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Raffiniert, wie sie die Krise nutzen

Manche hatten gemeint, in Zeiten der Krise und wachsenden Arbeitslosigkeit würden die Dämme gegen die Zuwanderung erhöht werden. Wahr ist das Gegenteil.

Die EU hat nun durchgesetzt, dass Asylwerber (auch ohne Asyl) jedenfalls schon nach neun Monaten arbeiten können. Lediglich Deutschland hat gegen diesen Beschluss Widerstand zu leisten versucht, Österreich nicht. Diese Arbeitsmöglichkeit wird natürlich von später abgewiesenen Asylwerbern und ihren Hilfstruppen als Argument verwendet werden, warum man dann zumindest einen "humanitären" Aufenthaltstitel zuerkennen müsse.

Der neue französische Innenminister kündigt gleichzeitig sogar eine radikale Liberalisierung der Einwanderungs- und Einbürgerungspolitik seines Landes an, auch zugunsten der sogenannten Illegalen. Was natürlich nicht nur für Frankreich, sondern den ganzen EU- und Schengenraum Auswirkungen haben wird.

Die Öffnung Frankreichs für weitgehend freie Zuwanderung ist aber auch deshalb pikant, weil im Land des Präsidenten Hollande gerade die Arbeitslosigkeit explodiert. Ein Industriebetrieb nach dem anderen kündigt an, Tausende Arbeitsplätze zusperren zu müssen. Was einerseits eine Folge der Krise ist und auch die Nachholung im Wahlkampf zurückgehaltener Abbaumaßnahmen bedeutet.

Die industrielle Sperrstunde ist aber andererseits auch eindeutig eine Konsequenz der investorenfeindlichen Politik der Sozialisten. Wenn jeder Unternehmer zum Feind wird, wenn die Steuern konfiskatorisch sind, wenn die Arbeitskräfte zu teuer werden, wenn die Staatsverschuldung zugunsten neuer Wohlfahrtsmaßnahmen explodiert, drängen sich die Menschen halt nicht, in einem solchen Land ihr Geld zu investieren. Das ist zwar logisch, für Linke aber immer wieder überraschend. Oder glauben sie in ihrer Einfalt gar, Illegale und Asylwerber würden die nötigen Investitionen oder zumindest Qualifikationen ins Land bringen?

Für jene, die sich noch um die kulturelle und ethnische Identität Europas sorgen, ist das alles ziemlich schockierend. Nicht nur, dass die Krise und die rasche Zunahme der Arbeitslosigkeit die Immigrationsindustrie keineswegs einbremsen. die Krise wird auch ganz offensichtlich zur Tarnung verwendet: Wenn die Menschen andere große Sorgen haben, kann man sie viel leichter vor vollendete Tatsachen herstellen.

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