Die Beerdigung des Abendlandes

Lesezeit: 3:00

"Wo ist denn das oft herbeigeredete christliche Abendland geblieben?" Diese Frage des Grazer Diözesanbischofs Dr. Wilhelm Krautwaschl lässt sich beantworten: Das christliche Abendland wird von einer verantwortungslosen Welcome-Politik unter Konzelebration der österreichischen Bischöfe zu Grabe getragen.

Abendland bedeutet das Erbe der Antike und des Alten und des Neuen Testaments, bedeutet die vom Christentum geprägte, vielfältige und offene Kultur mit bodenständigen Wurzeln, bedeutet Werte des Lebens wie Menschlichkeit, Freiheit und Schönheit, bedeutet schöpferische Leistungen in einer Dichte, wie sie sonst nirgends auf der Welt erreicht worden ist. Es bedeutet allen historischen Irrwegen und Verbrechen zum Trotz das Ideal eines menschenwürdigen Lebens auf der Basis von Wissenschaft und Leistungsgesellschaft, bedeutet steigenden Wohlstand für einen immer größer werdenden Teil der Gesamtbevölkerung.

Abendland – das sind die Sixtinische Kapelle und Michelangelo, die Sainte-Chapelle in Paris, Bachs Matthäus-Passion, Beethovens Missa solemnis, Goethes "Faust" und Salzburgs "Jedermann". Der Islam hat nie zu dieser abendländischen Kultur gehört.

In den Geschichtsbüchern sind die gescheiterten Attacken des Islam gegen Europa verzeichnet. In den aktuellen Medien wird dessen erfolgreicher Generalangriff dokumentiert. Man extrapoliere die in den letzten drei Jahren eingetretene Entwicklung ein oder zwei Jahrzehnte voraus! Der Islam durchdringt bereits jetzt wesentliche Teile unseres Lebensbereichs. Das Kopftuch ist keine Demonstration demütiger Gläubigkeit, sondern ist sichtbares Symbol der Präsenz des Islam im früher christlichen Abendland und wird in absehbarer Zeit zum Symbol der Dominanz werden. Wo zeigt sich das Christentum im Straßenbild? Am Arbeitsplatz? Im Freizeitleben?

Ein Höhepunkt der katholischen Unterwerfungsgesten war die Teilnahme des Sekretärs der Bischofskonferenz am islamischen Fastenbrechen. Erwartet die Bischofskonferenz im Gegenzug islamische Geistliche bei Auferstehungsfeiern? Sofern es solche überhaupt noch geben wird.

Denn katholische Schulmessen zum Beispiel, an denen Schulanfänger sogar in der NS-Zeit teilnehmen konnten, sind bereits in (mindestens) einer Wiener Klosterschule dem Unterwerfungswahn zum Opfer gefallen. In Salzburg war ein Pfarrer bereit, Liturgie und Brauchtum der Karwoche für Unterwerfungshandlungen zu opfern (was verhindert wurde). In den Salzburger Stadtkindergärten gibt es, ohne dass die Eltern je informiert wurden, seit drei Jahren kein Schweinefleisch mehr. Der Islam diktiert unseren Speiseplan.

In den Schulen wird Allah dem Gott des Neuen Testaments gleichgesetzt. Der Gott des Alten Testaments hat seinem Volk "Auge in Auge" (Dtn 5,4) das 5. Gebot gegeben: Du sollst nicht töten! Allah – der Koran ist sein Wort – hat die Tötung der "Ungläubigen" angeordnet, und wahrlich, der "Islamische Staat" hat sich daran gehalten, und die Terroristen in Paris und Berlin, in Brüssel, London, Madrid, Manchester und Graz haben sich daran gehalten, und die vom Islam beherrschten Staaten Afrikas und Asiens halten sich täglich daran. Allah und die heilige Dreifaltigkeit sind ident?

Gott hat uns das 8. Gebot gegeben: Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten! Allah hat in den Koran geschrieben, dass gegenüber den "Ungläubigen" (also uns) jede Lüge, jede Täuschung, jeder Schwindel erlaubt sind. Und die österreichischen Bischöfe bejubeln jedes Räuspern der geistlichen und weltlichen Islam-Führer. Doch in der Stunde der Wahrheit bekennen sich 70 Prozent der in Österreich lebenden wahlaktiven Türken mit und ohne österreichische Staatsbürgerschaft zu Sultan Erdogan, der aus den Expansionsbestrebungen des Islam kein Hehl macht, sondern einen Wahlkampf. 2001 sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Necmettin Erbakan in Berlin: "Wir werden ganz sicher an die Macht kommen." Dieses Wort wird sich rascher erfüllen, als er gehofft haben mag.

Die Europäischen Union mit ihren hoch bezahlten Kommissaren und Kommissionen gehen dem Untergang des Abendlandes sehenden Auges entgegen.

Das oft herbei geredete christliche Abendland. Es wird gerade unter Absingen frommer Gesänge auf dem Friedhof der Realitätsverweigerung beerdigt.

Willi Sauberer, Schüler Hugo Portischs, war Mitarbeiter der ÖVP-Politiker Gorbach, Klaus und Withalm und von 1971 bis 1994 Chefredakteur einer kleinen Salzburger Tageszeitung. Der katholische Journalist publiziert zu zeitgeschichtlichen, lokalgeschichtlichen und volkskulturellen Themen.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2018 18:43

    Im Christentum sind Lügen eine Sünde und auch Neid und Gier - jeder Mensch kennt sie - sollten nicht das Handeln bestimmen.

    Bei Moslems ist das schon anders, Lügen sind durchaus legitim zur Verteidigung, die Gier nach dem Hab und Gut anderer - so er nicht Moslem ist - lässt sich auch rechtfertigen.

    Im Sozialismus ist es nochmal schlimmer. Eine Ideologie die Gleichheit und Wohlstand für alle predigt und dabei Ungleichheit, Elend und Verarmung erschafft, eine Ideologie voller innerer Widersprüche ist prinzipiell auf die Lügen angewiesen. Ohne sie lässt sich die Botschaft gar nicht transportieren. Die wirkliche Triebfeder hinter allem ist die Gier, die hinausgebrüllte Gerechtigkeit ist nur eine Lüge.

    Die christlichen Bischöfe der heutigen Zeit, verbreiten in ihren Aussagen oft sozialistische Ideologie - ein Widerspruch in sich. Man kann nicht Diener zweier Herren sein. Meines Erachtens gelingt so etwas nur, wenn man eine innerlich völlig zerrissene und gespaltene Persönlichkeit ist. Und diese innere Spaltung überträgt sich dann auf die Beziehung zwischen Kirchenleuten und Gläubigen. Ich bemitleide viele Kirchenleute für den Weg für den sie sich entschieden haben - aber folgen werde ich ihnen nicht.

    In einem biblischen Gleichnis wäre es wohl ein Schäfer der beim Anblick einer Wolfsherde die Augen schließt und von universeller Toleranz zu sprechen beginnt, während die Schafe sehr klar erkennen was folgen wird und davon laufen. So weit weg, dass der Schäfer sie nicht mehr erreicht und die Wölfe in Vorfreude auf das Festmahl beginnen über sich selbst herzufallen.

    Gleichgültig ob es pure Feigheit des Schäfers ist - ob er die Herde opfern will um sich selbst zu retten, oder ob er sich auf diese Art selbst der Meute ausliefert, um die Herde zu retten - die Beziehung zwischen beiden endet in jedem Fall. Und die Bischöfe werde irgendwann erkennen - ein Hirte ohne Schafe ist kein Hirte, er ist ein nichts. Das Feuer des Glaubens haben sie schon lange verloren, aber so ein Ende hätte wohl nie jemand vorhergesagt.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 05:21

    Vergelt's Gott Herr Sauberer*************
    Wie @logiker2 bereits schrieb: die schlimmsten und niederträchtigsten Verräter befinden sich - Gott sei's geklagt - in den eigenen Reihen
    Der Islam hat nie zum Abendland gepaßt, er is, wie es scheint,t einfach mit nichts kompatibel...

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 11:15

    Wenn der Grazer Bischof die eingangs zitierte Frage wirklich so gestellt hat, und damit ja wohl Kritik am Begriff des christlichen Abendlandes oder an denen, die ihn verwenden, impliziert hat, dann ist von geringer Intelligenz.
    Oder er ist verblendet und sieht die eigene Verantwortung nicht.

    Zur Antwort daher an den Herrn Bischof:

    Das christliche Abendland, Exzellenz, ist von Bischöfen wie Ihnen verraten und verkauft worden, weil Sie Ihrer Berufung nicht entsprechen, sondern mit den Feinden der Kirche fraternisieren!

  4. Ausgezeichneter Kommentatorlogiker2
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2018 18:51

    ********************! so ist es, die wahren Verräter sitzen immer in den eigenen Reihen. Das "C" steht heute für den Halbmond.

  5. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 09:37

    Der Autor sollte sich mit der christlichen Geschichte beschäftigen. Denn es gibt eine lange Tradition, sowohl bei den orthodoxen als auch den katholischen, diese Häresie wieder in den Schoß der wahren Kirche zurückzuführen. Große Namen wie die beiden Heiligen Kyrill oder Llul stehen dafür.
    Unser Problem ist ein anderes! Die Kirchen sind leer, also ist die Macht der Kirchenführer gering. Als Ausgleich, sowohl finanziell, als auch durch den politischen Einfluss, hat die Kirche eine gigantische Sozialindustrie aufgebaut. Damit kann man ähnlich wie der Vertreter der Industriellenvereinigung gegenüber der Regierung durchaus laut werden. Der Nachteil ist, es braucht Betreuungsobjekte. Da die einheimische Bevölkerung zu fleißig ist und nicht zuletzt da Kriegsinvaliden, -waisen und -witwen wohl inzwischen verstorben sind, müssen die aus dem Ausland importiert werden, mit den bekannten Nebeneffekten.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2018 08:33

    Wenn sogar der Papst den Moslems die Füsse wäscht, ein Akt der Unterwerfung, ist er als Oberhaupt der Kirche untragbar. Ein Vorbild handelt anders.

  7. Ausgezeichneter KommentatorFrühwirth
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Oktober 2018 18:58

    1) Freue mich, von Willi Sauberer ein Lebenszeichen zu sehen.
    2) den Osmanen kann nichts besseres passieren, als die derzeitige Amtskirche

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorastuga
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    08. Oktober 2018 15:49

    Zum Glück hängen die Existenz und Grundlage des christlichen Abendlandes nicht von der heutigen Katholischen- oder Evangelischen Kirchen und deren Amtsträgern ab.
    So wie die Demokratie auch nicht an das Überleben bestimmter politischer Parteien gebunden ist... Es ist bloß der Denkfehler dieser Personen, die sich in ihrer Überheblichkeit und Hybris selbst so wahrnehmen.


alle Kommentare

  1. kremser (kein Partner)
    16. Oktober 2018 12:51

    Danke Herr Sauberer! Meine Kinder gehen seit Jahren in einer grossen Stadt im Sueden Deutschlands in den Kindergarten und dort habe ich auch noch nie Schweinefleisch gesehen. Sehr lustig finde ich immer, wenn dort Puten'Wiener' zu jedem Fest aufgetischt werden. Als ich dann auf meine Frage beim Elternabend, warum man nur Putenfleisch im Kindergarten haben will, die uebliche Antwort mit Ruecksicht auf andere Beduerfnisse bekommen hatte. War es mir eine Freude zu fragen, woher, glauben sie, kommt das Fett in den Puten'Wiener'?

  2. Suzie Creamcheese (kein Partner)
    09. Oktober 2018 17:56

    Der eigentliche Feind des Abendlandes ist nicht der Feind von außen, sondern der Feind von innen. Der Westen wird an seiner bequemen Großzügigkeit, seiner fatalen Fremdenliebe und seiner Allesversteherei zu Grunde gehen.
    A.B.

  3. Don Quijote (kein Partner)
    09. Oktober 2018 15:14

    @Bob

    Sie sprechen mir aus der Seele. Auch Silver&Gold gebe ich in seiner Analyse recht.

  4. Silver&Gold
    08. Oktober 2018 17:03

    Die österr. Christen bzw. der Untergang des katholischen Glaubens wurde von Kardinal König und seinen Vasallen wie Bischof Weber usw. eingeleitet und wird munter fortgesetzt. Der jetzige Papst unterstützt das Ganze noch mit seiner Griechenlandaktion ( Mitnahme eines Moslems). Die kath. Kirche leistet mit ihren ständigen Missbrauchsgeschichten weiterhin viel dazu bei, diesen Glauben + Lehre endgültig absurdum zu führen, der Islam beschleunigt das Ganze nur.

  5. astuga (kein Partner)
    08. Oktober 2018 15:49

    Zum Glück hängen die Existenz und Grundlage des christlichen Abendlandes nicht von der heutigen Katholischen- oder Evangelischen Kirchen und deren Amtsträgern ab.
    So wie die Demokratie auch nicht an das Überleben bestimmter politischer Parteien gebunden ist... Es ist bloß der Denkfehler dieser Personen, die sich in ihrer Überheblichkeit und Hybris selbst so wahrnehmen.

  6. Zraxl (kein Partner)
    08. Oktober 2018 12:48

    "Wo ist denn das oft herbeigeredete christliche Abendland geblieben?" Dieser Bischof hat die Chuzpe. Leider ist er damit keineswegs alleine. Eine faule Frucht am Baum, gemeinsam mit vielen anderen faulen Früchten.

  7. monofavoriten (kein Partner)
    07. Oktober 2018 18:34

    es gibt allerhand theorien, warum der westen, also die von den weißen dominierte zivilisation, den barbaren zum fraß vorgeworfen wird. und wenn´s drum geht, die überbevölkerung durch langwierige und bittere bürgerkriege etwas in den griff zu kriegen, so soll doch allen eines klar sein:

    wenn die unterdurchschnittlich intelligenten 3.-welt-einwanderer die macht übernehmen, dann gibt es bald hunderte fukushimas und tschernobyls weltweit. denn zu glauben, diese leute wären in der lage, sich um diese nuklearen monster zu kümmern, ist mehr als naiv.

  8. Wolfram Schrems
    06. Oktober 2018 11:15

    Wenn der Grazer Bischof die eingangs zitierte Frage wirklich so gestellt hat, und damit ja wohl Kritik am Begriff des christlichen Abendlandes oder an denen, die ihn verwenden, impliziert hat, dann ist von geringer Intelligenz.
    Oder er ist verblendet und sieht die eigene Verantwortung nicht.

    Zur Antwort daher an den Herrn Bischof:

    Das christliche Abendland, Exzellenz, ist von Bischöfen wie Ihnen verraten und verkauft worden, weil Sie Ihrer Berufung nicht entsprechen, sondern mit den Feinden der Kirche fraternisieren!

    • Carolus (kein Partner)
      07. Oktober 2018 19:30

      Wenn man der Kronenzeitung glauben kann, stimmt das bischöfliche Zitat:
      krone.at/1736552 Kirche schaltet sich immer öfter in Politik ein (9.7.)
      Leider vertritt auch Papst Franziskus keine vernünftige migrations- und islamkritische Politik.

  9. dssm
    06. Oktober 2018 09:37

    Der Autor sollte sich mit der christlichen Geschichte beschäftigen. Denn es gibt eine lange Tradition, sowohl bei den orthodoxen als auch den katholischen, diese Häresie wieder in den Schoß der wahren Kirche zurückzuführen. Große Namen wie die beiden Heiligen Kyrill oder Llul stehen dafür.
    Unser Problem ist ein anderes! Die Kirchen sind leer, also ist die Macht der Kirchenführer gering. Als Ausgleich, sowohl finanziell, als auch durch den politischen Einfluss, hat die Kirche eine gigantische Sozialindustrie aufgebaut. Damit kann man ähnlich wie der Vertreter der Industriellenvereinigung gegenüber der Regierung durchaus laut werden. Der Nachteil ist, es braucht Betreuungsobjekte. Da die einheimische Bevölkerung zu fleißig ist und nicht zuletzt da Kriegsinvaliden, -waisen und -witwen wohl inzwischen verstorben sind, müssen die aus dem Ausland importiert werden, mit den bekannten Nebeneffekten.

  10. Bob
    06. Oktober 2018 08:33

    Wenn sogar der Papst den Moslems die Füsse wäscht, ein Akt der Unterwerfung, ist er als Oberhaupt der Kirche untragbar. Ein Vorbild handelt anders.

  11. glockenblumen
    06. Oktober 2018 05:21

    Vergelt's Gott Herr Sauberer*************
    Wie @logiker2 bereits schrieb: die schlimmsten und niederträchtigsten Verräter befinden sich - Gott sei's geklagt - in den eigenen Reihen
    Der Islam hat nie zum Abendland gepaßt, er is, wie es scheint,t einfach mit nichts kompatibel...

  12. Frühwirth
    05. Oktober 2018 18:58

    1) Freue mich, von Willi Sauberer ein Lebenszeichen zu sehen.
    2) den Osmanen kann nichts besseres passieren, als die derzeitige Amtskirche

  13. logiker2
    05. Oktober 2018 18:51

    ********************! so ist es, die wahren Verräter sitzen immer in den eigenen Reihen. Das "C" steht heute für den Halbmond.

  14. Bürgermeister
    05. Oktober 2018 18:43

    Im Christentum sind Lügen eine Sünde und auch Neid und Gier - jeder Mensch kennt sie - sollten nicht das Handeln bestimmen.

    Bei Moslems ist das schon anders, Lügen sind durchaus legitim zur Verteidigung, die Gier nach dem Hab und Gut anderer - so er nicht Moslem ist - lässt sich auch rechtfertigen.

    Im Sozialismus ist es nochmal schlimmer. Eine Ideologie die Gleichheit und Wohlstand für alle predigt und dabei Ungleichheit, Elend und Verarmung erschafft, eine Ideologie voller innerer Widersprüche ist prinzipiell auf die Lügen angewiesen. Ohne sie lässt sich die Botschaft gar nicht transportieren. Die wirkliche Triebfeder hinter allem ist die Gier, die hinausgebrüllte Gerechtigkeit ist nur eine Lüge.

    Die christlichen Bischöfe der heutigen Zeit, verbreiten in ihren Aussagen oft sozialistische Ideologie - ein Widerspruch in sich. Man kann nicht Diener zweier Herren sein. Meines Erachtens gelingt so etwas nur, wenn man eine innerlich völlig zerrissene und gespaltene Persönlichkeit ist. Und diese innere Spaltung überträgt sich dann auf die Beziehung zwischen Kirchenleuten und Gläubigen. Ich bemitleide viele Kirchenleute für den Weg für den sie sich entschieden haben - aber folgen werde ich ihnen nicht.

    In einem biblischen Gleichnis wäre es wohl ein Schäfer der beim Anblick einer Wolfsherde die Augen schließt und von universeller Toleranz zu sprechen beginnt, während die Schafe sehr klar erkennen was folgen wird und davon laufen. So weit weg, dass der Schäfer sie nicht mehr erreicht und die Wölfe in Vorfreude auf das Festmahl beginnen über sich selbst herzufallen.

    Gleichgültig ob es pure Feigheit des Schäfers ist - ob er die Herde opfern will um sich selbst zu retten, oder ob er sich auf diese Art selbst der Meute ausliefert, um die Herde zu retten - die Beziehung zwischen beiden endet in jedem Fall. Und die Bischöfe werde irgendwann erkennen - ein Hirte ohne Schafe ist kein Hirte, er ist ein nichts. Das Feuer des Glaubens haben sie schon lange verloren, aber so ein Ende hätte wohl nie jemand vorhergesagt.

    • Charlesmagne
      06. Oktober 2018 10:20

      Wahre Worte!!! Ite missa est!!! R.I.P. Abendland
      *******************************************************





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung