Sind Sie ein Nazi?

Lesezeit: 3:00

"Der Österreichische Journalist" ist eine Fachzeitschrift für Journalisten. Sie erscheint sechsmal jährlich und hat laut Mediadaten eine durchschnittliche Auflage von 5.100 Stück. Während meiner Zeit im Parlament wurde ich auf dieses Journal aufmerksam. Mir gefielen die Hintergrundinformationen über eine Branche, für die es gerade im Printbereich kontinuierlich enger wird.

Die Titelseite der jüngsten Ausgabe bildet Ferdinand Wegscheider ab. Wegscheider ist Intendant von Servus TV und bekannt für seinen wöchentlichen Kommentare am Samstag um 19.25 Uhr. Linke Gutmenschen und der staatliche Oppositionsrundfunk werden von ihm regelmäßig aufs Korn genommen.

Es erscheint daher bemerkenswert, dass sich eine Fachzeitschrift diesem unangepassten Mann widmet und mit ihm ein Interview führt. Noch bemerkenswerter ist die erste Frage des Chefredakteurs Georg Taitl, die auch als Ankündigung im Inhaltsverzeichnis verwendet wird: "Sind sie ein Nazi?"

Die Nazis haben – wie jedermann weiß – Millionen Menschen umgebracht und einen Weltkrieg begonnen. Man kann die Frage also durchaus dahingehend interpretieren, ob Wegscheider ein Kriegstreiber und Judenmörder sei oder sein möchte. Höflich antwortete Wegscheider, dass er die Frage nicht verstehe.

Taitls Frage hat nichts mit Respekt oder Wertschätzung des Interviewpartners zu tun. Sie bereitet vielmehr dem, was die Erziehungsjournalisten gerne Hass und Hetze nennen, den Boden. Solche Einleitungen vergiften die Atmosphäre. Wenn Taitls Beispiel Schule macht, wird man in Zukunft Kirchenmänner zu Beginn eines Interviews fragen, ob sie Kinderschänder seien. Moslems könnte man fragen, ob sie sich als Messerstecher betätigen. Sollte Taitl seine Frage humorvoll gemeint haben, dürfte sein Humor bei anderen Menschengruppen bald enden.

Möglicherweise sollte die Frage provozieren, um den Interviewten aus der Reserve zu locken. Er könnte ja antworten: "Eher sind Sie ein Pädophiler, als dass diese Frage mit Ja beantwortet werden kann." Ein vormaliger Bundeskanzler hätte in einer vergleichbaren Situation eher ins Volle gegriffen.

Wer außer ein paar haltungsgeschädigten Journalisten ein Interview mit einem derartigen Niveau lesen soll, erscheint schleierhaft. Taitls Glück war es daher, dass Wegscheider den Ball flach gehalten hat.

Der wahre Grund für Taitls Entgleisung dürfte allerdings in einem Rechtfertigungsversuch gegenüber der eigenen Zunft liegen. Wer dem Wegscheider eine Plattform bietet, zieht das Feuer derer auf sich, die die Tugend der Haltung für sich reklamieren. Taitl glaubte daher offensichtlich über das Ziel hinausschießen und die Nazikeule schwingen zu müssen, um sich die Gnade des eigenen Biotops zu erhalten. Dabei hat er allerdings vergessen, dass auch andere Menschen als die kleine Blase von auserwählten Journalisten dieses Interview lesen könnten. Er beging einen der größten Fehler, den ein Journalist begehen kann: Er wollte seinen Kollegen gefallen.

Diese Gefallsucht offenbart den Verlust der Bodenhaftung. Besonders krass manifestierte sich diese Schwäche bei jener "Ehrung der Journalisten des Jahres", die Taitls "Der österreichische Journalist" dieser Tage organisierte und die zeitweise den Charakter eines Kindergeburtstages mit klassenkämpferischen und regierungsfeindlichen Zwischentönen annahm. Dort feierte man sich selbst und seine Preise, als ob es einen Fall Relotius nie gegeben hätte. Die Erhabenheit ging so weit, dass ein Redner behauptete, die Journalisten müssten die Demokratie vor der Mehrheit der Bevölkerung retten. Skurril mutete auch an, dass die Laudatio für den ORF als beste Redaktion der Generaldirektor des ORF selbst hielt. Dass er diese Gelegenheit nutzte, um gegen die Regierung zu sticheln und sie zur Erhaltung des Gebührenprivilegs aufzufordern, kann kaum verwundern.

