Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Warum gehen uns die Kinder aus?

Lesezeit: 7:00

Neben der Schuldenkrise und der massiven Zuwanderung aus bildungs- und leistungsfernen Kulturen ist unsere Gesellschaft mit einer dritten massiven Bedrohung konfrontiert, auf die wir keine Antwort wissen. Auch diese dritte Bedrohung dürfte - noch dazu die in Wechselwirkung mit den anderen beiden - zu einer kaum noch verhinderbaren Katastrophe führen: das Ausbleiben der Kinder. Die Österreicher bekommen nicht einmal mehr halb so viele Kinder, wie ihre Vorfahren noch in den 60er Jahren alljährlich geboren haben. Diese demographische Bedrohung wird aber viel weniger als die anderen diskutiert - vielleicht auch deshalb, weil man daran nicht einfach der Politik allein die Schuld geben kann, sondern auch viele Landsleute mitschuld sind.

Die Ursachen der Kinderabstinenz sind jedenfalls vielfältig. Sie reichen vom ethischen über den biologischen Bereich bis zu jenem des meist materiellen Egoismus. Dieser hat im übrigen auch in Zeiten großer Kinderfreudigkeit eine gewaltige Rolle gespielt. Diese sollten daher gar nicht sonderlich ethisch romantisiert werden.

Nicht glaubwürdig sind die Behauptungen mancher potentieller Eltern, sie würden nur wegen der diversen modischen Panik-Wellen auf Kinder verzichten, ob das nun in den 80er Jahren die Ängste vor dem Atomkrieg waren oder dann die Ängste vor Hormonen, Waldsterben, Genen, globaler Erwärmung, Atomkraftwerken usw. sind. Das scheinen eher nur elegant vorgeschützte Motive zu sein.

Die wichtigsten Faktoren für das Ausbleiben der Kinder dürften vielmehr folgende sein:

  1. Die leichte und bequeme Verfügbarkeit empfängnisverhütender Methoden fällt zeitlich präzise mit dem Absturz der Baby-Quote zusammen. Eine "Anti-Baby-Pille" hat logischerweise genau das getan, was ihr Name sagt.
  2. Ein neues Frauenbild hat dazu geführt, dass auch für Frauen - und sie sind nun einmal für die Reproduktion viel wichtiger als die Männer - Karriere und Selbstverwirklichung im Beruf Vorrang gegenüber Familie und Kindern bekamen.
  3. Das Kinderkriegen wird wegen dieser Prioritätenverschiebung so lange hinausgeschoben, bis es biologisch zu spät ist oder sich nur noch ein Kind ausgeht.
  4. Gleichzeitig werden Frauen auch immer wählerischer bei der Partnerwahl und empfinden es keineswegs mehr wie einst als Katastrophe, wenn sie mit 30 noch keinen Mann gefunden haben, egal welchen. Wenn es nicht der ideale Partner ist, bleiben sie heute lieber ledig.
  5. Rund um die Uhr zur Verfügung stehende Kinderbetreuungseinrichtungen sind in vielen Ländern nicht im gleichen Tempo gewachsen wie der Strom der Frauen in die berufliche Karriere.
  6. Viel zu wenig beachtet wird auch ein neuer, eigentlich kinderfreundlich gemeinter Perfektionismus. Viele junge Menschen wollen im Gegensatz zu all ihren Vorfahren erst dann Kinder in die Welt setzen, wenn sie alles perfekt dafür vorbereitet haben: vom Kinderzimmer über einen gesicherten Beruf für beide mit Karenzansprüchen bis zum Auto, das groß genug ist. Und sie haben schon vor der Geburt ein Monsterprogramm für den Nachwuchs vor Augen: vom Ballettunterricht bis zur Klavierstunde, vom Sportverein bis zu häufigen Sprachferien. Was alles zwar sehr schön für die Kinder ist, aber für die Eltern vor allem belastend und teuer. Diese Last vor Augen verzichtet man dann skurrilerweise aus Kinderliebe gleich ganz auf die Kinder. Wenns nicht perfekt geht, dann lieber gar nicht.
  7. Ins gleiche Denkmuster passt die Überzeugung, dass es für ein Kind besser ist, wenn die Mutter bis zum dritten Geburtstag daheim bleibt. Aber genau das will man gleichzeitig nicht.
  8. Während einst die fast unbedschränkte Allmacht der Eltern, vor allem der Väter, das Familienleben geprägt hat, ist das ins Gegenteil gekippt: Eine intensive und einseitige Betonung der Rechte von Kindern setzt Eltern in der öffentlichen Debatte fast ständig auf die Anklagebank. Wo sie selbst wegen einer einzigen Ohfeige landen können. Auch wenn man viel Sympathie für eine Stärkung der Kinderrechte hat - zu mehr Mut zum Kinderkriegen führt das eher nicht.
  9. Sozialistische Wohlfahrtsreformen haben dazu geführt, dass vor allem jene Eltern aus wirtschaftlichen Gründen keine Kinder mehr bekommen, deren Nachwuchs nach allen bekannten Daten als künftige Wohlstandsträger am dringendsten gebraucht würde: nämlich die bildungs- und leistungsorientierten Eliten, insbesondere Akademiker. Seit die Sozialdemokraten das Prinzip durchgesetzt haben, dass "jedes Kind dem Staat gleich viel wert sein muss", ist für die Besserverdienenden das Kinderkriegen mit einem schweren wirtschaftlichen Verlust verbunden, während die staatlichen Familienbeiheilfen für Angehörige der wirklichen Unterschicht - heute fast nur noch Zuwanderer aus islamischen und afrikanischen Ländern - eine signifikante soziale Verbesserung auslösen (noch dazu, wenn die wirklichen oder manchmal fiktiven Kinder beispielsweise billig in Anatolien aufwachsen können).
  10. Es gibt kaum noch Bauern, deren Lebensweise immer viel besser mit einer relativ größeren Kinderanzahl zu verbinden war. Ganz zu schweigen davon, dass Bauern ihre Kinder einst viel stärker als heute als billige Arbeitskräfte gebraucht haben.
  11. Eines der durch die gesamte Menschheitsgeschichte wichtigsten Motive für die Aufzucht von Kindern ist durch die Versprechungen des Wohlfahrtsstaates verschwunden: nämlich Kinder als Absicherung für den eigenen Lebensabend. Sowohl das Pensionssystem wie auch das Gesundheits- und Pflegesystem haben ja die Geschäftsgrundlage, egoistische Singles genauso gut zu versorgen wie Eltern, die einen guten Teil ihrer Lebensenergie und Einkommen den Kindern gewidmet haben (das heißt natürlich nicht, dass jeder Single egoistisch wäre oder aus freier Entscheidung auf Familiengründung verzichtet hätte). Dass sich heute die Versprechungen des Wohlfahrtsstaats zunehmend als Blase erweisen, hat sich hingegen noch nicht wirklich herumgesprochen.
  12. Eine gewisse Wirkung auf den Rückgang der Kinderzahl haben auch die Unterhaltungsmedien. In der Tratsch-Kategorie kommen fast nur partymachende Singles mit rasch wechselnden Partnerschaften vor. Und in den Krimis kommen fast nur kinderlose Kommissare ins Bild.
  13. Auch andere Meinungsbildner geben kein kinderbejahendes Vorbild: Sowohl Politikerinnen wie auch Journalistinnen haben im Schnitt weit weniger als ein Kind. Sie liegen also noch deutlich unter den seit 1970 zur Regel gewordenen 1,4 Kindern pro Frau.
  14. Wenn in den Medien einmal doch über Kinder oder Erziehung öffentlich debattiert wird, wird immer eine sehr übertriebene negative Sichtweise vervielfältigt: Was für viele Fehler Eltern nicht begehen würden! Wie viele Missbrauchsgefahren doch auf die Kinder lauern! Wie sehr das Bildungswesen versagt!
  15. Überraschend stark ist aber noch ein weiterer Faktor: die Religiosität. Das haben neue Studien der Wiener Demographin Caroline Berghammer ergeben. Und die sind so interessant, dass sie hier ein bisschen ausführlicher vorgestellt seien.

Berghammer (von der auch die folgenden Graphiken stammen) hat herausgearbeitet, dass der Glaube und die Intensität der religiösen Praxis eine sehr starke Rolle bei der Entscheidung für das Kind spielt.

 

Das heißt: Schon alleine der Taufschein führt zu einer im Schnitt 50 Prozent höheren Kinderzahl im Vergleich zu den Österreichern ohne Bekenntns. Und bei jenen Österreichern, die wöchentlich zur Kirche gehen, gibt es sogar genau jene 2,1 Kinder pro Frau, die notwendig wären, damit die Gesamtbevölkerung ohne Zuwanderung gleich bleibt.

Das ist absolut erstaunlich. Das sollte auch jenen zu denken geben, die religiöse Menschen oder gar Kirchgänger prinzipiell verachten.

Das hängt, so macht Berghammer klar, keineswegs damit zusammen, dass Katholikinnen die alten Empfängnisverhütungs-Regeln aus Rom besonders beachten würden. Sie haben vielmehr einen deutlich größeren Wunsch, Kinder zu haben. "Und sie können mit Unsicherheiten im Leben besser umgehen als andere Menschen."

Das ist auch kein rein österreichisches Phänomen, sondern in den meisten europäischen Ländern der Fall (bis auf vier Staaten, deren gesellschaftliches Gefüge nach Jahrzehnten des Kommunismus noch immer ganz durcheinander ist).

Zurück nach Österreich, wo Katholikinnen ebenso wie orthodoxe Frauen 1,8 Kinder haben und evangelische etwas weniger. Muslimische Frauen haben hier sogar 2,7 Kinder, wobei türkische Frauen noch viel mehr Kinder haben als Bosnierinnen.

Was das in wenigen Jahren für die Zusammensetzung der österreichischen Bevölkerung wie auch den Wohlstand bedeutet, ist leicht auszurechnen. Vor allem da die Zahl der Katholiken gleichzeitig zurückgeht und die der Menschen ohne Bekenntnis - trotz ihres Desinteresses an Kindern - ähnlich rasch wächst wie die der Muslime.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2011 08:22

    Ich möchte noch einen Punk erwähnen: In manchen Medien ist bereits von einem "Zeugungsstreik" der Männer die Rede, der wohl auch davon herrührt, dass man als Mann in Österreich (aufgrund der Bevorzugung von Fraunen und der einseitgen Gesetzeslage) das Gefühl hat, dass man im Fall einer Scheidung auf den goodwill der Partnerin angewiesen ist um vielleicht doch noch etwas von seinen Kindern zu haben. Im schlimmsten Fall darf man nur zahlen und die Ex-Frau vergrämt einem auch noch das Kind durch ihre Hasstiraden, so dass das Kind später gar nichts mehr mit einem zu tun haben will. Dieses Riskio möchte nicht jeder eingehen, denn im worst-case Szenario ist man finanziell und psychisch zerstört. Solange diese schiefe Gesetzeslage nicht behoben ist, werden Männer weiterhin weniger Kinder in die Welt setzen, wobei natürlich die von Dr. Unterbgerer genannten Gründe auch hineinspielen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2011 07:06

    "Warum gehen uns die Kinder aus?"
    Weil den Menschen die Liebe fehlt! Wir haben heute Sexualität, nicht Liebe, der Staat übernimmt die Kinderbetreuung und Altenpflege, nicht die Familie, der Fernseher die Unterhaltung, nicht das Gespräch innerhalb der Familie und darüber hinaus werden die Menschen permament mit Antiliebe wie z.B. Klimawandelthemen zubetoniert. Wir sind eine alte Gesellschaft geworden, wir im sogenannten Westen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorPatriot
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2011 11:23

    Man muss 2 Themen trennen. Die Kinderarmut der Österreicher, und die Massenzuwanderung von Moslems. An zweiterer ist sehr wohl die Politik Schuld. Die Einwohnerzahl Österreichs explodiert:

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/bevoelkerungsstand_und_veraenderung/bevoelkerung_im_jahresdurchschnitt/022311.html

    1870 4.520
    1900 5.973
    1930 6.684
    1950 6.935
    1990 7.678
    2010 8.388

    Selbst mit den geringen Geburtenraten der Österreicher wären wir auf keine Zuwanderung von islamischen Parallelweltlern, Kriminellen, Schmarotzern und Ungebildeten angewiesen. Es gibt nämlich genug nicht-moslemische Zuwanderer, um den Bevölkerungsstand konstant zu halten. Würden alle Moslems beleidigt aus Österreich abreisen, hätten wir so viele Einwohner wie 1990. Ein Schaden? Im Gegenteil, Österreich ist eh viel zu dicht besiedelt.

    Vor allem der Familiennachzug aus moslemischen Ländern muss komplett eingestellt werden! Aus islamischen Familien dürften im Schnitt 3 Kinder hervorgehen, was sogar die Geburtenrate der Türkinnen in der Türkei übertrifft, welche bei ca 2.1 liegt. Lässt man 10 Jahre lang 10.000 islamische Ehegatten "nachziehen", dann haben wir in 10 Jahren ZUSÄTZLICH 400.000 Moslems im Land (100.000 Ehegatten plus 300.000 Kinder).

    Dagegen sind die Zuwanderungsregeln für leistungs- und integrationsbereite Menschen eher zu streng. Es ist nämlich nicht leicht, abseits der Asyl- und Familiennachzugsschiene nach Österreich zu kommen.

    Herr Unterberger hat natürlich mit sämtlichen Punkten Recht. Diese Trends müssen und können zumindest teilweise umgekehrt werden. Wie überall beginnt man mit der mühsamen Überzeugungsarbeit durch Argumente.

    Aber die primäre Frage lautet: ist es besser in einem Land mit 7 Millionen Österreichern (inkl assimilierte Zuwanderer) mit höherem Durchschnittsalter zu leben, oder in einem Land, in dem 7 Millionen Österreichern bald 7 Millionen zunehmend feindlich gesinnte Mohammendaner gegenüber stehen?

  4. Ausgezeichneter Kommentatormoldavia
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2011 11:00

    Grundsätzlich sind die Argumente alle richtig, die AU nennt. Allerdings für mich persönlich sind es vor allem zwei ausschlaggebende:

    1) Pille
    2) Einführung der staatl. "garantierten" Umlagepension

    Da 1) selbsterklärend ist, kurz zu 2): Früher war es Aufgabe der nachkommenden Generation für die Eltern zu sorgen, durch die Übernahme dieser Aufgabe durch den Staat, wurde die Bindung aufgetrennt. Plötzlich war man versorgt auch ohne einen Finger für die nächste Generation gekrümmt zu haben.

    Eltliche meinen durch die ihre gezahlten Sozialabgaben ein Recht auf Rente ohne eigene Kinder zu haben, doch das ist grundlegend falsch, da dieses Geld ja für die Eltern verwendet wird und nicht für einen selbst. Damit das Umlageverfahren funktioniert muß man also zweimal investieren: Einmal durch Zahlung von Sozialabgaben für die Eltern und zweitens durch das Bekommen und Großziehen von eigenen Kindern, die dann die eigene Pension zahlen. Nur wenn beides erfüllt ist, kann das System auf Dauer funktionieren.

    Herr Sinn Präsident vom IFO in Deutschland schlägt daher sinngemäß vor, daß Menschen ohne Kinder zwar für ihre Eltern zahlen müssen, aber selbst keine Pension vom Staat erhalten können.
    Finanziell gut argumentierbar, da sich die Kosten für Kinder über die Jahre in die 100.000e € summieren, die ansonsten für den eigenen Ruhestand angelegt werden könnte. (ob gewollt oder ungewollt kinderlos spielt keine Rolle, da jeder ohne Kinder auch nicht deren Kosten hat). Familien fehlt genau dieses Geld.

    Sinn schlägt weiters eine Staffelung vor: 0 Kinder - keine Pension, 1 Kind mit großen Abschlägen, 2 Kinder mit kleinen Abschlägen, ab 3 die volle (staatliche) Pension.

    Die Gegenprobe ist ganz einfach: Egal was heute eingezahlt wird, ohne Kinder gäbe es für die nächste Generation nämlich genau 0,0 an Pension(!).

    Noch zwei Zahlen zum Abschluß (für Österreich einfach durch 10 dividieren):
    geb. Kinder in D 1968 ca. 1.1 mio. (0% Ausländer)
    2010 ca. 0,65 mio (davon ca. 33% Ausländer)
    Da sieht man schon wo die Reise hingeht.

    Da man mit rationalen Argumenten Kinder nicht herbei argumentieren kann, bleibt nur echte wirtschafliche Argumenten offenzulegen (Kosten verursachungsgerecht zuordnen), wenn uns am Fortbestand eines Österreiches mit seiner Kultur und Tradition, wie wir es kennengelernt haben etwas liegt.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2011 09:31

    Ein Punkt wurde hier noch nicht diskutiert der sicherlich auch mit dem Rückgang des Glaubens in Zusammenhang steht: Die Abtreibung!
    In Deutschland werden nach einer offiziellen Statistiken 15-18% der Schwangerschaften abgebrochenm das sind in 10 Jahren fast 1 1/2 Millionen nicht gewünschte Erdenbürger.
    Trotz wiederholter Forderungen gibt es in Österreich keine Statistik über dieses traurige Thema. Schätzungen gehen davon aus, dass die Abtreibungsquote in Österreich sehr hoch ist und bei 30 bis 40.000 Fällen im Jahr liegt!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2011 08:40

    Für mich sind Kinder der Ausdruck der Zeit und des Zustandes der Familie.

    Sie haben die Punkte, die wirken, angeführt, ich generalisiere: wie in den 1930-er Jahren viele aus Not auf Kinder verzichtet haben, vor allem in den Städten, so sind es heute andere Notfaktoren. Die Wohlstandsverwahrlosung der Spaßgesellschaft hat ihre Kreise gezogen und richtet ihre Gesellschaftszerstörung weiterhin an. Die laut tönende Emanzenpropaganda wirkt vor allem bei denen, die nicht mehr imstande sind, selbst zu denken, bei den Produkten der sozialistisch manipulierten Bildung.

    Wie soll denn bei dieser schweren Not, nicht wie 1930 an Lebensmitteln und Wohnungen, nein, wie heute, Mangel an Liebe, Zuneigung, Verlässlichkeit, Fleiß, Anständigkeit, etc., Bedürfnisse und Ansprüche, wie Auto, Urlaub, Lebensstil, Selbstverwirklichung, Egoismus, etc., alles propagandistisch voll unterstützt. Machen Sie nur die Farbbeilagen von Tageszeitungen oder die Trendmagazine auf, Sie finden alles, was Sie heute nicht haben und haben wollen sollen, der Effekt von Werbung (auch eine Propaganda, die man nicht bestellt hat), hören Sie sich die Nachrichten an, alles nur Propaganda, Manipulation, Verschweigen von Tatsachen, etc. ... wie soll da eine Familie gedeihen. Das saloppe schlechte Beispiel ist es , was das ganze noch, als sozusagen 'Mund zu Mund' Propaganda, verstärkt.

    Wir arbeiten mit Volldampf an unserer Selbstzerstörung, sei es die Zerstörung der Familie, der Gesellschaft, des Vertrauens, sei es die Zerstörung der finanziellen Lebensbasis durch ungehemmtes Schuldenmachen zur Erfüllung der propagandistisch dargelegten Scheinansprüche, oft nur ein politischer Deckmantel für Selbstbedienung.

    Ja. die Spaßgesellschaft kann man nicht mehr ernst nehmen, die sind wohlstandsverwahrlost in allzu hoher Zahl, von ganz oben bis an die Wurzeln.

    Zur Immigration reden die Sozialisten immer von Antifaschismus, selbst sind sie aber die größten Faschischten, wer nicht so denkt, wie die Partei das vorgibt, Mainstream, der wird bekämpft und ausgerottet und die Methoden sind nicht zimperlich.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Oktober 2011 01:24

    Ein wichtiger Grund für mangelnden Nachwuchs ist auch die Zerschlagung der Familie. Wer nimmt heute noch die Verantwortung für eine lebenslängliche, eheliche Gemeinschaft auf sich? Man spricht von Lebensabschnittspartnern, heiratet oft mehrmals im Leben und will sich deshalb nicht mit Kindern belasten.

