen damit linken Zerstörungsversuchen eine deutliche Absage.

    Direkte Demokratie setzt sich immer öfter durch und die schweigende Mehrheit läßt sich nicht mehr länger unterdrücken bzw. ihre Zukunft zerstören - am wenigsten mit den heuchlerischen Heilsversprechen von Rot-Grün.

    Und wenn jetzt noch die Kirche das rechtzeitig erkennt, sich als Schutzmacht von Familie und Tradition erweist, könnte auch sie zu neuer Blüte gelangen.

    Jedenfalls lassen die Massenkundgebungen in Frankreich die Hoffnung aufkommen, daß Hollande dort bald Geschichte ist und dieser Funke der Vernunft rasch auf den Rest Europas überspringt!

    • terbuan
      22. April 2013 14:33

      @fokus

      Das klingt alles sehr positiv und hoffnungsvoll.
      Wenn es aber einmal ans Eingemachte gehen wird, die Futtertröge leer sind um weiterhin das Füllhorn über die Bürger zu öffnen - und der Zeitpunkt rückt immer näher - dann wird als erster die linke Räuberbande, Linksautonome im Gleichschritt mit den Gewerkschaften auf die Straße gehen und das Land und ganz Europa terrorisieren.
      Davür habe ich am meisten Angst, auch wenn sich jetzt ein paar Lichtblicke zeigen,
      "ein paar Schwalben......"!

    • fokus
      22. April 2013 14:53

      @terbuan

      Ich teile Ihre berechtigten Bedenken und es ist Fakt, daß ganz Europa mehr denn je am Scheideweg steht.
      Ein bißchen Optimismus angesichts der bedenklichen wirtschaftlichen Entwicklung müssen wir uns trotzdem erhalten, sonst sind wir gleich verloren!

    • terbuan
      22. April 2013 15:06

      @fokus

      Ich bin ein grundsätzlich positiv und optimistisch denkender Mensch, leider holt mich die Realität immer wieder ein und ich mutiere vom Optimisten zum Realisten.

      Wenn jetzt schon überall die Wahrheit auf den Tisch kommt, dass die Sparer für den Schuldenberg aufkommen werden müssen, dann denke ich mir schon, denen brennt der Hut gewaltig und finden keine andere Antwort zur Lösung der Finanzkrise!

      (Das mit der 100.00 Grenze ist doch nur ein neuerlicher Schmäh, wir alle werden dafür bezahlen, wir werden kaltblütig enteignet!

      Der Sager von Boston-Consulting wurde ja schon zitiert (ich glaube es war die brechstange oder Sie?)
      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/22/boston-consulting-euro-krise-muss-mit-radikaler-enteignung-geloest-werden/

    • Undine
      22. April 2013 15:08

      @fokus

      "Es ist vor allem unsere Jugend, die nach jahrzehntelanger sozialistischer Gehirnwäsche den Irrweg erkennt...."

      Es ist allerdings auch die Jugend, die am meisten unter der linken Zerstörung der Familie zu leiden hat---und noch dazu völlig unschuldig---während ihre egoistischen Eltern selber die Schuld tragen.

    • terbuan
      22. April 2013 15:18

      Nein fokus, Entschuldigung,
      von Ihnen stammt der Link zum selben Medium (DWN) über die drohenden Verluste Deutschlands aus Target2! Na ja, das kommt ja noch dazu zum Schuldenberg, der Exportweltmeister hat an zahlungsunfähige Länder geliefert, grausam!

    • fokus
      22. April 2013 15:22

      @terbuan

      Keine Frage, die Realität holt jeglichen Optimismus ein.

      Wir können uns nur mit entsprechendem Wahlverhalten (in Österreich im Herbst 2013) und Widerstand, wenn nötig auf der Straße, gegen die kalte Enteignung wehren.

      Frankreich spürt bereits die Auswirkungen des realen Sozialismus und macht vor, wie es gehen könnte. Wenn es gelingt, Hollande aus dem Amt zu jagen, wäre das ein Signal für ganz Europa. Wie gesagt, die Hoffnung stirbt zuletzt!

      @Undine

      Ja, 100%ige Zustimmung!

    • F.V. (kein Partner)
      23. April 2013 18:46

      ja, ja, - wenn, könnte, würde, ...

      Das "würde" ist dem Menschen eines der wichtigsten Anliegen.

  35. Ai Weiwei
    22. April 2013 13:51

    Die Christen, die Bürgerlichen, die Wertkonservativen gehen in Frankreich auf die Straße und demonstrieren gegen die staatliche Anerkennung der "Homo-Ehe". Ich wünsche ihnen von Herzen alles Gute dabei. Würde ich dort leben würde ich mitdemonstrieren, in Paris zum Beispiel.

    Es ist dies auch eine typisch französische Art der Meinungskundmachung: Auf die Straße zu gehen.

    Das Traurige ist: je mehr Länder regierungsoffiziell die wahre Bedeutung der Ehe verwerfen desto mehr kommt die Gesellschaftsordnung auch bei uns in Österreich unter Druck.

    • Earp
      22. April 2013 16:33

      sehr zum Thema - vor allem dem der Ehe - passend:
      der Gastkommentar vom Salzburger Weihbischof Dr. Andreas Laun :

      "Homosexuelle, eine Gehirnwäsche und die Frage nach der Diskriminierung"

  36. RR Prof. Reinhard Horner
    22. April 2013 13:49

    reinhard.horner@chello.at

    Wünschenswert ist, dass Europas Bürger insbesondere hinsichtlich der belebenden Erneuerungen der repräsentativen Demokratie erwachen. Also in ihrem Wahlverhalten.





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