Andreas Gabalier, der Herbert Kickl der Musikwelt drucken

Lesezeit: 6:00

Es gibt aktuell zwei Personen, die die linke Blase der Korrekten, Guten und noch Besseren, der Schlauen und moralisch Überlegenen regelmäßig zum Hyperventilieren bringen. Und überraschenderweise ist der (vor allem international) erfolgreiche türkise Jungkanzler gar keiner von ihnen. Nein, den absoluten Spitzenplatz in punkto linksgrüner Empörung teilen sich bisher im Jahr 2019 ex aequo Innenminister Kickl und Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier, der in letzter Zeit zu einer Art Herbert Kickl der Musikszene aufgestiegen ist. Oder muss man da "abgestiegen" sagen?

Egal, nicht so wichtig, auf jeden Fall steht Gabalier jetzt mit dem garstigen Herbert in der Schmuddelecke und wird regelmäßig linksmedial angepinkelt. Kickl hat so Dinge wie "konzentriert" gesagt, oder es gewagt darauf hinzuweisen, dass die Politik Gesetze wie diverse Menschenrechtskonventionen nicht nur macht, sondern auch wieder abändern kann. Für Linke war das sowas wie die Auflösung des Parlaments, die Abschaffung der Demokratie und die Einstellung aller Gender-Studien auf einmal.

Und was ist eigentlich Gabaliers "Verbrechen"? Wie bei Kickl reicht der Konflikt mit den edlen Linksgeleiteten weit zurück in die Vergangenheit. Oder was heißt Konflikt? In Wahrheit ist es eher bloß linker Hass, der immer wieder aufpoppt. Gabalier selbst nimmt das ganze Theater ja eher locker – einem wie ihm kann es auch ziemlich egal sein, aber dazu später.

So richtig begonnen hat es bei Gabalier im Frühsommer 2014 beim Formel-1-Grand-Prix von Österreich in Spielberg, wo sich der steirische Schlawiner doch tatsächlich weigerte, die neue gegenderte Variante der Bundeshymne zu singen. Stattdessen blieb er bei "Heimat bist du großer Söhne", was ihm prompt die Feindschaft der "Grünen Frauen Wien" einbrachte. Und natürlich auch die Verachtung weiterer linkskorrekter Kreise.

Doch anstatt im Anschluss einzuknicken, wie das bei Nicht-Linken in Österreich lange der Fall war (man denke nur an knieweiche ÖVPler von Busek bis Mitterlehner), ruderte Gabalier keineswegs zurück. Er habe nur die Hymne gesungen, die er in der Schule gelernt habe und die für ihn die richtige sei. Punkt! Vor den GrünInnen nicht in die Knie zu gehen ist an sich schon ein Kapitalverbrechen. Spätestens ab da hatte Gabalier also nicht mehr viele Freunde in der tonangebenden linksgrünen Elite.

Doch dem steirischen Barden war es offenbar völlig wurscht und er ging seinen Weg unbeirrt weiter. Und das ist ein Weg, der Linke zutiefst anwidert – mit oder ohne Töchter in der Bundeshymne. Gabalier macht volkstümlich angehauchte Musik mit Heimatbezug, trägt bei Auftritten immer Lederhosen und Trachtenhemden. Damit hat er auch bei seinem oft sehr jungen Publikum einen Trachten-Boom ausgelöst – er hat also linke Bemühungen unterlaufen, Tracht und Tradition als etwas Uncooles, Ewig-Gestriges, Überholtes und geistig Rückständiges abzustempeln und auszumerzen. Wie kann er nur?

Dazu sind auch seine Texte bewusst heimatbezogen und kritisieren doch glatt den linken Maulkorb der Political Correctness. Seine Äußerungen sind ebenfalls stets alles andere, als dem linken Zeitgeist angebiedert. Außerdem gibt sich der Musiker bewusst heterosexuell. Er ist quasi die konservativ-bodenständige Antwort auf Sigi Maurers ausgestreckten linken Mittelfinger. Braucht es noch mehr Gründe, warum ihn die Bessermenschen verachten? Bräuchte es nicht, aber es gibt sie.

Zum Beispiel wird Gabalier regelmäßig von Vizekanzler Strache in sozialen Medien gegen linke Angriffe verteidigt – womit der Sänger ganz ohne sein Zutun zum rechten Recken und Unterstützer der bösen Rechtsregierung wurde. Und schließlich hat sich Gabalier erdreistet, bei einem vorweihnachtlichen Konzert Ende 2018 in Wien die sakrosankten linksmedialen Speerspitzen "Standard" und "Falter" vor einem Riesenpublikum durch den Kakao zu ziehen. Kein Wunder, dass die Bobo-Blase kocht und sich auch in Leserkommentaren zu wüsten Beschimpfungen des Sängers hinreißen lässt. Dabei hat er nur den Spieß einmal umgedreht, denn gerade diese beiden Publikationen ließen seit Jahren kein gutes Haar an ihm.

Frauenfeindlich und homophob sei Gabalier außerdem – warum eigentlich? Gibt es dafür irgendeinen Beweis? Außer, dass er es wagte, öffentlich auszusprechen, dass man es heutzutage schon schwer habe, wenn man "als Manderl auf Weiberl steht" und umgekehrt? Nur weil er die Töchter in einer sprachlich vergewaltigten neuen Version der Bundeshymne einfach wegließ ist er frauenfeindlich? Was sagen eigentlich die vielen tausend Frauen im Dirndl bei seinen Konzerten dazu? Törnt sie das gar an?

Aber sein größtes Verbrechen ist ein anderes – er ist erfolgreich! Und zwar ohne Unterstützung der linkskorrekten Medien- und Kulturwelt, die ihm schon vor Jahren ihre Liebe entzogen hat. Daraufhin hätte er entweder Abbitte leisten, oder als Folge linker Verdammnis kläglich scheitern müssen. Beides passierte nicht und somit ist der Fall Gabalier ein Stachel im Fleisch der Linken. Und vor allem in der linken Deutungshoheit.

Wie kann ein Geächteter trotzdem so erfolgreich sein? Er wird medial kaum beworben, eher gebasht oder sonst gleich totgeschwiegen. Und trotzdem füllt er seit Jahren ganz allein Riesenarenen wie das Münchner Olympia-Stadion mit bis zu 80.000 Fans. Etwas, was linken Günstlingen, Staatskünstlern und ORF-Pseudo-Stars nicht und nicht gelingen will. Diese schaffen Ähnliches nicht selten, sondern genau gar nie. Willi Resetarits wird in Dauerschleife vom Staatsfunk beworben, um vielleicht 500 oder 800 Zahlende zu seinen Auftritten zu treiben. Das neue Buch von Florian Scheuba  wurde vom ORF sogar in der ZiB minutenlang angepriesen, findet sich aber trotzdem nur auf Rang 68.151 der Amazon-Bestsellerliste. Diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen und ist Salz in linke Wunden.

Da wird also ein "Bauernbub" aus der rückständigen Steiermark verdammt, ja ausgestoßen und ist trotzdem ein Superstar – was erlaubt sich der nur? Und Blatt vor den Mund nimmt er sich auch keines. Muss er auch nicht, weil er ja von den linken Schnappatmern nicht abhängig ist. Weder beruflich, noch finanziell. Sowas kann schon grantig machen. Aus demselben Grund ist ja auch Red-Bull-Boss Didi Mateschitz eine Persona non grata. Und jetzt hat Gabalier auch noch in München den Karl-Valentin-Orden als Auszeichnung bekommen – da springen die üblichen Verdächtigen in Medien, Kunst und Kultur sowie in den Linksparteien noch einmal beschleunigt im Kreis.  

Sogar mit Nazi-Symbolen soll Gabalier plötzlich gespielt haben. Wie das? Man hat ein Album-Cover aus dem Jahr 2011 hervorgekramt, auf dem der Steirer mit seinem Körper eine wilde Verrenkung macht. Ob die darauf abgebildete Ziehharmonika in seiner Hand auch ein Nazi-Symbol ist, wurde zwar nicht überliefert, aber ziemlich sicher ist das Booklet mit den Songtexten ein Nazi-Liederbuch. Wer allerdings in dem Foto wirklich ein Hakenkreuz zu erblicken vermag, der muss schon eine lebhafte Phantasie haben. Das sagt in Wahrheit wieder einiges über die linke Jagdgesellschaft aus, der langsam die Felle davon schwimmen und die deshalb immer mehr in Panik gerät. Aber urteilen Sie einfach selbst (siehe Link).

Es ist schon ein relativ windschiefes Hakenkreuz, das der schlimme Andi da aufs Cover turnt, bei dem nicht alles in dieselbe Richtung zeigt und auch sonst viele Fragen offenbleiben. Etwa, ob die stets aufgeregt fingerwedelnden Bobostaner gar fragwürdige Substanzen zu sich genommen haben.

Jedenfalls ist jedem, der noch halbwegs klar denken kann, völlig klar, weswegen Gabalier wie Kickl ins Fadenkreuz geraten ist. Er stellt durch seine pure Existenz die linke Meinungsvorherrschaft in Frage und untergräbt mit jedem Wort, jedem Lied und jeder Aktion das linke Ziel der Umformung der Gesellschaft in Richtung sozialistischer Einheitsmensch ohne Merkmale, Vergangenheit, Traditionen, Herkunft und Selbstbewusstsein.

In diesem Sinne kann man nur hoffen, dass uns Herbert Kickl in der Politik und sein "Alter-Ego" Gabalier in der Musikwelt noch möglichst lange erhalten bleiben. Auch wenn man Gabaliers Musik vielleicht nicht besonders mag – allein wie die beiden die linken Luftschlossbewohner regelmäßig um Atem ringen und bis zum Plafond springen lassen ist schon eine Augen- und Ohrenweide. Bitte weiter so!

Angebliche Verwendung von Nazi-Symbolen auf CD-Cover
https://kurier.at/kultur/die-bild-ortet-einen-hakenkreuz-streit-um-gabalier/400393940 

Niklas G. Salm, früher Journalist, schreibt jetzt unter Pseudonym.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 12:02

    "Der Neid is a Luada"....
    Egal ob man die Musik mag oder nicht, Gabalier spricht aus, was der normale Mensch denkt.
    Keine abgehobenen Phrasen, kein linkssozialistischer Schwachsinn wie Gender, Multi-Geschlechter,, Quoten, Homo-Ehe usw.

    Und Herr Kickl ist einer der Besten, wenn nicht der Beste dieser Regierung - wie ich schon einmal sagte: er muß es richtig machen, wenn die Linken derart geifern und ausrasten!!

    Was haben die Linken zu bieten? Außer täglichen Demonstrationen wes Ungeistes Kind sie sind, unterirdischem H...schmäh von den StaKüs und Beschimpfungen auf Andersdenkende - NICHTS!!!
    Aber wenn einem die Argumente ausgehen und es an Intelligenz und Größe mangelt, das eigene Versagen zuzugeben, bleibt halt nur noch Schimpfen und Denunzieren....

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 10:59

    Es ist schon richtig, dass der schmerzlichste Stachel im Fleisch der Boboisten der Erfolg ist. Gabalier schwimmt ganz oben, obwohl das Kartell der Eingerauchten ständig gegen ihn wettert und motzt und der ORF jede Unterstützung versagt.

    Inzwischen ist es so weit gekommen, dass öffentliche Kritik des Eingerauchtenkartells und der Innenstadt-Rotweinbobos eher förderlich für die Karriere ist.
    Wäre ich kein emeritierter Naturwissenschaftler, sondern ein Rockstar oder zumindest ein bekannter Künstler, ich würde gegen jede positive Kritik von Standard, Falter und profil sofort klagen.

    Die Eingerauchten sind mit ihrem Latein am Ende, und sie verrennen sich immer mehr. Apropos Latein:
    Dum vitant stulti vitia, in contraria currunt.
    (Während die Dummen (neue) Fehler zu vermeiden versuchen, laufen sie ins Gegenteil (und machen immer wieder Fehler). ;-)

  3. Ausgezeichneter KommentatorSpecht
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 11:19

    Zu dem Vorwurf es wäre ein Hakenkreuzsymbol erkennbar, kann man nur fragen ob die Herrschaften noch nie ein EXIT Männchen gesehen haben, es läuft genau so wie Gabalier und ist auch noch grün.

  4. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 11:06

    Also ich finde die Geschichte mit Gabalier unheimlich gut. Der Bursch könnt gar nicht so viel Geld für Werbung ausgeben, dass er so in aller Munde wäre , wie durch diese völlig blödsinnigen Behauptungen.
    Und wenn man sich die anderen "Ordensträger" anschaut, bitte welcher war da lustig? Die Christiane Hörbiger oder der Fußballer, dessen Namen ich jetzt nicht parat habe, ah hat nicht auch der Papst denselben bekommen? Kein Mensch hat über diesen Orden ausserhalb von München je gesprochen, aber jetzt wird darüber geredet.
    Mich würde ja brennend interessieren, was die, die jetzt so lästern, über Karl Valentin tatsächlich wissen.
    Da ich ja schon etwas länger auf der Welt bin, fällt mir dazu eine erlebte Geschichte ein:
    ein Staatspolizist verhörte einen jungen linken Randalierer, ist schon etwas länger aus, und bei der Befragung sagte er zu dem jungen Burschen, er solle ihm erzählen, was er über AH denn so wisse. Darauf der junge, unheimlich gebildete Linke: eigentlich weiss ich nichts Genaues, nur dass er ein wilder Hund gewesen sein soll.
    Und genauso kommt mir jetzt diese aufgeblasene Gabaliergeschichte vor. Eigentlich weiss man eh nix, aber... Na ja, ich sing die Bundeshymne auch so, wie ich sie in der Schule gelernt hab, weil ich u. a. es beleidigend für die Dichterin finde, wenn man an ihrem Text so grauslich herumschmiert.
    Und nochetwas: dem Andreas Gabalier müsste man nicht nur die Hände, sondern auch die Füße küssen, auch die ausgewiesene Linke Gexi Tostmann mit ihrem Trachtenimperium, denn ich glaube nicht, dass es in den letzten Jahrzehnten irgendeinen Künstler gegeben hat, der so einen Modeboom ausgelöst hat, wie Gabalier.
    Im übrigen fand ich den Jubel in Dresden bei der Mitternachtseinlage des Opernballs bemerkenswert. Gabalier durfte die Oper "entweihen" und seine Musik bringen. War ganz toll, wie die Menschen da mitgegangen sind, natürlich auch die, die draussen offenbar nur auf Gabalier gewartet haben. Der Opernball war ja fast zeitgleich mit der Ordensverleihung.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsteinmein
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 10:02

    Der ORF- Kommentar einer mir in Vergessenheit geratenen Sprecherin lautete sinngemäß zum Abschluß, vielleicht wolle man sich mit dem Valentin-Orden über Gabalier lustig machen . Primitiver geht es dann doch nicht mehr, Kreisky als jenes honorigen Träger zu erwähnen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Februar 2019 11:14

    …...und die

    Mitternachts-Einlage - beim berühmten und von deutschen TV-Stationen live übertragenen Semper-Opernball in Dresden am Samstag, mit der Crème de la Crème aus Kunst, Wirtschaft und Politik wie Ursula von der Leyen mit Gemahl, der deutsche Gesundheitsminister Jens und nochwie mit seinem Ehegatten, usw. ….. - des steirischen "Volks-Rock'n'-Roller" Andreas Gabalier, fand das irgend eine Erwähnung?.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    5x Ausgezeichneter Kommentar

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Februar 2019 11:21

    Das erinnert mich an einen - anfangs - ähnlichen Fall: Hubert von Goisern. Erinnert sich noch jemand an ihn? Vor etwa 30 Jahren hatte er Riesenerfolg mit volkstümlichem Rock, trat auf der Bühne in "volkstümlicher" Kleidung auf, füllte Hallen und Stadien, war völlig unpolitisch. Dann wurde er plötzlich links-grün-korrekt, in der Musik, der Kleidung, den Aussagen usw. Heute kräht kein Hahn mehr nach ihm.

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  1. Torres (kein Partner)
    08. Februar 2019 11:21

    Das erinnert mich an einen - anfangs - ähnlichen Fall: Hubert von Goisern. Erinnert sich noch jemand an ihn? Vor etwa 30 Jahren hatte er Riesenerfolg mit volkstümlichem Rock, trat auf der Bühne in "volkstümlicher" Kleidung auf, füllte Hallen und Stadien, war völlig unpolitisch. Dann wurde er plötzlich links-grün-korrekt, in der Musik, der Kleidung, den Aussagen usw. Heute kräht kein Hahn mehr nach ihm.

  2. Niklas G. Salm
    07. Februar 2019 10:17

    Und Mittwoch-Abend ging es auf Puls4 im Rahmen von "Pro & Contra" schon wieder weiter - Sigi "Stinkefinger" Maurer und die Chefredakteurin des linken Magazins "Vice", Alexandra Stanic, durften Gabalier wieder weit in die rechte Schmuddelecke drängen...

    https://www.puls4.com/pro-und-contra/videos/ganze-folgen/Ganze-Folgen/Nach-Aufregung-um-Gabalier-Ab-wann-steht-man-im-rechten-Eck-704834

  3. Pennpatrik
    07. Februar 2019 07:37

    Leider sind Bürgerliche zu vornehm, die Dinge beim Namen zu nennen.
    Es handelt sich bei Linken einfach um Gesindel. Auch wenn sie als Intellektuelle "schön Sprechen" lernten.

  4. elfenzauberin
    06. Februar 2019 23:34

    Ein Aspekt kommt vielleicht noch dazu. Gabalier ist nicht der Volldolm aus der Provinz, sondern er ist ausgesprochen klug. Immerhin hat er ein Ius-Studium absolviert und das merkt man eben. Er wählt seine Worte sehr sorgfältig aus und er ist schwer angreifbar, weil er es tunlichst vermeidet, sich parteipolitisch zu positionieren.
    Jedenfalls ist Gabalier ein anderes intellektuelles Kaliber als ein DJ.Özzi oder ein Hubert von Goisern.

    Ich war übrigens bei dem Konzert anwesend, in der er über Standard, Falter & Co herzog. Die Dirndl- und Lederhosendichte war wirklich bemerkenswert und mir fiel auf, wie hüsch junge Mädels in Dirndln aussehen. Die zerfetzten Hosen und die allgegenwärtigen Kapuzenshirts der Konkurrenz stinken gegenüber den feschen Dirndln ordentlich ab.

    • Beobachter 2 (kein Partner)
      12. Februar 2019 09:52

      elfenzauberin, Gabalier ist HAK-Maturant, hatte danach ein Jus-Studium begonnen, jedoch bald abgebrochen.

      In der ganzen Aufzählung seiner "Schandtaten" fehlt mir das ORF-ZIB24-Interview vom 26 06 14 mit der unsäglich arroganten Maria Rauch-Kallat, in dem er diese abgehalfterte Alt-ÖVP-Politikerin betr. die alte Bundeshymne, mit wohlgesetzten, freundlichen Worten an die Wand gefahren hatte. Das vergessen ihm die politisch korrekten Figuren aller Seiten nicht!

  5. otti
    06. Februar 2019 20:34

    1. Hr Salm: wie immer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    2. Alle Kommentatoren hier: wie immer !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    3. Was mich an dem Misthaufen der Gehässigkeiten so BESONDERS stört: denken wir doch einmal diese Hetze, diese Bösartigkeit zu Ende. Interpolieren wir sie einmal.
    WAS kommt denn dann konsequenterweise heraus ?

    Ist die Konsequenz vielleicht gewollt ?

    Und noch schlimmer - tappen wir hinein und sind dann letztendlich schuld ????

    • FranzAnton
      07. Februar 2019 05:35

      Gemeint ist wohl "extrapolieren", in die Zukunft, wäre richtig; ansonsten: Chapeau! Übrigens meine ich, daß die marxistische Ideologie geächtet werden sollte wie ihres Ungeistes Pendant, das Nazitum.
      Uneingeschränktes Ja zu Arbeiterparteien, nicht aber zu solchen mit marxistischem geistigenFundament.

  6. logiker2
  7. glockenblumen
    06. Februar 2019 12:02

    "Der Neid is a Luada"....
    Egal ob man die Musik mag oder nicht, Gabalier spricht aus, was der normale Mensch denkt.
    Keine abgehobenen Phrasen, kein linkssozialistischer Schwachsinn wie Gender, Multi-Geschlechter,, Quoten, Homo-Ehe usw.

    Und Herr Kickl ist einer der Besten, wenn nicht der Beste dieser Regierung - wie ich schon einmal sagte: er muß es richtig machen, wenn die Linken derart geifern und ausrasten!!

    Was haben die Linken zu bieten? Außer täglichen Demonstrationen wes Ungeistes Kind sie sind, unterirdischem H...schmäh von den StaKüs und Beschimpfungen auf Andersdenkende - NICHTS!!!
    Aber wenn einem die Argumente ausgehen und es an Intelligenz und Größe mangelt, das eigene Versagen zuzugeben, bleibt halt nur noch Schimpfen und Denunzieren....

    • Ingrid Bittner
      06. Februar 2019 12:13

      @glockenblumen: das mit dem Neid ist wirklich in dem Zusammenhang ganz deutlich sichtbar. Wenn "Künstlerkollegen" sich abfällig über Gabalier äussern, dann weiss man sofort, die sind vom ORF abhängig und bringen dann trotz massivster WErbung vielleicht ein paar hundert Menschen in ihre Konzerte, wenn's hochkommt, ein paar tausend. Und wieviele Arenen mit 50.000, 60.000 oder in München glaub ich sind's gar 70.000 bringt Gabalier über's Jahr so voll? Dass das Neid erweckt ist menschlich ja verständlich.
      Abgesehen von der Textilindustrie muss auch die Finanz dem Hr. Gabalier sehr dankbar sein, denn der zahlt sicher viel in den österreichischen Topf ein.
      Im Gegensatz zu vielen anderen "Künstlern

    • Ingrid Bittner
      06. Februar 2019 12:17

      Udo Jürgens hat auch den Mund immer sehr voll genommen, wenn es gegen Gabalier ging, der war Schweizer Stimmbürger und hat dort gelebt und STeuern bezahlt. Er schied im finanziellen Zorn von Österreich.
      Fendrich hat lange auf mallorca gelebt und jetzt im Alter braucht er den ORF halt wieder, jetzt ist er froh, dass man ihn wieder aufgenommen hat, natürlich gegen eine gewisse GEgenleistung.
      Oder der ach so gut Krimistar Harald Krassnitzer, der lebt auch in Deutschland. Mach aber für die SPÖ und den Pensionistenverband Werbung, versteuert vermutlich dieses Geld sprich Honorar einer österreichischen Partei dem Wohnsitz entsprechend auch nicht in Österreich.
      Und so weiter und so fort

    • Almut
      06. Februar 2019 13:56

      Sorry, es hätten 3 Sternderl werden sollen, da ich mit dem Tablet unterwegs bin klappt das nicht immer.

    • otti
      06. Februar 2019 20:20

      glockenblumen

      1.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      2. "Der Neid is a Luada" UND DIE LINKEN SAN SEI BRUADA !

    • Brockhaus
      07. Februar 2019 09:51

      @ Ingrid Bittner:

      Und was hat Udo Jürgens selbst einmal gesungen? "Ein bißchen Heimat das braucht der Mensch nun mal, ein paar Freunde ein kleines Stammlokal, ein bißchen Heimat ist eine menge Wert und jeder sollte wissen, wo er hingehört"

      Aber Tote soll man ruhen lassen.

  8. Specht
    06. Februar 2019 11:19

    Zu dem Vorwurf es wäre ein Hakenkreuzsymbol erkennbar, kann man nur fragen ob die Herrschaften noch nie ein EXIT Männchen gesehen haben, es läuft genau so wie Gabalier und ist auch noch grün.

  9. Wyatt
    06. Februar 2019 11:14

    …...und die

    Mitternachts-Einlage - beim berühmten und von deutschen TV-Stationen live übertragenen Semper-Opernball in Dresden am Samstag, mit der Crème de la Crème aus Kunst, Wirtschaft und Politik wie Ursula von der Leyen mit Gemahl, der deutsche Gesundheitsminister Jens und nochwie mit seinem Ehegatten, usw. ….. - des steirischen "Volks-Rock'n'-Roller" Andreas Gabalier, fand das irgend eine Erwähnung?.

  10. Ingrid Bittner
    06. Februar 2019 11:06

    Also ich finde die Geschichte mit Gabalier unheimlich gut. Der Bursch könnt gar nicht so viel Geld für Werbung ausgeben, dass er so in aller Munde wäre , wie durch diese völlig blödsinnigen Behauptungen.
    Und wenn man sich die anderen "Ordensträger" anschaut, bitte welcher war da lustig? Die Christiane Hörbiger oder der Fußballer, dessen Namen ich jetzt nicht parat habe, ah hat nicht auch der Papst denselben bekommen? Kein Mensch hat über diesen Orden ausserhalb von München je gesprochen, aber jetzt wird darüber geredet.
    Mich würde ja brennend interessieren, was die, die jetzt so lästern, über Karl Valentin tatsächlich wissen.
    Da ich ja schon etwas länger auf der Welt bin, fällt mir dazu eine erlebte Geschichte ein:
    ein Staatspolizist verhörte einen jungen linken Randalierer, ist schon etwas länger aus, und bei der Befragung sagte er zu dem jungen Burschen, er solle ihm erzählen, was er über AH denn so wisse. Darauf der junge, unheimlich gebildete Linke: eigentlich weiss ich nichts Genaues, nur dass er ein wilder Hund gewesen sein soll.
    Und genauso kommt mir jetzt diese aufgeblasene Gabaliergeschichte vor. Eigentlich weiss man eh nix, aber... Na ja, ich sing die Bundeshymne auch so, wie ich sie in der Schule gelernt hab, weil ich u. a. es beleidigend für die Dichterin finde, wenn man an ihrem Text so grauslich herumschmiert.
    Und nochetwas: dem Andreas Gabalier müsste man nicht nur die Hände, sondern auch die Füße küssen, auch die ausgewiesene Linke Gexi Tostmann mit ihrem Trachtenimperium, denn ich glaube nicht, dass es in den letzten Jahrzehnten irgendeinen Künstler gegeben hat, der so einen Modeboom ausgelöst hat, wie Gabalier.
    Im übrigen fand ich den Jubel in Dresden bei der Mitternachtseinlage des Opernballs bemerkenswert. Gabalier durfte die Oper "entweihen" und seine Musik bringen. War ganz toll, wie die Menschen da mitgegangen sind, natürlich auch die, die draussen offenbar nur auf Gabalier gewartet haben. Der Opernball war ja fast zeitgleich mit der Ordensverleihung.

  11. El Capitan
    06. Februar 2019 10:59

    Es ist schon richtig, dass der schmerzlichste Stachel im Fleisch der Boboisten der Erfolg ist. Gabalier schwimmt ganz oben, obwohl das Kartell der Eingerauchten ständig gegen ihn wettert und motzt und der ORF jede Unterstützung versagt.

    Inzwischen ist es so weit gekommen, dass öffentliche Kritik des Eingerauchtenkartells und der Innenstadt-Rotweinbobos eher förderlich für die Karriere ist.
    Wäre ich kein emeritierter Naturwissenschaftler, sondern ein Rockstar oder zumindest ein bekannter Künstler, ich würde gegen jede positive Kritik von Standard, Falter und profil sofort klagen.

    Die Eingerauchten sind mit ihrem Latein am Ende, und sie verrennen sich immer mehr. Apropos Latein:
    Dum vitant stulti vitia, in contraria currunt.
    (Während die Dummen (neue) Fehler zu vermeiden versuchen, laufen sie ins Gegenteil (und machen immer wieder Fehler). ;-)

  12. steinmein
    06. Februar 2019 10:02

    Der ORF- Kommentar einer mir in Vergessenheit geratenen Sprecherin lautete sinngemäß zum Abschluß, vielleicht wolle man sich mit dem Valentin-Orden über Gabalier lustig machen . Primitiver geht es dann doch nicht mehr, Kreisky als jenes honorigen Träger zu erwähnen.

    • steinmein
      06. Februar 2019 10:11

      Ich berichtige: Es war ein Kommentator, der in den Raum stellte, dass Gabalier "zum Narren gehalten" hätte werden können. Mäderl, entschuldigt's, auch weil bei Narhalla nur Männer zu sehen waren. Bei Kreisky Humoriges zu entdecken fällt mir schwer.





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