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Wo bleibt das Positive? Hier ist es!

Lesezeit: 4:30

Die Welt ist voller toller, positiver Entwicklungen. Nur wird darüber meist nicht berichtet, weil es nicht in ideologische Vorurteile passt. Oder weil viele Medienmacher an den Spruch glauben: Only bad news sells. Oder weil sehr oft Regierungen positive Nachrichten zu drechseln versuchen – was dann auch bei wirklich guten Nachrichten misstrauisch macht. Oder weil das Positive (abgesehen von seltenen Großereignissen wie dem Fall der Mauer) meist in ruhigen, langsamen Entwicklungen kommt und so als fader Normalfall empfunden wird. Das Negative aber passiert gern plötzlich. Es wird aber auch deshalb oft stark betont, um es noch zu verhindern.

Der Beispiele gibt es genug. Aus der großen wie auch aus der österreichischen Welt.

  • Vor den Vorhang gehört etwa die steirische Reformpartnerschaft: SPÖ und ÖVP haben es geschafft, für 2015 ein Budget ohne Neuverschuldung zu erstellen. Und doppelt sind sie zu loben, weil sie gleich dazu sagen, dass der Weg noch lange nicht zu Ende ist. Die Landesherrn Voves und Schützenhöfer bleiben auf diesem Weg, obwohl sie dafür von Bürgermeistern und manchen Wählergruppen heftig geohrfeigt worden sind. Die Steiermark hebt sich damit wohltuend von anderen Bundesländern ab, insbesondere von der Gemeinde Wien, wo sich die Verschuldung in einer einzigen Periode vervielfacht hat.
  • Zu loben ist auch die Vorarlberger Polizei, die eine große Bande von Fahrraddieben geschnappt hat. Denn sie hat bei der Bekanntgabe auch dazugesagt, dass die Täter Rumänen sind. Sonst geben Polizeisprecher ja immer öfter nur das völlig belanglose Lebensalter eines Verbrechers, aber nicht mehr dessen Herkunft an. Wir lernen: In Vorarlberg ist halt die Wahrheit immer noch wichtiger als die Political correctness mit all ihren Mechanismen, um unangenehme Wahrheiten zu verdrängen und verschweigen.
  • Noch einmal Vorarlberg: Dort hat das Ergebnis der Landtagswahl zur Folge, dass eine ganze Reihe von Abgeordneten in den Landtag gekommen ist, obwohl sie auf den Parteilisten weit hinten gestanden sind. Sie haben das Mandat aber durch die große Zahl von Vorzugsstimmen errungen, die für sie abgegeben worden sind. Ein solches Wahlrecht ist absolut nachahmenswert. Nur noch Niederösterreich und Südtirol orientieren sich noch stärker am Wollen der Wähler. Im Bund ist dieser hingegen nach wie vor bedeutungslos.
  • Die Österreicher sammeln mehr als das Doppelte der Menge an Elektroschrott, welche die EU als Zielvorgabe genannt hat. Absolut super. Dennoch denken die vielen grünen NGO nicht daran, auch einmal etwas gut zu finden. Dann wäre ja ihrem ewigen Jammern die Grundlage entzogen. Und nur mit Jammern kann man spendenfreudigen alten Frauen und populistischen Steuergeldverwaltern immer noch mehr Geld herausreißen.
  • In Deutschland schlägt der Bund bei Finanzverhandlungen mit den Ländern nun erstmals vor, dass diese selbst die Höhe von Zuschlägen bei Einkommen- und Kapitalertragsteuern festlegen können. Eine absolut kluge Idee, die auch längst in Österreich auf den Tisch gehören würde. Hier aber sagen immer alle Politiker: „Geht net“. Genau durch solche unterschiedliche Steuersätze wird – würde erstmals wirksamer Druck auf die Bundesländer ausgeübt, bei den Ausgaben sparsamer zu sein. Bisher ist es ja für die Politiker der Bundesländer sehr einfach: Sie hauen das Geld mit beiden Armen beim Fenster hinaus, aber der Bund muss den Missmut der Bürger über den Steuerdruck einstecken. In Deutschland wie in Österreich.
  • In Spanien ist der konservative Justizminister im Streit um das Abtreibungsgesetz zurückgetreten. Ein Mann mit Charakter, der zu seinen Überzeugungen steht und lieber auf Job und Gehalt verzichtet als auf seine Grundsätze. In Österreich hingegen wartet man seit der Regierungsumbildung immer nur auf die „Sozialpartner“, um Grundsätze zu haben.
  • Selbst eine Entwicklung, die häufig als Grund zur Sorge gilt (auch in diesem Tagebuch), kann verblüffenderweise positiv gesehen werden: das immer höhere Durchschnittsalter der Bevölkerung in Westeuropa, das automatisch Folge des Geburtenrückgangs und der steigenden Lebenserwartung ist. Zumindest zeigt eine Studie des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA in Laxenburg) eine erstaunliche Reihe positiver Auswirkungen und Zusammenhänge.
    - Die Arbeitskräfte sind zwar weniger, aber gebildeter und produktiver;
    - ältere Menschen verursachen weniger CO2-Emissionen und konsumieren weniger energieintensive Produkte;
    für die seltener gewordenen Kinder gibt es höhere Erbschaften;
    - die Lebensqualität steigt, weil weniger Zeitanteil für Arbeit und Haushalt aufgewendet wird;
    - Menschen verbringen trotz des höheren Lebensalters einen größeren Teil des Lebens bei guter Gesundheit.
    Eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters ist dennoch unvermeidlich – aber nach den Erkenntnissen aus dieser Studie nun nicht mehr nur aus ökonomischen Gründen, sondern auch deshalb, weil sie sozial sehr sinnvoll ist. Weil es ja um das Weiterarbeiten gesunder, fähiger und meist auch arbeitswilliger Menschen geht. Dennoch dominiert zumindest bei den Sozialisten in allen Parteien gerade zu diesem Thema das gewerkschaftliche Krankjammern.
  • Besonders eindrucksvoll ist eine Zusammenstellung der Allianz-Versicherung über das weltweite Geldvermögen. Demzufolge ist die Zahl der Reichen (jener, die mehr als 31.800 Euro Geld besitzen), um 65 Millionen Menschen gesunken. Und die Mittelschicht (5300 bis 31.800 Euro) ist stark gestiegen: in Lateinamerika hat sie sich sogar verdoppelt, in Osteuropa fast verdreifacht und in Asien versiebenfacht. Wetten, dass dennoch unbeirrt weiter die linke Lüge „die Armut wird immer größer, die Reichen werden immer reicher“ ständig getrommelt wird? Leider auch als unreflektierter Bestandteil vieler christlicher Sonntagspredigten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2014 10:39

    Eine Zukunft ohne Kinder und Enkel, in einer Welt ohne illegal entsorgten Elektroschrott und das Weltklima durch CO2-sparenden Lebensstil im Griff.

    Die Reste des Kapitalstocks werden nicht mehr in die Zukunft, in die Aufzucht von Kindern gesteckt, sondern verzehrt auf dem Kreuzfahrtschiff oder im Dauerurlaub den Winter über, nachhaltig im Öko-Ressort natürlich. Sie wissen schon, wegen dem carbon footprint...

    Abo im Musikverein, in der Josefstadt oder in Reichenau inklusive.

    Wird das schön, gesund bis ins hohe Alter, ein letzter goldener und wärmender Sonnenuntergang, bevor alles in Scherben fällt.

    War auch im alten Rom die schönste und kulturell produktivste Zeit fürs Großbürgertum, die Zeit der Dekadenz und des Untergangs...

