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Faymanns Doppelgänger

Es muss ein Doppelgänger des Bundeskanzlerdarstellers sein, der da regelmäßig in von SPÖ-Politikern dick mit Anzeigen gefütterten Zeitungen Interviews unter dem Namen Faymann gibt. Auch bei fast der ganzen restlichen Bundesregierung wird schleierhaft, ob ihre ununterbrochen in andere und wechselnde Richtungen deutenden medialen Äußerungen noch irgendetwas mit den real existierenden Handlungen der Republik Österreich zu tun haben.

In den letzten Wochen ist so ziemlich alles und jedes völlig unkoordiniert von Regierungsmitgliedern gesagt worden. Aber auch die Politiker selbst erinnern sich offensichtlich tags darauf nicht mehr, was sie denn am Vortag einem Medium gesagt haben. Insbesondere auch die Innenministerin hat wirklich eine Meisterschaft darin, ständig andere und anders verwirrende Signale ohne Follow-up auszuschicken (während ihr Parteiobmann meistens so tut, als ob ihn das Völkerwanderungs-Drama nichts anginge). Lediglich beim Außenminister und neuerdings auch beim Verteidigungsminister ist zumindest bisher eine weitgehende (persönliche) Linie zu erkennen. Eine solche der Regierung ist jedoch nicht sichtbar.

Deren Chaos zeigte sich etwa an der Ankündigung der Reduktion der täglichen Immigration sogenannter „Flüchtlinge“ auf 100 Köpfe. In der wirklichen Welt hingegen kommt noch immer ein Vielfaches davon problemlos nach Österreich hinein. Und dass derzeit der Zustrom dünner ist, ist einzig auf den Winter und auf konkrete Maßnahmen in Mazedonien zurückzuführen. Konkrete Verordnungen oder Gesetze in Österreich fehlen hingegen bis heute.

Ganz ähnliches hat auch Irmgard Griss zu ihrem Erstaunen rund um den von ihr untersuchten Hypo-Skandal beobachten können: Sämtliche Aktionen der Politik waren in diesem immer auf Medien und PR hin orientiert, nie auf eine Lösung. Genauso ist es in der Immigrations-Lawine.

Es gibt in dieser Regierung nur noch eine Als-ob-Politik. Und ganz sicher gibt es keinen Regierungs-„Chef“. Der oder die Faymanns sind nicht einmal imstande, die eigene Partei zusammenzuhalten (der ja angeblich sowohl der burgenländische als auch der Wiener Landesparteiobmann angehören, sowohl der Verteidigungsminister wie auch der Klubobmann). Und jener Faymann, der von „Österreich“ und „Krone“ als Bundeskanzler verkauft wird und dort regelmäßig konkrete politische Inhalte ankündigen kann, hat schon gar nichts mit alldem zu tun.

Das erste Beispiel dieser Faymannschen Schizophrenie haben wir ja schon 2008 vor seinem vollen Amtsantritt beobachten können: In der „Krone“ kündigte er damals vollmundig Volksabstimmungen für den Fall jeder EU-Vertragsänderung an. Die ÖVP, die damals noch an eine Kongruenz von politischem Reden und Tun glaubte, war darüber so erzürnt, dass sie „Es reicht“ verkündete und in Neuwahlen ging. Heute weiß wohl auch sie es besser. Der Herr Faymann jedenfalls, der sich des öfteren ins Bundeskanzleramt chauffieren lässt, hat dieses Versprechen eindeutig nie gekannt oder abgegeben. Denn der EU-Vertrag wurde mit seiner Zustimmung geändert. Und es gab keine Volksabstimmung.

Dann wiederum hat der Medien-Faymann Nachbarland Ungarn mit dem Holocaust verglichen. Wäre das der Bundeskanzler gewesen, wäre ein solcher Affront eines wichtigen und noch vor kurzem gut befreundeten Nachbarlandes überhaupt die größte Dummheit seit Jahrzehnten gewesen.

Jetzt hat er in den beiden Boulevardblättern einen ganz neuen radikalen Plan zur Beendigung der Völkerwanderung verkündet: Alle an der griechischen EU-Außengrenze aufgegriffenen Flüchtlinge sollen direkt in die Türkei gebracht werden. Wörtlich: „Es müssen alle gerettet werden, aber dann müssen die Menschen zurück in die Türkei geschickt werden.“

Das kann unmöglich der gleiche Faymann sein, der in Österreich in den letzten zwölf Monaten der Hauptverantwortliche dafür war, dass mehr als eine Million Menschen aus Asien und Afrika unkoordiniert über die Grenze gelassen und seither 90.000 mehr oder weniger dauerhaft von Österreich betreut werden.

Nun wird es gewiss noch immer Menschen geben, die glauben, es handle sich hier immer um den gleichen Faymann, seine Worte seien durchaus ernst zu nehmen, und er habe halt – wenn auch ein Jahr zu spät – umgedacht. Jetzt wolle er durchaus ernsthaft eine Politik, die noch viel radikaler ist als alles, was Ungarns Viktor Orban jemals in Sachen Völkerwanderung getan oder gesagt hat. Denn Orban vertritt nur das australische Modell (das übrigens dieses Tagebuch schon vor einem Jahr verlangt hat), in dem alle illegalen Immigranten in Lagern (etwa auf Inseln) an der EU-Außengrenze festgehalten werden sollen, wo sie Asylverfahren bekämen, aber nicht nach Europa hereingelassen würden. Das ist ein konsequentes, ein hartes Modell, aber rechtlich haltbar. Und erfolgversprechend.

Nun, nehmen wir an, dass Faymann wirklich umgedacht hat, und nicht nur redet, um die Luft zu bewegen, und um seinen Lieblingszeitungen Stoff zu geben. Sondern dass er auch handeln will. Dann müsste er nun umgehend alles tun, um dieses Umdenken auch zur Realität werden zu lassen. Dann müsste er:

  1. auf EU-Ebene diesen Plan umgehend mit Sonderemissären allen anderen 27 Staaten kommunizieren und um Zustimmung werben.
  2. eine umgehende Revision der Genfer Flüchtlingskonvention verlangen, damit sein Vorschlag umgesetzt werden kann. Denn die zumindest heute in Deutschland und Österreich praktizierte Auslegung dieser Konvention gibt jedem Immigranten, der das Wort „Asyl“ ausspricht, Anspruch auf ein langwieriges Verfahren, umfassende Betreuung durch den Aufnahmestaat, sowie große Chancen auf Asylgewährung und damit volle Teilhabe am Schlaraffenland der Wohlfahrtsstaaten.
  3. auf eine umgehende Revision der EU-Verträge drängen, die Asylwerbern solch umfassende Rechte zubilligen.
  4. innerösterreichische Konsequenzen aus der erwartbaren Nullreaktion der 27 auf diese Pläne ziehen. Also:
  5. in Österreich Verfassungsgesetze vorschlagen (denen ÖVP, FPÖ und TS sicher zustimmen werden), die der extrem extensiv gewordenen Asylrechtsjudikatur des österreichischen Verfassungsgerichtshof einen Riegel vorschieben und zur raschen Abschiebung fast aller ins Land gekommenen „Flüchtlinge“ führen.
  6. dem Staat Mazedonien jede nur denkbare finanzielle und sicherheitsmäßige Unterstützung zukommen lassen, weil dieser als erster Staat auf der Balkanroute zum Unterschied von Griechenland und der Türkei bereit ist, die Völkerwanderung an seinen Grenzen zu stoppen.
  7. umfangreiche finanzielle Unterstützung Österreichs für die von der UNO und anderen internationale Organisationen betriebenen Flüchtlingslager im Nahen Osten sicherstellen (Wo die Betreuung jedes einzelnen Flüchtlings nur einen Bruchteil dessen kosten würde, was er in Österreich kostet).

Wenn wir all das in den nächsten Tagen sehen und hören, dann gibt es doch keinen doppelten Faymann. Dann ist dem Mann hohe Anerkennung und auch Abbitte zu leisten.

Erfolgen diese Schritte jedoch nicht, dann sind diese Zeitungsinterviews wohl die widerlichsten und verlogensten Aktionen dieses Mannes, die wir bisher erleben mussten. Dann sind sie nur leeres und total unglaubwürdiges Gerede, um die schlechten Chancen des SPÖ-Präsidentschaftskandidaten zu bessern (die auch Faymann selbst auf den Kopf fallen könnten).

 

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alle Kommentare

  1. peter789 (kein Partner)

    Der größte Clou wäre, wenn die SPÖ durch einen plötzlichen Rechtsschwenk die (dumme?) ÖVP mit ihrem Merkel-ähnlichen Linkskurs im Regen stehen lässt.



  2. kamamur (kein Partner)

    Geschätzter Shalom
    Vorerst bewerte ich ihre Beurteilung meiner Sichtweise positiv, sie zeigt von Gesprächskultur.Wenn ich auch nicht zur Gänze mit ihnen übereinstimme,so haben sie doch recht mit ihrer Kritik an Z. wegen seines Stils. Spindlecker,Mitterlehner und ML sind aber schlechte Beispiele für die erteilten, herben Tadel durch Z. Alle drei sind Argumenten für ein liberaleres Waffenrecht unzugänglich (außer Worthülsen nichts Greifbares) , die Haltung von ML im eigenen Haus/ WP Polizeibeamte unverständlich.Leider haben Parteigrenzen und Zurückhaltung bei einem wichtigen Thema zum vorliegenden Ergebnis z.N. gesetzestreuer Waffenbesitzer geführt.



  3. Willy Kreuzer (kein Partner)

    Ihre Artikel sind natürlich alle genial !

    Den einzigen Vorwurf, den ich Ihnen aber machen muss :

    WARUM SIND SIE NICHT POLITIKER GEWORDEN ?

    Mag. Wilhelm Kreuzer / Baden bei Wien

    mit hochachtungsvollen Grüßen



    • Der Realist (kein Partner)

      weil es nicht funktioniert wenn alle den gleichen Beruf ausüben, und weil Herr Dr. Unterberger dem Journalismus bestimmt fehlen würde

    • riri

      Im Umkehrschluss bedeutet das, dass alle Journalisten wohlwollend über die Regierung schreiben müssten.
      Ein klassisches Totschlagargument, Herr Magister.

      MfG

    • Justissimus (kein Partner)

      Angenommen, Sie müssen bei einem Fleischhauer einkaufen, dessen Erzeugnisse wie Scheisse schmecken, und Sie beschweren sich wegen des Geschmacks.

      Akzeptieren Sie dann, wenn der schlechte Fleischauer Ihnen sagt: "Wissens, wanns so gscheit san, warum san Se dann net söba a Fleischhauer wurn?"

      Akzeptieren Sie so eine Antwort dann? Wohl nicht.

      Also ist es wohl auch legitim, Politiker, die eine Scheißpolitik machen, dafür zu kritisieren. Auch wenn man nicht jedes einzelne Mal den Wahrheitsbeweis antritt, daß man das meiste besser machen könnte als sie.

      P.S.: ich bitte um Entschuldigung für die vielen Stoffwechselausdrücke, aber ich finde sie für unsere derzeitigen Politiker recht passend.

  4. Der Padeefrönd (kein Partner)

    Wir haben derzeit glücklicherweise keinen Bundeskanzler, der der allerblödeste von allen politischen Schwachköpfen ist. Der das Gegenteil eines Staatsmannes ist - ein völlig ahnungsloser Unterläufel, der durch irgendeinen Umstand an die Macht gekommen ist. Der an nichts denkt als an das eigene politische Überleben. Der keine Ahnung hat, was politisch demnächst kommen wird und sich deshalb hilflos durchlaviert. Der pausenlos blöd redet, aber nie etwas Angekündigtes tut. Der von allen Österreichern verachtet wird. Der glaubt, er sei ein Staatsmann, während er ein Nichts ist. Glücklicherweise haben wir so einen schlechten Bundeskanzler nicht. Wir haben stattdessen Herrn Faymann! Oh Glück!



  5. kamamur (kein Partner)

    Werter Shalom, es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die von ihnen angeführte- Jägerschaft/ISSF-Sportschützen/Sammler- herrlich uninformiert und uninteressiert war, als es um die Petition Liberales Waffenrecht ging (Martina Schenk zeigte hier vor, wie Engagement zu verstehen ist). Zu Dr. Z. mag man stehen wie man will, doch seine Bemühungen in der Sache (früher gemeinsam mit Dagarser) heben sich doch deutlich von der weichgespülten Argumentation so mancher Herren an der Führungsspitze ab. Und dass mit amtlichen "Würden"trägern außerhalb von politschen Vorgaben zielführende Gespräche geführt werden könnten, daran zweifle ich in höchsten Maße,Belege dafür gibts ja zuhauf.



    • Shalom (kein Partner)
    • Shalom (kein Partner)

      S.g. kamamur, an der "Führungsspitze" der IWÖ gibt es keine "weichgespülte Argumentation", da es außer Zakrajsek keine "Führungsspitze" mehr gibt! Und die von Ihnen "herrlich uninformierten" legalen Schusswaffenbesitzer waren sehr wohl informiert, hatten jedoch mit Masse deshalb nicht unterschrieben, da sich die IWÖ durch Zakrajseks aggresiv-undiplomatisch-realitätsfernes Verhalten gegenüber der ÖVP, welche ja bekanntlich das BMI ministriert, wenn auch zu unrecht, als FPÖ/TS-Vorfeldorganisation darstellte. Wer nicht realisiert, dass z. B. an der Spitze der Jägerschaft und des Schützenbundes ÖVP-Repräsentanten agieren, ist als GenSekr. der IWÖ ungeeignet!
      Wenn Sie Zakrajseks "Querschüsse" konsumieren, müssen Sie zugeben, dass die weit unter der Gürtellinie angesetzten persönlichen Angriffe Zakrajseks gegen Spindelegger, Mitterlehner und insbesondere Mikl-Leitner zu einem dauerhaft vergifteten Klima zur ÖVP/BMI geführt haben.
      Heute ist die IWÖ für die meisten ihrer Mitglieder nur deshalb noch interessant, da der Mitgliedsbeitrag auch eine Rechtsschutzversicherung beinhaltet. Von einer tatsächlich seriös anerkannten IG aller legalen ö. Schusswaffenbesitzer ist die IWÖ dank Zakrajseks "Bemühungen" weiter entfernt, denn je!
      Allein die im Verhältnis zur tatsächlich registrierten Zahl österreichischer legaler Schusswaffenbesitzer verschwindend geringe Zahl zahlender IWÖ-Einzelmitglieder bestätigt meine Argumentation in leider höchstem Maße!

  6. Maidan-Kanzlerin (kein Partner)

    Faymanns Doppelgänger ist die Mutti des globalen Terrors.



    • Adam Weishäupl (kein Partner)

      Wenn erklärt die Terror-Mutti Russland den nächsten Weltkrieg?
      Die deutsche Vasallen-Politikerin will nämlich den Holocaust des deutschen Volk.

  7. daLUPO (kein Partner)

    Häupl und Pröll haben damals die Macht an sich gerissen.

    Ein Politputsch sondergleichen der da in Österreich stattgefunden hat.

    Die zwei Landeskaiser haben geglaubt sie könnten Österreich von ihren Haupstädten aus regieren. Wenn es kritisch wird stecken die Zwei jedoch den Kopf in den Sand oder besser ins Weinglas.

    Die Regierung ist durch Schulden und Lügen geprägt.



  8. Gasthörer (kein Partner)

    Endlich ist das Problem gelöst. In der Online-Presse steht es heute, 9.2.16 schwarz auf weiß. Die Kroaten haben wohl gepetzt:

    "Kroatien: Direktzüge Mazedonien-Österreich geplant
    Die kroatischen Behörden haben angekündigt, dass Flüchtlinge künftig mit Direktzügen von Mazedonien nach Österreich gebracht werden sollen. Vergangene Woche sei eine entsprechende Vereinbarung zwischen Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien und Mazedonien getroffen worden, erklärte der kroatische Polizeichef Vlado Dominic am Dienstag laut Medienberichten. Österreich dementierte dies umgehend."

    Da unser Regime lügt, wenn es den Mund aufmacht, ist das österr. Dementi eher als Bestätigung aufzufassen.



  9. F.V. (kein Partner)

    Damit es nicht langweilig wird, zu ernsten Themen.



    • F.V. (kein Partner)

      Hat jemand den Faust aufmerksam gelesen?

      Goethe verlegte die mephistophelische wunderbare Geldschöpfung in den Karneval, wohl um das Verrückte dieser diabolischen Erfindung damit anzudeuten. Nur der Hofnarr, als er wieder nach seinem sturzbedingten Ausfall bei Hofe erschien und sich über den plötzlichen Reichtum wunderte, tauschte seine Zettel – das neue Geld – in Haus und Grundbesitz, Jagd und Fischteich´ um.

      Und heute?

      Am Rosenmontag ist offenbar Schluß mit lustig. Ein wilder Börsen-Crash hat die Aktien – vor allem der Banken und im Bereich Energie – purzeln lassen. Die „Deutsche Bank“ (die in Wahrheit längst nicht mehr deutsch ist) stürzte ab. Sie hat Derivate im Umfang von 70 Billionen im Portfolio, die natürlich nichts wert sind, aber immer höhere Kosten für „Ausfallsversicherungen“ verursachen. Eine Analyse der Berenberg Bank meint, entweder müsse sie ihre Bilanz deutlich verkleinern oder eine Kapitalerhöhung durchführen.

      Den Fall des Untergangs der Deutschen Bank wollte oder durfte der Analyst der Berenberg Bank wahrscheinlich nicht zur Sprache bringen. Klar, das signalisierte DIE Finanzkrise schlechthin, ein Lehman 2.0 und damit ein weltwirtschaftliches Armageddon. – Aber im lustigen Karneval merken´s die Jecken nicht einmal-

      Übertrieben?

      Vor einigen Tagen schon kursierten Berichte darüber – freilich nicht in unserer Lügenpresse – daß die FED ihr Eigenkapital um fast 20 Mrd. Dollar, also um ein Drittel, reduziert hat. Niemand weiß wofür die FED so dringend echtes, bereits existierendes Geld benötigte, das sie doch sonst per „creatio ex nihilo“ aus dünner Luft schöpft. Wissende deuten dies dahingehend, daß sich „Großes“ damit wie ein Menetekel ankündige.

      N8Waechter, vom 8. 2.2016, titelt: der Kollaps findet vor unseren Augen statt.
      (h t t p : / / n8waechter.info/autor/n8waechter/) – Man kann nur wieder sagen: Wer sehen will, kann sehen. (Darum: sehen sie sich den Artikel an!)

      Ebenfalls – hier keine Zeile wert – ist die Tatsache, daß die COMEX, jene Börse, an der Gold gehandelt wird, keines mehr hat um die offenen Kontrakte zu erfüllen.

      Die Gesamtmenge des »registered« Goldes verringerte sich über Nacht schlagartig um 73 Prozent von 275.000 auf 75.000 Feinunzen. Die Summe aller offenen Positionen in Gold-Termin- oder Gold-Optionskontrakten (die sogenannten »Gold Open Interests«) blieb mit einer Größenordnung von etwa 40 Millionen Unzen unverändert.

      Die Diskussionen um das deutsche Gold, das angeblich in den USA „aufbewahrt“ wird, die noch nie erfolgte Inventur der Goldbestände in Fort Knox und die seit Jahren geäußerten Zweifel an deren tatsächlichem Vorhandensein, die seit Jahren andauernden Aufkäufe des Goldes durch China, Rußland, etc. zeigen an, daß man der nur noch mit Papier gedeckten Währung mißtraut.

      Und selbst Greenspan hat seine Ansicht über Gold (noch v o r seiner Präsidentschaft der FED) jüngst wiederholt, was man schon damals hätte ernst nehmen sollen, als er, noch bevor er Vorsitzender der FED wurde, in den 1960-er Jahren erklärte:
      “In the absence of the Gold Standard, there is no way to protect savings from confiscation through inflation. There is no safe store of value. („Ohne Gold-Standard gibt es keine Möglichkeit die Ersparnisse vor der Konfiskation durch Inflation zu schützen. Es gibt keinen sicheren Aufbewahrungsort für Werte.“

      Es gibt graduelle Unterschiede der Sicherheit für kreditbasierte Währungen. Die Deutsche Mark wurde durch nichts anderes als Leistung und Arbeitsethos gedeckt. Dies könnte auch in Zukunft mit dem Yuan so sein. Wie auch der Schweizer Franken, durch Arbeitsethos und Gold gedeckt war. – Aber das gilt längst nicht für die USA und den Dollar.)

      In Foreign Affairs erklärt er jetzt, warum China sich immer mehr Gold zulegt. Und das will ich Ihnen nicht vorenthalten.

      „... Das größere Thema – eine Rückkehr zum Goldstandard in welcher Form auch immer – ist nirgends in irgendjemandes Vorstellungen. Es gibt einige wenige Unterstützer in der heutigen faktisch universalen Akzeptanz der Fiat-Währungen und der veränderlichen Wechselkurse. Aber Gold hat spezielle Eigenschaften, die keine andere Währung hat, mit Ausnahme des Silbers vielleicht. Für mehr als zwei Jahrtausende fand Gold eine uneingeschränkte Annahme als Zahlungsmittel. Es hatte nie eine Kredit-Garantie einer dritten Partei benötigt. Es gab keinerlei Fragen wenn Gold oder unmittelbare Goldforderungen als Zahlung für irgendwelche Verbindlichkeiten angeboten wurden. ...“

      Und was sind die Themen im UTB? – Bassena-Tratsch und die kleinst Einheit des Verstandes: ein Fay.

    • F.V. (kein Partner)

      Ich vergaß eine interessante Notiz obigen Kommentar noch beizufügen.

      Auf die Frage des Vorsitzenden des Kongreßausschusses der Vereinigten
      Staaten für Kredit und Banken an A. Greenspan, damals Vorsitzender
      der US-Notenbank Federal Reserve:

      „Können Sie uns hier vor dem Hohen Ausschuß versichern, daß mit Ihrer
      Geldmengensteuerungspolitik wir nie mehr den Crash von 1929 haben,
      wie eine lange Depression? Sie wissen bestens, 1987 hatten wir einen
      Börsencrasch mit Wertverlusten, die an einem Tag höhre waren als damals
      am Schwarzen Freitag 1929.“

      Greenspan antwortete vor dem Kongreßausschuß am 7. Juni 1996:

      „Herr Vorsitzender, meine Damen und Herren vom Ausschuß,
      nicht die monetären Techniken und Details können uns sicher davor retten,
      sondern nur allein der immer feste, inbrünstige Glaube aller an die Kraft
      des Geldes unserer Geldverfassung der Freiheit und Demokratie. Wenn
      wir nicht mehr an den US-Dollar glauben, an die wunderbare Stärke der
      USA und ihre Aufgabe für die Welt, Wohlstand und Freiheit allen zu bringen,
      dann sind wir verloren. Und die Kräfte der Finsternis, die nur darauf warten
      uns zu verderben, werden die Oberhand gewinnen. Wir werden immer
      wieder nur gerettet in der göttlichen Vorsehung und Seinem uns gnädigen
      Willen, wenn wir an die rettende Kraft des Geldes immer wieder so fest
      glauben, wie an Gott und unsere Verfassung. Denn unsere unabhängige
      Notenbank in ihrer Weisheit, ist mit der Verfassung unter Gott, unsere
      alleinige Garantie von Freiheit, Recht und Demokratie. Dafür lohnt es sich
      täglich zu beten für diese Gnade, die uns anvertraut ist als Chef der FED
      durch das Volk der Vereinigten Staaten und seinem Präsidenten.“

      (Proceedings US-Congress Vol. 555 p. 732 f., Bookshelf Library of
      Congress, Capitol, Washington DC)

      Greenspan hatte zwar - wie bei den Amerikanern üblich - ständig Gott, die göttliche Vorsehung und die sonstigen Ewigen Wahrworte im Mund, aber so schmückt sich seit jeher die Lüge, denn nun erleben wir in kurzem Abstand abermals den Crash des Welt-Finanzsystems und den endgültigen Tod des Dollars. Dessen Totenschein hatte ja schon Saddam Hussein ausgestellt, was ihm das Leben kostete. Nun weigern sich auch die Iraner ihr Öl gegen Dollar abzugeben.

      Mal sehen, wie lange es den Saudis noch gefällt Öl gegen wertloses bedrucktes Papier abzuliefern.

  10. fewe (kein Partner)

    Praktisch die komplette Regierung erfüllt ihre Aufgaben nicht und fügt Österreich Schaden zu. Entweder sind sie zu dumm oder sie verfolgen das Ziel, Österreich zu ruinieren.

    Jedenfalls gehören praktisch alle Posten neu besetzt mit seriös arbeitenden Leuten, die auch in der Lage sind, die Folgen von Entscheidungen abschätzen zu können.

    Ein erster Schritt dazu wären Neuwahlen - so bald wie möglich.



  11. Torres (kein Partner)

    Wenn Unterberger endlich einmal den Unterschied zwischen "der gleiche" und "derselbe" lernen würde, wären seine Artikel ja wesentlich besser und verständlicher. Das Wort "derselbe" (dieselbe, dasselbe) kommt bei ihm so gut wie nie vor, offenbar kennt er es gar nicht. Faymann kann immer nur "derselbe" sein, nie der gleiche - es gibt nämlich (Gott sei Dank) keinen zweiten oder gar dritten Faymann. Aber dafür ist es bei Unterberger anscheinend schon zu spät.



    • fewe (kein Partner)

      Mich irritiert das auch, aber es ist lt. Duden mittlerweile gleichgestellt, genauso wie Dativ statt Genitiv zulässig geworden ist.

  12. cmh (kein Partner)

    Nur eine Frage: Warum sollten wir Flüchtlingslager finanzieren?

    Wer darauf mit Humanitätsdusel kommt, hat die Frage nicht verstanden. Ziel sollte doch nicht sein, dass der Bestand und Betrieb von Lagern finanziert wird, sondern dass sich die Psyche der Krieger ändert und diese den Krieg eben nicht mehr als Lösung ansehen.



  13. cmh (kein Partner)

    Im Rathaus eine notorischen Alkoholiker und im BKA ein unter progressiver Faymannscher Demenz Leidender.

    Die beiden eint vor allem ihre Zugehörigkeit zur Partei der internationalen Sozialisten. Woran sich gleich die Frage anschließt, wie eine Partei, die sich Kranker als Spitzen bedienen muss, in der zweiten oder dritten Reihe verfasst ist ....

    Und die Folgefrage, ob dies ein Schuldausschließungsgrund für Untreue und Verrat sein kann. Sehen wir zu, dass dem nicht so ist.



  14. kamamur (kein Partner)

    @Shalom
    Verwahrung der Waffe/VwGH Erkenntnis v.27.1.2000-GZ 99/20/0437
    ...bei Vorhandensein einer der üblichen techn.Sicherheitsvorkehrungen entspr. Absperrungen nicht in jedem Fall zusätzl.eines ein-aufbruchsicheren Behältnisses bedürfe..
    Ansonsten ist zu waffenrechtlichen Fragen die Seite von Dr. Zakrajsek/Querschüsse zu empfehlen.



    • Shalom (kein Partner)

      Wenn schon in waffenrechtlichen Fragen Auskünfte eingeholt werden sollen, dann direkt bei der Interessengemeischaft Liberales Waffenrecht in Österreich (IWÖ) u. nicht beim fragwürdigen privaten Blog des leider nein-Präsidentschaftskandidaten und GenSekr der IWÖ, Dr. Georg Zakrajsek. Nicht zuletzt aufgrund seiner realitätsfernen "mit dem Arsch ins Gesicht fahrenden" Verhaltensweise ist es nicht gelungen, mit dem zuständigen BMI eine korrekte Gesprächsbasis aufzubauen sowie die Masse der legalen Schußwaffenbesitzer (Jägerschaft/ISSF-Sportschützen/Sammler) als zahlende Einzelmitglieder zu gewinnen. Deshalb hat die IWÖ nur einige Tausend u. nicht an die Hunderttausend zahlende Einzelmitglieder u. besitzt deshalb stimmenmäßig für die Parteien auch keine relevante Größe.

  15. Der Realist (kein Partner)

    ich glaube nicht, dass Faymann umgedacht hat, das würde ja Denken voraussetzen



  16. Shalom (kein Partner)

    Warum kommt mir bei Betrachtung der Kopfform eines hüpfenden ö. "Spitzenpolitikers" stets der Begriff "missing link" in den Sinn...?



    • cmh (kein Partner)

      Stimmt! Ich warte auch immer, dass er sich unter der Achsel oder am Kopf kratzt ...

  17. Sensenmann

    Also wie könnt ihr hier nur den Faymann so kritisieren!
    Das Idol von 51% der Österreicher! Der Traum der schlaflosen Nächte unzähliger Frauen, die sich vor Sehnsucht nach dieser Lichtgestalt verzehren! Der Weise, von dem die Mehrheit in diesem Land unbedingt regiert werden will und vor dessen staatsmännischem Handeln alle anderen Politiker in den Staub sinken und sich in Demut neigen!

    Ihr seid anderer Meinung?
    Pech gehabt, denn diese ist offenbar nicht mehrheitsfähig.

    Ich kann gar nicht sovierl fressen, wie ich kotzen möchte, wenn ich diese Gestalt nur sehe! An Ekel wird er bei mir nur von diesem Mitterlehner übertroffen, denn der Bundestaxler handelt nur aus Blödheit, der Schwarze aber aus Heimtücke, Perfidie und Gier.



    • Der Realist (kein Partner)

      beim Faymandl geht es mir auch so, aber mir sind die Eigenschaften die Sie Herrn Mitterlehner anhängen noch allemal lieber als grenzenlose Blödheit, daher bin ich auch erklärter Putin-Versteher.

  18. franz-josef

    OT
    Im PI Forum "geht´s zu" - in mehreren Städten D sind die Rosenmontagumzüge abgesagt worden - wegen Sturmwarnung, die in den Wetternachrichten knapp vor dieser Mitteilung noch nicht gegeben worden war, und die von den Leuten auch nicht geglaubt wird. Hingegen gibt es scheinbar bereits polizeiliche Ermittlungen wegen Volksverhetzung durch politisch unerwünschte Themenwagen und zahlreiche von der Bevölkerung unerwünschte und nicht goutierte politisch-korrekte Reden samt Claqueuren...

    Dieser Karneval wird den Deutschen wohl in Erinnerung bleiben.



  19. Haider

    Eilmeldung
    Der ORF-Stiftungsrat wird in seiner heutigen Sitzung folgenden Leitantrag mit überwältigender Mehrheit beschließen: „Till Eulenspiegel und Pinocchio werden ab Aschermittwoch als offizielles Markenzeichen des ORF-Nachrichtendienstes (ZIB) geführt.“ Einzige Gegenstimme kam vom notorisch unbotmäßigen Mitglied des Stiftungsrates Dr. Norbert Steger (FP). Er sieht im Antrag eine Diskriminierung der beiden literarischen Figuren Eulenspiegel und Pinocchio, die sich diese Beleidigung und Herabwürdigung postum nicht verdient hätten.



  20. Undine

    Warum zum Schmiedl gehen, wenn man zum Schmied gehen kann?

    "Sensationeller Start für Norbert Hofer"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019957-Sensationeller-Start-fuer-Norbert-Hofer



    • Riese35

      >> "Der freiheitliche Kandidat lag anfangs unter zehn Prozent, jetzt kratzt er mit 19 schon an der 20-Prozent-Marke – ohne, dass der Wahlkampf überhaupt ernsthaft begonnen hat. Dem vor wenigen Tagen noch medial belächelten Norbert Hofer wird mittlerweile tatsächlich zugetraut, dass er es in die Stichwahl schaffen könnte."

      Das ist aber nicht das Ziel. Daß er es in die Stichwahl schafft und dann VdB unterliegt, wäre die Katastrophe schlechthin. Denn dann kann die FPÖ einpacken. Es droht ihr damit dasselbe Schicksal wie allen Nichtbolschewikam nach der Oktoberrevolution.

      19 oder 20%, oder auch 35% bis 40%, seine Anhängerschaft mobilisieren, ist nicht das Problem. Das Problem sehe ich bei 50% + 1 Stimme. Kann Hofer das schaffen? Wo sind diese Wähler, oder genauer gesagt, wo ist diese eine Stimme mehr, die er braucht, um die 50%-Schwelle zu überschreiten? Dort müßte unsere Mission ansetzen, wenn Hofer gewinnen soll. Tut unsere Mission das? Oder versuchen wir eh nur offene Türen einzurennen, d.h. jene zu missionieren, die eh schon zu 150% überzeugt sind?

    • fewe (kein Partner)

      @Riese35: Wer mehr als 20 Prozent schafft, hat gute Chancen in die Stichwahl zu kommen, da es ja sehr viele Kandidaten sind. Wenn derzeit schon 20% erwartet werden, dann sind die Chancen für Hofer gut, in die Stichwahl zu kommen. Daher ist das nicht so schlecht.

      Der Wahlkampf hat freilich für alle noch nicht begonnen. Es muss also nicht zwangsläufig mehr werden, sobald dieser begonnen hat. Aber ich glaube, Hofer hat sehr gute Chancen.

      Falls Hofer Bundespräsident wird muss das nicht unbedingt bedeuten, dass die FPÖ dann bei der NR-Wahl schlechtere Chancen hätte. Es kann auch unterstützend sein.

  21. franz-josef

    Wo ist der neue Gastbeitrag hinverschwunden?? Und warum?



    • Bob

      Ein Kommentar von mir ist auch verschwunden!

    • franz-josef

      Fand ihn samt Kommentaren mit neuem Datum 8.2.versehen in "Meine Kommentare". War offenbar zu früh ins Netz gestellt worden - organisatorische Gründe, nehme ich an.Wird wohl heute nächtens neu herauskommen.

  22. Riese35

    OT: Es scheint sich abzuzeichnen, was ich befürchte. VdB und Hofer liegen in Umfragen voran. Ich traue der Sache nicht. Hofer erscheint mir dabei als giftiger Lockvogel. Nicht aus eigener Kraft, aber unsere Marxisten, Leninisten, Stalinisten und Maoisten nutzen diesen aufgelegten 11-Meter, um Wähler wie in diesem Blog in die Falle zu locken, und Strache scheint mir dabei in die stalinistisch-maoistische Falle getappt zu sein. Ich trauen diesen linken Kräften sogar zu, Hofer im ersten Wahlgang auch noch heimlich zu unterstützen, um für den zweiten Wahlgang alle anderen lästigen Konkurrenten loszuwerden und es letztendlich auf ein Rennen VdB gegen Hofer zuzuspitzen. Und dann wird zweierlei passieren: a) Nach der ersten Runde wird plötzlich eine Schmutzkübelorgie über die Medien auf Hofer losgehen, und b) es wird dasselbe passieren, wie bei der Wienwahl: fast die gesamte, noch verbliebene ÖVP-Wählerschaft wird VdB wählen, um Blau zu verhindern. Wäre ich Maoist, wäre das für mich eine relativ aussichtsreiche Strategie zum Gewinnen.

    Ich hoffe sehr, daß ich mich täusche. Gibt es hier jemanden, der mich davon überzeugen kann, daß Hofer mindestens 50% der Wähler + eine Stimme in der Endrunde gegen VdB mobilisieren kann? Denn nur dann hätte es Sinn, in der ersten Runde Hofer zu wählen.



    • Politicus1

      ich darf mich wiederholen ...
      die GrünInnen und VDB spielen die selbe Masche wie Häupk bei der Wien-Wahl.
      VdB ist der einzige Kandidat, der als fest entschlossener Ausgrenzer in die Wahl geht.
      Er wird keine Regierung mit der FPÖ angeloben.
      Und damit laufen ihm alle zu, die eine FPÖ in der Regierung jedenfalls verhindern wollen, auch jahrzehnte lange überzeugte Schwarze.
      So geschah es in Wien - und so wird es auch am 24. April sein.
      Das erklärt auch die Umfragewerte mit VdB an der Spitze mit rund 30%.
      Ich hoffe, dass es Griss und Khol gelingt, das im Wahlkampf ordentlich herüber zu bringen.
      Wollen die Leute wirklich einen an der Staatsspitze, der ein Meister im Ausgrenzen und Spalten der Bevölkerung ist?

    • Riese35

      @Politicus1: Was Sie sagen, kann man nicht deutlich genug sagen und oft genug wiederholen. Ich sehe das ganz genau so.

      Eine entscheidende Frage dabei ist aber die Rolle Hofers. Ihre Aussagen scheinen mir meine Befürchtungen hinsichtlich der Rolle Hofers zu bestätigen. Hofer scheint mir eine Falle zu sein, die - bewußt oder unbewußt - nur VdB stärkt. Und zwar mit der von Ihnen genannten Begründung.

      Daher kann meines Erachtens die einzig sinnvolle und erfolgversprechende Gegenstrategie gegen VdB nur Griss sein. Auch Khol halte ich nicht für mehrheitsfähig. Alle, die VdB verhindern wollen, müßten sich um Griss scharen, und zwar bereits deutlich im ersten Wahlgang.

    • Haider

      Man kann sich offensichtlich auch über drei Bande (Billard) kratzen. Dieses Hochjubeln der grünen Schlafmütze ist doch nur ein Medienhype und hat mit der Stimmung in der Bevölkerung überhaupt nichts zu tun. Wie immer: Veröffentlichte und öffentliche Meinung sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe! Auf der einen Seite eine erpreßte, gekaufte und bestochene Medienlandschaft und auf der anderen der klare Menschenverstand. Ich bin kein Pessimist!

    • Riese35

      Pessimist? Optimist? Realist?

      Ich bin auch kein Pessimist. Versuche aber ein Realist zu sein. Kann mich aber auch in der genannten Sache täuschen. Hoffentlich. Mit @Politicus1 und @Haider haben wir hier jedenfalls zwei wirklich extrem konträre Einschätzungen, was die Wählerschaft und deren Wahlpräferenzen betrifft. Diese Frage sollte uns beschäftigen.

      Als Soldat hat man es gelernt, nicht die Fahne zu früh hinauszustrecken und zu stürmen und am Ende als einzelner Mann am Ziel die Fahne zu hissen, während die gesamte Truppe durch eine unbedachte Einzelaktion aufgerieben wurde. Denn eine so gehisste Fahne verschwindet wieder genau so schnell wie sie aufgezogen wurde. Als Soldat hat man gelernt, nicht einem Wunschdenken zu verfallen und nicht zu vergessen, daß auch die Feindlage aufgeklärt, realistisch beurteilt und in den Entschluß und die Durchführung einbezogen werden muß.

      Daher meine Frage zurück zu @Haider: >> "Veröffentlichte und öffentliche Meinung sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe!"

      Konkret auf die hier vorliegende Fragestellung nach dem Rückhalt VdBs bezogen: Basiert diese Aussage auf konkreten Aufklärungsergebnissen oder vielleicht doch eher auf Wunschdenken? Die Skepsis @Politici1 (und auch meine) basiert jedenfalls auf einer Tatsache und einer daraus abgeleiteten Folgerung: den Wahlergebnissen in Wien bei der letzten Wahl.

      Hier in dieser kleinen Blogrunde einen "Optimismus" US-amerikanischer Prägung in die Welt zu setzen, wird meines Erachtens an den Resultaten nichts ändern sondern wie immer verbrannte Erde hinterlassen.

    • Günter Pollak (kein Partner)

      Um zu erreichen, dass es Dr. Irmgard Griss in die Stichwahl schafft, ist ein erster Schritt, eine Unterstützungserklärung im zuständigen Gemeindeamt abzugeben.

      Wen ab dem 23. Februar sehr viele solche Unterstützungserklärungen abgegeben werden, könnte das auch als weiterer Warnschuss an die derzeitigen regierenden und erziehenden Eliten nützlich sein.

      Wer dafür ist, dass sich in diesem Lande etwas ändert, sollte also aktiv werden. Die Formulare sind auf der Griss-Homepage leicht runterzuladen.

  23. Brigitte Imb

    Faymann verdient keine Lorbeeren, weder für die Vergangenheit noch für die Zukunft.

    Dieser Apparatschik, der nebenbei auch nicht der Hellste ist, flattert nur wie ein Fähnchen im Wind. Und er flattert NUR und AUSSCHLIEßLICH um Wählerstimmen zum Machterhalt.

    Nur nicht täuschen lassen! Ja und selbst wenn nun die SPÖ alle Flutilanten zurückführen und keine mehr hereinlassen sollte, wählen würde ich die NIEMALS.



  24. bagaude

    Immerhin kann dieses "Kasperl" Österreich und die EU in den Ruin führen ,weil
    die ach so tollen Journalisten korrupt sind ,die Christen zu blöd,die Proleten
    zu gierig und die Politiker so sind wie sie immer waren!!Was übrig bleibt ist der
    kreative "Gläubiger" der Republik - der Steuerzahler! Wann endlich sieht unser
    Staatswesen Haftung und Strafen für hemmungslose" Volksverletzer Rechtsbrecher und Verleumder "vor die als Politiker unser Geld verprassen!!



  25. Politicus1

    Warum sehe ich beim Bild des versuchten Kanzlerstatisten immer gleichzeitig das Bild des alternden Charlie Chaplin vor meinen Augen?



  26. Bob

    Schon wieder der Ratschlag der Polizei sich nicht zu wehren, schon gar nicht mit einer Schußwaffe, denn da wird der Angreifer nur wild und böse. Die Vollkoffer haben noch immer nicht begriffen, das die größte Wirkung der Waffe in der Prävention liegen. Wenn der Täter damit rechnen muß in die Mündung einer Flinte zu schauen, wird er sich seine geplante Straftat sehr wohl überlegen. Diskutieren und die Polizei rufen ist zwecklos.



    • Gandalf

      Völlig richtig! Aber der gesetzestreue, unbescholtene Österreicher muss gemäss dem österreichischen Waffengesetz schon jetzt seine Waffe so verwahren, dass er von einem allfälligen Eindringling fünfmal verprügelt, gefesselt und/oder umgebracht werden kann, bevor er überhaupt an sie herankommen könnte. Und jedes mal, wenn ein Verbrechen mit einer illegalen Waffe begangen wird, kommt von den Berufsgutmenschen (und leider auch aus den Kreisen der Polizei) der Ruf nach einer Verschärfung der Vorschriften über legalen Waffenbesitz.

    • franz-josef

      Gandalf - Sie haben völlig Recht. Bevor jemand zum Waffenschrank gelangt, den Schlüssel für die versperrbare Tür od Kassette zur Hand nimmt, die Waffe dann ergreift und ladet - ja, bevor das alles erledigt ist, ist vermutlich auch der Einbruch oder Überfall erledigt.
      Wohlüberlegt oder vertrottelt vom Gesetzgeber gemeint: Wie auch immer - 1oo %ig kontraproduktiv.

    • Bob

      Lieber eine Verwaltungsübertretung als tot.

    • M.S.

      Das gilt auch für die Polizisten. Die dürfen erst gezielt schießen, wenn sie vorher einen Warnschuss abgegeben haben, also erst bis sie selbst bereits tot sind.

    • riri

      Wer sich in Gefahr begibt, muß damit rechnen, darin umzukommen.
      Zuerst gezielt schießen, dann zwei Warnschüsse abgeben. Wo ist da ein Problem?

    • Shalom (kein Partner)

      Gandalf u. franz-josef, soferne Ihr Österreicher seid, das ö. WG lesen! Die von Euch beschriebene Verwahrung trifft auf D, nicht aber auf Ö. zu! In Kürze: Lebt Ihr allein od. mit Euren Frauen u. habt Ihr beide eine WBK/WP, dann könnt Ihr Faustfeuerwaffen geladen überall u. jederzeit frei im Haus deponieren. Nur wenn Ihr das Haus (Wohnung) verlaßt, müßt Ihr die Waffen so verwahren, dass z.B. Einbrecher nicht ohne wesentlichen Aufwand (Safe) an diese herankommen können. Gewehre, soferne diese nicht Halbautomaten sind, können ab dem 18. Lebensjahr frei erworben u. besessen werden.
      Leben im Haus (Wohnung) jedoch Kinder/Jugendliche/Unbefugte, müßen Faustfeuerwaffen/Gewehre jedenfalls so verwahrt

    • Shalom (kein Partner)

      Leben im Haus (Wohnung) jedoch Kinder/Jugendliche/Unbefugte, müßen Faustfeuerwaffen/Gewehre jedenfalls so verwahrt werden, dass diese keinesfalls Zugriff erhalten.

    • franz-josef

      Shalom: Danke für Ihren Hinweis!

  27. Undine

    Ach, der Faymann, dieser Kasperl an der Spitze unserer sog. "Regierung"---wie der Herr, so 's G'scherr!
    Faymann ist nicht bereit, seinen einheimischen Bürgern zu helfen, wenn wir vom MOSLEM-TSUNAMI überschwemmt werden. In D brodelt es noch viel stärker. Recht so!

    ""Festung Europa" ruft zum Widerstand auf - Pegida mobilisiert in zahlreichen Städten"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019977-Festung-Europa-ruft-zum-Widerstand-auf-Pegida-mobilisiert-zahlreichen-Staedten

    Ich wünsche PEGIDA viel Erfolg!



    • dssm

      Ich nicht! Diese staatsnahen Idioten (bitte im griechischen Sinne!) glauben wohl, der Staat, der an jeder Stelle versagt, würde urplötzlich zum Hort der Vernunft?

      Die Grösse des Staates ist das Problem. Mehr Staat ist daher ein Schritt in die falsche Richtung.

  28. Undine

    OT---aber wenn das der Weisheit letzter Schluß sein soll, dann ist größte Skepsis angebracht: Als reichlich (2 Monate!) verspätete Reaktion auf die in einem Wiener Schwimmbad verübte Vergewaltigung eines kleinen Buben durch einen "schutzbedürftigen, kulturbereichernden" Iraker will man nun die "BADEORDNUNG auf FARSI, ARABISCH und ENGLISCH" übersetzen!

    1. Wer liest schon eine Badeordnung?
    2. Weit mehr als die Hälfte dieser moslemischen jungen Testosteronbolzen sind ANALPHABETEN!

    Also, diesen Aufwand kann man sich sparen, er ist bloß ein nutzloses Feigenblatt für die hilflosen Politiker!

    "Piktogramme und Hinweise auf Arabisch, um Vorfälle mit Asylwerbern zu vermeiden"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019969-Piktogramme-und-Hinweise-auf-Arabisch-um-Vorfaelle-mit-Asylwerbern-zu-vermeiden?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Wie nennt man das, wenn man sich im eigenen Land nicht mehr sicher sein kann, weil Zehntausende solch primitiver junger ungeladener Moslems auf uns losgelassen werden und uns tyrannisieren?



    • Politicus1

      Die GrünInnen werden schon die richtige Piktogramme liefern - à la Ampelpärchen ..

    • franz-josef

      Gemäß Zeitungsberichten wußte der Täter doch ohnehin, daß er Verbotenes beging. Auf die Frage des verhörenden Polizisten, ob er eine solche Tat in seiner Heimat straflos begehen dürfe, antwortete er, daß dies in allen Ländern verboten sei. Er wußte ohnehin Bescheid, war ein krimineller Vergewaltiger, den auch eine Badeordnung in seiner Sprache nicht gehindert hätte. Und das kann man wohl verallgemeinern.
      Außerdem - wann hat sich je ein (Trieb-) Verbrecher von einem Zettel mit Anordnungen abhalten lassen?

      Erinnert in punkto Naivität an den Video-Clip in Finnland, in dem die Frauen belehrt werden, den attackierenden Männern eine ausgestreckte Hand mit gespreizten Fingern entgegenzuhalten und "Stop" zu rufen.(Funktionierte bestens bei Crocodile Dundee, als er den Büffel stoppte :) )

      Und an die Reker-Empfehlung....

      und an die Anregung, sich nicht zu parfümieren....

      und den Rat, nur mehr in Gruppen nachts außer Haus zu sein...und so weiter.

      All das beleuchtet die Hilflosigkeit der Politik, ihre schon unübersehbare Knebelung durch mutmaßliche Auftraggeber und folgliches Sich-Winden-Auf-Der-Stelle

      :((

  29. Rupert Wenger

    Für diesen Schwenk sehe ich einmal vier mögliche Gründe:
    1. Es ist Vernunft in die Regierung eingekehrt.
    2. Man hat ihm erklärt, dass Österreich außenpolitischen und innenpolitischen Schaden nimmt, wenn es an der Seite Deutschlands und seiner bisherigen Flüchtlingspolitik verbleibt.
    3. Die Stimmung in der Bevölkerung zwingt ihn zu einem 180° Schwenk zur Vermeidung des mittelfristig absehbaren Machtverlustes der SPÖ.
    4. Kurz, Mikl-Leitner und Doskozil fahren mangels brauchbarer Vorgaben in der Regierung eine eigene Agenda und der Bundeskanzler läuft hinten nach, um eigene Führungsschwäche zu tarnen.
    5. Der neue Kurs geht auf eine Anordnung von Frau Merkel zurück, die selbst vor einem sonst unausweichlichen Rücktritt die Kehrtwendung vollzieht und Faymann wieder als Sprachrohr nutzt..
    Für die Diskussion weiterer Gründe bleibt noch genügend Raum
    Vermutlich waren mindestens 2 Punkte in unterschiedlicher Gewichtung ausschlaggebend. Meine Hoffnung tendiert zu 1 und dann abnehmend nach Unten bis 5.. Umgekehrt billige ich 5. die größte Wahrscheinlichkeit zu mit abnehmender Tendenz nach Oben bis 1. (Überschrift in der Presse: Merkel: "Wir Müssen unsere Außengrenze schützen"). Die Frage nach den Ursachen ist allerdings nicht so wichtig, wie die nach der verfolgten Absicht: Will man den Zustrom von Flüchtlingen nur besser organisieren, oder ihn auch reduzieren, oder ihn tatsächlich unterbrechen? Das sollten wir solange hinterfragen, bis wir eine zufriedenstellende Antwort haben.



  30. El Capitan

    In einer Weise hat Faymann allerdings recht, und zwar, wenn er auf die Vergesslichkeit der österreichischen Schafherde vulg Wähler zählt.

    Im historischen Bestseller "Der Fürst" von Niccolò Machiavelli ist nachzulesen, wie ein machtbewusster und skrupelloser Herrscher vorzugehen hat. Wesentlicher Bestandteil der Lehre ist das regelmäßige Produzieren von Luftblasen, weil das Volk vergesslich ist und alles frisst, was ihm im Laufe der zeit an Blödsinn vorgesetzt wird. Der wahre Politiker muss nicht intelligent sein. Er muss nur einige simple Regeln befolgen. Er macht niemals Nägel mit Köpfen, sondern nur Köpfe, aber die müssen in allen Farben schillern.



    • dssm

      Der gute Niccolò hat aber auch gesagt: Der gute Fürst gibt wenig, denn das Nehmen werden die Menschen gewohnt, das Geben aber nie.
      In diesem Zusammenhang wieder einmal: http://www.bruttomat.at/
      Faymann und Consorten geben einen schlechten Fürsten.

  31. Leopold Franz

    Wir haben in dieser Regierung keine Realpolitiker, Herr Kurz scheint sich jetzt aber in diese Richtung zu entwickeln. Die anderen sind ideologische und sonstige Schwätzer. Wer sollte diese sinnvollen Vorschläge Herrn Unterbergers wirklich umsetzen können?
    Manchmal flüchte ich aus dieser Realität und glaube mich in einem bösen Traum. Es geht aber handfest um unsere künftige Existenz und die unserer Kinder. Meinem jüngeren Sohn rate ich, Medizin zu studieren, um auch woanders leben und arbeiten zu können.



  32. Josef Maierhofer

    Ein Lügendetektor würde für Faymann gar nicht ausreichen ... und viele Lügendetektoren für SPÖ und Grüne auch nicht ... und auch die Glaubwürdigkeit einer ÖVP ist zufolge Teilnahme an diesem linken Getue nicht mehr gegeben.

    Aber was wollen wir in einer EU, die auf linke Abwege geraten ist und im Begriffe ist Europa nachhaltig zu zerstören, verändern wollen, wir sollten einfach austreten aus diesem Verein und dann sind all diese EU-Probleme mit einem Schlag weg, wir sollten aus dem Euro austreten und damit die Europrobleme und Haftungsprobleme los werden, wir sollten unsere eigenen Grenzen sichern und unsere eigenen Gesetze exekutieren und uns selbst einmal wiederfinden nach dem 'Ideologietrauma' (= ....) und dem langsamen Erwachen aus diesem bösen Traum (a). Wir sollten aufwachen und diesen Ballast abwerfen, wie ich es auch von den Briten erwarte.

    Zu dem ganzen Thema, der Islam gehört zu Österreich, etc. empfehle ich der ganzen 'Politelite', allen Interessierte und allen jungen Menschen, die zwangsläufig durch das Fehlverhalten und das Gutmenschentum damit zu tun bekommen werden und bereits zu tun haben, ein fundiertes, einfach verständliches Buch zu lesen (etwa 300 Seiten) Mark. A. Gabriel (amerikanisierter Name eines ägyptischen Imans und Islamlehrers an der berühmten islamischen Universität in Kairo, der auch in den USA christliche Lehren studiert und gelehrt hat und Koran und Bibel objektiv vergleicht) mit dem Titel 'Jesus und Mohammed', Resch Verlag, ISBN 978-3-935197-52-6 zu lesen. Das Buch kam 2015 in deutscher Sprache heraus und ich kann Ihnen allen versichern, es wird Ihnen die Augen öffnen.



  33. Sandwalk

    Ein Witz sagt mehr als tausend Worte:

    Stromausfall im Einkaufszentrum. Mitterlehner saß eine Stunde im Fahrstuhl fest, Faymann eine Stunde auf der Rolltreppe.



  34. El Capitan

    Der Artikel ist einerseits absolut richtig, andererseits gefährlich. Richtig, weil Faymann Geschwätz fast schon etwas Faszinierendes an sich hat. Ich kenne keinen Politiker in Österreichs Geschichte, der einerseits so geistig unterbelichtet, andererseits so von Medien gepusht wird, wie unser Nawarski-Maturant.

    Gefährlich ist der Artikel, weil er die SPÖ auf ihren größten Schwachpunkt hinweist: Der Konsulententaxler mit dem auffallenden IQ und der markanten Stimme.

    Bringen wir es auf den Punkt: Je später Faymann ausgewechselt wird, desto schlimmer die Niederlage der SPÖ und desto besser für unsere Republik.

    Ansonsten ist der obige Artikel die beste Beschreibung des Bundeskanzlers, die ich je gelesen habe.



    • riri

      Je später Faymann ausgewechselt wird, desto schlimmer für die SPÖ, wunderbar.
      Aber auch viel schlimmer für die Republik.

  35. franz-josef

    Sieht man die Vorgänge aber von der anderen Seite, unter anderem Blickwinkel, dann ist Faymann mit seiner Verwindungsfähigkeit der Richtige - mit ihm war und ist es wohl recht einfach, unter Nichtbeachtung der eigenen Gesetze Massen herein- und durchzuschleusen. Merkels Erläuterungen zum Vorgehen jeweils abzuholen und umzusetzen. Sich von den gekauften Medien camouflieren, beschützen, decken zu lassen.

    Er wurde so gut ausgesucht und plangemäß installiert wie Barroso, Rompuy und all die vielen weiteren hochbezahlten unbeleckten Kapazunder.

    Un der Mohr muß offenbar noch weitere "Schuldigkeit tun", bevor er "gehen kann". Faymann fängt ein großes Maß an Volkszorn und -verachtung ab, tut, was er soll, nämlich nichts, und hält das aus. Also?



  36. dssm

    Herr AU ist zu bewundern, er behält seinen Humor. Ich habe auch herzlich lachen können, insbesondere bei dem 'vielleicht in den nächsten Tagen'. Danke für ein sonntägliches Vergnügen.

    Was mir mehr Sorge bereitet als eine Klasse von Ausbeutern, die das Land mit einem System von Pfründen und Posten überzogen haben, sind die Wähler die diese Parasiten wählen. Denn so wie in kaum einer Wohnbaugenossenschaft, der ÖNB, der ÖBB, den Schulen (…) irgend eine selbstverantwortliche, zukunftsweisende, innovative Handlung stattfindet, so ist es auch in der Regierung, die sich personell genau aus den obigen Bereichen stets erneuert. Es muss erst das System weg, dann kann es wieder eine echte Regierung geben.



    • HDW

      MMn die einzig richtige Feststellung darauf! Nur mit dem Systemwechsel habe ich ein Problem! Der wäre ja dann nur von ausserhalb dieser Art Mafia oder moderner Feudalgesellschaft möglich. Wo sehen sie solche Eliten als alterative Heilsbringer? Das Nachkriegseuropa hat nach dem Wegfall des abschreckenden aber anschaulichen Beispiels des "real existierenden Sozialismus", den Weg von der Montanunion zur EU, eben genau dieses, über die Etablierung der GROKO als Institution für ganz Europa als "Ideologie der unteilbare Menschenrechte", als Königsweg des Parassitentums gewählt. Bei der aussergewöhnlichen Fähigkeit europäischer, auch österreichischer, Ingenieurseliten, siehe Montanunion, wird dieses System leider noch lange überleben können. Siehe als Modell die wiener SPÖ.
      Dennoch, vom alten Dürrenmatt habe ich den Spruch gehört, er wünschte sich eine "Verschweizerung Europas"! Aber eben, vom alten Dürrenmatt! Trotzdem, man darf ja noch träumen!

    • dssm

      @HDW
      Das Problem beginnt vorher. Denn der Staat muss nicht alles und jedes regeln. Wenn aber weniger Gesetze beschlossen und verändert werden müssen, dann können die Abgeordneten wieder in Teilzeit arbeiten. Womit auch Angestellte und Unternehmer wieder als 'Politiker' in Frage kommen.
      Der Systemwechsel wird allerdings extrem radikal sein. Meist aber passiert dies erst, wenn wirklich alle möglichen Untaten der Regierenden ausgeschöpft sind. Schade eigentlich, denn so wird es Mord und Totschlag geben.

    • HDW

      Sie meinten eine liberale Revolution hin zum"Nachtwächterstaat"! Ich weiss. Aber die ist ein Mythos (H.Arendt) und auch empirisch kein Erfolg. Auf die Jakobiner folgte das Direktorium und ein usurpatorisches Kaisertum sowie eine Republik mit Königssurrogat nach der Vorstellung Lafayettes wie in Amerika. Von der Unzahl an Opfern ganz zu schweigen! Also wenn schon träumen dann lieber von einer evolutionären Liberalisierung hin zur "Verschweizerung" !

    • dssm

      @HDW
      Zum Glück für uns haben die Historiker sich gierig auf jede Bewegung nach Links gestürzt, die viel grössere Zahl in Gegenrichtung aber aus ideologischen Gründen 'links' liegen gelassen.
      Man muss Stadtchroniken und sehr detaillierte Geschichtsbücher lesen, sonst folgt auf eine linke Truppe nur die nächste und der Leser fragt sich warum die Linken die Linken stürzen?

  37. Susanne

    Es gibt nur ein Original, nämlich den "originellen" Faymann.
    Tatsächlich beschäftigt das Bundeskanzleramt auf Steuerkosten eine Vielzahl von Beratern, Coaches und p.r.-Spezialisten. Dadurch ist es leicht möglich, dass unterschiedliche Strategien und Botschaften via Österreich, Krone und Heute dem dummen Volk "verkauft" werden. Werner selbst plappert nur das nach, was ihm diese Leute ins Ohr flüstern, weiß aber ganz genau, dass die Dummen sehr vergesslich sind.
    Er verhält sich so, wie nachstender Satz - ohne Beweis - Konrad Adenauer zugeschrieben wird:
    "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Der ebenso nicht verifizierte Zusatz "nichts hindert mich, weiser zu werden" passt aber sicher nicht zu unserem Wernerle, denn eine Steigerung setzt eine Grundform voraus.



  38. Bob

    Es gibt von diesem geistigen Zwerg Gottseidank nur einen, aber es gibt Wahlen!!! Und da wird ein bisschen Geschwafel und warme Luft doch erlaubt sein. Und das einer allein nicht so deppert sein kann stimmt leider nicht, das Beispiel beweist das.



  39. maxb (kein Partner)

    So, jetzt muss dieser Artikel nur noch irgendwie in die Boulevardblätter gelangen, denn hier trifft sie ohnedies nur Gleichgesinnte!



    • Bob

      Ja aber keiner von uns kann zaubern.-)

    • Sandwalk

      Die "schweigende Mehrheit" zählt am Ende.
      Die Zahl derjenigen, die den Boulevardmedien glauben, sinkt rapid.

      Wenn ich "Österreich" oder "heute" zur Hand nehme, dann auch nur, wenn ich Lust auf Instant-Kabarett habe.

  40. Cotopaxi

    Das mag ja alles richtig sein was hier aufgelistet ist, aber Ähnliches lasen wir schon vor 1 Jahr, vor 2 Jahren.....

    Aber solange die Schwarze SPÖ-Sektion diesem Clown die Treue hält, wird sich nichts ändern.



    • Riese35

      Clown? Nicht eher eine aufziehbare Puppe, die dann immer wieder dasselbe Programm mit dem Absingen des "Gerechtigkeits"-Liedes bei gleichzeitigem Hüpfen, wenn das Wort "Gerechtigkeit" fällt, ablaufen läßt?

    • AppolloniO (kein Partner)

      Stimmt, auch zum Clown gehört Talent - aber Werner hat eben gar keines.

    • riri

      Früher hat man gesagt: der ist zu heiß gebadet worden!

      So ähnlich ist es, wenn man jeden Tag stundenlang beim Frisör unter der heißen Haube sitzt. Ist doch kein Wunder!

  41. efrinn

    Dazu ein (böser) Spruch aus Tirol:
    Du muasch an Zwillingsbruada ham, wei allan kannsch gar nit so deppert sein



    • Brigitte Imb

      I wo, den Spruch kennt man auch im Osten.

      Wir haben Zwillinge, aber keine depperten. ;-)




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