Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Wohin verlogene Politik führt

Lesezeit: 6:30

Nichts könnte verheerender sein als das, was derzeit sowohl den deutschen wie den österreichischen Wahlkampf prägt: Es wird fast nur über Steuererhöhungen und neue Staatsausgaben geredet, fast nie über Streichungen oder Kürzungen von Ausgaben. Offenbar ist man erst dann zu solchen Schritten bereit, wenn die Dinge schon so schlecht stehen wie heute in Südeuropa.

Psychologisch ist das freilich verständlich: In der Politik und damit besonders in Wahlkämpfen äußern sich fast ständig nur jene, die das Geld der Steuerzahler für alles Mögliche ausgeben oder ausgeben wollen. Hingegen hat die Masse jener, die das finanzieren müssen, denen immer mehr Geld abgepresst wird, kaum Artikulationschancen. Sie kann sich nur in der Wahlzelle artikulieren, die bekanntlich keine sehr konkreten oder gar differenzierenden Äußerungen zulässt. Und die nächste Generation, welche die gigantische Schuldenlast erben wird, kann nicht einmal das.

Am schockierendsten war wohl die jetzt mitten im Wahlkampf erfolgte nonchalante Ankündigung Angela Merkels, dass der deutsche Solidaritätszuschlag auf die Einkommensteuer entgegen vielen früheren Versprechungen doch nicht aufgehoben wird. Dieser war ja einst zur Finanzierung der Wiedervereinigung eingeführt worden. Für die totalrenovierten Neuen Bundesländer sind die dadurch (jährlich) abgecashten 13 Milliarden Euro künftig zwar nicht mehr wirklich nötig, aber die politische Klasse hat schon jede Menge neuer Ausgabenzwecke gefunden.

Zur Begründung der ständig höheren Steuern wird zwar in Deutschland wie Österreich immer gerne von der Notwendigkeit einer guten Infrastruktur geredet. Aber wenn man sich die Zahlen wirklich anschaut, geht der Großteil des zusätzlichen Geldes ins Sozialsystem und nicht in Straßen, Bahnen oder Glasfaserkabel. Auch die überall im letzten Vierteljahrhundert kassierte Friedensdividende, also die Verringerung der Militärausgaben, ist nicht den Steuerzahlern, sondern den Menschen in der Hängematte des Sozialsystems zugutegekommen.

Höhere Steuern bringen weniger Geld

Dabei bringen schon jetzt die Steuererhöhungen den staatlichen Kassen oft nur noch ein Minus ein. Ein exzellentes Beispiel ist die von der Regierung Faymann eingeführte Kursgewinnsteuer, welche in Österreich die Börse und damit deren Beiträge zur Volkswirtschaft letal beschädigt hat.

Ebenso anschaulich ist die deutsche Tabaksteuer: Deren Erhöhung hat nicht mehr Geld gebracht, sondern einen deutlichen Einnahmenrückgang. Nur scheinbar kann man sich daher über den gesundheitspolitischen Erfolg freuen, dass weniger Zigaretten gekauft worden sind: Denn alle Experten wissen, dass als Folge der Verteuerung halt noch mehr Zigaretten aus dem Ausland importiert oder geschmuggelt worden sind.

Aber es geht eben nicht in die Köpfe von Bürokraten und Politikern hinein, dass die Menschen mit einer Veränderung ihres eigenen Verhaltens auf Maßnahmen der Obrigkeit reagieren. Dass sie sich nicht ganz wehrlos abschlachten lassen.

Die Ahnungslosigkeit des Rechnungshofes

Ein typisches Beispiel für die Denkunfähigkeit dieser Bürokraten hat dieser Tage der österreichische Rechnungshof geliefert: Er kritisierte die Gruppenbesteuerung, mit der international tätige Konzerne, die in Österreich versteuern, ihre Gewinne aus einem Land am Sitz der Konzernzentrale mit Verlusten aus anderen ausgleichen können. Das gefällt den Erbsenzählern des Rechnungshofs nicht. Grund: Die konkreten Ziele und Wirkungen dieser Regelung seien nicht bekannt und daher nicht transparent.

Als ob man solche Wirkungen bei komplexen globalökonomischen Vorgängen jemals konkret beziffern könnte. Damit hat aber der Rechnungshof – eine Körperschaft mit lauter Beamten, die heute schon fix wissen, wie viel sie in fünf Jahren mindestens verdienen werden – der Gruppenbesteuerung den Kampf angesagt.

Dabei ist völlig klar: International tätige Konzerne werden mit Vorliebe mit ihren steuerrechtlichen Hauptquartieren in jene Länder ziehen, wo sie am günstigsten fahren. Und wenn die steuerlichen Konditionen in Österreich auf Wunsch des Rechnungshofs verschlechtert werden, dann ziehen die Konzerne stillschweigend oder lauthals ein paar Länder weiter. Nur: Mit Ziffern genau berechnen lässt sich diese Wirkung natürlich nicht.

Das glauben nur die Rechnungshof-Beamten in ihrer Weltfremdheit. Was die Lehre immer deutlicher vermittelt: Diese Institution dient maximal dazu, Betrügereien und Korruption zu entdecken (aber auch diese übersieht sie meistens). Für ökonomische Aussagen ist der Rechnungshof hingegen schlicht zu dumm.

Natürlich sind auch die 70.000 verlorenen Arbeitsplätze nicht wirklich exakt beweisbar, von denen das Finanzministerium in einer neuen Studie spricht. Aber die Tendenz ist zweifellos richtig, dass die österreichische Hochsteuerpolitik, die entscheidungsunwillige Bürokratie, die zahlreichen Regeln und Schikanen immer mehr Investoren vertreiben. Das alles ist dem Rechnungshof ebenso wie jenen Abgeordneten jedoch offensichtlich wurscht, die nun mit einem Ende der Gruppenbesteuerung einen weiteren Investorenvertreibungsakt planen.

Ähnliche Blödheiten drohen nun mit der Finanztransaktionssteuer. Auch da kann man zwar nicht auf den Prozentpunkt genau eine Wirkung prognostizieren (wenngleich das viele Institutionen tun). Aber ihre Einführung wird mit absoluter Sicherheit gleich zwei Wirkungen haben: Erstens werden primär und neuerlich die Sparer und Besitzer von Lebensversicherungen die Zeche zahlen. Und zweitens wird der Umfang der betroffenen Finanztransaktionen dramatisch abnehmen.

Bezeichnenderweise haben sich die elf steuersüchtigen EU-Länder ja noch immer nicht einmal einigen können, welche Vorgänge überhaupt von der Steuer erfasst werden sollen. Denn je näher man hinschaut, umso problematischer wird diese Idee, für die sich deutsche und österreichische Politiker einst selbst lautstark gefeiert haben. Sie haben damals den Menschen und den Medien eingeredet, dass die Steuer ja ohnedies nur die Reichen treffen würde. Was halt wieder einmal eine typische Lüge der Politik gewesen ist.

Die Ursachen der 30er Jahre

Die ständig blamierten Schulden- und Steuererhöhungsfreaks ziehen sich in ihrem Argumentationsnotstand letztlich gerne auf die Geschichte zurück, auf Maynard Keynes und auf die 30er Jahre. Aber auch dabei lügen sie.

Denn die schwere Weltwirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit in den 30er Jahren sind nicht Folge von Sparsamkeit, sondern direkte Folge vom Gegenteil gewesen: von der Inflation der 20er Jahre, vom hemmungslosen Gelddrucken und von der durch die Kriegsjahre erfolgten Zerrüttung der Staatsfinanzen. Die Politik – insbesondere in Deutschland – hatte nämlich in den 20er Jahren populistischerweise die Konsumausgaben gesteigert, obwohl die Produktivität nicht gestiegen war und die Kriegsfolgen alles andere als überwunden waren.

Das alles hat geradezu nahtlos in den Zweiten Weltkrieg geführt. Vorher hat auch der amerikanische New Deal von Präsident Roosevelt kein neues Wachstum in den USA auslösen können.

Keynes: Maximal 25 Prozent Steuern

Noch drastischer verlogen ist die Berufung auf den britischen Ökonomen Keynes. Dieser hatte zwar die kurzfristig stimulierende Wirkung von höheren Staatsausgaben erkannt. Er hatte aber immer dazugesagt, dass das nur in Verbindung mit Staatsüberschüssen in den guten Jahren geht. Jedoch: Seit den späten Sechziger Jahren hat die Politik nie Überschüsse produziert.

Sie hatte vielmehr auch bei guten Einnahmen ständig neue („soziale“) Ausgaben erfunden, um sich die Wählergunst zu erkaufen. Daher ist heute eine stimulierende Wirkung der Defizite nicht mehr zu sehen. Die Wirkung hat sich infolge des Missbrauches tot gelaufen.

Noch etwas zweites an Keynes wird von den heutigen Keynesianern total ignoriert und verschwiegen. Er hatte ausdrücklich gesagt, dass „25 Prozent (des BIP) der maximal tolerable Anteil der Steuern“ sei. Heute liegt etwa in Österreich diese Abgabenquote jedoch über 43 Prozent, und für die wachstumswichtigen Klein- und Mittelbetriebe bei 53 Prozent! Keynes würde sich im Grab umdrehen. Und alle anderen großen Ökonomen der Geschichte sowieso.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2013 14:56

    O.T. aber ganz aktuell!

    WAS NUN HERR KARDINAL?

    Die Caritas als Vorfeldorganisation der katholischen Kirche steht in Verdacht,
    schwerstkriminelle Bosse einer international agierenden Schleppermafia vor dem Zugriff durch Polizei und Justiz beschützt zu haben.
    Wissentlich oder durch extensiv ausgelegtes Gutmenschentum ist dabei völlig egal.
    Es werden von der Caritas Asylwerber und Sozialschmarotzer mit sehr oft kriminellem Hintergrund gehätschelt und rechtsgültige Abschiebungsbescheide ignoriert und bekämpft.
    Das ist nicht unsere Kirche Herr Graf Christoph Schönborn, das ist Verrat an unseren christlichen Werten und der abendländischen Tradition.

    (Wie immer gilt die Unschuldsvermutung)

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2013 02:06

    Man könnte natürlich auch einen Wettbewerb ausschreiben:
    Wer kennt einen Staat, der eine einmal eingeführte Abgabe/Steuer/Sozialbbeitrag wieder rückgängig machte?
    Einmal stand das Hochwasser dagegen, einmal drohte ein Komet, schließlich war es das Bombengeschäft (zumindest Fekter meinte dies) mit EU-Unterstützungsgelder für Griechenland, dann kamen die Arbeitslosen, die Armen in Bangladesch, die CO2-Rettungen, die Neger im Tschad und der Golfstrom ist ohne unser Geld genau so gefährdet wie die Arktis (oder ist es die Antarktis). Egal sind Österreichs Alleinerzieherinnen, der Schutz vor Kriminalität, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, die Pensionisten, die traditionellen Familien. Diese sind ohnehin alle Nazis!
    Gott schütze Österreich vor ROT-SCHWARZ-GRÜN!!!!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2013 01:20

    Verlogene Politik führt auch dazu, daß die Deutschen noch lange den Solidaritätsbeitrag zahlen müssen, der in Zukunft nicht mehr den eigenen Neuen Bundesländern zugute kommen wird, sondern den südlichen Pleitestaaten in der EU. Diese "Solidarität neu" ist längst beschlossene Sache und bedeutet einen weiteren Schritt in Richtung Schuldenvergemeinschaftung, aus der es kein Entrinnen mehr gibt.

    Und wenn nach den Herbstwahlen in Österreich wieder die Sozis den Bundeskanzler stellen, dann erwartet die letzten Leistungsträger in unserem Land, dieselbe verlogene Polititk, welche uns die SPÖ bereits seit Kreiskys Zeiten eingebrockt hat und von der Konrad Adenauer schon wußte:

    "Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache,
    dass sie es von anderen haben wollen. "


    Davor kann uns offensichtlich nurmehr ein echtes Wahlwunder retten!

    P.S.: Die USA lachen sich über das ökonomisch völlig aus dem Ruder laufende Projekt EU ins Fäustchen, denn amerikanische Unternehmen und Banken wissen offensichtlich viel besser, wie es wirklich geht:

    http://orf.at/stories/2192886/2191477/

  4. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2013 09:57

    Zitat Dr. Unterberger „der deutsche Solidaritätszuschlag auf die Einkommensteuer entgegen vielen früheren Versprechungen doch nicht aufgehoben wird“.
    Diese „Zuschläge“ gibt es nicht nur in Deutschland. Auch Österreich kann es.
    In NÖ z.B. wurde einst, wie die Maul und Klauenseuche aufgetreten ist, eine Seuchenabgabe eingeführt, um damit (offiziell) die Kosten der Seuchenbekämpfung zu decken.
    Jetzt, etliche Jahre später, zahlen wir noch immer diese Seuchenabgabe.
    Diese Seuchenabgabe hat NÖ (ich weiß nicht wie es in den anderen Bundesländern ist) ganz still und heimlich in eine neue Steuer „zum Wohle der Bevölkerung“ umgesetzt. Auch der Erfindergeist unserer Politiker, wenn es um die Abzocke der Steuerzahler geht, ist da ziemlich kreativ.

  5. Ausgezeichneter KommentatorYoshinori Sakai
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2013 11:43

    In fast allen österr. Medien wird:

    - der Bundespräsident
    - der Verfassungsgerichtshof
    - der Verwaltungsgerichtshof
    - der Oberste Gerichtshof
    - der Rechnungshof
    - der Europ. Menschrechtsgerichtshof in Strassburg
    - die EU-Kommission
    - das EU-Parlament usw. usf.

    als sakrosankt angesehen, beinahe als gottgleich. Und die Kritik an diesen Institutionen wird daher als Sakrileg bzw. als Majestätsbeleidigung angesehen.

    Daher werden von so gut wie allen Medien (v. a. den Mainstreammedien) die Handlungen und Erkenntnisse dieser Institutionen ganz einfach unhinterfragt hingenommen und hinutergeschluckt.

    Dr. Unterberger fügt sich diesem österr. Trend jedoch nicht und erhebt lautstark Einspruch und Kritik an den obengenannten Institutionen.

    Vielen Dank, Dr. Unterberger und bitte weiter so mutig gegen unsere Obertanen anschreiben!

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Juli 2013 09:05

    Ach der Keynes!
    Sein Keynesiamismus, Post- und Neokeynesiamismus, eine abgegriffene Anleitung zum Schulden machen:

    "Er hatte ausdrücklich gesagt, dass „25 Prozent (des BIP) der maximal tolerable Anteil der Steuern sei“

    Er hatte auch gemeint, dass die in einer Rezession aufgenommen Schulden in Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs zu tilgen seien!

    Davon kann heute überhaupt keine Rede mehr sein, die verrottete herrschende Betrügerkaste pickt sich nur die Rosinen heraus, nämlich Schulden machen um jeden Preis um ihre Macht abzusichern.

    Der Keynesiamismus und seine diversen Ableger und Umdeutungen hat sich völlig ad absurdum geführt und wird nur mehr als Giftköder benutzt!

    Während wählerwirksam und klassenkämpferisch immer weitere Steuern mit marginalem Ertrag angekündigt und auch beschlossen werden, wird im Hintergrund bereits kräftig an einer völligen Enteignung und Versklavung der Völker gearbeitet!

  7. Ausgezeichneter KommentatorSabine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2013 08:06

    Moderne Politik hat nur mehr 1 Aufgabe:
    Die systematische Ausbeutung und Verarmung der Bevölkerung zum Wohle des Finanzsystems durch das Zinssystem. Deshalb wird auch der Euro von der Politik wie eine Hostie vor sich hertragen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSabine
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. August 2013 08:06

    Moderne Politik hat nur mehr 1 Aufgabe:
    Die systematische Ausbeutung und Verarmung der Bevölkerung zum Wohle des Finanzsystems durch das Zinssystem. Deshalb wird auch der Euro von der Politik wie eine Hostie vor sich hertragen.


alle Kommentare

  1. Frenchy (kein Partner)
  2. Camii (kein Partner)
  3. Alice (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:33

    I thought I'd have to read a book for a diseovcry like this!

  4. Terrell (kein Partner)
    19. Januar 2015 18:10

    At last some ranlotaiity in our little debate.

  5. BHB (kein Partner)
    03. August 2013 21:52

    Am liebsten würde ich ja spö und övp hilflos in Opposition
    sehen! Wie dem auch sei, seit 1987 regiert die övp im Bund und hat 2010 bei Familien eingespart und Steuern erhöht!
    Wolfgang schüssel hat noch was bewegt. spindelegger ist nur eine Marionetten!
    Quelle zu Steuererhöhungen :
    http://benjaminheinrichblog.blogspot.co.at/2013/06/regierun
    gspartei-ovp-wettert-uber.html?m=1

    Genug Gezahlt für die SPÖVP Chymärenregierung !

  6. fxs (kein Partner)
    02. August 2013 23:56

    Also ich wünsch mir ein exaktes Zitat, wo Keynes die Aussage von den maximal 25% Steuern getroffen hat.

    • Zraxl (kein Partner)
      03. August 2013 01:04

      "In correspondence with economist Colin Clark after the war, Keynes wrote that a 25 percent tax/GDP ratio “is about the limit of what is easily borne.” "

      Exaktes Zitat ist das zwar auch keines, aber vielleicht ein Hinweis, wo man danach suchen kann.

  7. mike1
  8. F.V. (kein Partner)
    02. August 2013 09:58

    Paßt auch ganz gut zum Thema.

    Die EU im „Europäischen Jahr der Bürgerinnen und Bürger" - dieses Thema prägt die neue wöchentliche FPÖ-TV Serie über die Europäische Union.

    Eine pseudodemokratische Hänselei: die europäische Bürgerinitiative. In mindestens 7 Mitgliedsstaaten der EU müssen jeweils mindesten 1 Million Bürger für ein Anliegen unterschreiben. In Österreich ist sogar der Besitz eines Reisepasses Voraussetzung für die Teilnahme. Eingereicht wird bei der Europäische Kommission, die dann selbst entscheidet, ob sie überhaupt eine Antwort geben oder einfach die Eingabe ignorieren will. Die Europäische Union folgt damit der Idee der Auflösung der Nationalstaaten und jeglicher demokratischer Legitimierung.

    http://www.youtube.com/watch?v=oiw4Vy-QiOY

  9. Erich_47 (kein Partner)
    02. August 2013 09:11

    Vielleicht O.T., aber interessant angesichts des Wahlkampfes im Bund:

    Für alle, die Frau KKP und ihre wohltuende Meinung zur Innenpolitik vermissten: sie durfte sich unlängst in einer Gratiszeitung darüber ausweinen, dass die Salzburger Sozialisten nicht mehr in der Regierung sind. Die Salzburger Grünen kommen nicht gut weg, ja, da Frau Rössler das Angebot, Landeshauptfrau von roten Gnaden zu werden, ablehnte, werden sie zu Versagern und Verrätern gestempelt. Dabei wäre sich eine neue Regierung ohne ÖVP auch nur als rot - grün - TS ausgegangen!!

    Seitens der Salzburger Sozialisten gab es keine Reaktion: man will offenbar vor den Nationalratswahlen und angesichts der täglich neuen Aufklärungen im Finanzskandal (samt den ominösen "freiwilligen" Dankesplakaten für den ehemaligen Landesrat Blachfellner, der noch rasch an seinem letzten Amtstag alle Wohnbauförderungsgelder vergeben hat!) die Bevölkerung still halten.

    Nachzulesen in http://www.salzburger-fenster.at/redaktion/kommentar .

    Erfreulicherweise kommen konstruktive Kritiken in der jüngsten Ausgabe zu Wort. Nur Leserbriefe zeigen (http://www.salzburger-fenster.at/redaktion/leserbriefe ), dass es den Sozialisten gelungen ist, Teilen der Bevölkerung einzureden, nur die anderen seien machtgierig.

  10. Religiöser Humanist (kein Partner)
    01. August 2013 18:31

    Das ganze Wirtschaften kann in nur 30 Jahren 10-mal einfacher werden. Z. B. durch Einführung von 1-l-Autos. Und danach wird es explosionsartig zunehmend weitere Vereinfachungen geben.
    Im Übrigen muss 100-mal weniger Geld ausgegeben werden für Religion. Es ist grundsätzlich richtig, religiös zu sein. Aber die Kirchen müssen sehr verkleinert werden. Es gibt auch außerhalb der Kirchen ein religiöses Leben.

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 20:52

      Wenn nomen gleich omen ist, dann wäre Ihr Nickname wohl besser "Humorist"

      Oder haben Sie Ihre Vorschläge wirklich ernst gemeint?

    • Rechtsreligiöser (kein Partner)
      01. August 2013 23:35

      @ F.V.
      Ich habe meinen Nick geändert. Ja, es ist alles ernst gemeint. Siehe dazu
      www.oekosystem-erde.de
      Auch der Vorschlag betreffend der Religion ist sehr interessant und richtig.

    • ohne Worte (kein Partner)
      02. August 2013 09:02

      Rechtsreligiöser
      Habe mir diese Seite angesehen, aber feststellen müssen, dass dort ebenfalls die Klimalüge verbreitet wird und somit nicht mehr ernst zu nehmen ist.

  11. Sparschwein (kein Partner)
    01. August 2013 18:23

    Hat nicht auch Hayek ein bedingungsloses Grundeinkommen gefordert? Soviel zu Keynes.

    • Gerald M. (kein Partner)
      01. August 2013 20:59

      Nein hat er nicht.

      „Alle modernen Regierungen haben Fürsorge für die Bedürftigen, vom Missgeschick Betroffenen und die Arbeitsunfähigen geschaffen und haben sich mit Fragen des Gesundheitswesens und der Verbreitung von Wissen befasst."

      Da steht nichts davon, dass Faule und Arbeitsunwillige ein Grundeinkommen erhalten sollen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. August 2013 22:04

      Kein Wunder, Hayek war ja auch ausgeprochen staatsgläubig, was in einigen seiner Thesen sehr klar rüberkommt.

  12. Politikverdrossener (kein Partner)
    01. August 2013 18:05

    Wenn sich die Finanztransaktionssteuer befürwortenden Staaten nicht einig werden was eine Finanztransaktionssteuer betreffen sollte ist das schade. Denn, wenn sie nicht wieder ein Lückenwerk schaffen wollen sollten sie sie einfach gestalten: Jedes Geschäft mit Geld oder einem ermittelbarem Geldwert ist eine Finanztransaktion und damit zu besteuern.

    Damit betrifft das Transaktionen, die bei einem Geldtransfer zwischen Tochter und Holding und ... Unternehmen betreffen genauso, wie die Milliardenspekulationen in Währungen, z.B. Euro und US Dollar. Und stellt zeitgleich sicher, dass die Steuer im niedrigsten Komma-promille-bereich bleibt, da niemand damit Wirtschaftszweige umbringen möchte. Es soll nur die Volatilität aus den Geldmärkten genommen werden - ohne Schlupflöcher für gefinkelte Steuerberater/Finanzer/... !

  13. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    01. August 2013 16:03

    Ja bitte, wo kämen wir denn dahin, wenn der Steuerzahler über Ziele und Wirkungen von Steuererleichterungen Bescheid wüsste?

    Wie soll denn das überhaupt gehen? Ziele von Steuern? Wofür braucht's das? Wirkungen von Steuern? Die wird man schon sehen, das lässt sich natürlich nicht planen.

    Und was soll denn die Schottermitzi bitte noch alles machen, die ist eh schon so im Stress?

    Endlich spricht das mal wer an, dieser erbsenzählende Rechnungshof, alles Sozis, Dummökonomen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      01. August 2013 16:27

      Ah ja: und als nächstes werden diese weltfremden Erbsenzähler auch noch verlangern, dass man Ziele und geplante Wirkungen von direkten Subventionen im Vorhinein definiert und dann hinterher noch evaluiert. Oder wie?

      Rote, schüsselgrasserhassende Rechnungshofbrut, das.

  14. ohne Worte (kein Partner)
    01. August 2013 15:16

    Wir leben in einer wirklich total kranken und gottlosen Welt. Wir werden von Rassisten und Psychopathen gelenkt die mithilfe der Medien die Menschen mit ihrem Dreck die Hirne vergiften. Wie lange sehen wir noch zu? Unfassabar, da möchte man laut schreien!

    Abtreibung-Mord-Wahnsinn: DREI-JÄHRIGE Kinder sollen (können) abgetrieben werden…..kein böser Scherz

    Auch in Deutschland wollen LINKE die Abtreibung eines gesunden Kindes bis zum dritten Lebensjahr erlauben

    deutschelobby.com/2009/08/25/linkesed-schleswig-holstein-ein-embryofotus-ist-vergleichbar-mit-einer-pflanze-oder-kaulquappe/

    www.katholisches.info/wp-content/uploads/die-linke-zu-spaetabtreibungsgesetzes.pdf

    www.katholisches.info/2009/09/10/linke-politikerin-spricht-sich-indirekt-fur-die-ermordung-von-dreijahrigen-aus-weil-sie-keine-menschen-sondern-kaulquappen-sind/#more-4839

    Es ist schwer, rational zu begründen, warum die Abtreibung eines Babys in der 20., 25. oder gar 30. Schwangerschaftswoche keinen Mord an einem Menschen darstellen sollte.

    Bei solchen Abtreibungen wird ein fast ausgewachsenes Baby getötet – ein Baby, das Augen, Ohren und Hände hat, dessen Herz schlägt und das Schmerz empfindet.

    Die Idee, solche menschlichen Wesen dürften kurz vor der Geburt nicht willkürlich umgebracht werden, treibt die Abtreibungsaktivisten auf die Palme – und bringt endlich ans Licht, was ihren Wunsch, Babys zu töten, wirklich antreibt.

    Gerade ist ein seltsames, fast »unheimliches« Video aufgetaucht, auf dem Abtreibungsaktivisten vor dem Regierungsgebäude der Hauptstadt von Texas unisono »Heil Satan!« skandieren. Wie Sie auf dem unten stehendem Video selbst hören können, stimmen Leute im Hintergrund »Heil Satan!«-Gesänge an, während eine Frau eine Rede gegen Spätabtreibungen hält. Die Szene finden Sie bei der Markierung 5:12 auf dem Video, der Gesang dauert mehrere Sekunden an.

    ganzer Artikel:
    http://brd-schwindel.org/abtreibung-mord-wahnsinn-drei-jaehrige-kinder-sollen-koennen-abgetrieben-werden-kein-boeser-scherz/

    • Francois Villon (kein Partner)
      01. August 2013 20:17

      Die berichtete Ungeheuerlichkeit ist kein Zu- oder Einzelfall. Sie hat "philosophische" Vorläufer bzw. hier Schmiere stehende Kumpane. (Ich schrieb das schon vor längerer Zeit, als es noch die "Staatsbriefe" gab.)

      Die „kritische Philosophie“

      Durch einen Verweis auf der Internetseite der Staatsbriefe kam ich überhaupt erst zu der Präsentation von „Aufklärung und Kritik“, Zeitschrift für freies Denken und humanistische Philosophie; Herausgegeben von der Gesellschaft für kritische Philosophie (GKP) Nürnberg. Zu den Herausgebern zählen zahlreiche österreichische, deutsche, aber auch Professoren aus Übersee. U. a. Prof. Dr. Ernst Topitsch aus Graz.

      In „Ein Wort über uns“ schreibt die ehrenwerte Gesellschaft: Als wir im Januar 1994 die GKP gründeten, folgten wir einer Anregung von Prof. Dr. Ernst Topitsch, in einem Zeitalter der Gegenaufklärung die Fahne der Aufklärung, des kritischen Denkens, des Humanismus und der geistigen Freiheit hochzuhalten. Neben der Verbreitung aufklärerischer Ideen durch Veranstaltungen haben wir mit der Zeitschrift 'Aufklärung und Kritik' ein Forum geschaffen, das allen, die sich in der Tradition kritischer Vernunft sehen, als Sprachrohr dienen soll, ... , sondern die Philosophie jedem Nachdenkenden näher zu bringen, da wir mit dem großen Karl Popper alle Philosophen sind, wenn wir uns Gedanken über bestimmte Fragen des Seins machen und Sinnfragen stellen. ....

      Soweit, so löblich.

      Betrachten wir an einem Beispiel, wohin und wieweit es dieses „philosophische Denken“ und die „Toleranz“ – dieses ewige Wahrwort – doch gebracht haben, zumindest jene ehrenwerte Gesellschaft für kritische Philosophie. Und – dies sei auch gleich angemerkt -, erinnern wir uns des Sprichwortes: „Zeige mir deine Freunde, und ich sage Dir wer du bist!“

      Sehen wir uns daher ein paar Äußerungen an, die die Denkweise der „kritischen Philosophen“ charakterisieren. Um dem Vorwurf zu begegnen, nicht im Kontext zitiert zu haben, sei auch auf die Webseite verwiesen; u. A. ist freilich der Kontext nahezu belanglos, wenn man sich die moralischen Normen und ihre angebliche Rationalität ansieht.

      Beispiel 1: Müssen Behinderte vor Tierrechtlern Angst haben? Von Helmut F. Kaplan (Salzburg)

      „In Deutschland ist die sogenannte Euthanasie- oder Singer-Debatte neu entflammt. Im Unterschied zur ersten Auflage dieser Diskussion im Sommer 1989 ist die Auseinandersetzung diesmal um eine weitere unappetitliche Zutat bereichert: die unzulässige Verknüpfung von Euthanasie-Debatte und Tierrechtsbewegung. ....
      „Peter Singer wird im Rahmen der Euthanasie-Debatte bekanntlich unter-stellt, daß er sich für die Tötung von behinderten Kindern einsetze - mit Bedacht gewähltes Stichwort mit unzweideutigem historischem Bezug: lebensunwertes Leben. Außerdem wird Singer unterstellt, daß er Neugeborenen generell das Lebensrecht abspreche. Andererseits wird, völlig zu Recht, auf Singers Engagement für Tiere hingewiesen. Mit diesen Ingredienzien wird nun die jeder Grundlage entbehrende Behauptung zusammengemischt, daß sich die Tierrechtsbewegung für eine Verbesserung der Situation der Tiere auf Kosten von Behinderten und Kindern stark mache.

      „Dieser Vorwurf ist derart absurd und ungeheuerlich, daß ihm auf das Entschiedenste und Vehementeste entgegengetreten werden muß. ....
      „Deshalb verlangt auch niemand ernsthaft, daß Menschen und Tiere gleich behandelt werden sollten. Unterschiedliche Interessen erfordern und rechtfertigen eine unterschiedliche Behandlung. Tiere brauchen zum Beispiel im Unterschied zu Menschen keine Religionsfreiheit, weil sie keine Religion haben - so wie Männer im Unterschied zu Frauen keinen Schwangerschaftsurlaub brauchen, weil sie nicht schwanger werden können.

      „Was das moralische Gleichheitsprinzip (von Mensch und Tier!) fordert, ist schlicht dies: Wo und soweit Menschen und Tiere ähnliche Interessen haben, da sollen diese ähnlichen Interessen auch gleich berücksichtigt, moralisch gleich ernstgenommen werden. ...

      „Spätestens hier sollte endgültig und hinreichend klar sein, daß und warum Behinderte und Kinder von Tierrechtlern niemals etwas zu befürchten haben: Die Tierrechtsbewegung ist gleichzeitig eine Menschenrechtsbewegung. Und zwar eine Menschenrechtsbewegung, die garantiert durch keinerlei Vernünftigkeitsüberlegungen "verunreinigt" ist. Denn, wie gesagt, die Befreiung der Tiere ist in keiner Weise "notwendig", sie ist "nur" richtig.“

      Beispiel 2: Euthanasie und Emotion, - Warum Peter Singers Thesen die Gemüter erhitzen (Helmut F. Kaplan)

      „Die Situation ist paradox: Peter Singers Argumente im Rahmen der sogenannten Euthanasie-Debatte sind ausgesprochen rational. Die Reaktionen darauf sind aber ausgesprochen emotional, oft sogar irrational. Und dies, obwohl Singer in seinem (gemeinsam mit Helga Kuhse verfaßten) Buch "Muß dieses Kind am Leben bleiben?" das methodische Minenfeld des Utilitarismus ebenso geschickt wie konsequent meidet. .....

      „Hier setzt die Forderung Singers an: Wenn man sich schon einmal aus humanitären Gründen dazu entschlossen hat, ein schwerstbehindertes Kind sterben zu lassen (= zu ermorden!) - eben weil sein ganzes Leben aller Voraussicht nach nur aus dauerndem, unerträglichem Leiden bestehen würde -, dann sollte der Tod nicht langsam und qualvoll, sondern möglichst schnell und schmerzfrei herbeigeführt werden. ....

      „Diese These soll anhand von zwei Aspekten der Singerschen Position ver-deutlicht werden. ...

      „Stichwort "Recht auf Leben". Voraussetzung für das Recht auf Leben ist nach Singer das Personsein. Das heißt, daß das betreffende Individuum Selbstbewußtsein hat, daß es einen Begriff von (der eigenen) Vergangenheit und Zukunft hat, daß es sich als kontinuierliches Selbst erlebt, das an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten identisch ist. Aus dieser Forderung nach dem Personsein als Voraussetzung für das Recht auf Leben folgt, daß auch gesunde Neugeborene kein Recht auf Leben haben. Denn Selbstbewußtsein entwickelt sich erst im Laufe des ersten Lebensjahres, also deutlich nach der Geburt.

      „Auch der Umstand, daß aus gesunden Neugeborenen einmal Personen werden, verleiht ihnen nach Singer kein Recht auf Leben. Denn: Potentialitäten sind moralisch irrelevant, sie konstituieren keine Rechte. Den Grund hierfür sieht Singer in der moralischen Bedeutungslosigkeit der Unterscheidung von Handlungen und Unterlassungen.

      „Diese Nichtunterscheidung von Handlungen und Unterlassungen hat in der Tat einiges für sich. Ob ich jemanden in den Fluß stoße oder ob ich einem Ertrinkenden nicht helfe, macht faktisch wie moralisch kaum einen Unterschied. In beiden Fällen bin ich verantwortlich für den Tod eines Menschen. Umgelegt auf das Thema Euthanasie stellt sich die Nichtunterscheidung von Handlung und Nichthandlung so dar:

      „Wenn man es für moralisch falsch hält, ein neugeborenes (oder noch nicht geborenes) Kind aktiv zu töten, weil sich daraus einmal eine Person entwickeln wird, dann müßte man es konsequenterweise auch falsch finden, eine Handlung zu unterlassen, die die gleiche Konsequenz hat: den Geschlechtsverkehr. In beiden Fällen, bei der aktiven Tötung wie bei der Nichtzeugung, wird das Entstehen einer Person verhindert. Tötung und Nichtfortpflanzung, Handlung und Unterlassung, haben die gleiche Konsequenz - und sind daher moralisch vergleichbar.
      „Sich fortzupflanzen halten wir aber nicht für eine moralische Pflicht, Nichtfortpflanzung für völlig legitim. Deshalb, so die Argumentation, dürfen wir auch die Tötung (einer Nichtperson) nicht verurteilen, da sie nichts anderes zur Folge hat wie unterlassener Geschlechtsverkehr, eben das Nichtentstehen einer Person. ....“
      Die merkwürdige Verwischung der Grenze zwischen Mensch und Tier im ersten Beispiel, u.a. begründet mit dem Analogon Mann/Frau oder Hautfarbe als unzulässigem Diskriminierungsmerkmal, ist natürlich verständlich, wenn die Vorfahren des Herrn Kaplan, dem Autor dieser Beispiele, die Affen waren, wie dies Darwin und die kritische Philosophie wohl meint(e).

      Diese nahezu Auslöschung der Grenze dieser Sphären zwischen Mensch und Tier hat natürlich Folgen: anstelle von Kindern hält man sich einen Hund oder Katzen, oder was weiß ich.

      Bei so viel Sorge um die Rechte der Tiere ist es natürlich pikant, dann von ihm die Thesen des, wie ein Herr Batz, Vorsitzender der ehrenwerten Gesellschaft, mitzuteilen für wichtig fand, Juden Peter Singer erklärt zu bekommen. Es ist ein starkes Stück den „unterlassenen Geschlechtsverkehr“ mit aktiver Tötung gleich zu setzen, „weil damit auch das Entstehen einer Person verhindert“ worden wäre. Es ist auch wahrhaft philosophisch, also im ethischen Streben auf Wahrheit, gedacht, wenn man die Abtreibung (= Mord an Ungeborenen), die zwar laufend stattfindet, aber nichts desto weniger ein bloß nicht strafrechtlich verfolgtes Verbrechen ist (was pervers genug ist), als Begründung für die Inkonsequenz anführt, nicht auch bereits Geborene töten zu dürfen.

      Das ist eine so unerhörte Perversion, daß vergleichsweise Hitler oder Eichmann noch als Heilige erscheinen könnten. Manchmal bedauert man, daß die Macht der Kirche gebrochen wurde, um noch irdische Gerechtigkeit walten zu sehen, und nicht erst auf das Jüngste Gericht warten zu müssen (an das die kritischen Philosophen ohnehin nicht glauben).

      Der Herr „Erste Vorsitzende“ Batz des Vereins „kritischer Philosophen“ begründet das Warum einer Schrift über Peter Singer.

      Ich gestehe, daß er mir bisher nicht bekannt gewesen ist. Weder der Herr Erste Vorsitzende noch der Prof. Singer, was aber eine vernachlässigbare Wissenslücke war. Aus der „Begründung“ konnte man zwar schließen, zu welchen Haßausbrüchen der Herr Erste Vorsitzende fähig ist, nicht aber, was nun die sachlichen Gründe für diese Schrift sein sollen. Lernen konnte man auch, wie er seine Gegner mit allen denkbaren Verunglimpfungen und Beschimpfungen – ja kriminalisierenden Beschuldigungen (wenn die Erzeugung von Lynchstimmung oder das Schmiere-Stehen für Terror á la Streicher und Göbbels nach dem dt. Strafgesetz wohl Verbrechen sind) – belegt, und nach dem Motto „Haltet den Dieb!“ jenen, das eben selbst praktizierte, Verleumden in die Schuhe schiebt. - Chuzpe!

      Mit der „Liebe zur Weisheit“ – also der Philosophie – kann es nicht weit her sein. Diese Haßtiraden sprechen für sich selbst – und geben Auskunft über den Autor, wie die ganze ehrenwerte Gesellschaft. Leider ist der Ausbruch nach meiner Einschätzung unbegründet, insofern der Auf-kläricht eben doch schon weitgehend „gesiegt“ hat; die Sorge des Herrn Ersten Vorsitzenden über das Scheitern der „Aufklärung“ ist somit unbegründet.

      Das ist aber ein Unglück für uns und das Abendland.

      Was zeichnet die aufgeklärte, kritische Philosophie aus? – Sie ist in gerader Linie ein Abkömmling jenes Auf-k l ä r i c h t s, wie er in den Wohlfahrtsausschüssen der „Großen Französischen Revolution“ ausgeheckt wurde und als Jakobinertum bis heute sein humanistisches Dasein fristet. – „Gegen Thron und Altar!“ lautete die Parole und sie ist es bis heute geblieben. Das zeigen auch die anderen „philosophischen“ Beiträge.

  15. DailyMirror (kein Partner)
    01. August 2013 12:57

    "Und zweitens wird der Umfang der betroffenen Finanztransaktionen dramatisch abnehmen."

    Ja, hoffentlich - genau das ist doch schließlich der Sinn der Sache: eine Verringerung des hochspekulativen High-Frequency Tradings. Und damit eine Stabilisierung der Finanzmärkte.

    Aber schön, ich erwarte nicht, dass jemand, der von Wirtschaft so wenig Ahnung hat wie Unterberger, das versteht.

  16. Wahrheitssucher (kein Partner)
    01. August 2013 12:37

    Sendung im 3Sat
    Goodbye Bargeld! mit Prof Franz Hörmann
    Berthold Brecht
    Was ist der Einbruch in eine Bank – eben die Gründung einer Bank!

    Hörmann:
    Die wirklich Kriminellen haben es nicht notwendig Geld zu stehlen, denn die erzeugen es einfach (auch für ihre Freund und Verwandten) "mit der Kreditvergabe!
    http://www.youtube.com/watch?v=RjEJvifygL0

  17. cmh (kein Partner)
    01. August 2013 12:36

    Sich auf Keynes zu berufen war immer schon mehr als keck, bedurfte dieser doch schon seit Anbeginn einer Menge von Ausdeutern seiner reinen Lehre. Es gab nicht einmal eine wissenschaftlichen Kriterien entsprechende Übersetzung der General Theory ins Deutsche. Doch das nur nebenher.

  18. Torres (kein Partner)
    01. August 2013 10:11

    Unterberger tut so, als ob all die angeführten steuerlichen "Blödheiten" allein von der SPÖ zu verantworten wären ("die von der Regierung Faymann eingeführte Kursgewinnsteuer"). Es sei darauf hingewiesen, dass während der gesamten Regierungszeit Faymanns (und auch noch einige Jahre vorher) der Finanzminister (für p.c. "Genderfans": gemeint ist natürlich auch die ...In) immer von der ÖVP gestellt wurde, und dass - im Unterschied zu Deutschland - der Kanzler den Ministern gegenüber kein Weisungsrecht hat. Mit anderen Worten: hätten sich die jeweiligen Finanzminister gegen die (tatsächlich sinn- und hirnlosen) Steuerpläne Faymanns gestellt, wären sie auch nicht gekommen. Daher muss man der ÖVP zumindest die gleiche Schuld daran zuweisen, wie der SPÖ; eigentlich noch mehr, weil sie sich ja als "Wirtschaftspartei" sieht, während Faymann sich nicht einmal selbst als Wirtschaftsfachmann bezeichnet. Aber die ÖVP hat sich ja immer als "braver" kleiner Koalitionspartner gesehen, der alles tut, was der "große Bruder" will (siehe auch, als typisches Beispiel, der Korruptions-U-Ausschuss). Hoffentlich gibt es am 29. September für die ÖVP (k)ein böses Erwachen.

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2013 12:51

      Es ist Ihnen recht zu geben, soferne sie die Sozialisten in allen Parteien damit ansprechen.

      Die ÖVP ist blöderweise in ihrer eigenen Gutmütigkeit gefangen, die meint, sie spiele das gleiche Spiel wie die SPÖ und das Spiel hieße Demokratie.

      Das Spiel heißt vielmehr Macht im Staat und Revolution bis zur klassenlosen Gesellschaft.

      NB: Haben Sie sich schon einmal die Grage gestellt, warum jetzt auf einmal Gramsci wieder zu Ehren kommt?

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 15:59

      cmh,

      Sie sind lernfähig, den Antonio Gramsci habe ich in letzter Zeit mindestens 3 x zitiert. Ich bin wirklich überrascht.

  19. Francois Villon (kein Partner)
    01. August 2013 09:49

    Dr. Unterberger wettert über die Verlogenheit der Politik – zurecht. Und die einzelnen Beispiele klingen – so wie er sie darstellt – auch plausibel. Aber wie man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht, scheint es auch in diesem Artikel zu sein: aus dem völlig unübersichtlichen Gewirr von Einzelereignissen verkennt man das Wesen der nicht nur österreichischen Misere. Man wird aber die wahren Probleme nicht damit lösen, indem man sie auf isolierte Kritikpunkte – oft nur Symptome - zurückführt ohne die tieferen Ursachen aufzudecken.

    Wenn zB der RH als inkompetent kritisiert wird, mag das vielleicht berechtigt sein, aber das Beispiel Gruppenbesteuerung ist als Begründung doch sehr oberflächlich. Ökonomie-Vergelter erklärte, daß sie ohnedies nur bedingt zur Steuerschonung herangezogen werden könne. (Sofern sich die Konzerne daran halten.) Andrerseits las man kürzlich – und selbst in den USA ist es ein Thema – wie manche Konzerne faktisch k e i n e Steuern in Europa bezahlen. Als ich mich vor einigen Jahren für die Steuerleistungen der verschiedenen Gruppen in den USA interessierte, erstaunte mich nicht schlecht, daß die von Industrieunternehmen bezahlten Steuern ein m a r g i n a l e r Bruchteil der Arbeitnehmersteuern nur waren, obwohl doch offensichtlich von diesen vor allem die reale Wertschöpfung generiert wird.

    Mich erinnerte das an den tödlich verunglückten Sozialminister Dallinger, der damals die Idee aufbrachte weniger die Arbeit (= die unselbständigen Arbeitnehmer) zu besteuern, sondern in einer zunehmend automatisierten Wirtschaft den Mehrwert, wo er tatsächlich geschaffen wird. Er wurde dämonisiert als einer der eine Maschinensteuer einführen wolle. – Das Ergebnis haben wir heute, daß die Arbeit bei sinkenden Reallöhnen immer drückendere Steuern hinnehmen mußte, Technologiekonzerne immer weniger aufbringen – obwohl sie Multimilliarden-Gewinne melden.

    Apple zahlt in Europa weniger als 2% Steuern
    Wie Google und Microsoft nutzt Apple ein (legales) Steuerschlupfloch. Dazu reicht es,
    a) die Europazentrale in Irland zu haben und
    b) eine Holdingartige Konstruktion in den Niederlanden plus
    c) Niederlassung in einem Steuerparadies auf den Bahamas, den Bermudas oder den Niederländischen Antillen zu haben.
    Dann kann man die Gewinne aus Europa nahezu steuerfrei abziehen, vor allem, weil die irische Zentrale die Produkte in Europa nur dank eines Lizenzvertrags mit der Mutter aus den USA verkaufen kann. Die Lizenzgebühr ist dann ziemlich exakt so hoch wie der Gewinn und daher entsteht kaum Gewinn in Europa.
    Der Lizenzgeber ist nicht direkt die Mutter in den USA, sondern eine Gesellschaft, die in einem der Steuerparadiese (siehe c) sitzt. Diese Gesellschaft erhält das Geld aus den Lizenzzahlungen und damit de fakto den Gewinn aus dem Europageschäft. ...

    Und Focus-Money schreibt (3.5.2012) insbesondere Apple steht in den USA am Pranger.
    Der Konzern habe Mittel und Wege gefunden, 70 Prozent seiner Gewinne außerhalb der USA zu versteuern, schreibt die „New York Times“ unter Verweis auf offizielle Dokumente ...

    Also, das Thema ist durchaus ein weltweites und berechtigtes, das man nicht mit einer Phrase, man vertreibe die Konzerne aus Österreich erledigen kann.

    Ähnlich ist es mit der „Transaktions-Steuer“. Die täglich über die BIZ weltweit abgewickelten Transaktionen belaufen sich auf über 6 Billionen, d.h. 99% betreffen Casinowetten und haben mit realwirtschaftlichen Geschäften gar nichts zu tun. (Das weltweite BIP eines Jahres liegt bei ca. 60 Billionen!) Diese computergesteuerten, automatisch generierten Operationen haben natürlich auch mit „Markt“ nichts zu tun, weil sich die wirtschaftlichen Perspektiven von realen Unternehmen nicht in Bruchteilen von Sekunden ändern. Die im Derivate-Bereich angesiedelten „Geschäfte“ (= unsittlichen Wetten, Leerverkaäufe, etc.) sind nach allgemeiner Ansicht vor allem eine der Haupt-Ursachen der Finanzkrise die adressiert werden müßte. Es mag bessere Ideen geben, als eine Transaktionssteuer, aber das Problem – nämlich eine nicht mehr zu bewältigende Finanz- und damit Wirtschaftskrise – wird nicht damit gelöst sie abzutun, indem Unterberger die miese Performance der Wiener Börse auf diese – noch gar nicht wirkende – Transaktionssteuer schiebt. Vermutlich gibt es dafür – das Tümpeln der Wr. Börse - überhaupt andere Gründe, als die Propagandaphrasen Unterbergers.

    Ceterum censeo ... Aber Unterberger ist ein braver Mann.

    • R. Janvier (kein Partner)
      01. August 2013 10:28

      Warum haben Sie eigentlich keinen eigenen Blog? Sie sind doch fast immer noch besser beschlagen als AU.

    • Papalima
      01. August 2013 11:35

      Lieber R.Janvier,
      für einen eigenen Blog muß man zuerst ausreichend zahlungswillige und -fähige Partner gewinnen!

    • R. Janvier (kein Partner)
      01. August 2013 12:05

      @ Papalima
      Lassen wir also die Marktkräfte walten; die irren doch selten...was auch F.V. wohl einräumen wird.

    • Politikverdrossener (kein Partner)
      01. August 2013 15:27

      Das ist gut geschrieben. Es wird immer einen karibischen/afrikanischen/... Staat geben der günstigere Besteuerung anbietet. Herrn Unterbergers Ansicht dies nicht anzugehen, weil die großen Unternehmen sonst abziehen ist eine Argumentation der ich nicht folgen kann.

      Die Lücken im Steuersystem, die nicht nur auf die Gruppenbesteuerung zurückzuführen sind, sondern eben auch auf die Verrechnung der Lizenzen, die im Steuerparadies gehalten werden müssen von der Politik angegangen werden. Das anzusprechen ist nicht ahnungslos vom Rechnungshof, sondern mutig ! Mit Gegenwind vorprogrammiert.

  20. Freak77
    01. August 2013 08:58

    OT.: Die Vermutung liegt nahe, dass die N.S.A., der größte US-Geheimdienst von Anfang an, seit das Arpanet (später "Internet") in den 1960er'n erfunden wurde ( http://de.wikipedia.org/wiki/ARPANET ) in der Entwicklung eingebunden war.

    Die NSA hat anscheinend von Anfang an, seit den 1960er'n alles für ihre Ausspähungszwecke mitgemacht und war in der Entwicklung der Internettechnologie immer involviert.

    Wie sonst ist diese NSA-Software "XKeyscore" zu erklären:

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/xkeyscore-wie-die-nsa-ueberwachung-funktioniert-a-914187.html

    http://www.computerbase.de/news/2013-07/xkeyscore-internet-in-echtzeit-komplett-ueberwacht/

    http://de.wikipedia.org/wiki/X-Keyscore

    http://en.wikipedia.org/wiki/XKEYSCORE

  21. Sabine (kein Partner)
    01. August 2013 08:06

    Moderne Politik hat nur mehr 1 Aufgabe:
    Die systematische Ausbeutung und Verarmung der Bevölkerung zum Wohle des Finanzsystems durch das Zinssystem. Deshalb wird auch der Euro von der Politik wie eine Hostie vor sich hertragen.

    • cmh (kein Partner)
      01. August 2013 12:56

      Bitte lassen Sie die Hostie (richtig eigentlich Heilige Hostie) aus dem Spiel.

      Die wird im übrigen von niemandem vor sich hergetragen.

      Es ist auch zweifelhaft, ob es sowas wie das "Wohl des Finanzsystems" uberhaupt gibt. Vielleicht nur in dem Sinn, in dem ein betrügerischer Wechelreiter seine Spielchen weitertreiben kann.

      Ihre Sorge aber ist verständlich.

  22. Otto (kein Partner)
    01. August 2013 07:56

    "...welche in Österreich die Börse und damit deren Beiträge zur Volkswirtschaft letal beschädigt hat."

    Na endlich! Unterberger hat eingesehen, dass die Börse in Österreich keine Beiträge zur Volkswirtschaft leistet.

    • de Voltaire (kein Partner)
      01. August 2013 08:58

      "...welche in Österreich die Börse und damit deren Beiträge zur Volkswirtschaft letal beschädigt hat."

      "Unterberger hat eingesehen, dass die Börse in Österreich keine Beiträge zur Volkswirtschaft leistet."

      Ja? Wo? In der von Ihnen zitierten Aussage steht das Gegenteil davon - zumindest solange die Börse funktioniert (hat). Aber wie soll jemand die volkswirtschaftliche Bedeutung des Kapitalmarktes erkennen, der schon eine einfache Aussage darüber nicht erfassen will?

  23. Undine
    31. Juli 2013 23:01

    OT---aber es paßt dennoch zum Thema "Verlogene Politik" und klärt so manches Rätsel auf bzgl. diverser Attentate, die einst zu Unrecht "rechten" Österreichern angelastet worden sind:

    Porzescharte-ATTENTAT 1967 war von ITALIENISCHEN Staatsstellen MANIPULIERT

    http://www.unzensuriert.at/content/0013572-Porzescharte-Attentat-1967-war-von-italienischen-Staatsstellen-manipuliert

    Aber auch die SLOWENISCHEN GEHEIMDIENSTE waren nicht faul:

    "Zahlreiche Anschläge in den 1970er Jahren
    In den 1970er Jahren waren in Kärnten nach dem sogenannten Ortstafelsturm eine ganze Reihe von Sprengstoffanschlägen verübt worden. Laut Elste seien es insgesamt 19 gewesen. Sie reichten von Sprengungen von Abwehrkämpferdenkmälern oder einem Anschlag auf ein Partisanendenkmal bis hin zur Sprengung eines Strommasten.

    Schlusspunkt der Serie war ein Bombenattentat auf das Heimatmuseum in Völkermarkt im Jahr 1979, bei dem zwei Attentäter und ein Museumskustos verletzt wurden. Der Anschlag könne - laut Elste - von zwei Mitgliedern des jugoslawischen Geheimdienstes inszeniert worden sein, die offensichtlich auch Kontakte zu Leuten in Kärnten gehabt haben dürften."

    • Tito (kein Partner)
      01. August 2013 09:47

      Wenn man eine dreckige Nazi-Webseite zitiert um seine eigenen dummen Lügen zu bestätigen, sollte man sich langsam über seinen geistigen Zustand Gedanken machen...

      Undine wollen Sie mit diesem Schwachsinn nur provozieren, oder sind Sie wirklich das nazistische Stück Scheisse als das Sie sich generieren?!

    • ohne Worte (kein Partner)
      01. August 2013 09:57

      Tito
      Es gibt ein altes Sprichwort, welches treffend für Personen wie sie darstellt:
      "so wie der Schelm denkt, so ist er"

    • Titos PflegerIn (kein Partner)
      01. August 2013 12:10

      Sorry, aber die Nazikeule macht ihn ganz dumm.

    • Undine
      01. August 2013 20:33

      @Tito

      Oh, Ihre Worte freuen mich ganz ungemein! Daß bei Ihnen angesichts neuer Erkenntnisse gleich die Sicherungen durchgehen, beweist mir, daß ich einen bestimmten Nerv erwischt habe, also zielsicher ins Schwarze getroffen habe. Stecken's nur weiterhin 's Kopferl in den Sand. Daß SIE nicht an der Wahrheit interessiert sind, wundert niemanden---nur immer schön die aufgetischten Lügen glauben, denn Ihr Lügengebäude darf nicht einstürzen.

  24. Brigitte Imb
    31. Juli 2013 18:47

    Etwas OT, jedoch ist die Raucherdebatte eine ebenso verlogene Angelegenheit um die sich Politiker hervortun wollen.

    a3bf1806-f8f4-11e2-ad24-000fea5576f4

    Daß überhaupt noch jemand auf die Straße gehen darf, ohne Gasmaske! Nur noch irre!
    Na, jedenfalls bin ich sehr froh ein Haus zu besitzen, indem ich rauchen kann soviel ich will.

    • Brigitte Imb
    • werauchimmer
      31. Juli 2013 21:48

      Na, jedenfalls bin ich sehr froh ein Haus zu besitzen, indem ich rauchen kann soviel ich will.

      Denken Sie!

      Sie und ihr Haus sind Eigentum einer neuen Herrschaftsklasse, die glänzend davon lebt, Bürger ungefragt vor sich selbst zu schützen, ohne jemals irgend etwas zur Wirtschaftsleistung beitragen zu müssen.

      Es wird immer ärger, Schritt für Schritt.

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2013 22:11

      @werauchimmer,

      GsD sind wir noch nicht ganz so weit, daß mir hier jemand Vorschriften machen könnte ob und wieviel ich rauchen darf in meinen 4 Wänden u. im eigenen Garten.

      Aber natürlich möchte die selbsternannte, sinnfrei denkende Politelite bis in unsere Schlafzimmer regieren. Wir müssen sie "aussperren"!

  25. terbuan
    31. Juli 2013 18:35

    Und jetzt noch ein gar nicht O.T., dann nehme ich eine kalte Dusche:

    Susanne Kablitz, die "Österreicherin" (hier im Blog bekannt) in ef:

    Papiergeld: "Der Geruch des Blutes"
    Als hätte Gott den Teufel in dieser Gesellschaft erschaffen.

    http://ef-magazin.de/2013/07/26/4369-papiergeld-der-geruch-des-blutes

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 09:58

      verehrter terbuan,

      die Pläne sind noch etwas anders...

      Motorola: Pille schlucken anstatt Passwort eingeben um sich zu authentifizieren

      Trends der Zukunft, 2.06.2013 – Nein, es handelt sich hierbei nicht um einen Science-Fiction-Film sondern um ein Projekt von Motorola Mobility. Bei der D11-Veranstaltung wurden gleich zwei neue Arten der Authentifizierung vorgestellt. Anstatt ein Passwort einzutippen soll man sich in Zukunft durch das Schlucken einer speziellen Pille identifizieren. Wer das zu komisch findet kann sich ein elektronisches Tattoo machen lassen und sich somit authentifizieren.

      Proteus Digital Health Pill

      Zuerst muss gesagt werden, dass uns Motorola durch diese zwei Passwort-Alternativen den Alltag leichter machen will. Lästiges Passwort merken soll durch die zwei Methoden der Vergangenheit angehören. Widmen wir uns zuerst der sogenannten “Proteus Digital Health Pill“. Hierbei handelt es sich um eine Pille die einen kleinen elektronischen Chip beinhaltet. Sobald dieser mit Magensäure in Verbindung kommt sendet es ein 18bit-Signal aus welches von Smartphones, Laptops, Tablets und anderen Geräten empfangen werden kann. So kann man sich beispielsweise bei einem Laptop anmelden. Bei der Vorstellung schoßen sicherlich einige Augenbrauen in die Höhe, doch gleich musste ein Mitarbeiter eine Pille schlucken um zu zeigen, dass nichts schlimmes passiert. Dennis Woodside, CEO von Motorola Mobility, erklärte zudem, dass die amerikanische Gesundheitsagentur FDA die Pille als zulässig eingestuft hat.

      Authentifizierung durch ein elektronisches Tattoo

      Eine weitere Alternative zum Passwort-Eingeben ist ein elektronisches Tattoo der Firma MC10 Inc. Sprecherin Regina Dugan trug bei der Präsentation sogar eins. Sie rief dazu auf, dass man viel größer denken muss und viele Unternehmen der Technologie nachhinken. Obwohl es schon erste Prototypen gibt wurde nicht erklärt, wozu man das elektronische Tattoo verwenden kann. Es wurde lediglich gesagt, das es primär der Authentifizierung dienen soll.

      Wie lange es dauern wird bis die Pille oder das Tattoo für die Massen produziert wird wurde noch nicht bekannt gegeben.

      Das Ende des Papiergeldes naht

      MMNews, 21.04.2012 – „Der Papiergeldstandard ist ein planwirtschaftliches System. Es wird zerfallen, weil es den Marktgesetzen zuwiderläuft.“ Der Erosionsprozess verlaufe exponentiell, Papiergeld könne in drei Jahren schon Vergangenheit sein, so Thorsten Polleit.

      Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa Goldhandel GmbH, warnt vor steigender Inflation und prognostiziert das Ende des Papiergeldes. „Die EZB ist auf Inflationskurs“, sagt Polleit im Gespräch mit der WirtschaftsWoche.

      Die Europäische Zentralbank werde alles tun, um Staatsbankrotte zu verhindern. „Sie hat den Banken billiges Zentralbankgeld geliehen, damit sie damit höher verzinsliche Anleihen der Krisenländer kaufen und deren Zinsen nach unten drücken.“ Sollten die Banken nicht mehr mitspielen, erwartet Polleit, dass die EZB in großem Stil selbst Staatsanleihen – auch von privaten Investoren – kaufen und mit neu gedrucktem Geld bezahlen wird.

      Das blähe die Geldmenge auf. Polleit: „Im Papiergeldsystem kann die Zentralbank, wenn es politisch gewollt ist, Hyperinflation in sechs Sekunden produzieren !“ Anleger, die Geld halten, seien die Verlierer. „Schon jetzt büßt das Papiergeld seine Funktion als Mittel zur Wertaufbewahrung mehr und mehr ein“, so der Ökonom.

      Seine Prognose: „Der Papiergeldstandard ist ein planwirtschaftliches System. Es wird zerfallen, weil es den Marktgesetzen zuwiderläuft.“ Der Erosionsprozess verlaufe exponentiell. Polleit: „Man weiß es nicht mit Gewissheit, aber in drei Jahren könnte der Papiergeldstandard, wie wir ihn kennen, bereits Vergangenheit sein.“

      In der Börsen-Zeitung äußerte sich Polleit ebenfalls zum Thema: Die "Euro-Krise" ist im Kern eine Geldsystemkrise, die nicht nur den Euroraum, sondern auch alle anderen bedeutenden Währungsräume erfasst hat. Das "Papiergeldsystem" gehe dem Ende entgegen.

      Schöne Neue Welt.

      Gibt es dazu nicht auch eine Bibelstelle?

    • ohne Worte (kein Partner)
      01. August 2013 10:51

      Teil der »Neuen Weltordnung« ist die »Bargeldlose Gesellschaft«.

      Durch ihre Vorarbeit bei der Einführung von elektronisch lesbaren Scheck- und Kreditkarten, Telefonkarten, Krankenversicherungskarten, Benzinkarten der einzelnen Oelkonzerne usw. haben die Illuminati die Menschen entscheidend darauf vorbereitet. Mit dem Argument, der bargeldlose Zahlungsverkehr sei sicherer, einfacher und praktischer, konnten die Massen erfolgreich von den Vorzügen dieses Systems überzeugt werden. Dieses Modell braucht nur noch zu Ende gedacht werden. Sobald die Menschen eine Vielzahl elektronisch lesbarer Karten mit sich herumtragen müssen, wird man ihnen erzählen, daß es noch einfacher und praktischer sei, anstelle der vielen Karten nur eine einzige Karte zu haben.

      Das ist die Debitorenkarte, die sogenannten EINE-KREDITKARTE FÜR- ALLES, die in Neuseeland, Australien und Kanada bereits eingeführt ist. Dort gibt es zwar weiterhin auch andere Kreditkarten, die Debitorenkarte (Debit-Card) ist jedoch bereits im Umlauf

      Die Endlösung ist aber die Lasertätowierung. Für das Auge unsichtbar, wird mit einem Laserstrahl ein Bar-Code (Strich-Code) auf die rechte Hand oder auf den Stirnknochen tätowiert. Das heißt, daß der Code auf Ihrer Hand wie die Debitorenkarte als Zahlungsmittel und zusätzlich als Identifikation nützlich ist. Es wird nachher nur noch mit einem Scanner über Ihren Code auf der Hand gestrichen und schon ist jede gewünschte Information parat.

      Derartige Überlegungen sind keine Zukunftsmusik mehr, sondern bitterer Ernst. Die Lasertätowierung wurde 15 Jahre lang im Disneyland getestet. Man gab den Personen, die sich mehrere Tage dort aufhielten, die Möglichkeit, sich zwischen einer Dauerkarte oder einer Lasertätowierung in die linke Hand zu entscheiden. Hiermit wollte man testen, wie die Leute darauf reagieren würden und ob sie sich mit der Zeit daran gewöhnen.

      Amtliche Vordrucke mit der Anfrage, wo man die Markierung tragen will: F = Forehead (Stirn) oder H = Hand, sind bereits international vorbereitet. Dies sind Tests, um das Volk schon langsam daran zu gewöhnen, bevor es zur Pflicht wird. In Holland soll man schon vor sieben Jahren begonnen haben, Obdachlosen eine Lasertätowierung auf den Vorderstirnknochen zu machen. Dem Volk sagte man, man könne dadurch die Kriminalität, speziell in Amsterdam, eindämmen. Inzwischen ist diese Lasertätowierung zum Teil schon offiziell eingeführt.

      Mit dem Argument, Geschäftsreisende schneller abfertigen zu können, sind auf amerikanischen Flughäfen spezielle Geräte zum Ablesen dieser unsichtbar auf der rechten Hand eintätowierten Markierung installiert worden. Und die Zahl derer, die diesen Service in Anspruch nehmen, nimmt ständig zu, denn Zeit ist Geld.

      Man wird Sie nicht unbedingt dazu zwingen, diese Tätowierung anzunehmen, es wird Ihnen jedoch nicht viel übrigbleiben, es sei denn, Sie sind Selbstversorger. Irgendwann wird man in den Geschäften kein Bargeld mehr annehmen. Und man wird den Völkern aufzeigen, wie sicher diese Methode ist. Kein Diebstahl ist mehr möglich, denn da, wo kein Geld ist, kann auch nichts geklaut werden. Jeder Verbrecher kann über die Lasertätowierung per Satellit ausfindig gemacht werden und illegale Grenzübertritte werden auch nicht mehr möglich sein.

      Doch in Wahrheit wird es die absolute Kontrolle des Menschen sein. Aus ist es dann mit dem freien Willen, jeder ihrer Schritte wird überwacht, alles was sie tun, was Sie besitzen, wieviel Kapital Sie haben, wo Sie sich aufhalten, was Sie kaufen und verkaufen, jede Information wird für »Big Brother« abrufbar. Machen Sie sich die Mühe und lesen Sie George Orwells Buch »1984«, darin wird dieses geplante Sklavensystem der Neuzeit sehr schön beschrieben.(138)

      In der Offenbarung des Johannes 13:16-18 heibt es:

      » ... Und es (das Tier, d. Verf.) bewirkt, daß sie allesamt, die Kleinen und Großen, die Reichen und Armen, die Freien und Sklaven, sich ein Zeichen an die rechte Hand oder an die Stirn machen, und daß niemand kaufen oder verkaufen kann, wenn er nicht das Zeichen hat, nämlich den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens. Hier geht es um Weisheit! Wer Verstand hat, der deute die Zahl des Tieres; denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666.,,

      Die Zahl 6 symbolisiert in der Kabbala, wie auch die Tarotkarte Nummer 6 (»Die Liebenden»), die Versuchung, der Weg aus dem Geistigen in die Materie, während die Zahl 9, die Zahl der Weisheit, den Weg aus der Materie zurück ins Geistige symbolisiert.

      Die Hopi-Indianer in Nord-Arizona haben auch eine Prophezeiung, und die sagt: »Keiner wird kaufen oder verkaufen können, wenn er nicht das Zeichen des Bären hat. Wenn dieses Zeichen zu sehen sein wird, dann kommt der Dritte Große Krieg.,,

      Ich gebe Ihnen hier ein Beispiel zur Deutung dieser Offenbarung:

      »Das Tier« in diesem Abschnitt wird im Englischen als »The Beast« bezeichnet. Das Zeichen des Bären sieht so aus:
      http://www.vho.org/D/Geheim1/Image15.jpg

      Sie müssen sieh vorstellen, wie dem Indianer vor mehreren hundert Jahren eine Vision gezeigt wird, auf dem er den Bar-Code erblickt. Da er diesen natürlich nicht unter diesem Namen kennt, beschreibt er, daß dieses Zeichen aussieht, wie die Spuren des Bären, wenn er seine Krallen schärft. Die Strichmuster auf den einzelnen Handelsprodukten enthalten verschiedene Linien, die nach Stärke und Abstand eine bestimmte Zahl darstellen, wodurch das bestimmte Produkt nach einem binären Zahlensystem identifiziert werden kann. Sie sehen die zwölf kürzeren Doppelstreifen, wie die Krallenspuren des Bären, sechs links und sechs rechts (zu Anfang waren es fünf). Dazu kommen DREI längere, links außen, rechts außen und in der Mitte. Wenn Sie jetzt bei den kürzeren Streifen die Zahl 6 heraussuchen (zwei dünne Striche) und sie mit den längeren Streifen vergleichen, werden Sie sehen, daß die längeren Streifen auch eine 6 darstellen, nur steht sie unter diesen nicht. Die drei längeren Streifen sind und bleiben auf jedem Bar-Code auf der Welt gleich, nur die kürzeren verändern sich. Der Computer ließt also immer 666.

      Und ich verspreche Ihnen, daß Sie, wenn sich nicht grob etwas ändert, ohne den Bar-Code bald nicht mehr einkaufen können. Irgendwann bekommen Sie ihn dann eben auf die Hand oder die Stirn.

      Dazu kommt, daß der größte Computer der Welt, an den alle anderen angeschlossen sind, in Brüssel steht und »La Bête« (»The Beast«) genannt wird.

      Die Frage, wie man es anstellen wird, den Bar-Code den Menschen aufzuzwingen, ist nicht schwer zu beantworten. Die internationalen Bankiers werden, anstatt vereinzelte kleine Wirtschaftskrisen, diesmal eine Weltwirtschaftskrise verursachen, die die schlimmste sein wird, die es je gegeben bat. Man wird dieses Geschehen dazu benutzen, um eine Weltwährung und eine absolut kontrollierende Weltbank zu errichten und gleichzeitig das ausschließlich bargeldlose Zahlungssystem einzuführen. Und nachdem alle Bankensysteme der Welt zusammengebrochen sein werden und es keine Alternative zu der Debitorenkarte geben wird, werden die Menschen diese akzeptieren müssen. Man wird in keinem Geschäft mehr mit Bargeld bezahlen können. Der einzige Ausweg, die Karte und später die Tätowierung zu umgehen, ist es, Selbstversorger zu sein. Etwa Gold oder Silber zu haben, und etwas zu produzieren (Landwirtschaft oder Handwerk), das Sie für etwas anderes eintauschen können. Daher ist es auf jeden Fall unumgänglich, auf dem Land zu wohnen, da eine unabhängige und selbstversorgende Existenz in der Stadt so gut wie unmöglich ist.

    • Amalek (kein Partner)
      01. August 2013 19:18

      @ F.V. @ ohne Worte

      Sehr gute Beiträge. Danke!

      Zum Landleben und Selbstversorgung. Ich lebe jetzt seit einigen Jahren auf diese Weise in Ungarn.
      In der "BRD" habe ich es nicht mehr ausgehalten.

      Aber auch mit diesem Leben entkommt man nicht der düsteren Zukunft.

      "Jene" haben bereits in der Vergangenheit vorgesorgt. Unsere Archillesferse ist die Grundsteuer. "Jene" werden leider mein Gemüse, Obst oder Fleisch als Zahlung nicht akzeptieren. Tausch gegen Bargeld ist dann auch nicht mehr.
      Also Arschkarte! Leider. Geniessen wir also die uns noch verbleibende Zeit ohne Tattoo. Und jetzt gehe ich in den Garten und genehmige mir einen Selbstgebrannten. Prost!

    • ohne Worte (kein Partner)
      01. August 2013 20:01

      Amalek
      "Aber auch mit diesem Leben entkommt man nicht der düsteren Zukunft."

      Stimmt wohl, aber viele werden sie trotzdem dann beneiden. Viele die sie früher belächelt haben, werden dann erkennen, dass sie den falschen Propheten nachgelaufen sind.
      Wenn ich ehrlich bin, beneide ich sie jetzt schon (gönne es ihnen von Herzen um nicht falsch verstanden zu werden)!! Am Liebsten würde ich mich in die Einöde zurückziehen um diesem ganzen jetzigem Irrsinn zu entkommen.
      Also genießen sie ihren Selbstgebrannten - Prost! LG

  26. terbuan
    31. Juli 2013 14:56

    O.T. aber ganz aktuell!

    WAS NUN HERR KARDINAL?

    Die Caritas als Vorfeldorganisation der katholischen Kirche steht in Verdacht,
    schwerstkriminelle Bosse einer international agierenden Schleppermafia vor dem Zugriff durch Polizei und Justiz beschützt zu haben.
    Wissentlich oder durch extensiv ausgelegtes Gutmenschentum ist dabei völlig egal.
    Es werden von der Caritas Asylwerber und Sozialschmarotzer mit sehr oft kriminellem Hintergrund gehätschelt und rechtsgültige Abschiebungsbescheide ignoriert und bekämpft.
    Das ist nicht unsere Kirche Herr Graf Christoph Schönborn, das ist Verrat an unseren christlichen Werten und der abendländischen Tradition.

    (Wie immer gilt die Unschuldsvermutung)

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2013 17:50

      Nun sind auch ganz aktuell 12 Scheinasylanten aus dem Servitenkloster erkrankt. Wahrscheinlich flugunfähig und Suizid gefährdet.
      Es ist wirklich ein Hammer wie verlogen und korrupt agiert wird. Halten die uns eigentlich für völlig bescheuert?

    • terbuan
      31. Juli 2013 18:18

      Dann lies einmal, wie unsere Freunde vom ORF und vom Standard die Angelegenheit kommentieren:
      http://orf.at/stories/2192987/2192986/
      http://derstandard.at/1373514202892/Hausdurchsuchung-im-Servitenkloster

      Sie halten uns zwar für völlig bescheuert, aber im Standard-Forum gibt es durchaus auch vernünftige Kommentare.
      Der ORF hat in altstalinistischer Manier natürlich überhaupt kein Diskussionsforum!

    • socrates
      31. Juli 2013 18:33

      Brigitte Imb
      Nach Göllersdorf mit ihnen! Dort ist eine geschlossene Anstalt + Spital für solche Fälle.
      Natürlich gilt das nicht für Elsner & Co.

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2013 18:41

      @ socrates,

      ja, und bitte küberl und co gleich mit - sie können dort psychiatrisch betreut werden.

      Eine lustige Wortschöpfung aus dem Presseforum: Küberlgeld (gehört gleich ordentlich in den Umlauf gebracht :-))

    • Observer
      31. Juli 2013 22:10

      Wie lautet der Name des Arztes, welcher die "Krankschreibung" der Abschiebungsgefährdeten ausgestellt hat?

    • Undine
      01. August 2013 08:11

      @Observer

      Gute Frage---wird aber garantiert nicht an die große Glocke gehängt! SO viel "Transparenz" ist in "Gutmenschenkreisen" nicht üblich.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      01. August 2013 12:54

      @ terbuan
      "aber im Standard-Forum gibt es durchaus auch vernünftige Kommentare. "

      Nicht mehr lange, sie werden immer weniger, nicht weil es sie nicht gäbe sondern weil die verrückten Zensorinnen die Stimmen der Vernunft mehr und mehr unterdrücken!

    • terbuan
      01. August 2013 14:01

      Sie haben recht @Kapuzerer,
      es werden immer weniger, aber immerhin, vielleicht liegt es daran, dass die Zensorinnen nicht immer sinnerfassend lesen können. ;-)

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      01. August 2013 16:01

      @ Brigitte Imb

      Dass die Scheinasylanten/Asylbetrüger oder was immer jetzt alle krankgeschrieben sind, das ist wirklich ein Skandal. Krankgeschrieben wird man normalerweise vom Arzt, also: welcher "Kollege" (es rollen sich mir die Fingernägel beim Schreiben auf), welcher "Kollege" hat sich da nicht entblödet, das Gesindel gewissermaßen geschlossen krankzuschreiben? Denn dass alle geschlossen und ganz plötzlich im selben Augenblick "krank" werden, nachdem sie vorher sogar wochenlange Hungerstreiks blendend überstanden haben, das glaubt ja niemand. Ist er nur dumm, naiv oder verblendet oder was ist der Grund?

    • Wyatt
      01. August 2013 16:54

      Wilhelm Conrad,
      ......was ist der Grund? Unterwürfige Ergebenheit und Gefälligkeit den Machthabern gegenüber ist sicher nicht zum Nachteil für die eigene Karriere.

    • Brigitte Imb
      01. August 2013 17:36

      @ Wilhelm Conrad

      Zit. :"Ist er nur dumm, naiv oder verblendet oder was ist der Grund?"

      Vielleicht ist es eine "sie".....

      Ansonst denke ich, treffen alle 3 von Ihnen genannten Eigenschaften zu und ich wage zu behaupten, das es "kein guter" Arzt/Ärztin ist, denn die Abhandlung entbehrt jeglicher Seriosität und belastet die Ärzteschaft allgemein.
      Rechtlich wird nichts zu machen sein, denn wenn den Asylies eingeredet wird auf (psychisch)krank zu machen, dann muß das primär einmal geglaubt werden. Unser System ist einfach so bescheuert.
      Ob allerdings für die Asylies der Stadtphysikus letztendlich zuständig ist, weiß ich nicht, wäre aber plausibel.

    • Brigitte Imb
      02. August 2013 15:25

      Nun, die Pakistani können sich wieder gesundschreiben lassen, im Heimatland will man sie nicht.

      http://orf.at/#/stories/2193275/

  27. Markus Theiner
    31. Juli 2013 13:24

    Die Argumentation ist in diesem Beitrag etwas zu stark vereinfacht.

    Richtig, die Folgen der Gruppenbesteuerung lassen sich nicht detailliert ausrechnen. Und?

    Kein vernünftiger Mensch wird irgendeine Maßnahme setzen von der er nur weiß, dass er keine Ahnung hat wie sie wirkt. Er muss zumindest plausible Gründe haben wieso er mit einer überwiegend positiven Wirkung rechnet.
    Dass durch die Gruppenbesteuerung Österreich als Standort für Konzernzentralen attraktiver wird ist klar. Dass man pro betroffenem Konzern dann weniger kassiert ist auch klar.
    Um das gegeneinander abwägen zu können muss man irgendwelche möglichst fundierten Prognosen treffen. Auch wenn die nie ganz exakt sein können.
    Wenn man das nicht kann, dann soll man die Maßnahme bleiben lassen. Gerade wenn man der Staat ist.

    Es gibt aber auch noch eine zweite Dimension bei den Steuern. Es sollte ja nicht nur um Einnahmenmaximierung gehen, sondern um eine faire Verteilung der Belastungen. Da kommt man natürlich in ideologisch belastetes Gebiet und kann daher tausende unterschiedliche Argumente dafür und dagegen bringen. Trotzdem scheitern erstaunlich viele Leute daran auch nur eines zu nennen, weil sie an was anderes als die Summe unterm Strich garnicht denken.
    Warum soll ein in mehrere Unternehmen aufgegliederter Konzern die Verluste aus einem Teil nicht mit den Gewinnen aus einem anderen Teil aufrechnen können? Kann ein einzelnes Unternehmen ja auch?
    Andererseits: Ein einzelnes Unternehmen kann einen Unternehmensteil auch nicht samt Schulden sterben lassen, ein Konzern kann die einzelne Gesellschaft schon in Konkurs schicken. Wenn es nicht wieder Sonderregelungen gibt...

    Ohne das Gesetz über die Gruppenbesteuerung oder die Argumente des Rechnungshofs bzw. des BMF näher zu kennen ist es also relativ schwer wirklich zu sagen wie dumm die Aussage des Rechnungshofes ist.

    • machmuss verschiebnix
      31. Juli 2013 14:12


      Laufen nicht all die sogenannten Maßnahmen darauf hinaus, echte Reformen zu vermeiden ?@!


      Das ohnehin schon verwirrende Gesetzes-Knäuel wird konsequent weiter verkompliziert,
      weil es immer wieder "gerecht" (abzock-gerecht) gemacht werden muß.

      Ständig werden die System-Erhalter zur Solidarität gezwungen zum Wohl jener, für die
      Solidarität darin besteht, daß sie mit ihren Voten diesen Sozial-Moloch an der Macht halten
      um sich daran gütlich zu tun.

      .

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 20:47

      Herr Theiner,

      lassen Sie sich doch nicht auf einen völlig irrelevanten Nebenkriegsschauplatz abdrängen. Die Frage ist doch nicht, ob der RH kompetent oder nicht ist.

      Noch dazu: wer verteilt solche Zensuren?

  28. machmuss verschiebnix
    31. Juli 2013 13:13

    Was führt dazu, daß ein System, welches mittlerweile so aufgeblasenen ist,
    daß es schon für sich allein den Steuer- (u.Sozial-) Topf leer frißt, und weil
    es ohne seine Verlogenheit längst kollabieren würde, auch noch anfängt, sein
    eigenes Fundament an zu knabbern ?


    Unser gesamtes Demokratie-Modell trägt doch den Virus des Sozial-Populismus
    endogen in sich, die Rahmenbedingungen im Parteien-Parlamentarismus sind die
    reinste Brutstätte für Misbräuchlichkeiten aller Art, weil dort für "so Flausen"
    wie Kraft der Selbstreinigung schlicht KEIN PLATZ ist.


    Bei uns wird's NIE einen Manning geben - wozu auch, wir haben ja Faymann [ätz].

    .

  29. Yoshinori Sakai
    31. Juli 2013 11:43

    In fast allen österr. Medien wird:

    - der Bundespräsident
    - der Verfassungsgerichtshof
    - der Verwaltungsgerichtshof
    - der Oberste Gerichtshof
    - der Rechnungshof
    - der Europ. Menschrechtsgerichtshof in Strassburg
    - die EU-Kommission
    - das EU-Parlament usw. usf.

    als sakrosankt angesehen, beinahe als gottgleich. Und die Kritik an diesen Institutionen wird daher als Sakrileg bzw. als Majestätsbeleidigung angesehen.

    Daher werden von so gut wie allen Medien (v. a. den Mainstreammedien) die Handlungen und Erkenntnisse dieser Institutionen ganz einfach unhinterfragt hingenommen und hinutergeschluckt.

    Dr. Unterberger fügt sich diesem österr. Trend jedoch nicht und erhebt lautstark Einspruch und Kritik an den obengenannten Institutionen.

    Vielen Dank, Dr. Unterberger und bitte weiter so mutig gegen unsere Obertanen anschreiben!

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 20:49

      Herr Sakai,

      Sie haben in Ihrer Aufzählung der sakrosankten und gottgleichen Persönlichkeiten den Herrn Dr. Unterberger vergessen.

  30. socrates
    31. Juli 2013 11:08

    Merkel macht, was die Sieger, die DE weiter besetzt halten, wünschen. Die Geheimverhandlungen zur Wiedervereinigung zeigen daß die Demokratie in DE ferngesteuert ist. Das Volk wird ausgeblutet und mit Migranten verdünnt.
    Geld muß man dort holen, wo es ist und nicht das Volk bis zur Revolution treiben. Was passiert wenn das Volk kein Brot mehr hat wissen wir. Einen sehr guten Bericht über die 30er Jahre fand ich bei der Eisenbahnergewerkschaft des Industrieviertels, speziell Hirtenberg und Umgebung. Diese Superindustriezone rund um die Munitionserzeugung von Fritz Mandl für die k&k Monarchie hatte jede Menge wertvolle Rohstoffe, die sich Anleger, von keiner Ordnungsmacht gehindert, unter den Nagel rissen. Die zündeten ihre Zigarren mit einem Fidibus aus Banknoten an und das Volk verhungerte.
    Die Inflation war eine Folge der irrsinnig hohen Reparationen, die Restösterreich für die gesamte k&k Monarchie zahlen musste , die später Marechal de France Pétain. Der Sieger, selbst als Fehler bezeichnete. Das ging nur über die Ausplünderung des Volkes durch Inflation. Die Schieber lebten „im Wohlstand angenehm“. Das brachte Hitler an die Macht.
    In Rußland passierte dasselbe in den 90ern und brachte Putin an die Macht, der Rußland rettete und wieder groß machte. Er ist daher das Feindbild aller Schieber.
    Die Mehrwertsteuer wurde von Marx erfunden, zuerst verlacht, dann eingeführt.Die Finanztransfersteuer ist genauso wichtig und richtig wie sie. Das Geld kommt nicht vom Raucher, sondern von der Tabakindustrie, die daran sehr gut verdient. Die Erdölmultis müssen zahlen, nicht der Autofahrer. Ansonst droht der „starke Mann“, der die Kleptokratie beendet und dem Volk wieder Geld, Hoffnung und Arbeit gibt. Dann gibt es auch wieder Kinder.

    • socrates
      31. Juli 2013 18:29

      Österreichs Pulverschmiede
      Klaus Dieter Mulley – Hans Leopold
      ISBN 3-9500563-1-7
      Gewerkschaft der Eisenbahner Ortsgruppe Ebenfurth-Pottendorf

      Geschosse-Skandale-Stacheldraht
      Klaus Dieter Mulley – Hans Leopold
      ISBN 3-9500563-1-6
      Gewerkschaft der Eisenbahner Ortsgruppe Ebenfurth-Pottendorf

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 10:07

      socrates,

      wie wahr!

      Wir diskutieren immer so, als wäre die Welt rational, ehrlich und logisch. In Wahrheit ist sie eine Räuberhöhle.

      Einigen Wenigen ist es gelungen mit pseudo-legitimen Gesetzen die Plünderung zu lagalisieren und den Protest niederzuknüppeln.

      Es werden die hingeworfenen - abgenagten - Knochen apportiert, und die meisten merken nicht, daß dies zur Inszenierung gehört, aber das eigenetliche Spiel im Hinterzimmer stattfindet.

      Benjamin Disraeli: "Die Welt wird von ganz anderen Personen regiert, als diejenigen glauben, deren Blick nicht bis hinter die Kulissen reicht."

      Auch dieser Artikel wirft ein paar Scheinprobleme auf, die den Blick auf das wahre Geschehen in der Welt nur vernebeln.

    • Wahrheitssucher (kein Partner)
      01. August 2013 12:26

      Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen,
      dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben,
      eine noch größere ILLUSION ist als die Welt des Traumes.
      - Salvador Dali -

  31. Hummel
    31. Juli 2013 09:57

    Zitat Dr. Unterberger „der deutsche Solidaritätszuschlag auf die Einkommensteuer entgegen vielen früheren Versprechungen doch nicht aufgehoben wird“.
    Diese „Zuschläge“ gibt es nicht nur in Deutschland. Auch Österreich kann es.
    In NÖ z.B. wurde einst, wie die Maul und Klauenseuche aufgetreten ist, eine Seuchenabgabe eingeführt, um damit (offiziell) die Kosten der Seuchenbekämpfung zu decken.
    Jetzt, etliche Jahre später, zahlen wir noch immer diese Seuchenabgabe.
    Diese Seuchenabgabe hat NÖ (ich weiß nicht wie es in den anderen Bundesländern ist) ganz still und heimlich in eine neue Steuer „zum Wohle der Bevölkerung“ umgesetzt. Auch der Erfindergeist unserer Politiker, wenn es um die Abzocke der Steuerzahler geht, ist da ziemlich kreativ.

  32. schreyvogel
    31. Juli 2013 09:54

    Nach langem gründlichen Erwägungen sind unsere Politiker zur Einsicht gelangt, dass das Wahlvolk drastische Einsparungen viel schmerzhafter erlebt als drastische Steuererhöhungen, vor allem, wenn man ihm den Eindruck vermitteln kann, dass es "die Reichen" ja noch viel ärger trifft.

    Um das oberste Ziel jedes Politikers, die Wiederwahl, zu sichern, werden uns daher substatielle Steuererhöhungen nicht erspart bleiben, denn ein Staatsbankrott würde ebenfalls die Wahlchancen von Faymann&Co. entscheidend beeinträchtigen.

    Eine Demokratie hat eben auch ihre Schattenseiten.

  33. terbuan
    31. Juli 2013 09:05

    Ach der Keynes!
    Sein Keynesiamismus, Post- und Neokeynesiamismus, eine abgegriffene Anleitung zum Schulden machen:

    "Er hatte ausdrücklich gesagt, dass „25 Prozent (des BIP) der maximal tolerable Anteil der Steuern sei“

    Er hatte auch gemeint, dass die in einer Rezession aufgenommen Schulden in Zeiten wirtschaftlichen Aufschwungs zu tilgen seien!

    Davon kann heute überhaupt keine Rede mehr sein, die verrottete herrschende Betrügerkaste pickt sich nur die Rosinen heraus, nämlich Schulden machen um jeden Preis um ihre Macht abzusichern.

    Der Keynesiamismus und seine diversen Ableger und Umdeutungen hat sich völlig ad absurdum geführt und wird nur mehr als Giftköder benutzt!

    Während wählerwirksam und klassenkämpferisch immer weitere Steuern mit marginalem Ertrag angekündigt und auch beschlossen werden, wird im Hintergrund bereits kräftig an einer völligen Enteignung und Versklavung der Völker gearbeitet!

  34. dssm
    31. Juli 2013 08:35

    Wenn J.M.Keynes etwas vorzuwerfen ist, dann daß der Mensch in seinen Theorien nicht vorkommt.
    Die Mehrheit der Menschen ist nicht sparsam, fleißig und lernwillig, die müssen zu all diesen Tugenden gezwungen werden.
    Öffnet sich die Tür Richtung Faulheit, so wird diese sofort von ganzen Kohorten durchschritten.

    Sozial- und damit Wirtschaftssysteme brechen gerne in der zweiten und dritten Generation zusammen. Die erste Generation kennt nämlich die Realität der knappen Ressourcen dieses Planeten, der vorhandene Altruismus wird kaum ausgenützt. Spätestens die zweite Generation tut dies aber gehörig und bei der Dritten, also heute, fallen alle Hemmungen.

    Eine vierte Generation gibt es selten! Keynes hin oder her, irgendwann muss jede Gesellschaft zurück zur Arbeit und Sparsamkeit oder sie geht unter.

  35. Haider
    31. Juli 2013 02:06

    Man könnte natürlich auch einen Wettbewerb ausschreiben:
    Wer kennt einen Staat, der eine einmal eingeführte Abgabe/Steuer/Sozialbbeitrag wieder rückgängig machte?
    Einmal stand das Hochwasser dagegen, einmal drohte ein Komet, schließlich war es das Bombengeschäft (zumindest Fekter meinte dies) mit EU-Unterstützungsgelder für Griechenland, dann kamen die Arbeitslosen, die Armen in Bangladesch, die CO2-Rettungen, die Neger im Tschad und der Golfstrom ist ohne unser Geld genau so gefährdet wie die Arktis (oder ist es die Antarktis). Egal sind Österreichs Alleinerzieherinnen, der Schutz vor Kriminalität, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, die Pensionisten, die traditionellen Familien. Diese sind ohnehin alle Nazis!
    Gott schütze Österreich vor ROT-SCHWARZ-GRÜN!!!!

  36. Ökonomie-Vergelter
    31. Juli 2013 02:02

    Die Vorteile der Gruppenbesteuerung für gebietsfremde Tochtergesellschaften sind beschränkt!

    Erstens kann eine solche Tochtergesellschaft nur dann am Gruppenbesteuerungsregime teilnehmen, wenn sie ausschließlich mit ansässigen Konzerngesellschaften finanziell verbunden ist (§ 9 Abs 2 Teilstrich 2 KStG, mit Bezugnahme auf Abs 4 hins des Kriteriums der finanziellen Verbundenheit).

    Zweitens, und noch viel wichtiger, können Auslandsverluste nur vorübergehend erfolgsmindernd auf das Gruppenergebnis angerechnet werden. Denn sobald der Verlust im Ausland verrechnet werden könnte, ist der vorgenommene Abzug beim Gruppenergebnis wieder hinzuzurechnen, also rückgängig zu machen (§ 9 Abs 6 Z 6 KStG).

    Als Quelle bietet sich das RIS (Rechtsinformationssystem) des Bundes an:

    www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10004569

  37. RR Prof. Reinhard Horner
    31. Juli 2013 01:35

    reinhard.horner@chello.at

    "Verlogen"? Eher nicht, denn leider ist anzunehmen, dass die Politiker und Interessenvertreter ihre Propaganda selbst glauben.

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 16:16

      Im einen Fall wären sie als Betrüger, im andern als unfähige Dummköpfe indiskutabel.

  38. Gandalf
    31. Juli 2013 01:28

    Mehr Geld für den Fiskus bringen natürlich nur jene Steuern, die alle Staatsbürger in gleichem Masse treffen. Also weder eine Finanztransaktions-, Millionärs-, Grund-, Vermögensteuer noch sonst was immer in dieser Richtung; hingegen brächte eine Erhöhung der Mehrwertsteuer um 1 bis 2% - also in einem so geringen Ausmass, das weder der Reiche und schon gar nicht der Arme wirklich spüren würde (wenn er, der Arme, nicht umgehend von den Sozialisten und der Arbeiterkammer aufgehetzt würde) tatsächlich Geld in die Staatskasse, das sinnvoll eingesetzt werden könnte. Aber das vorzuschlagen ist leider inzwischen auch bei den Bürgerlichen tabu - wieder ein Beispiel für den derzeitigen Zustand der ÖVP: Die rote Braut, die sich nicht(s) mehr traut.

    • Pete Sahat
      31. Juli 2013 01:51

      Grundsätzlich haben Sie recht, allerdings wirkt sich eine Erhöhung der MWS sehr negativ auf den Handel aus, was das Wachstum bremst.

      Des Weiteren sollte sich der Staat erstmal selbst Gedanken machen, wo er sparen könnte bevor er überhaupt an neue Steuern denkt. Stichwort "Förderdschungel", "staatsnahe Betriebe" oder "soziale Hängematte". Oder sich überlegen, wieviel Sinn es macht, Milliarden an Steuergeld in Haftungen für Südländer zu stecken...

    • dssm
      31. Juli 2013 08:43

      @Peter Sahat
      Thema Südländer, denken wir einmal anders!
      Unsere Regierungen (und die verbundenen Großbanken) pumpen Geld ohne Ende in den 'Süden'. Heute leider hauptsächlich um die Zinsen und Gebühren der alten Kredite zu zahlen, aber vorher, da war Partystimmung im Süden.
      Die im Süden haben wenige gearbeitet und gut konsumiert, letzteres bei uns!
      Sehen wir also die ursprünglich entstandenen Schulden als Exportförderung, denn zum Schuldenmachen gehören zwei!

      Mann kennt diese Wirtschaftspolitik unter dem Namen Merkantilismus. Wie schon im einmal, vor der Französischen Revolution, geht dieses System gründlich daneben.

    • F.V. (kein Partner)
      01. August 2013 17:45

      Gandalf, Sahat, dssm,

      G. man muß sich schon einmal ansehen wie die Einkommen und Vermögen verteilt sind, um sagen zu können wer bzw. woher die Steuern kommen könnten. Bekanntlich ist „gleiches Recht“ auf ungleiche Sachverhalte angewandt alles andere als gerecht oder redlich.

      An anderer Stelle habe ich die BIZ-Studie zitiert, die nachweist, daß die meisten eigentlich nichts haben und die sehr Wenigen fast alles. Daß solcher Wohlstand nicht nur (oder überhaupt) durch ehrliche Arbeit erworben wurde, ist offensichtlich. Das Geschrei, daß damit Neiddebatten abgehalten würden oder das Eigentum in Frage gestellt, ist von derselben Art, wie jenes im Märchen, in dem der Dieb schreit: „Haltet den Dieb!“ – und im Tumult untertaucht.

      Und 1 oder 2% Erhöhung der Mehrwertsteuer ist keine „geringfügige“ Steuererhöhung, sondern bei den bei uns üblichen 10 bzw. 20 Prozent bedeutet das eine Erhöhung von mindestens 5 bis maximal 20%, was doch ziemlich heftig wäre.

      S. das Dogma des „Wachstums“ wäre einmal zu analysieren. Jeder beschwört es ohne sich Gedanken zu machen, wie solch eine Strategie langfristig funktionieren könnte. Bäume wachsen nun einmal nicht in den Himmel, und ewiges Wachstum ist im Leben Krebs, also tödlich. Der Förderdschungel, staatsnahe Betriebe oder Garantien für die Olivenstaaten sind zwar alles wirkliche Probleme, aber der eigentliche innere Antriebsmotor der ständigen Steuererhöhungen sind die zu verzinsenden Staatsschulden. Ich glaube Churchill bezeichnete den Zweck des Staates als Einnehmer für ständig wachsende Zinszahlungen.

      d. auch diese, Ihre Feststellung, daß die Nordländer mit der Stütze des Südens letztlich ihren eigenen Export bezahlen, ist richtig. Womit aber zugleich klar wird, daß Exportweltmeister eine zweifelhafte Angelegenheit ist. Wenn die „Käufer“ nämlich nicht liquide sind, ist das nichts weiter als eine Drainage der eigenen Volkswirtschaft, ein Abfluß des hier geschaffenen Mehrwerts – ohne Gegenleistung. Wir wäre somit genauso „reich“ und „wohlhabend“, wenn wir all diese Exportgüter gar nicht erst produziert hätten.

      Und Frankreich vor der Revolution ging, wenn man Alexis de Tocquevilles Bericht (Der alte Staat und die Revolution) glaubt, daran zugrunde, daß einerseits viele Privilegierte keine Steuern zahlten, der Staatsaufwand aber derartig groß war, daß immer neue Steuern erfunden wurden und alle möglichen Ämter kreiert wurden, die man „auf ewig“ kaufen konnte – um daraus eine (drückende) Einnahmenquelle zu machen. Diese wurden aber auch immer wieder zurückgenommen und abermals verkauft, usw. Letztlich wurden die Steuern und andere zentralistische Bevormundungen für jene, die sie zu berappen hatten, zu drückend und ließen Handel und Wandel zum Erliegen kommen. Ob das mit Merkantilismus gemeint ist, weiß ich nicht.

  39. fokus
    31. Juli 2013 01:20

    Verlogene Politik führt auch dazu, daß die Deutschen noch lange den Solidaritätsbeitrag zahlen müssen, der in Zukunft nicht mehr den eigenen Neuen Bundesländern zugute kommen wird, sondern den südlichen Pleitestaaten in der EU. Diese "Solidarität neu" ist längst beschlossene Sache und bedeutet einen weiteren Schritt in Richtung Schuldenvergemeinschaftung, aus der es kein Entrinnen mehr gibt.

    Und wenn nach den Herbstwahlen in Österreich wieder die Sozis den Bundeskanzler stellen, dann erwartet die letzten Leistungsträger in unserem Land, dieselbe verlogene Polititk, welche uns die SPÖ bereits seit Kreiskys Zeiten eingebrockt hat und von der Konrad Adenauer schon wußte:

    "Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache,
    dass sie es von anderen haben wollen. "


    Davor kann uns offensichtlich nurmehr ein echtes Wahlwunder retten!

    P.S.: Die USA lachen sich über das ökonomisch völlig aus dem Ruder laufende Projekt EU ins Fäustchen, denn amerikanische Unternehmen und Banken wissen offensichtlich viel besser, wie es wirklich geht:

    http://orf.at/stories/2192886/2191477/

    • Haider
      31. Juli 2013 02:12

      Leider konnte ich Ihnen nur 2* geben.
      Wer Österreichs primitiven Obermanipulierer zitiert (nämlich den Zwangsgebühren-ORF), der muß bei mir unweigerlich mit Abstichen rechnen.

    • FranzAnton
      31. Juli 2013 06:46

      "Alles, was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache,
      dass sie es von anderen haben wollen. "

      Könnte auch dem Churchill eingefallen sein. Ein hervorragendes Sprüchlein, wert, im Wahlkampf eine Rolle zu spielen. Wäre geeignet, den Roten Wählerprozente zu kosten. Bitte demn Frank Stronach zum Gebrauch weiterleiten!

    • J.H.
      31. Juli 2013 06:50

      @Haider

      Bedeutet das aus Ihrer Sicht, man darf nur auf bestimmte Medien verweisen?
      Wenn Sie hier die gleiche Zensur einführen wollen, wie der von Ihnen so vehement abgelehnte Zwangsgebühren-ORF, stellen Sie sich auf die gleiche Stufe und sind um nichts besser. Tut mir leid. Der "Abstich" läßt tief blicken.

    • socrates
      31. Juli 2013 08:07

      Kreisky hat die österr. Industrie und ihre Arbeitnehmer geschützt, seine Nachfolger haben sie abgeschafft und Banken und andere Luftgeschäfte finanziert. Der Unterschied gehört festgestellt. Eine CO2 Abgabe hätte er nie bewilligt, dazu brauchte es Vranitzky und seine Bande.
      Zu den letzten Leistungsträgern gehören auch die (schwarzen) Oberstufenlehrer. Wenn sie das selbe Gehalt wie die Pflichtschullehrer bekommen, wozu sollen sie mehr arbeiten und die Verantwortung für die Bildung in der nächsten Generation übernehmen? Am besten legen sie ihre höhere Qualifikation zurück und gehen in den Kindergarten tanzen. Bei Kreisky war Bildung geschätzt, Fayman&Co ist das Gegenteil.

    • fokus
      31. Juli 2013 13:14

      @socrates

      Kreisky war jedoch Urheber des hemmungslosen Schuldenstaates, um das geht es.
      Und wie wir wissen: die Schulden von heute, sind die Steuern von morgen.
      Aus diesem Teufelskreis sind wir nicht mehr herausgekommen!

    • fokus
      31. Juli 2013 13:18

      @Haider

      An dem soll es nicht scheitern:

      http://derstandard.at/1373512522524/Gewinnsprung-bei-JPMorgan-und-Wells-Fargo

      http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/international/1429158/USBankenGewinn-klettert-weiter-in-die-Hoehe

      http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/fuenf-jahre-nach-der-finanzkrise-us-banken-machen-in-diesem-sommer-grosse-gewinne-1.1723914

      Leider sind alle diese Artikel nicht so präzise wie dieses Mal beim ORF, denn Goldman-Sucks z. B. ist nirgends erwähnt.

      Daher habe ich nach eingehender Prüfung den ORF-Link bevorzugt, ohne zu wissen, daß ich mir damit Ihren großen Unmut zuziehe. *g*

      Alles klar?

    • fokus
      31. Juli 2013 13:20

      @Franz Anton

      ;-)

      Zustimmung, wäre ein hervorragender Plakatspruch und Adenauer hätte sicher nichts dagegen!

    • Geheimrat
      31. Juli 2013 15:42

      Wie sagte doch Winston Churchill:

      Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.

      Wie wahr!

    • socrates
      31. Juli 2013 18:54

      fokus
      Ich habe auch einen Kredit aufgenommen, um das Haus zu renovieren, eine Wohnung zu kaufen, ein Auto auf 3x zu zahlen. Aber ich habe nie einen Kredit aufgenommen um Aktien zu kaufen, Banken zu verwöhnen, den Schaden für Manager zu bezahlen und für Südeuropa zu brennen. Den Unterschied meinte ich.

    • fokus
      31. Juli 2013 21:10

      @socrates

      Der Unterschied ist mir klar, aber Kreisky mit seinem Spruch, daß ihm Staatsschulden lieber sind als ein paar Arbeitslose ließ halt nicht diese Nachhaltigkeit vermuten, mit denen solche Schulden verknüpft sein sollten.

      Eben, jeder halbwegs intelligente, verantwortungsvolle Staatsbürger weiß besser, wie er Kredite am besten investiert, um nicht in die Insolvenz getrieben zu werden.
      Aber dabei geht es halt um sein eigenes Geld bzw. seine eigene Existenz und nicht um hart verdientes Steuergeld der Bürger!

    • Haider
      31. Juli 2013 21:39

      @fokus
      In Ordnung: Gebe mich geschlagen!
      Bei der wissenschaftlichen Qualität und Objektivität des ORF tue ich mir halt besonders schwer.

    • Brigitte Imb
      31. Juli 2013 21:52

      @ Haider,

      den ORF zu konsumieren/zitieren muß als Feindbeobachtung (copyright Erich Bauer) betrachtet werden.

    • FranzAnton
      01. August 2013 06:35

      "Feindbeobachtung" Der Terminus verdient Sternderln! Daher: ***********





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung