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Die Roten Meinungsmacher(1) - Der Kampf um die Meinungshoheit in Radio und Fernsehen

In Österreich ist erst zur Jahrtausendwende das ORF-Rundfunkmonopol gefallen. Kein anderer demokratischer Staat hat die Liberalisierung von Radio und Fernsehen so lange hinausgezögert. Über Jahrzehnte hat die SPÖ das ORF-Monopol mit (fast) allen Mitteln verteidigt und Privatrundfunk zuerst ver- und später, als es aufgrund des EU-Beitritts nicht mehr anders ging, behindert. Dieser bis heute nachwirkenden Entwicklung geht erstmals in der österreichischen Mediengeschichte eine ausführliche Serie nach, die in 14-tägigem Abstand im Tagebuch erscheinen wird.

Der Grund der vielen Behinderungsversuche: Sozialdemokraten und  ORF sind eine perfekte Symbiose eingegangen; SPÖ- bzw. regierungsfreundliche Berichterstattung erfolgte im Tausch gegen Sonderrechte und  Sonderregelungen für den ORF und seine Mitarbeiter. Dieses demokratiepolitisch fragwürdige und menschenrechtswidrige (es gibt eine entsprechende Verurteilung durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte im Jahr 1993) „Erfolgsmodell“ wollten beide medienpolitische Akteure trotz aller Widerstände nicht aufgeben.

Als der Druck zu groß wird, wechselt man von der Verhinderungs- zur Verzögerungstaktik. Erst in den  Jahren 2003/2004 wird der heimische Rundfunkmarkt völlig liberalisiert. Bis zum heutigen Tag ist der Einfluss der SPÖ auf die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks enorm. Österreichs jüngere Geschichte wurde und wird entscheidend von der sozialdemokratischen Medienpolitik  geprägt.

Das Tagebuch widmet dieser staats- und medienpolitisch zentralen Entwicklung in den nächsten Monaten eine eigene exklusive Serie. Autor ist ein hochqualifizierter Medienwissenschaftler und Rundfunkexperte. Er kann aber aus mehreren Gründen nicht unter seinem Namen publizieren. Er fürchtet mit gutem Grund um seinen Job, da sowohl SPÖ wie auch ORF zu jeder Menge Repressalien gegen seinen Arbeitgeber imstande wären. Aus einem ähnlichen Grund haben sich Verlage gescheut, das Werk zu publizieren, da sie praktisch alle von Verlagsförderungen des Unterrichtsministeriums abhängig und an positiven Nennungen zumindest anderer Bücher in ORF-Sendungen interessiert sind.

Die links gleichgeschalteten Publizistik-Institute zeigen sich ebenfalls – in einer Verhöhnung der laut propagierten Freiheit, Unabhängigkeit und Objektivität der Wissenschaft – an jedem SPÖ- und ORF-kritischen Thema desinteressiert. Dort werden nur Attacken auf die Kronenzeitung oder auf angebliche Fremdenfeindlichkeit der heimischen Medien publiziert. Das Wiener Publizistik-Institut hat vor einigen Jahren sogar eine Kampfschrift gegen privaten Rundfunk veröffentlicht.

Dies wird daher die erste umfassende Arbeit überhaupt, die den rundfunkpolitischen Sonderweg Österreichs von 1945 bis heute unabhängig dokumentiert, analysiert und kritisch aufarbeitet. Und es ist bezeichnend für den Zustand von Meinungsfreiheit und Demokratie in Österreich, dass sie – zumindest vorerst – nur wie die Texte der einstigen osteuropäischen Dissidenten in einem elektronischen Samisdat-Verfahren erscheinen können. Die Serie wird unter dem fiktiven Autoren-Namen „Hans Anonym“ im Bereich der Gastkommentare erscheinen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPaige
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2011 09:07

    Auch vielen Dank! Ja, vieles erinnert an den ehem. Ostblock. Die allgegenwärtige Zensur, die im Meinungsbildungsektor totale Rotdominanz, welche sich ja nicht nur auf die Medien beschränkt, sondern auch den Sektor Kultur, Wissenschaft und Bildung umfasst. Man muss sich die Informationen zu vielen Themen bei den "anderen", die zumeist als Nazi-Seiten diskreditiert werden, holen und kommt sich dabei schon so vor, als würde man etwas Verbotenes tun. Man hört den "Feindsender". Der CR der Presse sieht Unterberger als FPÖ-nahe, er fände nur noch in den "einschlägigen Foren" Gehör. Damit tut er den Autor als "Rechtsextremen" ab. http://diepresse.com/home/meinung/ausderredaktion/514224/Blattlinie_Unverkrampft
    Ja, der Unterberger-Blog gilt quasi als "Untergrundbewegung". Und diese Desavouierung hat Methode. Die hier verbreiteten Fakten sollen damit entkräftet werden. Dieser Plan ist allerdings bis dato nicht so recht gelungen. Unterberger hat den Lotus-Effekt; denn er ist redlich und wahrhaftig.

    Wie der Autor erwähnt, sind alle wesentlichen Bereiche rotgefärbt oder man hat Angst, ruiniert zu werden, falls man objektiv berichtet. Dieser Zustand ist unerträglich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2011 08:55

    Die Rechte wiederholt seit Stauffenberg kontinuierlich denselben Fehler - statt in den Rundfunk einzudringen und bis hin zum Nachrichtensprecher jede entscheidende Funktion selbst in die Hand zu nehmen umstellen sie ihn - während die Mannschaft, die drinnen sitzt, das Führerwort verkündet, bleibt der Glaube der breiten Masse an die Macht der 'Partei' erhalten. Die Menge hat einen untrüglichen Instikt für jene, die den Willen zur Macht haben. Nur ihnen folgt sie - unsere bürgerlichen Kunktatoren gleichen den greisen Generalen und Bürokraten des Aufstandes vom Juli 44. Es wird zuviel beurteilt, zuwenig gehandelt. SO behalten jene die Oberhand, die uns in Wahrheit in den Abgrund führen. Allein der scheintbar passende Kommentar, der es anders deutet, der wird uns stets aus den Empfangsgeräten in den Gehörgang treten. Rote Lügen, wohin man hören kann. Lügner vor's Gericht.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2011 06:40

    A.U. hat unseren größten Dank für diese seine, m.E. äußerst wichtige Initiative verdient, eigentlich den Dank aller Österreicher, die aber leider meistenteils hievon nichts wissen.

    Die Freiheit der öffentlichen Rede ist sicher wichtigste Grundlage demokratischer Verhältnisse; jegliche parteipolitische Gängelung des in Österreich wichtigsten, allüberall gegenwärtigen Mediums ORF sollte daher, möglichst öffentlichkeitswirksam, als demokratieaushöhlend und - gefährdend gebrandmarkt werden.
    Ich bin daher schon sehr gespannt auf die Beiträge von "Hans Anonym", und wünsche allerbesten Erfolg.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2011 02:16

    reinhard.horner@chello.at

    Das ist eine wichtige Aktion, die allen Respekt, großes Interesse und viel Unterstützung verdient. Sie eröffnet die Zuversicht, dass der ORF-Sumpf des Missbrauchs seiner mit Kommentaren, Agitation und Entertainment gespickten Informationstätigkeit hoffentlich wenigstens ein bisschen eingedämmt werden kann.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2011 08:03

    hallo aufrechte sozialdemokraten, gibt es euch (noch)?
    ehrliche, anständige arbeiter, die sich ihre rechte unerbittlich, hart, aber fair und angemessen erkämpfen?
    die echte toleranz und demokratie nicht nur predigen, sondern auch leben.
    habt ihr diese manipulation, dieses brechen demokratischer grundsätze wirklich nötig?
    tut ihr es, weil euch immer weniger leute glauben schenken, kaum jemand mehr zuhört?
    fürchtet ihr um verlust eurer ideologie oder geht es euch nur um machterhalt, sicherung von posten und pfründen?
    ist das die antriebsfeder, eine öffentliche "neutrale" institution zu euren zwecken schamlos auszunützen?

  6. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2011 08:25

    Darauf freue ich mich schon!

    Ich mußte erst googeln, was Samisdat bedeutet, der Vergleich ist durchaus angebracht. Das Tagebuch legt sich mit dem staatlich kontrollierten Rotfunk an, viel Mut gehört da dazu.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. November 2011 11:43

    Wer gestern, Samstag, das Mittagsjournal mit dem griechischen Gast mitgehört hat, wird sicher auch vernommen haben, wie dieser sehr beklagte, daß die griechischen Medien --also vor allem Rundfunk und Fernsehen-- absolut parteihörig, also von der linken Partei gekauft seien. Ob der das Interview Führende österr. Journalist wenigstens ein bißchen rot geworden ist?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWahrheit
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. November 2011 12:17

    Für Aufregung in Deutschland sorgt in letzter Zeit die Web-Initiative "Nürnberg 2.0" welche alle Personen registriert, die durch linke Ideologie aktiv die Zerstörung Deutschlands betreiben.
    Natürlich rotiert die linke Reichshälfte und möchte die Beobachtung durch den Verfassungsschutz herbeireden, dabei werden nur fein säuberlich die Zitate der Personen auf dieser Seite aufgelistet, so ein Nachschlagewerk wäre auch durchaus über Österreichs Heimatabschaffer interessant:

    http://wiki.artikel20.com/index.php?n=Main.HomePage


alle Kommentare

  1. Clemens Taferner (kein Partner)
    10. November 2011 10:14

    Ein solches Buch ist dringend notwendig, und der Autor sollte nicht aufhören, einen Verlag zu suchen, der das publiziert. Im Zusammenhang mit dem ORF, aber auch mit der Printmedienszene, ist auch ein m.E. ganz wesentlicher Punkt zu erwähnen: In letzter Konsequenz kann man den Linken ihre Medienpolitik nicht wirklich vorwerfen. Eine Entwicklung wie beim ORF war nur möglich, weil die ÖVP-Politiker seinerzeit Bedeutung, Möglichkeiten und Machtpotenzial des Fernsehens nicht erkannt haben und damit das Feld der Konkurrenz überließen. Ähnliches gilt übrigens für die Kunstszene. Auch dort hat man es dem linken Lager überlassen, via Bühne und auch Bildende Kunst unterschwellig Gesellschaftspolitik zu betreiben.
    Das Problem mit der selbst gewählten Anonymität aus Angst vor Konsequenzen kenne ich sehr gut. Weiß jemand eine Lösung? Ich leider nicht...

  2. Der Notar (kein Partner)
    08. November 2011 16:51

    Also wir finden den ORF und im speziellen die Nachrichtensendungen S U P E R: wir achten nicht auf den Inhalt, sondern ermitteln die Lall-, Stotter- und Versprecherquote pro Sendung. So läßt sich DDRartige Propaganda geistig ableiten.

  3. Günther Vennecke (kein Partner)
    08. November 2011 05:49

    Was ist eigentlich ein richtiger echter Klimaskeptiker?

    "Klimaskeptiker" ist eigentlich ein Unwort, wenn man darunter das versteht, was die Klima-
    Pseudo-"Skeptiker" damit meinen. Ein Skeptiker nach der wissenschaftlichen Definition ist nämlich jemand, der nichts ohne hinreichenden Beleg als wahr akzeptiert. Die Klima-Pseudo-"Skeptiker" dagegen glauben einer Verschwörungstheorie, die je nach Ausprägung entweder eine Globale Erwärmung überhaupt leugnet oder leugnet, dass sie von uns Menschen maßgeblich verursacht wird oder leugnet, dass,eine von uns Menschen verursachte Globale Erwärmung negative Folgen hätte. Einig sind sie sich eigentlich nur darin, dass die etablierte Wissenschaft die Menschheit allein deshalb belügt, damit sie weiterhin Forschungsgelder erhalten. Einige von ihnen sehen außerdem eine Allianz zwischen Wissenschaft und Politik, dergestalt, dass die Politik die Wissenschaft sich mithilfe von Forschungsgeldern gefügig macht, um die Weltherrschaft zu erlangen. Die weiter rechts stehenden Klima-
    Pseudo-"Skeptiker" sehen hinter dem ganzen natürlich wie immer das Weltjudentum am Werk. In den USA stehen hinter dieser Bewegung mehrheitlich religiöse Spinner, deren alttestamentarisch geprägtes Weltbild den Gedanken nicht zulässt, dass jemand anderes als ihr Gott einen Einfluss auf das Klima der Erde haben könnte. Außerdem sehen sie durch die Forderung nach einem verantwortlichen Umgang mit der Erde ihren vermeintlichen Anspruch bedroht, die Erde ohne Rücksicht auf Verluste ausbeuten zu dürfen.
    Lange Rede, kurzer Sinn: die Klima-Pseudo-"Skeptiker" sind ein wild zusammengewürfelter Haufen von realitätsfernen Spinnern, denen es nur darum geht, ihr starr konservatives Weltbild gegen alle Unbilden der Wirklichkeit zu verteidigen, weil sie nichts so sehr fürchten, wie eine sich ändernde Welt, die ihren gewohnten Lebensstil infrage stellen könnte.

    • Neppomuck (kein Partner)
      08. November 2011 09:24

      Skepsis ist dann angebracht, wenn mediengestützte Alarmismen die Gehirne vernebeln wollen.

      Als „realitätsferner Spinner“ fällt es mir z.B. schwer, daran zu „glauben“ (mehr ist es nicht, hier ist eine Art „Religionskrieg“ im Schwange), dass eine Erderwärmung in der Größenordnung von 0,7° C. über einen gesamten Zeitraum von mehr als 100 Jahren, wobei seit etwa 10 Jahren dieses „Phänomen“ stagnieren soll, überhaupt als bedrohlich zu bewerten ist und ob eine nicht näher beschriebene "Gefahr" zu derart weitreichenden Konsequenzen führen soll. (wie z.B. den Emissionshandel, der nichts als ein Handicap für die umweltgerechte und energiesparende Industrie darstellt, ohne auch nur ein einziges „ppm CO2“ in der Atmosphäre zu reduzieren)

      Zumal die Hauptverursacher des „anthropogenen Klimaholocausts“ (allein schon dieses Synonym ist mehr als verräterisch) die Kyotoverträge nicht unterschrieben haben. Von den vielen Stoffen mit einer hypothetischen Wirkung (!) wie CH4 (CO2-Äquivalent Faktor 21), die diversen fluorierten Kohlenwasserstoffe (Faktor 140 bis 11.700) und anderen Erwärmungsadjuvantien wie Lachgas und Schwefelhexafluorid (Faktor 23.900) einmal abgesehen.
      Es geht nicht um die latente Gefahr (welche wäre das überhaupt? Kohlenstoffdioxid gilt als Luftdünger, ist also für den Nachwuchs der Pflanzen unerlässlich), die vom CO2 ausgeht, sondern um die Hysterie, die allen das Gehirn zu lähmen scheint.

      In derlei Fahrwässerchen lassen sich schon obskure Strategien entwickeln, die uns allen hier nur zu schaden beabsichtigen.
      Zuallerletzt bleibt nur noch die Frage des „Cui bono?“.
      Und die ist nicht schwer zu beantworten.
      Wenn man denn überhaupt eine Antwort haben will, was ich allerdings als relativ unwahrscheinlich erachte.

      Wahrscheinlich wird demnächst und weltweit ein „Beweisverbot auf Grund eines bereits vorhandenen weltweiten Bewusstsein“ (dieses Strickmuster sollte bekannt sein) hinsichtlich der Falsifizierung des Einflusses von anthropogenen CO2 auf das Weltklima erlassen, die „Chancen“ müssen schließlich genutzt werden.
      Siehe „Schmiede das Eisen, solange es heiß ist“.

  4. november (kein Partner)
    07. November 2011 22:52

    OT:
    Sieben von zehn Pfarrern sympathisieren mit Schüllers Initiative. Jetzt haben die Linken auch schon die Kirche unterwandert.

    http://diepresse.com/home/panorama/religion/706678/Pfarrer-warnen_Reformstau-gefaehrlich?_vl_backlink=/home/panorama/religion/index.do

    Zum Thema:
    Dem ORF kann man nicht mehr retten. Am Besten einfach einstellen, das erspart uns einiges an Steuergeldern. Und die Publizistikinstitute gleich dazu. Wenn private Sender linksgerichtet sind, ist das sicher auch ärgerlich, aber wenigstens man muss dafür nicht zahlen.

  5. Ursicinus (kein Partner)
    07. November 2011 22:34

    Was der große Meister bzw. "Hans Anonym" hier aber vergessen ist, dass sich die rote Krake und ihre Helfershelfer schon längst den Zugriff auf so ziemlich alle privat-tv-lichen Pflänzchen gesichert haben: ATV, Puls4, usw. alle hängen entweder schon schön am Tropf oder sind deren entscheidende Positionen schon längst "richtig" besetzt.

  6. sosheimat (kein Partner)
    07. November 2011 22:28

    Rote Medienpolitik -

    Dank Faymann wird die Euro-Rettung ein „Klacks“ - aus dem Gratisblatt....

    http://sosheimat.wordpress.com/2011/11/07/dank-faymann-wird-die-euro-rettung/

  7. Herrlichsein (kein Partner)
    07. November 2011 18:07

    es hilft nix, die universal lehre (leere) ist so und nicht anders und damit kann man auch geld verdienen.
    die armen frauen aber nicht...
    wer diese lehre (leere) nicht leben will, stirbt früher oder später einmal - es gibt ja keinen tot!
    diese universal lehre/leere ist sehr viel wert und kann sich niemals ändern, sagt man...

    • Ka Geld (kein Partner)
      07. November 2011 18:29

      Stimmt nicht, man muß er(ver)forschen.
      Da stimmt etwas nicht mit dieser Leere...

  8. Eso-Rächer (kein Partner)
    07. November 2011 16:39

    Das Schicksal wird explosionsartig zunehmend zerstört. Z. B. sind die Winter 20 % kürzer, als früher. Zudem ereignet sich möglicherweise bald der 2. rechte Terroranschlag; und zwar in London oder Leeds. In Deutschland bekommt die ökologische Partei FW bei Kommunalwahlen zwischen 10 % und 40 %. Eine solche nicht-grüne Öko-Partei ist auch Österreich zu wünschen. Diese sollte zusammen mit der FPÖ Österreich regieren.

  9. Neppomuck (kein Partner)
    07. November 2011 14:41

    Aus ORF.at:

    „Asien: Frauenmangel mit ungeahnten Folgen
    Mit dem Raub der Sabinerinnen hat das alte Rom das Problem des Frauenmangels gelöst. Laut Bevölkerungsforschern ist das Beispiel aus der römischen Mythologie kein unrealistisches Szenario in Gesellschaften mit Männerüberschuss: Zunehmende Aggression könne eine Folge sein. Vor dieser Problematik in Asien warnen Wissenschaftler. Mit der Abtreibung weiblicher Föten fehlen dort Schätzungen zufolge 115 bis 160 Millionen Frauen. Die gesellschaftlichen Folgen sind kaum abzusehen. Forscher meinen aber, dass sie in den nächsten Jahrzehnten so heftig werden können wie die Auswirkungen des Klimawandels.“

    Das stimmt, wenigstens was die „Aggressionen“ anbelangt.
    So deppert gestritten wird selten.

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 17:23

      " Die gesellschaftlichen Folgen sind kaum abzusehen"

      Sie vermehren sich nicht mehr wie die Hasen.
      Ach wie schlimm das doch wäre....

      Und so brutal und menschenverachtend es auch klingen mag:
      Aber würden Afrika nicht seit 50 Jahren an unserem Tropf hängen,
      würde sich der Bevölkerungsüberschuss dort irgendwann auch einmal
      von selbst erledigen und für die verbliebene Bevölkerung gäbe es genug
      zu essen.

    • cmh (kein Partner)
      08. November 2011 09:01

      Hier ein Link zu einem großartigen Film:

      http://www.youtube.com/watch?v=iesXUFOlWC0

      über die M/F-verhältnisse geht es ab 3:30

  10. Wahrheit (kein Partner)
    07. November 2011 12:17

    Für Aufregung in Deutschland sorgt in letzter Zeit die Web-Initiative "Nürnberg 2.0" welche alle Personen registriert, die durch linke Ideologie aktiv die Zerstörung Deutschlands betreiben.
    Natürlich rotiert die linke Reichshälfte und möchte die Beobachtung durch den Verfassungsschutz herbeireden, dabei werden nur fein säuberlich die Zitate der Personen auf dieser Seite aufgelistet, so ein Nachschlagewerk wäre auch durchaus über Österreichs Heimatabschaffer interessant:

    http://wiki.artikel20.com/index.php?n=Main.HomePage

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. November 2011 12:32

      Da kann man gleich ein Beweisstück für die "Grüne Denke" mit archivieren:

      „Deutschland ist ein Problem (!), weil die Deutschen fleißiger, disziplinierter und begabter als der Rest Europas (und der Welt) sind. Das wird immer wieder zu ‘Ungleichgewichten’ führen. Dem kann aber gegengesteuert werden, indem so viel Geld wie nur möglich aus Deutschland herausgeleitet wird. Es ist vollkommen egal wofür, es kann auch radikal verschwendet werden - Hauptsache, die Deutschen haben es nicht. Schon ist die Welt gerettet.“

      Joschka Fischer

    • 4r7gxt (kein Partner)
      07. November 2011 13:17

      Dieses "Nachschlagewerk" hat nur einen großen Schönheitsfehler. Dessen Betreiber, Autoren, Initiatoren usw. sind auf der Webseite nirgends ersichtlich. Namen werden keine genannt, unterschrieben wird alles nur mit "Die Redaktion". Würde mich nicht wundern, wenn die Betreiber dieser Webseite die eigentlichen Verfassungsfeinde sind.

      Und dass der Herr, der diese Serie schreibt, nicht genannt werden will, wirft auch kein gutes Licht auf ihn. Noch schlechter ist das Licht auf Unterberger, der diesem Herrn ein Forum gibt. Seriöser Journalismus bzw. eine seriöse Veröffentlichung wovon auch immer schaut anders aus.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. November 2011 14:25

      Man muss ja nicht gleich "nachschlagen", 4r7gxt, mann kann auch "nachgoogeln".
      Ist auch informativer, da der Kontext zu so manchen gespeicherten Aussagen der Feinde aller und alles Deutschen den Geisteszustand der Lieferanten weit deutlicher erkennbar macht.

    • 4r7gxt (kein Partner)
      07. November 2011 14:49

      Auch beim googeln erfährt man nicht, wer hinter dieser Webseite steckt. Dieser Herr Mannheimer ist es jedenfalls nicht. Der bewirbt sie nur.

    • phaidros
      08. November 2011 06:33

      Interessant, was hier alles so Sterne kriegt: eine anonyme Denunziantenplattform zum Vernadern »geistiger Verbrechen«. Gratulation. Wenigstens 6 Hirntote gehen hier um.

    • phaidros
      15. November 2011 08:22

      Korrigiere: 7. Interessant, dass sich das der Hirntotenpegel sich immer wieder in dieser Größenordnung einstellt. Können eigentlich immer nur dieselben sein.

  11. schreyvogel
    07. November 2011 11:56

    Das Problem reicht weit zurück. Je mehr Autonomie man den Medien (speziell TV) gibt, desto linxer berichten sie.

    Als man 1966 unter der Regierung Klaus den ORF "unabhängig" machte, begann dieser sofort, mit allen Rohren auf die ÖVP-Regierung zu schießen, auch der Bacher tat voll mit. Die darauf folgenden vier Kreisky-Regierungen wurden vom ORF submissest hofiert, Kreisky wurde zum "Sonnengott", mit dem alle gerne ein Stück Weges gemeinsam gingen, hochstilisiert, Androsch zum "wohl besten Finanzminister der zweiten Republik (trotzdem setze Kreisky Bacher ab, dieser jedoch schaffte es, mit vielen Intrigen zu einer zweiten Amtszeit zu kommen).

    Der Grund, warum die Journalisten so extrem linkslastig sind, dürfte in den Schulen und vor allem in den Universitäten liegen, die damals ausschließlich "1968er" hervorbrachten. Dieser Zeitgeist ist bis heute ungebrochen wirksam.

    Am besten wäre es, den ORF voll zu privatisieren und ihn zu zwingen, sein Geld selber zu verdienen, Dann müsste er senden, was die Zuseher wirklich sehen wollen, und nicht mehr das, was die Ideologen auf ihrer Agenda haben.

    Als angenehmer Nebeneffekt würde sich der Staat sehr viel Geld ersparen.

  12. Cool (kein Partner)
    07. November 2011 10:49

    wanze im ehebett und zweit oder dritt handy von wrabetz und dies live 24 stunden im radio - lustig!

  13. WFL
    07. November 2011 09:57

    Hervorragend! Ausgezeichnete Idee.
    Herzlichen Dank!
    (Ein kritischer Staatsbürger)

  14. Segestes (kein Partner)
    07. November 2011 08:55

    Wer sich übrigens, so wie ich, über die undifferenzierte Klimawandel-Propaganda des ORF ärgert, mit der man mittlerweile bei Formaten wie "Konkret" täglich zugeschüttet wird (das monotone wiederholen von Botschaften ist auch bei Sekten ein beliebtes Mittel zur Willensbeeinflussung), dem darf ich nachfolgenden Artikel ans Herz legen.
    Inhalt: Ein Klima-"Wissenschaftler" versuchte eine kritische Journalistin (also etwas dass es beim ORF nicht gibt, außer es geht um die FPÖ....) per Verleumdung mundtot zu machen - und wird dafür gerichtlich verurteilt.
    Die Hintergründe und Details dieses Falls, lassen einen nur mehr ungläubig staunen.

    http://www.wpk.org/upload/download/quarterly/WPK-Quarterly%202011%20II.pdf

    • Paige
      07. November 2011 09:19

      Na ja, das passt ins Bild - getrickste Daten, Unterdrückung der Kritiker - zweifelsohne handelt es sich dabei um eine neue Religion, die uns allerdings sehr teuer zu stehen kommt. Seit Jahren sind die Temperaturen nicht gestiegen, obwohl das CO2 immer mehr zunimmt. Jetzt leider die Treibhausjünger natürlich unter Argumentationsnotstand. Aber irgendein Murx wird ihnen sicher wieder einfallen, ev. sind als nächstes die PKW-Fahrer (ideale Massensteuer) daran schuld, dass es kälter geworden ist...

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 09:39

      Besonders lustig ist es ja immer, wenn man von "wärmster sowieso, seit es Klimaaufzeichnungen gibt", fabuliert.
      Erstens sind die Messreiehen extrem lückenhaft
      und zweitens gibt es wissenschaftlich akzeptable Temperaturreihen erst seit dem Ende der kleinen Eiszeit - der Startpunkt ist also dort, wo es gerade außergewöhnlich kalt war.
      Kunststück, dass nach diesem "Tal der Kälte" die Temperatur wieder langsam angestiegen ist!

      Besonders infam ist es ja aber, dass man die zig Vorteile eines wärmeren Klimas, vollkommen tot schweigt, um nur ja keinen Zweifel daran aufkommen zu lassen, dass eine wärmere Erde eine Katastrophe sei.

      Kein Scherz, es gibt sogar Wissenschaftler, die die Erderwärmung auch für Erdbeben und Vulkanausbrüche verantwortlich machen - ohne natürlich Beweise zu erbringen...

    • Undine
      07. November 2011 10:58

      @segestes

      Wenn die Bewohner der Toskana mit ihrem Klima zufrieden sind, könnten bes. wir hier nördlich der Alpen doch nichts gegen eine kleine Klimaerwärmung haben! :-)
      Bereits in Görz wachsen --ähnlich wie bei uns im "kalten Norden" die Hollerstauden!--die Palmenschößlinge überall wie Unkraut heraus. Und wenn dann noch unsere Salzkammergutseen etwas wärmer wären....... :-)

    • phaidros
      07. November 2011 11:00

      Es gibt keine getricksten Daten. Jedenfalls nicht mehr.

      http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-15373071

      Ende Oktober ist die Universität Berkeley, mit eiunem von Grund auf neu aufbereiteten, völlig transparenten Ergebnis an die Öffentlichkeit gegangen: Rohdaten öffentlich, Datenbasis 5x größer als alle Vorgängerprojekte, Algorithmen öffentlich, Software öffentlich - all das auf der Website http://berkeleyearth.org/ zum Download und zur Peer Review zur Verfügung gestellt.

      Was mich ärgern könnte, wenn ich diese tumb-sturen Besserwissereien noch ernst nehmen würde: Sie wissen das ganz genau, Paige, denn Sie haben die Diskussion im Gastkommentar vom 13.10. (http://tinyurl.com/d2vv6fu ) nicht nur sehr genau verfolgt, sondern auch angetrieben. Als november die BBC-Meldung am 23. herein stellte, waren Sie dann ganz plötzlich verschwunden, um jetzt zu versuchen, diesen Unsinn erneut zu verbreiten.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • november (kein Partner)
      07. November 2011 11:26

      @Paige und Segestes

      Witzig auch, dass die Berkeley-Studie von Klimaskeptikern durchgeführt wurde, finanziert unter anderem von Koch Industries. Die Koch Brüder sind fleißige Unterstützer der Tea-Party-Bewegung und genau so, wie man sich linke Treibhausjünger vorstellt.

      Woher wissen Sie übrigens, dass das CO2 immer mehr zunimmt? Selbst nachgemessen? Respekt.

    • Paige
      07. November 2011 12:03

      Segestes, es gibt einfach sehr viele solche Punkte, die einem normal denkenden Menschen auffallen. Vor ein paar Tagen habe ich eine Sendung mit William Shatner (Captain Kirk) über den Einfluss der Serie 'Raumschiff Enterprise' auf die Gesellschaft und technologische Entwicklung gesehen - war insgesamt sehr interessant. Ich bin schon lange ein Trekkie :-) Im zweiten Teil wurde über große Eisbrocken berichtet, die seit ein paar Jahren immer häufiger vom Himmel fielen. So ein 20 kg Brocken kann tatsächlich viel Schaden anrichten. Auf die Frage, woher diese Brocken kämen, erklärte ein Klimaexperte, sie hätten was mit dem menschenverursachten Klimawandel zu tun. Das ist alles so ein Schwachsinn! Logischer Weise können sie nur aus den Flugzeugtoiletten stammen. Es gibt genug Untersuchungen, die belegen, dass diese Klumpen Fäkalien beinhalten. Die Flugzeuge habe zwar Klappen unter den Klos, diese schließen allerdings nie ganz dicht, sodass sich dort mit der Zeit ein Eisklumpen bildet. Es ist wirklich ein Wahnsinn, wie unseriös das alles ist. Mit Wissenschaft hat das überhaupt nichts mehr zu tun. Und mit Redlichkeit schon gar nicht! Aber selbstverständlich bestreiten die Fluglinien, dass sie dafür verantwortlich sind. Sonst müssten sie ja für den entstandenen Schaden aufkommen...

    • Paige
      07. November 2011 12:10

      November, die Sockenpuppe ist auch schon da :-))

      Phaidros, das stimmt einfach nicht. Sie haben die Debatte beendet, weil Sie sich beleidigt fühlten. Offenbar haben Sie im Anschluss mit november (der in solchen Fällen immer den Raum betritt) weitergemacht. Es gefällt Ihnen wohl dann am besten, wenn keiner mehr da ist, der Ihnen widerspricht, was? :-)

      Phaidros, ich werde Ihnen bzgl. dieses Themas nicht mehr widersprechen. Denn das ist ungefähr genauso sinnhaft, als würde man darüber diskutieren, ob es im Himmel Engerln gibt.

      Aber tun Sie mir bitte einen Gefallen: Flicken Sie mir nichts mehr ans Zeug. Ich mag das nicht. Sie sind ja total besessen von dieser Sache!

      Ich bin jetzt wech. Sie und november können also hinter mir her keppeln. Mir ist das wurscht. Ich bin ganz aus Leder...

    • phaidros
      07. November 2011 12:16

      ROFL! Danke für die Erklärung der Flugzeugtoiletten. Nun wird mir einiges klarer!

      Allerdings, normal und logisch denkende Paige: jede neu zugelassene Freizeitjacht auf der Adria muss heutzutge einen Fäkalientank haben. Meinen Sie nicht, dass so etwas auch in Verkehrsmaschinen eingebaut wird?

      Wollen Sie uns weis machen, dass man im Flugzeug durch ein Loch mit einer Klappe macht, wie in einem alten Zug? Bei 920km/h, -50°C und Druckverhältnissen, die den Passagier mitsamt seinen Darm- und/oder Blasenhínhalten entsorgen würden, während der Luftmangel ihn tötet? Oder erklären Sie uns jetzt gleich etwas von Druckschleusen unterm Scheißhaus? Wenn die, nebenbei bemerkt, nicht ganz schließen würden - schon mal normal und logisch darüber nachgedacht, was dann mit dem Kabinendruck passieren würde?

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. November 2011 12:23

      Kirk an Enterprise, Kirk an Enterprise:
      Wer hat schon wieder die Scheiße ins Weltall gebeamt?

    • Paige
      07. November 2011 12:36

      Phaidros, was unterstellen Sie mir da dauernd? Selbstverständlich weiß ich, dass diese Tanks erst am Flughafen entleert werden. Die Entleerungs-Klappen sind allerdings sehr oft undicht. SIE wissen das ja nicht. Erkundigen Sie sich besser, dann blamieren Sie sich auch nicht mehr :-)

      Neppomuck: :-)

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 12:43

      He Paige,
      ich war auch mal ein Trekkie,
      habe sogar noch eine maßgeschneiderte DS9-Uniform irgendwo in der Abstellkammer hängen, plus Phaser, Actionfiguren und Co :)

      @november:
      Nicht alles glauben was ORF und Co so verzapfen - die BEST-Studie wurde nicht
      von Skeptikern durchgeführt, sondern bloß von diesen angestoßen. Am Rande, aber nur dort, waren Skeptiker involviert.

      Ein wenig technisch-mathematisches Verständnis vorausgesetzt,
      gebe man sich diese kritische Auseinandersetzung mit der Studie:
      http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/die-statistiker-dj-keenan-und-willam-briggs-begutachten-die-best-methoden/

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 12:46

      Zu den herabfallenden, gefrorenen Fäkalien:
      Die richten heute weitaus öfter Schaden auf der Erde an, als Meteoriten.
      Kein Scherz, eine Tatsache.
      Und eine bemerkenswerte noch dazu, wenn man bedenkt, dass auf der Erde tagtäglich Meteoriten niedergehen.
      Wie viel Kot muss da erst geflogen kommen!

    • phaidros
      07. November 2011 12:47

      Nein, Paige, das gebe ich zu, das wusste ich tatsächlich nicht, dass wir nach bald 100 Jahren mit serienmäßig hergestellten Verkehrsflugzeugen und bald 70 Jahren an Transkontinentalflügen damit noch immer nicht in der Lage sein sollten, dauerhaft dichte Ventile herzustellen und einzubauen. Sie schreiben freilich von »Klappen unter den Klos«, aber mit so technischen Begriffen bin ich nicht so bewandert.

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 12:51

      @Phaidros: Einfach bei Google mal nach gefrorene Fäkalien + Flugzeug nachfragen.
      Was da dann alles kommt....

    • phaidros
      07. November 2011 13:04

      Dann kommen Treffer einer Suchmaschine, segestes die Seiten auflisten, auf denen »gefrorene Fäkalien« und »Flugzeug« vorkommen. Und was beweist das?

      Geben Sie in die selbe Suchmaschine »Hohlwelt« ein oder »intelligent Design« oder »Alien« oder »UFO« oder »Area 51« ein.

      Ist das, was dann kommt, dann auch der Beweis für diesen ganzen Schwachsinn?

    • Segestes (kein Partner)
    • phaidros
      07. November 2011 13:33

      Wieviel Zeit geben Sie mir, um Ihnen so einen Schneeball zu produzieren? Wie muss wohl ein Brocken der im Bild des Artikels gezeigten Größe (Durchmesser = ca. Oberarmlänge des Photoreporters) mit mehreren 100km/h aufschlagen, um in einem Stück zu bleiben? Hmm...

      Sie wissen, was man unter Wichtigtuern versteht? Das scheint mir die wesentlich plausiblere Erklärung zu sein. Insbesondere, seit ich den Bericht las, den die Krone ablieferte nachdem unser Pfadfinder-Lagerplatz von einem übergehenden Bach fortgeschwemmt wurde: kein einziger Satz hatte irgendetwas mit dem zu tun, was wir erlebt hatten. Nicht einmal die Namen.

      Bitte denken Sie einmal nach, was ein undichter Außenbordverschluss in einer Verkehrsmaschine bedeuten würde: Druckverlust und Notlandung (klingt dramatischer als es ist). So oder so, der Tankinhalt würde vom Kabinendruck notwendigerweise außenbords gedrückt werden. Das Alles ist einfach nur lächerlich.

      Zu Keenan (EIKE hat wieder mal unvollständig zitiert und bejubelt Kritik an BEST), ich zitiere mal aus Mullers Antwort:

      He(Keenan, Anm.) raises lots of issues that require addressing, some that reflect misunderstanding, and some of which just reflect disagreements among experts in the field of statistics.

      und weiter Keenan states that he had not yet read our long paper on statistical methods. I think if he reads this he is more likely to appreciate the sophistication and care that we took in the analysis. David Brillinger, our chief advisor on statistics, warned us that by avoiding the jargon of statistics, we would mislead statisticians to think we had a naive approach. But we decided to write in a more casual style, specifically to be able to reach the wider world of geophysicists and climate scientists who don't understand the jargon. Again, if Keenan reads the methods paper, he will have a deeper appreciation of what we have done.

      Das alles ist der ganz normale wissenschaftliche Dialog, der endlich so stattfindet, wie es der Fall sein soll: öffentlich. BEIDE Seiten picken sich dabei aber immer nur das heraus, was ihnen in den Kram passt.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 13:46

      Phaidros,
      noch einmal zum Flugzeug-Häusl:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Bordtoilette#Umweltaspekte_der_Flugzeugtoilette

      Aber das ist wahrscheinlich auch bloß von Wichtigtuern verfasst worden, oder?

    • phaidros
      07. November 2011 13:49

      Den Mailwechsel zwischen Keenan und Muller findet man übrigens hier: http://www.informath.org/apprise/a5700.htm

    • november (kein Partner)
      07. November 2011 13:50

      @ Segestes

      Judith Curry und Richard Mulller, die bei BEST mitarbeiten, sind eindeutig der Skeptikerszene zuzuordnen. Und ich habe meine Informationen nicht vom ÖRF.

      http://www.skepticalscience.com/the-best-kind-of-skepticism.html

      http://tamino.wordpress.com/2011/10/20/berkeley-team-says-global-warming-not-due-to-urban-heating/

    • phaidros
      07. November 2011 13:53

      Nein, wenn's in der Wikipedia steht, dann stimmt es natürlich! Schließlich ist es ja nicht so, dass dort jeder herumändern kann. Hmm...

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 14:15

      Ach phaidros, jetzt wirds aber langweilig.
      Ich habe wenigstens Belege für meine Aussage gebracht,
      und nicht bloß unbewiesene Behauptungen aufgestellt,
      die von keiner Quelle untermauert werden.

      @november: Judith Curry bereits als Skeptikerin zu klassifizieren,
      ist eher ein Beweis dafür, wie ideologisiert die Gegenseite mittlerweile ist.
      In Wirklichkeit ist die gute Frau bloß für mehr Transparenz.

    • november (kein Partner)
      07. November 2011 14:31

      Segestes, wer genau ist die Gegenseite und wer ideologisiert hier?

      Die gute Frau hat nach Veröffentlichung der Ergebnisse behauptet, dass es keine wissenschaftliche Grundlage gebe, dass die Erwärmung nicht gestoppt habe, dass die neuen Daten eine Pause in der Erwärmung zeigen würden, dass Muller die Abkühlung verstecke. Sehen Sie die Ironie? Curry versucht sich herauszuwinden, weil die Daten nicht das zeigen, was sie erwartet hat, obwohl sie an der Studie selbst mitgearbeitet hat. Curry ist eine 'Skeptikerin' im negativen Sinn, Muller ist ein Skeptiker im positiven. Die Ergebnisse sind aber eindeutig, wie Sie in meinen Links nachlesen können.

    • november (kein Partner)
      07. November 2011 14:33

      ..keine wissenschaftliche Grundlage dafür, dass die Erwärmung nicht gestoppt hat, behauptet Curry.

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. November 2011 14:45

      Die Guteste (Curry) leidet am "Palmström-Syndrom", nov.

      "... dasss nicht sein kann, was nicht sein darf."

    • Paige
      07. November 2011 14:49

      Segestes, das ist ein Gfrett, was? :-)

      Freut mich, dass Sie auch ein Trekkie waren - das sind in der Regel gute Leute. Als Kind konnte ich es nicht sehen, weil wir keine FS2-Antenne hatten. Ich habe dann sehr lange herumgefitzelt (die Sender waren noch mit einem Drehknopf einzustellen), bis ich Schemen empfangen konnte und den Ton. So saß ich wie gebannt vor dem "verschneiten" Bildschirm. Ich behaupte heute, durch Star Trek wurde ich zum Kabelfreak. Meine Sammlung ist beachtlich. :-)

      Ja, ich habe sogar ein Modell der Ur-Enterprise, die Sounds und Lichterln abspielt. Natürlich dürfen die Photonentorpedos nicht fehlen. Manchmal gehe ich immer noch hin und drücke auf das Knopferl...

      Gene Roddenberry war genial. Kaum findet man in diesen alten Folgen irgendwelche Peinlichkeiten. Mit minimalem Budget hat man doch sehr spannende Geschichten produziert. Manchmal wars dann aber doch zu arg, z.B. als man Spocks Hirn entfernte. :-)

    • phaidros
      07. November 2011 14:59

      Verstehe ich Sie richtig, segestes, die Wikipedia dient Ihnen als Beleg für die Echtheit? Interessanterweise findet google (ebenso wie metacrawler, also 37 Suchmaschinen) bei »blaues Eis« (aber auch »blue ice«) nur Wikipedia-Einträge oder Zeitungsartikel Marke Schauermärchen. Keine Meteorologieseite, nichts Wissenschaftliches, nichts von Flugzeugherstellern, nichts von Flugzeugausstattern. Ist das nicht seltsam?

      Aber sei es wie es sei mit dem blauen Eis (ich kauf' das von mir aus, wenngleich nicht mit dem Brimborium rundherum »immer öfter«, »Klappen unter den Klos« usw.), eigentlich geht's ja einmal mehr um globale Erwärmung. Und da, wie Sie ja schreiben, die Wikipedia nicht von Wichtigtuern bevölkert wird, sondern als Beleg dienen kann, habe ich auch etwas für Sie: http://de.wikipedia.org/wiki/Globale_Erw%C3%A4rmung . Das müsste Sie ja überzeugen.

      november: wie immer sehr informativ! Danke für die Links!

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 16:59

      @Phaidros:
      Diese Tatsache mit den gefrorenen Fäkalien, die vor allem in Einflugschneisen vom Himmel herunter kommen, kann man seit Jahren regelmäßig in den Medien verfolgen, kommentiert auch von Fachleuten der renommierten Pilotenvereinigung Cockpit.

      http://mobil.mainpost.de/regional/art736,5553723

      Zitat:
      "Einen technischen Defekt an einem Flugzeug vermutet Jörg Handwerg, Sprecher der Pilotenvereinigung Cockpit in Frankfurt. „So etwas kommt hin und wieder leider mal vor.“ Meistens sei die Ursache ein undichter Stopfen an der Wasserzufuhr einer Maschine, erklärt der Flugkapitän. „Über Stunden bilden sich kleine Tropfen, die in großer Höhe zu einem Klumpen gefrieren.“

      Oder hier:
      http://www.rp-online.de/panorama/Mit-Flugzeug-Faekalien-besprenkelt_aid_274364.html
      Zitat:
      "Georg Fongern, Pressesprecher der Pilotenvereinigung Cockpit aus Frankfurt am Main, erläutert: "Blue Ice entsteht, wenn in großen Höhen bei alten oder nicht genügend gewarteten Flugzeugen durch poröse Dichtungen in der Toilette tröpfchenweise ein Gemisch aus Fäkalien und Toilettenchemikalien austritt und am Flugzeugrumpf festfriert. Beim Eintritt in tiefere Luftschichten kann sich der Eisklumpen lösen und herabfallen."

      Ich brauche also keine Wikipedia, um dich argumentativ in die Schranken zu verweisen :)

      @Paige: Wenns das Modell mit Blinklichtern ist, auf dem NCC-1701-A steht, und das zwei kultige Geräusche von sich geben kann (Phaser und Photonen-Torpedo), dann besitzen wir das gleiche :)
      PS: Mit Trekkies ist es wie mit den Freimaurern, überall trifft man einen ;)

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 17:13

      @november: Ich kann es nachlesen und habe es auch nachgelesen.
      In meinem Link wird übrigens auf einige dieser "Argumente" eingegangen.
      Ich hoffe das wurde ebenfalls gelesen?

      Bloß weil Curry die wissenschaftliche Redlichkeit einiger Studienmacher anzweifelt, windet sie sich nicht heraus. Zweifel ist der Samen der Wissenschaft!
      Und Grund zu Zweifeln gibt es hier genug.
      Oder wurden die Climategate-E-Mails der East Anglia-Universität schon vergessen?
      Ich kann mir durchaus vorstellen, dass sich manche Leute daran in der Tat nicht gerne erinnern....

    • phaidros
      07. November 2011 17:16

      Erstens sagt Ihr Pilot deutlich: »wenn in großen Höhen bei alten oder nicht genügend gewarteten Flugzeugen...«. Die haben wir in unserem Luftraum bei den hier üblichen Wartungsvorschriften ja zu 1000en.

      Zweitens sagt er weiters: »meistens ein undichter Stopfen an der Wasserzufuhr«, also etwas völlig anderes.

      Drittens bleibt »immer öfter« ein Quatsch. Ebenso wie »Klappe unterm Klo«.

      Viertens geht es um Klimawandel, nicht um Klos.

      Fünftens sind wir nicht per Du.

      Sechstens habe ich bereits gesagt, ich kaufe das »blue ice«, da ist Ihre Formulierung »in die Schranken weisen« nur noch unangebracht, überheblich und völlig daneben.

      Aber in einem Punkt bin ich ganz bei Ihnen, segestes: es ist langweilig.

    • Segestes (kein Partner)
      07. November 2011 17:42

      phaidros: Habe ich je behauptet, es regnet tausende solcher Brocken?
      Nein.
      Du hast hingegen behauptet, diese Brocken gibt es gar nicht.
      Und ich habe dir das Gegenteil bewiesen.
      Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

      Diese Du-Wort-Diskussionen führe ich hier nicht mehr.
      Denn ich halte mich an die im WWW üblichen Konventionen,
      wenn ich duze. Wer damit nicht klar kommt, der soll sich
      eben wieder hinter seine Schreibmaschine klemmen.
      Der Kommentarbereich dieses Blogs begreift sich in
      Sachen Benimmregeln aber offenbar als eine Singularität,
      in der alle Gesetzmäßigkeiten des Webs außer Kraft gesetzt
      werden. Eine Art absurdes, nonkonformistisch-konservatives
      Revoluzzertum, dass den Stock im Allerwertesten,
      zu seinem Markenzeichen auserkoren zu haben scheint ^^

    • phaidros
      07. November 2011 17:53

      Selbstverständlich gibt es dazu zu sagen, dass Sie, nachdem ich beim blue ice bereits eingelenkt hatte, draufzudreschen versuchen. Und hier gleich nochmals.

      Zu den Climategate-Mails, falls das noch jemanden interessieren sollte: nach www.berkeleyearth.org hat das durch die dort verwendete 5x größere Datenbasis und die völlige Transparenz in Daten, Methoden und Programmen (alles dort offen zur Diskussion gestellt und für jedermann herunterladbar) keinerlei Relevanz mehr. Bloß, dass das einige - auch hier - einfach nicht zur Kenntnis nehmen geschweige denn wahrhaben wollen.

      Beim ORF liest sich das übrigens so (http://news.orf.at/stories/2085696/ ):

      »Skeptiker finanzieren Studie und belegen Klimawandel

      Ausgerechnet eine von Skeptikern des Klimawandels mitfinanzierte Studie belegt einmal mehr, dass sich die Erde erwärmt hat...

      ... Von „Tea-Party“-Anhänger mitfinanziert...
      «

      Ich gestehe, nach fast drei Jahren und 1000en geschriebenen Zeilen der Erklärungen und ständiger, tw. auch persönlicher An- und Untergriffe, eine gewisse Genugtuung zu verspüren.

      LG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Vielleicht reichen Ihre Kapazitäten nicht, um zu »verwalten«, mit wem Sie per Du sind, und mit wem per Sie. Dann ist mir auch klar, wie Ihre übrigen Argumente einzuordnen sind. Aber natürlich rede ich niemandem drein, aus welcher Kinderstube stammend er sich präsentieren möchte. Allerdings werde ich Ihnen jedesmal wieder entgegenhalten: ich möchte nicht per Du sein mit Ihnen.

    • Paige
      07. November 2011 17:57

      Phaidros, die Sendung, die ich gesehen habe, wurde letzten SA in ZDF neo gezeigt. Sie heißt "Unendliche Weiten".
      http://neo.zdf.de/ZDFde/programm/0,6753,PrAutoOp_idPoDispatch:11018556,00.html
      Zu der Sache mit dem Eisklumpen - er hat ein Haus zertrümmert - wurde auch ein Flugzeugingenieur befragt. Er zeigte auf besagte "Klappe" - ja, ich weiß sogar, wie das Ding ausschaut, glaube Sie mir, es ist eine Klappe. Er gestand sogar, dass es schon öfter mal vorkomme, dass diese Klappe undicht sei, was er als Fluglinienangstellter allerdings ausschloss, war, dass derartige Klumpen von Flugzeugen stammten. Dann wurde ausgeschlossen, dass es sich um einen Meteoriten handelt. Damit so ein großer Brocken übrigbleibe, müsse er vor Eintritt in die Atmosphäre sehr viel größer sein und ergodessen rechtzeitig gesichtet werden. So befragte man noch einen Klimaexperten. Dieser meinte, es könne durch die (allerdings in den letzten 10 Jahren nicht vorhandene) Erderwärmung zu diesem Phänomen kommen. So ein Schwachsinn, dachte Paige und begann sofort zu googeln. Es passte einfach gut zu Segestes Aufzählung, was alles man heute schon auf den "Klimawandel" zurückführen möchte - Vulkanausbrüche, ja, sogar Erdbeben und Fäkalieneis von Flugzeugen. Durch die Tropfen entsteht langsam ein Klumpen. Gerät das Flugzeug wieder in wärmere Bereiche, löst sich der Klumpen. Dies geschieht immer häufiger mit zunehmendem Flugverkehr und vor allem den Billigflügen, bei denen nicht mehr so sehr auf regelmäßige Wartung geachtet wird - Schlamperei. Das passiert auch nicht dauernd (das wäre ja wirklich arg), das hat keiner gesagt. Darf das wahr sein? Dass Sie so etwas so ewig diskutieren können, obwohl die Sache doch längst gelaufen ist....

    • phaidros
      07. November 2011 18:18

      Soll das lustig sein, Paige? Ich habe schon vor 3 Posts gesagt, dass ich das blue ice kaufe, und Sie kommen jetzt daher und erklären, ich würde ständig weiterdiskutieren, nachdem Sie weitere etwa 25 Zeilen dazu vom Stapel gelassen haben? Ist das irgendwie versteckte Kamera oder so?

      Aber ich glaube, ich weiß: diese völlig idiotische Nebenfront soll wohl davon ablenken, dass mit im Oktober ein von Klimaskeptikern mitfinanziertes Projekt, auf Punkt und Komma frühere Ergebnisse bestätigt, dass die Erde sich in den letzten Jahrzehnten erwärmt hat. Und darüber hinaus alle Kritikpunkte gegen frühere Erkenntnisse (intransparente Verfahren, unter Verschluss gehaltene Rohdaten etc.) völlig pulverisiert, indem alles offengelegt wird: auf www.berkeleyearth.org können Sie die Rohdaten ebenso herunterladen wie die Beschreibung der Verfahren und die Programme, die sie implementieren.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. November 2011 18:45

      Die Erderwärmungsmudschaheddin sind nicht von ihrem Dschihad abzubringen.
      Und sie erwärmt sich doch!

      Kein Wunder, haben wir doch mittlerweile 7 Milliarden kleine bis größere Heizkörper, die obendrein noch CH4 produzieren und N2O = Lachgas verwenden.
      Da kann man nicht kalt bleiben.

      Was das Ganze mit Klimakatastrophen zu tun haben soll, weiß zwar keine Sau, aber man kann so schön moralisch werden.
      Und darüber hinaus den Industriestaaten Europas, die allesamt und höchst naiv das „Kyoto-Protokoll“ unterschrieben haben, etliche Klötze ans Bein hängen, um sie den Wettbewerb um die industrielle Weltvormachtsstellung verlieren zu lassen.

    • phaidros
      07. November 2011 18:57

      Bevor man über Klimakatastrophen redet, Neppomuck, muss erst einmal die Erwärmung als solche etabliert werden - oder eben nicht (in welchem Fall sich weitere Überlegungen erübrigen würden). Genau das ist aber jetzt passiert.

      Und wenn Sie sich auch noch so darüber lustig machen: im Oktober hat ein von Klimaskeptikern mitfinanziertes Projekt, auf Punkt und Komma frühere Ergebnisse bestätigt, dass die Erde sich in den letzten Jahrzehnten erwärmt hat.

      Und hat darüber hinaus alle Kritikpunkte gegen frühere Erkenntnisse (intransparente Verfahren, unter Verschluss gehaltene Rohdaten etc.) völlig pulverisiert, indem alles offengelegt wird: auf www.berkeleyearth.org können Sie die Rohdaten ebenso herunterladen wie die Beschreibung der Verfahren und die Programme, die sie implementieren.

      Das sollte man schon zur Kenntnis nehmen, bevor man jetzt immer noch wettert. (Haha, wortspiel)

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • november (kein Partner)
      07. November 2011 19:01

      @Segestes
      Zuerst einmal möchte ich dich/sie(?) vor EIKE warnen. Es handelt sich dabei um eine Lobbygruppe hinter der die Energieindustrie (v.a. Öl und Kohle) steht. Das ist wohl kaum eine objektive Quelle zum Thema Klimawandel. Eine bessere Informationsstelle ist sicher die Hohe Warte, wahrscheinlich auch entsprechende Institute in anderen Ländern.

      Ich habe den EIKE-Link trotzdem gelesen. Die Kritik richtet sich gegen die statistische Auswertung. Es wird hauptsächlich bemängelt, dass die Unsicherheit als zu gering angegeben wird. Mag sein, dass da etwas dran ist. Aber das stellt ganz sicher nicht die Klimaerwärmung in Frage.

    • phaidros
      07. November 2011 19:08

      november, wenn ich es richtig gelesen habe, bezieht sich EIKE auf einen Mailwechsel zwischen einem Statistiker namens Keenan und Muller (dem wissenschaftlichen Leiter von BEST). Keenan hat selbst den Schriftwechsel hier veröffentlicht:

      http://www.informath.org/apprise/a5700.htm

      EIKE hat nur Teile daraus verwendet und weitere Übersetzungen angekündigt - muss man abwarten, wird man sehen.

      Insbesondere interessant ist die Antwort Mullers, die nichts wegwischt, nichts beschönigt, alles ruhig und geduldig erklärt. Dort liest man mMn einfach den wissenschaftlichen Dialog in aller Unaufgeregtheit, den dieses wichtige Thema so dringend nötig hätte.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • phaidros
      07. November 2011 19:13

      Nachsatz: dass EIKE einmal mehr bei Keenan nur jene Teile herausgegriffen hat, die BEST attackieren, wirft kein gutes Licht auf diese Quelle - ganz wie november meinte.

      Die Empfehlung der Webseite der Hohen Warte möchte ich unterschreiben: www.zamg.ac.at/klima.

      Und das Buch eines ZAMG-Mitarbeites wärmstens empfehlen: Dr. Reinhard Böhm, heiße Luft nach Kopenhagen (kurze Rezension in den Buchtipps: http://www.andreas-unterberger.at/Tipps-und-Hinweise/Buecher/311 ).

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • november (kein Partner)
      07. November 2011 19:26

      Danke, phaidros. Ich war unter dem Eindruck, dass ein EIKE-Statistiker die Kritik geschrieben hat. Jetzt haben wir die geforderte Offenheit und es ist erst keiner zufrieden.

    • Paige
      07. November 2011 20:03

      Sorry, Phaidros, ich habe nur Ihren letzten Beitrag gelesen

    • Paige
      07. November 2011 20:08

      ... es ist ja auch zu mühsam. Allerdings haben Sie da immer noch nicht die "Klappe" gehalten - Sie und november *gg*

      Segestes, jetzt bin ich wieder zu Hause und habe auf meinem Modell nachgeschaut. U.S.S. Enterprise NCC-1701-A - steht vorne groß und hinten kleiner. Der Knopf ist oben - damit habe ich nicht gerechnet, dass das sonst auch noch jemand hat. Ach, das ist halt lustig :-)

    • phaidros
      07. November 2011 20:55

      Sehr schön. Danke.

      Noch wichtiger allerdings als Raumschiff-Enterprise-Modelle und ihre Beschriftungen scheint mir zu sein, dass im Oktober ein von Klimaskeptikern mitfinanziertes Projekt auf Punkt und Komma frühere Ergebnisse bestätigt hat, dass die Erde sich in den letzten Jahrzehnten erwärmt hat.

      Und darüber hinaus alle Kritikpunkte gegen frühere Erkenntnisse (intransparente Verfahren, unter Verschluss gehaltene Rohdaten etc.) völlig pulverisiert hat, indem alles offengelegt wird: auf www.berkeleyearth.org können Sie die Rohdaten ebenso herunterladen wie die Beschreibung der Verfahren und die Programme, die sie implementieren.

      BG phaidros.vie@gmail.com

  15. wahrheit (kein Partner)
    07. November 2011 08:54

    Danke Herr Unterberger, diese neue Serie über das Propagandasprachrohr der Linken wird sicher ein Erfolg!
    Wie weit wir beim ORF schon sind zeigt auch ein Artikel in der Kleinen Zeitung, wo ein Künstler sich wegen der "großen-ORF-Chance" von der FPÖ distanzieren muss um nicht zu "irritieren":

    "Seine Tage bei der "John Otti Band", einer auch außerhalb Kärntens recht bekannten Covergruppe, seien gezählt: "Egal, ob ich gewinne oder nicht, ich starte als Solosänger." Dass die "Otti-Band" seit vielen Jahren auf FPÖ-Veranstaltungen aufspielt, sorgte auch ORF-intern für Aufregung. Otti: "Ich stehe dazu, dass wir für die FPÖ gespielt haben. Als Band ist das unser Job und wie eine Dienstleistung zu verstehen. Eine Handelskette kann sich ihre Kunden auch nicht aussuchen. Dass wir aber auch für die Kinderkrebshilfe, behinderte Menschen und natürlich auch für ÖVP und SPÖ gespielt haben, wird gerne vergessen." Mittlerweile ist Otti bei den FPÖ-Terminen aber nicht mehr Teil der Band. Man will ja für die ORF-Chance nicht zu sehr irritieren."
    http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/kultur/orf/2868880/grosse-chance-drei-finalplaetze-sind-noch-frei.story

    Weil also jemand bei der großen Chance im ORF gewinnen möchte muss der kleine Otti noch versprechen nie mehr für die FPÖ aufzutreten, Österreich im Jahre 2011!

    • Neppomuck (kein Partner)
      07. November 2011 12:17

      Ein gewisser Andi Borg hat auch sein Schwänzchen eingekniffen, bevor er sich als Einpeitscher der Blauen ein Zubrot verdient hat.
      Immerhin, die namhafte Summe der Vorausleistung hat er brav rücküberwiesen.

      Und - schwupps - war er der Star der Musikanten-Stadel-Blödelei.

      Man darf eben bei uns nicht "wider den Stachel löcken", sonst ist Essig mit der "Künstlerkarriere".
      Was auch die botmäßige Aversion etlicher qualitätsloser Kabarettisten und Bänkelsänger gegenüber den Freiheitlichen erklärt.

      Freundlich betrachtet ist das als eine Existenzsicherung der Unbegabten zu werten.
      Dafür muss man schon Verständnis aufbringen.
      Feste zu feiern ist für manche eben attraktiver als feste zu arbeiten.

  16. OHOH (kein Partner)
    07. November 2011 08:08

    „Das ist eine wichtige Aktion, die allen Respekt, großes Interesse und viel Unterstützung verdient“ ja, so ist es, hoffentlich geht Hand in Hand mit der Aufdeckung von gelenkter Berichterstattung auch die unsoziale und unwürdige Personalpolitik dieses zutiefst „roten“ Unternehmens! Es traut sich dort wirklich NIEMAND seine eigene Meinung zu haben, bis zum letzten Kabelträger hält man die Leute unter Druck, denn freie Mitarbeiter, Leihpersonal und jemand, der hofft nach 15 Jahren schuften ev. angestellt zu werden, der hält seinen Mund. Leihpersonal wird nach Belieben „entsorgt“ zurück zur Verleihfirma mit enormen Gehaltskürzungen, es wird aber weiter für den ORF gearbeitet (Schönung der Beschäftigtenzahlen, denn billiger ist es sicher nicht!) freie Mitarbeiter sind froh über jeden Auftrag. Selbst in den oberen Rängen zittert man um seine Beschäftigung, nicht jeder geht so gerne in Frühpension. Wenn da noch jemand glaubt es ist eine reine Freude für den ORF zu arbeiten, der irrt!

  17. Jaja (kein Partner)
    07. November 2011 06:08

    Na da darf man ja gespannt sein... Zweifellos war und ist die österreichische Rundfunkpolitik ein Witz. Mir scheint allerdings in diesem Artikel wurde zumindest auf eine Partei vergessen, aber selektive Berichterstattung gibts halt nicht nur beim ORF.
    Davon abgesehen halte ich dieses Dissidentengeschwafel für stark übertrieben, besonders den Part mit den Verlagen.

    • dieba (kein Partner)
      07. November 2011 08:03

      Sehr richtig und sehr wichtig.

      Gerade Unterberger sollte sich bezüglich selektiver Berichterstattung an der eigenen Nase nehmen (Stichwort Schüssel). Er könnte aber auch den ORF-Niederösterreich als Beispiel für schwarzen Parteifunk dem roten ORF gegenüberstellen. Oder den Versuch der Einflussnahme von blauen Politikern auf die FS-Berichterstattung.

    • Trollfresser (kein Partner)
      07. November 2011 08:34

      Dieses Baums Blatt, der von Osten
      Meinem Garten anvertraut,
      Gibt geheimen Sinn zu kosten,
      Wie's den Wissenden erbaut.

      Ist es e i n lebendig Wesen,
      Das sich in sich selbst getrennt?
      Sind es zwei, die sich erlesen,
      Daß man sie als e i n e s kennt?

      ???????

      Na - des muass a Zwülling sein, denn ana alan konn do net so depppat sein ....

    • Jaja (kein Partner)
      07. November 2011 08:53

      Wie immer sehr gut argumentiert werter Trollfresser. Eine wahre Zierde für das Kommentarsystem, du kannst dich stolz neben Größen wie "Undine", "Brigitte Imb" und "Wertkonservativer" einreihen.
      Motto: Argumente brauchen wir nicht, sudern und schimpfen reicht.

    • Trollfresser (kein Partner)
      07. November 2011 11:36

      Was haben Sie gegen Goethe und Ambros?

      Ich wollte nur meine Bewunderung für Ihr inniges Einverständnis mit dieba zum Ausdruck bringen. Wenn Sie das als Sudern sehen, tut es mir selbstmurmelnd leid.

      Nur in einem muss ich Sie korrigieren: Ich hatte nicht die Absicht auf argumentlose Postings mit Argumenten zu reagieren.

    • Wertkonservativer
      07. November 2011 11:45

      Hallo, hallo, Jaja!

      Da bin ich ja in bester Gesellschaft!

      In einem Atemzug mit den Damen Undine und Brigitte Imb genannt zu werden, gereicht mir zur Ehre (ich weiß schon, dass Sie es andersrum meinen!!).

      Wichtig ist, dass SIE die richtigen Argumente und geeignete Waffen für die Abwehr alles Bösen im Tournister haben; irgendwer muss ja unser Land retten!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • dieba (kein Partner)
      07. November 2011 12:20

      Als Fazit kann also gelten:

      Einflussnahme durch Parteien ist schon ok, wenns nur die richtigen sind.

      Oder frei nach Unterberger: rechts ist gut, links ist böse.

      :-)

    • Trollfresser (kein Partner)
      07. November 2011 13:03

      Hallo dieba!

      Also ich fasse das jetzt als ein Argument auf, wenn auch mit viel Bauchweh.

      Ich würde aber eher so sagen:

      Rechts ist nicht schlecht und Links ist absolut nicht gut.

      Hast Du ein Problem damit?

  18. Steuerzahler (kein Partner)
    07. November 2011 02:58

    Semantik: Rechts ist schlecht und Links ist gut

    von David Schah: (21. Mai 2009, ef-magazin)

    Für mehr Pragmatismus beim Umgang mit politischen Etikettbegriffen:

    Der politische Verortungsbegriff „rechts“ hat in den letzten Jahrzehnten im bundesdeutschen Alltagssprachgebrauch eine immer pejorativere Bedeutung erlangt. Noch vor kaum zehn Jahren konnte sich ein gemäßigter Konservativer wie Bodo Hauser in der staatlichen ZDF-Sendung Frontal 21 als „rechter“ Widerpart zu dem „linken“ Ulrich Kienzle präsentieren, ohne dass er bei den meisten Zuschauern in den Ruch des Nationalismus oder gar des Nationalsozialismus geraten wäre. Heute dagegen wird „rechts“ schon zumeist als Synonym zu „rechtsextrem“ verwendet. Die mit dem Wort „rechtsextrem“ assoziierten Begriffsbilder wie „Nazi“ oder „Faschismus“ haben derart stark auf den Wortbestandteil „rechts“ abgefärbt, dass man heutzutage „extrem“ getrost weglassen kann, um gemeinhin verstanden zu werden. Natürlich kommt dieser semantische Wandel den sich als „links“ bezeichnenden Politikern sehr gelegen, stehen sie doch nun in der semantischen Politmetaphorik als genaues Gegenteil der bösen „Rechten“ da, also als die Guten schlechthin. CDU-Mitglieder, die sich noch vor wenigen Jahrzehnten problemlos „rechts“ verorteten, würden sich heute mit Klauen und Zähnen gegen diese Etikettierung wehren, wähnen sie sich doch heute vielmehr in der „Mitte“, wo sich auch FDP und große Teile von Grünen und SPD semantisch zuhause fühlen, und würden auch den Gegenbegriff „links“ längst nicht mehr als Schmähung empfinden.

    Dieser semantische Wandel hin zum Pejorativen muss aber nicht monokausal auf die Planung einschlägig interessierter Politiker und Medien, mithin auf eine Verschwörung zur Begriffsumwertung zurückzuführen sein, sondern er hätte sich durchaus auch ausschließlich auf dem Sprachmarkt als Ergebnis eines von unsichtbarer Hand gesteuerten Kommunikationsprozesses aller Teilnehmer der deutschen Sprechergruppe ergeben können, genauso wie es zum Beispiel auch den Wörtern „Gift“, „Weib“ oder „Dirne“ ergangen ist. Es wäre ein schwieriges und schier unmöglich anmutendes sprachpolitisches Unfangen, dem Begriff „Dirne“ eine neue Zurückdeutung in Richtung „Mädchen“ angedeihen zu lassen.

    Der Begriff „rechts“ scheint inzwischen im Bewusstsein der meisten Sprecher des Deutschen so sehr im Zusammenhang mit der Bedeutung „faschistisch, nationalsozialistisch, menschenverachtend, totalitär“ verankert zu sein, dass auch hier eine Umdeutung wie ein hoffnungsloses Unterfangen anmutet. So gibt es auch nur noch wenige, welche die frühere Bedeutung trotzig verteidigen, indem sie sich selbst affirmativ als „rechts“ bezeichnen und damit „konservativ“, „wertkonservativ“ oder „nationalkonservativ“ meinen, gleichzeitig aber den Anspruch erheben, dass dadurch eine scharfe Distanz zu „nationalsozialistisch“ zum Ausdruck komme. Diese Distanzierung wird umso schwerer, als auch die tatsächlichen Neonationalsozialisten sich mittlerweile schlicht und ergreifend als „Rechte“ etikettieren, nicht etwa als „Rechtsextreme“. Auch im liberalen bis libertären Spektrum gibt es noch Rückzugsgefechte von Liberalkonservativen, die den Begriff „rechts“, wie er vormals relativ unverfänglich in Komposita wie „rechtsliberal“ zur Anwendung kam, nicht aufgeben möchten und sich im Zweifelsfall lieber als „rechts“ denn als „links“ verortet wissen möchten, zumal sie mit „links“ Sozialismus, Steuerstaat, Gleichmacherei und Bevormundung assoziieren, während mittlerweile im durchschnittlichen Sprachempfinden „links“ vielmehr mit positiven Begriffen wie „gerecht“, „fortschrittlich“, „solidarisch“ und „tolerant“ in Verbindung gebracht wird.

    Neben der Möglichkeit, den Begriff „rechts“ zu affirmieren und auf dessen früheres semantisches Umfeld zu pochen, gibt es eine weitere Option, die möglicherweise erfolgversprechender ist, nämlich sowohl die positive Konnotation von „links“ als auch die negative Konnotierung von „rechts“ semantisch zu erweitern, so dass man sich beispielsweise als konsequentem Liberalen begrifflich als lupenreinen Linken bezeichnen kann, während alles Nicht-Liberale dann „rechts“ wäre. Eine semantische Erweiterung von „rechts“ könnte dann so aussehen „totalitär, unfrei, jede Form von unfreiwilligem, aufgezwungenem Sozialismus, also sowohl national- wie auch internationalsozialistisch, staatliche Bevormundung und staatliche Diskriminierung, aggressiv bis militaristisch, menschenverachtend“. Mit dieser eigentlich unwesentlichen Begriffserweiterung könnte man problemlos Systeme wie die DDR, die Sowjetunion, Nordkorea, das chavistische Venezuela und die sozialistische Militärdiktatur in Birma in die rechte Ecke verschieben, und einige Programmpunkte der „Linkspartei“ wären dann so rechts, dass sich diese Partei eigentlich in „Rechtspartei“ umbenennen müsste, um glaubwürdig zu bleiben. Aber auch der Steuer- und Schnüffelstaat der Großen Koalition wiese dann immer deutlicher rechte Züge auf.

    „Links“ müsste dann nur noch mit den dominanten Assoziationen wie „frei“ und „ungezwungen“ angereichert werden, um dann argumentieren zu können, dass „gerecht“ und „solidarisch“ nur dann „links“ sein könne, wenn sie ohne staatlichen Zwang erfolge, und erst dann könne man mit Fug und Recht behaupten, „fortschrittlich“ und „tolerant“ zu sein. Flugs könnte man sich dann als Erzliberaler und Freund der freien Marktwirtschaft als aufrechter Linker positionieren und mit in den „Kampf gegen Rechts“ wider Faschisten, Sozialpopulisten und braune wie rote Zwangssozialisten ziehen. Die Durchsetzung dieser semantischen Verschiebung mutet Ihnen zu aufwändig und zu utopisch an? Vielleicht ist dieser Weg aber mittlerweile weniger steinig als das Unterfangen, den Begriff „rechts“ zu depejorisieren.

    http://ef-magazin.de/2009/05/21/1220-semantik-rechts-ist-schlecht-und-links-ist-gut
    _____________________________________________________________

    Erik Maria Ritter von Kuehnelt-Leddihn: Katholisch, rechtsradikal und liberal:

    http://ef-magazin.de/2009/07/31/1382-erik-maria-ritter-von-kuehnelt-leddihn-katholisch-rechtsradikal-und-liberal

    • Reinhard (kein Partner)
      07. November 2011 07:03

      Richtig, es kommt nur auf die Formulierung an.
      Fast täglich erfährt man auf der einen Seite von "Protesten Linksautonomer", die halt ein paar Autos zertrümmern, aber (so wird schon beschwichtigt), eh nur Nobelkarossen, oder "Umwelt- und Tierschützer", die schon mal ein Geschäft zerstören, aber (so wird schon beschwichtigt), eh nur Pelzhändler.
      Auf der anderen Seite wird aus drei Glatzen, die im Rausch des Nordhäuser Doppelkorns geistlos Naziparolen grölend über die Fahrbahn torkeln, ein "brutaler Aufmarsch der Rechtsextremen", ein neuer Beweis für das "Wiedererstarken der Rechten" und die Notwendigkeit zu verstärkter Strafverfolgung "rechter Umtriebe".
      Also linke Randalierer sind edle Kämpfer und rechte Politiker sitzen gleichzeitig mit Extremisten im Boot.
      Tja, so funktionert Propaganda eben...

    • Jaja (kein Partner)
      07. November 2011 09:14

      Na zum Glück haben wir das Unterbeger-Kommentarsystem, wo eben genau das Gegenteil gilt. Da ist halt links das grundsätzliche Böse, verstehe gar nicht warum man sich derade hier so über sowas aufregt. Vor der eigenen Tür kehren wäre mal angesagt.

    • Trollfresser (kein Partner)
      07. November 2011 11:40

      Vor der eigenen Türe zu kehren ist für uns hier doch unnötig. Das besorgt doch jajas Putztrupp.

      Und wieder liegst Du falsch. Links ist nicht das Böse, sondern nur das Strohdumme.

      Wie könnte auch jemand böse sein, der so seriöse Dackelfalten auf der Stirne hat wie unsere Laura Rudas - und die ist doch sowas wie der General von dem ganzen.

    • Bodo
  19. Rosi
    06. November 2011 22:21

    Da ich keinen Fernseher besitze, kann es sein, daß meine daher notwendigerweise sehr sporadischen Beobachtungen 'gebiased' sind, aber ich hätte doch den Eindruck, daß auch einige Privatsender starke Linkslast haben, und daher die Meldungen/'Nachrichten' mit objektiver Berichterstattung wenig gemeinsam haben, und daher vom Unterhaltungswert und informativen Charakter her eher holprig und mühsam erscheinen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

    • phaidros
      07. November 2011 06:28

      Nur, dass Private senden können, was ihnen passt. Im Gegensatz zu öffentlich rechtlichen, die zu Objektivität verpflichtet wären. Eben das soll ja angeblich den Qualitätsunterschied begründen, den ich beim besten Willen gerade noch beim ARD in Ansätzen erkennen kann. Der ZDF steht dem ÖRF in nichts nach.

      BG phaidros.vie@gmail.com

      P.S. Apropos ÖRF: ich dachte (und bilde mir ein mich zu erinnern, dass uns das bei Installation des ORF erzählt wurde), dass das O in ORF dem internationalen Auftritt geschuldet wäre. International firmiert man aber unter ABC!?

    • Rosi
      07. November 2011 17:12

      @phaidros

      Zum PS: Das habe ich mich auch schon oft gefragt.
      Vielleicht gibt es einen 'Eingeweihten', der dazu Auskunft geben kann ?!?

  20. byrig
    06. November 2011 20:00

    unterbergers blog ist schon so einflussreich,dass diese wichtige serie wohl nicht nbeachtet bleiben wird!

  21. Undine
    06. November 2011 17:43

    Worin unterscheidet sich eigentlich der ÖRF vom "Volksempfänger" im 3. Reich?

    • Alexander Renneberg
    • Pumuckl
      06. November 2011 19:25

      @ Undine 17:43

      1.) Dadurch, daß es viel teurer ist den ORF zu empfangen.

      2.) Beim ORF wird die Wahrheit um so viel genialer entstellt, daß Jup Göbels vor Neid erblassen würde!

    • Paige
      06. November 2011 20:38

      Zum Glück habe ich diese Zeit nicht miterlebt. Jedenfalls ist dies hier der "Feindsender" :-)

  22. raeter
    06. November 2011 17:39

    Das ist dringendst notwendig! Der ORF lässt den Ungeist von DDR-Medien in Österreich aufleben.

    Es wird der SPÖ trotzdem langfristig nichts nützen.
    Die Unterwerfung der VP in dieser Sache ist mir jedoch ein Rätsel.

    • Anton Volpini
      06. November 2011 18:06

      @raeter
      Mir ist das kein Raetsel! In der ÖVP haben mittlerweile mehr die Linken das sagen!
      Zum Unterschied zu den anderen linken Parteien, wie SPÖ und GRÜNE sind das halt noch keine gstandene Linken und daher noch ein bißchen zaghaft, während die anderen das Linkssein schon mit der Mutterbrust aufgesogen haben.

    • Brigitte Imb
    • Anton Volpini
      06. November 2011 18:29

      @Brigitte Imb
      Heut bin ich früher von der Alm runtergefahren, weil ich wählen gehen wollte. Wir haben in Kärnten Landwirtschaftskammerwahlen.
      Ich halte den Bauernbund für die einzige Bastion in der ÖVP, die noch Hausverstand hat. ÖAAB ist sowieso seit Jahrzehnten links und der Wirtschaftsbund mittlerweile auch.

  23. Josef Maierhofer
    06. November 2011 16:32

    Mögen viele Österreicher diese Beitragsserie lesen.

    Da ich seit etwa 40 Jahren kein TV mehr ansehe und den Radiokonsum auch auf Sparflamme geschaltet habe, bin ich persönlich vom ORF nicht so ganz direkt betroffen, obwohl ich mich auch darüber ärgere, dass man im Radio verschweigt, manipuliert und lügt.

    Jedenfalls soll der Wahrheit ans Tageslicht verholfen werden und es soll auch darüber informiert werden, schliesslich zahlen ja fast alle Österreicher Rundfunkgebühren, ich auch für Radio. Da alle Österreicher das zahlen, müsste der ORF für alle Österreicher da sein und alle objektiv informieren, wie auch der Bundeskanzler und die Regierungsmitglieder für alle Österreicher da sein müssten.

    Die traurige Wahrheit sagt anderes aus, Parteijustiz, Parteikorruption, Medienmanipulation, Lüge, Parteilichkeit der Regierungsmitglieder, u.v.a.m.

    Erschütternd ist es schon, wenn man den Menschen zuhört, was sie so daherreden, die unkritische Wiederholung der eingetrichterten Manipulationssprüche der Medien, der unerschütterliche Glaube an die 'wunderbare' Geldvermehrung, der Glaube an die Spekulation, an die Klimakatastrophe, etc.

    Alle wissen, dass es eine Schuldenkrise gibt, wie Herr Faymann gesagt haben soll, der gleiche Herr Faymann, der für die höchsten Schuldenzuwächse gesorgt hat, nicht zuletzt auch dadurch, dass er auch Steuergelder für Korrution ausgegeben hat und für persönliche Personenwerbung.

    Meinungsmache und gemachte Politiker.

  24. RR Prof. Reinhard Horner
    06. November 2011 15:59

    reinhard.horner@chello.at

    Nicht nur der ORF, der gewiss besonders und nachhaltig, aber auch andere Medien, von denen man dies nicht erwarten würde, begeben sich in journalistische Sumpfgebiete und saure Wiesen. So ist „Die Presse“ in ihrer Sonntagsausgabe vom 06.11.2011 mit der Polemik „Hofrat Hemmungslos“ hemmungslos im Boulevard und im Informationsniveau des ORF angekommen. In der PRESSE lässt sich kaum anders als online etwas dagegen unternehmen.

    Um eine Person und einen weit verzweigten Berufsstand herunterzumachen, wird nichts an populistischen Realitätsverzerrungen, an herabwürdigenden Bosheiten, an Verhetzung ausgelassen.

    Wohl wider besseres Wissen: Dass es immer weniger Pragmatisierte und mehr Vertragsbedienstete gibt. Dass die GÖD für sehr viele Geringverdiener Verantwortung trägt. Dass die Staatsbediensteten mit sehr geringen Anfangsbezügen beginnen und erst langsam aufsteigen. Was den Leistungen vieler Lehrkräfte, die Herr Schellhorn nur auf einzelne herabmindern möchte, zu verdanken ist. (U. a. um solchen journalistischen „Leistungen“ standzuhalten!) Wie viele Lehrkräfte in ihren Lehrerzimmern einer Käfighaltung ausgesetzt sind, ihre Arbeitsmittel – wie insbesondere Computer – selbst aufbringen müssen etc. Dass den Beamten, auch wenn sie gesetzlich mit Jahresende nach dem 65. Geburtstag in Pension gehen, ein „Pensionssicherungsbeitrag“ abgeknöpft wird.

    Zur Arbeitsplatzsicherheit kommt mir der eigene Berufseinstieg als Lehrer in Wien in Erinnerung – mit der Kündigung vor den Ferien und, als wir dann schon länger beginnend gebraucht wurden, mit der Verpflichtung zur Aufnahmsprüfung bei der Bundesbahn, damit wir danach keine Arbeitslosenleistung beanspruchen konnten.

    Fritz Neugebauer ist mit der GÖD in nicht geringem Ausmaß redlich bemüht, zur umfassenden Standesvertretung und auch in wesentlichen Belangen einer Bildungsreform, die diesen Namen verdient.

  25. Brigitte Imb
    06. November 2011 15:14

    OT - Papandreou soll heute noch zurücktreten. In diesem Atemzug sollten die Griechen ihre Verfassung ändern und ihre 300 Abgeordneten reduzieren. Nur ein Vergleich:
    D: 81,7 Mio. Einw. - 620 Abgeordnete
    G: 10,7 Mio. Einw. - 300 Abgeordnete
    USA: 311 Mio. Einw. - 535 A. +112 (Senat) (1 Repräsentant auf 500 000 Einw.)
    Ö. 8,4 Mio. Einw. - 183 A.

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/706321/Regierungskrise_Papandreou-soll-heute-zuruecktreten?_vl_backlink=/home/index.do

  26. machmuss verschiebnix
    06. November 2011 15:00

    Vielen Dank, Hr. Unterberger, das ist genau das richtige "Wespennest" zum
    reinstochern - man braucht allerdings Mut dazu ,. viel Mut !

  27. Anton Volpini
    06. November 2011 14:10

    Der ORF ist die größte manipulative Inzuchtanstalt in Österreich. Um diesen Inzest zu beenden muß man ihn nur dem freien Markt überlassen!

    • Brigitte Imb
      06. November 2011 14:33

      Ja, aber genau das versuchen die Linken zu verhindern - es würde ihnen damit der größte Stimmungsmanipulator abhanden kommen und sie automatisch zum Schrumpfen verurteilen. Mit Zwangsgebühren u. Steuergeld retten Sozialisten u. GrünInnen ihr parteipolitisches Überleben. Dass dies zum Nachteil der Bevölkerung ist, stört weder den Nepotistenstadel ÖRF, noch die Politik.

    • Alexander Renneberg
      06. November 2011 15:08

      Frau imb,
      und vorallem brauchen sie den orf auch um sozialistische günstlinge und kinderbriganten wie niko pelinka und Konsorten zu versorgen....

    • Brigitte Imb
      06. November 2011 15:26

      AR,

      logisch, das brauchen die wie einen Strohhalm, ist ihnen doch die "Staatliche" großteils abhanden gekommen. Ja, wie schon die PrammerIn meinte, dass alles viel schwieriger wäre.....
      Na und außerdem, wo kämen wir denn hin, wenn die eigene Klientel plötzlich etwas leisten sollte, vielleicht auch noch aus eigener Kraft - nicht auszudenken!

    • Anton Volpini
      06. November 2011 17:19

      @Brigitte Imb

      Da gebe ich Ihnen sehr recht. Ich glaub auch, daß die Linken in allen Farben mittlerweile eine verschwindete Minderheit wären, hätten sie nicht die anbiedernden Medienleute von Zeitungen und Radio/Fernsehen. Ganz besonders vom ORF!
      Der österreichische Bürger hat das linke Spektakel längst durchschaut, und so er nicht als Staatsbediensteter abhängig ist, ist er zunehmend angewidert, von dem was ihm geboten wird. Und auch die Staatsabhängigen lassen sich mehr und mehr das Maul nicht mehr verbieten!
      Da kann der ORF uns hundertmal was anderes erzählen!
      Das ist zumindest meine Wahrnehmung bei uns am Land.

    • Brigitte Imb
      06. November 2011 18:17

      @Anton Volpini

      Im Rahmen einer Sponsionsfeier hatte ich die Möglichkeit viele neue Gesichter kennenzulernen und natürlich auch zu "politisieren", jedoch war der einhellige Tenor unter allen Beteiligten, auch der Roten dabei ( u.a. mit R. Brauner verbandelt), dass dieses Kasperltheater nichts mehr mit Demokratie zu tun hat und man nicht mehr wisse was man wählen solle....
      Die abgehobene Elite hat keine Ahnung wie das Volk mitlerweile denkt, od. es ist ihnen schlichthin egal!

    • Anton Volpini
      06. November 2011 18:36

      Ja, aber das Desaster dabei ist, Brigitte Imb, daß ich auch nicht weiß, was ich wählen sollte. Und so profitieren die Linken von unserer Unentschlossenheit!

    • Haider
      06. November 2011 20:08

      Ich kenne viele Beamte des Wr. Rothauses, die ganz offen gegen den linken Politsumpf aufmucken. Karrierefördernd ist dies natürlich nicht, aber es beruhigt offensichtlich das eigene Gewissen ungemein. Wenn Selbstachtung endlich wieder über Duckmäusertum siegt, dann wird auch der Himmel über Wien wieder blau!

    • Undine
      06. November 2011 21:09

      WER außer den wackeren ORF-Leuten, Eisenbahnern, den Wiener Magistratsangestellten, Straßenbahnern, Uni-Professoren, Publizistikstudenten, sämtlichen (Möchtegern-) Künstlern ALLER "Kunstgattungen", Bewohner von Gemeindebauten, etlichen Staatsanwälten und Richtern, wie man so hört und Lehrern, Beamten in diversen Ministerien und eingebürgerten Migranten und vor allem Nutzern der sozialen Hängematte.....wählt eigentlich heute noch aus ehrlicher Überzeugung ROT? ;-)

    • Undine
      06. November 2011 22:23

      @Anton Volpini

      "Und so profitieren die Linken von unserer Unentschlossenheit"
      Nicht wählen ist auf jeden Fall ein Fehler.

      Deshalb alles, nur nicht rot, grün, kommunistisch; schwarz ( bitte kurz wegschauen, lieber Wertkonservativer!) nur im Notfall!

  28. fenstergucker
    06. November 2011 13:47

    Gut so, je mehr Rauch ins Wespennest am Küniglberg quillt, umso besser!

    • Brigitte Imb
      06. November 2011 15:30

      Oh Graus, das erinnert mich an ein Wespennest an unserem Haus - diesen Biestern war auch mit 2 Dosen Giftspray nicht beizukommen und wir mußten auf "höhere Gewalten" ( den Frost) warten um sie zum Erliegen zu bringen. Am Küniglberg wrd´s sinnbildlich nicht anders laufen.

    • Anton Volpini
      06. November 2011 17:25

      @Brigitte Imb

      Anstatt Giftspraydosen wäre nur eine Gesetzesänderung notwendig. Nur!

    • kakadu
      07. November 2011 01:06

      Bei dieser unserer Justiz hätte ich mehr Vertrauen in die Giftspraydosen!

  29. Cotopaxi
    06. November 2011 13:47

    Zu den Themen der letzten Zeit passend:

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/706198/Nigeria_Islamisten-toeten-mindestens-150-Menschen?_vl_backlink=/home/index.do

    Im österreichischen Regimefunk hört man weniger über dieses Massaker, oder?

  30. HKG
    06. November 2011 12:46

    Richtig erkannt! Nur, das betrifft nicht nur den ORF allein. Ich frage mich immer, wie kann ein Volk, daß jahrzehntelang belogen-, betrogen und ausgebeutet wurde, genau diese Partei wieder und wieder wählen. Das ist purer Masochismus. In Ösistan natürlich mit panischer Angst vor Neuem gepaart. Da lassen sich viele lieber tagtäglich quälen und ihr Leben vergällen, bevor sie (ungewisse) Erneuerungen eingehen. Ein geistig sehr bescheidenes Volk, die Ösis.

    • Undine
      06. November 2011 13:48

      @HKG

      Sie haben hier eine Kurzcharakteristik der gewohnheitsmäßigen SPÖ-Wähler abgegeben, deren "Vertreter" sich aber sehr fortschrittlich wähnen und auch immer darauf pochen!

  31. Undine
    06. November 2011 11:43

    Wer gestern, Samstag, das Mittagsjournal mit dem griechischen Gast mitgehört hat, wird sicher auch vernommen haben, wie dieser sehr beklagte, daß die griechischen Medien --also vor allem Rundfunk und Fernsehen-- absolut parteihörig, also von der linken Partei gekauft seien. Ob der das Interview Führende österr. Journalist wenigstens ein bißchen rot geworden ist?

  32. HDW
    06. November 2011 11:40

    Man kann ja weiterhin die rote kulturelle Hegemonialpolitik denunzieren so viel man will, und muss es auch tun! Aber gleichzeitig den Erfolg anerkennen den sie mit ihrer korrumpierenden Methode ("Gemeindewohnung für Parteibuch") in diesem unserem Gesellschaftskörper für ihre Ziele hatten und haben. Der Gegensatz zu Diktatur ist nicht die Mehrheit sondern das Existieren einer funktionierenden Opposition, und die genau fehlt in der zweiten Republik! In diesem Forum wird das anschaulich durch die Kommentare von "Wertkonservativer" demonstriert! Schwarze Beschwichtigungshofräte mit Beamtenpension. Ebenfalls korrumpiert erlauben sie sogar das Absinken des Niveaus der Roten auf Faymann und Rudas! Die Tatsache allerdings, dass die Haidersche Opposition noch primitivere Korruptionisten angezogen hat lässt allerdings den Verdacht aufkommen, dass hierzulande auch Opposition eld in die Hand nehmen muss um sagen wir Lehrer, Journalisten und andere "intellighenzia" zu mobilisieren. Halt genug um qualiitative Parameter zu gewährleisten. Dennoch, man darf die Hoffnung nicht aufgeben, schließlich sind wir nicht allein in Europa und dass der theoretischen Linken die Probleme eben gerade nicht am Herzen liegen sondern deren utopistischen Reduktionismus, könnte man nach 60 Jahren Erfahrung in der zweiten Republik von USIA, ÖMV, WÖK, Freund-ORF und VÖST bis Androsch und Vranitzky Mafia, eigentlich erwarten! Jede effektive Oppostion gegen da iederaufleben des Marxismus-Leninismus in Europa ist zu unterstützen. Hugh, ich habe gesprochen!

  33. Alexander Renneberg
    • Undine
      06. November 2011 13:40

      @Alexander Renneberg

      Nein, das geht sicher nicht gut!
      Aber wer verbissen genug einen Kriegsgrund sucht, wird immer einen finden, selbst wenn er sich nachträglich als Lüge herausstellt; Beispiele dafür gibt's genug! Aber manchen Menschen ist es egal, wenn die Welt um sie herum zusammenbricht.

    • Alexander Renneberg
      06. November 2011 14:01

      da haben sie völlig recht undine. leider sind es nicht nur "manche" menschen sondern derer viele.

    • machmuss verschiebnix
      06. November 2011 19:44

      @Alexander Renneberg

      Sogar aus dem CIA gab es schon warnende Stimmen, weil die Konsequenzen auch
      im Fall eines erfolgreichen Militärschlages unabsehbar sind.

      Heute derselbe Taumel wie seinerzeig vor dem Angriff auf Saddam Husein's Irak.
      Wenn die Iranies nur halb so böse wären, wie sie von den US-Kriegshetzern hingestellt
      werden, dann hätten die wohl schon längst von einer viel billigeren und einfacher
      verfuegbaren Möglichkeit zur Massenvernichtung Gebrauch gemacht.

      Jeder - buchstäblich jeder - halbwegs begabte Biochemiker hätte heutzutage
      das Zeug dazu (in beiderlei Sinne), eine virale od. bakterielle "Tinktur"
      zur Massenvernichtung herzustellen - relativ billig sogar im Keller-Labor.

      Oder noch schlimmer - die Gen-Technik wäre heutzutage bestimmt dazu in
      der Lage, z.B. Pilzsporen von der Gattung Claviceps (Mutterkorn-artige)
      genetisch so zu manipulieren, daß sie sich statt auf Getreide im menschlichen
      Darm einnisten und dort ihr LSD-ähnliches, alkaloides Gift produzieren.

      Die Frage, warum das noch keiner getan hat, ist viel naheliegender als
      dieser Schmonzes von der atomaren Massenvernichtung und die vordergründig
      plausible Antwort, der Grund sei deren eigene Angst vor der Unkontrollierbarkeit
      von Bio-Waffen trifft spätestens seit dem Fall des Soviet-Imperiums auch
      auf Atomwaffen zu - die konnte man damals schon kaufen, statt selber "basteln".

      Genauso, wie die US-Kriegshetzer damals die Massenvernichtungswaffen von
      Saddam Husein postuliert hatten, so wird heute der Tod-Feind Iran inszeniert.
      Die Begründung dafür ist sehr wahrscheinlich im "Gesundheitszustand" Amerikas
      zu finden.

      Jedenfalls wird ein Angriff auf den Iran und nachfolgendes "befrieden
      der Ölfelder" von Staaten wie Indien und China ganz sicher nicht so ohne
      weiteres hingenommen werden. Da ja grade China den Ruf hat, nachgiebig wie
      ein Granitblock zu sein, läuft diese US-Aktion auf ein Hara-Kiri hinaus.
      Aus Vietnam konnten die Amis wenigsten noch abziehen, aber sobald sich im
      Mittleren Osten mal die Chinesen einmischen, wird nichts mehr übrig sein,
      was abziehen könnte.

  34. Celian
    06. November 2011 10:04

    Daß es solcher Aufdeckungsverfahren im Samisdat-Stil bedarf, ist ein Armutszeugnis für das politische Klima in serem Land.
    Wäre unsere Gesellschaft intakt, bräuchte es solche Whistleblower wie Peter Anonym nicht.

    • Die Rote Melone
      06. November 2011 12:22

      Der heißt nicht Peter sondern Hans!

    • Paige
      06. November 2011 17:05

      Samisdat - "bezeichnete in der UdSSR und später auch in anderen so genannten realsozialistischen Staaten die Verbreitung von alternativer, nicht systemkonformer Literatur auf nichtoffiziellen Kanälen, zum Beispiel durch Abschreiben mit der Hand oder der Schreibmaschine oder durch Fotokopie und das Weitergeben der so produzierten Exemplare."

      Tja, der Begriff wurde sehr treffend gewählt. Ich kannte ihn nicht, verstehe aber leider sofort, was damit gemeint ist.

  35. Paige
    06. November 2011 09:07

    Auch vielen Dank! Ja, vieles erinnert an den ehem. Ostblock. Die allgegenwärtige Zensur, die im Meinungsbildungsektor totale Rotdominanz, welche sich ja nicht nur auf die Medien beschränkt, sondern auch den Sektor Kultur, Wissenschaft und Bildung umfasst. Man muss sich die Informationen zu vielen Themen bei den "anderen", die zumeist als Nazi-Seiten diskreditiert werden, holen und kommt sich dabei schon so vor, als würde man etwas Verbotenes tun. Man hört den "Feindsender". Der CR der Presse sieht Unterberger als FPÖ-nahe, er fände nur noch in den "einschlägigen Foren" Gehör. Damit tut er den Autor als "Rechtsextremen" ab. http://diepresse.com/home/meinung/ausderredaktion/514224/Blattlinie_Unverkrampft
    Ja, der Unterberger-Blog gilt quasi als "Untergrundbewegung". Und diese Desavouierung hat Methode. Die hier verbreiteten Fakten sollen damit entkräftet werden. Dieser Plan ist allerdings bis dato nicht so recht gelungen. Unterberger hat den Lotus-Effekt; denn er ist redlich und wahrhaftig.

    Wie der Autor erwähnt, sind alle wesentlichen Bereiche rotgefärbt oder man hat Angst, ruiniert zu werden, falls man objektiv berichtet. Dieser Zustand ist unerträglich.

    • Konrad Loräntz
      07. November 2011 09:41

      Sie haben soo dermassen recht !!
      Früher dachte ich, nur die Menschen im Ostblock würden nach Strich und Faden propagandistisch belogen. Heute, nach sehr intensivem Studium (NOCH ist das Internet ja fast frei) weiss ich, dass bei uns nur die Mittel der Beeinflussung subtiler sind. Inhaltich zieht sich von Stalins Hauspropagandist Ilya Ehrenburg über die Frankfurter Schule bis zu unseren Medien mit der heiligen Kongregation DÖW ein roter (sic) Faden bis in unsere Tage, Zeitungen, Fernsehpogrome und Schulbücher. Eigentlich ein Wunder, dass man noch deutsch sprechen darf.

    • Undine
      07. November 2011 11:05

      @Paige und @Konrad Loräntz

      *********!

    • West (kein Partner)
      07. November 2011 18:53

      Die Gehirnwäsche in der DDR war im Vergleich zur BRD plump und daher leicht zu durchschauen. Die Ostdeutschen konnten so Deutsche bleiben, was den Westdeutschen verwehrt wurde.

      Wer in letzter Zeit in den Osten gereist ist, sieht im Gegensatz zu Medienberichten ein Land, das sich, für den Westen unbemerkt, anschickt, ihn in der Lebensqualität zu überflügeln.

      Ostdeutschland könnte in Zukunft ein letztes Refugium europäischer Hochkultur sein, das, wie bereits jetzt Ostberlin, Intellektuelle aus aller Welt anzieht.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. November 2011 07:49

      Einen leichten Verfolgungswahn kann man Ihnen aber nicht absprechen? Wo bitte attestiert Fleischi Unterberger in dem Kommentar "FPÖ-Nähe" oder Rechtsextremismus.

      Er haut in seiner grenzenlosen Überheblichkeit halt noch einmal nach. Die beiden sind sich eigentlich ähnlicher, als viele annehmen. Nur die Selbstironie, die hat der Fleischi für sich alleine.

  36. Helmut Oswald
    06. November 2011 08:55

    Die Rechte wiederholt seit Stauffenberg kontinuierlich denselben Fehler - statt in den Rundfunk einzudringen und bis hin zum Nachrichtensprecher jede entscheidende Funktion selbst in die Hand zu nehmen umstellen sie ihn - während die Mannschaft, die drinnen sitzt, das Führerwort verkündet, bleibt der Glaube der breiten Masse an die Macht der 'Partei' erhalten. Die Menge hat einen untrüglichen Instikt für jene, die den Willen zur Macht haben. Nur ihnen folgt sie - unsere bürgerlichen Kunktatoren gleichen den greisen Generalen und Bürokraten des Aufstandes vom Juli 44. Es wird zuviel beurteilt, zuwenig gehandelt. SO behalten jene die Oberhand, die uns in Wahrheit in den Abgrund führen. Allein der scheintbar passende Kommentar, der es anders deutet, der wird uns stets aus den Empfangsgeräten in den Gehörgang treten. Rote Lügen, wohin man hören kann. Lügner vor's Gericht.

    • phaidros
      06. November 2011 10:42

      ..statt in den Rundfunk einzudringen und bis hin zum Nachrichtensprecher jede entscheidende Funktion selbst in die Hand zu nehmen..

      Damit würde man sich auf dieselbe Stufe stellen.

    • Rosi
      06. November 2011 22:41

      @phaidros

      Wenn man die Angelegenheit statistisch betrachtet, muß erst einmal so viele Jahre rechts-gefärbte Berichterstattung herrschen, wie links-gefärbte Informationswidergabe bestand, bis einmal ein Ausgangspunkt geschaffen ist, von dem aus man neu - und neutral- starten kann.

    • phaidros
      07. November 2011 06:23

      Meinen Sie das ernst, Rosi? Dass die Rechten dann, wenn sie meinen, dass durch »ausgleichende Ungerechtigkeit« ein Gleichgewicht hergestellt wäre, die Plätze feiwillig wieder räumen würden?

      Geh, komm!

      Jetzt hätte ich aber gern ein Emoticon, das mit dem Zeigefinger das Unterlied herunterzieht!

      Man kann ein Unrecht nicht durch ein anderes wettmachen.

      BG phaidros.vie@gmail.com

    • Rosi
      07. November 2011 12:34

      @phaidros

      Das ist nicht realistisch, das stimmt, in mehrfacher Hinsicht.
      Was ich mit der teils 'technischen', teils satirischen Sicht bezwecken wollte, war zu betonen, daß es in Österreich zwei große Lager gibt, und es weder gerecht, noch gesund sein kann, wenn das eine davon auf Dauer unterrepräsentiert und 'im Untergrund' gezwungen wird, im Sinne: wenn man seine Meinung nicht öffentlich wiedergeben darf, oder wiederfindet.
      Daß es keine 100%ige Objektivität gibt und geben kann, ist klar. Man sollte sie aber nichts desto trotz anstreben, und es sollte eben Ausgewogenheit herrschen.
      Jahrzehntelange einseitige Färbung ist aber weder noch. Rufzeichen.

  37. Celian
    06. November 2011 08:25

    Darauf freue ich mich schon!

    Ich mußte erst googeln, was Samisdat bedeutet, der Vergleich ist durchaus angebracht. Das Tagebuch legt sich mit dem staatlich kontrollierten Rotfunk an, viel Mut gehört da dazu.

  38. simplicissimus
    06. November 2011 08:03

    hallo aufrechte sozialdemokraten, gibt es euch (noch)?
    ehrliche, anständige arbeiter, die sich ihre rechte unerbittlich, hart, aber fair und angemessen erkämpfen?
    die echte toleranz und demokratie nicht nur predigen, sondern auch leben.
    habt ihr diese manipulation, dieses brechen demokratischer grundsätze wirklich nötig?
    tut ihr es, weil euch immer weniger leute glauben schenken, kaum jemand mehr zuhört?
    fürchtet ihr um verlust eurer ideologie oder geht es euch nur um machterhalt, sicherung von posten und pfründen?
    ist das die antriebsfeder, eine öffentliche "neutrale" institution zu euren zwecken schamlos auszunützen?

    • Pumuckl
      06. November 2011 12:43

      " . . . gibt es euch ( noch )? ehrliche, anständige Arbeiter, die sich ihre Rechte unerbittlich, hart, aber fair und angemessen erkämpfen? "

      Ja-wohl, es gibt Sie zu hunderttausenden. Sie tragen zusammen mit den Unternehmern unsere exportorientierte reale Wirtschaft. Viele von ihnen sind ins
      untere und mittlere Management aufgestiegen, und manchmal ist eines ihrer Kinder dabei an einer Universität für höchste Aufgaben heranzureifen!

      Doch Pflichterfüllung für Arbeit und Familie läßt ihnen keine Energie um sich auch noch zu POLITISCHEN MENSCHEN MIT DER FÄHIGKEIT ZU KOMPLEXEN ANALYSEN
      zu entwickeln. Sie wählen noch AUS FAMILIENTRADITION SPD, wie die Bauern immer noch die Beamtenpartei ÖVP wählen, welche bäuerliche Interessen seit Jahrzehnten mit Füßen tritt.

      In den Gehirnen dieser integeren Mitbürger gibt es den Gegensatz
      Arbeitnehmer - Unternehmer längst nicht mehr!

      ABER ES GIBT AUCH FRANZ VRANIZKY & CO. Dieser Sohn eines hart arbeitenden Eisengießers stieg auf, versaute in seiner Regierungszeit endgültig Österreichs Chance eine Demokratie zu werden und fuhr den Generationenvertrag an die Wand! Dann ließ er sich noch einige Telefonate von Elsner via Flötel von der Gewerkschaftsbank mit einer Mio. honorieren!

      HINTER ALLEN ÜBELN, WELCHE DR. AU'S BLOG ZU RECHT DER SPÖ ANLASTET, STEHEN IMMER NAMEN VON MENSCHEN, WELCHE DIESE ZU VERANTWORTEN HABEN!

      Sehr geschätzte unbekannte Mitposter!

      Dr. Unterbergers Blog ist auf allerbestem Weg, ein mächtiges Medium mit starker
      Ausstrahlung zu oben beschriebenen Mitbürgern zu werden.
      VERMEIDEN WIR, ROTE SCHWEINEREIEN MIT DIFFUSEN ANTIMARXISTISCHEN
      STEREOTYPEN ANZUPRANGERN! WENN IMMER MÖGLICH, SOLLTEN WIR ANGREIFEN KONKRETE PERSONEN DIESES LAGERS ANGREIFEN!

      HUNDERTTAUSENDE IN WAHRHEIT POLITISCH HEIMATLOSE ANSTÄNDIGE ARBEITNEHMER SIND BEREIT IN UNSERE REIHEN GEHOLT ZU WERDEN!
      Der Stil unserer Kommentare sollte sie nicht verschrecken!

    • Geheimrat
      06. November 2011 15:18

      Sozialdemokraten???????????? Gibt es die überhaupt?

      Ich kenne nur orthodoxe Sozialisten, welche eigentlich Kommunisten sind, aber als Demokraten wahrgenommen werden wollen.

    • M.S.
      06. November 2011 16:31

      @Geheimrat

      **************+

    • Paige
      06. November 2011 16:59

      Genau, Geheimrat, bei mir heißen sie auch immer nur Sozialisten, demonstrativ und voll bewusst. Alle kommunistischen und sozialistischen Diktaturen nannten sich immer "demokratisch"... klingt halt gut.

    • Pumuckl
      06. November 2011 19:13

      @ Geheimrat 15:18 @ M.S. 16:31

      Ich hatte keineswegs die Illusion, für meinen Kommentar uneingeschränkte Zustimmung zu erhalten.

      Herr Geheimrat kennt nur orthodoxe Sozialisten, welche eigentlich Kommunisten sind, welche aber wünschen, als Demokraten wahrgenommen zu werden. Es
      begegneten ihm offenbar nur solche, welche mit völlig demolierter Persönlichkeit
      auf der Karriereleiter der SPÖ oben angekommen sind.
      Dazu gehören eben auch alle SPÖ - Bonzenwelche wir in den Medien wahrnehmen, wie unser"hochgebildeter" Herr Bundeskanzler.

      Wer nur am hohen Roß unterwegs ist, wird als Schwammerlsucher nicht sehr erfolgreich sein, und er wird sich auch kaum an Schönheit und Duft eines Maiglöckchens erfreuen können.

      Herr Geheimrat! Herr M.S. ! Daß es leider immer noch zu viele hoffnungslose, unbelehrbare rote Proleten gibt ist mir wohl bewußt. Wenn Sie nur orthodoxe
      Soz . . . . kennen, gestatten Sie mir bitte diese Metapher : " Steigen sie vom hohen Betrachtungsroß herunter, dann werden Sie in kulturellen und gemeinnützigen Vereinen, beim Sport, an ihrem Arbeitsplatz an dem sie wertvollste Leistung für unser Gesellschaft vollbringen u.s.w. , viele jener Menschen finden, nach denen Simplicissimus fragt!

      Wenn sich schon der rote "Österreichfellner" diesem Unterbergerforum mit seiner Kolumne anbiedert, sieht man die Außenwirkung, welche das Tagebuch von A.U.
      bereits hat.

      Sollen wir im Tagebuch als verschworener Haufen Gleichgesinnter unter uns bleiben? Ich denke nein!

      Unsere wahren Gesinnungsfeinde sind die "gr oten" Akademiker, welche vollgestrebert mit Gedankengut der Frankfurter Schule, Popper und Genderwahn
      unsere Gesellschaft noch mehr kaputt machen wollen!

      @ Paige 16:59

      Ich denke, Simplcissimus stellt uns nicht Parteinamen zur Diskussion, sondern die Frage, ob es einen Mitbürgertyp, den er irgendwann kennenlernte, noch gibt.

    • Paige
      06. November 2011 19:32

      Pumuckl, bitte, nicht alles so auf die Waagschale legen. Simplizissimus hat von mir schon heute vormittag die Höchstnote für seinen Beitrag erhalten. Für mich klang die Frage allerdings ein bisserl rhetorisch...

      Anständige Sozialisten wählen übrigens die FPÖ.

      Mit Verlaub, ich werde trotzdem niemals "Sozialdemokrat" zu einem Sozialisten sagen. Und der Fellner kann mich #weise.

    • Undine
      06. November 2011 22:39

      @Paige 16:59

      An Lächerlichkeit nicht zu übertreffen war ja die Bezeichnung DDR= Deutsche Demokratische Republik! Da hatten ja wirklich die Hühner etwas zu lachen, wenn's nicht so tragisch gewesen wäre.

      @Paige 19:32

      "Anständige Sozialisten wählen übrigens die FPÖ".

      Na hoffentlich!

    • M.S.
      06. November 2011 23:47

      @Pumuckl

      Natürlich gibt es die von ihnen genannten echten "Sozialdemokraten", von denen die meisten selbst sehr unglücklich über den Zustand ihrer Partei sind. Ich kenne einige von ihnen, mit denen ich mich auch vernünftig und ohne persönliche Animositäten über Politik auseinandersetzen kann, auch wenn ich mit ihrer Ideologie nichts am Hut habe. Sie werden ja an meinen Beiträgen bemerkt haben, dass ich auch die ÖVP massiv kritisiere. In beiden Fällen betrifft diese Kritik vorwiegend die katastrophale Politik der Exponenten dieser Parteien. Allerding halte ich die derzeit aggressiv gesellschaftsverändernde Politik der Sozialisten für sehr bedenklich und gefährlich.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      07. November 2011 09:15

      Natürlich gibt es die aufrechten und wackeren Arbeiter! Sie haben aber keine Stimme mehr! Ihre Stimme ging unter als sich die Intellektuellen, die 68iger, auf die Arbeiterschaft draufsetzten! Gegen deren infame Dialektik richteten sie nichts aus. Sie sind halt verbal nicht so geschickt, haben auch nicht die Zeit und nach des Tages Arbeit nicht die Energie sich mit Politik zu beschäftigen und ihre Interessen durchzusetzen und sie konnten halt den Ideologen, denen nichts und niemand heilig ist, nichts entgegensetzen, bzw. wurden und werden die vernünftigen Argumente von gestandenen Arbeitern von diesen "Intellektuellen", Künstlern etc. unterdrückt und unter den Teppich gekehrt!
      So schwer es auch sein mag, die Arbeiter müssen sich aufraffen und das Joch der linken IdeologInnen, FeministInnen etc. abwerfen!

    • Pumuckl
      07. November 2011 13:24

      @ Kapuzerer 7. Nov. 9:15

      Danke Kapuzerer! Ihren Beitrag kann ich uneingeschränkt als Ergänzung meiner beiden Cokommentare sehen. Es handelt sich um politisch Heimatvertriebene.
      Viele von ihnen mögen weniger staatlich bestätigte Bildung aufweisen, als der Durchschnitt der Tagebuchpartner. Deshalb können sie nicht nur mannigfaltige Begabungen, sondern über manchmal auch hohe Intelligenz verfügen.

      Dr. Unterbergers Tagebug ist schon jetzt ein starkes Medium, welches politisch noch viel bewegen wird! Die gegenständliche Bevölkerung hat demokratisches Gewicht. Man kann ihre politische Heimat geben, und soll sie nicht verbal zurückweisen!

  39. Wertkonservativer
    06. November 2011 07:51

    Zu "Hans Anonym" besten Dank im Voraus!
    Als Zeitzeuge von gut sechzig Jahren ORF habe ich Auf- und Abstieg unserer "Staatsorgel" miterlebt; bin neugierig, ob "Hans Anonym" mir die Erinnerung wieder schärft.

    Kurz zur Tagespolitik!
    Letzte Karmasin-Umfrage:
    SPÖ 28%
    FPÖ 27%
    ÖVP 23%
    Grüne 15%
    BZÖ 3%,
    Was soll da herausschauen?
    Klar: FPÖ + ÖVP ergäbe eine sichere Mehrheit, die Roten hätten es da schon schwerer!
    Die Blauen sind jedoch auch vom erträumten Höhenflug noch ziemlich weit entfernt; der Mannschaft fehlt es (wie den anderen auch), ganz klar an Persönlichkeiten!

    Nun, zum Schluss noch zwei Wahrsprüche Senecas, meinen oft pessimistischen Forums-Freunden zur seelischen Sonntagserbauung gewidmet:

    "Es ist des Menschen würdiger,
    sich lachend über das Leben zu erheben,
    als es zu beweinen"!

    "Um das Menschengeschlecht macht sich verdienter,
    wer es belacht, als wer darüber Tränen vergießt"!

    Einen schönen Sonntag wünscht Ihnen

    Ihr Wertkonservativer!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Blahowetz
      06. November 2011 11:15

      @WK

      Weil Sie sich die Mühe machten, Seneca zu zitieren, gibt es natürlich 3 Sterne von mir.

      Ob die Passagiere der Titanic auch an Senecas beruhigende Worte dachten und getröstet ins eisige Grab sanken, ist leider nicht überliefert.

      Übrigens starben damals fast nur Männer, denn die Frauen durften in die zu wenigen Rettungsboote.

    • Wertkonservativer
      06. November 2011 12:30

      Hätte ich nicht gedacht, werter Blahowetz,
      dass Sie doch so nette Worte gegenüber einem, Ihnen eigentlich sicher suspekten,
      alten Romantiker, finden!

      Glauben Sie mir bitte, das Leid der Welt und vieler Menschen ist mir seit Kriegstagen und auch bis heute sehr bewusst!

      Trotzdem bin ich weiterhin - viel belächelter - Optimist, weil es n.m.A. einfach ungesund und eigentlich auch sinnlos ist, immer nur die dunklen Seiten unseres Daseins und unserer Umwelt hervorzustreichen und zu bemäkeln!

      Lassen wir die Toten ruhen, und freuen wir unseres Lebens!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Blahowetz
      06. November 2011 13:52

      @WK

      Ihre Vermutung ist vollkommen unbegründet, da ich mich selber als Romantiker sehe.

      Vielleicht erlebe ich gerade deswegen den allgemeinen Niedergang unserer Heimat und Kultur so schmerzhaft.

      Und es schmerzt genauso, wenn man vor den Verbrechen der Schwarzen (ÖVP) in diesem Zusammenhang die Augen verschließt und bei denen auch noch Besserungspotential sieht.

    • Kapuzerer (kein Partner)
      07. November 2011 08:56

      Lieber Blahowetz, da wundert man sich dass unsere Kampfemanzen dieTitanic noch nicht für sich reklamiert und als gutes Beispiel für richtig verstandene Gleichberechtigung ins Treffen geführt haben - wohl nicht weil sie so menschlich wären sondern eher aus Nichtwissen!

  40. phaidros
    06. November 2011 06:52

    Gratulation! Dem Autor gleichermaßen wie Ihnen, Herr Dr. Unterberger, herzlichen Dank für diese beherzte Aktion. Hoffentlich kann Hans Anonym nicht an Details seiner Veröffentlichungen festgemacht werden!

    BG phaidros.vie@gmail.com

  41. FranzAnton
    06. November 2011 06:40

    A.U. hat unseren größten Dank für diese seine, m.E. äußerst wichtige Initiative verdient, eigentlich den Dank aller Österreicher, die aber leider meistenteils hievon nichts wissen.

    Die Freiheit der öffentlichen Rede ist sicher wichtigste Grundlage demokratischer Verhältnisse; jegliche parteipolitische Gängelung des in Österreich wichtigsten, allüberall gegenwärtigen Mediums ORF sollte daher, möglichst öffentlichkeitswirksam, als demokratieaushöhlend und - gefährdend gebrandmarkt werden.
    Ich bin daher schon sehr gespannt auf die Beiträge von "Hans Anonym", und wünsche allerbesten Erfolg.

  42. RR Prof. Reinhard Horner
    06. November 2011 02:16

    reinhard.horner@chello.at

    Das ist eine wichtige Aktion, die allen Respekt, großes Interesse und viel Unterstützung verdient. Sie eröffnet die Zuversicht, dass der ORF-Sumpf des Missbrauchs seiner mit Kommentaren, Agitation und Entertainment gespickten Informationstätigkeit hoffentlich wenigstens ein bisschen eingedämmt werden kann.





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