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FN 586: KTZ, die SPÖ und das Ende

Lesezeit: 1:00

In Kärnten musste jetzt die Kärntner Tageszeitung endgültig zusperren, die jahrzehntelang der SPÖ gehört hatte.

Wie auch bei der AZ war knapp vor dem Ende noch ein privater Eigentümer zwischengeschaltet worden. Der in diesem Fall im Finale erstaunlich undurchsichtige Geschäfte versucht hatte. Er hat jedenfalls die KTZ genausowenig gerettet, wie das einst bei der AZ gelungen war. Uns interessiert aber anderes mehr: dass das Blatt in den letzten zehn Jahren mehr als neun Millionen Presseförderung allein vom Bund kassiert hat (was ein Klacks ist gegen das, was die Familien Fellner und Dichand an staatlichen Inseraten in Kooperationen kassieren. Jährlich). Dass das endgültige Aus genau zu jenem Zeitpunkt kommt, da das SPÖ-regierte Land Kärnten selbst eine Insolvenz fürchten muss, also niemandem mehr helfen kann, weder offen noch insgeheim. Und dass natürlich die diversen, von den Gewerkschaften verfochtenen teuren Kollektivverträge gar nichts mit der Insolvenz zu tun haben, weil eine Gewerkschaft ja immer unschuldig ist. Dabei hat das Blatt am Ende immerhin noch 12.000 Abonnenten gehabt. Aber die Zukunft gedruckter Zeitungen ist halt generell nur noch eine mit sehr beschränkter Perspektive. Selbst wenn die Gewerkschaften vernünftiger wären.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkakadu
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 22:17

    OT

    Die ÖVP auf dem Weg in den Orkus der Geschichte:

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,989571

    Diese Modernisierung brauchen die Schwarzen wie einen Kropf!

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 18:21

    o.T.

    Neues aus der EU-Anstalt

    Der Vize-Präsident des EU-Parlaments, Jacek Protasiewicz, drehte bei der Einreise im Alkoholrausch durch,..... ;-)

    http://www.pi-news.net/2014/02/polnischer-eu-bonze-nennt-unseren-zoll-nazis/

    Warum steht das nicht in den österreichischen Systemmedien, dieser Herr ist doch nicht irgendwer?

  3. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 19:49

    "Aber die Zukunft gedruckter Zeitungen ist halt generell nur noch eine mit sehr beschränkter Perspektive."

    Außer sie schlagen sich auf die Seite der Mächtigen am Futtertrog und hängen bei denen fleißig am Subventions- bzw. Inseratentropf. Und deshalb weist auch die Mehrheit unserer Printmedien eine schwere linkslinke Schlagseite auf!
    Ob da eine Zeitung mehr oder weniger um Presseförderung rittert, ist vermutlich für die allzu oft einseitige Berichterstattung kaum von Bedeutung.

    Schade nur um das 70 Jahre alte Archiv der KTZ, welches noch rasch vor der Insolvenz von den Inhabern abtransportiert wurde. Wäre sicher eine geschichtsträchtige Fundgrube für viele Jahrzehnte sozialistische Journaille.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 18:18

    Mit 12 000 Abonnenten könnte man täglich 12 000 Zeitungen verkaufen.

    Ich glaube schon auch dass die Lohntarife des Personals mitgespielt haben. Ich führe dazu das Beispiel Ankerbrot in Wien an, wo auch Müllerbrot aus München über ein Jahr gebraucht hat, um den privilegierten Parteifilz gemischt mit dem Gewerkschaftsfilz in der Firma loszuwerden, um danach gewinnbringend arbeiten zu können.

    Das Ganze erinnert mich an die gegenwärtige gesellschaftliche Situation. Einerseits treiben die Gewerkschaften die Löhne in unerschwingliche Höhen und andererseits ruinieren sie damit die Firmen.

    Wenn es nun so ist, dass es einen Nachfragerückgang gibt, dann frage ich, wie machen das, nicht die Schluderblätter voller Parteiinhalt und Werbung der 'Inserenten' sind gemeint, frage ich also, wie machen das die anderen ?

    Machen die vielleicht besseren und wahrheitsgetreuen Journalismus ? Können die besser wirtschaften und realistischer kalkulieren ? Machen die vielleicht keine Konzessionen an die Begehrlichkeiten der Parteien wegen Zusatzposten für (meist) Unbrauchbare ? ??? ...

    Ich sehe mir auch öfter Zeitungen an, muss aber zugeben, es fehlt einfach die Zeit sich mit den Fakten soweit auseinanderzusetzen, dass man die Ablenkungsinfos wegfiltert und die Kernaussagen nach Gegenfragen herausfiltert, wenn man arbeitet. Mir wäre es auch lieber die volle Wahrheit zu lesen und zu hören.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 18:20

    Medien, welche die Wahrheit publizieren, sind vor dem Untergang sicher, siehe A.U.-Blog.
    War Timoschenko todkrank und muss sofort in die Charitee oder ist sie gesund und kaempft weiter um Geld und Macht? Solange getaeuscht, betrogen und die Wahrheit verschwiegen wird, sollen die Zeitungen sterben.

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 22:09

    Meine Trauer um die entschlafene rote Parteizeitung hält sich in Grenzen. Es wird ein Begräbnis dritter Klasse---im allerengsten, stark geschrumpften Familienkreis --- werden.
    Sehr leid tut's mir nur um die vielen, vielen Steuermillionen, die von ALLEN Steuerzahlern, größtenteils vermutlich von Nicht-Linken (also von jenen, die sich nicht durchfüttern lassen!), Jahrzehnte lang vergeudet worden ist.

    Die "Internationale" wird am Grab etwas dünn klingen, aber der Bundesheinzi wird mit ernster Miene beim Kranz mit den Roten Nelken die Schleifen schön zurecht legen. RIP!

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Februar 2014 21:17

    Wieder so ein Blatt weniger!
    Die sozialistischen Journalisten begehen Selbstmord. Denn einerseits soll die Bildung abgeschafft werden, andererseits aber die die Indoktrinierung weiterlaufen; dies funktioniert offensichtlich nicht!

    Vorbei die Zeiten als ein staatliches Bildungsgebot für den ORF galt. Und erst recht vorbei die Zeiten, als der hiesige Gewerkschaftssekretär durch das Land fuhr und vor vollen Sälen Goethe gelesen hat. Vorbei die Zeiten der Arbeiterbildungsvereine. Diese Menschen erkannten damals, ein weiterkommen gibt es nur wenn besser ausgebildete Menschen bessere Arbeit machen und damit den Wohlstand heben. Allgemeinbildung wurde zum Ziel, denn nur diese hebt die geistige Beweglichkeit. Nun regiert der sozialistische Experte, ein ausgewiesener Fachidiot.

    Heute sinkt der Wohlstand stetig. Die Jugend hat heute andere Vorlieben als ein eigenes Auto (es darf gelacht werden). Man genießt länger im Hotel 'mama' die Rundumversorgung (hahaha). Es fehlt der Wille zur Bildung. Wichtiger ist ein facebook account und ein spyphone. Ein voller Erfolg der sozialistischen Bildungspolitik! Nur leider lesen diese Art Menschen keine Zeitung, erst recht keine schwierige, also politische, Zeitung. Höchstens ein besseres Comic.


alle Kommentare

  1. Riese35
    02. März 2014 20:49

    OT in Ergänzung zum Kommentar von kakadu am 28. Februar 2014 22:17

    Habe soeben den Originalwortlaut von Karas aus der ZIB2 am 28.2.2014 bekommen:

    "Armin Wolf: Ihr Parteikollege, der neue Landwirtschaftsminister Rupprechter, sorgt in einem Interview mit dem morgigen Standard für einige Überraschung. Er gilt ja als sehr konservativ, und
    er sagt aber in diesem Interview, er könne sich ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare vorstellen. Können Sie das auch?

    Othmar Karas: Ich sage Ihnen offen, das ist eine sehr, sehr sensible Frage. Und ich bin mir in diesem Punkt in einer Frage sicher und in einer unsicher.

    Sicher bin ich mir in der Frage, daß solche Themen nicht auf europäischer Ebene über eine Richtlinie europaweit einheitlich geregelt werden sollen, sondern subsidiär in kleinen Einheiten in den Mitgliedsstaaten und Regionen.

    Unsicher bin ich mir in der Gesamtfrage, weil es hier um das Verhältnis Eltern und Kind geht. Ich habe diesen Meinungsbildungsprozeß, weil er so sensibel ist, für mich selbst noch nicht abgeschlossen, und ich weiß, daß es vielen Menschen ähnlich geht wie mir."

    Das erklärt auch das Abstimmungsverhalten der ÖVP zum Lunacek-Bericht, und es widerlegt alle, die diesem Abstimmungsverhalten eine Ablehnung der Adoption durch Homosexuelle durch die ÖVP-Repräsentanten unterstellen. Karasens explizite Nicht-Haltung in dieser Frage ist eine Schande und ein Verrat an den Grundsätzen und nicht anders interpretierbar, als daß die ÖVP wieder auf dem besten Wege zum Umfallen ist (positiv ausgedrückt). Ich sehe dahinter vielmehr ein abgekartetes Spiel der Wählertäuschung: den Schein einer Gegnerschaft erwecken, um manch "konservative" ÖVP-Wähler nicht ganz zu vergraulen, in der Praxis aber doch die Sache der Ablehnung totlaufen zu lassen.

    Eine andere Aussage Karasens in diesem ZIB2-Interview ist ebenso erschreckend: Die ÖVP von den NEOS abgrenzend, werde die EVP niemals eine Mitgliedschaft Rußlands in der EU zulassen. Sehr interessant: Das christliche Rußland stellt also ein Problem dar, die islamische Türkei, die einen Teil eines EU-Staates okkupiert und Europa islamisch machen möchte, ist willkommener Beitrittswerber.

  2. heartofstone (kein Partner)
    01. März 2014 21:36

    Ein bisserl OT

    Causa Alijew: Brandstetter holt die Vergangenheit ein

    http://derstandard.at/1392686815703/Causa-Alijew-Brandstetter-holt-die-Vergangenheit-ein

    Ein "Justizminister", angeblich parteiunabhängig, von der ÖVP nominiert, der "mutmaßliche" Ganoven und Inserateschalter verteidigt ...

    Ums nett zu formulieren ... habens dem Spindellecker (ist Absicht) in den Hohlraum über den Augenbrauen g'schissen? Oder ist der von Haus aus a weng trüb in der Marille? Oder habens den bei der Geburt ein paar mal am Kreissaalboden aufpeppeln lassen? Oder alles zsamm? ...

    Wer jetzt immer noch ÖVP wählt, dem ist nicht mehr zu helfen ...

  3. kakadu
    28. Februar 2014 22:17

    OT

    Die ÖVP auf dem Weg in den Orkus der Geschichte:

    http://www.heute.at/news/politik/art23660,989571

    Diese Modernisierung brauchen die Schwarzen wie einen Kropf!

    • Riese35
      28. Februar 2014 22:44

      Danke für diesen Hinweis. Gute Nacht, ÖVP.

      Eine Ergänzung: Soeben Interview mit Othmar Karas in der ZIB2. Zwei sehr klare und bestimmte Aussagen von ihm zur Frage, ob Homosexuelle Kinder adoptieren können sollen:

      a) Er ist sich sicher und hat eine feste Entscheidung getroffen, daß diese Frage nicht auf EU-Ebene, sondern in den Mitgliedsstaaten entschieden werden soll.

      b) Er ist noch unsicher, zweifelt, weiß noch nicht und hat noch keine Entscheidung getroffen, ob dies erlaubt werden solle oder nicht.

      Damit sind auch für die EU-Wahl die letzten Unklarheiten beseitigt: die ÖVP ist für einen Christen unwählbar.

    • mischu
      28. Februar 2014 22:57

      @Riese35

      Karas war schon vor diesem TV-Auftritt unwählbar, aber das Interview hat auch meine Entscheidung nur noch bestätigt.

      Wenn man bedenkt, daß der neue ÖVP-Landwirtschaftsminister Rupprechter bei seiner Angelobung folgende Formel sprach

      „Herr Bundespräsident, ich gelobe, so wahr mir Gott helfe und vor dem heiligen Herzen Jesu Christi.“

      und jetzt seine Überzeugung offensichtlich mit Füßen tritt:

    • Brigitte Imb
      28. Februar 2014 23:45

      Verkommen diese ÖVP! Völlig ohne konservative Werte, und die glauben damit punkten zu können? Die heimliche Fusion mit den Linken hat zweifellos bereits stattgefunden.

      Um diesen Wahnsinn der Homoverehrung ad absurdum zu führen sollten die mittlerweile als "andersrum" degradierten Heteros auch beständig ihre sexuelle Ausrichtung bekanntgeben. Z.B. bei jeder Vorstellung..."Grüß Gott, ich heiße....und bin Hetero". Wen es betrifft, daß er Steuerzahler ist, der sollte das ebenso dazufügen....... Das muß eine Selbstverständlichkeit werden..., auf jeden Fall Linken gegenüber...:-)))

    • Riese35
      01. März 2014 01:23

      @kakadu: Die ÖVP wird durch diese Haltung keinen einzigen Homo dazugewinnen - die wählen ohnedies SPÖ, Grün oder NEOS -, sie wird aber wieder viele konservative und christliche Wähler verlieren.

      @Brigitte Imb: Mir widerstrebt es, meinen Blick ständig auf unter die Gürtellinie zu richten.

    • A.K.
      01. März 2014 10:45

      Die Bildunterschrift des Links
      http://www.heute.at/news/politik/art23660,989571 lautet
      "Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter von der ÖVP ist zwar religiös, aber weniger konservativ."
      Bisher zeichneten einige Kurzmeldungen - und nur von diesen kenne ich ihn, er war mir bisher völlig unbekannt - zu Rupprechter von ihm ein Bild, das mir ihn sympatisch machte. Seine neuen Aussagen betreffend der Anliegen von Homosexuellen sind mir daher völlig unverständlich. Sind einige ÖVP-Spitzenfiguren nicht Herr ihrer Zunge oder gar plötzlich verblödet?

    • A.K.
      01. März 2014 11:04

      Das Original-Interview mit Rupprechter findet sich unter:
      http://derstandard.at/1392686773386/VP-Minister-tritt-fuer-Adoptionsrecht-fuer-Homosexuelle-ein
      Liest man es dort im Zusammenhang, dann scheint es ein wenig milder als "ungeschickt formuliert" zu bezeichnen zu sein.

    • brechstange
      01. März 2014 11:22

      Der tut alles, um sich anzubiedern. Dafür hat er Zeit gehabt, während seiner EU-Zeit vier Sprachen zu lernen, als doch hoher und gutverdienender EU-Beamter.
      Also ich weiß nicht: Wir finden als gutverdienende nicht die Zeit nebenher Sprachen zu lernen. Das ist eine doch eher aufwändige Sache, Sprachen gut zu lernen. Aber er wird wahrscheinlich ein Genie sein, der Rupprechter.

    • Riese35
      01. März 2014 14:30

      @A.K.: Das Interview zeigt deutlich, daß sein Familienbegriff, die Grundlage einer jeden Gesellschaft, nicht mehr der traditionelle, katholische bzw. europäische ist, der Europa groß gemacht hat, sondern auf den Ideen der Aufklärung, der französischen Revolution und der Frankfurter Schule aufbaut: ein bewußter Gegensatz zur christlichen Kultur und zum christlichen Glauben.

      Denn während es bisher gemeinsames Grundverständnis war, daß die Sonderrechte der Ehe in ihrer Verpflichtung zum Zeugen und Großziehen des Nachwuchses begründet waren und Liebe im sexuellen Bereich immer auf diese Zeugung und Weitergabe menschlichen Lebens hin ausgerichtet war, auf die Zukunft, wie Paul VI. in Humanae Vitae schreibt, wird heute genau diese grundlegendste Wurzel aus dem Ehebegriff ausgeblendet. Entsprechen die alten Gesetzeswerke wie z.B. ABGB noch weitgehend diesem Ehebegriff, wird den modernen Gesetzesänderungen eben ein fundamental anderer Familienbegriff zu Grunde gelegt, der in offenem Widerspruch zur europäischen Tradition und zum christlichen Familienbild steht. Der vormals auf die Zukunft, auf die Kinder, auf die Verantwortung der Eltern den Kindern gegenüber ausgerichtete Familienbegriff wird heute zum Selbstzweck und dient der Befriedigung der eigenen Triebe. Denn nur so ist es möglich, daß plötzlich hetero- und homosexuelle Partnerschaften als gleichwertig angesehen werden können. Die Verantwortung den Kindern gegenüber ist durch eigene Ansprüche auf Kinder ersetzt worden. Die Richtung der Abhängigkeit hat sich um 180 Grad gedreht. Kinder werden so vom Subjekt, auf das die Ehe ausgerichtet war, zum Objekt, das den Partnern zu dienen hat.

      Wir verwenden heute sehr oft traditionelle Begriffe, haben diese aber meistens mit einer komplett anderen, der ursprünglichen widersprechenden Bedeutung versehen. Den tiefsten Werteverfall in den letzten Jahrzehnten hat die ÖVP durchgemacht. Die (österr.-)kath. Kirche in der Praxis leider auch, nur ist dort in der röm.-kath. Kirche die Theorie und offizielle Lehre (weitgehend) noch in Ordnung.

      Tagtäglich wird man mehr und mehr bestärkt, daß die ÖVP mit diesen Ansichten für Christen unwählbar ist. Jetzt möchte ich wirklich gerne einmal verstehen, was jemanden, der bewährte, konservative Werte vertritt, noch bewegen kann, weiterhin der ÖVP die Stange zu halten, die diese Werte immer mehr und offener mit den Füßen tritt.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      01. März 2014 18:21

      werter kakadu, die ÖVP noch auf dem Weg in den Orkus der Geschichte? Nein! Sie ist schon dort!

      Man möge sich nur die Glanzlichter in der Ministerliste des Spindelegger ansehen, insbesondere die beiden besonderen Leuchten, den Justizminister und eben den Landwirtschaftsminister.

      Der "parteifreie" Justizminister ua. einst Verteidiger des Werner Feymann, daher völlig unbefangen, der Landwirtschaftsminister ein Gegner des ach so kriegerischen Radetzkydenkmales vor "seinem" Ministerium und jetzt für das Adoptionsrecht für Schwule und Lesben.

      Dem Bundesheer und seinen zugegebenermaßen schwachen, schwächer, schwächsten SPÖ-Verteidigungsministern das Allernötigste zum Leben vorzuenthalten, das haben die ÖVP-Finanzminister seit 2000 (ja, ja, ich weiß schon, der KHG war einst FPÖler, dann parteifrei, saß jedoch im ÖVP-Bundesparteivorstand...) zusammengebracht. Und was das HAA-Desaster anbetrifft warte ich nur, dass man den Josef Pröll genau befragt, wie es denn mit der Notverstaatlichung der HHA so war...

      Die ÖVP und deren Exponenten haben es zuwegegebracht, dass sich nur allzuviele von dieser Partei verraten fühlen und sich angewidert von ihr abgewandt haben. Dieser "wertegewandelten" ÖVP ist nur wichtig, gemeinsam mit den Roten so lange wie nur irgend möglich, am Futtertrog der Macht zu sitzen. Dafür gibt sie alles hin. Auch die Masse ihrer einstigen Wähler. Und das ist letzten Endes gut so, denn dieses Partei hat sich überlebt!

    • no na (kein Partner)
      01. März 2014 18:45

      Unfaßbar. Der Herr Minister sollte sich schleunigst schleichen. Er weiß nicht, was er spricht. Wenn die so entstehenden bemitleidenswerten psychischen Krüppel einmal um Psychotherapie einkommen, auf unser aller Geld, wird er schon längst in unverdienter Luxuspense sein.

      Und die ÖVP sollte den Herrn augenblicklich mit Schimpf und Schande davonjagen. Warum glauben gerade die Allerunnötigsten unter den Schwarzen, dass irgendjemand auf ihre Blödideen stehen würde?

    • Einspruch! (kein Partner)
      01. März 2014 18:55

      Nie mehr wähle ich ÖVP. Nie mehr.

      NIE MEHR!

    • Haider
      01. März 2014 23:28

      In der Disziplin "eigenes Nest beschmutzen" hatte die ÖVP immer schon einige Gold-Anwärter.

  4. Undine
    28. Februar 2014 22:09

    Meine Trauer um die entschlafene rote Parteizeitung hält sich in Grenzen. Es wird ein Begräbnis dritter Klasse---im allerengsten, stark geschrumpften Familienkreis --- werden.
    Sehr leid tut's mir nur um die vielen, vielen Steuermillionen, die von ALLEN Steuerzahlern, größtenteils vermutlich von Nicht-Linken (also von jenen, die sich nicht durchfüttern lassen!), Jahrzehnte lang vergeudet worden ist.

    Die "Internationale" wird am Grab etwas dünn klingen, aber der Bundesheinzi wird mit ernster Miene beim Kranz mit den Roten Nelken die Schleifen schön zurecht legen. RIP!

  5. dssm
    28. Februar 2014 21:17

    Wieder so ein Blatt weniger!
    Die sozialistischen Journalisten begehen Selbstmord. Denn einerseits soll die Bildung abgeschafft werden, andererseits aber die die Indoktrinierung weiterlaufen; dies funktioniert offensichtlich nicht!

    Vorbei die Zeiten als ein staatliches Bildungsgebot für den ORF galt. Und erst recht vorbei die Zeiten, als der hiesige Gewerkschaftssekretär durch das Land fuhr und vor vollen Sälen Goethe gelesen hat. Vorbei die Zeiten der Arbeiterbildungsvereine. Diese Menschen erkannten damals, ein weiterkommen gibt es nur wenn besser ausgebildete Menschen bessere Arbeit machen und damit den Wohlstand heben. Allgemeinbildung wurde zum Ziel, denn nur diese hebt die geistige Beweglichkeit. Nun regiert der sozialistische Experte, ein ausgewiesener Fachidiot.

    Heute sinkt der Wohlstand stetig. Die Jugend hat heute andere Vorlieben als ein eigenes Auto (es darf gelacht werden). Man genießt länger im Hotel 'mama' die Rundumversorgung (hahaha). Es fehlt der Wille zur Bildung. Wichtiger ist ein facebook account und ein spyphone. Ein voller Erfolg der sozialistischen Bildungspolitik! Nur leider lesen diese Art Menschen keine Zeitung, erst recht keine schwierige, also politische, Zeitung. Höchstens ein besseres Comic.

  6. mischu
    28. Februar 2014 19:49

    "Aber die Zukunft gedruckter Zeitungen ist halt generell nur noch eine mit sehr beschränkter Perspektive."

    Außer sie schlagen sich auf die Seite der Mächtigen am Futtertrog und hängen bei denen fleißig am Subventions- bzw. Inseratentropf. Und deshalb weist auch die Mehrheit unserer Printmedien eine schwere linkslinke Schlagseite auf!
    Ob da eine Zeitung mehr oder weniger um Presseförderung rittert, ist vermutlich für die allzu oft einseitige Berichterstattung kaum von Bedeutung.

    Schade nur um das 70 Jahre alte Archiv der KTZ, welches noch rasch vor der Insolvenz von den Inhabern abtransportiert wurde. Wäre sicher eine geschichtsträchtige Fundgrube für viele Jahrzehnte sozialistische Journaille.

  7. Cotopaxi
    28. Februar 2014 18:21

    o.T.

    Neues aus der EU-Anstalt

    Der Vize-Präsident des EU-Parlaments, Jacek Protasiewicz, drehte bei der Einreise im Alkoholrausch durch,..... ;-)

    http://www.pi-news.net/2014/02/polnischer-eu-bonze-nennt-unseren-zoll-nazis/

    Warum steht das nicht in den österreichischen Systemmedien, dieser Herr ist doch nicht irgendwer?

  8. socrates
    28. Februar 2014 18:20

    Medien, welche die Wahrheit publizieren, sind vor dem Untergang sicher, siehe A.U.-Blog.
    War Timoschenko todkrank und muss sofort in die Charitee oder ist sie gesund und kaempft weiter um Geld und Macht? Solange getaeuscht, betrogen und die Wahrheit verschwiegen wird, sollen die Zeitungen sterben.

  9. Josef Maierhofer
    28. Februar 2014 18:18

    Mit 12 000 Abonnenten könnte man täglich 12 000 Zeitungen verkaufen.

    Ich glaube schon auch dass die Lohntarife des Personals mitgespielt haben. Ich führe dazu das Beispiel Ankerbrot in Wien an, wo auch Müllerbrot aus München über ein Jahr gebraucht hat, um den privilegierten Parteifilz gemischt mit dem Gewerkschaftsfilz in der Firma loszuwerden, um danach gewinnbringend arbeiten zu können.

    Das Ganze erinnert mich an die gegenwärtige gesellschaftliche Situation. Einerseits treiben die Gewerkschaften die Löhne in unerschwingliche Höhen und andererseits ruinieren sie damit die Firmen.

    Wenn es nun so ist, dass es einen Nachfragerückgang gibt, dann frage ich, wie machen das, nicht die Schluderblätter voller Parteiinhalt und Werbung der 'Inserenten' sind gemeint, frage ich also, wie machen das die anderen ?

    Machen die vielleicht besseren und wahrheitsgetreuen Journalismus ? Können die besser wirtschaften und realistischer kalkulieren ? Machen die vielleicht keine Konzessionen an die Begehrlichkeiten der Parteien wegen Zusatzposten für (meist) Unbrauchbare ? ??? ...

    Ich sehe mir auch öfter Zeitungen an, muss aber zugeben, es fehlt einfach die Zeit sich mit den Fakten soweit auseinanderzusetzen, dass man die Ablenkungsinfos wegfiltert und die Kernaussagen nach Gegenfragen herausfiltert, wenn man arbeitet. Mir wäre es auch lieber die volle Wahrheit zu lesen und zu hören.

  10. Politicus1
    28. Februar 2014 18:13

    wer übernimmt die 12,000 Abonnenten - welche Zeitungen werden die bisherigen Stammleser der KTZ nun in die Hand nehmen?
    ich sehe drei Zeitungen zur Auswahl:
    STANDARD
    ÖSTERREICH

    • Politicus1
      28. Februar 2014 18:14

      zu rasch gewesen ..
      die 3. Zeitung wäre HEUTE

    • Undine
      28. Februar 2014 21:54

      @Politicus1

      Die Analphabeten werden immer mehr, besonders im linken Spektrum! ;-)

    • Brigitte Imb
      28. Februar 2014 23:55

      In unserem Nachbarort liegt dieses Käseblatt "h.." vor den Einkaufsläden und erschreckender Weise entpuppen sich die Ständer immer wieder als geleert. Igiitttt.

    • CHP
      01. März 2014 22:53

      Ich benütze diese Blätter regelmäßig in meiner Küche um Abfälle einzuwickeln.

  11. kritikos
    28. Februar 2014 17:09

    Im tiefsten Inneren bedauere ich das Verschwinden der Parteizeitungen. Seinerzeit konnte man zwei, naja auch drei verschiedene lesen und gewann aus dem Querschnitt nahezu die Wahrheit. Mein Eindruck ist, dass die Parteien anscheindend vor allem an Abonnenten bzw. Lesern und nicht am möglichst großem Profit interessiert waren. Natürlich waren auch Inserenten wichtig, aber andere als heute. Heute ist das wohl ganz anders, und um des Profits willen geht die klare, ehrliche Jounalistenarbeit flöten. Oder waren damals die Journalisten anders ausgerichtet?

    • Papalima
      28. Februar 2014 19:11

      Lieber kritikos,

      Ihre Form der Informationsbeschaffung ähnelt meiner frappierend. Allerdings muß ich zugeben, daß mir während meines Berufslebens die Zeit oft kaum für EINE Tageszeitung reichte, geschweige denn für mehrere. Könnte man nicht sagen, daß gute Information schon immer eine Holschuld war?

      Von Parteizeitungen erwartet man jedenfalls gefärbte Nachrichten und bewertet sie entsprechend. Grundsätzlich gilt auch für Journalisten "wes Brot ich ess' des Lied ich sing". Verantwortungsbewußte Tageszeitungsverlage haben ihren Mitarbeitern deshalb - selbstverständlich innerhalb gewisser Grenzen - große Freiheit gelassen. Das kostet etwas.

      Zurück zum Thema: Zum Glück habe ich in Österreich heutigentags (noch?) die Wahl, wo ich mir die Informationen abhole. Ich kann beispielsweise wählen, Gratiszeitungen zu lesen oder ein Abbo für diesen Blog zu nehmen, so wie Sie es offensichtlich auch tun. Was aber nicht heißt, daß ich auch die Ansichten des Hr. Dr. Unterberger ggf. hinterfrage, indem ich sie mit Informationen aus anderen Quellen vergleiche - eine weitere Holschuld und natürlich auch nicht gratis.

      Die Herausforderung unserer Zeit scheint mir zu sein, in der im Internet angebotenen Informationsflut "die Perlen" zu finden. Die Mehrzahl der Gratisbeiträge gehört, im Gegensatz zu diesem Blog, sicher nicht dazu.





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