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Sieben Jahre: Das schwarze Loch in Faymanns Lebenslauf drucken

Lesezeit: 4:30

Kurze Erinnerung an die Causa Waldheim, also eine der schwersten innen- und außenpolitischen Krisen der zweiten Republik. Die einzige Untat, die Waldheim jemals nachgewiesen werden konnte, war, dass er in seiner Biographie unangenehme Passagen ausgelassen hat. Dieselbe Untat in noch viel größerem Ausmaß hat ein penibler Tagebuch-Leser nun Werner Faymann nachgewiesen.

Es bleibt vorerst freilich eher offen, ob auch bei Faymann die internationale Gemeinschaft und alle politkorrekten Journalisten dieses Landes in dieselbe Empörung über einen „Lügner“ an der Staatsspitze ausbrechen werden wie bei Waldheim.

Aber der Reihe nach: Kurt Waldheim hat in einem autobiographischen Buch die Zeit seines Kriegseinsatzes am Balkan übergangen, verschwiegen. Die Empörung darüber war im In- wie Ausland groß. Waldheim wurde als Lügner gebrandmarkt. Alle anderen an dieses Schweigen geknüpften Anschuldigungen gegen ihn, vor allem der Verdacht, in dem grausamen Partisanenkrieg am Balkan direkt in Kriegsverbrechen verwickelt gewesen zu sein, konnten freilich nie erhärtet werden. Gutachter sprachen lediglich davon, dass er in der „Nähe“ von Kriegsverbrechen gewesen sein dürfte.

Es war auch sehr bald klar, dass der wirkliche Anlass der Empörung die Tatsache war, dass erstmals ein ÖVP-Kandidat die vermeintliche SPÖ-Erbpacht auf den Job eines Bundespräsidenten durchbrochen hatte. Rechtskräftige Gerichtsurteile entlarvten die SPÖ später als Drahtzieher der Diffamierungskampagne.

Wechsel in die Gegenwart. Ein Tagebuch-Leser hatte sich für die Biographie Werner Faymanns zu interessieren begonnen. Er stellte dem SPÖ-Vorsitzenden vor Monaten fünf konkrete Fragen zu dessen mehr als lückenhaftem Lebenslauf – und hat von einer Johanna Dollhäubl im Namen Faymanns genauso lückenhafte Antworten bekommen. Das ist nun einige Zeit her. Der Leser hoffte, dass im Lauf der Zeit wenigstens in den veröffentlichten Lebensläufen geklärt wird, was Faymann in den Jahren zwischen 1978 und 1985 eigentlich so gemacht hat.

Nichts, kein Wort wurde ergänzt. Kein Schulbesuch, kein Job, keine Universität. Volle sieben Jahre sind damit bis heute ein absolut schwarzes Loch in der Biographie des österreichischen Bundeskanzlers (außer die Übernahme der nicht gerade als vollberuflich geltenden Funktion eines Landesvorsitzenden der Sozialistischen Jugend während vier dieser sieben Jahre).

Das ist nun doch mehr als erstaunlich. Faymann behauptete ja unlängst in Interviews, nie durchgefallen zu sein. Da müsste er eigentlich 1978 maturiert haben. Aber laut Wikipedia hat er erst 1985 – erfolglos – vier Semester Jus zu studieren begonnen. Seine offizielle Karriere verschweigt auch das. Der Beginn dieses Kurzstudiums hat dann jedenfalls Faymanns Karriere ganz offensichtlich unheimlich beschleunigt: im gleichen Jahr 1985 wird er auch schon SPÖ-Gemeiderat in Wien. Und will seinen Lebenslauf ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verstecken.

Das Loch in Faymanns Biographie ist also deutlich länger als jenes in der Waldheim-Biographie. Da stellen sich viele Fragen: Ist es nur bei einem bürgerlichen Politiker ein Skandal, wenn er riesige Löcher im Lebenslauf hat? Haben die Bürger keinen Anspruch, den ganzen Lebenslauf des amtierenden Bundeskanzlers zu kennen? Hat Faymann etwa sieben zusätzliche Jahre gebraucht, um die Matura abzulegen? War er vielleicht gar im Gefängnis? Oder hat er etwa Tag und Nacht in Spielcasinos zugebracht, bis er dort gesperrt wurde?

Nun, solange der SPÖ-Vorsitzende nicht Rechenschaft über sein Leben ablegt, ist es legitim, jedes Gerücht, dass da durch Wien läuft, für bare Münze zu halten. Wobei ausdrücklich hinzugefügt sei, dass für das Tagebuch natürlich die volle Unschuldsvermutung gilt.

Jedenfalls muss die Wahrheit  ziemlich schlimm sein, wenn es nicht einmal den Schönschreibern von Partei, Rathaus und Kanzleramt bis heute gelungen ist, sie in irgendeiner verdaulichen Weise zu formulieren.

Der neugierige Leser wurde jedenfalls von der Frau Dollhäupl folgendermaßen beschieden, als er mehrfach eine Antwort auf seine Fragen urgierte:

„Ich habe Ihre Fragen sehr wohl verstanden, aber es ist leider nicht möglich, diese in der von Ihnen gestellten Form zu beantworten. Es ist das Recht jeder/s Einzelnen, zu entscheiden, wieviele Daten aus der eigenen Vergangenheit in den beruflichen Lebenslauf einfließen.
Mit freundlichen Grüßen
Johanna Dollhäubl“

Was halt weitere Fragen aufwirft: Etwa die, ob es neben dem „beruflichen“ noch andere Lebensläufe Faymanns gibt. Und wer die zu Gesicht bekommen darf. Und warum bei jedem anderen Job außer dem eines Bundeskanzlers sehr wohl ein vollständiger Lebenslauf vorzulegen ist.

Zum Abschluss der Wortlaut der Fragen des Bürgers an den

„Sg. Herr Faymann!

Habe als politisch interessierter Bürger einige Fragen zu Ihrem Lebenslauf und Ihren Qualifikationen, zumal ich via Internet die tiefer stehende Fragen nicht beantwortet finde:

1) Sie sind Jahrgang 1960. Gehe ich daher zu Recht davon aus, daß Sie 1978 maturiert haben?

2) Welchen Beruf haben Sie bis 1981 und danach bis 1985 ausgeübt?

3) Welche Qualifikation war erforderlich, um schon in so jungen Jahren – mit 25 – Konsulent der Z zu werden?

4) Zu welchen grundsätzlichen Fachthemen wurden Sie dort jeweils konsultiert?

5) Welche Qualifikation war erforderlich, um danach Geschäftsführer und Landesvorsitzender der Wiener Mietervereinigung zu werden?“

Man wird ja noch fragen und sich seinen Teil denken dürfen.

 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorChristoph
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2011 07:02

    S.g. Hr. Dr. Pilz, Servus Aufdecker der "Nation"!

    Der CV des Hr. BK Faymann ist unvollständig. Wir ahnen Ungereimtheiten ungeheuerlichen Ausmaßes. Der Datenschutz, ich bitte um Entschuldigung, der Linksschutz will keine Informationen über Teile des Lebens unseres großen Sohnes preisgeben.

    Sie als Mann der Tat, als Paradenase die jeden Skandal beschnüffelt, müssen doch durch diese Heimlichkeiten erregt werden.

    In dieser großen Not ersuche ich Sie um Hilfe bei der Aufklärung dieses Skandals. Ich rieche weltweite Verschwörung und Intrigen. Das ist eine Herausforderung, die nur von Ihnen gemeistert werden kann!

    Mit Freundschaft verbleibe ich,
    Ihr Denunzianterl

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2011 06:06

    Danke Dr. Unterberger! Die mediale Thematisierung dieser Fragen war überfällig!

    Als Blogneuling erlaube ich mir aber, alle Kommentatoren aufzurufen, sich nicht in antilinke Stereotypen zu verlieren. In den wenigen Tagen, in welchen ich das Bloggeschehen beobachte, las ich z.B. mehrfach auch von linken Dodeln.

    Solche Ausfälle sind kontraproduktiv, und stärken jene, welche sich beharrlich weigern, die Auseinandersetzung mit den vielen unbequemen Wahrheiten in Tagebuch und Kommentaren auseinanderzusetzen.

    Über 90% aller Zeitgenossen, welche sich im Disput in die Enge getrieben, hinter einem "antifaschistischen Grundkonzens" verschanzen, sind außerstande den Begriff Faschismus zu definieren. Sie bemühen sich jedoch, Ihren Widerpart solcherart zu diffamieren!

    Gerade jetzt, da im Blog offenbar wieder ein Volltreffer an sachlicher Kritik gelingt, bitte ich alle Kommentatoren, nicht auf das Argumentationsniveau jener Möchtegernantifaschisten herabzusteigen! Sie würden damit die vielen trefflichen Informationen, Argumentationen und Botschaften schwächen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2011 07:12

    Bewaffneter Erntehelfer in Nicaragua?

  4. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2011 10:17

    Es ist eine Eigenheit der österreichischen Politik, dass es sehr wohl davon abhängt, welcher Partei man angehört, wenn die Privatdaten veröffentlicht werden. Das Privatleben des HC Strache z.B. ist zur Gänze offen gelegt. Feinsäuberlich wurde seitens der gleichgeschalteten Medien – im Auftrag der Linken – sein Privatleben durchsucht und sämtliche nagativ verwertbaren Daten veröffentlicht. Sei es Paintball oder Scheidung, Diskobesuch (oh wie böse) oder Maßanzug (Kapitalist !), wir wissen alles und werden in Zukunft auch laufend davon informiert werde, Hauptsache es ist negativ und schadet ihm.
    Auf der anderen Seite, wird das Privatleben der Rot/grünen Politiker fast wie ein Staatsgeheimnis behandelt, so wie im Kommunismus auch üblich. Hat jemand schon vom ausschweifenden Privatleben des Hr. Häupl gelesen, von seiner Scheidung, von seinen Alkoholproblem, der Mitgliedschaft in der Burschenschaft usw.? Bei Feymann natürlich das gleiche, wie wir nun deutlich bei seinem Lebenslauf sehen. Glawischnig wird fast schon als (antiklerikale) Heilige verehrt, ihre Genossen, teilweisen in linksradikalen Organisationen tätig oder tätig gewesen werden seitens der Medien geschützt. Es ist nur ein Zeichen dafür, dass die Medien im Auftrag der Linken agieren. Ich weiß nicht was passieren würde, wenn die Presse zB. von einem Alkoholexess Häupels berichten würde. Ein Anruf aus der Parteizentrale mit der Drohung von finanziellen und politischen Konsequenzen wäre sicher.
    Allein die familiären Verquickungen der Sozis wären aufklärungswürdig. Was bei den rechten böse ist, wird bei den Linken gekonnt zensuriert und ausgeblendet.
    Ich frage mich da schon, was uns noch vom Kommunismus unterscheidet. Vielleicht einzig die großen Wandgemälde unserer Staatslenker, um Jahre gejüngt, und im Arbeitsgewand bei der Erntehilfe. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden !
    Freundschaft !

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2011 05:47

    Die damalige Hetzjagd gegen den an sich untadeligen und eher harmlosen Dr. Waldheim tat mir fast körperlich weh: eine Gemeinheit allerersten Ranges, angezettelt aus Angst und Sorge um den möglichen Wahlerfolg des roten - ebenfalls untadeligen und harmlosen - Präsidentschaftskandidaten.

    Politik ist von Natur aus - auch - ein schmutziges Geschäft!

    Der Herr Faymann ist mir wahrlich zu harmlos; da will ich mich eigentlich eines Kommentars enthalten!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  6. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2011 07:45

    Herr Faymann ist bei der richtigen Partei.

    Da gilt die Solidarität, das Verschweigen, die Manipulation, die Korruption und zur Not auch die Lüge, wie wir täglich und in den Medien erfahren. Nun Genosse Faymann wird sicher solidarisch von seiner Partei geschützt und es wird dem einen oder anderen Helfer und eventuell sogar Geschichtsfälscher sicher bald was einfallen, sollte der Interessierte weiterhin hartnäckig was zum fehlenden Teil des Lebenslaufes wissen wollen.

    Mir persönlich ist Herr Faymann und sein Lebenslauf völlig egal, was er zeigt und wie er sich anstellt als Marionette der Häupl-SPÖ, das reicht für mich völlig aus, um auch an diesem 'Wissensloch' im Lebenslauf des Herrn Faymann nicht interessiert zu sein. Für mich ist es katastrophal, dass solche Menschen die österreichischen Staatsgeschicke lenken dürfen, wie wir alle wissen, zum Verderben Österreichs. Er hat in seiner Amtszeit mit dem 'Partner' zusammen geschafft, Österreichs Mehrverschuldung um ein Drittel zu erhöhen.

    Herr Faymann bei den Schulden, ein viel schlimmeres Loch als das in ihrem armseligen Lebenslauf, bin ich nicht solidarisch mit Ihnen und Ihren Lügen zum Thema Schulden und Ihren Theorien und 'Experten', denen Sie mangels Wissens Glauben schenken müssen. Ein bisschen was sollte man selbst auch denken können in Ihrer Position, wie sich das auch jeder Bürger denkt.

    Der Lebenslauf ist vorbei, aber die Schulden, die Sie mit dem 'Partner' zusammen den Österreichern aufgehalst haben und täglich aufhalsen, die wirken noch viele Jahrzehnte in die Zukunft, werden alles Erreichte in Österreich zerstören und das, weil unsere 'Führer' nicht denken können und kein Gefühl für Machbares und nicht Machbares mehr haben.

    Wissen Sie, wie lange ein Mensch für eine Milliarde Euro arbeiten muss ? Und Sie lassen in der EU leichtfertig Billionen verschleudern und stimmen Verschuldungen zu, die Sie nicht verantworten können, die nicht entschuldbar sind und schwere Schäden anrichten. 9 Miliarden Euros zahlt Österreich bereits Zinsen pro Jahr und ein Drittel davon geht allein auf Ihre Amtszeit zurück.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlibertus
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Juli 2011 00:21

    Wo kann sich ein Sozi wohl jahrelang aufhalten, was er dann geflissentlich verheimlichen muß? Es drängen sich, natürlich neben der Unschulds-, die abenteuerlichsten Vermutungen auf: war er wie UHBM Häupl gar in einer schlagenden Verbindung und wurde dann als "verlorener Sohn" mit offenen Armen und seinem Insiderwissen bei der SPÖ versorgt? War er in einem linksterroristischen Ausbildungslager, oder hat er gar für den Ostblock spioniert - war ja damals auch bei so manchem Genossen "en vogue"?

    Ein ganzer Fragenkatalog tut sich auf und wäre es ein rechter Politiker, würde schon längst ein Linker mit zugespielten Unterlagen eine Pressekonferenz nach der anderen geben - zwecks Medienvernaderei im In- und Ausland!

    Aber bei den Genossen werden halt sofort die Reihen geschlossen und wie sehr sie das ganze Land fest im Griff haben beweist, daß absolut nichts durchsickert.

    FREUND(ERLWIRT)SCHAFT!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHummel
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2011 10:17

    Es ist eine Eigenheit der österreichischen Politik, dass es sehr wohl davon abhängt, welcher Partei man angehört, wenn die Privatdaten veröffentlicht werden. Das Privatleben des HC Strache z.B. ist zur Gänze offen gelegt. Feinsäuberlich wurde seitens der gleichgeschalteten Medien – im Auftrag der Linken – sein Privatleben durchsucht und sämtliche nagativ verwertbaren Daten veröffentlicht. Sei es Paintball oder Scheidung, Diskobesuch (oh wie böse) oder Maßanzug (Kapitalist !), wir wissen alles und werden in Zukunft auch laufend davon informiert werde, Hauptsache es ist negativ und schadet ihm.
    Auf der anderen Seite, wird das Privatleben der Rot/grünen Politiker fast wie ein Staatsgeheimnis behandelt, so wie im Kommunismus auch üblich. Hat jemand schon vom ausschweifenden Privatleben des Hr. Häupl gelesen, von seiner Scheidung, von seinen Alkoholproblem, der Mitgliedschaft in der Burschenschaft usw.? Bei Feymann natürlich das gleiche, wie wir nun deutlich bei seinem Lebenslauf sehen. Glawischnig wird fast schon als (antiklerikale) Heilige verehrt, ihre Genossen, teilweisen in linksradikalen Organisationen tätig oder tätig gewesen werden seitens der Medien geschützt. Es ist nur ein Zeichen dafür, dass die Medien im Auftrag der Linken agieren. Ich weiß nicht was passieren würde, wenn die Presse zB. von einem Alkoholexess Häupels berichten würde. Ein Anruf aus der Parteizentrale mit der Drohung von finanziellen und politischen Konsequenzen wäre sicher.
    Allein die familiären Verquickungen der Sozis wären aufklärungswürdig. Was bei den rechten böse ist, wird bei den Linken gekonnt zensuriert und ausgeblendet.
    Ich frage mich da schon, was uns noch vom Kommunismus unterscheidet. Vielleicht einzig die großen Wandgemälde unserer Staatslenker, um Jahre gejüngt, und im Arbeitsgewand bei der Erntehilfe. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden !
    Freundschaft !

  2. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Juli 2011 12:46

    Die Rache des Journalisten …
    (© R. Hochner)

    Man glaubt es kaum und liest es doch:
    Ein Roter hat ein schwarzes Loch.
    Und sei es nur im Lebenslauf,
    so kommt doch Freude bei mir auf.
    Wer unter des Vergessens Schleier
    die Vita birgt, hat keine Eier,
    will, dass von alten Schurkenstücken
    keins soll das Licht der Welt erblicken,
    schämt sich gar der Vergangenheit,
    und sei dieselbe ziemlich weit,
    kurz – er hat etwas zu verbergen.
    Was unter all den Gartenzwergen,
    die unser Rathaus ausgespuckt,
    vermutlich keinen Teufel juckt,
    doch tritt man in der Bühne Schein,
    fürchtet man jedes Trüffelschwein.
    Es sei, man wär’ zur Rampensau
    geboren, doch da muss man schlau
    und schlagfertig sein von Natur.
    Doch das ist Werner keine Spur.
    Was prallt nicht alles von den Rittern
    des Glücks, die ihre Chance wittern,
    wie Joschka Fischer, Peter Pilz,
    und sonst so manchem Rumpelstilz,
    und deren dicker Haut glatt ab,
    selbst wenn es böse Blößen gab.
    Doch Werner lässt den Mantel breiten
    über besond’re Lebenszeiten.
    Was kontraproduktiv, wie man
    an diesem Beispiel sehen kann:
    Wenn Gras über ’ne Sache sprießt,
    kommt schnell ein Esel, der es frisst.
    Wird der nun als Salami enden,
    oder jetzt, um dies abzuwenden,
    bußfertig in den Staub sich werfen?
    (Man wird ja wohl noch fragen derfen.)
    Mein ist die Rache, spricht der HERR,
    doch gilt dies, scheint’s, auch für sein G’scherr.
    So wird der Andi das schon schupfen,
    hat er ein Hühnchen doch zu rupfen
    mit dem, der ihm die Gunst verweigert’;
    was obendrein die Spannung steigert.
    Kaum leidend an Versagensangst
    (das ist die Pein, an der du krankst,
    wenn du als Feind dir auserkoren,
    gegen den du schon mal verloren),
    wird Unterberger jetzt nicht ruh’n,
    Verborgenes strikt aufzutun.
    Und ich, worauf ich mich schon freue,
    sitz’ grinsend in der ersten Reihe.
    Fußfrei, versteht sich, wie wir alle:
    Denn dies ist keine heil’ge Halle,
    in der die Rache man nicht kennt.
    Das hat "das Netz" uns abgewöhnt.

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  1. Horst Schraberger (kein Partner)
    14. Mai 2016 18:34

    Ich glaube der Faymann ist geklont.
    Da hat man noch Fehler gemacht.
    Das war noch, bevor man die ersten Schafe vervielfälltigte.
    Na ja, in Brüssel kann man den schon brauchen.

  2. Helmut Schramm (kein Partner)
    05. August 2011 23:56

    Liebe Leser,

    das wichtige in diesen Tagen ist nicht Faymann, Strasser oder Scheuch, sondern

    - Die EU wird immer mehr zum Bundesstaat - ohne Legitimation
    - Eliten bestimmen über unser Leben
    - Die Nationen und damit die Chance auf Demokratie werden abgeschafft

    Es entwickelt sich eine Diktatur

    Widerstand ist Pflicht!

    1. Schritt: www.eu-austritts-volksbegehren.at
    2. Schritt: Massendemonstrationen
    3. Schritt: (und den wollen wir nicht hoffen) Bürgerkrieg

  3. Karl SIEGL (kein Partner)
    05. August 2011 11:39

    wie kann man einem vorzeige- prolo, der bestenfalls mit den roten falken durch eine pseudo-matura gepeitscht wurde, solche fragen stellen? man martert doch auch nicht ein ostanatolisches migrantenkind mit der relativitätstheorie...!

  4. Mitleserin (kein Partner)
    01. August 2011 06:34

    Es ist übrigens tatsächlich möglich, daß Faymann "weggesperrt" war (Gefängnis oder ähnliches).

    Ich war einmal sehr verbflüfft als mir jemand unter vier Augen sagte, daß er - bevor er Unternehmer wurde, tatsächlich in jugendlichem Übermut einen Raubüberfall begangen hatte. Verurteilt und Gefängnis. Er und seine Freunde wollten wissen wie das ist. Eltern beste Einkommensklasse.

    Heute würde dies keiner mehr erfahren. Alles gelöscht. Aber in seinem Lebenslauf - rund um die Matura - klafft eine Lücke von zwei Jahren. ... und er ist noch etwas jünger als Faymann.

  5. Holmes (kein Partner)
    31. Juli 2011 21:43

    Könnte es sein, dass - mangels anderer Verwendung bei dieser Qualifikation - es ein mehrjähriges Praktikum bei der "Graune" war? Etwa in der Immobilien-Anzeigenabteilung? Vielleicht lässt sich damit die Vater-Sohn-Beziehung zu Onkel Hans erklären.

    • Karl SIEGL (kein Partner)
      05. August 2011 11:53

      nicht nur das. es gab da ja noch einen wegbegleiter namens fellner in der schulzeit. und wenn man die inserenten-herausgeber-bindung von faymann-krone-österreich näher betrachtet, könnte der kärntner richter sofort seinen urlaub abbrechen. korruption? - na geh, wo denn...?

  6. jak (kein Partner)
    31. Juli 2011 16:51

    was spricht dagegen, dass man ihm einen vatikan oder rote-armee aufenthalt andichtet - solange bis er mit der wahrheit rausrückt ?
    man kann sich beruhigt auf das niveau des auskunftsverweigerers begeben.

    • leshandl
      01. August 2011 12:09

      Dann wäre seine Anti-Papst Aktion anlässlich des Papstbesuches 1983 erklärbar. Er wurde vom Vaatikan gefeuert und hat daraufhin mit seinen Freunden die Initiative gegen den Papst-Besuch gestartet. Allerdings war er eben damals noch ein kleines "Würstchen", aber heute?

  7. Peter (kein Partner)
    31. Juli 2011 09:59

    Sieht stark nach psychischen Problemen aus. Ist meist langwierig und wird gerne in CVs ausgelassen. So jemand kann nur mehr in einer Partei unterkommen.

  8. Brigitte Imb
    30. Juli 2011 20:15

    Leider entzieht sich mir die Kenntnis wie lange Politiker an den polit. Akademien(dort wo F.s, H.s, B.s, H.H.s, HCs, MRKs, et al akademische Bildung zu genießen glauben) "gebildet" werden - hab´einmal gelesen 3 Mon??.
    Nun, ist es nicht vorstellbar, dass der Hr. F. - als Blitzgneißer - dafür ein bißerl länger gebraucht hat? ;)
    Wie auch immer, F.s Vita wird, obwohl die Person an und für sich völlig uninteressant ist, interessant. Liesing wird Hollywood....Österreich die Löwingerbühne.

  9. november (kein Partner)
    30. Juli 2011 16:26

    Vielleicht Sieben Jahre im Autonomen Gebiet Tibet? Wäre doch eine Paradarolle für Brad Pitt.

  10. november (kein Partner)
    30. Juli 2011 16:22

    LOL. Es ist absolut legitim, wenn sich die Bürger fragen, wer denn ihre gewählten Volksvertreter sind (gerade auch wenn man sie selbst nicht gewählt hat). Es besteht also dringender Aufklärungsbedarf, Herr Faymann!

  11. Gennadi (kein Partner)
    30. Juli 2011 15:29

    Wenn schon Lebensläufe...

    Offen ist ebenfalls die Frage, weshalb die Akten über einen gewissen Peter Pilz so verzweifelt geheim gehalten werden. Warum sich der Aufdecker der Nation so beharrlich weigert, seinen eigenen Werdegang offenzulegen.

  12. Politicus1 (kein Partner)
    30. Juli 2011 14:23

    http://www.vcv.at/archiv/archiv.doc.2008/Faymann_Dossier_Papst.pdf

    Dass 1983 angeblich der Staatsanwalt gegen den Wiener SJ-Vorsitzenden Faymann wegen dessen Anti-Papst-Festes ermittelte muss ja nicht jeder wissen...

  13. jump (kein Partner)
    30. Juli 2011 13:04

    "Hat Faymann etwa sieben zusätzliche Jahre gebraucht, um die Matura abzulegen? War er vielleicht gar im Gefängnis? Oder hat er etwa Tag und Nacht in Spielcasinos zugebracht, bis er dort gesperrt wurde?"

    Einmal mehr topseriöser Qualitätsjournalismus, Hut ab!

    • Heri (kein Partner)
      30. Juli 2011 15:47

      Na, vielleicht war er ja doch ein R.A.F. Mitglied? :-)

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      30. Juli 2011 17:19

      Natürlich hat A.U. sehr recht, wenn er über diese Zeitspanne neugierig ist und findet, die Bürger der Republik hätten ein Recht darauf, zu wissen, was UHBK damals getrieben hat. Und es verdienstvoll, dass er die staunende Öffentlichkeit auf diese Lücke aufmerksam macht.
      Nur eben, es geht einem wie so oft mit A.U.s Kommentaren: Ein gescheiter Gedanke wird ersäuft in einem Meer von verfehlten Assoziationen und durch Ressentiments diktierten Analogien.
      Was vernünftige Staatsbürger dem seinerzeitigen Bundespräsidenten Waldheim vorgeworfen haben, war nicht so sehr seine Vergangenheit selbst, sondern sein damaliger selbstgerechter Umgang mit seiner Vergangenheit ("ich habe nur meine Pflicht getan"), der gerade bei einem hochintelligenten Diplomaten verstören musste, der eigentlich den Wert seiner Aussagen kalkulieren hätte können. Und was auch immer UHBK in den inkriminierten Jahren getan haben mag: Er war sicher nicht als Offizier einer Aggressionsmacht in einem Gebiet tätig, wo damals Teile der Zivilbevölkerung aus rassischen Gründen ermordet wurden, wovon er nichts mitbekommen haben wollte.

  14. Neppomuck (kein Partner)
    30. Juli 2011 12:46

    Die Rache des Journalisten …
    (© R. Hochner)

    Man glaubt es kaum und liest es doch:
    Ein Roter hat ein schwarzes Loch.
    Und sei es nur im Lebenslauf,
    so kommt doch Freude bei mir auf.
    Wer unter des Vergessens Schleier
    die Vita birgt, hat keine Eier,
    will, dass von alten Schurkenstücken
    keins soll das Licht der Welt erblicken,
    schämt sich gar der Vergangenheit,
    und sei dieselbe ziemlich weit,
    kurz – er hat etwas zu verbergen.
    Was unter all den Gartenzwergen,
    die unser Rathaus ausgespuckt,
    vermutlich keinen Teufel juckt,
    doch tritt man in der Bühne Schein,
    fürchtet man jedes Trüffelschwein.
    Es sei, man wär’ zur Rampensau
    geboren, doch da muss man schlau
    und schlagfertig sein von Natur.
    Doch das ist Werner keine Spur.
    Was prallt nicht alles von den Rittern
    des Glücks, die ihre Chance wittern,
    wie Joschka Fischer, Peter Pilz,
    und sonst so manchem Rumpelstilz,
    und deren dicker Haut glatt ab,
    selbst wenn es böse Blößen gab.
    Doch Werner lässt den Mantel breiten
    über besond’re Lebenszeiten.
    Was kontraproduktiv, wie man
    an diesem Beispiel sehen kann:
    Wenn Gras über ’ne Sache sprießt,
    kommt schnell ein Esel, der es frisst.
    Wird der nun als Salami enden,
    oder jetzt, um dies abzuwenden,
    bußfertig in den Staub sich werfen?
    (Man wird ja wohl noch fragen derfen.)
    Mein ist die Rache, spricht der HERR,
    doch gilt dies, scheint’s, auch für sein G’scherr.
    So wird der Andi das schon schupfen,
    hat er ein Hühnchen doch zu rupfen
    mit dem, der ihm die Gunst verweigert’;
    was obendrein die Spannung steigert.
    Kaum leidend an Versagensangst
    (das ist die Pein, an der du krankst,
    wenn du als Feind dir auserkoren,
    gegen den du schon mal verloren),
    wird Unterberger jetzt nicht ruh’n,
    Verborgenes strikt aufzutun.
    Und ich, worauf ich mich schon freue,
    sitz’ grinsend in der ersten Reihe.
    Fußfrei, versteht sich, wie wir alle:
    Denn dies ist keine heil’ge Halle,
    in der die Rache man nicht kennt.
    Das hat "das Netz" uns abgewöhnt.

    • durga
      30. Juli 2011 15:16

      wenn Einer der mit Mühe nur
      bewältigt hat das Abitur,
      schon glaubt, daß er ein Leader wär,
      so irrt sich der!

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      30. Juli 2011 18:53

      @ neppomuck: an sich hasse ich Gedichtchen zu relativ ernsten politischen Themen, aber dieses Gedicht, bester Herr Neppomuck, hat mich vom Saulus zum Paulus verändert. Perfekt. Mein Kompliment!

    • Undine
      30. Juli 2011 19:13

      @Neppomuck

      Was hat R. Hochner mit dem Gedicht zu tun??? Daß es von dem stammen sollte, würde mich SEHR wundern.

      @durga

      *****!

      Sie entpuppen sich als Anwärterin für den "Wilhelm Busch-Preis"!

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Juli 2011 19:26

      zu @durga, im Anschluss (was für ein Wort?):

      Doch meinte Bonaparte schon,
      der es sogar zum Kaiser brachte,
      „wo du auch immer herkommst, Sohn,
      die eine Regel mir beachte:
      Für jedermann erreichbar ist er,
      der Marschallstab aus dem Tornister.“

      Doch gilt dies nur für Krieg und Schlachten,
      und nicht für Wirtschaft, Politik.
      Hier gilt es stets mit Hirn zu achten,
      dass du im richt’gen Augenblick
      das tust, was gut und klug beschlossen.

      Darauf erklärten die Genossen:

      Der Mensch ist gleich, egal von wem
      er seine Gaben auch erhalten,
      er braucht nur Schulungen, zudem
      die Räuberleiter von ’nem Alten,
      der seine Hausmacht ihm vermietet,
      wenn ’s die Parteiräson gebietet.

      So brachte, und ich komm’ zum Schluss,
      der Machtanspruch der „Roten Socken“
      dies Land sehr schnell vom Überfluss
      zu oft schier unlösbaren Brocken.
      Die dank der „briefings“ von den lieben
      „spin-docs“ vorerst im Dunkel blieben.

      >W. Conrad
      Ich nehme Lob nur ungern an,
      da mich Kritik beflügelt,
      doch freut es mich schon dann und wann,
      weil es die Seele bügelt.

      N.B.: Der Herr Geheimrat dürfte seine (hier verkürzte) Aussage "politisch Lied - garstig Lied" mehr auf Kampflieder bezogen haben.
      Ich kann es ihm nachfühlen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Juli 2011 19:31

      >Undine:

      Der Satz „Die Rache des (oder "der") Journalisten an den Politikern ist das Archiv.“ stammt von Robert Hochner.

    • Undine
      31. Juli 2011 00:01

      @Neppomuck

      Danke für die "Aufklärung"! Und jetzt dämmert's mir erst bezügl. des Ausspruchs von Robert Hochner.

      Sie erlauben mir, Ihre "Seele zu bügeln"? :-)*****!

  15. Torres (kein Partner)
    30. Juli 2011 10:42

    Ich will hier weder Faymann verteidigen, noch Waldheim beschuldigen; es ist aber doch ein großer Unterschied, wenn jemand einen Lebensabschnitt auslässt, während dessen die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte verübt wurden (und dieser Jemand auch noch Teil dieser Verbrechensmaschinerie war, was ihn natürlich sofort zumindest verdächtig macht) und wenn jemand halt irgendeine beliebige Periode auslässt. Das sollte zwar - vor allem, wenn man Bundeskanzler ist - eher nicht sein, allerdings wird man wohl auch nicht annehmen, dass Faymann während dieser Jahre von Bankraub und Rauschgifthandel gelebt hat, höchstens, dass ihn die Partei irgendwie durchgefüttert hat.

    • Wilhelm Conrad (kein Partner)
      30. Juli 2011 19:12

      @ Torres

      Das Ärgerliche ist, dass ein pampiges und trotziges (letztlich sicher sinnloses, denn alles kommt an die Sonnen) Verschweigen mehrerer Jahre in der Biografie eines österreichischen Bundeskanzlers nicht zu einem kollektiven Aufschrei in Österreich führt. Der Bundeskanzler der Republik ist eine öffentliche Person, und ich will, Herrgott nocheinmal, wissen, was dieser Mensch (den ich nicht gewählt habe, der mich aber mit seiner ganzen menschlichen Brei . . . Schmalsp . . . Persönlichkeit international vertritt!) bisher gemacht hat, und zwar bitte ohne Lücken! Schon einmal hat uns ein lückenhafter Lebenslauf international zum Gespött gemacht, das soll nicht noch einmal vorkommen.

      Die wahrhaft pampige Reaktion der Sekretärin oder was sie ist (sie kann nichts dafür, es wurde ihr wohl so befohlen): „Ich habe Ihre Fragen sehr wohl verstanden, aber es ist leider nicht möglich, diese in der von Ihnen gestellten Form zu beantworten. Es ist das Recht jeder/s Einzelnen, zu entscheiden, wieviele Daten aus der eigenen Vergangenheit in den beruflichen Lebenslauf einfließen" - das schlägt dem Fass den Boden aus. Der Herr Werner sollte sich schämen. Bevor sich das ganze Land für ihn fremdschämt.

      Und ich werde sicher bis zum St. Nimmerleinstag eine Antenne dafür haben, was der Herr Werner in der fraglichen Zeit gemacht hat. Irgendein Enthüllungsjournalist wird schon drauf anspringen (auf den Herrn Pilz hingegen würde ich nicht warten - der unterscheidet genau, wem er nachschnüffelt). Aber: wer nichts zu verbergen hat, der gibt üblicherweise bereitwillig Auskunft. Bringt ja Sympathiewerte, wenn man zeigen kann, man ist einer aus dem Volke.

      Er aber denkt nicht daran. Zeigt uns eine lange Nase. Was hat das zu bedeuten?

    • Undine
      30. Juli 2011 19:16

      @Wilhelm Conrad

      *******!

  16. Hummel (kein Partner)
    30. Juli 2011 10:17

    Es ist eine Eigenheit der österreichischen Politik, dass es sehr wohl davon abhängt, welcher Partei man angehört, wenn die Privatdaten veröffentlicht werden. Das Privatleben des HC Strache z.B. ist zur Gänze offen gelegt. Feinsäuberlich wurde seitens der gleichgeschalteten Medien – im Auftrag der Linken – sein Privatleben durchsucht und sämtliche nagativ verwertbaren Daten veröffentlicht. Sei es Paintball oder Scheidung, Diskobesuch (oh wie böse) oder Maßanzug (Kapitalist !), wir wissen alles und werden in Zukunft auch laufend davon informiert werde, Hauptsache es ist negativ und schadet ihm.
    Auf der anderen Seite, wird das Privatleben der Rot/grünen Politiker fast wie ein Staatsgeheimnis behandelt, so wie im Kommunismus auch üblich. Hat jemand schon vom ausschweifenden Privatleben des Hr. Häupl gelesen, von seiner Scheidung, von seinen Alkoholproblem, der Mitgliedschaft in der Burschenschaft usw.? Bei Feymann natürlich das gleiche, wie wir nun deutlich bei seinem Lebenslauf sehen. Glawischnig wird fast schon als (antiklerikale) Heilige verehrt, ihre Genossen, teilweisen in linksradikalen Organisationen tätig oder tätig gewesen werden seitens der Medien geschützt. Es ist nur ein Zeichen dafür, dass die Medien im Auftrag der Linken agieren. Ich weiß nicht was passieren würde, wenn die Presse zB. von einem Alkoholexess Häupels berichten würde. Ein Anruf aus der Parteizentrale mit der Drohung von finanziellen und politischen Konsequenzen wäre sicher.
    Allein die familiären Verquickungen der Sozis wären aufklärungswürdig. Was bei den rechten böse ist, wird bei den Linken gekonnt zensuriert und ausgeblendet.
    Ich frage mich da schon, was uns noch vom Kommunismus unterscheidet. Vielleicht einzig die großen Wandgemälde unserer Staatslenker, um Jahre gejüngt, und im Arbeitsgewand bei der Erntehilfe. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden !
    Freundschaft !

    • SOKs (kein Partner)
      30. Juli 2011 13:23

      L u c o n a & G r a t z

    • Neppomuck (kein Partner)
      30. Juli 2011 13:28

      Michael Häupls ehemalige Zugehörigkeit zur pennalen Burschenschaft "Rugia zu Krems" (Kneipname "Roland") ist relativ vielen bekannt, die Hintergründe seines (O-Ton Häupl) "Damaskuserlebnisses", das ihn nach "links" verschlagen hat, verschweigt er allerdings beharrlich.
      Der wahre Grund, warum der stramme Paukant den Säbel mit dem Weinglase getauscht hat, ist füglich im Bereich der Spekulation angesiedelt.

      Ob ihm Peter Pilz, der einst (?) der "Gruppe revolutionärer Marxisten" angehört hat, ihm im gemeinsamen Ernteurlaub in Nicaragua erschienen ist, wurde bis dato nicht bestätigt.

      Allerdings sollen die roten Bundesschwestern willfähriger gewesen sein, wie auch die beruflichen Aussichten eines, der "die Schädelkinetik der Gekkoniden" zum Thema seiner Dissertation gewählt hat, bei der Gemeinde größer waren als im wirklichen Leben.

      So dürfte er relativ schnell eingesehen haben, dass politische Karrieren erst dann erfolgversprechend verlaufen, wenn sie einesteils nicht "parenteral" (med. Fachausdruck - "unter Umgehung des Darmtraktes") angelegt sind und zum anderen durch die Fähigkeit (siehe Gekko), auch senkrecht sowie kopfunter die Wände zu belaufen, beflügelt werden können.

      Nun, der Erfolg hat ihm recht gegeben.
      Ein derartiges Reüssement wäre damals bei den Freiheitlichen jedenfalls nicht zu erwarten gewesen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. Juli 2011 14:44

      @SOKs:
      Interessant! Bitte ausbauen und auffetten, sofern Sie diesen Zusammenhang (Lucona, Gratz) nicht nur vermuten! Das könnte das Posting des Jahres werden.

  17. xRatio (kein Partner)
    30. Juli 2011 01:33

    RE: Pumuckl

    Würde mich nicht wundern, wenn sich der angebliche "Neuling" Pumuckl bald ebenfalls als Rotnazi und linke Ratte aus der Löwelstr. entpuppt.

    Bereits seine/ihre ersten Aufforderungen wie

    "sich nicht in antilinke Stereotypen zu verlieren."

    gehen wenngleich unter vielem Blabla wortreich getarnt in diese Richtung.

    Die Poster, die das auch noch bejubeln, sind ja meist bereits einschlägig bekannt.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      30. Juli 2011 15:19

      @xRatio:
      Würde mich nicht wundern: xGroll nach Mitternacht.

      Wenn Sie Pumuckl aufmerksam lesen, werden Sie bemerken, daß seine Betonung auf "Stereotypen" liegt, nicht auf "anti"-irgendwas.
      Stereotypen und Redundanzen gibt's hier nämlich genug, aber auch Menschen mit beneidenswert viel Zeit, denen das Posten ein liebgewordenes Vergnügen ist. Dass denen täglich was sensationell Einmaliges und Neues einfällt, ist nicht zu erwarten; die Sprechblasen von 99% aller Politiker und Journalisten sind ja ebenfalls nur Gebetsmühlen. Sei's drum! (Mir ist seit Wochen nix Neues eingefallen, das hier angemerkt zu werden verdiente.)

      Ich finde es unfair, einen neuen Poster, egal aus welcher Wiener Straße, der seinen Fuß in diese Tür setzt, mit Vorurteilen zu empfangen.

  18. rentiel
    29. Juli 2011 22:40

    Danke für das Thema! Schon als Steuerzahler bin ich interessiert an Personen die sich um mich bemühen.....

    Die bisherigen Kommentare lassen allerdings nichts Gutes erwarten, es kann auch eine gar nicht lustige Wendung ergeben - ich hoffe ja, dass Faymann auf Fortgeschrittenenseminar in Sachen Desinformation war..........

  19. Undine
    29. Juli 2011 22:31

    Wäre der Herr Werner Faymann IRGENDWER, wäre es völlig gleichgültig, ob's in seiner Vita Lücken gibt oder nicht.
    Nun ist halt einmal leider ein Herr Werner Faymann unser Bundeskanzler, und in diesem Fall hat jeder Österreicher das Recht zu wissen, was dieser Bundeskanzler so in seinem Leben getrieben hat, bevor er aus unerfindlichen Gründen dieses hohe, verantwortungsvolle Amt übertragen bekommen hat.

    Daß er angeblich ein paar Semester irgendetwas begonnen hat zu studieren, sein Studium nicht abgeschlossen hat, ist insoferne keine "Empfehlung", weil man daraus ableiten kann, daß er etwas Begonnenes nicht zum Abschluß zu bringen fähig ist. Damit ist er für die Jugend, die den Schluß ziehen könnte, BK könne man auch werden ohne eine abgeschlossene Ausbildung vorweisen zu können, kein Vorbild.

    Immerhin sind die sieben "fehlenden Jahre" fast ein Siebtel seines Lebens; ganz schön viel also.

    Wenn er es wie unsere übrige "Linke Elite" in seiner Jugend gehalten hat, dann tippe ich auch auf Nicaragua wie Pilz und Konsorten oder Kuba bei Freund Fidel Castro, Moskau, ev. Kibbutz in Israel.

    Jetzt möchte ich es wirklich wissen, wie, wo und womit UHBK die "siebenjährige Lücke" gefüllt hat"

  20. Cincinnatus
    29. Juli 2011 16:07

    Noch eine Frage, die interessieren könnte:

    "Nun sag’, wie hast du’s mit der Religion?"

    • Observer
      29. Juli 2011 17:52

      Gretchen hat das Fragen an Faust zu diesem Thema bekanntlich bald aufgegeben und ihn als "nicht zum Christentum" gehörig bezeichnet.
      Die russische Zarin Katharina wurde auch einmal ähnlich gefragt und gab zur (sinngemässen) spontanen Antwort: Dafür habe und bezahle ich mir einen Popen.

  21. DerTurm
    29. Juli 2011 15:15

    OT, aber da es ja um Politik geht:

    Glücklicherweise habe ich es im Sitzen gelesen:

    Die Marek will grüner als die Grünen werden:
    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/681754/Marek_Wir-sind-gruener-als-die-Gruenen?_vl_backlink=/home/index.do

    Stellt sich nur mehr die Frage, ob das erklärte Ziel dann lediglich dunkelgrün, oder doch erdbraun sein soll..?

  22. Schani
    29. Juli 2011 15:09

    Kirchenaustrittsberater während des Papstbesuches 1983!

  23. Logos
    29. Juli 2011 13:55

    Und noch eine wichtige Frage:

    Wie sieht es mit dem WEHRDIENST aus?
    Untauglich (mit der üblichen Schiebung) ...?

  24. Bussibär
    29. Juli 2011 13:16

    Vielleicht war da doch jemand in der DDR in diesen 7 Jahren, um zu lernen, wie ich einem Volk die Demokratie diktieren kann.

    Heuchler aller Länder vereinigt euch, och ja, sind ja schon, aber unter dem Deckmantel ..........Internationale

  25. Martin Bauer
  26. GOP
    29. Juli 2011 11:48

    Aber, aber! Alles fällt doch unter den Datenschutz, da kann man für einige Jahre doch leichter untertauchen. Auch in ein "rotes Loch" der SJ.
    Übrigens: sie heisst immer noch Sozialistische Jugend, ist also nicht sozialdemokratisch.

    • contra
      29. Juli 2011 20:56

      @GOP

      Genau wie die Mutterpartei. Das sozial"DEMOKRATISCH" ist doch ein MIMIKRY!

  27. simplicissimus
    29. Juli 2011 10:54

    ich bitte dieses forum sich zurückzuhalten.
    soeben erhielt ich die vertrauliche nachricht, dass unser werter herr bk 7 jahre lang intensiv englisch gelernt hat.
    sie werden verstehen, dass dies nur ihn persönlich etwas angeht.
    intimspären unserer politiker sind uns heilig.
    über manche dinge spricht man einfach nicht!

    • Norman Bates
      29. Juli 2011 11:06

      Apropos vertrauliche Nachricht, haben Sie eigentlich meine Nachricht per E-Mail erhalten?

    • simplicissimus
      29. Juli 2011 13:04

      bitte nachricht nochmal senden mit kennwort "norman"!
      danke

    • Norman Bates
      29. Juli 2011 13:23

      Done. An die zwei Blumen.

    • contra
      29. Juli 2011 13:50

      @simplicissimus

      Weiterbildung ist keine Schande, fragt sich nur WO, wenn er es so schamhaft verschweigen muß! ;-)

    • Erich Bauer
      29. Juli 2011 14:04

      simplicissimus,
      "...fragt sich nur WO..."

      In Ungarn? :-)

  28. mreingru
    29. Juli 2011 10:51

    So, von mir hat er Post bekommen. Hoffentlich tun es mir viele der Mitleser gleich!

  29. Brigitte Imb
    29. Juli 2011 10:46

    Auf meine Anfrage vom Jänner 2010, wann und wo Faymann maturiert hat, erhielt ich nachfolgende Antwort, ob sie mit Wahrheit versehen ist, konnte ich leider nicht überprüfen.
    Egal, ob mit od. ohne Matura, die Dummheit ist ihm ins Gesicht geschrieben und leider dürfen durch die Wahl Faymanns zum BK, Rückschlüsse auf die Intelligenz u. Bildung der Bevölkerung gezogen werden und angesichts der penetranten Forderung u. Umsetzung d. Gesamtschule, ist zu befürchten, dass die Volksverdummung vorangetrieben wird.

    MR DR. LUDWIG FOLLNER
    LEITER BÜRGERSERVICE

    GZ ? BKA-330.020/0024-VII/4/2010

    E-MAIL ? BUERGERSERVICE@BKA.GV.AT
    Frau
    Brigitte IMB

    Per E-Mail: brigitteimb@yahoo.de

    Wien, am 15. Jänner 2010

    Sehr geehrte Frau IMB!

    Der Herr Bundeskanzler dankt für Ihre E-Mail vom 7. Jänner 2010 und hat sein Bürgerservice mit der weiteren Erledigung beauftragt.

    Zu Ihrer Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass Herr Bundeskanzler Werner FAYMANN im Jahr 1978 am Bundesrealgymnasium/Oberstufenrealgymnasium in 1150 Wien, Henriettenplatz 6, maturiert hat.

    Wir hoffen, Ihnen mit dieser Auskunft gedient zu haben und verbleiben

    mit freundlichen Grüßen
    FOLLNER

    Elektronisch gefertigt

  30. RR Prof. Reinhard Horner
    29. Juli 2011 10:39

    reinhard.horner@chello.at

    Wo läge ein Skandal?

    Die Auslassung im Lebenslauf unseres Bundeskanzlers hätte ich nicht als Skandal empfunden. Ich stelle auch keine Vermutungen an.

    Wirklich zum Skandal ist die Angelegenheit durch die Antwort aus seiner Kanzlei gemacht worden, wenn sie so gelautet hat: „Es ist das Recht jeder/s Einzelnen, zu entscheiden, wieviele Daten aus der eigenen Vergangenheit in den beruflichen Lebenslauf einfließen.“ Damit wird die Auslassung in Faymanns Lebenslauf offiziell zum dummdreisten Verschweigen erklärt. Und zu einer maßlosen Überhebung über alle anderen Menschen.

    Gegenwart ist Geschichte und Zukunft. Jeder von uns braucht möglichst umfassende und klare Kenntnisse davon, wo er herkommt, und auf solcher Grundlage das kritische (unterscheidende) Bemühen, zukunftstaugliche Antworten auf die begegnenden neuen Herausforderungen zu finden und umzusetzen. Wenn sich jemand für eine Aufgabe bewirbt oder sich in einer solchen präsentiert, gehört es zur Verantwortung, keine Überschweigungen vorzunehmen. In demokratischen Lebensverhältnissen gilt das für jeden gleichermaßen. Oder für Leute in leitenden Funktionen darüber hinaus in vertrauenswürdig vorbildlichem Anspruch.

    Nunmehr bedarf es unabdingbar eines vollständigen Lebenslaufs von Bundeskanzler Faymann.

  31. Logos
    29. Juli 2011 10:10

    Frage an die geschätzten Leser:
    Werden Maturazeugnisse eigentlich von Gymnasien aufgehoben, ich meine in Kopie bzw. Dokumentation?
    Denn W: Faymann hat ja angeblich "an einem Gymnasium in 1150 Wien" maturiert. Da ließe sich doch leicht herausfinden, ob wirklich und wann tatsächlich??!!

    Finden wir es heraus!
    Oder in den Worten der Roten Rotte gesprochen: "Heraus" mit der Wahrheit!

    • LF
      29. Juli 2011 14:42

      Die Maturaprotokolle müssen, soviel ich weiß, 60(!) Jahre lang aufgehoben werden. Das sollte sich also noch ausgehen.

  32. Martin Bauer
    29. Juli 2011 08:43

    Na ja, eines ist sicher. Englisch hat er nicht gelernt.

    • Martin Bauer
      29. Juli 2011 08:57

      vielleicht hilft das ein ganz klein, winzig, marginal, wenig ... :-)

      http://derstandard.at/1216918709396/Die-Schlangenlinie-des-Werner-Faymann

      man beachte auch die Kommentare ... :-)

    • Erich Bauer
      29. Juli 2011 09:56

      Komisch ist es schon, wenn man nicht offen sagen kann, daß er vollbeschäftigter Vorsitzender der Liesinger Bezirksgruppe "Sozialistische Jugend" war. Wie eigentlich alles drauf hinweist ... Und gegen den Papst sind ja auch schon alle "Reformkatholiken" ... und die von "Wir sind Kirche" sowieso. Sein Leben scheint ein ruhiger Fluß :-)

    • Martin Bauer
      29. Juli 2011 10:02

      Erich

      Deine "Bonbons" sind wieder einmal erfrischend. :-)

    • simplicissimus
      29. Juli 2011 10:45

      sind sie sich da sicher, dass er es nicht doch ganz verbissen versucht hat?

    • simplicissimus
      29. Juli 2011 10:45

      das englisch lernen.

    • Martin Bauer
      29. Juli 2011 10:59

      simplicissimus

      Versucht mag er es ja haben - ich fürchte nur, er ist beim Irrtum gelandet.

  33. Roter Teppich
    29. Juli 2011 08:36

    Aus dem Archiv: "Faymann wegen Papst-Hetze im Visier der Staatsanwaltschaft"

    „17 Monate nach dem Besuch von Papst Johannes Paul II in Österreich sind die Erhebungen wegen "Herabwürdigung religiöser Lehren" im Zusammenhang mit dem sogenannten Anti-Papst-Fest in Wien Oberlaa gegen vier Angezeigte noch immer im Gang. Einer der vier ist der damals federführende Wiener SJ-Obmann Werner Faymann.“ (05.02.1985 APA)

    http://www.vcv.at/archiv/archiv.doc.2008/Faymann_Dossier_Papst.pdf

    • Brigitte Imb
      29. Juli 2011 12:10

      Dieser Text gehört in allen Tageszeitungen veröffentlicht, damit die Menschen, denen diese Sauereinen nicht in Erinnerung sind, wissen was sie an ihrem Bundeskasperl haben.

    • contra
      29. Juli 2011 13:52

      @B. Imb

      In Zeiten wie diesen leider kontraproduktiv, weil man dafür noch in den Medien Lob und womöglich eine Auszeichnung bekommt!

    • Brigitte Imb
      29. Juli 2011 17:24

      Naja, es gibt auch Wähler die sich daran stoßen könnten.
      Auf jeden Fall wollen die Systemmedien den Link nicht stehen lassen, in der Presse u. Krone hab´ich schon versucht ihn reinzustellen, fällt jedoch immer wieder der Zensur zum Opfer - aber ich gebe nicht auf!

    • Brigitte Imb
      29. Juli 2011 21:29

      Ui, ht. würden Faymann dadurch 2 J. Knast drohen, und dieser Kanzlerdarsteller tritt gegen Hetze auf, als wäre er das Unschuldslamm schlechthin- unglaublich.
      Od. sollte ich das im Laura Rudas Stil verstehen, die gute und die schlechte Hetze?

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/681430/Zahl-der-Hetzer-ist-im-Steigen?from=gl.home_rechtspanorama

  34. Karl Rinnhofer
    29. Juli 2011 08:30

    Es gibt halt selektive Wahrnehmung auch des Vergessens und Ausblendens, abhängig davon, ob jemand ins Puzzle der „personae grati“ passt - oder eben nicht.

    • simplicissimus
      29. Juli 2011 10:44

      na, einen kleinen durchhänger von 7 jahren wird ja noch haben dürfen!

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      30. Juli 2011 23:29

      @Karl Rinnhofer: Seit Ihrem Latinum sind offensichtlich mehr als 7 Jahre vergangen: "persona" ist weiblichen Geschlechts, also muss auch ein dazu gehörendes adjektivisches Attribut weiblichen Geschlechts sein: "personae gratae" heißt's. Setzen!

  35. Observer
    29. Juli 2011 08:27

    Die Lücken in Faymanns Lebenslauf lassen sich durch einfache Recherchen in seinem Umfeld (frühere Wohnorte, ehemalige Schul- und Studienkollegen, damalige Arbeitskollegen, Verwandte und vor allem: frühere Freunde) leicht schliessen. Falter, News, Profil und natürlich Peter Pilz sind dazu aufgerufen.
    Fairer Weise hätte man den Namen der BuKa-Mitarbeiterin Johanne Dollhäubl nicht erwähnen dürfen/müssen, denn diese darf nur das schreiben, was ihr Faymann diktiert.

    Im übrigen bin auch ich der Meinung, dass persönliche Beleidigungen gegen andere Blogkommentatoren und alle hier genannten in der Öffentlichkeit stehenden Personen (z.B. Politiker) völlig unangebracht sind.

    • terbuan
      29. Juli 2011 10:17

      Man muß einfach nur den Fellner fragen, der war doch sein Jugenfreund ;-)

    • phaidros
      29. Juli 2011 13:25

      Auch zu Ihrem Nachsatz Applaus!

    • xRatio (kein Partner)
      30. Juli 2011 01:02

      @Observer 29. Juli 2011 08:27

      Zutreffende Diagnosen -seien sie auch noch so peinlich- sind aber nicht nur angebracht.

      Sie sind zwingend erforderlich, absolut unverzichtbar!!

      Alles andere ist nur schlecht und weinerlich getarnte Feigheit vor dem Feind.

      Nochmals:
      "Was wir hier in diesem Lande brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher."

      Franz-Josef Strauß (FJS), 23.9.1974

  36. Cotopaxi
    29. Juli 2011 07:48

    Im Sommer Hilfsbademeister im Gänsehäufl und im Winter Schneeschaufler bei den Wiener Verkehrsbetrieben?

  37. Josef Maierhofer
    29. Juli 2011 07:45

    Herr Faymann ist bei der richtigen Partei.

    Da gilt die Solidarität, das Verschweigen, die Manipulation, die Korruption und zur Not auch die Lüge, wie wir täglich und in den Medien erfahren. Nun Genosse Faymann wird sicher solidarisch von seiner Partei geschützt und es wird dem einen oder anderen Helfer und eventuell sogar Geschichtsfälscher sicher bald was einfallen, sollte der Interessierte weiterhin hartnäckig was zum fehlenden Teil des Lebenslaufes wissen wollen.

    Mir persönlich ist Herr Faymann und sein Lebenslauf völlig egal, was er zeigt und wie er sich anstellt als Marionette der Häupl-SPÖ, das reicht für mich völlig aus, um auch an diesem 'Wissensloch' im Lebenslauf des Herrn Faymann nicht interessiert zu sein. Für mich ist es katastrophal, dass solche Menschen die österreichischen Staatsgeschicke lenken dürfen, wie wir alle wissen, zum Verderben Österreichs. Er hat in seiner Amtszeit mit dem 'Partner' zusammen geschafft, Österreichs Mehrverschuldung um ein Drittel zu erhöhen.

    Herr Faymann bei den Schulden, ein viel schlimmeres Loch als das in ihrem armseligen Lebenslauf, bin ich nicht solidarisch mit Ihnen und Ihren Lügen zum Thema Schulden und Ihren Theorien und 'Experten', denen Sie mangels Wissens Glauben schenken müssen. Ein bisschen was sollte man selbst auch denken können in Ihrer Position, wie sich das auch jeder Bürger denkt.

    Der Lebenslauf ist vorbei, aber die Schulden, die Sie mit dem 'Partner' zusammen den Österreichern aufgehalst haben und täglich aufhalsen, die wirken noch viele Jahrzehnte in die Zukunft, werden alles Erreichte in Österreich zerstören und das, weil unsere 'Führer' nicht denken können und kein Gefühl für Machbares und nicht Machbares mehr haben.

    Wissen Sie, wie lange ein Mensch für eine Milliarde Euro arbeiten muss ? Und Sie lassen in der EU leichtfertig Billionen verschleudern und stimmen Verschuldungen zu, die Sie nicht verantworten können, die nicht entschuldbar sind und schwere Schäden anrichten. 9 Miliarden Euros zahlt Österreich bereits Zinsen pro Jahr und ein Drittel davon geht allein auf Ihre Amtszeit zurück.

    • Alfred E. Neumann
      29. Juli 2011 08:57

      Zu ergänzen wäre: "Pfui Teufel, schämen Sie sich nicht!"

    • Josef Maierhofer
      29. Juli 2011 09:11

      @ Alfred E. Neumann

      Ich weiß nicht, ob er das kann, denn er tut ja 'nichts Schlechtes', er macht nur, was ihm gesagt wird.

  38. Alexander Renneberg
    29. Juli 2011 07:29

    Interessant ist auch, dass sich erst ein partner des unterbergerblogs faymanns lebenslauf genauer angesehen hat.

    Bedenkt man, dass die zeitungen jedes nochso kleine detail "aufdecken" wenn es um einen bürpgerlichen politiker geht, und sei es noch so sehr an den haaren herbeigezogen, zu faymann fällt ihnen nichts ein.

    Aber vielleicht ist ein schwacher bk faymann und ein ebenso schwacher vize spindelegger anderen kraftfeldern des landes gerade recht, können sie doch so ihre ziele einfacher erreichen.

    P.s. So schwer ist es nun auch wieder nicht einen lebenslauf wasserfest zu türken, damit allfälligen fragen vorgebeugt ist.
    Da sieht man wie ahnungslos auch faymanns mitarbeiterInnen sind. Die antworten verlangen ja gerade dazu nachzubohren!

  39. Grantiger Alter
    29. Juli 2011 07:28

    Erlauben Sie, geschätzter Wertkonservativer, daß ich Ihnen bezüglich Faymanns widerspreche! Harmlos? Die letzten Wahlkampftricks der SPÖ waren sicher nicht harmlos. Und das Ressort der Gemeinde Wien - Liegenschaften -. das Faymann zuletzt verwaltete, erscheint mir auch nicht gerade harmlos!
    Mit besten Wünschen Ihr G.A.

    • Wertkonservativer
      29. Juli 2011 08:15

      Okay, okay, da haben Sie auch wieder recht, werter G.A.!

      Ich meinte die oft bewiesene Harmlosigkeit eher in geistig-intellektueller Hinsicht!

      (mail to: gerhard@michler.at)

  40. Erich Bauer
    29. Juli 2011 07:12

    Bewaffneter Erntehelfer in Nicaragua?

    • Anton Volpini
      29. Juli 2011 08:00

      Das ist gut! :-))

      Die Roten Österreichs sind doch zu dieser Zeit alle hingepilgert! Nach Nicaragua und El Salvador. Und bei der Rückkehr haben sie uns erklärt, wer von diesen Mordbanden pfui, und wer gut war. Bessermenschlich eben.

    • Gandalf
      29. Juli 2011 10:17

      Die Idee ist gut. Wäre er aber wirklich in Nikaragua gewesen, müsste er Spanisch können, zumindest ein paar Worte; und diese Tatsache würde sehr wohl triumphal unter seinen Fähigkeiten angeführt - sonst gibt's ja da eh nicht viel.

    • simplicissimus
      29. Juli 2011 10:28

      comandante importante.
      wernero, te amamos para siempre!

    • simplicissimus
      29. Juli 2011 10:37

      nicaragua, nicaraguita,
      la flor mas linda de mi querer
      y ahora sos mas dolcita,
      und gib uns unsern werner her!

    • simplicissimus
      29. Juli 2011 10:37

      ... dulcita ...

    • Norman Bates
      29. Juli 2011 10:43

      Schuhputzer bei Leonid Breschnew?

      Torcedor (Zigarrenroller) für Fidel Castro und Che Guevara?

      Muse für Elfriede Jelinek?

    • simplicissimus
      29. Juli 2011 10:46

      wegbereiter der perestroika!

    • Alex
  41. Baldur Einarin
    29. Juli 2011 07:10

    Was gibt es wirklich in der Biographie des heutigen Bundeskanzlers zu verschweigen ? Tourte er gar als erfolgloser Staubsaugervertreter durch das Land? Ist er irgenwelchen Malversationen zum Opfer gefallen ?
    Wie auch immer ! Das Verschweigen dieser biographischen Daten darf nicht hingenommen werden !

  42. Anton Volpini
    29. Juli 2011 07:05

    Hr. Faymann hat in diesen vier Jahren die sozialistische Jugend geführt. Das ist doch schon was, oder?
    Die nächsten 3 Jahre brauchte er zur Erholung. Die Führung dieses Chaotenhaufens muß sehr nervenaufreibend gewesen sein!

  43. Christoph
    29. Juli 2011 07:02

    S.g. Hr. Dr. Pilz, Servus Aufdecker der "Nation"!

    Der CV des Hr. BK Faymann ist unvollständig. Wir ahnen Ungereimtheiten ungeheuerlichen Ausmaßes. Der Datenschutz, ich bitte um Entschuldigung, der Linksschutz will keine Informationen über Teile des Lebens unseres großen Sohnes preisgeben.

    Sie als Mann der Tat, als Paradenase die jeden Skandal beschnüffelt, müssen doch durch diese Heimlichkeiten erregt werden.

    In dieser großen Not ersuche ich Sie um Hilfe bei der Aufklärung dieses Skandals. Ich rieche weltweite Verschwörung und Intrigen. Das ist eine Herausforderung, die nur von Ihnen gemeistert werden kann!

    Mit Freundschaft verbleibe ich,
    Ihr Denunzianterl

  44. Pumuckl
    29. Juli 2011 06:06

    Danke Dr. Unterberger! Die mediale Thematisierung dieser Fragen war überfällig!

    Als Blogneuling erlaube ich mir aber, alle Kommentatoren aufzurufen, sich nicht in antilinke Stereotypen zu verlieren. In den wenigen Tagen, in welchen ich das Bloggeschehen beobachte, las ich z.B. mehrfach auch von linken Dodeln.

    Solche Ausfälle sind kontraproduktiv, und stärken jene, welche sich beharrlich weigern, die Auseinandersetzung mit den vielen unbequemen Wahrheiten in Tagebuch und Kommentaren auseinanderzusetzen.

    Über 90% aller Zeitgenossen, welche sich im Disput in die Enge getrieben, hinter einem "antifaschistischen Grundkonzens" verschanzen, sind außerstande den Begriff Faschismus zu definieren. Sie bemühen sich jedoch, Ihren Widerpart solcherart zu diffamieren!

    Gerade jetzt, da im Blog offenbar wieder ein Volltreffer an sachlicher Kritik gelingt, bitte ich alle Kommentatoren, nicht auf das Argumentationsniveau jener Möchtegernantifaschisten herabzusteigen! Sie würden damit die vielen trefflichen Informationen, Argumentationen und Botschaften schwächen!

    • Pumuckl
      29. Juli 2011 06:16

      Es müßte im 2. Absatz natürlich heißen: ...die Auseinandersetzung mit den vielen unbequemen Wahrheiten in Tagebuch und Kommentaren anzunehmen.

    • Wertkonservativer
      29. Juli 2011 07:05

      Danke Pumuckl,
      Sie sprechen mir aus dem Herzen!
      Einseitigkeiten und Übertreibungen jeglicher Art sind mir zutiefst zuwider!
      Das sagt ein bekennender Anti-Linker und autochthoner Alt-Österreicher!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • ambrosius
      29. Juli 2011 07:53

      Danke für den Ordnungsruf, lieber Pumuckl. Ich fühle mich persönlich davon angesprochen, weil ich gestern auch ein paar derbere Ausdrücke verwendet habe. Zu meiner Entschuldigung sei aber gesagt, dass diese ewige Wiederholung der gleichen populistisch begründeten Unfugstatements einfach die Selbstbeherrschung überfordern und es ausßerdem schlicht nicht möglich ist, über solch geäußerten Unfug noch sachlich zu diskutieren!

      Wenn die Frage aufgeworfen würde, wie man mit jenen Leuten in der Gesellschaft umgeht, die auf Grund ihrer Nichtqualifikation keinen Marktwert auf dem Arbeitsmarkt haben und folglich zu den " working poor" gehören, ja da könnte man diskutieren und ernsthaft sine ira et studio eine Lösung suchen (die ich jedenfalls noch nicht gefunden habe)

      Nochmals: wir sollten uns wirklich davor hüten, dem Schrebergärtnerbolschevismus einen Schrebergärtnerfaschismus gegenüber zustellen.

    • gh57.at
      29. Juli 2011 10:56

      Lieber Pumuckl,

      meine volle Zustimmung!

    • phaidros
    • Konrad Loräntz
      29. Juli 2011 16:26

      Ich habe bei Wikipedia sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch versucht, eine mir verständliche Definition von Faschismus zu finden. Fehlanzeige. Frei nach Sartre als: "Faschisten, das sind die Anderen."
      Somit erinnert der Anti-Faschismus frappant an die Verfolgung von Konterrevolutionären und Ketzern in früheren Tagen.

    • Erich Bauer
      29. Juli 2011 16:47

      Konrad Loräntz,

      Tja ... ich fürchte, ich bin ein "Konterrevolutioär" ...

    • xRatio (kein Partner)
      30. Juli 2011 00:44

      @Wertkonservativer 29. Juli 2011 07:05
      "Das sagt ein...autochthoner Alt-Österreicher!"

      Na was denn nun.

      Am 23. Februar 2011 11:33 haben Sie sich hier noch als "Sudetendeutscher" ausgegeben.

    • xRatio (kein Partner)
      30. Juli 2011 00:50

      @Pumuckl 29. Juli 2011 06:06

      Irrtum! Auf grobe und dumme Klötze gehören grobe Keile.

      Aber manche lernen's nie. Die Ergebnisse der allgegenwärtigen Schleimereien kann man allüberall bewundern.

      Dann ist das Heulen, Jammern und Zähneknirschen ja richtig rührend.

      "Was wir hier in diesem Land brauchen sind mutige Bürger, die die roten Ratten dorthin jagen, wo sie hingehören - in ihre Löcher."

      Franz-Josef Strauß (FJS), 23.9.1974

    • contra
      30. Juli 2011 00:56

      @x-Ratio

      Gut, daß der FJS schon gestorben ist, sonst hätte er es bei diesem Ausspruch gleich einmal mit unserem Oberaufseher TS zu tun bekommen und der ist gar "förchterlich"! ;-))

    • Wertkonservativer
      30. Juli 2011 05:25

      Sudetendeutscher und Altösterreicher: das ist kein Widerspruch, XRatio (sollten Sie Klugsch... ja wissen):

      Wir Sudentendeutschen stammen aus den Kronländern Österreichs, und sind bzw. waren daher ebenso gute Österreicher wie Ihr hier!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • diko
      30. Juli 2011 12:57

      Pumuckl,
      besser könnte man vom Thema, - "die Aus- bzw. Vorbildung unseres derzeitigen Bundeskanzler's" gar nicht ablenken.
      danke X ratio

  45. Wertkonservativer
    29. Juli 2011 05:47

    Die damalige Hetzjagd gegen den an sich untadeligen und eher harmlosen Dr. Waldheim tat mir fast körperlich weh: eine Gemeinheit allerersten Ranges, angezettelt aus Angst und Sorge um den möglichen Wahlerfolg des roten - ebenfalls untadeligen und harmlosen - Präsidentschaftskandidaten.

    Politik ist von Natur aus - auch - ein schmutziges Geschäft!

    Der Herr Faymann ist mir wahrlich zu harmlos; da will ich mich eigentlich eines Kommentars enthalten!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • signoraeva
      29. Juli 2011 18:57

      Was fehlt ist nur die Musik "I got you babe" von Sonny und Cher!

    • mischu
      30. Juli 2011 00:58

      @WK

      Einspruch - nicht "von Natur aus schmutzig", sondern Politik wird erst von den Protagonisten dazu gemacht!

  46. libertus
    29. Juli 2011 00:21

    Wo kann sich ein Sozi wohl jahrelang aufhalten, was er dann geflissentlich verheimlichen muß? Es drängen sich, natürlich neben der Unschulds-, die abenteuerlichsten Vermutungen auf: war er wie UHBM Häupl gar in einer schlagenden Verbindung und wurde dann als "verlorener Sohn" mit offenen Armen und seinem Insiderwissen bei der SPÖ versorgt? War er in einem linksterroristischen Ausbildungslager, oder hat er gar für den Ostblock spioniert - war ja damals auch bei so manchem Genossen "en vogue"?

    Ein ganzer Fragenkatalog tut sich auf und wäre es ein rechter Politiker, würde schon längst ein Linker mit zugespielten Unterlagen eine Pressekonferenz nach der anderen geben - zwecks Medienvernaderei im In- und Ausland!

    Aber bei den Genossen werden halt sofort die Reihen geschlossen und wie sehr sie das ganze Land fest im Griff haben beweist, daß absolut nichts durchsickert.

    FREUND(ERLWIRT)SCHAFT!





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