Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Europa: gut fürs Sterben, schlecht fürs Leben

Lesezeit: 3:30

Nach Langem gibt es wieder einmal Lobendes über die EU zu sagen: Grenzüberschreitende Erbschaften werden rechtlich vereinfacht. Und damit auch schneller.

Das ist gut und positiv. Lediglich für einige Rechtsanwälte weniger.

Freilich: Erblasser wird man, wenn man von Fällen der Wiedergeburt absieht, nur ein einziges Mal in seinem Leben (genauer gesagt: nach diesem). Für all jene Dinge hingegen, mit denen man zu Lebzeiten tausende Male zu tun hat, wo also eine Vereinheitlichung viel dringender wäre, gibt es keinerlei erkennbaren Bemühungen der EU, eine verwirrende Vielfalt zu vereinheitlichen. Das reicht vom Straßenverkehr bis zu den Steckdosen.

Ich habe zum Beispiel schon eine ganze Schachtel voller Zwischenstecker, die zwischen Stecker und Dose der unterschiedlichsten europäischen Steckersprachen die notwendige Verständigung herstellen. Und ich vergesse bei jeder Reise erneut, das notwendige Gerät aus dieser Sammlung auch mitzunehmen. Was nach jedem Urlaub die Schachtel noch mehr füllt.

Noch absurder ist es beim Autoverkehr. Dabei ist in der gesamten Weltgeschichte noch nie so viel grenzüberschreitend autogefahren worden wie heute in EU-Europa. Was hilft es uns da, dass zwar die Grenzkontrollen abgeschafft worden sind (die jetzt aus anderen Gründen so dringend notwendig wären), wenn jeder Autofahrer in jedem EU-Land hunderten unterschiedlichen Vorschriften ausgesetzt ist, die er meist gar nicht kennt.

Lichtpflicht, Lichtverbot, Autobahninkasso, Alkoholgrenzen, Geschwindigkeitslimits, Treibstoff, Rauchverbot am Steuer, Rechtsabbiegen bei Rotlicht, Sicherheitswesten, Hydrantenparkverbote, Rettungsgassen und so weiter, und so fort. Niemand kennt sich aus. Die Regeln werden sogar immer unterschiedlicher, statt wenigstens langsam einheitlicher. Selbst der ÖAMTC wird da neuerdings oft erstaunlich vage.

Selbst innerhalb eines einzigen Staates gibt es immer öfter unterschiedliche Regeln. Insbesondere in den Städten: Ich wette, nicht einmal in Österreich wissen 95 Prozent der Autofahrer Bescheid, ob und wann und wie sie in jeder Landeshauptstadt (geschweige denn in den kleineren Städten) wo parken dürfen. Vom Zettel, den es nur in Trafiken mit limitierten Öffnungszeiten gibt, über Parkometer, Gratis-Kurzparkzonen bis zum Handyparken ist alles möglich. Selbst dauerndes Gratisparken soll es mancherorts geben, sofern Ortsfremde wissen, welcher Partei in den Wiener Bezirken der jeweilige Bezirksvorsteher angehört.

Natürlich ist klar: Würde das alles besser kommuniziert – oder wäre gar einheitlich, könnten die jeweiligen Gemeinden nicht so viel cashen. Daher bleibt es so.

Und als ob das alles nicht schon längst viel zu chaotisch und unübersichtlich wäre, ist jetzt in Wien seit kurzem noch die schlimme Unsitte der nur für die jeweiligen Bezirksbewohner reservierten Parkstreifen ausgebrochen. Die überdies so schlecht identifizierbar sind, dass jetzt das Abkassieren für die Gemeinde noch viel einträglicher geworden ist.

In Deutschland gibt es das „ökologische“ Einfahrtsverbot in bestimmte Städte für bestimmte Fahrzeuge (je nach technischem Zustand). In Italien wieder gibt es in immer mehr Orten Zonen mit „limitiertem Verkehr“. Die sind aber nur durch ein einziges Straßenschild gekennzeichnet, und damit eine strafmandatsichere Falle für jeden ausländischen Autofahrer, der geglaubt hat: Wo alle anderen fahren, dürfe auch er nachfahren.

All das wird immer ärger und schikanöser. Aber von der EU völlig ignoriert. Dafür dürfen wir eben künftig grenzüberschreitend einheitlich sterben. Difficile est satiram non scribere.

PS: Erstaunliche Beobachtung: Dort, wo primär der Markt Dinge in die Hand genommen hat, funktioniert die Vereinheitlichung viel besser. Auch weit über die EU hinaus. Bankomat, Kreditkarten, Internet usw. Gar nicht vorzustellen, wie lange wir auf diese Dinge noch warten müssten, wenn die europäische Bürokratie und Legislative sie vor der Markteinführung zu regulieren versucht hätten. Oder die in früheren Epochen ähnlich unheilvoll gewesenen nationalen Bürokratien, die dann von der Steckdose bis zum Fernsehmonopol generationenlang ihre eigenen Regulierungs-Orchideen mit Verbissenheit verteidigen.

 

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2015 09:35

    Die Regulierungswut der Linksfaschisten aller Länder tragen leider dazu bei. Die EU gibt eine Vorschrift bekannt, und jedes Land setzt diese Idee unterschiedlich um. Manche nur das notwendigste, Österreich verschärft, wir sind ja Musterschüler, die geforderten
    Gesetzte. Eine Flut von Vorschriften bricht über den Staatsbürger herein, die nicht einmal von der Behörde überschaubar und noch weniger vollziehbar sind. Dann kommt zum Schluss der saudumme Spruch "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht".

  2. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2015 11:05

    OT - Wie ein deutscher Stadtteil zur "No-Go-Area" wurde

    erschütternder Bericht - das haben wir unseren (linken) Politkern zu verdanken.

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/7159570/wie-ein-deutscher-stadtteil-zur--no-go-area--wurde.html

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2015 09:49

    Ad erben: "Eine Gemeinde hat 30 J ein jüdisches Haus nicht gepflegt." las ich diese Woche in einer Zeitung. Jetzt haben auch Häuser eine Rassenzugehörigkeit!
    Dafür gilt der Führerschein in der EU nur 15 Jahre.

  4. Ausgezeichneter KommentatorGerhard Pascher
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2015 07:34

    Trotz internationaler Verträge und anerkannte Normen gibt es tatsächlich sehr viel "grenzüberschreitende Unterschiede".

    Einem Briten, welcher kürzlich einen Beamer für einen Vortrag mitbrachte, musste mit einem Adapter ausgeholfen werden. Er war der festen Überzeugung, dass das britische System das RICHTIGE wäre, während wir uns nicht an die Bessere und im Commonwealth gebräuche Art anschließen wollen, also die FALSCHEN und RÜCKSTÄNDIGEN Stecker und Dosen verwenden.

    Beim Autofahren gibt es ebenfalls teilweise sehr verschiedene Tafeln. So sind in Österreich, Deutschland und anderen Ländern die Hinweise für die Autobahnen in blau gehalten sind, die Schweiz und auch noch andere Staaten verwenden dafür grün, aber die Landesstraßen werden blau gekennzeichnet. Sogar die Kreisverkehrstafeln sehen zwischen Österreich und Deutschland anders aus. Während D und CH das runde blaue StVO Zeichen hat, wird bei und das rotrahmte dreieckige StVZVO-Gefahrenzeichen gezeigt. Und die Einfahrt ist auch unterschiedlich geregelt, denn vielfach (nicht aber in I und GB) muss der Rechtskommende durch ein Nachrangzeichen dem im Kreisverkehr kommenden Fahrzeug Vorrang geben. Auch haben manche Länder Abbiegeerlaubnis nach rechts auch bei roter Ampel.
    Siehe auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_europ%C3%A4ischer_Verkehrszeichen

    Leider werden nun bei uns auch viele Kreuzungen (zu viele!) mit weniger Verkehr zu Kreisverkehren umgebaut, weil man damit den Verkehrsfluss für besser findet und die Unfallszahlen dadurch geringer werden sollten. Die Praxis zeigt aber, dass dem nicht immer so ist. Ich frage mich immer, warum man die in Übersee (USA, Kanada, Südafrika, teilweise auch in Schweden) verwendete Art der Stopptafeln an Kreuzungen mit dem Zusatzhinweis "ALL WAY" oder "4 X" (3 X) nicht auch bei uns verwendet. Ich habe erkannt, dass diese Methode eine großartige und unfallslose Art der Kreuzungsbewältigung darstellt. Denn jeder Zufahrende muss anhalten und sich durch Blickkontakt mit dem anderen "verständigen". Meist gilt dann die Regel: First stop, first go, obwohl es aber auch da länderweise manchmal (z.B. Kalifornien) unterschiedliche Regelungen gibt. Auf alle Fälle brauchen solche Kreuzungslösungen weniger Grundflächen mit weniger finanziellen Aufwand und reduzieren das Unfallsrisiko drastisch. Andererseits sind bei stark befahrenen Kreuzungen - und wenn es der Platz erlaubt - auch sog. Turbokreisverkehre sehr sinnvoll, wobei es Seitenfahrstreifen gibt, welche den "inneren Ring" gar nicht berühren und so ein leichten Abbiegen für die nächstgelegene Ausfahrt ermöglichen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2015 01:01

    >> "Ich habe zum Beispiel schon eine ganze Schachtel voller Zwischenstecker, die zwischen Stecker und Dose der unterschiedlichsten europäischen Steckersprachen die notwendige Verständigung herstellen."

    Mir reichen zwei Kabel mit Bananenstecker und Krokodilklemmen. Die passen fast überall.

    Wie man aber deutlich sieht, braucht man nicht die EU, um Dinge zu vereinheitlichen und zu vereinfachen, wenn der Wille vorhanden ist, und umgekehrt hilft auch die EU nicht, wenn die Politiker der einzelnen Staaten es nicht wollen.

    Und überdies gibt es auch in den Staaten der Vereinigten Staaten von Amerika sehr unterschiedliche Regeln für den Verkehr. Dort gibt es längst nicht eine derartige Regelungswut wie in der EU. Es gibt sogar Staaten, die gar keine Umsatzsteuer einheben, was in der EU undenkbar wäre.

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2015 17:58

    .... Und wie wäre es, ob dieser Regulierungswut und deren unterschiedliche Umsetzung gleich auf die EU zu verzichten ?

    Aber wir diskutieren hier über Vereinheitlichung, die in dieser EU nicht durchführbar scheint. Wie geschrieben, bei den unwichtigen Dingen scheint sie weitgehender zu funktionieren, wie Euro, wie Zuwanderungspolitik, da scheint sich Europa vor der nächsten Wahl zumindest einig zu sein, wie das vonstatten gehen sollte, ungeachtet des Bürgerwillens.

    Aber brauchen wir diese Vereinheitlichung überhaupt ?

    Das benötigen bloß die Amis für die Besetzung und Übernahme Europas und die Linken zum Absahnen, bis sie übernommen sind, entweder von den Amis oder von den radikalislamischen Terroristen.

    Europa ist ein Europa der Vaterländer.

    Wir haben für viel Geld unsere guten Postkästen gegen Billigramsch, gegen die offenen, nicht verschließbaren, Postkästen der EU, getauscht, wir haben, zumindest viele haben, die Glühbirnen gegen die hochgiftigen Energiesparlampen getauscht, wir haben die absurdesten und sinnlosesten, aber sehr teuren Regelungen der EU 'einheitlich' übernommen, wir haben den Gleichheitswahn, den Schuldenwahn, den 'Pazifismuswahn', den Terror gegen eigenes Militär und Polizei übernommen, ich glaube es ist genug, diesen Einheitsbrei und Selbstmord fortzusetzen. Es hat eine Europaruine hinterlassen, die die Zuwanderer in kriegerischer Absicht gerade im Begriffe sind zu übernehmen und uns zu vertreiben.

    Und wir reden über Verkehrstafeln, an die sich ohnehin kein Besatzer hält.

    Warum will man wieder Geld ausgeben ? Wo doch ohnehin 3/4 von Europa pleite ist.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    23. August 2015 10:22

    eines noch dazu:
    es gibt noch immer Menschen, die Urlaubsgrüße per Post und nicht nur virtuell im Internet versenden.
    Warum schafft es die EU-Kommission nach Vereinheitlochung der Gurken und Sparlampen nicht, EU-Briefmarken herauszugeben, die in allen EU-Staaten gleichermaßen verwendet werden können?
    Ist zwar nicht lebensnotwendig - aber das sind die Maßgurken ja auch nicht ...


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    26. August 2015 16:43

    Wenn er nicht hin und wieder was Gutes über die EU schreibt, streichen's ihm die Förderung...

  2. peter789 (kein Partner)
    25. August 2015 11:35

    "Grenzüberschreitende Erbschaften werden rechtlich vereinfacht"

    Welch kräftiges Lebenszeichen der EU! Ab nun gehts bergauf. Das ist der endgültige Beweis, dass die EU ihr Ohr am Volk hat und die dringlichsten Sorgen und Probleme der Bürger blitzschnell und unbürokratisch löst.
    Der Tag, an dem Österreich dieser elitären Vereinigung beigetreten ist, gehört als Staatsfeiertag verewigt.

    Danke, danke, danke an Brüssel.

  3. MFR (kein Partner)
    25. August 2015 07:54

    Gerade das Theme Stromstecker ist hier nicht wirklich repräsentativ.

    Für Europa (im geographischen Sinn) brauchen Sie nicht allzuviele Steckeradapter. Wenn Ihr Gerät mit einem sogenannten CEE 7/7-Stecker (seit vielen Jahren üblich) ausgerüstet ist, dann ist Ihr Gerät nur in vier Ländern nicht kompatibel: Schweiz, UK, Irland und Dänemark; in manchen Ländern kann es bei (sehr) alten Steckdosen noch zu weiteren Inkompatibilitäten kommen (vor allem Italien). Falls Ihr Gerät mit einem CEE 7/16-Stecker (genannt Eurostecker) ausgerüstet ist, dann haben Sie nur in UK und Irland ein Problem.

    Das Problem ist also mittlerweile (und im dem Fall Dank Engagement der EU) durchaus überschaubar.

    • Bob
    • peter789 (kein Partner)
      25. August 2015 11:37

      Ich weiß nicht, in welchen Unterkünften Hr. Unterberger zu nächtigen pflegt, aber jedes gescheite Hotel hat Adapter oder multifunktionale Steckdosen.

