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Jetzt kommt die rote Antifa auch in die Schulen

Lesezeit: 4:00

Und schon wieder ermöglicht die ÖVP einen Triumph der (ganz) Linken. Aus völliger Ahnungslosigkeit.

Denn der Beschluss der Koalitionsklausur, künftig ab der sechsten Schulstufe „politische Bildung“ als Pflichtfach zu ermöglichen, bedeutet nichts anderes als den Startschuss zu einer massiven Ideologisierung der Schulen. Zwar stellt sich jeder unter dieser Bezeichnung etwas ganz anderes vor. Viele denken dabei an durchaus sinnvolle und wichtige Inhalte. Aber in Wahrheit wird die „politische Bildung“ der rote Teppich für die (in großer Zahl arbeitslosen und daher besonders job-gierigen) Politikwissenschaftler in die Schulen hinein sein. 

Die Politikwissenschaft ist in Österreich in den letzten Jahrzehnten zu einer Kaderschmiede für Neomarxisten und Radikalfeministinnen geworden. Die Tatsache, dass die Uni Wien nach dem Ende der DDR sogar dort aus gutem Grund arbeitslos gewordene Marxismus-Professoren aufgenommen hat, ist nur ein kleines Indiz einer sowohl personell wie inhaltlich katastrophalen Entwicklung. Seit Heinrich Schneiders Zeiten – und das ist ein paar Jahrzehnte her – gibt’s dort nur noch rote, grüne, rotrote und genderistische Professoren. Die prägen ihre Studenten entsprechend, wie man etwa auch an den ÖH-Wahlergebnissen ablesen kann. Sonstiger Pluralismus ist dort undenkbar.

Die ÖVP-Unterhändler dürften bei ihrer Zustimmung zum Einmarsch der „politischen Bildung“ in die Schulen wohl sehr naive Vorstellungen darüber gehabt haben, was da künftig gelehrt werde. Sie haben sich etwa vorgestellt:

  • dass Schüler staatsbürgerliche, verfassungsrechtliche, und auch zivil- wie strafrechtliche Eckpunkte vermittelt bekommen;
  • dass diese lernen, sich als Wirtschaftssubjekte in einer kompliziert gewordenen Industrie- und Dienstleistungsgesellschaft zu bewegen;
  • dass sie mit den wichtigsten der sie im künftigen Leben umgebenden Gesetze, Zusammenhänge und Verordnungen umgehen lernen;
  • dass ihnen klar wird, nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten im Leben zu haben;
  • dass die staatlichen Gesetze absoluten Vorrang vor den religiösen haben;
  • dass zum Zusammenleben in Österreich die Akzeptanz des rechtsstaatlichen, liberalen, sozialen, marktwirtschaftlichen Grundverständnisses dieses Staates gehört, also insbesondere auch der Verzicht auf jede Gewalt, auf jeden über private Glaubensüberzeugungen hinausgehenden Fundamentalismus.

Das alles wäre gut und sinnvoll. Manche der hier angedeuteten Inhalte werden vielleicht irgendwo auch in den zu erstellenden Lehrplänen erwähnt werden. Papier ist ja geduldig.

In Wahrheit aber werden die Schüler in den allermeisten Klassen mit „politischer Bildung“ ganz anderes zu hören bekommen. Wie etwa:

  • dass Marktwirtschaft etwas ganz Übles sei;
  • dass es kein biologisches, sondern nur ein „soziales Geschlecht“ gebe (also ein frei wählbares);
  • dass der Staat die primäre Aufgabe habe, die Menschen immer noch mehr gleich zu machen;
  • dass Griechenland und Venezuela eigentlich vorbildlich seien, und es ihnen nur aus Schuld der Deutschen und Amerikaner nicht ganz so gut ginge;
  • dass es verwerflich sei, wenn jemand angehalten werde, seine Schulden zurückzuzahlen;
  • dass an Terror und Selbstmordattentaten primär irgendwelche gesellschaftlichen Verhältnisse, der Westen und das Juden- sowie Christentum schuld seien;
  • dass eigentlich nur Homosexualität und Transgender edel seien;
  • dass Gewalttaten erlaubt seien, wenn sie sich „antifaschistisch“ nennen;
  • dass Christen, Freiheitliche, Unternehmer, Konservative überall zu bekämpfen seien, wo sie auftreten, also auch mit Straßengewalt;
  • dass die Frauen (nicht in der islamischen Welt, sondern wohlgemerkt in Europa und Amerika) von einem finsteren Patriarchat unterdrückt würden;
  • dass böse Männer anderen bösen Männern für die gleiche Arbeit um ein Viertel mehr zahlten, weil das in irgendwelchen Männerbünden so geregelt würde. Aus rein sexistischer Geldverschwendungslust.

Diese Inhalte werden in den allermeisten Klassen den politischen Unterricht dominieren. Die ÖVP ist aber viel zu einfältig, um das zu begreifen. Sie hat keine Ahnung, was für marxistisch-genderistischer Schwachsinn seit Jahrzehnten an den österreichischen Universitäten als angebliche Politik-„Wissenschaft“ gelehrt wird. Sie durchschaut nicht, dass es in der realpolitischen Welt keine Rückkehr zur Vernunft gibt, wenn sie einmal nachgegeben und die Politologen in die Schulen gelassen hat.

PS.: Ich habe zehn Jahre Lehrveranstaltungen auf der Wiener Politikwissenschaft gehalten und weiß daher recht genau, was sich dort abspielt. Die seither neu gekommenen Lehrkräfte sind mir zwar nicht alle persönlich bekannt, aber es gibt keinen einzigen Hinweis, dass sich durch sie irgendetwas verbessert hätte. Im Gegenteil. Ich habe damals übrigens auch gelernt, dass sich Linke keine negativen Noten geben. Denn das wäre repressiv und autoritär . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNorbert Mühlhauser
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2015 01:06

    Danke, Herr Unterberger!

    Wirklich großartig, das kann man unterschreiben.

    Ergänzend wäre noch als tatsächlicher -statt dem intendierten - Lehrinhalt hinzuzufügen, dass einige gleicher als die übrigen sein müssen, da sie ja gralsartig die ewige Wahrheit hochhalten und andere zu dieser erziehen müssen, damit nur ja keine falschen Wahlergebnisse passieren!

  2. Ausgezeichneter KommentatorCharlesmagne
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2015 10:05

    Deckt sich leider zu 100% mit den Beobachtungen, die ich machte, als mein Sohn, aus einem mir bisher völlig unerklärllichen Grund, Politikwissenschaften studierte und auch abschloss.
    Als ehemaliger Lehrer an einer kaufmännischen Schule musste ich aber auch beobachten, dass links-linke Ideologie in Schulen ohnedies unter der Lehrerschaft weitverbreitet ist und das, zu meinem großen Entsetzen, vor allem unter Religionslehrern beider christlichen Kirchen.
    Die Naivität akademisch gebildeter/verbildeter Lehrer ist erschreckend, und es ließ mich nahezu verzweifeln, wie verbissen diese Menschen dagegen ankämpften überhaupt Wissen an sich heranzulassen, das ihr Weltbild in Frage stellen könnte.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2015 07:27

    Ich glaube, ich habe schon einmal hierher geschrieben, dass eine Änderung in Richtung Freiheit nur noch über die Vernichtung der ÖVP möglich ist.
    Wir sehen in diesen Tagen, dass die ÖVP sowohl die Freiheit über den Verhetzungsparagraphen als auch die Wirtschaft über die systematische Kriminalisierung allein schon über die Masse an Vorschriften bekämpft.
    Sie bekämpft die Familien sie enteignet die Bürger und greift nach den Seelen unserer Kinder.
    Das ist nur das, was wir sehen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2015 12:03

    Na, die paar Unterläufel der ÖVP werden die Mainstreamsozialisten schon 'packen' und sie haben es geschafft.

    Kein gutes Zeugnis für die ÖVP Politiker und für ihre 'Verhandlungskunst'.

    Warum gehen Sie nicht zu Herrn Dr. Unterberger in die Schule ? Es täte Ihnen gut, werte Damen und Herren von der ÖVP Gilde.

    Oder hat Euch der SPÖ Bonze gesagt, dass Ihr Euren lukrativen Job verliert, wenn Ihr nicht JA sagt ?

    Ein Jammer mit Euch, Ihr vertreibt Eure letzten Wähler.

    Fragt einmal bei der FPÖ nach, was die dazu meinen !

  5. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2015 06:35

    Zu der planmäßigen linken Indoktrinierung der Formbarsten unserer Gesellschaft passt auch, dass das Unterrichtsministerium mit dem ORF vor Kurzem einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat.
    Demnach stellt der ORF den Schulen Unterrichtsmaterialien in Form von aufbereiteten Fernsehsendungen zu Verfügung.
    Man kann sich ja gut vorstellen, welche Ideologie in diesem Lehrmaterial vermittelt werden wird.
    Die linke Kopfwäsche lässt keinen Winkel der Gesellschaft aus.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbécsi megfigyelö
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2015 10:30

    Danke für den Hinweis auch auf dieses Problemfeld! Die abgrundtiefe Dummheit der wertkonservativen VP ist eh notorisch.

    Und nebenbei: "besonders job-gierige Politikwissenschaftler" gibts keine, bestenfalls versorgungsgierige.
    .

  7. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2015 11:03

    Linksgedrallte Lehrer - hauptsächlich in den Fächern Deutsch und Geschichte - gibt es schon länger an den Schulen. Gewissermaßen 68er Spätlese. Das ist auch der Grund, warum die Leistungen der Schüler in den Fächern Deutsch und Geschichte nachgegeben haben. Mir ist ein Geschichtslehrer (Gym) bekannt, der nur die französische Revolution, die Freiheitsbewegungen in Südamerika und den Nationalsozialismus incl. Holocaust bespricht. Ob es sich hier um einen Regelfall oder eine Ausnahme handelt, weiß ich nicht.

    Die Politologen, Absolventen des nutzlosesten Studiums, das es überhaupt gibt, werden nicht in großer Zahl in die Schulen schwappen, denn das neue Fach wird mit vielleicht einer Wochenstunde oder sogar nur als Freifach oder Wahlpflichtfach angeboten werden. Mehr wird nicht drin sein. Außerdem werden sich diese Leute blutige Nasen holen, wenn sie in Gymnasiumsklassen von frei wählbaren Geschlechtern faseln. Unsere Gymnasiasten sind nicht so dumm, wie manche glauben.

    Am Artikel von Herrn D. A.U. ist insofern etwas dran, als

    (1) die ÖVP tatsächlich im Schul- und Bildungsbereich auffallend naiv und ignorant ist. Ich habe bei verschiedenen Veranstaltungen, die ich in ganz Österreich ab und zu besuche, mehrmals erlebt, dass besorgte Lehrer von ÖVP-Politikern und/oder ÖVP-nahen Managern (incl. Körpersprache) milde belächelt wurden. Pragmatisierte Raunzer halt. Dabei sind die Lehrer im Gegensatz zu den bücherschreibenden Schwaflern und Ideologen die wahren Bildungsexperten.

    (2) linksgedrallte Lehrer mit ideologischer Schlagseite immer schon versuchen, die Schüler zu indoktrinieren. Einer meiner Söhne wurde von einer obskuren Deutschlehrerin entsprechend "bearbeitet", kam aber damit zu ihrem Ärger nie durch, weil meine Frau und ich systematisch gegengearbeitet haben. Das haben andere Eltern übrigens auch gemacht, was die betreffende Lehrerin zu Untergriffen veranlasste, die nach Elternbeschwerden beim Landesschulrat aktenkundig sind. (Ich sehe das nicht als Regel- sondern als Ausnahmefall. Aber immerhin.)

    Es ist zu bedenken, dass viele Schüler nicht indoktrinierbar sind und den Lehrern schärfere Grenzen setzen, als unsere politischen Naivlinge außerhalb der Schulen auch nur ahnen. Es ist daher anzunehmen, dass die Linke aus eben diesem Grund den Druck auf die Schulen erhöhen und die unglaublich naive ÖVP alles abnicken wird. Es liegt somit an den Schülern und deren Eltern allein, diesem Druck stand zu halten.

    Von keiner Partei ist hier etwas Substantielles zu erwarten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2015 08:49

    Immer wieder tauchen hier postings auf, in denen anderern Postern vorgeworfen wird, nix zu tun und nur zu jammer und das in einem Blog, bei dem eh schon alle Poster schwerstkonservativ sind.

    Aber hier kommt endlich eine Möglichkeit, etwas zu tun, ohne gleich das AK47 auspacken zu müssen:

    1. Eine kleine Einführung in diverse GEsprächsmethoden lesen.
    2. Nicht nur meinen, sondern auch einmal einen konservativen Autor lesen und das mit dem Geschreibsel eines roten Autors vergleichen. Mieses bietet sich an, lesbare rote sind selten, die werden früher vergessen.
    3. Und dann mit dem Rotvolk reden und diskutieren, wo immer es sich zeigt! (Auch wenn die eigene Gattin schon indigniert schaut.)


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  1. 3.Tenorhorn (kein Partner)
    28. März 2015 16:41

    Der Gegenstand "Politische Bildung" macht schon Sinn, wenn man nicht damit nicht "Parteipolitische" Bildung versteht.

    Die Grundlagen unseres Staates müssen vermittelt werden, und nicht den zusätzlichen "Schmarren"!

    Warum müssen diesen Minigegenstand gerade Politikwissenschaftler unterrichten. Die sind doch weit überqualifiziert (und werden von den Schülern vermutlich gar nicht verstanden). Den Gegenstand sollen Kollegen/Kolleginnen der Schule übernehmen, welche sich eignen und halt eine Zusatzprüfung ablegen. Bei der NMS ist in der Ausbildung "Politische Bildung" bereits im Curriculum vorgesehen.

  2. DailyMirror (kein Partner)
    27. März 2015 17:24

    Geh bitte... was soll man zu einem solchen Schwachsinn sagen.

  3. krokus (kein Partner)
    27. März 2015 12:16

    Geehrt.. cmh
    Volle Zustimmung, vor allem zum reden, reden und noch einmal reden mit dem "Rotvolk" (das eigentlich bis tief in die ÖVP hineinreicht)

    Wie stark der Einfluss der Medien auf die politische Einstellung der Bevölkerung ist, zeigt Tim Groseclose, UCLA in "Left Turn: How Liberal Media Bias Distorts the American Mind" (Man beachte, dass "liberal" in den USA etwas anderes bedeutet als im Deutschen) Ein Buch, dass ich allen die Englisch lesen können, empfehlen kann.

    Wenn Groseclose zu dem Schluss kommt, dass keine/neutrale Medien vorausgesetzt, der durchschnittliche Amerikaner so denken würde wie derzeit ein Texaner, dann zeigt das, wie groß/schwer die Aufgabe ist der wir uns stellen.

  4. Clemens Taferner (kein Partner)
    27. März 2015 10:32

    Alles gut und schön, Herr Dr. Unterberger. Ich stimme Ihnen zu. Doch was schlagen Sie vor, ist dagegen zu tun?

  5. cmh (kein Partner)
    27. März 2015 08:49

    Immer wieder tauchen hier postings auf, in denen anderern Postern vorgeworfen wird, nix zu tun und nur zu jammer und das in einem Blog, bei dem eh schon alle Poster schwerstkonservativ sind.

    Aber hier kommt endlich eine Möglichkeit, etwas zu tun, ohne gleich das AK47 auspacken zu müssen:

    1. Eine kleine Einführung in diverse GEsprächsmethoden lesen.
    2. Nicht nur meinen, sondern auch einmal einen konservativen Autor lesen und das mit dem Geschreibsel eines roten Autors vergleichen. Mieses bietet sich an, lesbare rote sind selten, die werden früher vergessen.
    3. Und dann mit dem Rotvolk reden und diskutieren, wo immer es sich zeigt! (Auch wenn die eigene Gattin schon indigniert schaut.)

    • cmh (kein Partner)
      27. März 2015 08:57

      Das mit dem Lesen ist auch so eine Sache.

      Es genügt die aktuellen Werke zu kennen, das Gegenüber verblüffen und wehrlos machen geht aber viel besser mit etwas unbekannteren Autoren. Das sind zumeist ältere.

      Und wiederholt sei, dass das wichtigste das Diskutieren mit dem "Klassenfeind" ist. Denn der ist - nach seiner eigenen Argumentation der "Feind" - und auf den soll man eingehen können.

      Zur Übund stelle man sich eine Diskussion vor, bei der man die Umbennung des Bruno-K-Platzes beim BKA in Engelbert Dollfuss Platz fordert. Vor allem das schlichte FORDERN ist unbedingt erforderlich!

      (So wie Unterberger resignierend meint, er kenne die Typen, ist das schon Selbstaufgabe.)

  6. peter789 (kein Partner)
    27. März 2015 07:20

    Wie schaut "Politische Bildung" an Österreichs Schulen in der Praxis aus?
    - Exkursionen zur AK, natürlich KEINE Exkursinonen zu NGOS mit Wirtschaftskompetenz
    - Toleranz bis zum Abwinken
    - Zu Tode differenzieren von Problemen mit dem Islam, während Breivik natürlich eine christlicher Attentäter ist!
    - Grausliche Filme über gequälte Tiere aus Massentierhaltung (nur Veggie ist super)
    -
    -

  7. Camilla
    25. März 2015 12:13

    Danke für diesen Artikel.
    Das Fach "politische Bildung" kann sicher künftig dazu dienen,
    dem "Haus der Geschichte" Besucher zuzuführen.
    In diesem Haus das uns von unserm Kulturminister geschenkt
    werden wird, sollen wir über die jetzt herrschende Lesart
    unserer neueren Geschichte informiert werden.
    Im Fach "politische Bildung" kann man da gut im Laufe
    des Jahres alle Schulklassen dorthin führen.
    Aus eigenem Antrieb werden ja kaum Besucher kommen.
    Unser Kulturminister ist jetzt dabei, das neu geplante
    "Haus der Geschichte" in der Hofburg unterzubringen.
    Unter anderem soll dafür auch die Sammlung alter Musikinstrumente
    weichen. Diese Sammlung gehört zum Wertvollsten,
    das Wien zu bieten hat.
    Natürlich ist hier der Kreis der Interessierten nicht groß
    und eher exquisit (eine Eigenschaft,
    die ja jetzt nicht gerade erwünscht ist).

  8. Josef Maierhofer
    25. März 2015 12:03

    Na, die paar Unterläufel der ÖVP werden die Mainstreamsozialisten schon 'packen' und sie haben es geschafft.

    Kein gutes Zeugnis für die ÖVP Politiker und für ihre 'Verhandlungskunst'.

    Warum gehen Sie nicht zu Herrn Dr. Unterberger in die Schule ? Es täte Ihnen gut, werte Damen und Herren von der ÖVP Gilde.

    Oder hat Euch der SPÖ Bonze gesagt, dass Ihr Euren lukrativen Job verliert, wenn Ihr nicht JA sagt ?

    Ein Jammer mit Euch, Ihr vertreibt Eure letzten Wähler.

    Fragt einmal bei der FPÖ nach, was die dazu meinen !

  9. Sandwalk
    25. März 2015 11:03

    Linksgedrallte Lehrer - hauptsächlich in den Fächern Deutsch und Geschichte - gibt es schon länger an den Schulen. Gewissermaßen 68er Spätlese. Das ist auch der Grund, warum die Leistungen der Schüler in den Fächern Deutsch und Geschichte nachgegeben haben. Mir ist ein Geschichtslehrer (Gym) bekannt, der nur die französische Revolution, die Freiheitsbewegungen in Südamerika und den Nationalsozialismus incl. Holocaust bespricht. Ob es sich hier um einen Regelfall oder eine Ausnahme handelt, weiß ich nicht.

    Die Politologen, Absolventen des nutzlosesten Studiums, das es überhaupt gibt, werden nicht in großer Zahl in die Schulen schwappen, denn das neue Fach wird mit vielleicht einer Wochenstunde oder sogar nur als Freifach oder Wahlpflichtfach angeboten werden. Mehr wird nicht drin sein. Außerdem werden sich diese Leute blutige Nasen holen, wenn sie in Gymnasiumsklassen von frei wählbaren Geschlechtern faseln. Unsere Gymnasiasten sind nicht so dumm, wie manche glauben.

    Am Artikel von Herrn D. A.U. ist insofern etwas dran, als

    (1) die ÖVP tatsächlich im Schul- und Bildungsbereich auffallend naiv und ignorant ist. Ich habe bei verschiedenen Veranstaltungen, die ich in ganz Österreich ab und zu besuche, mehrmals erlebt, dass besorgte Lehrer von ÖVP-Politikern und/oder ÖVP-nahen Managern (incl. Körpersprache) milde belächelt wurden. Pragmatisierte Raunzer halt. Dabei sind die Lehrer im Gegensatz zu den bücherschreibenden Schwaflern und Ideologen die wahren Bildungsexperten.

    (2) linksgedrallte Lehrer mit ideologischer Schlagseite immer schon versuchen, die Schüler zu indoktrinieren. Einer meiner Söhne wurde von einer obskuren Deutschlehrerin entsprechend "bearbeitet", kam aber damit zu ihrem Ärger nie durch, weil meine Frau und ich systematisch gegengearbeitet haben. Das haben andere Eltern übrigens auch gemacht, was die betreffende Lehrerin zu Untergriffen veranlasste, die nach Elternbeschwerden beim Landesschulrat aktenkundig sind. (Ich sehe das nicht als Regel- sondern als Ausnahmefall. Aber immerhin.)

    Es ist zu bedenken, dass viele Schüler nicht indoktrinierbar sind und den Lehrern schärfere Grenzen setzen, als unsere politischen Naivlinge außerhalb der Schulen auch nur ahnen. Es ist daher anzunehmen, dass die Linke aus eben diesem Grund den Druck auf die Schulen erhöhen und die unglaublich naive ÖVP alles abnicken wird. Es liegt somit an den Schülern und deren Eltern allein, diesem Druck stand zu halten.

    Von keiner Partei ist hier etwas Substantielles zu erwarten.

    • ProConsul
      25. März 2015 18:40

      Bei den Kindern aus wirklich gutem Hause wird die Indoktrination wohl scheitern, aber es gibt sicher genug einfach gestrickte Jugendliche die von den Sozialisten verhetzt werden können. Das sieht man ja deutlich anhand der Hochschülerschaft.

    • Riese35
      26. März 2015 00:14

      >> "Von keiner Partei ist hier etwas Substantielles zu erwarten."

      Bitte vergessen Sie die AKP nicht. Die hat auf einen Großteil der Jugend an Wiener Schulen einen nicht zu unterschätzenden Einfluß.

    • krokus (kein Partner)
      27. März 2015 11:39

      Die erste links-gedrallte Deutschprofessorin durfte ich Ende der 70-iger erdulden. Bei mir war sie nicht erfolgreich, bei vielen anderen in meiner Klasse hat sie zumindest in die schon vorhandene Glut geblasen. Auch Noten sind ein "Argument", wenn es um sein oder nicht sein geht.

      10 Jahre später war diese Frau zwar nicht "geheilt" aber aufgrund der "Segnungen" die unser "Sonnenkönig" den Schulen angedeihen lies, völlig desillusioniert. Ihre Devise Anfang 90: Warum Schüler-Leistung dokumentieren, warum einen Formaleinspruch riskieren? Vier ist die neue Fünf!

  10. bécsi megfigyelö
    25. März 2015 10:30

    Danke für den Hinweis auch auf dieses Problemfeld! Die abgrundtiefe Dummheit der wertkonservativen VP ist eh notorisch.

    Und nebenbei: "besonders job-gierige Politikwissenschaftler" gibts keine, bestenfalls versorgungsgierige.
    .

  11. Charlesmagne
    25. März 2015 10:05

    Deckt sich leider zu 100% mit den Beobachtungen, die ich machte, als mein Sohn, aus einem mir bisher völlig unerklärllichen Grund, Politikwissenschaften studierte und auch abschloss.
    Als ehemaliger Lehrer an einer kaufmännischen Schule musste ich aber auch beobachten, dass links-linke Ideologie in Schulen ohnedies unter der Lehrerschaft weitverbreitet ist und das, zu meinem großen Entsetzen, vor allem unter Religionslehrern beider christlichen Kirchen.
    Die Naivität akademisch gebildeter/verbildeter Lehrer ist erschreckend, und es ließ mich nahezu verzweifeln, wie verbissen diese Menschen dagegen ankämpften überhaupt Wissen an sich heranzulassen, das ihr Weltbild in Frage stellen könnte.

    • logiker2
      25. März 2015 12:24

      Sozenherz was willst du mehr: Bildung, Medien, Justiz linksverseucht, dazu jede Menge linke NGO`s, ÖGB, AK als Hetzorganisationen, eine in Selbstzerstörung befindliche ÖVP dazu die Neumarxisten als Afterpartner lieber heute als morgen um ihr Gesellschaftszerstörungswerk durch Volksaustausch und Pornoschule fortsetzen zu können. Zur gewaltsamen Umsetzung eine Sturmtruppe ähnlich der SS.

    • Undine
      25. März 2015 14:50

      @Charlesmagne

      So sieht es aus an Österreichs Schulen---eine Tragödie!*************!

  12. Erich Bauer
    25. März 2015 09:50

    Die Antifa ist die 5. Kolonne (man könnte sie auch als NeoSS mit robusten Schutzauftrag bezeichnen) der etablierten politischen/Regierungs-Macht. Dazu gehört natürlich auch die auf Linie gebrachte ÖVP und die ÖVP hat ihrerseits, so wie's aussieht, auch ihren Jungspund Kurz bereits die nötigen Konturen verpasst...

    Einige Punkte aus der A.U.-Aufzählung möchte ich herauspicken. Sie zeigen mir, dass die NeoSS - bewusst oder unbewusst - sogar eine übergeordnete Agenda verfolgt...

    @ dass an Terror und Selbstmordattentaten primär irgendwelche gesellschaftlichen Verhältnisse, der Westen und das Juden- sowie Christentum schuld seien;

    (Diese "Waffenbrüder" braucht man für spätere Zwecke. Dann wenn's richtig zur Sache geht. Zusammen mit diesen Brüdern in Mordlust geht's dann auch den derzeit "noch" Etablierten an den Kragen. Auch die damalige "Original"-SS hatte Helfer, z.B. in der Ukraine, rekrutiert. Deren "Eifer" brachte auch die hartgesottensten Totenkopf-SSler zum Schlucken...)

    @ dass eigentlich nur Homosexualität und Transgender edel seien;

    (entspricht den "Georgia Guidestone"-Geboten. Ausdünnung der Nachkommenschaft von depperten Typen, die nicht den "Elite"-Pass ausgestellt bekommen...)

    @ dass Gewalttaten erlaubt seien, wenn sie sich „antifaschistisch“ nennen;

    (Gewaltmonopol der NeoSS. Den Schutzmantel der Juristerei und politAdvokaten breiten die willigen Helfer der "noch" Etablierten drüber aus...)

    @ dass böse Männer anderen bösen Männern für die gleiche Arbeit um ein Viertel mehr zahlten, weil das in irgendwelchen Männerbünden so geregelt würde. Aus rein sexistischer Geldverschwendungslust

    (Auch für Teilzeit soll „Vollgehalt“ gelöhnt werden. Aber letztendlich soll für Vollzeitarbeit, im Sinne allgemeiner Gerechtigkeit und zum Wohle der Konzerne und Neo-Sklavenhalter, eben nur „Teilgehalt“ bezahlt werden…)

    Als hoffnungsloser Optimist kann ich mir aber auch ein ganz anderes Szenario vorstellen:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/17/der-dollar-haelt-sich-nur-noch-durch-militaerische-erpressung-auf-den-beinen/

    Naturgemäß wird das einigen (vielen?) Gruppierungen nicht so recht gefallen. Daher erscheinen mir derartige Aktionen, wie im Artikel beschrieben, fast schon wie verzweifeltes Klammern an die "schönen Zeiten zügelloser, ausschweifender Alimentierung durch den Steuerzahler"... So die berechtigte Hoffnung, wie ich meine...

    Hier die Diskriminierten der Zukunft:

    ALMOSENEMPFÄNGER (parteipolit-Klientel)

    ZENTRALBANKEN (sie werden in der derzeitigen Konstellation und privilegierten Vollausstattung nicht mehr gebraucht),

    IINTERNATIONALE AGENTUREN: IWF, BIZ, ESM und Weltbank (USA+EU)

    • Erich Bauer
      25. März 2015 10:54

      Korrektur:

      So die berechtigte Hoffnung, wie ich meine... (gehört ganz zum Schluss, als Schlusssatz.)

  13. Wertkonservativer
    25. März 2015 09:12

    Wer hat Angst vor dem Fach "Politische Bildung" in den letzten drei Klassen vor der Matura?
    Sind wir bereits derart starr vor Angst, linke Agitatoren in der Lehrerschaft könnten unsere jungen Menschen zwischen 15 und 18 noch zu "geeichten" Marxisten umdrehen?

    Ich habe sechs Enkel zwischen 14 und 22, und weiß ziemlich genau, dass die sich von ihren Damen und Herren Professoren kaum mehr allzuviel indoktrinieren ließen bzw. lassen.
    Die bauen sich ihre eigene Meinung auf, sind weltoffen und pfeifen sich was auf gut- oder schlechtgemeinte Ratschläge von außerhalb.
    Und politische "Vereinnahmungen" finden die junge Leute sowieso und von vorneherein ziemlich "gaga"!!!

    In intakten Familien (solche gibt es ja gottseidank auch noch) ist das Beispiel und der Zuspruch der Eltern immer noch die beste Voraussetzung, dass bürgerliche Wertvorstellungen inklusive religiöser Aktivitäten in unserer Jugend auch weiterhin Zukunft haben!

    Also nochmals: wer hat Angst vor ...... ?

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik
      25. März 2015 09:30

      Ab der 6. Schulstufe heißt: Unterstufe. Nicht die letzten 3 Klassen vor der Matura. Es tut mir leid, aber damit ist natürlich Ihre ganze Argumentationskette falsch.

    • Wertkonservativer
      25. März 2015 10:20

      Stimmt, @ Pennpatric:

      da bin ich ja wirklich "auf der Leitung gesessen"!
      Ich war echt der irrigen Meinung, es ginge nur um die letzten drei Klassen der Höheren Schulen!
      Nun, da sage ich jetzt: Kommando zurück! Ich behaupte zwar nicht das Gegenteil, sehe jedoch bei Unterstuflern natürlich schon eine etwas größere Indoktrinierungsgefahr durch linke Lehrer-Heinis!
      Grundsätzlich bleibe ich aber bei meiner Meinung, dass UNSERE jungen Leute heute viel weniger anfällig für ideologische Verführungen sind (Tschetschen- und Türken-Sprösslinge vielleicht ausgenommen!), als in vergangenen Zeiten!

      Danke jedenfalls für Ihre Richtigstellung meiner Fehlmeinung!

    • Sandwalk
      25. März 2015 11:11

      Ihre Anmerkungen, dass unsere jungen Menschen nicht so intensiv indoktrinierbar sind, wie wir fürchten, sind richtig. Man darf nicht vergessen, dass die SPÖ fast nur noch Pensionisten und Restarbeiter hinter sich hat.

      Die harte Linke ist bei den Grünen versammelt, und die machen etwa 15% der Bevölkerung aus, tun aber so als ob sie in allen Gremien, die es gibt, eine absolute Mehrheit hätten. Medien wie die Fellnerzeitungen und der ORF verstärken dieses Zerrbild.

      Die ÖVP könnte ohne weiteres selbstbewusster auftreten, kann dies aber nicht aus Feigheit und in vielen Jahren andressierter Abnickerei verloren gegangener Fähigkeit zum freien bürgerlichen Denken. Der rote Marx und der reaktionäre Metternich geistert immer noch durch unsere Köpfe.

      Freiheit, was ist das in Österreich?

    • Rau
      26. März 2015 09:12

      Die ÖVP sollte sich mehr in der Abgrenzung von der SPÖ üben, als im sinnlosen Gerangel um ein eigenes Profil gegenüber den Blauen mangels eigener Ideen im roten Einheitsbrei aufzugehen.

    • Nestor 1937
      26. März 2015 12:19

      .
      Rau
      .
      Große Zustimmung!
      .

  14. Gerhard Pascher
    25. März 2015 08:40

    Ich sehe in den Ausführungen von Herrn Unterberger sowohl das "worst case scenario", als auch nach "Delphi-Methode" eine positive Möglichkeit für die Zukunft. Es ist ähnlich wie beim sog. Ethikunterricht, es kommt auf den Lehrplan sowie die Vortragenden an.
    Wenn die ÖVP zum neuen Unterrichtsfach "Politische Bildung" zugestimmt hat, dann ist sie nicht "umgefallen", sondern sieht eine Möglichkeit, diese in geordnete Bahnen zu lenken.
    Herr Dr. Unterberger, Sie hatten und haben doch immer eine konservativ-liberale Gesinnung, warum betreiben Sie hier ÖVP-bashing?

    • Pennpatrik
      25. März 2015 09:00

      So wie sie die Berichterstattung im ORF in "geordnete Bahnen" lenkt?
      Oder die Bestechung der Medien in "geordneten Bahnen" läuft?
      Auch die Genderei in den Universitäten läuft in "geordneten Bahnen"?
      Die Enteignung, die derzeit vorbereitet wird?

      Sie unterstellen der ÖVP da etwas, was aufgrund der Erfahrungen, die wir in den letzten Jahren (Tagen) gemacht haben, extrem unwahrscheinlich ist.

    • Gerhard Pascher
      25. März 2015 09:31

      Pennpatrik:
      Glauben Sie wirklich, dass es in unserm Land ohne ÖVP besser wäre? Welche Parteien würden dann die "ehemaligen ÖVP-Wähler" bevorzugen?
      Ich bin Realist und kein Kaffeesudleser: die ÖVP - wie auch die SPÖ - wird es auch in Zukunft geben.
      Unbestritten ist aber, dass die Volkspartei in den vergangenen Jahren Schwierigkeiten hatte, dem politischen Mitbewerber immer Paroli zu bieten, aber aus meiner Sicht wurde die Wende bereits erreicht. So wie überall im Leben, wird es immer wieder kleine Rückschläge geben, aber der Trend zeigt für die ÖVP wieder nach oben.

      Zum ORF:
      obwohl von der "dummen Masse" immer noch als wichtigstes Medium bejubelt, halte ich dessen Politik für einseitig. Aber nach Aussage eines mir vertrauten ORF-Insiders:
      Die Mehrheit ist dumm, will daher dumme Programme. Die Werbung (welche wir unbedingt als wichtige Einnahmequelle brauchen) will aber von den Auftraggebern vorwiegend dort platziert werden, wo die Mehrheit zuhört/zusieht, also "müssen" wir in diesem Teufelskreis auch niedriges Niveau anbieten.
      Gestern wieder so ein ORF-Beispiel zum traurigen Flugzeugabsturz:
      Da gab es lange Sondersendungen (sogar mit dem "Besserwisser" Lauda) mit dem Endergebnis: Jetzt wissen wir, dass wir nichts wissen.

    • Wertkonservativer
      25. März 2015 11:51

      Danke, lieber @ Gerhard Pascher,

      für Ihren "Gleichschritt" mit dem sonst hier komplett isolierten Wertkonservativen
      (ziemlich armer Teufel, der Mann!) !

      Grüße,

      Gerhard Michler

  15. Brockhaus
    25. März 2015 07:49

    Hatten wir das nicht schon alles ?

    Erinnert mit sehr stark an die Zeit zwischen 1933 und 1945 bzw. in der Ostmark zwischen 1938 und 1945.

  16. Pennpatrik
    25. März 2015 07:31

    Sehr geehrter Herr Unterberger!
    Ich möchte Ihnen massiv widersprechen. Der ÖVP nehme ich die Ahnungslosigkeit nicht ab.
    SIE WISSEN, WAS SIE TUN UND SIE TUN ES BEWUSST!

  17. Pennpatrik
    25. März 2015 07:27

    Ich glaube, ich habe schon einmal hierher geschrieben, dass eine Änderung in Richtung Freiheit nur noch über die Vernichtung der ÖVP möglich ist.
    Wir sehen in diesen Tagen, dass die ÖVP sowohl die Freiheit über den Verhetzungsparagraphen als auch die Wirtschaft über die systematische Kriminalisierung allein schon über die Masse an Vorschriften bekämpft.
    Sie bekämpft die Familien sie enteignet die Bürger und greift nach den Seelen unserer Kinder.
    Das ist nur das, was wir sehen!

    • Riese35
      25. März 2015 07:53

      ***************************!

      Leider wahr, auch wenn der aus Pröllyang gesteuerte Tulbinger Parteisender anderes in den Äther sendet.

    • logiker2
      25. März 2015 07:54

      in diesem Fall wären sie ja noch dreckiger als die Roten, weil sie ja noch vorgeben edle Werte zu vertreten, in Wahrheit überholen sie die Roten an Heuchelei und Gesellschaftsverbrechen, nähmlich der Sexualisierung (Pornografisierung) und Indoktrinierung der Kinder. Den linken (Sex) Pädagogen wird es eine Freude sein zu unterrichten.

    • Wertkonservativer
      25. März 2015 08:15

      Nun, @ Pennpatrik,

      die ziemlich gleichlautende Meldung hinsichtlich notwendiger Vernichtung der ÖVP haben Sie ja gerade vorhin auch zum zweiten A.U.-Kommentar (Christ sein ...) unter das Volk gestreut.

      Fällt Ihnen sonst nichts ein? Oder fuhrwerken Sie nach dem Spruch:
      "doppelt gemoppelt hält besser!" ?

    • Wertkonservativer
      25. März 2015 08:23

      @ Riese35:

      Langsam werden Sie wirklich peinlich, @ Riese35:

      Sie können davon ausgehen, dass ich - außer meiner einfachen Parteizugehörigkeit zur ÖVP - keinerlei engere Kooperation mit irgendwelchen Parteistellen habe!
      "Parteisender Tulbing, von Pröllyang gesteuert!" !

      Sie sind sowas von unfair; gerade von Ihnen hätte ich eine derart unseriöse, gehässige Diktion nicht erwartet!
      Schade!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Pennpatrik
      25. März 2015 09:11

      @Wertkonservativer
      Uns verbindet mehr, als Sie ahnen.
      Ja, ich habe mir kurz überlegt, was ich tun soll, weil ich dieselben Überlegungen wie Sie hatte. Auf den anderen Artikel könnte ich die wortgleiche Antwort geben.
      Ich habe es nicht getan, sondern auf meine Postings hier verwiesen, was wohl etwas anderes ist, als die "ziemlich gleichlautende Meldung":

      "Ich habe 2 Kommentare zum Antifa-Artikel geschrieben. Thema: Eine Lösung ist (leider nur noch) über eine Vernichtung der ÖVP auf allen Ebenen möglich. Sie können wortwörtlich hierher übernommen werden."

      Das war jetzt nicht nett von Ihnen.

    • Karl Knaller
      25. März 2015 09:26

      Und ich frag' mich nach den jüngsten Enthüllungen über sein Privatlebens jetzt nur, wie das lt. Selbstdarstellung sich unermüdlich "jährlich -zigtausend Kilometern beruflich vor allem im Ausland" herumtreibende Michler-Vatterl Zeit findet,Tag für Tag vor dem PC zu sitzen und die ÖVP schönzuschreiben. Oder hat er einen Chauffeur und ist eh unterwegs?

    • Wertkonservativer
      25. März 2015 09:39

      @ Karl Knaller:

      Meine Antwort:

      der normale Tagesablauf des "Michler-Vatterls" sieht (abgesehen von geschäftlich motivierten Auslandsreisen) ungefähr so aus:

      täglich (auch samstags und teilweise sonntags: da allerdings ohne Kundenverkehr):
      ca. 6 Stunden am Laptop: Angebote, Aufträge, Kundenverkehr);
      dazwischen täglich max. 30 bis 40 Minuten "Stöbern" im Tagebuch!
      (Mehr wäre der Gesundheit abträglich!!!).
      Weiters: Frühstück, Mittag- und Abendessen: zusammen max. 1 Stunde.
      1 - 2 Stunden Smalltalk und Kartenspielen mit meiner lieben Frau!
      Täglicher Kontakt mit der Großfamilie!
      Nachts: mindestens 8 Stunden gesunder Schlaf!
      Sie sehen, das Michler-Vatterl ist noch recht "busy"!

      Zufrieden, oder wünschen Sie weitere Details????

    • Pennpatrik
      25. März 2015 09:42

      @Karl Knaller
      Ich - und wohl viele andere hier - wissen nicht, was Sie mit dem Privatleben meinen. @Wertkonservativer hat seine E-Mail Adresse hergeschrieben, was ihn ehrt (er kämpft mit offenem Visier).
      Sein Privatleben geht uns nichts an und wir sollten unser Privatleben gegenseitig respektieren.
      Was ihn auch ehrt, ist, dass mir von ihm kein einziger gehässiger Beitrag erinnerlich ist und dass er sich, wie viele Andere, bemüht, konstruktiv seine Meinung zu vertreten.
      Ich bitte Sie, nicht persönlich zu werden und zur im Großen und Ganzen positiven Atmosphäre dieses Blogs beizutragen.

    • Konrad Loräntz
      25. März 2015 10:12

      Er ist aber leider nicht nur wert- sondern auch erkenntniskonservativ. Was einmal stimmte, muss es heute nicht mehr richtig sein. Die Akteure ändern sich, ihre Motive und vielleicht auch ihre Bedingheiten. Hinter jedem Politiker in der vordersten Linie stehen Interessensgruppen, die ihn oder sie dorthin gebracht haben. Um die österreichische Bevölkerung scheint es sich da nicht mehr zu handeln.

    • Pennpatrik
      25. März 2015 10:34

      @Konrad Loräntz
      Ich nehme mich nicht davon aus, "Erkenntniskonservativ" zu sein, obwohl ich mich für sehr fortschrittlich halte (ich umgebe mich gern mit neuen Technologien und bin ständig auf der Suche nach Verbesserungen).
      Erkenntniskonservativ wird man aus Erfahrung. Ich will z.B. nicht die 100. Diskussion darüber führen, ob Sozialismus funktioniert. Dieses Thema habe ich abgehakt.
      Mit einem 18-jährigen kann diese Diskussion natürlich neu beginnen (Der Sozialismus wurde bisher nur nicht "richtig" umgesetzt, deshalb funktioniert er jetzt aber ganz bestimmt - Pfadfinderehrenwort!).
      Fortschritt entsteht natürlich auch dadurch, dass die nächste Generation Dinge, die abgehakt sind, neu aufgreift, neu interpretiert und neu umsetzt. Fallweise funktioniert das auch.

      Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass das Ausgeben von Geld, das man nicht hat, nie funktioniert hat, nicht funktioniert und nie funktionieren wird. Aber wenn die Genderei das Hauptfach der Wirtschaftsuniversität ist, warum sollte nicht auch Genteiliges unterrichtet werden?
      Entschuldigung, ich bin abgeschweift.

      Ich versuche dem zu begegnen, indem ich einem Gesprächspartner konkrete Fragen stelle, was ich mit Herrn Michler auch getan habe und werde mich freuen, wenn er mir antwortet (was allerdings ihm überlassen ist).

      PPS: Fast alle Parteimitglieder sind Erkenntniskonservativ. Wie sonst könnten sie ein Leben lang derselben Partei angehören?

    • Erich Bauer
      25. März 2015 11:12

      "Erkenntnistheoretische" Betrachtungen über Partei- (besser) Klientelpolitik halte ich persönlich für ein bisschen vernachlässigbar. Fast täglich fällt aus dieser "Mauer" schon ein Ziegelstein...

      Ich empfehle dazu dieses DWN-Interview:

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/03/17/der-dollar-haelt-sich-nur-noch-durch-militaerische-erpressung-auf-den-beinen/
      ("Natürlich werden die herrschenden politischen Klassen zur Verantwortung gezogen und danach muss mit der Neuerrichtung der wirtschaftlichen Strukturen begonnen werden.")

      Ob es danach noch eine ÖVP in der heutigen Formation und der heutigen Personalaufstellung gibt? Da habe ich meine Zweifel. Ob es überhaupt danach noch eine ÖVP geben wird? Und ob in "God Own Country" dann die "Indianer" das Regiment übernehmen? Ich kann der Geschichte nicht vorgreifen... Das werden dann die unter 25jährigen bestimmen.

  18. Cotopaxi
    25. März 2015 06:35

    Zu der planmäßigen linken Indoktrinierung der Formbarsten unserer Gesellschaft passt auch, dass das Unterrichtsministerium mit dem ORF vor Kurzem einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat.
    Demnach stellt der ORF den Schulen Unterrichtsmaterialien in Form von aufbereiteten Fernsehsendungen zu Verfügung.
    Man kann sich ja gut vorstellen, welche Ideologie in diesem Lehrmaterial vermittelt werden wird.
    Die linke Kopfwäsche lässt keinen Winkel der Gesellschaft aus.

  19. Riese35
    25. März 2015 03:09

    >> "dass die staatlichen Gesetze absoluten Vorrang vor den religiösen haben;"

    Ich wäre mit so einer Aussage vorsichtig, denn sie läßt andere Rechtsquellen, in denen Europa wurzelt, unberücksichtigt und unterschätzt die religiösen Wurzeln Europas. Gälte diese Aussage immer noch, wenn z.B. eine in nicht zu ferner Zukunft muslimische Mehrheit in Österreich nach positivistischer Auffassung staatliche Gesetze beschlösse, daß
    - Glaubensabfall vom Islam mit dem Tode zu bestrafen ist
    - ein Mann gleichzeitg mit mehreren Frauen verehelicht sein kann
    - der Islam Staatreligion ist
    - Frauen das Lenken von Automobilen verboten wird etc.
    Alles denkbar und möglicherweise gar nicht so weit weg.

    Auch die sog. Menschenrechte sind vom Zeitgeist geprägtes Menschenwerk. Man braucht sich nur anschauen, wie sehr die von Interessensgruppen, meist sehr aktiven Minderheiten, geprägt sind und was sich dort alles in den letzten Jahren geändert hat. Wie viele Jahrhunderte hingegen gibt es die 10 Gebote?

    Wenn wir aber schon politische Bildung ab der 6. Schulstufe einführen und unseren Nachwuchs dadurch demokratisch prägen - früher wäre man an Problemstellungen sachlich herangegangen anstatt mit mehrheitlicher Gewalt über Sachverhalte demokratisch drüberzufahren -, wird es nicht mehr lange dauern, bis unsere Jugend im Parlament eine Neufassung des Gravitationsgesetzes zur Abstimmung vorlegt, denn dieses ist ja für den Absturz zahlreicher Flugzeuge verantwortlich. Siehe: http://dietagespresse.com/studie-schwerkraft-vermutlich-ursache-zahlreicher-flugzeugabsturze/

    • Normalsterblicher
      25. März 2015 08:25

      - Glaubensabfall vom Islam mit dem Tode zu bestrafen ist

      Das hat eine religiöse Grundlage und ist anzunehmen, dass AU solches vom Regelungsumfang einer öffentl Ordnung ausgeschlossen haben wollte, da es ggü Leuten anderen Bekenntnisses (inkl Atheisten) nicht argumentierbar ist.

      - ein Mann gleichzeitig mit mehreren Frauen verehelicht sein kann

      Auch das findet sich nur im Islam als einer der drei abrahamitischen Religionen (wenn auch unter Einschränkungen, deren Einführung sich der Islam bezogen auf die Vielweiberei davor zugute halten kann). Außerhalb des konfessionellen Kontexts dürfte dies nicht im Interesse der Frauen liegen - außer vielleicht, wenn das Männchen besonders attraktiv und charmant ist und obendrein schwerreich genug, um sich ausschließlich seinem weiblichen Anhang widmen zu können :-) (aber auch dann nicht, denn die Begeisterung für's andere Geschlecht sinkt mit zunehmenden Alter, wenn sich herauszukristallisieren beginnt, dass die sexuelle Anziehung auch kein Selbstzweck ist)

      - ein Mann gleichzeitig mit mehreren Frauen verehelicht sein kann

      Siehe dazu eingangs.

      - Frauen das Lenken von Automobilen verboten wird

      Dies lässt sich nicht nur im islamischen Sinne argumentieren, wonach ja der Umgang sinnlich empfänglicher Frauen kontrolliert gehört, sondern auch mit Studien, wonach das raum-zeitliche Einschätzungsvermögen von Frauen im Durchschnitt weniger gut als bei Männern ist.

  20. kritikos
    25. März 2015 02:31

    Da ich mich zur ÖVP-nahen Bevölkerung zähle, war ich tatsächlich, wie AU richtig vermerkt, naiv. Ich glaubte tatsächlich, diese Lehrplanbereicherung wäre etwas Gutes.
    Meine, freilich sehr kleine, Hoffnung besteht jetzt darin, dass dieses "Fach" eingebaut wird in - na ja, da stehe ich schon, in was für - ein anderes Fach, in dem nicht Politologiemarxisten untergebracht werden müssen.
    Oder ist die Stärkung der Position und der Möglichkeiten der Direktoren, die ja auch angepeilt wird, ein Hoffnungsschimmer, zumindest ein teilweiser?

    • Sandwalk
      25. März 2015 11:17

      Der Hund liegt nicht in den Lehrplänen begraben. Die kann man biegen, dehnen, formen. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten.

      Der Hund liegt in der Lehrerausbildung begraben, und den hat die Linke voll im Griff. Das hat die komatöse ÖVP völlig verschlafen.

  21. Norbert Mühlhauser
    25. März 2015 01:06

    Danke, Herr Unterberger!

    Wirklich großartig, das kann man unterschreiben.

    Ergänzend wäre noch als tatsächlicher -statt dem intendierten - Lehrinhalt hinzuzufügen, dass einige gleicher als die übrigen sein müssen, da sie ja gralsartig die ewige Wahrheit hochhalten und andere zu dieser erziehen müssen, damit nur ja keine falschen Wahlergebnisse passieren!





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