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Fußnote 432: Fußnote bleibt Fußnote

Lesezeit: 1:30

Diese beiden Volksbegehren werden zu Recht nur eine Fußnote der Geschichte bleiben.

Das Kirchenvolksbegehren und der es an vielen Stellen unterstützende ORF haben sich die schallende Abfuhr verdient. So viele Un- und Halbwahrheiten in ein einziges Begehren zusammenzufügen, da gehört schon viel dazu. Und wenn sein Hauptproponent jetzt bei den Neos auftaucht, dann schadet er auch dieser Miniliste. Beim fast ebenso schlecht abschneidenden Demokratie-Volksbegehren haben vor allem die Initiatoren geschadet: Johannes Voggenhuber, Erhard Busek oder Wolfgang Radlegger haben eine gewaltige abschreckende Wirkung, ebenso wie ihre Unterstützer Heide Schmidt oder Franz Fischler. Zumindest einer von ihnen wirkt wohl auf jeden Österreicher negativ, die meisten fühlen sich sogar von all diesen Altpolitikern abgestoßen. Ob es nun der mit Voggenhuber identifizierte EU-Vertrag ist, oder der mit Busek zusammenhängende Linksschwenk der Volkspartei: Wenn sich Altpolitiker, die vielfach mitschuld am Zustand der Republik sind, als deren Retter aufspielen, wird die Sache grotesk, auch wenn diese Oldies von einem Teil der Medien immer gut gehegt worden sind. Dennoch hat dieses Volksbegehren wenigstens in der Sache viel Positives beinhaltet, insbesondere die verpflichtende Abhaltung von Referenden bei genügend Volksbegehrens-Unterschriften. Aber um das umzusetzen, ist – angesichts des hinhaltenden SPÖ-Widerstands – ein Stimmzettel für eine der Parteien viel wichtiger, die das zumindest versprechen. Was sie hoffentlich auch jetzt noch ernst meinen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 23:10

    A.U. schreibt:

    "Beim fast ebenso schlecht abschneidenden Demokratie-Volksbegehren haben vor allem die Initiatoren geschadet: Johannes Voggenhuber, Erhard Busek oder Wolfgang Radlegger haben eine gewaltige abschreckende Wirkung, ebenso wie ihre Unterstützer Heide Schmidt oder Franz Fischler"

    Damit hat A.U. vollkommen recht: Diese Personen hatten eine durchaus abschreckende Wirkung! Was sollte plötzlich ein Erhard Busek, ein Johannes Voggenhuber, eine Heide Schmidt besser machen als zu der Zeit, als sie noch aktiv in der Politik mitmischen konnten? Von einem Wolfgang Radlegger hab' ich noch nie gehört, ebenso wenig vom Initiator des Kirchenvolksbegehrens, Nico Alm. Ich muß gestehen, ich gönne allen miteinander die Niederlage von ganzem Herzen. Diese abgetakelten Politiker sollen die Finger von der Politik lassen, das würde auch den Alt-Sozis Karl Blecha und Hannes Androsch gut anstehen. Aber keiner will erkennen, daß seine Zeit vorbei ist.

    Diese beiden Volksbegehren werden bestenfalls deshalb in die Geschichte eingehen, weil sie beide die schlechtesten Ergebnisse eingefahren haben, die es jemals gab. Auch ein Rekord!

  2. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 23:36

    Damit haben Sie mir aus der Seele gesprochen.
    Es sind durch die Bank aufgeblasene Gockel, die dem Wahn unterliegen, irgendjemanden in Österreich noch beeindrucken zu können. Eigentlich sind sie schon fast bemittleidenswerte Geschöpfe.
    Warum erinnern mich diese Typen nur so frappant an Statler und Waldorf, die beiden Oldies der legendären Muppet-Show, die von ihrer Loge aus das Geschehen kommentierten?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorbyrig
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 23:09

    laut voggenhuber im orf interview sind am fast lächerlich schlecht anmutendem ergebnis des volksbegehrens alle möglichen andere schuld,nur nicht die riege der initiatoren:
    ein haufen mit negativ besetztem image von altpolitikern wie heide schmidt,erhard busek,voggenhuber etc.
    alleine heide schmidt könnte es geschafft haben,tausende von der unterzeichnung dieses begehrens abzuhalten,nur um diese person nicht wieder im falle eines erfolgs öfter in den medien sehen und hören zu müssen.
    bei dem övp-linksabweichler und die sozialistische internationale singendem busek dürfte es ebenso sein.
    insofern könnten die medien wirklich stark mitschuld am katastrophalen ausgang dieses begehrens sein:keiner wollte obgenannte in diesen mehr sehen und den fernseher abdrehen oder die zeitung zerknüllen müssen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 23:02

    Die Welt ist noch nicht verloren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 23:33

    Beim Kirchenvolksbegehren braucht man kein weiteres Wort verlieren, außer Verschwendung ( und für meinen Geschmack ein "wenig" Hetze), und beim Demokratievolkgsbegehren war mit den Initiatoren - wahrliche Schreckschrauben - von vorneherein alles versemmelt. Wer sollte denn diese Gestalten noch ernst nehmen? Und wie Voggenhuber richtig sagte, die Menschen erwarten sich von d e r Politik nichts mehr, wozu er sich ruhig selbst auch zählen kann.
    Gerade diese abgehalfterte Partie, die zu ihren aktiven Zeiten nichts bewegt hat, will uns nun glauben machen plötzlich für's Volk zu sein. Die haben es nur noch auf eine Zeile in den Annalen abgesehen und sind allesamt widerlich.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfokus
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2013 23:25

    Mehr und mehr gefallen mir diese Österreicher!

    In letzter Zeit kommen durchaus vernünftige Ergebnisse sowohl bei Volksbefragung, als auch bei Volksbegehren heraus.

    Ich zähle auf diese Vernunft bei den Nationalratswahlen im Herbst 2013 mit einer eindeutigen Absage an linke Rattenfänger.

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    23. April 2013 08:43

    Vor allem waren diese beiden Volksbegehren-"Aktivitäten" wiederum eine deutliche Niederlage der "Mediendampfwalze" - eine schallende Ohrfeige. Die langen Gesichter der ÜRF-Redakteure und Sprech-Blondinen durfte ich kurz sehen, da ich beim Switchen kurz, eher zufällig, auf sie traf...

    Die Manipulierungs-Order kann nicht mehr so richtig erfüllt werden. Das ist eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Das Schlimmste was einem Produkt passieren kann ist, wenn es nicht einmal mehr ignoriert wird. Das "Kartell" scheint rasant an Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu verlieren... und zwar bei den "Massen".

    Wenn dann niemand mehr geifernde, gegenderte und gequotete RotzGrün-Weiber samt deren Geschwafel vorgesetzt haben will... oder ein Spektakel, wie die mit liturgischen Pomp inszenierte Niederstreckung einer ehemals gepflanzten Hitler-Eiche, mit einer unbarmherzigen Motorsäge, sehen möchte... Dann verschwindet der ÜRF ganz still und leise. Ob die ÜRFler die Zeichen an der Wand sehen?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorcmh
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2013 09:06

    Demokratie ist nie eine Veranstaltung von oben, sondern sie ist nur dann auch wirklich Demokratie, wenn sie der Bürger tatsächlich selber macht.

    Dazu ist zunächst die ERkenntnis erforderlich, dass auch in einer Demokratie zunächst die niederen Dinge erledigt werden müssen, bevor man sich mit den großen Würfen an der Spitze des Gemeinwesens befassen kann.

    Daher muss in einer Demokratie

    1. die Sicherheit nach außen in die Hand genommen werden (aka Wehrdienst);
    2. die Rechtsordnung im Inneren gefestigt werden (aka Laiengerichtsbarkeit);
    3. der Bestand des Gemeinwesens in der Zukunft gesichert sein (aka Familie und Kindererziehung) und
    4. die übrigen Dinge des LEbens selbstverantwortlich am Laufen gehalten werden. (Aka Privateigentum).

    Eine einheitliche Religion ist nicht unbedingt erforderlich, erleichtert die Angelegenheit jedoch ungemein, soferne sie auch ein gewisses intellektuelles Niveau hat.

    Das was sich heute "Demokratie" schimpft ist bestenfalls ein Wahlpaternalismus schlechtestenfalls hinterhältige Diktatur anonymer Machhaber.


alle Kommentare

  1. Buffee (kein Partner)
    16. Februar 2015 17:52

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  2. MariOon (kein Partner)
  3. Sergio (kein Partner)
    21. Januar 2015 18:42

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    21. Januar 2015 02:40

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  5. Stefan (kein Partner)
    26. April 2013 10:53

    Zurecht ist das Demokratie Volksbegehren gescheitert. Wie richtig bemerkt sind die Exponenten keine Zugpferde. Im Gegenteil: was habe ich mich damals über Erhard Busek als ÖVP Obmann geärgert. Gottseidank vergißt oder verdrängt man das Negative. Franz Fischler schätze ich zwar sehr aber zu den anderen fällt mir nur eins ein: Was halten Sie von Voggenhuber? Antwort: Mich fern.

  6. Undine
    24. April 2013 14:46

    Für diesen windigen Herrn Nico Alm und dessen unnötiges Volksbegehren Werbung zu machen, war sich der ORF nicht zu schade, d.h., der ORF manipuliert wie seit eh und je. Und nicht einmal das hat diesem Armleuchter geholfen! Wie anders verhielt man sich beim Volksbegehren Jörg Haiders! Da wurde im ORF AUSSCHLIESSLICH in allen Sendungen dagegen gehetzt; so viel zum Thema Objektivität des ORF.

    http://www.unzensuriert.at/content/0012537-Mediale-Aufmerksamkeit-f-r-abgeschmetterte-Volksbegehren

  7. nometa (kein Partner)
    24. April 2013 13:36

    "Das Kirchenvolksbegehren und der es an vielen Stellen unterstützende ORF haben sich die schallende Abfuhr verdient."

    So ein Schwachsinn! Sie werden leider immer paranoider, Herr Unterberger. Der ORF braucht Kritik an der Kirche nur erwähnen, schon steigt Ihr Blutdruck, und Sie schreien (und Ihre dümmlich-hasserfüllten konservativen Mitstreiter stimmen zu): "Der linksradikale ORF und seine Kirchenhetze!!!"
    Ihre Verachtung für jeden, der anders denkt als Sie, war schon immer zum Kotzen (Ihre offene Verachtung von Schwulen, Linken (pardon: Linksextremen), Atheisten). Ihre Paranoia ist das Gewürz, das noch fehlte, um Sie gänzlich niederträchtig, widerlich und... peinlich zu finden.

    • gerrag (kein Partner)
      24. April 2013 18:24

      naja, ein musterbeispiel von toleranz und gesprächsbereitschaft scheinen sie ja auch gerade nicht zu sein ("dümmliche mitstreiter", zum kotzen,....niederträchtig, widerlich) - widerspricht das nicht irgendwie der "nettikette" in solchen foren? mir kommt diese ausdrucksweise sehr bekannt vor: vor dem volksbegehren haben die befürworter des "alm-anfluges" mit ähnlichen worten andersdenkende aus dem forum ORF-Debatte "hinausgebissen"

  8. Torres (kein Partner)
    24. April 2013 10:25

    "... ist – angesichts des hinhaltenden SPÖ-Widerstands – ein Stimmzettel für eine der Parteien viel wichtiger, die das zumindest versprechen". Die Partei, die das am längsten und vehementesten fordert (und verspricht), ist ja die FPÖ; das ist jetzt keineswegs eine Kritik (an Unterberger), sondern nur eine Erinnerung/Feststellung.

  9. dxb (kein Partner)
    24. April 2013 09:24

    Herr Niko Alm ist Anhänger der Religionsgemeinschaft des Pastafarianismuses. Bitte verunglimpfen Sie das nicht, wenn Sie sich damit nicht auskennen. Herr Alm ist ein sehr religiöser Mensch und legt auch viel Wert auf Kultus und Ritus. Gerade deshalb war es seine Pflicht mit der religiösen Kopfbedeckung des Nudelsiebs offiziell aufzutreten. Sie als Ungläubiger können insoferne gar nicht beurteilen wie Pastafaris sich in ihren religiösen Gefühlen gekränkt fühlen durch so eine massive Ignoranz.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. April 2013 09:32

      "FSM" (fliegendes Spaghetti-Monster) kann bestenfalls als Vorstufe von FSME (Frühsommermeningoenzephalitis) verstanden werden, ist allerdings für die Anhänger nicht bedrohlich.

      Nichts hat keine Haut.

  10. cmh (kein Partner)
    24. April 2013 09:06

    Demokratie ist nie eine Veranstaltung von oben, sondern sie ist nur dann auch wirklich Demokratie, wenn sie der Bürger tatsächlich selber macht.

    Dazu ist zunächst die ERkenntnis erforderlich, dass auch in einer Demokratie zunächst die niederen Dinge erledigt werden müssen, bevor man sich mit den großen Würfen an der Spitze des Gemeinwesens befassen kann.

    Daher muss in einer Demokratie

    1. die Sicherheit nach außen in die Hand genommen werden (aka Wehrdienst);
    2. die Rechtsordnung im Inneren gefestigt werden (aka Laiengerichtsbarkeit);
    3. der Bestand des Gemeinwesens in der Zukunft gesichert sein (aka Familie und Kindererziehung) und
    4. die übrigen Dinge des LEbens selbstverantwortlich am Laufen gehalten werden. (Aka Privateigentum).

    Eine einheitliche Religion ist nicht unbedingt erforderlich, erleichtert die Angelegenheit jedoch ungemein, soferne sie auch ein gewisses intellektuelles Niveau hat.

    Das was sich heute "Demokratie" schimpft ist bestenfalls ein Wahlpaternalismus schlechtestenfalls hinterhältige Diktatur anonymer Machhaber.

  11. Francois Villon (kein Partner)
    24. April 2013 07:32

    Demokratie – ohne Alternative?

    Mancher glaubt in einer grundsätzlichen Diskussion bereits am Ausgangspunkt „pragmatisch“ sein zu müssen. Das ist menschlich natürlich verständlich, vor allem, weil im heutigen Deutschland/Österreich grundsätzliche politische Fragen zu erörtern per Strafgesetz verboten ist. Wer am FDGK zweifelt, die parlamentarische und Parteien-„Demokratie“ kritisch beleuchtet und nicht mehr mit den gezinkten Karten der Statthalter und Gesslerhüte zu spielen bereit ist, wird zum Extremisten und Staatsfeind gestempelt, ja kriminalisiert. Nur ist es natürlich trotzdem lächerlich, sich nicht mehr der historischen und philosophischen Vorbilder zu erinnern, bzw. sich dies verbieten zu lassen. Dieser, von den widrigen Umständen wohl bedingte, Einsatz vieler für die Demokratie und die, als politischer Selbstmord hingestellte Kritik an ihr, ist damit zwar entschuldbar, aber rechtfertigt nicht, daß angesichts besserer Alternativen wir dieses falsche Dogma weiter sakrosankt halten sollten.

    Gedanken zur politischen Strategie.

    Verehrte Diskutanten,

    mit Ihrem Anliegen haben Sie gewiß recht, aber was Sie als bessere oder klügere Strategie ansehen, ist doch nicht minder illusionär. Die Demokratie wurde einzig und allein zu dem Zweck erfunden, einer Anonyma auf Dauer die absolute Macht zu sichern. Wie können Sie auch nur davon träumen, nach den "Regeln" der Todfeinde der Völker eine Änderung herbeizuführen?

    Ihr Dilemma ist, daß im Unrechtsstaat BRDDR bereits die Infragestellung der Demokratie als Form und Methode der Lenkung des Gemeinwesens die Stigmatisierung als Verbrecher und Staatsfeind nach sich zieht. Dabei ist vom größten Philosophen, Platon (von dem einer der großen heutigen Denker, Paul Feyerabend, sagt, daß alle Philosophie seither nur Fußnoten zu Platon seien), im "idealen Staat" durchaus eine andere Form dargestellt worden, und all die Denker, Philosophen, Kirchenlehrer und selbst Staatsmänner, die wirklich wußten wovon sie redeten, haben ganz andere Gestaltungen/Ordnungen für das Zusammenleben der Völker gefunden.

    Der vor ein paar Jahren verstorbene Universalgelehrte Erik Kühnelt-Leddihn schrieb in "Demokratie - eine Analyse" ein vernichtendes Urteil, stellte ihr sozusagen den Totenschein aus. Friedrich Romig brachte eben "Die Rechte der Nation" heraus, ein "Katechismus" für Nationale und Volkstreue. (Buchbesprechung demnächst in den Fakten und „Der 13.“.) Schon vor 150 Jahren schrieb Donoso Cortes (nachzulesen in Donoso Cortes, Diktatur, Karolinger Verlag. Vorwort von Günter Maschke): "... daß das Proletariat, von dem Donoso freilich eher diffuse Vorstellungen hegte, das Objekt der sozialistischen und atheistischen Demagogie wurde, daß die Bauern verelendeten. Und vor allem: eine Re-Christianisierung Europas war nicht zu erhoffen:

    "Ja, die europäische Gesellschaft liegt im Sterben, ihre äußeren Glieder sind bereits von der Kälte erfaßt; ihr Herz wird binnen kurzem der Erstarrung anheimfallen. Und wissen Sie, weshalb sie stirbt? Sie stirbt, weil sie vergiftet worden ist. Sie stirbt, weil die Gesellschaft die heilkräftige katholische Substanz, die ihr Gott gab, beiseite schob und ihr die verderbliche Medizin rationalistischer Quacksalber vorzog.

    Sie stirbt, weil, so wie der Mensch nicht allein vom Brote lebt, sondern von einem jeglichen Wort, das aus dem Munde Gottes kommt, auch die Gesellschaften nicht allein durch Eisen sterben, sondern auch durch jedes antikatholische Wort, das aus dem Munde der Philosophen kommt. Sie stirbt, weil der Irrtum tötet, und diese Gesellschaft ist auf Irrtümern gegründet. Sie sollen wissen, daß alles, was Ihnen unbestreitbar dünkt, falsch ist. Die lebenspendende Kraft der Wahrheit ist so groß, daß sie, wäre Sie auch nur im Besitze einer einzigen Wahrheit, durch diese einzige Wahrheit gerettet würden.

    Aber Ihr Sturz ist so tief, Ihr Niedergang so radikal, Ihre Verblendung so vollständig, Ihre Nacktheit so absolut, Ihr Unglück so beispiellos, daß Ihnen selbst diese einzige, letzte Wahrheit verloren ging. Deshalb wird die herannahende Katastrophe alles übertreffen, was im Laufe der Geschichte über die Menschheit hereingebrochen ist. Die Individuen mögen sich noch ret-ten, weil sie stets Möglichkeiten haben, sich zu retten; doch die Gesellschaft ist verloren. Und dies nicht, weil es für sie vollständig unmöglich wäre, sich zu retten, sondern weil sie sich nicht retten lassen will.

    Es gibt keine Rettung mehr für die Gesellschaft, weil wir selbst keine wahren Christen mehr sind. Es gibt keine Rettung mehr für die Gesellschaft, weil der katholische Geist, der einzige Geist, der Leben spendet, nichts mehr durchdringt: weder die Erziehung noch die Regierungen, weder die Insti-tutionen noch die Gesetze oder die Gewohnheiten."

    Das war die Diagnose, die Donoso vor 150 Jahren stellte; hat sich daran etwas geändert? - Es scheint uns nur schlimmer geworden zu sein. "Deshalb wird die herannahende Katastrophe alles übertreffen, was im Laufe der Geschichte über die Menschheit hereingebrochen ist." sieht Donoso schon hellsichtig voraus. Und ist nicht alles grenzenlos vernichtet worden? Sind die apokalyptischen Vernichtungsmittel nicht erfunden worden, und wurden sie nicht auch eingesetzt? Ja galten sie nicht unter der perversen Losung vom "Gleichgewicht des Schreckens" sogar als "friedenssichernd"?

    Für ihn war also die Lage so, daß es "keine Rettung mehr für die irdisch-politische Welt gibt, mag die-se noch politisch und politiktheoretisch kritisierbar sein", und es würde "eine, durch politisches Handeln herzustellende Wiederverbindung der Gesellschaft mit ihrem Fundament, dem Glauben, chimärisch ". Deshalb, so schreibt Günter Maschke in der Einleitung zur `Diktatur´ "ertönt im gesamten Essay, der doch eine so reiche Polemik gegen den Liberalismus und den Sozialismus enthält, nirgends die Forderung nach der Diktatur (als der einzig verbleibenden und möglichen irdischen Eingriffsmöglichkeit, F. V.); obgleich doch in keinem Werk der Weltliteratur das Reich des Absurden, d. h. das Reich der Diskussion, schärfer ausgeleuchtet wurde. ..."

    Auch heute hören wir vom Papst und den Bischöfen, daß die vordringlichste Aufgabe die Re-Evangelisierung Europas sei. Aber findet diese statt? Man hat eher den Eindruck, daß seit dem 2. Vatikanischen Konzil es oft die Bischöfe selbst sind, die den Geist des Liberalismus in die Kirche getragen haben - und tragen. Ihr offener Ungehorsam gegenüber dem Papst in den zentralsten Fragen der katholischen Sittenlehre, z. B. in der Frage der Abtreibung in Deutschland, ist so unerhört, daß man gar keinen Zweifel mehr über deren Frontwechsel - auf die Seite des Fürsten der Welt - haben kann.

    Das régime de canaille (so noch Voltaire über die Demokratie) herrscht. "Huxley hat Orwell besiegt, `das völlig glaubenslose, ideologiefreie, einzig vom Erwerb, vom rücksichtslosen Genuß her geprägte Dasein triumphierte über das politisch kontrollierte, totalitäre, militarisierte Massendasein; der soziale Wärmetod über die Arbeits- und Vernichtungslager. Aber auch hier gilt, daß der eine Abgrund den anderen ruft, ja, hervorrufen muß und in jedem Fall wird Babylon, die Große Hure, die an vielen Wassern thront und trunken ist vom Blut der Heiligen, singen, daß sie keine Witwe ist und Trauer kennt."

    Wenn Sie also mit dem "Bekenntnis zur Demokratie" die Lösung unseres Existenzproblems erhoffen, so ist der Ansatz von vornherein falsch. Man kann natürlich bezüglich Deutschland (Österreich immer inklusive) streiten, ob die Sicht Cortes´ bezüglich der einzig heilenden Kraft, der katholischen Kirche, so einfach anzuwenden ist, aber näherungsweise gewiß.

    Und die Mitteleuropa einzig angemessene Form der staatlichen Organisation und Ordnung ist die des Reiches und eine monarchische. Eine gegliederte Ordnung, mit der katholischen, aber auch preußischen, Maxime: "Jedem das Seine". Und nicht: „Jedem das Gleiche!“

    Wir täten gut daran, die Diskussion auch meta-politisch zu führen, denn ohne die richtigen geis-tigen Grundlagen wird es gewiß keine Rettung für unser Volk - und damit auch nicht für die Völker Europas, ja nicht einmal für Rußland - geben. Darum ist es höchst an der Zeit, die uns Deutschen ganz fremde "Republik", die "egalité" (= Demokratie) und die materialistisch-atheistische Pseudo-Rationalität des jakobinischen Auf-klärichts als das zu kennzeichnen, was es ist: dem Deutschen we-sensfremd, eine uns aufoktroyierte fremde Ideologie und Denkweise (wobei der Begriff des Denkens ja schon eine Übertreibung wenn nicht Täuschung ist; was hätte denn das Denken mit den "Errungenschaften" der jakobinischen "Großen Französischen Revolution" zu tun?). Es ist die eigentliche Grundlage für die uns drückende Fremdherrschaft durch geistige Knebelung.

    Wie wenig von den positivistischen "Satzungen" (= Verfassung, die ja Deutschland mit dem von den Siegern aufgezwungenen Grundgesetz heute nicht einmal hat!) zu halten ist, drückte selbst ein großer Sozialdemokrat, Friedrich Ebert, in der nationalen Not nach dem 1. WK aus: "Wenn wir vor die Frage gestellt sind: die Verfassung oder Deutschland, - dann werden wir uns für Deutschland entscheiden". (zit. aus dem Gedächtnis)

    Ebert sagt damit nicht mehr und nicht weniger, daß er von der ohnedies nur per Revolution und Einflüsse von außen zur Herrschaft gekommenen neuen republikanisch-demokratischen Ordnung Deutschlands im Notstand nichts hielt! (Es war nach dem Zusammenbruch Deutschlands ja auch unter den Sozialdemokraten(!) das bestimmte Bewußtsein vorhanden, daß nur die Monarchie die einzige Staatsform zur Rettung des Landes wäre!)

    Und wir haben den Notstand bereits als Dauerzustand. In der heutigen Form der sogenannten Demokratie ist sie ja nur mehr ihre konsequente Endform: die Herrschaft der Schlechtesten, des Pöbels. Was sollte davon also erwartet werden?

    Und die hier "wettbewerbenden" Parteien sind - sobald sie an die Futterkrippe gelangt sind - nur an "ihrem gerechten Anteil" an der Macht interessiert. (siehe FPÖ in Österreich)

    Ein schon länger zurückliegendes Beispiel aus Frankreich ist überdies ein geradezu schlagender Beweis für die These, daß die "Demokratie" die Herrschaft einer aus dem Verborgenen agierenden Anonyma ist. (Unbeschadet was man von den einzelnen Parteien, inkl. des FN hält) ist es doch Augen-öffnend, daß LePen praktisch gleichviel Stimmen wie Chirac erhält, der amtierende Ministerpräsident aus der Stichwahl hinausfällt und nun bei der Parlamentswahl LePens Partei nicht einmal einen Vertreter im Parlament erreicht.

    Es hat also die volonté generale gesprochen - wie das ja auch die jakobinischen Wohlfahrtsausschüsse vor über 200 Jahren mit Erfolg - (= einer Million abgeschlachteter Menschen in der Vendee) – immer behaupteten. Es hat sich bis heute nichts geändert.

    Da ich nicht glaube, daß Parteien heute oder überhaupt die Keimzellen für Erneuerung sein können, ist eine Diskussion mit ihnen sinnlos. Hier sind nur Flachheit, Parolen und Streben nach persönlicher Begünstigung zu erwarten. Mit ihnen zu diskutieren ist geradezu eine geistige Bankrotterklärung, denn eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als ein einziger Gedanke durch den Kopf eines Parteipolitikers. (Frei nach Günter Maschke, der dies von Liberalen sagte.)

    Was bleibt zu tun? - Sich auf die unvermeidlichen Stürme und Zusammenbrüche geistig vorzubereiten, damit - vielleicht - die Flamme weitergereicht werden kann. In der allgemeinen "Bücherverbrennung" - also dem heute und in Zukunft immer stärker werdenden Druck zu geistigen Debilisierung und Analphabetisierung - die Tradition, Überlieferung, Sitte und die Schlüsselwerke der abendländischen Kultur wenigstens zu bewahren. Zu glauben, daß unsere Eingriffe ein Steuern und gar Beherrschen dieser historischen Prozesse erlaubten, halte ich für Illusion. Wir haben es längst nicht mehr in der Hand einzugreifen.

    Was in Deutschland und bei uns erschwerend dazukommt, es ist von wenigen Ausnahmen abgesehen, eine geistige Wüste. "... Die Wüste wächst! Weh dem der Wüsten säht. " - Wir wissen ja schon nicht einmal mehr wohin wir steuern sollen.

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 09:08

      Ich glaube Ihr Anliegen in weit kürzerer Form in meinem Posting über dem Ihren dargelegt zu haben.

    • Wertkonservativer
      24. April 2013 09:49

      Nur kan' Neid, werter cmh!

      Unser selbsternannter, omnipräsent auftretender "Welterklärer" Francois (F.V.) macht dies natürlich viel tiefschürfender, als Sie mit Ihren einfachen Worten es je könnten!
      Der Mann kommt an: Sie sehen's ja an den vielen Lobeshymnen, die er recht oft einheimst!
      Also, bitte, nur kan' Neid!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • F.V. (kein Partner)
      24. April 2013 10:15

      cmh,

      Sie haben ja recht: in der Kürze liegt die Würze. Aber Sie werden ja auch bemerkt haben, daß die Begriffe und Vorstellungen von prägenden politischen Ideen entweder weit auseinander liegen oder schlicht bei vielen nicht vorhanden sind.

      Würden wir alle auf vergleichbarer Grundlage diskutieren, dann genügten ein paar Schlagworde/Andeutungen um sich verständlich zu machen.

      Aber selbst an den von Ihnen genannten Punkten und dem, was ich ausführte, sehen Sie wohl, daß wir nicht dasselbe sagen bzw. meinen. Oder dies nur oberflächlich betrachtet Ähnlichkeit hat. - Aber das kann man nicht schriftlich ausdiskutieren.

    • Erich Bauer
      24. April 2013 12:00

      Ich kann aus den Sätzen von cmh nirgendwo "Neid" entdecken. Irgendjemand sonst? Wenn man allerdings Meister der Projektion ist?...dann schon.

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 13:13

      Leider nehme ich mir immer nur wenig Zeit für meine Wortmeldungen. Diese werden daher oft länger als es mir lieb ist.

      Es sollte langsam aber soweit Konsens herrschen, dass man endlich darangehen kann, dem linxlinken Geschwafel in der Tat (!) entgegenzutreten, ohne dass einem die konservativierenden Beschwichtigungshofräte in die Hand fallen.

      Dazu sind kurze und prägnante Texte geeigneter.

      NB Eines der wichtigsten stoischen Werke ist Epiktets "Enchiridion". Das wird zumeist mit Handbüchlein übersetzt, das Wort kann aber auch Handmesser, Dolch bedeuten. Wir brauchen mehr Dolche und weniger Massagen.

    • F.V. (kein Partner)
      24. April 2013 13:56

      cmh,

      das Opus Dei ist ein Orden "moderner Art": jeder bleibt auf seinem Platz, auf den ihn das Schicksal hingestellt hat - und er wirkt dort im Sinne des katholischen Dogmas, des - einzigen - wahren Glaubens.

      An diesem müssen wir uns orientieren: jeder auf seinem Plat und gemäß seinen Fähigkeiten. Wer die zu erledigenden Aufgaben kurz - fast wie einen Befehl beim Militär - formulieren kann, möge das tun, wer den geistigen Unterbau (oder Überbau) schaffen will oder kann, soll sich dafür einsetzen.

      UNd da es auch groben Unrat zu beseitigen gibt, wird man auch "schweres Gerät" und Leute für´s Grobe benötigen. Usw.

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 15:48

      Wenn ich Sie es so meinen wie ich es verstehe, dann meine volle Zustimmung!

      Mit dem "Dolch" meine ich aber eine etwas feinere Klinge, die ich mir durch die Erwähnung des Opus Dei nicht schartig machen möchte.

      Auch "katholisches Dogma" ist mir zu sehr Holzhammer. Das drischt mir zu sehr von außen ein.

      Ich möchte vielmehr an die ersten "Wunder" Christi erinnern, zu dem Tauben sagte er "Öffne Dich" und zu dem Lahmen "Nimm Dein Bett und geh!". Und der Taube wurde hörend und der Lahme ging. Die Aufgabe, jemandem etwas zu sagen und das so zu tun, dass der dann auch tatsächlich geht, erfordert schon mehr als nur reden.

      Mit meinem Glauben habe ich bisher noch niemanden belästigt. Das war - muss ich leider sagen - noch nie erforderlich. Zwar sieht man gläubig die Dinge etwas anders als die Materialisten, aber die Argumente sollten schon auch im Diesseits ziehen.

    • sergej-orange (kein Partner)
      24. April 2013 16:00

      Nun ja ich frage mich ob der Schritt der ÖVP "640.000 Unterschriften verpflichten zur Volksabstimmung" nicht ohnehin zu spät kommt!

      Hc Strache fordert 100.000
      http://m.diepresse.com/home/politik/innenpolitik/1337423/index.do

      aber selbst Josef Bucher verlangt 400.000
      http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130423_OTS0064/volksbegehren-bzoe-bucher-fuer-internet-volksbegehren-mit-verpflichtender-volksabstimmung

      Unterschriften die zu einer VolksabsStimmung verpflichten.

      Ich denke es ist inzwischen egal ob die hürde bloß 100.000 ,400.000 oder gar 1 mio ausmacht. Die bürger denken die Regierung findet immer eine Ausrede. Erinnere nur an 160.000 Stimmen von öVP,fpö ;öamtc,arbö und bzö bzgl. Parkpickerl-volksentscheid! Am ende sagte man seitens Stadt wien "verfassungsrechtlich verboten über gebühren abzustimmen" !

    • F.V. (kein Partner)
      24. April 2013 17:14

      cmh,

      ich verstehe natürlich Ihre Bedenken, weil es heute inzwischen "unmodern" geworden ist "Flagge zu zeigen". Meine durchaus auch vorhandenen Bedenken das so pointiert zu sagen haben einen anderen Grund: wenn man wirklích einen echten und wirksamen Widerstand organisieren wollte, dann ist es natürlich fatal die möglicherweise beabsichtigten Organisiations-Prinzipien den Todfeinden gleich auf die Nase zu binden.

      Daß ich doch darüber Klartext schrieb, weil man den poteniellen Mitstreitern präzise sagen muß, wie es nur gehen kann, und zweitens, weil die Gegner ohnedies nicht so blöd sind, dies nicht binnen kürzester Zeit auch herauszufinden.

      Was den Katholizismus betrifft, so ist auch hier Klarheit unumgänglich, und zwar in dem Sinne, wie dies Juan Donoso Cortes präzisierte. Ohne vollkommen eindeutige, klar verstandene Strategie ist ein Widerstand gegen die satanischen, zeitgeistigen Mächte aussichtslos. Hier argumentiere ich weniger als "Pastor" sonder als Generalstabsoffizier.

      Wir müssen hier Schärfe und Profil und entschlossenen Widerstand zeigen.

  12. Johann Glaser (kein Partner)
    23. April 2013 22:48

    Wenn in Frankreich eine Million Franzosen auf die Straße gehen, um _gegen_ die Homo-"Ehe" zu demonstrieren, entspricht das 1,55% der Bevölkerung (64.667.000 Einwohner lt. Wikipedia).

    Das ist fast das doppelte von dem, was das Nudlsieb zusammengebracht hat! Die Demonstranten sind persönlich anwesend, über einen mehrstündigen Zeitraum, bei Finsternis und Kälte, aus einem viel kleineren Einzugsgebiet, noch dazu aus traditionell eher kirchenfernen Stadtbürgern von Paris, einem viel stärker atheistisch geprägten Land Frankreich, und völlig ohne mediale Unterstützung.

    Das zeigt ganz eindeutig, welche Meinung stärker vertreten ist.

    (copy-paste meines Kommentars vom Artikel "Europas Bürger erwachen" von heute Mittag)

    • Schabeltierfresser (kein Partner)
      24. April 2013 12:10

      Der Hetero-Anteil an der Bevölkerung dürfte ja auch um einiges größer sein als der Atheisten-Anteil?

    • Johann Glaser (kein Partner)
      24. April 2013 13:16

      ... und das ist gut so!

      ... und natürlich auch der Grund für die hier im Forum durchwegs vertretenen Positionen.

    • gerrag (kein Partner)
      24. April 2013 18:10

      Rechenfehler, Herr Glaser!
      Die Demonstranten in Frankreich sind nicht "fast das doppelte", sondern mehr als das 17fache der Unterschriften für Herrn Alms Begehren.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. April 2013 10:46

      Denkfehler, Herr/Frau @gerrag.
      1 Mio. sind (siehe oben) 1,55 % von ~65 Mio.
      70.000 (aufgerundet) sind also wieviel % von 8.488.000 Österreichern?
      Der Abakus verrät es uns: Exactement 0,82 %.
      d.h.: "fast das Doppelte" stimmt schon.
      Compris?

  13. PP (kein Partner)
    23. April 2013 22:43

    Genau, der ORF hat das Kirchenvolksbegehren unterstützt... (das hat er aus gutem Grund natürlich nicht getan)!
    Unterberger, Ihre Senilität und grenzenlose Dummheit schmerzt!

    • Einspruch! (kein Partner)
      24. April 2013 00:16

      Ach, das hat er nicht getan? No geh. Der ORF hat dem unsägliche Nudelsiebbegehren genug Bühne geboten.

    • Undine
      24. April 2013 09:02

      Wer, wie dieser läppische Nico Alm, als Erwachsener einen so infantilen Schwachsinn (Nudelsieb...) durchsetzen will, hat diese Schlappe als Antikirchen-Volksbegehren-Betreiber verdient. Wer, bitte, kann so einen in der Pubertät steckengebliebenen Hohlkopf überhaupt ernst nehmen?

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 09:12

      Natürlich hat der ORF das ANTIKirchenvolksbegehren nicht unterstützt. Dazu hätte er ja ehrlich und nicht hinterhältig-volksverdummend agieren müssen.

      Welcher der derzeitigen ORF-Rdakteurs wäre denn dazu in der Lage? Rein intellektuell nämlich.

      Das Zielpublikum der Etcetera und PPs wäre ihm dann abhandengekommen. Rein intellektuell nämlich.

  14. haro
    23. April 2013 19:55

    Es freut mich sehr, dass der Kirchenhetze eine klare Absage erteilt wurde!

    Das passt so gar nicht in das Konzept der Kirchengegner die in vielen Redaktionen sitzen und daher sind deren Begründungen für diesen Flop an den Haaren herbei gezogen.

    Sie wollen nicht wahr haben und veröffentlichen auch nicht, dass die meisten Österreicher die christliche Prägung ihres Landes -auch in Zukunft- für wünschenswert halten.

    Zum Demokratie-Volksbegehren hat unser geschätzter A.U. bereits alles bestens erläutert.

  15. RR Prof. Reinhard Horner
    23. April 2013 12:52

    reinhard.horner@chello.at

    Volksbegehrens-Entsorgungen

    Einerseits haben einige ältere Politiker, die in ihren Aktivzeiten offensichtlich einiges versäumt haben und sich nun in später Blüte darbieten mochten, am Thema Demokratisierung ihre Entsorgung betrieben. Andrerseits haben „Kirchen“-Bekämpfer ihre sattsam bekannte Munition hervorgeholt. Die Wähler haben in beiden Fällen entsprechend reagiert.

    Insoweit die Agitatoren weitermachen möchten, zeigt das ihre personelle bzw. inhaltliche Müllhaltigkeit. Allerdings keine Berechtigung, die Bürgerschaft weiterhin damit zu behelligen.

  16. Das kleine Mäxchen
    23. April 2013 11:20

    ad Demokratievolksbegehren:

    Tja, da möchte ich nun allen Postern etwas sagen: schön Dampf abgelassen! Und wo ist die Substanz?!

    Der eine oder andere hier nimmt doch für sich in Anspruch eine etwas fundiertere Meinung zu haben ...

    ... immer wieder vernehme ich den Ruf nach sachorientierter Politik ... Ja wo sind denn die sachorientierten Kommentare ?!?!
    Wenns jemandem um die Sache geht, dann sollten doch die Köpfe ganz egal sein, oder?!

    Hat das Demokratievolksbegehren irgendwer gelesen? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass es niemand gelesen hat. Es war nur eine Seite!

    • socrates
      23. April 2013 11:28

      Hans Sachs: "Fanget an!"

    • Erich Bauer
      23. April 2013 11:33

      @Das kleine Mäxchen

      Vielleicht sieht die absolute und totale Mehrheit in der "direkten" Demokratie so überhaupt nicht die LÖSUNG. Genausowenig wie in der Abschaffung der "Privilegien" der r.k. Kirche... Könnte es sein, daß "manischer Aktionismus" als Vorstufe einer chronischen, langwierigen Krankheit gesehen wird?

    • Pumuckl
      23. April 2013 14:08

      @ Das kleine Mäxchen 11:20

      Ich denke Ihr Vorwurf ist nicht unbegründet.

      Weil wir die werbenden Personen ablehnen, haben sich viele von uns mit dem Text gar nicht auseinandergesetzt.

      Hat man " Polit - Ungustln " mit diesem, erwartungsgemäß erfolglosen Volksbegehren vorgeschickt, weil man z.B. direkte Demokratie fürchtet und anderen politischen Kräften den Mut zu derartigen Initiativen nehmen wollte? War das ein geplanter Mißerfolg?

      Indem wir dieses Demokratie-Volksbegehren wegen dieser ungeliebten
      politischen Personen nicht beachteten, HABEN WIR LEIDER AUCH MANCH HÜBSCHES KIND ( guten Gedanken ) MIT DEM BADE AUSGEGOSSEN!

    • cmh (kein Partner)
      24. April 2013 09:18

      "Hat das Demokratievolksbegehren irgendwer gelesen?"

      Nichts für ungut, aber in Angelgenheiten der Demokratie ein Papierl zu machen ist schon sehr "Volksfront von Judäa". Immer zuerst eine Resolution machen und dann nichts mehr.

    • byrig
      24. April 2013 23:30

      mäxchen:brav geschrieben.

  17. Doppeladler
    23. April 2013 10:32

    Das Floppen der beiden Volksbegehren freut und betrübt.

    Es freut, daß trotz der großen medialen Unterstützung durch eine Reihe von ORF-Redateuren (inkl. Religions-Redaktion) das Anti-Kirchenvolksbegehren gescheitert ist. Es ist dies daher im besonderen Maße auch ein Denkzettel für diese Personen, die sich ihr ungeheures Sendungsbewußtsein offensichtlich maßlos überschätzten.

    Anders sieht dies beim Demokratievolksbegehren aus. Das Scheitern dieses Volksbegehrens ist in erster Linie auf die Überheblichkeit der Proponenten zurück zu führen. Busek, Radlegger, Voggenhuber und Co - ebenfalls mit ungeheurem Sendungsbewüßtsein ausgestattet - haben in ihrer Aroganz einfache politische Handwerksregeln außer Acht gelassen. Nämlich einfache und knappe Botschaften zu formulieren und die Finger nur in die dringlichsten Wunden zu stecken. Anstatt dessen wurde eine Vielzahl von Forderungen aufgestellt, man verlor sich in Details und schreckte auf diese Weise viele ab, denn kaum konnte alles unterschreiben. Ein Fehler den (zum Glück) auch schon Androsch im Rahmen seines Bildungsvolksbegehrens begangen hat - er hatte halt das Glück, daß sein Begehren vom ORF und anderen (linken) Medien massiv unterstützt wurde.

    Betrüblich daran ist, daß wegen dieser stümperhaften Vorgangsweise der demokratischen Weiterentwicklung unseres Landes ein Bärendienst erwiesen wurde. Ein richtige und wichtige Diskussion (auch von Emotionen getragen) wird nun länger auf sich warten lassen

  18. Geheimrat
    23. April 2013 10:07

    Leserzuschrift in der Presse:

    >Ich lasse mich nicht von meiner Überzeugung abbringen, dass SPÖVP in Wirklichkeit eine Partei sind

    • byrig
      24. April 2013 23:41

      das stimmt sicher nicht-überhaupt nicht.
      nur haben die beiden,spö und övp,massive gemeinsame interessen,die noch aus der zeit stammen,wo diese beiden wirklich noch unser land,österreich,praktisch fünfzi zu fünzig,in fast allen bereichen aufgeteilt haben.
      ob es um wohnungen,arbeitsplätze oder um sonstige vorteile und vergünstigungen ging,die partei war dabei und promotor.
      jörg haider hat das mit seinen wahlerfolgen aufgebrochen und wurde deswegen massiv von diesen "altparteien" bekämpft.
      allerdings hat auch er dann,an der macht,selbige ausgenützt.
      geheimrat,insofern haben sie recht:spövp hat die macht noch immer!

  19. Buntspecht
    23. April 2013 09:57

    So typisch Altpolitiker/Uraltpolitiker, sie wissen im Nachhinein alles besser, alle sind schuld, nur nicht sie selber, denn sie sind und waren fehlerlos und wurden schon zu ihrer aktiven Zeit – mit ihrer „überragenden Intelligenz“ vom gemeinen Volk nicht verstanden! Da sieht man die Größe eines Wolfgang Schüssel, der es nicht notwendig hat, ständig alles besser zu wissen, nachdem er zurückgetreten ist.
    Vom Herrn "Nudelsieb" spreche ich hier nicht, das ist ein ganz anderer Fall.

  20. Josef Maierhofer
    23. April 2013 08:50

    Fans.

    Die Fanatisierbarkeit, Ideologie und Hysterie haben eine Abfuhr erhalten.

    Zeit für Argumente und Beachtung der Menschen.

    Ich freue mich schon auf die nächsten Wahlen, wo all diese Apparatschiks dann hoffentlich auf der Strecke bleiben auf Nimmerwiedersehen.

  21. Erich Bauer
    23. April 2013 08:43

    Vor allem waren diese beiden Volksbegehren-"Aktivitäten" wiederum eine deutliche Niederlage der "Mediendampfwalze" - eine schallende Ohrfeige. Die langen Gesichter der ÜRF-Redakteure und Sprech-Blondinen durfte ich kurz sehen, da ich beim Switchen kurz, eher zufällig, auf sie traf...

    Die Manipulierungs-Order kann nicht mehr so richtig erfüllt werden. Das ist eine durchaus erfreuliche Entwicklung. Das Schlimmste was einem Produkt passieren kann ist, wenn es nicht einmal mehr ignoriert wird. Das "Kartell" scheint rasant an Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu verlieren... und zwar bei den "Massen".

    Wenn dann niemand mehr geifernde, gegenderte und gequotete RotzGrün-Weiber samt deren Geschwafel vorgesetzt haben will... oder ein Spektakel, wie die mit liturgischen Pomp inszenierte Niederstreckung einer ehemals gepflanzten Hitler-Eiche, mit einer unbarmherzigen Motorsäge, sehen möchte... Dann verschwindet der ÜRF ganz still und leise. Ob die ÜRFler die Zeichen an der Wand sehen?

    • ambrosius
      23. April 2013 09:21

      Also, die Story mit der Hitlereiche ist ein Hit !.Soviel ich mich erinnern kann, war es der Hl. Bonifaz, der das letzte Mal zu solchen Mitteln gegriffen hat.
      Wo hat sich das zugetragen ?
      Vielleicht gar in Wien ?
      Wer hat dann die Steuern und Abgaben an das Baumschutzreferat bezahlt?

    • Undine
      23. April 2013 09:31

      @Erich Bauer

      *********!
      Ja stimmt, es gibt auch Nazi-Bäume---also gute Bäume und böse Bäume! Letzteren muß natürlich der Garaus gemacht werden.

      "Die Manipulierungs-Order kann nicht mehr so richtig erfüllt werden"

      Sie---also die ORF-Verantwortlichen---konnten sooo lange ungestört schalten und walten--- und jetzt DAS!

      Wir ---also die ORF-Konsumenten---sind sooo penetrant überfüttert worden mit all den lachhaften Pseudo-Themen, die der ORF als Sprachrohr von Rot-Grün unters Volk bringen mußte ---und es ist uns speiübel geworden, weil wir mit Recht angefressen sind.

    • Erich Bauer
      23. April 2013 09:45

      @ambrosius

      Das war die Donar-Eiche, dem Germanengott Thor geweiht. Bei Fulda? Läßt sich gewiß schnell ergoogeln.

    • Undine
      23. April 2013 10:34

      @Erich Bauer

      War da nicht vor wenigen Jahren in Wien so ein "böser" Baum? Den man dann mit einer Tafel zur Erklärung geschmückt hat?

    • Erich Bauer
      23. April 2013 10:52

      @Undine: - "...und es ist uns speiübel geworden,..."

      Ja. Unter dem Gesichtspunkt, daß immerhin schon seit Jahrzehnten von der Mediendampfwalze, nahezu täglich, ein Flächenversuch unternommen wird, z.B. die r.k. Kirche, medial "negativ zu besetzen", ist das Ergebnis ziemlich mickrig. Bei allen daran Beteiligten müßte das normalerweise zum vollständigen Zusammenbruch des Selbstverständnisses führen - mit anschließenden Burn-Out und notgedrungener Frühpensionierung... So es sich um selbständig denkende Zeitgenossen handelt.

      Da dieses "Trommelfeuer" von niemand mehr gehört wird, und schlechterdings nur noch als lästige als Tinitus-Attacke interpretiert wird, weist nicht zuletzt auf ein exorbitantes intellektuelles Unvermögen der "Medien-Dampfplauderer" hin.

      Wenn man die seit der Antike bekannten Gesetze der Dramaturgie nicht kennt, bzw. nicht erfassen kann, nützt auch das Auswendig-Lernen von Gustave Le Bons Büchlein "Psychologie der Massen" gar nix... Fazit: Die ÜRFler sind, Gott habe diesen Verein bald selig, zum Manipulieren zu blöd.

    • Undine
      23. April 2013 11:09

      @Erich Bauer

      "Fazit: Die ÜRFler sind, Gott habe diesen Verein bald selig, zum Manipulieren zu blöd."

      Hmmm, aber lange Zeit hindurch haben die ÜRFler sehr erfolgreich manipuliert---allerdings die Blöden, die bereit waren/sind, sich manipulieren zu lassen---und das sind leider sehr viele! Selber denken ist vielen Menschen zu anstrengend---und derer hat sich der ORF bereitwilligst angenommen.....

    • Erich Bauer
      23. April 2013 11:54

      @Undine: - "... die bereit waren/sind, sich manipulieren zu lassen..."

      Wie erklärt man sich dann, daß entgegen der massivsten Beeinflußung durch völlig außer Rand und Band geratenen "MedienCaterpillar" die FPÖ irgendwann den 2. Platz bei einer NR-Wahl belegte?

    • Undine
      23. April 2013 13:04

      @Erich Bauer

      Ich vermute, daß es damals der gleiche Effekt war wie bei der Waldheim-Kampagne. Auch damals tat der ORF des "Guten" viel zu viel und die Österreicher reagierten auf dieses Trommelfeuer mit dem Satz: "Jetzt erst recht (Waldheim)!"

    • Erich Bauer
      23. April 2013 13:47

      @Undine: - "... tat der ORF des "Guten" viel zu viel..."

      Eben. Die Medienstrolche schätzen halt ihre kindische Aufgeregtheit und intellektuelle Naturbelassenheit in der Außenwirkung völlig falsch ein. Weiter so, kann ich mir nur wünschen.

      Stronach hat dem Land einen großen Dienst erwiesen. Als Initialzünder. So wie er mit diesen halbintellektuellen "Opinion-Leader" umgesprungen ist, hat das den "Stammtisch" aufgerüttelt: "Unsere ´opinion-leader´sind ja nackt...!" Und der '"dumpfe" Stammtisch ist erbarmungs- und gnadenlos... und vergißt nie.

      Auch wenn der Verdienst Stronachs nur von den wenigsten "bewußt" wahrgenommen und gedeutet wird... Beim "Unterbewußtsein" scheints recht gut angekommen. Des Unterbewußtsein is a Hund...

    • Undine
      23. April 2013 14:33

      @Erich Bauer

      Den Stronach werden sowohl die schöne Lou als auch der Armin Wolf sicher nie vergessen! Seit damals ist der "Lack" ab; die Fernsehmächtigen sind coram publico verwundbar geworden---irreparabel. So gesehen war es eine wirklich EINMALIGE Großtat von Stronach, den Meinungsschmieden von eigenen Gnaden zu zeigen, wo der Bartl den Most holt. "Weiter so, kann ich mir nur wünschen."---ich auch!

    • ambrosius
      23. April 2013 15:39

      @Erich Bauer
      Danke, aber die meinte ich nicht, ich meinte die HITLER- Eiche !

    • Erich Bauer
      23. April 2013 15:54

      @ambrosius

      Hitler-Eichen gibt es jede Menge im Land. Ich kann nicht sagen zu welchen Anlaß damals die Samenkörner, oder was weiß ich, massenhaft verteilt wurden. So wie Hitler bei jedem Neugeborenen Jungen der Adolf genannt wurde automatisch auch "Taufpate" war...

      Ich selbst bin schon mal unter einer Hitler-Eiche gesessen. Mein Gastgeber hat das zumindest behauptet. Und der war ein eingeschworener Kreisky-Fan... Wo diese Hitler-Eiche steht werde ich hier ganz bestimmt nicht öffentlich machen. (*g*)

    • Erich Bauer
      23. April 2013 15:57

      Vor den Eichen sollst Du weichen!!! (*ggg*)

    • Undine
      23. April 2013 15:58

      @Ambrosius

      Ich habe auch dunkel in Erinnerung, daß irgendwo in Döbling einige Bäume faschistisch sind, also einen "Nazi-Hintergrund" haben und deshalb Mißmut unter den Linxlinken auslösten.....

    • ambrosius
      23. April 2013 17:17

      @Erich Bauer Ist nicht so wichtig. Ich dachte nur, sie beziehen sich auf einen besonderen Eichenmord in ihrem Beitrag und wenn der in Wien gewesen wäre, bei unserem Baumschutzgesetz, bei dem Baumschutzreferat und bei den Zahlungen, die nach Stammumfang bei Fällungen an das hochlöbliche Baumreferat fällig werden.....

      Hätte doch lustig werden können ?

    • Erich Bauer
      23. April 2013 17:30

      @ambrosius

      Es gibt auch eine eigene MA-Abteilung für Nadelbäume in Wien. Ich weiß nicht ob man die zur Weihnachtszeit überhaupt mit Girlanden oder LED-Leuchten schmücken darf... NIEMALS darf man einen derartigen Nadelbaum, auch wenn er auf eigenem Grund und Boden steht, als Christbaum für das Wohnzimmer abzweigen!

      Persönlich besorge ich mir immer die "häßlichste", verwachsenste, mit den weitest auseinander liegenden Astreihen versehene Tanne... um sie so richtig in ihrem Baumleben zum Glänzen und Strahlen zu bringen.

    • ambrosius
      23. April 2013 17:58

      Das zeugt von Charakter !

    • Erich Bauer
      23. April 2013 18:21

      @ambrosius

      Naja... wenn die Astreihen weit auseinander liegen kann man sie besser schmücken und der Schmuck kommt besser zur Geltung... (*g*)

  22. Politicus1
    23. April 2013 08:41

    1) Bleibt zu hoffen, dass die Medien ihre Konsumenten ab sofort von Nudelsieb verschonen und der ORF ihm maximal einen gelegentlichen Kurzauftritt in der üblichen "Seitenblicke"-Gesellschaft genehmigt.
    2) Den Altpolitikern kommt hoffentlich die Erkenntnis, dass jeder Mensch eine zweite Chance hat, das Richtige zu tun. Diese Herren und die Dame hatten viele Chancen, die sie leider vertan und nicht genutzt haben - und einmal ist halt Schluss ...

  23. Observer
    23. April 2013 08:15

    Wichtig ist für mich der "Denkzettel" bei der kommenden NR-Wahl im Herbst 2013.

  24. Riese35
    23. April 2013 07:25

    Ich glaube, ein ORF-Volksbegehren für die Privatisierung desselben und Befreiung von den Pflichtzuwendungen sowie ein Verbot der Nutzung öffentlicher, durch volkseigene Institutionen verteilte Gelder zur Unterstützung (Bestechung) von Medien hätte mehr Aussicht auf Erfolg und trüge mehr zur Belebung der "Demokratie" bei, wobei ich aber grundsätzlich die Frage stelle, ob es dem Volk nicht wichtiger ist, gut regiert zu werden, als ständig nur die Frage zu diskutieren, wer regiert.

  25. Wertkonservativer
    23. April 2013 06:38

    Meine Meinung, die Direkte Demokratie wäre quasi bestenfalls ein Minderheitenprogramm für "Leute wie uns", bestätigt sich hier wieder einmal recht augenscheinlich!

    Dem breiten Volke ist es ziemlich wurscht, was sich im Land und in der Welt abspielt, solange das Schnitzel und der Schweinsbraten am Tisch zum Verzehr warten! Leider!

    Hier kommt allerdings - Teil-Ehrenrettung für die Direkte Demokratie - noch etwas dazu:
    wenn Proponenten-Komitees mit zusammengewürfeltem Unsympathler-Personal zur Stimmenabgabe rufen, ist ein Desaster von vorneherein vorprogrammiert!
    So wie diesmal halt!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • mike1
      23. April 2013 07:22

      lieber Gerhard, Du hast vollkommen recht !

      dem Österreicher sind Schnitzel und Schweinsbraten allemal lieber als Beschäftigung mit Politik.

    • brechstange
      23. April 2013 08:31

      Wischi-Waschi-Volksbegehren mit der Erfahrung, dass Volksbegehren trotz großer Teilnahme in der Schublade verrotten, lehrten den Österreicher teilnahmslos zu werden.

      Die Österreicher, die ich kenne, sind sehr pragmatisch ausgerichtet, wo sie das Gefühl haben, dass es nicht nützt, dort engagieren sie sich auch nicht.

    • Wertkonservativer
      23. April 2013 14:11

      Liebe @ brechstangne,

      bitte - bleiben wir doch am Boden -, im Verhältnis zur "zufriedenen" Gesamtbevölkerung sind wir jedoch die weitaus wenigeren!

      Wir sind - ob wir's nun glauben oder nicht - im Rahmen der demokratisch legitimierten Willensbildung der Gesamtbevölkerung ein leider "sehr überschauberer" Teil des
      Gesamtvolkes!
      Sie schließen von sich und Ihren Freunden auf andere!
      Das rechnet sich leider nicht, liebe @brechstange!

      Liebe Grüße,

      Gerhard Michler

  26. FranzAnton
    23. April 2013 05:38

    Bin vollkommen konträrer Meinung.
    Der Umstand, daß die falschen Persönlichkeiten eine gute Sache unterstützen, macht diese gute Sache keinesfalls schlecht. Der Inhalt des Volksbegehrens war einfach richtig, und seine Umsetzung wäre für Österreich äußerst wichtig gewesen. Ein zweite derartige Chance, unsere demokratischen Grundlagen zu verbessern, wird es in nächster Zeit kaum geben; die durchaus vorhandenen Ambitionen von ÖVP (S. Kurz) und FPÖ, bei der nächsten Nationalratswahl auf Direktdemokratie zu setzen, haben mit diesem Ergebnis möglicher Weise einen finalen Dämpfer erlitten, womit der Weg für SPÖVP (erforderlichen Falls zusammen mit den GrünInnen) für weitere 5 Jahre frei bleiben dürfte, autokratisch jegliche Schädlichkeit in Gesetzesform zu gießen, und Österreich ins hier so oft an die Wand gemalte Desaster zu führen.
    Persönlich bin ich wahrhaft entsetzt über den Tenor der hier geposteten Meinungen; sehenden Auges dem Ruin unseres Landes entgegenzugehen, ohne sich für eine Chance, das Ruder herumzureissen, zu engagieren, macht mich sprachlos. Es bleibt mir nur mehr, auf Wunder zu hoffen.

    • brechstange
      23. April 2013 08:40

      Nicht sprachlos sein, weiterkämpfen, ist die Devise.

      Viele Österreicher sind angewidert, ob des Populismus, der Ideologie und der politischen Vereinnahmung des Instruments des Volksbegehrens.
      Daher sehe ich die geringe Beteiligung eher als Hoffnungszeichen, dass sich die Österreicher nicht mehr so schnell einlullen lassen, was besonders hinsichtlich des Anti-Kirchenbegehrens gilt.
      Das Demokratiebegehren hatte zwar sachlich durchaus Berechtigung, doch mit Altpolitikern hat der Österreicher eben so seine Erfahrung. Solange sie am Kuchen naschen dürfen, schwimmen sie mit dem Strom, wenn nicht dann will man das Volk vereinnahmen. Das hat eben den Anruch, dass Saulus nicht uneigennützig zu Paulus geworden ist. Es mag sein, dass man Unrecht tut, doch oft reicht ein Gespräch, das entlarvend ist.

    • ambrosius
      23. April 2013 08:41

      Ich bin garnicht der Meinung, daß es n u r falsche Persönlichkeiten waren. Vockenhuber hat seine drastische Kertwende nach der EU-Abstimmung mit dem Respektieren des Volkswillens eigentlich recht gut argumentiert.(Daß sich aber auch andere produziert haben, denen man eigentlich gnädigerweise das völlige Vergessen gewünscht hätte ist natürlich auch unbestreitbar.)

      Das ist aber nicht das Wesentliche: Das Wesentliche ist, daß unser Land von Parteien beherrscht wird, die ihrerseits nach ihren Kriterien Jobs als Volksvertreter und dgl. zuteilen und wo eine Stimme des Demos nur stören würde. Daran ändert das Volksbegehren nichts und Kurz und Co. auch nichts. Das würde sich erst ändern durch eine mächtige Volksbewegung, aber die ist nicht in Sicht.

    • Riese35
      23. April 2013 10:11

      Wenn die Bevölkerung von unseren Politikern angewidert ist, dann ist sie es erst recht von dem Nudelsiebmann mit dem löchrigen Hirn. So jemand würde nicht einmal auf einem Kabarett im Hinterwald reüssieren. So jemand, dem es mit unsachlichen Argumenten nur um Show ohne jeden Bezug zur Realität geht, soll eine Führungspersönlichkeit sein, dem wir uns anvertrauen wollen?

      Diese vor allem auch durch den ORF hochgespielte Inszenierung, die auf sachlicher Grundlage nicht einmal einer Erwähnung in einer Randspalte auf Seite 27 einer Zeitung wert gewesen wäre, hat leider alle anderen Fragen, die zu debattieren wert gewesen wäre, zugedeckt. So ist, abgesehen von zweifelhaften Unterstützern, die Demokratiefrage leider auf der Strecke geblieben und wurde durch das Getöse gegen angebliche Kirchenprivilegien zugedeckt.

      Wie aber bereits an anderer Stelle erwähnt, halte ich die Frage, nach welchen Grundsätzen regiert werden soll, viel wichtiger als die Frage, wer entscheiden soll. Eine dumme Sachentscheidung wird nicht dadurch besser, daß sie von einer irgenwie durch geschickte Abfrage- und Rechentechnik zustandegebrachten Mehrheit unterstützt wird. Das Niveau unserer politischen Diskussion sinkt leider immer weiter in die tiefsten Abgründe, vor allem dank ORF und ähnlicher, volkseigener Konstrukte. Das ist es, was die Bevölkerung anwidert.

      Politische Anteilnahme erfolgt nicht in erster Linie durch gedrilltes Nachplappern und Abstimmungsmaschinen, sondern durch niveauvoll geführte Debatten. Eine sinnvolle Abstimmung kann immer erst am Ende einer niveauvoll geführten Debatte erfolgen. Ich zweifle, daß man bei uns reif für so eine öffentliche Debatte ist, denn bei uns wird immer versucht, das Pferd von hinten aufzuzäumen und bei der Abstimmungsmaschinerie zu beginnen. Das muß schief gehen.

      Deshalb wären, so meine ich, Fragen der Medien die viel wichtigeren Fragen.

    • Erich Bauer
      23. April 2013 14:43

      @Riese35: - "...Das muß schief gehen..."

      Sie gehören zu den wenigen, die sich von dem populistischen Schmarrn "Direkte Demokratie" nicht den Kopf verdrehen lassen. Sie liegen damit völlig richtig... Normalerweise müßten doch bereits sämtliche Alarmglocken läuten, wenn sich der ÜRF dafür einsetzt.

      Das einzige, was damit in Praxis, weil nötige Stimmenanzahl jederzeit erreichbar, "umzusetzen" ist, wäre ein VORERST mal "direktdemokratisch" erzwungener, parlamentarischer "Dialog" über die Einführung der Scharia... als erster Schritt.

      Die träumerisch veranlagten DIREKTDEMOKRATEN würden dann wie ihre damalige EU-Zustimmung winselnd bedauern: "DAS wollten wir doch wirklich nicht..." Nützliche Idioten halt. Aber sie werden weniger...

    • FranzAnton
      23. April 2013 20:02

      @ Erich Bauer: Ihre Kritik an der Direktdemokratie erscheint mir rational nicht nachvollziehbar. Zum Einen funktioniert sie in der Schweiz seit langer Zeit, und, notabene, zur allgemeinen Zufriedenheit; zum Anderen: Auf welche Weise sollen in unserer repräsentativen Demokratie die Repräsentanten dahingehend konditioniert werden, daß sie ethisch - moralisch so handeln, wie es das Staatswohl erfordert? Welcher Partei ist denn Solches zuzutrauen, hält man sich die desaströsen Fehlleistungen nicht nur der vergangenen Jahrzehnte, sondern auch aktuell vor Augen, so, wie etwa Bischof Laun im Gastkommentar dies zu einer bestimmten Thematik getan hat? Alle 5 Jahre zu wählen, (oder es aus Verdruss überhaupt zu unterlassen) und facto keine Möglichkeit zu haben, sich obrigkeitsstaatlichen Gesetzes - Absurditäten und Handlungsweisen entgegenzustemmen, kann für die Bürgerschaft keine Zukunftsoption sein. Würde das Volk in höherem Ausmaß in politische Entscheidungen eingebunden, so vermute ich, würde so machen schädlichen Entwicklungen Einhalt geboten. Selbstverständlich müßte man sich die Vorgehensweise bestens überlegen; das schweizer Modell wäre wohl genau zu studieren. Die jetzt abgeschmetterte Initiative von Foggenhuber und Co. hätte bei entsprechender Unterstützung das Potential in sich gehabt, einer - unverzichtbaren - Verfassungsänderung die Bahn zu brechen, gute Ideen waren jedenfalls darunter; welche davon durchgesetzt würden oder zusätzlich aufgenommen werden sollten, wäre Diskussionsgegenstand gewesen. Ihr Kommentar, Herr Bauer, läßt Lösungsansätze vermissen.

  27. Gandalf
    22. April 2013 23:43

    Ein Vorschlag für die nächste "Romy"- Verleihung: Je eine blecherne Romy an die Herren Voggenhuber und Alm, für die längsten Gesichter und die blödesten Ausreden in einem TV- Interview.

    • Undine
      22. April 2013 23:48

      @Gandalf

      Ja, die laengsten Gesichter und die bloedesten Ausreden---beides stimmt! :-)))

    • brechstange
      23. April 2013 08:41

      Welche Ausreden hatten sie, ich habe das TV-Interview leider nicht gesehen?

    • Gandalf
      23. April 2013 11:39

      @ brechstange:
      Wenn Sie das Interview nicht gesehen haben, so haben Sie wirklich nichts versäumt; und das Herumgerede, warum das bei beiden nicht so.. und warum wer anderer.. und wer wirklich schuld ist.. und überhaupt... war eben so dumm, dass es (jedenfalls meiner Wenigkeit) nicht möglich ist, eine Zusammenfassung zu geben. Nein, besser: In dem blöden Gefasel gab es nichts von Substanz, das man zusammenfassen könnte.

    • brechstange
      23. April 2013 12:31

      Danke, Gandalf.

  28. Haider
    22. April 2013 23:36

    Damit haben Sie mir aus der Seele gesprochen.
    Es sind durch die Bank aufgeblasene Gockel, die dem Wahn unterliegen, irgendjemanden in Österreich noch beeindrucken zu können. Eigentlich sind sie schon fast bemittleidenswerte Geschöpfe.
    Warum erinnern mich diese Typen nur so frappant an Statler und Waldorf, die beiden Oldies der legendären Muppet-Show, die von ihrer Loge aus das Geschehen kommentierten?

  29. kakadu
    22. April 2013 23:35

    So ein Tag, so wunderschön wie heute, der dürfte nie vergeh'n.

    Das muß gefeiert werden, PROST!

    • Schwedenbombe
      23. April 2013 09:56

      Viele haben sich ja bis zuletzt standhaft geweigert, die Volksbegehren zu unterschreiben ;-)

    • kakadu
      23. April 2013 14:43

      @Schwedenbombe

      Stimmt - und womit? Mit Recht! ;-))

  30. Brigitte Imb
    22. April 2013 23:33

    Beim Kirchenvolksbegehren braucht man kein weiteres Wort verlieren, außer Verschwendung ( und für meinen Geschmack ein "wenig" Hetze), und beim Demokratievolkgsbegehren war mit den Initiatoren - wahrliche Schreckschrauben - von vorneherein alles versemmelt. Wer sollte denn diese Gestalten noch ernst nehmen? Und wie Voggenhuber richtig sagte, die Menschen erwarten sich von d e r Politik nichts mehr, wozu er sich ruhig selbst auch zählen kann.
    Gerade diese abgehalfterte Partie, die zu ihren aktiven Zeiten nichts bewegt hat, will uns nun glauben machen plötzlich für's Volk zu sein. Die haben es nur noch auf eine Zeile in den Annalen abgesehen und sind allesamt widerlich.

  31. fokus
    22. April 2013 23:25

    Mehr und mehr gefallen mir diese Österreicher!

    In letzter Zeit kommen durchaus vernünftige Ergebnisse sowohl bei Volksbefragung, als auch bei Volksbegehren heraus.

    Ich zähle auf diese Vernunft bei den Nationalratswahlen im Herbst 2013 mit einer eindeutigen Absage an linke Rattenfänger.

    • Gandalf
      22. April 2013 23:39

      Ihr Wort in Gottes Ohr; aber langsam schöpfe ich ein Wenig Hoffnung. Wie könnte man bloss die gedankenlosen Bobos davon abbringen, bloss aus Snobismus grün zu wählen?

    • FranzAnton
      23. April 2013 05:47

      @ "..............mit einer eindeutigen Absage an linke Rattenfänger".
      Persönlich sehe ich keinerlei Anzeichen, welch diese Ihre Hoffnung bestärken könnten, ganz im Gegenteil; aber: Gott gebe, daß ich irre. Sollten Sie solche Zeichen erkennen, bitte dringend um Mitteilung!

    • Obmar
      23. April 2013 09:59

      Ich bin ein unverbesserlicher Optimist und hoffe, wie viele in diesem Land, auf die "Wende" im Herbst.
      Nur wie soll sie aussehen?

    • fokus
      23. April 2013 14:44

      @Obmar

      Jede zukünftige Regierung ohne Rot-Grün ist bereits ein Gewinn für unser Land!

  32. Undine
    22. April 2013 23:10

    A.U. schreibt:

    "Beim fast ebenso schlecht abschneidenden Demokratie-Volksbegehren haben vor allem die Initiatoren geschadet: Johannes Voggenhuber, Erhard Busek oder Wolfgang Radlegger haben eine gewaltige abschreckende Wirkung, ebenso wie ihre Unterstützer Heide Schmidt oder Franz Fischler"

    Damit hat A.U. vollkommen recht: Diese Personen hatten eine durchaus abschreckende Wirkung! Was sollte plötzlich ein Erhard Busek, ein Johannes Voggenhuber, eine Heide Schmidt besser machen als zu der Zeit, als sie noch aktiv in der Politik mitmischen konnten? Von einem Wolfgang Radlegger hab' ich noch nie gehört, ebenso wenig vom Initiator des Kirchenvolksbegehrens, Nico Alm. Ich muß gestehen, ich gönne allen miteinander die Niederlage von ganzem Herzen. Diese abgetakelten Politiker sollen die Finger von der Politik lassen, das würde auch den Alt-Sozis Karl Blecha und Hannes Androsch gut anstehen. Aber keiner will erkennen, daß seine Zeit vorbei ist.

    Diese beiden Volksbegehren werden bestenfalls deshalb in die Geschichte eingehen, weil sie beide die schlechtesten Ergebnisse eingefahren haben, die es jemals gab. Auch ein Rekord!

    • Gandalf
      22. April 2013 23:34

      Na ja, vom Herrn Alm war mir nur bekannt, dass er - zumindest zeitweilig - ein Nudelsieb statt des Gehirns verwendet. Und offensichtlich ist das für ein Volksbegehren halt doch nicht gerade die beste Voraussetzung.

    • Pumuckl
      23. April 2013 12:33

      @ Undine 23:10

      In der Aufzählung ungustiöser, abgetakelter Politiker, welche für den Mißerfolg eines Volksbegehrens förderlich wären, sollten Sie keinesfalls FRANZ VRANITZKY übersehen.
      Sein Lebenslauf ist zwar nicht, wie jener von Blecha und Androsch durch rechtskräftige Verurteilungen belastet. Sein vergoldeter Abschied von der Länderbank und seine ebenfalls vergoldeten Telefonate mit Flötl jun. sind INDIKATOREN POLITISCHEN SITTENVERFALLS. Vranitzky ist schon als Finanzminister und dann als Kanzler für eine Explosion der Staatsschulden verantwortlich!

      Trotzdem wird Vranitzky vom ORF immer noch als " Klugscheiner " vor die Kamera gebeten.

      Aber, um sich mit einem erwartungsgemäß gescheiterten Volksbegehren eine
      blamable Abfuhr zu holen, ist Vranitzky vermutlich doch zu intelligent und durchtrieben.

      Mehr politisch wirksame direkte Demokratie wäre sicher gut für Österreich!
      Daß seriöse Politiker, welche sich künftig darum bemühen, durch die Blamage Busek, Voggenhuber & Co. eher abgeschreckt werden ist sehr bedauerlich!

    • Undine
      23. April 2013 14:37

      @Pumuckl

      Ach ja, der Vranitzky und der Andreas Kohl; wenn man länger nachdenkt, findet man noch etliche dieser G'schaftlhuber, die's nicht lassen können! :-)

  33. byrig
    22. April 2013 23:09

    laut voggenhuber im orf interview sind am fast lächerlich schlecht anmutendem ergebnis des volksbegehrens alle möglichen andere schuld,nur nicht die riege der initiatoren:
    ein haufen mit negativ besetztem image von altpolitikern wie heide schmidt,erhard busek,voggenhuber etc.
    alleine heide schmidt könnte es geschafft haben,tausende von der unterzeichnung dieses begehrens abzuhalten,nur um diese person nicht wieder im falle eines erfolgs öfter in den medien sehen und hören zu müssen.
    bei dem övp-linksabweichler und die sozialistische internationale singendem busek dürfte es ebenso sein.
    insofern könnten die medien wirklich stark mitschuld am katastrophalen ausgang dieses begehrens sein:keiner wollte obgenannte in diesen mehr sehen und den fernseher abdrehen oder die zeitung zerknüllen müssen.

    • Undine
      22. April 2013 23:15

      @byrig

      "insofern könnten die medien wirklich stark mitschuld am katastrophalen ausgang dieses begehrens sein:keiner wollte obgenannte in diesen mehr sehen und den fernseher abdrehen oder die zeitung zerknüllen müssen."

      Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen! :-)

  34. brechstange
    22. April 2013 23:02

    Die Welt ist noch nicht verloren.

    • byrig
      24. April 2013 23:50

      bewunderswerte aussage.
      aber 12! sternderl für diesen satz?
      ich gönne ihnen diese aus vollem herzen,da mir die sternderln wurst sind.
      aber warum?haben so viele "folger"?(das deutsche wort muss man ja fast schon in klammer setzen.
      "die welt ist noch nicht verloren"
      cool.





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