    • BHBlog (kein Partner)
      25. August 2015 20:52

      Hier pflichte ich dem Doktor Unterbergee aber mal bei. War man mal in Tschechien weiß man dass da oft ganz andere Steckdosen sind. Ebenso in Großbritanien. Und das sind alles EU-Mutglieder! Damals hatte ich keine elektronischen Geräte in Nutzung, aber anders als Deutschland kann man ohne Univeralstecker kaum nachladen. Wenn man beruflich schreibt wie Herr Unterberger ist das äußerst unpraktisch. Bei den USA finde ich das mit den Steckern ja ned so wild, ist ein anderer Kontinent.

  4. BHBlog (kein Partner)
    25. August 2015 00:47

    Aptopos aus neuen EU-Mitgliedsstatten kommen stetig prozentual steigend unsere “neuen Arbeitskräfte“. Tja wenn man angeblich geburtenschwache jahrgänge hat muss der staat und wirtschaft eben preiswerteres,devoteres,korrektes kreuzerl machendes Personal anschaffen:

    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2015/08/immense-arbeitslosigkeit-und-schwaches.html?m=1

    Ob allerdings zuwanderung am momentanen BIP wachstum beiträgt habe ich genausowenig recherchiert wie die frage ob mehr geburten oder die einwanderung das bevölkerungswachstum bewirken. Tatsache ist BIP-wachstum und bevölkerungswachstum sind gerade noch ausgeglichen.

  5. Josef Maierhofer
    23. August 2015 17:58

    .... Und wie wäre es, ob dieser Regulierungswut und deren unterschiedliche Umsetzung gleich auf die EU zu verzichten ?

    Aber wir diskutieren hier über Vereinheitlichung, die in dieser EU nicht durchführbar scheint. Wie geschrieben, bei den unwichtigen Dingen scheint sie weitgehender zu funktionieren, wie Euro, wie Zuwanderungspolitik, da scheint sich Europa vor der nächsten Wahl zumindest einig zu sein, wie das vonstatten gehen sollte, ungeachtet des Bürgerwillens.

    Aber brauchen wir diese Vereinheitlichung überhaupt ?

    Das benötigen bloß die Amis für die Besetzung und Übernahme Europas und die Linken zum Absahnen, bis sie übernommen sind, entweder von den Amis oder von den radikalislamischen Terroristen.

    Europa ist ein Europa der Vaterländer.

    Wir haben für viel Geld unsere guten Postkästen gegen Billigramsch, gegen die offenen, nicht verschließbaren, Postkästen der EU, getauscht, wir haben, zumindest viele haben, die Glühbirnen gegen die hochgiftigen Energiesparlampen getauscht, wir haben die absurdesten und sinnlosesten, aber sehr teuren Regelungen der EU 'einheitlich' übernommen, wir haben den Gleichheitswahn, den Schuldenwahn, den 'Pazifismuswahn', den Terror gegen eigenes Militär und Polizei übernommen, ich glaube es ist genug, diesen Einheitsbrei und Selbstmord fortzusetzen. Es hat eine Europaruine hinterlassen, die die Zuwanderer in kriegerischer Absicht gerade im Begriffe sind zu übernehmen und uns zu vertreiben.

    Und wir reden über Verkehrstafeln, an die sich ohnehin kein Besatzer hält.

    Warum will man wieder Geld ausgeben ? Wo doch ohnehin 3/4 von Europa pleite ist.

    • Normalsterblicher
      24. August 2015 12:40

      Also ich zB verwende schon 15 Jahre nur Energiesparlampen, und nur eine einzige ist mir zerbrochen.

      Mit den neuen LED-Lampen ist alles noch viel besser, die Farbtemperatur ist nahezu beliebig wählbar (auch Tageslicht-Effekt möglich), der Energieverbrauch nochmals fast um die Hälfte reduziert, auch Haltbarkeit und Preis stimmen, Ersteres natürlich (noch) unter Vorbehalt.

      Den Verschwörungstheoretikern ist freilich dadurch das Glühlampen-Kartell "abhanden" gekommen, mitsamt den kultischen Treffen rund um eine seit hundert Jahren bei einer Feuerwehr in den US brennenden "Funzen", die in etwa die Leuchtstärke einer Kerze hat (Stwt: Obsoleszenz).

    • Normalsterblicher
      24. August 2015 12:40

      ... seit 15 Jahren ...

  6. machmuss verschiebnix
    23. August 2015 14:58

    Diese erstaunlich Beobachtung sollte man näher betrachten (etwas abschweifend):
    » Dort, wo primär der Markt Dinge in die Hand genommen hat, funktioniert die Vereinheitlichung viel besser. «

    Am Beispiel von @zweiblum's Glühbirnen scheiden sich gleich die beiden
    Geister - Angebot und Nachfrage. Ein Beispiel aus den Anfängen der LED-Leuchten:

    Kunde: haum sö Ledlaump'ma'a ?
    Verkäufer: wos woin's damit - woins led'n, oda woin'sa's Liacht aufdrah'n ?

    Lange Zeit wurden LED's nämlich überhaupt nicht nachgefragt, aber die Industrie
    war sich einig - größere Licht-Ausbeute, weniger Energie-Verbrauch . . .
    aber die Nachfrage galt weiterhin der guten alten "Liachtbian" .

    Daß "der Markt" die Dinge besser im Griff hat, mag wohl daran liegen, daß
    es hierbei um's wirtschaftliche Überleben des jeweiligen Anbieters geht,
    während es den politischen Entscheidern EINZIG um's Überleben der Partei
    geht, was aber durch ungezügelten Zugriff auf's Geld der Anderen bequem
    "gerichtet" werden kann ! ! !

    Nicht nur im Fall der "Ledlaump'm" wußte sich die Industrie zu helfen, mämlich
    durch Lobbying - da werden tatsächliche Vorteile fein zugespitzt und allfällige
    Nachteile bedenkenlos zerredet, und damit das Argument auch zieht, braucht es eine
    "angemessene Zuwendung". Naja, die Politik lebt vom Geld der Anderen und davon kann
    sie nie genug haben . . . so bekommt jeder, was er dringend braucht !

    DAS ist Markt

    Da aber diese Art von Markt den großen US-Firmen zu unberechenbar ist, weil die
    Politik heute so-rum und nach eineer Wahl wieder ganz anderes-run tickt, deshalb
    hat man TTIP ersonnen. Nach dessen Inkrafttreten, braucht es kein Lobbying mehr,

    DAS ist Wirtschafts-Krieg

    Das ist eine Art von Krieg, dem die europäische Politik rein gar nichts
    entgegenzusetzen hat, ein Krieg der die Politik in der althergebrachten Form
    sehr wahrscheinlich überflüssig machen wird - was sehr erfreulich ist.

    Weniger Erfreulich ist, was sich bezüglich Verwaltung des Gemeinwesens daraus
    ergibt. Weil dann eine Obrigkeit, die sich ausschließlich an Effizienz und Gewinn
    orientiert, notwendigerweise eine Form von Diktatur installieren wird, wo man
    ohne langwierige Debatten (samt Demos) ratz-fatz Entscheidungen treffen kann !

    Leben wir dann in einem Großreich - anders als alle anderen vor ihm ? ? ?
    Oder leben wir gar JETZT schon darin - samt Potemkin'schen Polit-Theater, mit
    Marionetten welche durch die Hand von Oligarchen geführt werden ?@!

  7. zweiblum
    23. August 2015 12:05

    Seit der Markt die Glühlampen in die Hand genommen hat, haben wir keine mehr und müssen teureren Ersatz kaufen.

    • franz-josef
      23. August 2015 13:03

      Deshalb hat der Markt" sprich die Lobby in Brüssel die Sache ja in die Hand enommen. Hohe Entwicklungskosten für unverkäufliche Energiesparlampen mußten wenigstens einigermaßen hereingebracht werden, und LED war im Kommen.
      Also - es läuft alles plangemäß.Für die Konzerne.

  8. ProConsul
    23. August 2015 11:05

    OT - Wie ein deutscher Stadtteil zur "No-Go-Area" wurde

    erschütternder Bericht - das haben wir unseren (linken) Politkern zu verdanken.

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/7159570/wie-ein-deutscher-stadtteil-zur--no-go-area--wurde.html

  9. Politicus1
    23. August 2015 10:22

    eines noch dazu:
    es gibt noch immer Menschen, die Urlaubsgrüße per Post und nicht nur virtuell im Internet versenden.
    Warum schafft es die EU-Kommission nach Vereinheitlochung der Gurken und Sparlampen nicht, EU-Briefmarken herauszugeben, die in allen EU-Staaten gleichermaßen verwendet werden können?
    Ist zwar nicht lebensnotwendig - aber das sind die Maßgurken ja auch nicht ...

    • franz-josef
      23. August 2015 13:08

      Irrtum, politicus1 - die Maßgurken passen in Maßkartons und vereinfachen und verbilligen die Transporte
      (Mir kommt vor, daß mit dem normalen Gurken-Wachstum auch der typische Gurkengeschmack abhanden gekommen ist. M.M. schmecken sie nur mehr, auch die sog Bio-Gurken, nach etwas, das mich entfernt an Plastikgestank erinnert.)

  10. socrates
    23. August 2015 09:49

    Ad erben: "Eine Gemeinde hat 30 J ein jüdisches Haus nicht gepflegt." las ich diese Woche in einer Zeitung. Jetzt haben auch Häuser eine Rassenzugehörigkeit!
    Dafür gilt der Führerschein in der EU nur 15 Jahre.