    Ohne Kinder kann man sich viel leichter selbstverwirklichen, gibt es keinen Karriereknick und man steht wirtschaftlich ohne Doppelbelastung auf eigenen Beinen. Warum soll man sich da in Abhängigkeit zu einem Partner mit gemeinsamen Kindern begeben?

    Und daran hat sehr wohl die Politik mitschuld, denn die Familie genießt als kleinste Zelle des Staates nicht das nötige Ansehen, wird nicht besonders gefödert, sondern man forciert - wenn überhaupt - höchstens AlleinerzieherInnen!

    Verständlich wird in diesem Licht die demografische Statistik bei religiös orientierten Menschen: sie sind eher bereit familiäre Verantwortung zu übernehmen, Selbstverwirklichung steht nicht im Vordergrund und was am meisten zählt - man ist bereit eine lebenslängliche Partner- und damit auch Elternschaft zu übernehmen.

    Lebensabschnittsgemeinschaften oder Scheidung stehen nicht am Programm und dabei spielt es fast keine Rolle, ob christlich, jüdisch oder muslimisch - wobei bei letzteren allzu oft die soziale Versorgung durch unseren Wohlfahrtsstaat ausschlaggebend für die höchsten Geburtenraten sind.

    Wir bezahlen daher mit unserem fast kinderlos erwirtschafteten Wohlstand die eigene Verdrängung und das nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2011 11:31

    Eine wesentliche Ursache für den Kindermangel wurde leider nicht genannt:

    Zehntausende Kinder werden ja jährlich in Österreich gezeugt.
    Aber sie landen nach wenigen Wochen zerrissen im Krankenhausmüll.

    Die krampfartige Verbissenheit, mit der für ein "Recht" auf die Ermordung der ungeborenen Kinder gekämpft wird, sei es im Parlament, sei es auf der Straße, ist in ihrer Irrationalität unverständlich, pathologisch, um genau zu sein ist sie diabolisch.

    Der Völkermord im Mutterleib ist historisch ohne Vorbild. Und er läuft ohne wesentlichen Einspruch durch die zivilisierte Welt ab. Das ist ein Greuel.

    Er ist wohl eines der letzten Verbrechen der Menschheit, die unvermeidlich auf ihr Ende zugeht und sich in diesem Punkt einmal erklären wird müssen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorunglückliche
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    18. Oktober 2011 21:13

    Ich bin 23 Jahre alt, katholisch, hübsch und studiert. Mein Herzenswunsch ist es, zu heiraten und so viele Kinder wie möglich zu bekommen und mich voll und ganz deren Erziehung zu widmen. Das meine ich vollkommen ernst. Leider findet sich kein Mann, der bereit ist, wirklich Mann und Familienoberhaupt (also auch Ernährer) zu sein und der genauso viele Kinder will wie ich. Den Männern sind ihre eigene eitle "Selbstverwirklichung" und blanker Materialismus viel wichtiger als alles andere; Frauen sollen höchstens ab und an mal zur Verfügung stehen, aber nee, mehr als vier Kinder - pfui, Verantwortung - pfui, heiraten - pfui ("Ich bin noch nicht bereit, mich fest zu binden, blablabla"), Gott - pfui, warten bis zur Ehe - pfui... Ich bin wirklich verbittert.

    Wenn es in Europa noch irgendwo echte, katholische Männer (besonders deutschsprachige) geben sollte, dann sind die wirklich gut versteckt. Deswegen ist Europa so genderkastriert, verweichlicht und feige, wie es ist. Weil es keine richtigen Männer mehr hier gibt. Glaubt ja nicht, irgendwelche pseudointellektuellen Emanzen sprächen allen Frauen aus dem Herzen!! Eine kinderreiche katholische Familie und eine Ehe, die nur der Tod trennt, ist der Traum meiner Kindheit. Am liebsten würde ich auf der Stelle heiraten und anfangen, meine ersehnten Kinder zu bekommen. Karriere ist mir egal, obwohl ich studiere (warum zum Henker reicht heute ein normales Gehalt allein nicht mehr, um eine wirklich kinderreiche Familie zu ernähren???? Warum??? Das muss politisch gewollt sein; man zwingt die Frauen in die Wirtschaft und reißt die Kinder den Müttern aus den Armen!!!!).

    Von wegen "Befreiung der Frau", dass ich nicht lache. Ich will tun, was mich wirklich erfüllt und glücklich macht, also eine Großfamilie gründen, aber die Gesellschaft lässt mich nicht und legt mir haufenweise Steine in den Weg. Es ist politisch gewollt, dass sich Europäerinnen nicht fortpflanzen, und wenn sie es doch tun, so zwingt man sie zur vollen Berufstätigkeit und dazu, ihre Kinder vom Babyalter an fremdbetreuen und vom Staat gehirnwaschen zu lassen. Wahres, natürliches Frau- und Muttersein ist für Europäerinnen heute verboten, Christsein sowieso. Das ist so unfair und unnatürlich und macht mich todunglücklich. Das wollte ich mal loswerden.

    Viele Grüße von einer einsamen Unglücklichen

alle Kommentare

  1. Randolph (kein Partner)
    24. Oktober 2011 19:50

    Unerwähnt bleibt die exzessive Steuerlast. Ein Normalverdiener zahlt in Österreich ca. 75% Zwangsenteignung (gerechnet vom Arbeitgeberbeitrag bis zur Autobahnvignette). Das heisst, von 4 Jahren im Job arbeiten wir 1, oder jedes Jahr Oktober, November, Dezember für uns.

    Wer arbeitet, ist ein Sklave.

    Und mit 3/4 seiner Leistung arbeitet er für jene, die nicht arbeiten - können, wollen, dürfen. Der Gedanke wäre erträglich, wenn diese Leistung in Ausbildung, Krankenpflege, Altersversorgung und Schicksalsschläge ginge. Diese machen aber nur einen sehr geringen Teil aus.

    Der größte Teil geht an Schmarotzer.

    Und zwar sowohl Oberklasse-Scharotzer als auch Unterklasse-Schmarotzer. Und wenn man 30 von 40 h pro Woche nur noch für Schmarotzer tätig ist, dann bleibet einfach zu wenig Kraft für eigene Kinder.

    Dafür ernähren wir eine Unzahl von Kuckuckskindern, die unsere aus dem Nest werfen.

    Daher mein Gesetzesvorschlag: 2 Kinder werden wirklioch gut gefördert, jedes weitere nicht mehr. Wer sich den Luxus einer Kinderschar leisten will, der soll sie selber durchfüttern. Es wird Zeit, die Parasiten abzuwerfen.

    Und noch eines: eine rückläufige Bevölkerung wäre überhaupt kein Problem, da die Weltbevölkerung ohnehin viel zu hoch ist. Die Bevölkerung kann ja nicht auf ewig weiterwachsen, nur damit immer Pensionen bezahlt werden - das System funktioniert ja nicht.

    Wenn wir nicht massiv zwangsberaubt würden, könnten wir uns nicht nur 2-3 maximal geförderte Kinder leisten, sondern auch genug für die Altersvorsorge ansparen.

    • Randolph (kein Partner)
      24. Oktober 2011 19:55

      Mit den abzuwerfenden Parasiten meinte ich jene, die Kinder um der Sozialhilfe willen in die Welt setzen, ohne sich entsprechend um die Erziehung zu kümmern.

  2. diätplan (kein Partner)
    23. Oktober 2011 12:25

    Hi... Euer Homepage ist sehr Interessant! Ich selber beschäftige mich viel mit dem Thema Heilpraktiker Ausbildung und suche immer wieder neue informationen die ich gerade auch auf eurer Seite gefunden habe. LG..

  3. Maximilien Robespierre (kein Partner)
    22. Oktober 2011 13:56

    Schuld an der Entwicklung sind die österreichischen Richter. Nach einer Scheidung bleibt dem Mann nicht einmal das Existenzminimum. Ich habe persönlich die Gerichtsakten bezüglich dem Unterhaltsrecht gesehen. Die Richter sind der Meinung, dass dem Mann nur mehr das finanziell übrig bleiben soll, was zum Erhalt der körperlichen Kräfte ausreicht. Das sind monatlich 400 Euro. Zivilrechtlich kann man zwar den Differenzbetrag von 400 Euro und dem Existenzminimum nicht pfänden. Wenn aber nicht bezahlt wird, wandert der Mann wegen Unterhaltsverletzung ins Gefängnis.

    Die österreichischen Richter und Staatsanwälte zerstören mutwillig und mutandenartig die österreichische Gesellschaftsordnung.

    Die Richterschaft und die Staatsanwaltschaft sind der Krebsschaden der 2. Republik.

  4. Gasthörer (kein Partner)
    21. Oktober 2011 12:24

    Eine Geschichte aus meinem Alltag:

    Ein Kollegin, Juristin, Ende 20 hat einen Sohn, den sie nun mit 6 Jahren einschulen will. Da sie im 10. Bezirk wohnt, wählte sie hierfür eine katholische Privatschule. Auf meine Nachfrage, warum sie denn 400 Euro Schulgeld im Monat dafür ausgibt, antwortete sie: "Die öffentliche Schule ist gegenüber, dort sind nur "Vermummte". Mein Bub lernt so schnell, er wäre da nicht gefordert". Auch fragte ich sie, ob sie denn nie über ein zweites Kind nachdachte: Doch, aber dies würde ja dann ja 700 Euro Schulgeld bedeuten - das geht sich nicht aus.

    Mein Kommentar dazu: Die Dame getraut sich nicht zu sagen, dass sie ihren blonden Buben nicht in eine öffentliche Schule im 10. Bezirk gibt, weil er dann als Minderheit wohl permanent rassistischen Anfeindungen der muslimischen Mehrheit ausgesetzt wäre. Sie regelt das über den Vorwand der hohen Begabung ihrs Schützlings

    Und was noch viel schlimmer ist: Die staatliche geförderte Geburtenpräme für Unterschichtausländer VERHINDERN österreichische Geburten!

    Das ist wohl angewandtes: Divide et Impera

    • Randolph (kein Partner)
      24. Oktober 2011 20:01

      Ja, zuerst wird uns 75% unseres Geldes abgepresst. Damit zahlen wir für den oft aus Inzest-Verhältnissen ("Verwandtenehen") stammenden Nachwuchs unserer Okkupanten, damit der mit einem Durchschnitts-IQ von 85 unser Schulsystem lahmlegt und unsere Kinder aus der Schule verdrängt. Vom Rest zahlen wir dann Schulgeld für unsere eigen Kinder.

  5. Tertullian (kein Partner)
    20. Oktober 2011 16:07

    die Aufgabe des Zeitgeistes des sog. Westens heißt Zerstörung;
    Zerstörung von allen überkommenen Strukturen
    das scheint vollends gelungen!

  6. freidenker (kein Partner)
    19. Oktober 2011 15:25

    Für mich hat die Kinderarmut vor allem mit einem zu tun und das kommt von einer Minderheit der Frauen, die sich einbildet, für bzw. im Interesse einer Mehrheit sprechen zu können. War früher Hausfrau/mann und Mutter/Vater eine ehrbare Lebensaufgabe, so wird dies heute zunehmend schlechtgeredet, eben nach dem Motto, Hausfrauen seien sich selbst nichts wert und wären Sklavinnen ihres Mannes.
    Vor allem die linksalternative Szene mit ihren Kampflesben, selbsterklärten Frauenversteher(semischwule Heteros) und gefrusteten Weibern, die für alles, was in ihrem Leben falsch gelaufen ist, Schuldige suchen, regiert als Minderheit(ca. 15 % bei den Frauen, die Männer miteinberechnet nicht einmal 10 %) über eine Mehrheit, wenn man sich die Medienwelt(vor allem ORF, Standard...) entsprechend zu Gemüte führt.
    Leider sind die Alternativen auch die, die am Lautesten schreien, wodurch sich das Gesellschaftsbild entgegen der tatsächlichen Verhältnisse umkehrt. Eine rumbrüllende Minderheit wird zur Mehrheit gemacht, was man schon von den Studentenprotesten kannte.
    Zu der Propaganda einer Minderheit kommt noch die Tatsache, dass es nicht ausreichend Kinderbetreuungseinrichtungen gibt und wir vor allem gegenüber Frankreich erheblichen Nachholbedarf haben, da es als Alleinverdiener ohne entsprechende Ausbildung bzw. in weiterer Folge hochwertigen Job in der Regel schwierig ist, die Familie zur allgemeinen Zufriedenheit über die Runden zu bringen.
    Auch als junger Akademiker mit eigentlich sehr gutem Einkommen, kannst du ein double-income schwer kompensieren. Ich habe das Glück, dies zu können, jedoch geht es nicht vielen meiner Altersgenossen so.
    Meines Achtens muss der Wert der Familie gesellschaftlich entsprechend aufgestockt werden. Da hilft die jetzige äußerst knapp bemessene Familienbeihilfe wenig. Wenn ich bedenke, was wir alleine für den Genderdreck mit eigenen Instituten und sündteuren Studien ausgeben, um eine Pseudowissenschaft samt dem Versorgungsposterlwunsch zu bedienen, wäre dieses Geld bei unseren Familien bedeutend besser angelegt...

    • lurkerabove
      19. Oktober 2011 16:54

      auch Sie sollten mal "Lila Ziegen" googeln und den manndat.de link klicken ...

  7. xRatio (kein Partner)
    19. Oktober 2011 14:05

    Gebildete im Gebärstreik: Deutschland verdummt!
    von Julia Bug

    http://ef-magazin.de/2009/07/30/1389-gebildete-im-gebaerstreik-deutschland-verdummt

    Ganz auch meine Meinung. Die Lady aus Zürich hat Haare auf den Zähnen :-)

  8. Religionsbehörde (kein Partner)
    19. Oktober 2011 01:07

    Wir haben diese Anregungen in unsere Sammlung zum Thema "Verfehlte Familienpolitik" mit aufgenommen!

    http://www.zukunftskinder.org/?page_id=9751

    Unsere Zusammenfassung lautet:

    Solange der Generationenvertrag so aufgebaut ist, dass die Altersversorgung (im Gegensatz zu früheren Zeiten) von der Zahl der Kinder abgekoppelt ist und stattdessen an den Faktor Arbeit gekoppelt ist, solange wird es weniger Kinder geben.

    Solange der Faktor Arbeit nicht die erwünschten Früchte trägt und man davon höchstens 1 Kind ernähren, kleiden und ausbilden kann – ohne zu vergessen, dass man Rücklagen für Öko-Zwänge und Altersvorsorge bilden muss -, solange wird es weniger Kinder geben.

    Solange das Geld, das man bekommt, immer weniger wert ist, solange wird es weniger Kinder geben.

    Solange man uns für austauschbar hält und uns dazu anhält, unsere Kultur zugunsten von Importkulturen aufzugeben, solange wird es weniger Kinder geben.

    Solange man es nicht für nötig hält, Frauen und Familien zu entlasten, sondern immer mehr von ihnen fordert – ohne dass bessere Chancen erkennbar wären -, solange wird es weniger Kinder geben.

    Solange sich Frauen und Kinder nicht mehr sicher fühlen können in diesem Land, solange wird es weniger Kinder geben.

    Solange alle diese Trends anhalten, solange wird es höchstens im Ausland mehr deutsche Kinder geben.

    http://www.zukunftskinder.org/?p=6513

    • logiker2
      20. Oktober 2011 08:17

      Solange die Linksverseuchung in Österreich und natürlich im Westen anhält, und die sogenannten Konservativen als nützliche Idioten bei der Auslöschung der westlichen Kultur mitmachen wird sich nichts ändern. Siehe Sarrazin aber auch Udo Ulfkotte (Albtraum Zuwanderung) die diese Fakten auch wissenschaftlich belegen.

  9. xRatio (kein Partner)
    18. Oktober 2011 23:38

    Dr. Unterberger meint:
    Frauen ... sind nun einmal für die Reproduktion viel wichtiger als die Männer -

    Ein nicht nur sprachlich ("Frau" vs "Mann"?) sondern auch inhaltlich verfehltes Statement.

    Die "Reproduktion" ginge heute sogar vollkommen ohne Weiber und "Leihmütter".

    Das hat Prof. Hans Schöler, heute MPI Münster, bereits vor gut 10 Jahren in USA mit der Entwicklung
    gesunder, quicklebendiger Tiere allein aus adulten Stammzellen allein im Reaganzglas/Brutkasten bewiesen.

    Was biologisch-genetisch bei heterosexuellen Tieren geht, geht fraglos auch beim Menschen.

    Weswegen daran seit Jahrzehnten nicht geforscht werden darf, schon im Vorfeld alles abgeblockt wird?

    Zum einen sind's die Pfaffen. Zum andern sind's die Weiber. Die fürchten um ihr Gebärmonopol, das ihnen seit Jahrtausenden ein bequemes Auskommen auf Kosten der Herren (schon in den Höhlen der Neanderthaler) sicherte und sichert.

    xRatio

  10. nochmal ich (kein Partner)
    18. Oktober 2011 21:17

    Ehe und Familie wären für mich die größte Selbstverwirklichung, die ich mir vorstellen kann. Aber ich finde keinen katholischen Mann, der diese Idee mit mir teilt.

  11. unglückliche (kein Partner)
    18. Oktober 2011 21:13

    Ich bin 23 Jahre alt, katholisch, hübsch und studiert. Mein Herzenswunsch ist es, zu heiraten und so viele Kinder wie möglich zu bekommen und mich voll und ganz deren Erziehung zu widmen. Das meine ich vollkommen ernst. Leider findet sich kein Mann, der bereit ist, wirklich Mann und Familienoberhaupt (also auch Ernährer) zu sein und der genauso viele Kinder will wie ich. Den Männern sind ihre eigene eitle "Selbstverwirklichung" und blanker Materialismus viel wichtiger als alles andere; Frauen sollen höchstens ab und an mal zur Verfügung stehen, aber nee, mehr als vier Kinder - pfui, Verantwortung - pfui, heiraten - pfui ("Ich bin noch nicht bereit, mich fest zu binden, blablabla"), Gott - pfui, warten bis zur Ehe - pfui... Ich bin wirklich verbittert.

    Wenn es in Europa noch irgendwo echte, katholische Männer (besonders deutschsprachige) geben sollte, dann sind die wirklich gut versteckt. Deswegen ist Europa so genderkastriert, verweichlicht und feige, wie es ist. Weil es keine richtigen Männer mehr hier gibt. Glaubt ja nicht, irgendwelche pseudointellektuellen Emanzen sprächen allen Frauen aus dem Herzen!! Eine kinderreiche katholische Familie und eine Ehe, die nur der Tod trennt, ist der Traum meiner Kindheit. Am liebsten würde ich auf der Stelle heiraten und anfangen, meine ersehnten Kinder zu bekommen. Karriere ist mir egal, obwohl ich studiere (warum zum Henker reicht heute ein normales Gehalt allein nicht mehr, um eine wirklich kinderreiche Familie zu ernähren???? Warum??? Das muss politisch gewollt sein; man zwingt die Frauen in die Wirtschaft und reißt die Kinder den Müttern aus den Armen!!!!).

    Von wegen "Befreiung der Frau", dass ich nicht lache. Ich will tun, was mich wirklich erfüllt und glücklich macht, also eine Großfamilie gründen, aber die Gesellschaft lässt mich nicht und legt mir haufenweise Steine in den Weg. Es ist politisch gewollt, dass sich Europäerinnen nicht fortpflanzen, und wenn sie es doch tun, so zwingt man sie zur vollen Berufstätigkeit und dazu, ihre Kinder vom Babyalter an fremdbetreuen und vom Staat gehirnwaschen zu lassen. Wahres, natürliches Frau- und Muttersein ist für Europäerinnen heute verboten, Christsein sowieso. Das ist so unfair und unnatürlich und macht mich todunglücklich. Das wollte ich mal loswerden.

