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Sehr geehrter Herr Kardinal!

Lesezeit: 3:30

Warum machen Sie die Erzdiözese Wien seit einiger Zeit zu einer Vorfeldorganisation der SPÖ? Warum geben Sie immer mehr Erklärungen ab, die nur noch so gedeutet werden können? Warum haben Sie jetzt zusammen mit Ihrem Caritasdirektor eine Erklärung veröffentlicht, in der Sie komplett den Standpunkt der SPÖ zu den Fragen Mindestsicherung und Transparenz übernehmen?

Gewiss, ein Standpunkt ist nicht deshalb falsch oder inakteptabel, weil er jener der SPÖ ist. Gewiss, auch ich weiß, dass Ihr Caritasdirektor über große und sympathisch wirkende Beredsamkeit verfügt. Gewiss, auch ich kann nachvollziehen, dass Sie es begierig aufgreifen, wenn Ihnen in der Einsamkeit Ihres schwierigen Amtes jemand einredet, dass Sie in einer Phase des Sturmes - durch die Verbrechen einiger Priester und Ihren ungeschickten Umgang damit - nun mit solchen Erklärungen wieder Grund unter den Füßen bekommen könnten.

Glauben Sie aber, dass es wirklich sinnvoll ist, dabei Positionen zu beziehen, die inhaltlich total einseitig sind, die auch von einem Großteil der der Kirche noch treu gebliebenen Gläubigen nicht geteilt werden?

Ich weiß zwar, dass Sie sich bei jeder inhaltlichen Diskussion zu wirtschaftlichen Fragen bald und gerne auf den Standpunkt zurückziehen, dass Sie ja kein Wirtschaftsexperte seien. Da Sie sich aber von einigen Ihrer Mitarbeiter dennoch immer wieder zu wirtschaftlichen Stellungnahmen treiben lassen, und da ich zu der Minderheit an Österreichern gehöre, die doch ganz gerne in ihren Bischöfen eine moralische Autorität sehen würde, möchte ich Ihnen diese Fragen nicht ersparen.

Glauben Sie wirklich, dass 29 Prozent der in Österreich lebenden Menschen so arm sind, dass das in diesem Ausmaß von den Bezügen aller Arbeitnehmer und Unternehmer weggenommene Geld (technisch formuliert: die sogenannte "Sozialquote" als Anteil am BIP) noch immer zuwenig ist, um die Armut zu bekämpfen?

Glauben Sie also wirklich, dass da noch zusätzlich Geld ausgegeben werden muss?

Wissen Sie, dass dieser Prozentsatz höher ist als in fast jedem anderen Land der Welt?

Können Sie sich nicht vorstellen, dass so starke Anreize via Umverteilung viele Menschen dazu veranlassen, sich in eine soziale Hängematte zu legen, statt selbst im Schweiße ihres Angesichts (wo auch immer ich diese Formulierung gefunden haben mag) ihren Lebensunterhalt zu verdienen?

Ist Ihnen bewusst, dass die Zuwanderer nach Österreich in viel größerem Umfang als die Österreicher diese sozialen Sicherungssysteme nutzen - was kritische Menschen auch ausnutzen nennen - und zu einem viel geringeren Prozentsatz arbeiten (vielleicht könnten Sie sich dabei auch dessen bewusst werden, was es bedeutet, dass durch die Zuwanderung am Ende dieses Jahrzehnts die katholische Kirche nicht mehr die größte Religionsgemeinschaft in Österreich sein wird)?

Und selbst wenn Sie all diese Fragen anders sehen sollten als ich und der Großteil Ihrer Gläubigen: Halten Sie es wirklich für moralisch verantwortbar, nicht mit der gleichen Lautstärke und Intensität, mit der Sie sich für diese sogenannte Grundsicherung einsetzen, auch gegen die Schulden- und Verschwendungspolitik der politisch Verantwortlichen (aller Parteien) eintreten?

Warum sollen Menschen, die etwa im Bereich der Kirche arbeiten, weniger Geld verdienen als ein Pärchen, das an zwei verschiedenen Adressen gemeldet künftig sehr leicht doppelte Grundsicherung ohne jede Arbeitsanstrengung bekommen kann?

Sind nicht die trotz des Reichtums der letzten Jahrzehnte explodierenden Schulden, die wir unseren - wenigen - Kindern hinterlassen, das wahre Verbrechen unserer Generation, das man bei keiner Äußerung zu sozialen und wirtschaftlichen Themen verschweigen dürfte?

Wo sind Ihre flammenden Predigten gegen ein Pensionssystem, mit dem sich die Angehörigen Ihrer und meiner Generation derzeit im Schnitt mehr als zwei Jahre früher Richtung Mallorca verabschieden können, als unsere Väter das konnten - obwohl unsere Generation viel gesünder und damit arbeitsfähiger ist, obwohl sie um viele Jahre länger lebt, obwohl sie um viele Jahre später mit dem Arbeiten begonnen hat, obwohl sie viel mehr Schulden als alle Vorgängergenerationen angehäuft hat, obwohl sie ab 1970 in einen Kinderzeugungsstreik getreten ist?

Warum äußern Sie sich zwar - lobenswerterweise - gelegentlich zu diesem Streik, aber nicht zu den anderen Delikten gerade unserer Generation?

Ich warte mit großer Spannung auf das seit langem fehlende Hirtenwort zum Thema Verantwortung rund um diese Themen. Diese kann man zwar beim jetzigen Papst des öfteren lesen, bei den meisten der österreichischen Bischöfe nicht.

Mit Respekt und unheiligem Zorn
Andreas Unterberger

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alle Kommentare

  1. werner (kein Partner)
    11. Juni 2010 08:14

    Für die Verhöhnung der Seligen Schwester Restituta im Stephansdom hat Graf Schönborn € 100.000,- locker gemacht.

  2. Franz Fried (kein Partner)
    09. Juni 2010 19:56

    Herr Unterberger wissen sie eigentlich wie erbärmlich sie argumentieren? Sie waren nie ein besonders guter Journalist, aber jetzt sollten sie wirklich in Pension gehen bevor sie Ihren Ruf ganz ruinieren.

    • black (kein Partner)
      10. Juni 2010 12:20

      @ Franz Fried:

      Sie scheinen ja richtig verbiestert zu sein? Inhaltlich ist ihnen jedenfalls keine Erwiderung gelungen.

  3. Max Schmeling (kein Partner)
    08. Juni 2010 23:57

    “Müsste” . oder wollte Andreas Unterberger heute Puplizistik studieren, er würde glatt durchrasseln….

    Man fragt sich angesichts seiner Zeilen inzwischen ohnehin wie er es “damals” schaffen konnte!

    Es fehlt ihm offensichtlich die Gabe oder besser der Wille für den Überblick über größere Zusammenhänge.

    Wenn einer derartig Semmeln abliefert wie:

    “Wo sind Ihre flammenden Predigten gegen ein Pensionssystem, mit dem sich die Angehörigen Ihrer und meiner Generation derzeit im Schnitt mehr als zwei Jahre früher Richtung Mallorca verabschieden können, als unsere Väter das konnten – obwohl unsere Generation viel gesünder und damit arbeitsfähiger ist, obwohl sie um viele Jahre länger lebt, obwohl sie um viele Jahre später mit dem Arbeiten begonnen hat, obwohl sie viel mehr Schulden als alle Vorgängergenerationen angehäuft hat, obwohl sie ab 1970 in einen Kinderzeugungsstreik getreten ist?”

    …muss man schon annehmen , dass er selber nicht ganz gebacken ist!

    Ja! Herr Unterberger!
    Wo sind die flammenden Schriften, welche die Industrielobby und die Wirtschaftsverbände in die Verantwortung zwingen, dafür, dass diese endlich die arbeits- bzw. menschengerechten Vorraussetzungen schaffen, für durchaus und durchwegs leistungswillige ältere Mitarbeiter über 55 / 60 ?

    Wo ist die flammende Empörung darüber, dass z. B. es dem Diktat des “Shareholder – Value”, dass es dem gesamten, gerade jetzt wieder erlebten “Börsenwahnsinn” aber auch wirklich keinen Pfifferling interessiert, wie sich die verändernde Leistungsfähigkeit eines 60 – jährigen bzw. dessen mit einem 40 – jährigen nicht mehr vergleichbaren Psyche in den Arbeitsmarkt menschenwürdig integrieren lassen.

    Bevor Sie, Herr Unterberger diesbezüglich auch nur einen Buchstaben in diese Richtung wagen, schreiben sie lieber mit all Ihnen zur Verfügung stehenden unbewussten und bewussten Ignoranz gegen längst notwendige staatliche Regularien und Kontrollmechanismen an, wenn es nur den Anschein hat, derartiges könnte Ihre Busenfreunde in den Chefetagen in Bedrängnis bringen.

    Ihre “unheilige Wut” und ihr Entschluß daraus, z. B. mit diesen verdrehten Sinninhalt da oben an den “sehr geehrten Herrn Kardinal” heranzutreten, versetzt sie wenigstens noch in die wohlverdiente Situation der öffentlichen Lächerlichkeit.

    Dies allerdings ist, angesichts der Unsäglichkeit Ihres “Werkes”, ein eher schwacher Trost!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      09. Juni 2010 00:20

      Glauben Sie ernsthaft, Unterberger hätte Busenfreunde?

    • tartaros (kein Partner)
      09. Juni 2010 00:29

      Ui, der dämliche erne-Troll reitet mal wieder.

    • Max Schmeling (kein Partner)
      09. Juni 2010 00:49

      Schnabel
      na ja... solange er Ihnen nur Honig um den Mund schreibt!!??

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      13. Juni 2010 18:24

      Ich denke, Werner, der Erste, ist sicher einer seiner persönlichen Busenfreunde, den er immer entsprechend seiner bedeutenden Aktionen erwähnen wird und nie vergessen wird darauf.

  4. Max Schmeling (kein Partner)
    08. Juni 2010 23:56

    Sollte Kardinals Schönborn auf dieses "Was ist es eigentlich?" auch nur reagieren,
    dann beginge er wohl einen klassischen kardinalfehler.

  5. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    08. Juni 2010 06:04

    Haben Sie das dem Kardinal wenigstens auch persönlich geschrieben? Oder gehen Sie selbstverständlich davon aus, dass seine Eminenz den "meistgelesenen" Blog der Nation eh auch liest?

    • F.M. (kein Partner)
      08. Juni 2010 13:00

      Glauben Sie wirklich, dass dieser Brief Sr. Eminenz von niemanden zur Kenntnis gebracht wird?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      08. Juni 2010 14:27

      Schwester Eminenz? :D

      Glaube ich eigentlich schon.

  6. black (kein Partner)
    07. Juni 2010 12:27

    Auf

    http://www.diewahrheit.com/Rundbrief_nr_70.htm

    ist der Schlußbericht des Nuntius Mario Cagna Cagna, der von 1976 bis 1984 apostolischer Nuntius in Österreich war, nachzulesen. Vorallem sind nahezu alle aktuellen Probleme in diesem Bricht vorweggenommen und im Ansatz alles als "abgewetzter Modernismus" erkannt:

    Über die Schulbücher heißt z.B.: "liberal gegenüber dem Dogma, der Moral, der kirchlichen Disziplin, kritisch gegenüber der Institution Kirche, dem Lehramt, der Tradition, und sozial gesehen „links“ engagiert oder auf einer „grün pazifistisch futurologischen“ Linie angesiedelt";

    Über die österreichischen Bischöfen (nach kurzem Lob) heißt es z.B.: "ängstlich gegenüber den Theologen, den pastoralen Gremien, den Journalisten, der öffentlichen Meinung, weswegen sie selten Festigkeit in ihren Stellungnahmen zeigen und in die Permissivität fallen";

    "Zulehner, vor kurzem in Wien berufen, ein 100%iger Soziologe";

    Über die theologischen Fakultäten: "Der schwachen philosophischen Ausbildung der Studierenden entspricht eine Theologie ohne Profil und ohne Rückgrat"; "Es ist unverständlich, daß die Bischöfe Leute dieser Qualität ernennen";

    "daß man in den Religionsstunden in den Schulen über alles spricht und diskutiert „außer über Religion";

    usw. usf.

    • F.M. (kein Partner)
      07. Juni 2010 16:11

      black,
      Ich danke Ihnen für diesen äußerst informativen Link.
      Es ist alles so, wie ich es seit viele Jahren selber empfunden und wahrgenommen habe.
      Ich sehe nichts, was seither besser geworden wäre.

  7. Franz (kein Partner)
    07. Juni 2010 10:46

    Die Logenbrüder vertreten den Geist der Loge, wie beim Aufnahmeritual beschworen.

  8. Renard (kein Partner)
    07. Juni 2010 09:39

    Graf Schönborns Übernahme einiger SPÖ-Standpunkte erinnert an einen seiner Amtsvorgänger Kardinal Innitzer, der in politischen Angelegenheiten ebenso durch Kippeffekte auffiel. So stattete er Adolf Hitler am 15. März 1938 im Hotel Imperial einen Höflichkeitsbesuch ab und unterzeichnete 3 Tage später gemeinsam mit den österreichischen Bischöfen eine Erklärung, die den Anschluss Österreichs an NAZI-Deutschland befürwortete.

    Kardinal Schönborns Verhalten der modernen industriellen Tötungsmaschinerie in Österreich (Pille danach) und insbesondere Wien (zahlreiche Abtreibungskliniken) gegenüber erinnert fatal an das Verhalten von Kardinal Innitzer, der auch den Kniefall und das Mitschwimmen – allerdings vor einem brutalerem Regime – für angemessen hielt.

    Scheinbar arbeitet Schönborn an der Erschaffung des ‘NEUEN, GUTEN MENSCHEN’. Dabei fallen industrielle Massentötungen etc. natürlich nicht ins Gewicht. Für den Grafen zählen die Täter mehr als die Opfer: Zu Ehren von Renate Brauner, die sich politisch stets für die Verarbeitung ungeborener Kinder zu Hackfleisch einsetzte, missbrauchte der Graf den päpstlichen Orden „Kommandeurin des Gregoriusordens“. Brauner geht’s nimmer.

    • brechstange (kein Partner)
      07. Juni 2010 10:56

      Die einzige Demonstration während der Nazi-Herrschaft fand in Wien im Dom unter Innitzer statt, dieser ermunterte Jugendliche zu demonstrieren. DAraufhin wurden die Jugendlichen, als Innitzer-Gardisten ins KZ gebracht, der Erzbischöfliche Palais gestürmt, ein Priester aus dem Fenster geworfen und vieles zerstört. Das war das Nazi-Regime, der sogenannte Kniefall Innitzers war somit pragmatisch gerechtfertigt um größeren Schaden abzuwenden, schlau war es bestimmt nicht im Nachhinein betrahctet ist man natürlich leicht gescheiter.
      Der Kniefall Schönborns ist überhaupt nicht vergleichbar, denn Gott sei DAnk leben wir noch NICHT in einer Diktatur. Schönborn ist ein Feigling und in meinen Augen ein Verräter. Hart ausgedrückt, es fällt mir nämlich keine Erklärung für dieses Verhalten ein.

    • hoffmann (kein Partner)
      07. Juni 2010 14:50

      brechstange

      Jemanden einen Verräter zu nennen ist ein sehr schwerwiegender Vorwurf. Warum ist Schönborn ein Verräter, wen oder was hat er verraten? Das sollten Sie dazusagen. Und glauben Sie nicht, dass Schönborn in kirchlichen Angelegenheiten besser Bescheid weiß als Sie?

    • black (kein Partner)
      07. Juni 2010 15:40

      @ hoffmann: "Warum ist Schönborn ein Verräter"

      Schönborn hat die rom- und kirchentreuen Kleriker verraten (Groer, Krenn, Eder, Wagner etc.): es ist kein Zufall, dass Schönborn seinen damaligen GV Schüller "vor die Tür setze"? In Rom wurde bekannt, dass Schüller (im Auftrag Schönborns) gegen die Romtreuen intrigierte. Schüller arbeitet jetzt dafür ungestört für seine "Priester-Initiative", mit der er den Anti-Rom Kurs im Sinne Schönborns fortsetzt.

      Schönborn hat wiederholt das ungeborene und ungeschützte Leben verraten.

      Schönborn verrät den Willen Gottes, wenn er z.B. beim "Thema Homosexualität" das sagt, was ein paar gottlose und ungebildete Heiden hören wollen.

      Schönborn hat die Hartmann-Schwestern verraten, als er die weltweit hässlichste Darstellung einer Seligen im Stephansdom aufhängen ließ.

      usw. usf.

    • F.M. (kein Partner)
      07. Juni 2010 16:21

      Schönborn ist mir gleich am Anfang negativ aufgefallen, als er sich lt. Zeitungsberichten darüber beklagte, dass ihm bei seiner Kardinalsernennung in Rom sein Vorgänger "in vollem Ornat über den Weg gelaufen" sei und ihm damit seine Feier verdorben habe.
      Mein Eindruck war damals, dass ihm die menschliche Größe und auch die Demut fehle, umd dieses Amt optimal auszuüben.

  9. M.U. Shrooms (kein Partner)
    07. Juni 2010 09:24

    Für Phaidros und andere Autoritätsgläubige, von denen viele glauben, sie wären die Autorität:

    Statt wer Autorität über sich zulässt, hat ein Problem, möchte ich exakter sagen: wer Autorität über sich zulässt, IST ein Problem.


    Dazu Erich Fromm: Die Geschichte der Zivilisation begann durch einen Akt des Ungehorsams, und es ist nicht unwahrscheinlich, dass sie durch einen Akt des Gehorsams ihr Ende findet.

    • Phaidros (kein Partner)
      07. Juni 2010 10:18

      Statt wer Autorität über sich zulässt, hat ein Problem, möchte ich exakter sagen: wer Autorität über sich zulässt, IST ein Problem.

      Interessante These.