    • socrates
      23. August 2015 09:54

      So sieht es bei muslimischen Friedhöfen aus
      Jerusalem baut Restaurant- und Parkanlage auf muslimischem Friedhof
      14. August, 2015 58 Kommentare - International
      Die Jerusalemer Stadtverwaltung baut auf einem historischen muslimischen Friedhof, auf dem insgesamt 40.000 Tote ruhen, eine Park- und Restaurantanlage. Der Bürgermeister der Stadt nennt den Park derweil „das charmanteste Unterhaltungszentrum unserer Hauptstadt“. Tausende Kilometer weiter wird auf einem jüdischen Friedhof in Litauen ein Konferenzzentrum gebaut, dies erklärt Israel wiederum für völlig inakzeptabel. Israelische Doppelstandards?http://www.rtdeutsch.com/?s=Friedhof

    • F.V. (kein Partner)
      25. August 2015 08:06

      Was regen sie sich auf? - Quod licet Jovi, non licet bovi.

      Die einen sind halt das "Auserwählte Volk", die anderen, die Goijim, bloß Tiere.

  11. Bob
    23. August 2015 09:35

    Die Regulierungswut der Linksfaschisten aller Länder tragen leider dazu bei. Die EU gibt eine Vorschrift bekannt, und jedes Land setzt diese Idee unterschiedlich um. Manche nur das notwendigste, Österreich verschärft, wir sind ja Musterschüler, die geforderten
    Gesetzte. Eine Flut von Vorschriften bricht über den Staatsbürger herein, die nicht einmal von der Behörde überschaubar und noch weniger vollziehbar sind. Dann kommt zum Schluss der saudumme Spruch "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht".

  12. Gerhard Pascher
    23. August 2015 07:34

    Trotz internationaler Verträge und anerkannte Normen gibt es tatsächlich sehr viel "grenzüberschreitende Unterschiede".

    Einem Briten, welcher kürzlich einen Beamer für einen Vortrag mitbrachte, musste mit einem Adapter ausgeholfen werden. Er war der festen Überzeugung, dass das britische System das RICHTIGE wäre, während wir uns nicht an die Bessere und im Commonwealth gebräuche Art anschließen wollen, also die FALSCHEN und RÜCKSTÄNDIGEN Stecker und Dosen verwenden.

    Beim Autofahren gibt es ebenfalls teilweise sehr verschiedene Tafeln. So sind in Österreich, Deutschland und anderen Ländern die Hinweise für die Autobahnen in blau gehalten sind, die Schweiz und auch noch andere Staaten verwenden dafür grün, aber die Landesstraßen werden blau gekennzeichnet. Sogar die Kreisverkehrstafeln sehen zwischen Österreich und Deutschland anders aus. Während D und CH das runde blaue StVO Zeichen hat, wird bei und das rotrahmte dreieckige StVZVO-Gefahrenzeichen gezeigt. Und die Einfahrt ist auch unterschiedlich geregelt, denn vielfach (nicht aber in I und GB) muss der Rechtskommende durch ein Nachrangzeichen dem im Kreisverkehr kommenden Fahrzeug Vorrang geben. Auch haben manche Länder Abbiegeerlaubnis nach rechts auch bei roter Ampel.
    Siehe auch:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Vergleich_europ%C3%A4ischer_Verkehrszeichen

    Leider werden nun bei uns auch viele Kreuzungen (zu viele!) mit weniger Verkehr zu Kreisverkehren umgebaut, weil man damit den Verkehrsfluss für besser findet und die Unfallszahlen dadurch geringer werden sollten. Die Praxis zeigt aber, dass dem nicht immer so ist. Ich frage mich immer, warum man die in Übersee (USA, Kanada, Südafrika, teilweise auch in Schweden) verwendete Art der Stopptafeln an Kreuzungen mit dem Zusatzhinweis "ALL WAY" oder "4 X" (3 X) nicht auch bei uns verwendet. Ich habe erkannt, dass diese Methode eine großartige und unfallslose Art der Kreuzungsbewältigung darstellt. Denn jeder Zufahrende muss anhalten und sich durch Blickkontakt mit dem anderen "verständigen". Meist gilt dann die Regel: First stop, first go, obwohl es aber auch da länderweise manchmal (z.B. Kalifornien) unterschiedliche Regelungen gibt. Auf alle Fälle brauchen solche Kreuzungslösungen weniger Grundflächen mit weniger finanziellen Aufwand und reduzieren das Unfallsrisiko drastisch. Andererseits sind bei stark befahrenen Kreuzungen - und wenn es der Platz erlaubt - auch sog. Turbokreisverkehre sehr sinnvoll, wobei es Seitenfahrstreifen gibt, welche den "inneren Ring" gar nicht berühren und so ein leichten Abbiegen für die nächstgelegene Ausfahrt ermöglichen.

    • blem-blem
      23. August 2015 13:37

      Leider werden nun bei uns auch viele Kreuzungen (zu viele!) mit weniger Verkehr zu Kreisverkehren umgebaut, weil man damit den Verkehrsfluss für besser findet und die Unfallszahlen dadurch geringer werden sollten. Die Praxis zeigt aber, dass dem nicht immer so ist. Ich frage mich immer, warum man die in Übersee (USA, Kanada, Südafrika, teilweise auch in Schweden) verwendete Art der Stopptafeln an Kreuzungen mit dem Zusatzhinweis "ALL WAY" oder "4 X" (3 X) nicht auch bei uns verwendet. Ich habe erkannt, dass diese Methode eine großartige und unfallslose Art der Kreuzungsbewältigung darstellt.

      Also entweder fahren Sie selber nicht Auto oder Sie gehören zu denjenigen, die andere Autofahrer zur Verzweiflung bringen!

      Wie viele schikanöse Verkehrsregeln sollen denn noch dem Autofahrer mit der lapidaren Pauschalbegründung der Verkehrssicherheit aufgezwungen werden? Wie oft soll denn noch die politische Kaste aus dem angeblich dringenden Verkehrssicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Kleingeld lukrieren? - Einem dringenden Bedürfnis, das der Bevölkerung von korrupten, Ministeriumsaufträge erheischenden Medien pausenlos aufgeschwatzt wird, wobei man sich nicht entblödet, selektiv Unfälle mit Alkoholisierung an den Pranger zu stellen, als ob ein Unfall im nüchternen Zustand nicht mindestens genauso verwerflich wäre!

      Im Vergleich zu anderen Lösungen ist der Kreisverkehr zu loben, zumal es bei diesem infolge der zwangsläufig reduzierten Geschwindigkeit keine Verletzungen, sondern nur Blechschaden geben kann.

      Wenn der Blick weithin keinen Verkehrsteilnehmer zum Verständigen erkennen lässt, erübrigt sich das "Stopp", welches letztere sich dann als ein geßlerscher Hut erweist - bzw als ertragreiche Beschäftigungstherapie für gewisse Bereiche des öffentlich-rechtlichen Sektors.

      Wird man jedoch eines gleichzeitig herannahenden Straßenkameraden gewahr, bedarf es keines Stopp-Zeichens, weil die Vorfahrtsregeln weniger nützen, als eine Kollision schadet, wie jederman mit Minimalverstand einsichtig sein sollte.

      Ist die Sicht hingegen behindert, bedarf es zur Besonnenheit bei der Kreuzungsüberquerung auch nicht mehr Aufmerksamkeit als zur Bedachtnahme auf das Stopp-Zeichen.

      Wird zur gleichen Zeit auf eine Kreuzung zugefahren, ist es eine Verhöhnung der Autofahrer, ihnen nicht den Verstand zuzutrauen, bei Gleichzeitigkeit zu stoppen, oder ansonsten entsprechend der zeitlichen Abfolge vorzugehen.

      Wie auch viele andere Verkehrsregeln eine Verhöhnung verstandesbegabter Wesen darstellen, zumal sie allesamt nur pauschal mit der Verkehrssicherheit/Verkehrstoten gerechtfertigt werden (- wer von den Untertanen versucht technisch zu argumentieren, wird sofort als unmoralisch geächtet).

      Das statistisch unvermeidliche Fehlverhalten einiger weniger allen anderen per Idiotenregeln aufbürden zu wollen, ist eine glatte Schikane!

      Das ist ungefähr so pauschaliter begründbar, wie eine Vorschrift, dass jeder Untertan dem großen Vorsitzenden einmal im Jahr den Hintern zu küssen hat, um terroristische Widerständler enttarnen zu können - klingt ja auch irgendwie logisch, oder nicht?

    • blem-blem
      23. August 2015 13:39

      [falsche Formatierung, daher nochmals:]

      Leider werden nun bei uns auch viele Kreuzungen (zu viele!) mit weniger Verkehr zu Kreisverkehren umgebaut, weil man damit den Verkehrsfluss für besser findet und die Unfallszahlen dadurch geringer werden sollten. Die Praxis zeigt aber, dass dem nicht immer so ist. Ich frage mich immer, warum man die in Übersee (USA, Kanada, Südafrika, teilweise auch in Schweden) verwendete Art der Stopptafeln an Kreuzungen mit dem Zusatzhinweis "ALL WAY" oder "4 X" (3 X) nicht auch bei uns verwendet. Ich habe erkannt, dass diese Methode eine großartige und unfallslose Art der Kreuzungsbewältigung darstellt.

      Also entweder fahren Sie selber nicht Auto oder Sie gehören zu denjenigen, die andere Autofahrer zur Verzweiflung bringen!

      Wie viele schikanöse Verkehrsregeln sollen denn noch dem Autofahrer mit der lapidaren Pauschalbegründung der Verkehrssicherheit aufgezwungen werden? Wie oft soll denn noch die politische Kaste aus dem angeblich dringenden Verkehrssicherheitsbedürfnis der Bevölkerung Kleingeld lukrieren? - Einem dringenden Bedürfnis, das der Bevölkerung von korrupten, Ministeriumsaufträge erheischenden Medien pausenlos aufgeschwatzt wird, wobei man sich nicht entblödet, selektiv Unfälle mit Alkoholisierung an den Pranger zu stellen, als ob ein Unfall im nüchternen Zustand nicht mindestens genauso verwerflich wäre!

      Im Vergleich zu anderen Lösungen ist der Kreisverkehr zu loben, zumal es bei diesem infolge der zwangsläufig reduzierten Geschwindigkeit keine Verletzungen, sondern nur Blechschaden geben kann.

      [alles weitere siehe oben ...!]

    • Gerhard Pascher
      23. August 2015 20:08

      Poster blem-blem hat leider meinen Beitrag nicht verstanden.

      Kreisverkehre haben durchaus ihre Berechtigung, auch wenn dabei der übliche Rechtsvorang aufgehoben ist. Für Kreuzungen mit weniger Verkehr ist er aber - so sagen es die Fachleute und auch die Polizei - weniger sinnvoll. Da gibt es billigere und bessere Varianten, wie die USA uns zigtausende Male zeigt. Damit gibt es keine zusätzlichen "schikanösen Verkehrsregeln", wie blem-blem es behauptet. Genau das Gegenteil ist mit dem zitierten "Stop-ALL WAY"-Verkehrszeichen der Fall.

      Übrigens: sind 1,5 Millionen gefahrene Straßenkilometer in 59 Jahren für blem-blem zu wenig, um dazu eine Urteil abzugeben?

    • blem-blem
      23. August 2015 23:21

      Dass nicht jeder Kreisverkehr sinnvoll ist, wird nicht bestritten. Bei freier Sicht nach allen Seiten auf Kreuzungen außerhalb von Gemeinden (dh auf dem Land) ist so ein Bauwerk reine Geldverschwendung.

      Aber auch das Stop all way Zeichen ist unnötig, wenn die Sicht - wie etwa oben - nach allen Seiten frei ist. Der Autofahrer kommt sich gefrotzelt vor, wenn er in solchen Fällen abbremsen muss, weil ja ein Exekutivbeamter auf der Lauer liegen könnte (oder eine Kamera).

      Und ob es in Städten etwas bringt, die Fahrer zu zwingen, bei jeder Nebenkreuzung stillzustehen, und erst dann sich vorsichtig in den Kreuzungsbereich zu wagen, oder gleich mit 10 km/h mit der selben Aufmerksamkeit wie nach einem Stop, und natürlich bremsbereit in den Kreuzungsbereich einzufahren, wage ich zu bezweifeln. Bei breiteren Einbahn-Kreuzungen kann der Querverkehr besser eingesehen werden, so dass sogar noch flotteres Traversieren ohne Halten vertretbar ist.

      Energetisch und emissionsmäßig ist das jedenfalls unsinnig. Der Bürger kann allerdings öfters zur Kasse gebeten werden.

      Ihre Erfahrung wollte ich übrigens nicht bezweifeln, nur Ihre Einstellung kam mir verdächtig vor. Ich habe auch gut 35 Jahre Erfahrung.

    • Bob
      24. August 2015 20:02

      Da der Kreisverkehr immer entgegen des Uhrzeigersinns befahren wird,werden die Autos einseitig belastet, daher mein Vorschlag: gerade Tage rechtsherum, ungerade Tage links herum. Auf diese Weise wird auch der Verkehr verringert:-))

    • Gerhard Pascher
      25. August 2015 06:48

      @blem-blem 23.08. 23:21 h
      Danke für Ihre Antwort.
      Die Stop-Allway-Regelung wird auch in den USA immer wieder eifrig diskutiert.
      Hier im Ort wird eben von der Gemeindeverwaltung ein weiterer (100 Meter neben einem bereits existierenden) Kreisverkehr geplant. Kosten: über € 500.000, woei das Land NÖ ordentlich mitzahlen muss. Es handelt sich um eine (ehem.)Bundes-Vorrangstraße, wo eine Landesstraße einmündet. Außerdem führt eine Gasse zu diesem Kreuzungspunkt. In Zukunft müssen alle Fahrzeuge einen eventuell von links kommenden Verkehr abwarten. Wo ist da der Vorteil gegenüber der bisherigen Regelung? Doch nur Geld- und Bodenverschwendung.

  13. Riese35
    23. August 2015 01:01

    >> "Ich habe zum Beispiel schon eine ganze Schachtel voller Zwischenstecker, die zwischen Stecker und Dose der unterschiedlichsten europäischen Steckersprachen die notwendige Verständigung herstellen."

    Mir reichen zwei Kabel mit Bananenstecker und Krokodilklemmen. Die passen fast überall.

    Wie man aber deutlich sieht, braucht man nicht die EU, um Dinge zu vereinheitlichen und zu vereinfachen, wenn der Wille vorhanden ist, und umgekehrt hilft auch die EU nicht, wenn die Politiker der einzelnen Staaten es nicht wollen.

    Und überdies gibt es auch in den Staaten der Vereinigten Staaten von Amerika sehr unterschiedliche Regeln für den Verkehr. Dort gibt es längst nicht eine derartige Regelungswut wie in der EU. Es gibt sogar Staaten, die gar keine Umsatzsteuer einheben, was in der EU undenkbar wäre.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung