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Millionen Unschuldsvermutungen

Wie oft hat man über die Volten des Jörg Haider gelacht oder sich gewundert, geärgert, gestaunt: „Ich bin weg – ich bin schon wieder da“. Kaum hatte er sich von der einen Seite der politischen Bühne mit großem Aplomb verabschiedet, da trat er aus einem anderen Eck schon wieder auf.

 Jetzt gibt es die ominösen 45 Millionen und die haidern nur so vor sich hin: Sie sind da, und schon wieder weg. Irgendwer hat von 45 Millionen so viel verspekuliert, dass nur mehr fünf da sind.

 Und noch viel schlimmer: Da tauchen sie im „profil“ in Liechtenstein auf, sind also da, doch kaum wird bei den Liechtensteiner Staatsanwälten nachgefragt, sind sie schon wieder weg. Die haben nämlich keine Haider-Konten gefunden. Dazwischen, danach und auch weiterhin wird gerätselt, gemutmaßt und gerüchtelt. Eines wurde in jedem Fall nicht gemacht – das, was ein sich und die Leser ernst nehmender Journalismus zu Anfang dieser Geschichten-Lawine hätte tun müssen: Nach dem Berufsprinzip „check and re-check“ wäre es notwendig gewesen, alles so lange zu prüfen, bis nicht mehr vor und nach jeder Zeile hätte stehen müssen: „Es gilt natürlich die Unschuldsvermutung“. Bis nicht mehr bei jeder Nennung des skandalumwitterten Tagebuchs eines Walter Meischberger das Wörtchen „mutmaßlich“ eingefügt hätte werden müssen – wobei, möchte man den ORF fragen, was bitte ist eigentlich ein „mutmaßliches Tagebuch“, von dem die „Journalberichte“ erzählen? (Kostprobe: „Am Abend les ich dann meine Protokolle durch und geh bald schlafen“ Aber mittlerweile rät ja der Autor dieser tief schürfenden Prosa selbst den Journalisten, seine Aufzeichnungen nicht allzu ernst zu nehmen.) Und war uns dieser Herr Meischberger, der jetzt medial zum verlässlichsten aller Zeugen mutiert ist, nicht bis vor kurzem als suspekter Korruptionist bekannt?

 Das Prinzip „Irgendwas wird schon dran sein“ dominiert. Und auch wenn sich irgendwann Schwarzgeldmillionen bestätigen sollten: Die mediale Vorgangsweise dieser Tage ist selbst- und demokratieschädigend. Eine Branche dankt ab.

 Nur um es klar zu stellen: Jörg Haider war ein mehr als schillernder Politiker. Sein Umgang mit Diktatoren der arabischen Welt war – milde gesagt – in vieler Hinsicht unverständlich. Auch wenn damals, als Haider Saddam Hussein besucht hat, immer wieder hämisch gespöttelt wurde, mit welchem von Saddams zehn Doubles der Kärntner Provinzkaiser eigentlich gesprochen haben könnte. Politisch war Haider nur allzu oft kritisierenswert – auch wenn die Dämonisierung seiner Person, die nicht nur in Österreich, sondern sogar in den USA oder Australien betrieben wurde, übertrieben und kontraproduktiv war. Irgendwie hat es nichts mehr gegeben, was man ihm nicht zugetraut hätte. Und Haider hat da gerne mitgespielt. Einen Teil seines Erfolges verdankte er der wütenden Verbissenheit seiner Gegner.

 Kein Wunder, dass man ihm auch jetzt noch, knappe zwei Jahre nach seinem Tod, alles zutraut. Vor allem, wenn man endlich berichten kann, dass ein „Denkmal bröckelt“. Da heißt es dann „das muss ja nicht völlig aus der Luft gegriffen sein“ (ORF-Mittagsjournal vom 3. August). In der „Presse“ heißt es als Reaktion auf das Dementi der Liechtensteiner Staatsanwaltschaft: „ Allein die Tatsache, dass es für möglich gehalten werden kann, sagt alles.“

 Jeder ehemalige Haider-Intimus, der sagt, „Ich weiß von nichts“, ist den Medien einer, „der von nichts wissen will“. Und es werden neue „Zeugen“ gebracht, die natürlich aus „Furcht um die physische und berufliche Existenz“ anonym bleiben wollen, wenn sie in „Österreich“ ausführlich auspacken. Liechtenstein dementiert? Na, dann werden die Konten halt in der Schweiz liegen.

 Ja, die Existenz riesiger Schwarzgeldkonten im Umfeld Haiders ist möglich – der Korruptionssumpf um die Hypo Alpe Adria, die eigenartigen Kontakte zu Diktatoren und Potentaten, die blau-orangen BUWOG-Verstrickungen und vieles andere ist nicht geklärt. Und genau das ist der Knackpunkt: Noch gibt es keinerlei Beweise. Dass die Staatsanwaltschaft durch Aussagen, es gäbe „einen Zeugen“ und man habe jetzt das (mutmaßliche!) „Tagebuch“, bei diesem Spiel der Gerüchte mitmacht, ist unglaublich. Diese Behörde ist dazu da, aufzuklären, zu arbeiten und Licht in die dunkle Angelegenheit zu bringen. Das ist ihre Aufgabe – nicht das Nähren medialer Aufgeregtheit.

 Dass eine gesamte Medienszene sich an Spekulationen, Gerüchten und anonymen Zeugen abarbeitet, statt mit doppelter Sorgfalt zu recherchieren und zu verifizieren, bevor sie veröffentlicht, ist bestürzend. Es ist aber relativ ungefährlich: Ein Toter kann nicht klagen. Da bietet dann das folkloristisch-mythologische, das doppelte oder doppelbödige Leben des Jörg Haider viel Stoff, um die Geschichte „weiter zu drehen“. Und spätestens dann, wenn der letzte anonyme Zeuge ausgepresst ist, kann eine bunte Boulevardzeitung exklusiv berichten, dass Jörg Haider eigentlich hatte die Wahrheit über die Schwarzgeld-Millionen enthüllen wollen. Und dass ihn dunkle Mächte deshalb unter Alkohol und in ein manipuliertes Auto gesetzt hätten. Wir werden es noch lesen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2010 10:39

    Die Art und Weise der Berichterstattung von ORF, Profil, Standard & Co zu diesem Thema ist gelinde gesagt unter jeder Sau.

    Auch die Dominanz des Themas verblüfft. Da werden in einer ZIB2 locker 8-10 Minuten dafür aufgewendet und alle anderen Themen werden Randerscheinungen.

    Wobei der Begriff Thema für diese unbewiesenen Behauptungen noch viel zu hoch gegriffen ist.

    Das ist wohl die erste Einleitung des Wien-Wahlkampfes durch unsere sozialistischen Freunde. In einem Aufwaschen werden über die Achse Haider am besten gleich alle anderen mitangepatzt (KHG und vor allem Strache).

    Häupl hat recht. Der Wien-Wahlkampf wird grauslich. Aber nicht wegen Strache, sondern wegen seiner Methoden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorViktor
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2010 15:42

    Dr.Jörg Haider erhält von Präsident Gaddafi und dessen Söhnen 45 Mio.Euro???
    Würde es stimmen,kann ich nur sagen : "Bravo,gut gemacht" !!
    Sollte es stimmen,hätte Hr.Dr Haider zu recht für seine Partei Geld aufgetrieben,wozu er als Parteiführer sogar verpflichtet ist und Österreich damit nicht geschadet,sondern genützt !
    Die enge Beziehung zu Ghadafi ist keine Erfindung von Dr.Haider,sondern von
    Dr.Kreyski,einem austromarxistischen sozialistischen Parteiführer und österreichischen Bundeskanzler.Also worüber regt sich die SPÖ auf ? Ist es die
    Wut nicht selber so "clever"gewesen zu sein,die Freundschaft zu Gaddafi
    fortgesetzt zu haben und selbst an Finanzen heranzukommen ?
    Dr.Haider hatte einen großen Waldbesitz in Kärnten (Bärental) und war auf
    finanzielle private Zuwendungen nicht so angewiesen,wie einige sozialistiche Funktionäre es waren und noch immer sind.
    Wieviel Bestechungsgelder wurden hier an korrupte Amtsräger bezahlt,um an die unter amtlichen Verschluß befindlichen Tagebücher heranzukommen ?
    Diese Schmutzkübelkampagne (sowie bei Waldheim und Schüssel),ist eine Wahlkampferöffnung der SPÖ und trägt die Handschrift,von dem aus der USA Ostküste herangeflogenen Mr.Greenberg,dem Wahlkampfmanager vom sozialistischen Bürgermeister Dr.Häupl.Mr Greenberg ist bekannt für unseriöse und untergriffige Wahlkampfthemen.
    Ich bin christlich sozial,aber bei der Wien Wahl wähle ich Dr.Strache.

  3. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2010 15:16

    reinhard.horner@chello.at

    Der ORF ist eben das verkommenste Massenmedium in diesem Land geworden.
    Eine Neugründung ist bereits unabweislich nötig.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2010 00:15

    Tja, die linke Jagdgesellschaft hat wieder einmal zum Halali geblasen und alle jagen mit. Wie zu Lebzeiten sorgt Haider auch über seinen Tod hinaus für die Quote.
    Unseriöser als Journaille sich in diesen Tagen darstellt - allen voran der ORF, Falter und profil - geht es in Österreich wohl nicht mehr.

    Übrigens wäre natürlich in erster Linie zu klären, wie gerichtlich beschlagnahmte "Notizbücher" an den Falter zur Veröffentlichung gelangen? Welche Achse gibt es da, die vielleicht auch in Zukunft funktioniert und jeder Unschuldsvermutung Hohn spricht?
    Warum wird da nicht gründlicher hinterfragt von den einzig wahren Gutmenschen?

    Wie auch immer >>> ich denke "Meischi" hat sich mit seinen "Tagebücher für den Falter" einen ähnlichen Scherz erlaubt, wie seinerzeit die Verfasser der "Hitlertagebücher für den Stern"! Sollte das der Zweck der Übung gewesen sein, ist ihm der Coup gelungen:
    Er hat sämtliche "objektive Medien" vorgeführt! *freu*

  5. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer Partner Homepage
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2010 13:29

    Dass die SPÖ einen Hang zur Thematisierung unseriöser und untergriffiger Wahlthemen hat, wissen wir schon längst (siehe Waldheim, Schüssel/Pflegenotstand/Schwiegermutter), und jetzt eben die posthume Haider-Leichenfledderei (was auch immer dran sein mag!). Willige mediale Verbreitungshelfer sind - neben dem Rot-Grün-Funk - in den halb- und ganzlinken Presseorganen sehr schnell und verlässlich zur Stelle.

    Die Damen und Herren im Rathaus und in der SPÖ-Zentrale müssen ja eine ziemliche Angst vor andersfarbigen Konkurrenten haben, wenn sie auch diesmal wieder ganz tief in den Schmuddelkasten unbewiesener Anschuldigungen greifen.
    Nochmals: erbärmliche Wahlstrategien, noch erbärmlichere Medienkretins!
    Shame on You!

  6. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2010 10:39

    Der RÜCKTRITT des RECHNUNGSHOFPRÄSIDENTEN

    Am 1. August 2010 hechelt eine sich wie zum Hohn hinter dem Namen der Republik versteckende Tageszeitung unter der Überschrift "RH-Präsident zeichnungsberechtigt" (siehe http://www.oe24.at/oesterreich/politik/RH-Praesident-zeichnungsberechtigt-0752619.ece ):

    "Präsident des Rechnungshofs
    Am brisantesten ist die Rolle von Dr. Josef Moser. Moser war jahrelang einer der engsten Vertrauten von Jörg Haider, von 1992 bis 2003 Haiders FPÖ-Klubdirektor im Parlament. 2004 wurde Moser auf persönliche Intervention Haiders zum Präsidenten des Rechnungshofes bestellt. Er übt dieses Amt auch heute noch aus.
    Sollte der heutige Präsident des Rechnungshofes tatsächlich in den vergangenen Jahren einer der Zeichnungsberechtigten der geheimen Haider-Konten in Liechtenstein gewesen sein, sind die politischen Konsequenzen enorm. Ein Rücktritt des Rechnungshof-Präsidenten stünde dann wohl unmittelbar bevor, die Koalition müsste diesen politisch wichtigen Posten noch im Sommer neu besetzen."

    Da wird also:

    * gleich eingangs und mit Nachdruck ("jahrelang", "engsten", "persönliche") auf die parteipolitische Vergangenheit des Rechnungshofpräsidenten hingewiesen (wobei analoge Hinweise bei hohen Beamten aus dem Dunstkreis des SPÖ in aller Regel unterbleiben)

    * eine in der Bundesverfassung klar geregelte Wahl durch den Nationalrat auf Vorschlag von dessen Hauptausschuss (Artikel 122 Abs. 4 B-VG) zu einer "Bestellung auf persönliche Intervention Haiders" umgedeutet

    * eine in der Bundesverfassung klar geregelte Amtsdauer von 12 Jahren (Artikel 122 Abs. 4 B-VG) in die Richtung getrimmt, als handle es sich beim derzeitigen Rechnungshofpräsidenten um einen besonders dreist an seinem Sessel klebenden Politgünstling

    * scheinbar reflexhaft ein Rücktritt herbeigeschrieben, obwohl es theoretisch auch für eine Zeichnungsberechtigung eines damaligen Klubdirektors – die vielleicht nicht mehr ist als eine Zeitungsente (orf.at heute: "Im Rätselraten über die kolportierten Millionen des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Haider verdichten sich die Hinweise, dass die Gerüchtequelle möglicherweise nicht viel mehr als ein Ablenkungsmanöver ist.") – eine plausible und nicht anrüchige Erklärung geben könnte

    Und warum diese mehr als tendenziöse "Bericht"erstattung? Sie wird doch nicht mit den Millionen an Steuergeld zusammenhängen, mit denen die Bundesregierung und insbesondere der Dunstkreis der SPÖ dieses Käseblatt korrumpiert und zum Wahlkampfbüttel macht?

  7. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. August 2010 10:10

    Die dummdreisten Berichte des ORF sind kaum noch zu ertragen. Da wird sich auf die Quellen "Profil", "Falter" und "Österreich" bezogen, da wird vermutet, und, ganz wichtig, die Causa Haider immer an erster Stelle gebracht. Steht ein Mörder mit rauchender Pistole neben seinem Opfer, wird vorsichtigst agiert, beim Feind muß man offenbar nicht so zimperlich sein. Nicht vergessen wird auf den Hinweis zu W. Meischberger, dass er "der Trauzeuge von KHG" war, wo da der Informationswert liegt, das weiß nur der Geist vom Küniglberg.
    Dass der ORF politische Kampagnen im Stil der Kronenzeitung reitet, dafür gilt keine Unschuldsvermutung! Wrabetz und Kumpanen stehen wahrscheinlich täglich in der Kirche und beten, dass sich dieser Schmarrn auch bewahrheitet.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorThomas H
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. August 2010 17:24

    Zum eigentlichen Fall ist schon genug gesagt worden - nur noch eine Bemerkung zur "Zurückruderei":
    heute Vormittag zum Beispiel war auf der Startseite des Standard nichts mehr dazu zu finden. Tags zuvor noch schön dick, damit ja jeder drüber stolpert. Desgleichen für orf.at zum Beispiel.

    Witzigerweise hat man die "Praktik" etwas modelliert -> plötzlich ist der kurz gehaltete RH Bericht zum Buwogthema "Skandälchen" für die Startseite.

    Man((n)Innen) ist sich wohl für keinen Bericht zu blöd, nur um die Vergangenheit am Köcheln zu halten.


alle Kommentare

  1. C. Blocker (kein Partner)
    09. August 2010 12:00

    Eigentlich ist es logisch, dass unsere Medien so agieren.
    Unserem " dummen Volk " kann man alle Geschichten unterjubeln.
    Nicht nur Journalisten müssen einen re-check durführen. Auch die Leser sollten es tun!
    Die Geschiche mit dem schwulen, besoffenen und rasenden Politiker ,welcher sich mit seinem Auto 3 x überschlagen hat und dann mausetot war, hat doch auch jeder problemlos "gefressen"
    Sachverständige können jeden Kratzer bei einem Unfallauto zuordnen und erklären. Das Schadensbild vom Haider Unfallauto , welches selbst für Nicht-Techniker erkennbar falsch ist, wurde nie öffentlich hinterfragt.
    Die ORF Mickymaus- Simulation hat Allen gereicht.

    Also warum sollten Journalisten re-checken wenn sowieso alles durchgeht ?

  2. Rado (kein Partner)
    09. August 2010 07:42

    Neueste Gerüchten zufolge soll dieses geld von Saddam Hussein stammen.

    Bei der als authentisch geltenden al-Mada Liste aus dem Irak

    http://www.fsa.ulaval.ca/personnel/vernag/eh/f/ethique/lectures/The%20Saddam%20Oil%20Bribes.htm

    stehen als österreichische Empfänger nur der Innsbrucker Universitätsprofessor Hans Köchler sowie die SPÖ-nahe österreichisch-Arabische Freundschaftsgesellschaft mit ihrem Vorsitzenden Karl Blecha.

  3. zonta (kein Partner)
    08. August 2010 22:13

    Dass ein Unterberger sich überhaupt noch zum Thema "Haider" äussert, kann nur auf grassierenden gedächtnisschwund zurückgeführt werden....

    "Damals", zwischen 1999 / 2000 bis hin zum Ende seiner Tage bei der "Presse", fungierte er geradezu als oberster Steigbügelhalter für diese Figur.

    Es war ihm keine noch so dummdreiste Relativierung der "Taten" dieser damals schon längst weithin als "schräge Figur" erkennbaren, krankhaft narzisstischen Erscheinung zu blöd, um für alle Fälle, dann wenn dem "Knaben" eventuell doch noch die engültige Machtübernahme gelingen sollte, immer noch von sich selbst behaupten zu können, "es ja schon immer und längst gewusst zu haben, wie segensreich dieser Wunderbolzen doch sei"!
    Man muss ja vor allem darauf achten, immer auf der richtigen Seite sein, nicht wahr?

    Eindeutiges Auftreten und klare journalistische Aufdeckungsarbeit ist sicherlich nicht die Sache eines Andreas Unterberger.
    Da schnitzt er sich schon viel lieber seine tatsächlich zu ihm passende, verquere (Gedanken) Welt selber zurecht.
    ....und sei das Ergebnis noch so abwegig, realitätsfremd und geradezu himmelschreiend einfältig!
    Das ist dann auch völlig egal... wie man gerade auch in "seinem" Forum durchgängig erkennen kann!

    Einfach nur noch erbärmlich!

    • fosca
      08. August 2010 22:39

      @zonta

      Sie leiden eindeutig an Wahrnehmungsstörungen, denn zur Wende 2000 mit Haider und der damaligen FPÖ hat Herr Unterberger in der PRESSE immer wieder GEGEN den kleineren Regierungspartner uns seinen Parteivorsitzenden angeschrieben, ließ aber keine Zweifel daran, daß er mit der ÖVP als Kanzlerpartei zufrieden war.
      Also bitte, lassen's die GeschichtsKLITTERUNG, viele hier können sich nämlich noch genau erinnern!

  4. fosca
    07. August 2010 00:11

    Nachdem Greenberg die SPÖ-Wahlkampfzentrale zu "War Rooms" umfunktioniert hat, müssen wir uns über diese appetitlose Schlammschlacht nicht wundern und können erahnen, was da noch auf uns zukommt! *bbbrrr*

  5. brechstange2 (kein Partner)
    06. August 2010 21:54

    Glauben Sie das wirklich? Ich nicht.

  6. Aron Sperber (kein Partner)
    06. August 2010 15:00

    wenn es um Österreich geht, regt sich Herr Unterberger über die Vorverurteilungen und dass diese dann von ausländischen Medien 1:1 übernommen werden auf.

    wenn Herr Unterberger über Berlusconi schreibt (und sogar seine Politik inhaltlich lobt), vergißt er nicht auch die "Gaunereien" desselben hinzuweisen (letzter Beitrag über Italien)

  7. hoffmann (kein Partner)
    06. August 2010 12:17

    Wenn es nach dem ginge, was Unterberger in diesem Artikel schreibt, hätte es in Österreich noch nie einen Medienbericht über irgendwelche Politikskandale geben dürfen, und wenn, dann erst, wenn diese keine mehr sind, nämlich nach einer allfälligen gerichtlichen Verurteilung der Beteiligten (die meist zu einem Zeitpunkt erfolgen, wenn keiner mehr an diesen Skandal denkt.) Und dann dürfte weiters nie mehr irgendein Politiker einen Kollegen einer anderen Partei anschwärzen oder "einen Skandal wittern", wie das Haider früher selbst so gerne tat. Das Prinzip "Irgendwas wird schon dran sein" geistert seit jeher durch die Politik und die Medien und war mit Sicherheit auch in jenen Medien präsent, bei denen Hr. Unterberger als Chefredakteur für die Berichte verantwortlich war.
    Aber halt, hier geht es ja um Jörg Haider, einen Expionenten der von Unterberger so hochgelobten schwarz/blau/orangen Regierung. Gäbe es Mutmaßungen über 45 Mio Euro auf Konten eines roten oder grünen Politikers, würde dieser Artikel mit Sicherheit ganz anders aussehen.

    • fosca
      06. August 2010 23:58

      @hoffmann

      Nein, in der UNAPPETITLICHKEIT gab es eine solche Hetzkampagne noch nie und schon gar nicht über einen toten Protagonisten!
      Sie haben nix begriffen!

  8. meriva (kein Partner)
    06. August 2010 06:31

    Ziemlich skurril finde ich, dass ausgerechnet Unterberger sich über angeblich schlechte Recherchen seiner Kollegen aufregt, wo doch diese Beiträge hier allesamt NICHT recherchiert sind, sondern zum Teil verlogene, jedenfalls aber grossteils polemische Zusammenstllungen von Vorurteilen wiedergeben.

    Und das von einem, der sich selbt als Qualitätsjournalist sieht, also wirklich ... ;-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. August 2010 11:47

      Motivforschung.

      Ich vermute, sprach der Gute,
      Unschuld nur bei Meinesgleichen.
      Dennoch zückt er schnell die Rute
      und verprügelt sogar Leichen.
      Sind Geschichten auch mitnichten
      Anlass für die Staatsanwälte
      Tribunale einzurichten,
      steht hier „homophil“ auf Kälte.
      Ob jetzt die „Campagnereiter“
      jenseits dieses großen Teiches,
      an der Küste usw.,
      Wegbereiter eines Reiches,
      das die Welt ins Joch will zwängen,
      hier die gift’gen Federn führen,
      oder ob die Linken drängen
      jeden Anstand zu verlieren?
      Ist die Wahl der Kern des Pudels,
      Triebkraft für die Pseudo-Guten,
      oder „rudast“ hier des Rudels
      „Lupa“? Man kann nur vermuten.
      Fest steht, dass längst hierzulande
      Mediengerichte walten,
      und ich find’ das eine Schande,
      zumal sie die Bürger spalten.

    • Undine
      06. August 2010 14:45

      @Neppomuck

      Ihre "Anlaß-Dichtung" bereitet mir jedesmal großes Vergnügen, danke!

    • fosca
      07. August 2010 00:00

      @meriva

      Bitte, nicht nur dumpfe Anschuldigungen in den Raum stellen, sondern anhand von Beispielen konstruktive Kritik vorbringen.
      Aber Sie scheinen bei den vereinigten linken Medien in die Schule gegangen zu sein.

  9. Norman Bates
    05. August 2010 23:58

    Mediales Zurückrudern 2.0

    War schnell wieder weg das Thema, oder?

    Auf derstandard.at, Krone oder ORF finden sich wenige Tage später nur noch zum Abklingen der medialen Aufgeregtheit eine Kritik an der Justiz ob der langsamen Ermittlungen bei Wirtschaftsdelikten.

    Diese Kritik ist auch richtig, wichtig und berechtigt, da die Geschwindigkeit in der Wirtschaft stets zugenommen hat und die Kompetenz auf der Seite der Gerichtsbarkeit dem nicht angeglichen wurde.

    Es hat aber nichts mit den vermuteten Konten zu tun. Wo sind die Beweise? Weg? Oder waren die niemals da?

    • fosca
      07. August 2010 00:03

      @Norman Bates

      Das haben Sommerlöcher so an sich und viel mehr war es leider nicht.
      Der einzige Nachteil = dieses hat viel mehr Schaden angerichtet, als viele andere ihrer Art, aber ich vermute, daß es Zweck der Übung war! *graus*

  10. Xymmachos
    05. August 2010 23:03

    Hat sich da jemand ins eigene Knie geschossen? Wie sich herausstellt, schlägt die geballte linke Medien-Hype um die Haider-Millionen allenfalls auf das BZÖ, in keiner Weise jedoch auf die FPÖ zurück. Der Zahntechniker grinst wie der Kater, der den Kanarienvogel gefressen hat und dankt insgeheim für die Wahlhilfe (denn wohin werden die frustrierten potentiellen BZÖ-Wähler denn abwandern?). Und schön langsam macht sich (abzulesen an der Verunsicherung im Rot-Grün-Funk) bei den Initiatoren die Erkenntnis breit, daß man sich da... siehe oben. Daß diese Kampagne, wie verschiedentlich gemutmaßt wurde, wirklich eine Idee des SPÖ-Wahlgurus von der Ostküste war, kann ich mir nach dessen früheren Performances, so schleimig und widerwärtig sie auch waren (aber sie haben gewirkt), eigentlich nicht vorstellen. Wenn aber doch, müsste man wieder einmal Karl Kraus recht geben: "Wenn ein Jud' blöd ist, gibt's aus."

  11. Thomas H (kein Partner)
    05. August 2010 17:24

    Zum eigentlichen Fall ist schon genug gesagt worden - nur noch eine Bemerkung zur "Zurückruderei":
    heute Vormittag zum Beispiel war auf der Startseite des Standard nichts mehr dazu zu finden. Tags zuvor noch schön dick, damit ja jeder drüber stolpert. Desgleichen für orf.at zum Beispiel.

    Witzigerweise hat man die "Praktik" etwas modelliert -> plötzlich ist der kurz gehaltete RH Bericht zum Buwogthema "Skandälchen" für die Startseite.

    Man((n)Innen) ist sich wohl für keinen Bericht zu blöd, nur um die Vergangenheit am Köcheln zu halten.

  12. Wahrheit (kein Partner)
    05. August 2010 13:10

    Die einzige Möglichkeit solchen Aktionen einigermaßen entgegenwirken zu können, wären zwingend vorgeschriebene mehrere Live-Diskussionen pro Woche im Staatssender mit Personenentsendungsmöglichkeit der einzelnen Parteien.
    Eine ungeschnittene Live-Diskussion ohne Eingriffsmöglichkeit des Senders bei der Einladungspolitik ist so ziemlich das schlimmste für die Anti-Demokraten!

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. August 2010 13:34

      Das hilft nur bedingt, weil sich dann die "Gesprächskultur" der Linken voll entwickelt und die Diskussion zu einem Wettbewerb im gegenseitigen Unterbrechen ausartet, die ein Verfolgen der Beiträge unmöglich macht.
      Man nehme nur die "Damen" Glawischnig und Lunacek her.
      Da wendet sich der (zuhörende) Gast mit Grausen.

    • Wahrheit (kein Partner)
      05. August 2010 15:04

      @neppomuk!: Da ist was dran!

      Interessant auch das ORF1 offensichtlich noch eine gewisse Eigenständigkeit inne hat:

      ZiB Flash 21 Uhr15:

      "Kuriose Neuigkeiten gibt es im Fall der ANGEBLICHEN Haider Millionen, das bisher einzige schriftliche Beweisstück scheint nämlich wegzubrechen ..."

      http://tvthek.orf.at/programs/1232-ZiB-Flash/episodes/1541371-ZIB-Flash-21-1

    • SuPa
      05. August 2010 15:42

      Ja wo kämen wir denn da hin, wenn im ORF auch so eine wöchentliche Live-Diskussion - wie in der Schweiz die ARENA jeden Freitag auf SF1 - gemacht wird? Dort werden immer Politiker verschiedener Parteien, Fachleute und andere Interessensgruppen eingeladen und auch das Publikum kann sich daran beteiligen.
      Wer dieses Programm nicht direkt empfangen kann, dann entweder tags darauf auf sf-info unverschlüsselt über Sat-Position 13 Grad Ost oder als Podcast im Internet unter: http://www.sendungen.sf.tv/arena/Sendungen/arena . Derzeit ist Sommerpause.
      Ist die Schweiz uns da doch etwas voraus, Herr Reinhard Göweil?

  13. Friedrich Lehmann (kein Partner)
    05. August 2010 12:41

    Die Berichterstattung der Medien ist ohne Ausnahme als höchst fragwürdig einzustufen. Ähnlich wie im Fall Grasser wird die Politikverdrossenheit der Nation auf einige ehemalige Politiker projeziert, Brot und Spiele im 21. Jahrhundert eben.

    Dazu folgender Artikel

    Der Pöbel will Grasser sitzen sehn. Brot und Spiele im 21. Jahrhundert
    http://denkanstoesse.twoday.net/stories/der-poebel-will-grasser-sitzen-sehen-brot-und-spiele-im-21-jahrhundert/

  14. SOKs (kein Partner)
    05. August 2010 11:53

    Meine conclusio:
    Vor Wien Wahlen in Urlaub fahren und die Zeitungen abbestellen. SP/Marxcommunity- WarRoom arbeitet an mir vorbei. Die wirklich wichtigen Themen werden sowieso am Urlaubsort in Italien aktuell vorgeführt.

  15. Alexander V. Neumaier (kein Partner)
    05. August 2010 11:27

    Es gilt die Unschuldsvermutung?

    Aber nicht wirklich.

    Schon zu den Zeiten der "Affaire Waldheim" oder der "Affaire Wiesenthal" galt für Angriffe auf den politischen Gegner keinesfalls die Unschuldsvermutung sondern immer die implizite Schuldunterstellung.

    Um das zu verstehen, muß man sich nur der Schriften eines Karl Marx, eines Uljanov oder eines Friedrich Engels erinnen.

    Darin wird die gesellschaftliche Reinigung durch Selbsterkenntnis gefordert.

    Dazu muß es eine Anklage geben, zu der der Beschuldigte Stellung nehmen muß.
    Verteidigt er sich, dann zeigt er seine Schuld.
    Bereut er seine Tat, dann zeigt er seine Schuld.
    Und allein die Tatsache, daß man ihm etwas vorwirft, zeigt ja schon, daß er Schuld auf sich geladen hat, ja geladen haben muß.

    Das klingt zwar ein wenig seltsam, es ist aber die Grundlage der Rituale der Selbstbezichtungen in kommunistischen oder sozialistischen Gruppen, bis hin zu den öffentlichen Schauprozessen eines Berija.
    Nicht etwa, daß andere, z.B. faschistische, Gesinnungen derlei Schauprozesse anders gestaltet hätten.

    Also wundert es nicht, daß nunmehr diese Lawine losgebrochen ist.

    Das war ja nicht die erste und wird sicher auch nicht die letzte Lawine sein.

    Dabei gehen fast alle diese "Hexenjagden" daneben.

    Man erinnere sich an die Anschuldigungen gegen Ing. Wiesenthal, der es gewagt hatte, die SS Vergangenheit der FPÖ Mitglieder und, von Kreiskys Gnaden, zu aufrechten Demokraten erklärten Mandatare in die Öffentlichkeit zu bringen.
    Ing. Wiesenthal hat dafür niemals, bis zu seinem Tod, auch nur eine Entschuldigung erhalten.

    Oder die Affaire Waldheim.

    Der gilt in den Kreisen der damaligen Jagdgesellschaft und ihrer geistigen Erben immer noch als Naziverbrecher, dem man zwar nichts nachweisen konnte, aber es wird schon etwas dran sein, schließlich hätte man ihm ja sonst nichts vorgeworfen.
    Nicht einmal das OSI hat nach jahrelanger, USD Millionen teurer, Untersuchung einen Anhaltspunkt dafür gefunden, daß er in Kriegsverbrechen involviert war oder auch nur Kenntnis davon hatte.
    Aber die linke Jagdgemeinschaft kann so etwas natürlich nicht erschüttern und schon gar nicht überzeugen.

    Dann also Mag. Grasser.

    Ob er nun tatsächlich illegal gehandelt hat oder sich selbst bereichert hat ist dabei nicht so wichtig.
    Das müßte ein Gericht feststellen und denen wird, wenn sie nicht genau die eigene Meinung vertreten, prinzipiell nicht vertraut.

    Die Hexenjagd gegen Mag. Grasser hat bereits im Jahr 2001 begonnen, lange bevor es irgendwelche Anschuldigungen aus seiner Amtsführung auch nur geben hat hönnen, und wird auch nie mehr aufhören.
    Vor dem haben seine Gegner, aus welchen Gründen auch immer, Angst.

    Egal, ober sich nun etwas zu schulden kommen hat lassen oder nicht.
    Nach 9 Jahren müßte doch etwas aufgetaucht sein, daß man vor Gericht verwerten kann, oder gibt es doch nichts?
    Das "gesunde Volksempfinden", gesteuert von einigen Journalisten und einer Meute von SPÖ und Grünen Politikern will ihn lieber heute als morgen hängen sehen.
    Quasi präventiv hingericht, nur um zu verhindern, daß er vielleicht davon kommt.
    Schließlich muß ja etwas an den Vorwürfen dran sein, sonst würde man sie ihm ja nicht, seit rund 9 Jahren, machen.

    "Mir wern kan Richter brauchen" in Reinkultur.
    Warum blos geht mir dabei "Der Hofa" von Wolfgang Ambros nicht aus dem Sinn?

    Dann also Dr. Schüssel.

    Der ist sowieso ein Haßobjekt, schließlich hat er es gewagt, die SPÖ aus der gottgewollten Rolle der Regierungspartei zu werfen und mit einer anderen Partei koalieren.
    Hat sich eigentlich schon irgendwer für die vielen widerlegten Anschuldigungen gegen ihn auch nur entschuldigt?

    Nein, natürlich nicht, schließlich wird schon etwas dran sein, wenn man ihm etwas vorwirft.
    Ohne Rauch kein Feuer, auch wenn der Rauch aus den eigenen Nebelgranten stammt.

    Das versteht sich von selbst.

    Also wieder einmal Dr. Haider.

    Ich kann und konnte ihn auch nicht leiden und hätte ihn niemals gewählt.

    Aber auch wenn ich nicht leiden kann, Vorwürfe gegen ihn müssen, wie bei allen anderen auch, bewiesen werden.

    Und zwar nicht so, daß man einen Schmutzkübel ausleert und dann verlangt, der Beschuldigte möge sich reinwaschen oder es gilt die Schuldvermutung.

    Sondern in einer sauberen, rechtsstaalichen Form, bei der Beschuldiger seine Behauptungen beweist.

    Ob Dr. Haider nun Gelder gewaschen, versteckt, an der Steuer vorbei verdient oder einfach nur als Treuhänder auf Auslandskonten hinterlegt hat ist dabei völlig nebensächlich.
    Sollte es dabei illegale Geschäfte oder Vorgänge gegeben haben, was ich weder beurteilen kann noch will, dann ist das Sache eines Gerichts und keines Schauprozesses der Marke öffentliche Hinrichtung durch Journalisten oder einen "parlamentarischen Untersuchungsausschuß".

    Das eigentliche Ziel aller dieser Anschuldigungen ist es, daß man später daraufhinweisen kann, daß ja schon lange "bekannt" sei, welchen schlechten Ruf der oder die Beteiligten haben.
    Schließlich gibt es so viele Anschuldigungen, die man nur "wegen der bösen/gekauften/parteiischen Gerichte" nie bewesen konnte.

    Aber dran ist ganz sicher etwas.

    Wäre diese Affaire in einem Land mit seriöser Presse abgelaufen, gäbe es Ende dieser Affaire entweder einen verurteilten Straftäter oder, das ist ein exklusives oder - ein XOR, eine Reihe von verurteilten Journalisten und ein paar, wegen der Entschädigungszahlungen, bankrotte Medienhäuser.
    Sowie ein paar Politiker die wegen ihrer Rolle in diesem Skandal, so es denn einer ist, zurücktreten müßten.

    Das zumindest wäre bei mir zu Hause in Singapore der Fall, denn da werden derlei Affairen vor Gericht ausgetragen und nicht durch wilde Anschuldigungen in den Medien.

    Aber in Österreich wird folgendes passieren.

    Man wird, vielleicht, einen allgemein gehaltenen parlamentarischen Untersuchungsausschuß zum Thema illegale Perteienfinanzierungen machen.
    Dieser wird sich, in allgemeiner Zerstrittenheit, ohne weitere Ergebnisse wieder auflösen, wie schon viele vor ihm.

    Gerichtliche Verfahren wird kaum bis keine geben, dafür aber um so mehr Anschuldigungen, die man in Zukunft bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit dem jeweiligen politischen Gegner an den Kopf werfen kann.
    Und schon bald wird das Wählervolk diese Vorwüfe als wahr ansehen, schließlich hat man es ja schon immer gewußt.

    Aber eine sachliche, gegebenenfalls gerichtliche, Aufarbeitung wird es nie geben.

    Kann es in diesem Fall schon nicht geben, da ein Gerichtsverfahren gegen einen Toten nicht möglich ist.
    Dies ist den Propenenten der aktuellen Hexenjagd natürlich bekannt, daher ist ihr Treiben ja auch nicht weiter verwunderlich.
    Schließlich ist es ziemlich gefahrlos auf einen Toten hinzuhauen.

    Womit die Betreiber dieser Hexenjagd einen gewünschten Effekt ganz gefahrlos erzielen werden, sie können sich als "die Guten" präsentieren und einen Phantomgegner als die Wurzel allen Übels hinstellen.
    Eines Übels, welches selbstverständlich auf alle seine Bekannten, Weggefährten und sonstige, politische, Partner bis heute Auswirkungen hat, ja haben muß.
    Sonst hätte man diese Vorwürfe ja nicht erhoben oder erheben müssen.

    Unter dem Strich bleibt bei allen diesen Aktionen über, daß man mit derlei Anschuldigungen den Rechtsgrundsatz jedes Gerichts umkehren will, nicht der Kläger muß seine Schuldbehauptungen beweisen, der Angeklagte muß seine Unschuld beweisen und ist, bis zum Beweis seiner Unschuld, zuerst einmal schuldig im Sinne der Vorwürfe.
    Sollte der Angeklagte, unangenehmerweise, sich nicht in sein, vom Kläger, vorbestimmtes Schicksal fügen und tatsächlich seine Unschuld beweisen können, dann ist aber mit Sicherheit sein Ruf beschädigt.
    Und was man von solchen Leuten halten muß, das weiß man ja.

    Auf der Strecke beleiben dabei die Rechte der Beschuldigten und die saubere, faktenorientierte, Bewertung durch eine unabhängige Instanz, z.B. ein Gericht.
    Und es bleibt noch etwas auf der Strecke, sachorientierte sowie demokratischen Politik.
    Wenn die Schmutzkübelkampagnen der Hexenjagdgesellschaft Inhalte überdecken, kann es keine inhaltlichen Entscheidungen mehr geben.
    Das hat schon die Abstimmung über Zwentendorf gezeigt.
    Auch damals wurde über vieles aber nicht über Zwentendorf oder die friedliche Nutzung von Kernkraft abgestimmt.
    Das war nur mehr ein Randthema um die Wahlplakate zu füllen.

    mfg

    DDr. Alexander V. Neumaier

    • W. Mandl
      05. August 2010 11:38

      @Neumaier

      Etwas lang, aber durchaus richtig. Eine Kurzversion würde von mir 3 Sternderl erhalten.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      05. August 2010 11:48

      Sehr geehrter Herr Mandl,

      ich gebe zu, Sternderl oder Noten waren mir schon in der Schule nicht so wichtig.
      Aber es freut mich, daß ich mit meiner Meinung nicht ganz alleine dastehe.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Celian
      05. August 2010 12:10

      Für DDr. Alexander V. Neumaier

      Als Beispiel wie sehr mit zweierlei Maß gemessen wird, ist Günter Grass zu nennen. Bei dem konnte zwar nachgewiesen werden, dass sein Pferd bei der Waffen-SS war, aber er selbst. Es hat einigen Wirbel damals gegeben, aber geschadet hat ihm das nicht. Grass gilt trotzdem weiterhin als das personifizierte Gewissen der Linken. Er ist eben ein bescholtener, liebsamer, ganz im Gegensatz zu Waldheim, der ein unbescholtener, aber unliebsamer Mitbürger war.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      05. August 2010 12:22

      Sehr geehrter Celian,

      Günther Grass ist nur eins von so vielen Beispielen der Heldenverehrung der Linken.
      Da gibt es noch den Otto Mühl, ein ganz großer Künstler, mit kleinen Ausrutschern.
      Oder den Che Guevara, mein Liebling.
      Nicht nur, daß der eine Ikone der Linken ist, da hat doch vor ein paar Jahren eine Fr Dusl glatt gemeint, der Dr. Gusenbauer sei der Che Guevara Österreichs.
      Das hat nicht einmal Dr. Gusenbauer verdient, daß man ihn als Massenmörder Österreichs zu bezeichnen sucht.
      Aber was soll man denn gegen die selektive Geschichtsauslegung der Linken aufbringen?
      Bestenfalls ein Terry Pratchett Zitat
      "Before the truth has put on its shoes, the lie has been around the world three times"

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Celian
      05. August 2010 12:50

      Che Guevara ist ja auch ein anerkannter Held mit Heldendenkmal im Donaupark von Wien. Den mit Gusenbauer in einem Atemzug zu nennen, grenzt fast an Blasphemie.

      Lange vor Terry Pratchett hat Mark Twain schon gewusst:
      "A lie can make it half way around the world before the truth has time to put its boots on."

    • J.E.Z. (kein Partner)
      05. August 2010 18:07

      Und unser Bundespräsident geht in der Steiermark auf einer Alm spazieren.

      So aktiv ist er.

  16. Neppomuck (kein Partner)
    05. August 2010 10:15

    Die „olfaktorisch“ (hat nichts mit „Fakten“, sondern mit geruchlicher Sinneswahrnehmung zu tun) gleichermaßen penetrante wie überdimensionierte Beeinträchtigung der Berichterstattungsspäre seitens der Öffentlich Rechtlichen Desinformationsanstalt, die sich irreführend „Österreichischer Rundfunk“ nennt, ist bemerkenswert, um nicht zu sagen „merkwürdig“ und spottet jeder Beschreibung.
    Hier wird wieder deutlich, dass die Annahme "das Gerücht ist schneller als der Schall" durchaus seine Berechtigung hat. Vor allem in Vakuum, ein druck– und substanzloser Zustand, der zunehmend zum Markenzeichen öffentlich rechtlicher Berichterstattung gerät.

    Dumm ist
    a) wer seine eigene Propaganda für bare Münze hält und
    b) wer die Empfänger seiner fadenscheinigen Botschaft für (noch) blöder hält, als er selbst zu sein bevorzugt.

  17. ViennaCodePoet (kein Partner)
    05. August 2010 09:23

    Nur das Unglaubwürdige ist wahr.

    Das Tagebuch scheint ja skurril genug zu sein.

  18. Heri (kein Partner)
    05. August 2010 09:19

    Da schau her: Jetzt schwenkt auch der ORF um:
    http://orf.at/stories/2007130/2007134/

    a bisserl spät für den Österreichischen-Rot-Funk.

  19. Hayek (kein Partner)
    05. August 2010 09:16

    Mal ein bisschen themenfremd aber sehr interessant:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,710192,00.html

    Jetzt lassen sich offenbar schon die die Superreichen von der linken pc Propaganda einschüchtern und erklären sich bereit die Hälfte ihres Vermögens zu spenden, vollkommen irre.
    Anstatt das Geld zu investieren und damit leistungsgerecht zu verteilen (bei einer möglichen Akkumulation eines Gewinnes) wird es an die leistungslosen Schmarotzer aller Länder verschenkt. Ich weiss nicht was diese Menschen dazu treibt, vielleicht ist es die Dummheit oder ein falsches Schuldgefühl, vielleicht auch die Angst vor sozialen Unruhen. Damit wird der Untergang allerdings höchstens beschleunigt, vielleicht nimmt sich ja Dr. Unterberger dieser Nachricht an.

    • Undine
      05. August 2010 09:58

      Dieses Vorgehen der Superreichen, "großzügig" zu SPENDEN, hat weniger mit einem edlen Herzen zu tun, als mit dem Bestreben, keinerlei Fragen über den immer (mit ganz wenigen Ausnahmen!) mit unsauberen Mitteln erworbenen ungeheuren Reichtum zuzulassen.

      Wenn man dann unsaubere Machenschaften dieser ach so edlen Menschen audecken sollte sollte, heißt es dann immer: Aber der Gute hat ja dort und da immer so viel gespendet, der MUSS ja ein guter Mensch sein. Man bangt dann, die Spendenquelle könnte aufhören zu sprudeln und gänzlich versiegen. Wie der oft immense Reichtum zustande gekommen ist, will man lieber gar nicht wissen. Pecunia non olet.Eine alte Geschichte!

      Meines Erachtens sind diese großzügigen Spenden nichts Anderes als eine Art "Schweigegeld", eine Bestechung, ein prophylaktisches Freikaufen. Wer klagt schon gerne jemanden an, der einem Zuwendungen angedeihen hat lassen.....

    • Waldlaeufer (kein Partner)
      05. August 2010 11:00

      Undine, exakt!
      Dieser Kreis weiß genau über die auf uns zurollenden Lawinen Bescheid. Warum nicht vorher noch etwas "Sinnvolles" damit anfangen und das gutmenschliche System auf diese Weise stützen? Würden sie das Geld direkt abziehen, wäre das ja ein Brandbeschleuniger ... so aber kommt es auf der anderen Seite wieder hinein und erfüllt denselben Zweck wie jetzt ...

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      05. August 2010 11:07

      @Undine:
      Ich fürchte, Sie schätzen Warren Buffett und Bill Gates falsch ein. Keiner von beiden hat seinen Reichtum durch unlautere Methoden erworben.
      Buffett hat durch kluge, meist langfristige, stets auch amerikanische Arbeitsplätze erhaltende Investitionen sich und seinen Aktionären großen Nutzen gebracht; er ist das Gegenteil eines Finanzhais, sondern ein sozial denkender Phinanthrop.
      Bill Gates hat nun mal (weil er zur richtigen Zeit mit der richtigen Idee am richtigen Ort war) mit DOS, Windows und dem Office-Paket seine Firma Microsoft zum uneinholbaren Platzhirsch der weltweiten IT-Wirtschaft gemacht. Auch er behandelt seine Mitarbeiter fair und großzügig.
      Die Spendenfreudigkeit bringt selbstverständlich auch steuerliche Vorteile; aber das ist in den USA ein legitimer, bewährter Teil der kulturellen Landschaft, die überwiegend nicht von Steuergeldern, sondern von Mäzenen aufrechterhalten wird. Die Metropolitan Opera in NYC hat z.B. noch nie einen Cent öffentlichen Geldes verbraten. Mäzene (auch Angels genannt, weil sie gern anonym bleiben). Dasselbe gilt für die großen Museen und für die angesehensten Universitäten.
      Daß Buffett und Gates auch (und zwar wesentlich effektiver und zielgerichteter als staatliche Entwicklungshilfe, die meist in Banditentaschen verschwindet) afrikanische Staaten unterstützen, rundet das Bild positiv ab.

    • Samtpfote
      05. August 2010 11:13

      Markus Aurelius

      Möglicherweise ist es auch den Milliardären

      siehe Ortner online: http://www.ortneronline.at/?p=4560

      doch viel lieber, sie spenden ihr Geld an ihnen bekannte Organisationen, als es dem Staat in den anonymen Rachen zu schmeissen, wo es in unerforschliche Kanäle versickert?

      Wie ich schon bei Ortner geschrieben habe:
      Denkt man das konsequent zu Ende: eigentlich eine Watsch'n für Obama.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      05. August 2010 11:26

      Sehr geehrter Herr Hayek,

      die Sache mit dem Spenden des eigenen Vermögens, egal ob zu 99 oder zu 50%, ist eine solche, die der österreichischen Mentalität nicht verständlich ist und vermutlich nie sein wird.
      In anglikanisch dominierten Kulturkreisen ist das ein wenig anders.
      Da gilt ein, auf der Basis eigener Leistungen erworbenes, Vermögen nicht als unschicklich, sondern als Nachweis dafür, daß man eben besser und erfolgreicher war als andere Leute.
      Ab einer gewissen Vermögenshöhe sind dann auch alle, noch so ausgefallenen, persönlichen Wünsche erfüllt und es stellt sich die Frage was der Rest des Vermögens denn für eine Funktion erfüllen soll.
      Dabei kommt es oft vor, in Österreich wäre das fast undenkbar, daß der Besitzer des Vermögens sich auf den Standpunkt stellt, er hätte viel von der Gesellschaft und seinen Kunden bekommen und es sei daher auch an der Zeit, etwas davon zurückzugeben.
      Daher hat diese Idee des Spendens von Vermögenswerten für karitative Zwecke dort auch nichts mit political correctness oder linken Ideen zu tun, sondern ganz einfach mit einer humanistischen Einstellung und einem persönlichen Bedürfnis.
      Keine Linke wäre begeistert über solche Motive, auch wenn die nicht nur das gespendete Geld nehmen würden und dann auch noch den Rest verlagen würden, denn diese Einstellung läuft den üblichen linken Moralansprüchen sogar ziemlich zuwider.
      Der Spender gibt nicht aus einer "moralischen" oder "gesellschaftlichen Verpflichtung" heraus, er gibt weil es ihm ein persönliches Anliegen ist.
      Und er gibt, nachdem er, keinesfalls uneigennützig, alle seine persönlichen Wünsche abgedeckt hat.
      Eigentlich ist diese Spendenaktion ein ziemlicher Schlag ins Gesicht der linken pc-Meute an Gutmenschen, ja ich verwende dieses Wort ohne deshalb ein Rechter zu sein, weil die nichts von dem bekommen das sie fordern.
      Die bekommen sogar garnichts, schließlich entscheiden die Geber selbst über die Verwendung der Spende.
      In Österreich wäre diese Einstellung ziemlich unmöglich.
      Das zu beweisen ist einfach, sagen Sie nur in einem Interview, sie hätten vor viel Geld für gute Zwecke zu spenden.
      Und schon haben sie unzählige "moralisch begründete Forderungen" am Hals.
      Speziell von solchen Personen und Gruppen, die selbst noch nie eigenes Geld für einen guten Zweck eingesetzt haben es sich aber zum Ziel gemacht haben, andere aus "moralischen" oder "gesellschaftlichen" Gründen zur Zahlung für ihre eigenen Vorstellungen zu verpflichten.
      Unter dem Titel der "gerechten Verteilung".
      Und weil ja jedes Vermögen einem Verbrechen entstammen muß.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Undine
      05. August 2010 11:44

      @Marcus Aurelius

      Da haben Sie sicher Recht.

      Ich hatte beim Schreiben eher Leute wie Bernard MADOFF (dieser "große" Mäzen sitzt wenigstens, was allerdings jenen, die er betrogen hat, wenig hilft!) im Sinn, oder George SOROS, der mit seinen großangelegten WÄHRUNGSSPEKULATIONEN nicht die geringsten Skrupel hat, Ländern auf diese Weise großen Schaden zuzufügen.
      Auch SOROS hat immer großzügigst gespendet: ganze Akademien in der ehem. Sowjetunion. Man könnte auch sagen, er hat sich Leute gekauft, die nach dem Motto handeln:
      WESS' BROT ICH ESS', DESS' LIED ICH SING'.

      Dieses Mäzenatentum ist in meinen Augen---wenn nicht immer, so doch häufig----eine Art Ablaßhandel, allerdings nicht für das Leben im Jenseits, sondern im Diesseits.

    • Hayek (kein Partner)
      05. August 2010 16:21

      Nun langsam kommen mir hier ernsthafte Zweifel ob ich in einem liberalen Blog gelandet bin.

      Mit unsauberen Mitteln erworbener Reichtum, etwas zurückgeben, böse Währungsspekulation... Viel Unterschied zu den Sozialisten sehe ich da nicht mehr. Diese Menschen haben ihre Vermögen solange rechtmäßig erworben bis das Gegenteil bewiesen ist. Wenn sie mein lieber Undine (u. A.) Beweise dafür haben, dass Gates und Co. ihr Vermögen durch illegale Tätigkeiten erwirtschaftet haben dann bitte nur heraus damit. Das was sie jetzt mit dem Geld tun mag aus meiner Sicht dumm erscheinen aber erwirtschaftet haben sie es bis zum Beweis des Gegenteils legal und durch eigene Leistung.

      Wenn wir jetzt sogar schon hier anfangen große Vermögen implizit einer Vorverurteilung zu unterziehen zeigt sich nur der sozialistische Einfluss der sogar schon bis in eine angeblich liberale Bloggefolgschaft reicht. Kann ja nicht legal sein, weil so viel ist ja schon arg lautet ungefähr die Botschaft, die SPÖ hätte ihre Freude - gleich mit Vermögenssteuer rasieren.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      06. August 2010 11:04

      Sehr geehrter Herr Hayek,

      Sie haben recht, wenn Sie die Anschuldigungen gegen Besitzer, zumeist auch ident mit den Erschaffern, großer Vermögen zurückweisen.
      Aber ich fürchte, wir beide sind da mehr oder weniger nur Teil einer kleinen Gruppe von Leuten, die das so sehen.
      Meine gestrige Annahme, daß bald auch die Grünen und die Sozis nach solchen Schenkungen verlangen werden, hat sich heute schon bewahrheitet:
      http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,710424,00.html

      Q.e.d.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • brechstange2 (kein Partner)
      06. August 2010 22:05

      @ DDr. Alexander Neumaier

      Gebe Ihnen vollkommen recht, dass Superreiche irgendwann von den irdischen Genüssen genug haben und Gutes tun möchten. In Wahrheit braucht der Mensch ja nicht viel.
      Außer es handelt sich um russische Neureiche, die ihren Urlaub inzwischen als Bettler in Paris verbringen, Brot und Spiele. Eigentlich pervers.

      Doch dieses Verschenken wird in unseren Breiten von vielen Neidern als Betrug gesehen oder als Betrag, der so und so der Gesellschaft zusteht. Dass man den Schenkern unterstellt, dass das Geld aus Betrug stammt, mag in manchen Fällen vielleicht stimmen, doch allein die Unterstellung empfinde ich als gemeingefährlich.

      Aber was soll man von einem Hayek erwarten, der lieber mit seinem SUV egoistisch über die Autobahnen braust und sich über Zugfahrer lustig macht, die als Schmarotzer bezeichnet.

      Ihr Beitrag dazu war eine Wohltat, Herr DDr. Neumaier.

  20. NC (kein Partner)
    05. August 2010 08:00

    Also ich habe mich köstlich amüsiert wie sich der ORF auf diese Blase drauf gesetzt hat. Die großen Aufdecker ohne Furcht und Tadel. Gekämpft für Wahrheit, Freiheit und Demokratie. Die Welt gerettet vor den Gefahren eines vor zwei Jahren Verstorbenen. Mit ernstem Blick hat Armin Wolf die Antikorruptions-Staatsanwaltschaft verhört. Er, der unsere moralische Instanz ist. Der Guerillakämpfer an vorderster Front. Unser Fernseh-Che Guevara für ein anständiges Österreich....

    Bedenklich hat mich der Staatsanwalt von Klagenfurt gestimmt, der sich ebenfalls wie ein Gockelhahn im Fernsehen aufgepudelt hat und öffentlich minutenlang über diverse mutmaßliche Details von einem Tagebuch berichtet hat, das sich erst am Weg (!) nach Klagenfurt befindet. Bei dieser Niveaulosigkeit und Unseriosität habe ich wahrlich gestaunt. Dieser Herr gehört sofort abgesetzt. Soll sich beim ORF bewerben. Bei der Staatsanwaltschaft hat der nix verloren.

  21. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    05. August 2010 07:31

    Was für ein Spaß, dass jemand, der außer in den eigenen Gehirnwindungen maximal auf einer Handvoll Internetseiten recherchiert und daher regelmäßig Halb- bis Falschinformationen veröffentlicht, vom Berufsprinzip „check and re-check“ schreibt.

    • W. Mandl
      05. August 2010 09:18

      Ein Rückfall in niveauloses Unterberger-Bashing?

    • Paige
      05. August 2010 09:31

      Schnabler = Meriva => Ignorieren..

    • harald18
      05. August 2010 09:41

      @ Schnabeltierfresser:

      "Was für ein Spaß...."
      Für jeden halbwegs dem linken Zeitgeist offenen Zeitgenossen gehört doch der Spaß zum Grundelement seines politischen Seins.

      "handvoll Internetseiten...."
      Guten Journalismus erkenne zumindest ich selbst nicht an der Wahrscheinlichkeit einer umfangreichen Kenntnis von Formalinformation, sondern eher an der Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen und zu bewerten.

      "Halb- bis Falschinformation...."
      Ausgerechnet Sie, der einen präzisen Ausdruck pflegt, sieht hierfür einen Ansatz? Schade.

      "Check und Re-check"
      Finden Sie, dass die journalistischen und parteipolitischen Haupttäter in der "Affäre Haider-Liechtenstein" das Postulat korrekt angewendet haben?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      05. August 2010 09:53

      Ausgerechnet Sie, der einen präzisen Ausdruck pflegt, sieht hierfür einen Ansatz?


      Au ja. Von zahlreichen indifferenzierten, zugegeben oft unwesentlichen Laissez-Faire-Fehlern (z.B. die Slowakei hätte keine offenen Grenzen) bis zu x-fach fachlich und sachlich widerlegten Unsinnigkeiten, wofür z.B. die zahlreichen Klimathreads ein gutes Beispiel abgeben.

      Finden Sie, dass die journalistischen und parteipolitischen Haupttäter in der "Affäre Haider-Liechtenstein" das Postulat korrekt angewendet haben?


      Nein, aber was tut das zur Sache? Wer im Glashaus sitzt, soll einfach nicht mit Steinen werfen.

    • harald18
      05. August 2010 12:03

      @ Schnabeltierfresser:

      "Fehlmeldung" zu Klimakatastophe vs. Klimalüge:
      Wenn man sieht, wie sich die Fachleute in der Wolle liegen, kann man eine differenzierte Meinung nur dann als Falschmeldung interpretieren, wenn man selbst absolute Klarheit gewinnen konnte. Dazu gratuliere ich Ihnen. Ich bin leider nicht Fachmann genug, um meiner Position, die eine zweifelnde ist und im Wesen der Meinung Dr. Unterbergers nahe kommt, den Status der Allgemeingültigkeit zu geben.

      "Glashaus"
      Selbst wenn ein Journalist einer Ente aufgesessen ist, das "re-check" die Fehlerhaftigkeit nicht entdeckte, soll ihm für sein weiteres Handeln das "Glashaus" vorgeworfen werden? Sollte man nicht prüfen, ob "blöder Zufall", Fahrlässigkeit oder Absicht vorliegt? Für mich macht es einen gewaltigen Unterschied, ob Journalisten, mitunter durch Partei-Unterstützung, Themen anzünden, die auf Luftschlössern liegen und primär "dem Gegner" schaden sollen, oder ob jemand die Nachbarländer eines angrenzenden Staates nicht ad hoc im Kopf hat. Fehlmeldung ist nicht gleich Fehlmeldung.

      Vielleicht könnten wir uns einigen? Das Verhalten eines auseinandergelebten Ehepaares, das sich unbedeutende Vorkommnisse an den Kopf wirft, muss nicht unbedingt beispielgebend für eine Diskussionskultur in einem Polit-Blog sein. Auch wenn`s für Außenstehende oft lustig wirkt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      05. August 2010 13:44

      Beim zweiten Punkt können wir uns einigen, beim ersten nicht. Denn es ging nicht (nur) um kontroverse wissenschaftliche Ansichten, es war definitiv ein Haufen nachweisbare Falschinformation dabei. Fragen Sie z.B. Phaidros, der hat da zahlreiche Ungereimtheiten aufgedeckt.

      Und das kommt öfter mal vor. Bei günstiger Gelegenheit mache ich SIe gerne wieder mal darauf aufmerksam.

    • fosca
      07. August 2010 00:09

      @Schnabeltierfresser

      Selbsteinsicht ist der beste Weg zur Besserung! *freu*

  22. Verzweifler (kein Partner)
    05. August 2010 07:21

    Es ist wirklich Würdelos, wie sich manche "Würdenträger" in Österreich aufführen. Auch ich halte nicht viel von Haider und werde auch nie die Parteien aus seinem Dunstkreis wählen, aber wie hier auf einen Toten eingeprügelt wird, wie hier Leichenfledderei betrieben wird ist abgrund tief ekelhaft. Häupl hat recht, der Wahlkampf wird abgrund tief, er hat gerade das beste Beispiel gebracht.

  23. Gott (kein Partner)
    05. August 2010 06:58

    Glücklicherweise haben wir ja so großartige Journalisten wie Unterberger in Österreich. Eine Branche die zumindest den Versuch der Recherche unternommen hat dankt ab aber einer steht aufrecht da, unser Held A.U.
    Der ist nämlich so toll, dass er es gar nicht nötig hat zu recherchieren, seine mutige Meinung reicht, weiterführende Informationen sind auch zu minder für den Chuck Norris des österreichischen Journalismus (Schönborn liest irgendein Buch, ein SPÖ Journalist...)

    Da regt sich Herr Unterberger völlig zu Recht auf, denn er macht vor wie richtiger Journalismus auszusehen hat.

    • jump into (kein Partner)
      05. August 2010 09:34

      "Unbestätigten Gerüchte zufolge....", "Nur weil es ein paar behaupten,...."-Genau:Das sind Check und Re-Check nach Art des Hauses Unterberger;-)

      "Schönborn liest ein Buch" war wirklich eines der bisherigen Highlights, stimmt!

      Der Chuck Norris-Vergleich gefällt mir!

  24. Segestes (kein Partner)
    05. August 2010 02:06

    Herr Unterberger,
    was ist denn nun mit Ihrer "ORF-Watch"?

    Im Zuge der Umstellung dieses Blogs, war das die einzig wirklich gute Idee.
    Aber genau die, haben Sie offenbar fallen gelassen bzw. schubladisiert.
    Das verstehe ich absolut nicht, vor allem weil Sie sich zurecht ständig über die
    einseitige Berichterstattung des Ostmärkischen Rundfunks beschweren.
    Hier eine Plattform zu errichten, die es den Nutzern ermöglicht, ganz konkret und übersichtlich auf die manipulative und falsche Berichterstattung des Staatsfunks aufmerksam zu machen, wäre sicher ein großer Gewinn.
    Vor allem da die selbsternannten Volkspädagogen des ORF, ja offensichtlich selbst "gerne" hier reinschauen, wie die bereits mehrmalige Erwähnung dieses Blogs im Zuge der ORF-Berichterstattung beweist.

    Aber leider. Nichts gibts.
    Sie haben wohl Angst vor Ihrer eigenen Courage bekommen - so wie damals bei Rosenkranz ...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      05. August 2010 07:33

      Halten Sie es echt für möglich, dass so ein "ORF-Watch" über das Kommentarbashing à la "typisch linkslinksgrün" hinausginge oder gar so über was wie Objektivität verfügen würde?

    • Samtpfote
      05. August 2010 07:48

      Warum gönnen Sie ihm nicht einen Urlaub?

    • Segestes (kein Partner)
      05. August 2010 19:09

      @Schnabeltierfresser:
      Laut diverser Krönchen-Nutzer, soll das Niveau ja hier neuerdings bombastisch gestiegen sein. Dementsprechend dürfte es doch nicht schwer fallen, ORF-Kritik zu formulieren, die zumindest objektiver ist, als die Berichterstattung dieser "Anstalt" ^^

  25. liberta (kein Partner)
    05. August 2010 00:45

    @meriva

    Dümmer geht's nimmer!

    Die Frage muß lauten: wie läßt sich sozial und solidarisch mit MENSCHENHATZ vereinbaren! :-(

    • tartaros (kein Partner)
      05. August 2010 00:59

      liberta, regen Sie sich nicht auf. Das ist nur ein geistig verwirrter Troll, der nur provozieren und denunzieren kann und sonst nichts. Scheint eine ziemlich erbärmliche Gestalt zu sein.

      Zum Thema: Ja, die Medien schreiben und schreiben, richtige Beweise gibt es (bis jetzt) aber keine. Hat alles ziemliches Boulevard-Niveau. Ich glaub fast, die linken Schmierfinken sind beleidigt, dass ihnen ihr geliebter Haider weggestorben ist. Was sollen denn nun diese Schreiberlinge berichten?

    • liberta (kein Partner)
      05. August 2010 01:08

      @tartaros

      Sehe ich genauso, denn diese Quoten, welche man mit dem lebenden und jetzt auch noch toten Haider erreicht, kriegen diese Schmierfink-Schreiberlinge nie mehr
      auf die Reihe. Womit denn auch?

  26. Celian
    04. August 2010 22:42

    Da wirft ihnen der Meischberger ein Hölzl hin. Und die versammelte Medienmeute stürzt sich drauf mit Vehemenz und läßt nicht mehr locker. Doch oweh, das Hölzl löst sich auf und ist verschwunden. Traum und Wirklichkeit vermischen sich in Meischbergers Tagebuch, das zu Notizblättern zerfällt.

    Wahrscheinlich zerfetzt sich grad der Meischberger irgendwo in Kärnten bei einem Bier und schenkt sich dabei ein Hirter ein.

  27. simplicissimus
    04. August 2010 22:04

    wenn man selber nichts auszusagen hat, keine ideen, keine visionen, keine lösungen hat und wider besseres gewissen als platzhalter unhaltbares antifa-gutmenschen geplärre von sich gibt, dann bleibt einem ausser leichenfledderei wohl wenig übrig.

  28. Brigitte Imb
    04. August 2010 22:00

    OT - die Brauerei hat geantwortet, s. "Bier, Sex und die SPÖ"
    *ggg*

    • Norman Bates
      04. August 2010 22:44

      Ab Juni könnte es passieren, dass Ihnen Franz Klammer als Hirter Bierführer den Vorrang nimmt auf Österreichs Straßen. Ab da nämlich nimmt er als wohl berühmtester Bierführer seinen Dienst auf und bringt den 10 Gewinnern unseres Gewinnspiels eine Sommer-Ration Hirter Bier!


      Zitat von der Hirter-Bier-Homepage. Was sagt Frau Frauenberger eigentlich dazu? Unser "Kaiser" Franz macht Werbung für Hirter-Bier?

      In der Gratiszeitung "Heute" waren heute wieder jede Menge Bikini-Fotos Seite an Seite mit SPÖ-Wien Inseraten von Herrn Wohnbaustadtrat Ludwig, will der auch bald Bundeskanzler werden?

      Fragen über Fragen ..

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 23:02

      Im "Qualitäsblatt" Ö gibts sogar Erotikwerbung und diese Lektüre ist auch Kindern und MuslimInnen zugänglich.

      Sodom u. Camorra....

    • Norman Bates
      04. August 2010 23:14

      "Wer hat uns verraten?"

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 23:17

      Ja super...mach´ma a Ratespiel. *g*

    • Norman Bates
      04. August 2010 23:45

      S..............n

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 23:57

      Ahh..... die Gerechten.

  29. Celian
    04. August 2010 21:23

    Das Fatale aber ist, daß vielen Menschen – weiß ich aus eigener Anschauung – nicht bewußt ist, daß hier eine Schlammschlacht gegen FPÖ und BZÖ stattfindet. Man entgegnet mir, daß das ja nur mit Haider zu tun hat. Aber diese unbewiesene Anpatzerei der FPÖ/BZÖ sickert ein, die Leute merken nicht einmal, wie sie hirngewaschen werden und wählen aus reinster Überzeugung – rot. Sind ferngesteuert und merkens nicht einmal.

    Dabei ist es doch sonnenklar, dass es sich rein um eine Kampagne zur Desavouierung des stärksten Feindes in der Abwehrschlacht um den Bürgermeister von Wien handelt. Die SPÖ ist mittlerweile schon direkt auf Konfrontationskurs gegen die FPÖ eingeschwenkt: Deutsch zu Causa Haider: Was weiß Strache?

    http://www.wien.spoe.at/allgemein/deutsch-zu-causa-haider-was-weiss-strache

    • fosca
      04. August 2010 21:45

      @Celian

      Men merkt die Absicht und stimmt im Oktober entsprechend! *hoff*

    • W. Mandl
      05. August 2010 09:46

      @Celian

      Dazu passt, das heute früh (5.8.) im ORF-Radio bereits über eine Meinungsumfrage berichtet wird, spekulierend, dass der "neuerliche Haider-Skandal" dem BZÖ mehr schadet als der FPÖ.

  30. Celian
    04. August 2010 20:59

    Friedrich Koenig, Sprecher der Korruptionsstaatsanwaltschaft: „Konkrete Beweise sind zumindest mir nicht bekannt“.

    Susanne Riess-Passer :“Ich hatte in meiner Zeit bei der FPÖ bis 2002 nie Hinweise auf Gelder aus dem Irak oder aus Libyen“.

    Karl Gasser, Leiter der für die Staatsanwaltschaft Klagenfurt: die angebliche 45-Mio.-Euro-Überweisung nach Liechtenstein weist auf den ersten Blick keine „strafrechtliche Dimension“ auf.

    In der profil-Vernaderungs-Zentrale herrscht noch Schockschwerenot zufolge ungläubige Funkstille.

    An die Geräte, Leute.
    Die Verleumder und Hetzer dürfen nun fleißig zurück rudern.
    Legts euch in die Riemen.
    An den Vorwürfen ist nichts dran.

    • fosca
      04. August 2010 21:17

      @Celian

      Wenn man den Rauscher liest, dann wird die Vereinigte Linke Medienjagdgesellschaft nicht eher ruhen, bevor die nicht irgendeinen Handlanger finden, der doch noch einen kriminellen Tatbestand konstruiert und dann vielleicht sogar die Urne Haiders zu einer lebenslangen Haftstrafe verdonnert.
      Unterschätzen Sie diese selbsternannten Gutmenschen nicht, die sind zu allem fähig! *huch*
      Die Sozis in ihrem Lauf,halten weder Koenig noch Riess-Passer, noch Karl Grasser auf!

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 21:26

      @fosca

      Mit großer Zuversicht warte ich auf die "Haxlstellerei" der Gegenseite. Oder glauben Sie das bleibt "ungesühnt"?

      Das wird grauslich, igitt.

    • fosca
      04. August 2010 21:40

      @Brigitte Imb

      No joa - ob das noch zu überbieten ist? Ich glaube nicht!

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 21:48

      @fosca

      Das mag sein, aber es wird besser wirken, da frischer und vielleicht ist´s sogar wahr.

  31. Martin Bauer
    04. August 2010 19:48

    OT
    Da die Trolle bereits beim Schweizbeitrag ihr Unwesen treiben, hier eine kleine Anmerkung zum Thema Schweizer(haus)

    UNSERE KNUSPRIGE SCHWEIZERHAUS-SPEZIALITÄT

    Hintere Schweinsstelze
    gegrillt, Preis nach Gewicht, für 1 kg 15,80 € (Minimum, da natürlich mit Knochen)
    Dazu empfehlen wir:
    Senf und Kren 1,30 €
    frischen Krautsalat 3,20 €
    Erdäpfelpuffer, 2 Stück 2,90 €
    Schweizerhaus Rohscheiben, Teller 2,00 €
    1 Krügerl 3,80

    macht: Euro 29,00 oder ATS 399,15

    Guten Appetit!

  32. M.S.
    04. August 2010 18:54

    Da der ursprünglich beabsichtigte Wahlkampfauftakt, die FPÖ ins Nazieck zu treiben wegen des Skandals mit den gekauften Skinheads in die Hosen gegangen ist, hat der Spindoktor halt eine neue Story erfunden. Die Regie war nicht zu übersehen. Fast auf die Minute genau wurde das gemeinsame Trommelfeuer der sattsam bekannten Medien auf Grasser, Haider u.s.w. eröffnet. Dieser Schwachsinn wird tagelang in allen Zeitungen ausführlich breit getreten und im ORF werden die Hörer und Seher in allen Nachrichtensendungen mit diesem langweiligen Schmierentheater belästigt. Wenn das erst der Anfang war, steht uns in den nächsten zwei Monaten noch einiges bevor.

    • Brigitte Imb
    • fosca
      04. August 2010 20:13

      @Brigitte Imb

      Die linke Jagdgesellschaft wird solange mit Dreck werfen und die Justiz unter Druck setzen, bis endlich etwas hängenbleibt bzw. auch ohne Beweise verurteilt wird. Erinnert fatal an totalitäre Systeme!

    • M.S.
      04. August 2010 20:18

      @brigitte Imb
      Tolle Logik von diesem Cap. Normalerweise ist die Justiz am Zug w e n n etwas gefunden wurde

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 20:45

      fosca, M.S.

      Das Halali sollte halt nicht zu oft in die Hosen gehen, denn irgendwann verliert sich die Glaubwürdigkeit.
      Auch bei den eingefleischten Sozen müßte es klingeln, aber die kommen sicher erst nach dem 10.10. drauf, wenn mangels Geld die Steuerschraube zugezogen wird.

      Ich denke viele Menschen spüren den aufkeimenden Totalitarismus und werden sich mit ihrer Wählerstimme dagegen auflehnen.
      Die leeren Worthülsen und Nullaussagen von Cap & Co sind f. Trolle zugeschnitten.

    • fosca
      04. August 2010 20:49

      @Brigitte Imb

      Ich hoffe inständig, daß dieErgebnisse der beiden Wahlgänge im Herbst das richtige Signal aussenden, insbesondere wegen der unappetitlichen Schlammschlacht, die soeben stattfindet.

  33. Der kleine Nick
    04. August 2010 18:44

    Wäre der aktuelle Amoklauf mancher Journalisten und Medien nicht ein guter Anlass, dass UHBP seine für die zweite Amtszeit versprochenen klaren Worte findet? Er wird sie doch um Himmels willen nicht auf den weiten Fluren seiner Überparteilichkeit verlegt haben?

    • Celian
      04. August 2010 21:05

      Stimmt, er könnte ja zum Beispiel den Presserat anrufen. Aber selbst wenn es ihn noch geben tät, wär das ein schlechter Witz.

    • Der kleine Nick
      04. August 2010 21:29

      @Celian:
      Und falls beim Presserat keiner abhebt, könnte UHBP zumindest bei der Journalistengewerkschaft oder beim Presseclub Concordia Alarm schlagen. Bei diesen verdienstvollen Institutionen warten bekanntlich Legionen ebenso kluger wie wackerer Streiter für seriösen Journalismus nur darauf, gemeinsam mit dem Oberbefehlshaberer aus der Hofburg in den Kampf zu ziehen gegen dummdreiste Auftragsschreiber, bestochene Medien und die demokratiegefährdende Medienkonzentration.

    • Celian
      04. August 2010 22:57

      Tja da kann man halt nix machen. Nicht einmal der Bundespräsident hat da Möglichkeiten. Einen Ordnungsruf kann man ja auch nur im Parlament erteilen - und nicht einmal dort darf das der Bundespräsident.
      Da haben wir jetzt ein bißl das Aufgedrehte.

  34. Undine
    04. August 2010 17:43

    Was mich an all den Schlagzeilen über unbewiesene, völlig aus der Luft gegriffene Moritaten, die Jörg Haider vorgeworfen werden, so besonders bestürzt ist die Tatsache, daß niemand dran denkt, daß es da eine bald 92 jährige MUTTER, eine WITWE, zwei TÖCHTER und deren Männer und eine SCHWESTER gibt, die nicht nur um Jörg Haider trauern, sondern sich all diese niederträchtigen Besudelungen immer wieder anhören müssen.
    Die linken Meister der Skrupellosigkeit kennen kein Erbarmen.

    • Undine
      04. August 2010 17:48

      Die Reaktionen von meriva, erne, H.F. und Co. kann ich mir schon lebhaft vorstellen!
      Die lauern schon drauf, daß die 24 Std.-Sperre bald vorüber ist.

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 17:56

      Undine, stimmt schon, aber am besten gar nicht an sie denken und noch viel weniger erwähnen.

      Don´t feed the trolls.

    • fosca
      04. August 2010 19:47

      @Undine

      Das ist den linken Gutmenschen in ihrer Rage völlig wurscht.
      Wenn die nur Andersdenkende fertig machen können, überspringen sie sämtliche Grenzen! :-(

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 20:47

      Sozusagen "gerechtspringen".

  35. donnerlütchen
    04. August 2010 17:39

    Ich sage dazu nur eines, dieses Drecksgesindel bei nächstbester Gelegenheit abwählen. Anders kommt man an diese Bagage nicht ran.

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 18:31

      *Zustimm!!*
      Obwohl ich glaube, selbst wenn die Sozen in die Opposition müssten, wäre ihr Filz so dicht, dass sie ihr Durchkommen hätten.

      Undenkbar! Was würden die im Rathaus alles demolieren - man denke an die Schäden in den div. rot besetzten Ministerien anlässlich der schwarz/blauen Wende.

    • M.S.
      04. August 2010 23:11

      Ja, wenn Rote einmal irgendwo an der Macht sind, glauben sie, für immer ein Recht darauf zu haben. Wenn dann durch demokratische Wahlen der Machtverlust droht werden sie völlig hysterisch und reagieren total unberechenbar. (Siehe Waldheim und Sanktionen).

  36. Celian
    04. August 2010 15:56

    Eigentlich müßten sich ja einige Journalisten mit Magenkrämpfen am Boden winden, so schlecht müßte es denen jetzt sein, nachdem sich ihre Anschuldigungen allesamt als haltlos herausgestellt haben.

    Prinzipien der Genauigkeit wie „check and re-check“ haben die schon längst über Bord geworfen und auch ansonsten ganz prinzipienuntreu bemühen sie sich nicht etwa um Richtigstellung. Alles nur Ballast im modernen Journalismus. Diese Unprinzipienreiter lassen nun endgültig die Sau raus und vergehen sich erst recht in wilden Spekulationen.

    Ganz nach dem Motto, ist der Ruf erst mal ruiniert, lebts sich gänzlich ungeniert.

    • Richard Mer
      04. August 2010 16:33

      "... verdichten sich die Hinweise, dass die Gerüchtequelle möglicherweise nicht viel mehr als ein Ablenkungsmanöver ist." Aus dem ersten Satz von der Geschichte auf orf.at. So ist das offenbar: Nicht die Journalisten haben einen Blödsinn geschrieben, sondern die FPÖ hat das Land belogen und betrogen um abzulenken.

    • fosca
      04. August 2010 20:11

      @Celian

      Natürlich nur bei ideologisch nicht Genehmen. In den eigenen Reihen wird sogar Kinderschändern nach ihrer Haftentlassung hofiert und im Namen der (LINKEN) Kunst ist sowieso alles erlaubt.
      Gxindel!

  37. Viktor
    04. August 2010 15:42

    Dr.Jörg Haider erhält von Präsident Gaddafi und dessen Söhnen 45 Mio.Euro???
    Würde es stimmen,kann ich nur sagen : "Bravo,gut gemacht" !!
    Sollte es stimmen,hätte Hr.Dr Haider zu recht für seine Partei Geld aufgetrieben,wozu er als Parteiführer sogar verpflichtet ist und Österreich damit nicht geschadet,sondern genützt !
    Die enge Beziehung zu Ghadafi ist keine Erfindung von Dr.Haider,sondern von
    Dr.Kreyski,einem austromarxistischen sozialistischen Parteiführer und österreichischen Bundeskanzler.Also worüber regt sich die SPÖ auf ? Ist es die
    Wut nicht selber so "clever"gewesen zu sein,die Freundschaft zu Gaddafi
    fortgesetzt zu haben und selbst an Finanzen heranzukommen ?
    Dr.Haider hatte einen großen Waldbesitz in Kärnten (Bärental) und war auf
    finanzielle private Zuwendungen nicht so angewiesen,wie einige sozialistiche Funktionäre es waren und noch immer sind.
    Wieviel Bestechungsgelder wurden hier an korrupte Amtsräger bezahlt,um an die unter amtlichen Verschluß befindlichen Tagebücher heranzukommen ?
    Diese Schmutzkübelkampagne (sowie bei Waldheim und Schüssel),ist eine Wahlkampferöffnung der SPÖ und trägt die Handschrift,von dem aus der USA Ostküste herangeflogenen Mr.Greenberg,dem Wahlkampfmanager vom sozialistischen Bürgermeister Dr.Häupl.Mr Greenberg ist bekannt für unseriöse und untergriffige Wahlkampfthemen.
    Ich bin christlich sozial,aber bei der Wien Wahl wähle ich Dr.Strache.

    • Alexander Renneberg
      04. August 2010 16:48

      gutes posting, beim letzten satz gebe ich ihnen ebenfalls als christlich sozialer mehr als recht.

    • socrates
      04. August 2010 19:14

      Alles richtig!

    • Igo
      04. August 2010 21:19

      ..ein Einwand..oder, bitte berichtigen sie mich...
      Dr. Strach??

    • fosca
      04. August 2010 22:21

      @Igo

      Stimmt schon - Strache genügt! *gg*

    • Norman Bates
      04. August 2010 22:56

      Kreisky hätte sich grantelnd vor die laufenden ORF-Kameras gestellt und 45 Millionen von Gaddafi als Sicherung unserer Arbeitsplätze verkauft, da ihm dieses Schmuddelgeld lieber ist, als die vielen schlaflose Nächte wegen der Arbeitslosen.

      Rainer, Lackner, Rauscher, Wrabetz, Fellner, Heute, Krone, Österreich wären applaudierend vor lauter Ehrfurcht daneben gestanden.

    • meriva (kein Partner)
      05. August 2010 00:07

      Wie lässt sich christlich eigentlich mit rechtsextrem vereinbaren?

    • Reinhard (kein Partner)
      05. August 2010 09:47

      @meriva
      Gar nicht, deshalb sind Ihre ständigen Vorwürfe des Rechtsextremismus auch so lächerlich.

      @Viktor
      Strache ist kein Dr., nur abgewrackter Zahntechniker und leider keine wirklich akzeptable Alternative.

      @Norman Bates
      Das ist ja das Seltsame am politischen Schmierentheater. Suhlen sich die Sozen im nordkoreanischen Diktaturensumpf, ist das ein Beitrag zu weltfrieden und Völkerverständigung, haben die (damals) Blauen ein Techtelmechtel mit nordafrikanischen oder arabischen Diktatoren, ist das Geschrei groß.
      Was übrig bleibt, ist die schiefe optik - die Partei jener, die ausgezogen sind, um es besser zu machen und den üblen Machenschaften im politischen Morast den Kampf anzusagen, hat beim Schlammcatchen fröhlich mitgemacht.
      Die Begründung "die anderen machen das auch" ist nicht nur keine Entschuldigung, sondern verschlimmert das ganze auch noch. Leute, die genauso sind wie die jetzt Regierigen, sind keine Alternative, sondern nur eine zusätzliche Belastung der künftigen Politikerpensionskassa.

    • Erich Bauer
      05. August 2010 12:13

      meriva,
      "...Wie lässt sich christlich eigentlich mit rechtsextrem vereinbaren?..."

      Die Zeiten der Wahlempfehlungen von der Kanzel runter sind vorbei. Abgesehen davon, christliche Katholiken sind doch für die meisten p.c Kerzerlschlucker ohnehin im rechten Eck. Also, wo ist da die Unvereinbarkeit? Wenn Sie die Trennung von Parteipolitik und Religion (seit dem 2. vatikanischen Konzil) nicht goutieren, empfehle ich den Übertritt zum Islam. Dort sagt Ihnen dann der Imam was polit-Halal ist.

    • Josef Maierhofer
      13. August 2010 14:30

      @ 'Ist es die Wut nicht selber so "clever"gewesen zu sein,die Freundschaft zu Gaddafi fortgesetzt zu haben und selbst an Finanzen heranzukommen ?'

      Da hat unser Geldschnüffler, Herr Generalsekretär Cap, wieder einmal nicht richtig 'gerochen'.

  38. RR Prof. Reinhard Horner
    04. August 2010 15:16

    reinhard.horner@chello.at

    Der ORF ist eben das verkommenste Massenmedium in diesem Land geworden.
    Eine Neugründung ist bereits unabweislich nötig.

    • socrates
      04. August 2010 19:17

      Die werden sich hüten!

    • fosca
      04. August 2010 20:46

      @Prof. Reinhard Horner

      Wie wahr, wie wahr! Ihr Wort in Gottes Ohr!

    • ein wachsamer beobachter (kein Partner)
      05. August 2010 08:05

      schon, schon - aber gings in eurem sinne würden grasser, schüssel und konsorten weißer als weiß gewaschen!
      im vergleich zu den korruptionen der "schüssel-aera" waren die der roten in den jahrzehnten davor der berühmte schas im wald!

    • dieba (kein Partner)
      05. August 2010 09:49

      Sowas darf man im Unterberger Blog aber ned schreiben...

      *tut-tut*

    • Brigitte Imb
      05. August 2010 14:02

      dieba

      Doch, doch, denn der schlechte Geruch bleibt in den Tasten hängen.

    • liberta (kein Partner)
      06. August 2010 01:08

      @ein wachsamer Beobachter

      No joa - mehr blinder Beobachter als wachsamer.
      Denn die von Ihnen konstruierten "Skandälchen" sind noch nicht bewiesen, während es bei den Sozis in ihren besten Jahren der Macht genug gerichtiliche Verurteilungen gibt:
      AKH, CLUB 45 (mit 6 Ermordeten und zahlreichen Helfershelfern bis hin zu falschen Zeugenaussagen und Papieren eines regierenden Bürgermeisters!!!!)
      KONSUM, BAWAG, ich komme mit dem Aufzählen gar nicht nach!

  39. pc-think
    04. August 2010 15:09

    Nicht nur österreichische Medien überschlagen sich gerne in Aufgeregtheit.

    Nehmen wir z.B. einen Bericht der Neue Zürcher Zeitung über die Massenpanik von Duisburg. Schon die Schlagzeile "Trauer, Wut und Scham" hat es in sich. Die Bürger dort versinken in Scham, weil das Unglück in Duisburg passierte, schäumen vor Wut über die nicht weiter genannten Verantwortlichen, "die immer neue Ausflüchte finden", und trauern, weil "Hilfe so gut wie unmöglich" war. Unbekannte "spenden einander Trost", "Notfallseelsorger erzählen, wie sie immer wieder angesprochen werden". Geld wurde gesammelt für eine Gedenkstätte (wahrscheinlich von spontanen Unbekannten). Die neue Ministerpräsidentin "Hannelore Kraft sprach bei der Trauerfeier mit brüchiger Stimme. Sie kämpfte gegen Tränen und gestand, wie schwer sie sich tat, angesichts des Todes Worte zu finden" (niemand, zumindestens nicht die NZZ, durchschaute ihr Schmierentheater). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Nikolaus Schneider kritisierte diejenigen, "die wie versteinert Verantwortung von sich wegschieben". Wie ein Versteinerter etwas schieben soll, sagte er nicht, und die NZZ hinterfragt es auch nicht. Der Bürgermeister Sauerland weigert sich zurückzutreten, weil er sich lieber abwählen lässt, "denn dann bleibt seine Altersversorgung unangetastet". Die NZZ schreibt kein Wort darüber, was Sauerland eigentlich genau vorzuwerfen sei. Und einen Besen fresse ich, wenn die NZZ die story mit der Altersversorgung wirklich gut recherchiert hat.

    Die NZZ kokettiert immer wieder mit dem Anspruch, die beste Zeitung des deutschen Sprachraums zu sein (ihr Wirtschaftsteil ist nach wie vor gut - meistens). Da muß man wohl auch ORF&Co. gewisse Defizite zubilligen.

    http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/trauer_wut_und_scham_1.7044887.html

    • Celian
      04. August 2010 15:43

      Die NZZ schreibt in der Wortwahl angemessen, ganz dem Geschehen entsprechend - so auch in diesem Fall. Die Weigerung Sauerlands zurückzutreten, liegt auf der Hand. Tritt er selbst zurück, verliert er die Pension, wird er abgewählt, verliert er sie nicht. Also stellt er sich einer Abwahl.

      Man muss ja nicht mit allem, was die NZZ schreibt, einer Meinung sein. Aber dass sie sich in Wortwahl und Schreibstil wohltuend vom Rest abhebt, ist ein Fakt. Hier braucht sich die NZZ nicht in falscher Bescheidenheit üben.
      Die NZZ kann man nicht mit ORF und Co vergleichen.
      Ich wünschte, es gäbe so eine Zeitung hierzulande.

    • Norman Bates
      04. August 2010 20:35

      Wir haben leider überhaupt keine Qualitätszeitungen in Österreich.

      Wir haben nur partei(steuergeld)subventierte Selbstversorgungsmedien mit PC-korrektem Volksverblödungswählerstimmenmaximierungsauftrag.

    • pc-think
      04. August 2010 21:42

      @Celian
      Naja ...
      Eine Zeitung ist in den Augen ihrer Leser dann gut, wenn sie schreibt, was die Leser lesen wollen. In Ihrem Fall scheint sie mit diesem Artikel den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. Mir hat er weniger gut gefallen, siehe oben. Ich wollte damit nicht der NZZ jegliche Qualität absprechen, aber sie heult halt immer öfter mit den Wölfen bzw. folgt sie in manchen Themen zunehmend dem international vorgegebenen Mainstream. Als jahrzehntelanger Abonnent habe ich jedenfalls diesen Eindruck. Trotzdem ist sie noch immer eine der besten Zeitungen, da gebe ich Ihnen recht.

      Zur Schuldfrage Duisburg: Schuld sind meiner Ansicht nach die Besucher, die in ihrer zügellosen Ravingsucht ihre polizeilich angeordnete Vereinzelung nicht mit der nötigen Ruhe und Disziplin abwarten wollten. Sauerland kann da nichts "für". Dass seine Rücktrittsverweigerung mit seiner sonst verloren gehenden Altersversorgung zusammenhängt, glaube ich nun, da Sie es mir bestätigen.

    • Celian
      04. August 2010 22:20

      Für pc-think

      Sie sind seit Jahrzehnten Abonnement der NZZ? Dann müssen Sie sich ja schon daran gewöhnt haben, dass sie die Nachrichten von gestern bringt, und Altbekanntes wiederkäut. Dieses aber besonders gut, da ein bißl im Nachhinein auch schon mit der nötigen Distance, zumindest was das Internationale betrifft. Zur Duisburg-Katastrophe: Sie mögen versichert sein, im Vergleich zu den deutschen Zeitungen traf die NZZ durchaus den richtigen Ton. Ja was wollen Sie denn sonst hören, bei einer solchen Katastrophe, da ist nun mal Trauer, Wut und Scham angesagt!
      Wenn Sie natürlich aktuelle Nachrichten mögen, müssen Sie FAZ lesen oder die Welt, wenns Deutschland betrifft. Andere Sprachen kann ich leider zu wenig gut, für den Rest der Welt bleibt also nur die NZZ übrig.

  40. Alexander Renneberg
    04. August 2010 14:54

    interessant zum einen, dass offenbar jetzt alle medien wieder zurückrudern, aus dem s k a n d a l wird gerade ein skandälchen.

    nur österreich schreibt noch "aufdeckergeschichten" unter dem üblichen fellnerei titel
    "WIE ES WIRKLICH WAR!"

    ganz spannend wäre es mal die frage zu klären welcher medienunternehmer da die mios genommen hat um sich eine titelgeschichte abkaufen zu lassen.

    für die fellnerei gilt selbstverständlich die unschuldsvermutung. zumindest in diesem fall.

  41. Wertkonservativer
    04. August 2010 13:29

    Dass die SPÖ einen Hang zur Thematisierung unseriöser und untergriffiger Wahlthemen hat, wissen wir schon längst (siehe Waldheim, Schüssel/Pflegenotstand/Schwiegermutter), und jetzt eben die posthume Haider-Leichenfledderei (was auch immer dran sein mag!). Willige mediale Verbreitungshelfer sind - neben dem Rot-Grün-Funk - in den halb- und ganzlinken Presseorganen sehr schnell und verlässlich zur Stelle.

    Die Damen und Herren im Rathaus und in der SPÖ-Zentrale müssen ja eine ziemliche Angst vor andersfarbigen Konkurrenten haben, wenn sie auch diesmal wieder ganz tief in den Schmuddelkasten unbewiesener Anschuldigungen greifen.
    Nochmals: erbärmliche Wahlstrategien, noch erbärmlichere Medienkretins!
    Shame on You!

    • Paige
      04. August 2010 14:17

      Jo, das kann man laut sagen...

    • fosca
      04. August 2010 21:06

      @Wertkonservativer

      Daß denen der Allerwerteste auf Grundeis geht, kann man an den durchsichtigen Schlammschlachtmanövern allzu leicht erkennen.
      Es bleibt die Hoffnung, daß das Wahlvolk nicht so dumm ist wie es verkauft wird und ihnen die Rechnung dafür am Wahltag präsentiert wird. *wünsch*

  42. brechstange
    04. August 2010 12:42

    Wer kennt das Buch von Arne Hofmann "Eva Herrmann"? Darin kann man sehr gut nachvollziehen, wie die heutigen Medien arbeiten. Einer behauptet was, alle anderen schreiben ab, um recht zu behalten, werden immer neue Geschichten gestrickt. Der Betroffene bekommt keine Möglichkeit fair Stellung zu beziehen, nur die Gerichte gaben ihr zum Schluss recht. Sie bekommt zwar Schadenersatzzahlungen, doch öffentlich bleibt sie "angepatzt".
    Sehr lehrreich dieses Buch.
    Ich nehme an, dass es sich hier genauso verhält. Auch die Missbrauchskampagne der Kirche wurde im selben Stil abgehandelt.

    Ich fordere, die Regierung, die Justizministerin und den Bundespräsidenten auf, hier Stellung zu beziehen für die Demokratie, für eine anerkannte Justiz gegen Vorverurteilungen, Lynchjustiz und Verleumdungen.

    • fosca
      04. August 2010 22:23

      @brechstange

      Vollkommen richtige Beispiele, die sich geradezu aufdrängen >>>> genauso wie die deutsche Jugendrichterin, welche den Suizid wählte, weil sie den linken Meinungsterrorismus nicht mehr ertragen hat!
      Soweit sind wir schon!

  43. Wolfgang Bauer
    04. August 2010 12:10

    Im ORF wurden auch "Experten" folgendermaßen befragt:
    "Wenn an dem Ganzen tatsächlich etwas dran sein sollte, was hätte das ihrer Meinung nach für Auswirkungen auf...." Und diese "Experten" haben brav allerhand geantwortet und spekuliert.

    Sogar das Sommerloch ist schon total verrottet.

  44. Samtpfote
    04. August 2010 11:44

    Carlo Soziale hat mich angerufen.

    Er meinte, aus der Haider-Geschichte kann man viel lernen.

    Er hat ja seinen Pferdchen sofort noch vor deren ersten Probe-Galopp, einen Deutschkurs verapasst.
    Der kleine Hinweis, sie mögen doch zwecks Sprachvertiefung ein Tagebuch führen, fiel auf fruchtbaren Boden.
    Jetzt sitzt er auf vielen aktuellen Aufzeichnungen und überlegt, wie er das am besten auswertet.

    Die Promis hat er schon "rot" angestrichen.

    Und wieder hat sich seine geschäftstüchtige und weise Voraussicht bezahlt gemacht.
    Schon toll der Kerl.

  45. Johann Scheiber
    04. August 2010 11:41

    O.T. Seltsam, es gibt einen Staat auf der Welt, der es sich erlauben kann seine Homogenität zu bewahren. Was würde der Herr Muzikant wohl sagen, wenn man so etwas in Österreich machen würde?
    http://seattletimes.nwsource.com/html/nationworld/2012509778_mideast02.html

    • harald18
      04. August 2010 17:53

      @ Johann Scheiber:

      Angesichts des geschichtlichen Ablaufes müsste man jemanden, der auf Österreichs Homogenität, womöglich sogar auf die Identität zu sprechen käme, wohl klar entgegenhalten: Quod licet Jovi, non licet bovi. Die Zeiten, wo Günther Nenning, quasi als verirrter Linker, noch vom "Recht auf Heimat" reden durfte, sind mittlerweilen vorbei. Solche nationalen Töne werden bald als Hetze gewertet werden. Zwei Frage bleiben allerdings offen: Sollte man jemanden, der sich mit aller Mühe und mit Begeisterung selbst in den Finger schneidet, gleichzeitig seine Tat voll Inbrunst lobt, wirklich bedauern? Wie erkennt man, dass Hopfen und Malz endgültig verloren sind?

    • ProConsul
      04. August 2010 18:32

      danke für den interessanten Link

      diesen sollte man einmal den Standard-Redakteuren zeigen.

    • Johann Scheiber
      04. August 2010 19:46

      @harald18
      An dieses lateinische Zitat habe ich auch gleich gedacht. Es stimmt präzisest, selbst in seiner ursprünglich religiösen Konnotation.

  46. Laura R.
    04. August 2010 11:38

    Der Werner hat g`sagt, ihm geht das auch schon fest auf den Keks, wie da immer berichtet wird über was ein schon Toter ausg`fressen haben soll.

    Aber wahrscheinlich hat das der fesche KHG an`zündt, daß ein bisserl stiller um ihn wird, wenn er auf Capri seine Ruhe ham will.

    • W. Mandl
      05. August 2010 11:46

      Noch ein Vorschlag, was Laura R. dem Werner sagen könnte:

      "Du Werner, da müssen unsere Spin-Doktoren bis zu den Wahlen aber noch a bisserl besser werden. An Rohrkrepierer kurz vorm 10. Oktober kennen ma uns nicht leisten."

  47. Alexander Renneberg
    04. August 2010 11:32

    mich deucht, die linke meute hat ihr pulver zu früh verschossen um damit wahlen zu gewinnen.

    jetzt im sommerloch nennt man das ungewollten streuverlust ;-) aber nachdenken war noch nie die stärke der linken.

    allerdings man darf gespannt sein, was da von der anderen seite noch alles zum richtigen zeitpunkt, also ca 2-3 wochen vor der wahl in wien und der stmk. kommt.

    denn diese geschichten werden bis zum wahltag am köcheln gehalten.
    die haiderg´schicht wird bis ende august letal enden. zumindest für die g´schicht.
    man weiß aus erfahrung, dass sowas nie länger als 3-4 wochen köcheln kann.
    und das ist gut so.

    • Undine
      04. August 2010 18:18

      @Alexander Renneberg

      Wenn Ihr erster Satz zutrifft, was ich hoffe, dann könnte diese ganze linke Schmuddelaktion ausgehen wie das HORNBERGER SCHIESSEN! :-)

  48. Martin Bauer
    04. August 2010 11:30

    Auch der heutige Gastkommentar ist lesenswert!

  49. Samtpfote
    04. August 2010 10:54

    Norman Bates

    Nicht der Wahlkampf wird grauslich, sondern die dort Agierenden (auch da sind noch Steigerungsformen möglich).
    Auf Grund des Fehlens jeglichen Korrektivs in der österreichischen Blätterlandschaft, ist dem Absturz auf der nach unten offenen "Richter"-unabwendbar.

    Jetzt fehlt nur noch , dass das PID keine Inseratenaufträge mehr vergibt, sondern zu der viel praktischeren und unverfänglichen Zeilenhonorarlösung greift, was dazu führt, dass zwar die Absicht vertuscht aber unter den Denkern hier in diesem Land die Verstimmung sich (hoffentlich) zum Volkszorn auswachsen wird.

    • Samtpfote
      04. August 2010 10:55

      sende ein -Skala nach.

    • Norman Bates
      04. August 2010 10:59

      @Samtpfote

      "Wenn es in Österreich noch Journalisten und Staatsanwälte mit Biss gibt, wird keine Ruhe sein."


      Ausgerufen von Herrn Rauscher im heutigen Standard, die linke Jagdgesellschaft hat zum Halali geblasen ..

      Und ja, beides wird grauslich, die sozialistischen Personen und deren Methoden.

  50. Der kleine Nick
    04. August 2010 10:39

    Der RÜCKTRITT des RECHNUNGSHOFPRÄSIDENTEN

    Am 1. August 2010 hechelt eine sich wie zum Hohn hinter dem Namen der Republik versteckende Tageszeitung unter der Überschrift "RH-Präsident zeichnungsberechtigt" (siehe http://www.oe24.at/oesterreich/politik/RH-Praesident-zeichnungsberechtigt-0752619.ece ):

    "Präsident des Rechnungshofs
    Am brisantesten ist die Rolle von Dr. Josef Moser. Moser war jahrelang einer der engsten Vertrauten von Jörg Haider, von 1992 bis 2003 Haiders FPÖ-Klubdirektor im Parlament. 2004 wurde Moser auf persönliche Intervention Haiders zum Präsidenten des Rechnungshofes bestellt. Er übt dieses Amt auch heute noch aus.
    Sollte der heutige Präsident des Rechnungshofes tatsächlich in den vergangenen Jahren einer der Zeichnungsberechtigten der geheimen Haider-Konten in Liechtenstein gewesen sein, sind die politischen Konsequenzen enorm. Ein Rücktritt des Rechnungshof-Präsidenten stünde dann wohl unmittelbar bevor, die Koalition müsste diesen politisch wichtigen Posten noch im Sommer neu besetzen."

    Da wird also:

    * gleich eingangs und mit Nachdruck ("jahrelang", "engsten", "persönliche") auf die parteipolitische Vergangenheit des Rechnungshofpräsidenten hingewiesen (wobei analoge Hinweise bei hohen Beamten aus dem Dunstkreis des SPÖ in aller Regel unterbleiben)

    * eine in der Bundesverfassung klar geregelte Wahl durch den Nationalrat auf Vorschlag von dessen Hauptausschuss (Artikel 122 Abs. 4 B-VG) zu einer "Bestellung auf persönliche Intervention Haiders" umgedeutet

    * eine in der Bundesverfassung klar geregelte Amtsdauer von 12 Jahren (Artikel 122 Abs. 4 B-VG) in die Richtung getrimmt, als handle es sich beim derzeitigen Rechnungshofpräsidenten um einen besonders dreist an seinem Sessel klebenden Politgünstling

    * scheinbar reflexhaft ein Rücktritt herbeigeschrieben, obwohl es theoretisch auch für eine Zeichnungsberechtigung eines damaligen Klubdirektors – die vielleicht nicht mehr ist als eine Zeitungsente (orf.at heute: "Im Rätselraten über die kolportierten Millionen des verstorbenen Kärntner Landeshauptmannes Haider verdichten sich die Hinweise, dass die Gerüchtequelle möglicherweise nicht viel mehr als ein Ablenkungsmanöver ist.") – eine plausible und nicht anrüchige Erklärung geben könnte

    Und warum diese mehr als tendenziöse "Bericht"erstattung? Sie wird doch nicht mit den Millionen an Steuergeld zusammenhängen, mit denen die Bundesregierung und insbesondere der Dunstkreis der SPÖ dieses Käseblatt korrumpiert und zum Wahlkampfbüttel macht?

  51. Norman Bates
    04. August 2010 10:39

    Die Art und Weise der Berichterstattung von ORF, Profil, Standard & Co zu diesem Thema ist gelinde gesagt unter jeder Sau.

    Auch die Dominanz des Themas verblüfft. Da werden in einer ZIB2 locker 8-10 Minuten dafür aufgewendet und alle anderen Themen werden Randerscheinungen.

    Wobei der Begriff Thema für diese unbewiesenen Behauptungen noch viel zu hoch gegriffen ist.

    Das ist wohl die erste Einleitung des Wien-Wahlkampfes durch unsere sozialistischen Freunde. In einem Aufwaschen werden über die Achse Haider am besten gleich alle anderen mitangepatzt (KHG und vor allem Strache).

    Häupl hat recht. Der Wien-Wahlkampf wird grauslich. Aber nicht wegen Strache, sondern wegen seiner Methoden.

  52. Brigitte Imb
    04. August 2010 10:38

    Die Staatsanwaltschaft bestätigt den nicht existenten Zeugen.....
    Die Staatsanwaltschaft bestätigt die nicht existenten Konten in Liechtenstein....

    Nun frage ich mich wovor ich mehr Angst haben soll: vor korrupten Journalisten, od. vor korrupten Politikern.
    Ich tendiere einmal zu den Schmierblattverfassern, denn diesen gelingt die Manipulation des Volkes wesentlich besser als den Politikern (deren Vertrauen ohnehin am Tiefpunkt ist).

    Eine sehr gefährliche Aktion wie ich meine und wir dürfen diese Gehirnwäsche mit unserem Steuergeld auch noch bezahlen. Angeblich gibt die Stadt Wien 15 Mio € aus, für "Qualitätszeitungen" wie Krone, Heute u. Ö.24.

    Nun, ich meine nicht zu den Menschen der unteren Einkommensschichten zu zählen und müßte dennoch für diese Summe ca. 325 Jahre arbeiten....

    Für den Machterhalt ist den Sozen nichts zu teuer, nichts zu unehrlich, nichts zu korrupt, nichts zu unverantwortlich.

    Denen muß der A. auf grundeis gehen - Wahlk(r)ampf !!

    Durrchaus möglich, dass wir im Herbst noch v. Wahlmanipulation zu lesen kriegen werden. Natürlich gilt die Unschuldsvermutung.

    • Kurt22
      04. August 2010 12:53

      na immerhin existiert die Staatsanwaltschaft. Die Taschen für Wahlkampfzuckerln sind leer wie nie zuvor, also muß man sich der Propagandamethoden längst vergangener Zeiten bedienen. Sollte der Meischberger noch Tankstellen besitzen, könnte man ja den Slogan "Tankt nicht bei Meischberger" ausgeben, oder "Kauft Diamanten statt Swarovski-Steinen", "Würden Sie wirklich den gleichen Kaffee wie KHG trinken?" wär auch nicht schlecht! Ich entdecke grade mein Talent als Werbetexter!

    • Martin Bauer
      04. August 2010 12:56

      kurt

      Ich warte auf die Gegenoffensive:

      Glauben Sie alles, was von jemandem kommt, der sich auf Weih(nachts)mann reimt?

    • Kurt22
      04. August 2010 13:44

      Ginge auch:
      Wir hab´n an Faymann, der nix kann,
      und einen Prölli, so an Lölli,
      was soll werd´n aus an Land,
      wo alles drängt zum linken Rand?

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 13:56

      Sloganvorschläge:

      Möchten Sie mit Faymann um die Wette grinsen?

      Gewinnen Sie einen Untersuchungsausschuß mit Pilz.

      Mit Cap(erl) zum Eidgenossen ärgern, ein Fettnäpfchen ist noch frei.

      Rathaus verteilt Gratisintegrationskopftücher für Urwiener.

      usw, u.s.f.

    • Samtpfote
      04. August 2010 15:18

      Wollen Sie mit Laura ...
      Na I mach' liaba net weiter!

  53. Erich Bauer
    04. August 2010 10:37

    Mich würden in diesem Gesamtzusammenhang vor allem die vereinbarten Gegenleistungen für die "Zuwendungen" an FPÖ-Spitzen interessieren. Auf die "Schnelle" fallen mir da verschiedene FPÖ-Äußerungen - auch von Haider – ein, die den Islam erklärtermaßen wertschätzend erwähnen. Wenngleich FPÖ-Plakataktionen Gegenteiliges vermitteln. Von HC ist mir noch erinnerlich, daß er, vor geraumer Zeit, in irgendeiner ORF-Diskussion den Islam als ethisch-moralische Instanz hochlobend hervorhob. Ob da noch ein paar "Öl-Bächlein" fließen? Daß die verschiedenen muslimischen Potentaten aus den Öl- und Wüstengebieten Einfluß gewinnen und Abhängigkeiten schaffen wollen, scheint ja irgendwie verständlich. Ob sie allerdings die Verschlagenheit österreichischer Politiker, was die „Vertragstreue“ zu „schnellen Vereinbarungen“ anbelangt, richtig einschätzen, sei einmal dahingestellt. Während ich das schreibe, fallen mir aber auch die „Scharia-AffinniNNen“ ein…

  54. Kurt22
    04. August 2010 10:10

    Die dummdreisten Berichte des ORF sind kaum noch zu ertragen. Da wird sich auf die Quellen "Profil", "Falter" und "Österreich" bezogen, da wird vermutet, und, ganz wichtig, die Causa Haider immer an erster Stelle gebracht. Steht ein Mörder mit rauchender Pistole neben seinem Opfer, wird vorsichtigst agiert, beim Feind muß man offenbar nicht so zimperlich sein. Nicht vergessen wird auf den Hinweis zu W. Meischberger, dass er "der Trauzeuge von KHG" war, wo da der Informationswert liegt, das weiß nur der Geist vom Küniglberg.
    Dass der ORF politische Kampagnen im Stil der Kronenzeitung reitet, dafür gilt keine Unschuldsvermutung! Wrabetz und Kumpanen stehen wahrscheinlich täglich in der Kirche und beten, dass sich dieser Schmarrn auch bewahrheitet.

    • Richard Mer
      04. August 2010 10:26

      Es ist ihnen völlig egal ob sich das bewahrheitet: Leider können sie sich alles erlauben.

    • Undine
      04. August 2010 17:16

      Die SKRUPELLOSIGKEIT der LINKEN und ihres Wahlhelfers Mr. GREENBERG von der Ostküste ist nicht zu übertreffen. Die scheuen aber schon vor gar nichts zurück. Unfaßbar.

  55. Pevau
    04. August 2010 09:40

    Die Kampagne gegen Haider und FPOE und BZOE erinnert stark an
    Waldheim.
    Sind nicht im Herbst Wahlen in Steiermark und Wien?
    Dieses haltlose Anpatzern wird doch wohl einige Wähler beinflussen

    • Alexander Renneberg
      04. August 2010 10:37

      genau so sehe ich das auch!
      aber keine sorge, da kommt schon noch einiges gegen die sozialisten, nur noch nicht jetzt. das ist zu früh. die linken haben ihr pulver zu früh verschossen

  56. WFL
    04. August 2010 09:21

    Genau das ist die Frage:
    Wie können gerichtlich beschlagnahmte Notizbücher
    in den Medien landen?
    Ich glaube, man kann gefahrlos antworten: Die Justizbeamten und die "Journalisten" kennen einander bestens aus der gemeinsamen Jugend
    in den Roten Falken und der Sozialistischen Jugend...

  57. Josef Maierhofer
    04. August 2010 09:15

    Sie schreiben richtig über die Fehler der Journalisten, Redaktionen und ihrer öffentlichen 'Anschieber'.

    Jörg Haider war aber noch was für mich, eine Art 'Gewissen der Nation'. Schonungslos hat er, zwar opportunistisch, oft die Machenschaften der Regierungen aufgezeigt und damit publiziert.

    Er war der erste und einzige, der ein Oberlimit für Abgeordnete verlangt hat, was das Gehalt betrifft, es waren die 6000,- EURO, mit denen kein einziger Abgeordneter verhungert wäre oder gar aus der Politik ausgeschieden wäre. Nicht einmal in seiner Partei ging das durch, auch ein Sittenbild Österreichs.

    Der Wunsch scheint beim Profil der Vater des Gedanken gewesen zu sein. So viel Propaganda gegen die FPÖ wäre eingeflossen, dass man das kaum mehr sehen hätte können. Es wäre wirklich ein Mythos zerbröckelt, wäre das alles so ungeschaut wahr gewesen.

    Ich kann mir persönlich schon vorstellen, dass es wegen seines plötzlichen Todes noch irgendwo Gelder gegeben haben könnte, von denen entweder nur wenige oder, nur er selbst gewusst hat. Ich bin aber auch einer von den Verschwörungstheoretikern, der in eventuellen Mitwissern einen Grund sehen könnte für seinen Tod, ein gewöhnlicher Rausch war das sicher nicht und von ihm gewollt sicher auch nicht.

    Jedenfalls ich würde mir wünschen, dass an den Liechtensteiner und Schweizer Konten nichts Wahres dran wäre und damit auch an den weiteren und neuen Sensationen über Haider.

    Noch was zum Journalismus:
    Je mehr er manipuliert, desto mehr werden Sensationen gesucht, um die Manipulationen an den Mann zu bringen. Je mehr er Verantwortung und Information, Meinung und Wahrheit sucht, desto kleiner erscheinen dann die Sensationen zu Gunsten der Kernfragen.

  58. Undine
    04. August 2010 09:10

    JÖRG HAIDER auf der Titelseite hat "Profil" und "NEWS" hohe Verkaufszahlen und damit üppige Gewinnsteigerung garantiert.
    Jetzt scheinen die Verkaufszahlen beängstigend gesunken zu sein. Da will man natürlich an frühere Auflagenzahlen herankommen. Die Strategie, dort anzuknüpfen:

    Was zu Jörg Haiders Lebzeiten gelang, muß doch auch mit dem toten Jörg möglich sein.
    Der große Vorteil: Ein TOTER kann sich nicht wehren.

    • Kurt22
      04. August 2010 10:15

      Dass gewisse Magazine auf Verkaufszahlen angewiesen sind, ist ja noch verständlich, dass der ORF mit seinen Zwangszahlern und gegen seinen gesetzlichen Auftrag mitmacht, ist eine österreichische Sauerei größten Ausmaßes.

    • fosca
      04. August 2010 21:44

      @Kurt22

      Kurz und glasklar auf den Punkt gebracht! *zustimm*

  59. harald18
    04. August 2010 09:03

    Ein Kernbegriff österreichischer Parteipolitik besteht wohl in glatter Dummheit, und zwar in allen vorkommenden Schattierungen. Jedenfalls überstrahlt sie die anerzogenen Werte, wie etwa Respekt, Anstand und Würde. Wenn es darum geht, die andere Meinung zu diskreditieren, gibt es kaum ein bewusstes Zurückhalten, der vermeintliche Eigennutzen bügelt jede menschliche Regung nieder.

    Ideologien wirken stärker als Erziehung und Moral, was eigentlich als deutliches Zeichen eines sozialen Defizits zu deuten wäre. Unsere Gesellschaft verhaltet sich im politischen Umgang mit Andersdenkenden, soweit es die grundsätzliche Denkstruktur betrifft, nicht viel besser als zeitgeschichtliche Modelle, die von der Linken in Permanenz als Problem für die Zukunft aufgeschmückt und konserviert werden und deren stetig proklamierte Ablehnung zum programmatischen Wesensinhalt umfunktioniert wurde. Luftblasen ohne spürbaren und aktuellen Kerngehalt werden zum Feind erklärt, die geistige Auseinandersetzung braucht man nicht mehr führen, denn man hat, dank dem ständigen Trommelwirbel der Medien, ja die Mehrheit. Zumindest die journalistische.

    Stilfragen verkümmern somit zur unnotwendigen Petitesse, Höflichkeit mutiert zum Luxus. Die Selbstsicherheit der Proleten ersetzt den Diskurs um Wahrheit.

    Kein Wunder, dass angesichts von Wahlen die alten Feindbilder wieder gehörig mit Schmutzkübeln übergossen werden. Ein toter Politiker, der wirkungsvoll das rote Spinnennetz zerzaust hatte, wird zum Angelpunkt von Beschuldigungen, deren Beweislast auf gehörten Spekulationen beruht. Und die Justiz ist sich nicht zu schade, die Grenze zwischen Schwadroniererei und klarem Beweis nicht erkennen zu wollen und Kommentare abzugeben, die den Gedanken an Parteilichkeit nicht gerade unterdrückt. Offensichtlich kann man die Vorbehalte, sich zum Kompagnon einer Schmuddelpresse zu machen, ohne große Gewissensbisse unterdrücken.

    Die Fackel der freien Meinung ändert sich durch das stete Wirken parteilich orientierter Medien. Ihre Flamme wird kleiner, die Wahrheit wird vorgegeben, die Unwahrheit und das Feindbild klar definiert. Subventionierte Schmierblätter agieren als Steigtreter für Parteiinteressen. Wer hätte jemals daran gedacht, dass die alte DDR zum Entwicklungsmodell der hiesigen Medien wird?

    60 Jahre hat das System gewirkt. Warum soll es daher in Zukunft nicht mehr gelten? Weil der Kreis jener, die sich nicht nur aus den parteilichen Medien informieren lassen, wächst. Und weil der Blödsinn irgendwann ein Ende haben muss. Die satten Funktionäre mit ihren Trevira-Krawatten und ihre hohlen Phrasen verlieren langsam ihre Verankerung in der Bevölkerung, ihr Raubbau am Steuergeld, ihre in Heuchelei gegossenen Sprüche werden immer sichtbarer.

    Ihr Vorbeiregieren am Willen des Volkes erzeugt wachsenden Unmut. Der Kreis jener, der Job und Wohnung der Partei verdankt, reicht bald nicht mehr für Stimmenmehrheiten. Da man Pfründe behalten will -und oft wohl nichts anderes gelernt hat- wird die Politik nicht so schnell aufgeben, das Klima dürfte rauher werden. Die Zukunft wird noch spannend.

    • Josef Maierhofer
      04. August 2010 09:27

      @
      'Ihr Vorbeiregieren am Willen des Volkes erzeugt wachsenden Unmut.'

      Könnte man noch ergänzen, ihr Desinteresse am Regieren, ihr Hauptinteresse am Kassieren, an der Selbstbedienung.

      Der wachsende Unmut drückt sich tatsächlich auch immer stärker aus und die Vorkehrungen zur Absicherung der Pfründe werden immer intensiver und so auch die erwartete Auseinandersetzung.

  60. Alfred E. Neumann
    04. August 2010 08:56

    "Der ehemalige FPÖ-Politiker und Haider-Vertraute Walter Meischberger versucht jetzt, durch seinen Anwalt die Brisanz seiner Tagebucheintragungen herunterzuspielen. Meischbergers Tagebuch ist es ja, in dem von den Gaddafi- und Hussein-Millionen die Rede ist." Nachzulesen auf oe1.orf.at.

    Das ist Qualitätsjournalismus. Meischberger ist offenbar bereits medial geschlachtet und wagt es, sich unbotmäßig gegen die ORF-Schuldvermutung zu behaupten. Sapperlott aber auch.

  61. Martin Bauer
    04. August 2010 08:43

    Es ist doch frappierend.
    Da wird im Juni und Juli ellenlang über den Verhetzungsparagraphen diskutiert, schwadroniert, politisch orientiert gefiltert bis zum geht nicht mehr.
    Und dann die aktuelle "Haider"-Affaire", KHG inklusive.
    Dass der Enthüllungsartikel noch vor dem 1.8. erschien - Zufall?
    Es wird spannend, diesbezüglich die weitere Entwicklung abzuwarten.

  62. Graf Berge von Grips
    04. August 2010 08:34

    „Es Gilt die Unschuldsvermutung“: der Persilschein der Redakteure.
    Keine Schuld trifft damit diese, an der Wahrheit echten Saboteure.

    Ich hätte hier ein Vorschlag dazu:
    Tauscht copy-right gegen "EGU“.

  63. Dr. Harald Rassl
    04. August 2010 08:32

    Die blamierten "Aufdeckungsjournalisten"
    Alfred Worm rotiert im Grab: Gerade "sein" Magazin, früher bekannt für harte, aber stichhältige Berichte, ist einem kapitalen "Grubenhund" aufgesessen. Und alle, die sich für ach so gescheit halten, sind aufgesprungen: Von Falter bis - natürlich - Standard, von Kurier bis - leider auch - "Presse". Jetzt stehen sie da, die Rainers, Thurnhers, Rauschers und Ettingers, und wissen nicht, wie sie gesichtwahrend zurückrudern sollen. Der Medienkonsument sollte das tun, was denen gebührt: Sudelblätter nicht mehr kaufen

    • Celian
      04. August 2010 08:38

      Sudelblätter nicht mehr kaufen
      Ein Mann ein Wort!

    • socrates
      04. August 2010 09:07

      Von den deutschsprachigen Medien konsumiere ich nur Krone und NZZ.

    • Brigitte Imb
      04. August 2010 11:44

      'Sudelblätter nicht mehr kaufen'

      Richtig! Wir haben vor kurzem jedes Abo gekündigt - die Unseriositäten kann man auch online lesen und unsere Steuereuros sind ohnehin in den Zuwendungen, die die Parteien f. die Schmierblätter ausgeben, enthalten. Mehr als uns lieb sind!

  64. Alexander Renneberg
    04. August 2010 08:24

    und jetzt noch off topic:

    gestern ca 21.50 auf ö3

    eine trauerumflorte weibliche stimme sagt folgendes:

    ich habe eine freundin. sie ist gläubige moslem (wie sagt man das gegendert??)
    vor ein paar tagen war meine freundin in einem öffentlichen bad. sie hatte einen burkini an. also eine ganzkörperverhüllung.
    selbstverständlich war alles mit dem bademeister abgesprochen, muss ja seine hygenische ordung haben...
    sie genoss (mit einem burkini??) also ihren tag im bad, schwamm ihre runden und wurde von einer älteren frau angeflegelt.....

    aber zum glück kamen ihr ganz, ganz viele leute entgegen, die ihr sagten, hören sie nicht auf solche einzelmeinungen, wir freuen uns mit ihnen zu schwimmen.
    etc. etc.
    -------------------------------------------------------------------------------------------------------

    so, ist ö3 nun auch schon verrückt geworden? wer zahlt das? und wer verbreitet hier dermaßen schamlos die unwahrheit.
    der autor dieses stückls war offenbar noch nie in einem wiener freibad...

    selbstverständlich gebührt jedermann respekt, aber respekt vor provokation?
    da entsteht nur noch größere abneigung bei den menschen.

    mit den worten, bilden wir doch einen lockeren kreis und red´ma drüber wird es nimmer getan sein. unabhängig wie tränenumflort die stimme da spricht.

    • Celian
      04. August 2010 08:29

      Die Gedankenpolizei hat eben den ganzen ORF in der Hand.
      So ist es nun einmal.

    • Kurt22
      04. August 2010 10:20

      Goebbels Propagandamaschinerie war ein Lercherl gegen die heute paraktizierte Volksverdummung von Links. Das müßte selbst einen Berlusconi und die Mullahs wundern, was in Österreich möglich ist.

  65. Celian
    04. August 2010 08:22

    Zum Auftakt der Wahlsaison profilieren sich die Profillosen auf Kosten eines Verstorbenen.
    Da graust mir schon so, dass ich jetzt schon genug hab von den Wahlen.

    • Alexander Renneberg
      04. August 2010 08:24

      da sagen sie ein wahres wort.....
      mir graust ebenfalls.

    • Paige
      04. August 2010 08:37

      Das empfinde ich ganz genau so, Celian. Sie haben das sehr gut auf den Punkt gebracht.

  66. Alexander Renneberg
    04. August 2010 08:14

    mir scheint, die profil "journalisten" haben im konrad kujau museum recherchiert....

    viel schlimmer allerdings ist, was sie damit tatsächlich anrichten.
    man lese dazu die postings im orf on, wo die linken gift und galle spucken, ebenso im standard. unfassbar, wie diese ach so toleranten menschen ausfallend werden.
    wir sind wieder angelangt bei: widerstand, widerstand schüssel, haider an die wand.

    und das soll die richtung einer liberalen gesellschaft sein? einer toleranten gesellschaft? einer aufgeklärten gesellschaft?
    manchmal glaube ich, die aufklärung in den seelen mancher menschen hier ist "ebensoweit" fortgeschritten wie bei den moslems.
    steckengeblieben im 12. jahrhundert.

    • Celian
      04. August 2010 08:26

      Nein Danke, ich kann es mir jetzt schon lebhaft vorstellen wie es dort zu geht, das muss ich mir nicht auch noch geben.

      Sie haben recht wir sind schon wieder dort wie damals als der Mob skandierte "Widerstand, Widerstand, Schüssel, Haider, an die Wand" und die politischen Schuldigen am Rednerpult dazu keine Miene verzogen. Aber vielleicht war der Mob auch nur nie weg.

    • Alexander Renneberg
      04. August 2010 08:37

      ich denke der mob hatte sich nur verkrochen und auf eine neue gelegenheit gewartet.
      siehe z.b. auch der vorgestrigen verteidigung der raf durch den standard und seiner poster. dem verständnis das man diesen terroristen entgegenbringt. na klar, die waren ja nur gegen die bösen nazis die in den 70igern noch das sagen hatten. eh klar....

      muss mir selbst verbieten die postings im orf und standard zu lesen, sonst brauch ich eine flasche inländer rum auf ex.

  67. thomas lahnsteiner
    04. August 2010 07:39

    es drängt sich der verdacht auf, dass die sudelkampagne der speerspitzen des linken qualitätsjournalismus schon einen hintergrund hat.
    Nämlich die einleitung des wiener wahlkampfes durch den amerikanischen berater der wiener spö. Dieser ist ja anerkanner spezialist für untergriffe, verleumdungen und lügenkampagnen.
    Und nach dem motto "es wird schon etwas hängenbleiben" wurde der erste Versuchsballon in der sauren-Gurkenzeit losgelassen.....da werden noch ganz andere Kaliber an schmutz und persönlicher diffamierung folgen...dem herrn strache wird empfohlen, sich warm anzuziehen

  68. Paige
    04. August 2010 07:29

    Ich muss sagen, dass ich mich mit den Details dieser neuen Kampagne gar nicht mehr befassen will. Die Liechtensteiner Banken dementierten, Meischberger sagt nun, es gäbe nur Notizen, kein Tagebuch. Rein gefühlsmäßig tippe ich darauf, dass man auf diese Weise von Grasser ablässt, weil die Gerüchte um seine Person wieder einmal nicht stimmen und 2. weil es demnächst den grauslichsten Wahlkampf aller Zeiten (Prophezeiung von M. Häupl) geben wird.

    Ich habe ein paar dieser "Berichte" in der Presse gelesen. Es ist in der Tat erschütternd. So ein Bassenagewäsch findet man doch nicht einmal in der sog. Regenbogenpresse. Das ist nun ein weiterer Tiefpunkt der linksgrünen APA-Einheitsbreimedien, die immer enthemmter werden, wie das seit Wrabetz auch beim ORF zu beobachten ist. Früher hat sich der Propagandafunk wenigsten noch den Schein von Objektivität gegeben. Aber nicht einmal diese Mühe macht man sich mehr.

    Mit dem Lebenden ist man nie fertig geworden. So drischt man nun auf den Toten ein.

    So gewinnt man bei uns Wahlen - nicht etwa mit einer seriösen Politik, nein, mit Schmutzkübeleien. Aber wenn es den Leuten gefällt? Es sind ja die Menschen, die immer wieder auf solche Geschichten reinfallen und dann das vermeintlich geringere Übel wählen.

    Aus dem Profil:

    Geschätzt 15 Millionen Euro pumpen die Gemeinde Wien und deren Betriebe jährlich in „Kronen Zeitung“, „Österreich“ und „Heute“ – zum Nutzen der Stadt-SPÖ, zum Nachteil der Steuerzahler.
    http://www.profil.at/articles/1030/560/274406/wien-wahl-rund-15-millionen-gemeinde-wien-zeitungen

    • Celian
      04. August 2010 08:36

      Für Paige,

      Danke für Ihre Worte. Das Eindreschen wie Sie richtig sagen auf einen Toten ist wirklich das Letzte was man sich vorstellen kann und das in einem Wahlkampf. Für diese Dreckschleuder haben sie sich einen Spin-Doctor holen müssen. Mir graust.

  69. SuPa
    04. August 2010 07:01

    De mortius nihil nisi bene (über die Toten nichts - ausser Gutes - sprechen).
    Dies sollte auch für den verstorbenen Jörg Haider gelten.
    Natürlich: Semper aliquid haeret - es bleibt immer etwas hängen.
    Trotzdem: Sapienti sat - dem Weisen reicht das!
    Gratias ago.
    SuPa

    • Paige
      04. August 2010 07:34

      Na-ja, wenn man schon unbedingt etwas Schlechtes über einen Toten sagen möchte, dann sollte man wenigstens besondere Sorgfalt anwenden, ob das denn auch stimmt, weil er sich ja nicht mehr wehren kann...

    • Xymmachos
      04. August 2010 08:36

      @SuPa: SI TACUISSES...!

    • SuPa
      04. August 2010 17:47

      Salve Xymmachos!
      Da ich keine Philosophin sein und auch zu dieser causa nicht schweigen möchte, habe ich nicht das Sprichwort von Boetius im Sinn (Si tacuisses philosophus mansisses).
      Nun zeigt sich ja:
      Actore non probante reus absolvitur.
      :-)

    • fosca
      04. August 2010 20:44

      @Paige

      Sollte eigentlich selbstverständlich für normale Menschen sein, aber Gutmenschen zählen offensichtlich nicht dazu! :-(

  70. Amtsbekannt
    04. August 2010 05:53

    die 2 profil-redakteure halten an ihrem artikel fest. warum? weil sie ein e-mail an die staatsanwaltschaft liechtenstein gesendet haben und diese wiederrum meinte, es würden keine personen bekanntgegeben. daraufhin entstand der artikel, denn wo kein dementi, dort muß ein haider drin sein.
    das ist wahrlich qualitätsjournalismus...oder auch vielleicht hass auf eine person.
    die zeit die in diesem qualitätsblatt so gerne bedient wird spiegelt sich nunmehr in der art und weise und dem inhalt wieder.
    schlimmer gehts nimmer. aber das sind die eben die LL in Österreich.

    • Celian
      04. August 2010 08:53

      Diese "Arbeitsmethode" kenn ich auch aus beruflicher Erfahrung. Da wird gerne das Schweigen im Walde eines Kunden als Zustimmung aufgefasst, noch dazu für einen für ihn nachteiligen Vorschlag, mit dem man zum Schluss noch schnell herauskommt.
      Feine Methoden sind das. Offenbar der Zug der Zeit.

  71. socrates
    04. August 2010 02:09

    Wahlen kommen! Da ist der übliche Skandal gegen "blau" notwendig. Wer selbst keine Moral hat versucht die anderen in den Dreck zu zerren. Soweit so üblich.

  72. fosca
    04. August 2010 00:15

    Tja, die linke Jagdgesellschaft hat wieder einmal zum Halali geblasen und alle jagen mit. Wie zu Lebzeiten sorgt Haider auch über seinen Tod hinaus für die Quote.
    Unseriöser als Journaille sich in diesen Tagen darstellt - allen voran der ORF, Falter und profil - geht es in Österreich wohl nicht mehr.

    Übrigens wäre natürlich in erster Linie zu klären, wie gerichtlich beschlagnahmte "Notizbücher" an den Falter zur Veröffentlichung gelangen? Welche Achse gibt es da, die vielleicht auch in Zukunft funktioniert und jeder Unschuldsvermutung Hohn spricht?
    Warum wird da nicht gründlicher hinterfragt von den einzig wahren Gutmenschen?

    Wie auch immer >>> ich denke "Meischi" hat sich mit seinen "Tagebücher für den Falter" einen ähnlichen Scherz erlaubt, wie seinerzeit die Verfasser der "Hitlertagebücher für den Stern"! Sollte das der Zweck der Übung gewesen sein, ist ihm der Coup gelungen:
    Er hat sämtliche "objektive Medien" vorgeführt! *freu*

    • Undine
      05. August 2010 13:55

      @fosca

      Weil Sie die gefälschten HITLER-TAGEBÜCHER am Rande erwähnt haben:
      Ich muß sagen, diesen Konrad KUJAU, der ja nicht nur Meister im Fälschen von x Handschriften war, sondern auch Gemälde von Monet, van Gogh, etc. meisterhaft gefälscht hat, halte ich für schlichtweg GENIAL. Und ich muß gestehen, mit diesem "Betrüger" hätte ich mich gerne unterhalten.
      Dieser Mann mußte sich ja in all diese Personen, deren Handschriften, bzw. deren Malstil er nachahmen konnte, ganz hineindenken, ja, genauso wie ein guter Schauspieler sich mit seiner Rolle identifiziert, dies auch können, um glaubhaft zu wirken.

    • socrates
      07. August 2010 10:48

      Undine
      Hilti hatte nach dem Attentat von Staufenberg einen verletzten Arm und konnte nicht mehr schreiben. Nur eine stümperhafte Recherche oder Absicht konnte an Echtheit glauben.





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