      Allerdings würde ich zur Untermauerung gern ein paar Anlassfälle näher unter die Lupe nehmen: eine von Ihnen ge(un)leitete Gehirnoperation, zum Beipsiel. Oder wie ein Schiff mit Ihrer Methode in einen Sturm gerät. Oder wie ein Gerichtsverfahren entschieden wird. Oder ein Großbrand gelöscht. Oder der Ort einer Geiselnahme gestürmt.

      Das kann überhaupt nicht funktionieren, so einfach ist das. Hinten nicht und vorne nicht, an keiner Ecke und keinem Ende.

      Aber *klingen* tut's natürlich irre hipp, sowas von sich zu geben, ohne Beweise anzutreten.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Juni 2010 10:29

      Schwierig, Phaidros, Schmaldenkern das einfach zu erklären. Fast unmöglich.

      Die Simpel-Beispiele lassen sich noch zuspitzen: In einer Schlacht im gallischen Feldzug fielen fast die Hälfte der Offiziere Cäsars, ohne dass die Schlachtordnung zusammenbrach. Das war der Qualität der Legionäre zu verdanken und ihrem gemeinsamen Interesse.

      Durch Autorität wäre gar nichts zu retten gewesen, schon wegen der eliminierten Befehlskette. Auch bei der Feuerwehr weiss der Einzelne, was er wann zu tun hat und ist dabei, wer er es will, nicht weil er sich unterzuordnen hat.

      Das wird dir zu hoch sein, aber warum nicht?

      Wenn Du ein Schiff bauen willst, so trommle nicht Männer zusammen, die Holz beschaffen, Werkzeuge vorbereiten, Aufgaben vergeben und Arbeit einteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach der großen weiten Welt.
      Antoine de Saint Exupéry

    • Phaidros (kein Partner)
      07. Juni 2010 10:39

      Die römische Armee - noch dazu unter Cäsar - als Beispiel heranzuziehen, dass Autorität kein Erfolgsmodell wäre - und nicht einmal zu merken, was man da verzapft... also, ojeoje.

      Na, ich glaube, ich lasse mich weiterhin lieber von Schmaldenkern operieren.

    • Phaidros (kein Partner)
      07. Juni 2010 10:40

      Kleiner Nachsatz zur antiautoritären römischen Armee: schauen Sie einmal nach, wo sich das Wort "dezimieren" herleitet, M.U.Shrooms.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Juni 2010 11:09

      Ich wusste, dass es zwecklos ist. Macht nichts.

    • Phaidros (kein Partner)
      07. Juni 2010 11:14

      Na, dann erklär ich's halt selbst: "dezimieren", von "decim" - 10 - in der Bedeutung "verringern" kommt daher, dass nach verlorener Schlacht die Truppen aufgestellt wurden und jeder 10 getötet wurde.

      Der Breitdenker erkennt also sofort: Autorität in der römischen Armee war verpönt, man lehrte die Leute einfach nur die Liebe zum Siegen...

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Juni 2010 12:42

      Ohne zu ahnen kommt der Schmaldenker näher. das funktionierte, so lange die Leute mitmachen wollten. Als Byzanz unterging konnte die große Stadt nur noch ein paar tausend Bewaffnete mehr auf die Mauern bringen. Die kaiserliche Autorität hatte gegen die begeisterten Türken keine Chance, na so was auch?

      Danke für den Latein-Unterricht, übrigens.

    • Phaidros (kein Partner)
      07. Juni 2010 12:50

      Also, nur ob ich das richtig mitkriege:

      Phaidros: “dezimieren”, von “decim” – 10 – in der Bedeutung “verringern” kommt daher, dass nach verlorener Schlacht die Truppen aufgestellt wurden und jeder 10. getötet wurde.

      Darauf M.U.Shrooms: das funktionierte, so lange die Leute mitmachen wollten.

      Ich glaube, das hier fortzusetzen hat keinen Sinn.

  10. Max Schmeling (kein Partner)
    06. Juni 2010 22:44

    So !

    Gute Nacht!

    Und morgen Abend sehe ich mir dann wieder an, was Ihr (Euch) wieder alles so geleistet habt.

    • brechstange (kein Partner)
      06. Juni 2010 22:54

      Machen Sie das beruflich?

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 23:14

      Ja!
      ... ich lass mich auch so bezahlen... wie Herr Unterberger von einigen hier drinn..!
      Der kleine Unterschied dabei ist nur, dass der Lohn bei mir gänzlich immateriell ausfällt.

  11. chivasso (kein Partner)
    06. Juni 2010 22:12

    Erst wenn die römisch-katholische Kirche nicht mehr den ersten Plaz unter den Glaubensgemeinschaften in Österreich einnimmt, wird diese aufwachen. Doch dann wird es zu spät sein. Alle Backen werden dann auch schon hingehalten und abgedroschen sein. Somit wird sie dann "einpacken" können, die römisch-katholische Kirche in Österreich. Wehret den Anfängen - warum begreift diese Kirche das nicht??

    • brechstange (kein Partner)
      06. Juni 2010 22:34

      Weil Kuckucke eingedrungen sind.

      Es ist irgendwie paradox in der Zwischenkriegszeit waren die Christlichsozialen mit der Katholischen Kirche eins und

      nun die Sozialdemokraten und die Katholische Kirche, wobei ich denke, dass für die Sozialdemokraten die Katholische Kirche ein Sprungbrett ist, an der Macht zu bleiben und sonst nichts. Es ist der größte Irrweg der Katholischen Kirche in Europa. Offenbar begreift das noch niemand.

  12. M.U. Shrooms (kein Partner)
    06. Juni 2010 22:03

    In Deutschland scheint sich schon etwas zu rühren:

    http://www.ftd.de/politik/deutschland/:klausur-im-kanzleramt-regierung-will-bei-arbeitslosen-und-familien-kuerzen/50123129.html

    Wenigstens ein Anfang.

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 22:16

      Na Ja!
      Hauptsache der Westerwelle bzw. die FDP haben bereits ihre “Hotellobby” (Mehrwertsteuersenkung) finanziell ordentlich ins Reine gebracht!

      …und dass dann ausgerechnet bei den Hartz iV Empfängern noch weiter niedergespart gespart werden solll ist ein gesellschaftlicher Skandal der Extragröße.

      Dass dies alles hier in diesem “Loch” auch noch für gut befunden wird, das ist ohnehin schon ein ganz anderes Thema!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Juni 2010 00:08

      Maxl, freut mich, wenn ich dir helfen konnte.

  13. brechstange (kein Partner)
    06. Juni 2010 21:52

    Gott sei Dank ist der Kardinal und Landau vergänglich, ansonsten müsste ich jetzt glatt austreten. Höchstes Kirchenpersonal schlecht ausgewählt leider. Freimaurer sollten in der Kirche keinehohe Ämter einnehmen dürfen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juni 2010 22:01

      Vergänglich sind sie schon, aber bis sie der Vergangenheit und dem verdienten Vergessen angehören werden sie noch anständig Schaden anrichten.

    • brechstange (kein Partner)
      06. Juni 2010 22:28

      @m.u.shrooms
      Leider, aber da muss man durch mit Demut und Opferbereitschaft. Auch wenn diese beiden Begriffe alles andere als modern sind.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Juni 2010 00:10

      ...ich weiss nicht, brechstange, Demut verlängert unhaltbare Zustände.

    • brechstange (kein Partner)
      07. Juni 2010 09:30

      Demut vor der Sache, nicht vor dem Kardinal.

  14. Max Schmeling (kein Partner)
    06. Juni 2010 21:19

    "Müsste" . oder wollte Andreas Unterberger heute Puplizistik studieren, er würde glatt durchrasseln....

    Man fragt sich angesichts seiner Zeilen inzwischen ohnehin wie er es "damals" schaffen konnte!

    Es fehlt ihm offensichtlich die Gabe oder besser der Wille für den Überblick über größere Zusammenhänge.

    Wenn einer derartig Semmeln abliefert wie:

    "Wo sind Ihre flammenden Predigten gegen ein Pensionssystem, mit dem sich die Angehörigen Ihrer und meiner Generation derzeit im Schnitt mehr als zwei Jahre früher Richtung Mallorca verabschieden können, als unsere Väter das konnten – obwohl unsere Generation viel gesünder und damit arbeitsfähiger ist, obwohl sie um viele Jahre länger lebt, obwohl sie um viele Jahre später mit dem Arbeiten begonnen hat, obwohl sie viel mehr Schulden als alle Vorgängergenerationen angehäuft hat, obwohl sie ab 1970 in einen Kinderzeugungsstreik getreten ist?"

    ...muss man schon annehmen , dass er selber nicht ganz gebacken ist!

    Ja! Herr Unterberger!
    Wo sind die flammenden Schriften, welche die Industrielobby und die Wirtschaftsverbände in die Verantwortung zwingen, dafür, dass diese endlich die arbeits- bzw. menschengerechten Vorraussetzungen schaffen, für durchaus und durchwegs leistungswillige ältere Mitarbeiter über 55 / 60 ?

    Wo ist die flammende Empörung darüber, dass z. B. es dem Diktat des "Shareholder - Value", dass es dem gesamten, gerade jetzt wieder erlebten "Börsenwahnsinn" aber auch wirklich keinen Pfifferling interessiert, wie sich die verändernde Leistungsfähigkeit eines 60 - jährigen bzw. dessen mit einem 40 - jährigen nicht mehr vergleichbaren Psyche in den Arbeitsmarkt menschenwürdig integrieren lassen.

    Bevor Sie, Herr Unterberger diesbezüglich auch nur einen Buchstaben in diese Richtung wagen, schreiben sie lieber mit all Ihnen zur Verfügung stehenden unbewussten und bewussten Ignoranz gegen längst notwendige staatliche Regularien und Kontrollmechanismen an, wenn es nur den Anschein hat, derartiges könnte Ihre Busenfreunde in den Chefetagen in Bedrängnis bringen.

    Ihre "unheilige Wut" und ihr Entschluß daraus, z. B. mit diesen verdrehten Sinninhalt da oben an den "sehr geehrten Herrn Kardinal" heranzutreten, versetzt sie wenigstens noch in die wohlverdiente Situation der öffentlichen Lächerlichkeit.

    Dies allerdings ist, angesichts der Unsäglichkeit Ihres "Werkes", ein eher schwacher Trost!

  15. Renard (kein Partner)
    06. Juni 2010 20:02

    Kardinal Schönborn hielt stets seine schützende Hand über diejenigen Schwulen, welche die kirchlichen Strukturen ihrem Geschlechtstrieb gemäß gemacht haben. Diese europaweite Schwulenszene innerhalb der Katholischen Kirche zieht von Priesterseminar zu Priesterseminar - solange ihre Umtriebe geduldet werden. St. Pölten war völlig harmlos im Verhältnis zu Wien, aber Schönborn hält seine schützende Hand über seine schwulen Seminaristen und Priester - ganz im Sinne der linken Tabuisierung des Zusammenhangs von Homosexualität und Pädophilie.

    Kardinal Schönborn ist offenbar in seiner Subjektivität versunken (Wertschätzung der Homosexualität gegen den Willen Gottes, Ungehorsam bei Bischofsernennungen Roms, Attacken gegen den Repräsentanten der Einheit der Kardinäle, Kardinal Sodano, usw. usf.) und spricht aus seiner Subjektivität heraus - und nicht aus Gott heraus:

    Gal 1,10: "Geht es mir denn um die Zustimmung der Menschen, oder geht es mir um Gott? Suche ich etwa Menschen zu gefallen? Wollte ich noch den Menschen gefallen, dann wäre ich kein Knecht Christi".

    • horst (kein Partner)
      06. Juni 2010 20:39

      knecht christi - welche schwindlichen studierten haben sich diese wörter nur einfallen lassen,die, die ihre berufung wahrscheinlich nicht erkannten...
      christi auch eine erfindung, ein diener des kosmoses, also ein menschendiener,der eigentlich kein ICH hatte und nur für ein DU gelebt hat-also gedient, geholfen,aufgeopfert,verzichtet uvm!
      da fragt man sich, was haben menschen eigentlich studiert-studiert was andere geschrieben haben?
      unglaublich,die darstellungen,erfindungen usw.-man könnte sagen,da haben sich viele ausgelassen und manche haben dabei geld verdient!
      ich habe über christi, sehr viel schwachsinn gehört-echt schwachsinn und unlogisches sowie keinen cent dabei verdient!

    • heinzi (kein Partner)
      06. Juni 2010 20:42

      die kirche kennt ihre berufung gar nicht oder ist sich nicht sicher, weil es als menschendiener sind nicht nur männer berufen, auch frauen m.m.n.!
      keine ahnung was mit dieser weltkirche tatsächlich los ist, wahrscheinlich weil sie kein "ICH" haben...

    • magda (kein Partner)
      06. Juni 2010 20:48

      weltkirche @ die spinnen, ist meine persönlich meinung dazu!

    • paul (kein Partner)
      06. Juni 2010 23:47

      magda

      Wenn man PriesterInnen sehen will, die gibt es in der Evangelischen Kirche, dort heissen sie halt PastorInnen. Wir Katholiken brauchen keine PriesterInnen !

    • Renard (kein Partner)
      07. Juni 2010 09:15

      @ Horst: "knecht christi – welche schwindlichen studierten haben sich diese wörter nur einfallen lassen":

      "knecht christi" steht in Gal 1,10 - also in der Hl. Schrift. Zu ihrem Posting ist nur eins zu sagen: "Der Fassen-Könnende fasse es!"

  16. Gerhild Baron (kein Partner)
    06. Juni 2010 18:51

    Nun hat auch der Genderwahn übergegriffen ! Eben sah ich für meinen kleinen Neffen in der Pfandfinder-Lotterie nach - es handelt sich nicht mehr um Pfadfinder, sondern um
    PfadfinderInnen ... nur auf die PriesterInnen müssen wir noch warten ...

  17. kleineimer (kein Partner)
    06. Juni 2010 17:39

    Aufgabe der Kirche ist es, sich für die Ärmsten der Armen im jeweiligen Land einzusetzen, und dass in Österreich die Armutsgrenze im Vergleich zu den meisten Ländern dermaßen hoch liegt, ist ja wohl kaum die Schuld der Kirche. Die Ärmsten der Armen in Österreich sind zweifellos jene Immigranten, die noch viele nicht nachgezogene Familienmitglieder ohne soziale Versorgung besitzen, die sie daher von Österreich aus versorgen müssen. Also ist es die Aufgabe der Kirche, mit aller Festigkeit für einen Ausbau des sozialen Netzes für alle Familienmitglieder, gleichwo wohnhaft, einzutreten. Nichts anderes hat unser Kardinal getan!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juni 2010 18:32

      Wie recht du hast, kleiner Behälter, wir sind für den Planeten verantwortlich. Und erst die, die noch nicht Zeit fanden, herzukommen!

    • H.U.K (kein Partner)
      06. Juni 2010 20:06

      Ich empfehle Ihnen dringend, sich einmal anzuschauen, wie die "Armutsgrenze" definiert wird. Sie werden sich wundern - und ganz sicherlich in Hinkunft von solchen tränendrüsendrückenden Halbwahrheiten absehen...

      Im Übrigen steht es Ihnen frei, Ihre eigenes Geld den "Armen der Ärmsten" zur Verfügung zu stellen. Mich ärgert die geradezu typische "Gutmenschen"-Haltung, die mit dem gestohlenen Geld anderer "Gutes tun" will! Gestohlen? Ja, gestohlen, den anders kann man die letztlich unter Gewaltandrohung erfolgte Eintreibung von Steuern ja nicht bezeichnen. Die Caritas beginnt wirtschaftpolitisch zunehmend wie eine Diebsbande zu agieren: Sie forciert in einseitiger Weise die Konfiskation (=Steuern) und die Verteilung von Gütern anderer, wie und von wem diese Wertschöpfung bewerkstelligt wird, interssiert sie nicht...

      So nebenbei: Mit der österreichischen Mindestsicherung kommen ihre EmpfängerInnen weltweit in die Kategorie der obersten 2% Einkommen! Die "Armen der Ärmsten" leben zum allergrößten Teil in anderen Ländern, hier gedeiht dagegen eine rege "Armutsindustrie und Armutsbürokratie", wozu leider auch viele Kirchenvertreter gehören.

    • M.S. (kein Partner)
      06. Juni 2010 23:56

      @H.U.K
      Den Nagel am Kopf getroffen. Volle Zustimmung!

    • Urban G. (kein Partner)
      08. Juni 2010 14:57

      @H.U.K 20:06

      ebenfalls absolute Zustimmung vorallem zum letzten Absatz. Es ist tatsächlich bereits eine Hilfsindustrie welche sich im Sumpf des Linksgutmenschentum die Hilfsbedürftigen selbst durch Asylerpressung oder Armutsgrenzen produziert.

  18. laicus (kein Partner)
    06. Juni 2010 17:20

    Herr Dr. Unterberger hat mir zu 100% aus der Seele geschrieben. Schade dass es die Würde ihrer Eminenz ihrer Eminenz nicht erlauben wird, darauf zu antworten, und schon gar nicht in diesem Blog!

  19. VIKTOR (kein Partner)
    06. Juni 2010 17:05

    Die Kirche muß immer für die sozial Schwachen eintreten,sowie für die Verfolgten und die Geächteten.Das ist ihre christliche Aufgabe und Funktion !
    Die Kirche sollte sich aber auch im jeweiligen Land,nach dem jeweiligen sozialen Standard und den jeweiligen wirtschaftlichen Verhältnissen ausrichten.
    Die Sozialisten haben es soweit gebracht,daß Österreich ein Wohlfahrtsstaat wurde und sich vom Leistungsstaat immer mehr entfernte.Ständig neue soziale Forderungen,neue Wohlfahrtsideen von den Parteien,um Wählerstimmen zu gewinnen,von den Glaubensgemeinschaften und religiösen Institutionen,um auf sich aufmerksam zu machen und im Verteilungswahnsinn der Politiker nicht vergessen zu werden und an der Geldverschleuderung zu partizipieren (was legitim ist).
    Österreich ist aber ein Land mit einer der höchsten Sozialquoten der Welt,mit unvergleichlich guten sozialen Einrichtungen (siehe Gesundheitswesen) und heute noch mit einer,Gott sei Dank,sehr hohen Vollbeschäftigung.
    Leider haben wir durch die,hauptsächlich von den USA und der Dummheit der europäischen Banken und der Gewissenlosigkeit der Politiker (z.B.Griechenland,aber dieses nicht alleine),verschuldeten Finanzkrise,auch in Österreich eine wesentliche Verschlechterung unseres Staatshaushaltes erreicht.Unsere Verschuldung ist stark gestiegen und soll wieder reduziert werden.Aber wie?
    Neue Steuern hemmen das Witschaftswachstum,Einsparungen ja,aber immer nur von den Anderen.Aber ein ungeheuerlicher Erfindungsreichtum an neuen Forderungen seitens
    der Verantwortungsträger,welche sicher nicht dazu beitragen,unsere Finanzlage zu verbessern.Neue Forderungen,von wem auch immer,sind in dieser Situation frivol und fatal und gehören unterbunden.
    Die Leidtragenden der bisherigen Handlungsweise,werden die jungen Menschen sein,die all das ausbaden müssen.Die klugen Jugendlichen wissen das aber bereits und werden bei den kommenden Entscheidungen (Wahlen),danach reagieren.Hoffentlich werden immer mehr Jugendliche klug und durchschauen den politischen Schwindel und Betrug.

  20. georg tomandl (kein Partner)
    06. Juni 2010 15:15

    wieso soll die kirche nicht für die mindestsicherung eintreten ? die kirche sollte immer die schwachen und benachteiligten im auge haben! alles andere wäre befremdlichund aus meiner sicht suspekt
    die kirche muss ja auch nicht den staat lenken
    was für ein völliger unsinn sie mit der spö gleichzuschalten ! das ist ja absolutes scheuklappendenken - leider typisch für au !

  21. Werner Papst (kein Partner)
    06. Juni 2010 13:00

    Warum die SPÖ die Moslems bevorzugt ist klar. Fast jeder eingebürgerte Moslem ist eine Stimme für die Linken.

    http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Wienwahl-Landtagswahl-Migranten-und-Junge-waehlen-Rot-und-Gruen-0720128.ece

    Laut der Studie von Ifes/Trendcom, die dem Nachrichtenmagazin "profil" vorliegt, deklarieren sich unter den Wienern mit türkischen Wurzeln 78 Prozent für die SPÖ, 16 für die Grünen, fünf für die ÖVP und nur zwei für die FPÖ.

    Aber warum die Kirche da mitmacht?

    • black (kein Partner)
      07. Juni 2010 10:20

      @ Werner Papst: "Warum die SPÖ die Moslems bevorzugt ist klar."

      In Wien ist es kein Geheimnis, dass Häupl einen Sohn mit Nurten Yilmaz (islamische Gemeinderätin in Wien) hat. Der PID (Presse- und Informationsdienst) lässt viel Geld springen, damit die Medien stillschweigen. Die SPÖ-Wien ist unter dem Moslemkollaborateur Häupl zu einer islamischen Partei geworden - finanziell wird es sich für ihn wohl bezahlt gemacht haben.

  22. Sokrates (kein Partner)
    06. Juni 2010 11:28

    Die Mächtigen wollwen wie fast alle ihre Vorgänger, keine einflußreiche Organisation dulden. Die Kirche wird aus der Versenkung geholt um Regime zu stürzen, also ist sie gefährlich, dann wieder dort deponiert (Polen,DDR). Erfüllungsgehilfen der Macht werden an die Spitze der Kirche als Stellvertreter berufen um auch die letzte Chance einer anderen Meinung zu zerstören.
    Zurück auf die Kanzel! Laßt das Volk reden, ohne Zensur!

  23. heinzi (kein Partner)
    06. Juni 2010 11:00

    meine meinung und meine bilanz zum artikel oben ist, die fanatiker die dominieren und sich auch durchsetzen wollen, sollten sich zusammensetzen und sich klar werden, die menschheit nicht verrückt zu machen sowie eine verantwortung zu haben.
    im grunde ist es ein witz und zwar seit 2000 jahren wenn man es genau betrachtet, eine zumutung!
    10 wesen, 9 davon wollen dominieren und chef sein...

  24. gastfreundlich (kein Partner)
    06. Juni 2010 10:44

    wozu am brei herum reden, die kirche braucht keiner, meinen viele, weil die mörder mit und ohne kirche in aller ewigkeit morden und sich nicht aufhalten lassen.
    die kirche sollte sich mit ursache und wirkung eigentlich auseinandersetzen - tut sie offenstichtlich nicht!!!
    wahrscheinlich hat sich die kirche ebenfalls in ihrer glaubensstruktur verirrt oder ist verwirrt.
    licht in die sache zu bringen ist wahrscheinlich nicht ihr job oder sie haben die hose voll - kann aber keine dauerlösung wirklich sein!

  25. Simplicissimus (kein Partner)
    06. Juni 2010 09:48

    inhaltlich grossartiger artikel, trifft haargenau die schwerpunkte unserer österr. probleme.
    kann ich als vorbehaltloser atheist vorbehaltlos mitunterschreiben.

  26. jak (kein Partner)
    06. Juni 2010 07:41

    "Sehr geehrter Herr Kardinal!", "das seit langem fehlende Hirtenwort","...", - selten so schleimige untertänigkeit gehört - gibts hier keine selbstdenkenden menschen die von alleine wissen, was recht ist ? aber klar - so ist unser system aufgebaut - immer nach oben blicken - auf die erleuchtung und eingebung warten - statt selbst nach dem rechten zu sehen und es zu tun.

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 08:09

      Werter jak, was »das Rechte« ist und was nicht wird - ordnet man sich nicht in ein größeres Ganzes ein - sehr leicht selbstherrlich und abgehoben. Das führt in extremen Fällen (mit denen leider rein statistisch zu rechnen ist) unter anderem zu Leuten, die Autoritätsverhältnisse missbrauchen - sei es eben Pädophile oder einfach Grabscher, das geht aber bis hin zum Diktator.

      Es hat also mit Schleimigkeit nicht das Geringste zu tun, wenn man die Autorität auch einfordert, für die ein System schließlich steht. Natürlich muss man darauf achten, dass im System auch die Selbstreinigungsmechanismen funktionieren, denn sonst - siehe oben - beobachten wir eben die Auswüchse, die gerade derzeit ja so aktuell sind.

      Ihre Kritik ist also einfach nur konstruiert und geht vollkommen an den wahren Gegebenheiten vorbei (abgesehen davon, dass Sie sich entschieden im Ton vergreifen). Und jemandem, der ununterbrochen und täglich angefeindet wird, weil er gegen den Mainstream schreibt, zu unterstellen, dass er nicht selbständig denken würde, mutet irgendwie ein bisschen seltsam an.

      Das alles schreibe ich wohlgemerkt als Agnostiker ohne Bekenntnis. Der aber versteht, dass es für ein gesellschaftliches Zusammenleben tragfähigere Regelwerke braucht als jene der Selbstgefälligkeit. Bei uns sind das nun einmal - ob es dem Einzelnen gefällt oder nicht - auch und besoinders christliche Grundwerte, die unsere Gesellschaft besonders geprägt haben.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • jak (kein Partner)
      06. Juni 2010 08:48

      genügt nicht " tu keinem böses, das du ncht willst, dass dir getan werden soll" (verkürzt [und a bissl verdreht] gesagt) - und alle religionen sind auf dem aufgebaut - also back to the roots - und nicht mehr - und man kommt ohne religion aus.
      autorität über sich zulassen heisst sich selbst gering schätzen - und das sollten weder der blogautor noch sonstjemand.

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 09:27

      Wir nähern einander, das freut ich immer, ein kleines Aber bleibt dennoch: »sich selbst gering schätzen« (eine vermutlich krankhafte Fehlentwicklung, die gerade eine Institution wie Kirche zu verhindern trachten sollte) ist nicht dasselbe wie »sich selbst einordnen können«.

      Ich gebe unumwunden zu, dass »meine« Idee nur funktioniert, solange sie nicht entartet. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist allerdings konstruktionsbedingt durch den eingebauten Korrekturmechanismus des Kollektiv weit geringer als jene dafür, dass Einzelne durchknallen, weil sie sich nicht gering genug geschätzt haben (oder insgeheim auch zu gering, aber das wäre ein Thema für einen Psychologen)

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Simplicissimus (kein Partner)
      06. Juni 2010 10:10

      sie haben den sinn und hintergrund des artikels nicht verstanden.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      06. Juni 2010 10:21

      @ Simplicissimus 09:48

      Also wer jetzt? Der Unterberger?

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juni 2010 12:10

      ob es dem Einzelnen gefällt oder nicht...

      Das, verehrter Phaidros, ist dasselbe Geschwafel, mit dem uns die grünen den Islam hier erklären.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juni 2010 12:20

      Sehe ich auch so, jak, wer Autorität über sich zulässt, hat ein Problem mit sich.

    • Lorenz Valla (kein Partner)
      06. Juni 2010 12:27

      @ Mushrooms 121:20

      Haha,

      ...wer Autorität über sich zulässt, hat ein Problem mit sich.


      Das ist doch wohl genau umgekehrt! Wer sich keiner Autorität freiwillig unterordnen kann (sie also zulässt), der hat doch ein Problem mit sich!

      Wie kann man nur die Dinge so sehr verdrehen?!

    • inside (kein Partner)
      06. Juni 2010 12:39

      Wie immer kommt es auf die Qualität - hier der Autorität - an.
      Ein still schweigendes Rebellentum sollte man sich in Reserve halten.

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 12:54

      M.U.Shrooms: Das, verehrter Phaidros, ist dasselbe Geschwafel, mit dem uns die grünen den Islam hier erklären.

      Das hat nicht einmal entfernt damit zu tun. Auch Ihnen: achten Sie bitte ein wenig auf Ihre Wortwahl. Ein Posting, dessen Inhalt Sie nicht erfassen (können?), ist deswegen noch lange kein Geschwafel.

      Lorenz, Wie kann man nur die Dinge so sehr verdrehen?!

      Ich meine, das passiert Leuten, deren Vorstellung von Autorität darin besteht, dass man lauter schreien kann oder so ähnlich. Autorität wird dann per se angezweifelt, was selbstredend völliger Unsinn ist, und nur notrwendig wenn man fürchtet, dass man sich etwas vergibt, wenn man jemanden anerkennt. Das Gegenteil sollte selbstverständlich richtig sein.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juni 2010 18:38

      Loranz Valla, es gibt ja immer Leute, die sich gern unterordnen. Nimm einfach die, die sich bei dir anstellen und lass die anderen zufrieden.

      Phaidros, hat deine Bürgerbewegung schon die Größe von starls Partei überschritten? Dann ordnen sich ja welche unter, gratuliere.

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 19:31

      Zur Kenntnis genommen, M.U.Shrooms

    • jak (kein Partner)
      06. Juni 2010 23:43

      leider ist das ein langes wochenende mit nur seltenen computerkontakten - also wenig akutaktuellem dazu - freut mich zur diskussion angeregt zu haben ;-)

  27. liberta (kein Partner)
    06. Juni 2010 02:19

    Jeden einzelnen Satz in Ihrem Kommentar, Herr Unterberger, kann man nur vorbehaltlos unterschreiben, wobei die erste Frage nicht so schwer zu beantworten ist:
    Unser Herr Kardinal biedert sich den linken Gutmenschen an, weil er sich vermutlich in der Verbindung mit dem Feind eine mildere Beurteilung der katholischen Kirche und ihrer Würdenträger erhofft.
    Diese Rechnung wird nicht aufgehen, aber dazu fehlt ihm der Durchblick.
    Die Gutmenschen werden nämlich erst ruhen, wenn es diese (Vorfeld-)Organisation - wie sie Herr Unterberger treffend nennt - gar nicht mehr gibt, aus welchem Grund auch immer!

  28. M.U. Shrooms (kein Partner)
    06. Juni 2010 00:39

    Man sieht hier, wie ungeeignet die sogenannte repräsentative Demokratie ist. Die mutmaßlichen Repräsentanten repräsentieren erst sich und dann irgend eine Pressure Group, und dazu kommen selbsternannte Tugendwächter und Gschaftlhuber.

    Volksabstimmungen würden diesen Unsinn rasch abstellen.

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:52

      Es ist gut ... und in jeder Zeit absolut wichtig für den gesunden Bestand einer Gesellschaft, dass sich deren Exponenten zu den aktuellen Problemen in ebnen dieser gesellschaft zu Wort melden und dazu eindeutig Stellung beziehen.

      ...vor allem auch dann, wenn es um Belange geht,
      welche den Kern unserer Kultur betreffen.
      Und in diesem befindet sich unter anderem auch das gelebte Christentum.
      (Auf hohle Bigotterie und gläubiger Verlogenheit kann locker verzichtet werden)

      Eine Gesellshaft ist daran zu messen, wie sie mit ihren "Geringsten" umgeht.

      Alles was hier dagegen spricht ist, sehr höflich geschrieben, "dummes Geschwafel"!

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 08:11

      Von Volksabstimmungen - so richtig der Grundgedanke auch ist - halte ich nach Beobachtung aus praktischen Gründen nicht sehr viel: erstens gibt es massive Werbekampagnen, um den Ausgang zu beeinflussen. Das kostet nicht nur Unsummen, sondern am Ende "gewinnt" dann eben die Meinung, die durch die beste Agentur vertreten war. Zweitens werden Volksabstimmungen einfach so oft wiederholt, bis das gewünschte Ergebnis herauskommt, das haben wir ja mehrfach gesehen.

      Wenn also Volksabstimmungen, dann nur unter sehr scharf und exakt formulierten Randbedingungen (die wir derzeit einfach nicht haben)!

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juni 2010 12:16

      Nett...


      Der Phaidros leidet daran, dass er eine Welt untergehen sieht, in der man noch jedem vorschreiben durfte, was er zu denken hat.

      Der schmeli-max wandelt sich zum Salbungsvollen und stellt Regeln auf, was wie woran zu messen ist. Seine Welt - die der linxgrünen Gouvernanten - geht rascher zu Ende als er dachte.

      Ihr beiden seid aus demselben Weichholz.

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 12:56

      Der Phaidros leidet daran, dass er eine Welt untergehen sieht, in der man noch jedem vorschreiben durfte, was er zu denken hat.

      Das ist ja purer Unsinn! Woraus meinen Sie das ableiten zu können?

    • Rupert Wenger (kein Partner)
      06. Juni 2010 18:11

      Max Schmeling! Ihr Zitat:"Eine Gesellshaft ist daran zu messen, wie sie mit ihren “Geringsten” umgeht. Alles was hier dagegen spricht ist, sehr höflich geschrieben, “dummes Geschwafel”!" ist ein schrecklicher Rückschritt. Zwischendurch hatte ich schon den Eindruck, sie seien ein bisschen lernfähig. Wer sind bitte die Geringsten? Ungeborene Kinder, nicht Leistungsfähige, nicht Leistungswillige, unverschuldet Verarmte, selbstverschuldete Verarmte? Und dann ohne erkennbare Begründung alle anderen Meinungen als dummes Geschwafel zu bezeichnen muss ich als groben Verstoß gegen Logik, Fairness und Bescheidenheit einstufen. Also Üben, Üben, Üben, und das besser in einem weniger anspruchsvollen Blog!

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 22:50

      Rupert Wenger

      Du weißt, wohin ich Deine Worte hier, entsprechend meiner Einschätzung oben, einordne.

      Der allerdings ist wirklich gut: "....... und das besser in einem weniger anspruchsvollen Blog!"

      Ich schrieb schon an anderer Stelle, was ich vom Niveau diese Blogs halte.

  29. RR Prof. Reinhard Horner (kein Partner)
    05. Juni 2010 23:58

    reinhard.horner@chello.at

    Kirchenobere als Tagespolitiker

    Zwei hohe Funktionäre der Katholischen Kirche, Kardinal Schönborn und der Wiener Caritasleiter Landau, benützen ihren Amts- und Prominenzbonus zum tagespolitischen Eintreten für die rasche Einführung der so genannten Mindestsicherung. Derart beanspruchen sie nicht nur moralische, sondern auch unmittelbar wirksame politische Autorität.

    Warum sie nicht offen und ehrlich für politische Ämter kandidieren, sich nicht einer demokratischen Wahl stellen, bleibt rätselhaft.

    Sie treten als Vertreter einer „Amtskirche“ auf, die das Kirchenvolk in vielfältiger Weise dominieren und domestizieren möchte und dabei in einer Spannung von Autoritätismus, Hilflosigkeit und Vernachlässigung gar nicht zimperlich vorgeht.

    Diese Kirche, die zweifelsohne auch viele teure Aufgaben für die Gesellschaft erfüllt, treibt bei ihren Gläubigen, die sonst austreten müssen, die vorgeschriebenen Beiträge ein. Überdies wirbt sie für reichliche Spenden und ehrenamtliche Tätigkeiten. Letztere umfassen – allerdings nur zum Teil ehrenamtlich – auch die Caritas, deren Repräsentanten Küberl und Landau gerne mit gepachtetem religiösem Anspruch ein aggressives politisches Verhalten an den Tag legen.

    Den vielen anstehenden Aufgaben in der und für die Gemeinschaft der katholischen Gläubigen sucht diese deutlich reduzierte Kirche nach Kräften auszuweichen, so dass das tagespolitische Agieren allzu sehr nach einem Alibi gegenüber den Verantwortungen im eigenen Bereich riecht. Lässt sich der Machtbereich so erweitern?

    Der Reformbedarf der Katholischen Kirche dürfte den des österreichischen Staates bei weitem übersteigen. Sollen ihr in Hinkunft seitens der Politik entsprechende Hinweise oder Anweisungen gegeben werden? (Nicht nur allgemein politische bei Bischofsbestellungen?)

    Primär und zentral hat das Christentum stets auf der Seite der Geringsten zu stehen und zu wirken. Wie sich in diesem Zusammenhang der oftmals sündhaft teure Pomp kirchlichen Auftretens ausmacht, bleibt ernstlich zu hinterfragen. Ebenso die Ursachen und die Folgen der Flucht und Vertreibung aus dem Kirchenvolk. Auch, aber nicht nur die finanziellen.

    Übrigens: Wie viel Geld und Sachgüter stehen den genannten Persönlichkeiten zur Verfügung und wie viel davon spenden sie?

    Nun sagen uns Schönborn und Landau, was nicht sie, sondern viele andere zu tun haben. Ihre Forderungen, die sie als Überpolitiker stellen und in der Gemeinschaft der Gläubigen kraft ihrer amtskirchlichen Positionen nicht nachfragen müssen, rufen nach demütiger Unterordnung der Schafe unter die Hirten, die letztlich allein die Verfügungsgewalt über die unentbehrlichen Werkzeuge der Vermittlung zu Gott innehaben.

    Auf die Worte der beiden (kirchlichen und in ihrem Verständnis daher offenbar auch tagespolitisch autorisierten) Amtsträger haben alle Politiker und das österreichische Volk gewartet. Und von den Christen aus gesehen: Vergelt’s Gott!

    Die Antworten von Kardinal Schönborn auf die Fragen von Andreas Unterberger werden interessant sein.

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:20

      Sie schreiben es:

      1.
      "Den vielen anstehenden Aufgaben in der und für die Gemeinschaft der katholischen Gläubigen sucht diese deutlich reduzierte Kirche nach Kräften auszuweichen,"

      2.
      "Primär und zentral hat das Christentum stets auf der Seite der Geringsten zu stehen und zu wirken."

      zu 1. In diesem Falle weicht die Kirche (Schönborn) eben nicht aus!
      zu 2. Schönborn setzt sich damit für die "Geringsten" der Gesellschsft ein!

      das heisst:

      3. Schönborn ist auf dem richtigen Weg!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:25

      Sehe ich aus so, Reinhard Horner, warum kandidieren die Herren nicht wirklich?

      Die Mühe werden sie sich nicht antun, wenn sie der örf auch so bringt.

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:29

      Gegenfrage:
      Warum kandidiert denn Ihr beide nicht in der Politik???
      Ihr seit doch die wahren Kapazunder... oder etwa doch nicht??

    • jak (kein Partner)
      06. Juni 2010 08:05

      bitte was ist ein " Kardinal Schönborn " ?

    • RR Prof. Reinhard Horner (kein Partner)
      06. Juni 2010 17:19

      reinhard.horner@chello.at

      Kirchenobere als Tagespolitiker – „Gegenfrage“ vom 6.6.2010 um 00:29

      Sehr geehrter Herr Max Schmeling!

      Ihre Gegenfrage will ich ernst nehmen. Ich bin nicht und war nie ein „wahrer Kapazunder“. Dennoch habe ich meinen bescheidenen Möglichkeiten gemäß mehrfach kandidiert und – jeweils mit großer Mehrheit gewählt – an leitenden politischen Aufgaben gearbeitet. Mehrere Jahrzehnte lang. Übrigens unschwer nachlesbar auch konzeptiv und publizistisch.

      Wenn ich heute kritisch Stellung nehme, tue ich das in ungebrochener Zuversicht, dass und welche Verbesserungen möglich und geraten sind. Im gegenständlichen Fall geht es um die Erfüllung kirchlicher Aufgaben und um die Art des Eingreifens in die Tagespolitik.

      Gestatten Sie meine Einladung an Sie, sich am Diskurs inhaltlich zu beteiligen und allenfalls Ihrerseits zu kandidieren, sofern Sie das noch nicht getan haben.

      MfG

  30. M.U. Shrooms (kein Partner)
    05. Juni 2010 23:29

    Was man in dem Zusammenhang abstellen müsste, ist die Familienzusammenführung. Was unter diesem Titel nach Österreich kommt ist unglaublich.

    Das Transferkonto muss her.

    • Max Schmeling (kein Partner)
      05. Juni 2010 23:37

      So wie Du schreibts,
      es eigentlich auch unglaublich, dass Du noch in Österreich sein darfst!
      Aber dies spricht eben genau für unser positves, tolerantes Gemeinwesen!

    • M.S. (kein Partner)
      05. Juni 2010 23:49

      Der Mensch ist unerträglich! Ist unfähig ein einziges Argument zu bringen und schwafelt alle mit seinen sinnlosen Urlauten an.

    • Steuerzahler (kein Partner)
      05. Juni 2010 23:59

      M.U. Shrooms:
      Lassen Sie sich nicht provozieren!
      Ein frustrierter "ZU-Gutmensch", dem allmählich bewusst wird, dass er krank ist!
      Soll er doch in Gleichheit sterben!

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:05

      M.S.

      unten steht eines...

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:21

      Wie wahr, steuerzahler, wie wahr. Man soll diese Typen nicht füttern.

  31. Rosi (kein Partner)
    05. Juni 2010 23:20

    Schön wäre, wenn man ihm die Fragen ausdrucken und senden könnte - und wenn man Antworten auf genau diese Fragen bekäme !

  32. Max Schmeling (kein Partner)
    05. Juni 2010 23:20

    Jch habe mir da jetzzt einiges durchgelesen, was da den ganzen Tag lang so "zusammen geschrieben" wurde .

    Es ist eigentlich nur noch erschütternd!.

    Hier sind tatsächlich vorwiegend Personen zugegen, welche eigentlcih keine eigene Meinung, von wegen eigenes originäres Denken oder garein differenziertes Weltbild haben.

    Wenn Andreas Unterberger morgen schreibt, dass die Erde eine Scheibe sei, dann sind hier wohl mehr als die Hälfte zur Stelle damit, dass sie dies eh auch schon immer wussten...und nur diese böse Welt, weil doch gar so linkslink und sonst was ist, ihnen einfach etwas anderes vormachen will. Die haben ja so Böses im Sinne.

    Und wen er übermorgen schreibt dass in 12 Stunden das Geld nix mehr wert ist,
    dann werden sie wohl in der nächsten Stunde ihre Bank stürmen.

    Unterbergers Forum:
    Der bald schon legendäre Hort der Einfalt.
    ...und wohl auch absolute intellektuelle Tiefpunkt Österreichs!


    Übrigens:
    Schönborn setzt sich, so wie die Caritas, deswegen für die Mindestsicherung ein, weil es sich tatsächlich um grundlegende christliche Belange und Werte handelt.

    Gott sei Dank setzt gerade diese "Kompetenz" hier ein eindeutiges, einschlägiges Zeichen.
    Das ist jetzt endlich tatsächliches, gelebtes Christentum.

    Bei gewissen anderen "christlichen" "Bürgern" kann einem dagegen schon übel werden.

    Derart lächerlich - bigotte Figuren (ich kann ihn nicht mehr anders bezeichnen) wie Unterberger, der sich noch vor kurzem hier geradezu beschämend grotesk über die Kritik an der (obrigkeitlichen) Kirchenführung wegen der Missbrauchsfälle echauffierte und nun hier zugleich derart asozial in den geistigen Abgrund schreibt, wo es um die Existenz der "unteren Ebenen" der Gesellschaft geht, sollten sich in der weiteren Geschichte einmal genauer umsehen, was aus olch reaktionärem, rückwertsgewandtem Mist , und tatsächlich retardierter Geisteshaltung immer wieder geworden ist.

    Eigentlich sind sie nur mehr lachhaft!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      05. Juni 2010 23:27

      Geh doch endlich, schmählicher maxl, geh. Verschwinde.

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:03

      Ich schlage vor, um Spendenbeiträge zwecks der Anschaffung einer "Plectranthus-caninus-Hybride" für Maxi einzukommen.

    • H.F. (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:05

      Sehen sie es doch positiv, so viele, vorsichtig ausgedrückt, seltsame Leute bekommt man in der Realität nie zu Gesicht. Ein virtuelle Freakshow, vor nicht allzu langer Zeit musste man dafür Eintritt bezahlen und heute bekommt man das frei Haus - A.U. sei Dank.

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 00:14

      H.F.

      Ich seh es eigentlich irgendwie eh auch schon so!
      ...schon seit einiger Zeit.

      Es ist , so gesehen, schon auch wieder faszinierend
      und belustigend.

      Und man kann hier auch einiges lernen.

    • Max Schmeling (kein Partner)
      06. Juni 2010 01:13

      Neppomuck

      Danke! Nicht mehr nötig!

      Ich hab diese Pflanze bereits in meiner Wohnung!

      Die ist nun clean!

      Hier allerdings wirkt sie halt doch nicht... wie ich angesichts auch deiner Anwesenheit hier erkennen muss.

      Aber: Ich werde es ertragen!

    • Norman Bates (kein Partner)
      06. Juni 2010 13:31

      @Plagiat von Max Schmeling (vulgo armes Würstchen)
      @H.F.

      Was seid Ihr nur für lustige Gesellen.

      Ihr habt keine Ahnung vom wirklichen Leben. Ihr sitzt in Euren sozialistischen oder grünen Bunkern oder im Kinderzimmer, versehen mit PC und Internet-Anschluß und stellt Euch die große weite Welt vor.

      Einfach lachhaft.

      Ihr habt keine einzige wirklich argumentativ gute Gegenposition. Nur sudern. Redet mal mit Gusenbauer und stellt fest, was der davon hält :)

  33. Steuerzahler (kein Partner)
    05. Juni 2010 22:34

    Hätte unsere Kirchenführung mehr „gute Menschen“, anstatt „Gutmenschen“ dann könnte noch Hoffnung bestehen. Leider scheint die Umerziehung und Gleichmachung auch vor denen nicht mehr halt zu machen.
    Das Volk wurde und wird ausgetauscht. Blöderweise lässt sich der neue, ausgetauschte Mohammedaner-Herrenmensch nicht gleichmachen.
    Gott sei Dank! Damit kann ich wenigstens noch etwas Schadenfreude haben, leider.
    Die Geschichte wiederholt sich leider immer wieder, bis es wieder in einer Katastrophe endet.
    Nur traue ich mich jetzt schon darauf wetten:
    Keiner wird etwas davon gewusst haben!
    Und jeder ist Unschuldig!

    (VOLTAIRE, der große europäische Aufklärer, im Jahre 1740 in einem Brief an Friedrich den Großen, zitiert aus: Der Spiegel vom 22. Dez. 2001, Artikel ?Der Glaube der Ungläubigen?)

    „Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seine Mitbürger glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist nun mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, ... es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht (des Verstandes) erstickt."

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juni 2010 23:51

      Francois Marie Aronet, besser bekannt als der weltweit geschätzte Philosoph und Dichter der Aufklärung namens "Voltaire" (s.o.) bekannt, muss von Glück reden, nicht in unsere fortschrittliche und meinungsoffene Jetztzeit geboren worden zu sein.
      3 Monate bedingt und 24.000,- €uro Bußgeld wären ihm für diese Aussage so gut wie sicher gewesen.
      Und wer's nicht glaubt, kann bei Dr. Susanne Winter (dzt. Burgring 3, 1010 Wien) rückfragen.

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 08:14

      mehr „gute Menschen“, anstatt „Gutmenschen“

      Neulich gehört, ich habe leider vergessen von wem, sonst würde ich's dazu schreiben: »Der gute Mensch will Gutes tun. Der Gutmensch will, dass andere das tun, was nach seinem Dafürhalten das Gute ist.«

      (Ich hoffe, ich hab's einigermaßen richtig wiedergegeben)

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Juni 2010 11:15

      Zu „Gutmensch“:

      Bei dem Phänomen „Gutmenschentum“ handelt es sich meiner Einschätzung nach um eine „gelungene“ Synthese von Rationalisierung und Sublimierung, sowie Projektion und Verdrängung, alles im Sinne S. Freuds.

      Man tauscht also ein persönliches (oder einer Gruppe) dienliches niedriges Motiv vordergründig gegen eines von höherer ethischer Qualität, überträgt (der Gruppe) eigene Triebimpulse, Fehler, Schuldgefühle etc. auf andere Personen (Gruppen), verdrängt dazu ständig sein Fehlverhalten und behindert damit die eigene Lernfähigkeit wie die anderer auch.
      Der (mögliche) meist persönliche (gruppenbezogene) „Kollateral-Nutzen“ wird zur Hauptintenton erklärt, der (sichere) „Kollateral-Schaden“ für alle wird zwar negiert, ist aber beabsichtigt. Zumindest von der Beteibern, die sich über jedes unbewusst (mit-)agierende "Vehikel" ihrer subversiven Ambitionen freuen und diese auch ganz gut bezahlen (lassen) bzw. ihnen eine eine gut zahlende "Öffentlichkeit" bescheren.
      Siehe "Staatskunst und -kultur-Träger".

      Das systematische wie gleichermaßen häufige „in Erscheinung treten“ dieser Spezies lässt den Schluss zu, dass dabei Regie geführt wird.
      Meist von Leuten, die es mit uns allen überhaupt nicht „gut meinen“.

  34. Mag. Karl Rinnhofer (kein Partner)
    05. Juni 2010 21:56

    Zitat von Hannes Androsch zur Grundsicherungt (war im ORF vor geraumer Zeit zu sehen): "Schon in der Bibel (!) steht geschrieben: "Wer nicts arbeitet, soll auch nichts essen!"

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:57

      Ist Herr Dr. Androsch auch schon Kardinal inzwischen ?

  35. Gasthörer (kein Partner)
    05. Juni 2010 21:01

    Warum wird die Mindestsicherung als Beitrag um "Armut zu bekämpfen" verkauft?
    Selbst von diesem unseligen Freimauer"Erzbischof"?
    Die Mindestsicherung soll 744 Euro betragen, die Sozialhilfe in Wien beträgt seit 2010 stolze 784 Euro - also 40 Euro mehr. Cui bono?

    Jeder Österreicher, jeder EU-Bürger und jeder Ausländer, der zumindest fünf Jahre in diesem Land war, bekommt Sozialhilfe. Wo wird hier also Armut bekämpft, wenn heute schon alle alles bekommen.

    Wenn 2011 alle Ost-Eu-Länder zum österr. Arbeitsmarkt Zugang haben, werden sie auch berechtigt sein, österreichische Sozialhilfe/Mindestsicherung zu beziehen. Da gibt es 8 Millionen Zeugeuner, die nur darauf warten. Das wird lustig werden.

    Inwiefern bekämpft man in Österreich mit einer Mindestsicherung Armut, wenn heute schon an jeden, der das Sozialamt findet, eine - um 40 Euro p/m höhere - Summe ausbezahlt wird?

    Selbst das Sozialamt für die Bezirke 4-7 hat heute schon 80 % Zigeuner und junge kraftstrotzende Türken als "Kunden". Liebe Leser, gehen Sie einmal in ein Sozialamt ihrer Wahl, Sie werden ihr sich wundern, wer da alles was will. Kostenlos kopieren man dort übrigens auch.

    • heinz (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:31

      P7 gibt es noch genug schlafplätze für die zigeuner und zwar gratis...

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 08:17

      Da Armut definiert ist als Betrag, der um soundosviel unter dem Durchschnitts- (oder Median-?) Einkommen liegt, ist dafür gesorgt, dass es *immer* Armut geben geben wird! Es ist völlig egal, wieviele wieviel verdienen, das geht nicht ein! Jedenfalls im Sinne dieser Definition, denn was echte Armut betrifft, so ist diese in unserem Land schon seit Jahrzehnten so gut wie ausgerottet.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  36. H.U.K (kein Partner)
    05. Juni 2010 20:08

    Kann schon sein, dass für AU das Techtel-Mechtel der Kirchenleitung (und großer Teile der Kirche) mit der SPÖ einigermaßen verstörrend wirkt.

    Doch eigentlich sollte dies niemanden wirklich überraschen: Die christlichen Kirchen (und zwar die katholische wie die evangelischen Kirchen) sind im tiefsten Grunde "kollektivistisch", genauso wie es die Nazi & Sozi - Bewegungen sind. In der Gegenerschaft zum Individualismus oder Liberalismus stand die Kirche (z.b. Syllabus Errorum 1864, Quadragesimo Anno 1931) mit ihnen in EINER Front. Im Laufe der spannungsreichen Geschichte zwischen Kirche und Nazi & Sozi - Bewegungen neigten die Gutgläubigen (oder doch Klarsichtigen?) auf beiden Seiten immer wieder dazu, in den vielen Zusammenstössen einfach "Hoppalas" zu sehen und nicht grundsätzliche Differenzen.

    Heute verbindet die Kirche (die als Bekennerkirche längst in der Minderheit wäre) mit den NaziSozi neben der kollektivistischen DNA, den Götzendienst um den "Staat" und das Nutznießertum an diesem Staat, womit sich auf Kosten anderer (oder zukünftiger Generationen) ganz gut leben lässt.

    • kardinal (kein Partner)
      05. Juni 2010 20:39

      entschuldigung, aber herr moses war der erste der mit gott gesprochen hat und uns zu privilegien geholfen hat, was man uns mit dem kreuztod nehmen wollte- also uns vertretern.der gekreuzigte hatte ohnehin nichts, als wasser und brot,aber ist doch egal-wir leben gut.
      gott sprach zu moses laut überlieferungen und sagte sein sohn, daher war die vaterschaft bestätigt sowie die versorgung aber auch.
      gott sprach aus dem nichts zum sohn!!
      also bitte, verzeihen sie die störung...

    • defekt (kein Partner)
      05. Juni 2010 20:44

      macht nix herr kardinal, privilegien muß man aufrecht erhalten, trotz defekter zustände.
      gott sei mit ihnen.

    • kardinal (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:18

      ich, ich darf noch etwas sagen - dieser gott kann nicht mehr kommen, weil die seele wird mit dem fleischtod verbrannt und das war es!
      wir sind die erben!

    • heinz (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:32

      er ruhe ruhig im P7 himmelreich!

  37. schiffbruch (kein Partner)
    05. Juni 2010 20:03

    Der der rote Professor Doktor Christoph Maria Michael Hugo Damian Peter Adalbert Kardinal Graf von Schönborn steht in der roten Tradition Kardinal Königs (ein Hobby-Moralist, aber nicht so gut wie Axel Corti).

    a) Seine Exzellenz präsentierte 2008 in seinem Dommuseum das "letzte Abendmahl" als Sexparty, bei der die Apostel einander fröhlich ans Gemächt gehen. Dieses Gemälde verdankt er seinem Genossen HRDLICKA. Zwar eiert Schönborn jetzt wegen der geschändeten Kinder einer roten Aggiornamento-Kirche (Disco-Messen samt betrunkenem Dom- und High-Society-Pfarrer mit konsekrierten Döner-Taschen usw.) herum, zuvor aber hat unser Kardinal die treu Katholischen innerkirchlich eliminiert (man denke an die Bischofsernennung des standhaften, pastoral hochverdienten und theologisch nach wie vor unwiderlegten Pfarrer Wagner).

    b) Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn hat seinen Vater Hugo Damian Graf von Schönborn († 1979) im Freimaurer-Ritus verabschiedet: http://katholik.ch/themen-a-z/73-zeitzeichen/204-fm-ritus-fuer-vater-schoenborn-.html

    c) Für die dämonische Darstellung und schändliche Entehrung der Seligen Sw. Restituta als großbusige Hexe ist Schönborn persönlich verantwortlich. Er hat diese barbusige Darstellung in der Barbarakapelle des Wiener Stephansdoms seinem Genossen HRDLICKA beim Mittagessen versprochen. Frage: Kann man eine Seliggesprochene noch verächtlicher in einem Dom zur Darstellung bringen? Oder: Gibt es wletweit eine Selige, die verächtlicher zur Darstellung gebracht wurde? Die Hartmannschwestern tun mir sehr leid, ihre Betroffenheit ist ihm gleichgültig.

    d) Schönborn stellte sich schützend vor den ehemals schlagenden Burschenschaftler und Genossen HÄUPL: Schönborn hinderte Bischof Laun an der Teilnahme einer Lebensschutzdemo in Wien mit den Worten: „Ich lasse doch nicht zu, dass ein Weihbischof dreihundert Kilometer weit in meine Diözese fährt und hier meinen Bürgermeister tadelt“ (obwohl Schönborn Weihbischof Laun lediglich klerikale Amtshandlungen verbieten kann). Schönborn sollte einmal das Zweite Vatikanum beigebracht werden: Abtreibung wird dort als 'abscheuliches Verbrechen' angeführt.

    e) Schönborn gibt das katholische Engagement gegen die industrielle Massentötung im SPÖ-Wien regelmäßig der Lächerlichkeit preis. In Österreich werden täglich rund 250 Kinder abgetrieben, das ist für diejenigen, denen industrielle Massentötung gleichgültig ist, naturgemäß kein Problem, aber aus katholischer Sicht ist es nicht akzeptabel. So verteidigte Schönborn Richard Lugner gegen Weihbischof Laun und verlieh seiner Genossin BRAUNER den Gregorius-Ordens, der für den Eifer in der Verteidigung der katholischen Religion verliehen wird. Das ist die Extraklasse der Heuchelei. Da stellt sich nur mehr die Frage: Durch welche besonderen Eigenschaften wird man zum Kardinal?

    f) Schönborn stellte sich schützend vor seine Genossin BURGSTALLER, die die Möglichkeit des Schwangerschaftsabbruches in den Salzburger Landeskliniken geschaffen hatte: Der Lebensschutz-Organisation ‘Jugend für das Leben’ fiel er, der zumindest die 10 Gebote kennen sollte, in den Rücken und bezeichnete deren Einsatz für das Leben als 'Aktionismus' und 'Polemik'. Dieser "Gottesmann" verteidigte auch die Fristenlösung: 'Wir plädieren nicht für das Bestrafen von Frauen in Not' (Merke: Schwangersein ist eine Not). Anmerkung für den Kardinal: Die Verarbeitung ungeborener Kinder zu Hackfleisch ist nicht katholisch!

    g) Zu St. Stephan (könnte man in St. SPÖ umbennen) lässt Schönborn regelmäßig homosexuelle Paare segnen. Das ist für Antikatholiken sicher ur-nett und total leiwand, aber in keinster Weise mit der Hl. Schrift oder dem Willen Gottes vereinbar (auch nicht mit der Tora, dem Koran usw.). Solche Unvereinbarkeiten an allen Ecken und Enden sind das Markenzeichen Schönborns (neben seiner Feigheit vor dem Zeitgeist, die ihn erpressbar macht).

    Schönborn verzichtet gerne auf Glaubensinhalte, wenn dafür die Einnahmen aus der Kirchensteuer nicht versiegen. Er ist ein angepasster Mitläufer - genau das Gegenteil von Jesus Christus. Der rote Kardinal feiert ab mit "Wir sind Kirche". Der röm.-kathol. Glaube schwindet rasant und in der österreichischen Landeskriche wird die Wahrheit nun von der Zustimmung der Masse der Kirchensteuerzahler abhängig gemacht.

    Für Graf Schönborn gibt es keine Wahrheit mehr, für die er sein Leben hingeben würde, aber das Kardinalspurpur (zur Erinnerung an das Blut der Märtyrer) trägt er mit Stolz. Aber es wird auch ihm nicht gelingen, die Hl. Kirche zu zerstören.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      05. Juni 2010 20:15

      @schiffbruch:
      Nein, es wird ihm nicht gelingen, die Heilige Kirche zu zerstören — auch wenn der Kardinal es offenbar darauf anlegt. Die Kirche hat sich von weit übleren Renegaten stets bald erholt.
      Vielen Dank für Ihr akribisches Posting. Jede Zeile stimmt.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 20:31

      Vielen Dank für dieses Posting mein lieber Schiffbruch, sie haben sehr überzeugend dargelegt, dass Schönborn einer der wenigen vernünftigen Kirchenexponenten ist.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:02

      @H.F.:
      Legasthenie ist eine Krankheit, die aus empirisch medizinischer Sicht nicht existiert.
      Aber in einigen Einzelfällen doch, wie Sie beweisen.
      Mann, haben Sie aber auch ein Pech! Dennoch: Gute Besserung, sofern möglich!

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:37

      Ziemlich schlechter Flame mein Freund.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:41

      @ schiffbruch

      Danke für die Recherche !

    • Günter M. (kein Partner)
      05. Juni 2010 23:06

      sehr gute, fast vollständige Recherche! ich füge noch Punkt h) hinzu:
      Schönborn hat sich der Evolution verschrieben (wahrscheinlich aus Sparsamkeit, denn dann kann er sich das Papier für das 1.+ 2.Kapitel der Bibel ersparen! Sein vorheriger Glaube an das "intelligent design" hat ihm fürchterlich viel Gegenwind gebracht.
      Aber da ist er wenigstens auf der Linie des Vatikans.

  38. Paige (kein Partner)
    05. Juni 2010 19:56

    Gute Leute sind zu rufen:
    Focus
    Bruno der Kater (wenn der nicht an erster Stelle steht, ist er grantig) und
    ganz unbedingt
    Vetter Taferl
    Kommt hier her!
    Helft dazu! Wir breiten uns aus!

  39. horst (kein Partner)
    05. Juni 2010 19:29

    wie wird der liebe andreas in zukunft nur ein verkaufsschlager...?*g*

    • Celian (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:34

      oh Mann sind Sie witzig!
      der liebe Andreas! *gg*
      verkaufsschlager *gg*

      Mann wo haben Sie bloß diesen formidablen Humor her?
      Sie sollten zum ORF gehen, dort warten sie auf Kapazunder wie Sie!
      *g*

    • horst (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:37

      macht nix, sie müßen nicht lachen, ich habe sie nicht dazu gezwungen oder aufgefordert - sie müßen es nicht mal lesen - bitte tun sie sich nur keinen zwang an!
      P.s. was glauben sie nur, wer ich eigentlich bin! ich bin und lassen sie es sich auf ihrer zunge schön zergehen...*g*

    • Samtpfote (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:48

      horst heinz erne schmehling usw usw usw

      Selten eine Ansammlung so vieler Ideotie auf einem Fleck vorgefunden ...
      So etwas darf wählen und schläft in einem Bett?!
      Unfassbar.
      Erklärt aber vieles in Österreich.

    • Paige (kein Partner)
      05. Juni 2010 20:04

      Aha, Samtpfote - wie gesagt, als Gast ist sie wahrscheinlich unterhaltsam (man sagt sich dann: Was es alles gibt (man bietet Kuriositäten an)) - ah, da fällt mir ein, kennen Sie Eddie Constantine - jeder macht mal eine Pause? Das ziehe ich mir jetzt rein...

  40. Celian (kein Partner)
    05. Juni 2010 19:12

    Gottes Barmherzigkeit ist natürlich unermesslich und erreicht alle Menschen, die ihm dienen.

    • Celian (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:14

      Sein Reich ist auch nicht von dieser Welt.

      Was soll also die Forderung ach einer Mindestsicherung im Dieseits?

    • heinz (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:15

      wer wird in zukunft herrn unterberger vertreten, falls er nicht mehr da sein sollte.
      man muß es sich schon jetzt überlegen, vielleicht sind wir seine erben...*g*

    • horst (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:21

      gott ist der himmel und jesus war ein diener der menschen und er hat sich nicht als gott gesehen, vielmehr als mensch.
      die kirche sieht sich als gott und ehevertreter-ist sicherer....

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      05. Juni 2010 20:03

      @horst et al.:
      Ein bißchen Religionsunterricht schadet uns nicht.
      Sie schreiben: "gott ist der himmel und jesus war ein diener der menschen und er hat sich nicht als gott gesehen, vielmehr als mensch."
      Das stimmt für die Zeiten, als Jesus noch lebte; nachher nimmer.

      Denn neben dem Postulat der Nächstenliebe ist die Menschwerdung Gottes und die Gotteswerdung Jesu das wichtigeste Element der Unterscheidung des Christentums von allen Weltreligíonen — den Islam ausgenommen, der auf den barbarischen Unterdrückungs-und Welteroberungs-Phantastereien eines analphabetischen Karawanenräubers fußt.

      Das Einmalige des Christentums, worauf auch sein Überleben trotz aller historischen und heutigen Giftmörder und Hirnis im Management beruht (BWLer würden von USP sprechen), liegt darin: Gott wurde durch seinen geopferten Sohn zum Menschen, der uns Sterbliche in Freud und Leid kennt und versteht. Und mit uns lacht oder weint. Sein Sohn wurde durch Tod und Auferstehung zu Gott. Der Heilige Geist, vereinfacht gesagt, ist das Bindeglied zwischen uns, Gott und seinem Sohn: das Verzeihen, Vergeben und Vergessen durch Gottes Gnade ...
      Letztere ist übrigens jene gelassene, serene Stimmung, die Millionen depressiver Menschen schmerzlich vermissen, aber durch die teure Einwirkung Freud'scher Psychotherapeuten nur selten wieder erlangen.
      Und mit Gott Vater, Gottes Sohn und dem Heiligen Geist haben sogar manche Theologen lebenslange Probleme. Dabei ist die Trinität sooo simpel, erfrischend und klar — sofern man sich nicht dazu versteigt, sie mit EDV-Algorithmen erklären zu wollen. Normalerweise reicht eine einklassige Volksschule im Gebirge (und die haben gewöhnlich erstklassige Lehrer), um die Dreifaltigkeit zu kapieren.

      Allen hier, die für ihren verlorenen inneren Frieden teure Gehirnschrumpfer (O.K.: nicht alle sind Stümper) in Anspruch nehmen, empfehle ich den Busch eines katholischen Beichtstuhls, wo man bisweilen noch einen Priester antrifft, der den Beinamen "Hirt" noch verdient. Man muß halt a wengerl suchen, aber dort wird man nicht danach gefragt, ob man den Kirchenbeitrag zahlt.
      Empfehlenswert ist die kleine, wunderschöne Kirche St. Peter am gleichnamigen Platz neben dem Graben. Dort trifft man zwar meistens spanische oder südamerikanische Geistliche, doch die sprechen ausreichend Deutsch, um auch auf die kompliziertesten seelischen Verhakelungen einzugehen.
      Es kann allerdings passieren, daß man sich hinter zahlreichen Touristen (bei denen sich das herumgesprochen hat) ein bißchen anstellen muß.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      05. Juni 2010 20:07

      P.S.: Im vorletzten Absatz, zweite Zeile, muß es nicht "Busch", sondern"Besuch" heißen. Nie wieder kabellose Tastaturen, kann ich nur sagen.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:56

      @ Marcus Aurelius

      Ergänzen möchte ich zu Ihrem Statement noch den Frieden und die Geborgenheit im Tod, die viele suchen, Gläubige aber finden in ihrem Gottvertrauen.

      Vor allem der Glaube an das ewige Leben gibt genug Hoffnung.

      Im Unterschied zu den 40 Jungfrauen, die Selbstmordattentätern der fanatischen Islamisten zugesprochen werden ....

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      05. Juni 2010 23:30

      Trefflich gesagt, Marcus Aurelius! Ich empfehle ihnen wärmstens das Buch "Glaube und Vernunft" von Günter Rohrmoser. An der Trinität hängt Alles!

      Hätte der Wiener Kardinal nur ihren Mut die Dinge klar und einfach zu sagen. Aber aus Angst vor dem Zeitgeist streicht er den Christus und findet sich mit den Sozialisten im Jesuanismus. Jesus, ein anderer guter Mensch von Sezuan.

      Max Weber hat Marx kritisiert, dass er neben der materiellen Not nicht auch die geistige Not als eigentliche Quelle aller Not thematisiert hat. Sind unsere Kirchenführer auch Marxisten?

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Juni 2010 08:23

      Im Unterschied zu den 40 Jungfrauen, die Selbstmordattentätern der fanatischen Islamisten zugesprochen werden ….

      Wo sollen die eigentlich herkommen? Muss sich der Attentäter die selber mitsprengen? Erfährt er das auch rechtzeitig in seiner Ausbildung? Sind alle weiblichen Attentäter lesbisch (oder sollten es besser sein, weil's sonst fad wird)? Fragen über Fragen.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  41. Gerhild Baron (kein Partner)
    05. Juni 2010 19:02

    Ich hörte gerade heute aus einer Quelle, die wohl Bescheid weiß, daß Herr Landau nun eine Wohnung im erzbischöflichen Palais bezieht oder schon bezogen hat. Demzufolge können wir uns darauf gefaßt machen, was wir noch alles an Landau'schen Einflüsterungen vom Kardinal hören werden..... Ich hätte von diesem lieber gehört, daß er sich in viel eindringlicherer Form vor die vielen guten und idealistischen Seelsorger stellt, die über die Medien in Bausch und Bogen angegriffen wurden ! Und dann gäbe es ja noch die vielen Punkte, die AU zurecht in seinem Artikel anführt.
    Ein wirklich guter Moment, auch der Kirche nahestehende Menschen vor den Kopf zu stoßen und zwar diesmal nicht wegen der Mißbrauchsfälle, sondern wegen der unerträglichen Linkslastigkeit !
    Herrn Landau und dem Kardinal würde ich dringend empfehlen, einmal in Länder zu reisen, wo WIRKLICH Armut herrscht - vielleicht würden sie dann einiges mit anderen Augen sehen.

    • horst (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:11

      wir wissen es nicht, aber es könnten ja kandidaten der zukunft sein, die als gott in der kirche hängen und in zukunft angebetet werden....gg

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:25

      Aus einer Quelle haben sie das gehört soso, ich hoffe das Ohr ist nicht zu nass geworden.

      Zu ihrem "in anderen Ländern ist ja alles noch viel schlimmer" habe ich weiter unten schon etwas geschrieben.

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      05. Juni 2010 23:35

      Landau wird sicher Weihbischof und die Türkei kommt zur EU.
      Ich habe auch, wie ich den Pröll, den Neffen, das erste Mal gesehen habe ganz genau gewußt, dass der einmal Obmann der VP wird.

  42. Philipp (kein Partner)
    05. Juni 2010 18:46

    Zum Einsatz des Caritasdirektors sei noch zu sagen: man stelle sich vor es wäre umgekehrt, und ein ranghoher Kirchenvertreter würde sich für einen ÖVP Vorschlag stark machen. Dieser arme jemand hätte noch nicht einmal seinen Satz zu Ende gesprochen, da wäre die SPÖ Propagandawalze schon in voller Fahrt:

    - Der ORF würde die ZIB 24 mit einer rhetorischen Schlagzeile eröffnen, "Darf die Kirche das?" Zur Diskussion geladen wären dann Vertreter der SPÖ, Grünen und anderer Religion um dann fleissig auf die katholische Kirche einzuprügeln, was sie sich erlaubt sich politisch zu engagieren.

    - Der Kurier würde dieses Thema bereitwillig aufgreifen und mit vier Kolumnisten und einem "Säkularismus Spezial" zu Tode diskutieren. Vielleicht findet er dazu auch ehemalige SPÖ Politiker die er in den letzten Monaten noch nicht interviewt hat.

    - Und die Krone hätte auch schon ihre Schlagzeile für die morgige Ausgabe: "Faymann rettet uns vor Theokratie". Irgendwo unten in einer gelben Box wird noch kurz für die Krone Leser -- und Herrn Faymann erklärt -- was das Wort bedeutet.

  43. Graf Berge von Grips (kein Partner)
    05. Juni 2010 18:33

    Die Kirche hier ist schon eine profane.
    Es fehlen die Eier unter der Sutane!

  44. Celian (kein Partner)
    05. Juni 2010 17:22

    Es ist bestürzend zu sehen, wie einstige wert-konservative Bastionen zusammenklappen und sich dem Kommunismus á la mode ergeben. Ja gibt es denn überhaupt keine Institution mehr die dem Widerstand leistet? Die politischen Parteien im Verbund mit den Medien haben sich schon dem links-radikalen Blödsinn ergeben, mit einem Wisch von Schönborn und Landau gibt nun auch die Kirche ihre moralische Führerschaft auf. Achtung, die Körperfresser kommen!

    • Paige (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:38

      Im Ernst, das denke ich wirklich auch - sie sind schon überall. Das erinnert mich an Vetter Taferl, auch er ist pfutsch, so wie Focus. Kommts doch endlich! Oh, mein Gott, was wurden wir gequält. Ich hoffe, es geht ihnen gut...

  45. Günter M. (kein Partner)
    05. Juni 2010 17:06

    Die Triumvirn SPÖ-Kirche-Muslime rücken immer näher aneinander. Und nicht erst seit gestern.
    SPÖ und Muslime: Dieses Kapitel ist sofort abgehakt. Die SPÖ braucht Wählerstimmen.
    Kirche und Muslime: Die Kirche behauptet im Konzilsdokument "nostra aetate" nicht mehr und nicht weniger, dass Katholiken und Muslime - trotz kleiner Unterschiede - zu demselben Gott beten.
    Und hier begann ein gewaltiger Irrweg. Der Papst schlägt beim letzten Zypernbesuch auf dieselben Tasten: "Unsere muslimischen Brüder ...". und er ist offensichtlich auch blind.
    Der Gott der Christen hat seinen Sohn in die Welt gesandt, um die Menschheit zu erlösen,
    (..dies ist mein geliebter Sohn ...) - der Koran aber sagt: „ ... und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Allahs Fluch über sie! Wie sind sie irregeleitet.“ (Sure 9, 30)

    Die Angelpunkte der christl. Religion sind Gottes-und Nächstenliebe, Gott ist Liebe.
    Das Herzstück des Koran ist Kampf gegen die Ungläubigen und ein Kastensystem, wobei der Muslim ganz oben, der Ungläubige ganz unten und die Frau an vorletzter Stelle im Kastensystem steht. Das kann also nicht derselbe Gott sein, zu dem Chrsiten und Muslime beten.

    Der Irrweg der Kirche bezüglich der Muslime, der mit "nostra aetate" begann, wird leider von allen Modernisten in der Kirche mitgetragen.

    Und dann schließt sich das Dreieck. Weil die Kirche heute nicht mehr seelsorgerlich sondern in erster Linie politisch tätig ist, fordert sie vom Staat, sie fordert den Super-Sozialstaat ein.
    Solange man selbst aber extrem reich ist, hat man kein moralisches Recht, andere zum Geben aufzufordern. Man sollte sich zuerst selbst im Geben üben. Wenn dann das eigene Geld ausgeht, dann erst sollte die Kirche andere zum Geben auffordern.

    • heinzi (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:24

      ich glaube der papst ist nicht blind, sondern schizophren m.m.

    • Paige (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:31

      Aber Jesus war doch auch schon eine rein politische Figur, ein Gandhi gegen die Allmacht der Römer (rechthaberisch wie man ist, möchte man wenigstens der moralische Sieger sein - typisch jüdisch). Märtyrer gab es im semitschen Bereich immer en masse. Weshalb da so eine Weltreligion daraus geworden ist, ist die Dekadenz der Römer und der Ehrgeiz von Jesus' Jünger (Petrus) gewesen. Der Gott des AT war ein Schwein (Isaak), so einen gibt es einfach nicht. Die Erlösung von allem Leid, vor allem dem finanziellen, zu propagieren, war ja logisch und natürlich konnte dies nur im Himmel stattfinden. Die Sozialisten, von ähnlichen Gedanken beseelt, dachten nun, wir nehmens uns gleich hier auf Erden, jetzt oder nie. Am Anfang jeder sozialistischen (ein Ableger des Christentums) Revolte steht daher Raub und Plünderung und am Ende ebenso (Ausnahmezustand nach Bankrott). Im einen Fall hätte der Herrgott Zuckerln hergeben sollen (aber erst im Himmel) - im anderen hat man die Geduld verloren und feiert halt Parties, bei denen man das Saatgut auffrisst.

    • heinzi (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:57

      jesus hatte aber keinen anspruch mehr als inkarnierte figur vor 2000 jahren, aber die damalige kirche schon.
      da stimmte doch etwas damals bereits nicht mit dem macht und sicherheitsmuster usw.

    • horst (kein Partner)
      05. Juni 2010 18:00

      @ paige ich möchte nicht ihre qualitäten lästern, wenige haben die tatsachen ins grab mitgenommen und es gibt wirklich nur sehr wenige, die einblick ins universum bzw. rückblicke haben.
      man nennt diese genies und ich glaube sie gehören nicht zu diesen...
      lg und nichts für ungut und nicht persönlich nehmen, viele haben geschrieben, aber niemals die zusammenhänge wirklich verstanden!!!

    • Geheimrat (kein Partner)
      05. Juni 2010 18:29

      Also wenn schon der Papst den Koran küsst, ist alles umsonst und die Kirche verloren....

      http://www.moschee-schluechtern.de/texte/stolz/rezension_raddatz.htm

    • horst (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:02

      klar doch, es wird alles geküsst, wovon man leben kann und seine sicherheit hat, in aller ewigkeit...gg

    • Paige (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:46

      Lieber horst, ich finde sie ernsthaft recht witzig, ehrlich! Sie sollten Lotte Lenja oder Earhta (lt. Einstein - most sophisticated) hören. Ich liebe deratige Ironie. Shakespierre war auch so ein Meister darin. Aber die waren damals wirklich sowas von blöd. Bloß wurde es niedergeschrieben. Sie müssen wissen: Lange Zeit war die Bibel so ziemlich das einzige geschriebene Wort (sehen wir einmal von der Edda u.Ä. ab). Schau'n Sie, das hatte mal Macht - wie das Marsgesicht oder das Philadephia Experiment. Dabei war es nur ein Weitersagen. Ich bitt' Sie, ein Methusalem ist doch nicht 600 geworden. Das AT ist eine simple Flunkerei à la Indiana Jones und das Neue wie The Mumie. Waren die Ägypter (abgesehen von besiegbaren Mumien) nicht auch Semiten (dieses Rächerische, dieses Selbstmörderische (um doch noch recht zu haben))? Ich mein, ich weiß das eh und ich liebe es ja. Schaun Sie, der little Ceasar war ja wirlich lieb.. auch bei Soylent Green ich er noch einmal aufgetreten...

    • Paige (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:49

      Ich ist ist - im letzten Satz. Mein Englischlehrer hat immer gesagt: Der Deutsche: nach innen I chhhhh (das zieht er so rein) und der Engländer: Ei, ei wie fein... :-)

  46. Josef Maierhofer (kein Partner)
    05. Juni 2010 17:02

    Dr. Unterberger meint das Richtige.

    Wer mit der Politik tanzt, tanzt mit dem Teufel.

    Das gilt aber nicht nur für den Kardinal, der, exponiert stehend, ein gutes Beispiel vorleben sollte, stattdessen aber sich zum Parolenschreier benützen lässt.

    Parolen sind meist leere Worthülsen.

    Vor Pharisäern hat Jesus gewarnt.

  47. Max Schmeling (kein Partner)
    05. Juni 2010 16:13

    Herr Unterberger!
    sie fragen da oben :

    “Warum machen Sie die Erzdiözese Wien seit einiger Zeit zu einer Vorfeldorganisation der SPÖ? Warum geben Sie immer mehr Erklärungen ab, die nur noch so gedeutet werden können? Warum haben Sie jetzt zusammen mit Ihrem Caritasdirektor eine Erklärung veröffentlicht, in der Sie komplett den Standpunkt der SPÖ zu den Fragen Mindestsicherung und Transparenz übernehmen?”

    Ganz einfach :
    Weil dies alles ursächlich christliche Standpunkte sind!

    Schon blöd, wenn man sich, bei aller geistigen Verdrehtheit und Verdrechseltheit, dennoch oder besser gerade deshalb, plötzlich so peinlich- blöd auf der falschen Seite wiederfindet, gell??

    Aber Sie lernen es nie mehr!

    • tartaros (kein Partner)
      05. Juni 2010 16:35

      Was für ein Unsinn! Die staatliche Mindestsicherung als christlicher Standpunkt? Dämlicher erne-Troll, machen Sie sich doch nicht SO lächerlich.

    • Celian (kein Partner)
      05. Juni 2010 16:46

      Max, Sie haben wohl den Wink mit dem Schweiß im Angesicht nicht verstanden! Woher meinen Sie, jetzt noch einmal gefragt, hat Unterberger diesen Ausdruck wohl? Für jemanden, der sich als Kenner christlicher Standpunkte ausgibt, sind Sie mit Bibelzitaten nicht gerade beschlagen.

    • H.U.K (kein Partner)
      05. Juni 2010 20:25

      @ Schmeling - Erne
      Wieder ein unverwechselbarer, platter irrturm!
      Nachdem die Mittel für die Mindestsicherung von anderen weggenommen werden müssen - und zwar im erklecklichen Ausmaß - frage ich Dich als eben sich outender Jesus-Fan, ab welcher Höhe bei diesen Konsfikationen (=Steuererhebungen unter Einsatz des staatlichen Gewaltmonopols) ein Verstoß gegen das 7. Gebot vorliegt?

    • Max Schmeling (kein Partner)
      05. Juni 2010 22:45

      Es wird mit Euch nicht mehr besser!

  48. Wolfgang Bauer (kein Partner)
    05. Juni 2010 15:46

    Mit der missbrauchsanfälligen Gießkannen-Mindestsicherung entfernt sich die Kirche von der Selbstverantwortungs-geprägten christlichen Soziallehre.

    Zusätzlich bekämpft sie offen jene Partei, der die überwiegende Zahl der Gläubigen und Beitragszahler angehören.

    Die ÖVP will Missbrauch entdecken und verhindern, die Kirche und die SPÖ sind dagegen.

    Es spielt sich in der Armutsdebatte dasselbe ab wie bei der Asyldebatte. Die ÖVP will Missbrauch verhindern, die Kirche und die SPÖ wollen den Präjudizfall Arigona kulant lösen.

    Da nicht davon auszugehen ist, dass die Kirchenvertreter zu naiv sind, um die Zusammenhänge zu verstehen, wird die Sünde an den zukünftigen Generationen umso größer.

    Warum lässt sich Schönborn von einem Landau so vor- und verführen?? Jesus hat in ähnlicher Situation gerufen: Weiche, Satan!

  49. Roland Hirst (kein Partner)
    05. Juni 2010 15:39

    Langsam beginnt man zu verstehen, warum die Klerikalfaschisten in der Kirche willkommen sind: man braucht sie als Gegengewicht zu den Krypobolschewiki, die den Marsch durch die Institutionen längst angetreten haben.

    • Paige (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:04

      Krypto... wohl, da frage ich mich natürlich, was wohl aus Focus geworden ist? Wird langsam Zeit, dass er auftaucht.

  50. do-while (kein Partner)
    05. Juni 2010 15:34

    "...die auch von einem Großteil der der Kirche noch treu gebliebenen Gläubigen nicht geteilt werden?"

    Unterberger, Ihre Meinung ist nicht automatisch die des Kirchenvolks.
    Also unterlassen Sie es, für dieses das vermeintliche Sprachrohr zu mimen.
    Ich bin froh, dass es in der Kirche Leute gibt, für die Barmherzigkeit keine bloße Floskel ist.
    Deshalb schätze ich Leute wie Pfarrer Pucher sehr, auch wenn Sie meiner Meinung nach zu sehr an das Gute im Menschen glauben.
    Solche eiskalten Technokraten wie Sie, können von mir aus aber gerne zum Teufel gehen.

    • Phaidros (kein Partner)
      05. Juni 2010 15:48

      »Barmherzigkeit« auf Kosten anderer ist nichts als verlogene Scheinheiligkeit.

    • RB (kein Partner)
      05. Juni 2010 15:50

      @do-while
      Solche eiskalten Technokraten wie Sie, können von mir aus aber gerne zum Teufel gehen.
      Sehr christlich gedacht und empfunden.....:-((

    • do-while (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:23

      RB - Eine offensichtlichen Ungustl, muss man nicht mit Nächstenliebe einhüllen.

      Phaidros - "auf Kosten anderer" - Auch gerne auf meine Kosten. Aber so weit denkt ihr unsäglichen Besitzstansdwahrer ja nicht, die ihr einen Horizont habt, der nicht viel Größer ist als der Umfang eines "Philharmonikers"...

    • Celian (kein Partner)
      05. Juni 2010 18:18

      do-while

      Christliche Barmherzigkeit bedeutet, einem Menschen in unverschuldeter Not aus der Patsche zu helfen. Armut in Österreich wird aber längst nicht mehr im christlichen Sinne verstanden, sondern als ein statististisches Maß unserer Politiker. Heutzutage gilt als arm, wenn jemand weniger als die Hälfte des Medianeinkommens verdient. Das ist ziemlich relativ, wenn man in einem reichen Land wie Österreich wohnt.

      Von dieser Definition von relativer Armut haben Christus und seine Jünger wohl relativ wenig gewusst. Deshalb ist es auch blanker Unsinn, wenn die Kirche nun die Mindestsicherung im Sinne der Barmherzigkeit der Kirche einfordert.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 18:49

      Aus unverschuldeter Not? Ich bin ja Atheist aber war da nicht etwas mit Verzeihen und Barmherzigkeit mit allen Menschen?

    • Gerhild Baron (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:11

      do-while: Sie haben den Artikel offensichtlich nicht verstanden und sollten ihn nochmals langsam lesen ! Es geht nicht um Mangel an Barmherzigkeit - es geht um Mißbrauch und eine völlig falsche Sicht der Realitäten ! Oder sind Sie auch der Meinung, daß es in Österreich prozentuell eine so hohe Armutsrate gibt ? Dann lade ich auch Sie wie Herrn Landau und den Kardinal ein, einmal in ein wirklich armes Land zu fahren ...!
      Und was das Kirchenvolk betrifft: ich kenne viele praktizierende Katholiken, die sich von Herrn Landau und seinen Ansichten distanzieren ! Und so sind wir dankbar für das Sprachrohr Dr. Unterberger, der nicht alles nachbetet, was uns so vorgesetzt wird..

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:16

      Mein lieber Baron, das Argument, dass es in anderen Ländern wesentlich extremere Armut gibt spricht nun wirklich nicht gegen das Konzept der relativen Armut.

      Folgt man dieser Argumentation kann man so ziemlich alles abschmettern. Zu viel Korruption? Schauns doch mal nach Griechenland. Zu hohe Kriminalität? Geh bitte in Afrika ist es doch viel schlimmer. usw. usw.

      Das Konzept der relativen Armut bzw. die Bemessung kann man schon kritisieren aber ihr Argument ist dazu nicht besonders gut geeignet.

    • Celian (kein Partner)
      05. Juni 2010 19:29

      Verzeihen ist keine Bringschuld des Verzeihenden auch noch eine Mindestsicherung zu bezahlen.

      Und Gott ist tatsächlich barmherzig mit allen Menschen.
      Betrifft aber nicht den Staatssäckel solange die Trennung von Religion und Staat noch existiert.

    • Phaidros (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:06

      do-while: können Sie auch wirklich ganz sicher sein, neben Steuerleistung und freiwilligem Engagement in Sozialprojekten im In- und Ausland auch mehr Geldspenden zu leisten als ich, dass Sie mich so beschimpfen?

      Nur, wo Besitz ist, *kann* Barmherzigkeit überhaupt existieren.

  51. Wolfram Schrems (kein Partner)
    05. Juni 2010 15:31

    A propos "Armut":

    Bei der Propagierung der Zahlen, daß 29% der Österreicher "arm" sind, s. o., kann man sich des Verdachts nicht erwehren, daß eine Alarmstimmung geschaffen werden soll, mittels derer der Zugriff auf das Privateigentum wirtschaftender Menschen noch unverschämter durchgeführt werden kann.

    Das konfiszierte Geld soll dann "zivilgesellschaftlichen Netzwerken" zugute kommen (wie man hören kann - also der eigenen Klientel) oder kann schon als Vorauszahlung der Kopfsteuer nach osmanischem Vorbild betrachtet werden.

    Kardinal Schönborn müßte wissen, daß zwei von zehn Geboten das Privateigentum schützen. Er müßte auch wissen, daß Diktaturen häufig mit Enteignungen beginnen. Er müßte wissen, daß der Staat ein schlechter Wirtschaftstreibender und ein maßloser Verschwender ist.

    Wer aber die maßgeblichen Kräfte der kirchlichen Soziallehre hierzulande über die Medien mitverfolgt, bekommt den Eindruck, die sozialistische Subversion der österreichischen Kirche (in diesem Forum hat bezeichnenderweise jemand schon von einer "Landeskirche" geschrieben) und ihre Umgestaltung in einen klerikalen Aufputz einer egalitären Gesellschaft (wie in Orwells Animal Farm) hat bereits voll gegriffen.

    • do-while (kein Partner)
      05. Juni 2010 15:36

      So viele Worte, die doch nichts anderes als puren Geiz und eine latent asoziale Attitüde übertünchen sollen.

    • Phaidros (kein Partner)
      05. Juni 2010 15:50

      Nur so aus Interesse: würden Sie die Summe veröffentlichen, die Sie heuer bereits gespendet haben oder die Stundenanzahl, die Sie irgendwo karitativ tätig waren, do-while?

    • M.S. (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:17

      Der legendäre Caritaspäsident Prälat Ungar hat niemals eine Regierung aufgefordert den Leuten durch Steuern Gelder für soziale Leistungen abzuknöpfen. Er hat immer eindringlich an die Menschen appeliert zu spenden!

    • do-while (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:19

      Wenn du dich noch mehr anstrengst, dann fällt dir sicher noch eine dümmere Frage ein, mein lieber Phaidros.

    • M.S. (kein Partner)
      05. Juni 2010 17:32

      @do-while 17:19
      Typisches Statement eines Linken, der unbedingt das letzte Wort haben muß und weil ihm nichts mehr einfällt einen beleidigenden Blödsinn schreibt

    • Phaidros (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:13

      do-while: wir sind nicht per Du, dafür sind wir schon von der Grundeinstellung zu verschieden.

      Was die Dummheit meiner Frage betrifft: Sie hätten mich mit einer beeindruckenden Antwort beschämen können, aber nicht mit etwas hilflos wirkenden Versuchen von Beleidigungen, die Ihnen ohnehin nicht gelingen.

  52. tartaros (kein Partner)
    05. Juni 2010 13:26

    Am Ground Zero soll eine Moschee gebaut werden.
    Aus Gründen der Gerechtigkeit (ich möchte auch mal links sein) muss man Mekka oder Medina bombadieren, um aus den Ruinen eine Kirche entstehen zu lassen.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 13:32

      Um die Zeit schon betrunken?

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juni 2010 13:37

      Gerade dort (9/11) sollten man mit solchen Aktionen vorsichtig ein.
      Die Urheberschaft ist nur unzureichend geklärt.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juni 2010 13:43

      "Um die Zeit schon betrunken?"

      Eher "noch" als "schon"!

    • tartaros (kein Partner)
      05. Juni 2010 16:44

      Was ist das Problem?
      Die Moslems rufen am Ballhausplatz zum heiligen Krieg auf (einer forderte sogar die Wiederrichtung des Kalifats).
      Also kann ich wohl auch. :-)

    • Samtpfote (kein Partner)
      05. Juni 2010 18:42

      tartaros

      Der Moschee-Bau auf G-0 ist tatsächlich geplant und Ihr Einwand vollkommen richtig!
      So klein kann das Messer der Gutmenschlichkeit gar nicht sein, dass es nicht die westlichen Regierungen erschnüffeln würden um es sich sodann genüsslich hineinzurennen.

    • Gerhild Baron (kein Partner)
      05. Juni 2010 22:33

      H.F., wenn man in einem der reichsten Länder der Erde lebt und rundherum den Wohlstand sieht, gleichzeitig aber wie ich immer wieder einige Monate in einem armen südamerikanischen Land verbringt, dann sind die Aussagen von Herrn Landau etc schwer zu ertragen, wonach in Österreich so große Armut herrscht und so viele Menschen davon betroffen sind, Dagegen wehre ich mich vehement. Natürlich gibt es Armut und den Armen soll auch geholfen werden, keine Frage. Aber in gezielter Weise und nicht in verallgemeinender und übertreibender Form, die dem Mißbrauch Tür und Tor öffnet und sicher auch manche Menschen desmotiviert, überhaupt eine Arbeit anzunehmen.

      Was verstehen Sie eigentlich unter "relativer Armut" ?Hier liegt doch der Punkt:
      ich kenne in S.A. Schulen, wo die Kinder ohne Frühstück in die Klassen kommen, weil die Eltern nicht genügend Geld für die Mahlzeiten haben. Ich kenne schwerkranke Menschen, die keine Versicherung haben und sich weder Arzt noch Medikamente leisten können und ich kenne 13jährige Mädchen, die als Haushaltshilfen arbeiten und dankbar sind, ein eigenes Bett und drei warme Mahlzeiten am Tag zu bekommen und mit einem kleinen Gehalt noch ihrer Familie zu helfen - DAS IST ARMUT !! Wieviele solche Fälle kennen Sie in Österreich ??

  53. Dr. Dieter Zakel MA (kein Partner)
    05. Juni 2010 13:15

    Es ist doch immer wieder das Selbe: Würdenträger und Politiker (da gibt’s ja einen Unterschied) melden sich mit Aussagen zur Stelle von denen sie hoffen, dass sie sich nachher besser fühlen können, deswegen geliebt zu werden oder Anerkennung zu erhalten.
    Sie wollen von anonymen Dritten (und das sind meistens diejenigen die trotz allem noch Werte schaffen und arbeiten) die oberflächliche Therapie ihres Helfersyndromes bezahlt bekommen.

  54. A. Preissl (kein Partner)
    05. Juni 2010 13:08

    Grundsätzlich drängt sich die Frage auf, ob das Vorhaben einer generellen Mindestsicherung konsequent und ohne Rücksichtnahme auf „zeitgeistige“ Vorgaben zu Ende gedacht worden ist. Vordergründig fällt auf, dass fundamentale Fakten der menschlichen Natur nicht gebührende Beachtung gefunden haben dürften. Denn, wenn vernachlässigt wird, dass die Menschen mit Gaben und Vorlieben unterschiedliche ausgestattet sind, wird es als Folge einer kurzsichtigen „Gleichmacherei“ gesellschaftliche Irrwege geben, für die in der Regel sehr teuer bezahlt werden muss. Dass sich als Folgeerscheinung auch ein nicht sehr schöner menschlicher Zug bemerkbar machen könnte, ist nicht auszuschließen. Dazu gäbe es noch viel zu sagen, aber das Thema ist das Statement des Herrn Kardinals. Für mich, der seine Kirche weder aus Prinzip kritisieren noch in einer wichtigmacherischen Weise reformieren will, sondern nur ihr Bestes will, ergibt sich daraus scheinbar doch, dass sie mehr und mehr auf ein Engagement in sozialen Fragen setzt und dabei grundlegende Aufgaben wie die Seelsorge zweitrangig zu werden drohen. Es sei aber doch ein Verweis auf die Ausführungen in der Apostelgeschichte (6, 1-6) im Zusammenhang mit der Einsetzung von Diakonen angebracht; dort heißt es u.a., dass es nicht recht sei, das Wort Gottes zu vernachlässigen und den Tisch zu besorgen. Auch Paulus ist zu zitieren: Er sagte (scheinbar sehr wohl zwischen dem Gebot der Nächstenliebe und Vorschubleistung unterscheidend), wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen (d.h. an der Mehrleistung anderer nicht teilhaben können). Und weiter: Statt zu arbeiten, machen sie sich unnütz. Solchen Leuten gebieten wir nachdrücklich im Herrn Jesus Christus, sie sollen sich in ruhiger Arbeit ihr eigenes Brot verdienen. 2.Thess. 3, 10 – 12. (Er sah in jenen Zeitgenossen ein Problem, die im Hinblick auf die, wie sie glaubten, unmittelbar bevorstehende Errichtung des Himmelreiches auf Erden auf Arbeit verzichteten). Gandhi, der vielen progressiven und verbaler Menschlichkeit zugetanen Zeitgenossen als glänzendes Vorbild gilt bzw. gegolten hat, wird in einem bekannten Buch wie folgt zitiert: Ohne Arbeit genommenes Brot ist gestohlenes Brot (bread taken without work is stolen bread; aus „Freedom at Midnight“).

  55. rossi (kein Partner)
    05. Juni 2010 12:38

    Mein Gott(!), so lasst halt die Kirche auch auf der linken Zeitgeistwelle mitsurfen, sie will schließlich nicht untergehen. Nachdem gefühlte 80% der Österreicher/Europäer pc-mäßig daherplappern, ist diese Haltung nicht verwunderlich. Und so nebenbei bemerkt: In vertraulichen Gesprächen, wenn die Angst vor der PC-Gestapo schwindet, geht es oft extrem pic-mäßig her, da wird hinsichtlich Asylanten und Ausländerkriminalität Klartext gesprochen - so couragiert, so mutig, na ja, hinter vorgehaltener Hand wenigstens....

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:43

      Da wird dann auch noch die gute alte Sprache gesprochen. Neger, Zigeuner, Emanzentussi, naja wirklich liberal kann man in dieser PC-Gesellschaft ja nur noch am Stammtisch unter Freunden sein........

    • tartaros (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:51

      Die katholische Kirche wird jetzt immer mehr von Gender-PC-GrünLinken-Umwelt-Korrekten Deppen übernommen. Genau DAS wird ihr Untergang sein.
      Die katholische Kirche ist eine kalte Religion.
      Der Islam ist eine heiße Religion. Und erfolgreicher. Die spannen nur linke Deppen ein, wenn sie von der Gegenseite sind, wie die Juden, die gestern auf der Demo gegen Israel gewettert haben.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:53

      jaja wieder die bösen pc Zeitgeistler, ganz furchtbar. Ich werd gleich eine Dose Mitleid aufmachen. In der Opferrolle ist es halt doch am Schönsten.

    • beatrix (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:59

      ..der Redaktion bekannt

      Was tätet ihr linken Borderline-Hendln ohne eure Reizwortkörnchen ?

      Hoffentlich kommt bald eine politische Witwe Bolte und macht diesem Gegacker ein jähes Ende!

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 13:10

      Haha Reizwörtkörnchen. Solche wie Kryptokommunisten, linkslinke Gesellschaftszerstörer, Linksgrüne, Kampfposter (aus der Löwelstraße), Kulturbereicherer, GrünInnen...
      Meinten sie sowas in die Richtung?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juni 2010 13:41

      @beatrix: Kann mich nicht erinnern mich selbst als "links" bezeichnet zu haben.

    • eretz (kein Partner)
      05. Juni 2010 14:03

      Ich bin jetzt auch böse auf die pc-Leute seit sie begonnenen haben mein geliebtes israel zu bashen.

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      06. Juni 2010 08:52

      @ beatrix - Und vielleicht kommt auch ein Henderl und peckt dem Schmeling Maxerl aufs Gutmenschenhirn. Kikeriki + B.G.

  56. Wolfram Schrems (kein Partner)
    05. Juni 2010 12:30

    Unter Kardinal Schönborn wird die Kirche nicht nur zur Vorfeldorganisation der SPÖ sondern auch der Grünen.

    Das idiotische Sozialwort des Obersten Ökumenischen Kirchensowjets, als Meilenstein der Ökumene gefeiert, und die anderen Sozialerklärungen der Kirche strotzen nur so von ökonomischer Verblendung. Die Soziallehre der Kirche ist keineswegs marxistisch. In Österreich aber schon.

    Es ist gar keine Frage: De facto haben wir in Österreich ein Schisma. Auch wenn man es noch nicht so nennt. Aber die Ereignisse der letzten Jahre, besonders auch der infame Hirtenbrief vom 16.02.2009, verdeutlichen, daß sich die Österreichische Bischofskonferenz praktisch von der Weltkirche abgekoppelt hat.

    • M.S. (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:41

      Was nach 1945 vor allem unter Kardinal König gelungen ist, nämlich die Kirch aus der Politik herauszuhalten, wird jetzt wieder durch Naivität und Liebedienerei zunichte gemacht.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:44

      @M. S.
      Was Sie sagen, stimmt nicht ganz: Kardinal König HAT ja Politik gemacht. Für die SPÖ, die Gewerkschaft, praktisch auch für die Fristentötung u. dgl.
      Unter Kardinal König hat die Wende in Richtung rote Reichshälfte voll durchgeschlagen.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:46

      "Unter Kardinal Schönborn wird die Kirche nicht nur zur Vorfeldorganisation der SPÖ sondern auch der Grünen."

      Ist mir persönlich übrigens schleierhaft. Vor kurzen hat ja unser Blogger mit Daten aufgezeigt, dass die Grünen mit Abstand die meisten Atheisten in ihren Reihen haben. Vielleicht ist ja auch ein Grund für die mäßigen Wahlergebnisse der Grünen in den letzten Jahren, die stärker werdende Zuwendung zur Kirche.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:47

      @dRb
      Es ist tatsächlich schleierhaft. Es ist aber dennoch so. Es wird wohl irgendwelche nicht auf den ersten Blick erkennbare untergründige Verbindungen geben.

    • M.S. (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:52

      @Wolfram Schrems
      König wollte die alte Feindschaft aus der 1. Republik zwischen Arbeiterschaft und der Kirche beenden und hat deshalb die Diskussion mit Gewerkschaft und SPÖ geführt. Er hat sich allerdings nicht in die Tagespolitik eingemischt. Was die Fristenlösung betrifft stimme ich aber voll mit ihnen überein.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      05. Juni 2010 13:10

      @M. S.
      Ja, Sie haben recht, so wird das oft transportiert: Um sich von der Zeit unter Bundeskanzler Dollfuß zu distanzieren und sich "mit der Arbeiterschaft zu versöhnen", sei Kardinal König auf die SPÖ zugegangen.

      Also, ich leite erstens daraus eine gewisse Hinneigung Kardinal Königs zur SPÖ ab (was ja de facto in den 70er Jahren auch so war) - aber zweitens hat diese "Versöhnung" überhaupt nicht funktioniert: Die Jugendorganisationen der linken Reichshälfte sind aggressiver antikirchlich als je zuvor. Das merkt man besonders in der Frage des Schutzes der Ungeborenen. Auch in den anderen Kadern der SPÖ ist man in gesellschaftspolitischen Fragen immer stärker gegen fundamentale abendländische Überzeugungen gerichtet.

      Kardinal Schönborn ermutigt mit seiner Politik natürlich auch die Unterstützer der Fristentötung.

    • M.S. (kein Partner)
      05. Juni 2010 14:16

      @Wolfram Schrems
      Ja der Versuch der Annäherung ist für die Kirche fatal ausgegangen. So wie die Linke die meisten Medien langsam in ihren Einflußbereich gebracht hat, hat sie nun auch die Kirche systematisch unterwandert. Als Ergebnis wird die Kirche immer mehr zu einer karitativen Vereinigung und die Spiritualität bleibt auf der Strecke. Es ist bezeichnend, dass der Charitaspräsident z.B. vom ORF wesentlich häufiger zu sozialen - auch wirtschaftlichen - Anliegen befragt wird, als Geistliche.

  57. Martin Klein (kein Partner)
    05. Juni 2010 12:04

    Unterberger weiss natürlich wieder alles besser. Besser als der Kardinäul, besser als alle, und es macht ihn zornig. Vielleicht sollte er nachdenken, dass er selber ein arbeitsloses Chefredakteurseinkommen hat, das aus einer - auch ungerechten - Vorstandsparallelen regelung stammt. Ja, ich weiss, pacta sunt servanda, und man hat ihn aus politischen gründen entfernt. aber arbeitsloses Einkommen bleibt es trotzdem. Was also ist der Unterschied zu jemandem, der aus sozialen Erwägungen unterstützt wird ? Dass Unterberger mehr einstreift.

    • M.S. (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:33

      Können sie mir erklären was die persönlichen Verhältnisse v. Herrn Dr. Unterberger mit dem Erscheinungsbild der Kirche und mit der Politik des Herrn Kardinals zu tun hat?

    • GF (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:42

      Die "Argumente" eines, der keine eigenen Argumente hat. Wahrscheinlich in der Löwelstraße zu Hause.

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      05. Juni 2010 12:53

      @Martin Klein
      Unterberger weiß es in diesem Fall tatsächlich besser.
      Im Gegensatz zu den Sozialphantasmatikern kennt er sich - wie viele andere Leute mit Hausverstand - in der Ökonomie eben aus.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juni 2010 13:12

      Der Unterberger kennt sich vor allem bei Untergriffen und wenig belastbaren Mutmaßungen die als Tatsachen verkauft werden aus.

    • Phaidros (kein Partner)
      05. Juni 2010 21:17

      nachdenken, dass er selber ein arbeitsloses Chefredakteurseinkommen hat,

      Bereits seit längerem nicht mehr. Etwas peinlich, wenn man jemanden anpatzen will, und dabei selbst solche Fehler macht.

  58. Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
    05. Juni 2010 11:49

    Kann nur zustimmen!
    Meiner Meinung nach soll die r.k. Amtskirche sich zu gesellschaftspolitischen Fragen GRUNDSÄTZLICH zu Wort melden. Nicht nur "soll" - nein, dass muss sie sogar!
    Die konkrete Umsetzung, das "WIE" soll - nein MUSS - sie aber schon den demokratisch gewählten Vertretern des Volkes überlassen.
    Also:
    Eine Warnung und Forderung, dass die Regierung alles tun muss, um Armut in unserem land zu bekämpfen, um Arbeitslosen zu einem Arbeitsplatz zu verhelfen, um Familien zu fördern....
    Geben unsere Kirchenführer aber auch gleich das "WIE" vor, dann lassen sie sich unweigerlich in die politische Diskussion ein und müssen sich - zu Recht! - Naheverhältnisse zu einer politischen Partei vorhalten lassen.
    Und noch eines: wir reden so viel von der Ökumene. Wäre es nicht schön, wenn der Herr Kardinal bei solchen Auftritten auch die Mitwirkung der anderen Religionsgemeinschaften sucht. Auch evangelische Christen werden nichts dagegen haben, die Armut zu bekömpfen...

  59. Postskriptum (kein Partner)
    05. Juni 2010 11:07

    D'accord...volle Zustimmung ! Die Kirche mischt sich zu viel ein (in polit. Angelegenheiten bzw. Wirtschaft), die neue Zielgruppe dürften nunmehr die Migranten sein.

  60. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    05. Juni 2010 11:06

    "Warum sollen Menschen, die etwa im Bereich der Kirche arbeiten, weniger Geld verdienen als ein Pärchen, das an zwei verschiedenen Adressen gemeldet künftig sehr leicht doppelte Grundsicherung ohne jede Arbeitsanstrengung bekommen kann?"

    Alle die finden, dass im Beichtstuhl sitzen und Gott spielen bzw. Kindern bei der Firmung den Kopf verdrehen, Arbeit ist, sollten in Zukunft nicht über Lehrer und über deren Faulheit herziehen.

    mfG

  61. Reinhard Kaske (kein Partner)
    05. Juni 2010 10:45

    A. U. fragt scheinheilig und kennt doch die Antwort. Weil nämlich die Kirche mit ihren Vorfeldorganisationen wie z. B. der Caritas, ganz wunderbar von den, in ihrer Höhe Zurecht angeprangerten, Sozialausgaben lebt. So gelingt es dem Klerus wunderbar ihre eigenen Angestellten vom Steuerzahler bezahlen zu lassen und dafür noch Lob ob ihrer Uneigennützigkeit einzuheimsen.

    • horst (kein Partner)
      05. Juni 2010 10:54

      ja, ja schizophrene sind oft mit vorsicht zu genießen, egal ob privat oder beruflich - rasch ist man in der falle und wundert sich, vorallem wenn man keine ahnung hat - wo auch die ursache liegen mag...

  62. H.F. (kein Partner)
    05. Juni 2010 10:40

    Haha das Blog wird immer witziger. Irgendwie tut mir der Unterberger auch ein bisschen leid aber was solls.

    In unheiligem Zorn :D zu lustig...

  63. kardine (kein Partner)
    05. Juni 2010 10:21

    auf schizophrene m.m.n. gehört da auch die caritas dazu, kann man sich nicht verlassen -die geschichte hat es schon sehr oft gezeigt, alle 100 jahre wiederholt es sich...gg

  64. horst (kein Partner)
    05. Juni 2010 10:06

    wahrscheinlich haben sie ein schlechtes gewissen, weil sie ja wissen, aber doch schweigen und machtlos sind und die macht wollten oder vorgaukeln, die liebe kirche!!!
    denken wir nur an die verräter der hexen, nur ein beispiel von einigen verleugnungen...

    • heinz (kein Partner)
      05. Juni 2010 10:10

      der verrat an die juden/haus david ist eine völlig normale sache sowie ihre unterstellungen in der geschichte uvm.
      küßt sie einfach die juden und unterstellt ihnen was euch einfällt und kennt sie einfach nicht mehr!!!
      ganz einfach!!!gg

  65. Donnerlütchen (kein Partner)
    05. Juni 2010 09:38

    Diesen Kardinalswapler kann man auf eine Stufe mit dem nordkoreanischen Kommunisten Heinzi Fischer stellen. Der Teufel soll ihn und seinen umtriebigen Dompfaffen holen. Schwefelgestank liegt in der Luft.

  66. CHP (kein Partner)
    05. Juni 2010 09:26

    Danke, dieser Artikel war schon längst fällig. Es gibt Pfarren in der Diözese, die allein gelassen werden, aber Hauptsache man kann sich am Stephansplatz mit genügend Assistenz liturgisch und salbungsvoll ausleben. Übrigens, der 1. Märtyrer, Stephanus hat sich dadurch ausgezeichnet, daß er nicht mit dem damaligen Zeitgeist harmoniert hat.

  67. Martin A. (kein Partner)
    05. Juni 2010 08:46

    Vielleicht sollte sich der Herr Kardinal einmal überlegen, inwieweit sich die soziale Hängematte mit der Todsünde der Trägheit vereinbaren läßt. Aber vielleicht versteht er auch Gottes Gebot "Im Schweiße deines Angesichtes sollst du dein Brot essen" als im Schweiß des Angesichtes der Steuerzahler.

  68. Johann Hochstöger (kein Partner)
    05. Juni 2010 08:44

    "Was kümmert's den Mond wenn ihn die Hunde anbellen", wird hoffentlich und darf sich Schönborn zu Recht über den Gstuss denken.

    Unterberger zieht offenbar nur noch durch die Kellergassen bevor er, geistig gestärkt, das Orakel in der Lichtenfelsgasse befragt und daraus deutet? Blieb am Ende sein Spendenaufruf seitens Diözese Wien bisher ungehört oder hat der Kardinal gar den kirchlichen Segen für seinen Blog verweigert? Anders kann dieser Kommentar nicht mehr gedeutet werden, um bei seiner Diktion zu bleiben.

    Um seiner außer Kontrolle geratenen Linkenparanoia Geltung zu verschaffen schreckt Unterberger nicht einmal vor plumpen Anleihen beim Pröll (Warum machen Sie die Erzdiözese Wien seit einiger Zeit zu einer Vorfeldorganisation der SPÖ?), oder Suggestion bzw. Manipulation (Glauben Sie aber......... die auch von einem Großteil der der Kirche noch treu gebliebenen Gläubigen nicht geteilt werden?) zurück.

    Derartiges Wissen bzw. Fakten vorzugeben ist heuchler- und blasphemisch. Bin gläubiger Katholik und kenne viele die sich sogar mehr soziales Engagement der Kirche wünschten.

    Bitte weniger deuteln und degustier'n und dafür vielleicht einmal mit Hirn.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      05. Juni 2010 10:22

      Leider ist für Herrn AU nur mehr eine Schwarzweißwelt erträglich, in der man immer bequem einer Seite die Schuld zuschieben kann. Dass sich Rot und Schwarz in vielen Frage, vor allem der Versorgung ihrere eigenen Klientel, fast bis aufs Haar ähnlen, spielt für diese Ideolgiefanatiker keien Rolle. Fast wie religiöse Fanatiker und Eiferer, anch dem Motto: "Ich darf rauben und morden, ich muss nur der richtigen Religiion angehören, dann ist es nicht Böses". Gott mit Ihnen und Ihrem Zorn, AU!

    • Phaidros (kein Partner)
      05. Juni 2010 10:30

      viele die sich sogar mehr soziales Engagement der Kirche

      Es ist kein soziales Engagement meinerseits, wenn ich erkläe, dass SIE jemanden zu unterstützen hätten.

  69. Paige (kein Partner)
    05. Juni 2010 08:16

    Entweder hat der Kardinal Angst, dass ihn sonst die vereinigte SPÖ-Camarilla (die ist ja bekanntlich durchorganisiert bis zum letzten Rotfalken-Bürzel) fertigmacht, weil die Kirche ja - sagen wir, ein bisschen Dreck am Stecken hat oder er ist aus tiefstem Herzen ein Sozialist, der nichts anderes als die totale Zerstörung unserer Gesellschaft anstrebt, indem die Massen immer mehr entmündigt und gegen die paar verbliebenen "Leistungsträger" (ehrlich arbeitende Menschen, von deren fleißiger Hand die ausgefressenen Speckmaden leben) aufgehetzt werden.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juni 2010 09:23

      Der Organisationsgrad der SPÖ ähnelt eher dem einer Damenhandtasche vom Format eines Seesacks, da darf man sich von der ostentativ vor sich hergetragenen Seelenverwandtschaft der roten Würdenträger nicht beeindrucken lassen. "Einigkeit macht stark" heißt das offizielle Motto der Linken, zumal das Credo "Stärke macht einig" links längst ausgedient hat.
      Doch man sieht diese Einigkeit nur im Lichte (der Öffentlichkeit), die im Dunkeln (der Grabenkämpfe) sieht man nicht.

      Was der "hl. Römerkirche" in Österreich fehlt ist die Wehrhaftigkeit.
      Das Dilemma der Christen wird mehr und mehr offenbar, insbesondere wenn man die Konfrontation mit weiteren "Eingottreligionen" betrachtet:

      Im Buch der Bücher steht geschrieben:
      „Du sollst auch Deine Feinde lieben“.
      Zudem die andere der Wangen,
      die eben eine eingefangen
      dem Schläger freundlichst darzubieten.
      Nun, Gott hat leider nicht beschieden,
      was macht ein guter Christ denn jetzt,
      wenn es gleich eine zweite setzt.

      Man kann natürlich versuchen, die angerissene Problematik durch ein übertriebenes Maß an Appeasement-Politik in steuerbaren Grenzen zu halten, fruchten wird das alles nichts.
      Siehe "Grober Klotz ..." etc.

      So schwindelt man sich eben mit dem systemerhaltenden "Selig sind die Friedfertigen ..." über die Runden, bis ein Retter naht. Der allerdings aus einem anderen Holz geschnitzt sein muss, als die Tiaraträger der Gegenwart, die dem Zeitgeist im Schongang hinterherhecheln.

      Aber "schonen" heißt auch "entmündigen".
      Und wer mag schon entmündigt werden?

      N.B.: Ich bin immer wieder froh, Lutheraner zu sein. (wofür ich nichts kann)
      Der Geist der Wartburg ist nicht kaputtzukriegen, da ändern Intermezzi wie etwa das einer Frau Knoll auch nichts.
      Die Dame (?) ist nun dort, wo sie seit jeher hingehört hat, aber ob Schönborn je seinen "Lacina" finden wird, das wage ich zu bezweifeln.

      Das wird sich auch dann nicht ändern, wenn er die Nahkampfspange mit Weihwasserwedel und Palmenlaub auf Grund seiner Attitüden, den sanften Rächer der Mindestrentenwitwen und "natürlichen Kinder-Waisen" spielen zu wollen, verliehen bekommt. Die Roten tun zwar ab und an einen auf "politische Ökumene", sind aber gleichermaßen niederträchtig wie hartnäckig darin, als alleinige Religion aus dem "Wettbewerb der westlichen Weltanschauungen" hervorzugehen.

      Die christliche Kirche braucht einen "starken Mann", sonst ist 2000 Jahre nach der Auferstehung eine endgültige Beerdigung fällig.
      Dafür werden schon die Jünger Mohammeds sorgen, die zu unterstützen Leute wie Häupl sich nicht zu blöde sind.
      Ob die Philosophie (?) "füttere das Krokodil in der Hoffnung, als letzter gefressen zu werden" im Sinne des Abendlandes ist, darüber wird man geteilter Meinung sein dürfen.

      Ich für meinen Teil bin damit nicht einverstanden.
      Zumal die Agenda 1529/1683 immer noch im Schwange ist.

    • Paige (kein Partner)
      05. Juni 2010 15:26

      Na bravo, das ist ein herrlicher Kommentar, Neppomuck. Ich knie, ich liege am Bauch - ah :-) Tolle Leute liest man hier, ich muss schon sagen.
      Ja, exakt, das ist die Strategie: "Füttere das Krokodil in der Hoffnung, als letzter gefressen zu werden oder "hinter mir die Sintflut; kommt Zeit, kommt Rat" usw.

      Die Politiker sind wie Eltern, die dem tränzenden Kleinen (dem Volk) sofort irgendwelche Besänftigungsgutzis verabreichen, weil wieder irgendwo Wahlen anstehen. Und da geht es ja um die Beliebtheit und den Parteien natürlich um den Machterhalt, besonders der SPÖ. Verantwortlich ist das natürlich nicht, aber schuld sind ohnehin immer die anderen und wenns einmal kritisch wird, dann wechselt man halt den Obmann aus.

      Ich wünschte, ich könnte wenigstens protestantisch sein; denn im Prinzip war das mal der richtigere Weg. Aber da ich ein bisserl katholisch erzogen wurde (zumind. in der Schule), habe ich mir gleich meinen eigenen Glauben gezimmert (dennoch bin ich natürlich durch und durch brav). So halte ich es nunmehr damit, dass Gott in allem ist, Pantheismus, Gottesquanten und Beauftragte sind alle Wesen (ja, auch die Steinmarder - obwohl ich nie einen Opel hatte, aber einen solchen Fahrer, der das auch so gesehen hat), alles ist heilig und die griechischen Götter mag ich. Die haben sich dauernd gestritten (Demokratie). Das war halt noch realistisch, ich meine, da kommt man auch mit den kleinen Ungerechtigkeiten und -gereimtheiten klar...

  70. Max Schmeling (kein Partner)
    05. Juni 2010 07:59

    Herr Unterberger!
    sie fragen da oben :

    "Warum machen Sie die Erzdiözese Wien seit einiger Zeit zu einer Vorfeldorganisation der SPÖ? Warum geben Sie immer mehr Erklärungen ab, die nur noch so gedeutet werden können? Warum haben Sie jetzt zusammen mit Ihrem Caritasdirektor eine Erklärung veröffentlicht, in der Sie komplett den Standpunkt der SPÖ zu den Fragen Mindestsicherung und Transparenz übernehmen?"

    Ganz einfach :
    Weil dies alles ursächlich christliche Standpunkte sind!

    Schon blöd, wenn man sich, bei aller geistigen Verdrehtheit und Verdrechseltheit, dennoch oder besser gerade deshalb, plötzlich so peinlich- blöd auf der falschen Seite wiederfindet, gell??

    Aber Sie lernen es nie mehr!

    • Rupert Wenger (kein Partner)
      05. Juni 2010 16:19

      Max Schmeling! Habe einen ganzen Abend lang versucht, sie dazu zu bewegen, Ihre Stellungnahmen rational zu begründen und damit eine Diskussion zustande zu bringen, bei der beide Diskutanten etwas profitieren können, leider vergeblich. In der Bibel steht natürlich kein Wort von arbeitslosem Einkommen, sehr wohl etwas von "im Schweiße Deines Angesichtes sollst Du Dein Brot verdienen". Dass A.Unterberger auf der falschen Seite steht, begründen sie mit keinem Wort. Also schließe ich daraus, dass nur Ihre Seite die Richtige ist.
      Die Aussagen Ihrer Gegenüber werden umgedeutet und ohne jede rationale Begründung negativ bewertet. Sachargumenten, die nicht in Ihr Bild passen, werden einfach ignoriert. Diese Diskussionstaktik kennen wir aus Fernsehdiskussionen. Sie wird wohl auf Parteiakademien gelehrt. In diesem Forum wird mit einigen Ausnahmen, die wir auch noch zu korrigieren versuchen werden, unter gegenseitigem Respekt mit Sachargumenten und ohne Beleidigungen argumentiert, sollte es zumindest. Würde Ihnen daher vorschlagen, noch etwas in anderen Foren weniger hohen Niveau zu üben und sich dann wieder zu melden, wenn sie auch in der Lage sind, auf die Argumente Ihres Gegenübers einzugehen. Andere Meiningen als die von A.Unterberger sind durchaus erwünscht, wenn man etwas daraus lernen kann. Ihre Statements könnten Ihnen aber auf Dauer den Ruf mangelnder Intellektualität einbringen, daher wäre es in Ihrem eigenen Interesse, noch etwas zu üben. Auch ein Wechsel des Decknamens wird Ihnen nicht weiterhelfen, zu klar sind Ihre Argumentationslinien.

  71. Max Schmeling (kein Partner)
    05. Juni 2010 07:54

    Andreas hats wirklich nicht leicht!

    Jetzt muss er sich auch schon mit dem Kardinal herumschlagen!
    Und das auf seine alten Tag!

    Was hat er wohl angestellt , in seinem früheren Leben!???

    • CHP (kein Partner)
      05. Juni 2010 10:15

      @@Max Schmeling
      Lästig wie eine Schmeißfliege und Kommentaren unnötig wie der Kropf.

  72. APM (kein Partner)
    05. Juni 2010 07:44

    Wirklich bedenklich ist die nicht mehr übertreffende Naivität von S., die er schon in "einigen" Problemen zur Schau stellt. Es gehört unbestritten zu den Grundaufgaben der Kirche bzw. des Glaubens, für Arme und Schwache Partei zu ergreifen - eine Geisteshaltung, die lange Jahrzehnte spez. der kath. Kirche abhanden gekommen war - doch sollte sie nicht von einem Extrem in's Andere verfallen und den Bezug zu Wirklichkeit und nüchterner Betrachtung verlieren. Und wenn man glaubt, das die derzeit zur Schau gestellte Weltfremdheit die selbstverschuldeten Probleme löst kann das nur Kopfschütteln auslösen.

  73. hartamwind (kein Partner)
    05. Juni 2010 06:32

    Ein gewisser A.H. führte, nachdem er die direkten staatlichen Zahlungen an die Kirche einstellte, das Kirchensteuergesetz ein. Sollte man sofort abschaffen, kann doch nicht gut sein was aus dieser Zeit stammt.
    Das wäre eine der ersten Handlungen in dieser Richtung, die nicht zu Unmut in der Bevölkerung führen würde.

    • Herbert (kein Partner)
      05. Juni 2010 07:13

      Kirchensteuern gibt es auch in anderen Ländern, ohne dass diese dort "von A.h. eingeführt" worden wären.
      Im Übrigen wurde die Kirchensteuer von A.H. eingeführt um der katholischen Kirche zu schaden. A.H. hat nämlich davor den sogenannten Religionsfonds beschlagnahmt, aus dem die Priester besoldet wurden und er hat alle staatlichen subventionen eingestellt. Ein bisserl Geschichtsbildung würde helfen, derartige Polemik obsolet werden zu lassen.

    • Markus Theiner (kein Partner)
      05. Juni 2010 07:23

      In Österreich wurde nie eine Kirchensteuer eingeführt. Es gibt nur Kirchenbeiträge, die ohne staatliche Unterstützung von der Kirche selbst auf zivilrechtlichem Weg von ihren Mitgliedern eingehoben werden kann.
      Das Recht solche Beiträge hatte die Kirche schon vorher, weil es sogar völkerrechtlich (per Konkordat) garantiert wurde.
      Nur hat die Kirche das vor Hitlers Zeiten nicht nötig gehabt, weil der Staat Zuschüsse gewährt hat und Erträge aus den Religionsfonds (die aus beschlagnahmten Kirchenvermögen bestanden) geflossen sind.
      Was Hitler gemacht hat war einerseits die Zuschüsse auszusetzen und die Fonds entschädigungslos (wie es nunmal seine Art war) einzuziehen.

      Würde man also die damaligen Maßnahmen rückgängig machen hätte das doch einige Auswirkungen, die nicht unbedingt der gesamten Bevölkerung gefallen würden.

    • Martin A. (kein Partner)
      05. Juni 2010 08:54

      ... und weil ja alles ganz ohne staatliche Unterstützung und Deckung läuft, gibt es dafür extra Staatsverträge und Gesetzte, tritt man bei der Gemeinde aus der Kirche aus und gibt am Meldezettel die Religionszugehörigkeit für den Kirchenbeitrag an, so wie halt bei jedem sonstigen Verein auch.

  74. diko (kein Partner)
    05. Juni 2010 05:41

    . . . . weil dann möglicherweise in unseren "kritischen Medien", als nächster Programmpunkt, die Kirchenbeitrags "Steuer" in Frage gestellt wird. (Wann wurde diese "Kirchensteuer" in Österreich eigentlich eingeführt ?)





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