Nicht in die Falle gehen: Ein Revanchefoul bringt uns nicht weiter

Lesezeit: 3:30

Ich stehe damit wahrscheinlich nicht allein: Ich habe mich selten so geärgert wie in der letzten Woche. H.C. Strache ist in eine Falle getappt. Er hat einen groben Fehler begangen – und die Konsequenzen gezogen; Sebastian Kurz hat daraufhin auch Konsequenzen gezogen und einen potenziell noch viel größeren Fehler begangen: ein türkises Knittelfeld im Alleingang, sozusagen. Nach Haiders Knittelfeld hatte ich 2002 dazu aufgerufen, "blaue Leihstimmen" für Wolfgang Schüssel abzugeben. Diesmal sah ich mich veranlasst, einem Freund zu schreiben, ob man jetzt wohl bald zu blauen Leihstimmen für Doskozil aufrufen müsse? Keine Angst, das war nicht ganz so ernst gemeint (und ohne es zu wissen hat Doskozil diese Vorschusslorbeeren anscheinend auch umgehend von sich gewiesen).

Auf alle Fälle, in einer ersten Aufwallung von Wut hätte ich zwar keine Vasen gegen die Wand geschmissen (denn was kann meine arme Frau dafür?), aber vielleicht auch dafür plädiert, bei nächster sich bietender Gelegenheit jetzt einfach alle erreichbaren "Schwarzen" abzuwählen – und wäre damit wohl genauso in die Falle getappt, wie Strache auf Ibiza.

Denn den Drahtziehern des Ibiza-Videos ging es ja wohl nicht in erster Linie um einen persönlichen Streich gegen H.C. Strache, der einem wirklich leid tun kann, sondern um einen Schlag gegen die Mitte-Rechts-Koalition, die für viele in Europa zum Vorbild zu werden begann. Diese Regierung hat friktionsfrei funktioniert, allen Versuchen zum Trotz, durch Skandalisierung von irgendwelchen nicht politisch korrekten Aussagen kleiner Funktionäre hier krampfhaft Sand ins Getriebe zu streuen.

Die ersten Reformen wurden durchgezogen, die Umfragewerte der Regierung blieben auf dem Hoch von 2017. Und was die Rivalitäten zweier geltungssüchtiger Möchtegern-James Bonds im Innenministerium betrifft: Wenn es nicht wider die Menschenrechte wäre, sollte man den einen Herrn G. mit dem anderen Herrn G. erschlagen, damit endlich "a Ruah is". Und selbst wenn ich den Herrn – nomina sunt odiosa – unrecht tue, und sie erwiesen sich bei näherer Kenntnis geradezu als Muster josephinischer Pflichterfüllung und Grillparzer’scher Beamtenkultur, wären sie immer noch nicht einmal die Spur einer Regierungskrise wert.

Die Regierung ist nicht gescheitert wegen ihrer Politik. Diese hat sich bewährt. Sie ist vielmehr an einem grottenschlechten Krisenmanagement zerbrochen – allerdings angesichts einer Herausforderung, wie sie in der österreichischen Politik ohne jeden Präzedenzfall war, in der solche Methoden bislang Gott sei Dank nicht üblich waren.

Jetzt kann man lang über die Fehler streiten, die da am vergangenen Wochenende passiert sind. Genau das ist es, was den Ibiza-Hintermännern vermutlich am besten gefallen würde: Ein wüster Reigen von gegenseitigen Beschuldigungen und Verdächtigungen zwischen Schwarz und Blau, solange bis er vom Hohngelächter der Linken übertönt wird. Später wird man den genauen Ablauf vielleicht einmal Sine ira et studio analysieren können. Jetzt sollten sich ÖVP und FPÖ eher auf die Aufklärung des Vorgangs konzentrieren, dass hier ganz offenbar von außen mittels ausgewiesener Krimineller versucht worden ist, eine österreichische Regierung zu stürzen.

Jetzt könnte man mit Blick auf den Misstrauensantrag am kommenden Montag natürlich alttestamentarisch argumentieren: Auge für Auge, Zahn für Zahn. Kurz hat Kickl entlassen, Kickl stürzt Kurz. Nur wem hilft man mit diesem Revanchefoul? In der Hofburg sitzt ja nicht mehr Kaiser Franz Joseph, sondern Alexander Van der Bellen, der angeblich bereits sondiert, ob er Heinzi Fischer oder lieber den sattsam bekannten Ex-Raiffeisen-Chef Konrad zur Rettung des Staates ausrücken lassen möchte.

Davon hat der freiheitliche Wähler gar nichts, ganz im Gegenteil! Denn da würden dann vielleicht Weichen gestellt in eine Richtung, die uns am allerwenigsten passt. Und es ist auch sehr die Frage – bei allem verständlichen Ärger –, ob der Wähler es sehr goutiert, wenn seine Abgeordneten dem Antrag eines Herrn Pilz zustimmen, der bei all seinen Verdiensten um den Hinauswurf der Grünen aus dem Hohen Haus seine ersten politischen Gehversuche bei der trotzkistischen Gruppe Revolutionärer Marxisten absolviert hat.

