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Die fünf zentralen Botschaften des EU-Wahlergebnisses

Lesezeit: 2:30

Die Stimmen der Europäer sind abgegeben. Ab jetzt sind wir wieder auf fünf Jahre in der Hand jener, die behaupten, für all das, was sie jetzt tun, einen Auftrag der Wähler zu haben. Daher sollte man wenigstens jetzt festhalten, was die Wähler in Europa und die Wähler in Österreich wirklich signalisiert haben. Das lässt sich in fünf zentralen Botschaften zusammenfassen, die man jetzt schon erkennen kann (auch wenn die genauen Zahlen noch bis Montag brauchen):

Erstens: Die Politik des Immer-mehr-Europa und der Immer-mehr-Immigration hat deutlich weniger Unterstützung erfahren als beim letzten Mal. Und es ist zumindest fraglich, ob die Stimmen, die sie noch immer in beträchtlichem Umfang bekommen haben, wirklich Unterstützung für dieses doppelte Immer-Mehr sind.

Denn etwa die ÖVP, die vom Mainstream auf Grund des Verhaltens ihres Spitzenkandidaten Othmar Karas zu den Immer-mehr-Parteien gezählt wird, hat ja durch ihren Parteichef Sebastian Kurz zugleich auch das genaue Gegenteil von Karas gesagt. Welcher Kurs wurde da wirklich unterstützt? Immerhin war Kurz in den letzten Tagen praktisch täglich omnipräsent, während es um Karas immer leiser geworden ist.

Zweitens: In Österreich hat die FPÖ eine deutliche, aber keineswegs jene vernichtende Demütigung erfahren, die viele – bei den politischen Gegnern wie auch den Medien – erhofft hatten. Ursache für dieses Halten der Wagenburg ist zweifellos die Tatsache, dass der Rest der Partei nach dem Ausscheiden von Strache und Gudenus sehr geschlossen aufgetreten ist, dass sich die Freiheitlichen nicht wie 2002ff untereinander total zerkriegt haben (damals vor allem zwischen den Herrn Haider und Strache!). Und dass es zweifellos auch einen Akt der Solidarisierung nach dem mafia-artigen Angriff auf die Freiheitlichen in Silberstein-Manier gegeben hat. So schlimm sich bestechlich zeigende und wahnwitzige Aussagen abgebende Spitzenpolitiker auch sind, ebenso schlimm ist für sehr viele Österreicher die Art dieses Angriffs.

Drittens: In Österreich ist eindeutiger und alleiniger Wahlsieger die Volkspartei. Das ist zweifellos primär ein Erfolg für Sebastian Kurz und auch eine Folge der Verunsicherung nach dem Spionageangriff auf die FPÖ und dem blamablen Verhalten der beiden blauen Spitzenleute. Das ist eindeutig auch ein Signal der Wähler, dass sie überhaupt kein Verständnis dafür haben, dass Rot und Blau offenbar die Absicht haben, in wenigen Stunden Kurz mit Misstrauensvotum abzusetzen. Die beiden haben zumindest durch ihre Wortmeldungen genau diesen Eindruck erweckt. Und damit den Ball für Kurz aufgelegt, der ihn auch sehr geschickt und gezielt aufgenommen hat.

Viertens: Das Positivste ist zweifellos, dass es keiner einzigen Linkspartei genutzt hat, was ein dubioser Anwalt aus angeblich "zivilgesellschaftlicher" Motivation an Niederträchtigem getan hat. Dieses Wort "zivilgesellschaftlich" ist ja nichts anderes als eine Umschreibung für die linke Political-Correctness, die offenbar zu allem imstande ist.

Fünftens: So groß der Sieg des Sebastian Kurz auch ist: Er ist weit entfernt davon, mit den schwachbrüstigen Neos eine Mehrheit zu haben. Eine Zwei-Parteien-Mehrheit hat er nur mit Rot oder mit Blau. Aber genau in diese Richtungen sind (auch) von ihm so viele Brücken abgebrannt worden. Daher bleiben sein Verhalten und seine Strategie hochriskant. Oder kann Kurz da noch etwas wiederaufbauen?

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentator11er
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 19:10

    Demokratische Ergebnisse muß man respektierten, auch wenn sie einem persönlich nicht passen.Und zwar wie ein aufRECHTER Bürger, ohne auf den Straßen zu randalieren.

    Aber auch konsequent.

    Bei der nächsten alternativlosen Masseninvasion, die "wir" schaffen, werden die "Schutzsuchenden" ausschließlich in jenen Gemeinden bzw. Bezirken ortsfest untergebracht, wo die FPÖ den geringsten Prozentanteil der Stimmen bekommen hat.

    Hoffentlich verhalten sich die glühenden Europäer dann auch schön halal, provozieren keine Einzelfälle und sind stolz auf ihr haltungsgeneriertes Dhimmitum.

    Aber ich bin sicher: mit Otmar´s Segen schafft Ihr das.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorlilibellt
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 21:26

    1. Das hätte viel, viel schlimmer ausgehen können. Wäre die FPÖ keine Sachpolitik-Partei, sondern ein Kanzler-Verein wie die ÖVP, dann sehe es jetzt zappenduster aus. Dann wäre mit Strache auch die Partei untergegangen, so, -2% gegenüber der letzten Wahl und -5% gegenüber den Prognosen vor der Wahl.

    2. Ich glaube, es ist ein Pyrrhussieg für die ÖVP. Ohne FPÖ ist Kurz selbst ein Getriebener der Mächte, die er rief. Inwieweit er Täter oder Opfer oder ein bisschen von beiden war, dazu fehlen uns schlichtweg die Informationen.

    3. Bis zu der Wahl war ich recht unentschlossen, ob die FPÖ den Misstrauensantrag von Pilz unterstützen soll. Jetzt muss ich sagen, nein.

    3.a. Ich bin mißtrauisch gegenüber Pilz. Seine Verbindung zu VdB (Doktorvater) und auch zu Fischer bzw. Gusenbauer machen ihn verdächtig. Den von ihm geforderten U-Ausschuss für die Untersuchung der BVT-Beteiligung an der Ibiza-Affaire kann die FPÖ ja unterstützen. Aber einen beliebten Kanzler absetzen könnte nach hinten losgehen. Da muss man unbedingt kühl pragmatisch herangehen.

    3.b. Die FPÖ muss jetzt das machen, was sie auch sehr gut kann, Oppositionsarbeit. Sie soll die Themen setzen und Kurz, der sich mit der SPÖ und seinen Landeshauptleuten herumschlagen muss, vor sich hertreiben. Der Lack muss ab, das geht nur, wenn er weiter in Amt und Würden bleibt.

    3.c. Die FPÖ kann sich neu positionieren und neue Zielgruppen erschließen. Vielleicht ist nach dem Rücktritt Straches die Akademiker-Phobie zu Ende.

    3.d. Auch wenn es jetzt noch schwer ist, sich das vorzustellen, aber im Herbst könnte eine neuerliche ÖVP-FPÖ-Regierung oder sogar FPÖ-ÖVP-Regierung möglich sein. Außer man bricht jetzt alle Brücken ab und demontiert den mMn einzigen Mann, mit dem es geht. Mit der Alt-Schwarz-ÖVP, die anscheinend das Kommando übernommen hat, wird es nur eine "große" Koalition geben. Das bringt mich zum nächsten Punkt:

    3.e. Die FPÖ sollte sich realistische Koalitionsoptionen mit der SPÖ erarbeiten. Sie dürfen NIE WIEDER alternativlos auf den guten Willen der Schwarzen angewiesen sein.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 22:14

    Im Land der heiligen Greta haben sich die Grünen halbiert. Die Schweden kommen langsam drauf, wie es sich unter einer linksradikalen Gesinnung lebt.

  4. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 20:28

    Ich bin sauer... aber es war eh zu erwarten. Natürlich kommt bei Wahlen immer das heraus, was sich die "Eliten" vorher schon ausgeschnapst haben. Man hat halt immer noch Hoffnung. Was für ein Lebewesen gibt schon die Hoffnung auf? Sie ist ja der Lebenswille...

    Nun, jetzt ist es vorbei. Wir werden bald besser nicht mehr unsere Meinung sagen, sonst landen wir noch im Knast wegen rechter Gesinnung, die ja ein Schwerverbrechen ist. Ich übe schon mal das Grüne. Ist ja vieles dabei, was ich auch mag: die Tiere, die Umwelt, ja klar, auch die Menschen, hab keine Vorurteile, alle lieb, Bussi-Bussi.... das bring ich schon hin, immer alles bio und Fleisch ist pfui, da pfurzen ja die Rinder zuviel Methan usw., ich besorg mir einen Greta-Sticker...

    Dass diesen falschen Kurz keiner durchschaut, kann ich einfach nicht glauben.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorjaguar
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 20:20

    Apropos Ibizagate: obwohl sonst mit linken Kommentaren zu Projekten der bisherigen Regierung laufend in den Medien auftretend schweigt die Kammer der Rechtsanwälte sowohl zum Verhalten eines Mitglieds wie auch zu der Vorgangsweise der Handelnden. Bemerkenswert!

  6. Ausgezeichneter KommentatorNestroy
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 21:17

    Es ist mehr passiert, als eine demokratische Wahl verloren zu haben. Weniger als 20% stehen noch zu Österreich. Beim Nachbarn 2/3 Kommunisten.

    Es ist der Schlussstein gesetzt.
    Der Bau des kommunistischen, multikulti und bevölkerungsausgetauschten Europas ist de facto abgeschlossen worden.

    Das Niederringen der Nationalstaaten faktisch besiegelt.
    Die echte katholische konservative und auf die Heilslehre Christus aufgebaute Kirche zerstört. Der Islam, der jahrhundertelang von unseren Vorvätern unter hohen Opfern bekämpft ist die übernächste Macht im Abendland.
    Die Dreieinigkeit der Familie aus Vater, Mutter und Kind an den Rand gedrängt.
    Bildungsbürgertum nur mehr eine lächerlich gemachte Randerscheinung, die sich wegducken muss.
    Sexismus, Genderismus und political correctness stürzen nicht nur die EU, sondern wie bereits oben bewusst geschrieben, ganz Europa in den Abgrund.
    Das Abartige obsiegt über das Wohlgefällige, Strebsame und Normale.
    Freiheit, Demokratie und Toleranz sind ab nun endgültig abgeschafft.
    Unsere Wurzeln, die Ordnung der die konservativen, bürgerlichen, religiöse Habsburgermonarchie nicht einmal mehr einen Lacher wert. Man sehe nur das Haus der Geschichte. Ein Tempel der Götzenanbetung.

    Hut ab. Die Freimaurer haben es geschafft, die deutschsprachigen Länder völlig zu spalten. Die Feinde des Traditionellen haben deutliche Mehrheiten - vor allem auch innerhalb (!) der Gesellschaften! Bei der Bundespräsidentenwahl waren es noch ca 50% Es ist nicht mehr aufzuhalten. Immerhin hat es gut 100 Jahre lang gedauert, bis wir zuletzt völlig degeneriert und wohlstandsverweichlicht nicht einmal kapituliert haben. Wir sind zack, zack, zack :) ausgetauscht und assimiliert worden. Zuerst mental, demnächst als personal.

    - Werde mein Hab und Gut verkaufen und auswandern.
    - Werde mich auf die Suche nach dem Glauben machen.
    - Werde mich auch hier zurückziehen.

    Bitter: Asylanten und ihre Importeure haben mich selbst zum Asylsuchenden gemacht.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 17:59

    Nun mal langsam durchatmen! Gilt auch für Herby ..
    Ob Karas wirklich DER Wahlsieger ist, wird sich erst nch Auszählung der Vorzugsstimmen zeigen.
    Ich wage die Behauptung, dass Edtstadler, Mandl und Pirchner ihn dabei deutlich überholen werden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 23:51

    für mich die schlimmste Botschaft ist, wie einfach anscheinend große Bevölkerungsteile manipuliert werden können. Oder eben sie sind durch das konstante Framing der Medien schon weichgeklopft. Ist zwar ein anderes Thema, aber sehen sie nur, wieviele Schüler komplett dieser Klimawandelhysterie nachlaufen. Diese Indoktrination ist eigentlich ein Verbrechen an den jetzigen Jungen.
    Was mich auch interessieren würde, was erwarten sich eigentlich ÖVP Wähler, kann ich nicht verstehen.
    Macht nichts, das konservative österr. Projekt ist ohnehin tot, obwohl es sehr populär war in der Bevölkerung.

alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    29. Mai 2019 09:42

    Das Misstrauensvotum gegen Kurz halte ich für sehr berechtigt und nötig gewesen. Schließlich hat er ohne Grund den Kickl hinausgeworfen. Damit hat er die Regierung gesprengt. Dass man ihn nun nicht allein regieren lassen kann, ist nur logisch.

    Wie man mittlerweile weiß, hat Strache sogar Vorzugsstimmen bekommen und müsste daher in die EU. Nun tauchen Moralisten auf, die Strache verbieten wollen, das Mandat anzunehmen. Demokratie ist halt offenbar nur dann gut, wenn das Ergebnis gefällt. Ich verstehe auch nicht, warum Strache so viele Vorzugsstimmen bekommen hat, aber er hat sie und eigentlich hat er damit einen Auftrag, den er wahrzunehmen hat. Und nicht wenn irgendwer sonst das genehmigt.

  2. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    28. Mai 2019 21:06

    Wer glaubt, dass große Herren frühere Kränkungen wegen neuer Wohltaten vergessen, der täuscht sich...das schreibt Machiavelli im Kapitel VII seines Principe.

    So ist es auch gekommen, denn die Behandlung seiner Partner und vor allem Kickls war weit von dem entfernt, was man annähernd als Staatsraison bezeichnen könnte. Vielleicht lernt er sie jetzt und frisst eine Menge Kreide, er wird sie brauchen - die Freiheitlichen. Mit den Roten kann er nur das machen, was er treffend als 'alter Stil' bezeichnet hat.

  3. machmuss verschiebnix
    27. Mai 2019 19:13

    Wer weiß, wie Kurz selber agiert hätte, wäre da nicht "his master's voice" !

    Erst an dem Tag, da Kurz sich von den Globalisten abwendet und dem Visegrad-Verbung beitritt , da ist ihn zu wählen zumindest wieder eine flüchtigen Gedanken wert, und wenn er dann auch noch die Namen aller Auftraggeber/Hintermänner des Video-Coups nennt, dann wäre es geritzt, samt Vorzugsstimme . ( Ja, genau - hätte, hätte, Fahrradkette ) .

  4. Charlesmagne
    27. Mai 2019 08:05

    Es war schon immer die Urangst des Menschen, die Religionen möglich machte. Und wenn die alleine nicht reichte fügte der Gründer eine reale Angst hinzu (Apostatie). Die Klimareligion ist vom Charakter her wie alle anderen Religionen. Nichts ist bewiesen, alles muss geglaubt werden, und viele glauben halt. Die CO2 Zertifikate ersetzen nahtlos die Ablasszahlungen des Mittelalters. Der alte Glaube, der wenigstens wie das Christentum Hoffnung versprach, ging verloren, der neue Glaube „Grün - Klimarettung“ ersetzt ihn. Diesmal ohne Hoffnung für den Gläubigen, dafür mit umso mehr Gewinn für die „Priester“.

    • glockenblumen
      27. Mai 2019 08:53

      @ Charlesmagne

      ***************************************************!

      so ist es, je höher die Ablaßzahlung umso mehr "Klimasünden" sind erlassen.

      Was für ein Schwachsinn, als könne man etwas, das mit dem gesamten Universum in Zusammenhang steht, beeinflussen - die Arroganz gepaart mit unsagbarer Dummheit der Menschen und die Perfidie jener die diese Dummheit ausnutzen!

  5. Brigitte Kashofer
    27. Mai 2019 01:13

    Mich bestürzt der Höhenflug der Grünen. Offensichtlich glauben die jungen Leute wirklich, dass die Welt kurz vor einer "Klimakatastrophe" steht, und dass die Grünen diese abwenden. Mit Angst kann man gut Politik machen, vor allem, wenn die Medien mitspielen.

    • pressburger
      27. Mai 2019 09:32

      Demagogen schüren die Angst. Die Grünen sind die Avantgarde des Linksthums.

    • fewe (kein Partner)
      29. Mai 2019 09:48

      Dass eine Klimaänderung vom Menschen verursacht ist, halte ich für einen ausgemachten Blödsinn.

      Und ob es wärmer wird, halte ich angesichts des Wetters für fraglich. Es wäre aber schön wenn es wärmer würde, dann könnte man in Österreich auch zweimal pro Jahr ernten wie in Griechenland. Und muss nicht mehr als die Hälfte des Jahres heizen wie derzeit.

  6. Brigitte Imb
    26. Mai 2019 23:56

    Neueste Meldung

    SPÖ für Mißtrauensantrag

    https://orf.at/#/stories/3124508/

  7. kremser (kein Partner)
    26. Mai 2019 23:51

    für mich die schlimmste Botschaft ist, wie einfach anscheinend große Bevölkerungsteile manipuliert werden können. Oder eben sie sind durch das konstante Framing der Medien schon weichgeklopft. Ist zwar ein anderes Thema, aber sehen sie nur, wieviele Schüler komplett dieser Klimawandelhysterie nachlaufen. Diese Indoktrination ist eigentlich ein Verbrechen an den jetzigen Jungen.
    Was mich auch interessieren würde, was erwarten sich eigentlich ÖVP Wähler, kann ich nicht verstehen.
    Macht nichts, das konservative österr. Projekt ist ohnehin tot, obwohl es sehr populär war in der Bevölkerung.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. Mai 2019 11:56

      ,Konservatives Projekt' ist gut, die ÖVP und FPÖ sind keine konservativen, sondern Mitte-links-Parteien..

  8. pressburger
    26. Mai 2019 23:41

    Welche Botschaften ? Nur eine Botschaft. Der Wähler hat sich für den Sozialismus entschieden. Die sozialistischen Parteien haben das Mandat erhalten, weiter unkontrolliert, widerspruchlos, ihre Politik fortzusetzen.
    Realitätsfremd wäre es zu versuchen, wie es die Politiker gekonnt vorführen, dieses Ergebnis schön zu reden.
    Dieses Ergebnis, ist ein Desaster für die Demokratie, für die freie Gesellschaft, für den Fortschritt. Die reaktionären Kräfte haben gewonnen.
    Die Ursachenforschung, diese Niederlage betreffend, wird noch etwas dauern. Ist aber, was das Ergebnis betrifft, irrelevant. Die bürgerlichen Parteien, werden auch in der Zukunft nicht fähig sein, offensiv und überzeugend aufzutreten.
    Mit Erklärungen, Rechtfertigungen, Entschuldigungen, wurden noch nie Wahlen gewonnen.
    Die Zukunft. Welche Zukunft ?
    Das nächste Kasperltheater ist bereits angesagt, das Publikum zum grossen Gaudium eingeladen.

  9. Pennpatrik
    26. Mai 2019 22:17

    Am 22.Mai schrieb ich hier:

    Gehe ich vom cui bono-Gedanken und von einer geplanten schwarz-grünen Regierung aus, hat die Aktion aus Sicht der ÖVP durchaus Sinn.

    Die SPÖ wurde gestern in der ZIB1 vom Grünen Bundespräsidenten gewarnt, die Expertenregierung zu stürzen, die Grünen sind von der Expertenregierung begeistert, die ÖVP hat ihren Wunschpartner und die SPÖ ist in der Sozialpartnerschaft (der Nebenregierung) geschwächt.

    Aus meiner Sicht läuft alles für Kurz.
    Im schlimmsten Fall - keine Mehrheit für Schwarz-grün-(pink) - wird er Kanzler einer ÖVP-SPÖ-Koalition.

    Und - Karas fährt einen triumphalen Sieg ein.

    ÖVP-Herz, was willst Du mehr?

  10. Pennpatrik
    26. Mai 2019 22:14

    Im Land der heiligen Greta haben sich die Grünen halbiert. Die Schweden kommen langsam drauf, wie es sich unter einer linksradikalen Gesinnung lebt.

  11. lilibellt
    26. Mai 2019 21:26

    1. Das hätte viel, viel schlimmer ausgehen können. Wäre die FPÖ keine Sachpolitik-Partei, sondern ein Kanzler-Verein wie die ÖVP, dann sehe es jetzt zappenduster aus. Dann wäre mit Strache auch die Partei untergegangen, so, -2% gegenüber der letzten Wahl und -5% gegenüber den Prognosen vor der Wahl.

    2. Ich glaube, es ist ein Pyrrhussieg für die ÖVP. Ohne FPÖ ist Kurz selbst ein Getriebener der Mächte, die er rief. Inwieweit er Täter oder Opfer oder ein bisschen von beiden war, dazu fehlen uns schlichtweg die Informationen.

    3. Bis zu der Wahl war ich recht unentschlossen, ob die FPÖ den Misstrauensantrag von Pilz unterstützen soll. Jetzt muss ich sagen, nein.

    3.a. Ich bin mißtrauisch gegenüber Pilz. Seine Verbindung zu VdB (Doktorvater) und auch zu Fischer bzw. Gusenbauer machen ihn verdächtig. Den von ihm geforderten U-Ausschuss für die Untersuchung der BVT-Beteiligung an der Ibiza-Affaire kann die FPÖ ja unterstützen. Aber einen beliebten Kanzler absetzen könnte nach hinten losgehen. Da muss man unbedingt kühl pragmatisch herangehen.

    3.b. Die FPÖ muss jetzt das machen, was sie auch sehr gut kann, Oppositionsarbeit. Sie soll die Themen setzen und Kurz, der sich mit der SPÖ und seinen Landeshauptleuten herumschlagen muss, vor sich hertreiben. Der Lack muss ab, das geht nur, wenn er weiter in Amt und Würden bleibt.

    3.c. Die FPÖ kann sich neu positionieren und neue Zielgruppen erschließen. Vielleicht ist nach dem Rücktritt Straches die Akademiker-Phobie zu Ende.

    3.d. Auch wenn es jetzt noch schwer ist, sich das vorzustellen, aber im Herbst könnte eine neuerliche ÖVP-FPÖ-Regierung oder sogar FPÖ-ÖVP-Regierung möglich sein. Außer man bricht jetzt alle Brücken ab und demontiert den mMn einzigen Mann, mit dem es geht. Mit der Alt-Schwarz-ÖVP, die anscheinend das Kommando übernommen hat, wird es nur eine "große" Koalition geben. Das bringt mich zum nächsten Punkt:

    3.e. Die FPÖ sollte sich realistische Koalitionsoptionen mit der SPÖ erarbeiten. Sie dürfen NIE WIEDER alternativlos auf den guten Willen der Schwarzen angewiesen sein.

    • Undine
      26. Mai 2019 23:59

      @lilibellt

      Sehr gute Überlegungen!*****************************+!

    • Brigitte Kashofer
      27. Mai 2019 01:20

      Das fände ich auch vernünftig. Es kann nur mit einer ÖVP-FPÖ-Koalition weitergehen, oder mit einer FPÖ-SPÖ-Koalition, wenn Doskozil die SPÖ übernimmt.

    • Weinkopf
      27. Mai 2019 06:14

      Die FPÖ muss diesem Mistrauensantrag selbstverständlich zustimmen, wenn sie nicht ihre Glaubwürdigkeit bei ihrer Stammwählerschaft verlieren will.
      Noch diesem ehrlosen Verhalten des Kanzlers hat die FPÖ keine andere Möglichkeit.

    • lilibellt
      27. Mai 2019 07:12

      @Weinkopf
      Bei der SPÖ ist der Druck der Wähler und Sympathisanten offenbar größer, ca. über 50% zu 25%, bei der FPÖ fast ausgeglichen ca. 40% zu 35%, für die Unterstützung des Misstrauensantrages. Die FPÖ hat Spielraum zum Taktieren, mMn.

    • Gerald
      27. Mai 2019 08:07

      @lilibet
      Da hat eine am Freitag veröffentlichte Umfrage aber etwas anderes gesagt. Bei keiner Wählergruppe waren so viele für die Abwahl Kurz, wie bei den FPÖ-Sympathisanten. Ich denke auch die FPÖ hat da keine andere Wahl, als Kurz für sein verantwortungsloses Handeln abzuwählen. Diese Erdung als einfacher Parlamentarier wird ihm vielleicht auch zeigen, dass seine Machtgier grenzen hat und bis zu den Wahlen im September ist es noch ein Weilchen.

    • lilibellt
      27. Mai 2019 09:14

      @Gerald
      Ich habe mir jetzt noch einmal die genauen Zahlen hergeholt, die ich im Thread aus dem Kopf heraus zitiert habe. Ich beziehe mich auf eine Marketumfrage (n=800, online + telefonisch), wo eine Mehrheit der Österreicher sich gegen den Sturz der Regierung durch einen Misstrauensantrag ausspricht. Darunter natürlich va. die ÖVP- und NEOS-Sympathisanten.
      Aber: SPÖ-Präferenten pro Misstrauensantrag 52%, dagegen 24%. Wohingegen die FPÖ-Präferenten 46% für pro und 38% für contra gestimmt haben. Grüne auch eher ausgeglichen (39 zu 34%).

      Nach diesen Daten steht die SPÖ viel stärker unter Zugzwang als die FPÖ. Auf welche Umfrage meinen Sie?

    • Gerald
      27. Mai 2019 09:20

      @lilibellt
      Ich habe mich auf die selbe Umfrage bezogen, mich aber tatsächlich in der Zeile verschaut. Die größte Ablehnung gibt es tatsächlich bei den SPÖ-Anhängern und dann erst die FPÖ-Anhänger.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      28. Mai 2019 19:55

      Eine Koalition ist immer das allerletzte, daß einem demokratischem Wählerwillen entspricht!
      Ein Zusammenschluss ist immer ein Kuhhandel. Wenn schon eine Koaltion, dann nur im promillegenauem Verhältnis zum Wahlergebnis und penibel verhandelten Vertragspunkten.

  12. Nestroy
    26. Mai 2019 21:17

    Es ist mehr passiert, als eine demokratische Wahl verloren zu haben. Weniger als 20% stehen noch zu Österreich. Beim Nachbarn 2/3 Kommunisten.

    Es ist der Schlussstein gesetzt.
    Der Bau des kommunistischen, multikulti und bevölkerungsausgetauschten Europas ist de facto abgeschlossen worden.

    Das Niederringen der Nationalstaaten faktisch besiegelt.
    Die echte katholische konservative und auf die Heilslehre Christus aufgebaute Kirche zerstört. Der Islam, der jahrhundertelang von unseren Vorvätern unter hohen Opfern bekämpft ist die übernächste Macht im Abendland.
    Die Dreieinigkeit der Familie aus Vater, Mutter und Kind an den Rand gedrängt.
    Bildungsbürgertum nur mehr eine lächerlich gemachte Randerscheinung, die sich wegducken muss.
    Sexismus, Genderismus und political correctness stürzen nicht nur die EU, sondern wie bereits oben bewusst geschrieben, ganz Europa in den Abgrund.
    Das Abartige obsiegt über das Wohlgefällige, Strebsame und Normale.
    Freiheit, Demokratie und Toleranz sind ab nun endgültig abgeschafft.
    Unsere Wurzeln, die Ordnung der die konservativen, bürgerlichen, religiöse Habsburgermonarchie nicht einmal mehr einen Lacher wert. Man sehe nur das Haus der Geschichte. Ein Tempel der Götzenanbetung.

    Hut ab. Die Freimaurer haben es geschafft, die deutschsprachigen Länder völlig zu spalten. Die Feinde des Traditionellen haben deutliche Mehrheiten - vor allem auch innerhalb (!) der Gesellschaften! Bei der Bundespräsidentenwahl waren es noch ca 50% Es ist nicht mehr aufzuhalten. Immerhin hat es gut 100 Jahre lang gedauert, bis wir zuletzt völlig degeneriert und wohlstandsverweichlicht nicht einmal kapituliert haben. Wir sind zack, zack, zack :) ausgetauscht und assimiliert worden. Zuerst mental, demnächst als personal.

    - Werde mein Hab und Gut verkaufen und auswandern.
    - Werde mich auf die Suche nach dem Glauben machen.
    - Werde mich auch hier zurückziehen.

    Bitter: Asylanten und ihre Importeure haben mich selbst zum Asylsuchenden gemacht.

    • JA (kein Partner)
      26. Mai 2019 21:50

      Die (guten) Möglichkeiten zur Auswanderung scheinen allerdings leider auch einigermaßen beschränkt, da der Wahnsinn quasi in allen westlichen Ländern tobt.

      Osteuropa? Ungarn? Man ist dann immer noch unter dem EU-Diktat und kann halt darauf spekulieren, dass sich diese Länder zu gegebener Zeit von der EU lösen werden. Wirtschaftlich hinkt Osteuropa bislang doch noch deutlich nach. Möglicherweise wird sich das Wachstum aber ab einem gewissen Zeitpunkt weiter beschleunigen. Bspw. dann wenn auch mittelständische Unternehmen dorthin abwandern und ein Sog entsteht etc.

      In den USA kann nach der nächsten Wahl auch alles ganz anders aussehen. Wo/wie also dem Chaos entfliehen?

    • Pennpatrik
      26. Mai 2019 22:20

      Die USA wird zumindest für 2-300 Jahre der Hort Europas. So wie viele Senatoren aus Rom nach Byzanz ausgewandert sind (wird in unserem Geschichteunterricht nicht unterrichtet), was Westrom zweifellos zusätzlich schwächte.

    • pressburger
      26. Mai 2019 22:57

      Alle vorherigen Schönrednereien sind Makulatur. Stimmt es geht Richtung der Bolschewisierung der EU. Ein Weg in die Aussischtslosigkeit.

    • JA (kein Partner)
      26. Mai 2019 22:58

      @Pennpatrik
      Könnte Sie bitte noch etwas näher ausführen, warum man das mit größerer Gewissheit annehmen sollte?
      Vor allem wenn man sich bspw. Personen wie AOC von den Demokraten mit ihrem Green New Deal, oder die extrem weit fortgeschrittene Political Correctness z.B. an den Universitäten, der Rückgang der weißen Bevölkerung, die Mediensituation etc. ansieht.

      Dort läuft doch genau derselbe Kampf mit ebenso nicht gesichertem Ausgang ab. Oder etwa nicht?

    • otti
      27. Mai 2019 00:12

      Nestroy:

      ich weiß schon, .......aber trotzdem !
      Europawahl 2019 Sachsen: CDU 27,8 %
      Linke 8,7 %
      SPD 6,5%
      AFD 32,6 %
      Grüne 4,4 % NPD 1,2 %
      Ungarn !!!
      Und BITTE bleiben Sie im Blog !

    • Wolfram Schrems
      27. Mai 2019 12:40

      @ Nestroy

      Sich auf die Suche nach dem Glauben zu machen, ist immer eine sehr gute Idee. Ich kann Sie dazu nur ermutigen. Vertiefen Sie sich, wenn ich das ungefragt empfehlen darf, in die maßgeblichen Autoritäten, also neben Bibel und Kirchenvätern Thomas von Aquin, Augustinus, John Henry Newman.

      Die beiden anderen Vorhaben würde ich vielleicht noch einmal überdenken.

    • JA (kein Partner)
      27. Mai 2019 13:50

      " … in die maßgeblichen Autoritäten, also neben Bibel und …"

      Meine Empfehlung dazu wäre die Bibel, als maßgebliche Autorität und nicht angebliche Autoritäten, die im Laufe der Geschichte gezeigt, welches Geistes Kinder sie (in Tat und Lehre vielfach in krassem Widerspruch zur Bibel) sind.

    • Wolfram Schrems
      28. Mai 2019 14:15

      @JA

      Die Bibel kann nur im Kontext des gesamten kirchlichen Glaubens verstanden werden. Sie war auch niemals als Einführung in den Glauben oder als Glaubenskompendium konzipiert. Vor allem die paulinischen Schriften zeigen, daß es schon vor Paulus eine funktionierende Kirche, die auf mündlicher Tradition beruhte, geben mußte.
      Falls Sie das Sola scriptura-Prinzip vertreten sollten: Lassen Sie es. Es ist sinnlos, selbstwidersprüchlich und unhistorisch. Vor Pater Martin hat nie ein Christ daran geglaubt (und Pater Martin hat es ja auch nicht).

    • Jagdwurst (kein Partner)
      28. Mai 2019 18:27

      Die Realität ist grausam aber zumutbar. Die Wahnsinnigen werden das sagen haben und es gibt keine politischen ! Möglichkeiten dies zu verhindern. Das letzte Wort hat aber immer der liebe Gott. Es wird Biedermeier - und das Studium der Lehre der röämisch katholischen Kirche und die Vertiefung im Glauben ist das sinnvollste was Mensch tun kann. Für mich sind in diesen Zeiten vor allem Mystiker und (echte!) Propheten wie der Irlmaier ein gewaltiger Balsam. Denn - Zu meinen das Heil käme durch politische Wege und Mechanismen, ist eh ein Trugschluss und eine falsche Hoffnung die absichtlich etabliert wird um vom existentiellen transzendenten abzulenken.

    • JA (kein Partner)
      28. Mai 2019 20:23

      @Wolfram Schrems
      Sie sollten sich viel mehr um die unüberbrückbaren Widersprüche der röm. katholischen Kirche zur Bibel machen. Die kath. Kirche hat Heidentum und ursprüngliche christliche Lehre zu einem toxischen Cocktail vermischt, der den Weg zur Erlösung lt. neuem Testament versperrt.
      Es gibt durchwegs Ähnlichkeiten zur damaligen religiösen Elite, welche Jesus hart verurteilt hat - die waren auch stolz auf ihre Traditionen, aber vom Wort Gottes weit abgewichen.

      "Wehe aber euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, Heuchler! Denn ihr verschließt das Reich der Himmel vor den Menschen; denn ihr geht nicht hinein, und die, die hineingehen wollen, lasst ihr [auch] nicht hineingehen" Mt. 23,13

    • Peter Trenker (kein Partner)
      28. Mai 2019 23:20

      @Ja
      Schrems hat es bereits geschrieben: sola scriptura ist echter Unfug

    • JA (kein Partner)
      29. Mai 2019 08:43

      @Peter Trenker (kein Partner)
      Mehr als ihren Unfug beständig wiederholen können und wollen Sie vermutlich auch nicht. Wenn Jesus ihre "Weisheiten" schon gewusst hätte, dann wäre er wohl auch nicht auf die Idee gekommen dem Teufel erfolgreich mit "sola scriptura" zu widerstehen (der ihn übrigens sogar mit verdrehten Schriftworten versucht hat).
      Zu Glauben die röm. katholische Kirche wäre in den relevanten Punkten mit den Lehren von Jesus und den Aposteln zu vereinbaren ist nicht nur einfach Unfug, sondern persönlicher Maximalschaden. Wer einfach einmal beginnt offen im neuen Testament zu lesen wird schnell auf die Spur kommen. Die Geschichte der röm. kath. Kirche spricht auch Bände.

    • Wolfram Schrems
      29. Mai 2019 14:33

      @JA
      Es gibt diese "unüberbrückbaren Widersprüche" nicht. Denn es waren Männer der Kirche, die die Schriften des Neuen Testamentes verfaßten. Man muß das NT daher auf dem Hintergrund der Kirche verstehen.

      Wie es Johannes schreibt: Noch vieles hat Jesus getan, was nicht hier aufgeschrieben ist.

      Vieles hat er auch gesagt, was nicht aufgeschrieben ist, was aber dann das Leben der Kirche geprägt hat.

      Sola scriptura - und damit de facto das Interpretationsmonopol von Martin Luther - ist völlig verrückt. Niemand macht es. Auch Luther schrieb und sprach sehr viel (80.000 Seiten in der Weimarer Ausgabe - soviel zu Sola Scriptura).

    • Wolfram Schrems
      29. Mai 2019 14:41

      @JA
      Ihre Reaktion auf @Peter Trenker ist eher schwach. Es stimmt zwar, daß Jesus bei der Versuchung in der Wüste ausschließlich mit Worten der Schrift antwortete, es stimmt aber nicht, daß der Versucher die Schriftzitate verdreht hätte.

      Aber was soll daraus folgen, daß Jesus dem Versucher Schriftzitate entgegenhält? Daß man nur mehr in Schriftzitaten reden dürfe?

      Überlegen Sie es sich einmal ruhig: Die Schriften des NT entstanden erst innerhalb des Kontextes der frühen Kirche. Sie setzen bereits vieles an sakramentaler Ordnung und Verkündigung voraus. Es ist absurd, sie gegen ihre eigenen Urheber ins Treffen zu führen. Es war ja auch die Kirche, die überhaupt die ntl. Schriften

    • Wolfram Schrems
      29. Mai 2019 14:44

      ...kanonisierte. Und die atl. übrigens auch. Der katholische Bibelkanon unterscheidet sich vom protestantischen erheblich (übrigens auch vom orthodoxen).

