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Die Anti-Österreich-Agenda des ORF

Während der Covid-19-Maßnahmen der österreichischen Regierung wurde von der Polizei in manchen Straßen Wiens, wohl als Motivation zur Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen, Musik über Lautsprecher abgespielt. Polizisten in ihren Streifenwagen spielten lautstark das Lied "I am from Austria" von Rainhard Fendrich, das er vor etwa 20 Jahren komponiert hatte. Dem ORF war es in seiner Berichterstattung darüber vor allem wichtig, darauf hinzuweisen, dass Rainhard Fendrich dieses Lied anno dazumal selbstverständlich nicht aus "nationalistischen Gründen" komponiert habe.

In Zeiten der im Allgemeinen von Linken vehement propagierten Großeuropa-Ideologie und der damit verbundenen Anti-Nationalstaatsidee kann also nicht einmal mehr das Lied "I am from Austria" von Rainhard Fendrich ohne negative Kommentare in den Straßen Österreichs gespielt werden. Im blinden Eifer der von Linken vorangetriebenen Entnationalisierung der Länder Europas, hat sich der ORF bemüßigt gefühlt, diesen verzichtbaren Zusatz "nicht aus nationalistischen Gründen" der Berichterstattung beizufügen.

Der ORF konnte es dann wenige Tage später sichtlich nicht erwarten zu berichten, dass die Beendigung des Abspielens des Lieds unmittelbar bevorstehe. Keine sieben Tage durfte dieses unglaublich unmoralische, weil nationalistisch anmutende Lied gespielt werden.

Mag. Barbara Pötsch ist Wirtschaftswissenschafterin und Studentin der Geschichte.

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