    Viele Grüße von einer einsamen Unglücklichen

    • Frank (kein Partner)
      18. Oktober 2011 22:03

      Es gibt ein geheimes Projekt innerhalb mächtiger europäischer Zirkel, nachdem die angestammte europäische Bevölkerung ausgedünnt werden soll, um sie durch sich stark vermehrende Einwanderer zu ersetzen, wo sich die Reste der europäischen Bevölkerung letztlich einvermischen soll um einen neuen Typus, einen Mischlingstyp zu kreieren. Dabei soll die christliche Geschichte des Abendlandes mittelfristig vollkommen vernichtet werden. Dazu wird zuerst die Anzahl der Gläubigen massiv heruntergefahren (hier ist man derzeit erfolgreich unterwegs) um schlussendlich die tlw. schon in Vergessenheit geratene christlich-kulturelle Geschichte in Form von Kirchen, Klöstern und alles was dazu gehört, vollständig zu vernichten. In Holland ist man hier schon weiter, Kirchen werden aufgrund Geldmangels verkauft und in Lebensmittelgeschäfte, Moscheen umgebaut oder man macht sie gleich dem Erdboden gleich und baut darauf einen Wohnkomplex.

    • Axel L.
      19. Oktober 2011 12:00

      ad Frank: Verschwörungstheorien sind zwar sehr einleuchtend und möglicherweise oberflächlich plausibel. Die Gründe für unsere Situation sind vielschicht und komplex - aber daß hier ein großer Plan dahinter steckt ist in meinen Augen plump...

      ad "unglückliche": Diese Homepage ist zwar keine Partnerbörse, aber warum nicht. Vielleicht hilft dieser Kontakt weiter - die Gedanken decken sich, wenn auch ein großer Altersunterschied besteht: aeiou65@aon.at

    • Katholik (kein Partner)
      19. Oktober 2011 12:26

      Posten sie mal ein Foto, vielleicht kann man ja darüber reden.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      19. Oktober 2011 21:03

      Liest sich wie ein Fake - ich war es nicht;)

  12. Carl (kein Partner)
    18. Oktober 2011 20:42

    Neue Projektionen der Bevölkerung in Österreich nach dem Religionsbekenntnis:
    http://www.oeaw.ac.at/vid/download/ Religionen_dt.pdf

  13. Glücklich ohne Hormone (kein Partner)
    18. Oktober 2011 18:44

    Zur Anti-Baby-Pille kommt noch die Abtreibung hinzu. Laut österreichischem Chefabtreiber werden jährlich 30.000 Kinder abgetrieben. Da braucht einen die demografische Katastrophe nicht mehr wundern.

    Mutter Teresa hat bei ihrer Rede anlässlich der Verleihung des Friedensnobelpreises gesagt: "Für mich sind die Nationen, die Abtreibung legalisiert haben, die ärmsten Länder. Sie fürchten die Kleinen, sie fürchten das ungeborene Kind. Und das Kind muss sterben, weil sie dies eine Kind nicht mehr haben wollen - nicht ein Kind mehr - und das Kind muss sterben. Und ich bitte Sie hier im Namen der Kleinen: rettet das ungeborene Kind, erkennt die Gegenwart Jesu in ihm!"

  14. Undine
    18. Oktober 2011 17:40

    Wetten, daß die GRÜNEN um das Wohlergehen jeder KRÖTE, die auf dem Weg zur PAARUNG oder zum LAICHEN unterwegs ist und dabei von den bösen Autos gefährdet ist, zu deren Schutz auf die Straße gehen, um für das RECHT der KRÖTE auf NACHWUCHS zu demonstrieren.

    Eben diese GRÜNEN würden aber sicherlich keinen Finger krumm machen, um für die wirklichen, die fundamentalen BEDÜRFNISSE der WEHRLOSEN MENSCHENKINDER, die bei all diesen linken Forderungen auf der Strecke bleiben, zu KÄMPFEN, nämlich das Recht auf Vater und Mutter und ein warmes Nest, das das beste Rüstzeug fürs Leben ist.

    • Jaja (kein Partner)
      18. Oktober 2011 17:51

      Der Bullshit den sie absondern wird nicht besser wenn sie ihn wiederholen. Man mag von den Grünen halten was man will, sie setzen sich aber durchaus für Familien ein. Dieses dümmliche reflexhafte eindreschen auf die ewig gleichen Feindbilder ist nur erbärmlich.

    • Undine
      18. Oktober 2011 21:18

      @Jaja

      "...sie setzen sich aber durchaus für Familien ein"

      Wenn Sie damit die verpartnerten Schwulen und Lesben meinen, gebe ich Ihnen 100%ig Recht!

  15. TanjaKrienen (kein Partner)
    18. Oktober 2011 17:25

    Eine gute Analyse. Die Heroisierung der Schwulenkultur fehlt allein bei der Auflistung.

    • Jaja (kein Partner)
      18. Oktober 2011 17:31

      Klar, Schwule würden ohne Heroisierung (wo auch immer sie die verorten) sicher total viele Kinder bekommen. Strengts euch doch mal an ihr wertkonservativen Katholiban, das ist DIE Möglichkeit die schröckliche Welt zu verändern! Also - pudern was das Zeug hält!

  16. Trollfresser (kein Partner)
    18. Oktober 2011 16:38

    Diese Statistiken zeigen, dass einfacheren Menschen, zu denen die Gläubigen nun einmal zählen, mehr Kinder bekommen.

    Die Frage, warum das so ist, ist auch klar.
    Sie befolgen die Gebote des Papstes und verhüten nicht.
    Denn schnakseln tun die Gläubigen auch genauso gerne wie alle anderen.

    • Segestes (kein Partner)
      18. Oktober 2011 17:17

      "Sie befolgen die Gebote des Papstes und verhüten nicht."

      So?
      Und warum vermehren sich dann beispielsweise die extrem katholischen Südamerikaner bzw. Latinos wie die Hasen?

      Und andererseits, warum verhütet z.B. der nicht-katholische Teil Afrikas genauso wenig und vermehrt sich demnach genauso rasant?

      Womit übrigens auch die These als Blödsinn entlarvt wurde, dass das Verhütungsverbot des Papstes irgend etwas mit der Aids-Epidemie in Afrika zu tun hätte. Aber das nur nebenbei bemerkt.

    • Trollfresser (kein Partner)
      18. Oktober 2011 22:12

      Liebes lookalike!

      Der Trollfresser antwortet nur Trollen. Du musst schon warten bis sich was ergibt um als echter Trollfresser in unser Kollektiv aufgenommen zu werden.

  17. Eso-Vergelter (kein Partner)
    18. Oktober 2011 15:14

    Die Geburtenrate Österreichs kann durch diverse ökologische Maßnahmen erhöht werden. Die herkömmlichen Computer sollen durch indische "Aakash"-Computer ersetzt werden. Diese sind 30-mal billiger. Zudem sollen z. B. Krampfadern mit der Linser-Methode ohne Operation ZERSTÖRT werden. Der €uro muss durch regionale Gelder mit Umlaufgebühr ersetzt werden. Dadurch wird die ungerechte Vermögensverteilung beseitigt. Und es können sich mehr ÖsterreicherInnen Kinder leisten.

    • Eso-Vergelter (kein Partner)
      18. Oktober 2011 15:19

      Und natürlich können sich mehr ÖsterreicherInnen Kinder leisten, wenn Millionen Ausländer und eingebürgerte Migranten aus Österreich weggeschafft werden.

  18. kaffka (kein Partner)
    18. Oktober 2011 15:12

    @Torres
    18. Oktober 2011 11:38

    Nein ! Sarrazin lesen dort stehen die Lösungen im Detail, man muss sie nur durchführen.

  19. kaffka (kein Partner)
    18. Oktober 2011 14:54

    Wer sich über die hier dargestellten Gründe ein tieferes Wissen aneignen will, braucht nur den SARRAZIN zu lesen. (Deutschland schafft sich ab)
    Dort wird der Grossteil der Probleme bis ins einzelne Detail argumentiert und belegt. (Für Österreich gilt das gleiche)

  20. Segestes (kein Partner)
    18. Oktober 2011 14:05

    "Seit die Sozialdemokraten das Prinzip durchgesetzt haben, dass "jedes Kind dem Staat gleich viel wert sein muss"

    *Hüstel*, es war bitteschön die ÖVP, die darauf bestand, dass das Kindergeld jeder bekommt, egal ob Millionär oder schlecht verdienender Hackler.

    Wie schade, dass bei dem ersten Diagramm der Islam weggelassen wurde.
    Dieser offenbar politisch überaus korrekte Berghammer, wird aber schon gewusst haben warum ....

  21. 7kqp7m (kein Partner)
    18. Oktober 2011 13:48

    Und, Herr Unterberger, was jetzt? Was ist also Ihrer Meinung nach zu tun, damit in Österreich wieder mehr Kinder (von Österreicherinnen) geboren werden? Die gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte ist Faktum, das Rad der Zeit kann man nicht zurückdrehen (obwohl sich das manche der hiesigen Poster sehr wünschen, ich weiß). Wahrscheinlich hilft das (linke) Rezept, tatsächlich so viele Kinderbetreuungsplätze und für später Ganztages-Schulplätze zu schaffen wie es Kinder gibt. Denn die Mütter, die zuhause bleiben wollen, stellen eine absolute Minderheit dar. Und das wird sich nicht ändern, da können sich manche Leute noch so konservativ echauffieren. Die Schaffung dieser Kinderbetreuungsplätze und Ganztagsschulen wäre also keine ideologische Entscheidung irgendwelcher "Linken", sondern eine, die einfach den Fakten Rechnung trägt.

    • Undine
      18. Oktober 2011 14:44

      Die Nachfrage an Kinderaufbewahrungsplätzen und Ganztagsschulen ist ein KÜNSTLICH GESCHAFFENES PROBLEM, für das man zuvor zielsicher erst die Vorbedingungen schaffen mußte:

      1. Den Stellenwert eines Kindes auf Null setzen und im Gegenzug dem Materiellen den Vorzug einzuräumen.
      2. Den Stellenwert der Familie systematisch zu diffamieren (die Familie ist für ein Kind der "gefährlichste" Ort)
      3. Den Frauen durch ständige Gehirnwäsche einzureden, sie seien geistig minderbemittelt, wenn sie das Bedürfnis haben, ihr Kind/ihre Kinder nicht "fremderziehen" zu lassen, sondern sich selber um den Nachwuchs zu kümmern.
      4. Die Frauen sind nicht auf der Welt, eine Familie zu gründen, Leben weiterzugeben, wie es die Natur vorsieht, sondern berufstätig zu sein, weil der Sinn des Lebens für jede Frau zu sein hat, Geld zu erarbeiten.

      Diese Punkte könnten noch fortgesetzt werden.

      Ich weiß, daß das Schwarz-Weiß- Malerei ist. Ich weiß auch, daß ein schöner Beruf für eine Frau sehr erfüllend sein kann und dies durchaus möglich ist, ihn auszuüben, wenn sich Großeltern oder auch andere passende Menschen um die Kinder gut kümmern können; eine staatliche Einrichtung aber kann nur in den seltesten Fällen betriedigender Ersatz sein.

      Ich weiß auch, daß nicht unbedingt jede Frau von dem Wunsch beseelt ist, Kinder zu bekommen und daß dieser Entschluß auch respektiert werden MUSS.

      Ich weiß aber auch, daß viele junge Frauen sich zutiefst wünschen, mehrere Kinder zu bekommen und sich auch gerne um sie kümmern würden, daß aber das ständige Trommelfeuer, dem sie immer und überall ausgesetzt sind und das sie glauben machen will, eine Frau würde zwischen Kinderzimmer und Küche automatisch VERBLÖDEN, wenn sie sich entschließen sollte, Familienmutter zu sein, sie davon abhält, dem natürlichsten Wunsch--der Brutpflege--- der Welt nachzugeben.

      Wetten, daß die GRÜNEN um das Wohlergehen jeder KRÖTE, die auf dem Weg zur PAARUNG oder zum LAICHEN ist und deshalb besonders geschützt werden muß, auf die Straße gehen, um für das RECHT der KRÖTE auf NACHWUCHS zu demonstrieren, aber sicherlich keinen Finger krumm machen würden, um für die wirklichen BEDÜRFNISSE der WEHRLOSEN KINDER, die bei all diesen linken Forderungen auf der Strecke bleiben, zu KÄMPFEN.

    • kaffka (kein Partner)
      18. Oktober 2011 14:58

      @7kqp7m
      18. Oktober 2011 13:48

      Auch diese Fragen klärt Sarrazin leicht verständlich, man muss es nur lesen und dann danach handeln.

    • 7kpp7m (kein Partner)
      18. Oktober 2011 18:14

      Werte Frau undine, es bedarf keines Trommelfeuers, dass Frauen einen Beruf ausüben wollen. Eher ist das Trommelfeuer in der anderen Richtung zu sehen. Ich gebe Ihnen ein Beispiel: meine Großmutter mütterlicherseits, Jahrgang 1910, war studierte Biologin. Sie hat diesen Beruf aber trotz eines eigenen Doktortitels nie selbst ausgeübt, da ihr Mann, mein Großvater, ebenfalls Akademiker, genug für alle 6 Familienmitglieder verdiente und er ihr quasi die Berufsausübung verbot. Überall wurde meine Großmutter als Frau Doktor angesprochen, und ich dachte als Kind, das sei so, weil sie mit einem Doktor verheiratet ist. Dabei hatte sie selbst den Doktortitel. Ich war 17, als ich das erfuhr. Den konservativen Wunsch nach vielen Kindern (4) hat sie erfüllt, ob sie selbst ein erfülltes Leben hatte, bezweifle ich. Sie hat sich dazu nie geäußert.
      Ich bin mir sicher, dass es früher viele solche Frauen gab wie meine Großmutter. Diese Frauen sind zwar nicht zwischen Kinderzimmer und Küche verblödet, haben aber aber ein Leben abseits ihrer Fähigkeiten gelebt, weil es die damalige Gesellschaft von ihnen verlangte. Diese Zeiten sind heute vorbei. Frauen können frei entscheiden, was sie wollen, und sie tun es. Das beweist alleine schon die Tatsache, dass die Mehrzahl aller Studenten mitterweile Frauen sind (die dann auch den erlernten Beruf ausüben).

    • Undine
      18. Oktober 2011 18:47

      @7kpp7m

      "...ob sie selbst ein erfülltes Leben hatte, bezweifle ich. Sie hat sich dazu nie geäußert."

      Sie haben völlig Recht. Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, daß Ihre Großmutter von Ihrem Wissen, das sie durch ihr schönes und interessantes Studium erworben hat, gerne auch "Gebrauch" gemacht hätte. Da hoffe ich für sie, daß sie wenigstens mit ihrem Wissen bei ihren vier Kinder ein offenes Ohr gefunden hat und Interesse wecken konnte.

      Ob nun alle Frauen, die wegen des Berufs auf Kinder verzichten, bzw. ihre Kinder fremden Händen anvertrauen, ein "erfülltes Leben" haben, bezweifle ich halt doch ein bißchen. Für erstere kommt möglicherweise nach der Pensionierung eine Leere auf, für letztere ist die Doppelbelastung in fast jedem Fall mit ständigem Streß verbunden.

    • Undine
      18. Oktober 2011 18:49

      ... bei ihren vier KinderN.....!

    • 7kpp7m (kein Partner)
      18. Oktober 2011 21:56

      undine

      Keine Frau hierzulande muss heute wegen des Berufs auf Kinder verzichten. Es gibt gesetzliche Regelungen wie Mutterschutz und Karenz, es gibt Kinderbetreuungseinrichtungen (leider nicht genug), sodass, wenn frau will, ein Nebeneinander von Beruf und Kinder absolut möglich ist. Und das erfüllte Leben mit Kindern muss auch nicht am Beruf scheitern, wie zahlreiche Teilzeitmodelle beweisen. Das alles weiß ich aus eigener Erfahrung, aus meiner eigenen Familie.
      Aber es gibt den alten Spruch "Das Sein bestimmt das Bewusstsein". Sie sind offenbar schon in Pension, d.h. mindestens eine Generation vor mir geboren. Ihre Welt ist eine andere als die meine. Meine Welt ist die der Jetztzeit, wenn Sie so wollen die Welt nach 1968. Und ich halte diese Welt für die Bessere. Auch wir haben unsere Zwänge, aber die gehen nicht mehr so ins Private wie die Gesellschaftszwänge Ihrer Generation.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. Oktober 2011 22:40

      "Kinderaufbewahrungsplätze", "staatliche Einrichtungen".

      Weder müssen Krippen- und Kindergartenplätze gezwungenermaßen staatlich sein - und selbst dann, kann man sich in aller Regel eine aus mehreren auswählen, noch werden Kinder dort "aufbewahrt".

      Die Kinder lernen dort sozialen Umgang, die Kinder bekommen ihr erstes Rüstzeug, um in der Gesellschaft ihren Platz zu finden. Die Kinder könnten sogar, wäre es nicht Österreich, wie in der französischen École Maternelle ab 2, ernsthaft Bildung erfahren.

      Glauben Sie mir, der Vergleich mit Kindern, die die ersten Jahre ausschließlich bei der Mutter verbringen, macht sicher.

    • lurkerabove
      19. Oktober 2011 17:04

      Welcher Vergleich macht den Schnabeltierfresser so sicher?
      Was weiss er/sie von Krippenkindern und "Gluckenkindern"?

      Oder drischt er/sie doch nur die üblichen Phrasen?

  22. xRatio (kein Partner)
    18. Oktober 2011 13:23

    @ViennaCodePoet 18. Oktober 2011 09:30

    Die religiös Durchgeknallten würden den Planeten vermutlich niederficken - und dann auf ein Wunder hoffen -
    ...
    Imho greifen die ökonomischen und pseudo-ökonomischen Argumente viel zu kurz -

    ------

    Völlig richtig.
    Die religiotischen (alias "konservativen") Kinderkrieger, die wie die Sozis in Wahrheit nur die Taschen anderer Leute leeren wollen, sind allesamt nicht ganz richtig im Kopf.

    Germanistan zum Beispiel könnte ruhig sogar um die HÄLFTE auf 40 Millionen schrumpfen
    und hätte erst dann die DERZEITIGE Bevölkerungsdichte FRANKREICHS
    UND erst dann den Stand wieder erreicht, den es 1871 bei der glorreichen Reichsgründung (auf einem zudem viel größeren Staatsgebiet!) hatte.

    Volksvermehrung ist entgegen religiotisch-"konservativer" Propaganda
    ("Wachset und mehret Euch!")
    überhaupt kein Wert an sich.

    Hinzu kommt, daß der sozi-konvervative "Sozialstaat" mit seiner Unterschichten- und Kindersubventionitis nur eine Negativauslese, darunter auch die exponentielle Vermehrung der Moslems fördert, wie man heute allerorten bewundern kann.

    Schon wieder wird ganz Europa wird durch im Schwachsinn vereinte Sozialisten und "Konservative" in den Abgrund manövriert.

    xRatio

  23. MeinKind-DeineAusgabe (kein Partner)
    18. Oktober 2011 12:31

    Knete für Kinder?

    Wer dagegen ist, entlarvt sich als Kinderfeind. Da bleibt einem nur die familienpolitische Offenbarung: Drei Kinder hat der Verfasser dieser Zeilen. Das ist wenig. Frau von der Leyen hat sieben. Und ein sympathisches Auftreten. Genau so gewinnend, wie die steuerliche „Entlastung“ der Familien daher kommt.

    Nun gibt es keine Ent-Lastung ohne Be-Lastung. Aller jener, die keine Kinder haben – können oder wollen. In beiden Fällen ist man offenbar Opfer – der Natur im ersten und der „Rahmenbedingungen“ im zweiten Fall. Denn „eigentlich“ wollten junge Paare ja Kinder haben. Deshalb könne die Politik dort nachhelfen.

    Was sich hinter Fürsorge und edler Gesinnung verbirgt, ist nichts anderes als Respektlosigkeit. Die Menschen, sie sind nicht so, wie die Politik sie gerne hätte. Sie sind unreife Mängelwesen, die „eigentlich“ nicht wissen, was gut für sie ist. Das aber weiß die Politik. Deshalb darf sie in die privatesten Lebensbereiche vordringen – bis ins Schlafzimmer.

    Dass junge Paare sich entschieden haben, Alternativen bevorzugt, andere verworfen haben, dass dahinter Werte, Ideen vom guten Leben stehen, all das scheint nicht hinnehmbar. Eine „aktivierende“ Familienpolitik stürzt sich auf die Geschlechter.

    Die Folgen der staatlichen Zudringlichkeit? Nun, zunächst sind Kinder keine Kinder mehr:
    Was da spielt und sich im Sand wälzt, das sind Rentensicherungsagenten! Elemente einer Beitragszahlerarithmetik! Wirtschaftsfaktoren!

    Kinderkriegen ist auch keine private Entscheidung mehr, sondern eine öffentliche Investition.
    Kinder sind „Belastungen“ und damit Zuwendungen an die Allgemeinheit. Sie berechtigen zur Kompensation durch den Steuerzahler.

    Mein Kind – Deine Ausgabe.

    Vorbei auch die Zeit, in der man Kinder haben wollte, weil man Kinder haben wollte. Diese implizite Abwertung scheint niemandem aufzufallen. „Wenn Sie mich belohnen müssen für etwas, dann muss es etwas sein, was ich eigentlich nicht will, was sich nicht lohnt und das ich ohne finanziellen Anreiz nicht täte.“ Merkt denn niemand, wie sehr man der Elternliebe schadet? Wie sehr man das Leben mit Kindern schlecht macht? Vergessen, dass Kinder aus Liebe gezeugt werden. Vergessen, dass Kinder das Leben unvergleichlich bereichern können?

    Erzeugt Geld einen Kinderwunsch?
    Nein, Geld erzeugt einen Geldwunsch.
    Damit werden Kinder Mittel zum Zweck der Einkommensverbesserung jener Eltern, die der staatlichen Verführung erliegen.

    Hat jemand an die Kinder gedacht, die in solche Bedingungen hineingeboren werden? Hoffentlich hört niemand auf die Rattenfängertöne. Und wenn doch, es wäre eine Katastrophe.

    Reinhard K. Sprenger:
    ef-magazin Nr. 60/2006 (Seite 8)
    http://www.ef-magazin.de/media/assets/pdf/ef060-screen.pdf#page8

  24. perseus
    18. Oktober 2011 12:26

    Der Zusammenhang Kinderzahl – Glaube ist klar. Glaube bedeutet Vertrauen. Vertrauen dass das, was das Leben auch mit Kindern mit sich bringt gemeistert werden kann. Kinder sind das Leben.

    Sozialisten zerstören seit Jahrzehnten ganz gezielt und mit klarer Absicht beide wesentlichen Grundlagen für das Kinderkriegen:

    Den Glauben und
    Die Familie

    Wenn ich mir vorstelle, was im gemeindeeigenen Kinderheim am Wilhelminenberg möglich war, kann ich mir auch denken, dass Sozialisten keinen Kinderwunsch haben.

    • VCP (kein Partner)
      18. Oktober 2011 12:34

      Fickt euch auf 20 Milliarden hoch - ja, es wird ein Wunder geschehen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      18. Oktober 2011 22:42

      Klar, weil in katholischen Kinderheimen ja alles roger war. Tolles Argument.

  25. AppolloniO (kein Partner)
    18. Oktober 2011 11:51

    Zu Punkt 2. Durch das neue Frauenbild - Beruf und Karriere sind wichtiger als Familie und Kinder - werden sicherlich weniger Kinder in diese Welt gesetzt. Aber bitte freiwillig muss es sein, schlimm ist nur der Zwang dahinter (wer sein Leben der Familie widmet gilt als dumm, naiv und ausserdem als Untermensch).

    Dafür sorgt auch schon wieder der neue Aufreger: Frauenquote für die Vorstände. Will man dahin gibt es von Anfang an (!) keinen 9 to 5 Job. Gleichbedeutend mit keine Zeit zur Kindererziehung, ja nichteinmal zur Produktion. Damit wird also weitere Kinderlosigkeit gesetzlich verordnet. Schöne Neue Welt?

  26. Susanna (kein Partner)
    18. Oktober 2011 11:50

    Auch ich bedauere diese Entwicklung, die A.U. sehr präzise analysiert hat. Allerdings muss man doch dazu sagen, dass der Großteil von uns allen genau diese Entwicklung gewollt hat. Sie ist nicht über Nacht gekommen, sondern wurde in den vergangenen 25 Jahren vorangetrieben: Alle, die von ihren demokratischen Rechten in dieser Richtung Gebrauch gemacht haben, haben gemeinsam genau dieses Ergebnis herbeigeführt.
    Wenn die Mehrheit etwas anderes gewollt hätte, dann hätte sie andere (Wahl-) Entscheidungen getroffen. So ist es halt in der Demokratie. Der Trost dabei ist jedenfalls, dass dieses (von der Minderheit, der ich auch angehöre, beklagte) Ergebnis nicht von oben verordnet, sondern demokratisch erzeugt wurde.

    • kaffka (kein Partner)
      18. Oktober 2011 15:15

      @Susanna
      18. Oktober 2011 11:50

      Leider ist DEMOKRATIE die Diktatur der Dümmeren, sie sind die Mehrheit!

    • xRatio (kein Partner)
      20. Oktober 2011 14:26

      @kaffka 18. Oktober 2011 15:15

      Leider ist DEMOKRATIE die Diktatur der Dümmeren, sie sind die Mehrheit!

      Richtig!
      Die Diktatur somit auch der Neider und Sozialschmarotzer.

      Das gilt allerdings nur für die egalitäre und damit zwingend sozialistische Demokratie, wie schon die alten Griechen und auch noch die Väter der US-Verfassung wußten.

      Ein Wahlrecht hatten dort nur etwa 20% der Bürger.

  27. cmh (kein Partner)
    18. Oktober 2011 11:38

    Einen Grund hätte ich noch nachzuliefern, aber der ist nicht so offenscihtlich und eheer unangenehm. Betrifft er doch eine "Errungenschaft".

    Die Möglichkeit zur leichten Scheidung.

    Es ist zwar im Einzelfall sicher eine Lösung, wenn sich die zwei wieder trennen. Die Allgemeinheit, mit der dies in Kauf genommen, wenn nicht in die Planung miteinbezogen wird, ist aber schlecht.

    • Segestes (kein Partner)
      18. Oktober 2011 15:56

      Die extrem hohe Scheidungsrate von beinahe 50 Prozent widerspricht übrigens Unterbergers These, wonach Frauen heute wählerischer sind und auf DEN RICHTIGEN warten.

    • cmh (kein Partner)
      18. Oktober 2011 22:15

      Kommt mir zwar auch komisch vor, aber die Tussen werden sich halt noch genauso häufig irren wie seinerzeit.

  28. Torres (kein Partner)
    18. Oktober 2011 11:38

    Ja, und? Welche Schlüsse zieht Unterberger aus diesen Statistiken? Sollen wir also möglichst viele Musliminnen "importieren" oder sollten vielleicht möglichst viele Östereicher/innen zum Islam übertreten?

    • cmh (kein Partner)
      18. Oktober 2011 11:45

      Typisch Torres - verlangt nach "Schlüssen". Das ist genauso kurz gegriffen, wie wenn 123xRatio sich jegliche Staatseingriffe verbittet.

      Unserer Väter und Großvätergeneration wäre diese Forderung schon mehr als merkwürdig vorgekommen.

      Kinderkriegen - was sonst. Worauf wird gewartet?

      Vielleicht sollte die steuerzahlende Allgemeinheit noch einen Aperitiv an die Bettstatt liefern, damit die Pille leichter runterruscht? Viel eher sollte man aufhören, den Djerassi immer so zu hoffieren. Er ist einer der Totengräber unserer Gesellschaft, die gerade dabei ist, sich zu Tode zu vergnügen.

    • Peter (kein Partner)
      18. Oktober 2011 13:25

      Berechtigte Frage. Probleme aufzeigen ist - relativ - einfach, auch wenn es heutzutage immer schwieriger wird, besonders wenn sie der PC widersprechen.
      Da Frauen heute Gottseidank in der Lage sind ihr Schicksal selbst zu bestimmen, müssen wir ihnen das Kinderkriegen auch ermöglichen. Der im Vergleich zu kinderlosen Frauen deutliche finanzielle Rückschlag muß von der Gesellschaft abgefedert werden. In Form von suffizienten Kinderbetreuungseinrichtungen, wie sie in Skandinavien, aber auch Frankreich vorbildlich vorhanden sind, und in Form von finanziellem Ausgleich für den Verdienstentgang.

      Geld wäre ja absolut ausreichend vorhanden, wenn die Prioritäten entsprechend gelegt würden. Wieso erhält eine rumänische, türkische etc. Frau, deren Kinder in der Heimat aufwachsen, sobald sie nach Ö kommen Kindergeld? Wieso sieht man hier nicht mehrjährige Wartezeiten vor? Auch hier wird Geld verschleudert, daß dem österreichischen Nachwuchs vorenthalten wird. Ebenso die Geldverschwender in den Bundesländern (Häupls Donauinselfest, Prölls div. Kulturfestivals, Spitalsneubauten etc.) verprassen die Zukunft unseres Landes. Früher war man ja der Ansicht, dass Kinder die Zukunft sind.

    • Susanna (kein Partner)
      18. Oktober 2011 13:53

      An Peter:
      Kinderbetreuungseinrichtung?
      Eine solche Einrichtung gibt es bereits seit langer Zeit, diese Einrichtung heißt "Mutter" und bewährt sich erfahrungsgemäß ganz gut!

    • Undine
      18. Oktober 2011 13:55

      @cmh

      "Viel eher sollte man aufhören, den Djerassi immer so zu hofieren. Er ist einer der Totengräber unserer Gesellschaft, die gerade dabei ist, sich zu Tode zu vergnügen."

      Da gebe ich Ihnen Recht mit einer ganz kleinen Einschränkung: Die "Pille" richtig, d.h. verantwortungsvoll und nur in bestimmten Fällen einzusetzen, ist sicher in Ordnung, nicht aber in dem Ausmaß, wie sie heute von fast jeder Frau, bzw von fast jedem Mädchen regelmäßig, nahezu unkontrolliert, oft über Jahrzehnte hinweg, wie ein "Grundnahrungsmittel" eingenommen wird.

      Die Pharmaindustrie kann Herrn Djerassi ein Denkmal aus purem Gold errichten! Ob Herr Djerassi die katastrophalen gesellschaftlichen Auswirkungen bedacht hat? Ich glaube: Ja!

      Es müßten einmal alle NEGATIVEN Folgen sowohl für die einzelne FRAU, als auch für die GESELLSCHAFT und für die NATUR (durch die Hormone, die z. B.ins Wasser gelangen) aufgelistet werden. Ich bin überzeugt, daß --auf lange Zeit gesehen-- die NACHTEILE des ausufernden "Pillenkonsums" die Vorzüge haushoch überwiegen.

    • Susa
      18. Oktober 2011 13:59

      @cmh

      Ich bin meilenweit davon entfernt, eine Feministin zu sein, frage mich aber dennoch, warum sich nicht die Männer sterilisieren lassen, statt das Bummerl der Frau zuzuschieben. Für AFRIKA und andere übervölkerte Teile der Welt wäre dies doch ein probates Modell.

    • cmh (kein Partner)
      18. Oktober 2011 14:59

      Susa

      Dem Argument kann ich nicht folgen.

      aus mehreren Gründen:

      In Indien wurde unter Ghandi folgendes versucht: Ein moderner Wohnblock wurde neben einer Slumsiedlung mit hoher Geburtenrate gebaut. Nach Ende der Bauarbeiten führen Buldozzer die Slumsiedlung nieder. In die neuen Häuser wurden nur die gelassen, die sich steriliesieren ließen. Ich möchte das so stehen lassen, Die einzige Schlussfolgerung für mich ist, dass ein bloßes Sterilisieren nicht die Lösung sein kann. Das zeigt im übrigen auch das Beispiel Chinas, in dem die Einkindpolitik zu einem geschlechtsspezifischen Töten von Neugeborenen geführt hat. Mutatis mutandis wären es bei uns vielleicht die Buben, die dran glauben müssten. Also ist ein Zusammenhang von Sterilisation und Infantizid nicht auszuschließen und Sterilisation vor allem in nicht europäischen Ländern daher abzulehnen.

      Ich bin ein großer Fan, dass Väter bei der Geburt eines Kindes dabei sind. Aber täusche ich mich, ich habe noch nie gehört, dass Abtreibende auf die Anwesenheit des Erzeugers Wert gelegt hätten. Auch das möchte ich so stehen lassen. Man sollte daraus einfach nur folgern, dass die Beziehung von Eltern zueinander nicht einfach zweiseitig symmetrisch ist.

      Dass Sie vom Bummerl der Frau reden und Bummerl nichteinmal unter Gänsefüßchen setzen suggeriert schon irgendwie eine Wertung in Dingen, die nicht zu ändern sind.

      Und damit ich jetzt nicht ins christliche Eck gedrängt werden kann:

      Es gibt viele Methoden der Beschränkung der Bevölkerung. Einige davon sind durch die Fortschritte der Medizin obsolet geworden. aber wenn schon Geburtenreduktion, dann sind wir sicher nicht das geeignete Objekt dafür. Denn in übergroßem Maße haben wir uns auch nicht vor 100 Jahren vermehrt. Wenn wir mit allen Ausreden kommen um die Gründe für unsere geringe Geburtenrate kommen, dann sollten wir uns vielleicht überlegen, ob wir als Gesellschaft nicht mit einem anderen Strick schneller zum Ende kommen können.

      Abschließend noch etwas geklautes zu Djerassi:

      Und nach ein paar Jahren, ist die Engelmacherin selbst ein Engerl worn. Und dann ham die andern Engerln sie daschlogn. Haaloo!

    • Celian
      18. Oktober 2011 15:03

      da eine Vasektomie etwas ziemlich Endgültiges ist, die Pille aber nicht, die braucht man nur abzusetzen, wenn man Kinder haben will.

    • kaffka (kein Partner)
      18. Oktober 2011 15:20

      @Susanna
      18. Oktober 2011 13:53

      Und da hat man/frau doch gleich die "Tagesmütter" erfunden, die Mütter zu "Nachtmüttern " degradiert.

    • Susanna (kein Partner)
      18. Oktober 2011 15:54

      an Kaffka:
      Tagesmütter - Nachtmütter - Lebensabschnittsmütter !!!!

    • xRatio (kein Partner)
      18. Oktober 2011 23:23

      @Susa 18. Oktober 2011 13:59

      Ach, Kindchen.
      Erst mal hast Du von "Herren" zu reden wenn Du von "Frauen" sprichst. Auf Deutsch heißt es immer noch Mann und Weib, Herr und Frau.

      Zweitens solltest Du Dich fragen, warum man Weiber nicht sterilisiert, ihnen vielmehr Pillen, Spiralen etc. zur Verfügung stellt.

      Drittens solltest Du mal auf die glorreiche Idee kommen zu fragen, wieso es noch immer keine Pille für HERREN gibt.

      xRatio

    • kaffka (kein Partner)
      19. Oktober 2011 09:43

      @xRatio
      18. Oktober 2011 23:23

      Auf Deutsch heisst es natürlich Herren-Damen, Männer-Frauen, (Kerl?)-Weiber.

    • xRatio (kein Partner)
      20. Oktober 2011 14:20

      @kaffka 19. Oktober 2011 09:43

      Naja, Schimpfwörter mal außen vor.

      Auf Deutsch heißt es "männlich"/"weiblich", im Substantiv also "Mann/Weib".

      Falsche Sprache, falsches Denken. Orwell hat da ganz recht. Orwellsches Neusprech grassiert nicht nur hier.

      Zu diesem Spezialthema empfehle ich gern den Klassiker:

      Arthur Schopenhauer, Über die Weiber

      http://gutenberg.spiegel.de/buch/4995/1

  29. A.E.I.O.U. (kein Partner)
    18. Oktober 2011 11:33

    Ich denke, dass die Kinderrate auch ein Indikator für die subjektive wirtschaftliche Selbsteinschätzung ist. Soll heißen, dass der Österreicher weniger Kinder zeugt, wenn er meint, dass er sich diese nicht leisten kann.

    Anders ist es bei den Fremden. Die bekommen mehr Kinder, umso ärmer sie sind.

  30. Wolfram Schrems (kein Partner)
    18. Oktober 2011 11:31

    Eine wesentliche Ursache für den Kindermangel wurde leider nicht genannt:

    Zehntausende Kinder werden ja jährlich in Österreich gezeugt.
    Aber sie landen nach wenigen Wochen zerrissen im Krankenhausmüll.

    Die krampfartige Verbissenheit, mit der für ein "Recht" auf die Ermordung der ungeborenen Kinder gekämpft wird, sei es im Parlament, sei es auf der Straße, ist in ihrer Irrationalität unverständlich, pathologisch, um genau zu sein ist sie diabolisch.

    Der Völkermord im Mutterleib ist historisch ohne Vorbild. Und er läuft ohne wesentlichen Einspruch durch die zivilisierte Welt ab. Das ist ein Greuel.

    Er ist wohl eines der letzten Verbrechen der Menschheit, die unvermeidlich auf ihr Ende zugeht und sich in diesem Punkt einmal erklären wird müssen.

  31. Heri (kein Partner)
    18. Oktober 2011 11:06

    Die Anzahl der Kinder steht eher im Zusammenhang mit Finanziellen Mitteln.

    In der Regel haben vor allem relative arme und sehr reiche Familien viele Kinder. Der Mittelstand will sich nicht viele Kinder leisten. Es ist für sie zu aufwändig (beide gehen arbeiten) bzw. man will lieber dem einzigen Kind "alles" bieten können und für 2 Kinder reicht es eben nicht.
    Der Zusammenhang zur Religion besteht weil Arme auch eher für Religionen, egal welcher, empfänglich sind. Zuwanderer, vor allem Moslems, sind finanziell arme und bekommen daher, mehr Kinder. Nicht zuletzt weil sie dann mehr Geld vom Staat bekommen.

  32. dxb (kein Partner)
    18. Oktober 2011 10:03

    Aber geh der Grund ist viel einfacher:

    Kinder sind ein unbedingtes Commitment und können nicht einfach für einen Urlaub in die Kühltruhe gesteckt werden oder, weil man das Geld gerade anderweitig braucht, für die Dauer einer Finanzierung ausgesetzt werden.

    Daher haben die Leute einfach viele Ausreden erfunden, warum sie keine Kinder haben können.

    Ganz unabhängig von Glauben, Ausbildung oder anderen Dingen.
    Sie wollen nicht vor die Frage "Taschengeld oder iPad?" gestellt werden.

    • Undine
      18. Oktober 2011 15:08

      @dxb

      Ja, und zwischen Sommerurlaub und bereits gebuchtem Winterurlaub ist eine Schwangerschaft trotz der medizinischen Fortschritte beim besten Willen nicht unterzubringen. Bevor man wegen einer unerwarteten Schwangerschaft den Winterurlaub storniert, trennt man sich eher von dem kleinen "Eindringling"; ist ja keine große Sache, wird überall getrommelt.

  33. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    18. Oktober 2011 09:45

    Die meisten der Argumente können mit einem Handstreich weggewischt werden. Auf Staaten wie Frankreich, Dänemark oder Schweden treffen all diese Tatsachen auch zu - Verfügbarkeit empfängnisverhütender Methoden, neues Frauenbild, sozialistische Wohlfahrtsstaaten. Trotzdem gibt es dort sehr viel höhere Geburtenraten.

    Einziges Fallbeispiel, das einer katholischen Untersuchung würdig wäre, ist Irland.

    Die zweite Grafik verkürzt übrigens enorm. Die durchschnittliche Fruchbarkeitsziffer ist in allen Ländern fast ident mit der nicht-religiösen. Offenbar sind kaum mehr Leute religiös, das muss man sich aber denken.

    Die Info, dass türkische Frauen noch viel mehr Kinder haben als Bosnierinnen ist natürlich Wasser auf die Mühlen der Islamkritikerkritiker, nebenbei.

