Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Josef Prölls letzte Niederlage

Lesezeit: 4:30

Der gesellschaftspolitisch nicht gerade als wertkonservativ bekannte Verfassungsgerichtshof hat nun praktisch alle Differenzierungen zwischen der Eheschließung und der homosexuellen Verpartnerung verboten. Das war freilich erwartbar gewesen. Das erinnert wohl ein letztes Mal an den unglückseligen Ex-ÖVP-Chef Josef Pröll. Er hatte in seiner Amtszeit diese Konstruktion zu verantworten, die einen Kompromiss zwischen den wertkonservativen Österreichern und den lautstarken schwulen und linken Pressure groups darstellen sollte.

Auch bei der Verpartnerung darf es künftig ein Ja-Wort, Trauzeugen und feierliches Brimborium geben. So sagt nun der VfGH. Genau mit diesen subtilen äußeren Differenzierungen hatte Josef Pröll aber den Österreichern und seinen skeptischen Wählern damals einreden wollen, dass er einen signifikanten Unterschied zwischen der normalen Ehe und der schwulen Verpartnerung durchgesetzt habe. Dieser Unterschied war in Wahrheit aber von Anfang an nach der ersten Öffnung der Tür zur Verpartnerung nicht mehr haltbar, wie übrigens damals schon das Tagebuch prophezeit hatte.

Hätte Pröll wirklich liberal zu handeln versucht, wie er sich damals gerühmt hatte – obwohl er in Wahrheit nur unter dem Einfluss schlechter Berater gestanden war –, dann hätte er zwei andere, viel wesentlichere Themen aufgeworfen.

Erstens: Mit welchem Grund veranstaltet der Staat überhaupt bei der Schließung eines Vertrags eine große Zeremonie? Für den nichtreligiösen Staat ist ja eine Eheschließung nichts anderes als ein Vertrag. Dass sie für religiöse Menschen etwas anderes ist, ist ihm seit gut 90 Jahren völlig egal, und zwar zu Recht. Der Staat kümmert sich auch weder bei der Geburt noch beim Tod um irgendwelche Zeremonien – obwohl beides zweifellos existenziellere Momente im Leben jedes Menschen sind als eine Heirat. Man kann ja beliebig oft eine Ehe eingehen (nach Ende der vorherigen). Sterben und geboren werden ist jedoch ein absolut unwiederholbarer Vorgang. Dennoch beschränkt sich der Staat beide Male auf die Rolle als bloßer Beurkunder des Anfangs und Endes eines Menschenlebens (es sei denn, es gibt dubiose Todesumstände zu untersuchen). Er macht aber keine Geburts- oder Totenfeierlichkeit, außer als Dienstgeber seiner wichtigsten Funktionäre.

Auf genau dieselbe Rolle sollte er sich bei der Eheschließung zurückziehen. Dann hätte sich der Staat jetzt auch die lächerlichen Verfassungs-Verfahren erspart.

Wer eine große Ehe/Verpartnerungs-Zeremonie haben will, soll sie sich selber außerhalb von Amtsräumen organisieren und bezahlen. So wie es bei Begräbnissen üblich ist, so wie es bei einer Firmung stattfindet, so wie es von der Beschneidung islamischer Buben berichtet wird. Und wie es bei zahllosen anderen privaten Anlässen geschieht.

Nur in einer einzigen, ganz anderen Hinsicht hätte der Staat bei einer Eheschließung, abgesehen von der Ausstellung einer Urkunde, eine wirkliche Aufgabe: Statt Zeremonien sollte er den Brautleuten eine juristische Ehe-Belehrung und -Prüfung angedeihen lassen. So ähnlich wie er es auch bei der Ausstellung von Führerscheinen tut.

Tatsache ist nämlich: Menschen gehen im emotionalen Sturm der ersten Verliebtheit oft sehr unbedacht eine Ehe ein. Und sie begreifen nicht, dass sie damit den für die meisten Menschen folgenschwersten Vertrag ihres Lebens abschließen. Mit oft gewaltigen lebenslänglichen Pflichten und wirtschaftlichen Folgen. Tausendmal wichtiger als die mit Hilfe eines Zitatenlexikon gedrechselten schmalzig-salbungsvolle Worte eines Standesbeamten wäre für die Brautleute eine fundierte Anleitung zum Abschluss eines Ehepaktes, der sie später vor dem Schlimmsten bewahren würde.

Pröll hätte damals noch etwas zweites zu tun gehabt, statt gierig auf Streicheleinheiten der Mainstream-Medien zu warten: Er hätte gerade auch als Finanzminister längst für die Streichung sämtlicher staatlicher Finanzförderungen für kinderlose Ehepaare – und seither eben auch für schwule Partner – kämpfen müssen. Dieses Geld sollte vielmehr konzentriert jenen zugute kommen, die noch Kinder in die Welt setzen und aufziehen. Kinder sind das Einzige, was der Staat in einer Familie (und in Quasi-Familien) zu fördern hat. Hier ist eine echte Lastenteilung notwendig. Das Kinderkriegen ist im staatlichen Interesse erwünscht und daher zu fördern. Dinkies hingegen – Double income, no kids, also kinderlose Doppelverdiener,  – produzieren keine künftigen Steuer- und Pensionszahler. Sie sind jedoch die wirtschaftlich am besten situierten Teile unserer Gesellschaft. Es ist absolut nicht einsichtig, dass kinderlose Paare etwa bei Witwen- und Witwerpensionen und bei der Gratismitversicherung in der Krankenkasse von allen anderen subventioniert werden müssen.

Aber Pröll hat damals jede tiefergehende Diskussion vom Tisch gewischt und lediglich nach den kurzfristigen Schlagzeilen gegiert. Das ist mindestens so ärgerlich wie die von ihm verschuldete voreilige Übernahme großer Haftungen in der Finanzkrise (Hypo Alpe-Adria) und die absolut nicht wahrheitsgetreue Darstellung der Gründe seines Rücktritts.

PS.: Übrigens hat Pröll einst auch keine Sekunde der Beförderung zweier linker Politruks zu VfGH-Richtern widersprochen, obwohl knapp davor die SPÖ die verabredete Bestellung seines Kandidaten zum EU-Kommissar verhindert hatte. Womit sich ja der Kreis in Hinblick auf die Rolle des VfGH schließt.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 03:10

    J.Pröll war einer der größten Sargnägel der ÖVP. Der einstige Hoffnungsträger und Erbprinz der NÖ Politikerdynastie hat die Zerstörung von Ehe und Familie im traditionellen, konservativen Sinn zugelassen. Ob dies als falsches Modebewußtsein, als hündige Untertänigkeit vor der SPÖ, od. einfach nur Dummheit war, kann ich nicht beurteilen, vermutlich ein Mix aller drei Möglichkeiten.
    J. Pröll hat zwar die Internationale noch nicht mitgesungen, aber er war mit Abstand der "beste", sozialistische ÖVP Politiker.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 06:34

    Ich möchte meine vollmündige Eselin heiraten. Die kontinuierliche Diskriminierung unserer alternativen Beziehungsform bereitet uns grossen Kummer. Wir haben auch das Recht viele weitere Esel in die Welt zu setzen!
    Es komme mir niemand mit dem Argument, die Tierdame könne nach menschlichem Recht gar keine freie Willensbezeugung geben, es wäre also Tierquälerei. Die Bereitschaft, mit der sie mir ständig ihren ... na Sie wissen schon, lässt jedenfalls keinen Zweifel an ihrem Einverständnis aufkommen.
    Es ist nicht zu verstehen, warum in unserer Gesellschaft Sodomie geächtet ist. Wir lieben uns und fordern daher Gleichstellung unserer Partnerschaft mit allen Ansprüchen bis hin zur Witwenpension.

  3. Ausgezeichneter KommentatorA.K.
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 11:01

    Zu Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz "Josef Prölls letzte Niederlage", betreffend die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs die nun praktisch alle Differenzierungen zwischen der Eheschließung und der homosexuellen Verpartnerung verboten hat:

    Bravo und Dank, daß es solchen Journalismus in Österreich auch noch gibt!

  4. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 06:30

    Solange die ÖVP solche Politiker in ihren Reihen hat, braucht sie keine Feinde!

    Das muß dem "Seppl" Pröll erst einmal jemand nachmachen - in einem so kurzen, politisch tätigen Zeitraum, so viel Schaden zu hinterlassen . Ein veritabler Bauchfleck, bei dem in der Folge nichts Besseres passieren sollte als sein Rücktritt, egal welche Gründe immer dazu führten. Das konnte nicht einmal Onkel Erwin richten.

    Die Moral von der Geschicht', NEPOTISMUS lohnt sich nicht!

  5. Ausgezeichneter KommentatorGeheimrat
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 12:13

    Josef Pröll, der als eine der unvergleichlichen Lichtgestalten in die Geschichte der ÖVP eingehen wird. Er steht in einer Reihe mit Wilhelm Molterer und Michael Spindelegger die es in kurzer Zeit geschafft haben, die ÖVP zu einer lauwarmen werte -und programmlosen Beliebigkeitspartei, ohne hochkarätiges Personal zu machen.
    Einfach schrecklich......

    Na ja, vielleicht verwechsle ich auch nur etwas und es ist alles ganz anders.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBuntspecht
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 09:38

    Bei aller berechtigten Kritik an Pröll Junior, machen wir uns doch nichts vor!
    Der Siegeszug der „idealen MenschInnenrasse“ ist nicht mehr aufzuhalten. Wo immer auf der Welt eine linke Mehrheit zustande kommt, wird die Homoehe eingeführt und sei es mit Hilfe (inter)nationaler Gerichtshöfe. „Wissenschaftler“ auf aller Welt „beweisen“, dass sich Kinder in Homo-Partnerschaften „besser“ entwickeln. Universitätsprofessoren (in WienTimothy Taylor alias Krysztina Tautendorfer, Professor für Urgeschichte des Menschen - er hält als Bisexueller von Zeit zu Zeit in Frauenkleidern Vorlesungen - erklären uns die „Fehlentwicklung der Evolution“ denn zu besseren Zeiten gab es keine Männchen und Weibchen, sondern nur ein Geschlecht! Uns wird „klar gemacht“, dass Homosexuelle den „riesigen Vorteil“ haben, dass sie die positiven Eigenschaften von Mann und Frau in sich vereinen und daher zu größeren Leistungen (gerade auch im Sozialbereich) fähig sind. Der ORF „beglückt“ uns mit der Dokumentation über den christlichen Bischof Gene Robinson gleich 2x mit diesem Helden des Christentums. Jetzt verstehe ich den ORF-Titel „Kreuz und Quer“ erst so richtig! Über Jahre wird der „Werdegang“ dieses Bischofs penibel dokumentiert. Zu Wort kommen u.a. seine geschiedene Frau (die so glücklich ist, dass ihr Exmann nun so glücklich ist), seine beiden glücklichen Töchter, die es so schön haben, weil sie 2 Väter und eine Mutter haben und, und, und. Bei der allseits bekannten Sexualfeindlichkeit mancher christlichen Kirchen wird es nicht mehr lange dauern, dass auch die Kirche an den „Fortpflanzungspraktiken“ von Schwulen Pärchen (Samenspenden/Leihmutterschaften) gefallen findet, ist der Fortbestand der Menschheit hier auch ohne Sexualakt (für die „anständige“ Gewinnung des Samens wird sich auch noch eine sexfreie Lösung finden) möglich. Und wie oben erwähnt, wachsen Kinder bei Homosexuellen ohnehin besser auf, da ein solches Paar ja quasi „2 weibliche und 2 männliche“ Eltern hat. Menschheit: Quo vadis!!??

