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Die GmbH, das Steuerpaket und die Unfähigkeit von Beamten und Politik

Lesezeit: 3:00

Die WKO und Christoph Leitl haben sich nicht mehr aufgeregt. Daher ist das Steuererhöhungspaket, das nun im Parlament fixiert worden ist, auch für viele Medien erstaunlicherweise kein Thema mehr. Es bleibt aber dennoch ein Eckstein der ökonomischen Unfähigkeit dieser Regierung.

Daran ändern auch einige minimale Entschärfungen nichts. Denn die Hauptkritikpunkte sind allesamt unverändert geblieben.

  • Erstens ist in einem Höchststeuerland wie Österreich JEDE weitere Abgabenerhöhung schlimm.
  • Zweitens ist es schlimm, alle jene internationalen Firmen aus Österreich zu vertreiben, in deren Branche Spitzenleute nur mit sehr hohen Gagen zu finden sind. Diese Gagen kann man in Österreich nun nicht mehr als Betriebsausgabe verrechnen.
  • Drittens will das Gesetz offensichtlich nur Manager mit Gagen über 500.000 € abcashen, nicht aber Sportler und Künstler. Damit drohen schon die ersten Beschlüsse dieser Koalition aber in eine glatte Gleichheits- und damit Verfassungswidrigkeit zu führen.Und dann wird Sport und Kulturwelt sehr rasch wieder eine Abschaffung dieser Regelung erzwingen.
  • Viertens wird die weitere Erhöhung von Zigarettenpreisen den Schmuggel derselben noch attraktiver machen. Was den Gesamtertrag für den Staat trotz Erhöhungen schmälern dürfte. Denn man bekäme mit niedrigeren Abgaben ja oft mehr in die Kasse als mit hohen (siehe etwa die Treibstoffpreise, wo man dieses Prinzip sehr wohl kennt und im Interesse der Steuerzahler auch nützt).
  • Fünftens ist es geradezu hirnrissig, den im Inland produzierten Sekt mit zusätzlichen Abgaben zu belegen und den meist aus Italien kommenden Prosecco dadurch indirekt zu fördern.
  • Sechstens macht die Teilreduktion des Gruppenbesteuerungsprivilegs Österreich als Ansitz internationaler Konzerne weniger attraktiv. Und wenn auch nur ein halbes Dutzend heimlich still und leise abzieht, ist der Schaden viel größer, als die Erhöhung bei den übrigen einbringen dürfte.
  • Siebentens hat man bei der Neuregelung der GmbH einen (negativen) Europarekord aufgestellt: Österreich hat binnen acht Monaten gleich zwei Mal ein Fundament der Wirtschaftsordnung geändert, nämlich die Regeln der GmbH. Wie auch immer man jede dieser Änderungen bewerten mag: Dieser Abstand ist schlicht blamabel. Und er wird derzeit auch von vielen internationalen Investoren als Beispiel zitiert, dass man hierzulande generell künftig mit ständig wechselnden Rahmenbedingungen zu tun hat.
  • Und achtens hat man beim neuen GmbH-Gesetz eine legistische Blamage sondergleichen produziert. Sämtliche befragte Juristen greifen sich nur an den Kopf. Zwar wird weiterhin die Gründung einer 10.000-GmbH möglich sein. Aber: Nach zehn Jahren muss diese wieder 35.000 Euro Kapital haben (Was schon absurd genug ist, nachdem die 10.000-GmbH ja erst acht Monate davor überhaupt erst eingeführt worden ist). Der absolute Gipfel an Inkompetenz ist jedoch: Es gibt keinerlei Regelung dafür, was nach diesen zehn Jahren passiert. Was ist mit einer GmbH, die dann nicht die 35.000 erreicht hat (oder erreichen will)? Ist die dann plötzlich aufgelöst oder was? Das Parlament hat ein Gesetz mit einem totalen rechtlichen Vakuum beschlossen. Daher wird es bald wieder ein weiteres Gesetz geben müssen. Aber die GmbH ist ja eh nur die weitaus beliebteste Form einer Kapitalgesellschaft in Österreich. Da wird doch ein Finanzministerium und eine Regierung nicht sonderlich viel Aufmerksamkeit hineininvestieren . . .

Das ganze Paket ist also auch dann ein ganz arger Pfusch, wenn Herr Leitl es jetzt nach einigen minimalen Änderungen für gut erklärt, und wenn offenbar deshalb alle Medien die Aufregung wieder beendet haben.

Angesichts eines solchen Pfuschs sollte sich vor allem niemand mehr wundern, wie Österreich seit vielen Jahren bei der Hypo herumfuhrwerkt, wie es im Burgtheater zugeht, welches Chaos im Sozialversicherungsapparat herrscht, wenn plötzlich die Matura abgeschafft werden soll. Um nur die alleraktuellsten Dummheiten aufzulisten.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2014 08:23

    Was erwartet man in einer repräsentativen Demokratie?

    Wir haben eine gierige herrschende Klasse, die will kassieren und gut leben. Ob dabei Österreich vor die Hunde geht mag ihnen nicht egal sein, denn dann wäre das dolce vita ja vorbei, aber da niemand von dem Gesindel je gearbeitet hat, wissen die schlicht nicht wo der Rubicon überschritten (worden) ist.

