Menasse: Dampf-Plauderer der Sonderklasse

Lesezeit: 9:00

Von Ludwig XIV. (1638-1715 - dem sagenhaft-selbstbezogenen Sonnenkönig Frankreichs) ist der Satz überliefert: "Der Staat bin ich!" – Höchstwahrscheinlich hat er ihn nie verwendet. Einem seiner Vorgänger, Heinrich IV (1553-1610), wurde der Sager: "Paris ist eine Messe wert!" (von französischen Protestanten) unterjubelt, um seine Ehrlosigkeit (dessen Eintritts-Ticket für die katholische Königs-Krönung betreffend) unter Beweis zu stellen. Maria Antoinette (1755-1793 die ruchlos-verzogene, wohlstandsverlotterte Tochter der rechtschaffenen Kaiserin Maria Theresia) soll angesichts protestierender Fischweiber geschmäht haben: "Was? Sie haben kein Brot? Sollen sie doch Kuchen essen." – Wieder soll dieses Zitat so nie gefallen sein. "Mögen sie mich hassen. Wenn sie mich nur fürchten!" - Das geflügelte Wort des römischen Kaisers Caligula (12 – 41 n.Chr. - zu Zeiten höchsten Caesaren-Wahns) ging in den Welt-Zitatenschatz ein. Und selbst des Nazi-Propaganda-Ministers Goebbels fürchterliche Maxime ("Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen, bis sie geglaubt wird.") ist nicht authentisch belegbar.

All diese Zitate subsumiert der österreichische Gedanken-Verleger Robert Menasse in einer Person, von dem manche nach wie vor (wie der Krone-Kolumnist Schmitt in vorauseilendem Gehorsamst) vermeinen, der Denker-Blender wäre "sicher einer der intelligentesten Österreicher". Ausgerechnet einer (sich gerne als schnösel-haften) Tschwutschkerl-Intellektuellen (in großbürgerlichem Nadelstreif-Anzug) Verausgabenden: Nachdem er wieder vom Paulus zum Saulus mutierte, vom glühenden EU-Verachter zum Verfechter eines zentralistischen Brüsseler Internationalismus-Molochs:

Als Dank für Menasses EU-Hofschranzen-Essay "Der Europäische Landbote" (in welchem "ich nach monatelanger Recherche in Brüssel die Errungenschaften des Europäischen Einigungsprojekts analysiert hatte") verglich ihn sogar EX-EU-Parlamentspräsiden Schulz (selbst-gelernter Buchhändler und bekennender Ex-Alkoholiker) mit... (Ja im Ernst!!!): Christoph Kolumbus (der auf seinem Weg über den großen Teich, vorschnell in Indien angelangt gekommen zu sein geglaubt hatte): "So ein bisschen ist der Herr Menasse los-gesegelt, um mal zu sehen, wie das ist. Wahrscheinlich hatte er etwas anderes im Kopf. Und hat auf einmal eine ganze andere Dimension aufgetan! Das macht ihn zu einer richtigen Entdeckerfigur." (Schulz)

Damit aber stellte sich Schulz (stilistisch, inhaltlich, histo- und rhetorisch) nur ein schlechtes Zeugnis aus für sein unter-durchschnittliches Nicht-Matura-Niveau (Schulabschluss: Mittlere Reife). – "Eine Hand wäscht die andere." Umgehend revanchierte sich der "freie" Schriftsteller Menasse mit einer EU-Laudatio über "kompetente EU-Beamte und hoch engagierte Abgeordnete", die "wir unterstützen müssen im Kampfe gegen das…" (Ja richtig!) Teufelswerk der "…Renationalisierung Europas", was Menasse zu einem ab-sonderlich-geistigen und rhetorischen Zirkelschluss bewegte: "Solange es Nationalstaaten gibt, wird es Nationalisten geben, und solange es Nationalisten gibt, werden wir Probleme haben" (Menasse in Ö1).

Danach haben wir dann noch größere Probleme…

Da solcher Unsinn weiterhin hanebüchen bleiben wird, kramte sich Menasse (in der Wühlkiste des Zitatenschatzes) sein eigenes Weltbild zurecht. Für diese schäbige Wort-Zurecht-Richterei zerfetzte ihn "Die Welt" zurecht: "Der selbst erklärte ‚Weltverbesserer hat eine Agenda: ‚Europa‘ soll die nationale Identität auflösen, jene ‚schäbige Ideologie, die regelmäßig zu Kriegen und Verbrechen wider die Menschlichkeit geführt hat‘". – Wohl weil auch alle anderen Welten-Teile von diesem Zivilisations-Übel (zu dem sogar Urwald-Schimpansen neigen) nachweislich zu allen Epochen nicht verschont geblieben sind.

Der Möchtegern-Großbürger-Philosoph wäre wohl als großer "Geschichtenerzähler" ("Die Welt") ein wenig nachhaltig präsent geblieben…: Hätte er es mit der Wahrheit nur nicht allzu ungenau-schlampig genommen… Und wäre nicht urplötzlich gerade die Gutmenschen- als Lügenpresse in Verruf geraten… Und "hätte er nicht irgendwann begonnen, Fiktives als Faktisches auszugeben, um seiner Mission mehr Durchschlagskraft zu verschaffen" ("Die Welt"): Nämlich der Verteufelung und Ausrottung des Nationalstaates. Der Donau-Philosoph (mit Wittgenstein-Gehabe: "Die Grenze meiner Sprache ist auch die Grenze meiner Welt.") ließ somit einen Größeren als sich selbst in der anti-national-salon-sozialistischen-Kampf-Debatte voraus-stiefeln: Nämlich den bereits toten Walter Hallstein (1958 erster Kommissionsvorsitzender der "Europäischen Wirtschafts-Gemeinschaft" - EWG). Diesem unterschob Menasse ein geradezu wahnwitziges Zitat: "Die Abschaffung der Nation ist die europäische Idee!", um sogleich indirekt seine eigene übermenschlich-historische Zukunfts-Weitsicht unter Beweis zu stellen: "Ein Satz, den weder der heutige Kommissionspräsident noch die gegenwärtige deutsche Kanzlerin wagen würde auszusprechen. Und doch: Dieser Satz ist die Wahrheit." (Menasse zitiert nach "Die Welt") – Wohw! "Brüssel ist eine Gut-Menschen-Glückspiel-Novomatic-Messe wert."

Auf kritische Nachfrage kam der Dampfplauderer dann aber langsam gehörig ins stotternde Schwitzen: Hallstein hätte es eben nämlich nur "nie so zugespitzt gesagt", zudem wär’ alles viel zu mühsam: "Man müsste lange Passagen zitieren, um diese Position ableiten zu können". Als postmoderne Goebbels-Karikatur legte Menasse allerdings noch zweimal nach (aus Hallsteins "römischer Rede" zitierend): "Ziel ist und bleibt die Organisation eines nach-nationalen Europas." Und: "Das Ziel des europäischen Einigungsprozesses ist die Überwindung der Nationalstaaten." (zit. n. "Die Welt")

"Wenn du einmal angefangen hast zu lügen, bleib dabei." (Goebbels): "Menasse hat die Sätze regelmäßig eingestreut in Essays, Reden und Aufsätze. Sie verbreiteten sich im Internet …, wurden … Teil des politischen Diskurses. Der geachtete Romancier geriet zum Experten … . Im November 2018 diskutierte (er) mit Bundestagspräsidenten Schäuble über Europa." ("Die Welt") Auch EVP-EU-Spitzenkandidat Manfred Weber ging dem Wiener Schmäh-Tandler-Weisen auf den Leim (wiederum Hallsteins vermeintliches Zitat über ein "nach-nationales Europas" zitierend).

Zum verhasstesten Berufstand müssen wohl für Menasse von nun an Historiker gelten: Machte doch einer von ihnen ihrem Ruf als dilettantisch-kleingeistige I-Tüpfel-Scheißer alle Ehre. H. A. Winkler (deutsche Historiker-Koryphäe und Autor von ‚Der lange Weg nach Westen‘ und ‚Zerbricht der Westen?‘)", hatte es also tatsächlich gewagt: Kritische Quellenforschung zu betreiben, und das auch noch am literarischen Sonnenkönig persönlich! Bereits 2017 äußerte Winkler im "Spiegel" Zweifel, dass "sich Menasses vermeintliche Zitate nicht belegen lassen. Sollte er sich auf bislang unbekannte Quellen stützen, solle er die benennen, forderte Winkler. Menasse schwieg." ("Die Welt")

Menasses Reaktion auf solch kleingeistig-vulgär-philisterhafte Petitessen, blieben nur eines: großkotzig-caesaren-wahnwitzig: "Die Quelle ist korrekt. Der Sinn ist korrekt. Die Wahrheit ist belegbar. Die These ist fruchtbar(!). Was fehlt, ist das Geringste: das Wortwörtliche." (Menasse nach "Die Welt") – "Der Staat bin ich im Literaturhimmel!" - Und weiter in typisch Menasse‘schem Pseudo-Philosophen-Kauderwelsch: Wichtig wäre ihm nämlich nur gewesen, "eine Diskussion" zu "und einen Denkraum des notwendig Möglichen" zu <eröffnen>, "den es vorher nicht gab, einfach dadurch, dass ich eine Autorität zu meinem Kronzeugen erklärt habe, der nichts dagegen gehabt hätte". (Menasse zit. n. "Die Welt")

Das "notwendig Mögliche": Mit dieser Wortschöpfung (post-Goebbel’scher Sprachgewalt) lässt sich Gutmenschen-Diktatur nicht mehr treffender verbrämen! (Was Goebbels nur mit "Kristallnacht" gemeint haben möchte?) Der Rest ist eigentlich geistige Leichen-Fleddererei. Genauso gut könnte man dem (multikulti-affinen Pro-Refjutschie-Be-Willkommner) Menasse folgendes Zitat aus seinem bisherigen rhetorischen Wirken herausschälen: "Jede hingenommen-erlittene Vergewaltigung, jede still erduldete Messerstecherei durch von Europäerinnen bisher mitverschuldeter jahrtausendealter Unterdrückung etwa eines Afghanen sind (als anzustrebende internationalistische Auflösung von Nationalismen) als ein gewaltiger historischer Fortschritt auf einen Endsieg hin zum Neuen Menschen absolut zu befürworten." (Anmerkung: Zitat ist frei erfundene Satire)

Was? Ich soll damit jetzt aber weit über das zu sagen Erlaubte hinausschießen? Warten Sie ab! Denn neben Goebbels bemüht jetzt Menasse auch noch den römischen Ober-Gott Jupiter: "Quod licet Jovi. Non licet bovi. – Was dem Jupiter erlaubt, ist es noch lange nicht dem Ochsen." Sein eigenes dichterisch-freies Zitier-Gehabe sei nämlich für Normalsterbliche ausdrücklich "nicht zulässig – außer man ist Dichter und eben nicht Wissenschaftler oder Journalist. Was kümmert mich das ‚Wörtliche‘, wenn es mir um den Sinn geht." (Menasse nach "Die Welt")

Kleiner Tipp am Rande: Man möge doch aus der Ungunst der Stunde heraus Menasses Doktorarbeit "Der Typus des Außenseiters im Literaturbetrieb" quellenkritisch unter das Brennglas nehmen. Dazu gibt es mittlerweile Text-Vergleichs-Programme, welche schon Mächtigeren als er einer (wie etwa Ex-Bundesverteidigungsminister von und zu Guttenberg) Job und akademische Würden gekostet hatten. Verdächtig auch, dass der Hofschranzen-Poet (der Achse Wien-Straßburg-Brüssel) Ende der siebziger Jahre Mitbegründer der Studentenzeitschrift "Zentralorgan der herumstreunenden Germanisten" war. Wohl ein Grund mit für seines Zeichens unsauberes (un)wissenschaftliches Arbeiten…

Menasses verkanntes Genie erkennt man zwangsläufig einfach auch daran, dass er eine der großen ungelösten philosophischen Fragen ("Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" - P. Watzlawick) einfach für sich gelöst zu haben glaubt und somit ignorieren darf: Er "brauche Hallstein (eben mal nur kurz zum Drüberstreuen) als Kronzeugen für die vernünftigerweise bewusst gestaltete nach-nationale Entwicklung Europas, dann lasse ich ihn das sagen, auch wenn es nicht den einen zitablen Satz von ihm gibt, in dem er das sagt – aber doch hat er es gesagt!" (Menasse zit.n. "Die Welt") – "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag' ich dir den Schädel ein." (Bernhard von Bülow)

Leider konnte selbst Watzlawick dem Menasse nicht seinen sehnlichsten Wunsch erfüllen: "Die Prophezeiung des Ereignisses führt zum Ereignis der Prophezeiung." Denn eigenartigerweise war es nämlich gerade der ungarische "Nationalisten"-Gottseibeiuns Viktor Orban, der die Balkanroute gegen den verbissenen Hass der EU-Gut-Menschen-anti-national-salon-sozialistischen Internationalisten-Elite geschlossen hatte. "So werden die Nationalisten gewählt, die natürlich unfähig sind, effiziente Antworten zu finden" (Menasse). – Komisch nur, dass in den Visegrad-4-Staaten eben keine Multikulti-Kriminalität existiert…

Im Falle eines Beitritts Österreichs zu den Visegrad-Staaten hatte Menasse dann noch höchst-persönlich eine gewichtige Drohung parat: "In diesem Fall würde ich dank der von Europa garantierten Bewegungsfreiheit in ein anderes Land ziehen." Ähnliches wird auch über den bundesdeutschen Gut-Menschen-Starschauspieler Til Schweiger berichtet: Als ihn eine Mensch-in weiblichen Geschlechts aufforderte seine Exil-Drohung nach AfD-Sieg umzusetzen, reagierte der Peace-Frog mit Abspulung eines primitiv-evolutionären Macho-Sexismus: "Hey Schnuffi...! Date!? Nur wir beide ?!" So gefährlich können also 1.) die faschistischen AfD-Horden nun doch nicht sein, und 2.) Sexismus aus dem Munde eines Gutmenschen ist keiner! – Und Mama Merkel meinte einmal: "Dann ist das nicht mehr mein Land." Aber Zitate kann man eben immer so oder so, oder eben auch nicht so oder so gemeint haben mögen.

   Thomas Bernhard wusste natürlich immer schon, dass "der freie Künstler immer eine Utopie gewesen ist", weil sich "die Kunst immer ... dem Mächtigen zuwendet. … . Das ist ihre Niedertracht." ("Alte Meister") Und weiter: "Das sind die größten Arschlöcher:  Die sogenannten Intellektuellen. … Aber Gott sei Dank dreht sich das Volk, wenn es gefährlich wird, um, und lasst sie mit ihrer Kunst und ihrem intellektuellen Blödsinn allein." ("Monologe auf Mallorca")

Und was hat das jetzt mit Caligula zu tun? Die Normal-Menschen haben einfach mit der Zeit aufgehört, die Gutmenschen-Dampfplauderer zu fürchten. Ob ihrer Dummheit muss man sie aber nicht einmal mehr hassen, sondern nur mehr deren Finanz-Hofschranzen-Förderer abwählen. Vergessen werden sie dann weit, weit über ihren Tod hinaus von selbst bis in alle Ewigkeit bleiben. Mehr aber auch nicht.

Denn Menasse ist eben kein Caligula, den der Senat aufgrund seiner Wahnsinnstaten zur "Damnatio memoriae" verurteilte: Zur Verfluchung und demonstrativer Tilgung des Andenkens durch die Nachwelt. Nur eines bleibt deshalb noch zu tun: Vertreiben wir die wenig übrig gebliebenen Menasses wieder von den Schalthebeln der Macht! Wählen wir sie bei den kommenden EU-Wahlen ins politische Nirwana zurück.

"Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten mäßig entstellt." (Der deutsche Aufklärer G. Chr. Lichtenberg)

"Seltsamer Zufall, dass alle Menschen, deren Schädel man geöffnet hat, ein Gehirn hatten." (Wittgenstein)

 PS: Hier noch zum Verriss eines anderen Hofschranzen-Intellektuellen: Michael Köhlmeier
"Hier noch ein Blog zu dem Machenschaften und der Verflechtung ORF zu der ungarischen Links-Opposition:"

 https://www.fischundfleisch.com/elmar-forster/manipulations-luecken-und-luegenpresse-gegen-ungarn-was-und-warum-verschweigt-der-orf-45813

 Dr. Elmar Forster ist Lehrer und lebt(e) seit 1992 als Auslandsösterreicher in Ungarn, Prag, Bratislava, Polen, Siebenbürgen (Rumänien). Seit 2009 unterrichtet er auch wieder an österreichischen Schulen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2018 11:01

    Und was man nie vergessen sollte zu erwähnen (ich hab's zuerst leider getan), dieser Dampfplauderer hat vom Staat Österreich, also von uns Steuerzahlern sehr viel Geld - ca. 320.000 Euro in 10 Jahren - kassiert, wenn man so will, die staatliche Mindestssicherung für einen linken Intelektuellen, oder wie immer man den Dampfplauderer bezeichnen will.

  2. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2018 10:52

    "Dampfplauderer" sagt alles, eigentlich bräuchte es dazu keine ergänzende Erklärung mehr.
    Das sind die Worte, die alles sagen und die unsere österreichische Sprache so herrlich vom großen deutschen Nachbarn unterscheidet.
    "Dampfplauderer" ist wirklich die beste Bezeichnung für Menasse, die es geben könnte.
    Allein die VErantwortung, als Schriftsteller sei er nicht der Wahrheit verpflichtet, sagt ja alles. Wenn ein sogenanntes Zitat, nur deswegen ein Zitat ist, weil der Betreffende es so gesagt haben könnte, dann sagt das ja alles - Dampfplauderer.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2018 17:51

    Fragen:
    Warum stellt die Tageszeitung DIE PRESSE diesem Dampfplauderer immer wieder viel Raum zur Verfügung?

    War er nicht vor einigen Wochen bei der "Ausrufung der europäischen Republik" (European Balcony Project) dabei?

    Bekommt Menasse, der Träger des Europäischen Buchpreises 2015 und des Deutschen Buchpreises 2017 nicht demnächst auch die Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz überreicht?

    Hat er nicht vor einem Jahr den Wahlsieger Sebastian Kurz als "Kasperl in den Händen Straches" bezeichnet?

    Überall sind doch nur Linke am Werk, welche dessen Gott verehren.

  4. Ausgezeichneter KommentatorÖsterreich
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2018 11:44

    Hinter vorgehaltener Hand wird in der Auslandsdiplomatenszene von sagenhaften Starallüren Menasses berichtet, wenn er zu wohlbezahlten Lesungsorgien anreiste. Selbst Diplomatenstaatskarossen sollen dann schon mal für ihn abbestellt worden sein...

  5. Ausgezeichneter Kommentatorpressburger
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2018 17:38

    Menasse möchte die Republik Europa ausrufen. Offensichtlich hat er in der Schule mindestens multiplizieren gelernt. Logische Überlegung, habe von einer kleinen Republik so und so viel profitiert, wie viel springt bei der Republik Europa heraus ?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2018 20:30

    Dass eine Lüge nur oft genug wiederholt werden muss um geglaubt zu werden, steht aber sinngemäß in "Mein Kampf". Ich halte es zumindest für naheliegend, dass Goebbels das irgendwann auch so gesagt hat. Das ist auch keine besondere Nazi-Weisheit, sondern eine Tatsachenfeststellung, die wohl stimmt. Das ist auch dem Buch "Propaganda" zu entnehmen, an dem sich als erste die Nazis für ihre Propaganda orientiert hatten. Heute ist das die normale Praxis.

    Ich hatte es schon früher einmal hier geschrieben. Menasse war ein Gegner der EU und wurde in einer Nachtstudio-Sendung deswegen scharf zurechtgewiesen. Danach ward er lange nicht mehr gesehen. Erst wieder seitdem er ein EU-Glühwürmchen ist.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. Dezember 2018 16:36

    dazu passt Fragolin auch genau. Einfach ein linkes ungustiöses A..., eigentlich jede Aufmerksam zuviel.

    http://frafuno.blogspot.com/2018/12/donald-menasse.html

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfewe
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    29. Dezember 2018 20:30

    Dass eine Lüge nur oft genug wiederholt werden muss um geglaubt zu werden, steht aber sinngemäß in "Mein Kampf". Ich halte es zumindest für naheliegend, dass Goebbels das irgendwann auch so gesagt hat. Das ist auch keine besondere Nazi-Weisheit, sondern eine Tatsachenfeststellung, die wohl stimmt. Das ist auch dem Buch "Propaganda" zu entnehmen, an dem sich als erste die Nazis für ihre Propaganda orientiert hatten. Heute ist das die normale Praxis.

    Ich hatte es schon früher einmal hier geschrieben. Menasse war ein Gegner der EU und wurde in einer Nachtstudio-Sendung deswegen scharf zurechtgewiesen. Danach ward er lange nicht mehr gesehen. Erst wieder seitdem er ein EU-Glühwürmchen ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHallsteinplan
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Januar 2019 16:22

    Hat Menasse erwähnt, dass Walter Hallstein nicht nur Präsident der Europäischen Kommission, sondern auch Mitglied der NSDAP war und dass der Förderer des Deutschen Buchpreises, der Menasse verliehen wurde, die Deutsche Bank ist, die das KZ Auschwitz III Monowitz mitfinanzierte?

    h t t p : / / w w w . kreuz-net.at/index.php?id=837

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  1. Hallsteinplan (kein Partner)
    10. Januar 2019 16:22

    Hat Menasse erwähnt, dass Walter Hallstein nicht nur Präsident der Europäischen Kommission, sondern auch Mitglied der NSDAP war und dass der Förderer des Deutschen Buchpreises, der Menasse verliehen wurde, die Deutsche Bank ist, die das KZ Auschwitz III Monowitz mitfinanzierte?

    h t t p : / / w w w . kreuz-net.at/index.php?id=837

  2. fewe (kein Partner)
    29. Dezember 2018 20:30

    Dass eine Lüge nur oft genug wiederholt werden muss um geglaubt zu werden, steht aber sinngemäß in "Mein Kampf". Ich halte es zumindest für naheliegend, dass Goebbels das irgendwann auch so gesagt hat. Das ist auch keine besondere Nazi-Weisheit, sondern eine Tatsachenfeststellung, die wohl stimmt. Das ist auch dem Buch "Propaganda" zu entnehmen, an dem sich als erste die Nazis für ihre Propaganda orientiert hatten. Heute ist das die normale Praxis.

    Ich hatte es schon früher einmal hier geschrieben. Menasse war ein Gegner der EU und wurde in einer Nachtstudio-Sendung deswegen scharf zurechtgewiesen. Danach ward er lange nicht mehr gesehen. Erst wieder seitdem er ein EU-Glühwürmchen ist.

  3. Bürgermeister
    27. Dezember 2018 16:18

    Die Menschen lieben Geschichten - mehr als die Realität, in seiner ohnehin aus Verlogenheit aufgebauten linken Blase wird ihm das Ganze deshalb vorerst nicht schaden.

    Und die Geschichte wurde seit jeher vom Sieger geschrieben und wie die Zukunft aussieht, bei der aktuellen Entwicklung der EU, so entwickelt sich aktuell leider vieles zu seinen Gunsten.

    Er bekommt zu viel Aufmerksamkeit, er soll in seiner Blase mit einer schrumpfenden Anzahl von gutmenschlichen Teilnehmern (die ohnehin nur hingehen weil es schick ist, weil man gesehen wird - nicht wegen dem was er sagt) im synchronen Takt immer leiser werden, wie ein kleiner Furz dessen Restgestank gerade noch wahrnehmbar war - um schließlich still und leise für immer zu entschwinden.

    Mehr ist so jemandem nicht zu wünschen.

    • Skura
      27. Dezember 2018 17:09

      Viele kleine Axthiebe bringen den Baum zum Fallen. Natürlich wird der Förder-Geldstrom für den M nicht von heut auf morgen versiegen. Aber er wird sich immer mehr anstrengen müssen beim Requirieren und Arschkriechen. Noch viel schlimmer ist für einen Gutmenschen wie M, dass sich auch renommierte Gutmenschen-Blätter wie "Spiegel", "Welt, "Standard", "Kurier", "Presse" den Spiegel-Wahlspruch auch ihm anwenden: "Sagen, was ist". Das war er bisher nicht gewohnt...

  4. Forster
    27. Dezember 2018 14:30

    Was Menasse in Wien, ist Köhlmeier in Vorarlberg, nur freilich noch ein wenig provinziell-links-feministisch-verlogener. Hier eine Art Me-Too-Story aus dem Jahr 1988. Vielleicht meldet sich ja eine der vielen betroffenen Ländle-ORF-Journalistinnen und Schriftsetzerinnen...

    https://www.andreas-unterberger.at/2018/01/holzfllen-im-lndle/

  5. Wolfram Schrems
    27. Dezember 2018 13:54

    Danke für diese aussagekräftige Analyse zum Geschwätz des Herrn Menasse.

    Vor einigen Jahren machte sich in diesem Forum jemand die Mühe und stellte die Einnahmen des Hofschranzen-Literaten aus öffentlichen Mitteln zusammen:

    https://www.andreas-unterberger.at/2012/09/die-geschaefte-des-robert-menasse/

  6. Igo
    27. Dezember 2018 12:37

    ..und jetzt, wie die Faust auf's Aug, kommt der "Gschichterldrucker" im Radiokolleg auf Ö1 gross raus (Ö1 ist da den Linken sehr zugewandt).."Wendepunkte. Was mir die Augen geöffnet hat"..jo, eh..wo gibt's die meiste Kohle zum abstauben..

  7. Julius C
    26. Dezember 2018 13:42

    Ich denke mir, es wäre uns aber auch Menasse geholfen gewesen, wenn er folgendes Wittgenstein-Zitat beherzigt hätte:
    "Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen."
    Vermutlich zu viel verlangt von Herrn Masse.

  8. oberösi
    26. Dezember 2018 10:07

    M: ein Wieselflinker, Geschmeidiger. Der nie Skrupel hatte, mit seiner ethnischen Zugehörigkeit, dem Schicksal seiner Familie zu wacheln, wenn es jemand gewagt hatte, allgemeingültige ästhetische Maßstäbe an sein Werk zu anlegen. Damit wahrlich aber kein Einzelfall, die selbstrefenzielle, mit Steuergeld prall gefüllte Wiener Eiterblase der "Kulturschaffenden", der Künstler und Medienleute ist voll davon.

    Daß er sich in den letzten Jahren zunehmend als eifriger EU-Apologet betätigt (neben einem Phänomen namens Ulrike Guerot, die ihr "wissenschaftliches" Unwesen nur an einer Regional-Uni treiben kann, die in ihrem privinziellen Minderwertigkeitskomplex glaubt, sich mir ihr schmücken zu können), ist einerseits der Tatsache geschuldet, daß trotz aller politischen Verrenkungen und Verhaberung mit der Linken sein Talent und Ouevre nicht ausreichen würden, jene Menge an ärarischen Zuwendungen und Publicity zu bekommen, die ihm seinem nicht unbescheidenem Ego nach zukommt.

    Und andererseits hat er früh antizipiert, daß im EU-Affirmations-BIZZ noch viel unverschämter und zudem beinahe unbeschränkt Geld (des Steuerzahlers) abzustauben ist. Jedenfalls um einiges mehr als im harten Geschäft des Schriftstellers.

    Nicht notwendig zu betonen, daß ein Gutteil seiner Adoranten und Unterstützer neben der linksaffinen Kulturblase aus ebenso wieselflinken, geschmeidigen Konservativen besteht, die sich auf der richtigen Seite der Geschichte glauben, wenn sie diesen "Kunstschaffenden" öffentlich adorieren.

  9. Forster
    25. Dezember 2018 23:30

    Unzweifelhaft wäre der Menschheit einiges erspart geblieben, wäre Hitlers Wahnsinns-Werk "Mein Kampf" seine letztes gewesen: Als größenwahnsinninger Schrift-Setzer.

  10. Ausgebeuteter
    25. Dezember 2018 17:51

    Fragen:
    Warum stellt die Tageszeitung DIE PRESSE diesem Dampfplauderer immer wieder viel Raum zur Verfügung?

    War er nicht vor einigen Wochen bei der "Ausrufung der europäischen Republik" (European Balcony Project) dabei?

    Bekommt Menasse, der Träger des Europäischen Buchpreises 2015 und des Deutschen Buchpreises 2017 nicht demnächst auch die Zuckmayer-Medaille des Landes Rheinland-Pfalz überreicht?

    Hat er nicht vor einem Jahr den Wahlsieger Sebastian Kurz als "Kasperl in den Händen Straches" bezeichnet?

    Überall sind doch nur Linke am Werk, welche dessen Gott verehren.

    • Freisinn
      29. Dezember 2018 18:04

      Die Presse gehört gemeinsam mit dem Standard dem "Project Syndicate" an: alles klar?

  11. pressburger
    25. Dezember 2018 17:38

    Menasse möchte die Republik Europa ausrufen. Offensichtlich hat er in der Schule mindestens multiplizieren gelernt. Logische Überlegung, habe von einer kleinen Republik so und so viel profitiert, wie viel springt bei der Republik Europa heraus ?

  12. logiker2
    25. Dezember 2018 16:36

    dazu passt Fragolin auch genau. Einfach ein linkes ungustiöses A..., eigentlich jede Aufmerksam zuviel.

    http://frafuno.blogspot.com/2018/12/donald-menasse.html

  13. Politicus1
    25. Dezember 2018 12:51

    9 Minuten Lesezeit für den Menasse?!
    Nein Danke ....

    • Wyatt
      26. Dezember 2018 07:12

      …..ich hab' vor glaube 30 Jahren, nach kurzem Reinlesen, sein Paperback "Erklär mir Österreich" oder so ähnlich - gleich zum Abfall geschmissen. (heute würde man "entsorgt" sagen.)

  14. Stern
    25. Dezember 2018 12:26

    Wir gratulieren Menasse! Jetzt hat er wirklich eine Diskussion provoziert: Zu seiner eigenen literarischen Figur. War nur eine Frage der Zeit.

  15. Österreich
    25. Dezember 2018 11:44

    Hinter vorgehaltener Hand wird in der Auslandsdiplomatenszene von sagenhaften Starallüren Menasses berichtet, wenn er zu wohlbezahlten Lesungsorgien anreiste. Selbst Diplomatenstaatskarossen sollen dann schon mal für ihn abbestellt worden sein...

    • Ingrid Bittner
      25. Dezember 2018 12:08

      Warum eigentlich immer "hinter vorgehaltener Hand"? Hat denn keiner, der sowas mitbekommt, den Mut, das offiziell zu machen?

    • Österreich
      25. Dezember 2018 12:18

      @Ingrid Bittner Anscheinend war der lange Arm Menasses lang genug, um karriereschädlich wirken zu können...

  16. Ingrid Bittner
    25. Dezember 2018 11:01

    Und was man nie vergessen sollte zu erwähnen (ich hab's zuerst leider getan), dieser Dampfplauderer hat vom Staat Österreich, also von uns Steuerzahlern sehr viel Geld - ca. 320.000 Euro in 10 Jahren - kassiert, wenn man so will, die staatliche Mindestssicherung für einen linken Intelektuellen, oder wie immer man den Dampfplauderer bezeichnen will.

    • OMalley
    • Forster
      25. Dezember 2018 11:26

      Genauso ist es! Diese "Generation-Stipendium" hat sich seit der Kreisky-Wohlfahrts-Ära auch als Berufs-Politiker festgesetzt: Der Staat galt als Melkkuh, die man nur mit Schulden füttern müsse. Als Arbeit galt: Das Verfassen von Stipendien-Ansuchen. Danach musste nicht einmal ein Ergebnis präsentiert werden. Ich kenne "Forschungs"-Stipendiaten, denen etwa ein ganzer Semester-Aufenthalt auf einer Karibik-Insel finanziert wurde, um Hemingway näher zu kommen. Zu einer abgeschlossenen Dissertation hat es aber nie gereicht...

    • OMalley
      25. Dezember 2018 11:38

      Ergänzung: Turrini, Köhlmaier etc. sind dank politischer Kriminineller auch sub ventionierte Sozialschmarotzer .

  17. Ingrid Bittner
    25. Dezember 2018 10:52

    "Dampfplauderer" sagt alles, eigentlich bräuchte es dazu keine ergänzende Erklärung mehr.
    Das sind die Worte, die alles sagen und die unsere österreichische Sprache so herrlich vom großen deutschen Nachbarn unterscheidet.
    "Dampfplauderer" ist wirklich die beste Bezeichnung für Menasse, die es geben könnte.
    Allein die VErantwortung, als Schriftsteller sei er nicht der Wahrheit verpflichtet, sagt ja alles. Wenn ein sogenanntes Zitat, nur deswegen ein Zitat ist, weil der Betreffende es so gesagt haben könnte, dann sagt das ja alles - Dampfplauderer.

  18. efrinn
    25. Dezember 2018 10:08

    Danke für dieses christ-tägliche Lesevergnügen!





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