  7. Ausgezeichneter Kommentatorperseus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Januar 2013 12:36

    J. Pröll war ein verlogener Herz-Jesu-Sozialist aus dem Bereich der Gummistiefler. Wobei es sicherlich schwerer wiegt, dass er die Schwulen- und Lesbenbeziehung mit der Ehe gleichstellt.
    Er hat aber auch als Bauer halt keine Ahnung von der Wirtschaft und hat daher mit der „Spekulationssteuer“ (Wertpapierzuwachssteuer)die Wiener Börse umgebracht.
    Er hat sich in seiner sehr kurzen Zeit als Vizekanzler mehr zuschulden kommen lassen als die meisten seiner ÖVP-Vorgänger.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMarcus Aurelius
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Januar 2013 16:45

    Ich erlaube mir, Dr. Unterbergers dink-Gruppe "Dinkies hingegen – double income, no kids, also kinderlose Doppelverdiener ..."

    eine weitere hinzuzufügen: nips — no income, parents supporting. Gibt's nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns: Studenten im 27. Semester, Bachblütenverehrer und sonstige esoterisch Berufene, Selbstfindungsvagranten, Hundeflüsterer, Eisbärenumarmer und dergleichen mehr. Und deren endlos durchfütternden Eltern sind nicht nur in betuchten Kreisen zu finden, sondern haben G'schrappen am Hals, denen im heutigen Schul-Unwesen passives Anspruchsdenken anstatt aktiver Neugier und Lust auf ein Abenteuer namens Leben eingetrichtert wird.


alle Kommentare

  1. Bunkeri (kein Partner)
    22. Januar 2015 14:40

    This is crstayl clear. Thanks for taking the time!

  2. Natael (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:28

    Laut Ihrer Liste hat sich Herr Mfcller heimlich scidheen lassen! Bereits vor geraumer Zeit sollte mir das jetzt zu denken geben?

  3. Hayden (kein Partner)
    20. Januar 2015 23:55

    Wer geht mit 63 in Rente, audfer Frfchrentner? Die Rente kommt derzeit mit 67, bald mit 70 und das noch irwgednas ganz verrfccktes nennt sich Ruhestand.

  4. Janette (kein Partner)
    19. Januar 2015 15:23

    Hallo Ihr zwei!Jetzt schon mit eigenem Blog, le4ssig Hoffe wir bmoemekn dann regelme4dfig Updates von eurer bevorstehenden kleinen Reise Auf das Ihr noch viele Dosen findet werdet lg,Martin

  5. Stafon (kein Partner)
    19. Januar 2015 07:54

    Always reehsfring to hear a rational answer.

  6. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    28. Januar 2013 23:17

    Bitte lieber Andreas Unterberger, zeig' mir ein Paar mit double income und gleichzeitig Gratismitversicherung in der Krankenkasse! Würde ich so gerne sehen.

  7. Francois Villon (kein Partner)
    27. Januar 2013 08:26

    Daß hier die Unterberger-Kommune über den Neffen herfällt, ist ja recht und schön, aber was ist dieser denn für ein Gegner? – Ein Würstl. Nochdazu ein längst versenktes.

    Viel bedeutsamer für die „Gleichstellung“ der Perversität scheint mir das totale Versagen der Kirche zu sein. Das hat, was diese Frage betrifft, schon lange vor des Neffen Vizekanzler- und Obmannschaft in der bürgerlich-„christlichen“ ÖVP begonnen und reiht sich „würdig“ in die schweigende Haltung (= de facto Zustimmung) zur Legalisierung der Abtreibung (= Mord an den Ungeborenen) durch Kardinal König.

    Es liegt dies schon so lange zurück, als nämlich noch Bischof Kurt Krenn der eigentlich führende Kopf der österreichischen Bischofskonferenz war. Leider war mit dem Wiener Kardinal Graf von Schönborn jener Anpasser und Nicht-Verkünder des christlichen Glaubens an die Spitze des österreichischen Episkopats gesetzt, dem all der folgende Niedergang wesentlich mit zu verdanken ist.

    Eine, wegen eines zu sehr in der Öffentlichkeit hochgehenden Streits – ich glaube es ging um die „Wir-sind-Kirche“-Stänkerer –, bedingte eine Unterbrechung einer Tagung der Bischofskonferenz. Diese Tagung wurde dann zwischen Weihnachten und Neujahr (wo alle, inklusive der Stänkerer mit Skiurlaub und Wichtigerem abgelenkt waren) in einem Mühlvierterler Kaff fortgesetzt, und endete mit einer Pressekonferenz, die ich mir anhörte.

    Hier berichtete Seine Eminenz, flankiert von einem hübschen Bunny – „Pastoral-Assistentin“ glaube ich nennt man diese theologischen Gespielinnen – daß man eine neue Kommission eingerichtet habe, deren bedeutsamer lateinischer Name mir aber entfallen ist. Sie sollte nach Erklärung Seiner Eminenz „alle Fragen eheähnlicher Partnerschaften“ untersuchen.

    Der neben mir sitzende Vertreter der Wiener Presse fragte, was denn damit eigentlich bezweckt sei, und bekam zur Antwort: alle Formen des heutigen gesellschaftlichen Zusammenlebens im weitesten Sinne zu prüfen.

    Nach dieser kryptischen Antwort beendete das Bunny, das die Pressekonferenz „leitete“, diese abrupt und plötzlich ohne weiter Fragen zuzulassen.

    Als ich den „Die Presse“-Mann fragte, ob denn seine Frage damit beantwortet wäre, meinte dieser: nein, und auf meine Aufforderung doch nachzufassen: das ginge nicht mehr, weil die Pressekonferenz schon beendet worden sei.

    Ich saß – glücklicherweise – an dieser U-Tafel so, daß ich Seiner Eminenz sozusagen den Weg versperrte (es war etwas beengt) und erlaubte mir ihn im Hinausgehen noch zu fragen, worauf sich folgender Dialog entspannte:

    F.V.: Eminenz, ich habe nicht verstanden, was sie mit ehe-ä h n l i c h e n Verhältnissen meinen, und was es da zu untersuchen gibt.

    Schönborn: Alle ehe-ähnlichen Partnerschaften, im weitesten Sinn.

    F.V.: Eminenz, ich verstehe den Begriff ehe-ä h n l i c h nicht. Ich dachte Ehe sei ein definierter Begriff, und für die Kirche sei die Ehe sogar ein Sakrament. Was sollte daher der Begriff: ehe-ähnlich bezwecken?

    Schönborn: bekam einen roten Kopf, und meinte daß es auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften gäbe, die die Kirche untersuchen will.

    F.V.: Eminenz, ich weiß immer noch nicht, was es hier zu untersuchen gäbe, wo doch die Lehre der Kirche dies längst unmißverständlich geklärt habe: Homosexualität ist ein Greuel und seit eh und je eine schwere Sünde; was könnte daher so eine Kommission herausfinden?

    Darauf drängte Seine Eminenz mich zur Seite und verließ erregt und ohne weitere Antwort eilig den Saal.

    Auch hier faseln die Diskutanten, die eigentlich die Ehe zu schützen vorhaben, mit eben jenen Begriffen („ehe-ähnlich"), worüber der italienische Chefideologe der KP, Antonio Gramsci, sinngemäß sagte: Wer die Bedeutung der Begriffe beherrscht, beherrscht den Gegner, hat endgültig über ihn gesiegt.

  8. xRatio (kein Partner)
    26. Januar 2013 22:22

    Editorial
    Die beste Familienpolitik ist, wenn Familien von der Politik möglichst in Ruhe gelassen werden.
    Von Roger Köppel

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2013-04/editorial-familienpolitik-die-weltwoche-ausgabe-042013.html

    Empfehle allen, die sich nicht komplett verblöden lassen wollen (auch nicht von AU), das Abo der WELTWOCHE.

  9. Leopold Koller (kein Partner)
    25. Januar 2013 22:53

    Wie man hier so schoen sagt: Joe Who?

  10. Ambra
    25. Januar 2013 21:25

    Kinderlose Ehepaare finanzieren mit ihren Steuern Schulen, Kindergärten, Universitäten und vieles mehr ohne diese für ihre Kinder zu benötigen. Es sind auch nicht alle kinderlosen Ehepaare herzlose Egoisten wie es manchmal dargestellt wird, sondern es gibt genügend Fälle, wo der Kinderwunsch vorhanden ist, aber unerfüllbar. Es bekommt auch niemand Kinder, weil er diesen die Freude an dieser
    schönen (nicht immer ..) Welt schenken will oder der Gesellschaft zuliebe, sondern weil er selbst sich Kinder wünscht und diese als Erfüllung seines Lebens sieht.

    All dies sollte man in einer für mich unseligen Diskussion auch bedenken.

    PS: ich habe absichtlich nicht "gegendert", da ich davon ausgehe, daß alle Leser verstehen, daß dies beide Geschlechter betrifft - und weil ich den Gender-Wahn ablehne.

  11. Der Realist (kein Partner)
    25. Januar 2013 19:24

    Der Neffe vom Erwin, lange als die "Zukunftshoffnung" in der ÖVP gepriesen, ist zwar ein netter Kerl, als Politiker jedoch ein Leichtgewicht. Dass Josef Pröll nicht die Führungsqualitäten seines Onkels hat wurde auch parteiintern bald klar und seine Erkrankung kam vielen gar nicht so ungelegen, und es hätte auch ihm letztendlich nichts Besseres passieren können. Dass der alte Spruch " Was Besseres kommt nicht nach" derzeit auch für die ÖVP zutrifft, haben viele natürlich nicht erwartet.
    Dass man die Schwuchteln heute so hofiert, ist nicht unbedingt als Niederlage Josef Prölls zu werten, sondern widerspiegelt den kranken Zustand unserer Gesellschaft.
    Wie Herr Dr. Unterberger schreibt, sind Familien mit Kindern entsprechend zu fördern. Den Schwuchteln steht es jederzeit frei, sich mit privatrechlichen Verträgen gegenseitig abzusichern, von mir aus sollen sie auch notariell festlegen, wer der Tuer und wer der Lasser ist. Da sich Schwuchteln nach meinem Wissensstand noch nicht vermehren können, ist eine Gleichstellung zur konservativen Form einer Familie nicht angebracht.