    Schauen wir nach Italien. Dort verlassen die Unternehmer das Land in Scharen. Zuerst waren es einige Wenige, dann mehr und inzwischen ist der letale Punkt überschritten. Oder die Unternehmer werden Kleinstunternehmer, tun nicht viel und bieten den gierigen und bösartigen Behörden nicht viel Angriffsfläche. Und diejenigen die bleiben sind die schlechten und insolventen Unternehmen, einfach weil die wegen der Schulden nicht gehen können.
    Gleiches ist in Frankreich zu beobachten.

    Viel Glück dem regierenden Gesindel und ihrer breiten Wählermehrheit, denn bei uns werden die oben aufgezählten Punkte auch wieder den nötigen intellektuellen Anstoß für manchen Unternehmer darstellen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2014 08:56

    Als Ergänzung ein analoger Artikel in der Presse:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/recht/1566342/Erst-angelockt-dann-abgezockt?from=suche.intern.portal

    Jetzt soll mir noch jemand kommen und die FPÖ als sozialistisch bezeichnen! Das mag zwar in Teilbereichen stimmen, nur kann sie in wirtschaftlicher Hinsicht auch nicht mehr verbocken als die jetzige SPÖVP-Regierung.

    Die Schüssel-Jahre sind mir zumindest als wirtschaftliche Aufbruchszeit in Erinnerung. Scharenweise strömten Deutsche nach Österreich, Konzernzentralen wurden hierher verlegt, es mangelte an Arbeitskräften. Quer durch die Bank profitierten die Arbeitnehmer. Keine Gewerkschaft hätte mehr für die Arbeitnehmer tun können.

    Heute: Genau das umgekehrte Bild. Scharenweise strömen Österreicher ins Ausland, da dort die Arbeitsbedingungen um Größenordnungen besser sind. Betriebe wandern aus Österreich ab.

  3. Ausgezeichneter KommentatorLa Rochefoucauld
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2014 08:07

    Neuntens wird der Gewinnfreibetrag für Selbständige ab einem Gewinn von EUR 30.000,- auf Wohnbauanleihen eingeschränkt.

    Wir werden von lauter Etatisten und Staatshörigen regiert, die an das gegenwärtige System von erzwungener Umverteilung auch noch glauben.

  4. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2014 12:07

    Und obwohl man sich ausrechnen konnte, daß weitere 5 Jahre Rot-Schwarz unser Land in den gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Ruin treiben, wurden SPÖ und ÖVP im Herbst 2013 vom Wähler abermals mit einer Regierungsmehrheit ausgestattet.

    Wichtig ist diesen "Raubrittern" - allen voran den "sozial gerechten" Genossen - nurmehr, das größte Beutestück an sich zu raffen.
    Ob es Zufall ist, daß sich dieser linke Vorstand genau 458.600.00 Euro auszahlen läßt? Wußte er bereits von der geplanten, gesetzlichen Regelung?

    http://www.krone.at/Oesterreich/458.600_Euro_Gehalt_fuer_Vorstand_von_OeH-Buchverlag-Skandal_aufgedeckt-Story-391875

  5. Ausgezeichneter Kommentatormischu
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2014 18:32

    OT

    So macht man in Deutschland kurzen Prozeß mit Persönlichkeiten, die dem politischen Establishment gefährlich werden können. Er ist wohl zu erfolgreich und erhält zuviel Zustimmung. Womöglich weckt er die fast schon komatöse Bevölkerung auf und stiftet Unruhe unter der "Schafherde":

    http://www.bild.de/unterhaltung/tv/sandra-maischberger/laedt-sarrazin-aus-34808280.bild.html

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrennstein
    4x Ausgezeichneter Kommentar
  7. Ausgezeichneter KommentatorLaura R.
    4x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2014 10:18

    Für die Steuererhöhungen gibt es ja jetzt einen wunderbaren Vorwand: die Kosten der Hypo-Alpe-Adria. Und wer ist daran schuld? Die FPÖ! Na dann ...
    Und was die vorgeschlagene Abschaffung der Matura betrifft: da gab es gestern in den ORF-Online-Nachrichten einen köstlichen Titel: "Faymann hält an Matura fest". Ich wusste gar nicht, dass man bein ORF so viel (wohl unfreiwilligen) Humor hat.


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    27. Februar 2014 00:51

    Schauts Euch das Video an...amüsant.

    http://www.blick.ch/news/politik/die-aktion-war-grossartig-id2702874.html

    "Der italienische EU-Abgeordnete Mario Borghezio hat heute Morgen im Europaparlament im französischen Strassburg für einen Eklat gesorgt.

    Mitten in der Debatte über die Annahme der Schweizer Masseneinwanderungsinitiative erhob sich der Politiker der rechtspopulistischen Lega Nord von seinem Stuhl, hielt eine Schweizer Flagge in die Höhe und forderte ein Ende der «EU-Diktatur»."

  2. Black Ice (kein Partner)
    26. Februar 2014 22:55

    ganz OT:

    Was ist eigentlich mit Josef Kowatsch? Von dem hat man hier schon lange nichts mehr gehört. Wir erwarten mit Spannung seine Ausführungen zur Klimageschichte und dem aktuellen Winter.

  3. heartofstone (kein Partner)
    26. Februar 2014 20:30

    Nach der Laura haben wir einen weiteren Abgang "zu verkraften" ...

    SJ-Chef Moitzi wechselt in die Privatwirtschaft

    Bleibt die Frage welches "Unternehmen" sich so einen antut? ... Tippe auf "irgendwas mit Medien" und/oder ein gemeinde- landes- bzw. staatsnahes ... schau ma mal ...

  4. Boris (kein Partner)
    26. Februar 2014 17:40

    Scheinbar gefährliche Zeiten für Bänker - Zufall? oder wollten diese Banker vielleicht ihr Gewissen erleichtern. Dass das sehr ungesund sein kann beweist der verunfallte Tod Haiders, als er im ORF die Banken als eine globale Mafia bezeichnete.
    Weiterer »erfolgreicher Banker« tot aufgefunden
    Tyler Durden

    Die Serie düsterer Todesfälle unter Bankern reißt nicht ab. Wie die Zeitung The Journal Star berichtete, wurde am 19. Februar in Scottsdale im US-Bundesstaat Arizona der erfolgreiche Geschäftsmann James Stuart jun., Mitglied einer bekannten lokalen Familie, tot aufgefunden.
    Ein Sprecher der Familie äußerte sich nicht zur Todesursache. Stuart hinterlässt drei Söhne und vier Töchter. Damit steigt die Zahl der Todesfälle unter Bankern in den letzten Wochen auf neun an.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/tyler-durden/weiterer-erfolgreicher-banker-tot-aufgefunden.html

  5. Julia (kein Partner)
    26. Februar 2014 16:19

    Wir können alle motschgern und sudern, ändern wird das aber nichts.

    Ich lade alle dazu ein sich der Strafanzeige der Causa Hypo anzuschließen.
    (Was bekommt der Bürger von der Hypo-Rettung? Welche Gegenleistung erbringen die Banken? Schon bevor ein Neugeborenes den ersten Schrei macht ist es schon horrend verschuldet! Das ist doch nur mehr krank)

    Ich habe dieses bereits einmal gepostet, aber wenn es um's handeln geht, dann halten's alle vor lauter Feigheit die Go....n. Das ist auch der Grund, warum diese Korruption so blüht.

    Wenn sie etwas ändern möchten, dann füllen sie das vorgefertigte Schreiben aus und geben sie es an ihrer nächsten Polizeidienststelle ab.

    http://www.kreditopferhilfe.net/de/2014-02-16-21-17-39/strafanzeige-in-der-causa-hypo-alpe-adria

  6. no na (kein Partner)
    26. Februar 2014 12:17

    Was will man denn von einem Verein erwarten, der von einem taxifahrenden Leider-nein-Maturanten angeführt wird? Die Gesetze schauen eben genau so aus wie die Herrschaften, die sie zusammenschustern.

  7. AppolloniO (kein Partner)
    26. Februar 2014 12:15

    Die unsinnigen Steuergesetze sind doch genau das Spiegelbild der österreichischen Regierung.

    Die Sozen die sich noch immer durch Ausgeben des Geldes profilierten das sie gar nicht haben, haben all ihre Forderungen durchgebracht. Denen gegenüber stand bei den Verhandlungen jedoch ein unfähiger, überforderter Finanzminister und ÖVP-Chef.

    So, und jetzt wedelt selbst Christoph Leitl mit der weißen Fahne. Und dann wäre da noch ein schwarzer Wirtschaftsminister -Everybodies Darling (man will ja noch Karriere machen) aber ohne Visionen und Biss.

    Wenn`s die ÖVP demnächst zerbröselt wird sie keinem mehr abgehen.

  8. Julia (kein Partner)
    26. Februar 2014 11:46

    Es ist sicher kein Geheimnis, dass wir von unseren Politikern regelmäßig in Bausch und Bogen belogen werden. Kleine Lügen und große Lügen wechseln sich dabei ab. Sie mögen jetzt vielleicht denken, das sei alles nicht so schlimm und klappern gehöre nun mal zum politischen Handwerk. In Wahrheit aber sind wir inzwischen in einem riesigen Lügengebäude gefangen, das kein Mensch mehr realistisch überblicken kann. Die Grenzen verschwimmen dabei fließend. Wie tief die ständige Lügenpropaganda bereits in unsere Köpfe eingedrungen ist, wirkt auf mich äußerst erschreckend. Wir sind schon so weit von diesem System beeinflusst, dass wir selbst den größten Unsinn, den man uns auftischt ohne jegliches Hinterfragen als richtig betrachten.
    Dabei bedient sich diese politische Massenpropaganda immer der gleichen Werkzeuge. Hauptantriebskraft der Manipulation ist Angst. Angst vor Tod, Angst vor Verlust, Angst vor dem Unbekannten. Manchmal gaukelt man uns auch vor, wir würden vor der getroffenen Maßnahme profitieren und rechnet uns jeden noch so üblen Sachverhalt einfach schön. Erfolgreiche Politiker bedienen sich dieser Methoden, um ihre Ideologien in unseren Köpfen ein zu pflanzen. Es ist dabei völlig egal, ob diese Ängste und angeblich wichtigen Sachverhalte einen realen Hintergrund haben oder rein fiktiv sind. Wichtig ist nur, dass sie von der Masse der Menschen geglaubt werden. Der Erfindungsreichtum dieser „Eliten der Gesellschaft“ ist dabei wirklich unglaublich groß.
    Zukünftigen Politikern die Möglichkeit der Menschen Manipulation zu nehmen ist an sich schon eine Herkules Aufgabe. Ungleich schwerer wird es sein, das Aufräumen in den Köpfen der Menschen voran zu treiben. Wie soll man die manifestierte Angstpropaganda als das entlarven, was sie ist, wenn die Menschen heute schon so intensiv daran glauben, dass sie die Wahrheit nicht mehr erkennen können oder gar nicht mehr erkennen wollen?
    http://gerhardbreunig.de/b2evolution/blog1.php/aufraeumen-im-kopf-jpg

  9. Torres (kein Partner)
    26. Februar 2014 10:18

    Für die Steuererhöhungen gibt es ja jetzt einen wunderbaren Vorwand: die Kosten der Hypo-Alpe-Adria. Und wer ist daran schuld? Die FPÖ! Na dann ...
    Und was die vorgeschlagene Abschaffung der Matura betrifft: da gab es gestern in den ORF-Online-Nachrichten einen köstlichen Titel: "Faymann hält an Matura fest". Ich wusste gar nicht, dass man bein ORF so viel (wohl unfreiwilligen) Humor hat.

    • Undine
      26. Februar 2014 16:53

      Vielleicht bekommt der Werner dafür den Titel "Maturant h.c." verliehen und dazu ein Ehren-Maturazeugnis mit lauter Einsern!! ;-)

  10. Schani
    26. Februar 2014 01:23

    Zur Maturaabschaffung: die sozialistische und daher antielitäre Laura wird eine amerikanische Eliteuniversität frequentieren! Für Sozen ist das - für "normale" Bürger Verteufelte - scheinbar erlaubt und erwünscht. Wobei bleibt da die Gleichheit, welche die Linken allzeit predigen?
    Die Partei der "leider nein Millionäre" dreht alles, wie sie es gerade braucht!

    • Undine
      26. Februar 2014 09:07

      Ja, der "Leider-nein-Millionär" Hannes Androsch! 1974 bezeichnete er sich noch so, als man munkelte, er würde der neue Besitzer der Attersee-Insel samt Schloß Litzlberg werden---kolportierter Kaufpreis damals 16 Millionen Schilling!---Leitls Vater wurde dann an Androschs Stelle (ein etwas derber!) Schloßherr.
      Mittlerweile könnte der damalige "Leider-nein-Millionär" Hannes Androsch x Schloßinseln kaufen!

  11. Cotopaxi
    25. Februar 2014 19:46

    o.T.

    Es wird Zeit, das Bild, das man sich von einem Deutschen macht, der neuen Realität anzupassen: ;-)

    http://www.pi-news.net/2014/02/deutscher-dschihadist-mit-abgehackten-koepfen/

  12. mischu
    25. Februar 2014 18:32

    OT

    So macht man in Deutschland kurzen Prozeß mit Persönlichkeiten, die dem politischen Establishment gefährlich werden können. Er ist wohl zu erfolgreich und erhält zuviel Zustimmung. Womöglich weckt er die fast schon komatöse Bevölkerung auf und stiftet Unruhe unter der "Schafherde":

    http://www.bild.de/unterhaltung/tv/sandra-maischberger/laedt-sarrazin-aus-34808280.bild.html

  13. Undine
    25. Februar 2014 18:06

    OT---aber mir scheint, Sebastian Kurz ist als Außenminister reichlich überfordert:

    "Kurz‘ Ukraine-Referat im Parlament zerpflückt"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014926-Kurz-Ukraine-Referat-im-Parlament-zerpfl-ckt

    • Julia (kein Partner)
      26. Februar 2014 11:10

      Prof. Eberhard Hamer: Die Wahrheit über unser Geldsystem — Die Fed und ihre Hintermänner
      Eines vorweg: Was Hamer hier in diesem Video erläutert, ist schlicht und einfach die Wahrheit. Ich kann nur jedem empfehlen, sich die 40 Minuten Zeit zu nehmen und alle Videos in Ruhe anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Es wird dem Zuschauer — sollte es vorher so gewesen sein — danach nicht mehr möglich sein, sein von der Mainstream-Propaganda eingeflößtes Weltbild weiter aufrecht zu erhalten.

      Was Hamer hier macht, ist dasselbe, worum ich mich in meinem Buch vorrangig bemüht habe: unzweifelhafte Sachverhalte in möglichst klarer, einfacher Sprache abzubilden. Das ist die eigentliche Kunst. Die Kunst besteht nicht darin, irgendeinen abgehobenen, angeblich "wissenschaftlichen" Wust und Verhau zu formen und damit eine Barriere zwischen Wissenden und Unwissenden zu schaffen, sondern ganz im Gegenteil: Wahrheit, so, wie sie ist und wie sie dem unvoreingenommenen, nüchtern denkenden Menschen einleuchtet, möglichst direkt und verständlich zu vermitteln.

