Wenn Sie Abonnent werden, können Sie jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten, die blitzschnell hochladen, und viele andere Vorteile (jederzeit stornierbar! monatlich 10 Euro). Sollten Sie schon Abonnent sein: einfach rechts Balken „Anmelden“ anklicken.

weiterlesen



Ärgern oder wundern? drucken

Lesezeit: 5:00

Manchmal bleibt einem nur noch die Alternative: Ärgern oder wundern? Das gilt für das Verhalten des AUA-Bodenpersonals genauso wie für die Art, wie ÖBB, Finanzminister und die diversen Kammern mit ihren Zwangsmitgliedern und Kunden umgehen.

Und jedes Mal geht es um – scheinbar oder wirklich – monopolartige Zustände.

AUA

Nehmen wir die AUA: Dort bereitet das Bodenpersonal – das sind zu 40 Prozent Techniker – einen Streik vor, weil es für viele von ihnen im nächsten keine jährliche Gehaltserhöhung geben soll (über die fünf Prozent hinaus, die dort alle zwei Jahre sowieso üblich sind). Die AUA-Techniker haben noch nicht mitgekriegt, dass europaweit solche Nulllohnrunden die Regel geworden sind, wenn ein Unternehmen Defizite schreibt. Und sie haben noch etwas nicht mitbekommen: Die AUA-Mutter Lufthansa kann mit einem Federstrich die gesamte Technik und Wartung aus Wien nach Deutschland abziehen. Wo in vielen Bereichen die Löhne schon unter den österreichischen liegen.

Und dabei hat man in den letzten Monaten glauben können, dass die AUA-Betriebsräte aus dem von ihnen (und der Politik) verursachten Crash der Fluglinie klüger geworden seien. Das war aber offenbar nur ein sehr kurzfristiger Lernerfolg.

ÖBB

Die ÖBB sparen. Das ist an sich lobenswert. Sie sparen aber nicht bei den hunderten Inseraten, die nur den Zweck haben, Zeitungen SPÖ-freundlich zu stimmen. Sie sparen vielmehr an der eigenen Existenzgrundlage. Sie erschweren den Ticketverkauf und verweisen die Passagiere auf Automaten, die so kompliziert sind, dass Normalsterbliche daran scheitern müssen, welche nicht die weltfremde Sprache der Eisenbahn verstehen (die Online-Bestellung eines Flugtickets ist zehnmal einfacher).

Die ÖBB machen aber auch den Transport deutlich teurer. Das ist die erste Maßnahme, mit der Ober-Bahner Christian Kern, der nun auch den Frachtbereich übernommen hat, außer mit dem Hinauswurf der letzten Nichtsozialisten Profil zeigt. Das scheint angesichts des Bahndefizits auch durchaus logisch. Unlogisch wird es dann, wenn man dadurch deutlich teurer wird als die Konkurrenz. Denn auch die Bahn hat Konkurrenz: nämlich die auf den Straßen fahrenden Lkw-Frächter.

Selbst die Bahn hat daher die Preiserhöhung sofort mit der Prophezeiung verbinden müssen, dass der Anteil der Lkw am Transport größer, jener der Bahn (noch) kleiner wird. Ehrlich, aber ernüchternd.

Hat dazu übrigens jemand ein Wort unseres Umweltministers gehört? Leider nein. Denn der hat sich lieber in Cancun bei einer der vielen unnötigen Umweltkonferenzen herumgetrieben (und auf Flughäfen gelernt, dass burgenländische Minister halt doch nicht so wichtig sind, wie sie glauben). Obwohl zum Unterschied von der krausen Global-Warming-Theorie die Umweltschädlichkeit des Lkw außer Streit steht.

Arbeiterkammer

Die Höchstbeitragsgrundlage zur Sozialversicherung wird zum Jahreswechsel wieder einmal um 90 Euro angehoben, auf künftig 4200 Euro. Was vordergründig für unser Gesundheits- und Pensionssystem notwendig erscheint. Was jedenfalls bei vielen Arbeitnehmern wieder einmal das Einkommen schmälert.

Hat dazu jemand ein Wort von der Arbeiterkammer gehört, die sich sonst sogar darüber aufregt, dass Damenfrisuren teurer sind als die eines Mannes? Man wird dazu jedoch sicher nichts hören: Denn die Arbeiterkammer profitiert mit 0,5 Prozent von jeder Anhebung dieser Höchstbeitragsgrundlage.

Nur hat es die AK immer verhindern können, dass das die Zahlenden auch erfahren. Denn die Abzüge für die AK-Beiträge dürfen auf keinen Gehaltszettel geschrieben werden, sondern sie laufen verschämt unter „Sozialversicherung“. Was der Arbeiterkammer weiterhin ermöglicht, heftig parteipolitische Vorfeldpropaganda für die SPÖ zu betreiben.

Wirtschaftskammer

Normal müsste man glauben, eine Wirtschaftskammer würde Tag und Nacht für weniger Steuern kämpfen. Weit gefehlt, zumindest in Österreich. Denn Christoph Leitl, der stets lächelnde Chef dieser Kammer, verlangt europaweit geltende Mindeststeuersätze. Damit ja kein Land die Steuern unter diese Grenze senken darf. Damit es nur ja keinen Steuerwettbewerb mehr zwischen den Ländern gibt. Damit die Länder nur ja nicht unter Druck kommen, sparsamer sein zu müssen.

Wär ja noch schöner, wenn ein Wirtschaftskämmerer für Wettbewerb wäre.

Finanzminister

Dass die Bankensteuer ein Unsinn ist, ist hier schon des öfteren dargestellt worden. Die Steuer belastet natürlich primär die Kunden und sie verhindert, dass die Banken ihre mageren Eigenkapitalbestände auffetten, um jeder möglichen Krise besser gewachsen zu sein. Und sie wird sich in einigen Jahren - sofern nicht abgeschafft - als entscheidender Schritt bei der Vertreibung von Banken aus Österreich erwiesen haben.

Eigenartig ist aber nun auch die Art, wie die Last der Bankensteuer auf die einzelnen Institute aufgeteilt wird. Denn da deutet vieles darauf hin, dass der Finanzminister ganz gezielt ein raffiniertes Raiffeisen-Schonungsgesetz ausformuliert hat, während etwa die Sparkassen und die Erste Bank voll drankommen. Die aber sind bürgerlich und Raiffeisen ist bäuerlich. Könnte das etwa gar damit zusammenhängen, dass Raiffeisen und der Bauernbund das wichtigste politische Netzwerk von Josef Pröll darstellen? Oder hängt das damit zusammen, dass der Erste-Bank-Chef Andreas Treichl anfangs seltsam positiv über die Bankensteuer geredet hat? Worauf sich jeder denken musste: Na, der hats ja.

Bundespräsident

Heinz Fischer ist auch in seiner zweiten Amtsperiode genau das, was er in der ersten war: Pressesprecher der SPÖ. Er verlangt höhere Steuern, als ob Österreich nicht zu den vier Ländern mit der höchsten Steuerquote zählen würde, die zunehmend mehr Leistungsträger ins Ausland vertreibt. Er beklagt sich über mangelnde Verteilungsgerechtigkeit und soziale Verantwortung, als ob Österreich nicht bei fast allen Sozialleistungen und Umverteilungs-Statistiken in der absoluten Weltspitze läge. Wirklicher Druck in Richtung auf echte Verwaltungsreformen, Abbau unnützer Gesetze, Herstellung klarer Verantwortlichkeiten, Eliminierung von Doppelkompetenzen: All das zählt hingegen nicht zu Fischers Wortschatz.

Als ob dieses Land nicht schon mit einem Faymann genug zu leiden hätte.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • RSS
  • Add to favorites
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare drucken

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 09:20

    § 5 Bezügegesetz:

    "Der Bezug des Bundespräsidenten entspricht 400 vH [in Worten: vierhundert Prozent] des jeweiligen Gehaltes eines Bundesbeamten des Dienststandes der Allgemeinen Verwaltung, Dienstklasse IX [!!!], Gehaltsstufe 6 [!!!], zuzüglich allfälliger Teuerungszulagen."

    Ist irgendjemandem bekannt, wie UHBP sein persönliches Problem der mangelnden Verteilungsgerechtigkeit löst? Doch hoffentlich nicht indem er Wasser predigt und Wein schlempert?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 18:28

    Ärgern und wundern muss ich mich, wenn hier von ein auszubildender jurist doziert, dass einem aua-streik die gleiche bedeutung beizumessen ist wie einem beim media-markt.
    Durch einen aua-streik kann den kunden enormer schaden entstehen, ein schaden der sich leicht auf andere teile des flugverkehrs auswirken kann...verpasste anschlussflüge, abgesagte flüge, teilweise beeinträchtigung der flüge anderer linien, der abfertigung usw.
    Und da nehme ich mir schon das recht heraus, diese öffentlichen beeinträchtigungen öffentlich zu kritisieren...
    es ist also reiner unfug, derartiges mit arbeitskämpfen beim media-markt zu vergleichen, wo ich jederzeit ohne beeinträchtigung auf andere anbieter
    ausweichen kann.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 01:35

    Alle diese Beispiele zeigen nur auf, wie sozialistisch indoktriniert das ganze Land bereits ist. Wobei man sich über Faymann, Tumpel (AK), Kern (ÖBB), Fischer (UHBP) und Konsorten nicht mehr zu wundern braucht.
    Nur daß der Leitl als Wirtschaftskämmerer auch schon hinter den Sozis "herhechelt" scheint denn doch ein österreichisches Novum. Jetzt warte ich nur noch, daß er demnächst mit den Genossen die Internationale anstimmt, dann weiß man endgültig, wie ernst er seine Aufgabe in der WK nimmt! :-(

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 08:43

    Weder ärgern noch wundern!
    -Das Bodenpersonal der AUA streikt, na und?
    Streiken ist in, besser wäre zu sagen, man streikt sich weg!
    -Die ÖBB? Alles ist besser und billiger als mit Zügen zu fahren!
    -Die Arbeiterkammer? Es ist noch nicht lange her, da hat kaum einer gewußt was das ist (eine Substandardwohnung für Werktätige?)
    -Die Wirtschaftskammer? (na ja, so eine Art "Speis")
    -Die Bankensteuer? (eher eine Art verdeckte Mehrwertsteuer für Bankdienstleistungen)
    -Zum Honorarkonsul der Volksrepublik Nordkorea fallen mir nur die Worte eines "vorzüglichen" Dienstzeugnisses ein:
    "Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben zu erfüllen".
    Einen schönen Tag noch!
    terbuan@aon.at

    -

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 09:06

    Die mit abstand unverschämtesten handaufhalter und erpresser sind wie die vergangenheit beweist, in der personalvertretung der AUA zu finden. generationen von managern sind schon an diesen dreisten betriebsräten, die gerne auch unter der gürtellinie (siehe mobbingflugblätter) agieren, gescheitert.
    Anscheinend ändert sich dort gar nichts.
    Für mich gibt es daher nur eines: Nach möglichkeit nicht mit einer solchen fluglinie fliegen !

    Der studierte kommunikationswissenschaftler Kern hat schwierigkeiten, die grundsätze der marktwirtschaft und der kostenrechnung zu verstehen....die expansion des güterverkehrs der ÖBB war vor allem einer flexiblen preispolitik und dem anbieten maßgeschneiderter lösungen für einzelne güterverkehrskunden zu verdanken. Beides will kern nun eliminieren....
    Dafür gibt es massenweise unnötige inserate und den versorgungsposten für das journalistensöhnchen

    dass die wirtschaftskammer immer mehr zur vorfeldorganisation der AK mutiert ,
    beweist der biegsame WK-Chef fast täglich und der letzte eingefleischte, doktrinäre marxist, der unterschlupf im Amt des bundespräsidenten gefunden hat, versteinert immer mehr in seinen ideologischen ansichten......

  6. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 11:01

    Nr.330
    Eines vereint den Faymann und Leitl
    Perfektes Grinsen und überhaupt nicht eitel.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Dezember 2010 12:57

    Es ist zum Verzweifeln mit unserern 'Vollkoffern'.

    Von UHBP bis Leitl, alle betreiben Ideologie, alle tun das Falsche aus Ideologie, statt daß sie ihre Funktionen wahrnehmen, ihre Aufgaben erfüllen. Der Partei zuliebe ordnen sie ihr Hirn unter, sofern sie eines haben.

    Alle diese Fehlentscheidungen kosten den Österreichern, und davon nur den arbeitswilligen, Unsummen und unsere Politapparatschiks machen das auf Schulden auf Schulden für die nächsten 5 (!!!) Generationen, auf Schulden für die nächsten 100 (!!!) Jahre.

    Sie zeigen nichts, tun nichts, machen keinerlei Ansätze zu den anstehenden Reformen:
    Gesetzesreform
    Privilegienabbau
    Föderalismusreform
    Verwaltungsreform und -abbau
    Subventionsabbau
    ....

    Ende 2011 werden wir statt der 220 000 000 000 Euro Schulden und der geschummelten weiteren 40 000 000 000 Euro an nicht deklarierten Schulden und den geschätzten Staatshaftungen von weiteren 400 000 000 000 Euro mit Jahreskapitalkosten von derzeit etwa 7 500 000 000 Euro pro Jahr um weitere 20 bis 50 Milliarden Euro mehr Schulden haben als im Jahr 2010 am Ende. Der BAWG Skandal kostete 2,7 Milliarden, der BUWOG Skandal, den schätze ich auf 1 Milliarde, die sind klein gegen den Regierungs-Schuldenskandal seit 40 Jahren.

    'Business as usual', es wird uns eine heile Welt vorgegaukelt, als gäbe es kein morgen. Das Erwachen wird böse sein, für alle, auch für die Dummerln bei der AUA, die zu denen gehören, die Österreich und sich selbst Schaden zufügen. Wie bei Dr. Unterberger geschrieben, ein Federstrich und alles wird in Düsseldorf gemacht und nicht mehr in Wien.

    Daß in Deutschland mehr Preis- und Lohndisziplin herrscht, das kann ich täglich beweisen. Wenn ich Angebote einhole zu Dienstleistungen, so sind die Deutschen um die Hälfte billiger als die gleichen Brachen in Österreich. Ich sehe den Grund dort eben in der Disziplin, im Zusammenhalt und in der Tatsache, daß die Parteien und da vor allen die sozialistischen Parteien im Hintergrund stehen und nicht Firmen zerstören, den Staat über Gebühr strapazieren, etc.; was dort aber genauso schlecht ist, wie bei uns das ist, die Politik verschuldet Deutschland für die EU Fehler und den längst nicht mehr haltbaren Euro wie unsere Politiker Österreich verraten und verkaufen. Und gleich schlecht ist auch die Immigrationspolitik und das Sozialschmarotzertum, obwohl es in Deutschland schon vernünftige Ansätze dazu gibt.

    Wie will denn der 'allergrößte Finanzfachmann aller Zeiten', den Österreich je gesehen hat, samt seinen dunkelroten 'Experten' in der Figur eines UHBK da Entscheidungen treffen. Er könnte lediglich die notwendigen Reformpunkte in Österreich bearbeiten lassen und Finanzdisziplin verordnen und aus dem Euro aussteigen. Das wäre ein Fortschritt für Österreich.

    Wie will denn der 'mit 80% gewählte', war unlängst im Kurier, UHBP, Österreich voranbringen, wenn er in traditioneller, tiefkommunistischer, apparstschikhafter Pensionistenmentalität, lediglich Selbstbedienung betreibt an seinem 'geliebten' Österreich, dem er als 'TöchterIn' und 'Bundespräservator' für traditionelle kommunistische Nehmerpolitik vorsteht ?

    Der Neffe, der von der 'Sorgfalt des ordentlichen Kaufmannes' so viel Ahnung hat, wie die Kuh von der Klimaerwärmung, dieser Neffe soll unsere Finanzen in Ordnung halten und darüber entscheiden. Als Vizekanzler hat er unter Verfassungsbruch innerhalb von 2 Jahren ein verspätetes Budget für 2011 zustande gebracht und mit seinem 'Boß', dem zweiten Teil der 'Leadership-Partie' ein P.C. 'Homogesetz'. Mit solchen 'Highlights' wartet die schwächste Regierung, die Österreich je hatte, auf.

    Liebe Österreicher !
    Geben wir ihnen den Gnadenschuß, gründen wir eine Nichtwählerpartei, wählen wir diese mit 80% der Stimmen und ziehen wir die notwendigen Reformen durch und setzen wir einen Schlußpunkt unter Schuldenpolitik, Parteipolitik und all den unnötigen Ballast, den wir nicht wirklich mitschleppen müssen. Wir werden auf Grund der letzten 40 Jahre das ohnehin 100 Jahre lang zurückzahlen müssen, was uns wenige eingebrockt haben in beispielloser Selbstbedienungsmentalität und Zerstörungswut und grenzenloser Dummheit, wie etwa Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen, u.v.a.m.

    Unsere Polithengste und -stuten kommen sicher statt mit 22 000 Euro monatlich auch mit 6 000 Euro monatlich aus und haben dann den Kopf frei für Arbeit, statt für abstruse Selbstbedienung. Unsere Verwaltungsbeamten detto, die kommen auch mit der Hälfte ihrer üppigen, oft sogar noch pragmatisierten Gagen aus und werden sicher auch eine normale Arbeitswoche durchhalten können und normale Ergebnisse liefern können.

    Parteien gehören privatisiert und die staatliche Parteisubvention ersatzlos gestrichen, ebenso wie die die ORF Gebühr, wenn der ORF seiner objektiven Berichterstattung und seinen öffentlich rechtlichen Aufträgen nicht nachkommt.

    'Zeit für Gerechtigkeit', Herr Faymann, 'Zeit für Finanzdisziplin', Herr Dr. Pröll, 'Zeit für Reformen', Herr Bundespräsident und Zeit für die Wahrheit, werte Expertenwelt, die Ihr da für unser Steuergeld falsche Expertisen, ideologisierte Expertisen abgebt, die mit der Wahrheit nichts mehr zu tun haben, 'Zeit für Fleiß' und Kampf um die österreichischen Arbeitsplätze, u.a. liebe AUA Mitarbeiter.

    Wenn ich das alles so betrachte, so sehe ich die schweren Versäumnisse der Regierung und die schwere Fehleinschätzung der Österreicher, die sich noch immer von dem Ideologiegesäusel einlullen lassen, satt in die Hände zu spucken und den Kampf aufzunehmen, den Ballast abzuwerfen, den Politikern den Weg zu weisen und Österreich wieder nach vorne zu bringen, ohne viel Formalismus und Bürokratie.

    Dies ist kein positiver Jahresbericht 2010 und den für 2011 fürchte ich.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorhorst
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2010 19:06

    ich glaube es gibt gar kein problem, sie drucken nur zuwenig geld und haben es noch nicht verstanden.*g*

  2. Ausgezeichneter KommentatorHerby
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Dezember 2010 08:20

    Ich fahre als Pendler natürlich sehr oft mit der Bahn. Ich kenne die ÖBB daher aus hautnaher täglicher Erfahrung.

    Was den Fahrkartenverkauf betrifft:

    Ich gehe jede Wette: Der wahre Grund warum der Fahrkartenverkauf im Zug direkt beim Schaffner (=' Zugbegleiter') von nun an nicht mehr möglich ist:

    Die Schaffner sowie das gesamte Personal ist gewerkschaftlich bestens vertreten: Die haben ihren Betriebsräten klar gemacht: Der Ticktverkauf direkt im Zug ist für uns Schaffner viel zu mühsam. Das ist viel zu viel Arbeit für uns!

    Die Mühe sollen sich doch gefälligst die Fahrgäste machen, indem sie an den schwer verständlichen (für Senioren oftmals nicht zu bedienenden) Ticketautomaten herumfummeln müssen.

    Man sollte nie vergessen wer WIRKLICH in der ÖBB das Sagen hat: Die Gewerkschaft die über die SPÖ und ihre Nationalräte bestens vernetzt ist!

    Ich würde gerne mal die Frau Verkehrsminister Bures dabei beobachten dass sie selbst einmal ein Ticket für eine Reise in Österreich bei so einem ÖBB-Ticketautomaten löst !!!
    Und als nächstes sollten zu dieser Übung bitte gleich antreten: Bundeskanzler Faymann und alle Mitglieder der Bundesregierung.
    Und als nächstes alle 183 Abgeordnete zum Nationalrat:

    Bei so einem Gerät:
    http://twoday.tuwien.ac.at/static/craft4/images/fahrkarten.jpg

    Das würde ich mit Vergnügen einmal beobachten.

alle Kommentare drucken

  1. Gerrie (kein Partner)
    08. Februar 2015 12:27

    active ingredient http://viagraonline.club sexual prowess embroiled http://carinsuranceqts.com potential costs like provesta http://cheapcialis.website counseling afford health http://autoinsurancelw.click improved security again http://cialisweb.pw firm enough

  2. Maryam (kein Partner)
  3. Hazard (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:42

    Your answer lifts the innclligetee of the debate.

  4. Fernando (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:38

    I told my grnhmdotaer how you helped. She said, "bake them a cake!"

  5. Edward (kein Partner)
    19. Januar 2015 20:20

    A little rationality lifts the quality of the debate here. Thanks for cottniburing!

  6. Edward (kein Partner)
    19. Januar 2015 20:14

    A little rationality lifts the quality of the debate here. Thanks for cottniburing!

  7. horst (kein Partner)
    28. Dezember 2010 19:06

    ich glaube es gibt gar kein problem, sie drucken nur zuwenig geld und haben es noch nicht verstanden.*g*

  8. Anton Volpini
    28. Dezember 2010 17:55

    Ein Aspekt ist bisher unbeleuchtet geblieben. Weder die österreichischen Medien, noch unsre Politiker und schon gar nicht die Vertreter der Wirtschaft haben sich, meines Wissens nach, bisher darum gekümmerrt.
    Die Arbeiterkammer betreibt, heute fast schon hauptberuflich, "Konsumentenschutz".
    Da werden mit dem zwangsweise abgeknöpften Geld unserer Mitarbeiter im regelmäßigen Abstand, mit kräftiger Mithilfe des ORF als zentrale "Befehlsausgabe" unseres Staates, schlechte Zustände innerhalb der Wirtschaft an den Pranger gestellt. Nicht, das ich jetzt Unzustände verteiden will, aber wenn jemand um die Deutungen von statistischen Erhebungen Bescheid weiß, dann kann er seit Jahren beobachten welcher Schwindel da abläuft. Das zum Schaden der österreichischen Wirtschaft und damit zur Gefährdung der eben zwangsvertreteten Arbeitnehmer.
    Pünktlich zum Aschermittwoch wird Fisch schlechtgeredet, zu Ostern sind es die Eier, im Sommer, wenn ausländische Touristen im Land sind, sind die gezogenen Fleischproben zu einem hohen Prozentsatz schlecht, und zu Weihnachten werden mit kurriosen Preisvergleichen Konsumenten verunsichichert. Dazwischen werden im Halbwochenabstand alle möglichen, meist Äpfeln und Birnen, Vergleiche strapaziert!
    Das Kuriose an der Sache ist: Die Wirtschaftskammer ist mit 25 % Anteil in diesem "Konsumentenschutzverein" mit dabei, und schaut diesem Treiben widerspruchslös zu.
    Ich habe das oft innerhalb der Wirtschaftskammer kritisiert, aber stets zur Antwort bekommen, wenn wir nicht dabei sind, dann haben wir zu diesem Thema überhaupt keine Mitsprache mehr.
    Der schon lange nicht mehr lächelnde Leitl hat dieser Arbeiterkammer, zur eigenem Machterhaltung und damit Konservierung österreichischer Nachkriegsordnung, verholfen, den Verfassungsschutz zu erhalten.

    Es sind nicht die Fische, die Eier usw. die ich hier als wichtige Sache aufzeigen will, sondern es ist die schlechte Stimmung, die permanent verbreitet wird. Und schlechte Stimmung, als Dauerfeuer von der Arbeiterkammer getrommelt, ist Gift für jeden Marktplatz!

    • Anton Volpini
      28. Dezember 2010 18:22

      Soll lauten: "verteidigen....kuriosen...widerspruchslos...
      Johann , hab andere Fehler übersehen?

  9. DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
    28. Dezember 2010 15:27

    Beim Lesen der neuen Diskussionsbeiträge ist mir doch glatt das von Dr. Unterberger angezogene Thema entfallen. Woran das liegt? Freilich bin ich nicht mehr der Jüngste.
    Ob aber nicht auch etwas zu viel neben dem Thema ....

    Zu ein paar Ansichten erlaube ich mir Stellung zu nehmen.

    Schreyvogels Vorschlag die ÖBB einem Insolvenzverfahren zu unterziehen, ich nehme an er meinte sie zu liquidieren, kann wohl nicht ernst gemeint sein. Solche Vorschläge gießen das Kind mit dem Bade aus, sind also lächerlich. Die Kritik ist im Einzelnen durchaus berechtigt, nicht aber die angeblich daraus gezogenen Folgerungen. Wer zB die (viel zu komplizierten) Kartenautomaten kritisiert, vergißt, daß die Alternative aber nicht Schalterbeamte sein können. (Auch die Banken haben ihre Kunden zur SB erzogen, und wer´s nicht kann und den Schalter bemüht, hat wohl auch zusätzliche Kosten und erhebliche Wartezeiten zu schlucken. Obwohl die Banken „privat“ sind.) – Als die British Railways privatisiert wurden, wurde der Service und die Sicherheit noch schlechter als sie es vorher waren, und billiger sind sie auch nicht geworden. Bleibt also auf dem Teppich.

    Die „Privat“-Firmen haben es allen immer wieder angetan. Celian hat gut dargestellt, daß auch hier öffentliches Interesse herrschen kann. Ich gehe hier weiter: solange eine Firma ein relativ kleiner Betrieb ist, wie zB Gewerbebetriebe, tangiert es die Außenstehenden wenig, was hier vorgeht. Bei Großbetrieben, immer in Relation zu den Größenordnungen im Lande, ist dies gänzlich anders. Wenn das Wohl und Wehe einer ganzen Region abhängt, wenn erhebliche Vorleistungen zur Erschließung mithilfe öffentlicher Mittel gemacht wurden, wenn Investitions- und Steuerprivilegien gewährt wurden, etc. etc. ist nicht nur öffentliche Interesse gegeben, sondern es ist geradezu Pflicht einer verantwortungsvollen Politik hier die überbetrieblichen Interessen zu wahren. Eigentum verpflichtet eben auch.

    Insofern ist das in solcher Allgemeinheit gebrauchte Vokabular J.Maierhofers, der vom Aufhetzen der MA spricht, eine Entgleisung. Man kann ja nicht übersehen, daß die Interessen der AG und AN oft recht entgegengesetzt sind, wobei die Machtstellung des AG, also des Kapitals, eine unvergleichlich stärkere ist, als die der AN. Die einzig mögliche Kompensation ist das Koalitionsrecht, also AN-Vertretungen zu bilden und so das Ungleichgewicht etwas zu kompensieren. Das ist zwar eine „linke“, sozialistische Idee, aber ohne sie gäbe es wahrscheinlich noch den Manchester-Kapitalismus. Ich glaube nicht, daß wir das wollen sollten.

    Die Meinung wie wunderbar das alles ohne solche „sozialistischen“, „subversiven“ Praktiken beim Frankie Boy funktionierte ist leider falsch. Ganz mißmutig konnte Frank Stronach nämlich werden, wenn er mit den Gewerkschaften oder gar solchen Leuten zusammenstieß, die - horribile dictu - einen Betriebsrat gründen wollten. Das wollte er nämlich überhaupt nicht.

    Als eine Frau in abenteuerlicher Tollkühnheit dies gar versuchte, wurde sie gekündigt (obwohl gesetzlich durchaus dazu berechtigt). Nach jahrzehntelanger Beschäftigung ohne Beanstandung mit der Begründung, daß sie unverträglich wäre und das Betriebs-Klima vergifte. - Wenn das kein Grund ist, was dann? (Daß es Mobbing von oben war, können wir uns unter gar keinen Umständen nie nicht und überhaupts vorstellen.) - Übrigens hat der Communicationsmanager (und frühere Landeshauptmannstellvertreter und zu viel Höherem berufene) KHG uns das genau erklärt und eine wirklich tolle Lösung präsentiert: die Mitarbeiter sollten selber entscheiden, ob sie die unverträgliche Kollegin weiter haben wollten. Sie wollten mit überwältigender Mehrheit - und wohl vorauseilendem Gehorsam - nicht. Da war es dem Herrn Mag. Grasser ein Leichtes - Fingerübungen sozusagen - zu beweisen, daß Betriebsräte oder Gewerkschaften und solche Störenfriede, die das für wünschenswert hielten, bei Magna überflüssig wären.
    Kurz darauf hörten wir, daß Stronach den Gewerkschaften Mafia-Methoden vorwarf. Öffentlich! Jetzt sind wir entsetzt; waren bzw. sind die Gewerkschaften doch eine der wesentlichsten Säulen der österreichischen Sozialpartnerschaft, der eigentlichen Realverfassung und -regierung. Wenn diese nun mafios ist, dann hat Professor Tollmann recht: das ist der Weltuntergang.

    Ich fürchte mir den Tadel des Herrn Starl mit diesen Ansichten zuzuziehen. – Aber das werde ich halt erdulden. Ich halte seine liberale Ideologie ja auch für einen Irrtum und falsch, und versuche dies immer wieder zu argumentieren, aber ich gestehe, selbst meine schwersten Geschütze könnten keinen so großen Schaden an der Zitadelle LIBINTERBs anrichten, wie er selbst mit seiner unnachahmlichen Art uns den Liberalismus nahezubringen.

    Freilich, in diesem Fall hier hat er nicht unrecht, aus seiner ideologischen Position heraus, daß er Dr. Unterbergers Spagat– freundlich gesagt – als „complexio oppositorum“ kritisierte.

    • APM (kein Partner)
      28. Dezember 2010 15:50

      Leider beweisen Sie aber auch mit Ihren Ausführungen zu welcher Hosenscheißer-AG die Gewerkschaft verkommen ist. Einerseits durch den durch Sie erwähnten vorauseilendem Gehorsam "der Politik" gegenüber, andererseits durch den Verlust der Milliarden der BAWAG durch WEN auch immer! Wenn man zahnlos ist, dazu den Mut nicht gepachtet hat, darf man anderes nicht erwarten.
      Last but not least - glauben Sie, dass in der Gewerkschaft IMMER die Besten das Sagen haben /hatten?

    • schreyvogel
      28. Dezember 2010 16:05

      Die ÖBB sind mit ihren überbordenden Defiziten und mit ihrem gegenwärtigen ungebremsten Schuldenaufbau zu einer würgenden Belastung des Staatshaushaltes geworden. Das Service für den Nahverkehr wird immer schlechter und auch das Frachtaufkommen ist rückläufig, die Bahn kann weder die alten noch die neuen Schulden je aus eigenen Einnahmen zurückzahlen. In ihrer gegenwärtigen Form mit dem riesigen pragmatisierten, immens teurem Personalapparat und der hundertprozentigen Verpolitisierung sind die ÖBB absolut unreformierbar. Sie sind zu einer Geldbeschaffungsquelle für Bau- und Ausrüstungsfirmen verkommen.
      Wirklich helfen kann nur mehr ein hard stop durch einen Konkurs mit der damit verbundenen Lastenabschüttelung und ein kompletter Neustart aus den Trümmern nach strengsten marktwirtschaftlich Kriterien, am besten durch private Betreiber. Nur solche Leistungen sollten dann mehr erbracht werden, die einen Gewinn abwerfen! Das das höchstens noch auf der Westbahnstrecke möglich sein wird, zeigt nur, wie schlecht es um die Wirtschaftlichkeit der ÖBB derzeit steht.

    • schreyvogel
      28. Dezember 2010 16:18

      @ G. Reisegger
      Vielleicht sind die Banken etwas teurer, wenn man einen Bankbeamten bemüht, aber die Banken verlangen dafür keine Geldstrafen wie die ÖBB (60 Euro pro Fahrschein - stellen Sie sich das bei einer vierköpfigen Familie vor, die zahlen 240 Euro plus 4 Fahrscheine, wenn sie nur nach Kierling wollen )!

    • Philipp Starl
      28. Dezember 2010 16:30

      Tadeln werde ich Sie nicht. Eigentum verpflichtet, nunja, dann begraben Sie aber bitte das Grundrecht auf Eigentum. Hier in unzähligen Sätzen darzulegen, warum ein bedingungsloses Grundrecht auf Eigentum der Grundstein jeglichen Wirtschaftswachstums ist, interessiert mich gerade nicht wirklich, außer ich werde explizit dazu aufgefordert oder darum gebeten.

      Was mich nur ärgert, sind inkonsequente Positionen. Die Linken sind da konsistenter, bei denen weiß man, Sie würden am liebsten alle versklaven und enteignen, nur damit sie ihre schöne neue Welt zusammenschustern können. Nur die Konservativen und "Liberalen" sind einfach nur dermaßen inkonsequent, dass es zum Heulen ist.
      Warum mich das so ärgert? Ganz einfach (und ich habe es hier im Forum schon sehr oft erwähnt): die Linke kann mit "Liberalen" und Konservativen Katz und Maus spielen. Deren Positionen sind nämlich derart wage, unpräzise, inkonsistent, rückgratlos und beliebig, dass die Linken immer nur mit dem Finger auf bestimmte Ereignisse zeigen müssen und schon müssen die KoLis kuschen.

      Einer solch extremen Ideologie wie der Linken kommt man nur mit einer stringenten Faktenaufzählung und konsequenten Positionen bei. Die Kirche hätte zwar beides, ist aber letztendlich genauso links und hat im Übrigen den peinlichen Fehler, stets ihr Machtfähnchen in den Wind zu hängen (nach anfänglichen Querelen haben es sich dann doch einige Geistliche in Hitlers Schoß gemütlich gemacht und für das, dass der Kirche die Aufklärung so zuwider ist, kommt sie erstaunlich gut zurecht und zeigt sich erstaunlich zufrieden mit dem gegenwärtigen System).

    • Die Rote Melone
      28. Dezember 2010 16:42

      S.g. Herr Schreyvogel:
      was ist Ihr Abfahrtsbahnhof?

      Wenn man von Wien-West Bhf. nach Klosterneuburg-Kierling fährt zahlt man 2. KL EUR 5,40 ab 15 Jahre. Das sagt Scotty, die elektronische Auskunftei der ÖBB im Internet. Ich habs nachgeprüft.

    • DI Gerhoch Reisegger (kein Partner)
      28. Dezember 2010 16:55

      Mit Blinden über die Farben zu reden ist vergebliche Liebesmüh.
      Wenn man etwa über Kirche und Religion redet, so meint man die Institution bzw. das Dogma und nicht den Kardinal Graf Schönborn, Iby, Krätzl, Kothgasser, Pfarrer Udo, etc. oder die dumme Exegese über die kath. Lehre von Stänkerern.
      Als ich über die ÖBB sprach, war offensichtlich die Eisenbahn als notwendige Infrastruktur des Staates Österreich gemeint. Und meine grundsätzliche Anmerkung über das krasse Machtungleichgewicht zwischen Kapital und Arbeit bedeutete keine Apologie für dumme/korrupte/kriminelle/... Gewerksschaftsvertreter. Das hätten eigentlich auch geistige Taglöhner begreifen können.

      Herr Starl hat recht: die Positionen der angeblichen Liberalen und Konservativen sind so penetrent konfus, daß einem schlecht werden könnte. Sie glauben immer, daß sie einen heißen Eisschlecker haben könnten. Nur keine Sorge, ich denke, daß ich verstehe, was im konservativen Paradigma Platz hat und was nicht.

    • schreyvogel
      28. Dezember 2010 18:44

      an Melone
      Die 60 Euro fallen an, wenn Sie die Fahrkarte nicht am Automaten sondern im Zug beim Schaffner lösen.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      28. Dezember 2010 19:04

      Konsequenter Sozialismus, inkonsequenter Liberalismus. Da hat der Starl schon Recht. Leider wird sich daran nichts aendern, da es in der Natur der Sache liegt. Ein konsequenter Liberalismus kann nur auf der untersten Ebene der Subsidiaritaetshierarchie funktionieren, also beim Individuum. Je weiter oben, desto weniger. Beim Sozialismus ist das genau umgekehrt.

      Wollen wir ein liberales Oesterreich, muessen wir uns aus EU und UNO verabschieden. Als Liberale muessen wir mit einem gewissen Mass an Sozialismus leben lernen, also inkonsequent sein, auch in einem Minimalstaat.

    • Josef Maierhofer
      28. Dezember 2010 19:57

      @ 'Eigentum verpflichtet eben auch.'

      Wenn es so erworben wurde, wie Sie das schildern, nämlich mit öffentlichen Geldern und Förderungen, dann verpflichtet es. Das ist aber nicht der gerade Weg zum Eigentum, weil die Förderungen anderen weggenommen wurden.

      Das Eigentum kleiner Unternehmer hat meist null Förderung, unbeschränkte Haftung, der Einzelunternehmer haftet mit seinem Privatvermögen (auch für den Mitarbeiter), und ein Mitarbeiter unterliegt dem Kollektivvertrag, dessen Wertschöpfung oft bis zum 3 fachen der Wertschöpfung eines kleinen Einzelunternehmers ausmacht, und, wenn er mehr als 5 Mitarbeiter hat, dann sagt die Gewerkschaft, was zu zahlen ist. An dieser Stelle ist der Staat eine massive Störung, er nimmt und gibt nichts, haftet nicht und das betrifft die etwa 225 000 EPUs in Österreich und teilweise auch KMUs.

      @ Mitarbeiteraufhetzung

      Wäre ich nicht in Großkonzernen (nicht bei der AUA, die schon einmal kaputtgestreikt wurde) gewesen, hätte ich diese Aufhetzereien nicht selbst erlebt und den Parteibuchterror, würde ich so was nicht schreiben. Ich kenne die Leute, die das tun, teilweise persönlich und das sind keine Einzelfälle, das hat System.

      Ich habe in der Verwandtschaft 4 Eisenbahner, die das auch geschildert haben, was da hinter den Kulissen wirklich los ist. Die sind mit 39, 52, 52 in Pension gegangen und einer arbeitet noch und wartet schon auf die Pension sehnsüchtig, um endlich dem Parteibuchterror zu entkommen.

      Frank Stronach hat das Fernbleiben der Gewerkschaften von seinen Firmen von seinem Engagement in Österreich abhängig gemacht, wohl wissend, daß dann Ruhe ist und der Betrieb billiger ist und es gab trotzdem keine Streiks dort.

      Gegen Arbeiterkammer als Ordnungsfaktor, Wirtschaftskammer als Servicefaktor möchte ich nicht allzu viel sagen. Früher habe ich immer gedacht, die würden meine Interessen vertreten, das haben sie weder bei der Arbeiterkammer, noch bei der Wirtschaftkammer getan. Rechtsberatung gibt es bei beiden und andere Servicefunktionen.

      Ihre geschilderte Mobbingszene, so was habe ich auch erlebt und zwar noch viel schlimmer. Die Person tut mir heute noch leid, die wurde buchstäblich aus ihrem Beruf hinausgemobbt und verfolgt als Selbständige. Ich kenne auch mittlere Firmen die kaputtgestreikt wurden oder mit Auflagen kaputtgemacht wurden.

      Ich kenne aber auch Arbeiter und Angestellte, denen solche Nachteile von Arbeitgebern zugekommen sind.

      Ich muß aber schon sagen, daß so was heutzutage nicht Regel ist, sondern eher seltene Ausnahme, die systematische Aufhetzereien und notwendige 'Zusammenschlüsse' nicht rechtfertigt.

      Das war vor vielen Jahrzehnten, als etwa die 'Ziegelböhmen' und Metallarbeiter regelrecht ausgebeutet wurden. Mein Vater hatte eine Lehrstelle für Kost und Quartier und als Handwerkslehrling eine Arbeitszeit von Montag bis Samstag von 6-22 Uhr in den 1930-er Jahren. Damals konnte man zusammen Verbesserungen erreichen für die arbeitenden Menschen. Heute beschränkt sich das auf Ausnahmefälle. Heute ist der Bogen schon überspannt und die Arbeit totale Nebensache geworden, bzw. nicht mehr bezahlbar, je nach dem, wie man die Auswirkungen betrachtet. Dort, wo die Gewerkschaften tätig werden, da ruinieren sie Firmen, ruinieren sie Arbeitsplätze und ruinieren sie das Arbeitsklima, weil sie einfach jedes Maß und jeden Sinn für Arbeit und Arbeitsplatzerhaltung verloren haben, arbeiten doch die Betriebräte gar nicht in ihrem Beruf und für ihre Firma und die Gewerkschafter auch nicht, die sehen gar nicht mehr, wie viele Arbeitsplätze sie schon vernichtet haben und aus dem Land gejagt haben. Nicht arbeiten (oder Arbeitslosigkeit) ist zur Regel geworden (40%) und wir wären froh, wäre die Arbeit im Lande und nicht fortgejagt worden.

      So viel Eigenverantwortung muß man den Mitarbeitern schon zugestehen, daß sie selbst sagen, wenn was nicht in Ordnung ist und das selbst mit den Firmen regeln können. Eine Vertretung ist da nicht wirklich notwendig, die schwirrt nur in den untätigen Apparatschikhirnen von Gewerkschaftern herum, indem sie dann die wenigen Ausnahmefälle aufzählen, die aber die Riesen-Parteiapparatur nicht rechtfertigen. Rechtberatung, Rechtsvertretung, Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen, das würde ich als Aufgaben von Arbeiterkammer und Wirtschaftskammer sehen, wenn wir uns das schon mit den Zwangsgebühren leisten wollen.

      Wir müssen schon bei der Wahrheit bleiben.

      Das ist eben mein 'Vokabular', das bei Ihnen keinen Anklang gefunden hat. Ich hoffe, Sie können mich jetzt besser verstehen.

      PS: noch eine kleine Geschichte zum Nachdenken.
      Mein Bruder wurde in seiner Industriefirma einmal von einem Gewerkschafter angegangen, warum er als einziger nicht bei Partei und Gewerkschaft ist. Es wurde ihm vorgeworfen, daß er wohl die Errungenschaften der Gewerkschaften genießt, aber nichts dafür zahlen will. Seine Antwort: 'Meinen Lohn mache ich mir mit der Firma selbst aus'. Heute ist er Direktor dieses Konzerns. Er arbeitet noch immer so viel, sein Lohn ist nicht mehr klein, aber nicht unmäßig. Auch eine Ausnahme, ohne Parteibuch von unten kommend sich nach oben zu arbeiten. Das hat man in Österreich schon vielfach vergessen, da macht man es umgekehrt, zuerst das Parteibuch, dann der Job und zu allerletzt die Arbeit.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      28. Dezember 2010 23:17

      "Die Gewerkschaften sind zu dem geworden, wogegen sie gegruendet wurden."

  10. APM (kein Partner)
    28. Dezember 2010 12:53

    Ich bin mir sicher, würde "der Alte" noch leben, er würde Andreas Unterberger heftigst umwerben um ihn als DEN Nachfolger von "Staberl" in seinem Kronen-Blatt zu präsentieren. Auch Richard Nimmerrichter, ehemals "Wissender vom Dienst" hatte die brillante Fähigkeit, Kraut mit Rüben oder Äpfel vermischt als sachliche Darstellung zu verkaufen.
    Als kleines Beispiel - vielleicht könnte man das im Kabarett Simpl verwerten, das ja auch schon wesentlich bessere Tage gesehen hat - die schreckliche Tatsache dass in einer S-Bahn keine Karten mehr verkauft werden! Ich weiß es zwar nicht genau, aber ich denke dass es in der Strassenbahn mindestens schon 30 Jahre keinen Schaffner mehr gibt! Die (rote!! auch ein blindes Huhn findet gelegentlich Körner) Gem. Wien hat in wahrhaft ungewohnt geistiger Brillanz dafür Vorverkaufskarten geschaffen! Diese gelten - man mag mich verbessern wenns nicht stimmt - im GESAMTEN VOR-Gebiet. Sie zu entwerten bedarf nur eines IQs der dicht über dem von Gut und Böse liegt. Und man bekommt sie in den Vorverkaufsstellen, Trafiken usw., dies sogar mit ganz "persönlicher " Ansprache. Weiterer Vorteil: Man braucht nur geringe Lesekenntnisse oder kognitive Begabung!
    Was sicher mehr erregt, ist die viel schlimmere Gegebenheit, dass viele Bahnhöfe unbesetzt und kundenfeindlich sind. "Richtige" Eisenbahner wären hier so nötig, wie an anderer Stelle "Berater der ÖBB" unnötig sind und nicht wie gehabt - getreu dem Kampfschrei: Wir sparen - egal was es kostet "eingespart" werden.

    • Die Rote Melone
      28. Dezember 2010 14:48

      Für Leute deren Horizont an der Stadtgrenze endet, mag ja stimmen was Sie sagen. Die können tatsächlich einen Fahrschein in jeder Trafik. Und ersparen sich somit das Gfrett mit dem Automaten.
      Von denen ist aber bei A.U. auch nicht die Rede.

    • APM (kein Partner)
      28. Dezember 2010 15:11

      Wenn Sie auf Ihrer Urlaubsreise in die Hauptstadt von Trpstril kommen, erkundigen Sie sich da auch nicht? Ich bin schon über Unter-Gramatneusiedl (!!!) hinausgekommen wo der Horizont schon endlos war und habe auch fragen müssen!
      Wie wärs, wenn Sie sich eine Hostess engagieren?

    • Die Rote Melone
      28. Dezember 2010 15:56

      Sehen Sie! Und warum haben Sie fragen müssen? Weil Sie den Automaten nicht bedienen konnten. Wenn Sie den Automaten hätten bedienen können, hätten Sie sich selber eine Fahrkarte ausdrucken können. Aber Sie mußten ja fragen. Sie haben also eine Hostess engagiert. Und gefragt. Diese Hilfestellung benötige ich aber nicht, Danke für den Tipp.

  11. Silvester (kein Partner)
    28. Dezember 2010 11:18

    ja ja, das land ist schon ganz fürchterlich sozialistisch indoktriniert! beweis: die arbeitnehmer haben immer noch nicht kapiert dass ihnen eigentlich weder lohn noch recht zustehen. das steht nur der reichen oberschicht zu. diese zu erhalten ist die aufgabe der arbeitnehmer!

    • Interessierter Leser (kein Partner)
      28. Dezember 2010 11:34

      Silvester ist ein treffender Nicname! Prost!

    • Benevento (kein Partner)
      28. Dezember 2010 12:27

      Heute liest man in den Nachrichten, daß Peter Kreisky, der Sohn des Altbundeskanzlers, Angestellter der Arbeiterkammer war. Ein Politikersohn wurde de facto aus den Zwangsbeiträgen der Arbeitnehmer erhalten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Dezember 2010 12:47

      Selbiges gilt auch für die Väter, @Benevento.
      Und das nicht zu knapp.

    • APM (kein Partner)
      28. Dezember 2010 13:25

      Man liest auch heute im Teletext, dass die bösen Kremser Polizisten "Rechtswidrig" geschossen haben! Dies weiß der "Verwaltungs-Senat " schon nach 1,5 Jahren!!!
      Polizisten nehmt Euch ein Beispiel!!
      Aber man könnte Euch es nicht übelnehmen, wenn ihr kranke "Juristen" nicht mögt, die doch nur der armen, trauernden "Familie" Schadenersatz zukommen lassen will!
      Die 68er lassen grüßen! Zeit wirds....

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Dezember 2010 13:55

      Zum Glück haben die Polizisten ja mehr Zeit (als die Richter), um zu überlegen, ob sie jetzt schießen sollen oder nicht, APM.

      Aber jetzt ist es wenigstens "amtlich".
      Auch Warnschüsse sind gesetzwidrig.

      Also können die Ballermänner/-frauen unserer Polizist-en und -innen eingesammelt und auf den Schwarzmarkt geworfen werden.
      Oder als Naturalrabatt zu den Panzern ... halt ... "Kettenfahrzeugen" mit eingepackt werden, die wir zum Schrottpreis zu verhökern vorhaben.
      Vielleicht geht sich noch, bei einer Abnahme von 50 Stück, ein Abfangjäger gratis als "Zuwaag" aus.

      Unser Verhandlungsgenie aus Kroatisch-Minihof wird sicher nichts dagegen haben.

    • RB (kein Partner)
      28. Dezember 2010 14:13

      ad Peter Kreisky: zunächst keine schlechte Nachrede für Verstorbene.
      Aber der Sohn von Kreisky musste ja irgendwo unterkommen, es wundert
      mich nur, dass er es dort nicht zu "höheren Ehren" gebracht hat, aber wahrscheinlich brauchte er viel Zeit für seinen Republikanischen Club im
      Hebenstreit. (Ist ja bloß eine Vermutung.)

    • Ron (kein Partner)
      28. Dezember 2010 14:32

      Genau wie der Unterberger bei der Dohnal. Nichts schlechtes über die Toten...ABER.
      Von mir aus könnts ihr ja so viel schlechtes über die Toten sagen wie ihr wollt, die kratzt es am wenigsten. Aber bitte spart euch doch dieses scheinheilige "nichts schlechtes..." das ist einfach nur lächerlich.

      Der Schmarrn über die "Warnschüsse" hier ist auch wieder sehr typisch. Buhuu heute darf man ja nicht einmal mehr einen einfachen Einbrecher abknallen - oh tempora o mores. Man mag ja von den Einbrechern halten was man will aber wir befinden uns hier immer noch in einem Rechtsstaat und da werden Leute bei einem einfachen Einbruch nicht über den Haufen geschossen, schon gar nicht von der Staatsgewalt. Für die Bestrafung sind die Gerichte zuständig. Wenn es euch schon nicht ethisch fragwürdig erscheint jemanden wegen eines Einbruchsdeliktes zu erschießen dann stellt euch wenigstens die Frage was als nächstes kommen könnte wenn man solche Praktiken einreißen lässt.

    • APM (kein Partner)
      28. Dezember 2010 15:01

      Lieber Ron!

      Ich nehme ALLES zurück! Sie haben natürlich Recht! Wie gut, dass es solche Menschen wie Sie gibt!
      Aber die Idee, wenn Mutti auf ihr 14 jähriges Nesthäkchen besser aufgepasst hätte und - möglicherweise - es zu solchen schlimmen Rechtsverletzungen (für die "mutmaßlichen Einbrecher" gilt natürlich die Unschuldsvermutung, denn sie wollten sicher nur die Toilette des Supermarktes benutzen) nicht gekommen wäre, erscheint Ihnen sicher nur abwegig!

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Dezember 2010 15:18

      >> @ron:

      Der (Oberschenkeldurch-)Schuss, den die Polizistin gezielt, wie man hoffen darf, auf den 17-Jährigen abgegeben hat, war rechtens, der ungezielte Warnschuss des Kollegen über die Köpfe der beiden Nachwuchseinbrecher war lebensgefährdend und daher zu verurteilen. Der tödliche Schuss sowieso.

      lt. orf.at von heute:

      Spruch des UVS
      Insgesamt fielen drei Schüsse in dem Kremser Supermarkt.
      Der UVS urteilte nun, dass auch der erste Schuss des Polizisten, der über die Köpfe der beiden jugendlichen Einbrecher abgefeuert wurde, rechtswidrig sei. Der Schuss sei als lebensgefährdend zu werten.
      Laut Spruch des UVS habe die Polizistin richtig gehandelt. Der Polizist habe beide Male zu Unrecht geschossen.)


      Da haben zweifelsfrei ein paar Blinde über Farbfragen zu Gericht gesessen.
      Wer jemals mit einer Handfeuerwaffe, und das auf Zeit, geschossen hat, wird das wohl bestätigen.

      Fazit: Wer keinen Ahnung von etwas hat, sollte auch keine Meinung dazu haben.

    • schreyvogel
      28. Dezember 2010 15:20

      Zu +Peter Kreisky.
      Mich hat gewundert, dass BK Dr. Bruno Kreisky seinen Sohn bei der AK untergebracht hat, wo es doch in seiner Macht gestanden wäre, ihn in eine viel besser bezahlte Position, z.B. in der Nationalbank, zu hieven. (Nicht dass die AK schlecht löhnt, aber der Unterschied zur NB ist gewaltig).
      Gab es ernstere Konflikte zwischen den beiden?

    • APM (kein Partner)
      28. Dezember 2010 15:29

      Ja, werter Schreyvogel! Bruno hat so manchen langen tiefen Seufzer über seinen Sprössling ausgestoßen. Der Junge hatte etwas viel von Mama abbekommen!

    • M.S.
      28. Dezember 2010 18:38

      @Ron
      Ja Ron, völlig richtig. Die Schießerei der Polizei muss endlich aufhören. Schlage vor die gesamte Polizei zu entwaffnen. Bei gefährlichen Einsätzen sollen die Polizisten Punschkrapferl oder Mozartkugeln verteilen und die Verbrecher höflich bitten, doch aus Kommissariat mitzukommen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Dezember 2010 18:51

      Diese Problem wurde schon im Ansatz gelöst, M.S.

      Siehe "Eurogendfor".

      Dazu mehr:
      http://www.zeit-fragen.ch/index.php?id=3750

  12. Stachel (kein Partner)
    28. Dezember 2010 10:05

    Eines kann ich voll bestätigen, worüber ich mich schon oft und immer wieder geärgert habe: Ein Flugticket über das Internet zu bestellen (egal von wo bis wohin, egal welche Fluglinie, und sei es auch mit 3x Umsteigen usw.) geht problemlos innerhalb von ein paar Minuten. Ein ÖBB-Ticket von Wien nach Wiener Neustadt zu bestellen ist eine derart komplizierte Prozedur, dass es einfacher und schneller geht, wenn man es direkt am Schalter kauft.

    • Neppomuck (kein Partner)
      28. Dezember 2010 11:37

      Erinnert an den Witz aus den 60er-Jahren über einen Klosterneuburger, der per Bahn nach Peking will:

      Zuerst gibt es am Schalter nur eine Fahrkarte nach Pressburg und den Hinweis, dort angelangt nach einer Verbindung nach Moskau zu fragen, dort würde man dann schon weiterhelfen. Gesagt, getan kommt er dort an und nach einer Expedition über Omsk und Irkutsk schafft er es schließlich bis Wladiwostok und endlich bis Peking.
      Nach Abschluss seiner Geschäfte dort eilt er bangen Herzens zum Hauptbahnhof und kniet vor dem Bahnhofs-Mandarin nieder, um irgendwie wieder nach Klo-Burg zurück kommen zu können.

      "Wohin?"

      "Klosterneuburg, Österreich, Europa."

      "Klal, abel Kie'ling oder Weidling?"

    • Celian
      28. Dezember 2010 19:42

      an Neppomuck:

      Der Witz ist ein Volltreffer: er ist bezeichnend für den Zustand der Bahn in Österreich. Und für die Chinesen auf der Überholspur was nicht nur die Bahn betrifft.
      Der Witz ist zum Hinknien...

  13. Rado (kein Partner)
    28. Dezember 2010 09:55

    @Wirtschaftskammer

    Christoph Leitl hat vor allem ein Ziel vor Augen.
    Er will Bundespräsident werden. Als Kandidat wird er sich in nächster Zeit von einem Personenkommittee ausrufen lassen.
    Alle seine derzeitigen Handlungen und Äußerungen passieren bereits im Hinblick auf seinen künftigen Wahlkampf und hierfür wird arbeitet auch die WKÖ (und ihre Mitglieder) mit, ob sie es wollen oder nicht. Das da mal eine Leitl-Forderung infam wirkt oder gegen die Mitglieder gerichtet ist, darf nicht wundern.

    • Stachel (kein Partner)
      28. Dezember 2010 10:09

      Da wird er aber noch schwer gegen den Pröll-Onkel zu kämpfen haben, der dieses Ziel noch lange nicht aufgegeben hat; wenn Fischer nicht mehr kandidiert, kann er sich ja sogar gute Chancen dafür ausrechnen.

  14. Herby (kein Partner)
    28. Dezember 2010 08:20

    Ich fahre als Pendler natürlich sehr oft mit der Bahn. Ich kenne die ÖBB daher aus hautnaher täglicher Erfahrung.

    Was den Fahrkartenverkauf betrifft:

    Ich gehe jede Wette: Der wahre Grund warum der Fahrkartenverkauf im Zug direkt beim Schaffner (=' Zugbegleiter') von nun an nicht mehr möglich ist:

    Die Schaffner sowie das gesamte Personal ist gewerkschaftlich bestens vertreten: Die haben ihren Betriebsräten klar gemacht: Der Ticktverkauf direkt im Zug ist für uns Schaffner viel zu mühsam. Das ist viel zu viel Arbeit für uns!

    Die Mühe sollen sich doch gefälligst die Fahrgäste machen, indem sie an den schwer verständlichen (für Senioren oftmals nicht zu bedienenden) Ticketautomaten herumfummeln müssen.

    Man sollte nie vergessen wer WIRKLICH in der ÖBB das Sagen hat: Die Gewerkschaft die über die SPÖ und ihre Nationalräte bestens vernetzt ist!

    Ich würde gerne mal die Frau Verkehrsminister Bures dabei beobachten dass sie selbst einmal ein Ticket für eine Reise in Österreich bei so einem ÖBB-Ticketautomaten löst !!!
    Und als nächstes sollten zu dieser Übung bitte gleich antreten: Bundeskanzler Faymann und alle Mitglieder der Bundesregierung.
    Und als nächstes alle 183 Abgeordnete zum Nationalrat:

    Bei so einem Gerät:
    http://twoday.tuwien.ac.at/static/craft4/images/fahrkarten.jpg

    Das würde ich mit Vergnügen einmal beobachten.

    • Herby (kein Partner)
      28. Dezember 2010 08:25

      Ergänzung: Dieser Blogbeitrag (zwar schon aus 2006) ist lesenswert, schlägt genau in die gleich Kerbe wie mein obiges Posting:
      http://twoday.tuwien.ac.at/craft4/stories/255661/comment

    • Ron (kein Partner)
      28. Dezember 2010 08:58

      Ja eh, völlig freie Unternehmen würden ja niemals solche Automaten aufstellen. Sobald alles völlig in privater Hand ist herrscht das Schlaraffenland und der Kunde bekommt Ambrosia auf dem Silbertablett, selbstverständlich zu Billigstpreisen.

      Sie verwechseln da etwas. Die Kritik über die möglichen politischen Einflüsse mag ebenso berechtigt sein wie jene an den Fahrkartenautomaten. Die beiden Punkte haben allerdings wenig miteinander zu tun. Ein Unternehmen ohne politischen Einfluss wird sich auf dem Markt nicht unbedingt so entwickeln wie sie das gerne hätten.

      Davon ganz abgesehen, es gibt weiterhin die Möglichkeit am Schalter zu kaufen. Grundsätzlich sind diese Automaten allerdings nicht so schwer zu bedienen.

    • Herby (kein Partner)
      28. Dezember 2010 09:43

      @Ron 8:58

      Gerade der SPÖ, der Arbeiterkammer und auch dem ÖGB liegt normalerweise - vorgeblich - sehr viel daran dass es den "kleinen Konsumenten" auch gut geht und sie nicht über den Tisch gezogen werden.

      Bei der ÖBB sind die gleichen Institutionen auffällig leise wenn es um die Verteidigung der Konsumentenrechte geht.

      Etwas was in Ihrem Posting nicht stimmt ist: Es gibt keinen "Markt" bei den österr. Nahverkehrsunternehmen. Die Dinge liegen hier komplett anders.

      Der einzige "Markt" den es bald geben wird ist die neue Westbahngesellschaft des Herrn Haselsteiner die in Kürze den Betrieb aufnehmen wird.

      Etwas was mir aus Bahnkunden Sorge macht ist der Tag, wo die Zugbegleiter komplett eingespart werden. Da wird es dann niemanden mehr geben, der z.B. randalierende Fahrgäste hinaus schmeisst. Oder nicht-zahlende Fahrgäste.

      Es wird schon jetzt vereinzelt diskutiert: die schaffnerlosen ÖBB-Züge. Soweit sollte es keinesfalls kommen! Und bei Privatbahnen gibts auch Schaffner, wie z.B. der Raab-Ödenburger-Bahn.

    • numerus clausel (kein Partner)
      28. Dezember 2010 10:37

      Amüsant in diesem Zusammenhang ist, dass die Karten am Schalter teurer sind als beim Automaten, wenn man Besitzer einer "Vorteilscard" ist. Da fragt man sich dann wirklich, weshalb es dann Schalterbedienstete gibt und welche konkrete Aufgabe diese haben, wenn für die Dienstleistung des Fahrkartenausdruckens Zusatzgebühren verlangt werden.

    • Observer
      28. Dezember 2010 13:24

      Herby:
      Regierungsmitglieder und NR-Abgeorddnete brauchen keine Einzelfahrscheine, vielmehr haben alle Netzkarten für die Erste Klasse, welche aber kaum genützt wird, da Auto und Flieger für sie angenehmer sind.

  15. schreyvogel
    27. Dezember 2010 23:00

    Warum bemühen sich Unternehmen, ihr Qualität ständig zu steigern, ihren Service ständig zu verbessern und die Zufriedenheit ihrer Kunden ständig zu erhöhen? Ganz einfach: Weil sie nur so im Markt gegen die Konkurrenz bestehen und wachsen können.

    Und warum gilt dies nicht für die ÖBB? Weil sie ein Monopol besitzt und weil sie sich vor keinem Defizit fürchten muss, denn das trägt ja der Staat. Es ist daher nur logisch, dass die ÖBB nach anderen Kriterien optimieren - nach Mitarbeiterzufriedenheit, nach Befriedigung politischer Forderungen der Bürgermeister, Landeshauptmänner, der Gewerkschaften, der Grünen usw. usw.
    Die Zufriedenheit der Kunden spielt keine Rolle, die haben ohnehin keine Ausweichmöglichkeit, denn auch die Buslinien sind alle monopolisiert.
    Und so kommt es, dass die ÖBB die Fahrgäste zwingt, sich die Fahrkarten bei komplizierten, of nicht richtig funktionierenden oder überhaupt fehlenden Automaten zu kaufen, oder per Handys, wo man sich vorher eine "Paybox" einrichten und diese regelmäßig alimentieren muss. Und wer trotzdem die Fahrkarte beim Schaffner löst, bezahlt dafür nicht etwa eine angemessene Gebühr, sondern eine regelrechte Geldstrafe von 60 Euro!

    Und wenn man meint, die Bahnen sollten privatisiert werden, kommt postwendend die Antwort: In England hat man es versucht, musste die Bahn aber gleich wieder verstaatlichen, denn das können Private nicht.

    Ich bin daher sehr dagegen, in die Bahn weiter gutes Geld zu investieren. Das bringt nur höhere Schulden, höhere Defizite und letztlich höhere Steuern für uns alle, aber kein besseres Service für die Kunden. Man sollte für die Bahn ein geeignetes Insolvenzverfahren wie für systemrelevante Banken einführen, sie abwickeln und sie nachher von Null auf ohne Altlasten von privaten Investoren neu aufbauen lassen. Und ohne Bures!

    • Der kleine Nick
      27. Dezember 2010 23:08

      Tun Sie mit dem Nachsatz "Und ohne Bures!" der guten Dame nicht ein bisschen unrecht? Oder meinen Sie wirklich, dass eine ausgebildete Karies-Spezialistin nicht auch mit Milliardenlöchern umgehen kann?

    • Zahnersatz (kein Partner)
      28. Dezember 2010 08:21

      Natürlich kann sie das! Sie hat es ja gelernt: Erst noch größer aufbohren, und dann warten, ob irgendwo eine Füllung herkommt...

  16. Brockhaus
    27. Dezember 2010 20:02

    Die Liste der Ärgernisse ließe sich noch beliebig fortsetzen, ein Ende ist leider nicht in Sicht.

    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die AUA das Bodenpersonal tatsächlich nach Deutschland umsiedelt. Die zweijährige obligate Gehaltserhöhung würde dann sicher nicht mehr gewährt werden. Betriebsräte haben noch nie wirklich etwas bewirkt, außer Kosten verursacht. Sei es durch Streiks oder durch ihre nicht realisierte Verzichtbarkeit.

    Die Anhebung der Höchstbeitragsgrundlage bewirkt auch stets die Erhöhung der einmal zu erwartenden Pension. Der Teufelskreis wird somit weiter angekurbelt.

    Aber Faymann tun Sie unrecht. Hat er doch kürzlich zur Freude von Pröll bereits für 2013 eine Steuerentlastung angekündigt. ;-(

    • Brigitte Imb
      27. Dezember 2010 20:44

      Na klar doch, da braucht er, bzw. die SPÖ, wieder ein Wahlzuckerl. Dieses Vorgehen kennen wir ja bereits.

    • Brockhaus
      27. Dezember 2010 21:33

      @ Brigitte Imb

      So sarkastisch war es natürlich auch von mir gemeint.

    • Antilinker (kein Partner)
      28. Dezember 2010 08:25

      Für die Sozen ist es doch ein gefundenes Fressen:
      Erst vernichten sie Arbeitsplätze und dann können sie mit Kampfplakaten aufmarschieren, gegen die bösen Unternehmer, die bösen Piefke, die böse Globalisierung hetzen. Ist doch ein feienr Job, und die Linken haben Erfahrung darin: erst die Bude anzünden und dann schreien, dass die Feuerwehr den Brand nicht verhindert hat.

  17. thomas lahnsteiner
    27. Dezember 2010 18:28

    Ärgern und wundern muss ich mich, wenn hier von ein auszubildender jurist doziert, dass einem aua-streik die gleiche bedeutung beizumessen ist wie einem beim media-markt.
    Durch einen aua-streik kann den kunden enormer schaden entstehen, ein schaden der sich leicht auf andere teile des flugverkehrs auswirken kann...verpasste anschlussflüge, abgesagte flüge, teilweise beeinträchtigung der flüge anderer linien, der abfertigung usw.
    Und da nehme ich mir schon das recht heraus, diese öffentlichen beeinträchtigungen öffentlich zu kritisieren...
    es ist also reiner unfug, derartiges mit arbeitskämpfen beim media-markt zu vergleichen, wo ich jederzeit ohne beeinträchtigung auf andere anbieter
    ausweichen kann.

    • thomas lahnsteiner
      27. Dezember 2010 18:30

      "von" in der 1. zeile gehört natürlich weg

    • Norman Bates
      27. Dezember 2010 18:50

      @thomas lahnsteiner

      Erlauben Sie mir die Frage, warum Sie Ihre öffentliche Kritik hier und nicht weiter unten, beim eigentlichen Diskurs posten?

    • Philipp Starl
      27. Dezember 2010 19:08

      Dass ein täglich inhaltsleere Polemiken dreschender Anonymer keine Ahnung davon hat, wovon meine Kritik handelt, ist nicht weiter verwunderlich. Verwunderlich ist hingegen Ihre Darstellungssucht.

      Das tertium comparationis bei Media Markt und AUA ist Ihrem hellen Kopf auch entgangen, beides sind private Unternehmen und somit haben selbst Sie sich nicht einzumischen, egal wie verärgert Sie sind. Aber Ihr Beitrag ergänzt die Heuchelei Mancher hier perfekt:

      Großspurig und auf Kronen Zeitung- Niveau lamentieren, dass doch alle Firmen privat sein sollen und die Politik dort nichts zu suchen hätte, aber kaum berührt es einmal stärker die eigenen Interessen, ist das frei nach Adenauer nur noch das Geschwätz von gestern.

    • Celian
      27. Dezember 2010 20:46

      Ich kann mich ja irren, aber in diesem nicht ganz unpolitischen Tagebuch werden Dinge des öffentlichen Interesses diskutiert, die also ein zoon politikon interessieren. Wenn also der Arbeitskampf beim Mediamarkt politische Dimensionen annimmt, die das öffentliche Interesse erwecken, so kann ich mir schon vorstellen, daß auch dieser dann hier verhandelt wird. Dieses öffentliche Interesse ist das tertium comparationis und nicht ob es sich um eine privates oder staatliches Unternehmen handelt.

    • Celian
      27. Dezember 2010 20:52

      Betreffend Thomas Lahnsteiners Neustart der Diskussion: So wie ein Ortswechsel bringt ein solcher manchmal neuen Schwung in eine festgefahrene Diskussion.

      Und nebenbei die Chance auf ein paar Sterne. Das soll aber nicht der ausschlaggebende Grund dafür sein.

    • Norman Bates
      27. Dezember 2010 21:44

      @Celian

      Neustart geglückt und ich hoffe, dass der Grund nicht das Einheimsen von *** war.

      Der springende Punkt der Diskussion, an der hier heftig mit teils persönlichen Untergriffen vorbeigeschrieben wird, ist die Frage, ab wann es "öffentliches Interesse" ist.

      Diese Frage ist enorm schwer zu beantworten. Egal ob generell, oder im Einzelfall.

    • Celian
      27. Dezember 2010 22:06

      @Norman Bates,

      stimme Ihnen zu! Eine Definition ist schwer möglich, ich habe mir dazu folgende Gedanken gemacht: eine politische Frage ist eine, die die Menschen in ihrer Eigenschaft als Gemeinschaft angeht. Im Gegensatz zu einer die die Menschen in ihrer Individualität angeht. Also, z.B.: ist die Frage nach dem angesagtesten Lippenstift oder der aktuellen Modefarbe eine politische Frage? Viele Menschen interessieren sich für diese Frage, ich behaupte sogar, wesentlich mehr als jene, die sich für die Aussagen des Finanzministers zur Bankensteuer interessieren. Aber ist es eine politische Frage? Ich behaupte, nein, da die Farbe des Lippenstiftes zwar für viele interessant ist aber nur für jeden einzelnen betrachtet und nicht als Gemeinschaft. Es ist eine individuelle Frage, da für die Gemeinschaft nichts davon abhängt ob die Lippen diese Saison Copper Frost oder Terra Rouge oder Fantasia Pink gefärbt werden. Es ist allerdings eine Frage des allgemeinen Interesses, ob eine Bankensteuer kommt oder nicht, da sie das gemeinschaftliche Zusammenleben der Menschen beeinflußen wird.

    • Celian
      27. Dezember 2010 22:19

      Um auf den Arbeitskampf beim Mediamarkt zurückzukommen: Verhandlungen beim Mediamarkt werden das allgemeine Interesse der Menschen nicht erwecken, da ihnen das ganz egal sein kann, wie ein Arbeitskampf dort ausgeht. Aber in dem Moment wo z.B. eine Lohnverhandlung in irgendeiner Weise eine Art Vorbildwirkung erzielt, kann eine solche Lohnverhandlung zum öffentlichen Interesse werden. Wenn zum Beispiel ein ungewöhnlich hoher für die Branche unüblicher Abschluß bei den Lohnverhandlungen erzielt wird, kann das durch die Vorbildwirkung Auswirkung auf die Gemeinschaft aller anderen Arbeitnehmer dieser Branche haben. Wenn der Abschluß für alle Arbeitnehmer über die Branche hinaus Vorbildwirkung erreicht, könnte er ein Kandidat auch für das Tagebuch werden. Denn er steht im öffentlichen Interesse.

      Denke ich mir.

      Ich will aber A.U. sicher nicht dreinreden.

    • Norman Bates
      27. Dezember 2010 22:25

      @Celian

      Ich teile Ihre Einschätzung und füge hinzu, dass es wohl eine Beurteilung der komplexen Zusammenhänge im jeweiligen Fall (egal ob AUA oder Media Markt) erfordern würde, bevor man (der Staat) eingreift (meistens regulierend).

      An dieser Stelle können wir auch schon eine fundamentale Schwäche unseres Systems feststellen. Jede Organisation tendiert nämlich zwecks Sicherstellung ihres Erhaltes zur Erfindung von unzähligen Gründen, um dies zu bewerkstelligen bzw. die Macht oder den Einflußbereich sogar auszuweiten.

      Egal ob dies Wirtschaftskammer, Gewerkschaften, Regulierungsbehörden oder wer auch immer ist.

    • thomas lahnsteiner
      27. Dezember 2010 22:36

      dazu ein originalzitat von ludwig thoma:
      "er war ein guter jurist und auch sonst von mäßigem verstande"
      eigentlich passt das zitat doch nicht, da ich weit und breit keinen juristen sehe....

    • Norman Bates
      27. Dezember 2010 22:47

      ... und ich sehe hier weit und breit keine Argumente mehr, sondern nur noch persönliche Untergriffe und unnötige Beleidigungen.

    • gaberl
      27. Dezember 2010 22:55

      @Philipp Starl
      na da haut einer auf den Tisch.
      Das "tertium comparationis" ist den Leuten entgangen. Zum Glück haben wir unseren juristischen Alleswisser und Oberbelehrer, der den Kronen-Zeitungs-Pöbel
      mit seinem perfekten Latein zutiefst beeindruckt.
      Ich möchte dem Universalgenie zurufen:
      "Si tacuisses, philosophus mansisses !"

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2010 23:04

      @ Philipp Starl

      Ich halte das für ein Mißverständnis.

      Ich denke den meisten ist hier der Wunsch von den Zeilen zu lesen, daß sie alle weniger Politik wünschen, vor allem keine in den Privatfirmen.

      Die Politik aber mischt sich in Privatfirmen ein, indem sie Mitarbeiter aufhetzt, etc.

      Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob ich meine, die Politik soll sich in Privatfirmen nicht einmischen und sie tut es trotzdem, über alle möglichen Wege von Steuer, Sozialversicherung, Arbeitsplatzgestaltung, Kollektivvertrag, etc. und, und das ist ebenso kritisierenswert, über massive Einflußnahme auf Mitarbeiter in privaten Firmen zum Streiken.

      Ich habe es bewundert, als Frank Stronach sein Engagement in Österreich davon abhängig gemacht hat, daß in seinen Firmen keine Betriebsräte und Gewerkschaften geduldet werden und es gab auch keine Streiks dort in seiner Zeit und auch keine Probleme und auch keine Gewerkschaften. Das Vertrauen war da, die Bedingungen dem Markt angepasst und damit real.

    • Karl Knaller
      28. Dezember 2010 09:12

      @Philipp Starl

      BRAVO, PHIL! GIB'S IHNEN, DEN WEICHEIERN!

    • Johann Scheiber
      28. Dezember 2010 10:18

      Dem Phillip Starl, der ein wirklich sympatischer Zeitgenosse ist, läuft manchmal eine Laus über die Leber, das haben wir schon das eine oder andere mal erlebt.
      Der Gegenstand gibt den Zunder für die aufgebrochenen Emotionen nicht her. Es ist eher ein Konflikt zwischen Fundamentalismus und Populismus hier ausgebrochen.

      Ich neige selbst eher dem Fundamentalismus zu, halte aber die tatsächlich an Krone-Kolummnen erinnernden Beiträge von thomas lahnsteiner stets für köstlich.

    • Philipp Starl
      28. Dezember 2010 11:44

      Verstehe, wenn es um öffentliches Interesse, um Volkseigentum, geht, dann ist das Grundrecht auf Eigentum natürlich dahin...

    • Wertkonservativer
      28. Dezember 2010 12:49

      Hochwerter Herr Scheiber,

      meinen Sie Ihre Aussage vom "sympathischen Zeitgenossen" wirklich im Wortsinn? Da wäre ich etwas enttäuscht, da ich Sie als seriöse und sicher mit genügend Menschenkenntnis ausgestattete Persönlichkeit einschätze.

      Das Objekt Ihrer Wertschätzung hat bereits genügend viele Beweise seiner fast unglaublichen Überheblichkeit und Wichtigtuerei geliefert, so dass es mir wirklich schwerfiele, Ihrem Urteil beipflichten zu können.

      Es tut mir wirklich leid, Ihnen in diesem Zusammenhang widersprechen zu müssen!
      Ich hoffe, Sie sind mir diesbezüglich nicht gram!

    • Johann Scheiber
      28. Dezember 2010 14:51

      Werter Wertkonservativer!

      Wir befinden uns in einen Überlebenskampf. Phillip Starl ist ein Kämpfer. Daher ist mir Starl, bei allen Meinungsverschiedenheiten, sympathisch.
      Man hat hier zwischendurch schon öfter das Gefühl, dass alles in Biedermeier, Bukolik und Jammerei verdämmert. Starl hingegen sucht die permanente Auseinandersetzung. Aber natürlich ist das der Blog von Dr. Unterberger und der hat sich entschlossen in seinem Haus viele Räume sein zu lassen. Was wahrscheinlich gut ist.
      Ich wünsche ihnen schöne Tage in Kroatien.

    • Wertkonservativer
      28. Dezember 2010 19:41

      Danke, werter Johann Scheibner, für Ihre Replik!

      Natürlich muss man kämpfen, um positiv erkannte Ziele zu erreichen.
      Mit pseudowissenschaftlich argumentierenden und wirr um sich schlagenden "Kämpfern" wird man jedoch keinen Kampf gewinnen können!
      Der Mann muss erst, so es in ihm ist, menschlich reifen; jetzt ist er bestenfalls ein Rohdiamant, der eines guten Schliffes bedürftig ist.

    • Wertkonservativer
      28. Dezember 2010 19:44

      Verzeihen Sie bitte die Namens-Verunstaltung, werter Johann Scheiber!

  18. Celian
    27. Dezember 2010 15:48

    Die Bankensteuer ist Raub so wie jede Steuer. Bestenfalls ist Steuer Zwang zur Bezahlung nicht bestellter Dienste, aber was wäre der „Dienst“ im Falle der Bankensteuer? Es heißt, in Zukunft werden Banken an ihrem Auffangen im Fall des Falles selbst finanziell beteiligt. Damit nicht alles am armen Steuerzahler hängen bleibt.

    Mit wie viel Unverschämtheit muß man gesegnet sein, daß man der Kuh, die man melkt, auch noch erklärt, daß es nur zu ihrem Besten ist? Mit Steuern erreicht man nur die weitere Auszehrung des Patienten. Diese Methode erinnert nur zu sehr an den Aderlaß, einer beliebten Heilmethode im Mittelalter. Damals hat man geglaubt, durch Ablassen seiner Lebenssäfte käme der Patient wieder zu Kräften. Wie widersinnig kann man sein? Sind wir noch im Mittelalter?

    Das Bankensystem krankt an ganz anderem: am Papiergeld das keinen Rückhalt in echten Werten hat, weshalb die Geldmenge von den Zentralbanken immer weiter aufgeblasen wird; was zu Schuldenanhäufung insbesondere der beim Staat und Inflation führt. An der niederen Kapitaldeckung der Banken, die erwünscht ist, damit die Banken fleißig Kredite geben können und echte Werte einsammeln können. Was aber bei einem Bank-Run schnell zum Zusammenbruch der Banken führen kann. Richtiger wäre es, die 100 % Kapitaldeckung für verliehenes Geld einzuführen. Damit kann die Geldmenge nicht mehr nach Belieben des Staates ausgedehnt werden und mit dem Schuldenmachen des Staates ist es dann auch vorbei.

  19. Criticus
    27. Dezember 2010 14:06

    Dem sehr verehrten Dr. Andreas Unterberger muß man leider wieder einmal ganz überwiegend recht geben. In diesem Zusammenhang sei auf die löbliche Privatinitiative www.verwaltungsreform-jetzt.at verwiesen.Es ist erfreulich, daß es noch kritische Bürger gibt, die aus eigenem den Versuch unternehmen, den üblen Tendenzen gegenzusteuern.
    Also bitte nachsehen bei :www.verwaltungsreform-jetzt.at

    • FranzAnton
      27. Dezember 2010 19:16

      Genau solch eine Initiative habe ich mir immer gewünscht; für's Erste sieht sie gut aus; ich plädiere daher dringendst dafür, daß alle jene, welche dgegen die staatlich betriebene fahrlässige Krida ihre Stimme erheben wollen, bei der Bürgerinitiative mitmachen.

  20. Brigitte Imb
    27. Dezember 2010 13:54

    Nicht nur unter einem Faymann hat das Land zu leiden, sondern an der gesamten, unsäglichen Regierung - das sind doch nichts weiter als Möchtegerne und Parteisoldaten, denen es nicht um das Wohl der Bevölkerung geht.
    Unter einem, mittlerweile links orientierten Pröll, würde es wohl kaum anders aussehen, die beiden ehemaligen Großparteien sind ja ohnehin schon gegenseitig sehr angepaßt.

    Auch ein Hr. Kern wird nichts weiter machen, als die ÖBB auf Parteilinie zu halten und entsprechend Vorsorge für Parteikollegen zu schaffen, detto die AK und es bleibt nur zu hoffen, dass die Lufthansa der AUA Gewerkschaft die Sporen zeigt.

    Auf die AK und den Bundesheinzi könnten wir getrost verzichten, aber diese Ämter sind halt so viel schön um Parteimitgliederversorgung zu leisten.

    Schlimm daran erscheint mir, dass die Bevölkerung diese Auswüchse noch alle duldet und dass keiner den Heizi aufmerksam macht, wo er doch für mehr Umverteilung ist, dass er am besten selbst damit beginnt und mindestens die Hälfte seiner überhöhten Gage spendet.

  21. Philipp Starl
    27. Dezember 2010 13:46

    @ AUA

    Was geht es den "liberalen" Herrn Unterberger an, was eine Privatfirma und ihre Angestellten machen? Die Ambivalenz und Inkonsistenz des Autors scheint hier besonders anschaulich durch.

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2010 14:54

      Ich denke, die Privatangestellten werden nicht von sich aus einen Streik planen. Das ist es eben bei uns, daß sich 'äußere' Kräfte einmischen wollen zum Schaden dieser Mitarbeiter, die ihre wirkliche Situation gar nicht zu sehen oder zu erfassen scheinen.

      Ich als Lufthansa (Eigentümer) würde vermutlich auch diese Aktivitäten von 'unsicheren' zu 'sicheren' Plätzen verlegen. Wenn ich es in Österreich verlässlicher bekomme oder billiger, dann eben dort, sonst eben anderswo.

      Ich sehe da schon eine Einmischung von 'äußeren' Kräften zum Schaden dieser Mitarbeiter letztlich und zur Abwanderung von Arbeitsplätzen aus Österreich. Wann wird es ja noch probieren dürfen !

      An private Dummheit der Mitarbeiter glaube ich nicht.

      Wäre das 'liberal' alles, dann hätten Sie wohl recht, daß die Mitarbeiter frei und privat in einer Privatfirma streiken.

      Ich denke, die werden bald dann ihre Bedingungen bekommen und die Kündigung, wenn es dann teurer ist als anderswo bei der Lufthansa.

    • Philipp Starl
      27. Dezember 2010 15:22

      Mir geht es nicht um ein meritorisches Urteil, sondern um die Feststellung, dass es den Staat und somit auch einen Blog, dessen Inhalt ja die Politik, also der Staat, ist, nichts angeht, warum, wie, was, wo, wann in einem privaten Unternehmen passiert, außer es geht um strafrechtlich relevante Sachverhalte, bzw. jemand tritt mit einem Rechtsschutzantrag an den Staat heran.

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2010 16:18

      @ Philipp Starl

      Dann zählen Sie also Parteien und Gewerkschaften zum Staat ?

      Die sind es ja, die schon enorm viele private Firmen in Österreich auf dem Gewissen haben.

    • Philipp Starl
      27. Dezember 2010 16:30

      Was haben die Gewerkschaft und Parteien mit dem Thema zu tun? Ich kritisiere Dr. Unterbergers Äußerung bezüglich eines privaten Unternehmens, das Herrn Unterberger und niemanden hier etwas angeht, es sei denn einer der verehrten Kommentatoren ist unternehmensintern tätig. Dass sich Gewerkschaften und Parteien in diesen Unternehmen allzu gerne und regelmäßig einmischen, ist zwar noch viel schlimmer, hat aber wie gesagt nichts mit dem Thema zu tun.

      Hier äußert sich ja auch niemand zu Vorgängen beim Media Markt.

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2010 17:30

      Ich verstehe schon, daß das eine mit dem anderen nichts zu tun hat und daß man sich auf die eigene Sache konzentrieren sollte. Ich verstehe auch, daß ich das genauer abgrenzen müsste, aber Jurist bin ich eben keiner.

      Sehen, anmerken und seine freie Meinung dazu sagen sollte man aber schon dürfen, auch wenn keine rechtlichen und juridischen Zusammenhänge hergestellt werden können. Die Wirkung ist vermutlich die von mir beobachtete.

      In der rechtlichen Sache gebe ich Ihnen recht, in der Meinungsäußerung aber fühle ich mich immer frei, auch wenn ich dann eines Besseren belehrt werde, sprich, auch wenn es ein Blödsinn sein könnte, weil ich etwas nicht beachtet habe oder gewußt habe. Dafür gebührt Ihnen Dank, nämlich, daß Sie Bericht von Meinung unterscheiden.

      Naja, zum Mediamarkt könnte ich auch einige Fragen stellen, was die Rentabilität von mehrseitigen Werbungen in Schmierblättern und sonstigen Printmedien betrifft und deren wirkliche Hintergründe, warum das trotzdem gemacht wird. Mir persönlich fällt das in allen Printmedien und Werbeprospekten störend auf und ich beachte das nicht, bzw. werfe Werbeprospekte meist ungelesen und unbeachtet weg. Wenn ich in den Papiercontainer im Haus schaue, werfen die meisten Leute solche Werbeprospekte weg, ohne sie gelesen zu haben, auch, wenn die Werbefirmen das neuerdings in die Postkästen werfen dürfen und damit die Brieffächer mit diesem nicht bestellten Müll 'vollspammen', auch die elektronischen Brieffächer.

      Und gerne weise ich auch darauf hin, wo und wie bei uns Arbeitsplätze verloren gehen, auch dann, wenn es sich um eine private Firma wie die AUA handelt.

      Auch mir als privater Firma wird ein Betriebsrat aufs Auge gedrückt sobald ich mehr als 5 Leute beschäftige. Auch ich fühle mich da in der Freiheit eingeschränkt. Auch ich meine, das wäre eine Abmachungs- oder Vertragsfrage zwischen mir und dem Arbeitnehmer und nicht zwischen mir und einer staatlichen Organisation in meiner privaten Einzelgesellschaft, für die ich noch dazu mit meinem privaten Vermögen hafte, über das staatliche Stellen verfügen wollen in jeder Hinsicht und von allen Seiten, von Seiten der Steuer, der Sozialversicherung, der Gemeindeabgaben, der Lohnsummen, der Arbeitsplatz- und Betriebsgestaltung, etc. und nicht zuletzt von meinen Mitarbeitern, die selbst bestimmen, was sie von mir zu bekommen haben, statt daß sie den abgeschlossenen Vertrag einhalten.

      Ich selbst beklage das und auch der AUA Eigentümer Lufthansa wird sich das zumindest merken ... ... und da meine ich halt, man könnte diese Arbeitsplätze besser in Österreich lassen als auch sie aus dem Land zu jagen. Den jeder österreichische Arbeitsplatz ist ein positiver Beitrag, jeder aus dem Land gejagte Arbeitsplatz ein negativer, so meine Meinung.

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2010 18:12

      Sie wollen einfach immer recht haben, Herr Starl!
      Sie fühlen sich im Besitz aller Wahrheiten, kanzeln Dr. Unterberger und Blogger in einer Weise ab, die man eigentlich nur als ungehörig bezeichnen kann.

      Können Sie sich nicht ein wenig besser benehmen?
      Ihre Art der Kommentierung ist echt gewöhnungsbedürftig!

    • Philipp Starl
      27. Dezember 2010 18:16

      Nein nein keine Sorge. Jeder hat das Recht auf seine Meinung und meine Kritik hat auch keine juristischen Berührungspunkte. Aber wenn der Blog und seine Partner anfangen, über private Firmen zu diskutieren, dann ist das hier nicht mehr mehr, als der wöchentliche Klatsch von Nebenan, der nur noch eingeschränkt mit Politik zu tun hat, nur mit etwas mehr Niveau.

    • Philipp Starl
      27. Dezember 2010 18:27

      Tut mir leid, WK, dass ich den heimeligen Weihnachtsfrieden in diesem Blog störe und Ihr großes Idol so dermaßen blamiere, indem ich seine Inkonsistenz desavouiere, Sie Armer.

      Mit Gestalten wie Ihnen sollte der Blog aufhören, das Wort liberal auch nur einmal in die Tasten zu hämmern, denn mit Liberalismus hat das Ganze dann nur noch minimal etwas zu tun.

      Vielleicht sollte sich der Blog offiziell Andreas Unterbergers Konservatismus nennen und den Wunsch deklarieren, die ÖVP aus den 50ern möge auferstehen.

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2010 19:43

      Jetzt gehen Sie aber entschieden zu weit, Herr Starl!
      Sie benehmen sich nicht nur wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen, brüsten sich laufend präpotent mit Ihrem Wissen, und finden sich dann auch noch recht toll dabei!

      Sie belehren Dr. Unterberger und andere Mitblogger andauernd in hochnäsigster und äußerst unangenehmer Weise, und glauben dann anscheinend noch, mit Ihrer präpotenten Masche recht zu haben!
      Wenn Ihnen der Blogbetreiber und die Mehrheit der Mitblogger derart gestrig, inferior und Ihren Geistesflügen nicht gewachsen erscheinen, so würde ich Ihnen raten, hier einfach aufzuhören und andere Diskussionsrunden zu "beglücken".

      Ich wundere mich schon längere Zeit, dass Ihnen so viele wirklich kluge und Ihnen haushoch überlegene Persönlichkeiten hier im Forum immer wieder auf den Leim gehen.
      Meine wieder einmal abschließende Meinung: angelerntes Wissen ersetzt noch lange nicht fehlende Persönlichkeit!

    • byrig
      27. Dezember 2010 21:57

      wenn liberalismus das sein soll,was starl hier und auch im gastkomentar äussert,kann ich gerne auf selbigen verzichten.was bildet sich mr.wiseass eigentlich ein,die meinungsäusserung hier beschränken zu wollen?
      er hat weder das recht noch die kompetenz,a.u. oder die mitblogger auf ein themengebiet einzuschränken.vielleicht ist das seine sicht,wie liberalismus zu verstehen ist!?
      reiner liberalismus ist sowieso eine chimäre,und wenn er versucht,konkret zu werden,entstehen produkte ala starl.

    • maximo (kein Partner)
      28. Dezember 2010 14:23

      @Starl
      Dass Herr Unterberger mit Liberalismus nicht viel am Hut hat, müsste Ihnen doch schon längst aufgefallen sein. Eher handelt es sich bei Unterberger um einen Kraut und Rüben - Liberalismus. D.h. wie es die Situation gerade erfordert, kann dieser auf die eine Art und Weise eingebaut werden. Umso verwunderlicher ist es, dass Sie sich als Partner angemeldet haben.

    • Philipp Starl
      28. Dezember 2010 14:40

      @ WK

      Wer im Glashaus sitzt,...

      @ byrig

      Kein Wunder, dass mich alle als Klugscheisser darstellen, Sie rollen mit Ihrem Unwissen geradezu den Teppich für Klugscheisserkommentare aus. Ich versuche Meinungsfreiheit zu beschneiden, soso. Also ist meine Partei schon in der Regierung und kann Gesetze beschließen? Habe ich schon Staatsgewalt? Zuviel der Ehre, byrig. Wenn Sie mal Ihr Hirn nicht nur für dumme Sprüche verwenden würden, sondern auch zum Nachdenken, würde Ihnen vielleicht einfallen, dass es nur dem Staat gegenüber Meinungsfreiheit gibt.

      Aber auch dass ich hier im Blog Kompetenzen zur Meinungsfreiheitsbeschneidung hätte, wäre mir neu. Also lieber doch nochmal ins Liberalismusbüchlein schauen.

    • Philipp Starl
      28. Dezember 2010 14:46

      @ maximo

      Wenn ich die Wahl zwischen einer "Unterbergerregierung" und der derzeitigen hätte, zöge ich doch die "Unterbergerregierung" vor, aber eindeutig.

  22. Celian
    27. Dezember 2010 13:05

    OT: Die Zukunftsaussicht auf Österreichs Staatsschulden

    Noch bestätigt Standard & Poors das AAA-Rating Österreichs, die österreichische Wirtschaft sei "belastbar" und der Budget-Konsolidierungsplan "klar definiert", so die Ratingagentur. Sieht man sich die Zahlen, die der Leiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (Wifo), Karl Aiginger, in letzter Zeit präsentiert, an, so fragt man sich, wie lange noch. Mit einem Schlag könnten Österreichs Staatsschulden von heute 71% auf 85% bis 90% des BIP klettern. Der Grund ist, daß die EU per Verordnung bereits für 2012 ehedem aus dem Budget ausrangierte Lasten wie die Schulden der ÖBB, Asfinag oder der Bundesimmobilien-Gesellschaft wieder als dem Staat zugehörige Institutionen definieren wird, wodurch sich alsbald auch deren Schulden im Budget wiederfinden. Die ÖBB alleine haben für 2011 einen Schuldenberg von 20,6 Mrd Euro veranschlagt, was einer Verdoppelung in den letzten 5 Jahren gleichkommt oder 7 & des BIP.

    Was das fürs Triple-A bedeutet, wird jedermann sofort klar, der sich an den Rechenfehler des IWFs in der ersten Hälfte des Jahres 2009 erinnert. Österreich wurde noch vor Griechenland als Pleitekandidat eingestuft. Der Nobelpreisträger und Wirtschaftsforscher Krugman heizte die Debatte gegen Österreich weiter an, bis sich Gott sei Dank herausstellte, daß sich der IWF verrechnet hat. Das Risiko in Osteuropa als Emerging Market, in dem Österreichs Banken stark engagiert sind, war zu hoch eingeschätzt worden. Der großmächtige IWF mußte sich beim kleinen Österreich entschuldigen. Bevor Schaden entstand, konnte die Wahrheit noch rechtzeitig ans Tageslicht gerückt werden.

    Damals hatte Österreich Staatsschulden von 62,5 % vom BIP zu tragen, heute eineinhalb Jahre danach sind es schon 71 %. Wie schnell es gehen kann, daß ein Land unter den Rettungsschirm der EU schlüpfen muß, hat Irland - völlig untadelig bei der Staatverschuldung aber plötzlich mit hohen Ausfällen konfrontiert - erst unlängst vorgezeigt. Kleine Länder haben das Vertrauen der Finanzmärkte schnell verspielt. Und wie man an der IWF/Krugman-Affäre sehen kann, hat Österreich keinen Bonus zu erhoffen.

    Der Unterschied zu damals ist, daß es dieses Mal vorhersehbar ist. Und daß es kein Rechenfehler ist.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/aktuell/oesterreichs_staatsschuld_als_tickende_zeitbombe_1.8837411.html

  23. Josef Maierhofer
    27. Dezember 2010 12:57

    Es ist zum Verzweifeln mit unserern 'Vollkoffern'.

    Von UHBP bis Leitl, alle betreiben Ideologie, alle tun das Falsche aus Ideologie, statt daß sie ihre Funktionen wahrnehmen, ihre Aufgaben erfüllen. Der Partei zuliebe ordnen sie ihr Hirn unter, sofern sie eines haben.

    Alle diese Fehlentscheidungen kosten den Österreichern, und davon nur den arbeitswilligen, Unsummen und unsere Politapparatschiks machen das auf Schulden auf Schulden für die nächsten 5 (!!!) Generationen, auf Schulden für die nächsten 100 (!!!) Jahre.

    Sie zeigen nichts, tun nichts, machen keinerlei Ansätze zu den anstehenden Reformen:
    Gesetzesreform
    Privilegienabbau
    Föderalismusreform
    Verwaltungsreform und -abbau
    Subventionsabbau
    ....

    Ende 2011 werden wir statt der 220 000 000 000 Euro Schulden und der geschummelten weiteren 40 000 000 000 Euro an nicht deklarierten Schulden und den geschätzten Staatshaftungen von weiteren 400 000 000 000 Euro mit Jahreskapitalkosten von derzeit etwa 7 500 000 000 Euro pro Jahr um weitere 20 bis 50 Milliarden Euro mehr Schulden haben als im Jahr 2010 am Ende. Der BAWG Skandal kostete 2,7 Milliarden, der BUWOG Skandal, den schätze ich auf 1 Milliarde, die sind klein gegen den Regierungs-Schuldenskandal seit 40 Jahren.

    'Business as usual', es wird uns eine heile Welt vorgegaukelt, als gäbe es kein morgen. Das Erwachen wird böse sein, für alle, auch für die Dummerln bei der AUA, die zu denen gehören, die Österreich und sich selbst Schaden zufügen. Wie bei Dr. Unterberger geschrieben, ein Federstrich und alles wird in Düsseldorf gemacht und nicht mehr in Wien.

    Daß in Deutschland mehr Preis- und Lohndisziplin herrscht, das kann ich täglich beweisen. Wenn ich Angebote einhole zu Dienstleistungen, so sind die Deutschen um die Hälfte billiger als die gleichen Brachen in Österreich. Ich sehe den Grund dort eben in der Disziplin, im Zusammenhalt und in der Tatsache, daß die Parteien und da vor allen die sozialistischen Parteien im Hintergrund stehen und nicht Firmen zerstören, den Staat über Gebühr strapazieren, etc.; was dort aber genauso schlecht ist, wie bei uns das ist, die Politik verschuldet Deutschland für die EU Fehler und den längst nicht mehr haltbaren Euro wie unsere Politiker Österreich verraten und verkaufen. Und gleich schlecht ist auch die Immigrationspolitik und das Sozialschmarotzertum, obwohl es in Deutschland schon vernünftige Ansätze dazu gibt.

    Wie will denn der 'allergrößte Finanzfachmann aller Zeiten', den Österreich je gesehen hat, samt seinen dunkelroten 'Experten' in der Figur eines UHBK da Entscheidungen treffen. Er könnte lediglich die notwendigen Reformpunkte in Österreich bearbeiten lassen und Finanzdisziplin verordnen und aus dem Euro aussteigen. Das wäre ein Fortschritt für Österreich.

    Wie will denn der 'mit 80% gewählte', war unlängst im Kurier, UHBP, Österreich voranbringen, wenn er in traditioneller, tiefkommunistischer, apparstschikhafter Pensionistenmentalität, lediglich Selbstbedienung betreibt an seinem 'geliebten' Österreich, dem er als 'TöchterIn' und 'Bundespräservator' für traditionelle kommunistische Nehmerpolitik vorsteht ?

    Der Neffe, der von der 'Sorgfalt des ordentlichen Kaufmannes' so viel Ahnung hat, wie die Kuh von der Klimaerwärmung, dieser Neffe soll unsere Finanzen in Ordnung halten und darüber entscheiden. Als Vizekanzler hat er unter Verfassungsbruch innerhalb von 2 Jahren ein verspätetes Budget für 2011 zustande gebracht und mit seinem 'Boß', dem zweiten Teil der 'Leadership-Partie' ein P.C. 'Homogesetz'. Mit solchen 'Highlights' wartet die schwächste Regierung, die Österreich je hatte, auf.

    Liebe Österreicher !
    Geben wir ihnen den Gnadenschuß, gründen wir eine Nichtwählerpartei, wählen wir diese mit 80% der Stimmen und ziehen wir die notwendigen Reformen durch und setzen wir einen Schlußpunkt unter Schuldenpolitik, Parteipolitik und all den unnötigen Ballast, den wir nicht wirklich mitschleppen müssen. Wir werden auf Grund der letzten 40 Jahre das ohnehin 100 Jahre lang zurückzahlen müssen, was uns wenige eingebrockt haben in beispielloser Selbstbedienungsmentalität und Zerstörungswut und grenzenloser Dummheit, wie etwa Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen, u.v.a.m.

    Unsere Polithengste und -stuten kommen sicher statt mit 22 000 Euro monatlich auch mit 6 000 Euro monatlich aus und haben dann den Kopf frei für Arbeit, statt für abstruse Selbstbedienung. Unsere Verwaltungsbeamten detto, die kommen auch mit der Hälfte ihrer üppigen, oft sogar noch pragmatisierten Gagen aus und werden sicher auch eine normale Arbeitswoche durchhalten können und normale Ergebnisse liefern können.

    Parteien gehören privatisiert und die staatliche Parteisubvention ersatzlos gestrichen, ebenso wie die die ORF Gebühr, wenn der ORF seiner objektiven Berichterstattung und seinen öffentlich rechtlichen Aufträgen nicht nachkommt.

    'Zeit für Gerechtigkeit', Herr Faymann, 'Zeit für Finanzdisziplin', Herr Dr. Pröll, 'Zeit für Reformen', Herr Bundespräsident und Zeit für die Wahrheit, werte Expertenwelt, die Ihr da für unser Steuergeld falsche Expertisen, ideologisierte Expertisen abgebt, die mit der Wahrheit nichts mehr zu tun haben, 'Zeit für Fleiß' und Kampf um die österreichischen Arbeitsplätze, u.a. liebe AUA Mitarbeiter.

    Wenn ich das alles so betrachte, so sehe ich die schweren Versäumnisse der Regierung und die schwere Fehleinschätzung der Österreicher, die sich noch immer von dem Ideologiegesäusel einlullen lassen, satt in die Hände zu spucken und den Kampf aufzunehmen, den Ballast abzuwerfen, den Politikern den Weg zu weisen und Österreich wieder nach vorne zu bringen, ohne viel Formalismus und Bürokratie.

    Dies ist kein positiver Jahresbericht 2010 und den für 2011 fürchte ich.

    • Haider
      27. Dezember 2010 19:06

      Zu 99,99% stimme ich zu. Nur wie wählt man eine Nichtwählerpartei? Und wer in der Nichtwählerpartei nominiert die gewünschten Wunderwuzzis?

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2010 21:46

      Der Name einer Nichtwählerpartei tut nichts zur Sache, es kann aber kein Name der Koalition sein, weil die tut nachweislich nichts für die Menschen in Österreich und alles gegen die Menschen in Österreich.

    • M.S.
      28. Dezember 2010 18:25

      @Josef Maierhofer
      Bei der Aufzählung der Schulden haben Sie die 2 Milliarden vergessen, die aus rein populistischen Gründen vor den Nationalratswahlen 2008 als "Wahlzuckerl" in einer Nacht- und Nebelaktion verjuxt wurden und die wir "Beschenkten" nun als "Sparpaket" wieder mit Zinsen zurückzahlen müssen.
      So ungeniert, unverschämt und skandalös wurde mit Steuergeldern zuvor noch nie umgegangen.

  24. Graf Berge von Grips
    27. Dezember 2010 11:01

    Nr.330
    Eines vereint den Faymann und Leitl
    Perfektes Grinsen und überhaupt nicht eitel.

  25. Celian
    27. Dezember 2010 10:19

    Um einen Bundespräsidenten, der auch noch Zeit und Muße hat, um SPÖ-Pressesprecher für die SPÖ zu sein, brauchen wir uns keine Sorgen zu machen. Er will Bundespräsident für alle Österreicher sein, so groß ist sein Herz, aber es ist noch viel größer: jedesmal, wenn er zum Pressesprecher der SPÖ wird, geht eine Wandlung in ihm vor, und er vertritt plötzlich nur mehr die Sozialdemokratie. Und nicht mehr die Bürgerlichen, die Grünen, die Liberalen und die große Menge der Nicht-Wähler schon gar nicht. Da schrumpft sein Herz auf Erbsengröße zusammen. Die Unvereinbarkeit seines Nebenberufs mit dem Amt des Bundespräsidenten Österreichs fällt dem Herrn Fischer natürlich nicht auf.

    Das kann doch einen Bundespräsidenten nicht erschüttern. Keine Angst, keine Angst, Demokratie.

    • inside
      27. Dezember 2010 10:53

      Ja, ja, die CPU unseres HBP arbeitet für mehrere Festplatten. je nach Bedarf halt.
      Der einzige Virus der derzeit hilft: Nicht einmal ignorieren!

  26. Der kleine Nick
    27. Dezember 2010 09:20

    § 5 Bezügegesetz:

    "Der Bezug des Bundespräsidenten entspricht 400 vH [in Worten: vierhundert Prozent] des jeweiligen Gehaltes eines Bundesbeamten des Dienststandes der Allgemeinen Verwaltung, Dienstklasse IX [!!!], Gehaltsstufe 6 [!!!], zuzüglich allfälliger Teuerungszulagen."

    Ist irgendjemandem bekannt, wie UHBP sein persönliches Problem der mangelnden Verteilungsgerechtigkeit löst? Doch hoffentlich nicht indem er Wasser predigt und Wein schlempert?

    • Alfred E. Neumann
      27. Dezember 2010 16:52

      Ist nicht aus dem selben Grund der Xandl von den Grünen (van der Wau, oder so) nicht vom Parlament in den Wiener Stadtrat gewechselt? Wegen der Kohle und nichts als der Kohle.

      Seit Kreisky darf man doch keinem mehr etwas von den "wohlerworbenen Rechten" wegnehmen! Der Medienkanzler hat doch vorgegeben, und daß beklatscht von allen, daß die "clausula rebus sic stantibus" (= Umstandsklausel) für ewige Zeiten alles einzementiert. Warum soll man auf was verzichten, wenn man sich schon so daran gewöhnt hat? Und es wahrscheinlich auch bereits ausgegeben hat.

      Das gilt für den Roten Heinzi, den Xandl mit dem Dienstporsche, die spanischen Fluglotsen, die AUA-Techniker, die ÖBB-ler sowieso und viele, viele andere.

      Nur für die Nettosteuerzahler nicht.

    • Josef Maierhofer
      27. Dezember 2010 23:23

      Ist mir nicht bekannt, ich denke, er wird 'eincashen', was geht, und mit Dienstverweigerung (siehe Polen damals - Stichwort Aschenwolke und ATV-Auftritt) und Krankenständen 'kompensieren', er ist ja auch nicht mehr der Jüngste.

      Fitnesstest und Eignungstest gibt es bei uns für Politiker nicht, dafür steht das Parteibuch, einen Haufen Geld aber immer.

  27. thomas lahnsteiner
    27. Dezember 2010 09:06

    Die mit abstand unverschämtesten handaufhalter und erpresser sind wie die vergangenheit beweist, in der personalvertretung der AUA zu finden. generationen von managern sind schon an diesen dreisten betriebsräten, die gerne auch unter der gürtellinie (siehe mobbingflugblätter) agieren, gescheitert.
    Anscheinend ändert sich dort gar nichts.
    Für mich gibt es daher nur eines: Nach möglichkeit nicht mit einer solchen fluglinie fliegen !

    Der studierte kommunikationswissenschaftler Kern hat schwierigkeiten, die grundsätze der marktwirtschaft und der kostenrechnung zu verstehen....die expansion des güterverkehrs der ÖBB war vor allem einer flexiblen preispolitik und dem anbieten maßgeschneiderter lösungen für einzelne güterverkehrskunden zu verdanken. Beides will kern nun eliminieren....
    Dafür gibt es massenweise unnötige inserate und den versorgungsposten für das journalistensöhnchen

    dass die wirtschaftskammer immer mehr zur vorfeldorganisation der AK mutiert ,
    beweist der biegsame WK-Chef fast täglich und der letzte eingefleischte, doktrinäre marxist, der unterschlupf im Amt des bundespräsidenten gefunden hat, versteinert immer mehr in seinen ideologischen ansichten......

  28. H1Z
    27. Dezember 2010 09:00

    Also der Bussek hat es schon einmal getan. (Nämlich die Internationale mitsingen).

  29. terbuan
    27. Dezember 2010 08:43

    Weder ärgern noch wundern!
    -Das Bodenpersonal der AUA streikt, na und?
    Streiken ist in, besser wäre zu sagen, man streikt sich weg!
    -Die ÖBB? Alles ist besser und billiger als mit Zügen zu fahren!
    -Die Arbeiterkammer? Es ist noch nicht lange her, da hat kaum einer gewußt was das ist (eine Substandardwohnung für Werktätige?)
    -Die Wirtschaftskammer? (na ja, so eine Art "Speis")
    -Die Bankensteuer? (eher eine Art verdeckte Mehrwertsteuer für Bankdienstleistungen)
    -Zum Honorarkonsul der Volksrepublik Nordkorea fallen mir nur die Worte eines "vorzüglichen" Dienstzeugnisses ein:
    "Er hat sich stets bemüht, die ihm übertragenen Aufgaben zu erfüllen".
    Einen schönen Tag noch!
    terbuan@aon.at

    -

    • SuPa
      27. Dezember 2010 12:51

      Geehrter terbuan:
      war es nicht der jetzige UHBP, welcher bei bei wichtigen Sachen lt. Bruno Kreisky immer gerade am Klo war?

    • terbuan
      27. Dezember 2010 16:04

      SuPa
      Bei solchen Anlässen zeigte er sich besonders "bemüht"! :-)

  30. phaidros
    27. Dezember 2010 06:44

    »Obwohl zum Unterschied von der krausen Global-Warming-Theorie«

    Oje.

  31. Wertkonservativer
    27. Dezember 2010 04:56

    Auf geht's! Istrien ruft: das Steinhaus geheizt, das frische Olivenöl will gekostet werden, der Refosk ist im Keller, die Meerluft wird meinen Bronchien gut tun!

    A.U.'s erschöpfende "Sündenregister" werde ich mir nachmittags durch den Kopf gehen lassen; falls mir dazu was Kluges einfällt, melde ich mich ein zweites Mal!

    Guten Morgen Ihnen allerseits!

    • Karl Knaller
      27. Dezember 2010 09:36

      Schon in aller Früh' eine so gefährliche Drohung!

    • Florin
      27. Dezember 2010 11:37

      Ach wie witzig Karl Knaller!

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2010 14:36

      Inzwischen im gelobten Land angekommen, möchte ich mir heute einen weiteren Beitrag nicht antun: so viele Forumsfreunde haben inzwischen Girlanden um den A.U.-Kommentar gelegt, dass meine Weisheiten wohl niemand mehr groß interessieren.

      Hier ist es schön, ich bin froh und zufrieden, das sollte genügen!

      Der Herr, der Knaller heißt (oder sich so nennt), hat einen etwas hinterfotzigen Humor! Wenn's ihm Spaß macht!

    • Alfred E. Neumann
      27. Dezember 2010 16:57

      Schönen Urlaub und gute Erholung!

      Nichts für ungut, der Knaller nennt sich vermutlich nicht zufällig so...

    • Wertkonservativer
      27. Dezember 2010 17:53

      Danke, lieber A.E. Neumann, für Ihre freundlichen Worte!

      An sich habe ich hier meinen Zweit-Wohnsitz, der nicht nur Urlaubszwecken für mich und Familienangehörige dient; ich übe von hier aus auch meine beruflichen Aktivitäten aus. Urlaub ist es hier in dieser schönen Umgebung allemal!

  32. fosca
    27. Dezember 2010 01:35

    Alle diese Beispiele zeigen nur auf, wie sozialistisch indoktriniert das ganze Land bereits ist. Wobei man sich über Faymann, Tumpel (AK), Kern (ÖBB), Fischer (UHBP) und Konsorten nicht mehr zu wundern braucht.
    Nur daß der Leitl als Wirtschaftskämmerer auch schon hinter den Sozis "herhechelt" scheint denn doch ein österreichisches Novum. Jetzt warte ich nur noch, daß er demnächst mit den Genossen die Internationale anstimmt, dann weiß man endgültig, wie ernst er seine Aufgabe in der WK nimmt! :-(

    • Haider
      27. Dezember 2010 19:20

      Busek freut sich sicher, wenn er einen Sangesbruder findet, mit dem er im Duett die Internationale trällern kann.

    • fosca
      27. Dezember 2010 23:32

      @Haider

      Genau daran habe ich bei meiner letzten Zeile auch gedacht, danke für die Ergänzung! :-))





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


Impressum  Datenschutzerklärung