    • lurkerabove
      18. Oktober 2011 13:33

      Wenn man das statistische Sample genügend einschränkt, kann man so ziemlich alles beweisen.

      Genau deswegen kommt Irland in den Statistiken über Geburtenraten, die von den Linken regelmässig in den Medien als Dogma breitgetreten werden nie vor, aber auch Grossbritannien nicht. Von den USA ganz zu schweigen. (Island hingegen sehr wohl, zumindest bis zur Finanzkrise ...)

      Auch ein Vergleich der Geburtenraten in Deutschland Süd mit denen in Deutschland Ost wären geeignet jegliche Schnabeltierfresserphrase mit einen Handstreich wegzuwischen ...

      "Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast"

    • kaffka (kein Partner)
      18. Oktober 2011 15:32

      @Schnabeltierfresser
      18. Oktober 2011 09:45

      Warum? Die Bosnier sind genauso muslimisch wie die Türken.

  34. Salmio (kein Partner)
    18. Oktober 2011 09:36

    Den Faktor Religion sollte man nicht unterschätzen. Für viele aufgeklärten Menschen ist es geradezu ein Schlag ins Gesicht, wenn sie davon hören, dass religiöse Menschen im Durchschnitt mehr Kinder haben. Dabei ist das statistisch belegt. Und was noch viel erschreckender sein mag, gerade die Fundamentalisten stechen hier noch einmal hervor. Schauen Sie sich die Ultraorthodoxen Juden an oder die Mormonen, Amish, Evangelikale sowie auch der Islam. Sie alle haben relativ hohe Geburtenraten während die säkularen, modernen und eher gottesfernen Menschen eine geradezu lächerlich kleine mittlere Geburtenrate haben.
    All das ist m.E. brandgefährlich. Es kann alles in Frage stellen. Jeglicher Fortschritt, die Moderne im gesamten. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass sich Europa durch die Babyschwemme der anatolischen Pharisäer plötzlich im tiefsten Mittelalter befinden wird. Hier ist nur die Frage, wann die Gesellschaft kippen wird.

  35. ViennaCodePoet (kein Partner)
    18. Oktober 2011 09:30

    Wer erkennt, dass das Tier Mensch vor allem Apex-Predator ist und seine ökologische Nische souverän dominiert, erkennt auch dass Selbstbescheidung die wichtigste Kulturleistung ist.

    Die religiös Durchgeknallten würden den Planeten vermutlich niederficken - und dann auf ein Wunder hoffen - das wird es natürlich nicht spielen. Wenn schon Evo-Bio Argumente, dann bitte mit Stringenz - es kommt nämlich auf die inklusive Fitness an: http://en.wikipedia.org/wiki/Inclusive_fitness

    Genau deswegen haben genuin Areligiöse weniger Kinder - übernehmen dann aber die wichtige ökologische Funktion der Amme; z.B. um die Wahrnehmung der Kinder zu schulen.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      18. Oktober 2011 09:34

      Imho greifren die ökonomischen und pseudo-ökonomischen Argumente viel zu kurz -
      das hat existenzielle Gründe. Nun ja, darüber lässt sich ja debattieren.

  36. onkel hans (kein Partner)
    18. Oktober 2011 08:21

    Von Kindern profitiert - im System des österr. UMVERTEILUNGSSOZIALISMUS - wer keine hat. Das wußte für BR-Deutschland schon vor Jahren der Bevölkerungswissenschafter Herwig Birg.

    Es ist aber nicht schade, wenn sich ganze Kohorten von ... nunja, Mitbürgern aus dem Genpool werfen. Zu Ende des dreißigjährigen Krieges zählte das deutsche Volk nur noch drei Millionen, und hat danach doch wieder allergrößte Leistungen erbracht. Man kann das also auch als einen großen Läuterungsprozeß betrachten, in dem all das leichte Zeugs ausgekehrt wird.

  37. bart (kein Partner)
    18. Oktober 2011 07:54

    Die Kinder gehen in dem Maße aus, in dem die Sittlichkeit ausgeht.
    Der Tanz ums goldene Kalb verschlingt die Familien und die Nationalstaaten.
    Gegenwärtig gibt es weder Intellektuelle noch Politiker, die wissen, was Sittlichkeit überhaupt ist. So ein Gemeinwesen hat sich seinen Untergang hart verdient.

  38. Maxo (kein Partner)
    18. Oktober 2011 06:23

    Österreichische Akademiker/innen wollen lieber die ganze Welt bereisen als ein Kind in die Welt zu setzen. Und zum Schluss gibt's ein Hundi. Der redet auch nicht immer dagegen. ;-)

    • cmh (kein Partner)
      18. Oktober 2011 11:30

      Vergessen wurde m.E. der Umstand, dass das Betragen der Kinder den Eltern wurscht ist. Selbstverwirklichung sagt man dazu.

      Es ist zwar schon noch so, dass der elterliche Rechtsanwalt an den Stadtschulrat textet, wenn die schulischen Leistungen der Brut wegen "mangelnder Förderung" durch die LEhrerschaft unterdurchschnittlich ist.

      Ansonsten ist aber alles wurscht.

      Eltern haben nicht mehr den Wunsch, dass ihre Kinder gute Menschen werden, was immer das auch sein könnte. Eine formale gute Erziehung ist ja nicht gut für die Kreativität des verhaltensoriginellen Sprösslings.

      Ein gutes Beispiel dafür ist 123xRatio, der im vorigen Eintrag offensichtlich die Ehe mit dem Geschlechtsverkehr und die Kinder mit einer unangenehmen Nebenwirkung dieses Geschlechtsverkehres verwechselt. So wie einen Kater nach einem Rausch halt. Solche Rauschkinder werden nicht erzogen und das Zweitkind entweder abgetrieben oder durhc den Hund ersetzt.

      Hätte ich einen Hund, wäre mir dessen Betragen wurscht und die Töle wäre für die Mitmenschen eine Belastung. Kinder sind zu erziehen durch Vorbild, durch Vorbild und vor allem durch Vorbild.

      Die Berufstätigkeit der Frauen hingegen ist m.E. kein Grund. Denn früher gab es auch viele kinderlose adelige und nichtadelige Fräuleins in Klöstern und daheim. Die Wurschtigkeit ist es.

      NB An den Begriff DINK sei noch erinnert: Doubel Income No Kids - ich bin noch versucht OD one Dog hinzuzufügen. Siehe dazu die Komödie mit Owen, Aniston und einer Töle letztlich im Telly=Fernsehen=Go(o)gelbox

    • A.E.I.O.U. (kein Partner)
      18. Oktober 2011 11:58

      Da haben Sie sicher Recht, nämlich dass Akademiker weniger Kinder haben als Nichtakademiker. Es fehlt ihnen einfach die Zeit bzw. ist brauchen sie die Zeit für Studium und Beruf.

      Der Grund ist, dass für diese Gruppe eben zuerst das Studium und danach den Beruf höchste Priorität hat, dem alles andere untergeordnet wird. Dazu kommt, dass sich in Österreich für Frauen Kind und berufliches Weiterkommen, die sog. Karriere, schwer vereinbaren lassen.

      Das Hunderl ist dann nur das Nebenprodukt ihres Lebens.

    • Trollfresser (kein Partner)
      18. Oktober 2011 15:09

      Auweioweh

      Das ist doch kompletter Schwachsinn.

      Zunächst hat also das Studium der Psychologie oder der Publizistik absolute Priorität (wie Kellnern und Teilnahmen am europäischen Austauschprogramm Eurorgasmus) und dann der knallharte Job als Schreibkraft bei Ösireich oder heute.

      Wenn sich die Frauen wie die Männer aufführen glauben müssen, und die Großeltern bereits ins Altersheim oder auf die Kreuzfahrt entsorgt haben, dann gibt es eben ein oder zwei Probleme.

      Eines für die alleinerziehende Mutter in spe und eines für die Gesellschaft die für die Kinder dann erziehend einspringen muss.

    • Konrad Loräntz
      18. Oktober 2011 22:02

      Das ist eine Doppelmühle. Frauen "müssen" Karriere machen (oft im Sinne von Trollfresser) und in allen staastnahen Bereichen werden sie auf Teufel komm raus "positiv diskriminiert". Folge: Frauen, die meinen jetzt keine Zeit für Kinder zu haben und Männer, die verzweifelt einer würdigen Anstellung nachhecheln, was deren Bereitschaft zur Familiengründung auch nicht erhöht.
      Wer in der Sozialwohnung von Zuwendung lebt, kann es sich durch Kinder allerdings verbessern.
      Dysgenik nennt man das.

  39. rechtsrecht (kein Partner)
    18. Oktober 2011 02:46

    Das ist doch die große Gelegenheit für die Wertkonservativliberalen! Während die verdorbene Mehrheit verweigert, vögelt ihr euch zur Weltherrschaft - müsste ja fast von selbst gehen. Die Unterschichtler müssen doch zu packen sein, etwas mehr Leistung bitte. Und immer brav in die Kirche gehen!

  40. Undine
    17. Oktober 2011 23:02

    Das größte Versagen besteht mMn darin, daß heutzutage der STELLENWERT eines (eigenen) Kindes gleich NULL ist. Ein Kind wird vielfach eher als Störfaktor angesehen oder gerade noch als Beweis dafür, daß man nach all dem anderen, dessen man fähig ist, auch in der Lage ist, ein Kind zu zeugen. Von der schier unglaublichen BEREICHERUNG des Lebens, das so ein einzigartiges Menschlein darstellt, ist unbegreiflicherweise überhaupt nie und nirgends die Rede.

    Meine Generation ist noch in der festen Überzeugung aufgewachsen, daß ein Kind das Kostbarste im Leben ist und ich könnte mich auch nie vom Gegenteil überzeugen lassen. Außerdem: Jede berufliche Karriere, für die der Preis die Kinderlosigkeit ist, endet einmal. Als Mutter gibt's dann noch eine sehr erfreuliche "Beförderung" zur Großmutter! :-)

  41. Brigitte Kashofer
    17. Oktober 2011 22:47

    Die Medien leisten ganze Arbeit. Beinahe täglich vernehmen wir, dass Frauen noch immer weniger verdienen als Männer. Und dass Frauen unbedingt Karriere machen müssen. Und dass der Staat die Betreuungseinrichtungen für Unter-3-Jährige ausbauen muss, damit Mütter möglichst bald wieder Vollzeit arbeiten können. Dass Eltern das gar nicht wollen, sondern selber mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen möchten, wird ignoriert.
    Den Stellenwert der Familie kann man auch an Österreichs Politik gut ablesen. 2008 wurde das Familienministerium zugunsten eines Frauenministeriums aufgelöst. Man schuf den Posten des Familienstaatssekretärs, der pikanterweise dem Wirtschaftsministerium unterstand. Und seit der Regierungsumbildung 2011 ist Familienpolitik "Chefsache", das heißt, der Wirtschaftsminister macht das so nebenbei.

    • Peter (kein Partner)
      18. Oktober 2011 14:07

      Unser Glück, daß von dieser Regierung sich niemand ernsthaft mit Familien beschäftigt Womöglich eine(r) von den Top-Koryphäen Mitterlehner oder Berlakowitsch. Das wäre der sichere Untergang.

  42. contra
    17. Oktober 2011 21:55

    Solange sich die autochtone Bevölkerung lieber Haustiere als Kinder anschafft, ist diesem Land nicht mehr zu helfen.
    Ein Experte nannte das treffenderweise "soziale Sodomie" und damit ist wohl alles gesagt!

  43. Undine
    17. Oktober 2011 21:26

    In Schweden nannte, besser gesagt, schimpfte man in den 70er-Jahren eine Mutter, die es vorzog, bei ihren (im Fall der befreundeten Familie vier!) Kindern zu Hause zu bleiben, eine LUXUSFRAU.

    Meine Mutter sprach manchmal mit Bedauern in der Stimme von dieser oder jener armen Frau, die arbeiten gehen müsse, weil der Mann nicht genug Geld heimbringe.

    So ändern sich die Zeiten! Ob es jetzt besser ist für die Frauen, ich weiß es nicht. Fest steht jedenfalls, daß die Familienstrukturen weitgehend zerstört sind und daß der Staat auf diese Weise, wie man deutlich sehen kann, vor die Hunde geht.

  44. Celian
    17. Oktober 2011 21:21

    zu moldavias Vorschlag von 17. Okt. 2011 11:00 Kinderlose sollten keine Pension kriegen.

    Was für eine großartige Idee! 

    Wenn die Pensionstransfers von kinderhabenden Personen zu kinderlosen abgeschafft werden, dann  muß man natürlich auch gerechterweise die Transferleistungen, die in die umgekehrte Richtung fließen, wie Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag, Kinderabsetzbetrag, Unterhaltsabsetzbetrag, Kinderfreibetrag, Kindergeld, Familiengeld sowie die Leistungen des Familienlastenausgleichfonds, ebenso abschaffen. Denn diese Steuervorteile kommen ja nur den kinderhabenden Personen zugute bzw. diese Leistungen werden ja aus Steuern, die auch von Kinderlosen stammen, bezahlt. Weiters sind natürlich alle Aufwendungen, die für Schulung und Bildung nur aus den Steuern der kinderhabenden Personen zu bezahlen. Kinderlose haben ja keine Kinder, warum sollten sie  mit ihren Steuern für Leistungen aufkommen, die sie in Ermangelung von Nachwuchs rein technisch gar nie die Möglichkeit haben, in Anspruch zu nehmen. Kinderhabende bitte die 16 Milliarden Euro für Bildung selber zahlen. 

    Kinderlose würden sich durch Streichung der Transfers von Kinderlos zu Kinderhabend etwa die Einkommenssteuer sparen. Da bliebe plötzlich sehr viel mehr Geld übrig. Geld, mit dem sich wunderbar privat Altersvorsorge treffen ließe. Etwas, das den Kinderlosen durch die hohe Steuerlast, die ihnen die Kinderhabenden aufbürden, bisher gänzlich unmöglich gemacht wird.

    Wenn schon Leistungsgerechtigkeit, dann bitte die ganze. Aber nicht einseitig andere von Leistungen kühl lächelnd ausschließen, aber für die eigenen Gschroppen still und leise weiter blechen lassen. So gehts wirklich nicht.

    • Brigitte Kashofer
      17. Oktober 2011 22:13

      Wenn schon Leistungsgerechtigkeit, dann bitte wirklich die ganze. Bei dieser simplen Rechnung wird nämlich außer Acht gelassen, dass auch Kinderlose einmal jahrelang Kindergarten und Schulen besucht und ihre Eltern Familienbeihilfe, Alleinverdienerabsetzbetrag, Kindergeld etc. bezogen haben. Daher ist es nur leistungsgerecht, wenn sie dafür als Erwachsene mit ihren Steuern die Aufwendungen für die heutigen Kinder mitfinanzieren. Dabei haben sie noch gar nichts für die eigene Altersvorsorge geleistet.
      Ohne die Verzerrungen der staatlichen Pension muss die arbeitende Generation ebenfalls die Eltern versorgen und zusätzlich Kinder großziehen, um selber einmal versorgt zu sein.

    • Celian
      18. Oktober 2011 08:19

      1. Was hat einer davon, wenn er die Vergünstigungen, Schulen und Kindergärten für Kinder mitfinanziert, er selber aber keine Kinder hat? Wo ist da die Leistungsgerechtigkeit?

      2. Wie hier mit breiter Zustimmung vorgeschlagen, soll er von Pensionsbezügen ausgeschlossen werden, weil er kinderlos ist.

      3. Für Schule, Kindergarten und Vergünstigungen sind seine Eltern durch Steuern aufgekommen.

      4. Als Gegenleistung für die damals erbrachten Leistungen seiner Eltern zahlt er heute deren Pensionen.

      5. Warum dann sollte er also für die Schulen und Vergünstigungen von Kindern anderer Leute aufkommen, die ihre Kinder nur als Pensionszahler für sich selbst sehen, jegliche Pensionsrechte den Kinderlosen aber absprechen?

      6. Da ist es nur konsequent, wenn er die einseitige Aufkündigung vollendet und Direktzahlungen an deren Kinder ebenso einstellt.

      7. Außerdem wurden einige Leistungen erst für die heute aufwachsende Generation erfunden, wie etwa das Kinderbetreuungsgeld, das gibt’s erst seit 2002. Warum sollte dafür ein Kinderloser zahlen? Diese Leistung hat er bzw. seine Eltern ja als Kind nie genossen.

      Ich bin bestürzt über die hohe Zustimmung die eine krause Idee Kinderlos=keine Pension, 1 Kind=halbe Pension hier in diesem Forum erhält, die unangenehmen Konsequenzen, die daraus folgen, aber nicht gehört werden wollen.

      Auch müßte man aus solchen primitiven Formeln den Schluß ziehen, daß Eltern mit 3 Kindern die 1,5fache Pensionen erhalten, jene mit vier Kindern schon die doppelte u.s.w. Auch diese Konsequenz wurde nicht erkannt. Dem Vorschlag wurde vorbehaltlos zugestimmt. Ob das gerecht ist oder nicht, wurde nicht überlegt. Es reichte, daß man für sich selbst den Vorteil erkannte. Offenbar überwiegt auch hier der Neid auf andere, wie bei den Sozialisten. Ich bin schwer enttäuscht.

    • cmh (kein Partner)
      18. Oktober 2011 11:56

      celian

      der Zusammenhang ist doch ein anderer:

      Das Pensionssystem sollte im Umlageverfahren funktionieren, die Arbeitenden jetzt finanzieren die Pensionisten jetzt. Dass die Arbeitenden heute Rechte auf zukünftige Pensionszahlungen erwerben ist ein Denkfehler. Wäre es das nicht, könnte das gleiche Ergebnis mit priovater Vermögensbildung ohne staatlcihen Apparat erreicht werden. Ganz abgesehen davon, dass unausgesprochen dabei noch vorausgesetzt wird, dass in der Volkswirtschaft auch nach Penisonsantritt Werte produziert werden, die für Zahlungen herangezogen werden.

      Das von Ihnen angeführte Kinder-Pensions-Argument ist zwar nicht richtig im Grundsätzlichen, aber als Argument sinnvoll. Denn die Vertreter des schädlichen ERworbenerechtedenkens sind mit diesem unrichtigen Argument besser bedient als mit einem richtigen.

    • Karl Rinnhofer
      18. Oktober 2011 22:21

      @Brigitte Kashofer, @Celian
      Hier gebe ich Celian vollkommen recht und muss die Aussagen von Brigitte Kashofer widerlegen.

      1. Das Problem ist keineswegs pekuniär zu lösen; es ist eine komplexe Wertfrage, die ich im eigenen Beitrag thematisieren wollte.

      2. Es gibt hierzulande insgesamt enorme Transferleistungen zugunsten der Familien, die als "selbstverständlich" empfunden und kaum mehr wahrgenommen werden. Mehr zu verlangen ist schlicht unverschämt. Dies schreibe ich als Anhänger einer strikt liberalen Verantwortungsethik, die gegen dauernde Umverteilung, gegen maßlose Begehrlichkeiten und Anspruchsdenken zu Lasten ungefragter Dritter auftritt: Die Solidargemeinschaft hat für unverschuldete Not und für unverhältnismäßige Folgen schuldhaften Verhaltens aufzukommen, aber nicht für absehbare pekuniäre Folgen frei getroffener privater Entscheidungen. Der längst gebrochene Konnex von eingebrachter Leistung zu Kaufkraft muss wiederhergestellt werden; das impliziert nicht, dass Kaufkraftmaximierung als solche ein individuell anzustrebender Wert ist, dem alles hintanzusetzen sei.

      3. Das Ansinnen, dass Kinderlose keine Pensionen bekommen sollten, ist absurd; das Argument, diese hätten "Nichts" (!) für Ihre Pensionsvorsorge getan", nicht nachvollziehbar. Sie haben genauso wie alle anderen Pensionsbeiträge eingezahlt, haben daher genauso wie alle anderen Anspruch auf Pensionsleistungen, die im Idealfall der Beitragswahrheit entsprechen müssten. Man bedenke, dass immerhin 4 Jahre pro Kind als Beitragsjahre für Pensionen angerechnet werden, ohne dass eingezahlt wurde.
      Sollte man diesem Modell beipflichten, so müssten die Kinderlosen selbstverständlich von den Pensionsbeiträgen befreit werden und ihnen auch die Dienstgeberanteile ausbezahlt werden ... !

      4. Wie schon im Eigenbeitrag warne ich auch an dieser Stelle davor, Kinderlose a priori als Hedonisten zu diffamieren. Ich kenne viele, die sich aufopfernd für die Gesellschaft engagieren!

      5. Das Problem des Umlageverfahrens impliziert, dass man legitim fragen müsste, wohin die Beiträge der "Erst-Einzahlenden" (nach Einführen des Systems) gekommen sind, wenn die Pensionsleistungen immer erst risikoreich von der Nachfolgegeneration in Pyramidenspielmanier erarbeitet werden müssen.

      6. Die notorisch beschworene "demographische Katastrophe" (durch "Vergreisung") erweist sich nüchtern betrachtet als keineswegs so brisant wie sie dauernd dargestellt wird: Man muss nur endlich das obsolete Modell dauernden Bevölkerungswachstums über Bord werfen. Man bedenke, dass eine ganze Generation durch (wünschenswerte) Verlängerung der Lebenserwartung gewonnen wurde.

      7. Wer sagt, dass Pensionen ausschließlich durch Pensionsbeiträge von Arbeitenden finanziert werden müssen? Es geht um die Zuteilung des tatsächlich Produzierten unabhängig von der "Produktionsprovenienz". Es müssen eben alle Produktionsmittel einbezogen werden - , vor allem Maschinen, die in der Lage sind, in Serien hocheffizient zu produzieren. Diese Umschichtung und Entlastung der Arbeitenden geht natürlich nur im internationalen Gleichklang.

      8. Selbstverständlich muss es angesichts der hohen Lebenserwartung zu einem Anstieg des faktischen Pensionsantrittsalters kommen; wünschenswert wäre ein frei wählbarer Pensionsantrittszeitpunkt strikt nach dem versicherungsmathematischen Prinzip der "Beitragswahrheit", die durch nichts zu relativieren ist. Doch solange man das 5-Jahres-Privileg der (statistisch länger lebenden) ASVG-Frauen unangetastet lässt, wird jeder nicht Privilegierte (zu Recht) mit bedenklichen Mitteln in frühere Pensionen flüchten, um im Sinne einer "compensatio occulta" die Gerechtigkeit wiederherzustellen. Wenig und kurz Einzahlende wurden de facto immer enorm begünstigt.

      9. Keineswegs ist Migration ein akzeptables Mittel, um das Pensionssystem zu sichern. Asyl für objektiv Bedrohte ja, Einwanderung in großem Stil (nur um numerisch "Wirtschaftswachstum" ausweisbar zu machen) - Nein! Dazu sind die Kolateralschäden viel zu groß. Wir müssen benötigte Qualifikationen für Berufe aus den eigenen Reihen hervorbringen!

      10. Zugegeben: Bei gegebener (bescheidener) "Reproduktionsrate" + gleichzeitiger Nicht-Einwanderung stagniert die Bevölkerungszahl, fällt u.U. marginal ab - doch wo ist hier die Katastrophe? "Wachset und vermehret Euch!" ist ein längst obsoleter Grundsatz. Wir haben längst Massengesellschaften, die an die Grenze ökologischer Möglichkeiten stoßen. Schon jetzt gibt es Voraussagen, wann sich zu den gegenwärtigen 8 Millionen (infolge Zuwanderung) die neunte gesellt. Von „Aussterben“ keine Spur: Lange Zeit war Österreich mit 7 Millionen Einwohnern "glücklich";.ohne Zuwanderung würde die Zahl sagnieen bzw. (nur geringfügig) sinken – ist das wirklich eine Katastrophe?

      11. Staatlich besoldete Berufsmütter sind eine zu überwindende, unwürdige Vorstellung, genauso wie die (sich anbahnende) Verstaatlichung (und Ideologisierung) der Kindererziehung.

      12. Kinder zu bekommen, zu erziehen, (und zwar selbst und nicht dem Staat überantwortend), ein gelungenes Familienleben zu haben ist auch eine Gnade, ein Geschenk, wo man ich gesamtmenschlich einbringt und vieles zurückbekommt. Man sollte aber nicht so tun, als ob man dies als eine "gesellschaftliche Aufgabe" idealisiert, sie moralisch verbrämt und den Schluss daraus zieht, dass die Gesellschaft für die pekuniären Folgen einer höchst privaten Entscheidung aufzukommen habe - mag sie auch gesellschaftlich möglicherweise wünschenswerte Effekte haben.

      13. Auch ich bekenne mich insgesamt zu Familie als die wünschenswerteste Lebensform. Frauen als "Nur-Hausfrauen" abzuwerten, wenn sie nicht den Verlockungen diverser (genderbegünstigter) Karriereerwartungen nachgeben, ist eine grundsätzliche gesellschaftliche Fehlentwicklung. Die Frau gehört auch als Frau rehabilitiert, Ihre systematische De-Attraktivierung, ja drohende "Abschaffung" durch ihre eigenen feministischen Genderfanatikerinnen ist ein verhängnisvoller Verrat an ihr selbst.

      14. Wenn man sich für einen (Minimal-)Staat bekennt, der mit drastisch reduzierter Abgabenquote und gleichzeitigen Abbau des Schuldenberges Nachfolgegenerationen Perspektiven bieten soll, dann muss man auch gegen den weiteren Ausbau von "Sozialleistungen" (in Wirklichkeit Zwangsbeglückungen im hypertrophen Wohlfahrtstaat) sein - auch wenn man selber davon - möglicherweise als Familie mit Kinderwunsch - betroffen ist.

    • Brigitte Kashofer
      18. Oktober 2011 23:41

      Geld kann man nicht essen. Daher hilft Ihnen Ihre angesparte Altersvorsorge gar nichts, wenn nicht die Kinder anderer Leute für Sie arbeiten!

    • Brigitte Kashofer
      18. Oktober 2011 23:50

      "Als Gegenleistung für die damals erbrachten Leistungen seiner Eltern zahlt er heute deren Pensionen."
      Wenn der Kinderlose die Pension für seine Eltern zahlt, wer zahlt dann die Pension für den Kinderlosen?

    • Celian
      19. Oktober 2011 08:48

      Den gewohnt eloquenten Ausführungen Karl Rinnhofers kann man sich nur anschließen.

      Geld kann man nicht essen. Daher hilft Ihnen Ihre angesparte Altersvorsorge gar nichts, wenn nicht die Kinder anderer Leute für Sie arbeiten.

      Geld kann man nicht essen. Aber Arbeit auch nicht. Denn nur Arbeitskraft gemeinsam mit Produktionsmitteln erzeugt Produkte, die unter anderen auch eßbar sind. Um Arbeitskraft bereitzustellen, bedarf es Menschen. Und um Produktionsmittel, also Fabriken, Maschinen, etc. bereitzustellen, bedarf es Investitionen. Investitionen wiederum können nur getätigt werden, wenn Kapital zur Verfügung steht. Kapital das jene Kinderlosen ansparen könnten, wenn man sie nur ließe. Es ist aber noch viel schlimmer. Da alles Kapital in den Konsum fließt und die gesamte Gesellschaft sich verschuldet hat, gibt es in Zukunft kein Kapital mehr für Investitionen, daher auch keine Arbeit mehr, die Kinder in der Zukunft werden arbeitslos. Und niemandes Pension zahlen können.
      Wenn der Kinderlose die Pension für seine Eltern zahlt, wer zahlt dann die Pension für den Kinderlosen?

      Niemand, das war ja der Ausgangspunkt aller Überlegungen. Kinderlose könnten ihre Pensionen selbst finanzieren, wenn man sie aus der Zwangsverpflichtung durch den Umverteilungsstaat, Kinderhabende zu subventionieren, entlassen würde.

    • moldavia
      19. Oktober 2011 09:12

      @ Celian

      Hier ging es lediglich um den wirtschaftlichen Zusammenhang, nicht darum Bevölkerungsgruppen gegeneinander auszuspielen.

      Nochmals kurz zum Verständnis: Ihre Sozialabgaben sind NICHT für SIE, sondern für ihre Eltern. Ihre Pension wird von ihren und anderen Kindern bezahlt. D.h. Kinderlose zahlen nichts für ihre eigene Pension ein. Nicht einmal indirekt über Nachkommen. Das ist ein Fakt. Was man darauf politisch und wirtschaftlich macht ist eine andere Frage, der Vorschlag von Herrn Sinn (IFO Präsident) klingt jedenfalls nicht unlogisch.

      Trotzdem verstehe ich ihr Hauptargument nicht, denn Familien mit Kindern zahlen ein Vielfaches an Steuern im Vergleich zu dem was als Transferleistungen zurückkommt. Daher ist ihr Argument, daß allein Kinderlose die Transferleistungen zahlen unrichtig.
      Ich für meinen Teil würde sehr gerne auf alle staatlichen Transferleistungen zugunsten meiner Kinder verzichten, da diese Beträge im Verhältnis zu den gezahlten Steuern wirklich lächerlich sind.

      Ein anderer Ansatz könnte auch sein, daß die Transferleistungen gänzlich eingestellt werden und man im Gegenzug alle Kinderkosten absetzen kann.

    • Brigitte Kashofer
      19. Oktober 2011 11:07

      "Geld kann man nicht essen. Aber Arbeit auch nicht. Denn nur Arbeitskraft gemeinsam mit Produktionsmitteln erzeugt Produkte, die unter anderen auch eßbar sind."
      Celian kann offenbar nicht verstehen, dass Geld überhaupt keinen Wert hat, wenn es nicht Menschen gibt, die dafür arbeiten. Auch Produktionsmittel müssen erst einmal von Menschen hergestellt werden.
      Stellen Sie sich vor, Sie sitzen einsam und krank auf einem Bauernhof. Sie haben Ihre Eltern bis zum Tode gepflegt und einen Schrank voll Geld angespart. All dieses Geld hilft Ihnen nur, wenn die Kinder anderer Leute für Sie arbeiten.

    • Celian
      19. Oktober 2011 12:15

      Zu Moldavias Kommentar siehe Karl Rinnhofers Text unter Punkt 2.

      Zu Brigitte Kashofer:

      Natürlich müssen auch Produktionsmittel durch Arbeitskräfte hergestellt werden. Produktionsmittel sind aber nichts Eßbares und keine Konsumgüter, sie sind also nichts, wovon es sich leben läßt. Damit Arbeiter diese Produktionsmittel herstellen können, brauchen sie jemanden, der sie bezahlt. Erst durch einen solchen Investor, der ihren Lebensunterhalt finanziert, wird Konsum und Eßbares ermöglicht. Man kann auch ohne Produktionsmittel leben? Dann lebten wir noch auf den Bäumen.

      Arbeit ohne Kapital ist wertlos.

      Ein Beispiel zur Veranschaulichung:

      Stellen Sie sich vor, Sie leben auf einer einsamen Insel, auf der gibt es Palmen, auf denen Kokosnüsse, das einzige Nahrungsmittel weit und breit. Sie werden samt Ihrer Arbeitskraft verhungern, weil Sie die Palme nicht erklimmen können. Zwei starke Arme nützen Ihnen da gar nichts, die Palme ist zu hoch. Es sei denn Sie hätten eine Leiter (=Kapital).

    • xRatio (kein Partner)
      19. Oktober 2011 14:26

      "Geld kann man nicht essen."

      Schön, daß diese nobelpreisträchtige Erkenntnis (© xRatio :-)) langsam durchsickert.

      Geld wird nur geschätzt, wenn man damit (von anderen Menschen) etwas Brauchbares oder eben Eßbares erwerben kann (Tauschwert).

      Ohne Tauschpartner (Menschen) verliert Geld jeden Sinn, das Sachvermögen (Kapital) jedoch höchstens teilweise.

      Man kann ganz einfach sagen: Geld ist außer als Tauschmittel nichts, Kapital alles.

      Celian und Karl Rinnhofer ist zuzustimmen,
      Sie stellen ja nicht auf ein an sich wertloses Tauschmittel namens "Geld" ab, sondern auf das echte Kapital, d.h. das echte Sachvermögen (Vorräte, Werkzeuge, Maschinen, Gebäude etc.).

      "Ein Volk, das überwiegend durch Kinder vorsorgt, bleibt arm. Ein Volk, das überwiegend durch Kapitalbildung vorsorgt, wird wohlhabend."
      Wolfram Engels

      Mehr Nachwuchs braucht und verbraucht eben auch mehr (Lebt heute meist sogar auf Kosten anderer, verbraucht mehr als er selbst beiträgt).

      Kinderkriegerin Brigitte Kashofer führt uns wieder nur die Absurditäten des staatlichen, "umlagefinanzierten" Zwangsversicherungssystems vor Augen.

      Und nein. Es gibt keinen "Generationenvertrag" mit dem dieser staatsgemachte Schwachsinn immer wieder schöngeredet wird.

      Ganz meiner Meinung auch dies:
      Gebildete im Gebärstreik: Deutschland verdummt!
      von Julia Bug

      http://ef-magazin.de/2009/07/30/1389-gebildete-im-gebaerstreik-deutschland-verdummt

      Umfassend, fundiert, sehr genau und zutreffend zum Thema kapitalfinanziert vs. umlagefinanziert:

      http://mehr-freiheit.de/faq/rente.html#k3

    • Brigitte Kashofer
      20. Oktober 2011 21:11

      Kapital ohne Arbeit ist wertlos. Kapital wird durch Arbeit geschaffen und wieder gegen Arbeit eingetauscht. Sobald das nicht mehr möglich ist, ist Kapital wertlos. Güter werden nur durch Arbeit hergestellt, nicht durch Kapital.

  45. Pumuckl
    17. Oktober 2011 21:00

    Danke Dr. Unterberger! Dank auch allen Damen und Herren für die trefflichen Kommentare!

    KÖNNTE NICHT DIE AUSDÜNNUNG DER AUTOCHTHONEN BEVÖLKERUNG EUROPAS NICHT NOTWENDIGER TEIL EINES PLANES SEIN, DER PLATZ FÜR ZUWANDERER
    BENÖTIGT?

    ° Coudenhove-Kalergis Vision von der ". . . eurasisch - negroiden Zukunftsrasse, der altägyptischen ähnlich. . ." ist ja allgemein bekannt. Das war ca. 1923, da sind aber auch einen jüngeren, viel beunruhigenderen Visionär ! !

    ° 2005 erschien vom, Pentagon und Wallstreet nahestehenden US-Professor
    Thomas P.M. Barnett der Bestseller " The Pentagon`s New Map BLUEPRINT FOR
    ACTION " . Barnett schwärmt auf Seite 282 von Menschen mit hellbrauner Farbe und fordert für alle, die gegen seine neue Weltordnung und Durchmischung Widerstand leisten " KILL THEM "

    Barnetts Bücher wurden in der New York Times veröffentlicht, waren Bestseller, sind aber urheberrechtlich vor Übersetzung in andere Sprachen geschützt.

    Google liefert dazu Information:

    # Zur Person des Autors unter "Thomas Barnett"

    # Über den Inhalt seiner Bücher unter " Thomas Barnett Globalisierung "

    # Videos und weitere Informationen über Barnetts Bücher unter " Richard Melisch " . Drei Bücher von Melisch setzen sich ausführlich mit den Botschaften Barnetts in deutscher Sprache auseinander.

  46. Doppeladler
    17. Oktober 2011 17:56

    Die Analyse von AU zeigt in vielen Details Auswirkungen verschiedener gesellschaftlicher Entwicklungen vergangener Jahrzehnt.

    Grundsätzlich liegt m. E. das Problem viel tiefer: Kinder werden in Österreich leider nicht positiv angesehen, sondern tendenziell negativ. Man muß nur die Augen im öffentlichen Raum offen halten, und beobachten, wie viele Menschen Kindern begegnen. Kinder sind laut, Kinder sind läßtig usw.

    Oder anders gesagt, um den Vergleich mit zwei westlichen Ländern heranzuziehen, könnte man es folgenden Punkt bringen ((C) Wolfgang Mazal): In Schweden wird eine Mutter bewundert, die trotz ihrer Kinder arbeiten geht, in Irland werden Mütter, die bei den Kindern zu Hause bleiben hoch geachtet . In Österreich ist die erste eine Rabenmutter, die zweite ein Hausmütterchen ...

    Es wäre wesentlich an der Bewußtseinsbildung zu arbeiten. Dann würden alle notwendigen Maßnahmen (Familienspliting, Karenzverbesserungen usw.) wesentlich leichter umzusetzten oder gar nicht mehr notwendig.

    Aber sozialistische 68er Indoctrinierung seit den frühen 70er Jahren haben einfach zu viel zerstört ...

  47. Buntspecht
    17. Oktober 2011 17:31

    Jetzt weiß ich, weshalb Stöger Lesben und weibl. Singles (Männer können leider noch nicht!) die künstliche Befruchtung ermöglichen will :-))

  48. Dr. Otto Ludwig Ortner
    17. Oktober 2011 16:19

    Religiosität, Sexualität und Fruchtbarkeit:
    Es ist verdienstvoll, daß jetzt auch von religiös neutraler Seite der Zusammenhang
    zwischen Religiosität und Nativität=Kinderzahl aufgezeigt wird. Denn mir war das immer bewußt. Im Psalm 137 des "Alten Testments":1 "An den Strömen von Babel, / da saßen wir und weinten,/ wenn wir an Zion dachten. ... dann 8: Tochter Babel, du Zerstörerin! /Wohl dem, der dir heimzahlt, was du uns getan hast!
    9:Wohl dem, der Deine Kinder packt und sie am Felsen zerschmettert!"
    "Babel" steht für die Glaubensfeinde, und der "Fels" für die Abtreibungskliniken.
    So furchtbar die Botschaft ist, so drückt sie aus, daß Gott die Glaubenslosigkeit mit der Kinderlosigkeit bestraft - denn in welches Elend würden solche Kinder geboren!

  49. Christian Ebner
    17. Oktober 2011 16:10

    Früher waren Kinder die Altersvorsorge. Mit dem umlagebasierenden Pensionssystem sind die Familien zu den Melkkühen geworden, denn die Kinder bezahlen auch die Pensionen der Kinderlosen!

    Mit der steuerlichen Begünstigung der Eltern kann dem entgegengewirkt werden.

    BZÖ-Vorschlag: EUR 9.000 Kinderfreibetrag pro Kind und Jahr, der flexibel im Familienverband nutzbar ist.

    Näheres in der Broschüre „Faire Steuern braucht das Land“ unter:
    http://www.bzoe.at/unsere-politik/konzepte.html

  50. lurkerabove
    17. Oktober 2011 14:56

    Andreas Unterberger hat (wohl auch, weil sein sehr gut geschriebener Beitrag dann endgültig zu lang geworden wäre) nur wenig ausgeführt, worin die Bedrohung durch die demographische Umwälzungen besteht:

    Man kann sich davor fürchten, dass die abendländische Tradition verlorengehen wird, wenn Menschen aus dem islamischen Kulturkreis Europa mehr und mehr prägen werden.

    Ich persönlich teile diese Frucht gar nicht, denn möglicherweise fördert der Islam viele der "altmodischen" Tugenden, die Europa zwar einst gross gemacht haben, aber heute nur mehr belächelt werden. (So wie Griechenland einst die Wiege der abendländischen Kultur war, aber in seiner heutigen Gestalt nur mehr als abschreckendes Beispiel taugt ...)

    Die wirkliche Gefahr besteht darin, dass die leistungsfähigen Menschen weniger vermehren, als die weniger leistungsfähigen, gerade weil die die Kindererziehung viel Aufwand, aber nur wenig Ertrag bringt. Ein DINKS-Paar ("double income no kids") hat zeitlebens viel mehr Geld zur Verfügung als eine Mehrkindfamilie, und die Kinder aus dieser Mehrkindfmailie zahlen ihnen dann auch noch die viel höheren Pensionen. Das sind die Anreize die unser derzeitiges System setzt.

    Das führt ziemlich schnell zum Effekt "Hurra wir werden Unterschicht" wie es ja auch von Thilo Sarrazin beschrieben worden ist. (Das Originalbuch dieses Titels wurde schon einige Jahre vorher publiziert:
    http://www.amazon.de/Hurra-wir-werden-Unterschicht-gesellschaftlichen/dp/3833496347/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1318855822&sr=8-1 )

    Die Auswirkungen dieser "Unterschichtbildung" sieht man dann auch im Bildungssystem:
    http://diepresse.com/home/bildung/schule/hoehereschulen/699591/Psychiater_Die-moderne-Paedagogik-ist-ein-Luxus?parentid=2095261&showMask=1

    Aber all das fällt natürlich unter das Dogma "Nicht sein kann, was nicht sein darf" und wird genau deshalb nicht (oder nur ganz selten und zaghaft) in den Medien diskutiert.

    Warum?

    Dazu mag folgende Version eines Grimmschen Märchens als Erklärung dienen :-)

    http://manndat.de/geschlechterpolitik/die-lila-ziegen-tischlein-deck-dich-goldesel-und-knueppel-aus-dem-sack.html

  51. Rosi
    17. Oktober 2011 12:53

    Ich glaube schon, daß man von der Politik her mehr Familienfreundlichkeit hätte unterstützen und fördern können, wenn man gewollt hätte. Und alle Trends zu fördern, die kinderfreundlich sind. Aber das Gegenteil war der Fall. Und statt diesem - für die österreichische Bevölkerung negativen - Trend entschieden entgegenzuwirken, hat sich unsere 'liebe' ÖVP selbst Richtung links begeben. Kein Wunder, daß jetzt alles so ist, wie es ist!
    Aber es kommt zu den Punkten von Hrn.Dr.Unterberger meiner Meinung nach noch ein wesentlicher Punkt hinzu:
    Wenn ich jung wäre, und die Aussichten auf ein glückliches, erfülltes Leben unter zivilisierten Bedingungen (= primär realitäts- und leistungsorientiert) eher trüb sind aufgrund des wachsenden Anteil der leistungs-und bildungsfernen Moslems an der Gesamtbevölkerung, muß ich mich schon ernstlich fragen, ob ich zukünftigen Nachkommen das antun will.
    ... Was zu einem negativen Kreislauf führt.
    Das größte Problem ist sicher, daß es in jeder Hinsicht schon sehr spät ist, die diversen erwähnten negativen Trends umzukehren, beziehungsweise auch nur zu stoppen.
    Das Wichtigste wäre zweifellos, den Familiennachzug der Gruppe, von denen viele die größten Integrationsprobleme schaffen und damit Kosten verursachen, per sofort zu stoppen, - was zusätzlich den Vorteil hätte, daß es ein Signal in die richtige Richtung wäre - und gleichzeitig bei der Aufnahme von Ausländern Christen und andere Religionszugehörige zu fördern. Wie die UNO Länderkontingente hat, müßte man Religionskontingente einführen, wobei diese nur zum Tragen kommen, wenn man keinen Christen findet, der einwanderungswillig ist - falls man überhaupt Zuwanderung braucht. Sonst müßte man die Religionen anteilsmäßig angleichen, sodaß es neben dem Gros der Christen gleichgroße Minderheiten von Atheisten, Juden, Moslems, Hindus, Buddhisten, Sikhs, Taoisten, usw. gibt.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  52. A.K.
    17. Oktober 2011 12:38

    Die Tagebuchnotiz „Warum gehen uns die Kinder aus?“ (17. Oktober 2011) von Dr. Unterberger ist das Beste, was ich seit langem zu diesem Thema gelesen habe. Allein das Aufgreifen dieser Frage ist in der heutigen Zeit lobenswert. Die Statistiken mit ihren Schlußfolgerungen habe ich zwar erahnt, aber noch nirgends gelesen.
    Bis etwa 1965 gehörte zu religiösen Erziehung und Praxis für jeden die Frage nach dem Prinzip und Fundament seines eigenen Lebens.
    Ignatius von Loyola beantwortet diese Frage wie folgt:
    ------------------------------------------------------------------------
    Der Mensch ist geschaffen dazu hin,
    Gott Unseren Herrn zu loben, Ihm Ehrfurcht zu erweisen
    und zu dienen,
    und damit seine Seele zu retten.
    Die anderen Dinge auf der Oberfläche der Erde
    sind zum Menschen hin geschaffen, und zwar damit sie ihm bei der
    Verfolgung des Zieles helfen, zu dem hin er geschaffen ist.
    Hieraus folgt,
    daß der Mensch dieselben so weit zu gebrauchen hat, als
    sie ihm auf sein Ziel hin helfen, und sie so weit lassen
    muß, als sie ihn daran hindern.
    Darum ist es notwendig
    uns allen geschaffenen Dingen gegenüber gleichmütig
    zu verhalten in allem, was der Freiheit
    unseres freien Willens überlassen und nicht verboten ist.
    Auf diese Weise sollen wir von unserer Seite
    Gesundheit nicht mehr verlangen als Krankheit,
    Reichtum nicht mehr als Armut,
    Ehre nicht mehr als Schmach,
    langes Leben nicht mehr als kurzes,
    und folgerichtig so in allen übrigen Dingen.
    Einzig das sollen wir ersehnen und erwählen, was uns mehr zum
    Ziele hinführt, auf das hin wir geschaffen sind.
    ------------------------------------------------------------------------
    „Non serviam (ich werde nicht dienen)“ ist ein Wort, das Luzifer zugeschrieben wird. Dieses „non serviam“ hat als religiöses Gegenstück das Dienen.
    Kinder zu haben führt für beide Elternteile – aber vor allem für die Mütter- zum Dienen.
    Dienen haben aber die Menschen in ganz Europa verlernt, es ist zusammen mit dem Prinzip und Fundament verdrängt worden. Auch die Kirchenleitung scheut sich solche Themen aufzugreifen. Für den Feminismus ist dienen gar extrem unzeitgemäß. Vergessen wird aber, daß als Folge neues Dienen nämlich für den Mammon, ein Leben ohne Familie und dauerhafter Liebe, ohne Kinder, der Schritt zu Gelderwerbsberufen, weg von erfüllenden Tätigkeiten in der Familie, usw., eingetauscht werden. Dort wo Dienstbereitschaft noch gegeben ist wird der Mensch sein wahres Ziel erreichen. Sogar Statistiken könnten dies belegen...

  53. LF
    17. Oktober 2011 12:24

    Es gibt sicher verschiedene Gründe, für diese Entwicklung:
    -da ist einmal die Bequemlichkeit - mit Kindern muss man sich einschränken, kann nicht mehr frei über seine Zeit verfügen
    -dann kommt natürlich das Streben nach länger dauernden Ausbildungswegen und das Karrieredenken besonders der Frauen, das sie das Kinderkriegen hinausschieben lässt, bis womöglich "nichts mehr geht"
    - und es wird immer schwieriger, Kinder in einiger Entfernung vom "mainstream" großzuziehen, dafür sorgt die Werbung und die "peer-group"
    Diese Punkte werden von jungen Leuten in meiner Umgebung am häufigsten genannt, wenn es um dieses Thema geht.

    • Gerhild Baron
      17. Oktober 2011 15:09

      LF: es ist nicht nur Karrieredenken - früher gab eine Ehe eine gewisse Sicherheit für die Frau und somit auch für die Kinder. Durch die gesellschaftlichen Veränderungen ist davon keine Rede mehr und eine der Konsequenzen ist, daß Frauen sich zuerst beruflich bis zu einem gewissen Punkt absichern wollen bevor sie Kinder in die Welt setzen. Durchaus nachvollziehbar.

  54. Patriot
    17. Oktober 2011 11:23

    Man muss 2 Themen trennen. Die Kinderarmut der Österreicher, und die Massenzuwanderung von Moslems. An zweiterer ist sehr wohl die Politik Schuld. Die Einwohnerzahl Österreichs explodiert:

    http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/bevoelkerungsstand_und_veraenderung/bevoelkerung_im_jahresdurchschnitt/022311.html

    1870 4.520
    1900 5.973
    1930 6.684
    1950 6.935
    1990 7.678
    2010 8.388

    Selbst mit den geringen Geburtenraten der Österreicher wären wir auf keine Zuwanderung von islamischen Parallelweltlern, Kriminellen, Schmarotzern und Ungebildeten angewiesen. Es gibt nämlich genug nicht-moslemische Zuwanderer, um den Bevölkerungsstand konstant zu halten. Würden alle Moslems beleidigt aus Österreich abreisen, hätten wir so viele Einwohner wie 1990. Ein Schaden? Im Gegenteil, Österreich ist eh viel zu dicht besiedelt.

    Vor allem der Familiennachzug aus moslemischen Ländern muss komplett eingestellt werden! Aus islamischen Familien dürften im Schnitt 3 Kinder hervorgehen, was sogar die Geburtenrate der Türkinnen in der Türkei übertrifft, welche bei ca 2.1 liegt. Lässt man 10 Jahre lang 10.000 islamische Ehegatten "nachziehen", dann haben wir in 10 Jahren ZUSÄTZLICH 400.000 Moslems im Land (100.000 Ehegatten plus 300.000 Kinder).

    Dagegen sind die Zuwanderungsregeln für leistungs- und integrationsbereite Menschen eher zu streng. Es ist nämlich nicht leicht, abseits der Asyl- und Familiennachzugsschiene nach Österreich zu kommen.

    Herr Unterberger hat natürlich mit sämtlichen Punkten Recht. Diese Trends müssen und können zumindest teilweise umgekehrt werden. Wie überall beginnt man mit der mühsamen Überzeugungsarbeit durch Argumente.

    Aber die primäre Frage lautet: ist es besser in einem Land mit 7 Millionen Österreichern (inkl assimilierte Zuwanderer) mit höherem Durchschnittsalter zu leben, oder in einem Land, in dem 7 Millionen Österreichern bald 7 Millionen zunehmend feindlich gesinnte Mohammendaner gegenüber stehen?

    • Undine
      17. Oktober 2011 21:53

      @Patriot

      Ja, und woher sollen denn dann die ROTEN und die GRÜNEN ihre WÄHLER nehmen, die sie auf UNSERE Kosten jahrelang gehätschelt und angefüttert haben??? :-)

    • byrig
      17. Oktober 2011 22:05

      ich stimme punkt für punkt vollinhaltlich zu,sie haben mir auch das wort aus dem mund genommen,besser formuliert.bravo!
      ein österreich mit 7 millionen ohne moslems ist viel besser dran als ein vollgestopftes mit 8,5 millionen.
      der schmäh mit den zuwenigen jungen und zu vielen alten ist inszeniert von unseren linken gutmenschen.

  55. moldavia
    17. Oktober 2011 11:00

    Grundsätzlich sind die Argumente alle richtig, die AU nennt. Allerdings für mich persönlich sind es vor allem zwei ausschlaggebende:

    1) Pille
    2) Einführung der staatl. "garantierten" Umlagepension

    Da 1) selbsterklärend ist, kurz zu 2): Früher war es Aufgabe der nachkommenden Generation für die Eltern zu sorgen, durch die Übernahme dieser Aufgabe durch den Staat, wurde die Bindung aufgetrennt. Plötzlich war man versorgt auch ohne einen Finger für die nächste Generation gekrümmt zu haben.

    Eltliche meinen durch die ihre gezahlten Sozialabgaben ein Recht auf Rente ohne eigene Kinder zu haben, doch das ist grundlegend falsch, da dieses Geld ja für die Eltern verwendet wird und nicht für einen selbst. Damit das Umlageverfahren funktioniert muß man also zweimal investieren: Einmal durch Zahlung von Sozialabgaben für die Eltern und zweitens durch das Bekommen und Großziehen von eigenen Kindern, die dann die eigene Pension zahlen. Nur wenn beides erfüllt ist, kann das System auf Dauer funktionieren.

    Herr Sinn Präsident vom IFO in Deutschland schlägt daher sinngemäß vor, daß Menschen ohne Kinder zwar für ihre Eltern zahlen müssen, aber selbst keine Pension vom Staat erhalten können.
    Finanziell gut argumentierbar, da sich die Kosten für Kinder über die Jahre in die 100.000e € summieren, die ansonsten für den eigenen Ruhestand angelegt werden könnte. (ob gewollt oder ungewollt kinderlos spielt keine Rolle, da jeder ohne Kinder auch nicht deren Kosten hat). Familien fehlt genau dieses Geld.

    Sinn schlägt weiters eine Staffelung vor: 0 Kinder - keine Pension, 1 Kind mit großen Abschlägen, 2 Kinder mit kleinen Abschlägen, ab 3 die volle (staatliche) Pension.

    Die Gegenprobe ist ganz einfach: Egal was heute eingezahlt wird, ohne Kinder gäbe es für die nächste Generation nämlich genau 0,0 an Pension(!).

    Noch zwei Zahlen zum Abschluß (für Österreich einfach durch 10 dividieren):
    geb. Kinder in D 1968 ca. 1.1 mio. (0% Ausländer)
    2010 ca. 0,65 mio (davon ca. 33% Ausländer)
    Da sieht man schon wo die Reise hingeht.

    Da man mit rationalen Argumenten Kinder nicht herbei argumentieren kann, bleibt nur echte wirtschafliche Argumenten offenzulegen (Kosten verursachungsgerecht zuordnen), wenn uns am Fortbestand eines Österreiches mit seiner Kultur und Tradition, wie wir es kennengelernt haben etwas liegt.

    • Florin
    • Alex89 (kein Partner)
      18. Oktober 2011 16:10

      Die Rechnung, die sie aufmachen, ist finsterstes Mittelalter und würde zu einer untragbaren Bevölkerungsvermehrung führen, mit Ergebnissen, wie wir sie z.Zt. im Magrheb - wo ihr Prinzip lupenrein angewendet wird - zu beobachten ist. Außerdem wird die Kostenersparnis kinderloser Ehepaare proportional steuerlich abgeschöpft. Und was wird aus Paaren, die ungewollt kinderlos bleiben müssen, z.B. durch eine sich bereits ausbreitende Zeugungsunfähigkeit? Werden die dann doppelt bestraft?

  56. Pumuckl
    17. Oktober 2011 10:44

    DR. UNTERBERGER HAT EINEN 16. ABER GANZ WESENTLICHEN PUNKT VERGESSEN!

    Der unter 15. angeführte religiöse Grund für eine höhere Reproduktionsrate ist eigentlich erstaunlich! Sind doch gläubige Christen und Muslime überzeugt, nach einem gottgefälligem Erdenleben mit einem sehr viel besseren ewigen Leben im Himmel belohnt zu werden.

    Es bedarf jedoch keines Glaubens, daß uns ein biologisches Weiterleben in unseren Nachkommen möglich ist. Das können wir in der gesamte Natur beobachten. Je vitaler ein Lebewesen ist, umso ausgeprägter ist sein Drang zu
    Reproduktion und Brutpflege! Bei Tieren haben wir kein Problem, das Fehlen dieser beiden Instinkte als krank zu bezeichnen.

    ICH BEHAUPTE, AUCH BEIM MENSCHEN IST DER VERZICHT AUF REPRIDUKTION EINE KRANKHEIT.

    ALS EUROPÄER - ALS GRUPPE MUSS ICH ALS URSACHE GENAUSO WIE IM ALTEN
    ROM DEN VERFALL JENER KULTUR ERKENNEN, WELCHE UNS EINST BEDEUTUNG IN
    DER MENSCHHEITSGESCHICHTE BESCHERTE.

    Als Individuum sehe ich mich als Glied eines über unzählige Generationen verlaufenen Lebensvorganges.
    Als gesundes Exemplar dieser Kette von Teillebensvorgängen folgte ich der von der Natur ( Gott ) für den Menschen vorgesehenen Zuchtwahl, der Liebe, und sorgte für die nächsten Glieder eines Lebensvorganges, von dem ich nur ein Teil bin.
    Hätte ich mich anders verhalten, würde ich mich als krankes Exemplar der Art Mensch betrachten.

  57. Geheimrat
    • moldavia
      17. Oktober 2011 11:29

      Ja, man sollte Herrn Sarrazin anzeigen, wegen UNTERTREIBUNG.

    • terbuan
      17. Oktober 2011 11:45

      Im Brigittenauer Gymnasium wird auch Deutsch als Fremdsprache gelehrt!
      Und am 4.11.2011 gibt es einen "Tag der offenen Tür"!
      http://www.borg20.at/index.html/

    • jemand (kein Partner)
      18. Oktober 2011 14:07

      In dieser Schule gibt aber sehr viele 1. Klassen. Diese Liste ist jene der 1ua (!). Ist der Ausländeranteil in allen anderen 1. Klassen auch so hoch oder hat die Schule vielleicht alle Ausländer in einer Klasse zusammengefasst, in der dann vielleicht Deutsch als Fremdsprache gelehrt wird? Fragen über Fragen....

  58. Celian
    17. Oktober 2011 09:58

    Der Kindermangel wird ja bald aufgehoben sein dank des Gesundheitsministers Stögers, der keinen Grund sieht, gleichgeschlechtliche Paare von der künstlichen Befruchtung auszuschließen, wie in einem Standard-Interview zu lesen war.

    Dabei hat der Herr Gesundheitsminister vergessen, daß trotz Gender-Hysterie zum Kinderkriegen immer noch ein Mann und eine Frau gehören. Aber offenbar will der Herr Gesundheitsminister das Verbot der Leihmutterschaft aufheben. Und ebenso den Zwang für Männer, die Vaterschaft bei der künstlichen Befruchtung schriftlich anzuerkennen.

    Abgesehen von den moralischen Bedenken: Das wird spannend, wenn Leihmütter auf ihr Recht als Mutter pochen und das Kind zurück wollen. Oder wenn sich die Mutter nach der Trennung von Bett und Genossin auf den Vater besinnt, um ihn auf Unterhalt zu klagen.

    Aber das hat der Herr Gesundheitsminister sicher alles schon bedacht und eine Lösung gefunden. Das einzige Problem für ihn ist ja nur, wie er die ÖVP davon überzeugen kann. Die stellt sich naturgemäß wieder mal bockig gegen eine ganz harmlose Sache.

    • Cotopaxi
      17. Oktober 2011 10:04

      Die ÖVP soll ein Problem für die Linken sein bei der Durchsetzung ihrer Politik?
      Das ist wohl sarkastisch gemeint, wenn man sich die schnellen Umfaller der Schwarzen Steigbügelhalter in den letzten Jahren ansieht.

      Außerdem sollte man bedenken, wer als Verhandlungspartner den Roten gegenübersitzt: das angeblich neurasthenische Fräulein Justizministerin.

    • Celian
      17. Oktober 2011 11:49

      ja war sarkastisch gemeint.

    • Celian
      17. Oktober 2011 11:53

      Moralische Bedenken bestehen durch den Entzug des Vaters oder der Mutter durch die gleichgeschlechtliche Partnerschaft.

  59. terbuan
    17. Oktober 2011 09:31

    Ein Punkt wurde hier noch nicht diskutiert der sicherlich auch mit dem Rückgang des Glaubens in Zusammenhang steht: Die Abtreibung!
    In Deutschland werden nach einer offiziellen Statistiken 15-18% der Schwangerschaften abgebrochenm das sind in 10 Jahren fast 1 1/2 Millionen nicht gewünschte Erdenbürger.
    Trotz wiederholter Forderungen gibt es in Österreich keine Statistik über dieses traurige Thema. Schätzungen gehen davon aus, dass die Abtreibungsquote in Österreich sehr hoch ist und bei 30 bis 40.000 Fällen im Jahr liegt!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schwangerschaftsabbruch

    • Lisa
      17. Oktober 2011 22:13

      @terbuan

      Die (ungeborenen) Kinder der autochthonen Bevölkerung werden absichtlich weggeworfen, die Kinder der Moslems werden mit unseren Steuergeldern aufgepäppelt. Wenn das keine verkehrte Welt ist.....

    • Lisa
      17. Oktober 2011 22:16

      ...werden absichtlich und ACHTLOS weggeworfen!

    • Pumuckl
      18. Oktober 2011 05:12

      Habe mal gelesen, Föten wären wertvolles Material für Kosmetikprodukte.
      Letztere kaufen dann jene Idealfrauen des Mainstreams, welche ihre Zärtlichkeit lieber einem Schoßhunderl als einem eigenen Kind entgegenbringen.

  60. Brigitte Imb
    17. Oktober 2011 09:15

    Deshalb, weil uns die Kinder ausgehen, will einer der "besten" Minister das Fortpflanzungsrecht ändern. Künstliche Berfruchtung für Lesben u. Schwule ist angedacht. Nun, den Roten mangelt es nicht an kruden Ideen, aber bedenklich finde ich, dass offensichtlich auch die Schwarzen damit liebäugeln.

    http://kurier.at/nachrichten/4306529.php

  61. Josef Maierhofer
    17. Oktober 2011 08:40

    Für mich sind Kinder der Ausdruck der Zeit und des Zustandes der Familie.

    Sie haben die Punkte, die wirken, angeführt, ich generalisiere: wie in den 1930-er Jahren viele aus Not auf Kinder verzichtet haben, vor allem in den Städten, so sind es heute andere Notfaktoren. Die Wohlstandsverwahrlosung der Spaßgesellschaft hat ihre Kreise gezogen und richtet ihre Gesellschaftszerstörung weiterhin an. Die laut tönende Emanzenpropaganda wirkt vor allem bei denen, die nicht mehr imstande sind, selbst zu denken, bei den Produkten der sozialistisch manipulierten Bildung.

    Wie soll denn bei dieser schweren Not, nicht wie 1930 an Lebensmitteln und Wohnungen, nein, wie heute, Mangel an Liebe, Zuneigung, Verlässlichkeit, Fleiß, Anständigkeit, etc., Bedürfnisse und Ansprüche, wie Auto, Urlaub, Lebensstil, Selbstverwirklichung, Egoismus, etc., alles propagandistisch voll unterstützt. Machen Sie nur die Farbbeilagen von Tageszeitungen oder die Trendmagazine auf, Sie finden alles, was Sie heute nicht haben und haben wollen sollen, der Effekt von Werbung (auch eine Propaganda, die man nicht bestellt hat), hören Sie sich die Nachrichten an, alles nur Propaganda, Manipulation, Verschweigen von Tatsachen, etc. ... wie soll da eine Familie gedeihen. Das saloppe schlechte Beispiel ist es , was das ganze noch, als sozusagen 'Mund zu Mund' Propaganda, verstärkt.

    Wir arbeiten mit Volldampf an unserer Selbstzerstörung, sei es die Zerstörung der Familie, der Gesellschaft, des Vertrauens, sei es die Zerstörung der finanziellen Lebensbasis durch ungehemmtes Schuldenmachen zur Erfüllung der propagandistisch dargelegten Scheinansprüche, oft nur ein politischer Deckmantel für Selbstbedienung.

    Ja. die Spaßgesellschaft kann man nicht mehr ernst nehmen, die sind wohlstandsverwahrlost in allzu hoher Zahl, von ganz oben bis an die Wurzeln.

    Zur Immigration reden die Sozialisten immer von Antifaschismus, selbst sind sie aber die größten Faschischten, wer nicht so denkt, wie die Partei das vorgibt, Mainstream, der wird bekämpft und ausgerottet und die Methoden sind nicht zimperlich.

  62. mike1
    17. Oktober 2011 08:27

    es ist hauptsächlich der heutzutage gelebte egoismus, der - geschürt von den linken - zu diesem verhalten führt. alle wollen alles, egal was es kostet.

    die großfamilie ist längst zerstört, niemand übernimmt verantwortung für seinen nächsten verwandten. sollen sie sich derstesssn, der "staat" soll zahlen.

    dass die demographische entwicklung in einer sozialen katastrophe enden muss, ist jetzt schon klar. wird aber von den sozis geleugnet und von vielen verschwiegen.

    deswegen gehen wir doch eher jetzt schon in pension, die über kurz oder lang niemand mehr bezahlen wird. dazu die sozis. alles nicht wahr !

    unsere kinder und kindeskinder werden noch einiges erleben (müssen) !

  63. ProConsul
    17. Oktober 2011 08:22

    Ich möchte noch einen Punk erwähnen: In manchen Medien ist bereits von einem "Zeugungsstreik" der Männer die Rede, der wohl auch davon herrührt, dass man als Mann in Österreich (aufgrund der Bevorzugung von Fraunen und der einseitgen Gesetzeslage) das Gefühl hat, dass man im Fall einer Scheidung auf den goodwill der Partnerin angewiesen ist um vielleicht doch noch etwas von seinen Kindern zu haben. Im schlimmsten Fall darf man nur zahlen und die Ex-Frau vergrämt einem auch noch das Kind durch ihre Hasstiraden, so dass das Kind später gar nichts mehr mit einem zu tun haben will. Dieses Riskio möchte nicht jeder eingehen, denn im worst-case Szenario ist man finanziell und psychisch zerstört. Solange diese schiefe Gesetzeslage nicht behoben ist, werden Männer weiterhin weniger Kinder in die Welt setzen, wobei natürlich die von Dr. Unterbgerer genannten Gründe auch hineinspielen.

    • Undine
      17. Oktober 2011 22:42

      @ProConsul

      "..... und die Ex-Frau vergrämt einem auch noch das Kind durch ihre Hasstiraden, so dass das Kind später gar nichts mehr mit einem zu tun haben will."

      Ich halte es für eine äußerst fiese Art vieler Frauen, daß sie--möglicherweise aus schlechtem Gewissen dem Kind gegenüber-- sich selber in ein besseres Licht rücken wollen und gnadenlos den Vater des Kindes/der Kinder als durch und durch schlechten Menschen hinstellen, was zwar in manchen Fällen zutreffen mag, aber sicher nicht immer.

      Irgendwann kommt das Kind in ein Alter, in dem es sich fragen wird, weshalb die Mutter wohl den Vater geheiratet haben mag, wenn er so ein mieser Typ ist, obwohl sie ihn doch einst aus freien Stücken selbst gewählt hat. Einmal MUSS ja doch Liebe im Spiel gewesen sein, sonst hätten sie ja nicht beschlossen zusammenzuleben, zu heiraten.

      Irgendwann wird das Kind draufkommen, daß es doch auch äußere und innere Eigenschaften des so negativ geschilderten Vaters geerbt haben muß, daß es auch Teil des Vaters ist. Eine schlimme Erkenntnis für einen heranwachsenden jungen Menschen. Um das zu vermeiden, sollten mMn Mütter über ihren eigenen Schatten springen und drauf verzichten, den Vater des Kindes zum alleinigen Sündenbock zu machen, damit sie sich einmal selber leichter ein Urteil bilden können.

    • cmh (kein Partner)
      18. Oktober 2011 11:34

      Wie sehr muss der Blick bei der Partnerwahl getrübt gewesen sein, angesichts der Heftigkeit der Rosenkriegen?

      Vielleicht ist es eine Lösung, wenn sich die Heiratswilligen eines Experten bedienen?

    • ProConsul
      18. Oktober 2011 21:45

      Liebe Undine,

      Ich habe einmal mit meiner Mutter genau über diesen Punkt gesprochen, weil es mir auch absurd schien jemanden schlecht zu machen mit dem man einmla verheiratet war und mit dem man zwei Kinder hat. Sie meinte damals sie wäre naiv gewesen und hätte ihn eigentlich nur aus Mitleid geheiratet!

  64. Cotopaxi
    17. Oktober 2011 07:43

    Ein wichtiger Grund, als Österreicher keine Kinder in die Welt zu setzen, wurde nicht erwähnt, ergibt sich aber aus den Ausführungen:

    Kann/darf ich einem österreichischen, christlichen Kind zumuten, im Kindergarten und in einer öffentlichen Schule, vom ersten Tag an als Außenseiter drangsaliert und gemobbt zu werden? Ohne entsprechendes Einkommen können Kinder in keine private Einrichtung gebracht werden, wo sie ohne Angst groß werden können und deren christliche-europäische Kultur respektiert und gefördert wird.

    Aufgrund eigener Beobachtung weiß ich, wie es in Wiener städtischen Kindergärten zugeht: da wird mit den Füßen getreten, mit der Faust in das Gesicht geboxt, zwei offensichtliche Zuwandererkinder dreschen auf einen blonden Knaben ein,...

    Hier sind schon Verhaltensweisen erkennbar, die später in Polizeiberichten aufscheinen.

    Und in solche Einrichtungen soll man sehenden Auges seinen Nachwuchs schicken?

  65. Anton Volpini
    17. Oktober 2011 07:06

    "Warum gehen uns die Kinder aus?"
    Weil den Menschen die Liebe fehlt! Wir haben heute Sexualität, nicht Liebe, der Staat übernimmt die Kinderbetreuung und Altenpflege, nicht die Familie, der Fernseher die Unterhaltung, nicht das Gespräch innerhalb der Familie und darüber hinaus werden die Menschen permament mit Antiliebe wie z.B. Klimawandelthemen zubetoniert. Wir sind eine alte Gesellschaft geworden, wir im sogenannten Westen!

    • Wertkonservativer
    • Anton Volpini
      17. Oktober 2011 08:36

      Hallllloooo Wertkonservativer, sehr schön von Ihnen zu hören!!
      Sind Sie gerade in Kroatien oder daheim? Auf jeden Fall, Sie gehen mir ab!

    • Florin
      17. Oktober 2011 08:49

      Welcome back, lieber Wertkonservativer!

    • Wertkonservativer
      17. Oktober 2011 08:54

      Lieber Anton Volpini,

      danke für Ihre freundlichen Worte!

      Bin derzeit im Lande, lieber Kärntner Freund, was das A.U.-Forum betrifft, jedoch weiter im partiellen Untergrund.

      Ich verfolge natürlich die Forums-Debatten im Wesentlichen, fühle mich jedoch an meine Zusage gebunden, keine Eigenbeiträge mehr loszulassen: das ewige Wiederholen und Befassen mit denselben Materien und Themen wurde mir zeitraubend und langweilig, in der Konsequenz auch recht sinnlos; die Beflegelungen seitens einiger "Forumsfreunde" taten ihr Übriges, um mich verstummen zu lassen.
      Liebe Grüße an Sie und an alle wirklichen Freunde (w/m)!

      Und nun: "ich bin schon wieder weg"!

    • Pumuckl
      17. Oktober 2011 08:55

      @ Wertkonservativer

      schön daß Sie wieder ein Lebenszeichen geben!

    • lurkerabove
      17. Oktober 2011 14:33

      Grunsätzlich stimme ich dem Posting zu, aber mit dem Satz
      "... darüber hinaus werden die Menschen permament mit Antiliebe wie z.B. Klimawandelthemen zubetoniert" kann ich leider nichts anfangen.

      Ich glaube vielmehr, dass Leute die Kinder haben, ihnen auch einen lebenswerten Planeten hinterlassen wollen.

      Für Leute ohne Kinder ist "Nach uns die Sintflut" hingegen eine durchaus logische Strategie.

  66. Observer
    17. Oktober 2011 06:49

    Wie im Artikel und auch in manchen Kommentaren erwährt wird, hat die Familie - welche die Keimzelle für Kinder ist - stark an Bedeutung verloren. Kinder bekommen und aufzuziehen ist sowohl eine körperliche als auch finanzielle Belastung und dies wollen sich viele Leute der heutigen Wohlstandsgesellschaft nicht mehr antun. Eigentlich ist das ganze Pensionssystem mit Umlageverfahren damit in Frage zu stellen, denn die absichtliche herbeigeführte Kinderlosigkeit zeigt eigentlich einen Egoismus, da die nachfolgenden Generationen durch Pensionsbeiträge und Steuern für deren Pensionen aufkommen müssen.

    Nicht zu vergessen sind auch folgende Punkte (aber auch für unerfüllten Kinderwunsch verantwortlich):
    * die jahrelange Einnahme von sog. Antibabypillen gaukeln dem weiblichen Körper eine ständige Schwangerschaft vor, dabei wird das menschliche Verhalten völlig verändert (neue Studien zeigen, dass dabei sogar andere Kriterien bei der qualitativen Partnerauswahl verwendet werden).
    * der Einfluss von Chemikalien (Nahrung, Umwelt) verändert die Erbanlagen (wiss. Arbeiten beweisen, dass z.B. die menschliche Samenqualität in den letzten Jahrzehnten stark abgenommen hat).
    * der Einfluss von Strahlen aller Art (Radioaktivität und besonders auch die Strahlenquellen, welche unmittelbar am Körper getragen werden (z.B. Mobiltelefone in der Nähe der Erbanlagen (Eierstöcke, Hoden), besonders bei der heranwachsenden Jugend.

    Früher wurden (es mag dahingestellt sein, ob es immer gut war) viele Ehen erst infolge eines noch ungeborenen Kindes geschlossen und viele Kinder kamen auch in der Ehe nicht unbedingt als "Wunschkinder" zur Welt. Die Ehepartnerschaften haben sich wegen der vorhandenen Kinder nicht sofort bei jeder Meinungsverschiedenheit aufgelöst und auch gesellschaftliche und religiöse Gründe sprachen gegen solche Schritte. Heutzutage betrachtet man - und es wird auch von der Gesellschaft völlig akzeptiert - eine Partnerschaft (das Wort Ehe verwende ich dabei gar nicht) wie ein Auto oder Kleidungsstück, welches man bei Bedarf einfach austauscht. Der Egoismus, die Gier nach Geld und einem schönen und sorgenfreien Leben hat dabei absolute Priorität, es gibt sogar schon Leute, welche den Haustieren (vor allem Hunde und Katzen) mehr Beachtung als den Kindern entgegenbringen.
    Damit ich nicht falsch verstanden werde: natürlich ist es ein Teil unserer Freiheit, selbst zu entscheiden, wie man sein Leben und seine eigene Zukunft gestalten will. Wenn man aber viele in der Vergangenheit selbst verantwortete Aufgaben nun dem Staat überantwortet - bzw. dieser diese an sich gerissen - hat, dann hat der Staat auch dafür Sorge zu tragen, dass das Volk nicht ausstirbt. Damit meine ich aber nicht radikale Formen wie "Lebensborn e.V." der NSDAP, sondern Rahmenbedingungen, welche die Familie wieder aufwerten.

    Last, but not least: es gibt aber auch Mitmenschen, welche aus bestimmten und unverschuldeten Gründen allein bleiben, diese haben natürlich auch eine Existenxberechtigung und es sollte ihnen auch ein menschenwürdiger Lebensabend ermöglicht werden.

  67. thomas lahnsteirer
    17. Oktober 2011 06:38

    Die genderbewegten, pc-orientierten Selbstverwirklicher sind schlicht und ergreifend zu egoistisch, um Kinder aufzuziehen.
    So wie das alte Rom an seinen morschen Strukturen und der inneren Degeneration zugrunde gegangen ist, so wird Europas Gesellschaft untergehen.

    Doch die Rechnung wird uns aber wie einst im Kosovo viel schneller präsentiert werden. Dort ist es den Muslimen binnen kürzester Zeit gelungen, die demographische Struktur völlig umzudrehen.

    Die Kosovoisierung Europas-siehe vor allem Großbritannien und Frankreich- schreitet mit Riesenschritten voran. Der EU-Beitritt der Türkei wird dem alten, feigen und schwächlichen Europa den Todesstoß versetzen.

    (Da sind meine drei NICHTPATCHWORK-Kinder leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein)

  68. Karl Rinnhofer
    17. Oktober 2011 02:10

    Ein weiterer unerwähnter Aspekt der Skepsis gegenüber der Entscheidung zum Kind sei hiermit eingebracht:

    Mag es auch große Härten in der Arbeitswelt geben, so ist der Arbeitnehmer in Konfliktfällen doch tendenziell eher durch Gesetze, durch Rekursmöglichkeiten auf Arbeitsgerichte, durch Ansprüche hinsichtlich möglicher Entschädigungen abgesichert. Daher fokussieren viele eher ihre Ressourcen auf den Beruf, wo es tendenziell voraussehbare Entwicklungen gibt, wo klarer Bezug zwischen eingebrachter Leistung und dieser entsprechender Lohn erwartbar ist. Vor allem Frauen, denen Berufstätigkeit durch gewisse Privilegien – frühere Pensionierung, Einrechnung beitragsloser Zeiten als Pensionsjahre etc. –besonders schmackhaft gemacht wird, drängen in die Arbeitswelt, gestützt durch „feministisch-emanzipatorische“ Bewegungen, die den Wert des Menschen erst durch eine entsprechende Stellung in der Arbeitswelt zuweisen („Nur-Hausfrau“) und jede Abhängigkeit suspekt erscheinen lassen.

    In der Familie, vor allem mit Kindern, ist man dagegen exponiert; die Entscheidung zu Familie und Kind ist irreversibel. Überlange Ausbildungszeiten der Kinder (Quasistandard Studium) , die erst in späten Jahren eigene materielle Existenzgrundlage vorweisen, binden auf Jahrzehnte; man ist auf die Akzeptanz und Praxis von ungeschriebenen Werten („Anständigkeit“, „Dankbarkeit“ ) angewiesen, zu denen es einen unausgesprochenen und nicht durch „Sanktionen“ erzwingbaren Konsens unter den Familienmitgliedern geben muss.

    Es ist nicht wirklich verwunderlich, dass es Selbstmorde vor allem auf Grund von Familienkonflikten gibt - jedenfalls unverhältnismäßig mehr als infolge von Konflikten im Kontext der Arbeitswelt. Denn nur Erstere sind wirklich existenziell, den Gesamtmenschen betreffend, potenziell „ent-täuschend“. In der Familie ist man auf unverbriefte Werte angewiesen, die in einer werteerodierten Zeit nicht mehr vorauszusetzen sind. Beruf bleibt dagegen immer eher entfremdet, nicht wirklich die „Substanz“ betreffend.

    Gelungenes Familienleben ist die schönste, erfüllendste Lebensform, doch sie zu begründen ist enorm risikoreich und kaum korrigierbar, mehr als es irgendeine (Fehl-)Entscheidung zu einem Beruf sein könnte.

    Mit bloß pekuniären Maßnahmen ist dem Problem keineswegs beizukommen. Und es sei davor gewarnt, a priori Singles als Hedonisten abzustempeln.

  69. libertus
    17. Oktober 2011 01:24

    Ein wichtiger Grund für mangelnden Nachwuchs ist auch die Zerschlagung der Familie. Wer nimmt heute noch die Verantwortung für eine lebenslängliche, eheliche Gemeinschaft auf sich? Man spricht von Lebensabschnittspartnern, heiratet oft mehrmals im Leben und will sich deshalb nicht mit Kindern belasten.

    Ohne Kinder kann man sich viel leichter selbstverwirklichen, gibt es keinen Karriereknick und man steht wirtschaftlich ohne Doppelbelastung auf eigenen Beinen. Warum soll man sich da in Abhängigkeit zu einem Partner mit gemeinsamen Kindern begeben?

    Und daran hat sehr wohl die Politik mitschuld, denn die Familie genießt als kleinste Zelle des Staates nicht das nötige Ansehen, wird nicht besonders gefödert, sondern man forciert - wenn überhaupt - höchstens AlleinerzieherInnen!

    Verständlich wird in diesem Licht die demografische Statistik bei religiös orientierten Menschen: sie sind eher bereit familiäre Verantwortung zu übernehmen, Selbstverwirklichung steht nicht im Vordergrund und was am meisten zählt - man ist bereit eine lebenslängliche Partner- und damit auch Elternschaft zu übernehmen.

    Lebensabschnittsgemeinschaften oder Scheidung stehen nicht am Programm und dabei spielt es fast keine Rolle, ob christlich, jüdisch oder muslimisch - wobei bei letzteren allzu oft die soziale Versorgung durch unseren Wohlfahrtsstaat ausschlaggebend für die höchsten Geburtenraten sind.

    Wir bezahlen daher mit unserem fast kinderlos erwirtschafteten Wohlstand die eigene Verdrängung und das nicht nur in Österreich, sondern in ganz Europa!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung