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Warum den Griechen nicht zu trauen ist

Lesezeit: 6:30

Das Paket, das Griechenland jetzt vorgelegt hat, enthält einige Maßnahmen, die zweckdienlich erscheinen. Vieles aber beweist, dass das griechische Paket ungefähr so problemlösend ist wie das Steuerpaket der österreichischen Koalition (vor allem, wenn dieses vorgibt, keine massive Defiziterweiterung zu bringen). Europa sollte daher keinesfalls auf dieses Paket hereinfallen, wenn es halbwegs bei Sinnen ist. Und zwar aus einer ganzen Reihe von Gründen.

Der wichtigste: Die gegenwärtige griechische Regierung hat mittlerweile jedes Vertrauen verspielt. Und ohne Vertrauen geht gar nichts. Viel zu oft hat Griechenland vor allem in den vergangenen Monaten getäuscht und getrickst. Viel zu oft sind auch in den Jahren davor Vereinbarungen nicht eingehalten worden. Viel zu lang ist mit der Vorlage dieses Pakets gezögert worden. Viel zu naiv hat die griechische Regierung gemeint, dass ein griechisches Wahlergebnis die Geldbörsen anderer Länder öffnen müsste.

Jeder Politiker im restlichen Europa, der jetzt noch immer Griechenland vertraut, muss mit einer Gewissheit rechnen: Er wird in seiner eigenen Heimat selbst massiv Vertrauen verlieren. Welcher ernstzunehmende Mensch kann denn noch darauf vertrauen, dass diese griechische Regierung, dieses Parlament, diese Verwaltung das im allerletzten Moment auf den Tisch Europas geknallte Paket – das ohnedies keineswegs alle Forderungen der Gläubiger erfüllt – getreu umsetzen wird?

Denn je mehr man sich dessen Details anschaut, umso klarer wird, dass da unglaublich viele Umsetzungs-Probleme liegen. So komplizierte Materien wie die jetzt plötzlich vorgeschlagenen würden – wenn man sie ernst gemeint hätte – Monate brauchen, um in sorgfältige und durchdachte Gesetze und Verordnungen umgesetzt zu werden. Und selbst diese Gesetze bedeuten bei den Griechen – auch wenn sie lauter nette und sympathische Menschen sind – noch gar nichts. Denn in Griechenland ist noch viel mehr als in anderen Ländern das, was in Gesetzbüchern steht, das eine. Und das, was dann von den Beamten und Behörden im wirklichen Leben getan oder nicht getan wird, etwas ganz anderes.

Griechenland ist auch ein Land, das seit Jahrzehnten verspricht, Grundbücher – eine völlig unverzichtbare Basis jeder postfeudalen Wirtschaft und Verwaltung – einzuführen. Es hat das aber bis heute nicht getan. Dabei ist es auch für Laien absolut klar, dass ein Land nur funktionieren kann, wenn bei jedem Grundstück a) dessen genaue Dimensionen und b) sein eindeutiger Eigentümer klar sind. Alles andere führt zwangsläufig zu wilden Streitereien, Gaunereien und Korruption (Mit etlichem Stolz darf man als Österreicher sagen: Das Grundbuch war – neben der Musik – wohl der wichtigste Beitrag Österreichs zur menschlichen Zivilisation, freilich eines besseren Österreich).

Die Provokation durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Wie wenig ernst es Griechenland wirklich mit dem Sparen ist, zeigt sich etwa daran, dass seine Regierung auch im letzten halben Jahr praktisch nichts unternommen hat, um mutmaßlichen Steuerflüchtlingen, die fette Konten in der Schweiz haben, das geschuldete Geld abzunehmen.

Besonders empörend ist, dass die linksextreme Regierung Griechenlands noch wenige Tage vor dem nunmehrigen Spar- und Kompromisspaket eine weitere provozierende Maßnahme gesetzt hat, die viel Geld kostet. Sie hat den Staatsrundfunk ERT wieder geöffnet und alle früheren (von der tapferen Vorgängerregierung wider alle Proteste) gekündigten Mitarbeiter neu angestellt. Während der im Vorjahr als Ersatz für den alten Staatsfunk gestartete Sender mit 800 Mann ausgekommen ist, sind es jetzt wieder mindestens 1600, die dort bezahlt werden. Die Vermutung, dass das nur ein rein linksextremer Propagandsender werden kann, liegt mehr als nahe (ich kanns nur nicht überprüfen, weil ich kein Neugriechisch kann). Wenn man den ORF hört und sieht, kann man aber wohl ahnen, was sich beim griechischen Öffentlich-„rechtlichen“ abspielt.

Das Vertrauen hat Griechenland aber auch schon davor verspielt, und zwar sowohl durch sozialistische als auch durch konservative Regierungen. Es ist heute ja unbestritten, dass das Land jahrelang alle relevanten volkswirtschaftlichen Statistiken gefälscht und manipuliert hat. Aber es hat dennoch deswegen kein einziges Strafverfahren gegeben. Woraus man mit Sicherheit schließen kann: Es ist nationaler Konsens aller Griechen, die europäische Außenwelt zu betrügen. Warum sollte das in Zukunft anders sein?

Gewiss: Ein „Grexit“ würde auch für andere Euro-Länder eine ruppige und im Detail nicht wirklich prognostizierbare Krisenstrecke bedeuten. Deswegen scheuen viele Politiker davor zurück. Aber es scheint doch, dass man sich inzwischen allseits halbwegs auf diesen Schock vorbereitet hat. Im Mai 2010 hat man ja diesen Schock noch für zu groß angesehen.

Griechenlandrettung oder Bankenrettung?

Heute ist freiliich klar: Euroland, der IWF, die EZB hätten sich viele Hundert Milliarden erspart, wenn man sich schon damals vertragsgetreu verhalten und keinen griechischen Bailout gemacht hätte. Dabei wäre es durchaus noch drinnen und sinnvoll gewesen, mit einem Teil des inzwischen auf Nimmerwiedersehen nach Griechenland geflossenen Geldes einen Dominoeffekt zu verhindern und manche Banken zu retten, die (im Vertrauen auf die Basel-Regelungen!) allzuviel griechische Anleihen im Portfolio hatten. Diese Banken sind ja mittlerweile durch einen einseitigen – weil die Staaten und die EZB schonenden – Haircut ohnedies schwer geschröpft worden.

Was viele auch in Österreich leider nicht verstehen und was die populistische Propaganda von Caritas&Co erst recht nicht verstehen will: Bankenrettungen haben nie den Zweck, Bankiers zu retten! Sondern es geht immer um die Rettung der vielen Hunderttausenden Menschen und Unternehmen, die auf einer zu rettenden Bank ihr Geld liegen haben. Und um die Millionen Arbeitnehmer, die in diesen Unternehmen arbeiten.

Hätte man schon 2010 auf die vertragswidrige Griechenland-Rettung verzichtet, wären europaweit die zwei wichtigsten Grundlagen jedes Zusammenspiels wieder klar in Erinnerung gerufen worden, die inzwischen leider total in Vergessenheit geraten sind:

  • Erstens, das „Rule of Law“ ist die unverzichtbare Basis jeder staatlichen oder zwischenstaatlichen Konstruktion. Verträge haben zu gelten. Aus und Punkt.
  • Zweitens, Eigenverantwortung ist die unverzichtbare Basis jedes wirtschaftlichen Agierens, so lange jedes Land in Wirtschafts-, Sozial- und Budgetpolitik eigenständig ist. Es sollte niemals die Illusion wachgerufen werden, dass es einen guten Onkel irgendwo im Ausland gibt, der ein Land ständig retten würde (es sei denn, es wäre ausdrücklich in einer Art Versicherungsvertrag vereinbart). Sobald diese Illusion wachgerufen wird, wird es nämlich nirgendwo mehr eigene Anstrengungen geben.

Es wäre auch völlig falsch, wenn man sich jetzt von unterschwelligen Drohungen aus Athen beeindrucken ließe, dass man dann halt an Russland oder China heranrücken werde. Man kann den Griechen nur antworten: Viel Glück, gute Reise – und kein allzu enttäuschtes Erwachen, wenn sich zeigt, dass in Moskau oder Peking schon gar keine guten Onkel und Samariter sitzen, welche die Griechen retten wollen.

Europa sollte statt dessen in aller Gelassenheit signalisieren: Ja, wir wollen Griechenland weiter in der EU haben. Der Binnenmarkt mit seinen vier Freiheiten ist auch weiterhin eine essentielle Grundlage für eine gute Entwicklung Griechenlands wie auch die aller anderen EU-Mitglieder. Aber in einer Währungsunion kann nur Platz für sehr diszipliniert in einem engen Gleichklang agierende Länder sein.

PS.: Weil die guten Nachrichten und lobenswerten Beispiele viel zu selten erwähnt werden und vor allem unter den täglichen griechischen Chaos- und Schreckensmeldungen untergehen: Spanien wird heuer – nach drei harten wie konsequenten Sanierungsjahren unter einer konservativen Regierung – ein sensationelles Wachstum von rund 3,5 Prozent haben. Das ist das Vierfache des für Österreich berechneten Wachstums! Das ist toll – auch wenn durchaus damit zu rechnen ist, dass dort demnächst eine sozialistisch geführte Regierung alle Sanierungserfolge bald wieder verjubeln wird. So wie in Österreich nach 2007.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2015 09:33

    Nein, den Griechen war nie zu trauen, das weiß man schon seit der Antike---der listenreiche Odysseus!

    Hinter dem Trojanischen Pferd der Neuzeit, das in die EU durch Betrug hineingelangt ist und das geeignet ist, die EU wie einst TROJA, zu zerstören, steht die Hochfinanz, bzw. die USA-Großbank GOLDMAN - SACHS.

    Warum kommen die Goldmänner, die sich bestimmt nicht nur eine goldene Nase, sondern einen massiven goldenen Ganzkörper mit dem kolossalen BETRUG verdient haben, UNGESCHOREN davon? Wird ein Großbetrug, der etliche EU-Staaten finanziell verbluten läßt, keine Folgen für die Großbetrüger haben? Ach ja, ich vergaß:

    BLANKFEIN, der Chef der GOLDMÄNNER "verrichtete ja bloß GOTTES ARBEIT: "Ich bin bloß ein Banker, der Gottes Arbeit verrichtet."
    Amen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2015 08:06

    Die Griechen spielen falsch, das ist keine Frage. Fragen muss man sich aber immer intensiver, warum die EU - Gremien und die anderen Kreditgeber bei dem üblen Spiel immer wieder mittun: Entweder wirklich aus Dummheit (was, bei aller Skepsis diesen Damen und Herren gegenüber, doch eher unwahrscheinlich sein dürfte) oder aber im Sinne eines abgesprochenen Mitspielens. Und da kommt die ganze Angelegenheit schön langsam in die Gegend des Freistilringens am Heumarkt seligen Angedenkens. Dort massakrierten einander die Ringer scheinbar auf das brutalste, um dann nach dem jeweiligen "Kampf" gemeinsam auf ein Bier zu gehen. Am Heumarkt war es ganz offen ein relativ preiswertes Unterhaltungsprogramm. Für (nicht-griechische) Europäer sind die derzeitigen Schaukämpfe immer weniger unterhaltsam und jetzt schon nur mehr ärgerlich - und absolut nicht preiswert, sondern von Woche zu Woche teurer.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2015 11:50

    Das Märchen der Sozis von der Bankenrettung. Die Banken haben das Geld ja zuvor den Griechen gegeben. Aber nach Sozi-Ansicht ist es für einen Gläubiger unbillig, die Begleichung einer Schuld zu verlangen.

    Die Griechen haben seit 5 Jahren (wie zuvor auch) nur genommen, nichts geliefert, ihren korrupten Dreckstaat (dessen Ähnlichkeit mit unserem auch hinsichtlich Höhe der Schulden rein zufällig ist) weiter wursteln lassen und nichteinmal die am bisherigen Schlamassel schuldigen Netzwerke an Sozialisten und diversen Bolschewiken - die ja so gern auf Kosten Anderer leben - bestraft.

    Jetzt wundern sich dies Gaunerpack, wenn ihnen niemand was glaubt, denn Versprechen gab es sonder Zahl, allein keinerlei Umsetzung. Wer erinnert sich nicht an dei vor 5 Jahren abgegbenen Garantien über Privatisierungserlöse und Steuereinnahmen!
    Nach wie vor zahlen die Millionäre dort keinerlei Steuern. diese Verfassungsbestimmung, daß Reeder taxfrei sind, wurde nicht angetastet.

    Den Griechen kann man nicht verübeln, daß sie ihr Geld abziehen und keine Steuern zahlen. Das ist ein Notwehrakt gegen einen vollständig verrotteten und korrupten Unrechtsstaat und - angesichts der österreichischen Zustände - auch aus unserer Sicht mittlerweile irgendwie nachvollziehbar.

    Daß das Geld verloren ist, wußte jeder, der auch nur die Grundrechnungsarten beherrscht schon vor 5 Jahren, als unsere Polittrotteln noch vom "guten Geschäft" faselten.

    Sollte der Default eintreten, wird es wohl nötig werden, die Verantwortlichen in Österreich, die trotz einer "no bailout"-Vereinbarung im völkerrechtlich bindenden und im verfassungsrang stehenden Vertrag von Lissabon Geld an die Pleitiers gegeben haben, zu bestrafen. Nun steht auf Verfassungsbruch keine Strafe, aber diese kann man ja rückwirkend einführen.
    20 Jahre Haft, angemessene körperliche Arbeit von 8 Stunden täglich und am Jahrestag der Tat ein hartes Lager, vollständige Enteignung und Verlust aller bürgerlichen Rechte sind da zwar mild, aber nach meiner Meinung angemessen.

    Die herrschende Junta der roten und schwarzen Sozialisten macht ja auch rückwirkende Gesetze am laufenden Band.

    "Sie werden nach demselben Ausnahmsrecht behandelt werden, das sie selbst den anderen aufgezwungen haben und jetzt auch für sich selbst für gut befinden sollen. " - diese Erklärung der provisorischen österr. Regierung 1945 ist durchaus staatstragend...

  4. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2015 11:13

    Es wundert mich, dass man erst jetzt dahinter kommt, wie arrogant und korrupt die Griechen sind. Man muss gar kein Ökonom sein, um die griechische Krankheit zu erkennen.

    Ein paar Beispiele gefällig?
    ~ In keinem Land der Welt sind die Überlandstraßen so verdreckt und mit Massen an Müll gesäumt wie in Griechenland;
    ~ Während in südlichen Ländern, vor allem in Spanien, Sonnen- bzw. Warmwasserkollektoren üblich und häufig zu sehen sind, findet man solche Geräte in Griechenland - wenn überhaupt - äußerst selten;
    ~ Die Flughäfen in Griechenland sind grindig. Ich bin ein Vielflieger und hatte bisher zweimal das Problem, mein Gepäck nicht zu bekommen. Beide Male in Griechenland. Die Arbeiter hatten die Koffer entweder auf dem Flugfeld liegen gelassen, oder auf das falsche Förderband gelegt;
    ~ Ich hatte dreimal im Griechenlandurlaub ein Selbstversorgerappartement, einmal ein Hotel. Im Hotel bekam ich eine handgeschriebene Quittung, bei den Selbstversorgerappartements keine. Das sei nicht üblich, hieß es;
    ~ Wer die Gastronomie südlicher Länder (Spanien, Südfrankreich, Italien, Griechenland) kennt und vergleicht, weiß, dass es überall "solche" und "solche" gibt. Gewisse "solche" sind in Griechenland aber ungleich mehr als anderswo.

    Es gäbe noch mehr Beispiele anzuführen. Ich fahre seit Jahren nicht mehr nach Griechenland und werde das auch nie mehr tun. Man kann und darf den Griechen tatsächlich nicht trauen. Die werden sich auch nicht mehr ändern.
    Ein "Grexit" würde Europas Geldmarkt durcheinanderwirbeln, keine Frage, aber die langfristigen Vorteile liegen auf der Hand. Sanierungswillige Länder würden sehen, dass es der EU ernst ist, Griechenland als Klotz am Bein wäre endlich draußen und käme nie wieder in die EU, denn - wie gesagt - diese Kerle ändern sich nicht.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2015 11:11

    Es kommt drauf an, welche Banken man retten will.

    Ich würde als verantwortliches EU-Gremium die europäischen Banken retten und nicht die amerikanischen.

    Was die Griechen tricksen, was die Medien berichten, na, wenn die Europäische Elite das wider besseres Wissen glaubt, dann kann ich nur noch sagen, mit dem besetzten Deutschland haben sich die amerikanischen Banken und die amerikanische 'Elite' ganz Europa gekauft, solange die Mitgliedsländer nicht den Euro aufkündigen.

    Ich hoffe sehr auf einen Grexit, um den Nachweis zu erbringen, dass man trotz Mitglied einer bürokratisch überladenen EU, Handelsvertrag wäre das Einzige, was alle Europäer brauchen könnten, nicht Sklave des amerikanischen Bankwesens sein muss.

  6. Ausgezeichneter KommentatorGandalf
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2015 15:20

    Je länger sich das würdelose Theater um Griechenland einerseits, die Hilflosigkeit in fast allen anderen Belangen und das durch nichts begründbare Sendungsbewusstsein der engstirnigen EU - Zentralbeamten hinziehen, desto näher rückt das Ende der gesamten "Union". Wie endet Wagners "Götterdämmerung"? Die Weltesche brennt, und die Götter sitzen ratlos in Brüss.., pardon, Walhalla, unter ihr herum und warten, bis sie mit verbrennen. Und keinem tut's wirklich leid...

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Juni 2015 16:32

    A.U. schreibt:

    "Warum den Griechen nicht zu trauen ist"...

    WIR haben in der Schule noch den schön klingenden Hexameter gelernt:

    "Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes."

    Das griechische Original mußte ich erst "ergoogeln", das ist mir leider nicht geläufig---es lautet:

    ?? ???????? ??????? ??????? ??? ?? ??? ???? ?? ???.

    Vielleicht fehlt ja der jetzigen Politiker-Generation die Vertiefung in die griechische Mythologie---da steckt nämlich viel Brauchbares drin, mehr als man denkt! Früher einmal gehörte das zur ALLGEMEINBILDUNG! ;-)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorF.V.
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2015 11:02

    Eine unerhört tiefgehende, kenntnisreiche Analyse von Willy Wimmer, der ja selbst jahrzehntelang ein Mitgestalter der deutschen Welt- und Sicherheitspolitik war, in der er die heutigen Probleme und deren Verursacher klar anspricht.

    Rede von Willy Wimmer - Gauck UNO Krieg OSZE

    h t t p s : / / w w w.youtube.com/watch?v=Rj5pfxWUIeM

    Sie sollten sich die knappe Dreiviertelstunde Zeit nehmen, es ist lohnender als das übliche Gelabere Unterbergers und seiner Kommune.


alle Kommentare

  1. Zraxl (kein Partner)
    27. Juni 2015 13:48

    Und jetzt der Überschmäh mit der Volksabstimmung: Trsipas würde ja so gerne alle Forderungen der Geldgeber erfüllen. Aber leider, leider, leider, das Volk, es will nicht darben. Was kann ein aufrechter Demokrat dagegen schon viel machen?

    • Zraxl (kein Partner)
      27. Juni 2015 13:52

      Heute hat der Herr Bundeskanzler im Mittagsjournal erzählt, dass ihm der Herr Finanzminister erzählt hat, dass der griechische Finanzminister belehrend und arrogant sei, aber keinerlei Konzepte vorlegen kann. Offenbar sitzen die EU-Finanzminister vor Varoufakis wie die Karnickel vor dem Phyton, und niemand weiß, was jetzt zu tun sei. Allein Österreich hat angeblich 8 Mrd. € im Feuer (quasi eine Hypo 2.0). Fesch sein allein reicht hier anscheinend nicht, um zu einem Ausweg zu finden.

      Dabei wäre die Lösung recht einfach, denn es gibt auch in der EU gescheite Leute, die auch intellektuell mit Varoufakis auf Augenhöhe sind. Man frage Herrn Weidmann, oder Herrn Sinn, oder irgendeinen der 172 Wirtschaftsprofessoren, die im seligen 2012er Jahr gegen die Gründung des ESM aufgestanden sind.

    • F.V. (kein Partner)
      28. Juni 2015 10:15

      Herr Zraxl,

      sehen Sie sich doch das von mir erwähnte Video der Rede Willy Wimmers an. Hier macht er klar, was es in der BRDDR bedeutet, wenn der Bundestags-Vorbehalt bei Militäreinsätzen fällt. Kurz gesagt die eigene Kontrolle/Entscheidung über Schicksalsfragen, und ganz ähnlich ist es mit der von Ihnen als Überschmäh geschmähten Volksabstimmung über de facto „economic adjustment policy“-Entrechtungen eines ganzen Volkes. Diese wird von den Drahtziehern ja deshalb als „foul play“ kritisiert, weil ja offensichtlich ist, daß ein Volk, das noch einen Rest an Verstand hat, der eigenen Versklavung nicht zustimmen würde.

      Daß es darum geht, hat übrigens auch Paul Craig Roberts – ich stellte seine Äußerungen an anderer Stelle hier ein – festgestellt: Das griechische Volk fordert seine eigene Vernichtung. Damit meinte er aber, wenn es zustimmen sollte bzw. in manchen Demonstrationen „fordert“, daß GR in der EUdSSR und dem Euro-/EZB-Regime verbliebe.

      Das hat nichts mit einem Gutheißen der griechischen Wirtschaftspolitik und deren Haltung auf anderer Leute Kosten zu leben zu tun. Es ist die nackte Tatsache, daß damit ein Regime der Bankster und des Big Money abgelehnt wird.

      Der andere Denkfehler vieler Kommentaroren im UTB ist NICHT zu erkennen, daß das Scheitern Griechenlands doch eine der wenigen Chancen ist, die EUdSSR und die Esperanto-Währung Euro zu Grabe zu tragen, weil sie uns schon jetzt in ewige Schuldknechtschaft führte und als Vasall der USA/NATO in die kommenden Raubkriege der Amis hineinzieht.

      Selbst wenn für die ganzen Übel die Griechen allein schuldig wären, sollten wir dem Schicksal danken, daß sie UNS damit eine Chance zum Abwerfen des Jochs eröffnet haben.

    • Zraxl (kein Partner)
      28. Juni 2015 12:37

      @ F.V.
      Es tut mir leid, aber ich kann keine Videos anschauen, weil Videos auf meinem Rechner nicht laufen. Eine Textversion davon würde ich aber mit großem Interesse lesen.

      Wenn ein Parlament die Kontrolle über das Militär des eigenen Landes aufgibt, kann man Kosten sparen und dieses Parlament zusperren, denn die Eigenstaatlichkeit ist damit faktisch abgeschafft. (Mir scheint, früher einmal hat man solche Bestrebungen als Hochverrat klassifiziert.)

      Griechenland ist seit dem Eintritt in die EU pleite. Die griechische Regierung hat unter emsiger Beihilfe der EU sämtliche Wirtschaftskennzahlen gefälscht, andere EU-Staaten haben -wider besseres Wissen- Unmengen von Geld entweder direkt oder indirekt (über die EZB) in der griechischen Korruptionsmaschine versenkt. Motiviert war dieser wirtschaftliche Wahnsinnskurs durch das höhere Ziel (bzw. die fixe Idee) einer weltumspannend überwichtigen EU.

      Auf der anderen Seite hatte die Regierung unter Tsripas ja keine echten Möglichkeiten einer Gestaltung. Das Land war und ist im Bankrottzustand. Die Überlegung war anscheinend: entweder es funktioniert, dass man die EU am Nasenring herumführt und zu weiteren Geldzahlungen an Griechenland motiviert, oder es gelingt nicht, dann muss man sich als zahlungsunfähig erklären. An die Vorstellung, dass Griechenland jetzt die Ärmel aufkrempelt und durch Fleiß und Eifer seinen Schuldenberg zurückzahlen wird, hat sowieso niemand ernsthaft geglaubt: Die Keynesianer nicht, und die Nicht-Keynesianer schon gar nicht. Man konnte also nur versuchen, den Zusammenbruch durch Tricks und Theaterspiel so lang wie möglich hinauszuschieben und so viel Geld wie möglich ins Land zu pumpen. Genau das hat Varoufakis mit absoluter Perfektion betrieben.

      Die Volksabstimmung war in diesem Kontext natürlich eine Farce, da auch dadurch das Schuldenproblem in keiner Weise zu lösen gewesen wäre. Eine Fragestellung der Art: "Wollt ihr in Hinkunft und ohne absehbares Ende als Schuldsklaven arbeiten und dabei KEINE realistische Chance haben, die Situation jemals zu ändern?" eignet sich nicht wirklich zum Zelebrieren demokratischer Mitbestimmung.

      Aber als Pessimist glaube ich keine Sekunde daran, dass die griechische Misere nun beendet ist. Ich fürchte, man wird den griechischen Finanzminister auswechseln, vielleicht sogar den Regierungschef, und dann wird es neue Verhandlungen mit der EU geben. Und dann wird die EU Hilfsgelder für Griechenland bereitstellen, weil man ja nun auf einem wirklich guten Weg ist. Und der österreichische Finanzminister wird sagen, dass die von Österreich dafür bereitgestellten Mittel ein "gutes Geschäft" für den österreichischen Steuerzahler sind.

    • F.V. (kein Partner)
      28. Juni 2015 13:10

      Sg. Herr Zraxl,

      ich habe keine schriftliche Aufzeichnung der Wimmern´schen Vorträge, aber vielleicht finden Sie mit Google etwas Schriftliches; ich denke daß seine Buchveröffentlichung in dieselbe Richtung gehen, wie die zitierten Äußerungen.

      Was Sie schreiben ist alles zutreffend, aber weil es so ist und es selbst wir, die einfachen Bürger ohne Stäbe, Institute und regelmäßigen Zugang zu Mauscheleien dies erkennen können, wissen es die Politschauspieler umso besser. Es sind daher die „Verhandlungen“ nur Show fürs tumbe Volk und die „Gipfel“ oder „Treffen am Rande“ der Konferenzen die eigentlichen Befehls- und Parolenausgaben jener, die das Sagen haben.

      Das „harte Ende“ am Wochenende war ja ein weiteres „In-Schwebe-halten“, denn das offizielle Hilfspaket ist zwar „gestorben“, aber Schäuble fand schon gleich ein neues Vokabel, mit dem man dem „griechischen Chaos“ und den Auswirkungen auf die EUdSSR begegnen würde. Also weitere Geldflüsse halt unter anderen Namen. Und die Ablehnung der Griechen hat auch nicht den Austritt aus der „Wertegemeinschaft“ und dem Euro bewirkt, obwohl nach offizieller Lesart und nach normalem Hausverstand dies hätte folgen müssen.

      Alles ist klar und die Ausweglosigkeit auch.

      Merkwürdigerweise kreisen alle Kommentare darum, ohne aber zB meine Anmerkung auch nur als Diskussionspunkt aufzugreifen, doch auch einmal die systemimmanenten Ursachen näher anzusehen. – Daß DIES die wirkliche Aufgabe wäre, erkannt man ja leicht daran, daß selbst bis dato funktionierende Volkswirtschaften am Abgrund stehen.

      Die Dummheit eines 8-klassigen Volxschülers und die Kumpanei einer verkommenen ÖVP reicht doch nie im Leben aus, um aus einem blühenden Land in wenigen Jahren ein Armenhaus zu schaffen.

  2. Torres (kein Partner)
    27. Juni 2015 13:45

    Unterberger tut so, als ob der wirtschaftliche Niedergang Österreichs allein der "sozialistisch geführten" Regierung ab 2007 geschuldet ist. Es sei daher nochmals nachdrücklich darauf hingewiesen, dass auch nach 2007 die Finanz- und Wirtschaftsminister ausschließlich von der ÖVP kamen und aufgrund der fehlenden Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers weitgehende Entscheidungsfreiheit hatten und haben; wie eben der aktuelle "Wunderwuzzi" Schelling, dessen Leistungen die "großartige" Steuerreform, dazu die schweren Belastungen der Wirtschaft sowie der Generalverdacht der Steuerhinterziehung, die Erbschaftssteuer durch die Hintertür usw. sind. Man wünscht sich schon den Spindelegger zurück.

  3. Dr. Knölge (kein Partner)
    • Dr. Knölge (kein Partner)
      27. Juni 2015 12:47

      Das System, das die Verantwortlichen, kaum erkannt von den einfachen Leuten, errichtet haben, will ich einmal Finanzkommunismus nennen. Die kommunistische Idee kristallisiert sich immer mehr heraus, und das Eurosystem wird scheitern aus dem gleichen Grund, weshalb auch der Kommunismus scheitert: am menschlichen Egoismus, der natürlich auch gute Seiten hat. Wer versucht, ihn auszuschalten, wird Siechtum ernten.

      Die Griechen führen es vor. Geld gibt es nach dem Bedarf, sich selbst anzustrengen, ist nicht zumutbar. Es gibt eine riesige Umverteilung keineswegs nur von reich zu arm, sondern auch umgekehrt. Und alle spielen dieses absurde Spiel mit, weil niemand bereit ist, das Scheitern einzugestehen. Die Griechen nutzen das brutal aus. Wie soll solch ein System funktionieren, wenn jetzt noch andere Länder es den Griechen nachmachen?

      Prof. Sinn hat vorgerechnet, daß Griechenland seit Februar täglich eine Milliarde bei Target-2 "anschreiben" läßt. Inzwischen ist der Saldo allein für Athen auf über 100 Milliarden angewachsen, dazu kommen noch die "gewöhnlichen" Schulden und weitere 90 Milliarden sog. Notfallkredite. Die Gesamtsumme liegt bei 520 bis 550 Milliarden. Man bedenke, Griechenland hat 12 Millionen Einwohner, die ihre Euro längst in Sicherheit gebracht haben und die kaum noch Steuern zahlen. Jeder Euro, den sie abheben, wird sofort nachgeschoben. Noch nie in der Geschichte hat ein Staat andere so rücksichtslos ausgebeutet, ohne einen Krieg gewonnen zu haben.

      Die deutsche Industrie frohlockt, erhält sie doch das größte Konjunkturprogramm, das es je gegeben hat. Geld wird erschaffen und fließt dank der Griechen in die Unternehmen. Doch es ist ein Tanz auf dem Vulkan, der irgendwann ausbricht.

