Bevölkerungsaustausch in Europa drucken

Lesezeit: 2:30

Wenn die Bevölkerung das Vertrauen der Regierung verscherzt hat, dann sollte sich diese, so der deutsche Literat Bertolt Brecht, ein neues Volk wählen. Hermann H. Mitterer, Bundesheeroffizier, Politikwissenschaftler und Autor des Buches "Bevölkerungstausch in Europa", bemüht sich anhand ausführlich zitierter Pläne, Beschlüsse und Handlungen der regierenden Eliten Eurolands und der USA nachzuweisen, dass genau das derzeit geschieht – und zwar ohne dass es bislang zu nennenswerten Protesten der Auszutauschenden gekommen ist.

Man muss Herrn Mitterer nicht in jedem Punkt folgen. Etwa dann nicht, wenn niemals verwirklichten Ideen für den Umgang mit Deutschland nach seiner Niederlage im Zweiten Weltkrieg allzu breiter Raum gegeben wird. Mit größtem Schmerz angesichts vermeintlich oder tatsächlich erlittenen Unrechts in die Vergangenheit zu blicken, bringt nichts. Immerhin wurden weder Hootons noch Morgenthaus Ideen letztlich verwirklicht.

Und ob hinter jeder fatalen politischen Entwicklung tatsächlich immer eine Verschwörung oder zumindest ein übler Plan steckt, ist auch nicht ganz so klar. Man sollte, ehe man das annimmt, niemals die Naivität, den Unverstand und die schlichte Dummheit der herrschenden Klasse unterschätzen. Die prominente US-Historikerin Barbara Tuchmann hat nicht umsonst schon 1984 ein viel beachtetes Buch mit dem Titel "Die Torheit der Regierenden" vorgelegt, in welchem sie haarsträubende historische Fehlleistungen aufzeigt, die nicht auf bösen Absichten basieren.

Tatsächlich weist allerdings vieles darauf hin, dass eine internationalistisch orientierte Elite, man könnte ihre Protagonisten "heimatlose Flachwurzler" nennen, keinen Gedanken an nationale Eigenarten und Identitäten der autochthonen Einwohner Europas verschwendet, sondern vielmehr alles daran setzt, einen von einer Weltregierung geführten Weltstaat (von der UNO und der WTO Gnaden?) zu etablieren.

Die Abgeordneten der nationalen Parlamente und die Regierungen in den einzelnen EU-Provinzen scheren sich nicht länger um die Aufträge ihrer Wähler, deren Interessen sie schamlos verraten. Sie scheinen nur noch am Wohlwollen der Bürokraten in den internationalen Schaltzentralen interessiert zu sein, die jede "völkische" Eigenart verachten und, wie weiland die Sowjetkommunisten und/oder Pol Pot, auf die Züchtung eines "Neuen Menschen" zielen, der sich dem Diktat der globalisierten Führungskaste bedingungs- und widerspruchslos unterwirft. Eine zum totalen Identitätsverlust der autochthonen Einwohner Eurolands führende, von linken Intellektuellen, den politischen Eliten und deren willfährigen Herolden in den Massenmedien betriebene kollektive Gehirnwäsche bildet die Voraussetzung dafür.

Die Lektüre des mit einer Fülle von Quellenangaben und Literaturhinweisen versehenen Buches ist augenöffnend, wiewohl alles andere als erhebend. Grund zur Verzweiflung besteht für den Autor dennoch nicht. Eine Umkehr ist nach seiner Meinung noch möglich. Sie erfordert allerdings die Solidarität aller patriotischen Kräfte. Sein Wort in Gottes Ohr! 

Bevölkerungsaustausch in Europa
Hermann H. Mitterer
Kopp Verlag
205 Seiten, gebunden
ISBN:978-3-86445-627-5
16,99,- Euro

Andreas Tögel, Jahrgang 1957, ist Kaufmann in Wien.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2019 08:36

    Warum wird in diesen Zusammenhang Coudenhove-Callergi nicht zitiert. Die Idee, auf die sich jetzt die Linken berufen, in Europa ein buntes Völkergemisch zu realisieren, stammen von Coudenhove-Callergi.
    Etwas ist dem Herrn, eigentlich hätte er es als Aristokrat und mit diesen Namen, entfallen. Das Europa in dem, er und seine Familie lebte, war immer ein buntes Gemisch von Menschen, Sprachen, Identitäten, Kulturen. Das war die Stärke Europas, der Grund für die Kreativität und Erfindergeist der Menschen Europas. Das was die EU macht ist der einfältige, primitive Einheitsbrei der UdSSR nachzuäfen. Kurzer Blick in die Geschichte Russlands genügt. Nach dem Fall der UdSSR begann, mit einen anfänglich gewissen Abschwung, der Aufstieg Russlands wirtschaftlich und geostrategisch.
    Die Herrscher können durchaus dumm sein, aber sie begehen keine Dummheiten, wenn, dann mit Absicht. In der Politik gibt es keine Zufälle, nur Absichten.
    PS. Warum Coudenhove-Callergi nach seinen Aufenthalt in Japan auf diese abstruse Idee kam, ist nicht logisch. Auch nicht durch seine anderen Beziehungen zu Japan nicht nachvollziehbar.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2019 05:27

    Danke Herr Tögel für den Literaturhinweis.

    ".....man sollte niemals die Naivität, den Unverstand und die schlichte Dummheit der herrschenden Klasse unterschätzen....."

    Je älter ich werde, desto mehr neige ich dieser Aussage zu. UNEINGESCHRÄNKT !
    Die Grenzen werden DIESEN irgendwann durch den Zwang der Naturgesetze gezogen. Teuer / schmerzhaft / katastrophal -

    PS: versuchen Sie ,dieses Thema einmal mit engagierten Neuevangelikalen zu besprechen. Das "Erlebnis" ist es wert.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2019 14:09

    Mit dem Bevölkerungsaustausch geht auch der Religionsaustausch vor sich.

    Der (formal katholische) Wiener Kardinal ist aber keineswegs besorgt über diese gesellschaftlichen Veränderungen sondern im Gegenteil, er findet, unsere Gesellschaft hätte ohne diese bereichernde Zuwanderung (die seit Jahren vor allem aus einer islamischen Massenzuwanderung besteht) keine Zukunftsperspektive ...
    In einem einzigen Satz räumt er ein "Zuwanderung schafft natürlich auch manche Probleme".
    Verharmlosend meint er damit auch die entsetzlichen Gewalttaten die heuer vor allem durch Zuwanderer begangen wurden, die Drogendelikte etc.

    Solche Zukunftsperspektiven wie auch der radikale Islam, verschleierten Frauen -wie sie schon in der Gegenwart anzutreffen sind- bedeuten eine erschreckende Zukunft und besonders für Frauen ein Zurück in die Vergangenheit.

    Was findet der Herr Kardinal Schönborn daran bereichernd, integrationsfähig ?
    Ein Besuch in so manchen Gegenden Wien`s zB in Ottakring oder Favoriten (zB Quellenstraße) ist ihm zu empfehlen - und bitte sich auch mutig als katholischer Geistlicher mit sichtbarem Kreuz zu erkennen geben !

    Oder ist ihm das Christentum -das er in seinem Artikel der Heute-Zeitung-NÖ vom 15.2.2019 mit keinem Wort erwähnt- ohnehin kein Anliegen?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2019 18:33

    Zu 50% sind wir wegen unserer Kinderlosigkeit selbst schuld, zu 50% ist es die linxversiffte Politik.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Februar 2019 17:31

    Bevölkerungsaustausch einmal aus anderen Betrachtungswinkeln gesehen ...
    1) Der deutsche Bundestagspräsident Schäuble begrüßte vor nicht allzu langer Zeit die Masseninvasionen aus fremden Erdteilen und Kulturen. Füer Schäuble sei eine Durchmischung der Europäer sogar notwendig, denn sonst drohe uns ein Untergang infolge jahrhundertelanger Inzucht.
    2) Die katholische Kirche ist eine die ganze Welt 'allumfassende' Religionsgemeinschaft. Da spielen Herkunft, Migration, keine Rolle. Für Christus sind alle Menschen gleich.
    Unser Kardinal Schönborn ist ein klarer Verfechter der offenen, internationalen Kirche. So wie wir uns an afrianische und asiatische Priester und Pfarrer gewöhnt haben, so werden wir uns auch daran gewöhnen, dass die in Österreich r.k. Gläubigen bald mit Mehrheit aus aus anderen Ländern herstammen.
    3) Und das war für mich ein echter Eye-opener!
    In einer von GrünInnen dominierten Gesprächsrunde wurde tatsächlich die Meinung vertreten, dass wir auf dieser Welt doch alle eins sind.
    Und daher mache es doch überhaupt nichts aus, dass halt einmal in Österreich mehrheitlich ganz andere Leute leben. Solange sie unsere Werte pflegen und unsere Kultur weiter hüten, kann es uns doch egal sein, wer in Österreich lebt und das Sagen hat.
    Natürlich herrschte völliges Unverständnis, dass die FPÖ den 'rest der Welt' von Österreich ausgrenzen will ....

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  1. Christian Peter (kein Partner)
    22. Februar 2019 11:46

    Der größte Coup in Sachen Bevölkerungsaustausch steht (völlig unbeachtet von den Medien) unmittelbar bevor : Die EU - Erweiterung am Westbalkan, welche mittel- bis langfristig mindestens 5 Millionen Jugoslawen zusätzlich nach Deutschland und Österreich spülen wird. Erst kürzlich wurden auf Betreiben der österreichischen Bundesregierung (offizielles Ziel des österreichischen EU - Ratsvorsitz : ,,Intensivierung der EU - Beitrittsverhandlungen mit dem Westbalkan) neue Beitrittskapitel mit dem Mafiastaat Serbien eröffnet.

  2. astuga (kein Partner)
    19. Februar 2019 11:54

    Man könnte es auch ganz profan ausdrücken: "Populationsmanagement" war schon immer Teil der Politik totalitärer Systeme.
    Von links wie von rechts.

    Legendär und berüchtigt, die vorsätzlich geplanten Hungersnöte (ZB. der Holodomor) und die Umsiedelungsprogramme ganzer Völker in der Sowjetunion.

  3. astuga (kein Partner)
    19. Februar 2019 11:50

    Doch, sie wollen das und setzen das auch in die Tat um.
    Hier etwa am Bspl. Großbritanniens...
    Google: "telegraph news/uknews/law-and-order/6418456/Labour-wanted-mass-immigration-to-make-UK-more-multicultural-says-former-adviser"

    Oder wenn der damalige Premierminister Frankreichs Sarkozy, von der notfalls auch zwangsverordneten "Vermischung der Völker/Rassen" spricht (seine Wortwahl)...
    youtube: "Die Vermischung der Rassen Aussage von Sarkozy"

    Oder man denke an Aussagen von Frans Timmermans (EU-Vizepräsident & EU-Kommissar), oder an Schäuble mit seiner Angst vor der "Inzucht der Deutschen".

  4. monofavoriten (kein Partner)
    18. Februar 2019 20:30

    welche notwendigkeit gibt es, das dicht besiedelte europa mit menschen aus afrika zu fluten, wo wir doch sooo einen riesen co2-abdruck haben?
    welche notwendigkeit gibt es, ausgerechnet die weißen erdteile der nördlichen hemisphere der barbarisierung anheimfallen zu lassen, wo doch gerade dieser kulturkreis in allen bereichen am fortschrittlichsten ist (und am umweltbewußtesten)?
    warum stellen unbekannte gestalten monolithen in geogia auf, auf denen in allen möglichen und unmöglichen sprachen davon die rede ist, die weltbevölkerung müsse auf 500mio reduziert werden?
    ich denke, wir müssen aufhören, die wirklichen eliten (payseur, rothschild, etc.) an unseren maßstäben zu messen.

  5. logiker2
    17. Februar 2019 13:47

    es mag nicht alles 1:1 stimmen, jedoch halte ich einen Grossteil für richtig:

    https://michael-mannheimer.net/2019/02/16/italiens-innenminister-salvini-schliesst-europas-groessten-drogen-hotspot-und-fordert-abschaffung-der-italienischen-zentralbank/salvinis-angriff-auf-die-nwo-und-italiens-zentralbank/

    PS.: danke für den Buchtipp, werde es mir beschaffen, schon für den Geschichteunterricht meiner Enkel.

  6. simplicissimus
    16. Februar 2019 18:33

    Zu 50% sind wir wegen unserer Kinderlosigkeit selbst schuld, zu 50% ist es die linxversiffte Politik.

    • logiker2
      17. Februar 2019 10:20

      diese Kinderlosigkeit und linksverseuchte Politik ist ja seit den oder von den 68ern eingehämmert und vorangetrieben worden. Zu süss waren die (faulen) Früchte von der Befreiung vom Joch des Mannes sodass das Argument vom zukünftigen Aussterben der eigenen Rasse überhaupt nicht realisiert wurde, galt es doch sich hier und jetzt zu verwirklichen, und ausserdem der Bauch gehört mir. Und ehrlich, was kratzt es eine heute ca. 60ig jährigen Frau/Mann, wenn die heutigen jungen Frauen vergewaltigt, gemessert und in absehbarer Zeit wieder unter die Knute/Kutte gezwungen werden. Sie haben ja gelebt.

    • fewe (kein Partner)
      18. Februar 2019 03:12

      Wenn es nur um die Kinderlosigkeit ginge, dann bräuchten wir nicht mehr als 7 Mio. Einwohner in Österreich. Mehr waren es vorher auch nicht.

      Wir werden bald 10 oder 11 Millionen haben in Österreich.

      Derzeit sind es 9 Millionen.

      Um das Ausgleichen des Bevölkerungsrückgangs geht es doch ganz offensichtlich nicht.

  7. Politicus1
    16. Februar 2019 17:31

    Bevölkerungsaustausch einmal aus anderen Betrachtungswinkeln gesehen ...
    1) Der deutsche Bundestagspräsident Schäuble begrüßte vor nicht allzu langer Zeit die Masseninvasionen aus fremden Erdteilen und Kulturen. Füer Schäuble sei eine Durchmischung der Europäer sogar notwendig, denn sonst drohe uns ein Untergang infolge jahrhundertelanger Inzucht.
    2) Die katholische Kirche ist eine die ganze Welt 'allumfassende' Religionsgemeinschaft. Da spielen Herkunft, Migration, keine Rolle. Für Christus sind alle Menschen gleich.
    Unser Kardinal Schönborn ist ein klarer Verfechter der offenen, internationalen Kirche. So wie wir uns an afrianische und asiatische Priester und Pfarrer gewöhnt haben, so werden wir uns auch daran gewöhnen, dass die in Österreich r.k. Gläubigen bald mit Mehrheit aus aus anderen Ländern herstammen.
    3) Und das war für mich ein echter Eye-opener!
    In einer von GrünInnen dominierten Gesprächsrunde wurde tatsächlich die Meinung vertreten, dass wir auf dieser Welt doch alle eins sind.
    Und daher mache es doch überhaupt nichts aus, dass halt einmal in Österreich mehrheitlich ganz andere Leute leben. Solange sie unsere Werte pflegen und unsere Kultur weiter hüten, kann es uns doch egal sein, wer in Österreich lebt und das Sagen hat.
    Natürlich herrschte völliges Unverständnis, dass die FPÖ den 'rest der Welt' von Österreich ausgrenzen will ....

  8. haro
    16. Februar 2019 14:09

    Mit dem Bevölkerungsaustausch geht auch der Religionsaustausch vor sich.

    Der (formal katholische) Wiener Kardinal ist aber keineswegs besorgt über diese gesellschaftlichen Veränderungen sondern im Gegenteil, er findet, unsere Gesellschaft hätte ohne diese bereichernde Zuwanderung (die seit Jahren vor allem aus einer islamischen Massenzuwanderung besteht) keine Zukunftsperspektive ...
    In einem einzigen Satz räumt er ein "Zuwanderung schafft natürlich auch manche Probleme".
    Verharmlosend meint er damit auch die entsetzlichen Gewalttaten die heuer vor allem durch Zuwanderer begangen wurden, die Drogendelikte etc.

    Solche Zukunftsperspektiven wie auch der radikale Islam, verschleierten Frauen -wie sie schon in der Gegenwart anzutreffen sind- bedeuten eine erschreckende Zukunft und besonders für Frauen ein Zurück in die Vergangenheit.

    Was findet der Herr Kardinal Schönborn daran bereichernd, integrationsfähig ?
    Ein Besuch in so manchen Gegenden Wien`s zB in Ottakring oder Favoriten (zB Quellenstraße) ist ihm zu empfehlen - und bitte sich auch mutig als katholischer Geistlicher mit sichtbarem Kreuz zu erkennen geben !

    Oder ist ihm das Christentum -das er in seinem Artikel der Heute-Zeitung-NÖ vom 15.2.2019 mit keinem Wort erwähnt- ohnehin kein Anliegen?

  9. pressburger
    16. Februar 2019 08:36

    Warum wird in diesen Zusammenhang Coudenhove-Callergi nicht zitiert. Die Idee, auf die sich jetzt die Linken berufen, in Europa ein buntes Völkergemisch zu realisieren, stammen von Coudenhove-Callergi.
    Etwas ist dem Herrn, eigentlich hätte er es als Aristokrat und mit diesen Namen, entfallen. Das Europa in dem, er und seine Familie lebte, war immer ein buntes Gemisch von Menschen, Sprachen, Identitäten, Kulturen. Das war die Stärke Europas, der Grund für die Kreativität und Erfindergeist der Menschen Europas. Das was die EU macht ist der einfältige, primitive Einheitsbrei der UdSSR nachzuäfen. Kurzer Blick in die Geschichte Russlands genügt. Nach dem Fall der UdSSR begann, mit einen anfänglich gewissen Abschwung, der Aufstieg Russlands wirtschaftlich und geostrategisch.
    Die Herrscher können durchaus dumm sein, aber sie begehen keine Dummheiten, wenn, dann mit Absicht. In der Politik gibt es keine Zufälle, nur Absichten.
    PS. Warum Coudenhove-Callergi nach seinen Aufenthalt in Japan auf diese abstruse Idee kam, ist nicht logisch. Auch nicht durch seine anderen Beziehungen zu Japan nicht nachvollziehbar.

    • Andreas Tögel
      16. Februar 2019 16:02

      Eine Rezension kann naturgemäß nicht sämtliche im Buch enthaltenen Aspekte erfassen. Die seltsamen Einlassungen Coudenhove-Kalergis werden darin durchaus zitiert.

    • Konrad Hoelderlynck
      16. Februar 2019 16:31

      Nun Coudenhove Kalergi war immerhin der Sohn einer japanischen Patrizier-Tochter. Dieser Einfluss ist wohl nachvollziehbar.

    • pressburger
      16. Februar 2019 17:53

      @Konrad Hoelderlynck
      Gut, stimmt, aber aus dieser Abstammung ist nicht sein drängen in Richtung multi-kulti-Chaos, nachvollziehbar. Japaner haben keine Affinität, messaliancen mit anderen Ethnien einzugehen.

    • Bürgermeister
      16. Februar 2019 18:47

      Die Japaner sind sehr um die Reinheit ihrer Rasse bemüht - damals sicher noch viel stärker als heute. Kenne jemanden der mit einer Japanerin verheiratet ist, die Familie hat völlig mit ihr gebrochen.

      Ich vermute es war eine Gegenreaktion, da er ja selbst ein Mischling ist - er wollte sich prinzipiell über die Reinrassigen erheben.

    • logiker2
      17. Februar 2019 10:03

      @Bürgermeister, genau, irgendeinen geistigen, seelischen Schaden haben sie alle, die Weltverbesserer oder Gesellschaftsverbrecher. Siehe Stalin, Hitler, Merkel u.a.

    • fewe (kein Partner)
      18. Februar 2019 02:46

      Ja, dachte ich auch. Das was hier derzeit abläuft ist eigentlich am nächsten dem Plan von Coudenhove-Kalergi.

      Ich halte das für bereits unumkehrbar. Jetzt kommt einmal der Familiennachzug und dann kommen Enteignungen resp. Einquartierungen. Jeder "Flüchtling" etwa mal 5. In zehn Jahren gibt es - auch wenn jetzt kein "Flüchtling" mehr kommen sollte - mindestens 11 Mio. Einwohner in Österreich.

      Von einem Ersetzen des Bevölkerungsrückgangs von 7 Mio. kann also schon längst keine Rede mehr sein. Die Pensionen können es auch nicht sein, weil wieviele sollen es dann werden, wenn die jetzigen Zuwanderer in Pension gehen.

      Junge Ö. können nur auswandern. Dieser Krieg von innen ist verloren.

    • die Vielen & die Wenigen (kein Partner)
      20. Februar 2019 00:17

      Callergi war Produkt einer globalen Elite - alter Adel von allen Ecken Europas (diese Personen dachten immer schon dynastisch und standesbewusst, also elitär und international).
      Dazu die Herkunft der Mutter aus dem Aoyama Clan (japanischer Hochadel) mit einer vergleichbaren Gesinnung.
      Und das alles in einer Epoche wo der alte Feudalismus und Adelsstand sein endgültiges Ende fand und weitgehend in der neuen Oberklasse der Industriellen, Händler und Bankiers aufging. Kombiniert mit positiv rassistischer Sichtweise auf ein europäisches "Edel-Judentum" (Vgl Nietzsche zur Judenfrage).
      Callergi propagiert einen Neo-Feudalismus mit zwei Ständen auf unterschiedlicher multi-ethnischer Grundlage.

    • astuga (kein Partner)
      20. Februar 2019 00:19

      Passend dazu war er vom italienischen Faschismus sehr angetan, mit der Demokratie (als Vehikel seiner Ideen) freundete er sich erst mit Ende des 2. WK. an.

  10. otti
    16. Februar 2019 05:27

    Danke Herr Tögel für den Literaturhinweis.

    ".....man sollte niemals die Naivität, den Unverstand und die schlichte Dummheit der herrschenden Klasse unterschätzen....."

    Je älter ich werde, desto mehr neige ich dieser Aussage zu. UNEINGESCHRÄNKT !
    Die Grenzen werden DIESEN irgendwann durch den Zwang der Naturgesetze gezogen. Teuer / schmerzhaft / katastrophal -

    PS: versuchen Sie ,dieses Thema einmal mit engagierten Neuevangelikalen zu besprechen. Das "Erlebnis" ist es wert.





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