… denen die SPÖ zu rechts war

Lesezeit: 10:00

So wie die Grün-Bewegung in Deutschland aus einer bürgerlich-ökologischen und einer links-alternativen Wurzel entstanden ist, so haben sich auch die Grünen in Österreich aus diesen beiden Lagern entwickelt. In beiden Ländern aber haben sehr bald Alt-68er und andere Linke das Kommando übernommen.

„Anfang der 80er war seine Zeit eigentlich schon vorbei. Auslaufmodell! Eine neue Generation von Hausbesetzern und Freaks wollte mit Antiimperialisten und Barrikaden-Kämpfern seines Schlags lieber nichts zu tun haben“. Soweit der deutsche Journalist Jürgen Schreiber in seiner Biographie „Meine Jahre mit Joschka“ über den ehemaligen Links-Radikalen und späteren grünen Außenminister Joschka Fischer, die 2007 erschienen ist.

Die RAF-Terrorwelle 1977 hatte bei Fischer angeblich einen Erkenntnisprozess eingeleitet, den er als „Illusionsverlust“ bezeichnete und der schließlich zu seiner Abkehr von radikalen und gewalttätigen Politikvorstellungen geführt haben soll. Aber politisch wollte man schon mitmischen, und ein Betätigungsfeld war rasch gefunden, wie der Autor weiter ausführt: „Die Reste seiner Gruppe ‚Revolutionärer Kampf‘ legten in der Marx-Buchhandlung die Marschroute fest, um ‚die Grünen zu usurpieren‘. Ein Mitstreiter berichtet, eigentlich sei ihnen die Bewegung ‚zu weinerlich und naturbeseelt‘ vorgekommen, aber in diese Richtung wendeten sich jetzt die Massen. (…) Mehr und mehr Spontis sickerten bei den Alternativen ein.“

1986 vereinigten sich die bürgerlich-konservativen „Vereinten Grünen Österreichs (VGÖ)“ mit der links-dominierten „Alternativen Liste Österreichs (ALÖ)“. Vor allem in Wien war es den ideologisch, rhetorisch und verhandlungstechnisch exzellent geschulten und erfahrenen Linken sehr rasch gelungen, die oft eher unpolitischen, ökologisch-beseelten Umweltschutzaktivisten an die Wand zu spielen; geringschätzige Bemerkungen der „Alternativen“ über die müslilöffelnde „Birkenstocktruppe“ sind noch in Erinnerung. Das bestätigt auch der „Falter“ – sicherlich ein unverdächtiger Zeuge: „Während sich das grüne Personal in der Provinz in den 80er Jahren auch aus wertkonservativen Naturschützern rekrutierte, stießen in Wien eher Gewerkschaftsfraktionen, Links-Initiativen und andere Splittergruppen, denen die SPÖ zu rechts war, zur jungen Partei. Sie wurden auch von dem Geld angelockt, dass die – staatlich subventionierte – grüne Bildungswerkstätte jährlich an die Basisgruppe ausschüttete.“

Und so haben auch in Österreich sehr rasch Politiker wie etwa Peter Pilz von der trotzkistischen „Gruppe Revolutionärer Marxisten“ ihren Weg zu den Grünen gefunden. Auch der KPÖ-Funktionär Jean Margulies, der es schon mit nur 26 Jahren zum Mitglied des Zentralkomitees der KPÖ gebracht hatte, stieß in den 80er Jahren gemeinsam mit anderen Gesinnungsgenossen zu der Partei, der es 1986 erstmals gelungen war, in den Nationalrat einzuziehen. Der Alt-Kommunist avancierte rasch zum Landtagsabgeordneten in Wien; dieses Mandat hat mittlerweile sein Sohn Martin Margulies „geerbt“, der bezeichnenderweise im Internet mit einem „linksblog“ auftritt.

Andere prominente Grünpolitiker wie etwa Alexander van der Bellen und Karl Öllinger kamen über die SPÖ oder den VSStÖ zu den Grünen. Ulrike Lunacek wiederum kam als Aktivistin für die Lesben-, Schwulen- und Transgenderbewegung dazu. Umgekehrt sind viele bürgerliche Grüne der ersten Stunde – in der Erkenntnis, dass das nicht mehr ihre Partei ist – zurückgetreten oder wurden auf unbedeutende Posten abgeschoben.