      Das sei aber zu simplifizierend, man könne das so nicht sagen, es entspreche nicht der Wirklichkeit — all diese Einwände können nach dem Sehen des Videos nicht mehr aufrechterhalten werden. Vielmehr wird es dem Betrachter — womöglich zum ersten Mal in seinem Leben — wie Schuppen von den Augen fallen, weil ihm erstmals das tatsächliche Strickmuster hinter dem historisch einmaligen Betrug mit unabweisbarer Deutlichkeit und Schärfe aufscheinen wird: wie dieses Falschgeldsystem konzipiert ist, welches seine Hintermänner sind und auf welche Weise sie die Menschheit in allen Ländern der Erde in ihr Netz gezogen haben.

      Hier nun das Video in drei Abschnitten;
      http://www.wertperspektive.de/20110625_eberhard_hamer_die_wahrheit_ueber_unser_geldsystem.php

    • Wertkonservativer
      26. Februar 2014 12:58

      Danke für die "Blumen", Herr Herbert Richter (gottseidank kein Partner!!!!).

      Meine Antwort:

      Mein Rotweinkonsum (gar nicht so heavy), geht Sie einen Dreck an!!!
      Günstling der ÖVP? Ich bin Beitragszahler, lasse mir meine Parteizugehörigkeit (gerne) einiges kosten! Vorteile? Dumme Rederei!
      Senil bin ich gottseidank noch nicht! Die mir wohlgesinnten Blogfreunde sollten dies nach Prüfung meiner Beiträge hier bestätigen können!

      Was Sie sind? Ganz sicher eine Katastrophe (siehe z.B. Ihre antisemitischen Ausfälle!)für das seriöse A.U.-Forum!!!!

      (mail.at: gerhard@michler.at)

  14. Undine
    25. Februar 2014 17:44

    OT---aber der Beweis dafür, daß nicht nur FPÖ-Sympathisanten das Gefühl haben, der ORF benachteilige ganz gewaltig die Freiheitlichen---jetzt hat man es Schwarz auf Weiß:

    °° "ORF-Präsenz: Grüne schießen sich ein Eigentor"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014920-ORF-Pr-senz-Gr-ne-schie-en-sich-ein-Eigentor

    ...........................................................................................

    °° "Humanitäre griechische NGO veruntreute Spender- und Steuergeld"

    http://www.unzensuriert.at/content/0014919-Humanit-re-griechische-NGO-veruntreute-Spender-und-Steuergeld

    Ein Einzelfall???

    ............................................................................................

    Wer da nicht zutiefst empört ist, der muß sehr abgebrüht sein: Wozu eine DEUTSCHE POLITIKERIN fähig ist:

    °° "„FEMEN“-Aktivistin ist Piraten-Politikerin

    "Es war eine mehr als umstrittene Aktion: Zwei „Femen“-Aktivistinnen posierten mit nackten Brüsten in DRESDEN – am Gedenktag des entsetzlichen Bombenabwurfs in Dresden von 1945, der Zehntausende Frauen, Männer und Kinder das Leben kostete. Für besonderen Unmut in der Bevölkerung sorgte das, was sie auf ihre Brüste geschrieben hatten. Es war ein Dank an denjenigen, der diesen Fliegerangriff befohlen hatte: „DANKE, BOMBER HARRIS!“ In den Augen der meisten Dresdner eine schreckliche Verhöhnung ihrer Toten."

    http://www.unzensuriert.at/content/0014917-Femen-Aktivistin-ist-Piraten-Politikerin

    • Julia (kein Partner)
      26. Februar 2014 11:30

      Undine
      Alle NGO's, welche in den öffentlichen Medien und in der besseren Gesellschaft (Wohltätigkeits- od. Charityveranstaltungen) Ansehen genießen, sind nichts anderes als ein Netzwerk, bezahlt von der Ostküste! Damit wollen die Highsociety's Gutmenschentum demonstrieren (ihr Gewissen erleichtern - nur wird ihnen das im Jenseits nichts helfen - "an ihren Taten sollt ihr sie erkennen"). Alles nur Fassade!!
      http://derstandard.at/1292462117996/Milde-Gaben-Die-Reichen-spenden-am-wenigsten
      Diese NGO's sind ein wichtiger Bestandteil um die Gesellschaft bzw. die Politik in die gewünschte Richtung zu bringen. Zudem ein sehr lukrativer Geschäftszweig, wo viel Geld in dunkle Kanäle fließen kann. Alle Organisationen, sei es EU (denn von niemanden gewählt), NATO, UN, ICC etc. sind mit den NGO's und Hilfsorganisationen (Entwicklungshilfe) vernetzt. Die gespendeten Gelder werden größtenteils für Kriegsführung (Wirtschaftskrieg, Sturz von unliebsamen Regierungen, Ausbildung von Terroristen, Bewusstseinsbildung der Jugendlichen etc.) verwendet. Diese Mächtigen überlassen nichts dem Zufall. Man muss zugeben, dass sie sehr, sehr clever sind und wir Schafe sehr, sehr unwissend gehalten werden.
      Schon mal die Werbung von HDinfo.at (Puls4) gesehen? Das neue Scha(r)f! Die verhöhnen uns und die meisten Menschen lachen über diese Werbung, ohne zu bemerken, dass sie sich nur selbst auslachen!
      Einfach genial! Foto ansehen und mal darüber nachdenken ....
      http://hdinfo.at/hd-empfang

  15. Brennstein
    • Undine
      25. Februar 2014 18:17

      Sehr sympathisch und klug! Ich wünsche ihr viel Glück!

    • mischu
      25. Februar 2014 18:19

      Der Mut, sich das zum jetzigen Zeitpunkt anzutun, gehört schon belohnt!!

      Sie scheint wenigstens eine pfrofunde Ausbildung mitzu- und vernünftige Gedanken einzubringen. Das ist bei den heutigen Politikdarsteller kaum zu finden. Eine nicht uninteressante Kandidatur!

  16. Laura R.
    • kakadu
      25. Februar 2014 13:03

      Fort mit Schaden! ;-)

    • mischu
      25. Februar 2014 13:31

      Vielen Dank, @Laura R.

      Jetzt darf hoffentlich die Matura bleiben! ;-)

    • Wertkonservativer
      25. Februar 2014 14:07

      Laura, Laura, was tust Du uns an (ich spreche die echte an!).

      Nicht nur, dass wir fürderhin auf Deine semiklugen Sozi-Sprüche verzichten müssen!
      Du gehst sogar ins Ausland!!! Was soll Dein Kanzler-Freund nun tun? Er hat zwar seinen Ohrenbläser zum Minister gemacht, Dich aber schlussendlich glatt übersehen!
      Der wird sich jetzt selbst an den Ohren ziehen!

      Bist jetzt traurig und resignativ? Haust ab und sagst der Politik ade?
      Schau, g'scheiter kann man immer noch werden: Lern halt brav und komm' als normaler Mensch wieder!
      (Kleiner Minuspunkt: unserer @ LauraR. nimmst' jetzt die Pointen weg: nicht schön von Dir!!!)

      mail to: gerhard@michler.at)

    • Brockhaus
      25. Februar 2014 14:57

      Ein schwerer Verlust für die GROKO, vorallem für die SPÖ. Wie wird sie das wohl überstehen? ;-)

    • Anonymer Feigling
      25. Februar 2014 16:49

      Wann beginnt der Ernst des Leben?

      Wenn man die warmen Stuben von Sozial- und Parteieinrichtungen verlässt und hinaustritt in die kalten Welt des freien Marktes.

      Die arme Laura, die wird jetzt so richtig auf die "Goschn" fallen.

      Aber halt, vielleicht irre ich mich. Sie macht ja nur ein einjähriges Master-Programm an der US-Elite-Universität Stanford. (Papili Werner wird's schon zahlen.)

      Und wieder nichts mit der freien Marktwirtschaft. Da ist die Laura ihr wieder einmal knapp entkommen.

    • Undine
      25. Februar 2014 17:55

      "... ein Jahr an der US-Eliteuniversität Stanford studieren"

      ......also, die Ansprüche dieser ELITE-Universität scheinen nicht sehr hoch zu sein!!!
      Vielleicht macht es ihr der Werner F. nach! Vielleicht können wir mehrere aus unserer Politikertruppe nach den USA entsorgen! ;-)

    • mischu
      25. Februar 2014 18:54

      @Anonymer Feigling

      Da hat die Laura schon vorgesorgt mit ihrer einzigen Chance! was sie an Geld nicht selbst verdient, kann sie jetzt noch erheiraten' ;-)

    • mischu
      25. Februar 2014 18:57

      OOPS

      Da war doch glatt der Fehlerteufel am Werk.

      Ein ! ersetze ich durch :
      und ein ' streiche ich weg. Pardon!

    • Brigitte Imb
      25. Februar 2014 22:35

      Laura geht an eine Eliteuni. Läßt sich das "sozial gerrächt" für eine Sozialistin vertreten und schaut so Chancengleichheit aus?

      Dennoch, viel Erfolg und möge sie klüger werden.

      Ihre kabarettistisch anmutenden Stotterauftritte werden wohl die Wenigsten vermissen; ev. Rainer Novak von der "Presse", er schreibt ja fast eine Eloge über die Guteste.

      http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/1567409/Adieu-Laura-Rudas?direct=1567258&_vl_backlink=/home/politik/innenpolitik/index.do&selChannel=101

    • Glaubt das wer? (kein Partner)
      26. Februar 2014 12:31

      Das mit der "Elitetuni Stanford" ist doch nur ein Mock-up. Auf dem regulären Weg hätten die Frau Rudas sicher nicht genommen. In den Nachrichten wurde (ganz kurz nach Bekanntwerden der Nachricht) erklärt, dass Frau Rudas "sich bei einem Wettbewerb für einen Lehrgang qualifizieren konnte" oder so ähnlich (Erinnerungen an das Jusstudium des Herrn Werner werden wach). Bei den nächsten Nachrichten war das natürlich nicht mehr zu hören. Wie immer, wenn vom ORF im Interesse der SPÖ etwas verschwiegen werden muß (um das Wort "gelogen" zu vermeiden).

  17. perseus
    25. Februar 2014 12:20

    Zuerst wurden Firmenzentralen von internationalen Konzernen, bzw. deren Mittel- und Osteuropazentralen angelockt, jetzt werden sie abgecasht; die linken Säcke in der Bundesregierung – auch Spindelegger gehört dazu – glauben, dass sie die „Reichen“ treffen. Das Ergebnis ist ein Schuss ins Knie; in diesen Firmenzentralen sitzen keine Wabbler im Vorstand; die lassen sich nur einmal schröpfen, dann sind sie weg.

    Was jetzt mit der Gruppenbesteuerung u.a. passiert, wurde vorher deckungsgleich beim Stiftungrecht und beim Aktienbesitz (Kursgewinnsteuer – Josef Pröll) vorexerziert, zuerst anlockt, dann abzockt; jetzt sind sie weg, man sieht das am besten an einem Vergleich des ohnehin schon brustschwachen ATX mit anderen, wichtigen Indizes. Geld ist eben ein flüchtiges Reh, es ist weg und kommt nicht wieder, vor allem bei Rechtsunsicherheit, wobei was hier geschieht ist nicht Rechtsunsicherheit, das ist Enteignung durch Gesetz.

    Menschen, die leistungsfähig und –willig sind sind in Österreich ohnehin mit der Lupe zu suchen. Jetzt wird ein großer Teil derer, die noch da sind ebenfalls das weite suchen. Dann können die Prolos schauen, ob sie noch Leute finden werden, die sich so einfach mittels Gesetz enteignen lassen. Dann kochen sie in ihrem eigenen Saft die Prolos und müssen zusehen, wie sie das Geld selbst verdienen, das sie dann anderen nicht mehr wegnehmen können. Wird nicht leicht werden.

  18. mischu
    25. Februar 2014 12:07

    Und obwohl man sich ausrechnen konnte, daß weitere 5 Jahre Rot-Schwarz unser Land in den gesellschaftlichen sowie wirtschaftlichen Ruin treiben, wurden SPÖ und ÖVP im Herbst 2013 vom Wähler abermals mit einer Regierungsmehrheit ausgestattet.

    Wichtig ist diesen "Raubrittern" - allen voran den "sozial gerechten" Genossen - nurmehr, das größte Beutestück an sich zu raffen.
    Ob es Zufall ist, daß sich dieser linke Vorstand genau 458.600.00 Euro auszahlen läßt? Wußte er bereits von der geplanten, gesetzlichen Regelung?

    http://www.krone.at/Oesterreich/458.600_Euro_Gehalt_fuer_Vorstand_von_OeH-Buchverlag-Skandal_aufgedeckt-Story-391875

  19. Riese35
    25. Februar 2014 08:56

    Als Ergänzung ein analoger Artikel in der Presse:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/recht/1566342/Erst-angelockt-dann-abgezockt?from=suche.intern.portal

    Jetzt soll mir noch jemand kommen und die FPÖ als sozialistisch bezeichnen! Das mag zwar in Teilbereichen stimmen, nur kann sie in wirtschaftlicher Hinsicht auch nicht mehr verbocken als die jetzige SPÖVP-Regierung.

    Die Schüssel-Jahre sind mir zumindest als wirtschaftliche Aufbruchszeit in Erinnerung. Scharenweise strömten Deutsche nach Österreich, Konzernzentralen wurden hierher verlegt, es mangelte an Arbeitskräften. Quer durch die Bank profitierten die Arbeitnehmer. Keine Gewerkschaft hätte mehr für die Arbeitnehmer tun können.

    Heute: Genau das umgekehrte Bild. Scharenweise strömen Österreicher ins Ausland, da dort die Arbeitsbedingungen um Größenordnungen besser sind. Betriebe wandern aus Österreich ab.

    • dssm
      25. Februar 2014 09:54

      Hallo, da bin ich! Die FPÖ ist und bleibt eine sozialistische Partei!
      Nur weil die Opposition (hier die FPÖ) laut ‚Freibier für Alle’ schreit, ist damit noch lange kein Konzept verbunden.

      Schüssel hatte einfach Glück, die Deutschen waren vor der ‚Agenda’ von Kanzler Schröder noch maroder als Österreich, also sind viele zu uns gekommen.
      In Realität hat die Regierung Schüssel keinerlei Strukturreformen durchbringen können, nicht eine! Und ich meine nur Reformen die auch wirklich viel Geld gespart hätten.
      Auch die schönen ‚Null’-Defizite waren nur durch das Verscherbeln von Familiensilber möglich, ein strukturelles Plus war nie in Reichweite.
      Die Veränderung der Steuersätze (also Unternehmenssteuern runter, Verbrauchssteuern rauf) war damals einfach üblich, alle Länder haben dies getan und wir waren, wie üblich, spät dran.

    • Riese35
      25. Februar 2014 11:00

      Das hätte ich mir ja denken können, daß Sie sich bei diesem Aufruf melden! ;-)
      Die Provokation scheint mir gelungen zu sein!

      Ihre Anmerkungen sehe ich ja größtenteils ähnlich. Auch was Sie Richtung Schüssel gesagt haben. Schüssel hatte Licht- und Schattenseiten. Nicht nur die Verschleuderung des Familiensilbers, sondern auch im schulischen und kulturellen Bereich hatte er mit der rätischen Handarbeitslehrerin einen Klotz am Bein. Die Unterschiede zwischen uns sind gar nicht so groß: a) nur teilweise in der Beurteilung, und in Anbetracht der geringen Auswahlmöglichkeiten aber b) vor allem in den Konsequenzen, die wir daraus ziehen.

      Ad lit. a: >> "Die FPÖ ist und bleibt eine sozialistische Partei!"

      Lassen wir einmal die Vergangenheit weg und versuchen zu einer aktuellen Beurteilung zu gelangen:

      In wirtschaftlicher Hinsicht stimme ich mit Ihnen weitgehend überein. Die St. Nikolaussitzung 2008 führe ich ja selbst immer wieder als Beispiel an, mit der ich überhaupt nicht einverstanden war. Nur ist die Linie der FPÖ hier wirklich so konsequent marxistisch-leninistisch wie z.B. die der SPÖ oder der Grünen? In den sozialistischen Staaten ließ es sich irgendwie leben, wenn auch schwer. Es gab aber eine Ausnahme: ein Land, das den Sozialismus in aller Konsequenz und Gründlichkeit umsetzte, Deutschland.

      Wo allerdings die Gesellschaftspolitik der FPÖ sozialistisch wäre, verstünde ich gerne. Die Gesellschaftspolitik der FPÖ ist alles andere als die Zwangsganztagsschule, Zwangsgesamtschule oder die verpflichtende Sexual"aufklärung" mit praktischen Übungen der SPÖ oder die verpflichtenden Jugendorganisationen der NSDAP, SED oder PZPR. Das hat man insbesondere bei der Abstimmung über den Estrela- und Lunacekbericht im EU-Parlament gesehen.

      Und ad lit. b, wenn Sie die FPÖ schon so pauschal als sozialistisch bezeichnen, welche heutige, im Parlament vertretene Partei wäre dann nicht sozialistisch? Man lügt uns von "Sparpaketen" vor und meint damit Schröpfaktionen. Politoffiziere und Sittenwächter (alias Rassismus- und Gleichbehandlungsbeauftragte) werden keine eingespart etc. Wo wären die realistischen Alternativen?

    • dssm
      25. Februar 2014 13:09

      @Riese35
      Ganz meine Meinung.
      Gesellschaftspolitisch ist die FPÖ jene Mischung aus national und wertekonservativ welche eigentlich über die Jahrhunderte gut funktioniert hat.
      Nur leider lebt eine Gesellschaft von der Wirtschaft und nicht umgekehrt. Erst wenn da einmal das nationale-sozialistische Erbe aufhört und man den Unternehmer und nicht den Betriebsführer sieht, dann wäre dies ein riesiger Zugewinn für Österreich.

      Meine Definition von Sozialist nehme ich aus 'Gemeinwirtschaft', daher die Unterschiede, wenn Sie dies noch nicht gelesen haben, dann ist dies eine Empfehlung.

  20. dssm
    25. Februar 2014 08:23

    Was erwartet man in einer repräsentativen Demokratie?

    Wir haben eine gierige herrschende Klasse, die will kassieren und gut leben. Ob dabei Österreich vor die Hunde geht mag ihnen nicht egal sein, denn dann wäre das dolce vita ja vorbei, aber da niemand von dem Gesindel je gearbeitet hat, wissen die schlicht nicht wo der Rubicon überschritten (worden) ist.

    Schauen wir nach Italien. Dort verlassen die Unternehmer das Land in Scharen. Zuerst waren es einige Wenige, dann mehr und inzwischen ist der letale Punkt überschritten. Oder die Unternehmer werden Kleinstunternehmer, tun nicht viel und bieten den gierigen und bösartigen Behörden nicht viel Angriffsfläche. Und diejenigen die bleiben sind die schlechten und insolventen Unternehmen, einfach weil die wegen der Schulden nicht gehen können.
    Gleiches ist in Frankreich zu beobachten.

    Viel Glück dem regierenden Gesindel und ihrer breiten Wählermehrheit, denn bei uns werden die oben aufgezählten Punkte auch wieder den nötigen intellektuellen Anstoß für manchen Unternehmer darstellen.

  21. La Rochefoucauld
    25. Februar 2014 08:07

    Neuntens wird der Gewinnfreibetrag für Selbständige ab einem Gewinn von EUR 30.000,- auf Wohnbauanleihen eingeschränkt.

    Wir werden von lauter Etatisten und Staatshörigen regiert, die an das gegenwärtige System von erzwungener Umverteilung auch noch glauben.

  22. Das kleine Mäxchen
    25. Februar 2014 07:21

    Das Argument pro Regierungsparteien wegen höherer Kompetenz im Vergleich zu den Oppositionsparteien dürfte damit ja wohl breitflächig begraben werden ...
    Oh Du armes Österreich!





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