      Zudem haben wir gar keine Autographen. Es liegt uns keine originale "Urbibel" vor.

      Schauen Sie doch bitte in die Geschichte. Oder wie es der selige John Henry Kardinal Newman, einer der berühmtesten Konvertiten des 19. Jahrhunderts, sagte:

      To be deep in history is to cease to be Protestant

    • JA (kein Partner)
      29. Mai 2019 18:19

      @WS
      Es gibt ausreichend Schriften im neuen Testament, die schon in den ersten Jahrhunderten unter Christen als anerkannt galten (was dann quasi später nochmals bestätigt wurde). Das u.a. die katholische Kirche noch weitere Schriften anerkennt ist ein anderes Thema.

      Dass es keine unüberbrückbaren Widersprüche zwischen den von quasi allen Christen anerkannten Schriften (u.a. die 4 Evangelien, div. Briefe des Paulus) und dem Lehrgebäude der röm. kath. Kirche gibt ist halt ein Wunschdenken von Ihnen (da helfen auch keine Pseudo-Argumente).
      Wenn Sie geschichtlich so bewandert wären, dann wüssten sie auch um die zahlreichen heidnischen Elemente die in späteren Jhdt. in die kath. Lehre einfloss

    • JA (kein Partner)
      29. Mai 2019 18:41

      Ergänzend:
      Jesus selbst hat die Schrift (das alte Testament) in keiner Weise relativiert. Eben ganz im Gegenteil.
      Mk 12,10 "Habt ihr nicht auch diese Schrift gelesen: »Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, der ist zum Eckstein geworden"

      Paulus wenig kompromissbereit:
      Gal 1,9 "Wie wir früher gesagt haben, so sage ich auch jetzt wieder: Wenn jemand euch etwas als Evangelium verkündigt entgegen dem, was ihr empfangen habt: er sei verflucht!"

      Die Briefe des neuen Testaments inkl. jene des Paulus wurden im 1 Jhdt. verfasst. Das Evangelium bzw. der Heilsweg der röm. kath. Kirche entspricht weitgehend nicht dem was wir im neuen Testament lesen.

    • JA (kein Partner)
      30. Mai 2019 10:31

      @ WS
      Noch kurz zu Ihrer Obsession bzgl. Martin Luther. Er war in der Geschichte nicht der einzige, der der Bibel den Vorzug vor angeblichen (und bis heute mehr als fragwürdigen) Stellvertretern Christi auf Erden gab. Dass Sie dagegen ankämpfen verstehe ich schon, da es nämlich Ihnen und ihrer Institution das Interpretationsmonopol nimmt.

      Das ist schmerzhaft - wie bei der religiösen Elite zur Zeit Jesu. Luther und andere Reformatoren haben im Gegensatz zu ihrer Institution keine Unfehlbarkeit und kein alleiniges Interpretationsrecht für sich Anspruch angenommen.

      Auch wenn es Ihnen nicht gefällt: Weltweit gibt es viele Millionen, die der Schrift aus gutem Grund den Vorzug geben.

    • Wolfram Schrems
      31. Mai 2019 16:29

      @JA
      Leider können wir hier nicht so ausführlich diskutieren, wie es gut wäre. Daher nur ein Punkt:
      Es ist eine alte "Obsession" (um ein von Ihnen gebrachtes Wort zu verwenden) von Protestanten, der römischen Kirche die Aufnahme heidnischer Elemente vorzuwerfen.
      Da müßten Sie dann bspw. den hl. Paulus kritisieren, der am Areopag den heidnischen Dichter Aratus zitierte, und zwar zustimmend.

      Alles, was vor Christus wahr und gut ist, kann in die Kirche aufgenommen werden, weil es zum Logos gehört, durch den und in dem alles geschaffen ist. Natürlich gibt es im Heidentum, besonders bei manchen Philosophen, Wahres und Richtiges. Das wußte die frühe Kirche sehr wohl.

      Meistens kommt dann auch

    • Wolfram Schrems
      31. Mai 2019 16:36

      ...der Quatsch, daß die katholische Mariologie auf den heidnischen Artemis-Kult in Ephesus zurückzuführen ist. Das ist natürlich ein Blödsinn, weil die Mutter des Herrn (also Gottes: Lk 1,35.43) eine historische Person ist, die klarerweise - über die Apostel - eine mündliche Tradition begründete.

      Aber natürlich hatte das Heidentum geahnt oder gehofft, daß ein Retter geboren würde. Von einer Frau natürlich. Von daher kann man sagen, daß das Evangelium die Vollendung auch des Heidentums ist, zumindest des Wahren darin.

      Alles das war kein Problem bis zur Erfindung eines neuen Evangeliums der sogenannten "Reformation". Das Anáthema des hl. Paulus Gal 1,9 betrifft genau solche Revolutionäre!

  13. Rau
    26. Mai 2019 20:49

    Zur Warnung ans Alpenmacrönchen - das Original kriegt wenigstens eine Abfuhr. Traurig nur, wie weit es dazu kommen muss. Hoffentlich muss bei uns nicht der Steffel in Flammen aufgehen

  14. OT-Links
    26. Mai 2019 20:28

    Ich bin sauer... aber es war eh zu erwarten. Natürlich kommt bei Wahlen immer das heraus, was sich die "Eliten" vorher schon ausgeschnapst haben. Man hat halt immer noch Hoffnung. Was für ein Lebewesen gibt schon die Hoffnung auf? Sie ist ja der Lebenswille...

    Nun, jetzt ist es vorbei. Wir werden bald besser nicht mehr unsere Meinung sagen, sonst landen wir noch im Knast wegen rechter Gesinnung, die ja ein Schwerverbrechen ist. Ich übe schon mal das Grüne. Ist ja vieles dabei, was ich auch mag: die Tiere, die Umwelt, ja klar, auch die Menschen, hab keine Vorurteile, alle lieb, Bussi-Bussi.... das bring ich schon hin, immer alles bio und Fleisch ist pfui, da pfurzen ja die Rinder zuviel Methan usw., ich besorg mir einen Greta-Sticker...

    Dass diesen falschen Kurz keiner durchschaut, kann ich einfach nicht glauben.

    • Freisinn
      26. Mai 2019 21:17

      Das ist die Macht der Medien: lesen Sie, Kurier, Presse, sehen Sie ORF, dann wird schon klar, warum Kurz-Wähler fest davon überzeugt sind, dass die Blauen die Koalition gesprengt haben. Demgegenüber ist Fellner ja schon fast aufklärerisch. Ein geschickter Schachzug von Kurz war es sicherlich die Erträgnisse einer geplanten Steuer den Zeitungen zu versprechen. Darüber hat der Kurz viel mehr nachgedacht, als über Verschärfung des Asylrechts. Das überließ er lieber den Freiheitlichen.

    • Gast (kein Partner)
      26. Mai 2019 21:27

      Interessanterweise vermuten sogar Rote eine Silbersteinaktion hinter dem Ibizavideo und finden es schlimm.

      Ein genialer Schachzug von Kurz in die Silbersteinrichtung zu lenken. Die Österreicher verachten so dreckige Aktionen, das ist bei den Wahlen dem Kurz zugute gekommen.
      Viele denken auch, dass die FPÖ sich Kurz hätte fügen müssen und eben den Kickl opfern, dann wäre die Regierung nicht geplatzt.

      Dieser Meinung bin ich nicht. Kurz wusste, dass die FPÖ sich darauf niemals einlassen würde und genau DAS wollte er - sie weghaben. Die Leut sind leider zu blöd oder zu träge um das zu hinterfragen. Ist ja so bequemer. Die Zeit im Bild erklärt ihnen schon die Welt, wozu selber denken...

    • lilibellt
      26. Mai 2019 21:40

      @Freisinn: *****!
      Das Geschäft der Macht will gelernt sein!

  15. logiker2
  16. jaguar
    26. Mai 2019 20:20

    Apropos Ibizagate: obwohl sonst mit linken Kommentaren zu Projekten der bisherigen Regierung laufend in den Medien auftretend schweigt die Kammer der Rechtsanwälte sowohl zum Verhalten eines Mitglieds wie auch zu der Vorgangsweise der Handelnden. Bemerkenswert!

  17. Franz77
    26. Mai 2019 19:28

    Ich, Volltrotel, ging wählen. Es gibt jetzt noch nicht einmal eine Hochrechnung,19.25 aber das Ergebnis ist bekannt. Schaut ORF, besser geht eine Runde spazieren.

    • Rau
      26. Mai 2019 20:20

      Ist schon etwas befremdlich, dass bereits Ergebnisse diskutiert werden. Überall wird schon gratuliert.

    • Ingrid Bittner
      26. Mai 2019 22:05

      Erst wenn das letzte Wahllokal der EU zugesperrt hat darf veröffentlicht werden.

  18. 11er
    26. Mai 2019 19:10

    Demokratische Ergebnisse muß man respektierten, auch wenn sie einem persönlich nicht passen.Und zwar wie ein aufRECHTER Bürger, ohne auf den Straßen zu randalieren.

    Aber auch konsequent.

    Bei der nächsten alternativlosen Masseninvasion, die "wir" schaffen, werden die "Schutzsuchenden" ausschließlich in jenen Gemeinden bzw. Bezirken ortsfest untergebracht, wo die FPÖ den geringsten Prozentanteil der Stimmen bekommen hat.

    Hoffentlich verhalten sich die glühenden Europäer dann auch schön halal, provozieren keine Einzelfälle und sind stolz auf ihr haltungsgeneriertes Dhimmitum.

    Aber ich bin sicher: mit Otmar´s Segen schafft Ihr das.

    • Undine
      26. Mai 2019 19:13

      @11er

      Eine sehr logische Überlegung! *********************+!

    • logiker2
      26. Mai 2019 19:22

      das Kreuz auf dem Stimmzettel ist eine rechtsgültige Bestellung. Es wird ja ein Programm zur freien Entscheidung angeboten, und so wird es auch geliefert, allerdings ohne Rückgaberecht und Garantie.

    • Franz77
      26. Mai 2019 19:30

      Das echte Wahlergebnis werden wir niemals erfahren.

    • glockenblumen
      26. Mai 2019 19:49

      ja @Franz77 so schaut's leider aus!

    • logiker2
      26. Mai 2019 19:55

      man muss halt rechtzeitig den Wahlleiter austauschen, dann kommen die richtigen Ergebnisse.

    • Rau
      26. Mai 2019 20:12

      Demokratische Wahlergebnisse sind zu akzeptieren. Diese Art der Wahlmanipulation jedoch nicht. Wenn Parteien bespitzelt oder wie in Deutschland regelrecht vom Wahlkampf ausgeschlossen werden, durch Verweigern von Lokalen bis zu Beschädigung von Büros und sogar körperlicher Gewalt, dann ist irgendwann das Ende der Geduld erreicht .
      Von Demokratie unter diesen Umständen zu sprechen bzw von freien Wahlen ist doch nur mehr ein Witz. In DE ist nichts anderes passiert, als dass durch vielschichtige Wahlmanipulation die Kommunisten 22% bekommen.

    • Rau
      26. Mai 2019 20:23

      Dazu kommt ja noch als grösster Skandal die einseitige Medienorgel. Das völlig nicht zu ihrem politischen Gewicht passende hochjubeln der Grünen, genau umgekehrt dazu die Verteufelung der Konservativen AfD

  19. logiker2
  20. Bester Gutmensch von Kikaritzpatschen
    26. Mai 2019 18:37

    Ich wage eine Prognose: Vorzugsstimmenkaiser wird Strache. Wer hält dagegen?

    • Konrad Hoelderlynck
      26. Mai 2019 23:24

      Im Moment ist mir wurscht, was mit Strache wird, tut mir leid. Aber ich werde mich schon wieder beruhigen...

  21. Josef Maierhofer
    26. Mai 2019 18:31

    An diesem Wahlergebnis sieht man die Auswirkungen der Medienmanipulationen, der Wahlmanipulationen durch Denunzierung. Praktisch eine Woche Dauerberieselung der Bevölkerung mit diesem Video genügt in Österreich, dass die Leute die Fronten wechseln, nicht die FPÖ Leute, die ÖVP Leute, die die FPÖ wählen wollten.

    Aus Sicht der FPÖ hoffe ich, dass Strache ein EU Mandat bekommt.

    Neugierig bin ich, wen uns das BVT als Auftraggeber für das Ibiza Video nennen wird. Ich tippe auf die Richtigen, denn das war der einzige Grund, Kickl hinauszuwerfen aus der Regierung. 'The winner takes it all'.

    • glockenblumen
      26. Mai 2019 18:53

      aber doch erschreckend wie vergeßlich und verblödet die Massen sind
      Denn noch vor JEDER Wahl haben die Linken eine Schmutzkübelkampagne eröffnet, egal ob es der Wahrheit entspricht oder wie lange ein Geschehnis bereits zurückliegt.
      Offenbar geht's den meisten wirklich noch zu gut :-(

      nur die dümmsten Schafe wählen ihre eigenen Schlächter - und die allerdümmsten dünken sich auch noch edel und gut, weil sie die pööhsen Rächten abgewehrt haben..

  22. Rau
    26. Mai 2019 18:01

    Eine solche Wahl unter diesen Vorzeichen gehörte eigentlich allen Wahlwerbern um die Ohren gehauen. Was war denn die politische Leistung des Erfolges für die Schwarzen (Türkis kann man vergessen, das gibt es nicht mehr)

    Es geht nicht mehr um Sachpolitik. Die wurde wegen ein paar Prozentpunkte mehr entsorgt. mich erinnert das, an das kurzzeitige Strohfeuer unter Schüssel, worauf ein tiefer Fall bis zur drohenden Bedeutungslosigkeit der ÖVP folgte. Dass Kurz für sein Verhalten auch noch belohnt wurde, ist nicht zu verstehen.

    • Freisinn
      26. Mai 2019 18:25

      ich denke, da ist noch viel Aufklärung notwendig. Habe mit mehreren ÖVPlern gesprochen: diese sind fest davon überzeugt, dass die Freiheitlichen Schuld hätten am Koalitionsbruch. Hier macht sich der Einfluss auf Massenmedien bemerkbar: Krone verkurzt, Fellner dzt fast am besten.

    • Rau
      26. Mai 2019 18:45

      In DE haben die Grünen 22%, die AfD hat sogar verloren und liegt bei 10,5%. Was ist mit denen nur los!

    • glockenblumen
      26. Mai 2019 18:49

      @ Freisinn

      mit dem Busenfreund Benko kann die Krone nur verkurzen.....

    • Rau
      26. Mai 2019 19:05

      Die Shakespeare - Frage lautet halt: to be or not to be filmed

    • Freisinn
      26. Mai 2019 19:30

      @rau
      Hier hilft vielleicht das Dictum von Napoleon über die weiter: es gibt kein naiveres Volk......

  23. Politicus1
    26. Mai 2019 18:00

    und noch eins ...
    warten wir auch ab, ob die Strache Kampagne innerhalb der FPÖ gewirkt hat, und Strache ein Vorzugsstimmenmandat fürs EU-Parlament schafft ...

  24. Politicus1
    26. Mai 2019 17:59

    Nun mal langsam durchatmen! Gilt auch für Herby ..
    Ob Karas wirklich DER Wahlsieger ist, wird sich erst nch Auszählung der Vorzugsstimmen zeigen.
    Ich wage die Behauptung, dass Edtstadler, Mandl und Pirchner ihn dabei deutlich überholen werden.

  25. Herby
    26. Mai 2019 17:58

    Das Zittern vor dem Fernseher geht heute weiter bis um ca. 23 Uhr.

    Erst zu diesem Zeitpunkt werden die offiziellen Zahlen veröffentlicht. Das was bisher vorliegt sind nur Trendprognosen bzw. Exit-Polls-Hochrechnungen.

    Um 23 Uhr werden fast alle nach Frankreich schauen:

    Wieviel Prozent haben die französischen EU-Feinde rund um Marine Le Pen bekommen?

    Und wo liegt der EU-Freund Präsident Macron?

    In Frankreich werden wohl die Würfel für die weitere Entwicklung in der EU fallen. Es bleibt extrem spannend.

    • Rau
      26. Mai 2019 18:04

      In Frankreich gab den ganzen Tag Gelbwestenproteste. Alles andere als ein Erfolg für Le Pen ist nahezu paradox. Da würde ich mir ansehen, ob es wieder zerrissene Stimmzettel gab. Da ist ja bei den Präsidentschaftswahlen einiges vorgefallen. Wahlbetrug ist in gewissem Ausmass ja schon "part of the game"

    • pressburger
      26. Mai 2019 22:52

      Marinr Le Pen ist eine Europa Freundin, Macron ist gegen jede Art der Demokratie.

  26. Herby
    26. Mai 2019 17:48

    Meine Gratulation an die ÖVP und vor allem auch für den ÖVP-Spitzenkandidaten Dr. Othmar Karas, der von praktisch allen Seiten, auch von Seiten gewisser Blogbetreiber ins publizistische & politische Dauerfeuer genommen worden ist.

    Dr. Othmar Karas hat sich gegen diese Anfeindungen tapfer geschlagen und erfolgreich gewehrt. Er steht heute als Sieger da!

    Der Souverän, das Wahlvolk hat entschieden.

    Vielen Dank für die vielen grundvernünftigen Wähler die Dr. Othmar Karas mit ihrer Vorzugsstimme für 5 Jahe im Europaparlament ihr Vertrauen geschenkt haben!

    Herzliche Gratulation an Bundeskanzler u. ÖVP-Parteichef Sebastian Kurz!

    Herzliche Gratulation an Frau Mag. Karoline Edtstadler und die Besten Wünsche für die künftige Arbeit in Brüssel!

    Herzliche Gratulation der gesamen ÖVP und dem gesamten VP-Team für das EU-Parlament! Die Besten Wünsche für die künftige Arbeit in Brüssel!

    • Ingrid Bittner
      26. Mai 2019 18:15

      Ein Tipp: beim "Doktor" für Karas wäre ich vorsichtig. Wer weiss, was da noch kommt. In der Presse stand ja zu lesen, dass bei der Doktorarbeit nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.

    • Origenes
      26. Mai 2019 18:34

      OMG, Der Wertkonservative Tulbinger ist wiederauferstanden!

    • HDW
      26. Mai 2019 19:16

      @Herby
      Karas hat am Wahlkampf nicht mehr teilgenommen nur mehr Kurz und weniger Fr. Edtstadler, die aber innaltlich das Gegenteil von von Karas vorgaben. Also was soll die rührselige Lobhudelei für den Invalidenrentenbezieher mit seiner "Uniaun"? Dafür reicht mir schon das Jacques Attali-Macron-Verhofstadt-Spinelli Kartell.
      Der hohe Wähleranteil für die ÖVP steht nur gegen den Misstrauensantrag und nicht für Karas. Kurz hat ja auch schlauerweise gleich noch die Zwickmühle für die weiterhin potentiellen Koalitionsparter bzgl.Zustimmung morgen, aufgemacht.

    • pressburger
      26. Mai 2019 22:53

      Man sollte sich nicht selbst gratulieren, Selbstlob stinkt.

  27. Ingrid Bittner
    26. Mai 2019 17:45

    Ich weiss nicht, jetzt zu trauern oder zu jubeln find ich trotzdem verfrüht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Vorhersage des Ausgangs der Wahl tatsächlich mit dem Wählerwillen übereinstimmt. Wenn es stimmt, dann ist diese Vorhersage auf eine Befragung zurückzuführen, die schon vor etlichen Tagen durchgeführt wurde. Ob die paar Tausend Leut, die man da gefragt hat, dann auch tatsächlich zur Wahl gegangen sind oder das gesagt haben, was sie wirklich wählen. Ich bezweifle das sehr stark. Es fällt gewissen Menschen immer noch schwer, zuzugeben, welche Partei sie gewählt haben, überhaupt dann, wenn es FPÖ- oder Kommunistenwähler sind. Und wie lange muss man sich als Befrager die Finger wund wählen, bis man wem dran hat, der auch tatsächlich die richtige Auskunft geben will und die Formulierung der Fragen, na ja, die ist doch auch oft so, dass in eine bestimmte Richtung gefragt wird.

    • Rau
      26. Mai 2019 18:19

      Seien Sie sicher, das Wahlergebnis wird genau so ausfallen. Das ist höhere Mathematik. Die berechnen das so genau, dass sich die Endergebnisse kaum davon unterscheiden. Irgendwie hat man ja auch die CO2 Hockeysschläger Kurve hinbekommen. Die ist aufgeflogen. Bei Wahlen warten wir noch darauf. Bisher sinds noch Verschwörungstheorien

    • glockenblumen
      26. Mai 2019 19:10

      Herbert Kickl hat man ja rechtzeitig aus dem Amt entfernt
      Der widerliche Typ mit den großen Ohren wird dafür belohnt werden :-(

      und ob bei der Auszählung ganz besonders was die Wahlkarten betrifft, tatsächlich alles mit rechten Dingen zugeht wage ich zu bezweifeln - eher traue ich linke Dinge zu....

    • HDW
      26. Mai 2019 19:21

      Diese exit - poll Befragungsschwäche wurde durch Ibiza ja eher noch verstärkt.

    • Ingrid Bittner
      26. Mai 2019 22:01

      Das war eine reine Vorhersageschaetzung oder welch ähnliches Wort die dafür gefunden haben. Die haben nicht gefragt was wer gewählt hat sondern was wer wählen wird. Und aus den Befragungen von drei Instituten wurde dann herausgerechnet. So eine neue Methode. Und das weil Italien die wahllokale so spät zusperren. Erst dann dürften die Ergebnisse veröffentlicht werden.
      Er

    • Ingrid Bittner
      26. Mai 2019 22:15

      "Trendprognose" ist das richtige Wort für die Vorhersagen

  28. 11er
    26. Mai 2019 17:33

    Die heutigen Zugewinne für die Karasitären bestätigen eindrucksvoll, wie Recht doch Friedrich Schiller hat.





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