Ist Othmar Karas Kommunist?

Lesezeit: 7:00

Wer sich mit dem Wirken des ÖVP-Spitzenkandidaten für die Wahl zum Europäischen Parlament auseinandersetzt, wird eine aufschlussreiche Entdeckung machen: Karas ist Mitglied der "Spinelli-Gruppe", die nach dem italienischen Kommunisten Altiero Spinelli benannt ist. Ist er also eigentlich Kommunist?

In der Medienberichterstattung ist diese erstaunliche Mitgliedschaft offenbar kein Thema. Dabei ist es klarerweise von entscheidender Bedeutung für die Politik eines Abgeordneten, bei welchen Gruppen er Mitglied ist.

Weder Spinelli noch die nach ihm benannte Parlamentariergruppe ist, wenn man sich etwas umhört, der breiten Öffentlichkeit bekannt. Daher hier eine kurze Aufklärung:

Altiero Spinelli – Kommunist und Wegbereiter der Europäischen Union

Altiero Spinelli (1907 – 1986), gebürtiger Römer, trat 1924 der Kommunistischen Partei Italiens (Partito Comunista Italiano) bei. 1927 wurde er für zehn Jahre eingesperrt, danach lebte er sechs Jahre im Hausarrest. Während des Krieges wurde er auf der Insel Ventotene interniert. 1941 verfaßte er gemeinsam mit dem Sozialisten Ernesto Rossi das "Manifest von Ventotene", in dem detaillierte Zielvorstellungen für einen europäischen Superstaat formuliert wurden. Dieses Manifest speist sich nach Ansicht eines Beobachters aus dem "Kommunistischen Manifest" und der Leninschen Programmschrift "Was tun?".

Zu den dort artikulierten Zielvorstellungen gehören die Aufhebung der Grenzen in Europa, die Einschränkung des Privateigentums und die Schaffung einer verfassungsgebenden Versammlung für Europa zur Errichtung eines "Föderalstaates". Eine europäische Armee soll die nationalen Armeen ablösen.

Spinelli sprach überdies von einer "europäischen Revolution", die "sozialistisch" sein müsse. Als Gegner des Stalinismus und als "Trotzkist" wurde er 1937 aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen. Kommunist blieb er natürlich, da auch Trotzkisten Kommunisten sind.

1979 kandidierte er bei den ersten direkten Wahlen für das Europaparlament als "Unabhängiger" auf der Liste der italienischen Kommunistischen Partei, die unter Enrico Berlinguer den sogenannten "Eurokommunismus" kreierte. Spinelli verfolgte die Strategie, dass direkte Wahlen zu einer europäischen Versammlung und die Einrichtung europäischer, quasi-staatlicher Institutionen durchgeführt werden sollen, damit es zu Konflikten mit den nationalstaatlichen Legislaturen kommen würde, worauf die europäischen Gerichte zugunsten der europäischen Staatswerdung entscheiden würden.

Spinelli war von 1970 bis 1976 Kommissar und von 1976 bis zu seinem Tod Mitglied des Europäischen Parlaments.

Die bisherigen EU-Verträge (einer hat ja förmlich den anderen gejagt) sind nach Ansicht von Beobachtern noch nicht das, was Spinelli angestrebt hatte. Allerdings wird festgehalten, dass seine Aktivitäten tatsächlich zur Umbildung der Europäischen Gemeinschaften in einen Superstaat entscheidend beigetragen haben. Um diese Aktivitäten zu ehren, wurde das größte Gebäude des Parlamentskomplexes in Brüssel nach Spinelli benannt.

(Ein anderes Gebäude wurde übrigens nach der fanatischen französischen Abtreibungspolitikerin Simone Veil benannt. Damit wird die Schwerpunktsetzung der Eurokraten überaus deutlich.)

Von wem Spinelli seinerseits geführt wurde, muss vorläufig offenbleiben. Selbstverständlich könnte ein Einzelgänger ohne ein starkes Netzwerk im Hintergrund nichts bewirken.

Spinelli-Gruppe

Am 15. September 2010 wurde die sogenannte "Spinelli-Gruppe" gegründet, um die "Föderalisierung" der Europäischen Union voranzutreiben. Das ist natürlich ein irreführender Ausdruck, da man nicht von "Föderalisierung" sprechen kann, wenn diejenigen Einheiten, die sich föderal zusammenschließen, aufgelöst und vernichtet werden sollen.

Wichtige Unterstützer dieser Gruppe sind Jacques Delors (Sozialist), Joschka Fischer (Grüner, ehemaliger Straßenschläger, führte lebensgefährliche Attacken auf Polizisten durch), Daniel Cohn-Bendit (Grüner, ebenfalls Straßenkämpfer, Propagandist der Pädophilie) und Elmar Brok (CDU, Studienabbrecher, EU-Parlamentarier seit 1980). Der Liberale Guy Verhofstadt ist Mitglied des Board. Er ist uns als einer der schärfsten Feinde der ÖVP-FPÖ-Regierung vor 19 Jahren in Erinnerung, als er belgischer Regierungschef war.

Mitglieder der Spinelli-Gruppe der Abgeordneten zum Europäischen Parlament sind u. a. die portugiesische Sozialistin Edite Estrela, die 2013 einen "Report" zum Thema "reproduktive Rechte" vorlegte, in dem die Abtreibung als Menschenrecht hingestellt und verpflichtende Sexualerziehung innerhalb und außerhalb der Schule gefordert wird. Mitglied ist auch die Polin Danuta Hübner, die ebenfalls den Mord an den ungeborenen Kindern propagandistisch fördert und die diesbezügliche polnische Bewegung "Schwarzer Montag" unterstützte. Aus Österreich sind Eva Lichtenberger (Grüne), Ulrike Lunacek (Grüne), Hannes Swoboda (SPÖ) und eben Othmar Karas mit dabei.

Was für eine Gesellschaft!

Kommunismus – geschichtspolitisch heutzutage so gut wie unbedenklich

Man wird mit Ekel und Abscheu erfüllt, wenn man auf Menschen trifft, die sich als "Kommunisten" bezeichnen. Es gibt keine Entschuldigungsgründe dafür, nicht zu wissen, wie sich die Umsetzung dieser satanischen Geistespathologie in der Praxis ausgewirkt hat. Seit 1917 haben kommunistische Regimes Revolutionen angefacht, Massenmorde begangen und gezielt Hungersnöte ausgelöst. Das junge Sowjetregime vernichtete den Großteil des russisch-orthodoxen Klerus und ermordete hunderttausende Arbeiter und Bauern. Nach 1945 errichtete die Sowjetunion einen Völkerkerker in Osteuropa, der vom Westen Stalin in den Rachen geworfen wurde. Et cetera. Die Fakten sind den Lesern dieses Tagebuchs ohnehin bekannt.

Niemals kam es zu einer Aufarbeitung des Kommunismus, die mit der des Nationalsozialismus vergleichbar wäre. Das "Schwarzbuch des Kommunismus" von Stéphane Courtois (1997), das "Rotbuch der kommunistischen Ideologie.Marx & Engels – Die Väter des Terrors"von Konrad Löw (1999) und ähnliche Publikationen stießen auf Kritik, besonders aus geschichtspolitischen Motiven. Maßgebliche Kräfte in Publizistik, Politik und im akademischen Leben schützen und rechtfertigen den Kommunismus, zumindest dessen angeblich noble Intention. Antikommunismus ist nur ein Minderheitenprogramm und steht immer im Ruch des Nazitums.

EUdSSR?

Die mehr oder weniger offene Sympathie für den Kommunismus betrifft auch die Europäische Union selbst: Es wurde schon bemerkt, dass der Ausdruck "Kommissar" direkt dem Vokabular Lenins entlehnt ist, der als erstes seine Minister so benannte. Es wurde auch schon bemerkt, dass Überregulierung, Bürokratiehypertrophie, Gesinnungslegislatur, Enteignung ("Euro-Rettung" und Schuldenübernahme) und gezielte Rechtsunsicherheit strukturell und inhaltlich dem historischen Kommunismus stark ähneln. Der Genderwahn wurde als Gender-Mainstreaming durch den Vertrag von Amsterdam in die Eingeweide der EU eingeführt und ist ein kulturmarxistisches und revolutionäres Mittel der Egalisierung der Geschlechter und damit der Gesellschaft. Ein Trotzkist, der die "permanente Revolution" durchzuführen hat, muss das gut finden. Auch die Obsession mit der Ermordung der ungeborenen Kinder im Mutterleib findet sich als Charakteristikum schon im frühen Kommunismus und in der Gesetzgebung der jungen Sowjetunion.

Zwei weltanschaulich so verschiedene Politiker aus dem ehemaligen Ostblock wie der frühere tschechische Staatspräsident Václav Klaus – Liberaler und Vorkämpfer für den freien Markt – und der polnische Europaparlamentarier, Philosophieprofessor und Katholik Ryszard Legutko orten kommunistische Tendenzen in Aufbau und Politik der Europäischen Union. Angesichts der Fakten liegen sie damit auch gar nicht daneben. Bestätigt werden beide durch den russischen Dissidenten und Opfer der Sowjetpsychiatrie Wladimir Bukowski, der in der EU einen neuen Sowjetstaat entstehen sieht.

Die ÖVP als Linkspartei

Um also zur Ausgangsfrage zurückzukommen: Ist Othmar Karas nun Kommunist? Wenn die Frage darauf abzielt, ob er Mitglied einer kommunistischen Partei ist, wird man wohl verneinen müssen. Wenn man fragen will, ob er gläubiger Kommunist ist, wird man sich wegen Nichtwissens einer Antwort enthalten müssen. Wenn man aber fragt, ob er mit Leuten zusammenarbeitet, die eine linksradikale, kommunistische und terroristische Vergangenheit haben, muss man bejahen. Karas steht für eine Ideologie, die von dem Trotzkisten Aliero Spinelli und seinen Gesinnungsfreunden mittlerweile zum Hauptstrom der Europäischen Union gemacht worden ist. Dieser Hauptstrom manifestiert sich in der Politik, in der Propaganda und in Form physischer Bedrohung, wie hier schon einmal dargelegt.

Die Stellungnahmen von Othmar Karas im Europaparlament oder bei Interviews sind weitgehend inhaltsleer. Sie bestehen ausschließlich aus Phrasen und Worthülsen. Sie sind in einem unduldsamen, apodiktischen und predigerhaften Ton gehalten. Dabei verraten sie keine Intelligenz und schon gar keine Weisheit. Sie sind eine Beleidigung für den Verstand der Wähler.

Das Wirken von Othmar Karas im Kreise seiner Spinellischen Verbündeten läuft aber auf die Auflösung Österreichs in einen Superstaat hinaus, ein Ziel, das er mit Marxisten teilt: Noch 2012 forderte er die Vereinigten Staaten von Europa. Im Europaparlament schwadronierte er 2018 von der "Schaffung einer europäischen Souveränität" (bei Minute 1:37). Ausdrücklich ist er gegen die Einstimmigkeit in der EU-Außenpolitik (bei Minute 10:18). Und überdies hat sich Karas für die Annahme des UNO-Migrationspaktes ausgesprochen und die Zustimmungsverweigerung der Regierung kritisiert.

Warum ist er überhaupt in der ÖVP? Allerdings ist es seit den Tagen, da ÖVP-Vorsitzender Erhard Busek am Tag der erfolgreichen Abstimmung zugunsten des EU-Beitritts mit erhobener Faust die "Internationale" sang, nicht weit hergeholt zu sagen, dass die ÖVP längst schon Teil einer Art linken "Volksfront" geworden ist. Symptomatisch dafür ist auch, dass Robert Menasse am 21. April 2017 zu einem "Europatag" in den Rathausklub der Wiener ÖVP eingeladen wurde.

In dieses "links-övaupistische" Milieu passt Othmar Karas gut hinein.

Fazit

Das ist alles eine Schande.

Bundeskanzler und Parteichef Kurz sollte das bereinigen. Denn eine staatstragende Partei muss im Interesse Österreichs wirken, nicht im Sinn eines kommunismusaffinen europäischen Superstaates. Dieser kann nur eine Diktatur sein.

Wolfram Schrems, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, Pro-Lifer.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2019 10:22

    Otmar Karas ist gefährlich für Europa, er arbeitet nicht für die Menschen, sondern gegen die Menschen, er ist einer der Merkelvasallen und Willkommensklatscher und ein EU Zentralist und 'Möchtegernhaberer' a' la Juncker.

    Damit ist die ÖVP unwählbar für die EU Wahlen.

  2. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2019 11:04

    Diese vielen Worte tun dem Phänomen Othmar K. viel zu viel der Ehre an.

    O. K: ein blasser Karrierist, ohne Charisma (außer jenem vielleicht, Unwohlsein zu erregen), dem sich mittels Verehelichung mit der Tochter Waldheims die Tür zur Macht einen Spalt öffnete. Jener Macht, der er sich mit bewunderungswürdiger Beharrlichkeit von da an andiente. Überwiegend als EU-Politiker abseits des tagespolitischen Rampenlichts, denn für das harte Tagesgeschäft der grell ausgeleuchteten innenpolitischen Bühne war sein konturloses, molluskenhaftes Wesen einfach nicht geschaffen, erregt es doch bestenfalls nur eines: Langeweile.

  3. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2019 11:55

    Natürlich ist die ganze ÖVP eine kryptomarxistische Bande.
    In der DDR 2.0 spricht die große Vorsitzende Kramp Knarrenklauer es auch offen aus.

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_85231064/vor-cdu-werkstattgespraech-annegret-kramp-karrenbauer-leistet-sich-versprecher.html

    Sie bezeichnet ihre Partei als Sozialdemokraten (wenn ich mich nicht verhört habe, kann aber auch Spezialdemokraten heißen, wer weiß das schon bei dem hochkrimnellen Pack.)

    Freud, schau oba!

  4. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2019 13:28

    Wie schon geschrieben, wäre eine analoge, akribische Betrachtung S. Kurzens unter expliziter Ausklammerung seiner bewußt an die Wähler gerichteten, heißen Luft wünschenswert.

    Ein Baustein so einer Betrachtung wäre die Präsentation der Kandidaten der ÖVP für die Europawahl 2019:
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY

    Diese Präsentation ist sehr aufschlußreich und verdient Beachtung:

    a) Bereits an der Position und Aufstellung der Kandidaten merkt man, wer etwas zu sagen hat. In der Mitte am Tisch stehen Othmar Karas, Sebastian Kurz und Manfred Weber. K. Edtstadler darf nur ein einziges Mal ganz kurz ein paar inhaltsleere Worthülsen von sich geben:
    - starke Vertretung, starkes Mandat erforderlich
    - starke Persönlichkeiten
    - glühende Europäerin, für Europa einsetzen
    - Aufruf, zur Wahl zu gehen.
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1000

    Das war's. Kein Wort davon, welche Richtung sie mit diesem "starken Mandat", mit ihrer "starken Persönlichkeit" als "glühende Europäerin" für "Europa" einschlagen möchte.

    b) Die anderen Kandidaten sind reine Statisten in dieser Vorstellung. Und das werden sie auch in Brüssel bleiben. Sie haben Redeverbot.

    c) Auf die Frage "föderales Europa im Sinne der österreichischen Definition" eigentlich keine oder eine ausweichende, eher in die Gegenrichtung weisende Antwort: Spannungen mit Rußland, beinharter, globaler Wettbewerb, EU muß stärker werden in den großen Fragen, aber nicht verlieren in den kleinen Themen, Bekenntnis zu vertiefter Zusammenarbeit überall dort, wo es Sinn macht, Bekenntnis zur Erweiterung (Westbalkan), denn EU nur dann vollendet, Türkeibeitritt abgelehnt, an der Spitze werden Anführer gebraucht, ein Vordenker in der EU (Manfred Weber):
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1205

    d) Frage Hr. Jungwith: Nicht einer Meinung, wer gibt die Linie vor, Kurz oder Karas?
    Antwort Kurzens: Alle in den Grundwerten und Grundhaltungen einig, ganzes Team sehr geschlossen, klar proeuropäisch, klares Wertefundament. In der Bundesregierung gebe der BK die Linie vor.
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1573

    Im Umkehrschluß kann man also davon ausgehen, daß in Brüssel Weber und Karas die Linie vorgeben werden, die österreichische Regierung daher nach deren Pfeife tanzen werde. Damit hat Kurz nun implizit zugegeben, daß sein Gerede an die Wähler - zusammen mit der impliziten Ablehnung eines föderalen Europa gem. lit. c - für das politische Handeln irrelevant ist, und es zu einer weiteren Zentralisierung kommen werde.

    e) Interessant auch Karasens Motivation, für die ÖVP zu kandidieren: "möchte in der größten Fraktion im Europäischen Parlament tätig sein". O.K. werde der bleiben, der er ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1685

    f) Und letztlich auch interessant die Position Webers, zu Karas gewendet
    -ein starkes Team unter einer starken Führung
    - mehr im Sinn, als die nationale Ebene
    - freut sich über O.K., enger Freund, enger Wegbegleiter
    - M.W. konnte viel von O.K. lernen, von dem, was er für Europa im Herzen trägt
    - Karas Kämpfer für die Europäische Idee und für die Europäischen Grundüberzeugungen.
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=748

    Zusammenfassend ergibt das also ein reales und klares Bild von Kurz, daß
    - abseits von seinem inszenierten Wahlkampfgerede Karas und Kurz ein Herz und eine Seele sind
    - Karas (zusammen mit Weber) die Politik vorgeben werden und Kurz diese mitträgt
    - eine weitere Zentralisierung in Brüssel und Entmachtung der Nationalstaaten geplant ist.

    Und an der Spitze all dieser Bestrebungen wird CSU-Weber stehen.

    Das ist es, was man mit einer Stimme für die ÖVP oder egal welchen ÖVP-Vorzugsstimmenkandidaten bei der EU-Wahl erreichen wird.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2019 11:28

    @Wolfram Schrems:

    *****************************************************!
    *****************************************************!
    *****************************************************!

    Danke für diese exzellente Aufarbeitung und Darlegung der Zusammenhänge!

    Nur Ihren letzten Absatz sehe ich anders: "Bundeskanzler und Parteichef Kurz sollte das bereinigen." Das wird ein frommer Wunsch bleiben, und viele hängen noch immer dieser falschen Hoffnung an.

    Es wäre viel mehr gerade jetzt angebracht, die Thematik und Herangehensweise, die Sie auf O.K. angewendet haben, auch auf S.K. auszudehnen:
    - Welchen Gruppen gehört er an?
    - Wie werden von ihm die entscheidenden Posten besetzt?
    - Welches Bild ergeben seine Handlungen?
    Und damit möchte ich bewußt die an seine Wähler gerichtete, heiße Luft von all diesen Betrachtungen explizit ausgeklammert wissen.

    Das Ergebnis sieht meines Erachtens sehr düster aus und liegt (fast) auf einer Linie mit O.K..

    Das gehört ebenso akribisch aufgearbeitet und publiziert.

  6. Ausgezeichneter KommentatorForster
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2019 09:55

    Der Artikel untermauert meine These:
    Die Vertreter der Politcal-Correctness sind naiv-linke (wie gleichermaßen destruktive) ur-christliche Sektierer, die sich also säkularisierte Jesus-Heilsbringer verstehen:
    "Die Politik dieser Regierung geht gegen alle, die sozial schwach sind. Und hat dabei immer noch so viel Zustimmung von den Wählern. Da sind auch Christen dabei. Das macht mich betroffen." Selbstkritisch fragt er: "Predigen wir so schlecht? Oder warum verstehen die Leute nicht, was das Anliegen von Jesus war?" (der Vorarlberger Pfarrer Christian Stranz und Organsiator von Pro-Refjutschie-Demos)

    derstandard.at/2000097807419/Wenn-eine-Bluttat-zur-Belastung-fuer-die-Solidaritaet-wird

  7. Ausgezeichneter KommentatorForster
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    11. Februar 2019 12:10

    Anscheinend wissen diese Zusammenhänge nicht Karras' Wahlkampfstrategen! Danke für diese Aufdeckerstory!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2019 08:49

    Nein, der Herr Karas ist kein Kommunist. Wenn Sie es nicht glauben wollen, dann fragen Sie ihn bitte selber, ob er für die Verstaatlichung seines Privatbesitzes und die Verteilung seines fetten, steuerfreien EU-Gehalts ist. Seine Antwort wird Sie überzeugen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Februar 2019 13:44

    Ganz aktuell, als Beweis, wieviel Sozialismus noch in der (schwarzen?) ÖVP steckt: Der Ex-LH-Stellvertreter von Salzburg, Arno Gasteiger ist aus der ÖVP ausgetreten. Begründung: Die ÖVP sei unter Sebastian Kurz zu einer „rechtspopulistischen Bewegung“ geworden, die Partei mache „Stimmung gegen Flüchtlinge und Ausländer", sie habe „Polizei, Militär und Sicherheitsdienste der äußeren Rechten ausgeliefert“, in der Bildungspolitik herrsche „politisches Diktat statt wissenschaftlicher Vorbereitung“, in der Sozialpolitik gehe es darum, „den Wohlhabenden mehr zu geben und die Armen kurz zu halten“. Geht's eigentlich noch links-grün-sozialistischer?

alle Kommentare

  1. Wolfram Schrems
    16. Februar 2019 15:04

    Ich danke allen p. t. Teilnehmern dieses Forums, die meine Ausführungen wohlwollend kommentierten.

    Ich wurde von manchen Teilnehmern darauf hingewiesen, daß Bundeskanzler Kurz seine Politik bezüglich der Bestellung von Othmar Karas zum Spitzenkandidaten aufgrund persönlicher Befangenheiten (Mitgliedschaft im ECFR u. a.) nicht ändern werde.
    Ich war mir dessen bewußt gewesen, daß meine diesbezügliche Aufforderung nach menschlichem Ermessen keine Wirkung haben würde.

    Dennoch bekräftige ich meinen Standpunkt, daß Bundeskanzler Kurz diese Fehlentscheidung korrigieren sollte, und zwar im legitimen Interesse Österreichs und seines Wahlvolkes. Ein Regierungschef ist nicht befugt, an der Auflösung seines eigenen Staates und am Austausch des eigenen Volkes zu arbeiten.

    Der Betrug am Staatsbürger ist eine Schande.

  2. Kyrios Doulos
    16. Februar 2019 14:01

    Herr Schrems, danke für Ihre Recherche und diesen Artikel.
    Kurz ist nur leider nicht der, der da irgendetwas in eine gute Richtung lenken wird.
    Erstens ist das nicht opportun (für ihn persönlich), und Opportunitäten zu erkennen und entsprechend zu agieren, ist seine hohe Begabung.
    Zweitens kann der, der Karas noch immer nicht elegant irgendwo hinaufbefördert hat, nicht jetzt oder bald plötzlich Karas doch wegloben.
    Drittens gehört Kurz zu der Soros-Partie, Open Society. Diese Verbindung und diese Geldquelle wird er tunlichst nicht verlassen.
    Schade um Kurz persönlich, schade um die ÖVP, die eine ganz normale sozialistische Partei geworden ist wie die CDU und sogar die CSU. Und natürlich schade um Österreich, aber da sind wir, die Wähler, selber schuld.

  3. Francois Villon (kein Partner)
    15. Februar 2019 18:56

    Karas ist von Beruf Schwiegersohn eines Bundespräsidenten (der einem deshalb leid tun kann).

    Er wurde nach einem schweren Unfall "arbeitsunfähig" und bezieht wohl aus diesem Titel eine Invaliditäts-Pension.

    Da er aber inzwischen ziemlich gesund und fit für die "Große Politik" erscheint, ist so ein Verhalten das eines Schmarotzers.

    Im Übrigen ist alles weitere, was man über diesen "Charakter" sagen kann schon gesagt worden.

    Aber man darf sich nicht wundern, auch in der Suppe schwimmen die Fettaugen immer oben.

  4. backroll (kein Partner)
    14. Februar 2019 09:04

    Staatstragende Parteien scheinen sich aktuell mehr einer außenpolitischen Agenda verpflichtet zu fühlen. Man bedenke, wie sich der ansonsten bei konkreten Stellungnahmen so zurückhaltende K.Kurz schnell und sogar auf Spanisch der globalen transatlantischen Agenda im Fall Venezuela, verpflichtet gefühlt hat. Dem objektiven Beobachter drängt sich die Frage auf, ob die Verpflichtung dem eigenen Wahlvolk gegenüber nicht proportional zur Stärke des Koalitionspartners verhält?

  5. astuga (kein Partner)
    14. Februar 2019 00:00

    Schön, dass man zunehmend Augenmerk auf diese skandalösen Fakten richtet.
    Eine aufschlussreiche Doku dazu.
    Youtube: "ALTIERO SPINELLI AND NEW EUROPE (ENGLISH)"

  6. BKBrackel (kein Partner)
    13. Februar 2019 16:38

    Danke für den informativen Beitrag. Ob Karas Kommunist ist oder nicht, muss man in Wien untersuchen. Europapolitisch ist natürlich die Spinelli-Gruppe von Interesse. Es ist eine Erklärung mehr, warum Anhänger eines EU-Bundesstaates so inbrünstig, und geradezu fanatisch eine Zielsetzung verfolgen, die (1) nie zufriedenstellend funktionieren wird, und (2) gegen jeden historischen, kulturellen und politischen Verstand steht. Auch wenn sie nicht Mitglied der Spinelli-Gruppe sind, zahlreiche amtierende Regierungschefs und -Mitglieder haben die gleiche, m.E. absurde Vision im Kopf.

  7. Hallsteinplan (kein Partner)
    13. Februar 2019 16:14

    Wieso war der erste Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ein Nazi?

    Walter Hallstein wurde 1958 der 1. Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (also ein politischer Führer der EU-Konzerdiktatur). Vorher war er ein Hochgrad-Nazi (also ein politischer Vertreter der IG-Farben-Konzerndiktatur).

    Hat die EU keine NAZI Wurzeln?

    Aufgrund der Expansion des national-sozialistischen Regimes in Europa wurde 1939 vom Leiter der Abteilung Außenhandel im Außenpolitischen Amt der NSDAP, Werner Daitz, die „Gesellschaft für europäische Wirtschaftsplanung und Großraumwirtschaft e.V. (GeWG)“ gegründet.

    Ist die EU kein Großraumwirtschaftskartell?

  8. Marcus Aurelius (kein Partner)
    13. Februar 2019 14:11

    Ist dieser skurrile Othmar K. etwa ein Abkömmling jenes Anton Karas, der mit seiner Zither und Filmmusik ("Der dritte Mann" / Harry Lime Theme) weltberühmt und unsterblich wurde?

    Falls das jemand hier wüsste, wäre meine beklagenswerte Wissenslücke geschlossen.
    Danke schon jetzt!

  9. Torres (kein Partner)
    13. Februar 2019 13:44

    Ganz aktuell, als Beweis, wieviel Sozialismus noch in der (schwarzen?) ÖVP steckt: Der Ex-LH-Stellvertreter von Salzburg, Arno Gasteiger ist aus der ÖVP ausgetreten. Begründung: Die ÖVP sei unter Sebastian Kurz zu einer „rechtspopulistischen Bewegung“ geworden, die Partei mache „Stimmung gegen Flüchtlinge und Ausländer", sie habe „Polizei, Militär und Sicherheitsdienste der äußeren Rechten ausgeliefert“, in der Bildungspolitik herrsche „politisches Diktat statt wissenschaftlicher Vorbereitung“, in der Sozialpolitik gehe es darum, „den Wohlhabenden mehr zu geben und die Armen kurz zu halten“. Geht's eigentlich noch links-grün-sozialistischer?

  10. Zraxl (kein Partner)
    13. Februar 2019 08:49

    Nein, der Herr Karas ist kein Kommunist. Wenn Sie es nicht glauben wollen, dann fragen Sie ihn bitte selber, ob er für die Verstaatlichung seines Privatbesitzes und die Verteilung seines fetten, steuerfreien EU-Gehalts ist. Seine Antwort wird Sie überzeugen.

  11. frajo
    12. Februar 2019 08:07

    Ich habe den Ausdruck Trotzkist im obigen Beitrag öfter gelesen als sonst in meinem bisherigen Leben. Vor kurzem habe ich auch erfahren, daß Juncker (zumindest früher) Trotzkist war. Sein Vorgänger Barroso ein Maoist.

    Der Fisch beginnt immer am Kopf zu stinken. Ist es da verwunderlich, daß ein stinkender Kopf auch die Verwesung des ganzen Körpers nach sich zieht. Dieser Körper ist unser Europa. Gesunden kann dieser Körper nur dann, wenn ihm der kranke Teil des Kopfes wegoperiert wird. Wenn uns das am 25. Mai nicht gelingt, das wird die Gefahr immer größer, daß erst Atomraketen dieses bewerkstelligen. Dann allerdings gründlich. Schade für den Körper!

  12. Tyche
    11. Februar 2019 16:23

    Wie können wohlsituierte Menschen Linke, bzw. Kommunisten sein?

    Der Kommunismus hat noch keinem Staat, keiner Bevölkerung Zufriedenheit und Wohlstand gebracht!
    Demokratie, Wahlrecht, Meinungsfreiheit, Redefreiheit, Bewegungsfreiheit, Recht auf Eigentum, ....! Wenn ich von geplanten Enteignungen lese, dann müssten doch jedem, der ein Bisschen hat und das für die eigenen Kinder aufbewahren möchte, die Ohren klingen!

    Ein Vereintes Europa - eine EUdSSR? Ist doch die UdSSR in Brüche gegangen! Gerade eben Venezuela! Wie können gebildete Menschen das wollen? Oder denken die nicht soweit, befinden sie sich tatsächlich im Irrglauben wir machen´s besser? Hoffen sie dann alles irgendwo sicher gebunkert zu haben und so bestens zu überleben? Für wie lange?

    Und das alles nur um den vermeintlichen Rechten, die eigentlich eine konservative bürgerliche Mittelschicht sind, das Wasser abzugraben? Um Nationalismus, Souveräne Staaten zu verhindern? Warum?

    • haro
      11. Februar 2019 19:32

      ... weil die EU zur Animal Farm (Orwell) geworden ist.

    • pressburger
      11. Februar 2019 19:55

      Warum huldigen gebildete Menschen der Idee des Kommunismus ? Sind gebildete Menschen immer Demokraten ? Bildung ersetzt nicht Charakter. Auch Menschen die bürgerlich aufgewachsen sind, die alle Vorteile der liberalen Gesellschaft geniessen dürfen, möchte noch mehr. Macht. Macht über andere Menschen. Erniedrigung anderer Menschen. Diese Menschen rotten sich in ihren kommunistischen Zellen zusammen, um andere Mensche zu unterjochen, ihnen ihren Willen, ihre Ideologie aufzuzwingen.

    • Tyche
      12. Februar 2019 06:35

      Viele sind einfach trotz guter Bildung politisch dumm!
      Ein Bekannter bekennt stolz links zu stehen. Hat mehrere Wohnungen - keine besonders tollen, aber genau das, was man für die vielen Zuzügler braucht. Dass Links von Enteignung spricht hat er noch nicht einmal überrissen. Mein Mann klärte gestern auf - "Na, die kann man aber nicht mehr wählen!" sein folgendes Statement.
      Einfach nur ideologisch verhetzt und Scheuklappen!

  13. Verschwörungstheoretiker
    11. Februar 2019 15:35

    Vielen Dank für den informativen Beitrag.
    Die Vortragenden der Geschichte verschweigen so ziemlich alles was die "Linken" verbrochen haben.

  14. Riese35
    11. Februar 2019 13:28

    Wie schon geschrieben, wäre eine analoge, akribische Betrachtung S. Kurzens unter expliziter Ausklammerung seiner bewußt an die Wähler gerichteten, heißen Luft wünschenswert.

    Ein Baustein so einer Betrachtung wäre die Präsentation der Kandidaten der ÖVP für die Europawahl 2019:
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY

    Diese Präsentation ist sehr aufschlußreich und verdient Beachtung:

    a) Bereits an der Position und Aufstellung der Kandidaten merkt man, wer etwas zu sagen hat. In der Mitte am Tisch stehen Othmar Karas, Sebastian Kurz und Manfred Weber. K. Edtstadler darf nur ein einziges Mal ganz kurz ein paar inhaltsleere Worthülsen von sich geben:
    - starke Vertretung, starkes Mandat erforderlich
    - starke Persönlichkeiten
    - glühende Europäerin, für Europa einsetzen
    - Aufruf, zur Wahl zu gehen.
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1000

    Das war's. Kein Wort davon, welche Richtung sie mit diesem "starken Mandat", mit ihrer "starken Persönlichkeit" als "glühende Europäerin" für "Europa" einschlagen möchte.

    b) Die anderen Kandidaten sind reine Statisten in dieser Vorstellung. Und das werden sie auch in Brüssel bleiben. Sie haben Redeverbot.

    c) Auf die Frage "föderales Europa im Sinne der österreichischen Definition" eigentlich keine oder eine ausweichende, eher in die Gegenrichtung weisende Antwort: Spannungen mit Rußland, beinharter, globaler Wettbewerb, EU muß stärker werden in den großen Fragen, aber nicht verlieren in den kleinen Themen, Bekenntnis zu vertiefter Zusammenarbeit überall dort, wo es Sinn macht, Bekenntnis zur Erweiterung (Westbalkan), denn EU nur dann vollendet, Türkeibeitritt abgelehnt, an der Spitze werden Anführer gebraucht, ein Vordenker in der EU (Manfred Weber):
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1205

    d) Frage Hr. Jungwith: Nicht einer Meinung, wer gibt die Linie vor, Kurz oder Karas?
    Antwort Kurzens: Alle in den Grundwerten und Grundhaltungen einig, ganzes Team sehr geschlossen, klar proeuropäisch, klares Wertefundament. In der Bundesregierung gebe der BK die Linie vor.
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1573

    Im Umkehrschluß kann man also davon ausgehen, daß in Brüssel Weber und Karas die Linie vorgeben werden, die österreichische Regierung daher nach deren Pfeife tanzen werde. Damit hat Kurz nun implizit zugegeben, daß sein Gerede an die Wähler - zusammen mit der impliziten Ablehnung eines föderalen Europa gem. lit. c - für das politische Handeln irrelevant ist, und es zu einer weiteren Zentralisierung kommen werde.

    e) Interessant auch Karasens Motivation, für die ÖVP zu kandidieren: "möchte in der größten Fraktion im Europäischen Parlament tätig sein". O.K. werde der bleiben, der er ist.
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=1685

    f) Und letztlich auch interessant die Position Webers, zu Karas gewendet
    -ein starkes Team unter einer starken Führung
    - mehr im Sinn, als die nationale Ebene
    - freut sich über O.K., enger Freund, enger Wegbegleiter
    - M.W. konnte viel von O.K. lernen, von dem, was er für Europa im Herzen trägt
    - Karas Kämpfer für die Europäische Idee und für die Europäischen Grundüberzeugungen.
    https://www.youtube.com/watch?v=PjHbgxc7QsY&t=748

    Zusammenfassend ergibt das also ein reales und klares Bild von Kurz, daß
    - abseits von seinem inszenierten Wahlkampfgerede Karas und Kurz ein Herz und eine Seele sind
    - Karas (zusammen mit Weber) die Politik vorgeben werden und Kurz diese mitträgt
    - eine weitere Zentralisierung in Brüssel und Entmachtung der Nationalstaaten geplant ist.

    Und an der Spitze all dieser Bestrebungen wird CSU-Weber stehen.

    Das ist es, was man mit einer Stimme für die ÖVP oder egal welchen ÖVP-Vorzugsstimmenkandidaten bei der EU-Wahl erreichen wird.

    • Riese35
      11. Februar 2019 13:36

      Noch ein Nachsatz: Bitte auch auf Weber achten. Der wird möglicherweise, nicht so sehr von Ischias geplagt wie der jetzige Kommissionspräsident, mit mehr Tatendrang ausgestattet sein, und in welche Richtung dieser sich entwickeln wird, hat man hier an seiner an Karas vorgenommenen Beatifikation deutlich vernehmen können.

    • otti
      11. Februar 2019 14:17

      Riese 35 - ich finde k e i n e n Fehler in Ihrem Beitrag ! Großartig !

      Herr Schrems: großartiger Beitrag ! - nur die Anzahl der Toten durch den Kommunismus in Rußland, China, Kambodscha.........bis hin zu Kuba, Venezuela.....wird mit hunderttausenden zu wenig sein.

    • pressburger
      11. Februar 2019 20:04

      Kurz kann nicht so kurzsichtig sein, Karas in eine one up Position zu bringen. Die offene Frage wozu braucht Kurz, Karas, was hat Kurz Karas versprochen, sollte Karas seine Aufgabe in Brüssel zu Kurzens Zufriedenheit erledigt haben. Was hat Weber Karas und Kurz versprochen ? Pittoresk, absurd, alle drei Mitglieder einer "konservativen" Partei.
      Wen die drei konservativ sind, dann bleibt für die Sozis auf der linken Seite kein Platz mehr.
      Niemand kann so naiv sein, um nicht zu wissen, dass es sich um einen abgekarteten Schacher handelt. Es geht um Macht, nur um Macht. Österreich ist für die beiden uninteressant.

    • backroll (kein Partner)
      14. Februar 2019 09:40

      @ Riese35, danke, damit ist alles gesagt. Die heute "staatstragenden" Parteien befinden sich schon lange in den Klauen einer EU/UNO Agenda. Stellt sich die Frage wie lange die KurzÖVP den Spagat zw heimatverbundener und ausgesprochen global ausgerichteter Partei dies schafft! P.S. früher lernte man im Geschichtsunterricht, dass es die alten weisen Männer waren, die die Geschicke eines Landes lenkten. Gilt das heute nicht mehr? Ich frage: Kann es sein, dass ein 30jähriger- bei zugegeben außerodentlichem politischen Geschick - über ausreichend charakterichen Festigkeit und Erfahrung verfügt um ein Land zu regieren? M.E. spiegelt sich darin das Scheitern einer ganzen Generation!

    • Riese35
      14. Februar 2019 18:25

      @backroll: Wie man in der Praxis sieht, wird Österreich eh von anderen Personen im Hintergrund regiert. Die, die man zu Gesicht bekommt, sind meist ferngesteuerte Marionetten, die maximal ein paar Worthülsen von sich geben können, manche wenige beherrschen das halt auch so exzellent, daß man nur schwer merkt, dass es sich um Schauspieler handelt.

      Bei der Vorstellung der EU-Kandidaten der ÖVP allerdings konnte man das sehr deutlich sehen.

    • Francois Villon (kein Partner)
      15. Februar 2019 19:09

      Kurz ist ein Schaumschläger, der sein Studium abgebrochen, also gar keinen Beruf eigentlich hat. Seine „Heldentat“ als Jung-ÖVPler in Wien war die „Erfindung“ des „Geilomobils“, eines schwarz lackierten Hummer (= USA-Armeefahrzeug mit ca. 3 to für die dümmsten Schicky-Mickies), und damit man auch verstünde, was er mit „geil“ meinte, zierten das Auto bei den Rundfahrten durch Wiens Innenstadt ein paar kaum bekleidete Edelhuren. Dann wurde er Staatssekretär – auf was hinauf? Und bald als „Hoffnungsträger“ gar Bundeskanzler. Jedermann weiß, daß man mit 25 Jahren noch nichts wirklich kann oder gar sich „bewährt“ haben könnte. Als Staatssekretär für „Flüchtlinge/Migranten“ war er massiv für „Welc

    • F.V. (kein Partner)
      15. Februar 2019 19:13

      Welcome refudschies!“ und dgl. depperte Ideen. Als – der Anonyma(!) – klar wurde, daß damit die ÖVP nicht einmal 10% der Stimmen würde bekommen, kam die „ordre di mufti“ (von Soros und Co), die Phraseologie ins Gegenteil zu kehren, also mit FPÖ-Slogans in die Wahl zu gehen, und sonst zu allem und jedem das Maul zu halten.

      Als ich davon Wind bekam, daß Kurz auch im Board des „European Council on Foreign Relations“, einer Soros- Manipulationsagentur sitzt, fragte ich den OÖ Landeshauptmann, ob das 1. stimme, und 2. was denn er und die ÖVP „Granden“ dazu sagten. – nichts! – Aber von dort kommen die politischen Befehle. Woher wüßte denn das Buberl, wo überhaupt das EUdSSR-Politbüro liegt?

    • Undine
      15. Februar 2019 22:16

      @Francois Villon

      Keine Sorge, KURZ kommt schon noch zu einem Doktortitel! Herr SOROS wird ihm zum Dank dafür, daß wir jetzt dieses verdammte Spielzeug des sogenannten "Philanthropen" auf dem Hals haben---natürlich in prominenter Gegend!---ein Ehrendoktorat verleihen, und dem Faymann auch!
      ORBAN ist SOROS losgeworden, Vaclav KLAUS hat ihn erst gar nicht nach Prag gelassen; aber wir Deppen liegen ja so gerne vor diesem SOROS, alias Schwartz, auf den Knien.

  15. Forster
    11. Februar 2019 12:10

    Anscheinend wissen diese Zusammenhänge nicht Karras' Wahlkampfstrategen! Danke für diese Aufdeckerstory!

  16. Sensenmann
    11. Februar 2019 11:55

    Natürlich ist die ganze ÖVP eine kryptomarxistische Bande.
    In der DDR 2.0 spricht die große Vorsitzende Kramp Knarrenklauer es auch offen aus.

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_85231064/vor-cdu-werkstattgespraech-annegret-kramp-karrenbauer-leistet-sich-versprecher.html

    Sie bezeichnet ihre Partei als Sozialdemokraten (wenn ich mich nicht verhört habe, kann aber auch Spezialdemokraten heißen, wer weiß das schon bei dem hochkrimnellen Pack.)

    Freud, schau oba!

    • Riese35
      11. Februar 2019 12:07

      ***********************!

      Danke!

    • logiker2
      11. Februar 2019 12:14

      ********************, oder auch Sexualdemokraten, vorallem die Grünkummerl.

    • glockenblumen
      11. Februar 2019 16:45

      @ alle

      **************************************

    • Konrad Hoelderlynck
      11. Februar 2019 18:21

      Der wirklich konservative Flügel in der ÖVP ist seit Jahren kalt gestellt.

    • pressburger
      11. Februar 2019 20:09

      Widerlich, was geht in dieser Frau vor ? Muss sie so offen aussprechen was ihre grossen Vorbilder aus der DDR Zeit, Honnecker und Merkel, schon immer wollten. Die Übernahme der bürgerlichen Parteien durch die SED, jetzt SED Neu.

  17. Riese35
    11. Februar 2019 11:28

    @Wolfram Schrems:

    *****************************************************!
    *****************************************************!
    *****************************************************!

    Danke für diese exzellente Aufarbeitung und Darlegung der Zusammenhänge!

    Nur Ihren letzten Absatz sehe ich anders: "Bundeskanzler und Parteichef Kurz sollte das bereinigen." Das wird ein frommer Wunsch bleiben, und viele hängen noch immer dieser falschen Hoffnung an.

    Es wäre viel mehr gerade jetzt angebracht, die Thematik und Herangehensweise, die Sie auf O.K. angewendet haben, auch auf S.K. auszudehnen:
    - Welchen Gruppen gehört er an?
    - Wie werden von ihm die entscheidenden Posten besetzt?
    - Welches Bild ergeben seine Handlungen?
    Und damit möchte ich bewußt die an seine Wähler gerichtete, heiße Luft von all diesen Betrachtungen explizit ausgeklammert wissen.

    Das Ergebnis sieht meines Erachtens sehr düster aus und liegt (fast) auf einer Linie mit O.K..

    Das gehört ebenso akribisch aufgearbeitet und publiziert.

    • Sensenmann
      11. Februar 2019 11:57

      Perfekte Lagebeurteilung. Der Alpen-Macron wurde ja gerade inthronisiert, um die EUdSSR zur Vollendung zu bringen.

  18. pressburger
    11. Februar 2019 11:16

    Die Gründungsidee für die EU war von Anfang an die Zentralisierung, die Konzentration der Macht. Diesen Ziel wurde die Vielfalt Europas geopfert. Im Namen der Gleichheit, als sozialistisches Postulat, sollten all gleich werden. Die Nationen sollten sich nach dem Willen der sozialistischen Gleichmacher ihre Eigenheiten entledigen und in einen grossen undifferenzierten Einheitsbrei aufgehen.
    Die Antreiber dieser Entwicklung, die nach einigen Zwischenstufen zu EU wurde, waren nicht von Anfang Sozialisten, aber im Verlauf dieser Entwicklung haben die Sozialisten die Führung übernommen.
    Eine rhetorische Frage. Selbstverständlich ist Karas ein Kommunist. Aber er befindet sich in einer "guten" Gesellschaft. In der EU wimmelt es nur so von Kryptokommunisten, die diese Bezeichnung entschieden zurückweisen würden.
    Sicher ein Vorteil, dass Österreich nicht mehr vom Genossen Kern regiert wird. Mit Kern hätte es Karas vielleicht einfacher. Wäre unbestritten die Nr.1.
    Karas hat aber auch in der Regierung Kurz eine Aufgabe. Deswegen soll er noch einmal antreten. Kurz ist bekannt, was er an Karas hat, warum er ihn braucht,

    • Konrad Hoelderlynck
      11. Februar 2019 18:24

      Zustimmung. Allerdings verstehe ich immer noch nicht, warum Karas so mächtig ist.

    • pressburger
      11. Februar 2019 20:11

      @Konrad Hoelderlynck
      Habe versucht weiter oben, auf diese Frage eine virtuelle Antwort zu geben. Wem nutzt Karas ?

  19. Herby
    11. Februar 2019 11:10

    Der Herr Mag. Schrems ist der festen Überzeugung dass die E.U. ein Produkt des Weltkommunismus ist.

    Somit ist es gemäß der Schrems'schen Logik weiterhin "logisch" dass:

    Alle Freunde, Anhänger und Unterstützer der E.U. automatisch auch Unterstützer & sozusagen "Mitarbeiter beim Weltkommunismus" sind.

    Und somit würde sich nach der Schrems'schen Logik weiterhin ergeben, dass es heute das anständigste was ein Bürger tun kann ist:

    Genauso intensiv & verbissen gegen die E.U. zu kämpfen wie es der Herr Wolfram Schrems, Mag. theol., Mag. phil., Katechist, Pro-Lifer tut.

    Ich für meinen Teil bin da halt ja wirklich komplett anderer Ansicht und halte die obigen Vorwürfe von Mag. Schrems für groben Unfug. Und für mich ist klar:

    Bei der EU-Wahl am Sonntag den 26. Mai 2019 gebe ich ohne dass ich in der Wahlzelle noch nachdenke: Sofort & unverzüglich meine Vorzugsstimme

    Otti Karas, Liste ÖVP !

    • Sensenmann
      11. Februar 2019 12:04

      Nur zu.
      es wird nichts nützen!
      Sie werden es erleben, daß ihre ganze Scheinwelt zusammenbricht.
      Wir werden den Völkerkerker zerschlagen und er wird verrecken unter Hinterlassung von etwas Chaos und Gestank.
      Dieser "Anschluß" Österreichs durch Internazis wird genau so zu Ende gehen, wie der durch die Nazis zu deren Zeit. Versprochen.

      Noch mögen sie darüber lächeln.

      Ich gebe Ihnen ein Zitat von Nigel Farage auf den Weg:
      https://www.youtube.com/watch?v=YaJGxEFtH10

      Bald werden auch Sie und die Internazis nicht mehr lachen...

    • Verschwörungstheoretiker
      11. Februar 2019 15:30

      Herby, werden Sie von Herrn Karas finanziert?
      Herr Karas war schon immer ein abgehobener, unsympathischer Politiker, der "situationselastisch" handelt(e). Da jetzt die EU-Wahlen anstehen entdeckt Karas plötzlich das Migrationsproblem, obwohl er bis dato das Resettlement-Programm der Eliten unterstützte. So ein Pharisäer!

    • Konrad Hoelderlynck
      11. Februar 2019 18:11

      Lieber Herby!
      Ich kann in diesem Artikel keine Behauptung erkennen, die EU sei ein Produkt des Kommunismus. - Sehr wohl aber haben sich auch kommunistische Agitatoren der europäischen Idee bemächtigt, sodass m.E. ein Kampf auszufechten ist, an dessen Ende entweder eine im besten Sinne konservative oder eine sowjetische Union stehen wird. Letzteres verursacht mir Magenkrämpfe, denn die Gefahr erscheint angesichts der handelnden Personen von Merkel bis Juncker bedrohlich. Ob O. Karas eiskalt ist oder nur einfach unfähig, Zusammenhänge zu erkennen, entzieht sich meiner Kenntnis. Dass er den Linken in die Hände spielt, halte ich aber für eine Tatsache.

    • pressburger
      11. Februar 2019 20:13

      Wen man mit Otti per du ist, gebietet es die Loyalität Otti, auch zu wählen. Gehe von einer Gegenleistung Ottis aus.

  20. oberösi
    11. Februar 2019 11:04

    Diese vielen Worte tun dem Phänomen Othmar K. viel zu viel der Ehre an.

    O. K: ein blasser Karrierist, ohne Charisma (außer jenem vielleicht, Unwohlsein zu erregen), dem sich mittels Verehelichung mit der Tochter Waldheims die Tür zur Macht einen Spalt öffnete. Jener Macht, der er sich mit bewunderungswürdiger Beharrlichkeit von da an andiente. Überwiegend als EU-Politiker abseits des tagespolitischen Rampenlichts, denn für das harte Tagesgeschäft der grell ausgeleuchteten innenpolitischen Bühne war sein konturloses, molluskenhaftes Wesen einfach nicht geschaffen, erregt es doch bestenfalls nur eines: Langeweile.

    • Konrad Hoelderlynck
      11. Februar 2019 18:14

      Gerade weil er "langweilig" ist und blass erscheint, sieht man allzu leicht über die Gefährlichkeit des halb verborgenen Intriganten hinweg...

    • oberösi
      11. Februar 2019 19:53

      @ Hoelderlynck
      ich denke, gefährlich ist die Politik der ÖVP, wie bereits von anderen hier ewähnt.
      Denn die betreibt seit eh und je zynische Klientelpolitik, wie übrigens auch die anderen Parteien. Bei der ÖVP gehts halt aufgrund ihrer Nähe zu den big playern gleich immer in die Milliarden, siehe aktuell Ökostromgesetz, ein reines lex Raiffeisen.

      Womit wieder einmal bewiesen wäre, daß alles, was mit "Öko" beginnt, einige wenige sehr reich macht und den Steuerzahler Milliarden kostet. Der noch dazu mehrheitlich glaubt, damit was Gutes zu tun, geht es doch um nichts geringerers als die Rettung des Planeten.

  21. Josef Maierhofer
    11. Februar 2019 10:22

    Otmar Karas ist gefährlich für Europa, er arbeitet nicht für die Menschen, sondern gegen die Menschen, er ist einer der Merkelvasallen und Willkommensklatscher und ein EU Zentralist und 'Möchtegernhaberer' a' la Juncker.

    Damit ist die ÖVP unwählbar für die EU Wahlen.

  22. Forster
    11. Februar 2019 09:55

    Der Artikel untermauert meine These:
    Die Vertreter der Politcal-Correctness sind naiv-linke (wie gleichermaßen destruktive) ur-christliche Sektierer, die sich also säkularisierte Jesus-Heilsbringer verstehen:
    "Die Politik dieser Regierung geht gegen alle, die sozial schwach sind. Und hat dabei immer noch so viel Zustimmung von den Wählern. Da sind auch Christen dabei. Das macht mich betroffen." Selbstkritisch fragt er: "Predigen wir so schlecht? Oder warum verstehen die Leute nicht, was das Anliegen von Jesus war?" (der Vorarlberger Pfarrer Christian Stranz und Organsiator von Pro-Refjutschie-Demos)

    derstandard.at/2000097807419/Wenn-eine-Bluttat-zur-Belastung-fuer-die-Solidaritaet-wird

    • Riese35
      11. Februar 2019 11:59

      >> "ur-christliche Sektierer"

      Das ist ein guter Ausdruck, wenn man ihn richtig liest. Es sind nicht "Ur-Christen" sondern eben "Sektierer", die sich auf ein idealisiertes, zurechtgebogenes "Urchristentum" berufen: Nicht Kirchenhistoriker, sondern Archäologen, die die christliche Lehre aus dem Kontext herauszulösen und zu verabsolutieren versuchen. Für sie gibt es zu jedem weltlichen Problem eine Lösung in der Heiligen Schrift, und sie ignorieren "gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist ...". Sie verkennen, daß Jesus kein weltlicher Heilsbringer war, und oft genug gab es von ihm auch harte Worte.

  23. steinmein
    11. Februar 2019 09:53

    Karas ist mit seinen Ansichten immer schon ein Zentralist gewesen

  24. steinmein
    11. Februar 2019 09:34

    Vielleicht sieht sich O.K. als ein Kaiser von Europa. Für mich leidet er zusehends an den Folgen seiner Unfälle in der Jugend. Und von Kurz ist leider nur eine klare Stellungnahme vorhanden: O.K. als Spitzenkandidat ( mit oder ohne Vorzugsstimmen) .
    Kurz als Phönix aus der Asche habe ich von Anfang an bezweifelt. Und die senilen AltVPler sind nur mehr am Halten ihrer Pfründe interessiert und geben unzeitgemäße Sprüche von sich. Da gab es schon andere Männer mit Herz und Verstand. Ein Sprichwort sagt: Eine Generation baut auf, die zweite hält den Stand und die dritte.... ÖVP quo vadis?





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