  2. Ausgezeichneter Kommentatorpc-think
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2014 10:56

    "dass die Täter Rumänen sind" ... Ob sie Zigeuner sind, darf aber nicht gesagt werden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2014 15:52

    Damit nicht alle zu fröhlich werden:

    Bei der Regierungsklausur - die bestimmt wieder auf unsere Kosten in einem 5* Hotel abgehalten wird - ist wahrscheinlich bereits der erste Durchbruch gelungen. Die Regierungsparteien wollen mehr Einfluß auf die ÖIAG - sprich verstaatlichen -, bzw. Sigi Wolf loswerden.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Regierung_baut_OeIAG_komplett_um-Einigung_bei_Klausur-Story-420938

    Unserem allseits unbeliebten Kanzleroid möchte ich ausrichten, daß es dem Volk ähnlich geht als ihm. Es hat es satt, die finanzielle Verantwortung für die unfähigen Politiker mitzutragen, aber nicht mitsteuern zu können.
    Wir wollen mehr direkte Demokratie!

  4. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2014 07:18

    Einspruch!

    Die Vorarlberger Polizei hat nicht veröffentlicht, dass die Täter Rumänen seien.

    Sowohl im Fernsehen als auch in der Presse-Aussendung wird nur mitgeteilt, dass die Männer, gemeint sind die Täter, "in Rumänien wohnhaft" seien.

    Es gibt möglicherweise von der Schwarzen Innenministerin an die Presse-Stellen die Weisung, die Information über die Nationalität der Täter zu unterdrücken.

    Mutige Beamte versuchen möglicherweise im Interesse des berechtigten Informationsbedürfnisses der Österreicher dieses Verbot durch den Hinweis auf den Wohnort der Täter zu umschiffen.

    Lange wird ihnen die Schwarze Innenministerin das vermutlich nicht durchgehen lassen. ;-)

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

    http://www.polizei.gv.at/vbg/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=4D464D78794F374E6F696F3D&pro=0

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2014 08:28

    Zur Studie der IIASA:
    Wenn Völker ihre Reproduktion verweigern mit all ihren katastrophalen Auswirkungen für die Zukunft und die überalterte Bevölkerung durch Masseneinwanderung kulturfremder Menschen ersetzt wird, was soll da bitte positiv sein? Das ist doch blanker Hohn!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2014 15:44

    OT---aber ohne Fernsehen können wohl Asylanten nicht leben:

    "Flachbildfernseher für Flüchtlinge verlangt"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016202-Flachbildfernseher-f-r-Fl-chtlinge-verlangt

    Also, wenn Sie sich zum Kauf eines Flachbildfernsehers entschlossen haben sollten und das alte Modell SPENDEN wollen, werden Sie sicherlich blöd angeschaut und mit dem guten Stück wieder heimgeschickt.
    Ja, auch Matratze ist nicht gleich Matratze; sie sollte bequeme Übergröße haben, damit die Asylanten daran Freude haben können.....

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2014 15:31

    Na, wenn das keine gute Nachricht ist---für denjenigen, der den Posten ergattert:

    "5.000 Euro für Geschäftsführung im Flüchtlingsbereich"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016209-5000-Euro-f-r-Gesch-ftsf-hrung-im-Fl-chtlingsbereich

    "Gespannt darf man sein, in welcher Parteinähe der Posten besetzt wird. Bereitschaft zur Überbezahlung ist gegeben. Dass die Asylindustrie eine Riesengeschäft sei, wie die FPÖ immer kritisiert, dürfte sich einmal mehr bewahrheiten."

    WOHER KOMMT das VIELE GELD, das für die ASYLINDUSTRIE offensichtlich in ausreichender Fülle vorhanden ist?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpanzerechse
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2014 20:15

    Das ist vielleicht nicht so "positiv", aber auch hier kommt die Realität mit Riesenschritten... leider auf UNS zu! Ich wüsste es gerne, dass sämtliche "Medien-BerichtStatthalter" bis zum Lebensende auf Mindesteinkommen gesetzt... Die Politiker natürlich auch.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/26/wladimir-putin-bleibt-eiskalt-westen-muss-fuer-schulden-der-ukraine-buergen/


alle Kommentare

  1. Yoshinori (kein Partner)
  2. Mustafa (kein Partner)
  3. Muhammad (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:06

    You really saved my skin with this inmfnoatior. Thanks!

  4. Nitya (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:25

    There are no words to describe how bodciaous this is.

  5. Sajeed (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:17

    Evoneyre would benefit from reading this post

  6. Gracia (kein Partner)
    19. Januar 2015 10:35

    I love these arcselti. How many words can a wordsmith smith?

  7. Gasthörer (kein Partner)
    28. September 2014 10:41

    Sie respektieren uns derart, dass sie selbst auf liegende Polizisten eintreten. Im Land sind sie in stark steigender Anzahl, weil die EU uns zu deren Aufnahme zwingt - ohne jede Beschränkung (Assoziationsabkommen). Wen meine ich? Genau, die ausländischen Rassisten.

    http://vorarlberg.orf.at/news/stories/2670884/

    " türkischen Hochzeit ...wegen Anrainerbeschwerden fuhr die Polizei ... vor einem Privathaus ungefähr 80 zum Teil falsch geparkte Autos und eine Ansammlung von Hochzeitsgästen....ungefähr zwanzig von ihnen seien auf die Polizisten und inzwischen herbeigerufene Bundespolizisten losgegangen....einige hätten schließlich auf einen am Boden liegenden Polizisten eingetreten"

  8. Zeitgeist (kein Partner)
    28. September 2014 08:31

    Liebe Undine, ich denke jeder hier kennt das FPÖ Portal unzensuriert. Es ist unnötig hier praktisch jeden Link zu einem Artikel extra zu posten.

    Oft sind diese Artikel auch einfach nur unnötig, siehe Flachbildfernseher für Asylwerber. Es handelt sich um einen Spendenaufruf und der scheint auch logisch begründet. Flachbildfernseher sind heute auch keineswegs mehr ein Luxusgut. Im Asylbereich gibt es so viele kritikwürdige Entwicklungen, eine Spendenaktion zu kritisieren ist einfach nur lächerlich.

  9. panzerechse (kein Partner)
    27. September 2014 20:15

    Das ist vielleicht nicht so "positiv", aber auch hier kommt die Realität mit Riesenschritten... leider auf UNS zu! Ich wüsste es gerne, dass sämtliche "Medien-BerichtStatthalter" bis zum Lebensende auf Mindesteinkommen gesetzt... Die Politiker natürlich auch.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/09/26/wladimir-putin-bleibt-eiskalt-westen-muss-fuer-schulden-der-ukraine-buergen/

    • Undine
      27. September 2014 22:24

      @Panzerechse

      Danke für den Link!*******!

      Ich fürchte, die idiotischen "EU-Sanktionen" werden sich als BUMERANG erweisen und wir EU-Bürger, recte: wir NETTOZAHLER werden die "Rechnung" bezahlen müssen! Danke USA, danke EU-Bonzen!

      "Russland hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass es bereit sei, der Ukraine weiter Gas zu liefern. Es ist schwer, den Russen ihren Wunsch zum Vorwurf zu machen, dass sie für das Gas auch bezahlt werden möchten."

      Das sehe ich auch so!

      "Das Grundproblem der Wirtschaftskonflikte liegt in dem abenteuerlichen Verhalten der Regierung in Kiew. Der von den Amerikanern eingesetzte und von der EU unterstützte ukrainische Übergangspremier Arseni „Jaz“ Jazenjuk hat in den vergangenen Monaten keine Gelegenheit ausgelassen, Russland und insbesondere Präsident Wladimir Putin persönlich zu diffamieren und den Russen mit zumeist frei erfundenen und von Kriegsrhetorik durchzogenen Beschuldigungen in die Rolle des alleinigen Aggressors zu drängen."

  10. panzerechse (kein Partner)
    27. September 2014 19:13

    Aus ist's mit der Gesamtschule. Mitterlehner hat's der HH hingeschmissen. Die Standard-Roten sind völlig aus dem Häuschen. Sie meinen, dass ihre geliebte SPÖ zu einer ÖVP-light verkommen ist. Wenngleich es eher, mit dem Erscheinen des Normativen des Faktischen zu tun haben könnte und nach und nach die Jux und Tollerei-"Visionen" auf den Beton krachen lässt. Die "Gewalt" der Realität hat aber immer etwas sehr Positives.

    Bin froh darüber, dass diese "Bildungssau" nun nicht mehr durchs Dorf getrieben wird.

  11. cmh (kein Partner)
    27. September 2014 19:00

    Ohne dass ich jetzt motzen und sudern will:

    aber eine positive Nachricht ist erst die von einer nachhaltigen Wende hinsichtlich

    (X) verantwortungsvoller Budgetgebarung ohne neue Schulden, und zwar regelmäßig über mehrere Jahre;

    (X) Informationen durch die Medien UND Behörden, die auch solche sind und nicht nur ein interpretationsbedürftiges Gutmenschengelabere;

    (X) Parteien, die nicht nur Lemuren in den Nationalrat nominieren, die keine weitere persönlichkeitswahlrechtliche Herumstreichereien erfordern;

    (X) Elektroschrott, der nicht in höchstem Maße gesammelt wird, sondern der gar nicht erst auftritt;

    (X) endlich eine klare Staatsreform, die die Steuerreduktion möglich macht;

  12. Dr. Knölge (kein Partner)
    27. September 2014 17:48

    Zitat:
    -ältere Menschen verursachen weniger CO2-Emissionen und konsumieren weniger energieintensive Produkte-

    Ich hoffe, das ist nicht zynisch gemeint. Zumindest in Deutschland gibt es einen massiven Abbau bei den Renten; die Zahl der Rentner, die nur über den Hartz4-Satz verfügen, wächst und wird noch dramatisch steigen.

  13. logiker2
    • cmh (kein Partner)
      27. September 2014 19:10

      Damit dürfte unterschiedsloses Herumvögeln aller mit aller möglich sein.

      Vielleicht darf jetzt auch der Kohn-Bendit sein Zumpferl im Kindergarten auf den Tisch knallen und alle Kinderschänder werden rehabilitiert.

      Und genau an dieser Stelle freue ich mich schon auf die Errichtung des Kalifats Avusturia.

    • logiker2
      28. September 2014 19:47

      ja, und es wird ein Freudentag, Glawischnigg, Roth und sonstige Linksgestörte in der Purka zu erleben.

  14. Undine
    26. September 2014 22:24

    Was für den einen positiv ist, ist meist für einen anderen negativ---ein alter Hut.
    Weil aber heute Positives aufgezählt wird, werde ich aus islamistischer Sicht schreiben:

    Ich vermute, daß uns wir Moslems in D bald freuen können, denn das "C" im Parteilogo von CDU und CSU existiert nur noch aus Versehen, denn die Partei hat sich innerlich bereits davon getrennt. Ist ja auch eine Zumutung für uns Moslems. Wir sind doch längst viele Millionen, die in D leben! Und wir werden immer mehr und mehr!

    "CDU-Duisburg verabschiedet sich vom Christentum"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016190-CDU-Duisburg-verabschiedet-sich-vom-Christentum

    • logiker2
      27. September 2014 09:50

      wie wär es mit MDU oder MSU = M für muslimisch, wird ja ohnehin nicht mehr lange dauern, bzw. ÖMP oder MPÖ ?

  15. Ambra
    26. September 2014 21:26

    O.T. und weniger positiv, zumindest in meinen Augen : Bericht im ORF ZIB 1 über die Regierungsklausur: einige steirische Bürgermeister protestieren und regen sich auf, daß die steirische LR "über sie hinweggefahren ist" - Kommentar von Mitterlehner: "wir in O.Ö. fahren nicht drüber" - anstelle zu sagen, daß in der 'Steiermark sinnvolle Einsparungen geschehen.
    Kurze Zeit später der Bericht, daß die ÖIAG wieder unter Regierungseinfluß kommt - was ja wohl soviel heißt wie unter Parteieneinfluß. Also können wir uns die Handschrift des neuen ÖVP Obmannes und 'Vizekanzlers gut vorstellen......

  16. Cotopaxi
    26. September 2014 21:06

    o.T.

    Hoffentlich stören sich die syrischen Islamisten, die von anderen Islamisten vertrieben wurden, nicht am Glockengeläute im Heiligen Lande Tirol, oder vielleicht nimmt die katholische Kirche ja darauf Rücksicht: ;-)

    http://www.pi-news.net/2014/09/oesterreich-asylforderer-residieren-im-schloss/

    • Undine
      26. September 2014 21:54

      @Cotopaxi

      Keine Sorge, wenn das Glockengeläut die lieben Moslems stören sollte wird es selbstverständlich eingestellt. Die Grünen werden schon dafür sorgen. Als nächstes wird uns garantiert der Ruf des Muezzins schmackhaft gemacht---wir gewöhnen uns ohnedies an alles, was die Moslems von uns fordern; manches braucht halt etwas länger, aber der Wille der Moslems ist uns heilig!

  17. socrates
    26. September 2014 19:37

    Nicht erfreulich: In der Ukraine blüht wieder, wie im Irakkrieg, der Organhandel.
    Mit Kopfschuss im ost-ukrainischen Massengrab
    Ulrich Heyden 26.09.2014 ..............http://www.heise.de/tp/artikel/42/42890/1.html
    Die OSZE bestätigt die Existenz von Massengräbern in einem Ort, den die ukrainische Nationalgarde vor kurzem verlassen hat
    Jetzt wo, die ukrainischen Truppen im Zuge des Waffenstillstands aus einigen Orten in der Ost-Ukraine abgezogen sind, stoßen Anwohner auf grausige Spuren. In dem Bergwerk Kommunar und am Rande des Dorfes Nischnjaja Krynka - 35 Kilometer nordöstlich von Donetsk - wurden die Menschen durch einen starken Leichengeruch aufmerksam. Man fand drei Massengräber mit insgesamt neun Toten. Kiew spricht von "Lüge".
    Die Meldung von den Gräbern löste in den russischsprachigen Medien einen Sturm der Empörung aus. Ein offizieller Vertreter der ukrainischen Armee sprach von einer "Lüge". Die Moskauer Zeitungen Kommersant und Rossiskaja Gazeta veröffentlichten grausame Bilder der Gräber. Auf einem Foto sind deutlich Einschusslöcher am Hinterkopf einer Leiche zu sehen.
    Anfang der Woche wurde von dem russischen Fernsehkanal Rent TV der erste Bericht über die Gräber gesendet. Der Reporter zeigte ein Grab (Minute 1:20) am Rand des Dorfes Nischnjaja Krynka, in dem Aufständische beerdigt sein sollen. Anwohner berichteten dem Reporter, ukrainische Nationalgardisten hätten unter Einwohnern mit vorgehaltener Waffe Sympathisanten der "Donezk-Republik" gesucht.
    Die Militärpolizei der selbsternannten Donezk-Republik informierte die Special Monitoring Mission (SMM) der OSZE über die Gräber. Die SMM überwacht mit 350 Inspektoren die Einhaltung des Waffenstillstands. Die OSZE-Inspektoren besuchten die Massengräber und bestätigten am Mittwoch in ihrem Tages-Bericht deren Existenz.
    Körper seien "geöffnet" worden
    Täglich kommen neue Details und Vermutungen über die Massengräber an die Öffentlichkeit. Der "Ministerpräsident" der Donezk-Republik, Aleksandr Sachartschenko, erklärte am Donnerstag gegenüber dem russischen Fernsehkanal Rossija 24 (ab Minute 2:05), er habe zwei Massengräber besucht und gesehen, dass die Körper einiger Toten "geöffnet" worden waren. Möglicherweise handelte es sich um chirurgische Eingriffe wegen Kriegsverletzungen, möglicherweise aber auch um die Entnahme von Organen, meinte Sachartschenko.
    Nach einem Bericht des Radio-Senders "Stimme Russlands" wurden vier Leichen auf dem Bergwerks-Gelände "im Beisein der OSZE-Inspektoren exhumiert". Es handelte sich um einen Mann und drei Frauen. Eine der Frauen "sei vermutlich schwanger" gewesen. Das liberale Moskauer Blatt Kommersant schreibt dagegen von "vier toten Männern".
    Nach russischen Medienberichten waren die Hände der Toten gefesselt. Außerdem wurden an den Toten Spuren von Folter auf. "Stimme Russlands" berichtete, zwei Köpfe seien vom Körper getrennt gewesen. Die Leichen befanden sich im Zustand der Verwesung. In fünf Meter Abstand von den Toten fanden die OSZE-Inspektoren außerdem acht Patronenhülsen einer Makarow-Pistole.
    "Gestorben für die Lügen Putins"
    In dem Bericht der OSZE-Inspektoren wird vermerkt, dass auf dem dritten Grab, welches mit einem Erdhaufen bedeckt war, ein Stab mit einer Tafel steckte. Auf der Tafel stand "Gestorben für die Lügen Putins". Darunter standen in Russisch die Namen (in einem Fall die Initialen) der fünf Toten. Als Todestag war der 27. August 2014 angegeben.
    Zwei der Toten im Dorf wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur Ria Novosti bereits identifiziert. Es handelt sich um einen Aufständischen und einen Anwohner des Ortes, der 1957 geboren wurde.
    Die Spuren führen zur ukrainischen Nationalgarde
    Die Untersuchung zu den Massengräbern führt zurzeit die Militärpolizei der selbsternannten Republik Donezk. Die OSZE-Inspektoren konnten die Leichen nicht untersuchen, weil keine forensischen Experten vor Ort waren.
    Die Vermutung liegt nahe, dass die Menschen von ukrainischen Nationalgardisten erschossen wurden. Denn nach Angaben liberaler russischen Medien, wie dem Internetportal Lenta.ru und der Zeitung Kommersant war das Dorf Nischnjaja Krynka bis vor kurzem noch in der Hand des 500 Mann-starken Ajdar-Bataillons, das zur ukrainischen Nationalgarde gehört.
    Ein Vertreter der Donezk-Republik berichtete der Zeitung Kommersant, die Aufständischen hätten sich vor einem Monat aus dem Dorf Nischnjaja Krynka zurückziehen müssen. Die gefunden Leichen seien ein oder zwei Wochen später getötet worden. Die Aufständischen hätten sich zu diesem Zeitpunkt in fünf Kilometer Entfernung von dem Dorf Nischnjaja Krynka befunden.
    Ukrainischer Militärberater kontert mit Vorwürfen gegen "russische Militärs"
    Der Leiter für Militäroperationen der ukrainischen Armee, Aleksej Dmitraschkowski, bezeichnete die Beschuldigungen gegen die ukrainische Nationalgarde gegenüber dem Kommersant als "Lüge". "Ukrainische Soldaten und Kräfte der Anti-Terror-Operation haben nicht auf die friedliche Bevölkerung und nicht auf Wohnbezirke der Städte geschossen." Von ukrainischer Seite wird behauptet, es könne sich auch bei drei der Toten um Männer aus Tatarstan handeln.
    Der ukrainische Militärexperte Dmitri Tymtschuk erklärte, mit der Meldung von den Massengräbern wolle der "russische Generalstab" und "örtliche Terroristen" von eigenen Verbrechen ablenken. Es fehlte nur noch, dass "schwangere Kinder" gefunden würden. Tymtschuk behauptete, "russische Militärs" hätten die Leichen russischer Soldaten im ostukrainischen Gebiet Swerdlowsk in den Schacht eines stillgelegten Bergwerkes geworfen. Beweise für seine Behauptung legte Tymtschuk nicht vor.
    Moskau fordert internationale Untersuchung
    Der "Ministerpräsident" der Donezk-Republik, Aleskander Sachartschenko, nannte die Massengräber gegenüber dem Kommersant http://kommersant.ru/doc/2574393?isSearch=True "ein empörendes Verbrechen und ein Genozid gegen unser Volk".
    Der Präsident der Föderation der jüdischen Gemeinschaften Russlands (FEOR), Aleksandr Boroda, äußerte gegenüber dem Internetportal Lenta.ru, er hoffe sehr, "dass sich die Vermutung über Massengräber nicht bestätigt", denn das sei "ein furchtbares Verbrechen, welches an ähnliche Vergehen der Nazis vor 70 Jahren" erinnere.
    Der Leiter des Duma-Komitees für Auswärtige Beziehungen, Aleksej Puschkow, erklärte, Russland werde die Massengräber in den internationalen Organisationen zur Sprache bringen. Im Übrigen gäbe es weitere Fälle, "wo erbarmungslos gegen friedliche Bürger vorgegangen wurde, die nicht mit der offiziellen Position Kiews einverstanden waren". Puschkow erinnerte an den Brand im Gewerkschaftshaus von Odessa (Die Tragödie von Odessa) und die Beschießung der Polizei-Zentrale von Mariupol, wo es zu einer Meuterei gekommen war (Ost-Ukraine: Unabhängigkeits-Referendum trotz Militärterror).
    Der Sprecher des russischen Ermittlungskomitees, Wladimir Markin, kündigte an, man werde zu den Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung im Südosten der Ukraine Ermittlungen aufnehmen.

  18. oberösi
    26. September 2014 17:41

    OT:
    Und nun einmal was wirklich Positives: http://orf.at/#/stories/2247229/

    Dankenswerterweise berichten die wenigen wirklich demokratisch gesinnten österreichischen Kräfte im ORF verläßlich darüber.

    Wie sonst sollten wir so verläßlich und objektiv von all den ungeheuerlichen, zynischen und menschenrechtsverachtenden Aktivitären jener erzreaktionären Kreise erfahren, die sich bisher beharrlich der Zukunft Europas verweigert haben?

    Nach Jahren der Diskriminierung heuer also wieder ein kräftiges Signal für Demokratie und Menschlichkeit und ein starkes Bekentnis gegen Rechts, Homophobie und die reaktionären Kreise in Fußball und Kirche.
    Da wartet noch viel Arbeit für GenderbeauftragtInnen und SexualpädagogInnen in Sebien und anderswo im den Schluchten des Balkans.

    Aber die EU wird´s schon richten. Ansonsten gibts Saures, was die Beitrittsverhandlung dieser Chauvis betrifft!

    PS.: Meldungen, wonach Gudenus jun. auf der Ehrentribüne zwischen Kulturminister und EU-Integrationsministerin sitzen wird, entsprechen nicht den Tatsachen...

  19. Brigitte Imb
    26. September 2014 15:52

    Damit nicht alle zu fröhlich werden:

    Bei der Regierungsklausur - die bestimmt wieder auf unsere Kosten in einem 5* Hotel abgehalten wird - ist wahrscheinlich bereits der erste Durchbruch gelungen. Die Regierungsparteien wollen mehr Einfluß auf die ÖIAG - sprich verstaatlichen -, bzw. Sigi Wolf loswerden.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Regierung_baut_OeIAG_komplett_um-Einigung_bei_Klausur-Story-420938

    Unserem allseits unbeliebten Kanzleroid möchte ich ausrichten, daß es dem Volk ähnlich geht als ihm. Es hat es satt, die finanzielle Verantwortung für die unfähigen Politiker mitzutragen, aber nicht mitsteuern zu können.
    Wir wollen mehr direkte Demokratie!

  20. Undine
    26. September 2014 15:44

    OT---aber ohne Fernsehen können wohl Asylanten nicht leben:

    "Flachbildfernseher für Flüchtlinge verlangt"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016202-Flachbildfernseher-f-r-Fl-chtlinge-verlangt

    Also, wenn Sie sich zum Kauf eines Flachbildfernsehers entschlossen haben sollten und das alte Modell SPENDEN wollen, werden Sie sicherlich blöd angeschaut und mit dem guten Stück wieder heimgeschickt.
    Ja, auch Matratze ist nicht gleich Matratze; sie sollte bequeme Übergröße haben, damit die Asylanten daran Freude haben können.....

  21. Undine
    26. September 2014 15:31

    Na, wenn das keine gute Nachricht ist---für denjenigen, der den Posten ergattert:

    "5.000 Euro für Geschäftsführung im Flüchtlingsbereich"

    http://www.unzensuriert.at/content/0016209-5000-Euro-f-r-Gesch-ftsf-hrung-im-Fl-chtlingsbereich

    "Gespannt darf man sein, in welcher Parteinähe der Posten besetzt wird. Bereitschaft zur Überbezahlung ist gegeben. Dass die Asylindustrie eine Riesengeschäft sei, wie die FPÖ immer kritisiert, dürfte sich einmal mehr bewahrheiten."

    WOHER KOMMT das VIELE GELD, das für die ASYLINDUSTRIE offensichtlich in ausreichender Fülle vorhanden ist?

    • Erich Bauer
      26. September 2014 15:34

      Wir haben doch eh schon wieder neu bedrucktes Falschgeld. War gestern damit in der 10er Marie...

    • Undine
      26. September 2014 15:36

      "Asylheim anstatt Studentenheim in Erdberg"

      "Eigentlich sollte das Gebäude in Wien-Erdberg der Bundesimmobiliengesellschaft zu einem Studentenwohnheim umgebaut werden. Angesichts der dringend benötigten Schlafstätten für Asylanten wurde dieser Plan aber spontan wieder verworfen. Über die Unterstützung zeigt sich Innenministerin Mikl-Leitner besonders erfreut und dankt ihrem Parteikollegen Mitterlehner."

      http://www.unzensuriert.at/content/0016222-Asylheim-anstatt-Studentenheim-Erdberg

      Die ÖVP macht wieder einmal die Geschäfte der Linken---BRAVO, ÖVP, nur weiter so! ;-(((
      Jede Stimme für die ÖVP ist nach wie vor eine verlorene Stimme!

    • Brigitte Imb
      26. September 2014 15:36

      ...hams es g´nommen? Dann is´a Glicksfoll.:-))

    • Erich Bauer
      26. September 2014 15:44

      Ich glaub die ÖVP und auch die SPÖ und nicht zuletzt die GRÜNEN besorgen die Geschäfte der Neocons... Mc Insane. Man versucht schlicht und ergreifend die Globalisierung der Verrückten... Manchmal ist man versucht an "Reptiloiden" zu glauben... ABER, die Außerirdischen vom Hangar 1 - diese grünen Männchen, die angeblich kürzlich auf der KRIM auftauchten - werden dagegenhalten...

    • Erich Bauer
      26. September 2014 15:46

      @Brigitte Imb,

      die hammas abgnommen... i hob mi eh gwundert... Grüner Veltliner gegen Papier... Super Deal...

  22. Erich Bauer
    26. September 2014 15:26

    Das "Positive" ist halt immer sehr relativ... Was für den Einen "positiv" ist, ist für den anderen "negativ"...

    Die Stagnation des Westens bei einem gleichzeitigen „Aufstieg des Südens“ in „beispielloser Geschwindigkeit“ (UNDP) ist der eigentliche Grund, weshalb das Imperium so wild um sich schlägt. Betrug der Anteil der G7-Länder am Welt-BIP im Jahr 2000 noch 66,4 %, so verminderte er sich bis 2013 auf 46,4 %; die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika) aber erhöhten ihren Anteil im gleichen Zeitraum von 8,6 % auf 21,5 % (vgl. isw-report 94, S. 21ff und isw-report 97, S. 17f).

    Betrug der Anteil der G7-Länder am Welt-BIP im Jahr 2000 noch 66,4 %, so verminderte er sich bis 2013 auf 46,4 % !

    Der Westen steigert sich beim krampfhaften Kampf um die Erhaltung seiner Hegemonie immer mehr in den Wahn der Waffen. Das Potenzial der US-Wirtschaft ist gerade noch um ein Viertel größer als das BIP der Volksrepublik China, gemessen an Kaufkraft („Factbook“ der CIA, nach SZ, 20.9.14). Die Militärausgaben der USA aber betragen mehr als das Fünffache von China (2013: 600,4 zu 112,2 Milliarden Dollar – nach SIPRI). Die europäische NATO gibt mehr als dreimal soviel für Rüstung und Militär aus, wie das BRICS-Land Russland.
    Doch mit Waffengewalt lässt sich die Hegemonie des Westens nicht aufrechterhalten, die Herausbildung einer multipolaren Welt nicht verhindern.

    Die BRICS-Staaten rücken immer enger zusammen, sie setzen sich für eine multipolare Weltordnung ein. Sie bauen Alternativstrukturen zu der vom Westen beherrschten Global Governance auf. Bei ihrem Gipfeltreffen in diesem Jahr gründeten sie die „New Development Bank“ (NDB) als Gegenstück bzw. Ergänzung zur Weltbank und das „Contingency Reserve Arrangement (CRA) in Anlehnung an den Internationalen Währungsfonds (IWF) und statteten sie mit zunächst 50 (NDB) bzw. 100 Milliarden Dollar (CRB) aus.

  23. brechstange
    26. September 2014 15:07

    Ein Nulldefizit für das Budget 2015 macht noch keinen Sommer. ;-)

  24. zauberlehrling
    26. September 2014 15:07

    Na, die positiven Nachrichten hören ja gar nicht auf:

    http://religion.orf.at/stories/2670610/

    Langsam vergeht einem jedoch das Lachen!

    • Charlotte
      26. September 2014 20:16

      Frauen ist Lachen eh schon untersagt , geht es nach so manchen Islamisten ...

      Die islamischen Religionsgemeinschaften, Dialogzentren, das österreichische Außenministerium und die gesamte Regierung des christlich geprägten Österreichs mit den guten Kontakten zu so manchen islamischen Ländern werden doch sicher im Gegenzug auch die freie Religionsausübung für Christen u.a. Religionsgemeinschaften in jenen Ländern einfordern und durchsetzen die mehrheitlich von Islamangehörigen bewohnt werden.

      Keine Moschee, keine Rücksicht auf islamische Bekleidung und Speisevorschriften (wo nimmt man hierzulande Rücksicht auf christliche Speisevorschriften? das ist doch private Aufgabe jedes Gläubigen ) , keine islamischen Feiertage, kein eigener "auf Dauer angelegter" (!) islamischer Friedhof (sind unsere Friedhöfe nicht gut genug für Islamangehörige?) in Österreich wenn es keine Kirchen/Klöster/ Kreuze, keine christlichen Seelsorger, keinen Osterschinken, keine Weihnachtsbäckerei, keinen Aschermittwoch, kein Fronleichnam ... zB in Saudi-Arabien gibt.

      Toleranz ist immer gegenseitig und Gesetzgebung nach Sonderwünschen des Islam ist mitunter gemein gefährdend. Oder wird nächstens auch das Steinigen in unsere Gesetzgebung aufgenommen, weil IS das fordert?

  25. Erich Bauer
    26. September 2014 14:32

    Und schon wieder was Positives...

    Dieses vorgetäuschte, intakte Hymen - Archetypus der Unschuld - ist schon ziemlich "zersaust". Dieser Unschuldsengel neigt ja doch zur Dirnenhaftigkeit... Der Verdacht lag ja eh schon immer nahe... Nun muss man sich nicht mehr mit zeitraubenden "Förmlichkeiten" und lächerlichen "Anständigkeiten"...

    Ex CIA Offizier: Das sind die wahren Schuldigen:

    https://www.youtube.com/watch?v=juw4E4O_XeI#t=778 (46 min.)

    Sehr aufschlussreich. Aus durchaus interessanten Blickwinkel.

    • Buntspecht
      26. September 2014 16:00

      "Sehr aufschlussreich. Aus durchaus interessanten Blickwinkel".
      ...... für alle, die sich gern was einreden lassen, und die, die's schon immer gewusst haben !

    • Erich Bauer
      26. September 2014 16:48

      Tja... @Buntspecht... was sol man sagen. Der CIA macht auch "antizyklische" Desinformation... Mich hat eh gewundert, dass man diese "Truppe" nicht schon liquidiert hat. Auch die NSU hat ja lediglich Motorräder hergestellt... Böse Zungen aus der "Anstalt" hatten sie frecherweise als BND-Unterabteilung bezeichnet...

      Trotzdem, dieses "Merkel Zeichen" Zeigefinger auf Zeigefinger und Daumen auf Daumen in gespreizter Haltung... finde ich irgendwie obszön... Ich stelle mir vor, sie hält es Obama vor die Nase... Was soll der sich dabei denken?

    • Buntspecht
      26. September 2014 17:42

      Es steht natürlich jedem frei die Desinformation per youtube des FSB/KGM zu glauben oder den Infos der CIA. Beide sind Meister, doch bei stark gegängelter Presse und Opposition in Russland, bin ich geneigt den doch besser kontrolliernen Aussagen der CIA eher zu glauben. (Dabei meine ich nicht - die von wem auch immer bezahlte -"Extruppe"!

    • Erich Bauer
      26. September 2014 17:55

      Okay. Inhalt, Schlüssigkeit, Plausibilität... geht bei Ihnen halt hinten vorbei... Ich denke, bei Ihnen ist das auch der richtige Ort. Wahrscheinlich auch der einzige Ort für KRONE und KURIER... auch die PRESSE nicht zu vergessen. Dort gehört das alles hin.

    • Buntspecht
      26. September 2014 18:28

      Was ich sage, gut gemacht und formuliert, wenn für Sie alles plausibel und schlüssig erscheint und dann sogar vorn' vorbeigeht:))

  26. Buntspecht
    26. September 2014 13:30

    Aber, aber, Herr Unterberger, wir wollen hier raunzen und nicht Freude verbreiten!!

  27. pc-think
    26. September 2014 10:56

    "dass die Täter Rumänen sind" ... Ob sie Zigeuner sind, darf aber nicht gesagt werden.

  28. oberösi
    26. September 2014 10:39

    Eine Zukunft ohne Kinder und Enkel, in einer Welt ohne illegal entsorgten Elektroschrott und das Weltklima durch CO2-sparenden Lebensstil im Griff.

    Die Reste des Kapitalstocks werden nicht mehr in die Zukunft, in die Aufzucht von Kindern gesteckt, sondern verzehrt auf dem Kreuzfahrtschiff oder im Dauerurlaub den Winter über, nachhaltig im Öko-Ressort natürlich. Sie wissen schon, wegen dem carbon footprint...

    Abo im Musikverein, in der Josefstadt oder in Reichenau inklusive.

    Wird das schön, gesund bis ins hohe Alter, ein letzter goldener und wärmender Sonnenuntergang, bevor alles in Scherben fällt.

    War auch im alten Rom die schönste und kulturell produktivste Zeit fürs Großbürgertum, die Zeit der Dekadenz und des Untergangs...

    • Erich Bauer
      26. September 2014 11:07

      Abwechslung auf diesem "Kreuzfahrtschiff" wird natürlich schon auch geboten. Spieltische, abgedunkelte Tanzbar... auf der Tanzfläche wird der "letzte" Tango eher dahin getrottet..

      Und der morgendliche Event... nach dem Frühstücksbuffet, ist das - biologischer Gesetzmäßigkeit geschuldeter - stattfindende Seebegräbnis. Naturgemäß findet sukzessive eine Steigerung dieses Vorganges statt...

      Irgendwann dümpelt dieses "Kreuzfahrtschiff" führerlos auf den Weltmeeren herum. Immer wieder trifft es auf riesige BRICS-Handelsschiffe. Die Mannschaften erzählen darüber gruselige Geschichten und nennen es: Der fliegende Bruxeller.

    • Lieber Augustin
      26. September 2014 11:09

      So ist es. Wie im alten Rom. Und die Völkerwanderung gibt es auch schon, unsere Germanen kommen auch aus Asien (Türken, Tschetschenen, Vietnamesen, Kurden, Araber ...).
      Und unsere Politiker werden sie alle "integrieren". Nicht in unsere Kultur, aber in unser soziales Netz.
      Wenn aber dieses Netz reißt, was passiert dann?

    • oberösi
      26. September 2014 14:45

      @Erich Bauer

      **********!
      Werma halt schauen, daß wir rechtzeitig eine Kabine kriegen, Superior und Außendeck natürlich, auf der Bruxeller...

    • Erich Bauer
      26. September 2014 14:48

      @oberösi,

      Vom ersten BRICS-Handelsschiff lass ma uns retten... (ROFL)

    • oberösi
      26. September 2014 15:25

      @Erich Bauer

      müßt´ma aber zum Schluß auf unsere wohlverdienten und redlich erworbenen (Pensions-)Privilegien verzichten und wieder ordentlich hackeln im Kohlebunker des BRICS-Dampfers oder in der Kombüse.
      Dann schon lieber standesgemäß untergehen mit der Titanic...

    • Erich Bauer
      26. September 2014 15:28

      Also... Diese "wohlverdienten" Dinglein sind sowieso perdu... Außer, wir kommen vorher in den "Genuss" eines "Seebegräbnisses"...

    • Brigitte Imb
      26. September 2014 16:44

      ´S Haustier scheint gesund zu sein, denn heute ist der liebe E.B. wieder in Hochform. :-)

      ********(aber gerecht teilen mit den anderen)

    • Erich Bauer
      26. September 2014 16:56

      Das meiste sind je eh Subkommentare. Das bringt NULL Sterne. Ich mach beim "Star-Bubble" nicht mit. Das soll allen anderen um die Ohren fliegen....

    • Brigitte Imb
      26. September 2014 17:39

      ...abgemacht, das nächste mal gibt´s statt Sternen Kugeln °°°°°°°°(bitte sich die Ringerl als solche vozustellen).

  29. Politicus1
    26. September 2014 09:30

    die IIASA Studie konnte ich nur als Ironie verstehen, vergleichbar meinem Sager: wie schön ist Wien ohne Lehrer in den Ferien - keine überfüllten Öffis, keine morgendlich zu den Schulen hetzende Kinder und Lehrende, viel weniger verparkte Straßen rund um die Schulen ...

    In letzter Konsequenz wäre ein Land dann besonders umweltfreundlich, wenn es nur noch über 70-Jährige, aber nicht pflegebedürftige Einwohner hat, die nicht mehr Auto fahren, nicht alle drei Jahre Computerschrott entsorgen, kein Flugzeug besteigen, ihre Verpflegung aus energiesparenden Großküchen zugestellt bekommen (nach Fahrten sparender Logistik geplanten Verteilerfahrten) ...

    • terbuan
      26. September 2014 09:57

      Das ist keine Ironie sondern eine "ernsthafte" Studie eines internationalen Instituts in dem 200 Wissenschaftler "forschen":

      http://www.iiasa.ac.at/web/home/about/news/20140924-PLOS-ONE-POP.html

      ......Most academic discussion of this trend has so far focused on potential problems it creates, including challenges to pension systems, economic growth, and healthcare costs.

      But according to a new study published today in the journal PLOS ONE, population aging and the compositional change that go along with it—such as increasing education levels—may turn out to have many positive impacts for society........

    • Konrad Loräntz
      26. September 2014 14:34

      Eine nette, saubere Studie, welche halt bloss die Völkerwanderung nicht berücksichtigt hat. Ein schönes Beispiel für den Elefanten im Raum, den keiner sieht.

    • Erich Bauer
      26. September 2014 16:27

      @Konrad Loräntz,

      diese Dreckstudie sagt über die wahre Dramatik überhaupt nix aus. Dieser Erdteil (Europa) befindet sich auf direktem Wege zum Hottentotten-Land. Die neuen tragenden Weltsäulen werden sich bestenfalls die besten Köpfe aus dieser Region holen... diejenigen dürfen sich glücklich schätzen. Die verbleibenden Hottentotten müssen im Hottentotten-Land mehr schlecht als recht ihr Dasein fristen...

      Außer... Europa lasst sich vom NeoZeus bzw. vom ALten Henry VII. nicht schon wieder f..... und erkennt, wohin es gehört. Es wäre dies das Erstemal in der kontinental-europäischen Geschichte. Die Chance ist noch intakt. Aber, die Hoffnung stirbt zuletzt...

  30. Erich Bauer
    26. September 2014 09:29

    Sehr, sehr positiv finde ich, dass einer High-Ranking-GRÜNE-EU-Abgeordnete ein richtiger A....tritt verpasst wurde... in Moskau halt. Aber irgendwo muss man ja anfangen...

    http://orf.at/#/stories/2247167/

  31. terbuan
    26. September 2014 08:28

    Zur Studie der IIASA:
    Wenn Völker ihre Reproduktion verweigern mit all ihren katastrophalen Auswirkungen für die Zukunft und die überalterte Bevölkerung durch Masseneinwanderung kulturfremder Menschen ersetzt wird, was soll da bitte positiv sein? Das ist doch blanker Hohn!

    • Wyatt
    • de Voltaire
      26. September 2014 11:36

      @ terbuan:
      Das kommt nur auf den Blickwinkel an. Aus der Sicht derer, die von den freiwerdenden Ländereien und dem Wegfall der (wirtschaftlich) erfolgreicheren profitieren ist das sehr wohl positiv. Nennt sich Evolution. Aus der Sicht der von der Bildfläche verschwindenden Völker und Gemeinschaften ist es katastrophal. Nennt sich Evolution.

      Aus der Sicht der Säugetiere war der Untergang der Dinosaurier sehr wohl positiv ...

    • terbuan
      26. September 2014 11:55

      @de Voltaire

      Das ist schon richtig, aber hinter der Studie stecken die Dinosaurier mit den Namen
      Fanny Kluge, Emilio Zagheni, Elke Loichinger und Tobias Vogt! ;-)

      http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0108501

    • Konrad Loräntz
      26. September 2014 14:35

      Schade, dass Morgenthau und Kaufmann das nicht mehr erleben dürfen. Dann hätten sich zumindest 2 über den Wahnsinn gefreut.

    • Erich Bauer
      26. September 2014 14:43

      Derzeit ist ein Konflikt zwischen "unipolarer" und "multipolarer" Weltanschauung zugange... Darüber eine "Diskussion" zu führen, erachte ich für absolut sinnlos. Denn... zwischen diesen 2 Polen ist ein Kompromiss, oder auch nur ein "kompromissähnliches" Ergebnis von vornherein ausgeschaltet.

      Das "unipolare" Streben setzt eine "messianische Wiederkehr" voraus. Wenngleich Obama bei seiner Antrittsrede mit den Worten begann: "Ich bin kein Messias...", so scheint er mittlerweile eines "Besseren" belehrt worden zu sein... Zumindest im USA "Bibel Belt" weiß man, dass es vor dem "messianischen Zeitalter" der Apokalypse bedarf. Ganz normal... weiß jeder... Hm.

      Das "multipolare" Weltbild entspricht den Gesetzen der Evolution. Das "Starke" und das "Schwache" geht immer wieder eine Symbiose ein. Beide unterstehen dem "2 Schritte" nach vor und "1 Schritt" zurück System. Und einmal ist jener der "Starke" und dann wieder der andere der "Schwache"... Landläufig: Amoi da Gigl und amoi da Gogl...

      Und, ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die Evolutions-Abläufe durchsetzen...

    • Undine
      26. September 2014 22:07

      @Konrad Loräntz

      Und es geht auch schneller als die Verwirklichung der Pläne von Kaufmann und Morgenthau!

  32. Gerhard Pascher
    26. September 2014 07:39

    Zitat von AU: "Oder weil viele Medienmacher an den Spruch glauben: Only bad news sells".

    Dies gilt auch für diesen Blogbetreiber. Außer einer Zusammenfassung von positiven Nachrichten alle paar Wochen - so wie heute - wird auch hier nur über negative Entwicklungen berichtet. Ich bin schon für konstruktive Kritik, aber diese sollte neben den analysierten Ursachen und möglichen negativen Auswirkungen auch immerkonkrete Vorschläge beinhalten, wie man es besser machen kann.

    Moderne PR-Spezialisten haben den Buchtitel von Georg-Volkmar Graf Zedtwitz-Arnim "Tue Gutes und rede darüber" zum Leitsatz gewählt. Aufbauend auf dieser "PR.2.0-Philosophie" werden nun vermehrt sowohl von Firmen, Organisationen und staatlichen Stellen auch Leitbilder und die damit verbundene CSR (Corporate Social Responsibility) erstellt. Dem gegenüber stehen die dummen Sprüche "Klappern gehört zum Handwerk" und "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing", welche von modernen Menschen nicht mehr verwendet werden sollten.

    In der christlichen Bibel werden wir wiederholt aufgefordert, Böses auch beim Namen zu nennen und dem gegenüber das Gute vorzuziehen. So zum Beispiel in Amos 5/14:
    "Sucht das Gute und nicht das Böse ...".

  33. Cotopaxi
    26. September 2014 07:18

    Einspruch!

    Die Vorarlberger Polizei hat nicht veröffentlicht, dass die Täter Rumänen seien.

    Sowohl im Fernsehen als auch in der Presse-Aussendung wird nur mitgeteilt, dass die Männer, gemeint sind die Täter, "in Rumänien wohnhaft" seien.

    Es gibt möglicherweise von der Schwarzen Innenministerin an die Presse-Stellen die Weisung, die Information über die Nationalität der Täter zu unterdrücken.

    Mutige Beamte versuchen möglicherweise im Interesse des berechtigten Informationsbedürfnisses der Österreicher dieses Verbot durch den Hinweis auf den Wohnort der Täter zu umschiffen.

    Lange wird ihnen die Schwarze Innenministerin das vermutlich nicht durchgehen lassen. ;-)

    Es gilt die Unschuldsvermutung.

    http://www.polizei.gv.at/vbg/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=4D464D78794F374E6F696F3D&pro=0

    • Cotopaxi
      26. September 2014 07:26

      Auch in dieser Presse-Aussendung der Vorarlberger Polizei steht nicht, dass der Täter Rumäne sei, sondern nur, dass er "in Rumänien wohnhaft" ist.

      http://www.polizei.gv.at/vbg/presse/aussendungen/presse.aspx?prid=4D464D78794F374E6F696F3D&pro=0

    • Anonymus
      26. September 2014 07:50

      Dank einem zur Verfügung gestellten link von Brigitte Imb habe ich im NORDKURIER (deutsche Zeitung) erfahren:

      Der Pressekodex, eine Selbstverpflichtung deutscher Medien auf ethische Standards, empfiehlt tatsächlich, bei Straftaten die Nationalität der Beteiligten nicht herauszustellen, um keine Vorurteile gegen Minderheiten zu schüren. Allerdings sagt der Kodex auch, dass die Nationalität, wenn sie zum Verständnis des Vorgangs erforderlich ist, sehr wohl genannt werden sollte.

      Gibt es so eine Selbstzensur auch für die österreichischen Medien?

    • Cotopaxi
      26. September 2014 07:59

      Eine Polizeidienststelle ist kein Medien-Unternehmen und amtliche Presse-Aussendungen unterliegen daher nicht irgendwelchen freiwilligen Presse-Kodices, sondern bestenfalls der Pflicht zur Amtsverschwiegenheit und den einschlägigen Vorgaben aus dem Ministerium.

    • Anonymus
      26. September 2014 08:21

      Cotopaxi:
      Stimmt schon, aber die Medien übernehmen größtenteils die Meldungen aus den Polizeinachrichten und lassen dann u.U. manches weg.

    • Cotopaxi
      26. September 2014 08:35

      @ Anonymus

      Wenn man sich diese Presse-Aussendung der Wiener Polizei ansieht, dann bleibt für die Presse-Selbstzensoren ohnehin nicht mehr viel Information zum Weglassen: ;-)

      "Versuchter Opferstockdiebstahl in Wien Innere Stadt

      Am 24. September 2014 um 06.05 Uhr beobachtete ein Gotteshausbesucher zwei Unbekannte, die versuchten, aus dem Opferstock einer Kirche in der Wiener Innenstadt Bargeld herauszufischen. Das Duo bemerkte den unliebsamen Zeugen und flüchtete ohne Beute. Mithilfe einer genauen Personenbeschreibung der gesuchten Männer konnten die Beiden wenig später von einer Funkstreifenbesatzung in der Kramergasse angehalten und festgenommen werden."

    • Anonymus
      26. September 2014 09:15

      Cotopaxi, ich gebe mich geschlagen!
      Es gibt also nicht nur "Verhaltensregeln" der Medien, sondern auch eine Weisung vom Innenministreium an die untergeordneten Stellen, keinerlei "Diskiriminierung" in den Schriftstücken zuzulasen.

    • Politicus1
      26. September 2014 11:27

      der gelernte Leser versteht schon längst die Geheimsprache zu entschlüsseln:
      aus dem Burgenland:

      Sieben Jugendliche im Alter zwischen 14 und 26 Jahren wurden am vergangenen Mittwoch nach mehreren Einbruchsdiebstählen verhaftet. Weitere fünf Personen zwischen 12 und 48 Jahren wurden angezeigt.

      18 Fakten geklärt – sieben Jugendliche in Haft, fünf angezeigt
      'Bei den Inhaftierten handelt es sich um sechs männliche Täter im Alter von 14,16,17,18,20 und 26 Jahren sowie um eine Frau, 22 Jahre alt. Die angezeigten Täterinnen sind im Alter von 12, 13,17, 18 und 48 Jahren. Sie sind durchwegs im Bezirk Eisenstadt wohnhaft – ein Jugendlicher (16) hat seinen Wohnsitz in Guntramsdorf.'

      Wetten werden angenommen ...

    • Cotopaxi
      26. September 2014 11:35

      @ Politicus1

      Oder es wird aus einem fremdländischen Mörder, der zufällig in einer AsylantInnen-Unterkunft in Wien wohnt, ein "des Mordes verdächtiger Wiener". ;-)

    • Anonymus
      26. September 2014 12:34

      Politucus 1 + Cotopaxi:
      Den Asylanten ist eben fad, daher suchen sie nach "Freizeitbeschäftigung" mit zusätzlichen Einnahmen. Schnellere Abwicklung der Asylbescheide würden solche Problemfälle auch reduzieren.

    • Politicus1
      26. September 2014 12:42

      Anonymus:
      mein Gefühl mit ein bisschen Lebenserfahrung sagt mir, dass diese mutmassliche Einbrecherhorde keine Asylanten, sondern sich ganz legal bei uns wohnhafte EU-Bürger sind. (Nicht vergessen: EU steht heute nicht mehr nur für D, UK, F, ...)

    • Gast (kein Partner)
      27. September 2014 13:41

      Die Polizei hat die Weisung, dass sie tunlichst die Nationalität von Verbrechern (echte Einheimische ausgenommen) nicht veröffentlichen soll.
      Weiß ich von einem Polizeibeamten aus Wien.

  34. Tullius Augustus
    26. September 2014 02:37

    Zu dem obigen Punkt:

    - In Deutschland schlägt der Bund bei Finanzverhandlungen mit den Ländern nun erstmals vor, dass diese selbst die Höhe von Zuschlägen bei Einkommen- und Kapitalertragsteuern festlegen können.

    möchte ich hier den entsprechenden Artikel in der WELT verlinken:

    Ich halte diese Ideen für fantastisch! Mehr Eigenverantwortung in Steuerfragen für die Gebietskörperschaften - ein Schritt in Richtung Schweizer System - ein Paradigmenwechsel für Deutschland. Da sollte Österreich auch nicht mehr zurückstehen:

    DIE WELT schreibt dazu:

    Zahlen Bayern bald weniger Steuern als Hamburger?

    Bundesregierung und Südländer wollen unterschiedliche Steuersätze einführen. Das könnte für Berlin oder Hamburg dramatische Folgen haben. Einige Länder sehen gar die Verfassung verletzt.


    .... In den Verhandlungen zur Neuordnung der föderalen Finanzbeziehungen drängt Berlin auf einen Befreiungsschlag: In einem der "Welt" vorliegenden Bericht einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe will der Bund den Ländern mehr finanzielle Eigenverantwortung einräumen.

    Nach dem Willen der Bundesregierung sollen Arbeitnehmer und Unternehmen künftig je nach Bundesland unterschiedlich hoch besteuert werden können.

    Der Bund will die Bundesländer bei der Einkommen-, Kapitalertrag- und der Körperschaftsteuer künftig mit Zuschlagsrechten ausstatten. "Eine größere Steuerautonomie der Gebietskörperschaften ist geeignet, unterschiedlichen regionalen und lokalen Gegebenheiten Rechnung zu tragen"

    .... Bayern und Baden-Württemberg unterstützten den Vorschlag. "Mehr Steuerautonomie der Länder sorgt für Transparenz und stellt ein größeres Maß an Steuerklarheit her.

    Mehr Steuerautonomie der Länder stärkt ihre Eigenstaatlichkeit", heißt es in einem gemeinsamen Schreiben der Finanzminister Markus Söder (CSU) und Nils Schmid (SPD) .....


    Link: http://www.welt.de/politik/deutschland/article132630413/Zahlen-Bayern-bald-weniger-Steuern-als-Hamburger.html

  35. Tullius Augustus
    26. September 2014 02:16

    Ich möchte noch etwas Positives hinzufügen: Die klugen Anmerkungen des deutschen Experten Prof. Bernd Rürup (= SPD-Mitglied) zu den aktuellen Themen in Österreich: Steuerreform, Pensionssystem & Gesundheitssystem:

    Rürup: " .... Steuerreform ja aber ohne Verstoß gegen den vereinbarten Konsolidierungsbedarf.

    .... 50% Ausgabenstreichung des Staats und man sollte die Vorschläge des österr. Rechnungshofs ansehen, da gibt es einen ganzen Katalog was man machen könnte um Ausgaben zu senken.

    .... Mein Pessimismus kommt daher dass der Bundeskanzler Faymann gesagt hat er übernähme voll die Position des ÖGB.

    .... Beim Pensionssystem Österreichs ist das Hauptproblem dass die Relation von Bezugsdauer und Beitragsperiode sukzessive disproportionaler wird. .... "


    Der 4 Min.-Audiobeitrag im Mittagsjournal vom Mittw. 24.9.2014 ist hier verlinkt & noch einige Tage zu hören:
    http://oe1.orf.at/artikel/387600





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