    • Neppomuck (kein Partner)
      26. Januar 2013 09:48

      Ungleiches gleich zu stellen bedeutet Willkür.
      Die "Kür"dabei ist die erwiesene Botfertigkeit einer Kamarilla gegenüber, die nichts anderes im Sinn hat, als uns alle Grundlagen zu entziehen, die ein überlebensfähiges Staatswesen ausmacht.
      Die Beispiele dazu sind Legion.

  12. Marcus Aurelius (kein Partner)
    25. Januar 2013 16:45

    Ich erlaube mir, Dr. Unterbergers dink-Gruppe "Dinkies hingegen – double income, no kids, also kinderlose Doppelverdiener ..."

    eine weitere hinzuzufügen: nips — no income, parents supporting. Gibt's nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns: Studenten im 27. Semester, Bachblütenverehrer und sonstige esoterisch Berufene, Selbstfindungsvagranten, Hundeflüsterer, Eisbärenumarmer und dergleichen mehr. Und deren endlos durchfütternden Eltern sind nicht nur in betuchten Kreisen zu finden, sondern haben G'schrappen am Hals, denen im heutigen Schul-Unwesen passives Anspruchsdenken anstatt aktiver Neugier und Lust auf ein Abenteuer namens Leben eingetrichtert wird.

    • Lola (kein Partner)
      25. Januar 2013 18:13

      Tja, das ist eben das Risiko der Fortpflanzung. Von den Negativklischees die du da aufwirfst abgesehen ist das auch kein besonders neues Phänomen.

    • Trollwatsch (kein Partner)
      26. Januar 2013 19:20

      Ich darf ein weiteres Merkmal von Trollen bekanntgeben.

      Sie beginnen ihre Absonderungen meistens damit, dass sie Luft holen müssen und graphisch findet das seinen Niederschlag in Interjektionen wie hier eben "Tja".

      Damit gesellt sich zu den Eisbärenumarmern und Hundeflüsterern auch noch der Troll im konservativen Blog.

      Möglicherweise ist aber auch ein zarter Versuch, durch Selbstverdientes auf eigenen Beinen zu stehen. Ist zwar nur aus der Lö aber immerhin. Wollen wirs hoffen.

  13. S.B.
    25. Januar 2013 15:59

    Auch dem "Landeskaiser" (Onkel) Erwin Pröll will jetzt Stronach das Fürchten lehren.
    Wackelt seine Absolute endlich doch?

    http://noe.orf.at/news/stories/2568621/

  14. Segestes (kein Partner)
    25. Januar 2013 14:00

    Na ja, lieber Herr Unterberger, vielleicht bevorzugen Sie russische Zustände?

    http://diepresse.com/home/panorama/welt/1336833/Schwulenpropaganda-bald-in-ganz-Russland-verboten?_vl_backlink=/home/panorama/welt/index.do

    Höchstwahrscheinlich kenne Sie die Simpsons-Folge nicht, in der Homer glaubt, sein Sohn Bart könnte schwul sein. Was schade ist, denn immer wenn Sie hier so tun, als ob Homosexualität etwas erlernbares oder gar ansteckendes ist, dann erinnern sie mich genau daran.

    • Segestes (kein Partner)
      25. Januar 2013 15:23

      Wie ich anhand meines letzten Satzes gerade feststelle, sollte man der automatischen Rechtschreibkorrektur seines Tabletts nicht allzu sehr vertrauen - zumindest nicht in Sachen Groß- und Kleinschreibung :)

    • Lola (kein Partner)
      25. Januar 2013 18:19

      Also bitte, ein wertkonservativ-wirtschaftsliberaler vom Schlage eines Herrn Unterberger sieht sich doch keine Kindersendungen an. Der sieht sich lieber die ZIB an und ärgert sich jedesmal genau wie vorhergesehen darüber, wie linkslink und entbürgerlicht die Welt doch heute ist.

  15. Susanna (kein Partner)
    25. Januar 2013 12:20

    Nach meinem Verständnis der bisher angewandten Logik sollte jetzt eigentlich auch der Weg zur Ehe zwischen mehr als zwei Personen geebnet sein. Angenommen, eine Dreiergruppe fühlt sich diskriminiert, weil nach derzeitiger Auffassung immer nur zwei Personen einander heiraten dürfen, und ruft den VfGH an. Gibt es überhaupt noch einen Grund, die Vielehe nicht zuzulassen? Wenn doch alle drei einander so lieb haben? Oder alle vier?

    • Josef Maierhofer
      25. Januar 2013 18:48

      Der Emir von Arabistan hat sicher einige Frauen (zeitweise) ganz lieb, außer er lässt sie gerade steinigen. Mit den Homosexuellen Männern allerdings gilt dort was anderes, die werden ermordet.

      Fremde Länder, fremde Sitten, Sitten, die gibt es bei uns nicht mehr, darum sind wir bald auch kein Land mehr.

    • cmh (kein Partner)
      25. Januar 2013 21:45

      Seien Sie doch nicht so gierig. Sie können ja bereits jetzt als Mann eine beliebige Anzahl von Frauen haben. Nur halt nicht zur gleichen Zeit. Aber das halten eh die meisten Männer nicht aus.

      Wie sangen denn die Kinks in Dandy so schön:

      The two girls are too many, three's a crowd and four your death.

  16. Hegelianer (kein Partner)
    25. Januar 2013 12:00

    Die Ehe ist ganz wesentlich ein ÖFFENTLICH bekundeter Vertrag, und zu ihr gehört ebenso wesentlich die (öffentlich bekundete) Dauerhaftigkeit (und nicht bloß Unbefristetheit). Das staatliche Zeremoniell gänzlich abzubauen, wirft sie in die Privatheit zurück. AUSSER die religiöse Eheschließung übernimmt diesen Part. Hier aber stellen sich zwei Probleme: 1) Die tendenzielle "Privatheit" der Religionen im säkularen Staat, und 2) bestehende Hindernisse bei interreligiösen Ehen. Jedoch Religionsgemeinschaften vorzuschreiben, daß sie jedwede interreligiöse Ehe (Moslem mit Hindu etc.) zeremoniell vollziehen und anerkennen müssen, verträgt sich wiederum nicht mit einem liberalen Staat. Dann also doch der Status quo. Er wird ohnedies die Lachmuskeln mancher Standesbeamter strapazieren, ohne dem politisch zuhöchst inkorrekten Lachen Raum geben zu können ...

    • cmh (kein Partner)
      25. Januar 2013 21:47

      Die Religion des Friedens bereicherte uns auch um das Institut der zeitlich befristeten Ehe. So nach 1-2 Stunden ist es maximal aus. Und das Schöne daran, man hat keine Ehe gebrochen.

  17. Markus Unterholzner (kein Partner)
    25. Januar 2013 11:53

    Eigentlich egal.

    Je lächerlicher das staatliche Spektakel wird, um so besser. Das ist ja so und so keine Ehe. Die wird vor dem Herrgott geschlossen. Alles Andere ist weltlich Tand.

    • Lola (kein Partner)
      25. Januar 2013 18:15

      Der weltliche Tand ist das einzige was real ist an der Ehe. Das mit dem lieben Herrgott ist maximal Hoffnung und Spekulation.
      Wenn die "echte" Ehe ohnehin nur vor dem Herrgott geschlossen werden kann, sollte es ja kein Problem sein Schwulen den "weltlichen Tand" zu ermöglichen.

  18. Torres (kein Partner)
    25. Januar 2013 11:36

    Unterberger nimmt wieder einmal eine Gelegenheit wahr, seinen paranoiden Schwulenhass auszuleben. Fragt sich, warum es ihn (und, wie er offenbar vermeint, auch andere) so stört, wenn es bei Hochzeiten (homosexuell oder nicht) eine Zeremonie gibt - o.k., ist nicht unbedingt notwendig, aber haben wir (und vor allem Unterberger) keine anderen Sorgen? Wenn er zu wenig andere Themen für seinen Blog findet, die ganz wesentlich für die Gegenwart und Zukunft unseres Landes und seiner Bevölkerung sind - bin gerne bereit ihm eine ganze Liste davon zu übermitteln. Schwulen- und Lesbenfragen gehören sicher nicht dazu.

    • Markus Unterholzner (kein Partner)
      25. Januar 2013 11:56

      Verfolgungswahn ?

      Ich erkenne keinen Schwulenhaß.
      Es wird lediglich darauf verwiesen, daß Herr Pröll klein beigibt.

      Daß die Schwulenehe, genau so wie die staatliche Ehe keine solche ist, steht auf einem anderen Blatt.

  19. Gismor (kein Partner)
    25. Januar 2013 11:12

    kopiert von der HC-Facebookseite
    Liebe Freunde und User!

    DIE WAHRHEIT UND TRANSPARENZ ZU FRANK STRONACH

    Stronach war immer ein Teil des rot-schwarzen Systems, mit egoistischen Konzerninteressen und auch mit rot-schwarz-orangen Polit-Marionetten an seiner Seite. Er ist auch Magna-Profiteur des Eurofighter-Deals. Soviel zu seiner Wahrheit, Transparenz und Fairness!

    Die Grünen und Stronach waren immer schon Teil des rot-schwarzen Systems.

    Bevor Stronach nach Österreich kam, kandidierte er mit seiner "Liberalen Partei" (ähnlich dem LIF in Österreich) in Canada und scheiterte kläglich, indem die Bevölkerung ihm eine klare Absage erteilte.

    Als Stronach danach nach Österreich kam, sammelte er sofort rot-schwarze Politiker um sich und holte sich den SPÖ-Mann Franz Vranitzky (Ex-SPÖ-Kanzler), Rudas (SPÖ) als Berater um sich (SPÖ-Vranitzky war auch im Aufsichtsrat von MAGNA). Dieser organisierte Stronach auch die Übernahme der verstaatlichten Betriebe (heute MAGNA) auf dem politischen Serviertablett (viele staatliche Förderungen von Bund und Ländern mit unserem Steuergeld, und auch Bankhaftungen wurden für Stronach von SPÖ und ÖVP möglich gemacht). Bis heute darf es auch keinen Betriebsrat bei MAGNA geben. Die SPÖ hat sich an diese autoritäre Stronach-Vorgabe und Arbeitnehmerfeindlichkeit (es darf keine Arbeitnehmer-Vertretung bei MAGNA geben) gehalten.

    Als die SPÖ aus der Bundesregierung flog (2000), kaufte sich Stronach weitere fragwürdige Politiker wie zB. Grasser (war ab 2002 bei der ÖVP und der Ziehsohn von Ex-ÖVP-Kanzler Schüssel) und Westenthaler (heute BZÖ), waren vormals beim MAGNA-Konzern angestellt. Auch der ehemalige Wiener SPÖ-Polizeipräsident wurde beim MAGNA-Konzern angestellt.

    Grasser war nach seiner beruflichen Tätigkeit für Frank Stronach und den MAGNA-Konzern in Folge Finanzminister und flog als ÖVP-Finanzminister sogar mit MAGNA-Wolf und dem MAGNA-Privatjet (kostenlos (???), was bekam Grasser dafür (???) und im Firmeninteresse von Magna) zur Firma EADS nach Deutschland um den umstrittenen Eurofighter-Deal und die EADS-Gegengeschäfte mit MAGNA zu verhandeln und besprechen. Im Übrigen entstand daraus der FPÖ-Reinigungsprozeß 2002 in Knittelfeld, wo sich die FPÖ-Basis von der damaligen Parteispitze, welche bereits von der ÖVP kassiert wurde, distanzierte und in Folge verabschiedete (die damalige FPÖ-Spitze wechselte zur ÖVP und zum BZÖ und heute zu Stronach)

    Stronach und MAGNA waren die Hauptprofiteure des äußerst umstrittenen Eurofighter-Deals, welchen die FPÖ-Basis in Knittelfeld kategorisch ablehnte, da MAGNA heute nachweislich über 340 Millionen Euro EADS-Gegengeschäfte vertraglich erhielt und dies auch dem Ministerium (ÖVP-Bartenstein) schriftlich gemeldet hat. Von alldem will Herr Stronach heute jedoch nichts wissen. Entweder hat MAGNA die Angaben (EURO-Fighter-Gegengeschäfte) beim Ministerium falsch angegeben oder Herr Stronach sagt heute die Unwahrheit. Sehen so die Werte wie "Wahrheit und Transparenz" bei Stronach aus?

    Auch wurde nunmehr der ehemalige Eurofighter-Gegner Fussi vom Eurofighter-Profiteur Stronach als Stronach-Berater gekauft und angestellt (oder auch damit zum Schweigen gebracht?). Geld stinkt offensichtlich nicht! Wie sagt Herr Stronach immer: "Wer das Gold hat bestimmt die Regeln."

    Ich - HC Strache - sage, es ist nicht alles käuflich und wir wollen kein amerikanisches System, wo Konzernchefs wie Stronach glauben sich die Politik und Politiker kaufen zu können und im wirtschaftlichen Interesse ihres Konzernes und von Firmengewinnen angetrieben, glauben Politik betreiben zu können, anstatt für die eigene österreichische Bevölkerung zu arbeiten und sich dieser verpflichtet zu fühlen.

    Der nunmehr vor Gericht stehende Herr Hochegger (hatte ein ÖVP-Naheverhältnis und war Partner des SPÖ-Werbers Ecker), aber auch Herr Meischberger (dieser wurde bereits 1999 aus der FPÖ ausgeschlossen und war ein enger Freund von Karl-Heinz Grasser als Stronach-Angestellter), gab zu, daß sie im Auftrag Stronach`s an einer Partei arbeiteten und Konzepte dafür ausarbeiteten. Daraus enstand später das BZÖ (welches von Stronach im Hintergrund unterstützt wurde), als gewünschter Mehrheitsbeschaffer der ÖVP.

    Nachdem das BZÖ nunmehr (wie auch zuvor das künstlich vom rot-schwarzen System geschaffene links-liberale LIF mit Heide Schmidt, welches die FPÖ aufhalten sollte!) kläglich gescheitert ist, übernimmt nunmehr Stronach mit seinem Stronach-(BZÖ-)Team abgehalfterte Teile des gescheiterten BZÖ (siehe KO Lugar, etc.), um die zukünftige Rolle als rot-schwarzer Mehrheitsbeschaffer nicht gänzlich zu verspielen. Genau dies ist Stronachs Rolle als Teil des rot-schwarzen Systems.

    Genau deshalb wird er - Stronach - auch vom Medien-Boulevarde wie zB. Krone, Heute, Österreich und CO künstlich beworben, in der Hoffnung, daß die Menschen darauf heranfallen und die FPÖ 2013 nicht schon zur stärksten und bestimmenden politischen Kraft wird und die SPÖ noch einmal die Chance hat zu gewinnen, damit SPÖ und ÖVP weiter machen können wie bisher und sich notfalls nur einen dritten Koalitionspartner (Grüne oder Stronach) suchen müssen.

    Dies wird jedoch nicht gelingen. Denn die Österreicher durchschauen dieses Spiel. Die einzige soziale Heimatpartei, welche dem rot-schwarz-grünen System in den Knochen liegt, ist die FPÖ. Vor uns haben sie Angst, da wir ihre Macht, Präpotenz, EU-Hörigkeit, den Ausverkauf Österreichs und ihre Arroganz zu Fall bringen werden und die Interessen der Österreicher konsequent vorantreiben. Deshalb versuchen sie auch mit Krampf Herrn Stronach (einen ihnen gewogenen rot-schwarzen Systemteil) dem Wähler als ("gefälschte") Alternative vorzugaukeln.

    Herr Stronach ist im Übrigen ein "Teilzeit-Österreicher". Er lebt das
    halbe Jahr in Canada (6 Wochen in Canada, kommende Woche kommt er wieder nach Österreich und Schweiz, dann wieder 6 Wochen nach Canada, etc.). Er lebt in Wahrheit die Hälfte des Jahres in Canada, zahlt seine Steuern in der Schweiz (er ist ein österreichischer Steuerflüchtling) und will jedoch mit seinen MAGNA-Konzerninteressen trotzdem politisch in Österreich mitreden und bestimmen. So sieht die "Wahrheit, Transparenz und Fairness" Stronach´s aus.

    Es soll sich jeder Bürger ein kritisches Bild machen können, damit man solchen rot-schwarz-grün-orangen Polit-Marionetten nicht auf den Leim geht!

    • Buntspecht
      25. Januar 2013 11:43

      Das muss man HC lassen. Kein anderer schafft es so elegant die blauen Flaschen, die wir seit 2000 erleben konnten und die auch jetzt noch Gerichte beschäftigen, den anderen Parteien zuzuschieben. Und ich fürchte er glaubt wirklich schon seinen eigenen Schmäh.

  20. cmh (kein Partner)
    25. Januar 2013 11:00

    Die staatliche Verpartnerungsfeier hätte man mit der Überreichung eines Strickes für die erfolgreich Selbstherausnahme aus dem Genpool krönen können. Diese Gelegenheit wurde leider versäumt.

    Der Sozialismus ist eine Ideologie, in der alles erstunken, erlogen und gestohlen ist.

    Wenn man schon den Neuen Menschen schöpfen will, dann hätte man doch auch eine Feier schaffen können, die nicht der Kirche gestohlen ist. Aber letztendlich reicht es nur bis zur Jahresendtanne.

    • ??? (kein Partner)
      25. Januar 2013 11:52

      Aha, einen Strick...
      Ist das nicht deren Sache ob sie sich für den Genpool interessieren? Was erwarten Sie sich eigentlich durch die Teilnahme am Genpool? Selbst wenn sie besonders wertvolle Gene hätten (was man angesichts Ihrer dummen Postings bezweifeln darf) - was genau erwarten Sie sich von der Weitergabe?
      Und selbst wenn wir die Partizipation am Genpool als total wichtig erachten - warum sollte man jene die nicht teilnehmen noch mit Symbolen der Abwertung bestrafen? Das sind doch eh die verdorbenen - sollte man sich da als echter Schwulenhasser nicht einfach freuen?

      Übrigens: Was hat der Sozialismus damit zu tun? Homosexualität gab es schon lange vor dem politischen Sozialismus, und auch heute sind Homosexuelle keineswegs ausschließlich Sozialisten. Auch wäre mir noch nichts vom Sozialismus im Tierreich bekannt, wo es ja bekannterweise auch Homosexualität gibt.

    • ??? (kein Partner)
      25. Januar 2013 11:56

      Anmerkung: Wenn der Strick als ein Symbol für den Selbstmord zu sehen ist möchte ich noch darauf hinweisen, dass auch Sie - so oft Sie auch ihre tollen Gene in den Genpool werfen - am Ende verrotten werden (sofern man sie nicht einbalsamiert). Genau wie der Homosexuelle, Fortpflanzung befähigt nicht zu ewigem Leben.

    • cmh (kein Partner)
      25. Januar 2013 22:49

      Ach liebe Fragezeichen, Sie haben ja so recht. Warum haben sich nicht schon Ihre Eltern aus dem Genpool genommen? Ein REcht hätten sie dazu ja gehabt.

      Gerade an Ihnen kann man doch ersehen, dass auch im Genpool zu verbleiben, mit großen Nachteilen - Ihnen - verbunden ist. Wenigstens kommen Sie für einen Teil der Pensionen Ihrer Eltern auf durch Ihre steuerzahlende Anwesenheit. Oder auch nicht.

      Aber Scherz beiseite.

      Teilnahme am Genpool bedeutet nichts anderes als einen Beitrag zum Fortbestand der Gesellschat zu leisten. Die Andersherum machen aber genau das nicht. Einerseits funktioniert das mit dem Kinderkriegen bei ihnen noch nicht so richtig und andererseits zerstören sie durch ihren Wertenihilismus, wie er in den von ihnen zelebrierten Faschingsehen u.a. zum Ausdruck kommt, die bestehenden Strukturen der Gesellschaft. Nicht irgendeiner Gesellschaft, sondern genau der Gesellschaft, die sich die Schwulen und LEsben als bunte, aber ansonsten ziemlich sinnlose Mitglieder leistet. Mit dem Ende der Gesellschaft von heute würden die Flausen der ganzen Andersherum rasch ebenfalls zu einem Ende gebracht werden. Also sollten sich die Andersherum eigentlich im Klaren sein, dass ihr Andersherumsein nur in der derzeitigen Gesellschaft zelebrieren dürfen.

      In den mohamedanischen Gesellschaften z.b. sind Homosexuelle auf eine Stellung ähnlich einer im Tierreich reduziert, einem Teilreich, in dem wie Sie selber sagen Homosexualität bekannterweise vorkommt. (*)

      Sie haben natürlich recht, dass Homosexualität älter ist als der Sozialismus. Nur leider ist die Homosexualität nur jedesmal zugleich mit ihrer Trägergesellschaft vorübergegangen.

      Dass es einen Zusammenhang von Homosexualität und Sozialismus gibt, habe ich nicht behauptet. Ich behaupte nur, dass die Andersherum sich gerne vor den Karren des Sozialismus spannen lassen, der auch gerne Schaden anrichtet, um dann besser seine neue Gesellschaft aufbauen zu können.

      Und im konkreten habe ich in meinem Posting bemängelt, dass die Andersherum mit ihren sozialistischen Lebensabschnittsfreunden für Ihr großes Projekt der Ehe der Andersherum mit dem geistlosen Abkupfern der kirchlichen Ehe nicht unbedingt ein Denkmal besonderer Kreativität geleistet haben. So toll und bahnbrechend das Projekt Schwulenehe ist, hätte es sich doch etwas mehr verdient, als eine Faschingszeremonie.

      (*) Wenn Sie für die Berechtigung Ihrers Andersherumseins die schwulen Erpel, die man öfter beobachten kann, als Beleg heranziehen wollen, sein Ihnen das unbenommen. Dies trägt jedoch nichts zu einer Wertsteigerung bei. Vergleiche aus dem Tierreich heranzuziehen ist im übrigen gefährlich, denn die lieben Tierlein bringen für jede beim Menschen vorkommende Perversität eine eigen Art hervor:

      Sie wollen Ihren Mann umbringen. Nehmen sie die Gottesanbeterin.
      Sie wollen es mit ihren Kindern treiben. Suchen Sie sich eine Art aus.
      Sie wollen andere sexuell unterdrücken. Die Bienen können das hervorragend.
      Krokodile neigen manchmal zum Geschlechtswechsel - Transgenderviecher.

      Usw. Werden wir also nicht beliebig.

      PS

      Bitte ersparen Sie mir, Ihr zweites Posting zu beantworten. Man könnte diese bestenfalls analysieren.

  21. Sabine E. (kein Partner)
    25. Januar 2013 08:38

    Zu Genossen Josef Pröll hörte ich folgendes Gerücht, dass die offizielle Version seines Abganges als Gerücht erscheinen läßt:

    Demnach hätte der Ex-Vizekanzler nicht nach einer Lungenembolie im März 2011 aus gesundheitlichen Gründen den Rückzug aus allen seinen politischen Ämtern angetreten, sondern nach einem Herzinfarkt - im Beisein mehrerer Frauen, von denen aber keine seine Ehefrau war.

    Ist dazu genaueres bekannt?

    • schlechter Geschmack (kein Partner)
      25. Januar 2013 11:03

      Dann hat wenigstens er was davon gehabt. Warten wir noch auf die Videos.

      So ein Stier im Bett muss sicher auch für die Herrn Damen ein Ereignis gewesen sein.

      Kann denn die Liebe eines Wizekanzlers Sünde sein?

    • Specht (kein Partner)
      25. Januar 2013 11:12

      Hoffentlich nicht, danke mir graust. Was mir aber gar nicht egal ist, das betrifft die absolute Gleichstellung der Homo-Verpartnerungen die der fette, feige Neffe miteingebrockt hat. Der nächste Schritt wird vermutlich eine Klage wegen Diskriminierung sein, falls jemand diesen Verpartnerungen gegenüber Missfallen bekundet. Die Kirche, falls sie noch verkündigen will, soll sich umsehen!

  22. Haider
    24. Januar 2013 23:29

    Daß dieses Fiasko ganz bewußt von einem schwarzen Politiker angerichtet wurde, ist für mich typisch. Umfallen bevor man noch steht, hinten hineinkriechen, wo sich andere längst tummeln, dafür steht die "wertkonservative" ÖVP.
    Die Mediengeilheit mancher Politiker, denen die Claquere aus der falschen Ecke wichtiger sind, als nüchternes Nachdenken, die dem linksextremen Mainstream kritiklos hinterher hecheln und sich dann wundern, wenn sie aus Atemnot blau anlaufen, die blieben geistig in der politischen Scheinsicherheit einer "Großen" Koalition stecken. Nach dem Herbst 2013 wird ihnen niemand eine Träne nachweinen.

  23. S.B.
    24. Januar 2013 19:29

    Nicht ganz OT:

    Da ist halt der ÖVP-Bürgermeister Nagl aus einem anderen Holz geschnitzt.
    Zum Glück für Graz konnte bis jetzt die KommunistIn als Vize verhindert werden und das ist gut so!

    http://steiermark.orf.at/news/stories/2568405/

    • Brigitte Imb
      24. Januar 2013 19:37

      Seltsamerweise koaliert dort die SPÖ mit der FPÖ, was sagt dazu der Kanzler? Naja, die waren dort schon länger nicht am Zug, da ist ihnen auch die FPÖ gut genug.

    • S.B.
      24. Januar 2013 19:43

      Mit der kommunistischen Rute im Fenster wird auch bei der SPÖ rasch umdisponiert.
      Wendehälse sind halt flexibler! ;-)

  24. Brigitte Imb
    24. Januar 2013 16:49

    OT - Die Hackln fliegen tief in der ÖVP.
    Nachdem Paulus gemeint hat -“ Es handle sich um eine politische Intrige von Haslauer und ÖVP-Landesrat Sepp Eisl, um dem scheidenden Finanzlandesrat David Brenner (SPÖ) zu schaden und „vielleicht doch noch die Wahl mit diesem dreckigen Spiel zu gewinnen“. - wurde er von der ÖVP ausgeschlossen.

    http://salzburg.orf.at/news/stories/2568527/

    Interessant finde ich auch die Zahlungsmodalitäten der Salzburger Landeskliniken, die Überstunden mit Gutscheinen bezahlen, und zwar schwarz (im roten Bundesland).

    http://www.krone.at/Oesterreich/Personal_schwarz_mit_Gutscheinen_und_Bons_bezahlt-Klinik-Affaere_in_Sbg-Story-348716

    • Alexander Renneberg
      24. Januar 2013 17:24

      tja, da hat sich haslauer wohl ein bißl verrechnet. der schafft das nie, erster zu werden. er ist eine memme.

    • Brigitte Imb
      24. Januar 2013 17:28

      Um Himmels Willen, aber Sie werden doch nicht wollen, daß die Burgstaller gewinnt, od.? Ich finde alleine ihr Antreten als Witz, die gehört zurückgetreten.

    • Alexander Renneberg
      24. Januar 2013 17:33

      frau imb, in sehr guter kenntnis der salzburger politik, auch im sinne der dortigen meinungsforschung kann ich ihnen sagen: haslauer hat nur sehr geringe chancen.

      salzburg wird mit ihm, trotz einer burgstaller, nicht schwarz.

      leider.

    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 17:47

      War im Burgenland (Nordwestliches Ungarn) auch so... Nach der BurgenlandBANK-Pleite...

    • Alexander Renneberg
      24. Januar 2013 17:48

      erich ************************

    • Riese35
      24. Januar 2013 18:14

      @Erich Bauer: Sie meinten wohl das Komitat Wieselburg. ;-)

      @Haslauer: Zum Junior kann ich leider überhaupt nichts sagen, aber der Senior war ja einer der Treiber für die Abschaffung des Feiertags zum Fest der unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria.

    • Alexander Renneberg
      24. Januar 2013 18:16

      der senior war schwierig. abgesehen davon, dass er den feiertag abschaffen wollte, das befürworte ich.

      der junior, nunja, charismabefreit, immer zum falschen zeitpunkt am falschen Ort.

  25. Spiegelfechter
    24. Januar 2013 15:41

    Man mag an J. Pröll einiges auszusetzen haben, ich will auch kein Plädoyer für ihn halten, aber das Problem in diesem Fall ist wohl doch der Verfassungsgerichtshof! Das macht mich betroffen und sollte allen zu denken geben. Hier ist ein Säule des Rechtsstaates dringend sanierungsbedürftig.

    • 1
    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 17:11

      WIESO??? Dann soll man dieses depperte Gesetz einfach ABSCHAFFEN!!! Ich kenn' mich bei all diesen komischen "Bürgern" nicht mehr aus... Wenn depperte GESETZGEBER depperte Gesetze beschließen... MUSS Sie der VfGH zurückschmeißen!!!

    • Riese35
      24. Januar 2013 18:18

      Nein, nicht der Verfassungsgerichtshof ist das Problem. Josef Pröll und sein Gesetz sind das Problem. Er hat damit alle Grundsätze über den Haufen geworfen.

  26. Jewgeni Gorowikow
    24. Januar 2013 14:24

    OT: "Mit Brüssel unter der Dusche": http://www.orf.at/stories/2158499/

    Unter der verharmlosenden Bezeichnung "Ökodesign-Richtlinie" (wo nur die EU-Kommission zuständig ist) wird unser tägliches Leben bis in jede Einzelheit von Brüssel reglementiert werden:

    Die strikten Glühbirnenverbote aus Brüssel waren „nur der Anfang“: Die EU-Kommission macht sich nun im ganzen Haushalt auf die Suche nach Energiesparpotenzial.

    In nicht allzu ferner Zukunft könnte das Schicksal der Glühbirne auch Fenster, Wasserhähne, Duschköpfe, Staubsauger, Wäschetrockner, die gesamte Unterhaltungselektronik und mehr ereilen - und all das vielleicht recht schnell, denn die Kommission kann über die Ökodesign-Richtlinie im Wesentlichen allein entscheiden, ohne viel Mitsprache des EU-Parlaments oder der Mitgliedsstaaten.


    ==> Kann man diese totale EU-Kontrolle und EU-Bevormundung noch stoppen? Sind wir alle bisher zu blöd zum Leben gewesen, dass wir jetzt "Lebenshilfe" aus Brüssel brauchen? Wie können wir uns wehren? Im Herbst wähle ich eine EU-kritische Partei in den Nationalrat.

    • Test Nick 1
    • Specht (kein Partner)
      25. Januar 2013 11:47

      Brüssel hat erkannt, der Bürger ist dressierbar, liebt Befehle und möchte steckenweise dominiert werden, die bereits gestarteten Testballons waren alle erfolgreich. Daher geht es in dieser Richtung weiter, solange sich die Bürger die EU antun. Leider.

  27. perseus
    24. Januar 2013 12:36

    J. Pröll war ein verlogener Herz-Jesu-Sozialist aus dem Bereich der Gummistiefler. Wobei es sicherlich schwerer wiegt, dass er die Schwulen- und Lesbenbeziehung mit der Ehe gleichstellt.
    Er hat aber auch als Bauer halt keine Ahnung von der Wirtschaft und hat daher mit der „Spekulationssteuer“ (Wertpapierzuwachssteuer)die Wiener Börse umgebracht.
    Er hat sich in seiner sehr kurzen Zeit als Vizekanzler mehr zuschulden kommen lassen als die meisten seiner ÖVP-Vorgänger.

    • Alexander Renneberg
      24. Januar 2013 17:31

      was an der gleichstellung finden sie bei einem bevölkerungsanteil im homosexuellen bereich von ca 2% so schlimm?

      ein bißchen mehr liberalität täte nicht schlecht.

      wenn hier Leute

      a) homosexualitäöt als heilbare krankeit bezeichnen, weil ihnen das offenbar der opus dei vorbetet, was peinlich genug ist,

      so könnte der rest der poster zumindest

      b) jedem menschen so liberal gegenüber stehen und ihn sein lassen wie er will, solange er niemandem anderen schadet, und das tun homosexuelle nun mal nicht.

      außer

      c) es handelt sich um eine projektion. das kann möglich sein. viele leute leugnen ihr sein aus.... tja, was auch immer.

    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 17:56

      ALEX!!! Ich kenn' DICH!!! DU bist kein "Liberaler"!!! Du bist kein Weichei!!! Weder wllst Du die "vereinigten Staaten von Europa", noch willst Du die Schwuchtelei in der Verfassung!!! MICH kann'st nicht frotzeln... :-))))))))))))))))))))))))))))))))))

    • Alexander Renneberg
      24. Januar 2013 18:05

      also Erich, schwule sind mir völlig egal.
      jeder soll tun was er möchte.
      manchen hier im blog, die homosexualität als projektion empfinden scheint das massiv zu wider zu sein.

      wen kümmerts?

      naja und bei den vereinigten staaten von europa kenne ich die rahmenbedingungen nicht um mich dafür oder dagegen auszusprechen.

      jedenfalls neige ich nicht zu den lustigen bis mehr als peinlichen verschwörungstheorien die hier abgesondert werden.

    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 18:16

      Alexander Renneberg,
      "...peinlichen verschwörungstheorien..."

      Das tu ich auch nicht. Wie ich glaube erwiesenermaßen. Die Schwulen sind auch mir scheißegal... ABER in der Verfassung haben sie nix zu´suchen... Das braucht's nicht. Denn da sind die Grundätze des Zusammenlebens ausreichend deponiert...

      Was ich über depperte GESETZGEBER halte hab' ich, wie ich glaube, schon hinreichend beschfrieben...

      Zur ÖVP: Ich fürchte, diese komischen Spießbürger haben ein intellektuelles Problem...

    • simplicissimus
      24. Januar 2013 18:47

      herr renneberg: die familie zerfällt und wir schrumpfen mit 40% pro generation, was massive gesellschaftspolitische probleme zur folge haben wird. schwule und lesben können 100% ihr leben leben, sie werden hochgejubelt und nirgendwo mehr diskriminiert, wir haben aber nichts anderes zu tun, als uns über ihre gleichstellung zur kaputten biologischen familie den kopf zu zerbrechen.
      wo bitte sind die kinder, die diesen leuten die pension und was weiss ich für soziale errungenschaften zahlen sollen? so gesehen ist wirklich bald schon alles wurscht was man tut, das hat mit liberalität nix zu tun, es ist schlicht und einfach nur mehr peinlich blöde politik, die an den echten problemen vorbeiregiert.

    • Undine
      24. Januar 2013 21:47

      @simplicissimus

      *******!
      Und ständig lautstark Kapital zu schlagen aus ihrem "Anderssein" (vornehm ausgedrückt!) steht denen wirklich nicht zu, finde ich. Sie sollen sein können, wie sie sind und sollten nicht diskriminiert---aber auch nicht bevorzugt werden und dauernd im Mittelpunkt stehen wollen, geradeso, als wäre ihr "Anderssein" eine großartige Leistung.

    • fokus
      24. Januar 2013 23:58

      @Undine

      ********

    • cmh (kein Partner)
      25. Januar 2013 11:15

      Die naturwissenschaftliche Tatsache, dass 2% der Menschen andersherum sind, ist wie sie ist.

      Problematisch wird es nur, wenn aus einem Sachverhalt eine ethische Regel abgeleitet wird.

      Die Förderung der Familie ist im übrigen nicht in einer bestimmten Vorliebe für Sexualpraktiken begründet, sondern mit der aus ihr hervorgehenden Nachkommenschaft. Wegen dieser ist die Eheschließung gegenüber dem normalgeschäftlichen Vertrag in verschiedener Weise privilegiert.

      Jedes Rechtssystem baut schließlich - vor allem Höchstrichter vergessen gerne auf diesen Umstand - auf seinem Fortbestand auf und dieser wird nur durch Zeugung und Erziehung von Menschen garantiert.

      Ohne Nachkommenschaft ist es mit auch mit der besten aller Gesellschaften recht rasch aus. Moslems ante portas!

  28. Geheimrat
    24. Januar 2013 12:13

    Josef Pröll, der als eine der unvergleichlichen Lichtgestalten in die Geschichte der ÖVP eingehen wird. Er steht in einer Reihe mit Wilhelm Molterer und Michael Spindelegger die es in kurzer Zeit geschafft haben, die ÖVP zu einer lauwarmen werte -und programmlosen Beliebigkeitspartei, ohne hochkarätiges Personal zu machen.
    Einfach schrecklich......

    Na ja, vielleicht verwechsle ich auch nur etwas und es ist alles ganz anders.

  29. Dr. Otto Ludwig Ortner
    24. Januar 2013 12:05

    Das Thema Staat und Ehe ist komplex. Der Kampf gegen die sakramentale Ehe- nach Jesu Wort unauflöslich - begann mit der religiösen Revolte der Reformation - "die Ehe ist ein weltlich Ding". Welch ein Unsinn! Diese Reformation war extrem frauenfeindlich ("zween die Woche"), sie hielt am frauenfeindlichen Terror der Hexenverbrennungen fest, verdammte dagegen das "gottgeweihte, ehelose Leben" als Quelle der Unzucht - als ob erzwungener Geschlechtsverkehr in der Ehe keine Unzucht wäre! Schließlich führte die politische Revolution, von Frankreich ausgehend, die "Zivilehe" vor dem Bürgermeister ein, um den Pfarrer auszuschalten.
    Als Gerichtsdolmetsch war ich öfters in mehrsprachigen Ehen im Einsatz, darunter von Österreicherinnen, die jährlich einen neuen Migranten - nach vorgängiger Scheidung des Vorjahresgatten -ehelichten, um eine Aufenthaltsgenehmigung für den Migranten zu erlangen. Als ich den Standesbeamten auf den offenkundigen Mißbrauch (mittlerweile abgestellt) aufmerksam machte und ihn fragte, warum er die Eheschließung nicht versage, bekam ich zur Antwort: "Der Pfarrer kann sie wegschicken, ich muß trauen, wenn die Papiere stimmen". Doch hatte ich seither weiter Gelegenheit, den Machtkampf zwischen Staat und Kirche um die Ehe bei vielen mehrsprchigen standesamtlichen Trauung zu beobachten, bei denen Standesbeamte(innen) gefühlvolle Predigten hielten, währen der r.k. Klerus von den Brautleuten sagt "Sie trauen sich" - ohne zu bedenken,daß es unmoralisch ist, die Jugend in eine gefährliche Situation, wie es die zeitgenössische Ehe ist, zu locken.
    Der auf das Reichskonkordat zwischen dem Vatikan und Hitlerdeutschland von 1934
    Staatskirchenrecht zurückgehende Kompromiß , demzufolge die Katholiken vor der kirchlichen Traung eine Zivilehe nach dem Reichs-Eherecht 1936 (einem Nebengesetz der "Nürnberger Rassengesetze" zur Vermeidung von "Mischehen mit Juden" )eingehen müssen, ist zutiefst unmoralisch. Daß Katholiken nunmehr auf gleicher Ebene wie Homosexuelle ihre fromme Liebe - nur diese stiftet eine Ehe - bekennen müssen, ist ein despotischer Zwang, der unannehmbar ist. Dazu schrieb ich ausführlich in meiner Veröffentlichung "Das Königreich Davids in Deutschland", 'Love Story', S. 129 ff., erschienen 2012 im August von Goethe Literaturverlag, Frankfurt am Main, Gegenstand meiner Lesung auf der Frankfurter Buchmesse 2012, zu sehen und zu hören in "www.deutsches-literaturfernsehen.de". Und den "Säkularen" - an mir und meinen Freunden zu Schwerverbrechern der infamsten Kategorie geworden (15Ut117800/99 der StA. Wien)- schleudere ich meinen Schlachtruf entgegen :"In hoc signo vinces!". Nur imZeichen das Kreuzes wird der Westen siegen! Denn die Islamisten würden die westlichen Säkularen durch den Fleischwolf drehen, ja haben dies am 9/11 schon getan, als sie die Verfassung der U.S.A. pulverisierten.

  30. Nestor 1937
    24. Januar 2013 11:25

    Josef Pröll war einer der vielen personalpolitischen Mißgriffe des Erwin Pröll, von Sobotka bis Spindelegger´...

  31. Erich Bauer
    24. Januar 2013 11:07

    (Zitat: AU) - "...So sagt nun der VfGH..."

    Vielleicht sollte man auch bei den "Qotengesetzen" den VfGH einschalten. Nach meinem Rechtsempfinden kann das einfach nicht verfassungskonform sein. In der Verfassung wird nämlich nirgendwo die Bevorzugung eines Geschelchts verlangt...

    Öhhhhh Vauuuuu Pehhhhh!!! Wo bist du? Treibt sie vor euch her!

  32. A.K.
    24. Januar 2013 11:01

    Zu Dr. Unterbergers Tagebuchnotiz "Josef Prölls letzte Niederlage", betreffend die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs die nun praktisch alle Differenzierungen zwischen der Eheschließung und der homosexuellen Verpartnerung verboten hat:

    Bravo und Dank, daß es solchen Journalismus in Österreich auch noch gibt!

  33. Politicus1
    24. Januar 2013 10:23

    Je lauter und schriller sich eine Minderheit gibt, um so mehr Aufmerksamkeit bekomt sie in den Medien, nicht zuletzt im ORF.
    Ob das nun die GrünInnen oder die Heterophoben sind - beide Gruppen sind die Liebkinder des ORF und der linksgechalteten Printmedien.

    Bei den Verpartnerungen würde mich eines interessieren - rein theoretisch natürlich (damit niemand auf falsche Gedanken kommt ..):
    Einem Paar, das aus einem äußerlich erkennbaren Mann und einer ebenso erkennbaren Frau besteht, ist ja eine "Ehe light" mittels Verpartnerung untersagt.
    Wie ist das nun mit einem Schwulen und einer Lesbe? Auch da ist es ja eine enge Zuneigung nicht völlig ausgeschlossen und der Wunsch nach einer rechtlichen Absicherung (Pension, Wohnrecht, Erbrecht ...) kann sehr ausgeprägt sein. Kann der Standesbeamte da "NEIN!" sagen?
    Wie wird der VfGH entscheiden??

  34. Stadtindianer
    24. Januar 2013 09:53

    Kurz, prägnant und wahr.
    Wie viele Jahre müssen nun vergehen, damit sich die Sache wieder zum Besseren entwickelt?

    • haro
      24. Januar 2013 13:13

      Wie es sich in letzter Zeit bereits zeigte, allzu lange wird man den Volkswillen und Hausverstand sicher nicht mehr negieren können.

    • simplicissimus
      24. Januar 2013 18:54

      ich hoffe es haro, ich hoffe es!

  35. Buntspecht
    24. Januar 2013 09:38

    Bei aller berechtigten Kritik an Pröll Junior, machen wir uns doch nichts vor!
    Der Siegeszug der „idealen MenschInnenrasse“ ist nicht mehr aufzuhalten. Wo immer auf der Welt eine linke Mehrheit zustande kommt, wird die Homoehe eingeführt und sei es mit Hilfe (inter)nationaler Gerichtshöfe. „Wissenschaftler“ auf aller Welt „beweisen“, dass sich Kinder in Homo-Partnerschaften „besser“ entwickeln. Universitätsprofessoren (in WienTimothy Taylor alias Krysztina Tautendorfer, Professor für Urgeschichte des Menschen - er hält als Bisexueller von Zeit zu Zeit in Frauenkleidern Vorlesungen - erklären uns die „Fehlentwicklung der Evolution“ denn zu besseren Zeiten gab es keine Männchen und Weibchen, sondern nur ein Geschlecht! Uns wird „klar gemacht“, dass Homosexuelle den „riesigen Vorteil“ haben, dass sie die positiven Eigenschaften von Mann und Frau in sich vereinen und daher zu größeren Leistungen (gerade auch im Sozialbereich) fähig sind. Der ORF „beglückt“ uns mit der Dokumentation über den christlichen Bischof Gene Robinson gleich 2x mit diesem Helden des Christentums. Jetzt verstehe ich den ORF-Titel „Kreuz und Quer“ erst so richtig! Über Jahre wird der „Werdegang“ dieses Bischofs penibel dokumentiert. Zu Wort kommen u.a. seine geschiedene Frau (die so glücklich ist, dass ihr Exmann nun so glücklich ist), seine beiden glücklichen Töchter, die es so schön haben, weil sie 2 Väter und eine Mutter haben und, und, und. Bei der allseits bekannten Sexualfeindlichkeit mancher christlichen Kirchen wird es nicht mehr lange dauern, dass auch die Kirche an den „Fortpflanzungspraktiken“ von Schwulen Pärchen (Samenspenden/Leihmutterschaften) gefallen findet, ist der Fortbestand der Menschheit hier auch ohne Sexualakt (für die „anständige“ Gewinnung des Samens wird sich auch noch eine sexfreie Lösung finden) möglich. Und wie oben erwähnt, wachsen Kinder bei Homosexuellen ohnehin besser auf, da ein solches Paar ja quasi „2 weibliche und 2 männliche“ Eltern hat. Menschheit: Quo vadis!!??

  36. Wolfgang Bauer
    24. Januar 2013 09:34

    Was war denn der Grund für seinen Rücktritt?

    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 09:57

      Möglicherweise hat er die Nerven weggeschmissen, als er sich einmal aufraffte und in das Brunnenloch der Finanzgebarung so richtig tief blickte...

      Dann hat er irgendwann über Alkoholverwendung (Zielwasser) bei Jagden herumschwadroniert... Er hat sich eh gegen ein Verbot ausgesprochen. Trotzdem... der "Jägermeister" ist leider sehr reizbar... nur gegenüber der ÖVP, versteht sich...

      Bei all dem kann man schon psychisch ins Wanken kommen (keine Ironie). Daß sich das auch physisch auswirkt ist eine allgemein bekannte Tatsache.

    • Brigitte Imb
      24. Januar 2013 12:24

      @ Wolfgang Bauer,

      war da nicht was mit den Hormonen, Testosteronabbau....od.so?

    • GOP
      24. Januar 2013 14:59

      Wolfgang Bauer:
      wurde da nicht neben seiner Krankheit von einem Pantscherl mit einer Tirolerin gemunkelt?

  37. Josef Maierhofer
    24. Januar 2013 08:23

    Pröll Neffe.

    Er hat mehr kaputt gemacht, als er je selbst erkannt hat. Für mich gehört er eben zu den Selbstbedienern, er hat nichts für Österreich gearbeitet, sondern alles für sich und seine 'Glorie'. Das haben die Sozis natürlich brutal ausgenützt, denn der Neffe war selbst einem Faymann noch unterlegen, ein Bauernbub halt, der in der Politik hinaufgeschwommen ist und jetzt versorgt wird. Was er geleistet hat und jetzt leistet, das weiß er selbst am besten, wenn er imstande ist, kritisch über sich nachzudenken, sein Onkel weiß das inzwischen auch.

    Wenn man seinen Beratern den nötigen Tiefgang nicht zugestehen kann, aber mit etwas Bauernschläue hätte er das schon durchschauen können. Aber der Wohlstand und die Geld- und Machtgier, die Eitelkeit und sonstigen Todsünden trüben halt den Blick für Wesentliche und Grundlegende.

    Die jetzigen Politiker beginnen immer den Hausbau beim Dach, statt beim Fundament, drum regnet es heute auch bereits beim Dach hinein, weil sie zu viel an sich gedacht haben ... ... von den Sozis gar nicht zu reden, die bauen kein Haus, dei tragen es ab ...

    • Charlesmagne
      24. Januar 2013 09:12

      Diesmal muss ich Ihnen, obwohl ich Ihnen bei den meisten Ihrer Kommentare voll zustimme, vehement widersprechen. Der Verallgemeinerung, dass Bauernbuben alle solche egoistischen Idioten seien, wie die von Ihnen sonst sehr zutreffend beschriebene Person, muss ich heftigst entgegentreten. Dass es noch Personen geben soll, die sogar den intellektuellen Limbodance gegen unseren BK gewinnen, ist schon fast nicht mehr zu glauben.

    • Josef Maierhofer
      24. Januar 2013 10:32

      @ Charlesmagne

      Aber Pröll ist zufällig einer davon, der Wohklstand und die Politik haben ihn zu dem gemacht, das 'Macht- und Ansehenstreben' für sich und nicht für die Menschen Österreichs. Oder war es gar das Machtstreben des Onkels ?

      Ich habe gemeint, normal sind Bauernbuben sehr schlau und bodenständig und fundamental, aber diesen hat Faymann vorgeführt und zwar mit gerade den Themen, die Pröll vermutlich vorher nicht kannte, Faymann schon, er ist ja einer der Ideologieausführenden, die das Unnötige betonen, das Wesentliche vermeiden, für Faymann ist Ideologie (=Idiotie) das Wesentliche, etc. und das hat er dem Herrn Pröll halt locker einbrocken können, wir haben das ja hier im Blog oft diskutiert. ... und flugs hat er ihm zwei Linksjuristen untergejubelt, obwohl das gar nicht am koalitionären Menüplan stand ...

      Ich habe ja gesagt, er wird heute noch nicht wissen, was er alles angerichtet hat.

      So geht es halt, wenn man protegiert wird, also 'gemacht', statt dass man das Zeug mitbringt, von der für die Menschen motivierten Idee überzeugt und die Idee durchsetzt, bzw. zur Wahl stellt für die Bevölkerung, also macht für die Menschen und nicht für eine Idiotie oder für sich.

    • Charlesmagne
      24. Januar 2013 19:05

      Da geb ich Ihnen wieder vollinhaltlich recht! ********************

  38. Erich Bauer
    24. Januar 2013 07:47

    Was hindert die ÖVP bzw. die FPÖ einen Antrag auf Abschaffung dieser queer-Gesetze einzubringen? Ein abgeschafftes Gesetz kann auch nicht vor dem VfGH "bekämpft" werden...

    Es ist immer wieder unfassbar zu beobachten, wie die ÖVP regelmäßig über den Tisch gezogen wird. Mit irgendeinem gewieften Prater-Strizzi könnte ihr das nicht passieren.

    • Diaboli Advocatus
      24. Januar 2013 08:21

      Daß so ein Antrag gestellt wird ist durchaus realistisch. Es könnte Spindelegger von dem, von ihm so freudig eröffneten Dialogzentrum freundlich, aber mit Nachdruck, nahegelegt werden. Dabei könnte er seine Kompromißfähigkeit wieder einmal unter Beweis stellen, idem er den Steinzeitmoslems ihren ortsüblichen Umgang mit Homosexuellen rausverhandelt.

    • Bosnigl
      24. Januar 2013 08:27

      Und zum Dank wird er dann zu einem Kamelritt in die Wüste eingeladen. Wenn dann das Kamel mutterseelenallein zurückkommt, muß sich halt der Pröll, aber der Alte, noch einmal aufraffen.

    • Josef Maierhofer
      24. Januar 2013 08:45

      @ Bosnigl

      ... und wenn dann das Kamel allein zurückkommt, dann wird der Pröll schon am anderen Ufer des Nils sein ...

    • Bosnigl
      24. Januar 2013 08:56

      Wird er also Pharao? Unsterblich?

    • Josef Maierhofer
      24. Januar 2013 10:35

      @ Bosnigl

      ... wenn er's überlebt hat, den Flug über den Nil ...

  39. Observer
    24. Januar 2013 06:48

    Ach schon wieder eine erwärmende Debatte.

    Josef Pröll war für mich das Spiegelbild von Fred Sinowatz, der immer nur für die Partei was Gutes tun wollte. Hoffentlich hat er in seiner Funktion als Generaldirektor beim beim Agrarkonzern LLI (Leipnik-Lundenburger Invest) zwei kluge Vorstandskollegen, damit der diesen Betrieb nicht an die Wand fährt.

  40. Claudius
  41. simplicissimus
    24. Januar 2013 06:34

    Ich möchte meine vollmündige Eselin heiraten. Die kontinuierliche Diskriminierung unserer alternativen Beziehungsform bereitet uns grossen Kummer. Wir haben auch das Recht viele weitere Esel in die Welt zu setzen!
    Es komme mir niemand mit dem Argument, die Tierdame könne nach menschlichem Recht gar keine freie Willensbezeugung geben, es wäre also Tierquälerei. Die Bereitschaft, mit der sie mir ständig ihren ... na Sie wissen schon, lässt jedenfalls keinen Zweifel an ihrem Einverständnis aufkommen.
    Es ist nicht zu verstehen, warum in unserer Gesellschaft Sodomie geächtet ist. Wir lieben uns und fordern daher Gleichstellung unserer Partnerschaft mit allen Ansprüchen bis hin zur Witwenpension.

    • Helmut Graser
      24. Januar 2013 08:34

      Du glaubst aber nicht wirklich, dass - in der Zeit in der wir leben - Deine amüsante Satire wirklich eine Satire ist, oder?

      Erst unlängst habe ich irgendwo im Netz gelesen, dass es zunehmend Initiativen und Gruppen gibt, die ein Ende der Diskriminierung der Sodomie fordern. Dies wird mit wissenschaftlichen Untersuchungen untermauert, die in die Richtung argumentieren, dass es dem Tier auch durchaus gefällt, es daher zum beidseitigen Wohl ist usw.

      Warte noch ein paar Jahre, dann kannst Du Deine Eselin am Standesamt in Wien 7 heiraten und viele kleine Esel in die Welt setzen! ;-)

    • schreyvogel
      24. Januar 2013 11:32

      Der Staat kennt keinen Unterschied nach Gattung und Orientierung. Nur das Schutzalter muss stimmen. Das Grautier müsste also das 14. Lebensjahr vollendet haben. Dann darf es alles.

    • perikles
      24. Januar 2013 11:38

      Werter simplicissimus,

      Ihrem Vorschlag kann man nur aus vollem Herzen beipflichten!

      Sind uns denn nicht bereits aus der Antike strahlende Beispiele für Interspezies-Sexualität bekannt? Ging denn nicht selbst unser Kontinent aus dem Bund eines göttlichen Stiers mit einer adeligen Dame hervor? Oder das erfolgreiche Beispiel für die Paarung von Mensch und Pferd - die Kentauren. Oder - und das finde ich hat besondere Bedeutung für das Gender-Bewußtsein der Antike - die Synthese aus Frau und Raubkatze, die mit männlichem Artikel ho sphinx bezeichnet wird

      Geht denn schliesslich nicht auch eine der Bezeichnungen für den Koitus auf die Beziehung einer gewissen Leda mit einem Supervogel zurück?

      Wann endlich wird dieses leidige Tabu "Sodomie" gebrochen, wann endlich findet diese überaus wichtige Form der Sexualität auch Eingang in die Erziehung unserer Kinder? Müßte diesbezüglich nicht unsere verehrte, an der Bildung der Schüler so effizient wirkende Ministerin so schnell als möglich die Broschüre "Ganz schön intim" umarbeiten lassen?

    • Brigitte Imb
      24. Januar 2013 11:45

      @simplicissimus,

      darf ich Trauzeuge sein, wenn's denn so weit ist, od. Pate? :-)))

    • Erich Bauer
      24. Januar 2013 11:47

      Leider ist die Bibel da ein Spielverderber. Aber vielleicht könnte man mit einem Sexspielzeug (Gummipuppe mit an- und abschraubbaren Geschlechtsteilen etc.) vor den Standesbeamten treten...

    • simplicissimus
      24. Januar 2013 14:13

      Liebe Freunde!
      Wir können es gar nicht erwarten endlich zu unserem Recht zu kommen und vor den Traualtar zu traben. Selbstverständlich ist das keine Satire sondern tierisch ernst gemeinte Gesellschaftspolitik.
      Sollte es mit kleinen EselInnen nicht klappen, dann werden wir für das Recht kämpfen, Menschenkinder adoptieren zu können. Tiere sind die beste Erziehung für Kinder und so auch die ihnen dann vorgelebte Sexualerziehung, die nicht nur tierisch geil, sondern gleichzeitig die beste Aufklärung der Kleinen über humanimalische alternative Beziehungen ist.
      Bunt, bunt, bunt ist die Welt!

    • Brigitte Imb
      24. Januar 2013 16:07

      Wie bezeichnet man das Ergebnis Mensch/Esel? Mesel?

      Statt "bunt,bunt, bunt würde ich eher meinen krank, kränker, maligen.

    • simplicissimus
      24. Januar 2013 18:27

      Richtig, Mesel. Bei einem Ferkel hiesse es äh, ...
      So was will ich gar nicht sagen, passt ja eigentlich nicht, denn die Arme müht sich redlich ab.
      Werte Frau Imb, bitte diffamieren Sie den geschlechtlichen Fortschritt in der westlichen Welt nicht mit solchen Worten. Sie entlarven sich als animalistische Hetzerin, die Tiere wegen ihrer sexuellen Orientierung verächtlich machen. Sie wissen ja, der Terrorparagraph. Da gibts gleich 2 Jahre für abfällige Bemerkungen.

    • Helmut Graser
      24. Januar 2013 19:00

      Dann darf man also nicht mehr Esel sagen und das gute Tier muss gender- und antiheteronormativ umbenannt werden!

    • Helmut Graser
      24. Januar 2013 19:14

      ... würde "Fastpferd" gehen? Ich gebe zu, dass ich Bedenken habe, denn das "fast" könnte diskriminierend sein. Vielleicht "Besserpferd", um die über Jahrhunderte dauernde Diskriminierung der Esel als "dummer Esel" zu kompensieren. Würde das gehen?

    • Brigitte Imb
      24. Januar 2013 19:17

      Simplicissimus,

      gegen die Esel an und für sich hab' ich aber gar nix gesagt, die sind total lieb. Naja, aber Sie haben schon Recht, der Feind lauert überall. Net lustig.

      Helmut,

      Grautier_In?

      P.s. Eine liebe Eselsgeschichte. Ein Hotelier in Mattsee hatte allerhand Getier, u. a. einen Esel, die alle auf dem Gelände frei herumliefen - gar nicht schlecht. Nur der Esel ist ab und zu ausgebüxt, hat desöfteren im Ort für Verkehrsstauungen gesorgt und mußte jedesmal von der Polizei "abgeführt" werden. Die Vergehen des Esels ließen sich auf natürliche Art und Weise regeln..........Salzburg eben :-))))

    • Wuifaeh
      24. Januar 2013 23:10

      selten so gelacht - herzlichen Dank für Ihren Beitrag und all die Anmerkungen dazu. Wenn das so weitergeht könnte A.U. bald ein Rabenhofkabarett oder eine Audimax Lesung damit veranstalten. Der Zuspruch wäre gewaltig!

    • cmh (kein Partner)
      25. Januar 2013 11:27

      http://mitglied.multimania.de/jphl/gedanken05.htm

      Nur so, das Werk eines Staatskünstlers. Die Musik ist aber genial.

    • Carolus (kein Partner)
      25. Januar 2013 16:11

      Wer dem Ansinnen von Simplicissimus etwa kritisch oder gar ablehnend gegenübersteht, muss laut PC als „Speziesist“ gebrandmarkt werden, verfällt also der gleichen Verdammnis wie ein „Rassist“.
      Schöne neue Welt.

      http://de.wikipedia.org/wiki/Speziesismus

    • Francois Villon (kein Partner)
      25. Januar 2013 18:05

      In der Diskussion dieses wahrhaft geistreichen Beitrags vermisse ich die schmerzich abgehende Wortsspende des Herrn Wertkonservativen und die erhabenen Worte des p.t. Herrn Horner.

      Vielleicht könnte ein Petitum der Unterberger-Kommune die Erlauchten doch dazu bewegen auch was zu sagen.

    • F. V. (kein Partner)
      25. Januar 2013 18:23

      Der Nichtdiskriminierungs-Vorschlag kommt für unten erwähnten Fall – leider – zu spät. Da er auch nur den/die Esel betrifft, scheint auch das Problem nicht „umfassend“ gelöst; vor allem, wenn die endlich ent-diskriminierten Viehcher nicht mitmachen: Wäre für die dann die Todesstrafe angemessen?

      Skandal in Slowenien

      Die Rache der missbrauchten Hunde

      FAZ 23.03.2010 • Ein bizarrer Skandal um den Tod eines transsexuellen Prominentenarztes erschüttert Slowenien. Saso Baricevic wurde Anfang Februar in Ljubljana von seinen beiden Kampfhunden zerfleischt. Nun steht auch der slowenische Ministerpräsident Borut Pahor unter massiven Druck.

      Von Karl-Peter Schwarz, Wien

      Das Polizeifoto könnte aus einem Horror-Pornofilm stammen. Es zeigt den blutüberströmten und nackten Leichnam des slowenischen Prominentenarztes Saso Baricevic, der am 2. Februar in Laibach (Ljubljana) von seinen beiden Kampfhunden Atlas und Joy zerfleischt worden ist. Die Leiche liegt rücklings auf dem Klinkerfußboden einer Garage, umgeben von blutbefleckten Tüchern, einem blau-weiß gestreiften Bademantel und einem Umschnalldildo.

      Doktor Saso Baricevic war ein Transsexueller. Die Tochter einer Fernsehregisseurin und eines angesehenen Dermatologen hatte sich nach dem Medizinstudium einer Hormontherapie unterzogen und Geschlecht und Namen gewechselt. Ein chirurgischer Eingriff wurde nicht durchgeführt, auch das ist auf dem Foto zu erkennen.

      Weitere Artikel

      Generalstaatsanwältin muss sich erklären
      Wie es an die Boulevard-Presse gelangen konnte, ist Gegenstand staatsanwaltlicher Ermittlungen. Deren Verlauf könnte die slowenische Generalstaatsanwältin Barbara Brezigar das Amt kosten - falls der slowenische Ministerpräsident Borut Pahor dem massiven Druck von Innenministerin Katarina Kresal und Justizminister Ales Zalar von der kleinen Liberaldemokratischen Partei (LDS) nachgeben sollte.
      Etc.

      Ja, Ja, nicht die Perversion wird an den Pranger gestellt, sondern die Staatsanwältin. Wer dächte da nícht gleich an Brüssel und Dutroux?

      Der vollständige Artikel in der FAZ ist nachzulesen unter: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/skandal-in-slowenien-die-rache-der-missbrauchten-hunde-1950943.html

  42. S.B.
    24. Januar 2013 06:30

    Solange die ÖVP solche Politiker in ihren Reihen hat, braucht sie keine Feinde!

    Das muß dem "Seppl" Pröll erst einmal jemand nachmachen - in einem so kurzen, politisch tätigen Zeitraum, so viel Schaden zu hinterlassen . Ein veritabler Bauchfleck, bei dem in der Folge nichts Besseres passieren sollte als sein Rücktritt, egal welche Gründe immer dazu führten. Das konnte nicht einmal Onkel Erwin richten.

    Die Moral von der Geschicht', NEPOTISMUS lohnt sich nicht!

  43. Wertkonservativer
    24. Januar 2013 06:24

    Ein richtiger Unglücksrabe, der PröllJoschi!

    Nichtg nur, dass sein persönliches Familienbild inzwischen leicht schief hängt, werden ihm jetzt auch noch viele Fehlentscheidungen seiner Amtszeit umgehängt; sein Charakterbild wackelt inzwischen in den Augen vieler.
    Dass er viele seiner Bemühungen aus gutem Glauben und aus seiner bäuerlich geprägten Integrität begonnen (und nicht immer vollendet) hat, fällt ihm jetzt auf den Kopf.
    Eine versuchte Ehrenrettung:
    bewusst hat er die diversen Schwulitäten und deren Angleichung an unser Familienbild sicher nicht gefördert! So schaut er ja wirklich nicht aus, der unglückselige Joschi Pröll!

    Beim Jagern sollte er Trost für die vielen Watschen finden, die ihm jetz und auch schon früher verabreicht wurden und werden!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  44. Brigitte Imb
    24. Januar 2013 03:10

    J.Pröll war einer der größten Sargnägel der ÖVP. Der einstige Hoffnungsträger und Erbprinz der NÖ Politikerdynastie hat die Zerstörung von Ehe und Familie im traditionellen, konservativen Sinn zugelassen. Ob dies als falsches Modebewußtsein, als hündige Untertänigkeit vor der SPÖ, od. einfach nur Dummheit war, kann ich nicht beurteilen, vermutlich ein Mix aller drei Möglichkeiten.
    J. Pröll hat zwar die Internationale noch nicht mitgesungen, aber er war mit Abstand der "beste", sozialistische ÖVP Politiker.





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2020 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung