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Die türkisch-österreichische Unfreundschaft

Lesezeit: 3:00

Ursula Plassnik wird nicht Generalsekretärin der OSZE. Denn die Türkei hat in einem mehr als unüblichen Akt ihr Veto dagegen eingelegt. Das ist in der Diplomatenwelt zwar das gute Recht der Türken. Plassnik wird es verschmerzen müssen (und sicher eine andere interessante Aufgabe finden). Österreich hingegen hat nicht nur das Recht, sondern seine Regierung hat auch die Pflicht, endlich in einer ganz anderen Sprache mit der Türkei umzugehen, als sie in den letzten Jahren nach Plassniks Abgang die Weichspüler der heimischen Außenpolitik praktiziert haben.

Dabei kommt einem etwa sofort der letzte Staatsbesuch des türkischen Präsidenten in Österreich in den Sinn, welcher von Heinz Fischer & Co überaus subaltern hofiert worden ist. Es wäre zumindest die Pflicht der Regierung gewesen, ihr Befremden über die religiös-chauvinistischen Auftritte des Präsidenten vor bestimmten türkischen Gruppen in Wien auszudrücken.

Es wäre ebenso schon seit Monaten Pflicht der Regierung, dem türkischen Botschafter mitzuteilen, dass er nach seinen beleidigenden öffentlichen Attacken auf Österreich in den nächsten 14 Tagen krankheitshalber auf sein Amt in Wien verzichten sollte; andernfalls werde er ganz offiziell hinausgeworfen. Es wäre auch längst schon Pflicht der österreichischen Regierung gewesen, gegen die nun erneut von der Türkei losfahrenden Gaza-Schiffe zu protestieren, die für Lebens- und Kriegsgefahr im Nahen Osten sorgen.

Es wäre noch viel mehr Pflicht der Regierung – und das in der Tat ganz unabhängig vom Ärger über die OSZE-Provokation –, endlich in Sachen Migration zu handeln. Und sich um die wirklich großen Problemfelder zu kümmern, die vor allem, wenn auch nicht nur mit türkischen Staatsbürgern zu tun haben.

Dabei geht es insbesondere um die Katastrophe, die sich unter dem schönfärberischen Titel „Familienzusammenführung“ alljährlich in tausendfacher Zahl abspielt: Da werden türkische Jugendliche, ohne einen Hauch von Sprach- oder brauchbarem Bildungshintergrund, in arrangierten oder gar erzwungenen Ehen nach Österreich importiert, wo sie in einer total isolierten Welt leben und sich vermehren, jedoch auch nach Jahrzehnten noch nicht die Sprache können.

Ob nun Herr Kurz oder Frau Mikl-Leitner oder das Salzamt zuständig ist, ist letztlich egal. Österreich müsste jedenfalls dringend einen Zuwanderungsstopp unter dem Titel der nachträglichen Familienzusammenführung für alle 3- bis 20-Jährigen verhängen. Das trifft einerseits die (armen) Opfer solcher arrangierten Ehen. Das trifft andererseits die (armen) Kinder von in Österreich lebenden Ausländern, die man jahrelang unter Bezug der satten Familienbeihilfe aus Österreich im Ausland billigst bei Großeltern oder Tanten aufwachsen lässt, und die erst schnell vor Abschluss der Schulpflicht nach Österreich geholt werden.

Das alles hätte schon längst ohne Rücksicht auf Plassnik oder eine Mitgliedschaft der Republik in einem UN-Gremium oder sonstige Diplomaten-Interessen geschehen müssen. Und vor allem ohne Rücksicht auf die ebenso üblichen wie irrelevanten Proteste von Amnesty oder Caritas, die ja sowieso längst schon alle Einwanderungstore geöffnet hätten.

PS: Zur OSZE fällt seit Jahren niemandem mehr etwas wirklich Sinnvolles ein, weshalb diese Organisation nach Ende des Ost-West-Konflikts überhaupt noch notwendig sein sollte. Sie hat so wie der Europarat die eigene Existenzberechtigung längst überlebt. Einzig die in jenen Organisationen tätigen Beamten und Diplomaten werden noch mit Zähnen und Klauen den Sinn des Vereins zu verteidigen suchen. Überzeugen kann das freilich nicht mehr.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPostScriptum
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 13:06

    Ich habe es bisher nicht geschrieben, weil es Teil einer unrühmlichen Vergangenheit ist, aber ich möchte hier einmal erläutern, wie Türken denken.

    Sehen Sie, ich bin in der 4. Volksschulstufe von Vorarlberg nach Oberösterreich gezogen. Ich hatte hier keine Freunde, aber ein Außenseiter in der 4. VS war Mehmet (Name aus Anonymitätsgründen geändert) und er wurde mein allerbester Freund.

    Diese sehr persönliche Passage meines Lebens erzähle ich deshalb, weil ich durch unsere Freundschaft (wir sahen uns täglich und haben alles miteinander erlebt) später in meiner Jugend Kontakt zu einem anderen Türken bekam, Tayfun (ebenfalls geändert). Ich war war damals arbeitslos (der unrühmliche Teil) und so wurde ich ziemlich schnell in die türkische Community integriert. Kevins Familie lebte zwar in der Stadt, aber abseits. Es war eine wirklich liebe Familie, herzlich. Vor allem seine Mutter mochte ich, die war fleißig und hatte ein hartes Schicksal. Trotzdem war sie sehr lieb.
    Ich, Kevin und andere haben uns jeden Tag in der Stadt aufgehalten, die meisten Türken "stempelten", gingen also aufs AMS, kassierten Arbeitslose und Notstandshilfe, arbeiteten dann immer wieder für ein, zwei Wochen und gingen dann wieder "stempeln".
    Ich kannte damals die gesamte Ausländerszene in meiner Stadt, auch die Drogenszene. Ich denke, sogar heute wär ich dort willkommen (wenn ich mich nicht dermaßen davon abgestoßen fühlen würde).
    Es gab einen festen Zusammenhalt. Es wurde auch viel Kriminelles getan, auch Schlägereien, so zum Spaß.
    Am meisten wurden die "Nazis" gehasst, österreichische Jugendliche, die etwas gegen die Türken und Ausländer hatten. Es wurden Drogen konsumiert (nicht von mir!), es wurde gesoffen, Party gemacht.
    Ich bekam viel von der Gedankenwelt selbst meiner besten Freunde mit, die mir gar nicht so anders als andere österreichische Jugendliche erschienen. Sie konnten perfekt Deutsch, wollten einfach Spaß und hatten einen inneren Zusammenhalt, typisch Jugendliche halt. Aber, da war noch mehr:

    Wir sind MHP (ausgesprochen Mehape), bozkurt über alles. Gruß mit der Hand, nur der kleine Finger wurde eingehakt. Allah ist überall und er bestraft böses Verhalten. Die Türkei ist sowieso unser Land, wir hassen die Kurden, die uns nur die Türkei wegnehmen wollen. Zwar hatten meine Freunde gerne Sex mit österreichischen Mädchen, aber eine heiraten? Niemals! Heiraten möchte ich eine junge jungfräuliche Türkin, die muss bluten in der Hochzeitsnacht! Am meisten schockierte mich mein bester Freund: Frauen? Die sind schon dazu da, einem Mann zu dienen.
    Die ganze türkische Community kennt sich quer durch Oberösterreich, die Familien sind quer verstreut, sobald etwas schwerwiegendes passiert, treffen sich viele und es wird beraten.
    Hoffentlich werden es mehr Türken, dann gehört uns hier viel mehr. Diesen Satz hörte ich öfters.

    Meine Damen und Herren, Sie haben alle keine Ahnung, wie diese Menschen ticken. Und zwar nicht persönlich, privat, denn innerhalb ihrer Community gibt es Menschen wie du und ich. Da gibts den Faulen, den Dummen, den Schnorrer, den Tolpatschigen, aber auch den Klugen, den Fleißigen.
    Aber wenn es um Dinge geht, die nicht türkisch sind, dann wird es bitterernst. Dann halten alle zusammen, dann zählt nur die Türkei, MHP, bozkurt, der Feind gehört vernichtet.

    Ich sage Ihnen meine Damen und Herren, diese zahlreichen jungen Burschen träumen alle von einer Türkei hier in Österreich. Und glauben Sie mir, ich war in dieser Community jahrelang verankert, ich kenne deren Gedankengut in- und auswendig. Wir haben es hier mit einem Feind zu tun. Die meinen es ernst. Das ist für die nicht Krieg spielen oder sowas, die würden uns alle tatsächlich töten, wenn sie die Mittel hätten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 04:43

    Da sollte Frau Plassnik diesem Posten bei einer hoffentlich "absterbenden" Organisation wohl nicht nachweinen. Ich wünsche ihr für die Zukunft eine sinnvollere Aufgabe.

    Über die Türkei muß sich nach den Aussagen des Botschafters niemand mehr wundern - sie betrachten Österreich wohl als "Wirtspflanze", ohne ihr dafür auch nur den Hauch einer Wertschätzung entgegenzubringen.
    Selber schuld, solange dies Volk und Regierende zulassen.

    Aber immerhin haben wir wenigstens nicht unsere letzte Würde verloren und dem türkischen Botschafter verklickert, daß er mit seinem Auftreten in Österreich nicht erwünscht ist. Vielleicht hat auch die Empörung fast aller Teilnehmer in diesem Blog (siehe auch den ersten Rang unter den "meistgelesenen Einträgen"!) bißchen dazu beigetragen und das ist gut so!

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/666595/Tuerkischer-Botschafter-Tezcan-wird-ausgetauscht?from=gl.home_politik

    Bye, bye! ;-))

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 07:54

    Plassnik hat Flagge gezeigt und endlich das gesagt, wie es wirklich steht mit dieser Türkei. Sie ist nicht, wie viele andere, den Türken hinten hineingekrochen, sondern sie hat den bis heute von ihnen geleugneten Völkermord an Hunderttausenden Armeniern während des 1.Weltkrieges angesprochen, was aber nicht der einzige Grund für die ablehnende Haltung der Türkei gegen Plassnik ist. Hinzu kommt, daß sie auch noch eine Frau ist. Aber das wollen viele nicht hören, vorallem die linxlinken Türkeibefürworter nicht und Herr Spindelegger.

    Und so hat Plassnik Österreich nicht um den Posten eines OSZE-Generals, verzeihung Generälin, gebracht, sondern indirekt dazu beigetragen, daß sich die Türkei selbst immer mehr für einen EU-Beitritt disqualifiziert.

  4. Ausgezeichneter KommentatorObserver
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 05:31

    Das Postscriptum dieses Artikels (nicht ggfs. ein Kommentar unter dem gleichen Namen :-) ) ist eigentlich das grosse Problem. Wien ist zwar stolz, dass es die OSZE beherbergt, aber eigentlich ist sie obsolet geworden. 1973 als KSZE gegründet, war sie sicher ein wichtiges Instrument im damaligen Ost-West-Konflikt.

    Zu den Türken: was 1529 sowie 1683 mit den damaligen Türkenbelagerungen bei Wien nicht gelang, wird nun auf andere Art zum Erfolg geführt. Da braucht man sich nur die Familienzusammenführungen, die Zwangsehen und in den diversen Wiener Geburtsstationen umsehen,

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 01:13

    Na dann warten wir einmal gespannt auf die Schatten in den bilateralen Beziehungen, wie Spindelegger sie in der "Presse" angekündigt hat, leider fehlt mir daran der Glaube.
    Wie im Falle des Botschafters, wo auch damals trotz Verärgerung des Außenministers keine Entschuldigung der Türkei fällig wurde, bzw. personelle Konsequenzen zum Tragen kamen, wird auch diesmal offiziell Gras d´rüber wachsen, zumal Plassnik problemlos anders eingesetzt werden kann und bestimmt eine gewisse Ohnmacht vor der rot-grünen (Medien)mafia herrscht.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 16:55

    Das Veto der Türkei gegen Plassnik erfolgte ohne jegliche Begründung. Ein Veto als Retourkutsche für das Bestehen auf ergebnisoffene Beitrittsverhandlungen unserer lieben Außenministerin aus besseren Zeiten ist nun mal kein vernünftiger Grund.

    Das Veto macht die abgrundtiefe Abneigung der Türken gegen Österreich nur offensichtlich. Diese Abneigung ist offenbar tief in ihnen verwurzelt. Zwei Belagungerungen Wiens zeugen hievon. Die erlittene zweifache Schmach vor den Toren Wien. Und dann auch noch eine Plassnik, die das Hereinplatzen eines Eindringlings, der als bevölkerungsreichstes Land die Vorherrschaft in der EU für sich beanspruchte, knapp noch mal verhindern konnte. Indem sie auf das beharrte, was für Verhandlungen unter normalen Umständen eine Selbstverständlichkeit ist: Ergebnisoffenheit. Wenn Verhandlungen diese nicht in sich beinhalten würden, würde man sie ja Diktat nennen. Das war zu viel des Guten. Da schwor so mancher in seinem Imperialismus gekränkter Türke Rache.

    Ein türkischer Botschafter vereinnahmt seine in Österreich lebenden Türken immer noch als seine Türken, obwohl diese schon längst einen österreichischen Pass haben. Und geriert sich damit als Eroberer, der eine Vorhut ins feindliche Land geschickt hat. Und der sich gleichzeitig darüber beschwert, daß die Österreicher kein Interesse für die türkische Kultur haben. Die Kultur der Eroberer ist nun mal den Eroberten herzlich fremd, Herr Tezcan.

    Genauso wie die Türken versuchen, den Staat Österreich von innen heraus durch Geburten-Djihad, Ausbeutung der Sozialsysteme und Einwanderung ihres Prekariats versucht die Türkei Österreich von außen her zu schwächen wo es nur geht. Was muss noch alles geschehen, um den türkischen Botschafter des Landes zu verweisen, sämtliche laufende Einbürgerungen zu stoppen und Aufenthaltstitel für Türken insbesondere für Familiennachzug mit sofortiger Wirkung zu stornieren.

    Türken bitte nach Hause gehen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Juni 2011 07:46

    Wenn ich mich recht erinnere, war es Frau Plassnik, welche zur Zeit der Schüsselregierung in wirklich heldenmütiger Weise gegen das gesamte
    Europafunktionärsgesindel stur, unumstimmbar und aufrecht wie ein Mann darauf bestanden hat, daß die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei " ergebnisoffen" sein müssen.
    Das entsprach natürlich auch damals schon der weitaus überwiegenden Meinung der Europäer, die Funktionäre jedoch haben sich ja auch schon damals über diese Meinung hinwegsetzen wollen, also: ein " Drüberfahren " inszenieren wollen wie schon so oft.
    Frau Plassnik ist es zu verdanken, daß sie das verhindert hat. Dafür wurde sie ja auch vom ORF als "Umfaller" gescholten.

    Ceterum censeo: man sollte dennoch die Türken fragen, ob sie nicht gegen geringe Gebühr bereit wären, die Griechen wieder auf Vordermann zu bringen.
    Das Veto gegen Plassnik ist also eine " Retourkutschen" auf türkisch.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2011 10:52

    Freunde und Interessen
    Österreichische Politiker leben leider in der falschen Vorstellung, dass mit allen Mitteln erreicht werden muss, dass Österreich in allen Staaten dieser Erde als lieber Freund gesehen wird. Nur nirgends anecken, immer schön brav sein und freundlich grüßen!
    Das mag zwar im persönlichen Umgang mit Wohnungs- und Hausnachbarn seine Gültigkeit haben - aber nie und nimmer auf der internationalen Bühne...
    Die USA zeigen es schon lange und immer wieder: Staaten haben keine Freunde - sie haben nur Interessen. Und für die Interessen des eigenen Landes ist ständiger Einsatz gefordert.

    Wäre nicht schlecht, wenn unsere Politiker einmal darüber nachdenken.
    Und das Gesamtinteresse des Staates vor Einzelinteressen (Stichwort: Banken, Firmen, Auslandsgeschäfte...) stellen.


alle Kommentare

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  8. Viktor
    10. Juni 2011 16:30

    Ich mag einen Türken, 10, 100, 1.000, 10.000. Bei 100.000 Türken bei uns in Österreich,liegt bei mir die absolute Obergrenze.
    Nach der letzten Erhebung haben wir aber 500.000 Moslems in Österreich !
    Was muten unsere vertrottelten Politiker unserer Bevölkerung zu ? Und wieviele sollen es noch werden ? 1,000.000, 2,000.000, 3,000.000 oder noch mehr ?
    Diesen Politikern und den volksschädigenden Gutmenschen,gehört das Buch von Sarrazin so lange um den Kopf gehaut,bis sie den Inhalt begreifen.
    Ich komme nicht aus diesem Lager,aber ich unterstütze heute Strache im zunehmenden Ausmaß.

  9. ProConsul
    09. Juni 2011 21:46

    Ewald Stadler hält im Parlament eine beindruckende Rede gegen die Anbiederung und Verlogenheit unserer linken Politiker an die Türken.
    http://www.youtube.com/watch?v=8I79c_LFH-o

  10. Dr.Otto Ludwig Ortner
    07. Juni 2011 20:52

    Der Fall Plassnik ist eine gemeingefährliche Blamage der ö. Diplomatie, die der türkischen Regierung aus Ungeschick in's Messer lief. Als altgedienter Anwalt hingen meine Verträge oft von behördlichen Zustimmungen ab. Ich dokumentierte sie erst, wenn ich vorab die Erteilung der Zustimmung verbindlich = schriftlich von der Behörde zugesagt erhalten hatte.Noch blöder ist die beleidigte Aussage des Herrn Außenministers, beim Staatsbesuch des türkischen Präsidenten sei besprochen worden, daß Ankara der Ernennung von Frau Plassnik zustimmen würde. Kard. Schönborn sei Zeuge. Der wieder bezeugte im ORF 2, 19:30: "Gül habe nicht mit Bestimmheit widersprochen" oder so ähnlich. Welch ein Pallawatsch! Ich habe schon im ersten Konzipienten-Jahr gelernt, daß mündliche Zusagen ungesäumt dem Zusagenden schriftlich zu bestätigen sind. Dieses erbärmliche Laientheater ist jedoch staatsgefährdend. Nicht nur macht es Österreich lächerlich, es belastet wichtige Beziehungen zum ganzen islamischen Bereich und schafft ein innenpolitisches Problem, da die türkische Volksgruppe in Österreich die bedeutendste aller nichtdeutschen Volksgruppen ist, und überdies die Islamische Glaubensgemeinschft leitet. Gott schütze Österreichs vor dieser lebensgefährlichen Dummheit! Das einzig Sinnvolle ist, den Vorfall nicht weiter zu thematisieren, denn er ist vom Ballhausplatz verschuldet, erfahrungsgemäß dem Labor zur Entwicklung von Weltkriegen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. Juni 2011 21:59

      Die Initiatoren von Weltkriegen "logieren" ganz wo anders.

  11. cmh (kein Partner)
    07. Juni 2011 08:31

    Segestes

    Ich gebe zu, Ihr posting nicht ganz richtig eingeordnet zu haben.

    Wenn ich mir aber die Kommentare hier anschaue, dann muss ich leider sagen, dass der "katholische" Schwachsinn viel flotter klingt, als die Postings, deren Meinung ich teile.

    Das sollte zum Überdenken hinsichtlich des Stiles der eigenen Argumentation (bei unverändertem Inhalt natürlich) führen. Denn ich werde den Verdacht nicht los, in der Lö lachen sie über den Blogg. Wegen des Stiles und nicht wegen des Inhaltes.

    Denn ihren Inhalt können die dort nicht überdenken, sonst müssten sie ausziehen.

    • cmh (kein Partner)
      07. Juni 2011 08:33

      Hey, Administrator

      Wenn man bei einem Subkommentar es erst das zweite Mal schafft, das captcha richtig einzutipseln, dann wird das posting an den Beginn der Liste gestellt.

      Wo liegt hier die tiefere Absicht, wenn überhaupt?

  12. contra
    06. Juni 2011 22:34

    Wenn man das Interview Spindeleggers in einem heutigen "Gratisblattl" liest, dreht sich einem der Magen um:
    keinerlei klare Aussage Plassnik bzw. zum Türkei-Veto und nur "diplomatisches Herumgeeiere".

    Warum kann der Mann nicht klar sagen, daß Österreich demnächst auch bei der Türkei von seinem Vetorecht Gebrauch machen wird und muß, angesichts dieses miesen Schachzuges.

    Der wird nie ein profilierter Politiker! :-(

  13. Helmfried (kein Partner)
    06. Juni 2011 16:56

    Off topic, aber wichtig
    Der ORF ist links. Das wissen wir. Aber was viele schon vermutet haben, das ganze Fernsehen ist links. Hollywood mit seinen vielen Filmen und Serien, alles linkslinker Käse.
    Siehe auch: http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen.html?&news[action]=detail&news[id]=4080
    Nachzulesen ist das im Buch von Ben Shapiro, Primetime Propaganda: The True Hollywood Story of How the Left Took Over Your TV
    Das heißt, wer den Fernseher einschaltet, wird zwangsläufig mit linker Propaganda berieselt. Übrigens, auch die Unis sind alle links.

    • Segestes (kein Partner)
      06. Juni 2011 17:16

      Und Hollywood bewirbt in seinen Filmen Apple - Windows-PCs haben meist nur die Bösewichte :)

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 18:35

      Warum, Segestes, rufen wir bei extremen Vorwürfen von diesem Rechts immer gleich den Nervenarzt, nehmen den linken Traditionsdenutiationsfetischismus aber beinahe für Wissenschaft?

      Ich möchte beide Kommentare jetzt nicht werten, aber dieses Missverhältnis scheint mir wert, einmal von einem Soziologen und Psychologen untersucht zu werden. Können wir noch so denken und fühlen wie wir wollen, oder sind unsere wertenden Entscheidungen bereits durch die Unterhaltungsindustrie einer transatlantischen Kultur getroffen worden?

    • Katholik (kein Partner)
      06. Juni 2011 18:54

      Helmfried, an deiner Stelle würde ich sofort den Computer wegwerfen, denn sämtliche Software wurde von Linken entwickelt. Ach übrigens, aus das Obst vom Biobauern stammt natürlich von einem Linken!

    • Mr. Freakowsky (kein Partner)
      06. Juni 2011 19:23

      Jaja besonders der linkslinke Sender Fox-News fällt mir da auf...oder der linksgrüne Mel Gibson...

    • Segestes (kein Partner)
      06. Juni 2011 19:52

      Cmh, wo rufe ich denn nach einem Nervenarzt?
      Mein Beispiel mit der extremen medialen Bevorzugung von Apple war nicht ironisch gemeint - das ist eine Tatsache, die in IT-Kreisen durchaus Amüsement hervorruft.
      Apple-Computer wurde schon immer von saturierten, linksliberalen Schöngeistern (=Bobos) mit Hang zu Ästhetik bevorzugt - vor allem von Leuten aus der Medienbranche. In gewisser Weise untermauert dieser Umstand also sogar die These, dass Hollywood "links" ist.

      Was dieser orthodoxe Jude allerdings in seinem Lamento verschweigt
      ist dass in Hollywood säkulare Juden seit Anbeginn ein kräftiges Wörtchen mit zu reden haben.
      Er wird aber schon seine Gründe haben, warum er das nicht erwähnt...

    • AGLT (kein Partner)
      06. Juni 2011 20:54

      So Unrecht hat Helmfried natürlich nicht. Man nehme nur die vor Gutmenschentum nur so triefenden Tatorte, die früher einmal "nette" Krimis waren, heute vor Sozialromantik und Befindlichkeitshysterikern nur so wimmeln. Motto: die armen armen Ausländer und Asylanten und die bösen bösen Deutschen.

      Genauso der letzte Brunetti, wo natürlich die kriminellen Zigeuner (...) die unschuldig Verfolgten waren und die Venezianer bzw. die Italiener die Bösen. Eh kloar.

      In den Hollywood-Filmerln gab es früher den Quotenneger (...), heute sind es die Quotenschwulen und Quotenlesben.

      Btw: Die pc-unkorrekten Bezeichnungen haben ich mit Absicht gewählt, weil mir der PC-Wahn neben dem Genderwahn am Senkel geht. Regts euch auf, regts euch ab.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      06. Juni 2011 21:03

      AGLT: Beschwer dich beim Kopp-Verlag.

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Juni 2011 21:57

      Die späte Reaktion auf die McCarthy-Ära: Die PC-Märchenstunde.

      Zur falschen Zeit am falschen Ort.

    • schreyvogel
      07. Juni 2011 16:32

      Haben Sie das jetzt erst gemerkt?

  14. Segestes (kein Partner)
    06. Juni 2011 16:17

    Interessant, wie die Schlaftablette Spindelegger als Außenminister plötzlich aufmuckt (wenn man sein weinerliches Gepiepse so bezeichnen kann), bloß weil die Gouvernante der Nation ihr Versorgungspöstchen nicht erhält. Jetzt muss man sich eben nach einer anderen, gut bezahlten Stelle für die Walküre vom Wörthersee umschauen - vielleicht ist bei Raiffeisen ja noch etwas frei?

    • Gasthörer (kein Partner)
      06. Juni 2011 21:36

      cum grano salis sehe ich das ähnlich wie Sie:
      Mir ist die Dame grundunsympathisch- eine "sich für Österreich-Schämerin" wie die Ferrero-Schachtel. Und immer, wenn ich sie mit ihrem unsäglich schiachen bunten Aufzug im Parlament rumsitzen seh, schwillt mir der Kamm.

      Da kommt die Chance, dieses Unnötigste, das je aus Kärnten kam (ich geb zu, die Jelinek habe ich nie gelesen), endlich loszuwerden, und dann verhageln uns das genau jene, die wir seit Jahrzehnten an unserer Brust nähren.

  15. Volksverhetzung (kein Partner)
    06. Juni 2011 15:54

    Das ist hier die reinste Voklsverhetzung ich werde dies zur Anzeige bringen

    • Trollfresser (kein Partner)
      06. Juni 2011 16:32

      Ich bin eigentlich in mehreren linken Blogs ein gefürchteter und gerngehasster Troll.

      Aber hier gehen Sie dann doch etwas zu dilettantisch vor, Sie Volxkopf.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      06. Juni 2011 19:26

      Trollfresser. Du scheinst kein Troll sondern ein kleines kläffendes schwules Schosshunderl zu sein, das sich für einen Wachköter hält.

    • George Orwell (kein Partner)
      06. Juni 2011 20:24

      Mein Sohn, Du hast sehr gut gelernt.

      Libyen: Krieg = Frieden
      Türkeninvasion: Wahrheit =Volksverhetzung

    • Trollfresser (kein Partner)
      07. Juni 2011 08:37

      Kritischer Beobachter wurde neuerdings den Trollen als Irrenwärter beigegeben.

      Danke, ich habe mich schon gefragt, wie ein Poster allein so einen Schwachsinn verzapfen kann. kB wird wahrscheinlich auch ein Kollektiv sein.

      Aber man merkt: Trollfressen wirkt. Man merkt's am Rauch.

  16. Gasthörer (kein Partner)
    06. Juni 2011 15:27

    Ohne hier tief einzusteigen und alle Argumente gegen die Türken ins Feld führen zu wollen:

    Beschämend bleibt, dass wir solche windelweichen MarionettenPolitiker haben, welche nicht die zig-Millionen Euro österreichischen Steuergeldes in Frage stellen, die wir jährlich als EU-Milliarde namens "Heranführungshilfe" den Türken überweisen. Jahr für Jahr!

    Auch werden sie nicht, die unser Volk zerstörende türkische Turboeinwanderung in die Sozialsysteme via Familienzusammenführung - im Schnitt 5000 pro Jahr - darunter massiv Importbräute, die 3-mal häufiger behinderte Kinder bekommen(Inzucht), ansprechen.

    Ganz schweigen werden sie zum Zuzug vieler Pass-Deutscher Türken in unser weltmeisterliches Sozialsystem, welches das bundesdeutsche offensichlich derart aussticht, dass sich ein Umzug lohnt.

    Verweigen werden sie weiterhin, dass sich aus der Türkei heraus ein geschmiertes System gebildet hat, um unser mehr oder weniger kostenfreies Hochschulsytem durch türkische Studenten, die allein wegen des Gratis-Studiums nach Österreich kommen, ausnutzen.

    Gar nicht sprechen will ich von den sich häufenden rassistischen Übergriffen von Türkenbanden auf ethnische Österreicher. Hier wird (meist in zahlenmäßig weit überlegenen Gruppen - also Feige bis zum geht nicht mehr) totgesprügelt, zum Krüppel geprügelt, oder auch "nur" so lange geprügelt, bis zum Teil unsere Jünsgsten Handy und Geld hergeben. Die Systemmedien halten sich hier galant zurück.

    Fazit: Wer dieses ferngesteuerte umvolkende Schweinesystem aktiv durch Steuerleistung stützt (Leistungsträger besonders angesprochen), macht sich mitschuldig...

  17. Carlo (kein Partner)
    06. Juni 2011 14:51

    Wieso sind sie immer gegen die Türken? Sie müssen sich mit den Türken verbrüdern um den Staatsfeind Nr. 1, die Grünen, zu bekämpfen. Das heißt, konservative Unterwanderung mit anschließendem Endkampf gegen liberale und grüne Kräfte. Das könnte gelingen, Herr Unterberger.

    • Trollfresser (kein Partner)
      06. Juni 2011 15:40

      WEr des sinerfassenden Lesens mächtig ist, sollte schon langsam spitzgekriegt haben, dass man hier weder gegen Türken noch gegen Grüne ist, sondern nur gegen solche hinter den Ohren Grüne Typen wie Sie.

      Allerdings muss man hoch anerkennen, dass die roten Baumschulen immer noch ihren Zöglingen des B-Zuges das Vokabular und die Hirnrissigkeiten des Klassenkampfes des der Zwischenkriegszeit zu vermitteln. Die wehren sich aber auch nicht.

    • Kritischer Beobachter (kein Partner)
      06. Juni 2011 19:28

      Wer des Lesens mächtig ist, weiss, dass hier gegen folgende Feindbilder polemisiert wird:
      - Moslems
      - Türken
      - Ausländer
      - Linke
      - Sozis
      - Grüne
      - Windräder
      - Homosexuelle
      - Tierschützer
      - Frauen
      - Behinderte
      - Juden
      - Türken
      - Tschuschen
      - Neger
      - ....

    • Gasthörer (kein Partner)
      06. Juni 2011 21:23

      Carlo, Dein Gedanke hat eh einen gewissen Charme. Allenfalls ist zu bedenken, dass die Türken beim Kampf gegen die Grünen Kanibalismus betreiben würden. Ob die das aushalten, wo sie doch kein Schweinfleisch mögen...

    • libertus
      06. Juni 2011 22:31

      @Kritischer Beobachter

      Ich fürchte, Sie haben da die Foren verwechselt.
      Ab ins Kronen-Zeitungsforum!

    • Trollfresser (kein Partner)
      07. Juni 2011 08:38

      Mein Feindbild ist der kritische Beobachter.

      (Plagiatswächter bitte zahlen!)

  18. Geheimrat
    06. Juni 2011 14:05

    "EU und Türkei eigentlich verheiratet"

    Was geht hier eigentlich vor???

    Auf dem Wirtschaftsforum in Istanbul wurde das aktuelle Verhältnis zwischen der EU und der Türkei unter die Lupe genommen.

    Die EU und die Türkei sind seit der Zollunion 1996 eigentlich schon verheiratet. Millionen Türken sind bereits in der EU. Wie in einer katholischen Ehe, die nicht geschieden werden kann, gibt es gute und schlechte Phasen. Aber keine Seite kann vom Tisch aufstehen und sagen, ich gehe." So beschrieb Gerald Knaus, Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative "Politische Zukunft der Türkei", bei den Gesprächen des Raiffeisen Wirtschaftsforums in Istanbul, das derzeitige Verhältnis.

    Alper Hakan Yüksel von der Akbank TAS meinte, der EU-Beitritt der Türkei sei mehr eine politische als wirtschaftliche Frage. Die Wirtschaft könne mit der jetzigen Situation ganz gut leben. Es werde viel Zeit brauchen, die Vorbehalte gegenüber der Türkei abzubauen.

    Das 80-köpfige Wirtschaftsforum der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich tagte dieses Jahr in Istanbul. Angeführt wurde es von Generaldirektor Ludwig Scharinger, Wirtschaftskammerchef, Christoph Leitl und dem Präsidenten der Industriellenvereinigung, Veit Sorger. Zum EU-Beitritt meinte Leitl: "Meine Botschaft ist, fürchten wir uns nicht vor der Türkei, sondern schließen wir eine Partnerschaft."

    Drei-Stufen-Plan
    Die EU sollte sich nach seiner Vorstellung dreistufig weiterentwickeln. In eine vertiefte Kernunion mit einer gemeinsamen Wirtschafts-, Steuer-, Sozial- und Währungspolitik. In eine zweite Gruppe, der jene Staaten angehören, die bereits in der EU sind, aber nicht der Kerngruppe angehören. Und drittens in eine Wirtschaftsunion, die auch Länder wie Russland, die Ukraine, die Türkei und alle Mittelmeer-Anrainerstaaten umfassen. Diese Wirtschaftsunion sollte das europäische Gegengewicht zu den USA und Asien bilden. Scharinger appellierte - beeindruckt von der Wirtschaftsdynamik - die "stereotypen Wahrnehmungen" über das aufstrebende Land zurechtzurücken.

    http://kurier.at/wirtschaft/3911627.php

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 14:41

      Haben die überhaupt eine Grauslichkeit ausgelassen?

      Wie steht es so schön im Erlkönig?

      .. und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt!

      Ich bitte daher diese Ballade mit verteilten Rollen zu lesen, wobei die Rolle des Erzählers vielleicht als Chor von allen gesprochen werden sollte, während den Knaben der Abgeordnete Stadler, den Part des Vaters der Herr GD Scharinger bzw Präsident Leitl und der Herr auch Präsident Gül den Part des Erlkönigs geben sollten.

      Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
      Es ist der Vater mit seinem Kind;
      Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
      Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

      Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? —
      Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
      Den Erlenkönig mit Kron’ und Schweif? —
      Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. —

      „Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
      Gar schöne Spiele spiel’ ich mit dir;
      Manch’ bunte Blumen sind an dem Strand,
      Meine Mutter hat manch gülden Gewand.“ —

      Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
      Was Erlenkönig mir leise verspricht? —
      Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
      In dürren Blättern säuselt der Wind. —

      „Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
      Meine Töchter sollen dich warten schön;
      Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
      Und wiegen und tanzen und singen dich ein.“ —

      Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
      Erlkönigs Töchter am düstern Ort? —
      Mein Sohn, mein Sohn, ich seh’ es genau:
      Es scheinen die alten Weiden so grau. —

      „Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
      Und bist du nicht willig, so brauch’ ich Gewalt.“ —
      Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
      Erlkönig hat mir ein Leids getan! —

      Dem Vater grauset’s; er reitet geschwind,
      Er hält in Armen das ächzende Kind,
      Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
      In seinen Armen das Kind war tot.

      Für den Herrn Scharinger wäre es aber sicher das größere Unglück, endete die Ballade wie in der Parodie:

      er erreicht den Hof mit Mühe und Not;
      Der Knabe lebt, das Pferd war tot.

      Ich kann mich abschließend nur der Rede des Abeordneten Stadler anschließen und "Krämerseelen" rufen.

  19. Neppomuck (kein Partner)
    06. Juni 2011 12:14

    Nix mit Plassniks.

    Nicht nur Frau sondern auch lang,
    da wird manchem Türken bang.
    Also lautet das Kalkül
    von dem freundlichen Herrn Gül,
    dass ihm, weil knapp vor der Wahl,
    Türkenpaschas sonder Zahl
    auf die krummen Finger blicken;
    Grund genug, „herum zu zicken“.
    Ergo lautet hier sein Credo:
    Willst du Stimmen, sprich ein Veto.
    Was der Türken dumme Macht-
    ansprüche zu Tag gebracht.
    Sicherheit wird dort verbreitet,
    wo zusammen man arbeitet,
    doch ist einer präpotent,
    setze man ihm konsequent
    vor die Tür, damit er schnalle:
    Gül, ich hast sie ja nicht alle.
    „Pro futuro“ wäre das
    überhaupt das Beste, was
    einem ’zu einfallen könnte:
    Jeder zahl’ die eigne Rente.
    Denn mit Arbeitslosigkeit
    kommt man heut’ nicht wirklich weit,
    auch ist bei Beschäft’gungsquoten
    Marke „Türk“ Vorsicht geboten.
    Wer von Wirtschaftshilfe zehrt,
    sich im Übermaß vermehrt,
    bleibt auf Dauer Hypothek,
    was ja nicht des Beitritts Zweck.
    Darum bleibt im Vestibül
    der EU. Mein Dank gilt Gül,
    lässt er die Entscheidung reifen
    sowie, sie auch zu begreifen.

  20. Prinz Eugen (kein Partner)
    06. Juni 2011 12:08

    http://www.hurriyetdailynews.com/n.php?n=turkey-vetoes-former-austrian-foreign-ministers-candidacy-for-osce-2011-06-05

    Vielleicht möchte irgendjemand den Artikel kommentieren. (Bei mit hat es nur über einen Proxy-Server funktioniert, sonst wird das Captcha nicht angezeigt)

  21. Politicus1 (kein Partner)
    06. Juni 2011 10:52

    Freunde und Interessen
    Österreichische Politiker leben leider in der falschen Vorstellung, dass mit allen Mitteln erreicht werden muss, dass Österreich in allen Staaten dieser Erde als lieber Freund gesehen wird. Nur nirgends anecken, immer schön brav sein und freundlich grüßen!
    Das mag zwar im persönlichen Umgang mit Wohnungs- und Hausnachbarn seine Gültigkeit haben - aber nie und nimmer auf der internationalen Bühne...
    Die USA zeigen es schon lange und immer wieder: Staaten haben keine Freunde - sie haben nur Interessen. Und für die Interessen des eigenen Landes ist ständiger Einsatz gefordert.

    Wäre nicht schlecht, wenn unsere Politiker einmal darüber nachdenken.
    Und das Gesamtinteresse des Staates vor Einzelinteressen (Stichwort: Banken, Firmen, Auslandsgeschäfte...) stellen.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 13:09

      Ach Politicus1, Sie sind mir ein sympatischer Träumer.

      Eine Politkikerkaste, deren Auswahlprinzip lautet, "Jeder der ein verantwortungsbewusstes und Pflichtgetreues Verhalten an den Tag legt wird von den Eigenen rücklings erschossen.", wird sicher niemanden produzieren, der die Interessen seiner Wähler in einem überparteilichen Staatsamt diesem Prinzip widersprechend ausübt.

      Jeder GEdanke ist da schon verschwendet.

    • kaffka (kein Partner)
      06. Juni 2011 16:25

      Nicht die Politiker sollen nachdenken. Denen ist das Denken schon längst (ob der Vorteile des Anbiederrns) vergangen.

      Die Wähler sollten zu denken beginnen und jene wählen, denen man glauben kann, dass sie die Einwanderungsmisere beenden.

      Diese gibt es !!!

  22. Amadeus (kein Partner)
    06. Juni 2011 09:35

    Ein Thema das etwas peinlich ist: Verwandtenehen - die sich gerade bei türkischen Einwanderern in Deutschland (und auch Österr.) häufen:

    Über das Tabu-Thema 'Verwandtenehen' wird oftmals der Mantel des Schweigens ausgebreitet:

    http://www.faz.net/artikel/C30190/verwandtenehen-darueber-spricht-und-forscht-man-nicht-30431938.html

    Zitat 1 aus dem Artikel:

    "..... Eine Zahl gibt es sehr wohl. Etwa jede vierte türkischstämmige Frau in Deutschland ist mit einem Verwandten verheiratet. Das ergab eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung über Familienplanung und Migration im Lebenslauf von Frauen. Im vergangenen Oktober wurde sie in Berlin vorgestellt. Befragt wurden etwas mehr als 800 türkischstämmige Frauen in Deutschland. Ergebnis: In der ersten Generation war die Verwandtenehe mit 33 Prozent weiter verbreitet als in der zweiten Generation mit zehn Prozent. Auch gingen diese Ehen häufiger niedrig qualifizierte Frauen ein und solche, die auf dem Land aufgewachsen waren. Nach dem Grad der Verwandtschaft wurde nicht gefragt.

    Überhaupt nicht gesprochen aber wird über das zusätzliche Risiko, dass Kinder behindert auf die Welt kommen. Hier aufzuklären fällt besonders schwer ... "

    Zitat 2:

    " ..... Je traditioneller eine islamische Gemeinschaft lebt, desto mehr Verwandtenehen scheint es zu geben. In der Türkei schätzt man ihre Häufigkeit auf 20 bis 30 Prozent, in Oman liegt sie um das Zwei- bis Dreifache höher, wie der Direktor des Instituts für medizinische Genetik der Berliner Charité, Stefan Mundlos, sagt. Für das kleine Land bedeute das ein immenses Problem ...... "

  23. sosheimat (kein Partner)
    • Katholik (kein Partner)
      06. Juni 2011 18:49

      Was soll diese dumme Werbung für einen rechtsextremen Schmuddelblog hier?

  24. cmh (kein Partner)
    06. Juni 2011 08:39

    Katholik ist ein gutes Beispiel für meinen obigen Punkt 2.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 08:40

      An den Programmierer dieser Seite:

      Vielleicht sollten Sie einmal mit phaidros persönlich in Kontakt treten und sich Etzes zur Behebung einiger Fehlerleinchen im Ablauf dieser Seite holen.

    • brechstange
      06. Juni 2011 08:42

      Lassen Sie Ihre Vorurteile bleiben, das ist echt peinlich.

    • brechstange
      06. Juni 2011 08:44

      Jetzt verstehe ich, Sie meinten einen Kommentator und nicht alle Katholiken.

  25. cmh (kein Partner)
    06. Juni 2011 08:37

    Wer es auf deutsch nicht glaubt, hier steht es auf chinesisch:

    http://de.wikipedia.org/wiki/36_Strategeme#Auf_das_Gras_schlagen.2C_um_die_Schlange_aufzuscheuchen

    Aber im Deutschen hat man auch das treffliche Sprichwort: Auf den Busch klopfen!

    Genau das machen die Türken derzeit. Hier eine Stichelei eines Botschafters, dort eine Ansprache eines Regierungschefs (!) in einem Gast(!)-Land natürlich nur für die Ohren seiner(!) Landsleute. Jetzt ein Affront an einer total unbedeutenden (OSZE) Stelle. Schauen wir, was denen noch alles einfällt. Irgendwann löst sich dann ein morscher Stein (Österreich) aus der Mauer und die Türken sind drinnen.

    Wir dürfen zwei Fehler nicht machen:

    1. Alle anderen genauso dumm, denkfaul, planlos und entscheidungsschwach zu halten wie uns selber.

    2. Die Dummen, Denkfaulen, Planlosen und Entscheidungsschwachen in unseren eigenen Reihen weiterhin widerspruchslosg agieren zu lassen.

  26. Katholik (kein Partner)
    06. Juni 2011 08:07

    Der türkische Botschafter hatte völlig recht.
    Dass das Unterberger nicht in den Kram passt, ist auch klar. schliesslich wurden auch die Unterbergers dieses Landes angesprochen. Dass die Unterbergers im polemischen austeilen einsame Spitze sind, beim einstecken aber jämmerliche Heulsusen, zeigt dieser wirklich dumme Beitrag einmal mehr.

    • RB (kein Partner)
      06. Juni 2011 08:17

      @Katholik
      Sie wollen provozieren, gell? Und das in Allerherrgottsfrüh....

    • Justinian (kein Partner)
      06. Juni 2011 12:01

      Was an ihrem provokativen Stumpfsinn "katholisch" sein soll, verbirgt sich vortrefflich. Schon die Wahl ihres nicknames verrät im Kontext mit dem Lobgehudel für die Christenfeinde, dass sie entweder platt Herumsticheln wollen, oder einfach nur ein dümmlicher Realitätsverweigerer sind, katholisch ist dran aber schon garnichts. In Zeiten einer besseren Schulbildung hätte es klar und unmissverständlich geheißen: "Nichtgenügend, setzen" !

  27. lässing
    06. Juni 2011 06:15

    Man kann AU mit jedem Wort nur zustimmen. Nur der PS dreht total durch :
    Es ist wirklich traurig wie dieses Forum zur Schaubühne eines eitlen Schwadroneurs verkommt und die Jünger dieses Kasperls begeistert jedem noch so einfältigen statement applaudieren. Gefährlich werden dann Aussagen über "die
    Türken" aus der Mottenkiste des Rassismus wie "wenn sie die Mittel hätten, würden sie uns alle tatsächlich töten" Das ist Rechtsextremismus pur oder gelebte Geisteskrankheit.
    All das schadet den richtigen Ausführungen AUs enorm und diskreditiert sie.
    Aber die Idioten, die solchen Müll noch mit Sternderlorgien belohnen ficht das natürlich nicht an.

    • lässing (kein Partner)
      06. Juni 2011 09:34

      Zu meinem vorigen Beitrag. Tschuldigung, jezt hab ich meinen Rausch ausgeschlafen. Ich glaube ich habe ein wenig über die Stränge gehaut.

  28. Papalima
    05. Juni 2011 19:25

    Naja, Dr. Treichl hat eben recht!

  29. Celian
    05. Juni 2011 19:16

    Auch die Türkei hat einen Kandidaten um den begehrten Posten für den OSZE-Generalsekretär ins Rennen geschickt. Zwei Drittel der OSZE-Länder standen hinter Plassnik, so auch das Vorsitzland Litauen, verständlich daß die Türkei diese aussichtsreiche Kandidatin von hinten abgeschossen hat. So konnten sie dem ihren eine bessere Schanze auf den Posten zuschanzen.

    So sind nun mal die Spielregeln unserer heutigen Zeit: wer nicht alle Möglichkeiten bis zuletzt ausschöpft, bleibt übrig. Die Türken agieren ja genauso bei der Ausbeutung der sozialen Systeme in Österreich. Wer sich heutzutage durch Anstand von seinem persönlichen Vorteil abhalten läßt, wird anstandslos von hinten abgeschossen.

    Österreich sollte deshalb nicht hintanstehen und ebenfalls Veto einlegen: eben gegen den türkischen Kandidaten. Und falls irgend jemand schreiben sollte, sowas tut man nicht, wenn man sich als Kultur überlegen fühlt. Auch wir alten Europäer sind lernfähig. Rücksichtsloses Verhalten haben wir von der türkischen Kultur gelernt. Man sagt uns ja immer: paßts euch an!

  30. Dr. Harald Rassl
    05. Juni 2011 19:10

    Frau Dr. Plassnik braucht nicht sonderlich traurig zu sein, wenn sie nun (wahrscheinlich) nicht Generalsekretärin eines im wesentlichen unnötigen Vereines wird. Viel wichtiger ist es - und hier ist ihr Ressortchef ausserordentlich gefordert - den unerträglich präpotenten Türken klarzumachen, dass sie mit ihrer dümmlichen Retourkutsche auf die wohlüberlegten Vorbehalte Österreichs gegen einen Beitritt ihres Landes genau diesen endgültig verspielt haben. Wenn Österreich und sein Aussenminister noch einen Funken von Selbstachtung haben, muss jetzt den überheblichen Politikern in Ankara klar gesagt werden: Jetzt ist Schluss mit euren Hoffnungen, die EU auch nur annähernd von innen zu sehen. Bei jedem weiteren Versuch, eueren noch im Mittelalter steckenden, undemokratischen und alles andere als europäischen Staat in die EU drängen zu wollen, wird zumindest ein EU - Staat definitiv nein sagen, nämlich Österreich. Und das auch, aber nicht nicht nur wegen Frau Dr. Plassnik.

  31. Martin Bauer
    05. Juni 2011 18:47

    Alles Gute als Botschafterin in Genf!

  32. schreyvogel
    05. Juni 2011 18:29

    Plassnik ist pragmatisiert. Nichts kann ihr passieren.

    Aber durch diese türkische Brüskierung wird sie zur Märtyrerin des österreichischen Abwehkampfes gegen das Türkentum. Spindelegger wird sie in eine andere sehr bedeutende Position hieven, allein schon um es den Türken zu zeigen.
    Und von dieser neuen Position aus wird sie weiterhin ihre mutige Sprache gegen die Türkei pflegen! Denn schon von Dichand ließ sie sich nichts gefallen.

    Das zeigt, wie unverzichtbar die Pragmatisierung für so wichtige österreichische Persönlichkeiten ist, Verwaltungsreform hin oder her. Sie setzen sich voll für Österreich ein. Österreich gewährt Ihnen im Gegenzug eine sichere und ansehnliche Existenzgrundlage.

    Gott schütze unsere Ursula P. !

    • byrig
      05. Juni 2011 20:53

      der kronenzeitung war dieses empörende verhalten dieses asiatischen despotenstaates türkei heute keine einzige zeile wert!daran sieht man,auf welch primitivem niveau dieses schmierblatt und seine redakteure gnam und konsorten ticken!
      aber gegen ein wehrhaftes österreich schreiben diese schurken an!

    • M.S.
      05. Juni 2011 22:08

      Die Kronenzeitung hat in der heutigen Ausgabe auf S 4 über den Fall berichtet und hat Frau Plassnik beschuldigt, das Veto der Türkei selbst verursacht zu haben, da sie beim Besuch des Präsidenten Gül im Parlament diesen mit der Erwähnung des Völkermordes der Türkei an den Armeniern provoziert hätte. Gül soll die Zornesröte ins Gesicht gestiegen sein.

    • Undine
      05. Juni 2011 22:18

      @M.S.

      Wozu überhaupt noch EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei geführt werden, ist mir ein Rätsel.

    • M.S.
      05. Juni 2011 23:10

      @Undine

      Man hat das Gefühl, dass die meisten europäischen Länder ohnedies schon Bedenken haben, aber zu feige sind sich festzulegen. Lieber verschleppen sie bis zum St. Nimmerleinstag die Verhandlungen statt klare Verhältnisse zu schaffen.

    • schreyvogel
      06. Juni 2011 10:54

      Man stelle sich vor, Herr Gül hätte sich ständig penetrant in die Ortstafelfrage eingemischt ...
      Aber wenn Gül sich gegen die Einmischung der Plassnik wehrt, dann ist das natürlich eine Schande! Denn: Austria docet!

    • M.S.
      06. Juni 2011 18:21

      @ Schreyvogel

      Sie vergleichen die verhältnismäßig läppische Ortstafelfrage mit einem Völkermord bei dem mehr als 1 Million Menschen hingemetzelt wurden. Tatsächlich ist die Ortstafelfrage eine Angelegenheit zwischen Slowenien und Österreich und es hat sich auch sonst niemand dazu geäußert.
      Wenn ich Sie richtig verstanden habe, dürften dann Ihrer Meinung nach offenbar auch die Kriegsverbrechen am Balkan, die Massenmorde des 3. Reiches, des Pol Pot-Regimes, sowie eben der Genozid an den Armeniern und viele andere ähnliche Greueltaten nicht angesprochen und verurteilt werden weil sie als Einmischung aufgefasst werden könnten. Das ist doch absurd.

    • schreyvogel
      07. Juni 2011 00:21

      Das ist Unsinn. Was soll es bringen, Verbrechen von vor beinahe 100 Jahren jetzt Politikern vorzuwerfen, die nicht das Geringste damit zu tun haben?

      Wenn Ursula P. Mut und Profil zeigen will, dann soll sie lieber Netanyahu anfahren - die Verbrechen Israels an den palästinensichen Arabern erstrecken sich in die Gegenwart, und Netanyahu IST mitverantwortlich.

      Aber DAZU fehlt ihr leider der Mut.

    • xRatio (kein Partner)
      07. Juni 2011 04:28

      @schreyvogel 07. Juni 2011 00:21
      die Verbrechen Israels an den palästinensichen Arabern erstrecken sich in die Gegenwart, und Netanyahu IST mitverantwortlich.

      Und Frl. schreyvogel hat in der Tat einen Vogel. Besser sie begibt sich schnell wieder zu ihrer Psychotherapeutin.

    • M.S.
      07. Juni 2011 10:10

      @Schreyvogel

      Warum wirft hält man dann noch heute Deutschland und Österreich und auch den Freiheitlichen dauernd die Verbrechen des Nationalsozialismus vor, mit denen heute kein Mensch mehr etwas zu tun hat.

    • schreyvogel
      07. Juni 2011 14:32

      @ M.S.

      Aus dem gleichen Grund aus dem man Israel seine Verbrechen NICHT vorwerfen darf.

    • xRatio (kein Partner)
      08. Juni 2011 00:21

      @schreyvogel 07. Juni 2011 14:32

      Frolleinchen, bisher sind Sie mir eigentlich noch nicht sonderlich negativ aufgefallen.

      Aber was Israel angeht, setzt Ihr Spatzenhirn offenbar doch komplett aus.

      Zu Israel das obligate Rechtsgutachten:

      Das Völkerrecht erlaubt die Annexion der von Israel eroberten und derzeit (rechtmäßig) bloß "besetzten" Gebiete.

      Die Golanhöhen hat Israel schon vor Jahrzehnten annektiert. Danach kräht kein Hahn mehr.

      Weswegen Israel bei Judäa und Samaria ("Westbank") zögert, völlig legal endlich klare Verhältnisse zu schaffen, statt dessen lieber Zäune zieht und Jerusalem und die Siedler in einem zweifelhaften rechtlichen Status beläßt, ist mir seit langem völlig unverständlich.

      Vertreibungen sind völkerrechtlich allerdings nicht erlaubt und seitens Israels auch nie erfolgt. Vielleicht ist das der Grund....

      Vielleicht sind es aber auch bloß Israels reichlich vorhandene Linke, seine Feminazissen, hauseigenen Antisemiten und Gendermännchen, die dies Land immer wieder unnötigen, im Grunde verantwortungslosen Risiken aussetzen.

      Naja. Mit Appeasement hat man es ja schon bei Hitler so herrlich weit gebracht.

  33. Anton Volpini
    05. Juni 2011 18:09

    Fr. Plassnik war eine gute Außenministerin weil ihr Chef ein guter Kanzler (der Beste seit Klaus) und guter Koordinator der Regierungsgeschäfte war.
    Fr. Plassnik wäre das Beste in Ihrer Karriere zu wüschen, sie würde auch das Beste für unser Land herausholen.
    Wenn jetzt die Türken sie in ihrem Streben verhindern wollen, dann glaub ich wohl eher, daß der Maulwurf wieder einmal in unserem Lande sitzt, so wie bei Waldheim und Schüssel!

    • phaidros
      05. Juni 2011 18:15

      Guter Gedanke, das klingt sehr plausibel. Ich glaube für die türkische Politik sind wir (weit) unter der Wahrnehmungsschwelle. Denen wird im Prinzip hübsch wurscht sein, wen wir ihnen schicken.

    • Gandalf
      05. Juni 2011 18:52

      Wolfgang Schüssel war in der Tat der beste Bundeskanzler - allerdings nicht erst seit dem hochgeschätzten Josef Klaus, sondern seit Julius Raab. Und keiner nachher - den grossen Gaukler eingeschlossen - könnte ihm das Wasser reichen. Schon gar nicht der Minderleister, der uns derzeit belästigt.

    • Alexander Renneberg
      05. Juni 2011 19:40

      für schüssel würden alle nochmals rennen. keine frage.
      ihn halte ich für den einzigen der das land aus dieser situation führen kann.

    • Anton Volpini
      05. Juni 2011 19:55

      Und wenn der ORF in allen Kanälen diese Meldung so heraus posaunt, im fast wehleidigen Ton, als ob er Mitleid mit Fr. Plassnik hätte, dann verstärkt sich bei mir der Gedanke, der Maulwurf sitzt in Österreich! Man darf raten wo?

    • schreyvogel
      06. Juni 2011 10:59

      Plassnik war groß, blond, wenig diplomatisch. Sonst ist mir nichts besonderes an Ihr in Erinnerung geblieben. Für sie sprach die Quote.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 13:14

      Faymann ist kleiner, nicht blond aber sehhhhhhhr diplomatisch. Vielleicht wollen sie den bei der OSZE?

      Und wenn die Plassnik eine Frau von den Qualitäten einer Laura Rudasch wäre ....

      Wenn wir sie für ein Amt nominiert haben, dann ist sie "unser Mann". Wir Sie beleidigt, ist die Beleidigung für alle die sie repräsentiert.

    • schreyvogel
      07. Juni 2011 00:39

      Sie sind ganz schön dünnhäutig.
      Schon der von der SPÖ bestellte EU-Boykott unserer Regierung oder vorher unseres BP Waldheim sollte Sie eigentlich gegen solche Lappalien abgestumpft haben.

  34. Celian
    05. Juni 2011 16:55

    Das Veto der Türkei gegen Plassnik erfolgte ohne jegliche Begründung. Ein Veto als Retourkutsche für das Bestehen auf ergebnisoffene Beitrittsverhandlungen unserer lieben Außenministerin aus besseren Zeiten ist nun mal kein vernünftiger Grund.

    Das Veto macht die abgrundtiefe Abneigung der Türken gegen Österreich nur offensichtlich. Diese Abneigung ist offenbar tief in ihnen verwurzelt. Zwei Belagungerungen Wiens zeugen hievon. Die erlittene zweifache Schmach vor den Toren Wien. Und dann auch noch eine Plassnik, die das Hereinplatzen eines Eindringlings, der als bevölkerungsreichstes Land die Vorherrschaft in der EU für sich beanspruchte, knapp noch mal verhindern konnte. Indem sie auf das beharrte, was für Verhandlungen unter normalen Umständen eine Selbstverständlichkeit ist: Ergebnisoffenheit. Wenn Verhandlungen diese nicht in sich beinhalten würden, würde man sie ja Diktat nennen. Das war zu viel des Guten. Da schwor so mancher in seinem Imperialismus gekränkter Türke Rache.

    Ein türkischer Botschafter vereinnahmt seine in Österreich lebenden Türken immer noch als seine Türken, obwohl diese schon längst einen österreichischen Pass haben. Und geriert sich damit als Eroberer, der eine Vorhut ins feindliche Land geschickt hat. Und der sich gleichzeitig darüber beschwert, daß die Österreicher kein Interesse für die türkische Kultur haben. Die Kultur der Eroberer ist nun mal den Eroberten herzlich fremd, Herr Tezcan.

    Genauso wie die Türken versuchen, den Staat Österreich von innen heraus durch Geburten-Djihad, Ausbeutung der Sozialsysteme und Einwanderung ihres Prekariats versucht die Türkei Österreich von außen her zu schwächen wo es nur geht. Was muss noch alles geschehen, um den türkischen Botschafter des Landes zu verweisen, sämtliche laufende Einbürgerungen zu stoppen und Aufenthaltstitel für Türken insbesondere für Familiennachzug mit sofortiger Wirkung zu stornieren.

    Türken bitte nach Hause gehen!

    • Alexander Renneberg
      05. Juni 2011 17:32

      daher wird in den volksschulen nicht mehr über die beiden türkenbelagerungen berichtet.
      könnt sich ja jemand gekränken.

    • Alexander Renneberg
      05. Juni 2011 17:32

      kränken. sorry.

    • Rosi
      05. Juni 2011 18:04

      @Alexander Renneberg

      Im Kommunismus und anderen totalitären Systemen gestaltete man den Geschichtsunterricht an den Schulen auch speziell, indem alles Mögliche ergänzt und weggelassen wurde.
      Eigentlich sollten da bei mehr als einem Zuständigen (für die Demokratie in Österreich) die Alarmglocken läuten.

    • Alexander Renneberg
      05. Juni 2011 18:35

      @rosi, das stell ich mir jetzt einfach mal vor :-)

      da sitz jemand im tiefroten stadtschulrat in wien und jemand teilt ihm empört mit, über die türkenbelagerungen würde in den volksschulen nichts gelehrt.

      na servas, da wird aber der teufel los sein.

      im besten fall dird der empörte nicht hinausgeworfen sondern nur auf den st. nimmerleinstag vertröstet.

      aber eines darf man dabei nie vergessen: das sind alles demokraten.
      oder so.

    • Rosi
      05. Juni 2011 19:08

      @Alexander Renneberg

      Mag ja sein, daß in der Stadt, die 'anders' ist, auch andere Regeln für die Demokratie herrschen. Aber ich hätte doch gehofft, daß es in dem ganzen Verein einen sachlich orientierten vernünftigen Menschen gibt, wenn nicht auf Landesebene, dann doch auf der Bundesebene. Oder in den Organen, die die Bildungsstellen kontrollieren.
      Ich halte es mit Ovid: Principiis obsta.
      Wenn nicht einmal die Geschichte richtig dargestellt wird, hört sich für mich der Spaß auf.

    • Undine
      05. Juni 2011 22:46

      @Rosi

      Sowohl auf meiner Reise nach Griechenland (auf den Spuren der Götter und Helden) als auch nach Kleinasien (Troja, Ephesos, Pergamon) vor zwei Jahren waren etliche Mitreisende, die aus der ehemaligen DDR stammten. Zu meiner großen Verblüffung erzählte mir eine junge Ärztin (knapp 40J.), sie hätten in Geschichte weder über die griechische noch über die römische Geschichte etwas gelernt, nicht ein bißchen über die Götter! Sie erfuhren nur, daß die Griechen und Römer SKLAVEN hielten, was natürlich stimmt, aber doch ein bißchen wenig ist, möchte ich meinen. Diese traurige Tatsache bestätigten mir auch ältere Mitreisende, die aber selber noch in der Zeit vor der DDR zur Schule gegangen waren und damals natürlich noch über Griechen und Römer lernten, deren Kinder aber ebenfalls in der Schule nichts von Griechen und Römern erfuhren. Diese Zeit wurde in den Schulen der DDR völlig ignoriert. Traurig!

    • Rosi
      05. Juni 2011 23:15

      @Undine

      Stimmt, es geht viel verloren, wenn man von Geschichte wesentliche Teile wegläßt.
      Komisch, eigentlich, weshalb man in der DDR diesen Teil der Geschichte weggelassen hat. Das hat ja den Kommunisten nicht geschadet. Was hatte das für einen Sinn?

      Es gibt auch in Wien einiges Positives, das auf die Türkenkriege zurückgeht - wenn man jedoch von den Türkenkriegen nichts weiß, fehlt der Zusammenhang und das Aha-Erlebnis, und man kann diese Dinge nicht zuordnen.

  35. Rosi
    05. Juni 2011 15:35

    Diesem ausgezeichneten Tagebucheintrag von Herrn Dr.Unterberger ist nichts hinzuzufügen, das Einzige, was jetzt raschest zu diesem Megaproblemfeld in Österreich passieren muß, ist daß die österreichischen Politiker endlich aufwachen, und entsprechend dem Tagebucheintrag Geschriebenen handeln.

    Die ganzen NGOs nebst Caritas und Konsorten sind sowieso am Besten zu ignorieren, deren primäres Interesse sind doch ausschließlich bequeme Jobs für sich selbst: Das Geld der anderen und feine Ratschläge verteilen, und abwechselnd salbungsvolle Reden zu halten und aggresive Sprüche zu führen, um zu dem Geld zu kommen, das man dann verteilen kann.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  36. Geheimrat
    05. Juni 2011 14:30

    Besten Dank
    für die Thematisierung der Ansiedlung des türkischen Volkes in Österreich.
    Faszinierend und furchteinflößend ist die Tatsache, daß diese historische Weichenstellung ohne den Funken einer demokratischen Legitimation stattfindet. Wer hat je das einheimische Volk gefragt: "Wollt ihr, daß hunderttausende Menschen einer ganz anderen Kultur und Rechtsordnung, die sich nie assimilieren werden, in Österreich eine neue Volksgruppe bilden sollen?"
    Wenn man bedenkt, daß einige tausend katholische Kärtner slawischer Sprache, die seit 1000 Jahren dort leben, von manchen als Problem gesehen werden, kann man sich die Probleme der Zukunft ausrechenen.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 13:26

      Geheimrat, Sie wollen ein demokratisches Mitspracherecht? Kommt sofort, in spätesten 2013 dürfen Sie in einer Volksabstimmung über die Abschaffung der Wehrpflicht oder die Aufstellung von Tafelen in Kärnten abstimmen.

      Dann zumindest sollten Sie sich erhoben und demokratisch erregt fühlen, wenn die Regierung Sie ganz persönlich um Ihre Meinung zu wichtigen Durchführungsproblem der österreichischen Verwaltung befragt.

      Demokratie richtet man eben so zugrunde - genau so!

      Nicht vergessen möchte ich meinen Dank an die Sozialisten aller PArteien zu richten. Die mit allen Wahlen verbundenen Unsicherheiten werden in kurzer Zeit der Vergangenheit angehören. Nur weiter so:

      1. Nona-Fragen vor einer mit großem Tamtam angekündigten Wahl ausgiebig und ausschließlich hinsichtlich der zu erwarteten Vorteile diskutieren. Es könnte sich auch um Fragen handeln, bei denen Sie sich um eine Entscheidung drücken wollen.

      2. Die wirklichen PRobleme in einem der zuständigen Gremien kurz anreißen und dann als vollendete Tatsachen, eventuell mit Hinweis auf bereits von Dritten geschlossene und verpflichtende Verträge der Öffentlichkeit verkaufen.

      3. Nicht vergessen das Desinteresse der Wähler an diesen Scherzfragen oft und lauthals zu beklagen.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      06. Juni 2011 14:50

      @Geheimrat:
      1. Das einheimische Volk wird überhaupt nicht gefragt, weil Österreich als repräsentative Demokratie für die Beantwortung solcher Fragen – wenn überhaupt – ein Parlament hat. Das scheint die Österreicher ja auch nicht zu stören, jedenfalls so lange nicht, wie sie ihren allgemeinen Grant sonstwie abreagieren können. – Im Übrigen lebten hier viele (auch unter den Zuwanderern) in der jahrzehntelangen Illusion, dass die Zuwanderer hier eh nur ein paar Jahre arbeiten und dann schleunigst wieder abhauen würden.
      2. Andere Rechtsordnung? Keineswegs. Das in der Türkei gültige Strafrecht ist aus dem italienischen Strafrecht übernommen und das Zivilgesetzbuch eine wörtliche Übersetzung des schweizerischen. Sie scheinen die Türkei mit dem Iran zu verwechseln.
      3. Die katholischen Kärntner slawischer Sprache leben nicht seit 1000 Jahren, sondern seit 1500 Jahren dort, sie waren also schon in Kärnten, als die deutschsprachigen Zuwanderer dort ankamen. Aber so genau will man's ja nicht wissen in Österreich. – Übrigens: Wie lange haben die Wiener Tschechen gebraucht, bis sie sich assimiliert hatten?

  37. PostScriptum
    05. Juni 2011 13:06

    Ich habe es bisher nicht geschrieben, weil es Teil einer unrühmlichen Vergangenheit ist, aber ich möchte hier einmal erläutern, wie Türken denken.

    Sehen Sie, ich bin in der 4. Volksschulstufe von Vorarlberg nach Oberösterreich gezogen. Ich hatte hier keine Freunde, aber ein Außenseiter in der 4. VS war Mehmet (Name aus Anonymitätsgründen geändert) und er wurde mein allerbester Freund.

    Diese sehr persönliche Passage meines Lebens erzähle ich deshalb, weil ich durch unsere Freundschaft (wir sahen uns täglich und haben alles miteinander erlebt) später in meiner Jugend Kontakt zu einem anderen Türken bekam, Tayfun (ebenfalls geändert). Ich war war damals arbeitslos (der unrühmliche Teil) und so wurde ich ziemlich schnell in die türkische Community integriert. Kevins Familie lebte zwar in der Stadt, aber abseits. Es war eine wirklich liebe Familie, herzlich. Vor allem seine Mutter mochte ich, die war fleißig und hatte ein hartes Schicksal. Trotzdem war sie sehr lieb.
    Ich, Kevin und andere haben uns jeden Tag in der Stadt aufgehalten, die meisten Türken "stempelten", gingen also aufs AMS, kassierten Arbeitslose und Notstandshilfe, arbeiteten dann immer wieder für ein, zwei Wochen und gingen dann wieder "stempeln".
    Ich kannte damals die gesamte Ausländerszene in meiner Stadt, auch die Drogenszene. Ich denke, sogar heute wär ich dort willkommen (wenn ich mich nicht dermaßen davon abgestoßen fühlen würde).
    Es gab einen festen Zusammenhalt. Es wurde auch viel Kriminelles getan, auch Schlägereien, so zum Spaß.
    Am meisten wurden die "Nazis" gehasst, österreichische Jugendliche, die etwas gegen die Türken und Ausländer hatten. Es wurden Drogen konsumiert (nicht von mir!), es wurde gesoffen, Party gemacht.
    Ich bekam viel von der Gedankenwelt selbst meiner besten Freunde mit, die mir gar nicht so anders als andere österreichische Jugendliche erschienen. Sie konnten perfekt Deutsch, wollten einfach Spaß und hatten einen inneren Zusammenhalt, typisch Jugendliche halt. Aber, da war noch mehr:

    Wir sind MHP (ausgesprochen Mehape), bozkurt über alles. Gruß mit der Hand, nur der kleine Finger wurde eingehakt. Allah ist überall und er bestraft böses Verhalten. Die Türkei ist sowieso unser Land, wir hassen die Kurden, die uns nur die Türkei wegnehmen wollen. Zwar hatten meine Freunde gerne Sex mit österreichischen Mädchen, aber eine heiraten? Niemals! Heiraten möchte ich eine junge jungfräuliche Türkin, die muss bluten in der Hochzeitsnacht! Am meisten schockierte mich mein bester Freund: Frauen? Die sind schon dazu da, einem Mann zu dienen.
    Die ganze türkische Community kennt sich quer durch Oberösterreich, die Familien sind quer verstreut, sobald etwas schwerwiegendes passiert, treffen sich viele und es wird beraten.
    Hoffentlich werden es mehr Türken, dann gehört uns hier viel mehr. Diesen Satz hörte ich öfters.

    Meine Damen und Herren, Sie haben alle keine Ahnung, wie diese Menschen ticken. Und zwar nicht persönlich, privat, denn innerhalb ihrer Community gibt es Menschen wie du und ich. Da gibts den Faulen, den Dummen, den Schnorrer, den Tolpatschigen, aber auch den Klugen, den Fleißigen.
    Aber wenn es um Dinge geht, die nicht türkisch sind, dann wird es bitterernst. Dann halten alle zusammen, dann zählt nur die Türkei, MHP, bozkurt, der Feind gehört vernichtet.

    Ich sage Ihnen meine Damen und Herren, diese zahlreichen jungen Burschen träumen alle von einer Türkei hier in Österreich. Und glauben Sie mir, ich war in dieser Community jahrelang verankert, ich kenne deren Gedankengut in- und auswendig. Wir haben es hier mit einem Feind zu tun. Die meinen es ernst. Das ist für die nicht Krieg spielen oder sowas, die würden uns alle tatsächlich töten, wenn sie die Mittel hätten.

    • PostScriptum
      05. Juni 2011 13:08

      statt Tayfun Kevin, aber das is sowieso irrelevant.

    • Anton Volpini
      05. Juni 2011 16:47

      Ich hab das zuerst drübergescrollt,..... eh schon wissen! Dann hab ich aber doch angefangen zu lesen, und es hat mich reingezogen. Erschütternd!
      Sie haben das schon öfters angedeutet mit Ihrem Freund, und auch der Wirbel in Gmunden, ich hab Ihre Art, über die Türken zu berichten, immer abgelehnt, jetzt versteh ich!......

    • M.S.
      05. Juni 2011 17:25

      @PostScriptum

      Während ich Ihren Beitrag gelesen habe, ist mir wieder die Rede an die muslimischen Jugendlichen vom ehem. Nationalratspräsidenten Kohl anläßlich der Veranstaltung "10 Jahre muslimische Jugend in Österreich" vom Sept. 2006 eingefallen. Wie naiv müssen unsere Politker sein, dass sie die Gefahren dieser von Ihnen geschilderten drohenden Entwicklung nicht durchschauen.

    • PostScriptum
      05. Juni 2011 17:35

      Naiv sind die Politiker nicht, nur gelähmt von Hitler.

    • byrig
      05. Juni 2011 21:02

      v.a.sind unsere politiker verantwortungslos,erstens,ermöglicht zu haben,dass so eine türkische immigration stattfinden konnte,zweitens,dass ebendiese politiker jegliche weitere zuwanderung aus der türkei nicht sofort abstellen.
      immerhin gehts hier ja um zuwanderung und nicht um asylrecht.
      dass uns die masse der türken feindlich gesinnt ist,kann man tagtäglich erfahren-nicht nur in favoriten oder fünfhaus.
      einen sekundenbruchteil habe ich einen urlaub in der türkei erwogen-wegen der derzeitigen politischen lage.
      eher lasse ich mir die hand abhacken,bevor ich dort urlaub mache.

    • lässing
      05. Juni 2011 23:00

      Na da kommen aber einem die Tränen, Münchhausen in Gmunden, der in seiner Jugend arbeitslos war, heute arbeitet er anscheinend, aber was ?

    • Graf von Ritzinghausen (kein Partner)
      06. Juni 2011 05:48

      Faszinierend wofür der Starl Sterne kassiert...
      Arbeitslos war er also, nach der Volksschule(!) und dann ist er im Gmundner Ghetto mit seinen Volksschulfreunden auf Drogenpartys gegangen. (Er hat natürlich keine genommen!!!)
      Der einzige Grund fur eine Sternderlvergabe kann wohl nur die Absurdität dieser Geschichte sein. Ich habe selten etwas gehört was von A-Z so absurd und erlogen klingt.

    • lässing
      06. Juni 2011 06:05

      Es ist wirklich traurig wie dieses Forum zur Schaubühne eines eitlen Schwadroneurs verkommt und die Jünger dieses Kasperls begeistert jedem noch so einfältigen statement applaudieren. Gefährlich werden dann Aussagen über "die
      Türken" aus der Mottenkiste des Rassismus wie "wenn sie die Mittel hätten, würden sie uns alle tatsächlich töten" Das ist Rechtsextrenismus pur oder gelebte Geisteskrankheit.

    • AGLT (kein Partner)
      06. Juni 2011 07:53

      Man kann von der auch für mich etwas dick aufgetragenen PS-Story halten was man will (ein Teil wird sicher stimmen), aber PS hat in einem einzigen Satz das ganze Dilemma der österreichischen Politik bzw. nicht nur dieser aufgezeigt:

      "Naiv sind die Politiker nicht, nur gelähmt von Hitler"

      Dieser Satz alleine rechtfertigt die Sternderl.

    • schreyvogel
      06. Juni 2011 11:42

      Die Rassismuskeule ist immer und überall!

    • lässing
      06. Juni 2011 13:20

      man kann sich nur wundern:
      da tischt unser einschlägig bekannter arbeitsloser "Jungpolitiker" eine wirre Geschichte, garniert mit massivem Verfolgungswahn und übelsten Rassismus auf und im Forum findet fast niemand etwas dabei.
      Ob uns das passt oder nicht:
      diese Äußerungen über die Mordabsichten "der Türken" sind STRAFBAR.
      Vielleicht fällt den Hetzern hier doch noch die "Rassismuskeule" auf den Kopf.
      Denn man kann den Türken und der Türkei durcfhaus kritisch gegenüberstehen.
      Aber das berechtigt einen noch klange nicht "allen Türken" Mordabsichten zu unterstellen.
      Außer man ist wegen geistiger Verwirrung unzurechnungsfähig. Was anscheinend sowohl für den Verfasser als auch für die Befürworter dieser dummen und niederträchtigen Hetze gilt

    • PostScriptum
      06. Juni 2011 13:25

      Sie tun mir leid. Aber für alle zur Information: strafbar ist hier gar nichts, außer lässings ostentative Diffamierungen meiner Person.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 13:30

      PS und lässing

      Die Türken haben bestimmt keine Mordabsichten. Sie wollen halt nur spielen.

      Wie neulich im Park:

      Den darf man schon streicheln, der mag Kinder eh.

      Autsch, das habe ich nicht kommen sehen. Ist ja sonst immer so ein braves Rottweilerchen. Und a Weiberle noch dazu.

    • lässing
      06. Juni 2011 13:50

      Anscheinend noch nie etwas von § 283 (StGB) Verhetzung gehört

      (1) Wer öffentlich auf eine Weise, die geeignet ist, die öffentliche Ordnung zu gefährden, zu einer feindseligen Handlung gegen eine im Inland bestehende Kirche oder Religionsgesellschaft oder gegen eine durch ihre Zugehörigkeit zu einer solchen Kirche oder Religionsgesellschaft, zu einer Rasse, zu einem Volk, einem Volksstamm oder einem Staat bestimmte Gruppe auffordert oder aufreizt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.
      (2) Ebenso ist zu bestrafen, wer öffentlich gegen eine der im Abs. 1 bezeichneten Gruppen hetzt oder sie in einer die Menschenwürde verletzenden Weise beschimpft oder verächtlich zu machen sucht.

      Klassischer Sachverhalt: Türkenfotzen, Türken zurück in die Türkei, die jungen Türken wollen die Österreicher ermorden usw.

      Allein für die Formulierung: "wir haben es hier mit einem Feind zu tun. Die würden uns alle tatsächlich töten, wenn sie die Mittel hätten",
      gehörte der "Jungpolitiker" ordentlich bestraft.

      Aber vielleicht sind ja er und seine Adoranten unzurechnungsfähig.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 14:00

      lässing

      Sie sind offensichtlich auch Teil des Problemes.

      Missionieren Sie doch einmal unter Türken (darf ich das Ihrer Meinung nach noch so verwenden?). Versuchen Sie doch einmal bei denen rational (nach Ihrern Kriterien) zu argumetnieren, dass Kleidungsvorschriften für einzele Bevölkerungsgruppen, soferne es sich dabei nicht Uniformierungen handelt, mit unserer Staatsreligion des Agostizismus und des Gendermainstreamings nicht zu vereinbaren sind.

      Oder leiden Sie an Amnesie und haben die Bedeutung von Inquisition vergessen? Sagt Ihnen das Wort Politischer Offizier nichts?

      Na dann ...

    • PostScriptum
      06. Juni 2011 14:19

      Schon blöd lässing, wenn man keine Ahnung von der Rechtssprechung hat. Zeigen Sie mich an, bitte tun Sie mir den Gefallen.

    • lässing
      06. Juni 2011 16:36

      Da pfeift einer im Wald, obwohl sowieso keiner den "Jungpolitiker" ernst nimmt, außer ein paar Mitläufern in diesem Forum, die auch noch strafrechtlich relevanten Äußerungen applaudieren.
      Er sollte den rührseligen Lebenslauf a la Karl May mit "Unter Türken" betiteln.
      Wetten, dass unser toller Jurist sein Studium noch immer nicht abgeschlossen hat.

    • Trollfresser (kein Partner)
      06. Juni 2011 17:54

      "Der Gedanke im lässnigen Hirn" wäre auch ein Toller Roman von Karl Mayfann.

    • Robert Bond (kein Partner)
      06. Juni 2011 18:28

      Sie wissen aber schon, dass sie sich in der ultranationalistischen Szene herumgetrieben haben. Die Grauen Wölfe (Bozkurtlar) waren der militärische Arm der MHP (Milliyetçi Hareket Partisi). Heute ist das alles etwas aufgeweichter. Vor allem in den 70er Jahren haben diese Schlägertrupps in der Türkei hunderte, wenn nicht tausende Morde begangen. Auch der Papst-Attentäter stammt aus diesen Kreisen. Allerdings ist es einfach falsch, diese Leute als repräsentativ für die Türken zu betrachten. Ich habe in den 80er Jahren eine Zeit in Istanbul gelebt. Ich habe dort alle möglichen Leute kennengelernt, Linke, Konservative, Religiöse etc. Keiner wollte mit den Bozkurtlar etwas zu tun haben. Die Menschen hatten Angst vor ihnen. Bei den letzten Wahlen in der Türkei kam die MHP übrigens auf etwas unter 15%. Das ist zwar erschreckend viel für eine so bedenkliche Gruppierung, zeigt aber, dass diese Leute absolut nicht repräsentativ sind. Wenn man in Brandenburg mit den Skinheads saufen geht, kann man daraus auch nicht ableiten, wie "die Deutschen" ticken.

    • PostScriptum
      06. Juni 2011 18:45

      @ Bond

      "Ich habe in den 80er Jahren eine Zeit in Istanbul gelebt."

      Sie würden doch auch nicht Hietzinger Bewohner mit Kärntnern vergleichen, oder? Aus dem (vergleichsweise!) gemäßigten Istanbul wohnt nämlich niemand in Österreich. Ihre Erfahrungen dort sind invalid daher irrelevant.

      Ich denke doch, dass meine Kenntnis der Türken eines ganzen Bundeslandes mehr aussagt, als ihr Istanbulaufenthalt.

      Im Übrigen wischen Sie nonchalant beiseite, dass die regierende AKP selbst schon eine islamistische Partei geworden ist, die gerade dabei ist, den türkischen Staat unter seine Fuchtel zu bringen.

      Ich verstehe Ihre Naivität einfach nicht. Sehen Sie sich doch die Geschichte an. Überall dort, wo die Türken bisher regierten, haben sie Christen abgeschlachtet, zu Millionen und die Türken hatten immer, wirklich immer, Expansionsdrang. Wieso sollte es heute anders sein?

      Sie tun ja so, als seien die bisherigen Eroberungsversuche Wiens nur auf einzelne Verrückte zurückzuführen.

  38. Geheimrat
    05. Juni 2011 11:06

    Nachdem ich das gelesen hatte, wusste ich, als Asylwerber in der Schweiz ist man ein gemachter Mann!

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/06/02/verlogenes-asylsystem-ein-beispiel-aus-der-schweiz/

    • Undine
      05. Juni 2011 12:14

      @Geheimrat

      Es ist fast nicht zu glauben! Schlußfolgerung:

      1. Blöd ist --- wie in diesem Fall--- jeder Schweizer, der arbeitet und es somit möglich macht, daß mit seinem Steuergeld solch kriminelle Asylanten bestens finanziert werden.
      2. Blöd ist allem Anschein nach aber auch, wer als Asylant in der Schweiz arbeitet, wenn ihm mit Nichtstun so viel Geld in den Schoß fällt.

  39. Undine
    05. Juni 2011 09:11

    Vor etwa 20 Jahren im Wiener Studentenheim meiner Tochter: es waren dort einige Türken untergebracht. Ob die tatsächlich studierten, weiß ich nicht. Einer von denen hatte seine Braut als U-Boot in seinem Heimzimmer einquartiert.. Dort saß dieses bedauernswerte, sehr junge Mädchen Tag für Tag mutterseelenallein im Zimmer und durfte es nicht verlassen.Der junge Mann sah es auch ungern, wenn dem jungen Ding jemand helfen wollte, die Zeit zu vertreiben.
    Diese jungen Türken waren übrigens sehr geschäftstüchtig: Sie nähten in zahllose billige Kleidungsstücke das Krokodil von Lacoste ein, um diese dann an den Mann zu bringen.

  40. brechstange
    05. Juni 2011 08:52

    O.T. Ein lesenswertes Interview. Wird Hr. Faymann teilnehmen und zum willfährigen, nicht wissenden Helfer?

    http://noviden.info/article_239.html

    • Undine
      05. Juni 2011 09:29

      @brechstange

      Da fällt mir im Zusammenhang mit den "Bilderbergern" gleich einmal "unser" Franz Vranitzky ein!

    • brechstange
      05. Juni 2011 09:33

      @undine
      Ich denke, dass der eine oder andere Teilnehmer Gelder aus unlauteren kriminellen Quellen bezieht, wie sonst könnte Menschen-, Drogen-, Waffenhandel und Pädophilenringe so ungestört florieren.

    • Undine
      05. Juni 2011 12:18

      @brechstange

      Dieser Meinung bin ich auch!

    • diko
      05. Juni 2011 15:19

      in der Tat, sehr lesenswert.
      Auch bei "OBSERVierung" des Verhinderns von allem und jedem,
      - unserer "GRÜNEN" Schützer, - drängt sich der Verdacht auf;

      "The real aim is to destroy Europe." (not only Austria u. German)

    • brechstange
      05. Juni 2011 20:24

      @diko

      Vielleicht ist das der Grund, warum Deutschland bezahlt und bezahlt, weil der Angriff auf Europa bekannt ist. Doch ich denke, Europa wird von innen zerfressen.

  41. Alexander Renneberg
    05. Juni 2011 08:42

    posting zu diesen thema aus dem standard:

    besser keine leitungsfunktion in einem internationalen gremium für österreich als eine person aus der schüsselregierung....

    was genau wirft man von linker seite denn frau plassnik vor? dass sie eine ausgezeichnete außenministerin war? dass sie zu den türkischen beitritterhandlungen klartext redete? (laut einem standardposting war das rassistisch.....)

    dilemma der konservativen:
    sie trauen sich nicht ordentlich protest einzulegen, und zwar so, dass auch die öffentlichkeit klare aussagen wahrnehmen kann. (weiß schon diplomatie funktioniert anders) denn sie könnten ja international a schlechte nachred haben. und buckeln hat ja noch nie geschadet. im schlechtesten fall wird man halt was bei raiffeisen.

    dilemma der sozialisten:
    auch die spö hätte plassnik gerne auf dem posten gesehen, gab es doch ein feines tauschgeschäft dafür, das ist jetzt wohl obsolet. sagen könnens auch nix, die sozis, sonst werden`s ja von den grünen, der internationalen und den restlichen linken nimmer gemocht, und wer weiß, die braucht man ja noch.

    dilemma der grünen:
    natürlich ist die türkei mit ihrem veto im recht, war ja auch total rassistisch, menschenverachtend, kaltherzig und zynisch der türkei ergebnisoffene verhandlungen zu erklären. ich mein, bitte wo kommen wir denn dahin. wenn das schule macht, na pfiat di allah.
    aber andererseits ist das mit der zwangsheirat, mit den rechten der frauen, mit der bildung so eine sache für die man eigentlich total und kompromisslos einsteht.
    und dann mag man auch die schiffe die mit hilfslieferungen von der türkei richtung gaza auslaufen, aber andererseits darf man israel auch nicht beleidigen.

    dass sich konservative eine klare antwort erwarten darf angenommen werden. dass eine klare antwort stärke und mut signalisiert ebenfalls.
    und nur mit klarheit, mut und stärke wird man ein land regieren können. nicht mit hinsichtl, rücksichtl & vorsichtl.

    zeigte die (eine) neue övp führung diesen mut, diese klarheit und stärke könne sie gegen die zauderer und umfaller der anderen parteien wieder nummer 1 werden wie unter schüssel.

    • simplicissimus
      05. Juni 2011 09:44

      aber ich bitt sie, herr renneberg, da könnt doch der koalitionspartner verärgert sein, wenn die vp rückgrat zeigt. ausserdem könnt sie a paar integrierte türkenstimmen im xten wiener gemeindehieb verlieren, wo doch das geilomobil so gut geparkt ist. und ist das nicht eventuell geschäftsschädigend für raiffeisen?
      jaja, man wird schon energisch sagen, daß die frau plassnik sehr enttäuscht ist.
      und dann schnell schwamm drüber.

  42. diko
    05. Juni 2011 08:05

    Bei einer vor Jahren, mir als kostenlos, für Mitglieder einer Bücher- u. Sportgemeinschaft aufgeschwindelten Teppichverkaufs Flugreise, - in die Türkei, wurde vom staatlich geschulten Reiseleiter unmissverständlich u. a. dargebracht:

    Welch ein Glück als Türke in diese Welt hineingeboren zu sein!

    Wie wird Europa erst gedeihen, wenn die Türkei EU-Mitglied ist!

    Und im Übrigen tut es ihm für uns leid, dass Deutsche u. Österreicher, aufgrund ihrer Vorfahren, mit immerwährender Schuld und daraus folgender Geringschätzung in der dztg. Welt behaftet sind.
    .

  43. Brockhaus
    05. Juni 2011 07:54

    Plassnik hat Flagge gezeigt und endlich das gesagt, wie es wirklich steht mit dieser Türkei. Sie ist nicht, wie viele andere, den Türken hinten hineingekrochen, sondern sie hat den bis heute von ihnen geleugneten Völkermord an Hunderttausenden Armeniern während des 1.Weltkrieges angesprochen, was aber nicht der einzige Grund für die ablehnende Haltung der Türkei gegen Plassnik ist. Hinzu kommt, daß sie auch noch eine Frau ist. Aber das wollen viele nicht hören, vorallem die linxlinken Türkeibefürworter nicht und Herr Spindelegger.

    Und so hat Plassnik Österreich nicht um den Posten eines OSZE-Generals, verzeihung Generälin, gebracht, sondern indirekt dazu beigetragen, daß sich die Türkei selbst immer mehr für einen EU-Beitritt disqualifiziert.

  44. ambrosius
    05. Juni 2011 07:46

    Wenn ich mich recht erinnere, war es Frau Plassnik, welche zur Zeit der Schüsselregierung in wirklich heldenmütiger Weise gegen das gesamte
    Europafunktionärsgesindel stur, unumstimmbar und aufrecht wie ein Mann darauf bestanden hat, daß die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei " ergebnisoffen" sein müssen.
    Das entsprach natürlich auch damals schon der weitaus überwiegenden Meinung der Europäer, die Funktionäre jedoch haben sich ja auch schon damals über diese Meinung hinwegsetzen wollen, also: ein " Drüberfahren " inszenieren wollen wie schon so oft.
    Frau Plassnik ist es zu verdanken, daß sie das verhindert hat. Dafür wurde sie ja auch vom ORF als "Umfaller" gescholten.

    Ceterum censeo: man sollte dennoch die Türken fragen, ob sie nicht gegen geringe Gebühr bereit wären, die Griechen wieder auf Vordermann zu bringen.
    Das Veto gegen Plassnik ist also eine " Retourkutschen" auf türkisch.

  45. brechstange
    05. Juni 2011 07:38

    Die OSZE und der Europarat sind ob ihrer Notwendigkeit zu hinterfragen, für mich gilt dasselbe für die OECD, die sich kürzlich mit Glücksbilanzen beschäftigte, dazu Studien veröffentlichte.
    Sind jetzt alle verrrückt geworden? Laufen alle bereits dem Kommunistischen Manifest von Marx nach? Oder ist es auch nur Unwissenheit, die Menschen so instrumentalisiert von Glück reden lässt?

    • simplicissimus
      05. Juni 2011 09:55

      das sind weitgehend gesellschaftsverbesserungstheoretiker, die in ihrem gut bezahlten gutmenschentum schwelgen und wissen, daß sie recht gegenüber der primitiven masse haben.

  46. Wertkonservativer
    05. Juni 2011 07:20

    Bitte um Verzeihung, Herr Dr. Unterberger,

    aber langsam kann ich - auch in meinem Urlaub - vor lauter Türken- und Türkei-
    Themen hier im Forum gar nicht mehr klar denken. Türken, da, Türken dort, überall das Türken-Thema in allen Facetten breitgetreten bis zum gehtnichtmehr.

    Ich weiß schön, die dritte Türkenbelagerung Österreichs ist in vollem Gang!
    Doch mir wird's langsam zu viel:
    jetzt fahre ich ins nahe Bozen und suche ein Standl mit türkischem Honig, den ich dann genussvoll verspeisen werde (ganz auf der PS/Oswald-Linie, oder?)

    Übrigens: Frau Plassnik, die ich seit langem sehr mag, wird als Botschafterin unser Land auch weiterhin souverän vertreten!

    • Cotopaxi
      05. Juni 2011 07:25

      So geht es natürlich auch: den Kopf in den Sand stecken.

      Das ist eine weise Strategie für jemanden, der seine Zukunft bereits hinter sich und sich im Ausland einen Fluchtort gesichert hat.

    • Wertkonservativer
      05. Juni 2011 07:36

      War mir klar und musste ja kommen, @cotopaxi!
      (Stahlhelm zwecks Schlagbabwehr habe ich zur Sicherheit im Wagen mit)!
      Aber glauben Sie mir: ich stehe auch mit meinen 77 noch immer fest in der Gegenwart und lächle über so manches, was da selbstgerecht, übertreiberisch und schwülstig daherkommt!
      Fluchtort: lächerlich, einfach lächerlich; ich habe einfach keine Angst vor der vielzitierten Türkengefahr!
      Schönen guten Morgen, werter Wertkonservativen-Kritikus!

    • Cotopaxi
      05. Juni 2011 07:54

      @ WK: das halbe Sternchen ist nicht von mir.

    • ambrosius
      05. Juni 2011 07:59

      Die Auseinandersetzung Abendland versus Türkei- in diesem Zusammenahng schließe ich sogar die Griechen in`s Abendland ein- diese Auseinandersetzung, also, ist so uralt und hat so viele Facetten, dass man nicht nach schwarz_weiss urteilen kann. Es gibt in dieser Geschichte unendlich viele Fakten, auch in der Auseinandersetzung um Zypern, in denen die Türkei durchaus valide Argumente hat und keineswegs immer der Bösewicht ist.
      Dennoch muß uns klar sein, dass durch die Aktionen des derzeitigen präpotenten Auftretens der Islamistischen Führung der Türkei und ihrer bronzezeitlich-anantolischen Hirten ein Verteidugungsreflex des Abendlandes verständlich und geboten erscheint.
      Türkischer Honig ist schlecht für die Zähne !

    • simplicissimus
      05. Juni 2011 10:00

      sg wertkonservativer: richtig, das thema kommt sehr häufig, wie auch einige andere themenkreise sich ständig wiederholen. es ist sehr schwer, täglich was neues zu schreiben.
      aber durch hans-fürchte-dich-nicht einstellung wird man die real bestehenden probleme auch nicht lösen, höchstens ignorieren.

    • contra
      05. Juni 2011 12:05

      @Wertkonservativer

      In diesem Tagebucheintrag handelt es sich aber um einen Anlaß, wo sich die Türkei wieder einmal selbst unrühmlich ins Spiel bringt, oder?

    • Wertkonservativer
      05. Juni 2011 12:27

      Ich bin ein begeisterter Abendlandler, werter Ambrosius, und kenne als ebenso begeisterter "Amateur-Historiker" auch die Gefahren der Unterwanderung junger, unverbrauchter Völkerschaften über satte und daher dekadente Staaten und Völker.

      Der Islamismus mit seiner agressiven Stoßrichtung ins Abendland ist abzulehnen und auch zu bekämpfen. Die Wanderungsbewegungen in Europa und der übrigen Welt werden wir weder mit kühnen Wortmeldungen weder hier im Blog, noch mit welcher Regierung auch immer, nicht verhindern können; das sind schicksalhafte Entwicklungen, die auch mit Grenzzäunen und Schutzbunkern auf Dauer nicht wirksam aufgehalten werden können.
      Das Abendland ist noch nicht am Abend seines Bestehens!
      Ich bin ganz sicher, dass sich ein friedliches Miteinander auch derzeit noch nicht voll integrierter Menschen mit unserer Stamm-Bevölkerung zumindest mittelfristig erreichbar sein wird und muss.

      Weiterhin überbordende Einwanderung von Türken, Afrikanern und anderen Nichteuropäern ist bestmöglich, jedoch mit humanen Mitteln, einzudämmen.
      Mehr ist sicher nicht drin (auch nicht durch feurige Kampfaufrufe unserer vielen Schreibtischtäter)!

      Letzter Satz:
      Hier ebenfalls vielfach zur Ausweisung vorgeschlagene österreichische Staatsbürger ausländischer Herkunft haben alle Rechte wie Sie und ich!
      Schluss! Basta!

    • Cotopaxi
      05. Juni 2011 12:46

      @WK: Ich hoffe, dass die Kulturbereicherer, dann, wenn sie aufgrund ihrer Überzahl an der Macht sind, ebenso Ihre Rechte, besser gesagt, die Ihrer Nachkommen, genauso achten werden, wie Sie es jetzt für die Erstgenannten fordern.

      Man darf nicht vergessen, Gesetze, Rechte und Pflichten sind nicht in Stein gemeißelt oder gar von Gott gegeben, sondern von Menschen gemacht und jederzeit abänderbar, falls der politische Wille vorhanden ist.

      Ihre Rechte könnten Sie sich dann aufmalen bzw. an Ihrem Wohnsitz/Fluchtort in Kroatien in den Sand schreiben.

    • Wertkonservativer
      05. Juni 2011 12:56

      Das Fluchtort-Thema geben Sie nicht auf, allerwerteste(r) @ cotopaxi!

      Schauen Sie, bleiben Sie bei Ihrer Meinung, ich bleibe bei meiner!

      Allerdings fühle ich mich richtig "bauchgepinselt", dass Sie an meinem Leben und Schreiben so oft Anteil nehmen! Merci vielmals!

    • Patriot
      05. Juni 2011 13:46

      @Wertkonservativer

      Die Islamisierung bzw Türkisierung IST das wichtigste Thema! Ein Pleite-Land kann man wieder aufbauen. Viele Österreicher haben die Erfahrung gemacht, sämtliches Vermögen verloren zu haben. Das lässt sich alles wieder richten. Sind allerdings die Moslems erst einmal in der Mehrheit in Österreich, dann wird Österreich aufhören zu existieren. Das Schicksal der Kopten in Ägypten oder der Armenier in der Türkei sollte eine Lehre sein.

      Der Knackpunkt wird schon viel früher erreicht werden, bzw ist schon erreicht worden. Es ist die Frage, ob es noch politische Mehrheiten gibt, um die Islamisierung zu stoppen. Jedes Jahr werden die Moslems mehr, und eine Begrenzung der Einwanderung bzw die Ausweisung von Parallelweltlern wird schwieriger.

      Aber lassen sie sich den türkischen Honig gerne schmecken, genauso wie den Kaffee.

    • Cotopaxi
      05. Juni 2011 14:45

      @Patriot: Nicht zu vergessen die ethnische Säuberung, der die Griechen Kleinasiens zum Opfer fielen.

    • Konrad Loräntz
      05. Juni 2011 18:41

      Und das Thema ist Fleisch geworden - täglich in Österreichs Geburtsstationen !

    • Wertkonservativer
      05. Juni 2011 18:53

      @Patriot:
      Übertreiben Sie nicht ein wenig, wenn Sie bereits in absehbarer Zeit eine mehrheitliche Islamisierung bzw. Türkisierung in Österreich befürchten?

      Das ist genau das, was mir an dieser Diskussion richtiggehend "auf den Wecker geht": Übertreibungen, wo man hinschaut!
      Und dabei gibt es praktisch kaum ernstzunehmende Überlegungen und Vorschläge, wie man der Sache Herr werden könnte! Ja, ausweisen, abschieben, Grenzen einziehen, das wäre hier im Forum wohl mehrheitsfähig. Aber wer soll das politisch durchbringen, hier in Österreich, in der EU? Der Herr Strache wird da wohl kaum was ausrichten können, mit seiner FPÖ allein schon gar nicht!
      Also was schlagen Sie vor, werter Patriot? Wie wollen Sie das Problem lösen?
      Bauchreden und Ausmalen von Untergangs-Szenarien allein werden da wohl nicht genügen.
      Schönen Abend!

    • byrig
      05. Juni 2011 21:23

      w.k.,gleich vorweg:ebenfalls schönen abend.
      aber es ist doch,gelinde gesagt,mühsam,wie sie mit einem so wichtigen thema ziemlich von oben herab,als der gscheite,alte weise umgehen.also sich im "leo" befinden.
      diese haltung ist bei so einem zukunftsentscheidenden problem unbefriedigend,und nur,wiel es noch keine perfekte lösungen gibt,es als domäne von unzufriedenen und rechtsradikalen abzutun,erst recht.
      vielleicht sollten sie ein wenig von ihrem brunello und prosciutto-modus herunterkommen und auf gleicher ebene mitdisskutieren.

    • contra
      05. Juni 2011 23:18

      @Patriot

      Auch die Serben im Kosovo haben nicht gedacht, sie einmal dort zur Minderheit werden!

    • contra
      05. Juni 2011 23:20

      Ein "daß" reich ich noch schnell nach! ;-)))

    • Patriot
      06. Juni 2011 00:25

      Sehr geehrter Herr Wertkonservativer!

      Wenn wie in Wien der Neugeborenenanteil der Moslems bei 24% liegt (das war 2008, und steigt jedes Jahr!), dann braucht niemand mehr von "Übertreibung" reden.

      http://www.krone.at/Oesterreich/Islam-Anteil_in_Oesterreich_waechst-Gesellschaftswandel-Story-159625

      Noch einmal die Zeitspanne einer Generation von ca 25 Jahren, und Wien ist strukturell islamisch, wenn wir es nicht schon heute sind! Indien hat einen Moslemanteil von 13%, und dauernd kracht's. Bei den Neugeborenen hatte ganz Österreich schon 2008 einen Moslemanteil von 14%. Da Sie hier schon etwas länger posten, nehme ich an, daß sie die Zahlen kennen! Wie können Sie von "Übertreibung" sprechen?

      Vorschläge gab es hier auch schon jede Menge, nicht zuletzt von mir:

      -absoluter Zuwanderungsstop für Moslems (natürlich inkl. "Familienzusammenführung"). Moslems, die nicht mehr die Möglichkeit haben islamisch oder türkisch geprägte Ehepartner nach Österreich zu holen, werden ausreisen müssen, oder ledig bleiben. Damit wäre der Spuk ungefähr so schnell vorbei wie er gekommen ist, also ca in 30 Jahren. Es würden natürlich noch einige Moslems in Österreich übrig bleiben, aber nur jene, die Religion als absolute Privatsache betrachten.

      -Zwangsausweisungen von Kriminellen, Integrationsverweigerern und Islamisten. Solche Leute werden schon heute aus Europa rechtlich völlig korrekt ausgewiesen, wenn auch noch in kleiner Zahl.

      -finanziell geförderte Rückmigrationsprogramme statt milliardenteurer Integrationsbettelei. Die allerwenigsten Moslems beseitigen irgendeinen Engpaß am Arbeitsmarkt. Die meisten strapazieren den Sozialstaat, oder machen österreichischen Geringverdienern und Kleinunternehmern Konkurrenz.

      Für den Anfang würde es genügen das dänische Fremdenrecht zu kopieren, das natürlich auch mit sämtlichen Menschenrechts- und EU-Vorschriften kompatibel ist. Und um die Einwohnerzahl in Österreich brauchen wir uns auch keine Sorgen zu machen. Wir sterben ohne die Moslems ganz sicher nicht aus! Nach dem Krieg hatten wir 6 Mio Einwohner, in den 70ern 7 Mio, 1990 7.6 Mio und heute ca 8.5 Mio Einwohner (ohne die Illegalen zu zählen). Für 2030 wurden schon 9.5 Mio Einwohner prognostiziert. Wo soll das alles hinführen?

      Ohne Moslems hätten wir immer noch mehr Einwohner als 1990. Wir können uns die Zuwanderer aussuchen! Suchen wir uns die richtigen aus!

    • Wertkonservativer
      06. Juni 2011 06:34

      @Patriot:

      Ich stehe nicht an, Ihnen in manchem recht zu geben; bin auch gerne bereit, da und dort "von meinem hohen Ross" herunterzusteigen und die Realitäten zu akzeptieren!

      Wenn Sie mir jetzt nur noch sagen würden, wie man zumindest die meisten Ihrer Vorschläge zur Realisierung bringen könnte, wäre ich Ihnen sehr verbunden.

      Unsere aktiven Politiker im Land und in der EU werden dies wohl kaum zusammenbringen können; wir leben halt in demokratischen Verhältnissen.

      Ein neuer starker Mann, der alles kann?
      Erhellen Sie mein armes, altes Gemüt!

      Und, lieber byrig:
      Brunello trinke ja auch nicht täglich (derzeit allerdings abends gerne einen Blauburgunder aus dem Blauburgunderhimmel bei Neumarkt).
      Dass ich abgehoben agiere und diskutiere, hat mir allerdings bis jetzt noch niemand gesagt, aber ich nehm's zur Kenntnis und will mich in nächster Zukunft ein wenig an den hierorts üblichen "Ton" anpassen! Guter Wille ist vorhanden!

      Schöne Grüße nach allen Richtungen!

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 09:05

      Ein anstrengender Urlaub offensichtlich.

      Man kann nur hoffen, die Meraner Trauben- und Honigkur wird anschlagen. Etwas süß zwar.

      Ich für meine Person kann mich da nur den Worten des (von mir nicht) geschätzten Sonnenkanzlers hinsichtlich BMin Firnberg anschließen: Alt bin ich selber.

      Nichts für ungut Euer Libden.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 10:59

      Wertkonservativer

      Mein Posting klingt wieder etwas hart. Zur Wiedergutmachung vielleicht einen Cai am Viktor Adler Markt. Ich habe nur 3 Minuten bis dahin. Nächstes Wochenende könnte ich mich mit Ihnen etwa auch im schönen (?) Telfs im heiligen Land Tirol treffen.

      (Wer nur die Zeit hat, das Minarett von der Autobahn aus blicklich zu erhaschen, möge sich doch bitte die Frage stellen, wie es in den Hirnen der Leute ausschaut, die auf solche Art errichtete Bauwerke zur Religionsausübung in einem Gastland benötigen.)

      Ganz allgemein finde ich schon, dass Leute, die nicht das Vergnügen haben, mit moslemischen Einwandereren Tür an Tür zu wohnen, absolut kein Verständnis dafür aufbringen, wenn man die damit verbundnen Phänomene nicht unbedingt als Klass' bezeichnet. Das gilt nicht nur für Lö oder Rathausplatz, sondern auch für Döbling und den 7. oder eben auch für die landschaftliche noch unberührteren Bundesländer.

      Hier von Übertreibung zu reden, würde ich kaum noch einem Studentele durchgehen lassen. Die Römer sagten principiis obsta ... und in der Wirtschaftstheorie wurde kürzlich das Wort von der slippery slope geprägt.

      Auch das letzte Wort eines Bürgerkriegsgenerals sei in Negativem erinnert, der sagte: They couldn't hit an elephant at this distance. Der General war (US) Sedgwick und er war auch korpulent - so wie wir halt auch in gewissem Sinne.

    • Wertkonservativer
      06. Juni 2011 12:25

      Stimmt schon, cmh,

      ich erlebe Türken (und andere "Hilfsmenschen") nur in schaumgebremsten Dosen, da ich im schönen Niederösterreich lebe.
      Bei meinen doch öfteren Wien-Besuchen komme ich schon etwas konzentrierter mit solchen "Anatolien"-Leuten in Berührung, muss dabei jedoch immer wieder klar feststellen, dass es sich hier auch um MENSCHEN handelt! Interessant, nicht?

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 12:52

      Wertkonservativer

      Bitte lassen Sie jetzt nicht die Altersmilde ausbrechen.

      Es handelt sich natürlich um Menschen. Homo homini lupus. Ihr Argument ist also bei Lichte betrachtet gar keines. Es handelt sich auch nicht darum, dass man einzelnen Personen Böses will.

      Es geht erstens darum, dass sich manche Leute unter Berufung auf die nichtnachprüfbaren Zustände im ostanatolischen Tripstrill unter anderem auch auf Ihre Kosten Dinge herausnehmen, für die sie mir in ebenihrem heimatlichen Tripstrill die seidene Schnur schicken wollen. Weiters haben diese Trippstriller bereits einen Musterkoffer derartiger Schnüre mitgebracht.

      Und zweitens und vor allem geht es mir darum, dass die sich unter erstens ergebenden Problemen von Leuten wie ihnen kleingemacht werden. Es fehlt gerade noch, dass man nicht gefragt wird, ob einem das Muster der seidenen Schnur nicht gefalle, wenn man sich diese nicht um den Hals legen lässt.

      Manchmal habe ich schon das Gefühl ich müsste Sie nach Ihrer sancta simplicitas fragen, was aber wieder unverhältnissmässig grob wäre. Aber möglicherweise finden Sie dass Andreas Khol, den ich persönlcih sehr gut kenne und auch schätze, in allen seinen Äußerungen völlig richtig liegt. Fröhliches Fastenbrechen also.

      Und vor allem

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 12:53

      Die letze Zeile gehört nicht hierher.

    • Wertkonservativer
      06. Juni 2011 13:32

      Werter cmh (abschließend von meiner Seite):

      Sie sind mir argumentativ und auch sonst echt überlegen! Da haue ich den Hut drauf und schweige, dies besonders deswegen, weil ich einfach einsehe, dass ich - nach Ihrer Diktion - zu den Leuten "wie IHNEN" gehöre, die dieses Problem gemeinerweise kleinreden wollen.
      Ich will gar nichts kleinreden, allerdings manchen hier laufend vorgelegten Übertreibungen (ich wiederhole mich bewusst) mit meinen bescheidenen Mitteln Paroli bieten!
      Das wär's dann!

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 14:25

      Na dann danke ich also und darf das letzte Wort für mich in Anspruch nehmen.

      Dass ich Ihnen in welcher Form auch immer überlegen sein sollte halte ich für eine Übertreibung Ihrerseits, auf die ich nicht eingehen möchte.

      Ich persönlich bin auch nicht viel jünger als Sie. Als absoluten Jungbrunnen habe ich dabei den Umgang mit Personen gefunden, die ihre Ansichten in der gleichen unbeugsamen Weise unbeirrt vertreten wie das vor einem gefühlten Jahrhundert meine Eltern und Erzieher gemacht haben. Sofort ist mein Widerspruchsgeist erwacht und ich fühle mich wieder jung. Möglicherweise schieße ich dabei wie damals über die Stränge in der Meinung, auch mein Gegenüber hätte den gleichen jugendlichen Elan - und wäre es auch nur für ein halbes Stünderl.

      Wie Sie sehen, ziehe ich meine Energien aus gefundenem Mangel.

      Ein handgreifliches Problem jedoch einfach nicht zur Kenntnis zu nehmen und mit einem einfachen ... jetzt fahre ich ins nahe Bozen und suche ein Standl mit türkischem Honig, den ich dann genussvoll verspeisen werde ... abzutun erinnert mich zusehr an den Tortensagen der Marie-Antoinette weswegen ich den von Ihnen nun gepflogenen Gesprächsabbruch angesicht der stattgehabten Labung für mehr als unter Ihren Möglichkeiten erachte.

      Vale!

  47. Cotopaxi
    05. Juni 2011 07:08

    0:2 für die Türkei:

    Die Abberufung des untragbaren türkischen Botschafters ist freiwillig erfolgt und nicht etwa auf Druck des österreichischen Außenministeriums. Zumindest wird dieses Bild bleibend vermittelt.

    Das Veto gegen P. ist folgenlose Revanche gegen das seinerzeit aufmuckende Wirtsvolk der Österreicher.

    Auffallend ist, dass jeweils Frauen Opfer dieser selbstherrlichen türkischen Großmachtpolitik geworden sind.

    Und ebenso auffallend ist, dass das die heimischen GutmenschInnen nicht im Geringsten juckt. Im Gegenteil, sie treten noch heftig und voller Häme auf die Betroffenen hin.

    • M.S.
      05. Juni 2011 18:20

      Gutmenschinnen solidarisieren sich nur mit Frauen, die der linken "Szene" angehören. Frauen, die nicht ihre Ideologie teilen, rangieren in der Werteskala am letzten Platz noch hinter Männern mit "falscher" Ideologie.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 09:06

      Zum Botschafter:

      Bis tollet, qui cito tollet.

  48. Observer
    05. Juni 2011 05:31

    Das Postscriptum dieses Artikels (nicht ggfs. ein Kommentar unter dem gleichen Namen :-) ) ist eigentlich das grosse Problem. Wien ist zwar stolz, dass es die OSZE beherbergt, aber eigentlich ist sie obsolet geworden. 1973 als KSZE gegründet, war sie sicher ein wichtiges Instrument im damaligen Ost-West-Konflikt.

    Zu den Türken: was 1529 sowie 1683 mit den damaligen Türkenbelagerungen bei Wien nicht gelang, wird nun auf andere Art zum Erfolg geführt. Da braucht man sich nur die Familienzusammenführungen, die Zwangsehen und in den diversen Wiener Geburtsstationen umsehen,

  49. libertus
    05. Juni 2011 04:43

    Da sollte Frau Plassnik diesem Posten bei einer hoffentlich "absterbenden" Organisation wohl nicht nachweinen. Ich wünsche ihr für die Zukunft eine sinnvollere Aufgabe.

    Über die Türkei muß sich nach den Aussagen des Botschafters niemand mehr wundern - sie betrachten Österreich wohl als "Wirtspflanze", ohne ihr dafür auch nur den Hauch einer Wertschätzung entgegenzubringen.
    Selber schuld, solange dies Volk und Regierende zulassen.

    Aber immerhin haben wir wenigstens nicht unsere letzte Würde verloren und dem türkischen Botschafter verklickert, daß er mit seinem Auftreten in Österreich nicht erwünscht ist. Vielleicht hat auch die Empörung fast aller Teilnehmer in diesem Blog (siehe auch den ersten Rang unter den "meistgelesenen Einträgen"!) bißchen dazu beigetragen und das ist gut so!

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/666595/Tuerkischer-Botschafter-Tezcan-wird-ausgetauscht?from=gl.home_politik

    Bye, bye! ;-))

    • Undine
      05. Juni 2011 12:50

      @libertus

      Danke für den Link! Es schadet nicht, sich dieser Frechheit hin und wieder zu erinnern!
      Unter anderem warf der ominöse türkische Botschafter der österreichischen Bevölkerung vor, "sich nur im Urlaub für fremde Kulturen zu interessieren"

      Dieses Argument macht einen sprachlos. Sollten wir etwa---wenn ich diesen Gedanken weiterspinne--- wie in einem Zoo von jedem Volk ein bestimmtes Kontingent an Leuten zu uns nehmen, um sie und ihre Kultur hier bei uns näher kennenzulernen? Da setze ich schon lieber auf ANSCHAUUNGSUNTERRICHT im jeweiligen Land! Nur in ihrer Heimat sind die Menschen "echt"; dort stimmt alles: Die Landschaft, die sie geprägt hat, die Bauwerke, die sie seit Generationen hervorgebracht haben, die Kultur, die Sprache, das Klima, ja, auch das Licht, die Luft, die Vegetation usw.und nicht zuletzt die LEBENSART und ihre Religion, in der sie verwurzelt sind.

    • cmh (kein Partner)
      06. Juni 2011 16:07

      Undine

      Sie verstehen das sicher falsch. Sie sollen sich die Türken ja nicht anschauen, sondern von ihnen lernen und sich an sie anpassen. Das ist in der Türkei selbst ja nicht nötig.

      Also, die Herren von der Türkei denken schon folgerichtig.

  50. Schani
    05. Juni 2011 02:20

    Naja-einen Kaiser Ferdinand,einen König Sobijesky u.einen Prinzen Eugen bräucht'ma halt wieder!
    Gute Nacht allerseits!

  51. byrig
    05. Juni 2011 01:15

    und es bleibt abzuwarten,wieviel sich österreich in form seiner regierung wieder gefallen lässt.immerhin ist dieser türkische botschafter tezcan nach seiner unglaublichen entgleisung noch immer in österreich.
    offenbar sind die türken so präpotent dass sie nur eines verstehen:eindeutigen willen zur durchsetzung unserer positionen.
    eigentlich schwächen sich diese typen vom bosporus ja selber:denn sie nehmen ja kerlen wie diesem küberl die argumente förmlich aus der hand,einem küberl,gelerntem einzelhandelskaufmann,der am liebsten jede türkenbraut hier einwandern lassen würde.
    und auch die linken und v.a. die grünen dürften kurz schlucken.

  52. Brigitte Imb
    05. Juni 2011 01:13

    Na dann warten wir einmal gespannt auf die Schatten in den bilateralen Beziehungen, wie Spindelegger sie in der "Presse" angekündigt hat, leider fehlt mir daran der Glaube.
    Wie im Falle des Botschafters, wo auch damals trotz Verärgerung des Außenministers keine Entschuldigung der Türkei fällig wurde, bzw. personelle Konsequenzen zum Tragen kamen, wird auch diesmal offiziell Gras d´rüber wachsen, zumal Plassnik problemlos anders eingesetzt werden kann und bestimmt eine gewisse Ohnmacht vor der rot-grünen (Medien)mafia herrscht.

    • Anton Volpini
      05. Juni 2011 16:24

      Genau, wie ja alle gscheiten Leute sehr flexibel sind , und anders eingesetzt werden können.....

    • M.S.
      05. Juni 2011 17:59

      Frau Plassnik genießt in Frankreich hohes Ansehen, dass sie sich in der Zeit als Aussenministerin erworben hat. Sie ist als Botschafterin in Paris sicher eine gute Wahl und wird dort für Österreich möglichweise wichtiger sein als bei der OSZE.

  53. efrinn2
    05. Juni 2011 00:39

    Klartext. Endlich,
    Dem ist nur beizupflichten





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