Nie war die Nazi-Gefahr so groß

Lesezeit: 10:30

Wir schreiben das Jahr 2019 – die Sternzeit, die Captain Kirk an dieser Stelle so gerne durchgibt, müsste ich raten. Was ich aber fix zu wissen glaube: Das Ende des Nationalsozialismus ist schon eine ganze Zeit lang her. Soweit ich mich erinnern kann, endete diese dunkle Episode im Jahre 1945. Also vor ziemlich genau 74 Jahren. Es gibt immer weniger heute noch lebende Menschen, die die Ära der Nazi-Gräuel selbst miterlebt haben. Die meisten davon waren damals Kinder bzw. sogar Kleinkinder. Der Rest kennt einen gewissen Herrn Adolf H. nur noch aus Büchern, aus dem Schulunterricht und von der Hirnwäsche durch die in Dauerschleife laufenden Nazi-Dokumentationen im TV. Die zeitliche und geistige Entfernung zu dieser Epoche nimmt stetig zu. Und dennoch: Nie war die Nazi-Gefahr gefühlt größer als heute.

Zumindest, wenn man die Berichterstattung der quasi durch die Bank linkslastigen Medien verfolgt und dazu das hysterische Gekreische der zahlreichen Linksparteien, NGOs und Bessermenschen-Vereine. Seit ungefähr Ende 2017 scheint sich die Lage dramatisch zuzuspitzen – vermutlich rein zufällig fällt das mit dem Amtsantritt der türkis-blauen Regierung zusammen, mit der Abwahl der ewigen Kanzlerpartei SPÖ und mit dem Rauswurf der GrünInnen aus dem Nationalrat. Und in Deutschland mit dem Aufstieg der AfD.

Denn der brave Mitteleuropäer hat längst gelernt, dass nichts mit nichts zu tun hat und auch der Rest bloß zufällig geschieht. Wer etwas anderes behauptet, ist bereits verdächtig, ein N… zu sein. Oder zumindest ein geistiges Nullerl.

Also: Nazis sind eine ständige Gefahr, das weiß heute jedes Kind. Schließlich ist gerade erst eine große Nazi-Terror-Umsturz-Zelle, die sich bereits über ganz Österreich ausgebreitet hatte, von der Exekutive unter Todesverachtung ausgehoben worden. Was vor allem ein großes linksmediales Ereignis war. Dabei gab es zwar offenbar keine einzige Festnahme, dafür wurden aber jede Menge geheimnisvolle Fantasie-Fahnen und fragwürdige Waffen beschlagnahmt.

Unter den furchterregenden Waffenfunden waren einige Messer und sogar ein japanisches Deko-Schwert. Also nichts, was eine durchschnittliche Fachkraft aus dem Allah-Land nicht auch bei sich tragen würde. Nur sorgt das für weniger Aufregung bei den Zuständigen, wie wenn ein paar geistig flachwurzelnde Besucher eines Neonazi-Konzerts, das bereits im März 2018(!) im Mürztal stattgefunden hat, dergleichen in einer Schublade herumliegen haben.

Dazu wurden offenbar auch ein paar alte Werfer-Granaten sichergestellt, die vermutlich schon lange verrostet und kaum noch funktionstüchtig sein dürften – zumindest soweit man das auf den veröffentlichten Bildern erkennen konnte. Dazu kam ein ebenfalls verrosteter Metallklumpen, der vermutlich einmal ein Gewehr gewesen ist. Alles in allem die perfekten Ingredienzien für einen Nazi-Putsch. Mindestens!

Das war aber nur ein neuer Höhepunkt. So richtig Fahrt nahm die Nazi-Panik bereits vor gut einem Jahr auf. Da tauchten im Vorfeld der niederösterreichischen Landtagswahl die hochgefährlichen Liederbücher in diversen Burschenschafter-Buden auf. "Aufgedeckt" – ebenfalls rein zufällig – vom linksextremen Blättchen Der Falter. Ausgehend von dieser für Linke koranähnlichen Publikation erfasste eine Welle der Hysterie das ganze Land.

Als ob uralte Sauflieder grölende Burschenschafter bald die Macht im Staat an sich reißen würden, um dann sofort das KZ Mauthausen doch noch wiederzueröffnen. Was die vereinigten Linken ja mit dem knappen Wahlerfolg des von ihnen gepushten Grünen Van der Bellen 2016 gerade noch einmal verhindern konnten. Denn wir erinnern uns: Frau Gertrude hatte bereits damals allerlei Nazi-Szenarien für den Fall prophezeit, dass Norbert Hofer Bundespräsident werden würde.

FPÖ-NÖ-Spitzenkandidat Udo Landbauer, dem genau gar nichts strafrechtlich Relevantes vorgeworfen werden konnte, wurde in einer medialen Hexenjagd der Sonderklasse vorverurteilt und so lange unter Liederbuch-Dauerfeuer genommen, bis seine Partei einknickte und Landbauer für einige Monate ins Nirwana schickte. Zuvor war bereits das FP-Landtagswahlergebnis weit unter den Erwartungen geblieben.

Im Nachhinein wurde Landbauer wieder rehabilitiert, alle Verfahren wurden eingestellt. Nur interessierte das dann keinen mehr. Medial lief das unter ferner liefen. Das Ziel war ja erreicht, der Schaden für die Blauen bereits angerichtet.

Dieses "Erfolgsrezept" kennen wir schon. Erst wird aufgeregt gegackert, alles Mögliche behauptet und das Ende der Demokratie angekündigt. Der Wiederruf wird dann irgendwo klein auf Seite 27 bzw. in den 9.00-Uhr-Nachrichten im TV gebracht, was kaum noch jemand bemerkt. Nur kurz nach den Liederbüchern folgte die Tiroler Landtagswahl und der dortige FPÖ-Spitzenkandidat Abwerzger wurde vom ORF als Nazi-Sympathisant hingestellt. Allerdings sind die Rotfunker, im Gegensatz zum Falter, eher als motivierte, aber mäßig begabte Amateure einzustufen, was das Vernadern betrifft. Und so flog wenig später – noch vor der Wahl – auf, dass alles nur auf einen kreativen Schnitt des ORF-Redakteurs zurückzuführen war. Abwerzgers Zurückweisung von Nazi-Gedankengut wurde einfach weggeschnitten. Schwamm drüber, der ORF gestand in irgendeiner Mini-Nachrichtensendung am Vormittag vor 4215 Zuschauern und das war’s. Man hörte nie wieder von dem Vorfall.

Langlebiger ist da schon die Aufregung um Innenminister Kickl. Erst hat er ja gleich einmal "konzentriert" gesagt, was einige zartbesaitete Linke schon fast aus den Birkenstock-Sandalen gewuchtet hat. Dann machte er sich für berittene Polizei stark und schließlich wäre da noch die Endlos-Saga rund um das BVT.

Dabei wurde zwar tatsächlich aufgezeigt, was für ein unfassbarer (mit Verlaub) Sauhaufen der ganze Verfassungsschutz offenbar ist, nur hat der aktuelle Innenminister damit nicht wirklich etwas zu tun. Die Missstände hat er bereits von seinen Vorgängern geerbt. Völlig egal, irgendwie war auch die Causa BVT ziemlich nazi und brandgefährlich für das gesamte Staatswesen.

Ach, was heißt war? Sie ist natürlich nach wie vor schwerstens gefährlich. Man frage nur nach beim roten Kai Jan Krainer, der pinken Steffi Krisper oder dem Godfather of Aufdeckerism Peter Pilz. Ach ja, außerdem will Kickl die Menschenrechte abschaffen. Oder so.

Fast so schlimm wie Kickl ist der steirische Barde Andreas Gabalier. Als der in München einen Preis bekommen sollte, von dem der Durchschnittsösterreicher zuvor vermutlich noch nie etwas gehört hat und der ihm mutmaßlich auch herzlich wurscht ist, drehte die linke Empörungsgemeinschaft erneut komplett durch. Ein volkstümlich-konservativer Sänger in Lederhose und kariertem Hemd mit einem Hirschgeweih am Mikrofon war plötzlich eine Riesenbedrohung für – ja für was eigentlich? Und warum? Irgendwas mit Nazi halt. Genau, Gabalier soll vor vielen Jahren auf einem CD-Cover mit seinem Körper ein Hakenkreuz nachgestellt haben. Außerdem sei er frauenfeindlich, ewig-gestrig, reaktionär, und irgendwie eine latente Gefahr. Weil er halt auch die Hymne falsch jodelt.

Das war schon zu Jahresbeginn 2019. In diesem Jahr wurde überhaupt die Schlagzahl noch einmal spürbar erhöht. Man kommt kaum noch zum Durchschnaufen, hinter jedem Hydranten und unter jedem Stein lauert mittlerweile ein Nazi. Man weiß gar nicht mehr, wohin man sich flüchten soll. Selbst dumm-dreiste Klimaleugner, die partout nicht die neue nordische Gottheit namens Greta Thunberg anbeten wollen, sind bereits schwer unter Naziverdacht geraten. Und davon gibt es bedauerlicherweise noch immer viele.

Nicht einmal im umliegenden Ausland kann man heutzutage so leicht ein moralisch stabiles Refugium finden, denn im Osten lauert der furchtbare Orban, im Norden die grauslich-nationalistischen Polen und im Süden der noch schrecklichere Salvini. Wie hat es der Leinwand-Genosse Bockerer seinerzeit so treffend formuliert: "Wohin sulln wir flüchten? Wir san jo eingekreist, in der Gabergossn!" Das einzig mögliche Rückzugsgebiet scheint aktuell das bunte Mutti-Reich im Nordwesten zu sein. Wie schon einmal in der Geschichte Sehnsuchtsort so manches Kollektivisten.

Doch Flucht tut angesichts der Umstände zusehends not, denn die Lage ist noch schlimmer als befürchtet. In Wahrheit ist so gut wie jeder autochthone Österreicher quasi ein Nazi, oder zumindest ein potentieller Mörder. Das hat Anfang des Jahres eine gewisse Lena Jäger aufgedeckt, eine aus Norddeutschland zu uns entsandte gewichtige Feministin und Protagonistin des Frauen-Volksbegehrens, die in einer Diskussion kundtat (ab Minute 2:15): "Die Ausländer kommen nach Österreich und gucken sich offensichtlich von den Österreichern das Morden ab, denn seltsamerweise fangen nur die Ausländer in Österreich an zu morden und nicht in Deutschland und nicht in den anderen europäischen Ländern."

Ja, das ist wirklich seltsam! Vor allem, dass uns das selber noch gar nicht aufgefallen ist. Das verhindert offenbar unsere Nazi-Genetik. Überall gibt es kein Problem mit messernden "Geflüchteten", nur in Österreich. Na bumm!

An diesem Punkt möchte man glauben, dass es gar nicht mehr schlimmer kommen könnte, aber dann ging der Vorhang auf für die Identitären, die plötzlich dick da waren. Das auch noch. Eine Spende des Moschee-Killers von Neuseeland über ein Jahr vor der Tat brachte diese neue Lawine ins Rollen, die diesmal selbst den Bundeskanzler erfasste und hysterisch werden ließ. Vor allem der Koalitionspartner wurde zur Zielscheibe und musste den Identitären entsagen, wie weiland ein Ketzer seiner Irrlehre. Und die FPÖ ging nicht nur in die Knie, sie warf sich vor den Linken in den Staub und winselte um Gnade, um nur nicht auf dem medialen Scheiterhaufen verbrannt zu werden.

In dieser Form war das vermutlich nicht sehr schlau. Denn gerade bei der eigenen Anhängerschaft sorgte dieser exorbitante Umfaller vor der politisch korrekten Inquisition für Erstaunen, Kopfschütteln und teilweise für ernsthaften Ärger. In verschiedensten Online-Portalen mehren sich die Kommentare von blauen Sympathisanten, die ihrer Partei die Liebe in Form des Stimmverhaltens entziehen wollen.

Im Gegenzug können HC Strache und Co. wohl noch so weinerlich im Büßergewand um Vergebung wimmern – Wählerstimmen aus der linken Ecke werden sie deswegen trotzdem keine bekommen. Und zwar keine einzige. Auf dem medialen Scheiterhaufen werden sie dafür dennoch landen. Das könnten sie nur mit der eigenen Auflösung verhindern.

Die Blauen riskieren so das Ansehen bei den eigenen Wählern. Ein Fehler, den auch die alte ÖVP schon jahrzehntelang gemacht hat. Nicht zuletzt um sich beim ORF und dessen angeschlossenen Linksmedien anzubiedern, rückte man unter Busek, Molterer, Mitterlehner und wie sie alle hießen immer weiter nach links. So verlor man immer mehr Wähler, wurde aber im Gegenzug medial trotzdem weiter bei jeder sich bietenden Gelegenheit abgewatscht. Ein denkbar schlechtes Geschäft.

Strache läuft jetzt offenbar Gefahr, denselben Irrweg einzuschlagen. Hoffentlich kann ihn noch jemand rechtzeitig zurückhalten und in die Spur zurückholen, denn mit Kniefällen vor den Linken gewinnt man nichts. Außer maximal anerkennende Worte von jenen, die einen sowieso nicht wählen. Brav war das Buberl!

Und hier wären wir beim entscheidenden Punkt angelangt. Nämlich warum die Linken die Nazi-Keule so heftig schwingen wie noch nie. Warum sie das Nazi-Gespenst täglich in den schrillsten Farben an die Wand malen. Es geht wie immer nur darum, die verhasste FPÖ zu schwächen, oder im Idealfall gleich zu spalten, wie das in den Schüssel-Jahren gelungen ist. Oder zumindest die Koalition zu sprengen.

Das einzig Erstaunliche dabei ist eigentlich nur, dass es nach wie vor immer wieder gelingt und zwar auf allen Ebenen. Und das, obwohl die zu großen Teilen linksgepolten Mainstream-Medien angeblich immer mehr an Glaubwürdigkeit und Zuspruch verlieren. Dennoch: Ganz oben an der Spitze der Partei hat man den Vizekanzler dazu gebracht, brav das Stöckchen zu apportieren und sich auf Zuruf auf den Boden zu werfen. Nicht zuletzt, weil auch der türkise Bundeskanzler erstmals auf den Empörungszug mitaufgesprungen ist und sich von den Linken einspannen hat lassen. Wollen wir hoffen, dass es Kurz nur passiert ist und nicht mehr dahintersteckt, obwohl man eigentlich Zweiteres befürchten muss.

Aber es gelingt auch bei den Wählern, die teils erzürnt und enttäuscht sind und sich überlegen, künftig nicht mehr Blau zu wählen. Der Ärger ist durchaus verständlich, denn Strache hat sich wahrlich nicht besonders schlau verhalten und nicht als Mann mit Rückgrat geglänzt. Wobei man fairerweise dazusagen muss, dass die Türkisen und hier vor allem der Kanzler selbst hinter den Kulissen gewaltigen Druck auf die FPÖ ausgeübt haben sollen. Selbst ein Platzen der Koalition soll schon im Raum gestanden sein.

Doch was ist die Alternative? Die Linken hätten genau ihr Ziel erreicht, wenn jetzt einige oder gar viele der FPÖ aus Frust den Rücken kehren. Das sollte man halt auch bedenken. Man würde wie Strache brav über das hingehaltene Stöckchen springen und damit den Linken genau den Gefallen tun, den sie sich am meisten wünschen. Wählerverluste für die FPÖ. Da müssen im Mai gar nicht alle eine der anderen, ebenso mäßig attraktiven Optionen wie Othmar Karas oder Andreas Schieder wählen. Es reicht schon, einfach zuhause zu bleiben. Auch das tut den Blauen weh. Und hilft der vereinigten Linken, die zunächst einmal in Europa die Oberhand behalten will und vor Salvini und Co. zittert. Und dann in Österreich eine mögliche Spaltung der Koalition anstrebt.

Nur deshalb ist die Nazi-Gefahr so groß. Wie so oft vor Wahlen. Die Frage ist halt, ob die moralisch chronisch Überlegenen damit einmal mehr durchkommen werden. Eines steht aber fest: Wenn es bei der EU-Wahl funktioniert, wenn die Wähler wieder in die linke Falle tappen, wird die Nazi-Keule danach nur umso intensiver geschwungen werden, auch wenn das heute kaum vorstellbar erscheint. Und es werden wohl die Grenzen wieder aufgehen – auf dem Balkan warten ja bereits wieder 70.000 auf ein warmes Plätzchen in einem üppigen Sozialsystem.

Als Wähler hat man im Mai im wahrsten Sinn des Wortes die Qual der Wahl: Die FPÖ bis auf Kickl und eventuell Vilimsky jämmerlich um einen Denkzettel bettelnd. Die Türkisen lassen immer mehr ihr gruseliges alt-schwarzes Antlitz durchblitzen und haben Karas an der Spitze, während der Rest ohnehin bloß darum rittert, wer am weitesten links steht und am lautesten "Nazi!" schreit. Und Nicht-Wählen hilft auch nur den Linken.

Na gratuliere!

Niklas G. Salm, früher Journalist, schreibt jetzt unter Pseudonym.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2019 11:11

    Jenen, die am lautesten gegen Nazis anschreien, geht es bloß darum, davon abzulenken, daß genau sie selbst die schlimmsten Nazis sind, schlimmer noch als die vor 80 Jahren !! :-(((
    Sie wenden die gleichen menschenverachtenden haßerfüllten hetzerischen Methoden an, sie sind um nichts besser, als die, gegen die sie (angeblich) so inbrünstig kämpfen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorKarl Rinnhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2019 12:20

    Diejenigen, die heute alle Unerwünschten (= nicht Linken) ungestraft als Nazis denunzieren, wären in der unseligen Zeit die allerersten Nazis gewesenl

  3. Ausgezeichneter Kommentatorriri
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2019 10:24

    Es ist schon höchst eigenartig und frappant; der FALTER schreibt eine Halbwahrheit und die Republik ist in Aufruhr. Selbst die Justiz nimmt prompt ungeprüfte Pseudo-Anschuldigungen auf, um gegen sogenannte Rechtsextreme vorgehen zu können.
    Natürlich steckt da immer und nur die FPÖ dahinter.

    Im FALTER Ausgabe 15/19 wird der Watchblog 'FPÖ Fails' beworben.
    Vier oder Fünf Personen betreiben diese Facebook-Seite, die so etwas wie ein anonymes Recherchebergwerk geworden ist. Diese Leute durchstöbern täglich Aktivitäten von hunderten FPÖ Gruppen und Funktionären und zeigen immer dann auf, wenn ein Blauer menschenverachtende Zeilen schreibt. Diese Beiträge sind in einer Datenbank abrufbar, archiviert und kategorisiert.

    Na also, der FALTER, die Parallel-Oberstaatsanwaltschaft (autorisiert, von wem auch immer).

    Interessant, wer das alles finanziert. Kann es sein, dass die linke ÖVP auch dabei ist?
    Eventuell auch die Türkisen?
    Pröll und Mikl, die Liederbuchaffäre, ein Beispiel.

  4. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2019 15:44

    @Niklas G. Salm:

    So traurig Ihr Artikel ist, so notwendig ist er leider, und Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Das sind meines Erachtens die wichtigsten und wesentlichsten Aussagen auch in bezug auf unsere Handlungsmöglichkeiten:

    >> "Die Linken hätten genau ihr Ziel erreicht, wenn jetzt einige oder gar viele der FPÖ aus Frust den Rücken kehren. .. "

    >> "Man würde ... damit den Linken genau den Gefallen tun, den sie sich am meisten wünschen."

    >> "Es reicht schon, einfach zu Hause zu bleiben. Auch das... hilft der vereinigten Linken, .. "

    >> "Wenn es bei der EU-Wahl funktioniert, wenn die Wähler wieder in die linke Falle tappen, wird die Nazi-Keule danach nur umso intensiver geschwungen werden, .."

    **********************************!
    **********************************!
    **********************************!

    Und an zweitwichtigster Stelle stünde die Verbreitung und Schärfung des Blicks auf die eigenen Kernaussagen der ÖVP, denn auch da wird das sog. "konservative" Lager in die Falle tappen:

    a) Karas (und damit auch Kurz) geht es um reine, BRUTALE MACHT

    b) Kurz geht es um die STRAFRECHTLICHE VERFOLGUNG anderer als gesetzlich vorgeschriebener GEDANKEN ("Die Gedanken sind frei" auf den Müllhaufen der Geschichte!)

    c) Edtstadlerin - und erst recht die übrigen Kandidaten - haben ABSOLUT NICHTS zu sagen (außer das nichtssagende Schlagwort "GLÜHENDE EUROPÄER", das nur eine andere Tarnformulierung der bedeutungsäquivalenten, früheren Schlagwort-Begriffe MARXISMUS, LENINISMUS, oder SOZIALISMUS darstellt).

    Und das haben diese Personen selbst fast mit identischen Worten genau so gesagt. Wenn man sich diese Worte auf der Zunge zergehen läßt, kommt einem das Schaudern. Diese Originalwortmeldungen gehören verbreitet:

    ad a) Karas:
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1739
    "- ... und keiner alleine hat eine Mehrheit
    - ich will die Wahl gewinnen
    - ich möchte stärker aus dieser Wahl hervorgehen
    - ich möchte in der größten Fraktion im europäischen Parlament tätig sein"
    Ein Kandidat, der das explizit erwähnen muß kann offenbar nichts anders mehr im Hirn haben.

    ad b) Kurz:
    https://www.youtube.com/watch?v=4rtlbxCE07s&t=35
    "Dieses GEDANKENgut, egal von wem es ausgeht oder verbreitet wird, ist eine
    Gefahr und eine Bedrohung für unsere freie und liberale Gesellschaft. Und wir
    werden daher auch mit voller Härte des GESETZes GEGEN dieses GEDANKENgut vorgehen."

    https://www.youtube.com/watch?v=4rtlbxCE07s&t=93
    "Die Antiextremismusstelle, die wir schaffen wollen, soll Rechtsstaatlichkeit,
    Demokratie schützen, einen Beitrag zu guter Präventionsarbeit in Österreich
    leisten, und die Möglichkeit bieten, noch besser gegen gefährliches GEDANKENgut
    wie Antisemitismus, rechtsextreme Phantasien oder den politischen Islam
    ANKÄMPFEN zu können."

    ad c) Edtstadlerin:
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1061
    Und hier wörtlich zitiert, was Edtstadlerin inhaltlich zum Wahlprogramm ausgesagt hat (wenn man die einzige hohle Phrase "glühende Europäerin" wegläßt): "" !

    Das ist überhaupt eine ordensverdächtige Spitzenleistung, was da die Hoffnungsträgerin und interne Gegenkandidatin zu Karas als Wählerlockvogel von sich gegeben hat.

    Das gehört verbreitet, denn die glühenden ÖVP Wähler wissen offenbar nicht, was sie da zu wählen beabsichtigen und welche Art von "Europa" damit aufgebaut werden soll.

  5. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2019 16:18

    Die LInkINNEN machen Adolf Hitler zum erfolgreichsten Politiker aller Zeiten. Seinen Namen nennen sie jeden Tag. Ihre Motivation holen sie sich jeden Tag von ihm. Die Mobilisierung ihrer sogar gewalttätigen KämpferINNEN (Schwarzer Block et al.) hat ihre Energiequelle in Adolf Hitler.

    Die LinkINNEN sind jeden Tag "HEIL"froh, daß es Adolf Hitler gegeben hat. Was würden sie ohne ihn tun? Was würden sie ohne ihn sagen? Wen könnten sie ohne ihn verFÜHREN und FÜHREN?

    Die LinkINNEN beten Adolf Hitler jeden Tag an. Er gibt ihnen Macht, Ehre, Preis, Ruhm, Gewalt und Herrlichkeit und vor allem die Unfehlbarkeit. Adolf Hitler macht die LinkINNEN zu TrägerINNEN der alleinseligmachenden Wahrheit.

    Die LinkINNEN machen's, daß Adolf Hitler die Tagespolitik von heute bestimmt. Alles geschieht im Namen von Adolf Hitler. Alles.

    Und diie FPÖ? Aus lauter Angst vor Adolf Hitler biedern sie sich nun auch den linken VerehrerINNEN Adolf Hitlers an. Die Nazikeule, mit der sie erschlagen werden sollten, ergreifen sie und beginnen sie zu lutschen - und mit ihr auf die einzuschlagen, die noch wissen, was Identität heißt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCIA
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2019 14:45

    Die Nazikeule wird verwendet um den Bürgern ein schlechtes Gewissen, Angst einzujagen. Ganz gezielt wird in den Doku-Sendern immer wieder - des Langen und Breiten - der 2. Weltkrieg zelebriert. Aber irgendwann wird „der Schuss nach hinten losgehen“!
    Bemerkenswert jedoch ist, dass man die Zeichen der Zeit nicht erkennen, sehen will!!
    Die wahre Gefahr geht von der zunehmenden Islamisierung (Resettlement, jährliche Zucht) aus. Gemessen an der Radikalität, Diktatur, der eigenen Gesetzgebung, der Scharia und dem Antisemitismus, ist diese Gesellschaft das Pendant zu den Nazis!
    Die Bürger wurden durch die jahrelangen Rot-Schwarzen Koalitionen verblödet und im „20 Jahrhundert belassen“. Im 21. Jahrhundert droht die Gefahr der Destabilisierung Europas durch die Migration. Falls es so weitergeht werden auch bei uns Townships a la Südafrika und deren Folgen entstehen. Die Populisten „Rechten(?)“( IB, Kickl, Salvini, Orban etc.) sind die einzigen, die den Eliten Parole bieten und Anlass zur Hoffnung geben.

  7. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    17. April 2019 09:58

    Statt 2.131 nur neun Wörter zu diesem Thema:
    Die Nazikeule wird nur zur Erreichung eigener Ziele eingesetzt.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. April 2019 13:02

    Wenn man den politischen Mitbewerber andauernd als Massenmörder beschimpft, wird irgendwann einmal jegliche Gesprächsbasis erloschen sein.


alle Kommentare

  1. cosinus (kein Partner)
    20. April 2019 12:30

    Der Autor hat recht: Wahlenthaltung stärkt die Linke. Aber FPÖ wählen stärkt sie auch, nur halt in Gestalt der Türkisen, die von den Linken kaum mehr zu unterscheiden sind.
    Also besser nicht wählen!

  2. fxs (kein Partner)
    19. April 2019 19:41

    Die moralisch chronisch Überlegenen sind doch schon durchgekommen Da hat eine Organisation eine Spende von jemanden bekommen, der sich später als Terrorist herausstellte. Die moralisch chronisch Überlegenen habe daraus ein Naheverhältnis dieser Organisation mit den Terroristen konstruiert, wochenlang wurden auf den Titelseiten der Zeitungen für nichts anderes Platz gehabt. Vermieter wurden genötigt Mietverhältnisse zu kündigen und sonstige Spender an diese Organisation wurden an den Pranger gestellt. Und was tat die Regierung? Von Widerwärtig war die Rede., und die haben sich dabei nicht einmal selbst gemeint.

  3. unbedeutend (kein Partner)
    19. April 2019 16:32

    Die meisten echten Nazis (Mitglieder der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei) hatte bekanntlich Bruno Kreisky in seiner Regierung.
    Diesen "Ruhm" kann ihm niemand rauben.
    Entsprechend menschenfeindlich war auch seine Gesetzgebung.
    Bis zu 3 Millionen Abtreibungsopfer hat er zu verantworten. Türkis-Blau unternimmt nichts, um dieses Töten zu beenden. Hier könnte unsere Regierung unzählige Menschenleben retten.
    Ist es wirklich nur die Angst vor den linken Feinden des Lebens, die sie daran hindert? Oder ist auch den "Konservativen" ein Menschenleben nichts wert?

  4. luckyseven7 (kein Partner)
    19. April 2019 14:55

    danke herr sal für ihre worte!
    mich erstaunt es immer wieder daß es leute gibt, die den sozialismus hassen, aber nicht in der lage sind zu erkennen, daß der nationalsozialismus genau der gleiche müll ist. umgekehrt gibt es genug like trottel die in einer welt leben wo es nur den sozialismus gibt und sonst nix. rot, braun, gün = alle der gleiche müll, der auf dem müllhaufen der geschichte entsorgt gehört, sonst wird es wieder millionen leben kosten. die geschichte hat es oft genug gezeigt wohin der sozialismus führt.

  5. Zraxl (kein Partner)
    19. April 2019 13:02

    Wenn man den politischen Mitbewerber andauernd als Massenmörder beschimpft, wird irgendwann einmal jegliche Gesprächsbasis erloschen sein.

  6. Neppomuck (kein Partner)
    19. April 2019 11:47

    Wenn "der Staat" - gemeint sind seine gewählten Repräsentanten - nicht in der Lage oder willens ist, nationale Interessen zu vertreten, dann ist der mündige Bürger gefordert, dieses zu tun.

    Wer diesen dann als "Nazi" bezeichnet, übersieht einiges:

    Korrekter Weise müsste es "Naso" heißen.

    "Nazis" waren Mitglieder der NSDAP, einer Partei also, die es seit dem April 1945 in Österreich nicht mehr gibt. Und wo keine Partei, da auch keine Mitglieder derselben.

    Die "Aufarbeitung" der kümmerlichen Reste dieser Bewegung ist somit obsolet. Und, konsequent betrieben (siehe "Causa Landbauer"), müsste das jüngste Auffinden etlicher Devotionalien alle Parlamentarier unter Generalverdacht stellen.

  7. El Capitan
    19. April 2019 10:18

    Zunächst einmal Gratulation zu dieser Analyse.
    Chapeau!

    Der Zeitgeist weht den Linken ins Gesicht, und das macht sie erstens ängstlich und zweitens aggressiv. Die Printmedien, seit den Sechzigern die Fackelträger linken Zeitgeistes, sind in der Krise, und der ORF, die dunkle Seite der Macht, hat unzählige Konkurrenten bekommen, darunter einen durchaus gefährlichen in Form von Servus-TV. Ein Sender, der nicht links ist und der auch vor den Roten Brigaden nicht in die Knie geht. Wahnsinn!

    Machen wir uns nichts vor: Die Wähler der Schwarzen, Türkisen und Blauen bilden einen Branchenmix, die Allermeisten können selbstbestimmt leben und dürfen frei denken. Ich habe im Leben nie irgendeinen Fürsprecher benötigt, um "etwas zu werden". Die einzige Unterstützung von außen war das Geld meines Vaters während des Studiums.

    Bei den Linken ist das ganz anders. Sie sind überwiegend im staatlichen oder staatsnahen Bereichen tätig (Arbeiterkammer, Behörden) oder in Medien, die längst von staatlichen Schmiergeldinseraten abhängig sind. Das ist evident. Erkennbar ist das auch daran, dass die vielen Sozio- und Politologen im ORF nicht mehr so genannt werden, sondern inzwischen pseudowichtige Titel bekommen: Migrations-, Armuts-, Aggressions-, Gerechtigkeits-, Friedens-, Gleichberechtigungs- und andere Pipapopoforscher, die niemand braucht. Science for nothing.

    Das sind die Gründe, warum das Trommelfeuer so aggressiv, so irrlichternd, so kreischend rüberkommt. Es klingt als ob ein Heer von Orks oder skelettartigen Wiedergängern unterwegs ist, um unsere Seelen zu fressen. Wenn ich die Zeitungen aufschlage, finde ich in jedem Blatt Artikel, bei denen ich mich ernsthaft frage, welche Drogen da geschluckt wurden, bevor diese ideologisch deformierten Gut-Zombies ihr keyboard quälten.

    Es ist schon richtig: Bitte weniger Angst, meine Herren! Die roten Vampire sind Untote, zu deren Bekämpfung man weder Kreuze noch Knoblauch benötigt.
    Nur Rückgrat!

  8. haro
    18. April 2019 15:59

    Unverständlich ist mir, wieso diejenigen die andere ungerechtfertigt als Nazis bezeichnen, nie wegen Verharmlosung des Nationalsozialismus angezeigt und verurteilt werden.
    Wird wohl am zweierlei Maß liegen das für strafbare Delikte angewandt wird ...

  9. pressburger
    17. April 2019 21:38

    Nazi ist ein Wort dass in das Vokabular der politisch korrekten gehört. Dieses Schimpfwort wird am liebsten von den politisch korrekten gegen anders denkende eingesetzt. Dieses Wort hat als abwertende Bezeichnung eines Menschen hat zwei Vorteile. Zuerst, bezeichnet nicht eine Eigenschaft, einen Charakterzug, sondern entwertet den Menschen als ganzes. Zweitens, jeder der so bezeichnet wir versucht sich zu rechtfertigen. Es ist einfacher als Idiot bezeichnet zu werden, als die Bezeichnung als Nazi zu ignorieren.
    Nazis, eigentlich Nationalsozialisten, waren mehr Sozialisten als Nationalisten. Diese Bewegung wollte die absolute Macht, die absolute Kontrolle. Zu beachten ist, dass diese Bewegung, nicht nur die Ergreifung der absoluten Macht in Deutschland angestrebt hat, national, sondern Nationalsozialisten waren, wie Bolschewiken, Internationalisten.
    Beide linken Bewegungen hatten das Ziel, ihre Revolution zu exportieren, anderen Nationen ihre Ideologie mit Gewalt aufzuzwingen.
    Der Sozialismus beherrscht bereits die EU, der Kommunismus wird folgen.

  10. Romana
    17. April 2019 21:16

    Danke für diese ausgezeichnete Analyse der gegenwärtigen Nazi-Aufdeckungs-Hysterie! Um mit dem Finger auf jemanden zeigen und "Nazi!" schreien zu können, müsste einmal geklärt werden, wer oder was ein Nazi überhaupt ist. Wenn es die Abkürzung für "Nationalsozialist"ist, gibt es fast keinen mehr, denn Angehörige dieser Partei müssten heute 90 oder mehr Jahre alt sein. Die Anhänger des nationalsozialistischen Regimes sterben also aus, nicht aber die Nazis, denn um ein solcher zu sein, genügt es der politisch korrekten Meute, einer mit damaligen Positionen sympathisierenden Gesinnung verdächtig zu sein. Man verfolgt also bereits eine Gesinnung, wenn irgendein Accessoire (Liederbuch, Fahne, erhobene Hand... ) dafür zu sprechen scheint. Taten und Fakten spielen dabei keine Rolle. Es ist nur zu hoffen, dass die Betreiber der Verfolgung von Gesinnungen durch die EU-Wahl in die Schranken gewiesen werden.

  11. Kyrios Doulos
    17. April 2019 16:18

    Die LInkINNEN machen Adolf Hitler zum erfolgreichsten Politiker aller Zeiten. Seinen Namen nennen sie jeden Tag. Ihre Motivation holen sie sich jeden Tag von ihm. Die Mobilisierung ihrer sogar gewalttätigen KämpferINNEN (Schwarzer Block et al.) hat ihre Energiequelle in Adolf Hitler.

    Die LinkINNEN sind jeden Tag "HEIL"froh, daß es Adolf Hitler gegeben hat. Was würden sie ohne ihn tun? Was würden sie ohne ihn sagen? Wen könnten sie ohne ihn verFÜHREN und FÜHREN?

    Die LinkINNEN beten Adolf Hitler jeden Tag an. Er gibt ihnen Macht, Ehre, Preis, Ruhm, Gewalt und Herrlichkeit und vor allem die Unfehlbarkeit. Adolf Hitler macht die LinkINNEN zu TrägerINNEN der alleinseligmachenden Wahrheit.

    Die LinkINNEN machen's, daß Adolf Hitler die Tagespolitik von heute bestimmt. Alles geschieht im Namen von Adolf Hitler. Alles.

    Und diie FPÖ? Aus lauter Angst vor Adolf Hitler biedern sie sich nun auch den linken VerehrerINNEN Adolf Hitlers an. Die Nazikeule, mit der sie erschlagen werden sollten, ergreifen sie und beginnen sie zu lutschen - und mit ihr auf die einzuschlagen, die noch wissen, was Identität heißt.

  12. Riese35
    17. April 2019 15:44

    @Niklas G. Salm:

    So traurig Ihr Artikel ist, so notwendig ist er leider, und Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Das sind meines Erachtens die wichtigsten und wesentlichsten Aussagen auch in bezug auf unsere Handlungsmöglichkeiten:

    >> "Die Linken hätten genau ihr Ziel erreicht, wenn jetzt einige oder gar viele der FPÖ aus Frust den Rücken kehren. .. "

    >> "Man würde ... damit den Linken genau den Gefallen tun, den sie sich am meisten wünschen."

    >> "Es reicht schon, einfach zu Hause zu bleiben. Auch das... hilft der vereinigten Linken, .. "

    >> "Wenn es bei der EU-Wahl funktioniert, wenn die Wähler wieder in die linke Falle tappen, wird die Nazi-Keule danach nur umso intensiver geschwungen werden, .."

    **********************************!
    **********************************!
    **********************************!

    Und an zweitwichtigster Stelle stünde die Verbreitung und Schärfung des Blicks auf die eigenen Kernaussagen der ÖVP, denn auch da wird das sog. "konservative" Lager in die Falle tappen:

    a) Karas (und damit auch Kurz) geht es um reine, BRUTALE MACHT

    b) Kurz geht es um die STRAFRECHTLICHE VERFOLGUNG anderer als gesetzlich vorgeschriebener GEDANKEN ("Die Gedanken sind frei" auf den Müllhaufen der Geschichte!)

    c) Edtstadlerin - und erst recht die übrigen Kandidaten - haben ABSOLUT NICHTS zu sagen (außer das nichtssagende Schlagwort "GLÜHENDE EUROPÄER", das nur eine andere Tarnformulierung der bedeutungsäquivalenten, früheren Schlagwort-Begriffe MARXISMUS, LENINISMUS, oder SOZIALISMUS darstellt).

    Und das haben diese Personen selbst fast mit identischen Worten genau so gesagt. Wenn man sich diese Worte auf der Zunge zergehen läßt, kommt einem das Schaudern. Diese Originalwortmeldungen gehören verbreitet:

    ad a) Karas:
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1739
    "- ... und keiner alleine hat eine Mehrheit
    - ich will die Wahl gewinnen
    - ich möchte stärker aus dieser Wahl hervorgehen
    - ich möchte in der größten Fraktion im europäischen Parlament tätig sein"
    Ein Kandidat, der das explizit erwähnen muß kann offenbar nichts anders mehr im Hirn haben.

    ad b) Kurz:
    https://www.youtube.com/watch?v=4rtlbxCE07s&t=35
    "Dieses GEDANKENgut, egal von wem es ausgeht oder verbreitet wird, ist eine
    Gefahr und eine Bedrohung für unsere freie und liberale Gesellschaft. Und wir
    werden daher auch mit voller Härte des GESETZes GEGEN dieses GEDANKENgut vorgehen."

    https://www.youtube.com/watch?v=4rtlbxCE07s&t=93
    "Die Antiextremismusstelle, die wir schaffen wollen, soll Rechtsstaatlichkeit,
    Demokratie schützen, einen Beitrag zu guter Präventionsarbeit in Österreich
    leisten, und die Möglichkeit bieten, noch besser gegen gefährliches GEDANKENgut
    wie Antisemitismus, rechtsextreme Phantasien oder den politischen Islam
    ANKÄMPFEN zu können."

    ad c) Edtstadlerin:
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1061
    Und hier wörtlich zitiert, was Edtstadlerin inhaltlich zum Wahlprogramm ausgesagt hat (wenn man die einzige hohle Phrase "glühende Europäerin" wegläßt): "" !

    Das ist überhaupt eine ordensverdächtige Spitzenleistung, was da die Hoffnungsträgerin und interne Gegenkandidatin zu Karas als Wählerlockvogel von sich gegeben hat.

    Das gehört verbreitet, denn die glühenden ÖVP Wähler wissen offenbar nicht, was sie da zu wählen beabsichtigen und welche Art von "Europa" damit aufgebaut werden soll.

    • pressburger
      17. April 2019 15:55

      *************************************
      Eine Antiextremismusstelle, betrieben von linken Extremisten. Wo diese Stelle nach Extremisten sucht sind keine Extremisten, was diese Stelle verdeckt, dort sitzen die Extremisten.
      Könnte aber auch nützlich sein. Würde diese Stelle gegen die wirklichen Antisemiten und ihre Verbündeten, die NGOs, die Linken, die Caritas, entschieden vorgehen, wäre das ein Wunder. Wunder dauern, wie bekannt meistens etwas länger.

  13. CIA
    17. April 2019 14:45

    Die Nazikeule wird verwendet um den Bürgern ein schlechtes Gewissen, Angst einzujagen. Ganz gezielt wird in den Doku-Sendern immer wieder - des Langen und Breiten - der 2. Weltkrieg zelebriert. Aber irgendwann wird „der Schuss nach hinten losgehen“!
    Bemerkenswert jedoch ist, dass man die Zeichen der Zeit nicht erkennen, sehen will!!
    Die wahre Gefahr geht von der zunehmenden Islamisierung (Resettlement, jährliche Zucht) aus. Gemessen an der Radikalität, Diktatur, der eigenen Gesetzgebung, der Scharia und dem Antisemitismus, ist diese Gesellschaft das Pendant zu den Nazis!
    Die Bürger wurden durch die jahrelangen Rot-Schwarzen Koalitionen verblödet und im „20 Jahrhundert belassen“. Im 21. Jahrhundert droht die Gefahr der Destabilisierung Europas durch die Migration. Falls es so weitergeht werden auch bei uns Townships a la Südafrika und deren Folgen entstehen. Die Populisten „Rechten(?)“( IB, Kickl, Salvini, Orban etc.) sind die einzigen, die den Eliten Parole bieten und Anlass zur Hoffnung geben.

  14. OMalley
    17. April 2019 14:15

    Bravo Bravissimo N.G.Salm

  15. Bürgermeister
    17. April 2019 12:56

    "Nie war die Nazi-Gefahr so groß", ja, wie sagte mal jemand: Der Widerstand gegen Hitler nimmt ständig zu.

    Die Nationalsozialisten waren die Folge einer unfähigen degenerierten Elite. Wenn ein gesellschaftlicher Kopf zu verfaulen und zu stinken beginnt, wenn er seiner eigentlichen Aufgabe der Systemlenkung nicht mehr nachkommt, wenn er sich um Bagatellen statt um gesellschaftliche Probleme kümmert, dann übernehmen andere diese Aufgabe. Man kann auch die Polizei abschaffen, die Gerichte, die Handels- und Freizeitzentren - dann werden andere Strukturen diese Aufgabe übernehmen.

    Die Radikalisierung wie sie die AntiFa vorlebt, die Ablehnung des demokratischen westlichen Systems wie sie von vielen hier aufgewachsenen Migrantenkindern durch Anschluss an den IS demonstriert wurde - das wird sich mittelfristig auch auf die Systemträger auswirken. Verhindern lässt sich das nicht mehr.

    Der stinkende Kopf mag lautstark seine Unabkömmlichkeit über bezahlte Medien hinausbrüllen, das sich anbahnende Verderben beschwören - wenn man ihn ersetzen sollte, seine Wichtigkeit von seinen Lakaien öffentlich beteuern lassen - aber der Prozess ihn zu ersetzen ist in Gang gesetzt, die Axt hebt sich gerade.

    Keine Denkverbote, keine Sprechverbote, keine Gesetze, keine Moralisierungen, keine Medien und keine Kirchen sind noch in der Lage die Wucht des sich abzeichnenden Schlages abzufangen. Quieckend wie ein Schwein das den ersten Stich erkennt nutzt man die letzten verbleibenden Machtmittel immer öfter und immer stärker - und verstärkt den Entfremdungsprozess nur noch. Man schürt das Feuer und beklagt sich über die Hitze die dabei entsteht.

  16. Karl Rinnhofer
    17. April 2019 12:20

    Diejenigen, die heute alle Unerwünschten (= nicht Linken) ungestraft als Nazis denunzieren, wären in der unseligen Zeit die allerersten Nazis gewesenl

    • Charlesmagne
      17. April 2019 19:19

      ****************
      ****************
      ****************
      Meine Rede, seit nunmehr mehr als zwanzig Jahren.

    • Riese35
      17. April 2019 19:51

      Das Denkmal des "glühendsten NS-Anschlußbefürworters" 1938 steht heute im Rathauspark. Im Unterschied zu jemandem, der aus Dummheit mit seinen 16 oder 17 Jahren Hakenkreuze geklebt hat, dafür gebüßt hat, reifer geworden ist und sich auch vollkommen davon distanziert, war jener glühende NS-Anschlußbefürworter damals 1938 bereits reife 67 Jahre alt, nicht gerade irgendwer und im vollen, ausgereiften geistigen Bewußtsein.

      Wenn man den heutigen Umgang mit diesen beiden Personen vergleicht, dann kann man nur mehr zu einem Schluß kommen: unsere Machthaber befinden sich in einem Irrenhaus.

    • Riese35
      17. April 2019 20:02

      Aber vielleicht will dieses Denkmal im Rathauspark der heutigen Zeit auch einfach nur sagen: jemandem, der einst einmal Hakenkreuze geklebt hat, steht noch eine grandiose Zukunft bevor. Ich bin schon gespannt, was aus jenem, über den heute vom BK die Reichsacht verhängt wurde, noch alles werden wird. Wer weiß das schon? Vielleicht wird er auch noch Bundespräsident so wie jener glühende NS-Anschlußbefürworter, dessen Denkmal im Rathauspark steht.

    • Brigitte Imb
      17. April 2019 20:07

      Zum Glück hat Kurz ein "Nazibildnis" aus dem Amt entfernen lassen.

    • oberösi
      17. April 2019 20:37

      @ Rinnhofer
      die allerersten sicher nicht, denn dann hätten sie sich exponieren müssen noch bevor absehbar war, daß die Sache gut ausgehen würde für die nationalen Sozialisten. Und dafür mangelts den brav blökenden Schafen des Mainstreams an einer entscheidenden Eigenschaft: Mut.

      Aber die allerbesten wären sie sicher geworden, nachdem absehbar war, wie die Sache sich entwickelt.

      "Haltung" zeigen im Chor mit allen möglichen steuergeldalimentierten Antifa-Kriminellen, der Mainstreampresse und anderen Profiteuren des Systems, dafür reichts allemal.

  17. steinmein
    17. April 2019 12:06

    Ich habe das Kriegsende als Kind erlebt, Mein Vater war danach bis Oktober 1953 in russ. Gefangenschaft. Sein Ausspruch war, dass der Sozialismus die Vorstufe zum Kommunismus sei. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob die gegenwärtige Entwicklung nicht in diese Richtung deutet. Andrerseits habe ich keine Befürchtung, wieder an Deutschland angeschlossen zu werden, es sei, dass die Merkldoktrin dies nur eine Finanzhilfe für Deutschland bedeutet. Da ich aus dem Wehrdienst ausgeschieden bin, kommt ein Waffengang gegen wen für immer für mich nicht mehr in Frage. Dass ich beim Nach- hausegehen vom Kindergarten " Heil Hitler rufen mußte, hatte für mich keine späteren Folgen, es sei, mein Namen schlummert als vorbelastet in einem Archiv. Welche Groteske! Die Nazikeule wird von denen geschwungen, die kaum unter dem Regime zu leiden hatten, eine durchsichtige Taktik.

  18. glockenblumen
    17. April 2019 11:11

    Jenen, die am lautesten gegen Nazis anschreien, geht es bloß darum, davon abzulenken, daß genau sie selbst die schlimmsten Nazis sind, schlimmer noch als die vor 80 Jahren !! :-(((
    Sie wenden die gleichen menschenverachtenden haßerfüllten hetzerischen Methoden an, sie sind um nichts besser, als die, gegen die sie (angeblich) so inbrünstig kämpfen!

    • elfenzauberin
      18. April 2019 05:46

      So ist es!
      Das sind Nazis - nur wissen sie es nicht.

    • glockenblumen
      18. April 2019 07:22

      oh, ich denke doch daß sie das ganz genau wissen, zumindest die in den oberen
      Reihen dieser moralinsauren diktatorischen Bessermenschen und Tugendwächter,
      in den billigen Reihen haben sie die nützlichen Idioten, die halt mitlaufen, um dabei
      zu sein :-(

      "Moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen"
      (Helmut Qualtinger)

  19. riri
    17. April 2019 10:24

    Es ist schon höchst eigenartig und frappant; der FALTER schreibt eine Halbwahrheit und die Republik ist in Aufruhr. Selbst die Justiz nimmt prompt ungeprüfte Pseudo-Anschuldigungen auf, um gegen sogenannte Rechtsextreme vorgehen zu können.
    Natürlich steckt da immer und nur die FPÖ dahinter.

    Im FALTER Ausgabe 15/19 wird der Watchblog 'FPÖ Fails' beworben.
    Vier oder Fünf Personen betreiben diese Facebook-Seite, die so etwas wie ein anonymes Recherchebergwerk geworden ist. Diese Leute durchstöbern täglich Aktivitäten von hunderten FPÖ Gruppen und Funktionären und zeigen immer dann auf, wenn ein Blauer menschenverachtende Zeilen schreibt. Diese Beiträge sind in einer Datenbank abrufbar, archiviert und kategorisiert.

    Na also, der FALTER, die Parallel-Oberstaatsanwaltschaft (autorisiert, von wem auch immer).

    Interessant, wer das alles finanziert. Kann es sein, dass die linke ÖVP auch dabei ist?
    Eventuell auch die Türkisen?
    Pröll und Mikl, die Liederbuchaffäre, ein Beispiel.

    • Konrad Loräntz
      17. April 2019 11:55

      Keine Sorge. Dieser Watchblog hält sicherlich penibel genau die Datenschutzverordnung ein.

    • Pennpatrik
      17. April 2019 14:20

      Ich verstehe ja bis heute nicht, warum die FPÖ nicht schon lang eine Linken-Datenbank angelegt hat und die Dokumentationszentrum aus Steuergeldern finanziert, das linke Umtriebe penibel dokumentiert.

    • bürgerIn (kein Partner)
      19. April 2019 16:07

      der watchblog für linke und islamisten ist überfällig. es können ja auch rechte demokraten etwas von den ddr-methoden abkupfern, informelle mitarbeiterin "erika" ist heute kanzlerin. da werden uns die augen übergehen bei deren aller demokratiegesinnung. was ist eigentlich aus den pflasterstein-aktivisten des ögb geworden?

  20. Ausgebeuteter
    17. April 2019 09:58

    Statt 2.131 nur neun Wörter zu diesem Thema:
    Die Nazikeule wird nur zur Erreichung eigener Ziele eingesetzt.





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