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Fußnote 93: Die Medien und die Wahl

Eine IMAS-Umfrage befasste sich mit der Berichterstattung über die Präsidentenwahl.

Da bezeichneten nur 20 Prozent die Berichte der Medien als "fair und sachlich", 21 Prozent als "einseitig und verzerrt" und 28 Prozent als "teils/teils". Der große Rest liest/sieht wohl gar keine Medien mehr. Wann wachen die Medien des Landes endlich auf? Wann begreifen sie, dass sie mit ihrer massiven Schlagseite den eigenen Untergang beschleunigen? Gewiss, sie können Kandidaten wie Rosenkranz oder Gehring beschädigen (sofern ein Overkill nicht schon wieder Mitleidsprozesse auslöst) - aber am meisten schaden sie der eigenen Glaubwürdigkeit. Oder trösten sie sich gar damit, dass bei Grün- und Rot-Wählern eine massive Mehrheit die Medienberichte positiv beurteilt? Das wird ihnen nicht viel helfen angesichts des Schrumpfens der beiden Linksparteien.

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