Seit über einem Vierteljahrhundert sitzt die Partei, die heute schon etwas alt aussieht – vor allem im Kontrast etwa zu den Piraten, die den Grünen bereits im In- und Ausland junge Wähler kapern – im Nationalrat. Es ist den Mandataren anzumerken, dass ihnen die Oppositionsrolle schon lange auf die Nerven geht. Sie wollen unbedingt mitregieren, am liebsten mit ihrem Traumpartner SPÖ, aber das geht sich rechnerisch seit ebenso vielen Jahren nicht aus. Sogar Gerfried Sperl im Grünen-freundlichen „Standard“ meint, dass das schon „notorische Gieren nach dem Regieren bei den jüngeren Wählerinnen und Wählern nicht so gut ankommen dürfte“.

Umso größer die Freude, als es 2010, nachdem SPÖ und Grüne in Wien Stimmen und Mandate verloren hatten, gelang, endlich, endlich eine rot-grüne Koalition zu realisieren. Endlich durften auch die Grünen an einige Schalthebel der Wiener Kommunalpolitik und damit auch an die reichlich fließenden Gelder. Das bot Michael Häupl die Gelegenheit, die lästige ÖVP von der Regierungsverwaltung auszuschließen und sich mit den Grünen einen billigen Mehrheitsbeschaffer zu holen, der es aus lauter Dankbarkeit nicht wagt, in wesentlichen Fragen aufzumucken. Und so haben etwa die Grünen eine bislang noch nie dagewesene Gebührenerhöhung und Belastungswelle mit zu verantworten.

Was für manche eine Überraschung war, war für Eingeweihte eine logische Folge der langjährigen guten Kontaktpflege zwischen SPÖ und den Grünen. Hinter den Kulissen hat man sich – ideologisch ist man sich ja im Wesentlichen einig – schon lange gefunden. Dies gilt übrigens auch in der Bundespolitik, wo die informellen Kontakte sehr gut sind und es vor allem in letzter Zeit auffällt, wie oft die Grünen mit der SPÖ im Gleichschritt marschieren. Nicht nur Michael Häupl, auch Werner Faymann träumt von einer Koalition mit den Grünen, aber es wird sich nächstes Jahr im Bund wohl wieder nicht ausgehen.

Dort, wo es mit der SPÖ nicht geht, wird eine Regierungsbeteiligung mit der ÖVP gesucht, so etwa in Oberösterreich, wo man seit Jahren in einer durchaus erfolgreichen Koalition tätig ist; oder bis vor kurzem in Graz, wo Siegfried Nagl (Cl) eine Koalition mit den Grünen einer Zusammenarbeit mit der total abgewirtschafteten SPÖ vorgezogen hatte. Ein Experiment, das dieser Tage gescheitert ist, als sich Nagl gezwungen sah, die Koalition aufzukündigen. Auch hier sieht der „Standard“ sehr klar, dass es die Grünen waren, die die Koalition „zerstört haben“, denn sie „ignorierten die Schmerzgrenze der ÖVP, und das Maß, wie weit man den politisch so ganz anderen Koalitionspartner belasten kann.“

Das erinnert stark an das Jahr 2003, als Wolfgang Schüssel wirklich interessiert war, abseits von den zerrütteten Freiheitlichen und den Reformverweigerern in der SPÖ eine interessante Regierungsalternative mit den Grünen zu finden. Und die Verhandlungen hatten sich auch sehr positiv angelassen. Es gab seitens der ÖVP sehr viel Verständnis für die Nöte der noch jungen Partei und man kam sich in zentralen Fragen sehr rasch näher. Verhindert wurde das Projekt schlussendlich von der Linksfraktion der Wiener Grünen unter der Federführung von Martin Margulies, der etwa damals im „Falter“ erklärte, „erstens sind die Wiener Grünen geschlossen gegen eine Regierungsbeteiligung. Und zweitens werden die Grünen die Regierungsverhandlungen beim nächsten erweiterten Bundesvorstand kommenden Samstag ohnehin abbrechen“.

Margulies sollte recht behalten, er hatte nicht nur seine Wiener Landesgruppe geschlossen hinter sich, man hatte sich auch vorsorglich in den Bundesländern genügend Unterstützung besorgt, um das schwarz-grüne Projekt zu Fall zu bringen. Hätte dieses nämlich funktioniert – und das war den Ideologen sonnenklar – dann hätte dies eine folgenschwere Spaltung des linken Lagers bedeutet: in die konstruktiven Kräfte, die in einer Reformpartnerschaft mit der ÖVP neue Wege gehen, und die Gewerkschafts-Betonfraktion der SPÖ, die als Besitzstandswahrer einen eher vergangenheitsgerichteten Fokus hat; von den realitätsfremden Alt-68ern ganz zu schweigen.

Das wurde erfolgreich verhindert. Heute besagt die Legende, dass es der berechnende Kanzler Schüssel gewesen wäre, der mit den Grünen Scheinverhandlungen geführt hätte und zu keinerlei Konzessionen bereit war. Das ist – wie so vieles, was über die Ära Schüssel heute geschrieben wird – eine Lüge. So etwa hat die Verhandlungsteilnehmerin Madeleine Petrovic in einem ORF-Interview nach Platzen der Verhandlungen dies sehr bedauert und die Schuld für das Nichtzustandekommen einer Vereinbarung bei den Grünen gesehen. Dieses Band müsste es auch noch im ORF-Archiv geben. Es wird dort wohl gut gehütet, aber kaum gesendet werden, denn es widerspricht der Version, die sich rot-grüne Zeitgeschichtler zurechtgezimmert haben.

Seitdem bewegen sich die Grünen wieder stärker nach links, und sorgen immer wieder für Irritationen und Provokationen, wie auch die Zitate in diesem Beitrag zeigen. Dabei fährt die Partei eine durchaus interessante Doppelstrategie: während einerseits der linke anti-religiöse Rand bedient wird, bemüht man sich andererseits um ein Einsickern im links-katholischen Bereich. So wie linke Träumer immer schon vom reinen Kommunismus des Urchristentums phantasiert haben, versucht ein Flügel der Grünen hier erfolgreich einen Brückenschlag ins links-katholische Milieu: im publizistischen Bereich, im Bereich der Caritas oder etwa im Bereich der katholischen Sozialakademie. Ein besonderer Erfolg war 2009 der Wechsel des ehemaligen Generalsekretärs der Wiener Caritas, Stefan Wallner, zum Bundesgeschäftsführer der Grünen, wo er immer wieder wenig katholische Positionen zu vertreten hat.

Dennoch gibt es im bürgerlichen Lager immer noch Naivlinge, die in den Grünen eine ökologische Bewegung sehen, nette Leute, die sich ja um die „Erhaltung der Schöpfung“ bemühen. Das ist geradezu ein Witz, wenn man sich die grüne Praxis ansieht, aber nützliche Idioten wird es immer geben.

Grüne Politik in Zitaten

  • „Beide, sowohl Tandler als auch Lueger, sind weit über die Grenzen unseres Landes hinaus berühmt – Tandler als Anatom, Lueger als Antisemit. Punkt.“ So einfach kann das Leben sein, wenn man so ein gefestigtes gesichertes Weltbild hat wie der Wiener Grün-Politiker Alexander Spritzendorfer in einem Artikel im „Standard“ am 3. Mai 2012.
  • Im Jänner 2008 sorgte die grün-alternative Jugend für Aufregung, als nicht nur die Grüne Parteizentrale mit einem interessanten Sujet verziert wurde, sondern dieses auch im Internet verbreitet wurde: auf dem Poster hält ein treuherzig dreinblickender Hund eine rot-weiß-rote Fahne im Maul, auf der zu lesen steht „Nimm ein Flaggerl für Dein Gaggerl.“ – garniert war diese progressive Botschaft mit dem patriotischen Slogan: „Wer Österreich liebt muss Scheiße sein“, der auch in der Fassung „Wer Heimat im Herzen hat, muss Scheiße im Hirn haben“ verbreitet wurde. Der damalige Parteivorsitzende van der Bellen zeigte Verständnis für den grünen Nachwuchs.
  • In der Mai-Ausgabe der ÖH-Zeitung „unique“ wendet sich die links-grüne ÖH-Fraktion – nicht zum ersten Mal – gegen ÖCV und MKV-Verbindungen. Insbesondere geht es der ÖH darum, dass nicht der „Fehler“ passiert, dass sich aufrechte Antifaschisten nur gegen schlagende / deutsch-nationale Verbindungen wenden und dabei auf die katholischen Verbindungen „vergessen“, für die links-grünen Agitatoren genügt schon, dass CV und MKV Männerbünde sind und keinem linken Weltbild huldigen: für „Antifaschist_innen sollte es nicht von erster Priorität sein, allen Verbindungsangehörigen nachzuweisen, dass sie zu 100% Nazis sind. Vielmehr ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass sie ihrer ‚Normalität‘ mithin schon zahlreiche Gründe und Anlässe dafür bieten, sie zu kritisieren und anzugreifen. Wenn eine Verbindung harmlos sein möchte, soll sie sich auflösen!“.
  • Beim letzten Bundeskongress der Grünen im Oktober 2011 verabschiedeten diese auch eine Resolution zur Trennung von Staat und Kirche. „Der Text ist ein Wahnsinn. Das ist ja alles was wir fordern“ jubelte daraufhin der Zentralrat der Konfessionsfreien in Österreich. Treibende Kraft ist die Grün-Abgeordnete Daniela Musiol, die auch ein Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien unterstützt und generell immer wieder anti-kirchliche Positionen bezieht: von der Entfernung der Kreuze in Schulen über die Abschaffung des Religionsunterrichts bis zur Kündigung des Konkordats.

Dr. Herbert Kaspar ist Herausgeber der ACADEMIA, deren aktueller Juli-Ausgabe dieser Kommentar entnommen ist.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 20:36

    auch herzlichen Dank für Ihre Darstellung des wohl missesten Politpersonals der Neuzeit. Dazu der Hinweis auf das Buch "Rote Lügen im grünen Gewand" von Torsten Mann, der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 21:28

    Hat der Grünpolitikerin Madeleine Petrovic gar ihre seinerzeitige Ehrlichkeit das Genick gebrochen, daß sie von ihren Genossen auf den Posten der Tierschutzvereinpräsidentin abgeschoben wurde? Zuzutrauen wäre es den Grünkommunisten, die sich zwar ideologisch extrem gefestigt zeigen, aber beim Postenschacher und bei der Geldverschwendung den verhaßten "Kapitalisten" um nichts mehr nachstehen.

    Zum Beispiel die linkslinke ÖH bei ihrem "Cafè Rosa" mit widerrechtlich verbratenen 450.000,-- Euro und der große Ehrenvorsitzende der Grünen Van der Bellen, welchem der Pseudojob eines "Universitätsbeauftragten" (was immer das ist und war?) zugeschanzt wurde, satte 420.000,-- Euro (subventioniertes Steuergeld!) in zwei Jahren verjubeln durfte und jetzt, weil endlich ein Sitz im Wiener Gemeinderat frei ist, dort weiter abkassieren darf.

    Eine solche bereits ziemlich altaussehende Partei kann keinesfalls eine Alternative zu den restlichen, politischen Mitbewerbern darstellen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorSchani
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2012 01:53

    An den Putsch der Linken bei den Grünen - damals als Auaktivisten durchaus noch bürgerlich naturschützerisch und antigewerkschaftlich (Sinowatzsche Nachdenkpause) orientiert - kann ich mich als damals in den letzten Zügen meines Studiums mich befindend noch gut erinnern.
    Tandler ist mir als Anatom bekannt, da ich der fünfte, und Gott sei Dank letzte Mediziner in meiner Familie bin. Allerdings kenne ich ich Tandler hauptsächlich als sozialistischen, der Eugenik und Rassenreinheit (1916) verhafteten Politiker. Wissenschaftliche medizinische tandlersche Erkenntnisse möge man mir bitte nennen, denn es sind mir keine bekannt. Das wird aber durchaus an meiner Unwissenheit liegen.
    Ansonsten weckt dieser Artikel meine Vorfreude und damit verbundene Ungeduld auf die nächste Ausgabe der Academia!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 20:54

    Ein ausgezeichneter, entlarvender Kommentar über die Wassermelonen und ihre Wandlung zu giftigen Fliegenpilzen, herzlichen Dank!

  5. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2012 11:51

    Es ist eben die eigene Wertelosigkeit der Linken, daß sie immer wieder auf das Bürgertum und die Religionen hintreten, verbal und gerne auch auf der Straße (etwa verkleidet beim Jägerball). Es ist das selbe ungute Menschenmaterial, das selbst nicht erkennt, daß es sich faschistoider Methoden bedient, um als Minderheit der Mehrheit ihren subjektiv als Gutes gemeinten Irrweg aufzuzwingen, und das bereits - unter etwas anderen Vorzeichen und Uniformen - den Beinaheuntergang Europas ausgelöst hat.

    Faschismus - rechts osder links ist einerlei - bleibt Faschismus.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCharlesmagne
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Juni 2012 17:50

    Danke für diese glasklare Analyse!
    ****************************


alle Kommentare

  1. Dayana (kein Partner)
    22. Januar 2015 00:07

    ich bin froh euch gefunden zu haben sonst he4tte ich echt was versaspt ihr seid so geil abo habt ihr sicher macht weiter so? http://kwclcwkrbr.com [url=http://hvlrbaxp.com]hvlrbaxp[/url ] [link=http://aplmecdhge.com]aplmecdhge[/link ]

  2. Gene (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:32

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  3. Ebenizre (kein Partner)
    20. Januar 2015 17:10

    Dir fehlt mal wieder kaufme4nnisches Gespfcr.Idioten gibt es, wie wir te4glich beseewin, wie Sand am Meer.Wir kf6nnten unseren Lusern leicht einreden, dass Blogs die Einnahmequelle der Zukunft sind, sie sich nur zusammenschliedfen mfcssen, um das Geld aufzubringen und sich als Selbste4ndige vernfcnftig darum kfcmmern mfcssen. Prompt sind berufliche und finanzielle Probleme auf einen Schlag behoben.Bin ich gut, oder was!?

  4. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    28. Juni 2012 23:45

    "Das bot Michael Häupl die Gelegenheit, die lästige ÖVP von der Regierungsverwaltung auszuschließen und sich mit den Grünen einen billigen Mehrheitsbeschaffer zu holen, der es aus lauter Dankbarkeit nicht wagt, in wesentlichen Fragen aufzumucken."

    Mir scheint, der Autor ist ein Spätgeborener, der die Rot-schwarze Koalition in den 90ern nicht miterlebt hat? So einen billiger Mehrheitsbeschaffer wie den Herrn Görg von der ach so "lästigen" ÖVP hat man selten gesehen. Von der Rolle der "lästigen" schwarzen Wirtschaftskammer Wien schweigen wir lieber ganz.

  5. ambrosius
    28. Juni 2012 18:19

    Der " Marsch durch die Institutionen" exact nach Textbuch des Leninismus-Marxismus und ohne jede Tarnung durchgeführt, war im Falle der Grünen ( und auch beim LIF) schon sehr bald nach der jeweiligen Gründung sichtbar. Bei den Grünen- verblüffenderweise für bürgerliche Stadtfräcke durchaus wählbar- ist ein Sammelbecken aller Radikalinskis entstanden, gut für Koalitionen aber ungefährlich für die SPÖ. Beim LIF hat sich gezeigt, daß es nicht noch eine Linkspartei braucht und es ist entschlafen.Die Maulwürfe- auch beim LIF- haben aber alle eine gute Versorgung nach Ende der Politrucklaufbahn erreicht.
    Heute ist der " Marsch durch die Institutionen" in Österreich praktisch abgeschlossen und die totale Herrschaft der Linken hergestellt.
    Fragen:
    Woher findet die Linke das scheinbar unerschöpfliche Menschenmaterial für diese doch oft unbedankten Maulswurfarbeiten?
    Wie motiviert die Linke die Maulwürfe? Etwa mit den ohnehin längst als Denkfehler erkannten und von den Führenden längst nur noch für Sonntagsreden bzw Politagitation hervorgeholten Ideale der Linken?
    Hat das bürgerliche Lager diese über Jahrzehnte hinweg offen durchgeführte Wühlarbeit nicht bemerkt ? Haben die alle drauf gebaut, daß ihnen der Liebe Gott schon wieder einmal ein Wahlergebnis bescheren wird ?
    Haben denn die Bürgerlichen keine Ideale und Konzepte, mit denen man die Bevölkerung sehr viel eher überzeugen könnte, wenn sie nur konsequent vorgetragen würden und man sich nicht feige und konfliktscheu hinter Populismus verstecken würde ?

    Letzte und durchaus provokant gemeinte Frage: wozu dieser Beitrag heute, wo bürgerliche und christliche Politik ohnehin schon mausetot ist

  6. orange-eistee (kein Partner)
    28. Juni 2012 17:03

    grad in meinem lieblinkslokal. Eine bande jugendlicher weigert sich getränke zu zahlen, meint ich solle nix bestellen weil man doppelt zahle (echter quatsch ich esse hier wöchentlich,nie passiert,ve
    rmutlich hatten die nen rausch...),dann weil der boykott scheitert,hinterlassen sie verwüstete plätze und spucken in die getränke. Die kassierin asiat. Herkunft musste dann sauber machen. Dreimal könnt ihr ratten welche partei diese jugendlichen mit türk. Akzent und aussehen wählen werden? Grün. Aber ich bin froh, dass die kassierin nie wieder für eine partei stimmen wird, welche provokante,post-kommunistische jugendliche heranzüchten. Armer leistungsorienter mittelstand!

  7. Alfred E. Neumann
    28. Juni 2012 11:51

    Es ist eben die eigene Wertelosigkeit der Linken, daß sie immer wieder auf das Bürgertum und die Religionen hintreten, verbal und gerne auch auf der Straße (etwa verkleidet beim Jägerball). Es ist das selbe ungute Menschenmaterial, das selbst nicht erkennt, daß es sich faschistoider Methoden bedient, um als Minderheit der Mehrheit ihren subjektiv als Gutes gemeinten Irrweg aufzuzwingen, und das bereits - unter etwas anderen Vorzeichen und Uniformen - den Beinaheuntergang Europas ausgelöst hat.

    Faschismus - rechts osder links ist einerlei - bleibt Faschismus.

  8. Schani
    27. Juni 2012 01:53

    An den Putsch der Linken bei den Grünen - damals als Auaktivisten durchaus noch bürgerlich naturschützerisch und antigewerkschaftlich (Sinowatzsche Nachdenkpause) orientiert - kann ich mich als damals in den letzten Zügen meines Studiums mich befindend noch gut erinnern.
    Tandler ist mir als Anatom bekannt, da ich der fünfte, und Gott sei Dank letzte Mediziner in meiner Familie bin. Allerdings kenne ich ich Tandler hauptsächlich als sozialistischen, der Eugenik und Rassenreinheit (1916) verhafteten Politiker. Wissenschaftliche medizinische tandlersche Erkenntnisse möge man mir bitte nennen, denn es sind mir keine bekannt. Das wird aber durchaus an meiner Unwissenheit liegen.
    Ansonsten weckt dieser Artikel meine Vorfreude und damit verbundene Ungeduld auf die nächste Ausgabe der Academia!

  9. libertus
    26. Juni 2012 21:28

    Hat der Grünpolitikerin Madeleine Petrovic gar ihre seinerzeitige Ehrlichkeit das Genick gebrochen, daß sie von ihren Genossen auf den Posten der Tierschutzvereinpräsidentin abgeschoben wurde? Zuzutrauen wäre es den Grünkommunisten, die sich zwar ideologisch extrem gefestigt zeigen, aber beim Postenschacher und bei der Geldverschwendung den verhaßten "Kapitalisten" um nichts mehr nachstehen.

    Zum Beispiel die linkslinke ÖH bei ihrem "Cafè Rosa" mit widerrechtlich verbratenen 450.000,-- Euro und der große Ehrenvorsitzende der Grünen Van der Bellen, welchem der Pseudojob eines "Universitätsbeauftragten" (was immer das ist und war?) zugeschanzt wurde, satte 420.000,-- Euro (subventioniertes Steuergeld!) in zwei Jahren verjubeln durfte und jetzt, weil endlich ein Sitz im Wiener Gemeinderat frei ist, dort weiter abkassieren darf.

    Eine solche bereits ziemlich altaussehende Partei kann keinesfalls eine Alternative zu den restlichen, politischen Mitbewerbern darstellen!

  10. terbuan
    26. Juni 2012 20:54

    Ein ausgezeichneter, entlarvender Kommentar über die Wassermelonen und ihre Wandlung zu giftigen Fliegenpilzen, herzlichen Dank!

  11. logiker2
    26. Juni 2012 20:36

    auch herzlichen Dank für Ihre Darstellung des wohl missesten Politpersonals der Neuzeit. Dazu der Hinweis auf das Buch "Rote Lügen im grünen Gewand" von Torsten Mann, der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung.

  12. Charlesmagne
    26. Juni 2012 17:50

    Danke für diese glasklare Analyse!
    ****************************





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