Der Life-Ball-Vienna als postmoderne Walpurgisnacht drucken

Lesezeit: 10:30

Es ist wieder soweit: "Am 2. Juni 2018 feiert der Life Ball sein 25-jähriges Jubiläum." (Eigenwerbung) Und wahrlich: Seit den sagenumwobenen mittelalterlichen Hexen-Sabbats-Orgien auf dem Blocksberg hat es sowas nicht mehr gegeben. "Die Hexen zu dem Brocken ziehn, / (…) Dort sammelt sich der große Hauf, / Herr Urian sitzt oben auf. / So geht es über Stein und Stock, / Es farzt die Hexe, es stinkt der Bock." (Goethe: "Faust I")

Nehmen wir also das diesjährige Motto des Life-Ball auf: "Ein guter Zeitpunkt, um sowohl einen Blick in die Vergangenheit als auch die Zukunft zu werfen." (Eigenwerbung)

In dieser postmodernen Walpurgisnacht manifestiert sich die fatale Krise des postmodernen Seins-Entwurfes: Als manisch-obsessive Absage an Vernunft und Zweckrationalität greift der Life-Ball im Sinne einer archaisch-mystisch-irrationalen Regression ins Vor-Zivilisatorische zurück. Gleichzeitig ist es auch ein auto-aggressiver Kultur-Untergangs-Totentanz: "Schafft Huren, Diebe, Ketzer her und macht das Land chaotisch! Dann wird es wieder menschlicher und nicht mehr so despotisch." (Konstantin Wecker, 1981)

Von dieser Chaos-Sehnsucht sollte der Alt-68er Wecker auch 30 Jahre später nicht abrücken, obgleich dieser Wunsch bereits längst politisch-gesellschaftlich-erreichter dystopischer Zustand geworden ist; er muss nicht mehr reklamiert werden. "Wir brauchen Spinner und Verrückte, / es muss etwas passiern. / Wir sehen doch, wohin es führt, / wenn die Normalen regiern." (K. Wecker: "Empört euch", 2011)

Als (in seiner regressiven Dekadenz kaum zu überbietendes) Orgien-Buhlschafts-Event verbrämt der Life-Ball sich freilich als sogenannte Aids-Charity. Kulturhistorisch verbirgt sich dahinter freilich ein postmodern-säkularisiertes und gleichzeitig pervertiert-religiöses Hochamt zur Anbetung einer sagenhaft dekadenten Pluralität, zurückgehend auf altgriechische Dionysos-Riten.

Hinter dieser postmodern-anarchistischen Regressions-Sehnsucht versteckt sich extremes Unbehagen an der von Rationalität geprägten Kultur der Aufklärung (sowie eine aggressiv-orgiastische Absage an dieselbe): "Aufklärung ist radikal gewordene mythische Angst." (Theodor W. Adorno)

Dieser kulturelle Urkonflikt zwischen Rationalität und Rausch durchzieht die europäische Geistesgeschichte seit der griechischen Antike: Als Gegensatz zwischen dionysisch-rauschhafter und apollinisch-rationaler Daseinsgestaltung. Friedrich Nietzsche hat (in "Die Geburt der Tragödie aus dem Geist der Musik") den Untergang des ersteren Seinsprinzips zugunsten des letzteren elegisch beklagt: Als Durchbruch der leidvollen Individuation (der menschlichen Vereinzelung in Gestalt des griechischen Gottes Apollo) im Gegensatz zum Prinzip des Weingottes Dionysos, der den "Bann der Individuation zersprengt" und "den Weg zu dem innersten Kern der Dinge" offenlegt. (Nietzsche)

Diese (weil regressiv-rückwärts gerichtete) Wahnidee beschwört der Life-Ball aufs Neue. Mephistopheles: "Da sieh nur, welche bunte Flammen! / Es ist ein muntrer Klub beisammen. / Im Kleinen ist man nicht allein."

Faust: "Doch droben möcht ich lieber sein! / (…) Dort strömt die Menge zu dem Bösen; / Da muss sich manches Rätsel lösen." ("Faust I")

Im Life-Ball kulminieren einige der wesentlichen Manifeste der Postmoderne wie in einem Schwarzen Kulturloch: So etwa die Ausschaltung des autonomen Bewusstseins, die Negierung eines individuell-rational agierenden Subjekts unter dem Schlachtruf des "Anything Goes".

So werden Wiener Life-Ball-Besucher, die sich an den jährlich variierenden Dresscode halten, mit einem um die Hälfte reduzierten Eintritts-Ticket dafür belohnt, dass sie ihr individuelles Ego für eine rauschende Ballnacht beim Pförtner abgeben. (Hierzu gibt es sogar eine Style-Bible.)

Hinter dieser Massen-Verwandlung versteckt sich die Hingabe an prä-rationale Formen infantilistisch-primitiverer Vereinigungs-Affekthandlungen mit dem Ziel, das eigene selbstbestimmte Handeln auszuschalten. Solche Riten sind Kultur-Anthropologen gemeinhin nur bei vorzivilisatorischen Naturvölkern unter dem Begriff Schamanismus bekannt: "Das drängt und stößt, das rutscht und klappert! / Das zischt und quirlt, das zieht und plappert! / Das leuchtet, sprüht und stinkt und brennt! / Ein wahres Hexenelement!" (Faust I)

Auffallend ist auch der Rückgriff auf jene extreme Pluralität, welcher mit einem der sakrosanktesten Schlüsselbegriffe der Postmoderne hantiert, dem der totalen Toleranz: "The one thing we all have in common is to be different. – Alles was wir gemeinsam haben, ist, dass wir verschieden sind."" (Life-Ball-Motto 2001)

Wow! Womit wir wieder bei einem weiteren postmodernen Zauberbegriff angelangt wären: Jenem der Inklusion von allerlei Minderheiten.

Oder: "Sow the seeds of Solidarity! Säe die Samen der Verbundenheit!" (2010). Oder: "Spread the Wings of Tolerance! Breitet die Schwingen der Toleranz aus!" ( 2011). Oder: "Fight the Flames of Ignorance! Bekämpfe die Flammen der Ignoranz!" (2012)

Schluss mit lustig – wenn es um die Gay-Community geht…

Die totalitäre Tabuisierung dieses Toleranz-Sermons und die Vergöttlichung des Minderheiten-Diktats (böse Zungen sprechen von der Diktatur des Regenbogens) entpuppen sich spätestens aber dann, wenn jemand es auch nur wagen sollte, diese zu kritisieren.

Dabei hatte doch (eine alpenländische National-Ikone, Formel-1-Legende und Airline-Self-Made-Man) Niki Lauda nur von seinem verfassungsmäßig garantierten Recht zur Meinungsfreiheit Gebrauch gemacht. Zudem entledigte er sich des üblichen Political-Correctness-Omerta-Schweigegelübdes, indem er den Auftritt einer anderen nationalen Ikone (jener des Opernball-Moderators und bekennender Schwulen-Herzeige-Figur Alfons Haider) kritisierte: Tanzte doch dieser in der ORF-Show "Dancing Stars" (sozusagen von Mann-zu-Mann) um die Wette: "Ich bin empört, dass sich der öffentlich-rechtliche ORF, der ja von unser aller Gebühren finanziert wird, aus reiner Quotengeilheit dafür hergibt, schwules Tanzen zu propagieren.”

Der geheuchelte Aufschrei nationaler Gutmenschen-Hohepriester war zwar ein Sturm im Wasserglas, dafür aber ein gewaltiger: "Wir sind wirklich fassungslos", erdreistete sich der Obmann der "Homosexuellen-Initiative Wien", Högl.    

Lauda hatte es gewagt, das Diktat des Pluralismus und Minderheiten-Fetischismus zu hinterfragen: "Es gibt so was wie gute Traditionen in unserer Kultur – dazu gehört, dass Männer mit Frauen tanzen. Bald kommt die Zeit, da werden wir uns noch alle öffentlich dafür entschuldigen, dass wir heterosexuell sind."

Reflexhaft wild-drohend wurde umgehend das Totschlagsargument von "Diskriminierung" und von "große(n) Vorurteile(n) gegenüber Lesben und Schwulen" (Högl) in der öffentlichen Debatte geschwungen. Nicht fehlen durfte freilich auch das kaum mehr zu ertragene postmoderne Beliebigkeits-Geschwafle (besser bekannt als Relativiererei-Rhetorik):

"Natürlich", gestand Kurt Krickler (seines Zeichens Generalsekretär der HOSI Wien und Vorstandsmitglied des Klagsverbands zur Durchsetzung der Rechte von Diskriminierungsopfern – so einen Posten gibt es tatsächlich!) gnädiger Weise im Habitus eines gottgefälligen Political-Correctness-Großinquisitors zu, "Niki Lauda habe ein Recht auf seine Meinung". Auch stellte der Gutmenschen-Papst Krickler gleich sein Bekenntnis zur Toleranz unter Beweis: "Und wenn er keine Schwulen mag, ist das seine Privatsache." Um gleich im selben Atemzug dieses Toleranzgebot wieder zu revidieren: "Aber als prominente Persönlichkeit und insbesondere als Leiter eines Unternehmens mit vielen homosexuellen Angestellten sollte er seine Aussagen in der Öffentlichkeit mit Bedacht wählen."

Immerhin wird solcherart der dahinterliegende Tugendterror unverblümt zu Sprache gebracht: Von nun an ist es nur mehr dem nichtssagenden, medienpolitisch bedeutungslosen Pöbel erlaubt seine Meinung, die keiner mehr zur Kenntnis nimmt, offen kundzutun.

In der weiteren rhetorischen Folge beschwört Krickler die alten links-revolutionären Feindbilder (aus der Marxschen Klassenkampf-Theorie des 19. Jahrhunderts): Sei doch Laudas Verhalten "eine perfide Behandlung der eigenen MitarbeiterInnen nach Gutsherrenart" (sic: Feudalismus!).

Auch ein Appell an den sogenannten Opferkult folgt umgehend: "Die Angestellten, die sich in ihrer persönlichen Integrität verletzt fühlen, können sich nicht wehren, wollen sie ihren Arbeitsplatz nicht verlieren." (Krickler)

Glaubt Krickler etwa im Ernst, dass Lauda jemanden etwa wegen eines kritischen Leserbriefes kündigen würde? Summa Summarum aber hat sich also dieser Ex-Rennfahrer des schlimmsten aller Verbrechen im Gutmenschen-Himmel schuldig gemacht: "Dies stellt daher eine verschärfte, weil massenmediale sexuelle Belästigung und ein Mobbing der eigenen MitarbeiterInnen dar." (Krickler)

Weshalb sich Lauda in ein Büßergewand zu werfen und um Ablass seiner Sünden zu betteln hätte: "Wir erwarten nicht, dass Niki Lauda – wie er meint – sich für seine Heterosexualität entschuldigt. Das wäre absurd. Aber wir denken sehr wohl, dass eine Entschuldigung für seine homophoben Tiraden angebracht wäre." (Krickler)

Freilich müssen solcherart (aus der Political-Correctness-Gesellschaft) Ausgestoßene heutzutage nicht mehr äußerst beschwerliche Alpenwinter-Überquerungen im Büßergewand nach Canossa antreten. Einen Rückzieher machte Lauda aber notgedrungen trotzdem – nicht zuletzt wegen Boykott-Aufrufe linker Gutmenschen gegen seine Airline.

Postmoderne anarchistische Regression

Doch wieder zurück zum Life-Ball! Dessen Bekenntnis zu totaler Diversität schlägt mittlerweile in eine totale Beliebigkeit, in eine anarchistische Regressions-Sehnsucht um (welche man in unserer Kultur bis vor kurzem nur Kindern, Besoffenen oder Debilen durchgehen ließ). Hier eine Auswahl der jährlich wechselnden Mottos:

"Love is a bloom growing anywhere. – Liebe ist eine Blüte, die überall wachsen kann" (2014)

Oder aber Plattitüden, die kaum mehr ins Paradoxe gesteigert werden können: "It takes the night to see the stars. – Es braucht die Nacht, um die Sterne zu sehen." (2013)

Oder unentschlüsselbare, gleichzeitig vor Klischees nur so strotzende Möchtegern-Chiffren: "Wo die Hoffnung nichts mehr gilt, da gilt auch Leben und Tod nichts mehr." (1997)

Oder herbei geschriebener Paradoxons ("If you have nothing to do – don’t do it here!" – "Wenn du nichts zu tun hast – mach es nicht hier!"), die sich in jenem berühmten, mittlerweile aber arg abgeklatschten Satz: "Die Hoffnung stirbt zuletzt." verbraucht haben: "Once upon a time (there was a princess called hope) – Es war einmal (eine Prinzessin namens Hoffnung)." (2007)

Bei folgendem Zitat: "Love is infinite. Life is universal. – Liebe ist grenzenlos. Leben ist allgemein." (2008) muss man allerdings schon wieder auf Goethes "Faust" zurückgreifen: "Was ist mit diesem Zauberwort gemeint?" Die Liebe wird gegen das Leben ausgespielt. Interessant!

Die dahinter steckende sagenhaft-unwissenschaftlich-schwachsinnige Orgasmus-Ideologie vom Nur-mehr-Bumsen-Vögeln-Rammeln-Ficken lieferte natürlich wieder eine uralt-marxistische Psychologen-Ikone aus dem vorigen Jahrhundert, Wilhelm Reich: "Der sexualverneinend erzogene Mensch erwirbt eine Lustangst, die … die wichtigste Kraftquelle jeder Art politischer Reaktion ist … Bei orgastischer Impotenz, unter der die überwiegende Mehrheit der Menschen leidet, entstehen Stauungen biologischer Energie … Die seelischen Krankheiten sind Ergebnisse der gesellschaftlichen Sexualunordnung. Diese Unordnung hat seit Jahrtausenden die Funktion, die Menschen in den jeweils vorhandenen Seinsbedingungen psychisch zu unterwerfen (…)." (Wilhelm Reich - Die Funktion des Orgasmus/Entdeckung des Orgons I, 1940)

Doch darum ging es schon bei der Walpurgisnacht: "Die alte Baubo kommt allein. / Sie reitet auf einem Mutterschwein! / (…) Ein tüchtig Schwein und Mutter drauf, / Da folgt der ganze Hexenhauf!" (Faust I)

Unter pathologischen Gesichtspunkten auffällig ist aber der Umstand einer massenpsychotischen Verleugnungshaltung der Teilnehmer des Life-Balls dem letzten biologischen Bezugspunkt, dem Tod gegenüber: So als könnte man ihn entweder einfach wegtanzen oder durch Beschwörungen in Luft auflösen: "Die schönste Bewegung im Kampf gegen Aids ist der Tanz!" (1995)

Ganz in diesem Sinne beschrieb der angehende Altphilologe Nietzsche jenes "dionysische Erwachen" als Geburtsstunde des neuen Menschen:

"Singend und tanzend äußert sich der Mensch als Mitglied einer höheren Gemeinsamkeit: er … ist auf dem Wege, tanzend in die Lüfte emporzufliegen. … Der Mensch ist … Kunstwerk geworden: … zur höchsten Wonnebefriedigung des Ur-Einen, offenbart sich hier unter den Schauern des Rausches." (Nietzsche: "Die Geburt der Tragödie")

Ein geradezu groteskes Paradoxon versteckt sich hinter diesem Life-Ball-Gassenhauer: "Wo die Hoffnung nichts mehr gilt, da gilt auch Leben und Tod nichts mehr." (1997)

Physikalisch käme dies der unmöglichen Umdrehung des Wärmesatzes gleich: Ist doch der Tod das Einzige, was auf dieser schnöden Welt so sicher ist wie das Amen im Gebet: "Der nicht spricht / ist der Tod / der nicht Reden hält / der das Wort hält." (Erich Fried: "Hörbar")

Zwar sind Magie und Wirkungskraft der Musik seit der Steinzeit bekannt, allerdings verbürgt nur auf lebendige Seelen. Dass sich der Aids-Tod von einer Art Gegenvirus, jenem der Hoffnung, infizieren lassen könnte, muss ins Reich der Märchen verwiesen werden, die der Life-Ball-Konstrukteur Gary Keszler jedes Jahr erfindet: "Vienna Rocks! Let Hope infect the Virus. - Wien bebt! Lasst Hoffnung das Virus infizieren." (2005)

Seitdem Aids in groben Zügen (wenn schon nicht heilbar so aber doch) supprimierbar (sprich zu verdrängen) geworden ist, eignet sich die Immunerkrankung wie keine andere dazu, den eigenen pervertiert-säkularisierten Opfer-Status zu outen: Die tränenreiche Choreinstimmung der Anwesenden ist freilich gesichert. Kulturhistorisches Bonmot am Rande: Am Ende seiner geistigen Laufbahn angekommen, unterschrieb Friedrich Nietzsche alle seine Briefe mit: "Der Gekreuzigte".

"Dont look back in anger, or forward in fear, but around in awareness. – Schau nicht zurück in Groll oder vorwärts in Furcht, aber mit Bewusstsein ringsumher."

Die sich im Life-Ball manifestierenden Regressions-Konzepte sind zwar nicht neu, zeugen aber von einem tief wurzelnden Unbehagen gegenüber der eigenen europäischen Kultur, von einer Zivilisations-Identitätskrise schlechthin (wie solche freilich seit der Aufklärung immer wieder in beunruhigenden Schüben zu Tage traten: Sturm-und-Drang, Romantik, utopischer Sozialismus, Expressionismus, Ästhetizismus, Wandervogelbewegung, Künstlerkolonien, Dadaismus, Faschismus, Stalinismus, sozialistischer Proletenkult, Vergötterung des Edlen Wilden...).

Der Life-Ball greift diesbezüglich tief in irrationale Seins-Entwürfe zurück: Märchen (2007), Science-Fiktion ("Landen auf dem Planeten Life Ball" – Aliens, Utopie-2008), Traumwesen ("Vier Elemente – Luft; mythologische Gestalten, Engel" – 2011)

Beim Motto aus dem Jahre 2009: "Let Love flow! Lass Liebe fließen! Beginn des Lebens" kann man aber unweigerlich nur mehr bei Gottfried Benn um geistige Obhut ersuchen, welcher die Lösung der menschlichen Evolutions-Misere nur mehr in der totalen Regression erkennen wollte:

"O dass wir unsere Ururahnen wären. / Ein Klümpchen Schleim in einem warmen Moor. / Leben und Tod, Befruchten und Gebären / glitte aus unseren stummen Säften vor. --- Ein Algenblatt oder ein Dünenhügel, / vom Wind Geformtes und nach unten schwer. / Schon ein Libellenkopf, ein Möwenflügel / wäre zu weit und litte schon zu sehr." (Gottfried Benn: "Gesänge - 1913")

Oder mit den Worten des nach wie vor bekennenden Alt-68er Anarchisten Konstantin Wecker: "Schick eine Sintflut, Herr! In dieser Ordnung kann sich niemand mehr gestalten." (1980)

Dr. Elmar Forster ist Lehrer und lebt(e) seit 1992 als Auslandsösterreicher in Ungarn, Prag, Bratislava, Polen, Siebenbürgen (Rumänien). 

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  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2018 16:24

    "In dieser postmodernen Walpurgisnacht manifestiert sich die fatale Krise des postmodernen Seins-Entwurfes: Als manisch-obsessive Absage an Vernunft und Zweckrationalität greift der Life-Ball im Sinne einer archaisch-mystisch-irrationalen Regression ins Vor-Zivilisatorische zurück."

    Der "postmoderne Seins-Entwurf" ist vor allem diabolisch, er entwirft eigentlich nicht etwas sinnvolles und gutes, sondern er "wirft durcheinander" (diaballei).

    Daß der diesjährige Death-Ball explizit den Glauben verhöhnt, zeigt den eigentlichen Urheber dieser "postmodernen Walpurgisnacht", wie es Elmar Forster richtig sagt.
    In dieser "manisch-obsessiven Absage an Vernunft und Zweckrationalität" herrscht ein letztlich verzweifeltes Lebensgefühl. Die Reste des Gewissens sind noch aktiv und sie sind extrem schmerzhaft.

    Jede Erinnerung an das Offenkundige, nämlich daß der menschliche Leib nicht für die Perversion geschaffen ist, macht dieses Milieu rasend. Man sollte dort aber die Stimme des Gewissens hören. Es kommt der Tag, da es zu spät sein wird.

  2. Ausgezeichneter KommentatorOMalley
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2018 17:38

    Welcher POLITISCHE KRIMINELLE subventioniert diese entbehrliche Veranstaltung??

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2018 13:12

    Warum LIFEBALL?
    Warum diese unerträgliche show für AIDS-Kranke?

    Warum nicht einen ÜBERLEBENSBALL für
    600.000 österreichische Diabeteskranke,
    2 Millionen Rheumakranke,
    130.000 Demenzkranke,
    330.000 Krebskranke
    2 Millionen Allergiker

    Vielleicht, weil das Publikum beim Rheumaball nicht so telegen wäre ...?

  4. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2018 13:16

    Konstantin Wecker meinetwegen, der hat sich nichts anderes verdient, als in Zusammenhang mit dem Life-Ball zitiert zu werden. Goethes Faust jedoch, welch Sakrileg! Das gibt diesem Gipfel- (und hoffentlich auch End- und Wende-)punkt westeuropäischer Kultur eine Bedeutung und geistige Tiefe, die er wahrlich nicht hat.

    Mir bleibt, Hölderlin zu zitieren: "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch".

    Denn möglicherweise dräut uns das Rettende schon in Gestalt geflüchteter Schutzsuchender, die im Begriff sind, unser ermattetes, verschwult-verweichlichtes Westeuropa zu übernehmen. Denn deren Kultur, weill archaisch, rabiat-vital und vor allem lendenstark, ist der unseren allemal überlegen.

    Macht aber nix. Die Männer werden dann ihre Vorhaut eben etwas kürzer, die Mädels dafür ihre Röcke etwas länger tragen. In ihrer grenzenlosen Beliebigkeit und Standpunktlosigkeit, die sich bis zum letalen Ende als Toleranz gibt, werden, wie Nietzsche im Zarathustra vorausgesehen hat, die letzten Menschen dann sagen "Wir haben das Glück erfunden – und blinzeln".

  5. Ausgezeichneter KommentatorStern
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    30. Mai 2018 19:26

    Der französische Naturwissenschaftler und Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) hat wie kein anderer die Ausgesetztheit des modernen Menschen erkannt: "In jedem Menschen steckt ein Abgrund. Diesen kann man nur mit Gott füllen."
    Vor diesem Abgrund fürchten sich auch die postmodernen Teufelsanbeter manisch-panisch. Füllt man diesen nicht mit Gott und jenen Mitteln, mit denen der menschliche Geist ihn zu fassen sucht (Musik, Literatur, Philosophie, Arbeit, Liebe...), reißen die Ersatzsurrogate (Konsumfresserei, Sexualisierung...) den Menschen in diesen Abgrund weg...
    Schaut man sich die gealterten Gesichter dieser Zeremonien-Meister der Hyper-Sexualisierung und Porno-graphisierung an, fällt einem nur mehr Georg Büchner ein:
    „Jeder Mensch ist ein Abgrund. Es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.“
    „Ich wittere etwas in der Atmosphäre. Es ist, als brüte die Sonne Unzucht aus.“ („Dantons Tod“)
    "Immer zu! Immer zu! Immer zu! Dreht euch! Wälzt euch! Warum bläst Gott nicht die Sonne aus, dass alles sich in Unzucht übereinander wälzt! Mann und Weib, Mensch und Vieh! Tut’s am hellen Tag, tut’s einem auf den Händen wie die Mücken. Weib, Weib, das Weib ist heiß! Immer zu, immer zu… Der Kerl, wie er an ihr herumtappt! An ihrem Leib!" („Woyzeck“)

  6. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    31. Mai 2018 09:58

    Besonders arg finde ich den Missbrauch der Familie des Barons von Trapp, ein christlichen und patriotischen Musterfamilie Österreichs für diesen Tanz umConchita

  7. Ausgezeichneter Kommentatorunbedeutend
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 15:20

    Was wirklich vor AIDS schützt, nämlich ein Leben in Treue oder Enthaltsamkeit, darf in diesen Kreisen ja nicht einmal genannt werden.
    Es ist einfach pervers.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorunbedeutend
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 15:20

    Was wirklich vor AIDS schützt, nämlich ein Leben in Treue oder Enthaltsamkeit, darf in diesen Kreisen ja nicht einmal genannt werden.
    Es ist einfach pervers.

  2. Ausgezeichneter KommentatorPharmageddon
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Juni 2018 19:35

    Zu den Betreibern des Aids-Balls gehört vermutlich auch das Pharmakartell (IG-Farben 2.0). Der medizinisch-pharmazeutische Komplex erschafft sich Kunden nach dem Motto: Je kranker umso besser.

    Das Pharmakartell hat ein lebendiges Interesse daran, dass es immer mehr Krankheiten gibt, die wiederum zu erheblichen Umsatzsteigerungen im Krankheitssystem führen. Zur Absicherung dieser Umsatzsteigerungen, werden alle Gesunden verteufelt.

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  1. Zundl (kein Partner)
    02. Juni 2018 00:19

    Zwei HIV-infizierte Homo-Unzüchtler machen eine "AIDS-Charity", in der sie exakt jene
    Verhaltensweisen propagieren, durch die sie sich ihre Krankheit zugezogen haben. Geht's noch perverser?

  2. Pharmageddon (kein Partner)
    01. Juni 2018 19:35

    Zu den Betreibern des Aids-Balls gehört vermutlich auch das Pharmakartell (IG-Farben 2.0). Der medizinisch-pharmazeutische Komplex erschafft sich Kunden nach dem Motto: Je kranker umso besser.

    Das Pharmakartell hat ein lebendiges Interesse daran, dass es immer mehr Krankheiten gibt, die wiederum zu erheblichen Umsatzsteigerungen im Krankheitssystem führen. Zur Absicherung dieser Umsatzsteigerungen, werden alle Gesunden verteufelt.

  3. unbedeutend (kein Partner)
    01. Juni 2018 15:20

    Was wirklich vor AIDS schützt, nämlich ein Leben in Treue oder Enthaltsamkeit, darf in diesen Kreisen ja nicht einmal genannt werden.
    Es ist einfach pervers.

  4. Zraxl (kein Partner)
    01. Juni 2018 15:14

    Dekadenz, perverses Treiben, am Ende folgt die Strafe Gottes - so glauben die, die noch der alten Religion anhängen, oder Herr Darwin spricht sein Machtwort - so glauben die, die nicht der alten Religion anhängen. Soll niemand mit der Ausrede kommen, er wäre nicht gewarnt worden, denn die Stimme Gottes und die Theorie Darwins sind nur zwei Betrachtungsweisen der selben Warnung.

  5. pressburger
    01. Juni 2018 07:48

    Der grösste Gönner und Sponsor dieser dämlichen, gegenseitigen Nabelschau und paar Zentimeter tiefer, der selbstverliebten Exhibitionisten, ist der ORF und das Rote Rathaus.

  6. Politicus1
    31. Mai 2018 09:58

    Besonders arg finde ich den Missbrauch der Familie des Barons von Trapp, ein christlichen und patriotischen Musterfamilie Österreichs für diesen Tanz umConchita

  7. Stern
    30. Mai 2018 19:26

    Der französische Naturwissenschaftler und Philosoph Blaise Pascal (1623-1662) hat wie kein anderer die Ausgesetztheit des modernen Menschen erkannt: "In jedem Menschen steckt ein Abgrund. Diesen kann man nur mit Gott füllen."
    Vor diesem Abgrund fürchten sich auch die postmodernen Teufelsanbeter manisch-panisch. Füllt man diesen nicht mit Gott und jenen Mitteln, mit denen der menschliche Geist ihn zu fassen sucht (Musik, Literatur, Philosophie, Arbeit, Liebe...), reißen die Ersatzsurrogate (Konsumfresserei, Sexualisierung...) den Menschen in diesen Abgrund weg...
    Schaut man sich die gealterten Gesichter dieser Zeremonien-Meister der Hyper-Sexualisierung und Porno-graphisierung an, fällt einem nur mehr Georg Büchner ein:
    „Jeder Mensch ist ein Abgrund. Es schwindelt einen, wenn man hinabsieht.“
    „Ich wittere etwas in der Atmosphäre. Es ist, als brüte die Sonne Unzucht aus.“ („Dantons Tod“)
    "Immer zu! Immer zu! Immer zu! Dreht euch! Wälzt euch! Warum bläst Gott nicht die Sonne aus, dass alles sich in Unzucht übereinander wälzt! Mann und Weib, Mensch und Vieh! Tut’s am hellen Tag, tut’s einem auf den Händen wie die Mücken. Weib, Weib, das Weib ist heiß! Immer zu, immer zu… Der Kerl, wie er an ihr herumtappt! An ihrem Leib!" („Woyzeck“)

  8. OMalley
    30. Mai 2018 17:38

    Welcher POLITISCHE KRIMINELLE subventioniert diese entbehrliche Veranstaltung??

    • Skura
      30. Mai 2018 19:52

      Der 1. LB wurde 1993 durch die Wiener Stadtregierung Zilk mit-gesponsert. Des LB-Organisators Keszlers letzter sinnvoll ausgeübter Beruf war Zirkuskoch in Australien, in der Branche des Optikers ist er gescheitert.
      "Ab 1977 besuchte er die Abteilung Feinmechanik an der HTL in Mödling. Er arbeitete sechs Monate bei einer Optikfirma in seinem erlernten Beruf, ging 1983 nach Australien als Opalschürfer und Zirkuskoch. Er reiste dann weiter durch Südostasien und sammelte spirituelle Erfahrungen." (Wikipedia)
      "Die NSDAP ist die Organisation der Arbeitslosen durch die Arbeitsscheuen." (O. Spengler) – Geschichte wiederholt sich gerade als abgrundtief-bitterböse Farce.

  9. Wolfram Schrems
    30. Mai 2018 16:24

    "In dieser postmodernen Walpurgisnacht manifestiert sich die fatale Krise des postmodernen Seins-Entwurfes: Als manisch-obsessive Absage an Vernunft und Zweckrationalität greift der Life-Ball im Sinne einer archaisch-mystisch-irrationalen Regression ins Vor-Zivilisatorische zurück."

    Der "postmoderne Seins-Entwurf" ist vor allem diabolisch, er entwirft eigentlich nicht etwas sinnvolles und gutes, sondern er "wirft durcheinander" (diaballei).

    Daß der diesjährige Death-Ball explizit den Glauben verhöhnt, zeigt den eigentlichen Urheber dieser "postmodernen Walpurgisnacht", wie es Elmar Forster richtig sagt.
    In dieser "manisch-obsessiven Absage an Vernunft und Zweckrationalität" herrscht ein letztlich verzweifeltes Lebensgefühl. Die Reste des Gewissens sind noch aktiv und sie sind extrem schmerzhaft.

    Jede Erinnerung an das Offenkundige, nämlich daß der menschliche Leib nicht für die Perversion geschaffen ist, macht dieses Milieu rasend. Man sollte dort aber die Stimme des Gewissens hören. Es kommt der Tag, da es zu spät sein wird.

    • Forster
      30. Mai 2018 19:05

      Entlarvend ist auch die immer wiederkehrende Anleihe der Totentanz-ler an Urbildern des Bösen: Satan, Teufel, Hexen, Monstern und Sado-Maso-Perversionen (zerbrechlich-erotisch-verführerische weiß-gekleidete Weiblichkeiten, die sich schwarzen Biestern zu Verfügung legen und schmiegen).
      Genau diese Angst aber vor dem Vergehen im Nichts und dem Ur-Bösen provoziert die Ab-Gearteten aber, dieses nur mehr aufs Neue und in immer hysterischeren Formen anzubeten und zu provozieren.
      Und jetzt mal im Ernst: Was sollen sich weit hergezogene Refjutschies etwa aus afghanisch-vormodernen Kulturen denken, wenn sie solch einen Hexentanz betrachten?

    • glockenblumen
      31. Mai 2018 06:48

      @ Wolfram Schrems

      ********************************!

      @ Forster
      was die sich denken? Vielleicht, daß Europa aus schamlosen, perversen Kreaturen besteht, welche von ebenso degenerierten Leuten noch beklatscht und bejubelt werden?
      Somit sind sie in deren Augen wahrscheinlich nur zutiefst zu verachten...

  10. oberösi
    30. Mai 2018 13:16

    Konstantin Wecker meinetwegen, der hat sich nichts anderes verdient, als in Zusammenhang mit dem Life-Ball zitiert zu werden. Goethes Faust jedoch, welch Sakrileg! Das gibt diesem Gipfel- (und hoffentlich auch End- und Wende-)punkt westeuropäischer Kultur eine Bedeutung und geistige Tiefe, die er wahrlich nicht hat.

    Mir bleibt, Hölderlin zu zitieren: "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch".

    Denn möglicherweise dräut uns das Rettende schon in Gestalt geflüchteter Schutzsuchender, die im Begriff sind, unser ermattetes, verschwult-verweichlichtes Westeuropa zu übernehmen. Denn deren Kultur, weill archaisch, rabiat-vital und vor allem lendenstark, ist der unseren allemal überlegen.

    Macht aber nix. Die Männer werden dann ihre Vorhaut eben etwas kürzer, die Mädels dafür ihre Röcke etwas länger tragen. In ihrer grenzenlosen Beliebigkeit und Standpunktlosigkeit, die sich bis zum letalen Ende als Toleranz gibt, werden, wie Nietzsche im Zarathustra vorausgesehen hat, die letzten Menschen dann sagen "Wir haben das Glück erfunden – und blinzeln".

    • oberösi
      30. Mai 2018 13:18

      PS: Danke für den ergötzlichen Beitrag!

    • Österreich
      30. Mai 2018 17:40

      Die Refjutschie-Krise wird als das größte Paradoxon in die Gechichte eingehen: Erst durch diese wird die westlich-dekadente Spätzivilistaion gezwungen, ihren Nihilismus zu überwinden - oder eben unterzugehen...

    • Bürgermeister
      30. Mai 2018 20:56

      Ich sehe das ganze ähnlich wie oberösi, sie haben diesen Mist durch ihre unnachahmliche Sprachgewalt in einer Art und Weise gewürdigt die er nicht Wert ist - der Ball verdient es nicht so beschrieben zu werden.

      Es ist als würde man Hellers "Furzende Ärsche" mit Aufmerksamkeit beschenken, kann man machen - es gibt aber auch wertvollere Themen.

  11. Politicus1
    30. Mai 2018 13:12

    Warum LIFEBALL?
    Warum diese unerträgliche show für AIDS-Kranke?

    Warum nicht einen ÜBERLEBENSBALL für
    600.000 österreichische Diabeteskranke,
    2 Millionen Rheumakranke,
    130.000 Demenzkranke,
    330.000 Krebskranke
    2 Millionen Allergiker

    Vielleicht, weil das Publikum beim Rheumaball nicht so telegen wäre ...?

    • Politicus1
      30. Mai 2018 15:21

      und jetzt zum Vergleich die Zahlen der Aids-Patienten in Österreich:
      ca. 1.250 (eintausendzweihundertund fünfzig).
      Schätzungen gehen davon aus, dass in Österreich etwa 12.000 - 15.000 Menschen HIV positiv sind.

      Offensichtlich haben HIV und AIDA eine besser organisierte Lobby und p.r. als ständig Blutzucker messende oder Rheumamittel Schluckende.

    • Specht
      30. Mai 2018 17:16

      @Politicus1 Geht gar nicht, was wäre den das für Publikum. Bill Clinton und andere Paradiesvögel sind für den Lifeball geschaffen und wollen selber Spaß. Was sie aufzählen ist die Kategorie Heilsarmee. ( Nicht abwertend gemeint)

    • Ingrid Bittner
      30. Mai 2018 18:41

      Wer ist bitte beim Lifeball telegen??Die Nackerten kopulierenden Homos oder die, die da halt unbedingt dabei sein wollen??
      Persönlich gehe ich davon aus, dass die homosexuellen Mitmenschen einfach so leben wollen, wie sie halt leben - aber sie wollen nicht vor den Vorhang gezerrt werden, genausowenig wie die Fettleibigen oder Magersüchtigen.





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