Vermeintliche Zwangsarbeit und verschwiegene Sklaverei

Lesezeit: 3:00

Mehr hat Sozialministerin Hartinger-Klein nicht gebraucht: Kaum hatte sie ihre Idee präsentiert, Asylanten und "subsidiär Schutzberechtigte" in die Pflicht nehmen zu wollen und für die von ihnen aus den Händen ungefragter Nettosteuerzahler empfangenen Wohltaten eine Gegenleistung einzufordern, sahen sich die progressiven Kräfte des Landes – allen voran die üblichen Verdächtigen von den "liberalen" Neos ­–, schon wieder an die finstersten Zeiten des Landes erinnert. Prompt wurde von ihnen das Bild erneut durchs Land ziehender brauner Kolonnen gezeichnet. Der pawlowsche Reflex, bei jeder noch so unpassenden Gelegenheit den Nationalsozialismus wiederauferstehen zu lassen, ist offenbar nicht umzubringen.

Es würde den dauerempörten Damen und Herren gut anstehen, den Ball etwas flacher zu halten. Anstatt mit größtem Furor gegen die angeblich geplante "Zwangsarbeit" für Asylanten vom Leder zu ziehen, sollten sie einmal darüber nachdenken, wie es ganz gewöhnlichen Bürgern und Steuerzahlern im Land der Hämmer ergeht und was mit deren Einkommen geschieht.

Ein von der Wiener Denkfabrik Agenda Austria entwickelter "Bruttomat" gibt Auskunft über die grausame Wahrheit, die auf den monatlich ausgehändigten Lohnzetteln der Arbeitnehmer nicht in ihrem vollen Ausmaß abgebildet wird. Ein Beispiel: Das durchschnittliche Bruttoeinkommen von Herrn und Frau Österreicher liegt bei jährlich 31.804 Euro. Das entspricht 2.272 Euro monatlich. Bei diesem Bruttobezug kassiert der Staat 9.580 Euro, die gar nicht erst auf dem Lohnzettel aufscheinen. Dabei handelt es sich um die Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und zum Familienlastenausgleichsfonds, sowie um Kommunalsteuern. Die dem Dienstgeber erwachsenden und vom Arbeitnehmer natürlich zu erwirtschaftenden Kosten belaufen sich somit auf 41.388 Euro. Davon bleiben dem unselbständig Erwerbstätigen ganze 23.105 Euro – das sind gerade einmal 55,83 Prozent.

Damit endet der staatliche Raubzug aufs Einkommen aber noch längst nicht, denn es sind ja schließlich auch noch Tribute in Form von Verbrauchssteuern abzuführen, die sich beim Großteil der Waren auf 20 Prozent belaufen. Kraftfahrzeuge, Treibstoffe, und Tabakwaren sind erheblich höher, Lebensmittel und verschiedene Dienstleistungen dafür mit "ermäßigten Steuersätzen" von 10 oder 13 Prozent belastet. Unter der Annahme, dass das Einkommen vollständig verkonsumiert wird und der Normalsteuersatz zur Anwendung kommt – jeder an der Kasse bezahlte Betrag enthält somit 16,7 Prozent Mehrwertsteuer –, kassiert der Staat vom verbleibenden Nettolohn nochmals saftige 3.858 Euro.

Am Ende bleiben dem Werktätigen 19.246 Euro übrig - das sind magere 46,5 Prozent. Der Löwenanteil landet indes beim Leviathan. Bei "Besserverdienern" mit 4.500 Euro monatlichem Bruttogehalt, fällt die Bilanz noch wesentlich ungünstiger aus: Bei einem Jahresnetto von 39,894 Euro liefern diese bedauernswerten Individuen 42.080 Euro an direkten Steuern und Abgaben beim Fiskus ab. Dazu addieren sich dann noch die Konsumsteuern. Das bedeutet, dass der Staat von seinen "besserverdienenden" Insassen schlanke zwei Drittel des Einkommens kassiert, um damit so wunderbare Dinge, wie etwa das Studium von Genderwissenschaften zu ermöglichen, märchenhafte Politikergehälter und -Pensionen auszuschütten oder Zehntausende "Flüchtlinge" gründlich zu verwöhnen.

Wenn aber schon der Durchschnittsverdiener weniger als die Hälfte des von ihm erwirtschafteten Einkommens behalten darf, muss die Feststellung erlaubt sein, dass es keinesfalls unbillig ist, von rundum betreuten Immigranten ein Minimum an Gegenleistung einzufordern.

Wer weniger als die Hälfte oder gar nur ein Drittel seines Verdienstes behalten darf, fristet ein Leben in einer etwas gemilderten Form der Sklaverei. Dass die Sozialisten in allen Parteien das toll finden, verwundert nicht wirklich. Dass dieser Skandal auch die "Liberalen" nicht im Geringsten zu kümmern scheint, ist allerdings bemerkenswert. 

Link zum "Bruttomat" der Agenda Austria: https://www.agenda-austria.at/deineleistung/

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2019 08:47

    Sehr geehrter Herr Tögel
    - irgendwo bekannt, aber hier großartig zusammengefasst und in Einklang gebracht !!!

    Eignet sich hervorragend für "30 Sekunden Argumentation".

    (Und vielmehr Zeit bleibt uns nicht, bevor wir nachhaltigst unterbrochen werden)

  2. Ausgezeichneter KommentatorKyrios Doulos
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2019 21:08

    Ohne 2/3 Mehrheit für eine kluge Partei wird sich in unserm Staat nichts ändern können.
    Die 2/3 Mehrheit werden wir dank panem et circenses und dank Transfergeldbeziehermehrheit unter den Wählern nie bekommen.

    Meine Schlußfolgerung:

    Wenn überhaupt, wird erst der nächste Krieg oder eine andere markerschütternde kollektive Katastrophe eine Wende herbeiführen können.
    Oder eine Machtübernahme aus Notwehrrecht heraus.

    Das Blöde an all den Überlegungen: Sie deprimieren mich und sabotieren bisweilen tatsächlich und realiter meine ArbeitsKRAFT. Ich bin rundherum resignativ zornig.

    Bin ich einmal nicht resignativ, sondern kreativ zornig, weiß ich, daß ich aber nicht im Gefängnis landen will.

    Ergo: Weitermachen. Weiter SVA abdrücken. Weiter Steuern zahlen. Weiter dieses vermaledeite sozialistisch-islamisch-feministische System unterstützen. Und am zornigsten bin ich nicht einmal auf die SPÖ/GRÜNEN etc., weil die ihren Irrglauben leben. Am zornigsten bin ich auf die ÖVP, denn sie hat ihre Ideale in jeder Hinsicht verraten, und damit Österreich und sein Volk.

    Und zum Thema hier: Löger ist fleißig, seriös, klug, nett. Aber seine Vorhaben sind auch nichts anderes als Kosmetik. Nichts Neues unter der Sonne.

    Danke für den traurigen guten Beitrag, Herr Tögel. Trotz allem dürfen wir nie müde werden, wenigstens zu argumentieren. Und Ihre Darstellung heute hilft dazu sehr!

    PS: Ich freue mich, daß die Frau Sozialminister in dem Zusammenhang an die Grundwehrdiener und Zivildiener erinnert.

  3. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. März 2019 17:40

    Es gäbe doch auch noch eine andere Möglichkeit:
    ALLE Zuwanderer bekommen eine Arbeit - entsprechend ihrer Bildung und Ausbildung - zugewiesen. Keine Grundversorgung und keine Beiträge für die Kinder. Mein Gehalt wurde nie erhöht, wenn ich ich ein Kind bekommen habe.
    Kinderbeihilfe, klar, die bekommen alle, aber eine Mindestsicherung für ein Kind? Warum dieses? Kein Wunder, dass die alle so viele KInder haben, damit steigt das Familieneinkommen und der Machovater kann seine Tage im Kaffeehaus verbringen. Fällt mir gerade ein, denn ich weiss von Hacklern, wie die sich giften, wenn sie auf den Bus zur Arbeit warten und im Kaffee daneben die Zuwanderer schon ihr Kaffeetscherl schlürfen.
    Ein gerechtes System ist nur dann zu ermöglichen, wenn alle für die gleiche Leistung den gleichen Lohn oder sonstwas bekommen. Damit man Anspruch auf Arbeitslose hat, muss man 28 Wochen gearbeitet haben, warum bekommen die Herrschaften Mindestsicherung ohne eine Stunde gearbeitet zu haben. Das soll mir einmal wer erklären.
    Und noch etwas stinkt mir ganz gewaltig: die vielen 17jährigen Zuwanderer, die gehören alle auf ihr Alter geprüft, da gibt es ja auch schon günstige Methoden, und wenn es einen Tausender kostet, im Vergleich zu so eine Bewahranstalt, die dreitausend im Monat für die Siebzehnjährigen kassiert, sind das doch peanuts.
    Bekommen diese vielen 17jährigen eigentlich auch noch zusätzlich die MIndestsicherung??? Zuzutrauen wäre es unserem System. Weil wenn ich mir anschau, wie die gekleidet sind und was die sich leisten, da kann es nicht ein kleines Taschengeld sein, das zur Verfügung steht um das alles zu finanzieren.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2019 09:19

    Wie viel verdient eine NEO Politikerin, oder SPÖ, Grüner Politiker ? Wie viel davon muss er versteuern ? Soll doch dieser grünroter Gutmensch die Hälfte seines Einkommen einen "Flüchtling" schenken. Es bleibt ihm noch genug Geld zu leben.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    26. März 2019 11:48

    1) Niemand wird zum Asylwerben in Österreich gezwungen. Zwischen dem Ursprungsland und Österreich liegen viele andere Länder, die en Gästen gegenüber vielleicht großzügiger sind.
    2) und schon gar nicht wird auch nur ein einziger Assylwerber bei uns zum Arbeiten gezwungen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorChristian Peter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2019 12:16

    Dennoch geht es bei dieser Maßnahme wieder bloß um lächerliche Symbolpolitik, wie fast alles, was ÖVP - FPÖ in den vergangenen 14 Monaten leisteten. Weit wichtiger wäre es, endlich Wahlversprechen umzusetzen und den Asylbereich zu reformieren - darauf wartet man freilich vergeblich.

  7. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2019 11:32

    Wer sagt denn, dass die NEOS "liberal" sind? Wohl nur sie selber. Es gibt zwar (wirtschaftspolitisch) leichte, kaum wahrnehmbare Ansätze in dieser Richtung, doch insgesamt sind sie teilweise noch "linker" als die Grünen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorChristian Peter
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2019 12:16

    Dennoch geht es bei dieser Maßnahme wieder bloß um lächerliche Symbolpolitik, wie fast alles, was ÖVP - FPÖ in den vergangenen 14 Monaten leisteten. Weit wichtiger wäre es, endlich Wahlversprechen umzusetzen und den Asylbereich zu reformieren - darauf wartet man freilich vergeblich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2019 11:32

    Wer sagt denn, dass die NEOS "liberal" sind? Wohl nur sie selber. Es gibt zwar (wirtschaftspolitisch) leichte, kaum wahrnehmbare Ansätze in dieser Richtung, doch insgesamt sind sie teilweise noch "linker" als die Grünen.

alle Kommentare

  1. Sensenmann
    03. April 2019 13:20

    Oh, an den sogenannten "Liberalen" ist nichts "liberal".
    Die NEOS sind eine Marxistenclique, die Freiheitlichen sind brave Pudel des Systems, denen außer neuen Steuern nichts einfällt und die jede Schweinerei des Systems mittragen.

    Von grünen Khmer und den Sozis aller Schattierungen von rotrot bis dunbkelschwarz unterscheiden sie sich im Ausbeuten des Volkes um Fremde zu mästen und sich selbst fette Gagen zu verschaffen durch rein gar nichts.

  2. fewe (kein Partner)
    29. März 2019 04:03

    Wenn man alles berücksichtigt, dann kommt man auf eine Staatsquote von ca. 70 Prozent. Man muss ja auch die Gebühren berücksichtigen, die sowieso anfallen. Also alles vom Gebühren für Reisepass, Personalausweis etc. Dann die Grundsteuer - auch bei Miete, der eigentlich verbotene Gewinnaufschlag bei Wasser und Müllabfuhr, Energieabgabe, Versicherungssteuer etc.

  3. fewe (kein Partner)
    29. März 2019 03:55

    Das mit der Abgabenlast für Angestellte ist nichts Neues. Ich habe vor etwa 20 Jahren einmal beim Finanzamt angerufen und gefragt, ob es irgendwo eine Liste gibt, wo man ablesen kann, wieviel einen ein Mitarbeiter kostet, wenn er wieviel netto verdient.

    Die Antwort war: Es ist sehr einfach: Es ist immer ziemlich genau die Hälfte. Bei kleineren Gehältern sind es halt mehr Sozialversicherung, bei größeren mehr Steuer.

    Für Selbständige ist es freilich das selbe, nur sieht man dann halt alles. Vor den Unselbständigen wird ungefähr die Hälfte der Sozialversicherung verschwiegen. Sowieso ist das kein Arbeitgeberanteil, da das ja nur für den Mitarbeiter anfällt und von seinem Einkommen abhängt.

  4. heartofstone (kein Partner)
    27. März 2019 23:04

    Wollt ihr wirklich ein zu immer größeren Teilen mohammedanisch beeinflusstes "Bundesheer"? Imame von der IGGÖ gestellt, Halalfrass für alle verpflichtend, Ramadan und fünfmal beten am Tag? Ned bös sein, aber bevor ich einem Mohammedaner "vertraue", muss erst ein böser weißer Mann irgendetwas mit Antigravitation erfinden ... /zyn ... zgtj24

    Ortner vertraue ich nur so weit wie ich werfen kann ...

    • heartofstone (kein Partner)
      27. März 2019 23:06

      + ihn ... ein Systemschlifferl "reinsten" Wassers ... t3ft4f

  5. Dissident (kein Partner)
    27. März 2019 19:41

    Da in unserem Staat die Leistungsträger und produktiven Kräfte in der Minderheit sind, wird sich nichts ändern. Die Parteien, ganz gleich welcher Farbe, sind Etatisten. Wir leben nur mehr von der Substanz und der Wohlstand wird in absehbarer Zeit enden. Vielleicht bringt der Staatsbankrott eine Änderung.
    Es ist sicher vergeblich, einen Politiker (mit wenigen Ausnahmen) zu erklären, daß der Wohlstand von der Tragkraft der Wirtschaft sowie der Leistungsbereitschaft der Bürger lebt.
    Wie sagt so treffend Prof. Hans Hermann Hoppe: kein anständiger Mensch geht in die Politik.

    • heartofstone (kein Partner)
      27. März 2019 21:09

      ... let it crash ... Vorräte (Wasser, Nahrung, Energie, Medikamente, Hygieneartikel, "Bohnen" anlegen ... persönliche glaube ich, dass wir die Irrungen der Sozialisten nicht mehr ohne Zusammenbruch des "Systems" los werden ... DVC ...

    • fewe (kein Partner)
      29. März 2019 04:15

      Die Bevölkerung dürfte eh schon still streiken, also zumindest nicht mehr als nötig machen. Wer gründet heute noch ein Unternehmen für viele Mitarbeiter? Das passiert kaum noch. Junge wandern aus.

      Wenn man viel für Abgaben zahlt und dafür alles wunderbar läuft und mit dem Steuergeld redlich umgegangen wird, dann wird niemand Einwände haben.

      Aber für Klimazertifikate und Einwanderung von potentiell überwiegend dauerhaft Arbeitslose selbst zu arbeiten, wird halt nicht goutiert. Da gibt es keine Proteste, sondern es wird einfach nicht mehr gearbeitet, als man braucht.

      Wenn sich nichts ändert, dann wird es weiter massiv bergab gehen und irgendwann ist für Arbeitslose kein Geld mehr da.

  6. Christian Peter (kein Partner)
    27. März 2019 12:16

    Dennoch geht es bei dieser Maßnahme wieder bloß um lächerliche Symbolpolitik, wie fast alles, was ÖVP - FPÖ in den vergangenen 14 Monaten leisteten. Weit wichtiger wäre es, endlich Wahlversprechen umzusetzen und den Asylbereich zu reformieren - darauf wartet man freilich vergeblich.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      27. März 2019 19:17

      Man muss sich für Sie und Ihre Ergüsse schämen. Immer dieselbe primitive Leier, mit der Sie schon bei Ortner Online immer denselben Unrat und leichenähnliche Langeweile verbreitet haben.
      Fällt Ihnen partout nixxx Neues ein?
      Natürlich nicht.
      Oisdann: immer weiter so! Aber die Talentsucher der Irrenhäuser haben ihre Zwangsjacken schon vorbereitet für Sie. An Ihrer Stell' tät' ich vorsorglich die Goschen halten, auch wenn's noch so schwerfällt.

    • Brigitte Imb
      27. März 2019 20:05

      Seid gegrüßt, werter Caesar,

      immer eine Freude, von Ihrer Majestät zu lesen.

      Dennoch, in so einem Fall des Pöbels, sollten Sie sich die Tastatur nicht beschmutzen und an weise Nachkommen denken, die derartigen Mist ned amoi ignoriert hätten. :)))

      LG

    • pressburger
      27. März 2019 22:29

      @Marcus Aurelius
      Ein Schelm in Verkleidung.

    • Christian Peter (kein Partner)
      27. März 2019 22:53

      @Marcus Aurelius

      Kopftuchverbot in Kindergärten, Kürzung der Sozialhilfe um € 30, Mini-Jobs für Asylwerber - darüber kann man nur lachen, Symbolpolitik am laufenden Band, um das doofe Wahlvolk ruhig zu stellen..

  7. Torres (kein Partner)
    27. März 2019 11:32

    Wer sagt denn, dass die NEOS "liberal" sind? Wohl nur sie selber. Es gibt zwar (wirtschaftspolitisch) leichte, kaum wahrnehmbare Ansätze in dieser Richtung, doch insgesamt sind sie teilweise noch "linker" als die Grünen.

  8. Politicus1
    26. März 2019 11:48

    1) Niemand wird zum Asylwerben in Österreich gezwungen. Zwischen dem Ursprungsland und Österreich liegen viele andere Länder, die en Gästen gegenüber vielleicht großzügiger sind.
    2) und schon gar nicht wird auch nur ein einziger Assylwerber bei uns zum Arbeiten gezwungen.

    • pressburger
      27. März 2019 22:32

      @Politicus
      3)Die gleichen die Asylanten angeworben haben, zwingen sie hier zu bleiben.
      Ein horror vacui. Der Sinn des Lebens eines Grünen Gutmenschen ist es, den Übernächsten zu lieben, den Nächsten zu verachten.

  9. pressburger
    26. März 2019 09:19

    Wie viel verdient eine NEO Politikerin, oder SPÖ, Grüner Politiker ? Wie viel davon muss er versteuern ? Soll doch dieser grünroter Gutmensch die Hälfte seines Einkommen einen "Flüchtling" schenken. Es bleibt ihm noch genug Geld zu leben.

    • glockenblumen
      26. März 2019 11:55

      Zustimmung!!!

    • fewe (kein Partner)
      29. März 2019 04:24

      Nein, das wäre keine Lösung. Ein Politiker, der nicht tätig ist, versitzt einen Platz von dem aus etwas für die Republik getan werden sollte. Dafür wird er bezahlt.

      Der Schaden den ein solcher Politiker anrichtet ist also erheblich größer als das Geld, das er für quasi Nichtstun bekommt.

      Wenn er das nicht tut, gehört er einfach rausgeworfen.

      Die Parteienförderung gehört zumindest wieder auf die Hälfte reduziert. Das ist ja komplett verrückt, wie mit dem Steuergeld um sich geworfen wird.

  10. Kyrios Doulos
    25. März 2019 21:08

    Ohne 2/3 Mehrheit für eine kluge Partei wird sich in unserm Staat nichts ändern können.
    Die 2/3 Mehrheit werden wir dank panem et circenses und dank Transfergeldbeziehermehrheit unter den Wählern nie bekommen.

    Meine Schlußfolgerung:

    Wenn überhaupt, wird erst der nächste Krieg oder eine andere markerschütternde kollektive Katastrophe eine Wende herbeiführen können.
    Oder eine Machtübernahme aus Notwehrrecht heraus.

    Das Blöde an all den Überlegungen: Sie deprimieren mich und sabotieren bisweilen tatsächlich und realiter meine ArbeitsKRAFT. Ich bin rundherum resignativ zornig.

    Bin ich einmal nicht resignativ, sondern kreativ zornig, weiß ich, daß ich aber nicht im Gefängnis landen will.

    Ergo: Weitermachen. Weiter SVA abdrücken. Weiter Steuern zahlen. Weiter dieses vermaledeite sozialistisch-islamisch-feministische System unterstützen. Und am zornigsten bin ich nicht einmal auf die SPÖ/GRÜNEN etc., weil die ihren Irrglauben leben. Am zornigsten bin ich auf die ÖVP, denn sie hat ihre Ideale in jeder Hinsicht verraten, und damit Österreich und sein Volk.

    Und zum Thema hier: Löger ist fleißig, seriös, klug, nett. Aber seine Vorhaben sind auch nichts anderes als Kosmetik. Nichts Neues unter der Sonne.

    Danke für den traurigen guten Beitrag, Herr Tögel. Trotz allem dürfen wir nie müde werden, wenigstens zu argumentieren. Und Ihre Darstellung heute hilft dazu sehr!

    PS: Ich freue mich, daß die Frau Sozialminister in dem Zusammenhang an die Grundwehrdiener und Zivildiener erinnert.

    • Christian Peter (kein Partner)
      28. März 2019 12:23

      @Kyrios

      Woher haben Sie den doofen 2/3 Mehrheit - Spruch, von der FPÖ - Parteizentrale ?? Man benötigt nicht einmal eine Regierungsbeteiligung, um politisch etwas zu bewirken. Ganz im Gegenteil, meist lässt sich als Oppositionspartei wesentlich mehr bewirken denn als Regierungspartei, man denke an die UKIP, diese war noch niemals an einer Regierung beteiligt, hat ihr politisches Ziel (Ausstieg Großbritanniens aus der EU) aber dennoch erreicht.

    • Sensenmann
      03. April 2019 13:27

      @Christian Peter
      Noch ist gar nichts bewirkt. die Regierenden werden einen Austritt der Briten aus der EUdSSR verhindern. Es geht um ihre Pfründe, da ist jeder Rechtsbruch erlaubt.

      Macht nutzt nur dem, der sie hat.

      Ich gebe Kyrios Doulos Recht! Demokratisch ist keine Veränderung möglich, da die größten Lügen immer die größten Lügner an die Macht bringen.
      Was fallen will, dem gib noch einen Stoß. Das ist die einzige Lehre aus den Zuständen.
      Soll das System finanzieren wer mag. Mein Wille dazu hat bereits geendet.

  11. Ingrid Bittner
    25. März 2019 17:40

    Es gäbe doch auch noch eine andere Möglichkeit:
    ALLE Zuwanderer bekommen eine Arbeit - entsprechend ihrer Bildung und Ausbildung - zugewiesen. Keine Grundversorgung und keine Beiträge für die Kinder. Mein Gehalt wurde nie erhöht, wenn ich ich ein Kind bekommen habe.
    Kinderbeihilfe, klar, die bekommen alle, aber eine Mindestsicherung für ein Kind? Warum dieses? Kein Wunder, dass die alle so viele KInder haben, damit steigt das Familieneinkommen und der Machovater kann seine Tage im Kaffeehaus verbringen. Fällt mir gerade ein, denn ich weiss von Hacklern, wie die sich giften, wenn sie auf den Bus zur Arbeit warten und im Kaffee daneben die Zuwanderer schon ihr Kaffeetscherl schlürfen.
    Ein gerechtes System ist nur dann zu ermöglichen, wenn alle für die gleiche Leistung den gleichen Lohn oder sonstwas bekommen. Damit man Anspruch auf Arbeitslose hat, muss man 28 Wochen gearbeitet haben, warum bekommen die Herrschaften Mindestsicherung ohne eine Stunde gearbeitet zu haben. Das soll mir einmal wer erklären.
    Und noch etwas stinkt mir ganz gewaltig: die vielen 17jährigen Zuwanderer, die gehören alle auf ihr Alter geprüft, da gibt es ja auch schon günstige Methoden, und wenn es einen Tausender kostet, im Vergleich zu so eine Bewahranstalt, die dreitausend im Monat für die Siebzehnjährigen kassiert, sind das doch peanuts.
    Bekommen diese vielen 17jährigen eigentlich auch noch zusätzlich die MIndestsicherung??? Zuzutrauen wäre es unserem System. Weil wenn ich mir anschau, wie die gekleidet sind und was die sich leisten, da kann es nicht ein kleines Taschengeld sein, das zur Verfügung steht um das alles zu finanzieren.

  12. otti
    25. März 2019 08:47

    Sehr geehrter Herr Tögel
    - irgendwo bekannt, aber hier großartig zusammengefasst und in Einklang gebracht !!!

    Eignet sich hervorragend für "30 Sekunden Argumentation".

    (Und vielmehr Zeit bleibt uns nicht, bevor wir nachhaltigst unterbrochen werden)





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