Die linke Aristokratie der Meinungsmacher sieht sich zunehmend in der Defensive. Aggressiv die Angegriffenen zu spielen und der giftspritzenden Polemik freien Lauf zu lassen mag ihnen kurzfristig ein wohliges Gefühl geben. Ein solches Verhalten wird aber eher zur Beschleunigung als zur Verlangsamung ihres Schicksals beitragen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2019 17:07

    Nein, ich bin kein Nazi. Ich bin nicht links, bin nicht Sozialist. Kann also kein Nazi sein. Nazis sind links, Nazis sind Sozialisten. Linke gehen mit Gewalt gegen Andersdenkende vor, bis zu physischen Liquidierung.
    Als Konservativer, der ich bin, mit liberalen Ansichten, kann ich nicht ein Nazi sein, aber auch kein Sozialist.
    Dieser Schreiberling, der solche Fragen stellt, ist in der Lage auch weiter zu gehen. Sollten sich die politische Verhältnisse in seinem Sinne weiter entwickeln, würde er sicher die Internierung von Herrn Wegscheider in einen Umerziehungslager, einen KZ, oder Gulag, für richtig halten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorsteinmein
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2019 15:49

    Jetzt weiß ich es: ich bin ein Nazi!
    Ich habe 1944 täglich beim Verlassen des Kindergartens in der Zweierreihe gerufen: H.H!
    Inzwischen bin ich groß geworden und fahre noch immer einen Volkswagen. Ebenso mundet mir ein Glas Zweigelt, meine Frau verträgt gar keine andere Sorte. Kirchen-beitrag bezahle ich ohne Widerstand, aber das Volksempfängerprogramm ORF zählt zu meiner keineswegs liebsten Unterhaltung. Ich fahre auf der Autobahntrasse, wie sie bereits seit der Zeit vor mir geplant war. Ich betrachte NÖ als meine Heimat und im Sommer ziehe ich zwecks Bequemlichkeit eine kurze Lederne an. Ich bin überzeugt , dass ich männlich geboren und auch geblieben bin. Zudem schmeckt mir Zigeunerspeck und Mohr im Hemd. Das alles werde ich mit meinem Lebensende ablegen und hoffe in irgendeiner Kartei des Widerstandes aufgenommen zu werden.

  3. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2019 15:47

    Habe diese Zeitschrift, die immer gratis ins Haus kam, lange Zeit meist gleich ohne Durchblättern gekübelt. Als aber kürzlich Armin Wolf als ausgezeichneter Journalist gecovert wurde, wars dann doch zuviel und ich hab die Annahme verweigert. Seitdem bekomme ich sie auch nicht mehr. Wenn ich mich unbedingt ärgen will, greife ich auf die heiße Herdplatte.

    Und zu Ihrer Frage: Ja, bin ich. Gerne.
    Zumindest in den Augen derer aus meinem sukzessive schrumpfenden Bekannten- und Freundeskreis, die den einstigen salonrevolutionären Furor der 68er im grünstichigen hyperoralischen Humanitarismus bar jeder Verantwortungsethik weiterleben.

  4. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    10x Ausgezeichneter Kommentar
  5. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2019 15:49

    "Sind Sie ein Nazi" - so wie diese Frage gestellt wird, müssten wahrscheinlich 99 % derer, die sich hier im Blog mehr oder weniger oft äussern, dies mit JA beantworten.
    Offenbar kommen ja alle, die mit dem, was die linke Schickeria so wünscht, will, bietet und verbietet, etc. nicht einverstanden sind, in diese Kategorie. Weil alles, was nicht eindeutig links ist, ist ja doch automatisch "nationalsozialistisch" oder ist ein Nazi was anderes wie ein Nationalsozialist??
    Nazi ist sowas wie der Sammelbegriff für "nichtlinks" - wobei diese Zuweisungen nach links, rechts oder mittig, sowieso völlig sinnlos sind.
    Alles wandelt sich, auch die Sprache und damit die Zugehörigkeit nach links oder rechts. Sicher gewisse Grundsätze bleiben links oder auch eher rechts, oder vielleicht mittig. Aber ist das nicht im Endeffekt völlig egal?
    Bin ich wirklich deswegen ein Nazi, wenn ich nicht will, dass unsere Heimat von Fremden überschwemmt wird, von denen wir weder wissen, wo genau sie herkommen, wie alt sie sind und warum sie eigentlich wirklich kommen. Klar, das Geld zieht, aber ist es das Geld allein? Wenn ich mir über all diese Probleme Gedanken mache und die vielleicht auch noch öffentlich artikuliere, dann bin ich natürlich ein Nazi. Na ja, dann bin ich halt einer. Wobei ich kann eigentlich keiner sein, denn Nazi kann man nicht gendern, oder doch? Dann bin ich eine Naziin oder wie?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. Februar 2019 20:01

    Ja, unsere InternationalsozialistInnen.
    Interessant, dass ein gewisser Menschentyp immer und immer wieder hochschwimmt.

  7. Ausgezeichneter KommentatorOT-Links
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Februar 2019 07:06

    Ungeheuerlich, was Linke heute für eine Menschenjagd auf Bürgerliche veranstalten! WER da wohl der Nazi ist!!!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBeobachter 2
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. Februar 2019 16:32

    Da Hr. Dr. Wegscheider über eine ausnehmend gute Erziehung verfügt, konnte er diesem Taitl auch nicht mit einer Gegenfrage, wie z. B. "Sind Sie ein politisch-korrektes linkes Arschloch?" begegnen. Leider...

alle Kommentare

  1. István Pannon (kein Partner)
    28. Februar 2019 14:17

    Ich habe nur noch eine Frage an Chefredakteur Georg Taitl:

    " Herr Taitl, sind sie ein professioneller Ehrabschneider und Drecksack, oder nur ideologisch verblendet dumm?

    ?

  2. monofavoriten (kein Partner)
    26. Februar 2019 17:28

    als jemand, der mit bill cooper, texe marrs, alex jones, gerald celente, john b. wells, etc. "aufgewachsen" ist, tu ich mir schwer, dem wegscheider etwas abzugewinnen. zu fahl, unangriffig, zu brav und zu zurückhaltend für meinen geschmack. das zeigt auch die reaktion desselben zu dieser einleitungsfrage. ich hätte dem journalsten zumindest mit einer reihe von gegenfragen geantwortet: sind sie von allen guten geistern verlassen? sind sie ein mitläufer, ein ja-sager? ein systemparasit? ein hirnloser, leerer anzug? sind sie ein erpressbarer kinderficker? .....

    • Earp
      27. Februar 2019 08:10

      @ monofavoriten (kein Partner)

      …...wer ist bill cooper, texe marrs, alex jones, gerald celente, john b. wells ?

      Sind Sie selbst ein parasitärer hirnloser Kinderficker? .....Oder nur ein üblicher linker gewöhnlicher Propagamdatroll?

    • monofavoriten (kein Partner)
      27. Februar 2019 10:49

      wenn sie auch nur einen der namen gegoogelt hätten, würden sie nicht so einen unsinn posten.

  3. Beobachter 2 (kein Partner)
    26. Februar 2019 16:32

    Da Hr. Dr. Wegscheider über eine ausnehmend gute Erziehung verfügt, konnte er diesem Taitl auch nicht mit einer Gegenfrage, wie z. B. "Sind Sie ein politisch-korrektes linkes Arschloch?" begegnen. Leider...

  4. Zraxl (kein Partner)
    26. Februar 2019 10:00

    Naja, der solcherart Befragte hätte ja auch sagen können, dass er überhaupt kein Sozialist ist, also weder ein nationaler noch ein internationaler noch irgend ein andersartiger.

    Vielleicht war die Frage vom Interviewer aber freundlich gemeint und er wollte sich nur versichern ob sein Interviewpartner eh kein Austrofaschist sei - denn- wie schon Richard Bernaschek sagte: "Das Programm der Nationalsozialisten steht uns näher"

  5. werauchimmer
    25. Februar 2019 12:47

    Zur hier angesprochenen Gefallsucht:

    Der Intellektuelle, wie er vom Zeitgeist als solcher verstanden wird, erstrebt stets das Wohlgefallen von seinesgleichen. Es benötigt die Anerkennung von seinesgleichen, weil er sich nur im Verbund mit diesen zum Führer, unverfänglicher gesagt wohl: Vorbeter, der Menschheit aufschwingen kann. Das ist schließlich seine Daseinsberechtigung.

    Er muss „allzeit bereit“ signalisieren und beteuern, dass er nicht die dialektische Kritik, also die rationale Auseinandersetzung, vertritt, sondern die Treue zu seinem Stand und der Ordnung, die diesen Stand hochhält.

    Daher haben wir wieder Gedankenverbrechen ...

  6. elokrat
    25. Februar 2019 07:37

    Die häufigen Nazi-Bezeichnungen stellen offensichtlich keine „Verharmlosung des Nazionalsozialistischen Regimes“ dar. Der Vergleich einer ORF-Sendung mit einer DDR-Sendung durch FPÖ-Mediensprecher Hans-Jörg Jenewein aber schon. Siehe hier:
    ...... Der Vergleich von ORF-Informationssendungen mit der DDR-Sendung „Aktuelle Kamera“ ist besonders geschmacklos und eine offensichtliche Verharmlosung des kommunistischen Regimes. Dieser völlig unpassende Vergleich ist jedenfalls auf das Schärfste zurückzuweisen....

    https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20190206_OTS0130/orf-journalisten-gegen-einmischung-der-politik-in-informationssendungen

    • M.S.
      25. Februar 2019 09:42

      "Der ORF gehört aber weder den Parteien noch der Regierung, sondern den Österreicherinnen und Österreichern!"

      Dieser Satz könnte als Scherz beim Villacher Fasching durchgehen!

    • pressburger
      25. Februar 2019 13:40

      Herr Jennewein hat sich für einen euphemistischen Vergleich entschieden. Zutreffender ist der Vergleich mit dem "Schwarzen Kanal" im SED TV.
      Der linientreue Agitator, Karl Eduard von Schnitzler, "Moderator" des Kanals, hatte ungefähr das Format von Armin Wolf

  7. OT-Links
    25. Februar 2019 07:06

    Ungeheuerlich, was Linke heute für eine Menschenjagd auf Bürgerliche veranstalten! WER da wohl der Nazi ist!!!

  8. simplicissimus
    24. Februar 2019 20:01

    Ja, unsere InternationalsozialistInnen.
    Interessant, dass ein gewisser Menschentyp immer und immer wieder hochschwimmt.

  9. pressburger
    24. Februar 2019 17:07

    Nein, ich bin kein Nazi. Ich bin nicht links, bin nicht Sozialist. Kann also kein Nazi sein. Nazis sind links, Nazis sind Sozialisten. Linke gehen mit Gewalt gegen Andersdenkende vor, bis zu physischen Liquidierung.
    Als Konservativer, der ich bin, mit liberalen Ansichten, kann ich nicht ein Nazi sein, aber auch kein Sozialist.
    Dieser Schreiberling, der solche Fragen stellt, ist in der Lage auch weiter zu gehen. Sollten sich die politische Verhältnisse in seinem Sinne weiter entwickeln, würde er sicher die Internierung von Herrn Wegscheider in einen Umerziehungslager, einen KZ, oder Gulag, für richtig halten.

    • FranzAnton
      25. Februar 2019 05:30

      Treffende logische Schlußfolgerung, die "Internationalen Sozialisten" den Spiegel vorhält. Gottseidank entzieht das Volk denen pae a peu die Gunst.

    • logiker2
      25. Februar 2019 07:49

      @pressburger**************************, genau, weder Sozialist noch Grünkommunist.

    • glockenblumen
      07. März 2019 10:28

      @ pressburger

      *********************************************!!!!

  10. steinmein
    24. Februar 2019 15:49

    Jetzt weiß ich es: ich bin ein Nazi!
    Ich habe 1944 täglich beim Verlassen des Kindergartens in der Zweierreihe gerufen: H.H!
    Inzwischen bin ich groß geworden und fahre noch immer einen Volkswagen. Ebenso mundet mir ein Glas Zweigelt, meine Frau verträgt gar keine andere Sorte. Kirchen-beitrag bezahle ich ohne Widerstand, aber das Volksempfängerprogramm ORF zählt zu meiner keineswegs liebsten Unterhaltung. Ich fahre auf der Autobahntrasse, wie sie bereits seit der Zeit vor mir geplant war. Ich betrachte NÖ als meine Heimat und im Sommer ziehe ich zwecks Bequemlichkeit eine kurze Lederne an. Ich bin überzeugt , dass ich männlich geboren und auch geblieben bin. Zudem schmeckt mir Zigeunerspeck und Mohr im Hemd. Das alles werde ich mit meinem Lebensende ablegen und hoffe in irgendeiner Kartei des Widerstandes aufgenommen zu werden.

    • Ingrid Bittner
      24. Februar 2019 15:54

      U9 jegerl, a Lederhosn - des is bedenklich. Wieder so ein Gabalierfan, dann braucht's keine nähere Erklärung mehr. Kleidungsstücke wie Lederhose oder Dirndl sind ja eindeutige Merkmale. Zu dumm aber auch, dass die Grüne, die Dirndlmacherin Tostmann, auch immer Dirndl trägt, ist die jetzt auch eine Naziiin?

    • Brigitte Imb
      24. Februar 2019 15:58

      ******** :))))))))

    • Undine
      27. Februar 2019 15:52

      @steinmein

      ;-)))))

      @Ingrid Bittner

      Die grüne Gexi TOSTMANN ist wahrscheinlich deshalb GRÜN, weil sie ein KINDHEITS-TRAUMA hat: Ihr Vater, ein deutscher SS-Mann hat Weib und Kind verlassen---da muß man ja irgendwie rebellieren und GRÜN werden, nicht wahr? ;-)

  11. Ingrid Bittner
    24. Februar 2019 15:49

    "Sind Sie ein Nazi" - so wie diese Frage gestellt wird, müssten wahrscheinlich 99 % derer, die sich hier im Blog mehr oder weniger oft äussern, dies mit JA beantworten.
    Offenbar kommen ja alle, die mit dem, was die linke Schickeria so wünscht, will, bietet und verbietet, etc. nicht einverstanden sind, in diese Kategorie. Weil alles, was nicht eindeutig links ist, ist ja doch automatisch "nationalsozialistisch" oder ist ein Nazi was anderes wie ein Nationalsozialist??
    Nazi ist sowas wie der Sammelbegriff für "nichtlinks" - wobei diese Zuweisungen nach links, rechts oder mittig, sowieso völlig sinnlos sind.
    Alles wandelt sich, auch die Sprache und damit die Zugehörigkeit nach links oder rechts. Sicher gewisse Grundsätze bleiben links oder auch eher rechts, oder vielleicht mittig. Aber ist das nicht im Endeffekt völlig egal?
    Bin ich wirklich deswegen ein Nazi, wenn ich nicht will, dass unsere Heimat von Fremden überschwemmt wird, von denen wir weder wissen, wo genau sie herkommen, wie alt sie sind und warum sie eigentlich wirklich kommen. Klar, das Geld zieht, aber ist es das Geld allein? Wenn ich mir über all diese Probleme Gedanken mache und die vielleicht auch noch öffentlich artikuliere, dann bin ich natürlich ein Nazi. Na ja, dann bin ich halt einer. Wobei ich kann eigentlich keiner sein, denn Nazi kann man nicht gendern, oder doch? Dann bin ich eine Naziin oder wie?

    • steinmein
      24. Februar 2019 15:51

      Liebe Ingrid bittner! Für mich sind Sie eine Naziße, deren vorsommerliche Blüte zu meinen Augenweiden zählt.

    • Undine
      27. Februar 2019 15:47

      @Ingrid Bittner

      ***********************************+!

  12. oberösi
    24. Februar 2019 15:47

    Habe diese Zeitschrift, die immer gratis ins Haus kam, lange Zeit meist gleich ohne Durchblättern gekübelt. Als aber kürzlich Armin Wolf als ausgezeichneter Journalist gecovert wurde, wars dann doch zuviel und ich hab die Annahme verweigert. Seitdem bekomme ich sie auch nicht mehr. Wenn ich mich unbedingt ärgen will, greife ich auf die heiße Herdplatte.

    Und zu Ihrer Frage: Ja, bin ich. Gerne.
    Zumindest in den Augen derer aus meinem sukzessive schrumpfenden Bekannten- und Freundeskreis, die den einstigen salonrevolutionären Furor der 68er im grünstichigen hyperoralischen Humanitarismus bar jeder Verantwortungsethik weiterleben.

    • Torres (kein Partner)
      27. Februar 2019 12:19

      Zum Thema Armin Wolf und Zeitschriften: Montag ZiB2, Interview mit Harald Vilimsky. Wie üblich, nicht ausreden lassen, ins rechte Eck drängen usw. Und als "Höhepunkt": Wolf bringt ein Zitat, Vilimsky sagt, es sei falsch. Wolfs "Beweis": es sei aus dem Spiegel. Der "Spiegel" als Nachweis für die Richtigkeit eines Zitats! Vilimsky war offenbar zu höflich; ich hätte Wolf gefragt, ob er es direkt von Relotius bekommen hat oder von einem seiner Spießgesellen. Wolf merkt offenbar gar nicht, wie lächerlich er sich macht.

  13. Ingrid Bittner
    24. Februar 2019 15:39

    Wie immer, sehenswet!!!

  14. Wyatt




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