Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Prinzessinnen, Hochzeiten, Pferdekutschen

Die internationale Nachrichtenwelt wirkt derzeit, wie wenn sie den Märchenbüchern elfjähriger Mädchen entsprungen wäre: Ein sympathischer Enkel einer Königin heiratet ein hübsches Mädchen  aus kleinsten Verhältnissen. Angesichts der auch in allen halbwegs seriösen Medien und nicht nur die diversen goldenen Fake-Illustrierten überwältigenden Berichterstattung über die englische Prinzenhochzeit kann man durchaus legitim fragen: Hat die Welt keine anderen Sorgen als die Hochzeit eines Enkels einer eigentlich machtlosen Königin, der noch dazu weit weg von jeder Erbfolge ist? Aber man kann die Vorgänge auf der Insel auch durchaus mit großer Sympathie sehen. Und etliche interessante Beobachtungen dazu anstellen.

Die erste ist die schier überwältigende Sehnsucht nach einer heilen Welt. Diese Sehnsucht ist nicht absurd oder dumm, sondern durchaus verständlich. Irgendwann hat man einfach genug von messerstechenden Islamisten, von einem dank der Massenmigration kollabierenden Schulsystem, von der Einäugigkeit vieler Staatsanwälte, von der fast totalitär gewordenen Einschränkung der Meinungsfreiheit, von nach Atombomben gierenden Diktatoren, von überfüllten Spitälern, von in der Völkerwanderung eingeknickten europäischen Staatslenkern, von den Sorgen um eine zum Crash verurteilte Währungsunion, vom Wissen um ein nachhaltig nicht lebensfähiges Pensionssystem.

Da darf man sich ruhig einmal einer heilen Märchenwelt mit einer schönen Prinzessin, einem netten Prinzen, mit Pferdekutschen und lauter glücklichen Menschen hingeben. Die Welt der großen Probleme kommt ohnedies früh genug wieder zurück. Würde man rund um die Uhr an all die wahnsinnigen Entwicklungen dieser Welt denken, dann würde man sonst vielleicht irgendwann selbst wahnsinnig werden.

Der Mensch braucht einen Gegenpol. Selbst in schlimmen Kriegsjahren haben kitschige Filme und Operetten geblüht, ja sie haben gerade dann ihren größten Boom erlebt.

Die zweite Beobachtung: Eine Königsfamilie hat einen enormen identitätsbildenden Wert für ein Land. Das gilt auch dann, wenn der Monarch im Grund zur völligen Machtlosigkeit verurteilt ist. Die Königin bleibt für die Briten ihr zentraler Kristallisationspunkt. Ja, selbst viele einstige britische Kolonien haben sie noch als formelles Oberhaupt.

Längst sind die Zeiten wieder vorbei, da eine radikale britische Linke im Zuge der destruktiven 68er Bewegung die Abschaffung der Monarchie verlangt hat. Längst sind alle Parteien des Vereinigten Königreichs wieder völlig eindeutige Anhänger der Monarchie.

Dritte Beobachtung: Auch in Österreich hat sich die Anti-Habsburger-Stimmung gelegt, die vor hundert Jahren auf Betreiben der Sozialisten und der (ja ganz antihabsburgischen) Großdeutschen sogar zu einem Habsburger-Gesetz im Verfassungsrang geführt hat. Zu dieser Normalisierung hat gewiss auch Bruno Kreisky beigetragen, aber vor allem die langsam zurückgekehrte Erkenntnis, wie viel das heutige Österreich den Jahrhunderten der Habsburger zu verdanken hat, trotz aller schweren Fehler diverser Herrscher. Wie unbedeutend vor allem Wien ohne diese Familie wäre, ohne die durch ihren Magnetismus nach Wien gekommenen Komponisten und sonstigen Künstler. Die Stadt läge weit weg von der Spitze der touristisch attraktivsten Städte der Welt. Denn ein Jahrhundert roter Bürgermeister hat keinen einzigen attraktiven Punkt der Stadt geschaffen.

Dennoch gibt es noch immer jene Habsburgergesetze als anhaltende Schande. Eine Schande war auch lange der Umstand, wie mies und manipulativ mit der Familie nach ihrer Abdankung umgegangen worden ist. Noch ärger als das jahrzehntelange Einreiseverbot ist die Art und Weise, wie eine stramm linksgewendete Historikerzunft mit Otto Habsburg umgeht. Seine großartige Rolle während der Nazi-Zeit wird nämlich fast totgeschwiegen, obwohl Otto der weitaus wichtigste und viele westliche Türklinken putzende Kämpfer für das Wiedererstehen eines unabhängigen Österreichs gewesen ist. Das wird einfach nie erwähnt, weil es in das enge Klischee der Linkshistoriker nicht hineinpasst. Und weil die Nichtlinken die Geschichtsschreibung aus der Hand gegeben haben.

Diese Beobachtung ist noch kein Plädoyer für ein Zurück zur Monarchie. Ein solches Zurück wäre schon deshalb problematisch, weil manche Nachbarländer daraus den Wunsch nach einer auch sie betreffenden imperialen Renaissance ablesen könnten. Aber der schmerzliche Hinweis kann dennoch nicht unterdrückt werden, wie medioker und zum Teil peinlich sämtliche Bundespräsidenten gewesen sind, die seither in der Hofburg gehaust haben. Und jedenfalls hätte uns die Monarchie einen hasserfüllten Wahlkampf alle sechs Jahre erspart.

Die vierte Beobachtung führt uns neidvoll zurück ins Vereinigte Königreich:  Sie zeigt den gewaltigen Patriotismus, ja auch Nationalismus der Briten, der seit den 60er Jahren durch keinerlei Kolonialismus, durch keinerlei Chauvinismus zu Lasten anderer Völker belastet wird.

Dieser Patriotismus beschädigt sich heute lieber selber, indem er zum Austritt aus der EU führt. Das wird sich wirtschaftlich zwar negativ für die Briten auswirken. Aber sie haben in ihrem Nationalstolz mehrheitlich beschlossen, die EU zu verlassen, seit diese eine überaus problematische Entwicklung nimmt, seit diese in Sachen Massenmigration versagt, seit diese sich durch schikanöse Überregulierungen bei den Bürgern immer mehr verhasst  gemacht hat. Aber das Gefühl, von noch dazu schlecht regierenden Fremden beherrscht zu werden, haben sie ungefähr seit den Normannen nicht mehr ertragen. Right or wrong, my Country.

Freilich ist nicht sehr klar, wieweit die Monarchie für diesen Patriotismus entscheidend ist. Schließlich ist auch bei Amerikanern, Franzosen und Russen das Nationalgefühl ähnlich stark. Ausschlaggebend ist daher wohl eher der Umstand, dass diese Völker in beiden Weltkriegen auf der Siegerseite gestanden sind.

Im Grund ist ja nur in Deutschland und Österreich das Nationalgefühl nachhaltig beschädigt – besonders bei den Deutschen. Was man etwa am aktuellen Skandal sieht, dass die deutsche Fußball-"National"-Mannschaft mit zwei Spielern antritt, die sich nicht nur weigern, die deutsche Hymne mitzusingen, die vielmehr für den türkischen Diktator als "unseren Präsidenten" speichelleckerische Werbung machen. Jede Wette: Im britischen Team hätten die beiden Herren keine Chance.

Fünfte Beobachtung: Der britische Patriotismus schließt ganz eng auch die britische Armee ein. Diese ist in der britischen Öffentlichkeit hochgeschätzt – wegen ihrer Professionalität und eben weil sie den Briten Sicherheit vermittelt. Gerade der jetzt heiratende Prinz Harry war nicht nur selbst Soldat, sondern setzt sich auch jetzt noch für zahllose Initiativen zugunsten von Armee-Veteranen und -Invaliden ein. Kann sich in Österreich jemand vorstellen, ein Alexander van der Bellen würde das tun?

Sechste Beobachtung: Die Tatsache, dass die Braut und künftige Prinzessin auch schwarzafrikanische Vorfahren hat, ist in der britischen wie in der globalen Öffentlichkeit völlig irrelevant geblieben. Es wird schon stimmen, dass irgendwo ein paar Narren in irgendwelchen "Sozialen Medien" gemeine Botschaften gegen die Frau abgesetzt haben, dass diese Aggressionen nicht nur Erfindungen von Mainstream-Medien sind, damit sie sich jetzt politisch korrekt darüber aufregen können. Aber repräsentativ sind solche Rülpser in keiner Weise. Alle Welt freut sich über eine zumindest nach außen perfekt wirkende Frau: attraktiv, immer freundlich, mit perfektem Benehmen und humanitärem Engagement.

Siebente Beobachtung: Das Leben einer Königin – und ihrer ganzen Familie – ist alles andere als einfach. Sie muss im Grund fast jede Sekunde das tun, was Schauspieler bloß auf zwei oder drei Stunden müssen: eine perfekte Rolle spielen. Selbst bis – zum Gang aufs Klo. Ich durfte das vor Jahren beim Pferderennen in Ascot (ja mit Zylinder und so weiter verkleidet) einmal miterleben, als ich genau auf diesem Gang unbeabsichtigt in sie und ihre offenbar immer mehrköpfige Begleitung hineingerannt bin.

Achte Beobachtung: Während Pferdekutschen und Zeremonien rund um die Hochzeit den Eindruck erwecken, als ob im Königshaus die Zeit seit Jahrhunderten stehengeblieben wäre, zeigt ein anderes – kaum jemals öffentlich erwähntes – Detail, wie sehr sich die Dinge gewandelt haben. Es ist ja nur zwei Könige her, dass ein britischer Monarch noch zurücktreten musste, weil er eine geschiedene Frau geheiratet hat. Bei Meghan Markle wird der Umstand nicht einmal mehr erwähnt, dass sie schon einmal verheiratet gewesen ist – was freilich nach dem turbulenten Eheleben ihres künftigen Schwiegervaters auch kaum anders denkbar wäre.

Ebensowenig scheint es aufzufallen, dass die Braut weder – wie es einst selbstverständlich war – aus dem Hochadel kommt noch wie bei der Generation davor aus dem wohlhabend gehobenen Bürgertum, sondern eben aus wirklich einfachen Verhältnissen. Man erinnere sich als Kontrast nur, wie noch am Beginn des 20. Jahrhunderts in Österreich Franz Ferdinand wegen der Ehe mit einer Frau aus niedrigem Adel oft gekränkt worden ist. Obwohl er der Thronfolger war.

Allerdings scheinen einige Mitglieder der Familie der Neoprinzessin ziemlich problematisch zu sein. So haben sowohl Vater wie auch Halbschwester (diese noch dazu mit einem hasserfüllten Buch über die Braut) schon vor der Hochzeit begonnen, ihre neue Rolle in Geld umzuwandeln. Zumindest die Diskretion, die "stiff upper lip" ist nicht gerade ihre hervorragendste Eigenschaft.

Neunte Beobachtung: Dass die Braut eine Schauspielerin ist – war –, bedeutet für den Hochadel nichts Neues. Man denke etwa an den früheren Fürsten von Monaco, der sich den damals größten Star Hollywoods als Frau geholt hatte. Auch schon in früheren Jahrhunderten waren Schauspielerinnen bei Herrscherfamilien sehr beliebt. Freilich hatten Katharina Schratt und die durchaus realen "Mädels vom Ballett" nie Chancen auf einen Aufstieg in einen adeligen Ehestand gehabt. 

Zehnte, letzte und bedrückte Beobachtung: Auch diese Märchenhochzeit kann keineswegs die Zeiten ignorieren, in denen Europa im 21. Jahrhundert leben muss. Noch nie waren bei einem royalen Ereignis so dichte Sicherheitsmaßnahmen notwendig, noch nie ist jeder einzelne Zaungast gefilzt worden, noch nie hat man sich so ernsthaft mit den Bedrohungen durch islamistischen Terror auseinandersetzen müssen.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print


alle Kommentare

  1. Dr. Faust

    A.U. lobt in seinem Beitrag, wie wunderbar das Ausbleiben der kritischen Stimmen gegenüber Meghan Markle war. Die Kehrseite ist die damit einhergehende absolute Verlogenheit, da Meghan Markle ja so ziemlich alles darstellt, was die Linken der ihnen verhassten Queen wünschen. Klar ist, dass es der Linken und den ewigen 68ern sehe gut passt, dass die Ehefrau eines Thronfolgers nicht dem typischen Bild einer weissen Adeligen entspricht.

    Ich würde meinen, dass eine Princess Meghan Markle für die Queen und die königliche Familie ein Supergau ist. Aber die Queen wird sich beraten haben lassen und auch daran erinnert haben, dass ihre seinerzeitige Gehässigkeit gegen Princess Diana beim Volk laute Rufe nach Abschaffung der Monarchie ausgelöst haben. Der arme Prinz Harry hat ja auch schon genug erlitten (Drama um seine Mutter und die schwierige Kindheit). Vielleicht wollte die Oma ihn nicht ganz verprellen.

    Meiner Meinung nach verbietet die Political Correctness, dass man Meghan Markle kritisch beleuchtet. Eine solche "Beleuchtung" würde beinhalten: geschiedene Frau (die in weiss heiratet), fragwürdiger Lebenswandel, wirkt ein Bisschen wie ein Flittchen und grinst ständig ihr einstudiertes Schauspielerlächeln, macht die royale Hochzeit zu einem Fest der Black Power-Bewegung, wird wahrscheinlich ein farbiges Kind gebären (der Traum all Jener, welche die kaukasische Rasse ausrotten wollen), hat leider nahe Verwandte mit einer schweren, teilweise erblichen Erkrankung (Multiple Sklerose), hat wahrscheinlich einen alkoholkranken Vater und eine auch vom Phänotyp her farbige Schwester.

    Die Mutter scheint eine sympathische Schwarze zu sein. Ich vergönne ihr die Freude, dass die Tochter nun eine Prinzessin ist. Das Fehlen einer öffentlichen Diskussion der auch vorhandenen Schattenseiten scheint mir dem Diktat der Political Correctness geschuldet zu sein. Mir würde eine nicht-gehässige, aber kritische Beleuchtung der Person Meghan Markle gefallen, eben um das der Political Correctness geschuldete Schweigen zu durchbrechen.



    • Undine

      @Dr. Faust

      Zustimmung zu jedem Wort! Auf die NGOs haben Sie vergessen; deren Einladung wurde ja im ORF besonders herausgestrichen!

      *******************************!

  2. McErdal (kein Partner)

    ****Folge 34 - Der übliche Irrsinn*******
    w w w . youtube.com/watch?v=uC3GSQbBEEU

    John Doe - er ist wieder da und ziemlich deftig sogar.....



  3. Torres (kein Partner)

    Unterberger hat eines der Themen nicht ganz realitätsgemäß behandelt: Natürlich gab es "rassistische" Bemerkungen, die aber im allgemeinen Jubel untergegangen sind. Die Tatsache allerdings, dass sie "Afroamerikanerin" ist, hat ganz wesentlich zum Hype (jedenfalls unter den p.c. Gutmenschen) beigetragen. O-Ton ORF-Korrespondentin: Gerade das zeige, dass das britische Königshaus endlich im 21. Jahrhundert angekommen sei.



    • Ambra

      Torres : bin ganz Ihrer Meinung und stolperte wie Sie über diesen dummen Satz der ORF Korrespondentin. Abgesehen davon unterschied sich zumindest in dem, was ich sah - man konnte ja in keinem Kanal der Berichterstattung dieses "Weltereignisses" ganz ausweichen - mein Eindruck sehr von den medialen Behauptungen. Ich sah in den Gesichtern der Königsfamilie kaum ein Lächeln, geschweige denn Freude. Gejubelt haben offensichtlich nur die Gutmenschen auf der Straße ...

    • McErdal (kein Partner)

      @ Torres
      Aus Ihrem Post zitiert: Gerade das zeige, dass das britische Königshaus endlich im 21. Jahrhundert angekommen sei.

      Kommentar: wenn's auf das ankommt - dann sind die Habsburger schon lange dort, da gibt's nämlich schon schwarze Kinder hihi.......

      Voriges Jahr im TV gezeigt....

    • Undine

      Und wie Cornelia PRIMOS glücklich strahlte, als sie diesen Satz von sich gab! Das erinnerte mich an die wortreichen Lobeshymnen von Karim El-Gawhary zum "Arabischen Frühling"---er hüpfte damals regelrecht vor Freude! Seine Freude konnte nicht von Dauer sein, wie man weiß.

  4. Zofe (kein Partner)

    Dieses Spektakel kostete 36 Millionen....damit der Welt wieder Märchen vorgegaukelt werden. Wie viele Menschen in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten sich die Seele aus dem Leib und können sich nicht einmal einen Urlaub leisten. Ich frage mich immer wie sich solche Ausgaben mit den Wohltätigkeitsfunktionen der Königlichen Geschlechter vereinbaren lassen. Einfach leben und hoch denken statt Pomp und Trug!



  5. bürgerIn (kein Partner)

    parteiadel und majestätsparagraph sind ja eh noch in kraft, zeitgeistig adaptiert eben! oder hat jemand je gehört, dass die staatsanwaltschaft wien erhebungen gegen den roten wiener parteiadel eingeleitet hätte? majestäten eben.



  6. Der Realist (kein Partner)

    Dass die Royals letztendlich gewinnbringend sind, ist erwiesen. Das kann man vom Sesselwärmer in der Hofburg nicht erwarten. Dass sich viele nach einer heilen Welt sehnen, ist nachvollziehbar. Aber trotz aller positiven Aspekte einer Monarchie, im 21. Jhdt. ist sie purer Anachronismus, Thronfolge etc. ist echt von vorgestern. Welche mediale Aufregung auch hierzulande ob solcher Ereignisse herrscht, ist für mich nicht nachvollziehbar, und sogar die Habsburgerfresser beim ORF berichten stundenlang. Mich interessiert das überhaupt nicht, diese Inzuchtpartie ist mir wurscht, wobei hier Harry wahrscheinlich eh frisches Blut in sich hat, aber sein lauwarmer Halbbruder gibt gar nicht her.



  7. Anmerkung (kein Partner)

    Es ist tatsächlich seltsam, dass der derzeitige Bundespräsident nicht längst schon als glühender Heeresbefürworter in Erscheinung getreten ist. Geradie die Linken müssten ja schwer begeistert sein von einer Armee, die mit Bomben und Granaten den Krieg verloren und damit dem linken Internationalismus den größten Dienst erwiesen hat, den er sich nur wünschen kann.

    Sehr interessant ist auch, dass Herr Dr. Unterberger mit seinen begeisterten Äußerungen über eine Geschiedene anlässlich ihrer Wiederverheiratung hier fast nebenbei auch dem Christentum und dessen Wertvorstellungen eine unmissverständliche Absage erteilt. Da wird es bis zum überfälligen Kirchenaustritt wohl nicht mehr lange dauern.



  8. haro

    Diese Hochzeit ist nichts anderes als eine Medienshow mit viel Lug und Trug.
    Erinnerung an die Hochzeit von Prinz Charles und Diana. Hinter den Kulissen geht es anders (unmoralisch) zu.
    Wann kommt der nächste "Lebensabschnittspartner" , "Verhältnisse" nebenbei ?

    Das Versprechen vor dem Altar, zueinander zu stehen bis dass der Tod scheidet, wird vermutlich eh nicht mehr gemacht. Daher ist dieser Pomp unpassend.

    Trotzdem pflichte ich A.U. bei, dass die Sehnsucht nach heiler Welt groß ist. Leider wurde die Welt in der noch Ehrlichkeit, Treue und das Halten an die zehn Gebote der Christenheit von vielen verteufelt sodass sie heute keinen Stellenwert mehr hat.



    • Undine

      @haro

      *******!
      Aber die NGOs waren alle eingeladen! Ach, wie rührend und edel! ;-(((

    • haro

      Ja Undine, auch an so manchen Einladungen/Gästen sieht man die politisch-korrekte Verlogenheit.

  9. WFL

    Danke für Ihre Anmerkungen zu den Habsburgern!
    Sehe ich genau so.



  10. Sukkum

    vegetarisch, vegan, meghan



  11. Romana

    Das Interesse an diesem nebensächlichen Ereignis wurde von den Medien erzeugt. Mit täglichen inhaltsgleichen Berichten und bunten Bildern wird die Hochzeit zu einem weltbewegenden Großereignis hochstilisiert. Es geht dabei um das Geschäft und die Verkaufszahlen, sonst gar nichts.



    • Ambra

      Romana: ********** ! Es ist im Grunde gar kein Ereignis, nicht einmal nebensächlich. Und die Bilder der ach so begeisterten Engländer wirken auf mich nur kindisch . Hat dieses Land keine anderen Sorgen ? Und will der ORF damit seine Quoten erhöhen ? Interessiert das wirklich so viele Menschen, daß sich das alles auszahlt ?

    • Undine

      @Beide

      ****************!

    • pressburger

      Ablenkung, ein Fressen für das Volk.

  12. pressburger

    Die Engländer sind für ihren Starrsinn und ihre Leugnung der Geschichte zu bewundern. Die Menschen, die treuen Untertanen ihrer Majestät, feiern eine Hochzeit eines ziemlichen Niemands mit einer amerikanischen sehr mittelmässigen Serien Darstellerin. Warum eigentlich ? Warum stecken sie mit ihrer Lust zu feiern den Rest der Welt an ?
    Stiff upper lipp, bedeutet auch, dass geschichtliche Realitäten von den feiernden subjects von Elisabeth II, ignoriert werden. Grossbritanien, das Empire war der eigentliche Verlierer des 2. WK, bzw. Beginn des Untergangs 1918.
    UK hat im Weltkrieg und nachher alles verloren, was die frühere Grösse ausgemacht hat. Trotzdem wurde gefeiert, und wird weiter gefeiert. Die Mythen der alten Grösse werden immer wieder, von neuen inszeniert. Die Trennung von alte Geschichtslügen ist schmerzlich und wird so lange wie nur möglich herausgezögert. Deswegen wird auch gefeiert. Eigentlich ein Tanz in die Gruft.



    • Ambra

      Pressburger: eine wunderbare Analyse !! Und warum spielen unsere Medien da mit und auch verrückt ? Vor allem der sonst so linke ORF ?

    • Undine

      Cornelia PRIMOS, eine Paradelinke, gerät ja ganz aus dem Häuschen, wenn sie glückstrahlend von all dem Tamtam berichtet! Einfach lächerlich!

    • Anmerkung (kein Partner)

      Die "Mainstream"-Propaganda ist derart überbordend, weil es für die Internationalisten mit ihren "multikulturellen" Wertvorstellungen ein exorbitanter Anlass zum Feiern ist, dass eine Geschiedene mit "Schwarzhintergrund" eine solche - aus Sicht der "Wertegemeinschaft" - Bilderbuchkarriere geschafft hat.

      Auch Österreich könnte ja problemlos einen Anlass dafür schaffen, dass diese Kreise einen derartigen Propaganda-"Hype" veranstalten würden, zum Beispiel damit, dass der Herr Keszler sich im Stephansdom vom Kardinal Schönborn mit dem Herrn Neuwirth verheiraten ließe. Da würde dann sogar die Witwe Clinton versuchen, sich einen Haftfreigang zu erbitten, um diesem Ereignis beiwohnen zu können.

  13. Ambra

    Danke für diesen Artikel, dem Großteils nur zuzustimmen ist - ich frage mich seit Tagen, wie es möglich ist, daß ein linker Sender wie der ORF mit solcher Begeisterung die dümmsten Kleinigkeiten über die ach so royale Hochzeit berichtet - während in Österreich kein Adeliger das "von" in seinem Namen verwenden darf ...
    Gleiches gilt für die anderen Medien.
    Nicht teilen kann ich die vorauseilende Begeisterung über das Brautpaar , auch von Dr. Unterberger. Die Braut ist weder dezent noch zurückhaltend, von ihrer Familie ganz zu schweigen und der Bräutigam hat auch noch nicht sehr viel Positives bewiesen. Hoffentlich wird es da nicht das eine oder andere annus horribilis geben...aber das wird die Zukunft zeigen.
    Ich persönlich lebe lieber in einer Republik als in einer Monarchie - obwohl ich ein
    ziemlich konservativer Mensch bin. Zumindest kann man wählen gehen und die Bevölkerung bezahlt nicht Unsummen an Steuergeldern für fast mittelalterlichen Pomp.



  14. Undine

    DAS IST ein SKANDAL:

    "Anti-Regierungs-Pickerl: ORF zeigt in der ZiB linke Polit-Propaganda in Wiener Steiner-Schule"

    "Lebenswandel" der Eltern muss dem Verein gefallen

    Als wichtigen Grund für die außerordentliche und fristlose Beendigung des Vertragsverhältnisses durch den Verein liegt insbesondere dann vor (…) wenn sich der OB und/oder 2. OB (= Obsorgeberechtigter, Anm.) in einer Art und Weise verhält bzw. einen Lebenswandel führt, der der ideologischen Grundausrichtung des Rudolf Steiner Vereins 1993 zuwiderläuft."

    Das muß man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen! Die vielgepriesene Toleranz der Linken Andersdenkenden gegenüber ist gleich Null!

    https://www.unzensuriert.at/content/0026874-Anti-Regierungs-Pickerl-ORF-zeigt-der-ZiB-linke-Polit-Propaganda-Wiener-Steiner?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief



    • glockenblumen

      Das ist ja der Perverse an der Sache: die Intolerantesten der Intoleranten fordern von Andersdenkenden Toleranz. Impertinenter geht's wohl nimmer

    • haro

      Aber wehe eine katholische Schule würde eine passende ideologische Grundausrichtung verlangen ...

    • Romana

      Zu haro:"Wehe eine katholische Schule würde eine passende ideologische Grundausrichtung verlangen ..."- Das tun katholische Privatschulen wie Maria Regina offensichtlich nicht, sonst hätte nicht ein tschetschenischer Muslim (ein mutmaßlicher Mörder) diese Schule besuchen können. Ich frage mich auch, wer das nicht unbeträchtliche Schulgeld bezahlt hat. Vielleicht hatte er gar einen Freiplatz?

  15. Brigitte Imb

    OT - Wann kümmert sich die Staatsanwaltschaft um diese linken Betrüger?

    Brauner erhält zudem noch einen Versorgungsposten, der neu erfunden wurde. Es ist einfach nur noch unglaublich, was da unter aller unserer Augen abläuft, und niemand scheint gewillt zu sein diese Machenschaften zu stoppen.

    http://www.krone.at/1709963

    In D darf indes der Steuerzahler nocheinmal die Bearbeitung von 18 000 Asylanträgen bezahlen.

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/bamf-ueberprueft-18-000-positive-asyl-entscheide-aus-bremen-a2439497.html

    Nur diese zwei Beispiele zeigen schon welche Mißstände herrschen und ich bin überzeugt, daß das so gewollt ist. Die Bürger werden nach Strich und Faden von der politischen Klasse betrogen.



    • pressburger

      Warum kümmert sich der Steuerzahler nicht um die linken Betrüger. Das Geld gehört dem Steuerzahler. Der Steuerzahler- und auch meinetwegen In, die bei der Billa wegen 2 Euro sich verrenken, lassen zu, dass ihm/ihnen Hunderte Euros gestohlen, veruntreut, verschwendet, werden

  16. Ingrid Bittner

    Die Sehnsucht nach einer heilen Welt schaut dann im kleinen, dörflichen Leben so aus:

    Ausgeladen: Auch bei Gedenken in Ebensee war FPÖ unerwünscht | Nachrichten.at
    http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Ausgeladen-Auch-bei-Gedenken-in-Ebensee-war-FPOE-unerwuenscht;art4,2897430

    Siller lädt ungebetene FPÖ-Gäste von KZ-Gedenkfeier-Essen aus - Salzkammergut - meinbezirk.at
    https://www.meinbezirk.at/salzkammergut/politik/siller-laedt-ungebetene-fpoe-gaeste-von-kz-gedenkfeier-essen-aus-d2612876.html

    Zur näheren Illustration:
    Ebensee hatte 2017 Nationalratswahlen 6.326 Wahlberechtigte, zu Wahl gegangen sind 4.484 Ebenseer.
    Das ERgebnis war dann so: SPÖ 38 % , ÖVP 22 % und FPÖ 26 %.

    Und bei den letzten Gemeinderatswahlen 2015 hat es so ausgeschaut
    ÖVP 12,59 % - 4 Mandate, SPÖ 51,65 % - 20 Mandate, FPÖ 13,24 % - 5 Mandate und BÜFE 22,52 % - 8 Mandate.

    Also hat der SPÖ-Bürgermeister die 5 FPÖ Mandatare vom Essen ausgeladen. Vielleicht auch noch die ERsatzmitglieder, das weiss ich nicht.

    Aber wirft das nicht ein bezeichnendes Bild auf die heile Welt? Da will man Frieden, predigt Toleranz und dann so etwas??

    Wie großartig war da die Versöhnungsgeste von Arik Brauer, dem weisen alten Herrn - aber das war zu spät für Ebensee. Der Bürgermeister kan sich wahrscheinlich noch besonders gut vor, weil er sich so strikt an die Vorgaben des Mauthausenkommites gehalten hat. Nix mit heiler Welt, die existiert nur gelegentlich in der Flimmerkiste.

    Und zu den deutsch-türkischen Fußballern, tja, die dürfen alles, siehe auch "unseren" Alaba, der singt ja auch die Bundeshymne nicht.

    Wir müssen offenbar froh sein, wenn wir die heile Welt in der Familie haben und halten können, was ohnehin schwer genug ist und immer seltener möglich.
    Aber draussen in der "normalen" Welt, gibt es offenbar keine heile Welt mehr, nur mehr das Träumen davon.

    Und zu den Habsburgern noch eine Bemerkung: ich sehe direkt auf die Kaiservilla und denk mir jede Nacht warum da wohl immer so lange das Licht brennt? Hat Markus von Habsburg Probleme das Haus und die Ländereien rundherum zu erhalten? Manchmal denke ich schon, weil die letzten Stürme soviele Bäume in den Wäldern umgehauen haben und die liegen da und verrotten. Reicht das Geld nicht, sie herauszubringen? Man macht sich halt als ganz normaler Bürger so seine Gedanken, ich hab mein Leben lang fleissig gearbeitet und bekomm dafür jetzt punktlich meine wohlerarbeitete Pension auf's Konto. Aber wovon leben die Habsburger? Vom Besitz, da ist ja wohl nicht so viel übriggeblieben, dass man da so von der Substanz gut leben könnte und ob solche alten Kästen mit ein bisserl Grund rundherum wirtschaftlich geführt werden können, das wage ich zu bezweifeln, wenn ich mir den Wald so anschau. Zu beneiden sind sie nicht, die Habsburger, auch wenn der Name noch so klingend ist und wenn es so wie hier in Bad Ischl, eine ganze Stadt ist die irgendwie von dem Namen lebt



    • werauchimmer

      Nix do, der habsburger Markus hot a G'schloß, Krieg den Palästen - oda so, ka Mitleid!

      [Ironie aus]

  17. Brigitte Imb

    Einfach herrlich, diese englischen Royals, ich mag sie, wie meine britische Angestellte.
    ;-)

    Modeinteressierte Frauen sollten sich die Übertragung der Hochzeit unbedingt ansehen, denn das ersetzt zahlreiche Modemagazine, die dann nicht gekauft werden müssen.

    Vielen Linken könnte eine Lehrstunde in Sachen Outfit ebenfalls nicht schaden.....



    • Undine

      Da bekomme ich ja regelrecht Appetit darauf, wenigstens eine Zusammenfassung dieser Hochzeit anzusehen! ;-)

      "Vielen Linken könnte eine Lehrstunde in Sachen Outfit ebenfalls nicht schaden....."

      ...und mehrere intensive Lehrstunden in Sachen BENEHMEN!

    • Brigitte Imb

      Richtig @Undine, Lehrstunden für´s Benehmen erscheint wichtiger. Speziell für diese:

      http://www.pi-news.net/2018/05/von-kopftuchmaedchen-und-sonstigen-taugenichtsen/

      Unser First couple darf ruhig auch daran teilnehmen, damit HBP beim nächsten Bankett die richtige "Krawatte" umbindet.

    • Ambra

      Ich lebte als Studentin einige Monate in London und hatte später regelmäßig beruflich dort zu tun. Es war eine der ganz wenigen Städte, bei der ich immer und immer froher war, wenn ich wieder abreisen konnte und dies aus vielen Gründen, die ich aber hier nicht alle aufzählen möchte.

      Die wirklich positiven Erlebnisse waren alle auf der musikalischen Seite.

    • pressburger

      Na ja, nur Fotos gesehen. Einige modebewusste Damen hatte offensichtlich Probleme in ihre Robe aus der Teenie Zeit sich hereinzuzwängen. Nur Kurz, das zweite Kleid der Braut, offensichtlich Reminiszenz an gute alte Zeiten, oder Vorgeschmack au noch bessere Zeiten in der royalen Zukunft.

  18. Undine

    Mir fällt, wenn ich die Kommentare zum Thema lese, ein Gedankenfehler auf: England hat nämlich TROTZ der zurecht beliebten Queen (jeder Zoll eine Königin!) und deren kostspieligem Haushalt größte Probleme:

    1. Die Massen an Dunkelhäutigen aller Schattierungen nach dem teilweisen Zusammenbruch des Commonwealth---Inder, Bangladeshi, Pakistani etc., die das Straßenbild längst prägen.
    Die total mit Müll verdreckten Gehsteige und Straßen durch die Massen an Zugewanderten aus Ländern, in denen man keinen Begriff von Sauberkeit in ihrer Umgebung hat, werde ich nie vergessen. Wer jemals in Indien war, wundert sich nicht.

    2. Die Massen an eingewanderten MOHAMMEDANERN mit all den gravierenden Problemen, die JEDES Land mit dem ISLAM hat.

    Die hellhäutigen, blonden Kinder Albions werden zügig und nachhaltig zur Minderheit auf ihrer einst so abgeschotteten Insel degradiert worden sein; deutliches Signal dafür: LONDON hat einen nichtweißen mohammedanischen BÜRGERMEISTER! Welche Schmach!



  19. Politicus1

    Zur Abdankung König Edwards gibt es aber auch andere Erkenntnisse.
    Edward und Wallis Simpson zeigten deutliche Sympathien für Hitler und die Nazis.
    Der Druck zur Abdankung deswegen soll viel stärker gewesen sein, als das Faktum der Ehe mit einer Geschiedenen.



    • Undine

      @Politicus1

      So war es!*************+!

    • pressburger

      Die Weltgeschichte wäre anders verlaufen hätte sich Edward VIII und die Kriegsgegner durchgesetzt. Churchill hat es geschafft , wie in WW 1 das Empire in den Untergang zu führen

  20. Politicus1

    eine kleine Scherzfrage darf auch einmal sein:
    Nach dem outing des A.U., dass er der Queen sogar auf deren Weg zum ... begegnete, scheint er ja zum inneren Kreis der Royals zu gehören und ich frage mich, an welcher Stelle der Thronfolgeranwärter er bereits rangiert ...(;-)



  21. W. Mandl

    Das faszinierendste an diesem Blogbeitrag ist die umfassende Bildung unseres verehrten Andreas Unterberger, der historische, kulturelle und politische Zusammenhänge mühelos aus dem Ärmel schütteln kann.
    Kompliment!



    • Der Realist (kein Partner)

      Ich gehe einmal davon aus, dass Herr Dr. Unterberger noch eine humanistische Bildung erfahren hat, er in einer Zeit studiert hat, wo ein Universitätsstudium noch als echter Bildungsnachweis galt. Früher gab es noch allgemeinbildende höhere Schulen, die Maturanten wurden mit vielfältigem Wissen entlassen. Heutzutage wurde das Niveau generell heruntergefahren, es müssen ja auch jene die Schule positiv abschließen, die nicht einmal verstehen was vorgetragen wird.
      Mich würde interessieren, wie viele Viertklassler in einer Wiener Neuen Mittelschule, die neun Bundesländer relativ problemlos aufsagen können.

  22. Undine

    A.U. schreibt:

    "...die schier überwältigende Sehnsucht nach einer heilen Welt"

    "Der Mensch braucht einen Gegenpol. Selbst in schlimmen Kriegsjahren haben kitschige Filme und Operetten geblüht, ja sie haben gerade dann ihren größten Boom erlebt."

    Genauso war es während des Krieges und in den Jahren danach, denn das für viele Menschen schwer zu ertragende Leid war mit dem 8. Mai 1945 ja nicht schlagartig zu Ende!

    Es gab während des Krieges und danach massenhaft hervorragende, meist heitere Filme mit exzellenten Schauspielern---und gerade das warfen die bösartig-dummen 68er ihren Eltern und Großeltern vor: daß diese in den fürchterlichen Jahren, als nach und nach ihre Welt in Trümmer gebombt, ihre Liebsten vermißt oder gefallen, die Kinos gestürmt hatten, um dort für zwei Stunden ihrer wunden Seele etwas Erholung zu verschaffen und NICHT KRIEGSFILME angeschaut haben, sondern harmlose, heitere Filme mit GUTEM ENDE!

    Nach Meinung der 68er hätten die Menschen damals Kriegsfilme und sonstige verfilmte Tragödien anschauen sollen! Wer SO denkt, kann nur bösartig, dumm oder in höchstem Maße RACHSÜCHTIG sein.



    • glockenblumen

      ****************************************!
      Vollkommen richtig: solche Leute sind bösartig, in höchstem Maße dumm und rachsüchtig, sie haben KEINE Ahnung - bzw. machen sich nicht einmal die Mühe sich das vorzustellen - was es heißt, in Kriegszeiten zu leben.

      Dafür haben sie aber gaaanz viel Verständnis für illegal eingewanderte junge Männer, die uns und unsere Kultur zutiefst verachten und schon soviel Leid und Terror nach Europa gebracht haben :-(

  23. Nestor 1937

    Mir ist die Berichterstattung über royale Ereignisse immer hundertnal lieber als jene über den Lifeball!



    • Politicus1

      Tausendmal!
      Noch dazu, wo man heuer im roten Rathaus die Geschichte des Baron von Trapp lifeballmäßig verarscht!

    • Cotopaxi

      @ Politicus1

      Verarscht?

      Angeblich in den Stunden des Life-Balls in den dunklen Ecken des Wiener Rathauses wörtlich zu verstehen......

  24. Josef Maierhofer

    Faszinierend sind die Royals in Großbritannien noch immer und sie gehören wesentlich dazu, ich denke an Diana, Geburtstage der 'Queen Mum', und jetzt der Queen, Großbritannien ohne Buckingham Palace und parade wäre wohl nichts. Nichts geht ohne Queen, zumindest formal.

    Gibt es in Großbritannien keinen Erbfolger, so ist automatisch die Queen die Erbin und auch sonst ist das Budget beachtlich, obwohl, wie in modernen Zeiten, auch hier gespart werden muss inzwischen.

    Faszinierend auch die Fitness der Queen bis ins hohe Alter.

    England ohne Queen, unvorstellbar.

    Neben dem Boulevard leben alle Briten mit den Royals und sie sind liebevoll present in allen Familien, außer vielleicht bei vielen Linken und Islamisten. Paraden wird es geben und die Leute werden zu Millionen daran teilnehmen.

    Der britische Nationalismus, der Stolz auf das Vaterland, das Vertrauen in die Armee und die Royals, einfach liebenswürdig.

    Richtig, Herr Dr. Unterberger, so was haben wir in Österreich nicht mehr, weder einen Habsburger, noch einen Nationalstolz, wird doch die Öffentlichkeit bei uns medial vollgestopft mit Hass und Propaganda gegen Österreich, weil bei uns sowohl Medien, als auch Justiz, als auch die Politik fest in linker Hand sind, und die sind 'modern' und gegen Österreich, lauter 'Nazis' ... Armselig gegen die Briten, die haben halt noch eine Heimat.



  25. Tegernseer

    11. Beobachtung: genau die letztgenannten Punkte sind ein Grund, warum die Monarchie ersatzlos abgeschafft werden sollte. Es gelten keine Regeln mehr, nur mehr Beliebigkeit. Daher ist nicht einzusehen, warum sich solche Schmarotzer auf Kosten der Steuerzahler sich im Faulbett der konstitutionellen Monarchie bequem machen.



    • Tegernseer

      Angeblich für die Hochzeit alleine muss der britische Steuerzahler 34 Millionen Pfund berappen...

    • Nestroy

      Ich genehmigte den Habsburgern das hundertfache - pro Jahr, wenn wir dafürpolitical correctnes, Islamisierung unter dem Deckmantel des Asyls, Genderismus und Feminismus ersatzlos streichen könnten.
      Es wäre sogar billiger und bedeutend sicherer!

    • Riese35

      @Nestroy: ***************!

    • Tegernseer

      Ausgerechnet die Habsburger, im Ernst? Diese islamtoleranten EU-Fanatiker hätten damals mit den Bosniaken genauso verfahren sollen, wie die Spanier mit den Mauren!

    • Wyatt

      @Nestroy: ***************!

    • machmuss verschiebnix

      Nestroy, ... das 100ertfache war seinerzeit nicht nötig, die
      Habsburger hatten eigenes Geld "im Spiel" , ganz im Gegensatz
      zu den Sozis, die UNSER Geld verprassen, mußten die Habsburger
      mit dem Geld Haushalten ! ! !

    • pressburger

      @Tegernseer
      Die Bosnjakischen Regimenter waren treu und loyal.

  26. Freisinn

    Der tiefere Grund der Abdankung von Eduard VIII lag in seiner "Deutschfreundlichkeit" begründet! Die Heirat mit Wallis Simpson war lediglich der Auslöser.



    • Gandalf

      @ Freisinn:
      Danke für diesen sehr richtigen Hinweis. Aber das Abschieben der Schuld auf die Heirat mit Wallis Simpson gehört eben zum heute zugelassenen, verfälschten, Geschichtsbild; und - leider- denkt sich offenbar keiner was dabei, wenn er es unkritisch übernimmt.

    • Undine

      @Freisinn

      ****************+!

  27. Franz77

    Kleine Anmerkung: Einmal im Jahr tappt das Reptil, liebevoll genannt Queen, die Treppe empor zum Lord Mayor, dem Chef der Chef der City of London. Die CoL ist ein eigener Staat. Warum heißen die Deutschen "the Windsors", es sind Hannoveraner, es wird versucht die Herkunft zu verschleiern, deshalb der Name des Burges.



    • Wyatt

      ........und erst ab Georg III wurde am "Hof" Englisch gesprochen. (zuvor Deutsch!)

    • Cotopaxi

      Erst 1917 wurde aus der Familie Sachsen-Coburg-Gotha die Familie Windsor, benannt nach irgendeinem Schloss mit gut klingendem Namen. Auch die nahen Verwandten benannten sich um, so wurden aus den Battenbergs die Mountbattens usw.

    • Undine

      "Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha – gebürtig Seine Durchlaucht Prinz Franz Albert August Karl Emanuel von Sachsen-Coburg-Saalfeld, Herzog zu Sachsen – (* 26. August 1819 auf Schloss Rosenau, Herzogtum Sachsen-Coburg-Saalfeld; † 14. Dezember 1861 auf Windsor Castle, Berkshire) war ein deutscher Prinz aus dem Haus Sachsen-Coburg und Gotha"

      Königin Victoria hatte ihren deutschen Mann unendlich geliebt!

    • Cotopaxi

      @ Undine

      Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha war glaublich der Cousin der späteren Königin Viktoria, die über ihre Mutter selber aus dem Haus Sachsen-Coburg stammte.

    • Cotopaxi

      Der bürgerliche Name der heutigen Windsors ist, wenn ich mich nicht irre, Mountbatten (Battenberg), hergeleitet vom Ehemann der Queen, Prinz Philipp Mountbatten. Prinz Harrys Ehefrau wird demnach bürgerlich Mountbatten heißen und nicht Windsor. Mountbatten war auch der Namenszug an Prinz Harrys Uniformen im Kampfeinsatz.

    • Undine

      Ja, @Cotopaxi, es gab auch kaum ein Königshaus, in dem nicht deutsche Prinzen und Prinzessinnen begehrt gewesen wären! Als sich Griechenland endlich vom türkischen Joch befreien konnte, bat man einen deutschen Prinzen, um König des Landes zu werden, nämlich den Sohn des philhellenischen Wittelsbachers, den jungen Prinzen OTTO:

      "König Otto I. von Griechenland
      Otto Friedrich Ludwig von Wittelsbach (griechisch ????, * 1. Juni 1815 auf Schloss Mirabell in Salzburg[1]; † 26. Juli 1867 in Bamberg) war ein bayerischer Prinz und von 1832 bis 1862 erster König von Griechenland.

    • Undine

      Hier der nachgereichte Link zu Obigem:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_(Griechenland )

      Und dem philhellenischen Vater König Ottos hat Bayern das "Y" zu verdanken---zuvor hieß es BAIERN! ;-)

    • Almut

      @ Franz77
      *************************************!
      Einige Gedanken zur City of London (die exterritoriales Gebiet ist und keiner Gerichtsbarkeit unterliegt, wie auch der Vatikan und die BIZ in Basel) - ich teile nicht alle Gedanken:
      zum hören:
      https://www.youtube.com/watch?v=rMwyBnxhIAY
      zum lesen:
      http://www.wissensmanufaktur.net/city-of-london
      https://lupocattivoblog.com/2011/08/11/die-sichtbaren-und-horbaren-fuhrer-sind-puppen-der-city-of-london-und-die-col-gehort-rothschilds/

    • eynhuf
    • Undine

      @Almut

      Herzlichsten Dank für die Links! Am Ende des letzten steht ein Text, der nicht übersehen werden sollte:

      "Der große WENDIG"

      "Diese alte Weisheit galt auch für Deutschland nach der Kapitulation der Wehrmacht und der vollkommenen Besetzung des Reiches ab Mai 1945. Eine gegen grundlegende Rechtsgrundsätze verstoßende Rachejustiz schrieb mit gefälschten »Schlüsseldokumenten« die Geschichte um, und die Sieger konnten über die von ihnen lizenzierten Medien ihre Kriegspropaganda und die Umerziehung der Deutschen fortführen. Die historische Wahrheit blieb dabei vielfach auf der Strecke. Die deutsche Vergangenheit las sich wie ein »Verbrecheralbum«.

    • Undine

      Aus den beschlagnahmten deutschen Archiven wurde alles belastende Dokumentenmaterial – um viele Fälschungen und Übertreibungen vermehrt – gegen Deutschland eingesetzt, während die Sieger ihre Kriegsakten (manche sogar noch bis heute) unter Verschluß hielten. Das vorliegende Werk zeigt an Hunderten von belegten Einzelfällen der letzten 150 Jahre, wie es wirklich war. Es legt dar, wie und von wem die geschichtliche Wahrheit systematisch bis in die Gegenwart verfälscht und manipuliert wurde, wie die Geschichtsschreibung immer noch zu Lasten Deutschlands bewußt mißbraucht wird und was die Motive für die folgenschweren Verzerrungen sind.

    • Undine

      Die hier gesammelten »Richtigstellungen zur Zeitgeschichte« entlarven die vielen verbreiteten Geschichtslügen über das 20. Jahrhundert und rücken das bisherige Geschichtsbild über Deutschland zurecht. Sie schaffen die Voraussetzungen für eine unvoreingenommene Beurteilung der deutschen Vergangenheit und legen damit die Grundlagen für eine moderne, wirklichkeitsnahe Weltsicht."





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung