Kevin allein in Berlin

Lesezeit: 5:30

Es ist das Vorrecht der Jugend, radikal zu denken. Immerhin ist ihr Urteil ja durch keinerlei Lebenserfahrung, geschweige denn durch Leistungsdruck und/oder langjähriges Arbeitsleid getrübt. Manche Jugendliche verfügen aber dafür über ausgeprägte und höchst ungewöhnliche Talente und Gaben. Beispielsweise vermag ein kurz vor seiner Seligsprechung stehendes Mädchen aus Schweden CO2 zu sehen. Sie schafft es, jenes Gras schon heute wachsen zu hören, in das wir morgen – dem Klimawandel sei Dank – allesamt beißen werden.

Ob ein Mann wie Kevin Kühnert, berufsjugendlicher Kapo des SPD-Nachwuchses, mit seinen knapp 30 Jahren auch noch immer zur Jugend zählt, sei dahingestellt. Spontan schießt einem dazu folgendes Georges Clemenceau zugeschriebenes Zitat durch den Kopf: "Wer mit 20 Jahren nicht Sozialist ist, der hat kein Herz, wer es mit 40 Jahren noch ist, hat kein Hirn." Dem Juso bleiben also immerhin noch zehn Jahre Zeit, um herauszufinden, wes Geistes Kind er ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass er am Ende zur zweitgenannten Kategorie gehören wird, ist hoch. Dies umso mehr, als der Beamtensohn offensichtlich nicht die leiseste Vorstellung von der außerhalb seines geschützten Biotops existierenden Welt hat.

Der streitbare junge Mann hat der linksliberalen Wochenzeitung "Zeit" ein Interview gegeben, in dem er seine Vision zur Gesundung der Welt zum Besten gibt. Ein "demokratischer Sozialismus" soll es demnach sein, was auch immer das ist. Beispielsweise soll mittels – was für ein origineller, bisher unerprobter Vorschlag – Verstaatlichung der Produktionsmittel (namentlich genannt wird der Autobauer BMW) ein großer Sprung nach vorn getan werden. Natürlich tut auch, da ja das Wohnbedürfnis bekanntlich ein menschliches Grundrecht darstellt und daher keinem ruchlosen Plutokraten einen Vorwand dafür liefern darf, sich daran zu bereichern, die Kollektivierung von Wohnraum not.

Bei "Maischberger" stellte er dazu kürzlich in höchster moralischer Entrüstung die Frage: "Mit welchem Recht hat jemand mehr als 20 Wohnungen?" Stimmt auch wieder! Welcher SPD-Politiker hat dazu jemals die Erlaubnis erteilt? Und dass Herr Kühnert ganz nebenbei auch noch die Forderung nach einem Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde erhebt, ungeachtet der Frage nach der Wertschöpfung der jeweiligen Tätigkeit, passt ebenfalls bestens ins Bild.

Wie auch immer: Ohne Kollektivierung wird’s halt nicht gehen und wo gehobelt wird, da fallen Späne. Dutzende, durchaus auch rezente Negativbeispiele (man denke an Venezuela, Simbabwe oder die in der Berichterstattung der heimischen Medien sträflich vernachlässigte Republik Südafrika) vermögen in der Wolle gefärbte Ideologen wie Kühnert nicht zu Zweifeln an ihren Prämissen zu veranlassen.

Wenn die Realität mit der marxistischen Theorie nicht übereinstimmt – umso schlimmer für die Realität. Und wahr sein kann etwas nur dann, wenn es dem Sozialismus nutzt.

Dass die Vorsitzende der Jungsozialisten in Österreich, Julia Herr, ins selbe Horn stößt wie ihr deutscher Genosse, überrascht nicht. Sie möchte es mit der Verstaatlichung allerdings ein bisserl kommoder angehen als Kühnert … typisch austriakischer Schlendrian halt.

Alle bisherigen sozialistischen Experimente, soviel ist für Herrn Kühnert, Frau Herr & Genossen sonnenklar, sind regelmäßig an der Bosheit und Unmenschlichkeit ruchloser Kapitalisten, an Missernten, an einer unglücklichen Personalauswahl oder am verhängnisvollen Wirken höherer Gewalt gescheitert. Darauf, dass in der marxistischen Theorie selbst der Wurm stecken könnte – etwa in der fixen Idee von einem strikt determinierten Geschichtsverlauf, in der nicht umzubringenden Illusion von der Überlegenheit zentraler Wirtschaftsplanung oder in der Verteufelung des Konzepts privaten Eigentums – wird kein Gedanke verschwendet. Die SPD-Chefin Andrea Nahles höchstselbst benötigte zwei Tage, um Kühnerts Kollektivierungs-Phantastereien zu kommentieren. Sie hält seine Antworten auf "richtige Fragen" für "falsch". Die Aufregung um Kühnerts Aussagen könne sie nicht verstehen. Das lässt tief in die Denkweise in der SPD-Führung blicken.

Im privaten Eigentum meinen die Sozialisten in allen Parteien von jeher das Grundübel dieser Welt zu erblicken. Alle sozialistischen Experimente der Vergangenheit – die russischen Bolschewiken haben sich daran beileibe nicht als die ersten versucht – schafften das Privateigentum ab und scheiterten in der Folge kläglich. Dass Privateigentum und Freiheit in einer direkten Beziehung zueinander stehen, hat keiner von ihnen erkannt.

Privates Eigentum, insbesondere jenes an den Produktionsmitteln, das ist tatsächlich nicht zu übersehen, führt aufgrund unterschiedlich ausgeprägter Charaktere, Talente und Fähigkeiten der Menschen auf längere Sicht – auch generationsübergreifend – zu unterschiedlichen Bildungs- und Wohlstandsniveaus. Darin liegen zugleich die Stärke und die größte Schwäche der von allen linken Träumern bekämpften und als "Kapitalismus" gebrandmarkten Marktwirtschaft ohne Adjektive.

Einerseits werden in der "kapitalistischen" Vertragsgesellschaft (im Gegensatz zu einer undurchlässigen, auf Herkunft, Rasse oder Klasse beruhenden Statusgesellschaft) den einzelnen Bürgern Möglichkeiten eröffnet, ihren Wohlstand, der sich nicht nur auf den Besitz materieller Güter beschränkt, zu erhöhen und dabei auch andere mitzunehmen. Wirtschaft ist eben, anders als die meisten Sozialisten aller gegenteiligen Evidenz zum Trotz meinen, kein Nullsummenspiel. Andererseits werden damit aber auch die Neidaffekte der vermeintlich zu kurz Gekommenen befördert, was wiederum sozialistische Phantasmen befeuert.

Sicher ist, dass die klare und eindeutige Unterscheidung zwischen Mein und Dein von entscheidender Bedeutung für eine freie Gesellschaft und für ein gewaltfreies, zivilisiertes Zusammenleben ist. Nicht wenige der namhaftesten Denker haben sich daher mit der Idee der Begründung, Bewahrung und Übertragung von Eigentumstiteln beschäftigt. Alle kommen sie zum Schluss, dass so etwas wie "Gemeineigentum" notwendigerweise zu Konflikten führt und auf Dauer keinen Bestand haben kann, allen voran Ludwig von Mises (1881 – 1973) in "Die Gemeinwirtschaft".

Was allen gehört, gehört am Ende niemandem; es verwahrlost und geht – zum Schaden aller – vor die Hunde. Verrostende Landwirtschaftsmaschinen auf den Kolchosen des ehemaligen Ostblocks, marode Gemeindebauten in den roten Kommunen Eurolands und verrottete Schieneninfrastrukturen in den korrupten sozialistischen Paradiesen Afrikas legen darüber beredtes Zeugnis ab. Der Sozialismus Osteuropas ist letztlich am fehlenden Privateigentum und in Ermangelung jeglichen Anreizes, mehr zu tun als unbedingt nötig, zugrunde gegangen.

Wer’s noch immer nicht glauben will, betrachte den Zustand kommunaler Wohnbauten und jenen von mit privaten Mitteln errichteten und erworbenen Eigentumswohnhäusern. Beide gesehen – kein Vergleich. Die Stadt Wien, mit ihrem Bestand von 220.000 Wohnungen der größte "Zinsgeier" der Welt, bietet prächtiges Anschauungsmaterial.

Der Verzicht auf privates Eigentum, die mangelnde Trennung von Mein und Dein, bedingt notwendigerweise Konflikte. Wer sich der Früchte seiner Arbeit nicht sicher sein kann, wird sich nicht länger anstrengen. Wer weiß, dass er über ein verbrieftes Recht auf Faulheit verfügt, schon gar nicht.

Leider besteht nur wenig Aussicht darauf, dass die Kevins dieser Welt diese offensichtlichen Zusammenhänge jemals begreifen oder als Tatsache akzeptieren werden.

Was bei den intensiven Diskussionen über Kühnerts Aussagen in den vergangenen Tagen jedoch am meisten erschreckt: Über die zahllosen Opfer der sozialistischen Experimente in der Geschichte spricht niemand. Der russische Mathematiker Igor Schafarewitsch (1923 – 2017) meinte dagegen schon 1975 im Sozialismus eine "anthropologische Konstante" zu erkennen, die auf die Zerstörung alles Bestehenden zielt und am Ende in den kollektiven Tod führt ("Der Todestrieb in der Geschichte: Erscheinungsformen des Sozialismus").

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPeter Kurz
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2019 09:44

    "Es ist das Vorrecht der Jugend, radikal zu denken."
    Falsch!
    Schon im ersten Satz dieses Artikels ein Fehler.
    Nur links-grün denkende Jugendliche und Kinder dürfen radikal denken, sprechen und überzogene Forderungen stellen. Und dazu sogar die Schule schwänzen.

    Aber wehe, wehe, patriotische Jugendliche wie die Identitären stellen Forderungen wie Heimatschutz, Grenzschutz und sprechen Dinge an wie Überfremdung oder Bevölkerungsausstausch.
    Dann gibt es tsunamiartige Empörung in den Medein, Kanzler Kurz findet das widerlich und distanziert scih vor laufenden Kameras.

    Gleichzeitig werden Mitglieder dieser Bewegung als vogelfrei erklärt, es gibt Berufsverbote, Bankkonten werden reihenweise gesperrt und die Antifa fackelt deren Autos ab.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2019 19:55

    Kevin und Herr sind zwar schon etwas älter als Greterl Thunberg, aber ansatzweise kann man erahnen was passieren würde, folgt man den Worten Herbert Stöhnemeyers "Gebt den Kindern das Kommando"

    Es ist zwar das Recht der Jugend neue Vorstellungen und Ideen zu haben, wenn sie sich aber stur und unbelehrbar unter das rote Joch begeben, hört der Spaß auf.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Mai 2019 19:46

    Aber ein Sozialist ist Argumenten nicht zugänglich, auch nicht diskussionsfähig, aber halt 'ideologieoffen'.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2019 20:49

    Mir bleibt ob dieser Daemlichkeit der "Kelvins" einfach die Spucke weg.
    Das Schlimme daran ist, dass solche Clowns eine Buehne bekommen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2019 11:41

    Vom Hirn her weiss ich, dass man seine eigenen Vorurteile ankämpfen sollte, wenn das nur so leicht wäre...... Als Kind hab ich allzu oft gehört: "da geht's zu wie in einer Judnschul" , oder "holt's die Wäsche herein, die Zigeuner kommer"... Tja alles von gestern, aber irgendwie in den allerhintersten Gehirnwindungen so eingeprägt, dass man es gelegentlich denkt aber um Gottes Willen ja nicht sagt.
    Und ein neueres Vorurteil, der Vorname "Kevin" - tut mir leid, ich kann nicht anders, da muss ich immer an den "Kevinismus" denken.

    Kevinismus - Wikipedia:
    daraus:
    Vorurteilsbelastung
    Einer an der Universität Oldenburg im Jahr 2009 verfassten Masterarbeit zufolge erzeugen bestimmte Vornamen von Schülern tatsächlich Vorurteile auf der Lehrerseite.[4] Der Name Kevin etwa lege den Lehrern nahe, dass der Schüler verhaltensauffälliger sowie leistungsschwächer sei und eher aus der Unterschicht komme. Ob ein Schüler allerdings deshalb auch schlechter behandelt werde, ließ sich nicht schlüssig erarbeiten.[5] Derartige Vorurteile sollen insbesondere unter Lehrern in Westdeutschland verbreitet sein.

  6. Ausgezeichneter Kommentatornerdfilms
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Mai 2019 10:25

    Was ich zu Typen wie Kühnert zu sagen habe: Heute schwingen sie solche Reden, morgen ziehen sie sich einen Anzug an und übermorgen sind sie selbst Manager bei BMW.

  7. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Mai 2019 18:40

    Puuuh, das ist gut geschrieben! Danke, Herr Tögel. Sehr wichtig und jedermann zu lesen empfohlen.

alle Kommentare

  1. unbedeutend (kein Partner)
    13. Mai 2019 00:14

    Ist dieser Herr nicht der Vorsitzende einer Organisation, die für die Vernichtung unwerten Lebens bis zur Geburt eintritt?

  2. Heimgarten (kein Partner)
    12. Mai 2019 22:01

    Alles vergebene Liebesmüh. Natürlich ist unser kapitalistisches Konzept nicht perfekt, weshalb die Jungen zu einer Alternative greifen. Es klingt dann halt alles so schön - fast messianisch. Aber wenn ich jetzt schon 100x sehe, dass es nicht funktioniert, dann sollte sich doch einmal ein Lernkurveneffekt einstellen. Der Sozialismus ist im Wesen eine Ersatzreligion, weshalb auch die Kirche so bekämpft wird. Man nennt sich dann "Agnostiker". Mit Südafrika haben Sie recht. Da gehts leider hurtig bergab. Die Überfälle auf die Farmer nimmt ständig zu. War da nicht mal die Kornkammmer Afrikas, welches heute mit 1000facher Inflation, Hungersnot und Gewalt kämpft? Ach ja, Deutsch-Westafrika.

  3. Kyrios Doulos
    12. Mai 2019 18:40

    Puuuh, das ist gut geschrieben! Danke, Herr Tögel. Sehr wichtig und jedermann zu lesen empfohlen.

    • Marand Josef (kein Partner)
      13. Mai 2019 21:46

      Finde ich auch. Einmalig auch dieser Abschnitt (nobelpreisverdächtig):
      Wenn die Realität mit der marxistischen Theorie nicht übereinstimmt – umso schlimmer für die Realität. Und wahr sein kann etwas nur dann, wenn es dem Sozialismus nutzt.

  4. simplicissimus
    11. Mai 2019 20:49

    Mir bleibt ob dieser Daemlichkeit der "Kelvins" einfach die Spucke weg.
    Das Schlimme daran ist, dass solche Clowns eine Buehne bekommen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      12. Mai 2019 19:39

      Sollen sie ihre Bühne haben.

      Der Narrensaum, insbesondere jener der Linken, wird immer ein paar Brettel und ein Mikro samt Verstärker bekommen, egal was sie uns verkünden wollen. Die sind ja sakrosankt.

      Ob das jetzt ein Erich Fenninger, der in seiner unnachahmlichen, proletoiden Art überall in der Regierung "Oaschmenschen" ortet (siehe "Wegscheider", Servus TV vom Samstag), ein Kasper wie Böhmermann im "Künstlerhaus Graz" ist oder ein Dr. med. Baumgärtl, SPÖ Langenzersdorf.

      Also alles Protagonisten einer Partei, die ständig nach mehr "Bildung für alle" schreien.
      Wie blöde diese Leute in Wahrheit selber sind, kann nur ein adäquates Signal am 26.5. deutlich machen.

      Hic Rhodos, hic sal

    • Igo
      14. Mai 2019 03:49

      bin kein Nörgler, aber: Hic Rhodus, hic saltus! oder im Original: “???? ? ?????,
      ???? ??? ?? ??????”
      Oder wollen wir uns auf deutsch einigen: ”Hier ist die Rose, hier tanze” lol

  5. Ingrid Bittner
    11. Mai 2019 11:41

    Vom Hirn her weiss ich, dass man seine eigenen Vorurteile ankämpfen sollte, wenn das nur so leicht wäre...... Als Kind hab ich allzu oft gehört: "da geht's zu wie in einer Judnschul" , oder "holt's die Wäsche herein, die Zigeuner kommer"... Tja alles von gestern, aber irgendwie in den allerhintersten Gehirnwindungen so eingeprägt, dass man es gelegentlich denkt aber um Gottes Willen ja nicht sagt.
    Und ein neueres Vorurteil, der Vorname "Kevin" - tut mir leid, ich kann nicht anders, da muss ich immer an den "Kevinismus" denken.

    Kevinismus - Wikipedia:
    daraus:
    Vorurteilsbelastung
    Einer an der Universität Oldenburg im Jahr 2009 verfassten Masterarbeit zufolge erzeugen bestimmte Vornamen von Schülern tatsächlich Vorurteile auf der Lehrerseite.[4] Der Name Kevin etwa lege den Lehrern nahe, dass der Schüler verhaltensauffälliger sowie leistungsschwächer sei und eher aus der Unterschicht komme. Ob ein Schüler allerdings deshalb auch schlechter behandelt werde, ließ sich nicht schlüssig erarbeiten.[5] Derartige Vorurteile sollen insbesondere unter Lehrern in Westdeutschland verbreitet sein.

    • Wyatt
      11. Mai 2019 16:14

      "da geht's zu wie in einer Judnschul"....das ist mir auch in Erinnerung, immer wenn es ohne Lehrer in der Klasse zu laut wurde, heut scheint das trotz Anwesenheit von Lehrer/In der Normalzustand, wie ab und zu Handgreiflichkeiten unter Schüler, aber gegen Lehrpersonal, war damals völlig unvorstellbar.

  6. nerdfilms
    11. Mai 2019 10:25

    Was ich zu Typen wie Kühnert zu sagen habe: Heute schwingen sie solche Reden, morgen ziehen sie sich einen Anzug an und übermorgen sind sie selbst Manager bei BMW.

  7. Peter Kurz
    11. Mai 2019 09:44

    "Es ist das Vorrecht der Jugend, radikal zu denken."
    Falsch!
    Schon im ersten Satz dieses Artikels ein Fehler.
    Nur links-grün denkende Jugendliche und Kinder dürfen radikal denken, sprechen und überzogene Forderungen stellen. Und dazu sogar die Schule schwänzen.

    Aber wehe, wehe, patriotische Jugendliche wie die Identitären stellen Forderungen wie Heimatschutz, Grenzschutz und sprechen Dinge an wie Überfremdung oder Bevölkerungsausstausch.
    Dann gibt es tsunamiartige Empörung in den Medein, Kanzler Kurz findet das widerlich und distanziert scih vor laufenden Kameras.

    Gleichzeitig werden Mitglieder dieser Bewegung als vogelfrei erklärt, es gibt Berufsverbote, Bankkonten werden reihenweise gesperrt und die Antifa fackelt deren Autos ab.

    • Kyrios Doulos
      12. Mai 2019 18:43

      @Peter Kurz:
      ****************************
      ****************************
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      ****************************

    • logiker2
      14. Mai 2019 07:51

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    • pressburger
      16. Mai 2019 10:44

      **********************************

  8. Brockhaus
    10. Mai 2019 19:55

    Kevin und Herr sind zwar schon etwas älter als Greterl Thunberg, aber ansatzweise kann man erahnen was passieren würde, folgt man den Worten Herbert Stöhnemeyers "Gebt den Kindern das Kommando"

    Es ist zwar das Recht der Jugend neue Vorstellungen und Ideen zu haben, wenn sie sich aber stur und unbelehrbar unter das rote Joch begeben, hört der Spaß auf.

  9. Josef Maierhofer
    10. Mai 2019 19:46

    Aber ein Sozialist ist Argumenten nicht zugänglich, auch nicht diskussionsfähig, aber halt 'ideologieoffen'.

    • Brockhaus
      10. Mai 2019 19:58

      D'accord. Habe meine Zeilen verfaßt ohne vorher die Ihrigen gelesen zu haben. :-)





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