      Während all das geschieht, türmt insbesondere Italien immer weitere Schulden auf, gefolgt von Frankreich und Österreich. Niemand fühlt sich mehr persönlich verantwortlich, alle wälzen ab auf die EU und die EZB. Motto: Der große Bruder wird es richten, alle zahlen für mich. Dieses finanzkommunistische System , daß die Tüchtigen bestraft und die Faulen belohnt, wird uns noch brutal um die Ohren fliegen.

  4. Tik Tak (kein Partner)
    27. Juni 2015 11:34

    Weil es auch hier passt:

    • Tik Tak (kein Partner)
      27. Juni 2015 11:35

      Eine Stadt im Süden Italiens und eine in Griechenland sind offiziell befreundet.
      Und so kommt es auch zu einem Freundschaftsbesuch des griechischen Bürgermeisters in der italienischen Stadt,
      Dort zeigt ihm der Bürgermeister ganz stolz, das neue Rathaus, die neue Sporthalle, den neuen Yachthafen und natürlich seine neue, sehr teure, Villa.
      Auf die Frage des griechischen Gastes, wie sich die Stadt das leisten kann, wo es doch keine Industrie, kaum Gewerbe und nur viele Arbeitslose im Süden Italiens gäbe, nimmt der italienische Bürgermeister ihn an den Arm und führt ihn zu einer der Terrassen seines Hauses, weist auf eine schmale Brücke über eine Schlucht hin und sagt:
      "An jedem Ende der Brücke ist eine mehrspurige Straße und wir haben die Brücke gebraucht. Da hat uns de EU die Brücke gezahlt. Wir haben dann eine schmale Brücke gebaut, an jedem Ende eine Ampel und den Rest der Finanzierung haben wir anders verwendet. Da gehen sich schon alle die schönen Dinge aus, die ich dir gezeigt habe."
      Der griechische Bürgermeister denkt über diese weisen Worte lange nach und ein Jahr später hat er seinen italienischen Kollegen zu Gast.
      Natürlich zeigt er ihm ganz stolz den Yachthafen, sein Privatflugzeug, seine Yacht, seinen privaten Golfplatz und seine zwei Villen.
      Und natürlich kommt dann auch die Frage seines italienischen Kollegen, wie sie denn das gemacht hätten, wo es doch nicht einmal nennenswerte Steuereinnahmen in diesem Teil Griechenlands gäbe?
      Weise lächelnd nimmt der griechische Bürgermeister seinen Amtskollegen bei der Hand und führt ihn auf eine Terasse, die ein weites Tal überblickt und sagt zu ihm:
      "Auch wir haben von der EU eine Autobahn und eine Brücke über dieses Tal bezahlt bekommen"
      Der italienische Bürgermeister schaut ins Tal und da gibt es nur Felder und ein paar staubige Wege und fragt "Welche Autobahn?"
      "Eben" sagt der Grieche.

  5. F.V. (kein Partner)
    27. Juni 2015 11:02

    Eine unerhört tiefgehende, kenntnisreiche Analyse von Willy Wimmer, der ja selbst jahrzehntelang ein Mitgestalter der deutschen Welt- und Sicherheitspolitik war, in der er die heutigen Probleme und deren Verursacher klar anspricht.

    Rede von Willy Wimmer - Gauck UNO Krieg OSZE

    h t t p s : / / w w w.youtube.com/watch?v=Rj5pfxWUIeM

    Sie sollten sich die knappe Dreiviertelstunde Zeit nehmen, es ist lohnender als das übliche Gelabere Unterbergers und seiner Kommune.

    • Erich Bauer
      27. Juni 2015 16:41

      Um es den privilegierten Laberern etwas zu erleichtern:

      https://www.youtube.com/watch?v=Rj5pfxWUIeM

    • F.V. (kein Partner)
      27. Juni 2015 16:54

      Ja, Herr Bauer,

      mit solchen Mätzchen, wie auch der Zeichenbegrenzung oder dem erst nach 48 Stundenfrist für den Zugang praktiziert UNterberger eine subtile Art der Zensur, weil die Karawane nach 2 Tagen längst bei dem nächsten Vermeidungsdiskurs ist.

      Eine ähnliche, nicht minder bemerkenswerte Podiumsdiskussion fand von "Der LINKEN" in Berlin veranstaltet statt, die diesbezüglich offenbar mehr Hirn und VErantwortungsbewußtsein besitzen als der große Guru.
      1914-2014 Vorsicht erneut Kriegsgefahr - Peter Gauweiler, Oskar Lafontaine, Willy Wimmer, Gregor Gysi - YouTube

      h t t p : / / w w w.youtube.com/watch?v=tifbCDC2wjc

      Dauer: 01:05:43

      1914-2014 Vorsicht Kriegsgefahr ll Peter Gauweil

    • F.V. (kein Partner)
      27. Juni 2015 16:56

      ....Wimmer, Gregor Gysi

      h t t p : / / w w w.antikriegsnachrichten.de

      Die Rosa-Luxemburg-Stiftung lud am 28. August 2014 gemeinsam mit der Fraktion DIE LINKE im Bundestag zu einer szenischen Lesung und anschließenden Podiumsdiskussion.

      Das Völkerrecht steht nur noch auf dem Papier, seitdem der Hegemon USA sich jeglichem Recht nicht mehr unterwirft, soweit seine Interessenlage eine andere ist – für Frau Merkel bildet das die westliche Wertegemeinschaft.

      Eine sehr hochstehende und notwendige – die Not wendende – Diskussion.

    • Erich Bauer
      28. Juni 2015 07:41

      Dazu kommt noch, dass der unterprivilegierten "Nachhut" dann dieser penetrante @aufklärung+Sockenpuppen jeden Beitrag absticht... Manchmal frag ich mich, ob dieser Troll nicht doch von der Boltzmanngasse abgestellt wird. Denn diese Laus wird hier ja geradezu als sakrosankt behandelt...

      PS.: Ui, ui, ui...Ihren Verweis auf DIE LINKE löst bei mir Amüsement aus. Das kommt bei den "Laberern" gar nicht gut an (LOL). Ich hatte mal den einen oder anderen Vortrag von Prof. Flaßbeck reingestellt... Na Servas. Eine TS-Angehörige war "not amused". Argumentationslos... natürlich.

      Im übrigen habe ich mich entschlossen ev. Beiträge nur noch bei der "Nachhut" unterzubringen.

    • F.V. (kein Partner)
      28. Juni 2015 09:42

      Sg. Herr Bauer,

      Sie sagen es. Der CIA-Propagandist Unterberger hat allerlei unternommen, um den Zugang, die Darlegung eines Gedankens oder den Verweis auf weitergehende Links zu behindern. Die Überlegung ist offensichtlich: er schneidet damit eine halbwegs intelligente Diskussion ab, weil nach 2 Tagen nur noch selten ein „altes“ Thema noch behandelt wird, wenn inzwischen ein paar neue Knochen geschmissen wurden.

      Aus diesem Grund wundert mich, wie offenbar etliche andere, die aber resigniert haben, daß er diese Zumüllung mit den telefonbuchartigen Suaden NICHT abstellt. Damit wird, wie ich dies schon mehrfach beklagte ein „Ende der Debatte“ faktisch erzwungen.

      Im Grunde ist auch die Diskussion mit vielen „Partnern“ – früher nannte man die Mit- und Ohneglieder von Kommunen Kommunarden – vollkommen sinnlos, weil sie auf Bassena-Niveau ihre ideologische Voreingenommenheit „zelebrieren“. Sobald man einer Sache auf den Grund geht und andere als deren dämlichen links-rechts und Sozi-Stereotypen bemüht, wird man zum Sozialisten oder Löwelstraßenbeauftragten, weil von diesen geistigen Taglöhner die über viele Beiträge erkennbare Position/Linie nicht bemerkt wird.

      Darum war mir auch bewußt, daß allein die Zitierung der Veranstaltung der „LINIKEN“ bzw. der Rosa Luxemburg Stiftung ein „Sakrileg“ wider deren Ungeist sein mußte. Aber man hat wenigstens die Genugtuung, daß sich diese Dummköpfe darüber ordentlich ärgern.

  6. Der Notar (kein Partner)
    27. Juni 2015 10:32

    Was die EU Eliten so verunsichert, ist der Wille der Griechen eine WIRKLICHE REALE LÖSUNG zu finden. Nicht nur so tun, als ob. Und die Griechen sind natürlich geschulte Marxisten. Daher erinnert das Hin und Her frappant an die Verhandlungen über die Schulden Russlands mit der Entente im Jahr 1918.

  7. bürgerIn (kein Partner)
    27. Juni 2015 08:06

    die "wiege der demokratie" griechenland führt die "demokratische" europäische union am nasenring durch die arena. wir, die zuschauer auf den teuren rängen, dürfen dafür überhöhte eintrittspreise zahlen - für dieses lügenspektaktel.......

  8. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      27. Juni 2015 07:17

      Wenn doch Unterberger mit gleichem Eifer die wahren Ursachen der Misere in der Welt erklärte, wie die verabscheuungswürdigen Griechen.

      Dies tut Oskar Lafontaine; er spricht Klartext über die Weltpest USA; brillante Rede! – YouTube ca. 2,5 min.

      h t t p s : / / w w w .youtube.com/watch?v=qpjeukFC_s0

      Aber das geht halt nicht, wenn man als CIA-Agent die Amis als gut und die Russen als „das Reich des Bösen“ hinzustellen hat.

      Was Unterberger uns „erklärt“ – die Tricksereien, etc. – sind doch offenkundige Spielchen und niemand ist je darauf hereingefallen. Das Politbüro mag ja korrupt, verlogen, vertragsbrüchig, etc. sein, aber sicher nicht so dumm dies alles nicht schon im Voraus zu wissen. Tatsächlich sind es doch die Befehle aus den USA die Griechen NICHT aus dem Euro/der EU zu „entlassen“ der einzige Grund, daß seit Jahren Geld in ein Faß ohne Bode versenkt wird.

      Focus online meldete schon gestern, daß den Griechen von den Gläubigern Frist bis November gegeben wurde. Warum wohl, wo doch feststeht, daß sich an Griechenlands Möglichkeiten zu zahlen nichts ändern wird und kann. – Weil eben die von den USA billigst eingesammelten Schrott-Anleihen nur auf diese Weise von der EZB (= den europäischen Ländern/Steuerzahlern) zum 100%-Nominalwert bedient werden können.

      Der von Unterberger geschmissene Knochen – ein Griechenland-Bashing – wird bereitwilligst apportiert, und damit von der Weltpest USA elegant abgelenkt.

    • Erich Bauer
      28. Juni 2015 08:07

      Es ist immer wieder erstaunlich... Auf Knopfdruck jagt die Meute den Griechenknochen hinterher. Als stünde sie unter einem "medialen Teletakter" - bei der Jagdhundeausbildung ist sowas ja verboten. Im selben Augenblick - während man die Meute "auf Reise" schickt - be-schickt man die Oligarchen-Faschisten-Kriegstreiber-FuckEUSAler mit Summen die sich jeder Vorstellung entziehen, die einen Umzug von Brüssel nach Kiew erzwingen müssen...

  9. Zraxl (kein Partner)
    27. Juni 2015 02:27

    "Europa" fällt nicht herein, "Europa" wird am Nasenring vorgeführt.
    Herr Tsripas lacht, Frau Merkel schaut betropetzt.

  10. CIA-Troll (kein Partner)
    27. Juni 2015 01:06

    Sind die vom Westen gedeckten und finanzierten Todesschützen vom Maidan schon auf den Dächern Athens, um dort die todbringenden Waffen für den nächsten "regime change" in Stellung zu bringen?

  11. bécsi megfigyelö
    26. Juni 2015 06:49

    Die Sprüche der FDJ-dressierten und CIA-gebrieften Genossin Merkel "Scheitert der Euro, scheitert Europa" und jetzt abermals "Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg" gaben und geben jedem griechischen Regime die Sicherheit (und der blitzgescheite Spieltheoretiker Varoufakis handelt entsprechend):

    Wir können machen, was wir wollen, der verblödete deutsche Steuerzahler zahlt immer. Ad infinitum! Und dafür kassiert diese Dame 42% der Wählerstimmen. Die Umerziehung war erfolgreich!
    .

  12. Tullius Augustus
    25. Juni 2015 21:29

    Die Griechenland-Verhandlungen ziehen sich Tage, Wochen und noch weitere Monate hin. Im ZDF-Fernsehen wurde es von der Korrespondentin schon gesagt: Es wird wahrscheinlich wieder irgend ein Schlupfloch für Griechenland geöffnet werden.

    Aber das Wort "Schuldenerlass" soll vermieden werden und auch andere dramatische, häßliche Worte. Also solche schockierenden Worte sollen vermieden werden obwohl es in der Substanz exakt in diese Richtung gehen soll.

    So ähnlich wird es passieren:

    Es werden neue Worte und neue Begriffe erfunden werden und man wird sich die EZB oder den Retttungsschirm ansehen: Wo und wie lässt sich da noch irgend ein Fensterchen öffnen wo weiterhin Geld in Richtung Griechenland strömen kann? Irgend ein Fensterchen wo die Geldentnahme halt so unauffällig wie möglich von Statten gehen kann.

    Das meiste Hirnschmalz der versammelten europäischen Granden wird darauf verwendet: "Wie kann die europäische Öffentlichkeit & die weltweiten Märkte getäuscht werden", "Wie kann der Öffentlichkeit irgendetwas verkauft werden, so dass sich die Gemüter wieder beruhigen".

    Und nicht: "Wie lösen wird grundsätzlich das Problem."

    Ich denke dass Tsipras es in Wahrheit auf den europäischen Rettungsschirm ESM von Regling abgesehen hat: Da liegen Milliarden drin. Vielleicht wird Griechenland auf Dauer vom ESM versorgt werden - noch ist es nicht so weit.

    Der Spruch von Frau Merkel: "Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg" ist grundsätzlich natürlich goldrichtig, also dieser Spruch ist super. Aber er lässt sich auf die derzeitigen Verhandlungen nicht anwenden weil:

    Der Wille der Teilnehmenden geht ja in total verschiedene Richtungen, bzw. sogar gegen einander:

    Man kann ja nicht behaupten dass der Wille von Tsipras deckungsgleich mit dem Willen von Fr. Merkel ist.

    Oder der Wille von Herrn Schäuble oder vom finnischen Finanzminster deckungsgleich mit dem Willen von Hr. Varoufakis ist.

    Mich erinnert das ganze an ein ängstliches Mikado-Spiel: Keiner getraut sich irgend etwas zu bewegen oder etwas zu entscheiden. Die Granden Europas verstecken sich lieber im Kollektiv.

    Ein jeder Teilnehmer versucht sich für sich abzusichern und seine eigene gute Nachrede sicher zu stellen, so nach dem Motto: "Ich war es nicht, ich war nicht schuld oder verantwortlich. Ich kann weiter Karriere machen." Ein jeder will wieder gewählt werden, auch Frau Merkel, auch Tsipras.

    Hoffen und Beten - das ist alles was die Bevölkerung tun kann damit der Gipfel ein Erfolg wird und sich irgendein Lösungsansatz außer dem üblichen Weiterwursteln zeigt.

    • kritikos
      26. Juni 2015 00:00

      Auch ich hege die Befürchtung, dass Europa jetzt schon die Hose sehr ... und daher dem Strolch aus Athen ein Schlupfloch öffnen wird. Und wir werden weiterhin blechen.
      Um zum Hexameter von Undine zu kehren: Man traute damals den Griechen nicht, auch wenn sie Geschenke brachten. Jetzt bringen sie nur Frechheit und Falschheit. Warum Europa diese annimmt? Ich hoffe nur, dass die Ursache dieses Verhaltens in den Politikern Europas liegt und nicht in Amerika an der Ostküste.

  13. Undine
    25. Juni 2015 16:32

    A.U. schreibt:

    "Warum den Griechen nicht zu trauen ist"...

    WIR haben in der Schule noch den schön klingenden Hexameter gelernt:

    "Quidquid id est, timeo Danaos et dona ferentes."

    Das griechische Original mußte ich erst "ergoogeln", das ist mir leider nicht geläufig---es lautet:

    ?? ???????? ??????? ??????? ??? ?? ??? ???? ?? ???.

    Vielleicht fehlt ja der jetzigen Politiker-Generation die Vertiefung in die griechische Mythologie---da steckt nämlich viel Brauchbares drin, mehr als man denkt! Früher einmal gehörte das zur ALLGEMEINBILDUNG! ;-)

    • Undine
      25. Juni 2015 16:38

      Oje, schade, die Wiedergabe der griechischen Schriftzeichen hat nicht geklappt! Vor dem Abschicken waren sie noch da! ;-)

    • kritikos
      25. Juni 2015 23:50

      Ich danke Ihnen, auch wenn es griechisch nicht gelungen ist (omen est nomen oder so etwa!), für den Hexameter. Ich habe mir nur den Hauptsatz gemerkt gehabt.

  14. Gandalf
    25. Juni 2015 15:20

    Je länger sich das würdelose Theater um Griechenland einerseits, die Hilflosigkeit in fast allen anderen Belangen und das durch nichts begründbare Sendungsbewusstsein der engstirnigen EU - Zentralbeamten hinziehen, desto näher rückt das Ende der gesamten "Union". Wie endet Wagners "Götterdämmerung"? Die Weltesche brennt, und die Götter sitzen ratlos in Brüss.., pardon, Walhalla, unter ihr herum und warten, bis sie mit verbrennen. Und keinem tut's wirklich leid...

  15. Rau
    25. Juni 2015 12:34

    Was viele auch in Österreich leider nicht verstehen und was die populistische Propaganda von Caritas&Co erst recht nicht verstehen will: Bankenrettungen haben nie den Zweck, Bankiers zu retten! Sondern es geht immer um die Rettung der vielen Hunderttausenden Menschen und Unternehmen, die auf einer zu rettenden Bank ihr Geld liegen haben. Und um die Millionen Arbeitnehmer, die in diesen Unternehmen arbeiten. - See more at: http://www.andreas-unterberger.at/2015/06/warum-den-griechen-nicht-zu-trauen-ist/#sthash.Vpd5U9jO.dpuf

    Das ist eben der Irrtum - das Geld der Unternehmen und Bürger auf deren Konten wird dafür in Geiselhaft genommen, um uns alle damit zu erpressen für deren riskante Geschäfte mit toxischen Wertpapieren gerade zu stehen.

    Das verstehen alle schon richtig, dass die Bankenrettuingen eben nicht im Interesse der Bürger und der kleineren bis mittleren Unternehmer ist. Die hatten und werden weiterhin nichts davon haben.

    • blem-blem
      26. Juni 2015 14:36

      Es soll ja Leute geben, die beißen sich lieber selber in den Hintern, nur um dem Bösen in der Welt Einhalt zu gebieten.

      Jeder, der ein Unternehmen führt, und jeder, der dort angestellt ist, wird es allerdings vorziehen, dass Banken gerettet werden, da Löhne und Gehälter nicht aus der Portokasse sprießen, sondern oftmals aus Reserven - außer beim Bäcken mit seinem täglich verkauftem Brot!

      Und zwar ganz egal wieviele spielsüchtige Abzocker in den Banken ihrem spekulativen Nervenkitzel nachgehen!

      Außerdem: Geht es gut, freut sich jeder über ein bißchen mehr Zinsen am Sparbuch. So hat auch die BAWAG ihre riskanten Geschäfte zu rechtfertigen versucht.

  16. Politicus1
    25. Juni 2015 12:02

    1) ein Beispiel, wie Griechenland auf Auslandshilfe setzt:
    Jeden Sommer kommt es in GR zu ausgedehnten Waldbränden - meistens gelegt, um Bauland zu schaffen. Und alljährlich fordert GR dann Löschflugzege aus Italien an ...

    2) Geldspritzen und Arbeitsmoral:
    wenn ich einem Studenten jeden Sommer eine schöne Stange 'Fereingeld' schenke, wird er "Danke" sagen und damit vielleicht auf Urlaub fahren ...
    Gebe ich ihm nichts, dann wird er vielleicht einen Monat einen Ferialjob annehmen und mit dem selbstverdienten Geld einen sparsamen Urlaub machen ...
    Und so sehe ich das mit den Griechen auch: wozu sollen wir uns anstrengen, wenn das Geld eh aus Franfurt und aus Washington kommt ...

    • Undine
      25. Juni 2015 14:49

      @Politicus1

      ***********!
      Sehr guter Vergleich!

      Ein Mitschüler meines Mannes bekam zur Matura im Jahr 1949 ein Auto---von den anderen Mitschülern besaßen damals gerade einmal eine Hand voll ein Fahrrad, die meisten waren so gut wie mittellos (z.T. Heimatvertriebene).
      Dieser mit dem Auto Beschenkte war der einzige in der Klasse, der kein Universitätsstudium abgeschlossen hatte.....

  17. Sensenmann
    25. Juni 2015 11:50

    Das Märchen der Sozis von der Bankenrettung. Die Banken haben das Geld ja zuvor den Griechen gegeben. Aber nach Sozi-Ansicht ist es für einen Gläubiger unbillig, die Begleichung einer Schuld zu verlangen.

    Die Griechen haben seit 5 Jahren (wie zuvor auch) nur genommen, nichts geliefert, ihren korrupten Dreckstaat (dessen Ähnlichkeit mit unserem auch hinsichtlich Höhe der Schulden rein zufällig ist) weiter wursteln lassen und nichteinmal die am bisherigen Schlamassel schuldigen Netzwerke an Sozialisten und diversen Bolschewiken - die ja so gern auf Kosten Anderer leben - bestraft.

    Jetzt wundern sich dies Gaunerpack, wenn ihnen niemand was glaubt, denn Versprechen gab es sonder Zahl, allein keinerlei Umsetzung. Wer erinnert sich nicht an dei vor 5 Jahren abgegbenen Garantien über Privatisierungserlöse und Steuereinnahmen!
    Nach wie vor zahlen die Millionäre dort keinerlei Steuern. diese Verfassungsbestimmung, daß Reeder taxfrei sind, wurde nicht angetastet.

    Den Griechen kann man nicht verübeln, daß sie ihr Geld abziehen und keine Steuern zahlen. Das ist ein Notwehrakt gegen einen vollständig verrotteten und korrupten Unrechtsstaat und - angesichts der österreichischen Zustände - auch aus unserer Sicht mittlerweile irgendwie nachvollziehbar.

    Daß das Geld verloren ist, wußte jeder, der auch nur die Grundrechnungsarten beherrscht schon vor 5 Jahren, als unsere Polittrotteln noch vom "guten Geschäft" faselten.

    Sollte der Default eintreten, wird es wohl nötig werden, die Verantwortlichen in Österreich, die trotz einer "no bailout"-Vereinbarung im völkerrechtlich bindenden und im verfassungsrang stehenden Vertrag von Lissabon Geld an die Pleitiers gegeben haben, zu bestrafen. Nun steht auf Verfassungsbruch keine Strafe, aber diese kann man ja rückwirkend einführen.
    20 Jahre Haft, angemessene körperliche Arbeit von 8 Stunden täglich und am Jahrestag der Tat ein hartes Lager, vollständige Enteignung und Verlust aller bürgerlichen Rechte sind da zwar mild, aber nach meiner Meinung angemessen.

    Die herrschende Junta der roten und schwarzen Sozialisten macht ja auch rückwirkende Gesetze am laufenden Band.

    "Sie werden nach demselben Ausnahmsrecht behandelt werden, das sie selbst den anderen aufgezwungen haben und jetzt auch für sich selbst für gut befinden sollen. " - diese Erklärung der provisorischen österr. Regierung 1945 ist durchaus staatstragend...

  18. Sandwalk
    25. Juni 2015 11:13

    Es wundert mich, dass man erst jetzt dahinter kommt, wie arrogant und korrupt die Griechen sind. Man muss gar kein Ökonom sein, um die griechische Krankheit zu erkennen.

    Ein paar Beispiele gefällig?
    ~ In keinem Land der Welt sind die Überlandstraßen so verdreckt und mit Massen an Müll gesäumt wie in Griechenland;
    ~ Während in südlichen Ländern, vor allem in Spanien, Sonnen- bzw. Warmwasserkollektoren üblich und häufig zu sehen sind, findet man solche Geräte in Griechenland - wenn überhaupt - äußerst selten;
    ~ Die Flughäfen in Griechenland sind grindig. Ich bin ein Vielflieger und hatte bisher zweimal das Problem, mein Gepäck nicht zu bekommen. Beide Male in Griechenland. Die Arbeiter hatten die Koffer entweder auf dem Flugfeld liegen gelassen, oder auf das falsche Förderband gelegt;
    ~ Ich hatte dreimal im Griechenlandurlaub ein Selbstversorgerappartement, einmal ein Hotel. Im Hotel bekam ich eine handgeschriebene Quittung, bei den Selbstversorgerappartements keine. Das sei nicht üblich, hieß es;
    ~ Wer die Gastronomie südlicher Länder (Spanien, Südfrankreich, Italien, Griechenland) kennt und vergleicht, weiß, dass es überall "solche" und "solche" gibt. Gewisse "solche" sind in Griechenland aber ungleich mehr als anderswo.

    Es gäbe noch mehr Beispiele anzuführen. Ich fahre seit Jahren nicht mehr nach Griechenland und werde das auch nie mehr tun. Man kann und darf den Griechen tatsächlich nicht trauen. Die werden sich auch nicht mehr ändern.
    Ein "Grexit" würde Europas Geldmarkt durcheinanderwirbeln, keine Frage, aber die langfristigen Vorteile liegen auf der Hand. Sanierungswillige Länder würden sehen, dass es der EU ernst ist, Griechenland als Klotz am Bein wäre endlich draußen und käme nie wieder in die EU, denn - wie gesagt - diese Kerle ändern sich nicht.

  19. Josef Maierhofer
    25. Juni 2015 11:11

    Es kommt drauf an, welche Banken man retten will.

    Ich würde als verantwortliches EU-Gremium die europäischen Banken retten und nicht die amerikanischen.

    Was die Griechen tricksen, was die Medien berichten, na, wenn die Europäische Elite das wider besseres Wissen glaubt, dann kann ich nur noch sagen, mit dem besetzten Deutschland haben sich die amerikanischen Banken und die amerikanische 'Elite' ganz Europa gekauft, solange die Mitgliedsländer nicht den Euro aufkündigen.

    Ich hoffe sehr auf einen Grexit, um den Nachweis zu erbringen, dass man trotz Mitglied einer bürokratisch überladenen EU, Handelsvertrag wäre das Einzige, was alle Europäer brauchen könnten, nicht Sklave des amerikanischen Bankwesens sein muss.

  20. Undine
    25. Juni 2015 09:33

    Nein, den Griechen war nie zu trauen, das weiß man schon seit der Antike---der listenreiche Odysseus!

    Hinter dem Trojanischen Pferd der Neuzeit, das in die EU durch Betrug hineingelangt ist und das geeignet ist, die EU wie einst TROJA, zu zerstören, steht die Hochfinanz, bzw. die USA-Großbank GOLDMAN - SACHS.

    Warum kommen die Goldmänner, die sich bestimmt nicht nur eine goldene Nase, sondern einen massiven goldenen Ganzkörper mit dem kolossalen BETRUG verdient haben, UNGESCHOREN davon? Wird ein Großbetrug, der etliche EU-Staaten finanziell verbluten läßt, keine Folgen für die Großbetrüger haben? Ach ja, ich vergaß:

    BLANKFEIN, der Chef der GOLDMÄNNER "verrichtete ja bloß GOTTES ARBEIT: "Ich bin bloß ein Banker, der Gottes Arbeit verrichtet."
    Amen.

    • Sensenmann
      25. Juni 2015 11:53

      Danke, daß Sie Ross und Reiter nennen!

      Bei den Amis heißen die übrigens nur "Golman sucks"....

    • Undine
      25. Juni 2015 16:40

      Oh, nicht sehr schmeichelhaft für die Goldmänner!

    • Zöbinger (kein Partner)
      27. Juni 2015 08:25

      Die EU sollte auch ein Strafverfahren gegen Goldman Sachs eröffnen wegen Beihilfe zum Betrug in Sachen Anfangsbilanz von Griechenland; genauso wie die US-Justiz gegen europäische betrügerische Banken vorgeht, und dann erhebliche Strafzahlungen lukriert! Auch sportliche Schwindler, also nachweislich gedopte, gehen ihrer erschwindelten Titel verlustig und müssen nebst Strafzahlungen auch Sponsorengelder zurückgeben (Top-Beispiel: Lance Armstrong).
      Im Übrigen hat die heutige Bevölkerung Griechenlands mit der antiken nichts mehr gemein. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie durch Einwanderung völlig ausgetauscht! Die seinerzeitigen hervorragenden Eigenschaften der Griechen gibt es nicht mehr.
      Da dieses Wissen ja alle europäischen Staatsführer haben dürften, ist es mir nach wie vor rätselhaft, dass sie Griechenland nicht schon längst den Geldhahn zugedreht haben. Vielleicht betreiben alle ein hinterhältiges Spiel?
      Deshalb am besten Austritt aus der EU mittels dem jetzt aufliegenden Austritts-Volksbegehren; bis 1. Juli auf den Bezirks- oder Gemeindeämtern!

  21. Gandalf
    25. Juni 2015 08:06

    Die Griechen spielen falsch, das ist keine Frage. Fragen muss man sich aber immer intensiver, warum die EU - Gremien und die anderen Kreditgeber bei dem üblen Spiel immer wieder mittun: Entweder wirklich aus Dummheit (was, bei aller Skepsis diesen Damen und Herren gegenüber, doch eher unwahrscheinlich sein dürfte) oder aber im Sinne eines abgesprochenen Mitspielens. Und da kommt die ganze Angelegenheit schön langsam in die Gegend des Freistilringens am Heumarkt seligen Angedenkens. Dort massakrierten einander die Ringer scheinbar auf das brutalste, um dann nach dem jeweiligen "Kampf" gemeinsam auf ein Bier zu gehen. Am Heumarkt war es ganz offen ein relativ preiswertes Unterhaltungsprogramm. Für (nicht-griechische) Europäer sind die derzeitigen Schaukämpfe immer weniger unterhaltsam und jetzt schon nur mehr ärgerlich - und absolut nicht preiswert, sondern von Woche zu Woche teurer.





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