Bei allem Groll: Wir müssen uns darüber im Klaren sein, wer immer jetzt Gräben aufreißt zwischen Schwarz und Blau, handelt objektiv betrachtet im Sinne der Ibiza-Hintermänner. Wie so oft, geht es eben nicht um "Vergangenheitsbewältigung", sondern um die Ausgangspositionen für die Zukunft: Wer hier als erster zurück zur Vernunft findet, wird dafür wohl auch im Herbst am ehesten vom Wähler honoriert werden.

Lothar Höbelt ist österreichischer Historiker.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2019 17:23

    Einspruch Euer Ehren!

    Was fallen will, das soll man stoßen!
    Welche Regierung da die nächsten Monate herumbolschewikt kann uns egal sein. Gesetze bekommen die Putschisten nicht durch, das Krampfaderngeschwader was da als Minister aus der roten Mottenkiste gezaubert wurde taugt sowieso nix.
    Die übelsten wie dieser Moser samt seiner Sozi-Justiz würden so oder so weiterwerken.
    Das Heer ist eh ruiniert und die Polizei muss sich ob mit oder ohne Kickl von jeder Orkratte angreifen lassen ohne daß ein Sozi-Richter was dabei findet.
    Es war bisher noch nix, es wird auch bis zum Ende nix sein.
    Sie können noch etwas für ihre moslemischen Bildungswunder tun, aber eine neue Grenzöffnung werden sie nicht machen und dem UN-Migrationspakt beitreten werden sie nicht wagen.
    So what!

    Dieser Kurz gehört für sein Blenden, seine Wählertäuschung, sein Hausieren mit geklauten Ideen die er nie umzusetzen gedachte mit einem Fußtritt rausgeschmissen.
    Dafür würde ich mich mit dem Teufel verbünden, in dem Fall sogar mitr dem Sozidreck und den grünen Khmer.

    Dem darf nicht die Gelegenheit geboten werden, sich zu profilieren.
    Die ÖVP gehört zurückgestutzt auf das Niveau, das sie be0im Weibchen Mitterlehner hatte, dessen Köterhaftigkeit die FPÖ dann inhaliert hatte.
    Der Kurz steht da als Zerstörer von bereits zwei Regierungen. Was ja im ersten Fall von Vorteil war.
    Aber jetzt ist Schluss.
    Raus mit ihm.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorriri
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2019 16:43

    Ihre Empfehlung kann ich nicht teilen. Wenn man bedenkt, mit welcher Niedertracht der Bundeskanzler die gesamte FPÖ Regierungsmannschaft behandelt hat, obwohl die FPÖ eindeutig das Zugpferd war und er an diesem Erfolg nur mit partizipierte und sich dadurch in den Vordergrund drängen konnte, da soll eine Vertrauungszustimmung abgegeben werden? Nie und nimmer!
    Genauso fordert VdB von der Opposition jetzt die Stabilität für die Republik ein.
    So ein Witz. Das hätte er vor der Absetzung von IM Kickl dem Kurz erklären müssen, die Zustimmung zur Absetzung zu verweigern.
    VdB selbst hat dadurch die Instabilität hervorgerufen.
    Alle samt Anti-Österreicher!
    Ich hoffe Kurz ist am Dienstag nicht mehr Bundeskanzler, er ist kein Staatsmann sondern eine Schande für unser Land.
    Was ich allerdings hoffe, sehr geehrter Herr Höbelt, Sie wieder öfters bei Diskussionen sehen zu können.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFerroZwei
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2019 20:39

    Lieber Herr Höbelt,

    alles recht und billig, ABER: Kickls extrem rasche Abberufung - damit ja nicht aufgeklärt werden wird, welche Hintermänner hinter dem Ibiza-Video stecken - läßt meines Erachtens nur zwei Möglichkeiten offen:

    1.) Kurz wurde unter Druck gesetzt und hat ihm nachgegeben (vielleicht gibt's von ihm ja auch ein Video?) oder

    2.) Kurz wurde nicht unter Druck gesetzt und wollte von sich aus die Koalition zerstören.

    Beide Möglichkeiten zeigen, daß eine Zusammenarbeit mit der ÖVP - so logisch und wünschenwert sie auch scheinen mag - nicht möglich ist.

    Tatsächlich wäre eine Zusammenarbeit mit der SPÖ für die FPÖ vorteilhafter: Der mediale Gegenwind wäre um Klassen geringen und die SPÖ würde vielleicht ihren ultralinken Rand verlieren (oder auch nicht: siehe Burgenland, dort hat 1 - in Worten: Einer! - gegen die rot-blaue Koalition einmalig protestiert).

    Dennoch wird eine GroKo Kurz-Doskozil das wahrscheinlichste Ergebnis sein und damit der rot-schwarze Filz nach kurzer Pause wieder über uns gestülpt werden, mit den Journalistennutten als Jubelperser. Wobei: Der Vergleich von Journalisten mit Nutten beleidigt letztere - liefern diese doch wenigstens eine befriedigende Dienstleistung...

  4. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2019 21:50

    Ich nenne Kurz nur mehr den Putschkanzler und die ÖVP nur mehr die Putschistenpartei. Wenn mich wer fragt, wie ich dazu komme, erkläre ich es halt.

    Wer macht mit?

    Ich will, daß es irgendwann bald in einer Zeitung steht, wie es die Runde macht im Land: Kurz = Putschkanzler, ÖVP = Putschistenpartei.

    Wenn wir die Fakten schon nicht ändern können, müssen wir den Fakten einen Namen geben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2019 21:07

    Verzeihung, aber Kurz hat für mich die Zukunft einigermaßen zerstört und das konnte er NUR mithilfe seiner SCHWARZEN.

    Vor Rot/Blau habe ich mich ehrlich gesagt früher immer etwas gefürchtet. Schau ich mir aber nun an was die ÖVP abgezogen hat - einen Regierungsputsch -, dann fällt es mir ganz schwer zu dieser Partei auch nur ein Fünkchen Vertrauen aufzubauen.

    Das war doch schäbig zur Potenz. (Strache und Gudenus verteidige ich nicht, denn ......eh schon diskutiert.)

  6. Ausgezeichneter KommentatorUnderwood
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Mai 2019 19:34

    Ich wünsche mir, dass die FPÖ in den kommenden vier Monaten ein anhaltendes Trommelfeuer gegen Sebastian Kurz eröffnet ... denn dann sind wir im September diese fürchterliche Partei endlich los.

  7. Ausgezeichneter KommentatorStein
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Mai 2019 19:25

    Bundeskanzler Kurz war eine große Hoffnung für viele Staatsbürger. Er hat es gewagt eine rechte Regierung zu bilden. Die Regierungsarbeit war gut, besonders die des Innenminister Kickl. So haben das die meisten Österreicher gesehen (außer in Wien mit den immer zahlreicheren kulturfremden Bewohnern) und außer so manch eifersüchtigen Partei"freunden" des Bundeskanzlers. Die üblichen Demos gegen Rechts und die Medienunterstützung für die Linken hatten keine Erfolge. So mussten die Linken kurz vor dieser Europawahl etwas unternehmen um die Regierung zu sprengen und/oder die Europawahl zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Bundeskanzler Kurz hat die Wünsche der Linken (auch jener in seiner eigenen Partei) -leider- erfüllt. Ohne linke Oberherrschaft darf es nicht gehen. Alle Mittel sind erlaubt.
    Es gibt einen linken Bundespräsidenten und es wird einen linken Bundeskanzler geben, ob aus dem roten, grünen oder schwarzen Lager oder einen linken türkisen Kurz ist mir mittlerweile völlig egal. Sie klopfen große Sprüche bis sie gewählt sind und dann ...
    Alle arbeiten sie bewusst und unbewusst auf eine schreckliche Zukunft hin und sträuben sich, mit jenen zusammen zu arbeiten die diese böse Entwicklung stoppen möchten. Die Gegenwart wie etwa in Wien-Quellenstraße und vielen anderen Teilen der Großstädte in Europa, in Schulen in denen bereits das Faustrecht gilt, wo kleine Mädchen mittelalterlich verhüllt sein müssen und immer wieder kehrender islamistischer Terror sind noch nicht bedenklich genug oder man hat sich bereits daran gewöhnt. Cui bono ?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorandreas.sarkis
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Mai 2019 22:00

    Da scheint ein Irrtum zu grassieren.
    Was beim Misstrauensvotum herauskommt, interessiert keinen. Kurz will durch einen Neuwahlbeschluss den Nationalrat auflösen. Ob er einstweilen Bundeskanzler bleibt oder nicht - wen interessierts?

    Kickl musste gehen, um das Islamgesetz zu behalten. Das verlangte die Türkei, wie schon im Februar 2015. So darf man es auch sehen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorignatius
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Mai 2019 09:49

    Für die FPÖ ist es eine Frage der Selbstachtung, dem Misstrauensantrag zuzustimmen. Das ist wichtiger als alle Nützlichkeitserwägungen.

    Strategisch kann man die Sache auch anders sehen: Schlägt die FPÖ jetzt nicht zurück, dann bleibt die Rechnung offen. Gerade wenn es jemals wieder zu einer Zusammenarbeit von ÖVP und FPÖ kommen soll, dann muss hier und jetzt reiner Tisch gemacht werden. Die ÖVP schmeißt Kickl raus, die FPÖ schmeißt Kurz raus. Dann ist man quitt und das verstehen auch die Wähler.

    Die beste Vorgangsweise wäre demzufolge: Misstrauensantrag gegen Kurz, aber nicht gegen die gesamte Regierung.

alle Kommentare

  1. kremser (kein Partner)
    11. Juni 2019 21:10

    nichts für ungut Herr Höbelt, aber sagen sie mir eine einzige Person aus den ÖVP Kadern, die ernsthaft (und öffentlich) für eine Neuauflage der Regierung eintreten würde.
    Und was soll das Gerede von einem Revanchefoul, das war eine geplante, lang vorbereitete Aktion die FPÖ für lange Zeit abzuschiessen. Man hat zwei Jahre gewartet, um dann den besten Schuss setzen zu können.

  2. Christian Peter (kein Partner)
    28. Mai 2019 11:42

    Selbstverständlich war dieser Misstrauensantrag ein Fehler. SPÖ und FPÖ haben sich damit lächerlich gemacht und werden bei den Wahlen im Herbst die Rechnung präsentiert bekommen.

    • kremser (kein Partner)
      31. Mai 2019 11:09

      die Diskussion ist hier schon etwas weiter, aber auf diePresse.at würde ihre Kommentar sicher gut angenommen.

  3. fxs (kein Partner)
    27. Mai 2019 22:28

    Nach Ablauf der Hälfte der Regierungsperiode kann man natürlich nicht erwarten, dass alle Wahlversprechen erfüllt wurden, die Hälfte der Versprechen erfüllt zu haben , kann man allerdings schon erwarten.
    Die FPÖ stellte "den Ausbau der direkten Demokratie nach Schweizer Vorbild" , "Entbürokratisierung, eine Steuerentlastung um zwölf Milliarden Euro" , "eine Senkung der Lohnnebenkosten und eine Abschaffung des Kammern-"Mitgliedzwanges" in den Vordergrund. Gut bei den Lohnnebenkosten ist ein Bisschen was passiert, und eine Steuerentlastung, die um einiges geringer ausfällt ist auch angekündigt. "Hälfte" schaut anders aus.
    Bei den Versprechen der ÖVP sieht es ähnlich aus.

  4. Christian Peter (kein Partner)
    27. Mai 2019 11:35

    ,Die ersten Reformen wurden durchgezogen'

    Nach 18 Monaten.. Spaß beiseite, von dringend erforderlichen Strukturreformen natürlich keine Spur, das darf man sich in einem Land wie Österreich, wo seit 70 Jahren stets dieselben Parteien regieren, aber auch nicht erwarten.

  5. ignatius (kein Partner)
    27. Mai 2019 09:49

    Für die FPÖ ist es eine Frage der Selbstachtung, dem Misstrauensantrag zuzustimmen. Das ist wichtiger als alle Nützlichkeitserwägungen.

    Strategisch kann man die Sache auch anders sehen: Schlägt die FPÖ jetzt nicht zurück, dann bleibt die Rechnung offen. Gerade wenn es jemals wieder zu einer Zusammenarbeit von ÖVP und FPÖ kommen soll, dann muss hier und jetzt reiner Tisch gemacht werden. Die ÖVP schmeißt Kickl raus, die FPÖ schmeißt Kurz raus. Dann ist man quitt und das verstehen auch die Wähler.

    Die beste Vorgangsweise wäre demzufolge: Misstrauensantrag gegen Kurz, aber nicht gegen die gesamte Regierung.

  6. Zraxl (kein Partner)
    27. Mai 2019 09:17

    Die Aktion von Herrn Kurz war ein klassisches Chicken Game. Kurz hat die FPÖ aus der Regierung geschmissen. Wenn sich die FPÖ das gefallen lässt, hat sie sich das damit verbundene Verliererimage redlich erwirtschaftet. Der Schaden für Österreich ist mit dem Hinauswurf der FPÖ bereits realisiert. Ja, der Herr Bundespräsident kann jetzt einen Obermuppet als Kanzler einsetzen, aber die Frage ist, wieviel mehr Schaden so eine Obermuppetregierung im Vergleich zur derzeit installierten anrichten kann.

    Nach den Wahlen sieht es natürlich anders aus. Da könnte die FPÖ einen BK Kurz durchaus wieder unterstützen - mit einem Innenminister Kickl - versteht sich.

  7. Jonas (kein Partner)
    27. Mai 2019 09:05

    Narziss Lothar Höbelt geriert sich immer mehr als weichgespülter Hinsichtl und Rücksichtl! Kurz hat sich geradezu als politischer Alien demaskiert! Er gehört weg! Unverzüglich!

  8. Ulrich Arbes (kein Partner)
    26. Mai 2019 22:02

    Kein Revanchefoul, sondern die verdiente Rote Karte für Kurz!

    Warum ihm den Kanzlerbonus schenken? Der Wahlkampf beginnt jetzt!

    Ibiza ist in 3 Monaten vergessen; die FPÖ muß auf ihre Kernthemen setzen und die Wahlen gewinnen; und bitte keine Warnungen vor einer Politik der verbrannten Erde: Politik der verbrannten Erde FUNKTIONIERT!

  9. andreas.sarkis (kein Partner)
    26. Mai 2019 22:00

    Da scheint ein Irrtum zu grassieren.
    Was beim Misstrauensvotum herauskommt, interessiert keinen. Kurz will durch einen Neuwahlbeschluss den Nationalrat auflösen. Ob er einstweilen Bundeskanzler bleibt oder nicht - wen interessierts?

    Kickl musste gehen, um das Islamgesetz zu behalten. Das verlangte die Türkei, wie schon im Februar 2015. So darf man es auch sehen.

  10. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    26. Mai 2019 19:04

    Ich glaube auch, dass eine Befürwortung des Misstrauensantrags in der Bevölkerung als Retourkutsche gesehen werden könnte. Das Vetrauen darf Kurz nach seinermachtpolitisch motivierten Aufkündigung der Koalition natürlich auch nicht ausgesprochen werden. Ich befürworte daher eine demonstrative Enthaltung.
    Ebenso lehne ich mich beim Fenster hinaus: in der Videogeschichte steckt die ÖVP mit drinnen. Warum sonst hat Kurz das Innenministerium sofort zurück haben wollen. Und hört man seither vielleicht , dass irgendwelche Ermittlungen hinsichtlich der Drahtzieher betrieben werden? Auch unsere sonst so strammen Investigativblätter wie FALTER oder PROFIL sind diesbezüglich auf Tauchstation.

  11. Moti44
    25. Mai 2019 22:49

    Man kann Lothar Höbelt nur recht geben. Um was geht es ? Um eine Trendwende Richtung Mitte rechts ! Kurz will sie und die Masse seiner Wähle und die FPÖ will sie. Wir alle wissen nicht unter welchem Druck Kurz nach dem Video stand. Eigene Partei, Opposition, VdB, Brüssel, Ausland. Business as usual war da nicht drinnen. Kickl kann als Rachengel am Montag noch mehr Porzellan zerschlagen, der Partei wird es nicht helfen. Wenn Hofer aber sagt: " Wir waren gemeinsam auf gutem Kurs und sind durch eigene Fehler vom Kurs abgekommen. Wir lehnen den Misstrauensantrag gegen unseren ehemaligen Koalitionspartner ab." , dann wird das zwar keinen unmittelbaren Erfolg bringen, aber den Weg ebnen für eine Zusammenarbeit in einigen Jahren.

    • Brigitte Imb
      25. Mai 2019 23:13

      Ihre Ausführungen mögen durchaus richtig sein, aber denken Sie, daß wir noch lange Zeit haben eine konservative Mehrheit wiederzuerlangen?

      Nehmen wir an Ihre Beschreibung von Kurz stimmt, so möchte ich anmerken, daß er dann lediglich als Karrierist und nicht als geneigter Staatsmann zu agieren.

      Wäre ihm dies konservative Regierung tatsächlich so wichtig gewesen und natürlich Österreich, er so ehrlich, hätte er seine eigene politische Karriere opfern müssen.

      Dieses Handeln empfinde ich wenig glaubwürdig.

    • ignatius (kein Partner)
      27. Mai 2019 09:55

      Kurz hat den Koalitionsbruch vermutlich schon seit Jahresbeginn geplant. Jedenfalls schrieb der linke Blogger Gerald Kitzmüller schon am 18. Jänner

      "Intern in der Lichtenfelsgasse werden schon Ausschreibungen für den Wahlkampf getätigt.
      Es wird mit Herbst gerechnet, in dem Neuwahlen für den Nationalrat vermutet werden.
      Die Ausschreibungen betreffen nämlich den Sommer.
      [...]
      Die ÖVP setzt schon Lieferanten-Verträge aus, lässt potentielle Geschäftspartner für die Neuwahl Stillschweige-Abkommen unterzeichnen. Sie schreibt schon konkret Ausschreibungen für Werbe-Artikel, Medienkampagnen etc. aus."

      Wenn das wahr ist, dann war die vermeintliche Regierungskrise nur ein Kurzsches Schmierentheater.

  12. Stein
    25. Mai 2019 19:25

    Bundeskanzler Kurz war eine große Hoffnung für viele Staatsbürger. Er hat es gewagt eine rechte Regierung zu bilden. Die Regierungsarbeit war gut, besonders die des Innenminister Kickl. So haben das die meisten Österreicher gesehen (außer in Wien mit den immer zahlreicheren kulturfremden Bewohnern) und außer so manch eifersüchtigen Partei"freunden" des Bundeskanzlers. Die üblichen Demos gegen Rechts und die Medienunterstützung für die Linken hatten keine Erfolge. So mussten die Linken kurz vor dieser Europawahl etwas unternehmen um die Regierung zu sprengen und/oder die Europawahl zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Bundeskanzler Kurz hat die Wünsche der Linken (auch jener in seiner eigenen Partei) -leider- erfüllt. Ohne linke Oberherrschaft darf es nicht gehen. Alle Mittel sind erlaubt.
    Es gibt einen linken Bundespräsidenten und es wird einen linken Bundeskanzler geben, ob aus dem roten, grünen oder schwarzen Lager oder einen linken türkisen Kurz ist mir mittlerweile völlig egal. Sie klopfen große Sprüche bis sie gewählt sind und dann ...
    Alle arbeiten sie bewusst und unbewusst auf eine schreckliche Zukunft hin und sträuben sich, mit jenen zusammen zu arbeiten die diese böse Entwicklung stoppen möchten. Die Gegenwart wie etwa in Wien-Quellenstraße und vielen anderen Teilen der Großstädte in Europa, in Schulen in denen bereits das Faustrecht gilt, wo kleine Mädchen mittelalterlich verhüllt sein müssen und immer wieder kehrender islamistischer Terror sind noch nicht bedenklich genug oder man hat sich bereits daran gewöhnt. Cui bono ?

  13. Rupert Wenger
    25. Mai 2019 08:17

    Sehr geehrter Herr Höbelt!
    Wie sie in diesem Forum lesen können, hat sich die ÖVP zusätzlich zu den inbrünstigen Hassern von Links nun auch inbrünstige Hasser von Rechts zugezogen. Darüber hinaus ging der schwarze Teil der ÖVP, der Kurz ebenfalls hasst, aber braucht, um ihren Absturz zu bremsen, als Sieger im inner-parteiischen Streit vom Platze. Kurz hat mit einem möglichen Misstrauensvotum die Schlinge um den Hals, die von allen Seiten jederzeit zugezogen werden kann. Seine Handlungsfreiheit tendiert gegen Null. Welcher Zuwachs an Stärke steht dem gegenüber???? Solange mir nicht bewiesen wird, dass dem Ganzen eine geniale Strategie zugrunde liegt, bin ich ab jetzt strammer Protestwähler. Es wird die Partei gewählt, die dem herrschenden System am meisten schaden kann.

  14. Kyrios Doulos
    24. Mai 2019 21:50

    Ich nenne Kurz nur mehr den Putschkanzler und die ÖVP nur mehr die Putschistenpartei. Wenn mich wer fragt, wie ich dazu komme, erkläre ich es halt.

    Wer macht mit?

    Ich will, daß es irgendwann bald in einer Zeitung steht, wie es die Runde macht im Land: Kurz = Putschkanzler, ÖVP = Putschistenpartei.

    Wenn wir die Fakten schon nicht ändern können, müssen wir den Fakten einen Namen geben.

    • Brigitte Imb
      24. Mai 2019 21:59

      Oh, da melde ich mich doch gleich. Mir gefällt Ihre getroffene Wortwahl außerordentlich gut.

      Doch eine Frage: Ist man durch diese "Behauptung" angreifbar, macht man sich strafbar? War doch ein völlig rechtlich gedeckter Putsch.

    • simplicissimus
      25. Mai 2019 07:47

      Es ist ohnehin im Namen der OeVP festgeschrieben:

      OESTERREICHISCHE VERRAETER PARTEI

      Nomen est omen.

    • glockenblumen
      25. Mai 2019 07:48

      @ alle

      ***************************

    • Kyrios Doulos
      25. Mai 2019 10:00

      @Brigitte Imb.
      Putschkanzler kann man zweifach deuten: Putschkanzler = Kanzler des Putsches.
      Variante 1: Genetivus objectivus: Kanzler ist Opfer des Putsches.
      Variante 2: Genetuvus subjectivus: Kanzler ist Putschist.
      Variante 1 ist rechtlich auf jeden Fall unangreifbar.
      Variante 2 ist begründbar, er hat die Energie des polit. Attentats von Spiegel und SZ verstärkt und zum Putsch gegen den Innenminister, gegen die ganze FPÖ genutzt und sich so zum Handlanger des Putsches gemacht. Wenn er am Montag abgesetzt wird, hat er die Energie des Putsches wohl sogar gegen sich gelenkt, nolens volens.
      Nennen tue ich Kurz seit gestern und bis auf weiteres sicher immer "Putschkanzler".

    • Brigitte Imb
      25. Mai 2019 23:20

      @Kyrios Doulos,

      besten Dank. *Knickserl*

      Eigentlich logisch, ein Opfer.

      Bin wirklich zu naiv für den Neusprech, egal, meine Begründung=Alzi light, drum muß ich mir für den Bedarfsfall auch die Worte der Variante 1 aufschreiben.)

  15. Brigitte Imb
    24. Mai 2019 21:07

    Verzeihung, aber Kurz hat für mich die Zukunft einigermaßen zerstört und das konnte er NUR mithilfe seiner SCHWARZEN.

    Vor Rot/Blau habe ich mich ehrlich gesagt früher immer etwas gefürchtet. Schau ich mir aber nun an was die ÖVP abgezogen hat - einen Regierungsputsch -, dann fällt es mir ganz schwer zu dieser Partei auch nur ein Fünkchen Vertrauen aufzubauen.

    Das war doch schäbig zur Potenz. (Strache und Gudenus verteidige ich nicht, denn ......eh schon diskutiert.)

    • Brigitte Imb
      24. Mai 2019 21:09

      NS: Die Tür der Schwarzen ist ohnehin zu für die Blauen, es sei denn die Wahl im Herbst läuft nicht nach Wunsch.

  16. FerroZwei
    24. Mai 2019 20:39

    Lieber Herr Höbelt,

    alles recht und billig, ABER: Kickls extrem rasche Abberufung - damit ja nicht aufgeklärt werden wird, welche Hintermänner hinter dem Ibiza-Video stecken - läßt meines Erachtens nur zwei Möglichkeiten offen:

    1.) Kurz wurde unter Druck gesetzt und hat ihm nachgegeben (vielleicht gibt's von ihm ja auch ein Video?) oder

    2.) Kurz wurde nicht unter Druck gesetzt und wollte von sich aus die Koalition zerstören.

    Beide Möglichkeiten zeigen, daß eine Zusammenarbeit mit der ÖVP - so logisch und wünschenwert sie auch scheinen mag - nicht möglich ist.

    Tatsächlich wäre eine Zusammenarbeit mit der SPÖ für die FPÖ vorteilhafter: Der mediale Gegenwind wäre um Klassen geringen und die SPÖ würde vielleicht ihren ultralinken Rand verlieren (oder auch nicht: siehe Burgenland, dort hat 1 - in Worten: Einer! - gegen die rot-blaue Koalition einmalig protestiert).

    Dennoch wird eine GroKo Kurz-Doskozil das wahrscheinlichste Ergebnis sein und damit der rot-schwarze Filz nach kurzer Pause wieder über uns gestülpt werden, mit den Journalistennutten als Jubelperser. Wobei: Der Vergleich von Journalisten mit Nutten beleidigt letztere - liefern diese doch wenigstens eine befriedigende Dienstleistung...

    • Ulrich Arbes (kein Partner)
      26. Mai 2019 21:52

      Absolut richtig, FerroZwei; es wäre ein kapitaler Fehler der FPÖ, sich die ÖVP schönzutrinken.

      Diese Partei ist einfach nicht paktfähig und WILL eine Erhaltung unserer Volkssubstanz -und das ist, worum es letztlich geht!- auch nicht wirklich.

      Die ÖVP ist auslandshöriger als die Roten, und ein 3. Mal -nach Schüssel und Kurz I- auf sie hereinzufallen, wäre fatal.

      Besser auf lange Sicht, es entweder mit Rendi zu probieren oder in der Opposition zu warten, bis man stärkste Kraft ist!

  17. Underwood
    24. Mai 2019 19:34

    Ich wünsche mir, dass die FPÖ in den kommenden vier Monaten ein anhaltendes Trommelfeuer gegen Sebastian Kurz eröffnet ... denn dann sind wir im September diese fürchterliche Partei endlich los.

  18. Dennis
    24. Mai 2019 19:30

    Bravo riri! So wird die FPÖ zertrümmert. Viel Spaß mit einer vier Monate langen Selbstbeschädigung.

  19. otti
    24. Mai 2019 18:08

    Herr Höbelt :

    Ich stimme Ihnen vollstinhaltlich zu !

    Nach 60 Jahren Politikinteresse .

    Und weil ich halt viele Pappenheimer kennenlernen durfte.

  20. Sensenmann
    24. Mai 2019 17:23

    Einspruch Euer Ehren!

    Was fallen will, das soll man stoßen!
    Welche Regierung da die nächsten Monate herumbolschewikt kann uns egal sein. Gesetze bekommen die Putschisten nicht durch, das Krampfaderngeschwader was da als Minister aus der roten Mottenkiste gezaubert wurde taugt sowieso nix.
    Die übelsten wie dieser Moser samt seiner Sozi-Justiz würden so oder so weiterwerken.
    Das Heer ist eh ruiniert und die Polizei muss sich ob mit oder ohne Kickl von jeder Orkratte angreifen lassen ohne daß ein Sozi-Richter was dabei findet.
    Es war bisher noch nix, es wird auch bis zum Ende nix sein.
    Sie können noch etwas für ihre moslemischen Bildungswunder tun, aber eine neue Grenzöffnung werden sie nicht machen und dem UN-Migrationspakt beitreten werden sie nicht wagen.
    So what!

    Dieser Kurz gehört für sein Blenden, seine Wählertäuschung, sein Hausieren mit geklauten Ideen die er nie umzusetzen gedachte mit einem Fußtritt rausgeschmissen.
    Dafür würde ich mich mit dem Teufel verbünden, in dem Fall sogar mitr dem Sozidreck und den grünen Khmer.

    Dem darf nicht die Gelegenheit geboten werden, sich zu profilieren.
    Die ÖVP gehört zurückgestutzt auf das Niveau, das sie be0im Weibchen Mitterlehner hatte, dessen Köterhaftigkeit die FPÖ dann inhaliert hatte.
    Der Kurz steht da als Zerstörer von bereits zwei Regierungen. Was ja im ersten Fall von Vorteil war.
    Aber jetzt ist Schluss.
    Raus mit ihm.

    • Sensenmann
      24. Mai 2019 17:28

      Nachsatz: Was die "Gräben" angeht, die haben die ÖVP-Kaziken aufgerissen. die alte Bolschewikenhure wird ohnedies wieder mit dem Sozi ins Lotterbett steigen, das war von Anfang an die Absicht!
      Wenn an einer Koalition mit der FPÖ und einem antisozialistischen Kurs was liegt, dann wird man sogar in der ÖVP irgendeinen tauglichen Mann finden, der diese wagt.

      Um die Folgen des Abservierens vom Kurz darf sich dann Ihro Ökosenilität kümmern. Der hat es ja so gewollt!

    • Yeti
      25. Mai 2019 07:13

      @Sensenmann: ************** für IHRO ÖKOSENILITÄT! Herrlich!

  21. riri
    24. Mai 2019 16:43

    Ihre Empfehlung kann ich nicht teilen. Wenn man bedenkt, mit welcher Niedertracht der Bundeskanzler die gesamte FPÖ Regierungsmannschaft behandelt hat, obwohl die FPÖ eindeutig das Zugpferd war und er an diesem Erfolg nur mit partizipierte und sich dadurch in den Vordergrund drängen konnte, da soll eine Vertrauungszustimmung abgegeben werden? Nie und nimmer!
    Genauso fordert VdB von der Opposition jetzt die Stabilität für die Republik ein.
    So ein Witz. Das hätte er vor der Absetzung von IM Kickl dem Kurz erklären müssen, die Zustimmung zur Absetzung zu verweigern.
    VdB selbst hat dadurch die Instabilität hervorgerufen.
    Alle samt Anti-Österreicher!
    Ich hoffe Kurz ist am Dienstag nicht mehr Bundeskanzler, er ist kein Staatsmann sondern eine Schande für unser Land.
    Was ich allerdings hoffe, sehr geehrter Herr Höbelt, Sie wieder öfters bei Diskussionen sehen zu können.

    • Konrad Hoelderlynck
      24. Mai 2019 17:08

      Dennoch fürchte ich, Kurzens Abberufung würde den Roten nützen, besonders wenn man Doskozil kurz vor der Wahl holte.

    • glockenblumen
      24. Mai 2019 17:37

      ".....er ist kein Staatsmann sondern eine Schande für unser Land...."

      Ja, so ist es!

    • Kyrios Doulos
      24. Mai 2019 21:59

      Ich nenne Kurz nur mehr den Putschkanzler. Denn er ist ein Putschist und wenn nicht, ein feiger Handlanger des Putsches. Beides ergibt: Putschkanzler.

    • Yeti
      25. Mai 2019 07:18

      Schön langsam beschleicht mich der Verdacht, dass eine Koalition Dosko-Kickl jeder anderen Variante vorzuziehen wäre...(außer natürlich einer FPÖ-Alleinregierung oder der Variante Kickl-Dosko).

    • otti
      25. Mai 2019 18:32

      Weil`s eh wurscht ist - noch einmal ein Senf von mir:

      meine lieben Freunde hier - ihr täuscht euch !
      Jeder, absolut jeder der sich mit rot/grün ins Bett legt, wacht mit Masern/Mumps/Typhus/Cholera auf !

      Wenn es nicht bald gelingt, ein geeignetes "Marketing" gegen diese Diktatoren/Schuldenmacher/ Gesinnungsterroristen aufzubauen, wird unsere mühsam aufrecht gehaltene Freiheit verlieren !

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. Mai 2019 11:37

      ,Die FPÖ ein Zugpferd der Regierung'

      Lol - die FPÖ hat praktisch nichts von ihrem Programm umgesetzt. Eine ÖVP Alleinregierung mit FPÖ - Beteiligung würde es eher treffen..

    • riri
      28. Mai 2019 15:59

      Schon allein die von Kurz gestohlenen Argumente der FPÖ vor der Nationalratswahl reichen aus, die FPÖ als 'Zugpferd der Regierung' zu benennen.
      Jetzt meldet sich Kurz und meint, die FPÖ hat ein Programm und das heißt 'Kurz muß weg'. Schon wieder greift Kurz ein Argument der FPÖ auf.





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