Der große Plan: Überall Verschwörungstheorien drucken

Lesezeit: 11:30

Egal was passiert: es muss ein großer Plan dahinter stecken. Verschwörungstheorien haben wieder Hochsaison. Die USA wollen Europa in einen Krieg gegen das friedliche Russland hetzen. Die Nato kreist Russland ein, obwohl sie versprochen hat, sich nicht nach Osten auszudehnen. Deshalb hat die USA in der Ukraine auch einen faschistischen Putsch orchestriert. Gezielt wird eine muslimische Masseneinwanderung nach Europa gesteuert, um so die europäische Identität zu zerstören. Wer sich politisch diesem Plan widersetzt, wird in die Enge getrieben, bis er abtreten muss.

Nur in einem Pakt mit Russland könne Europa sich von dieser (was auch immer sie sein mag) Fremdherrschaft befreien. Das sind nur die gängigsten Erzählmuster, die heute tief in politische und gesellschaftliche Kreise wirken, und als Erklärung für so ziemlich alle Ereignisse herhalten müssen.

Faszinierend daran ist: es könnte ja tatsächlich so sein. Allerdings nur dann, wenn man die Fakten beiseite schiebt, und Handlungen immer nur als Teil eines großen Plans sieht, über den eine bestimmte Gruppen von Leuten die Welt steuert. Ob dieser "große Plan" die Erklärung dafür sein könnte, warum dieses Erzählmuster auch in katholisch-konservativen Kreisen so massiv einschlägt, wäre einmal eine eigene Untersuchung wert.

Am 28. März 2018 veröffentlichte die Hohe Repräsentantin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik einen "Aktionsplan zur militärischen Mobilität" in der EU. Kaum war die Pressemeldung der EU-Kommission dazu publiziert, kamen über die üblichen Kanäle schon die Meldungen, wonach nun endlich klar sei, die EU werde von den USA in Kriegsvorbereitungen gegen Russland gehetzt. Sämtliche EU-Länder werden nun "von der EU" angehalten, Straßen und Brücken so auszubauen, dass die Panzer ungehindert Richtung Osten rollen können.

Ein Blick in den Aktionsplan lässt die Sache schon etwas weniger dramatisch erscheinen. Das Papier wurde bereits im Vorjahr von Kommissionspräsident Juncker in seiner "State of the Union" Rede für dieses Frühjahr angekündigt. Nichts deutet darauf hin, dass hier irgendwer in einen Krieg gehetzt werden solle. Der Aktionsplan gibt den gemeinsamen Diskussionsstand der EU-Länder zur Sicherheitspolitik im Bereich der Mobilität wieder. Er skizziert die nach wie vor gegebene Kleinräumigkeit Europas in der Sicherheitsfrage und versucht, Lösungswege aufzuzeigen. Im EU-Binnenmarkt gibt es mittlerweile funktionierende Abläufe im grenzüberschreitenden Transport von Gefahrengütern. Bei militärischen Transporten aber funktioniert der Binnenmarkt offenbar nach wie vor nicht.

Letztlich ist der vorliegende Aktionsplan nicht mehr als ein Detail, um der ursprünglichen Idee der europäischen Einigung, einer europäischen Sicherheitsgemeinschaft, einen Schritt näher zu kommen. Wenn man das will – und eine solche europäische Sicherheitsgemeinschaft ist in der gegebenen weltpolitischen Lage durchaus sinnvoll –, dann muss man als geeintes Europa in der Lage sein, die Grenzen bei etwaigen Übergriffen auch sichern zu können. Der Aktionsplan zielt ja nicht nur auf Panzerfahrten ab, sondern spricht klar von der Mobilität zu Lande, in der Luft und auf dem Wasser.

Die Geschichte, wonach der Aktionsplan nur ein Beleg dafür sei, dass die USA Europa in einen Krieg gegen Russland hetzen wolle, passt wunderbar in die schon viel ältere Verschwörungstheorie, wonach die Nato dabei sei, Russland einzukreisen. Wirklich plausibel ist die These, das größte Flächenland der Erde werde eingekreist, nicht. Allein schon deshalb nicht, weil im Norden Russlands das ewige Eis liegt, im Süden China und die früheren asiatischen Teilrepubliken der Sowjetunion, in denen der starke Arm Moskaus immer noch ein ganz wichtiger Faktor ist (auch wenn einige dieser Länder mit den USA im Kampf gegen die Taliban in Afghanistan – zumindest offiziell – kooperieren).

Damit beschränkt sich die "Einkreisung" auf die europäischen Grenzen Russlands, wo nur die baltischen Staaten der Nato angehören. Finnland ist neutral. Weißrussland ist gar nicht glücklich über die Großmachtbestrebungen Moskaus, hat aber – unter anderem deshalb, weil der dortige Herrscher Alexander Lukaschenko noch nie im Verdacht stand, ein lupenreiner Demokrat zu sein – kaum Möglichkeiten, sich dagegen zu wehren. Aus Georgien hat Russland bereits zwei Teilstücke militärisch herausoperiert, in der Ukraine wurde die Krim annektiert und der Osten des Landes militärisch überfallen. Von der Nato eingekreist ist einzig und allein Kaliningrad, die russische Enklave, die einst Königsberg hieß.

Um die These von der Einkreisung Russlands durch die Nato aber zu untermauern, wird von den Anhängern dieser Geschichte ein Versprechen der Nato kolportiert, sich nach dem Fall des Eisernen Vorhang nicht nach Osten auszudehnen. Gegeben wurde das Versprechen angeblich in den 2+4 Verhandlungen, in denen es um den Abzug der Sowjetunion aus der ehemaligen DDR und die Wiedervereinigung Deutschlands ging. Diese Verhandlungen fanden im Jahr 1990 statt. Damals existierte der Warschauer Pakt noch, dem sämtliche europäische Länder östlich des Eisernen Vorhangs angehörten (angehören mussten). Erst 1991 wurde dieses Militärbündnis aufgelöst.

Es ist also unwahrscheinlich, dass in einer Zeit, in der der Warschauer Pakt genauso noch existierte wie die Sowjetunion, über eine mögliche Osterweiterung der Nato gesprochen wurde, und ein Versprechen gegeben wurde, eine solche Erweiterung würde nicht stattfinden. Die Mitgliedschaft in einem der beiden Bündnisse schloss die Mitgliedschaft im anderen eindeutig aus.

Aber, selbst wenn eine Aufnahme der mitteleuropäischen Länder in die Nato damals in irgendwelchen Gesprächen thematisiert wurde, ist ein Versprechen, die Nato werde diese mitteleuropäischen Länder nicht aufnehmen, auszuschließen. Wenn es Vereinbarungen gab, dann wurden sie in die Verträge geschrieben.

Entscheidend ist aber ein weiteres Argument: Es kam nach 1991 (Auflösung des Warschauer Paktes) nicht zu einer Osterweiterung der Nato (im Sinne eines strategischen Plans, dieses Bündnis zu erweitern), sondern zu Beitrittsgesuchen fast aller mitteleuropäischen Länder des ehemaligen Sowjetreiches. Aufgrund der Erfahrungen mit der russischen Besatzung (das war die Realität des Warschauer Paktes, mit Ausnahme von Rumänien) suchten diese Länder Sicherheit unter dem Nato-Schirm, um auf diese Weise einer neuerlichen Okkupation durch Moskau zu entgehen. Es war der Wunsch dieser Länder, aus Sicherheitsüberlegungen Mitglied der Nato zu werden, so wie sie aus wirtschaftlichen und rechtsstaatlichen Überlegungen einen Beitritt in die EU anstrebten. Nach der wiedergewonnenen Freiheit und Souveränität nutzen sie ihre Vertragsfreiheit.

Das bedeutet weiters: Wäre damals im Zuge der Verhandlungen zur Wiedervereinigung Deutschlands mit Moskau vereinbart worden, dass die Länder zwischen der deutschen und der russischen Grenze nicht der Nato beitreten dürfen, wären sie ihrer Vertragsfreiheit beraubt gewesen wären, hätten also ihre Souveränität nicht entfalten können. Eine derartige – Gott sei Dank nie geschlossene – Vereinbarung hätte also eine neuerliche Aufteilung Mitteleuropas in eine westliche und eine östliche Einflusssphäre bedeutet, die historisch an den Hitler-Stalin-Pakt erinnert hätte.

Wer die These vertritt, die "Nicht-Osterweiterung" der Nato sei damals Russland versprochen worden, möge also bedenken, in welchen Konstrukten der Macht- und Einflusspolitik diese These angesiedelt ist. Ein fast witziger Aspekt dieser These ist, dass ihre Vertreter zwar gerne den mitteleuropäischen Ländern durch ein Verbot des Nato-Beitritts ihre Souveränität genommen hätten, heutzutage aber lauthals beklagen, Polen und Ungarn würde von der EU ihre Souveränität geraubt. Verschwörungstheorien müssen nicht einmal logisch sein.

Jene Länder Mitteleuropas, die in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts Mitglied der Nato werden konnten, wurden seither zumindest vor einer militärischen Aggression von Russland geschützt. Von Aktionen im hybriden oder asymmetrischen Krieg wurden sie trotzdem getroffen. Man denke etwa an den massiven Cyberangriff gegen Estland oder auch an das von Moskau gesteuerte Attentat im Wahlkampf in Montenegro im Vorjahr. Georgien und die Ukraine, die noch bis in die 2000er Jahre von alten kommunistischen Kadern (und Oligarchen) regiert wurden, waren sowohl von der EU-Perspektive also auch einem Nato-Beitritt ausgeschlossen. Beide Länder wurden Opfer einer militärischen Aggression durch den großen Nachbarn Russland.

In der Ukraine kam es erst im Rahmen der Orangen Revolution 2004 zu einem erfolgreichen Bürgerprotest gegen das alte System. Allerdings gelang es Präsident Viktor Juschtschenko nicht, in dem Land wirkliche Reformen durchzuführen. Das lag nicht nur an seinem Streit mit der Regierungschefin Julia Timoschenko. Juschtschenko und seine Partei Nascha Ukraina unternahmen erste Versuche einer Annäherung an die Nato. Er scheiterte nicht nur an der Nato selbst, sondern vor allem an den Wünschen der eigenen Bevölkerung, für die eine Nato-Mitgliedschaft damals keine Option war. Untersuchungen zeigten nur eine geringe Unterstützung für diesen Weg, der die 20-Prozent-Marke nicht überschritt. Erst die Annexion der Krim durch Russland und der anschließende Einmarsch in der Ostukraine ließen die Beliebtheitswerte der Nato in der Ukraine stark ansteigen.

Was aber für die Ukrainer eine Option war und ist, ist die europäische Perspektive, zu der sich dann der 2010 gewählte Präsident Viktor Janukowitsch bekannte (gegen den sechs Jahre davor die Orange Revolution ausgebrochen war, die ihn damals auch als Präsident verhinderte). Er suchte offensichtlich die Annäherung an die EU, die ihren Abschluss in einem Assoziierungsabkommen finden sollte. Allerdings verweigerte er am Gipfel von Vilnius im November 2013 die Unterschrift. Die Folge dieser Weigerung war ein neuerlicher Protest am Maidan, dem Freiheitsplatz in der ukrainischen Hauptstadt Kyiv, der wegen seiner zentralen Forderung nach einer europäischen Ausrichtung der Ukraine Richtung Europa auch Euro-Maidan genannt wird. In der Ukraine selbst ist auch von einer "Revolution der Würde" die Rede, die von jenen Kreisen, die die These einer Einkreisung Russlands durch die Nato verbreiten, aber als ein von den USA (und der EU) gesteuerter (faschistischer) Putsch interpretiert wird. "Belegt" wird diese Putsch-Geschichte damit, dass Janukowitsch nicht formal korrekt abgesetzt wurde, die USA mit viel Geld die Zivilgesellschaft in der Ukraine unterstützte, sowie die US-Diplomatin Victoria Nuland das "f-Wort" gegen die EU gebrauchte und meinte, "Jaz" (gemeint ist damit der ukrainische Politiker, Außen- und Premierminister Arsenij Jazenuk) werde das schon machen.

Manche Beobachter nannten Viktor Janukowitsch auch Januskowitsch. Mit dem s in der Mitte seines Nachnamens wurde auf die zwei Gesichter des aus der Ostukraine stammenden und Moskau sehr zugeneigten Politikers angespielt. Auf der einen Seite gab Januskowitsch vor, die Ukraine näher an die EU heranführen zu wollen. Dazu wurde sogar eine Gruppe ehemals hochrangiger EU-Politiker engagiert, deren Wirken zu Beginn dieses Jahres als "Hapsburg-Group" bekannt wurde.

Auf der anderen Seite begann er das Herrschaftssystem Putins auch in der Ukraine zu etablieren. Die Staatsmacht sollte mit wirtschaftlicher Macht verschmolzen werden. Janukowitsch versuchte sich als oberster Oligarch zu etablieren, der die Geschäfte der anderen Oligarchen kontrolliert (und dafür auch kassiert). Die Oligarchen sollten weiter ungestört ihre Reichtümer anhäufen können, politisch aber dürften sie – so wie es Putin in Russland durchgesetzt hat – keinesfalls in Opposition zu ihm gehen. Damit brachte er aber nicht nur die Bevölkerung gegen sich auf, die unter der grassierenden Korruption litt, sondern auch die ukrainischen Oligarchen, die bei aller korrupten Raffgier offenbar nicht ein russisches Schicksal erleiden wollten. Der Bruch des europäischen Versprechens brachte letztlich die Bevölkerung gegen Janukowitsch auf.

Die Proteste ließen trotz des kalten Winters nicht nach. Mehrmals versuchte die berüchtigte Bereitschaftspolizei Berkut das Protestcamp auf dem Maidan zu räumen. Meist in der Nacht oder im Morgengrauen, wenn wenig Leute auf dem Platz waren. Die Menschen mussten ja weiter ihren Lebensunterhalt verdienen, konnten also nicht permanent am Maidan ausharren. In den Kirchen rund um das Zentrum der Hauptstadt wurden rechtzeitig vor dem Anrücken der Berkut die Glocken geläutet. So rief man die Bevölkerung auf, auf den Platz zu kommen, um die Würde der Ukrainer zu verteidigen. Das Glockengeläute erinnerte an die Warnungen zur Zeit des Mongolensturmes.

Die Lage eskalierte Anfang des Jahres 2014. Am 20. Februar 2014 wurde in Kiew auf die Demonstranten auf dem Euromaidan geschossen. Über 50 Demonstranten wurden damals gezielt mit Kopfschüssen getötet. Im Zuge der Proteste kam es zu weiteren Toten. Aufgrund der Gesamtzahl der Toten gab man diesen Opfern des Protestes den Namen "himmlische Hundertschaft" oder auch "Himmelshundertschaft". Die Herrschaft von Viktor Janukowitsch war nicht mehr zu halten. Er setzte sich nach Russland ab, nachdem er zuvor zumindest einen ganzen Hubschrauber voll Geld außer Landes bringen ließ.

Die Flucht eines korrupten und kleptokratischen Präsidenten, der zuvor den Weg nach Europa versprochen, aber den nach Russland eingeschlagen hat, ist nicht mit einem Putsch zu vergleichen. Die Geschichte von einem faschistischen Putsch passt nur in die Erzählmuster der alten sowjetischen Propaganda, wo man jede Gegnerschaft zur Herrschaft Moskaus gerne als faschistisch dargestellt hat. Unbestritten ist, dass der sogenannte "rechte Sektor" im Hotel Ukraina am Maidan ein ganzes Stockwerk für sein Hauptquartier requiriert hatte. Einen wirklichen Einfluss auf die ukrainische Politik kann man ihm aber nur dann unterstellen, wenn man die Herauslösung der Ukraine aus dem Herrschaftsbereich Moskaus bereits als eine rechte oder faschistische Politik definiert. Die Partei Svoboda, der man ebenfalls eine Beteiligung am "Putsch" unterstellt, und die aufgrund ihrer nationalistischen Töne immer wieder als Beleg für den Faschisten-Putsch herhalten muss, ist nicht einmal im Parlament vertreten.

All diese Fakten werden die Verschwörungstheoretiker nicht davon abbringen, ihre Thesen weiter zu verbreiten. Im Gegenteil. Sie graben sich immer tiefer in ihre eigenen Gedankengebäude ein. Jüngstes Beispiel ist der Rücktritt des slowakischen Premierministers Robert Fico. Wie auch die anderen Visegrad-Staaten wehrt sich die Slowakei gegen die Umverteilung von Migranten. Da für die Verschwörungstheoretiker die Masseneinwanderung nach Europa gesteuert ist, folgt logisch, dass all jene Politiker, die sich dagegen aussprechen, verdrängt werden. Als "Beweis" dafür muss dann auch der Paneuropa-Gründer Richard Coudenhove-Kalergi, der in Japan geboren und später in Europa lebend vor 80 Jahren (unter anderem aufgrund seiner eigenen Lebensgeschichte und der Entwicklung der Verkehrstechnik) die These formulierte, dass es in Zukunft zu einer stärkeren Vermischung der Völker kommen werde, als Begründer eines "Coudenhove-Plans" oder "Kalergi-Plans" zur gezielt gesteuerten Masseneinwanderung nach Europa zwecks Vermischung der Rassen herhalten.

Fico ist demnach also nicht zurückgetreten, weil es in der Slowakei zu einem offensichtlichen Mafia-Mord an einem Journalisten und seiner Verlobten kam, und seine Regierung über persönliche Verbindungen offensichtlich mit diesen Kreisen in einem engen Kontakt stand, sondern weil er gegen die Masseneinwanderung ist.

Bei den Thesen von der Nato-Verschwörung und dem Faschisten-Putsch in der Ukraine kann man bei den Vertretern dieser Geschichten wenigstens noch von einem tief sitzenden Antiamerikanismus, von einem Nationalismus und einen tiefsitzenden Hass gegen die europäische Einigung ausgehen. Bei vielen anderen Thesen, die von ihren Vertretern als politische Wahrheit empfunden werden, ergibt aber auch dieses Muster keinen Sinn mehr. Je mehr sich diese Thesen aber festsetzen, umso schwieriger wird es, eine vernünftige Politik zu betreiben. Schließlich kann man vernünftige Entscheidungen nur auf Basis von Fakten treffen, nicht auf Basis von fake news, Gerüchten oder Verschwörungstheorien.

Der Autor ist Generalsekretär der Paneuropabewegung Österreich.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorWolfram Schrems
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2018 15:57

    Viele Worte.
    Und dennoch nicht glaubwürdig.

    Die Voreingenommenheit des Paneuropäers läßt auch nur eine bestimmte Perspektive zu, zumindest eine bestimmte Propaganda.
    Paneuropa-Gründer R. N. Coudenhove-Kalergi hat ein sehr wirres Buch namens "Paneuropa" geschrieben, das ich vor einigen Jahren konsultierte.

    Sein "Praktischer Idealismus" ist offenbar schwer greifbar, dürfte aber hochinteressante Aussagen enthalten (https://archive.org/details/PraktischerIdealismus1925 ). Von daher ist die Paneuropa-Bewegung eine Organisation mit - wie soll man sagen - starker und langfristiger Planungskraft.

    Interessant ist übrigens, daß Barbara Coudenhove-Kalergi im Winter 2015 über die wenige Monate später stattfindende Völkerwanderung Prophezeiungen anstellte:
    https://derstandard.at/2000010102927/Eine-Voelkerwanderung (mit kritischen und aufschlußreichen Postings im Forum).

    Und im übrigen wäre es seitens der Europäer und Amerikaner sicher empfehlenswert, Rußland nicht unnötig zu reizen und zu demütigen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorStern
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2018 10:00

    Schwer zu glauben, dass die internationale Politik einfach nur so ohne "Master"plan vor sich hinwurschtelt:

    "In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war." (Franklin D. Roosevelt)

    Natürlich sind diese "Master"-plans dann meist of nur dilletantisch ausgearbeitet:
    "Alles Politisieren, auch bei den größten Staatsmännern, ist Improvisieren auf gut Glück." (Nietzsche)

    Bestes Beispiel: Die internationale Anti-Orban-Hetze gegen Ungarn. Die Faschismuskeule nützt nichts mehr, jetzt zieht man die Korruptions-Karte, war auch 2007 / 2013 in Prag der Fall...

    Eine Schlüsselrolle spielte der amerikanische Diplomat Andre Goodfriend, der von 2009-2013 zur Zeit des "Arabischen Frühlings" in Damaskus / Syrien tätig war; danach wurde er nach Budapest versetzt und genau dann starteten wieder die Korruptions-Unterstellungen, 2014 verließ er auf Druck Orbans das Land...

    Alles lanciert freilich von den USA, bekannt für deren Scheckbuch-Diplomatie...
    Goodfriend agitiert natürlich nicht im Häupl-Wien, obwohl dies ein Musterbeispiel für einen Operetten-Ceausescu-Nepotismus-Verwaltung ist (Stadträtin Brauner war Exgeliebte von Häupl --- Schieder verheiratet mit Ex-Stadträtin Wehsely --- deren Schwester Tanja Wehsely ist ebenfalls Sozi-Gemeinderätin sowie Lektorin am FH Campus Wien --- Wiener SPÖ-Klubobmann Oxonitsch war Ehemann der Wiener Stadträtin Ulli Sima, diese jetzt liiert mit Josef Thon, Leiter der MA 48 --- EX-BK Faymann mit Martina Ludwig verheiratet --- SOZI-Sioemens Ederer verheiratet mit EU-Svoboda, usw...)

    https://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/600805/Wiener-SPOe_Eine-schrecklich-nette-Familie

    http://www.radio.cz/de/rubrik/schauplatz/korruption-oder-komplott-aufstieg-und-fall-des-jiri-cunek
    http://www.dw.com/de/tschechiens-premier-necas-r%C3%BCcktritt-nach-razzia/a-16886581
    https://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3897697/Budapest-fordert-von-USA-Aufklaerung-zu-Einreiseverboten
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/orban-us-botschafter-verlaesst-ungarn-a-1017996.html
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/orban-us-botschafter-verlaesst-ungarn-a-1017996.html

  3. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2018 11:49

    Manchmal ist es recht hilfreich, einen Blick in die Geschichte zu wagen. Es war 1967, als Benno Ohnesorg auf einer Anti-Schah-Demo von einem Polizisten erschossen wurde. In der Lesart der im Entstehen begriffenen 68-er Bewegung war Ohnesorg Opfer des "Schweinesystems", das harmlose Demonstraten quasi hinrichtete.

    Das war die Lesart bis 1989. Wer damals behauptet hätte, dass Ohnesorg von der DDR gesteuert war, dem wurde bestenfalls der Scheibenwischer gezeigt. Jedenfalls wäre man von der Mehrheit als wilder Verschwörungstheoretiker angesehen worden. Nach dem Fall der Mauer stellte sich die Verschwörungstheorie als tatsächliche Verschwörung heraus. Karl Heinz Kurras, der Polizist, der Ohnesorg exekutierte, stand nämlich auf der payroll der Stasi.

    Was kann man daraus für eine Lehre ziehen?

    Man braucht nicht jede Verschwörungstheorie zu glauben, sie aber komplett in das Reich der Unmöglichkeit zu verweisen, ist allerdings auch dumm.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2018 17:42

    Es ist verblüffend, wie sich ein erwachsener Mann selber ---und leider viele andere!---so belügen kann!

  5. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2018 07:55

    So jetzt wissen wir's, alles nur Verschwörungstheorien! Alles nur Einbildung, keine "Nogo Areas", keine täglichen "Einzelfälle", alles friedlich und wer's nicht glaubt ist ein Verschwörungstheoretiker, Fakt ist lediglich die durch den Mensch verursachte Erderwärmung (Klimawandel) ?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2018 08:09

    dieser pöööhseee Russe aber auch...
    und die gute allschützende Nato, die so überhaupt kein Interesse an Krieg hat...
    es scheint, als ob die Erde wirklich eine Scheibe ist

    Schade, daß ein Paneuropäer uns das nicht schon früher gesagt hat, da hätten wir uns doch diese ganzen Verschwörungstheorien erspart..

  7. Ausgezeichneter KommentatorErich Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2018 08:11

    Wer die faktenlosen Mainstream-Meinungsjournaille nicht "frisst" ist ein "Verschwörungstheoretiker"...

    Wir brauchen keine degenerierten Affen, die für uns "denken".

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatormonofavoriten
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2018 12:33

    der gute herr paneuropäer wird dem geneigten leser bestimmt gerne darüber aufklären, worin der mehrwert für die staaten europas durch die bereits von graf coudenhove prophezeite (oder geforderte?) vermischung mit afrikanern liegen soll. die herabdrückung des durchschnitts-IQ und somit die reduktion der innovationskraft und der zivilisatorischen leistungsfähigkeit steht doch im widerspruch zur argumentation (konkurrenzfähigkeit, wirtschaftsmacht, globaler wettbewerb) der eu-fanatiker.
    auch würde mich schon interessieren, wie der geschätzte autor zur aussage steht, die dann negroide europäische mischrasse (mit wahrscheinlich einem IQ von 70) sollte dann von einer jüd. elite regiert werden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKing_Crimson
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2018 17:29

    Richard Coudenhove Kalergi: "Ich wünsche mir für Europa eine eurasisch-negroide Mischlingsrasse"

    Dieser Psychopath und Wegbereiter für die EU war ein lupenreiner Rassist! Wer wie Coudenhove Kalergi den Wunsch hegt, nach eigenen rassischen Idealvorstellungen die indigene Bevölkerung durch eine eine eurasisch-negroide Mischlingsrasse zu ersetzen (auszurotten), gehört in eine geschlossene Abteilung!

    Warum ist eigentlich nirgends eine Neuauflage des Buches "Praktischer Idealismus" von Coudenhove Kalergi erhältlich?

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  1. Mentor (kein Partner)
    12. Juni 2018 07:10

    Dieser Gastkommentar strotzt vor Detailfehlern,
    z.B. die vordergründig nicht so wichtige Info des Herrn von 50 Toten Demonstranten.
    Diese stellten die Mehrheit der Opfer aber es waren auch Polizisten darunter.
    Alternative Information:

    heise.de/tp/features/Die-Inszenierung-des-Ukraine-Konflikts-durch-die-USA-3366728.html

    heise.de/tp/features/Maidanmorde-Drei-Beteiligte-gestehen-3893551.html?seite=all

  2. fxs (kein Partner)
    13. April 2018 13:54

    Natürlich, alles was die Lauterkeit der doch nur von Menschenfreundlichkeit motivierten US-Politik in Frage stellt ist Verschwörungstheorie. Nie und nimmer verfolgen die Amis ein gegen andere Staaten gerichtetes Interesse.
    Ja am Maidan wurde gezielt geschossen, zumindest unklar ist jedoch, ob von Ukrainischen Sicherheitskräften, oder Provkateuren eine US-Sicherheitsfirma, die sich am Maidan in guter Schussposition einquartiert hatte. Es gibt viele ungeklärten Details, und auch "Demokraten" die in SS-ähnlichen Uniformen aufgetreten sind. Wer aber den offiziellen Verlautbarungen nicht blind glaubt ist allemal ein Verschwörungstheoretiker.

  3. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    13. April 2018 13:15

    Zuerst dachte ich beim Lesen des Artikels, ich bin im falschen Film! Als ich dann am Schluß den Verfasser als Generalsekretär der paneuropäischen Bewegung genannt bekam, war alles klar. Natürlich sind alle, die die selbsternannte "westliche Wertegemeinschaft" kritisieren, Verschwörungstheoretiker! NATO gut, Russland böse!
    Hauen Sie sich über die Häuser, Herr Generalsekretär!

  4. Freshman (kein Partner)
    12. April 2018 23:25

    Verschwörungstheoretiker ist ein Totschlagargument, um Kritiker abzuwerten und zu diskreditieren. Wer solche und ähniche Begriffe braucht, hat sich disqualifiziert. Im Prinzip ist es eine alte, einfache (und tlws. immer noch erfolgreiche) Propagandataktik. Bringe deine Behauptungen und werde zugleich persönlich. Damit werden Kritiker mit hinterhältigem Wording mundtot gemacht. Zum Nazi-Putsch am Maidan hätte ich Beweise vorgebracht (Studien, mehrere TV-Dokumentionen namhafter investigativer Journalisten), die der These eindeutig widersprechen. Da man (bewusst) von vornherein diskreditiert und beschimpft wird, erübrigt sich jedes weitere Wort. Das war aber möglicherw. auch der Sinn der Sache.

  5. Anonymer Klouchecker (kein Partner)
    12. April 2018 21:42

    In dem Moment, als ich die Passage über Panzer, Mobilisierung und Aktionspläne las, musste ich aus unerfindlichen Gründen an eine geschichtsträchtige Pressekonferenz vom 15. Juni 1961 denken. Dort fielen folgende Worte v. W. Ulbricht:
    „Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ Bauarbeiter/Panzer?

  6. King_Crimson (kein Partner)
    12. April 2018 17:29

    Richard Coudenhove Kalergi: "Ich wünsche mir für Europa eine eurasisch-negroide Mischlingsrasse"

    Dieser Psychopath und Wegbereiter für die EU war ein lupenreiner Rassist! Wer wie Coudenhove Kalergi den Wunsch hegt, nach eigenen rassischen Idealvorstellungen die indigene Bevölkerung durch eine eine eurasisch-negroide Mischlingsrasse zu ersetzen (auszurotten), gehört in eine geschlossene Abteilung!

    Warum ist eigentlich nirgends eine Neuauflage des Buches "Praktischer Idealismus" von Coudenhove Kalergi erhältlich?

  7. kremser (kein Partner)
    12. April 2018 15:57

    wer glaubt, daß auf dieser Ebene, wo es um globale Interessen, Macht und Geld geht, irgendetwas dem Zufall überlassen wird, dem kann nicht mehr geholfen werden. Man sehe sich nur die Heerscharen von Lobbyisten in der EU an oder das undurchsichtige Netzwerk an Thinktanks und NGOs und das verzweigte Netz der Geldgeber dieser Organisationen.

  8. Zraxl (kein Partner)
    12. April 2018 15:12

    Ich ertrage einfach die Präpotenz nicht, mit der dieser Typ jeden zum Trottel erklärt, der ihm seine Gschichtln nicht abkauft.

    Nach dem Zusammenbruch der Sowietunion haben die vormaligen Satelliten allesamt Reißaus genommen. Das war absolut verständlich. Man hat das Ende des Kalten Krieges gefeiert und manche Superintellektuelle haben sogar schon das Ende der Geschichte erwartet. Seither ist viel passiert. Man hat versucht, Russland den Zugang zum Meer abzuschneiden, man hat in befreundeten Staaten Umsturz verursacht, man hat Wirtschaftsboykotte verhängt. Dass Russland dabei nicht einfach nur tatenlos zuschaut, wundert wenig.

  9. monofavoriten (kein Partner)
    12. April 2018 12:33

    der gute herr paneuropäer wird dem geneigten leser bestimmt gerne darüber aufklären, worin der mehrwert für die staaten europas durch die bereits von graf coudenhove prophezeite (oder geforderte?) vermischung mit afrikanern liegen soll. die herabdrückung des durchschnitts-IQ und somit die reduktion der innovationskraft und der zivilisatorischen leistungsfähigkeit steht doch im widerspruch zur argumentation (konkurrenzfähigkeit, wirtschaftsmacht, globaler wettbewerb) der eu-fanatiker.
    auch würde mich schon interessieren, wie der geschätzte autor zur aussage steht, die dann negroide europäische mischrasse (mit wahrscheinlich einem IQ von 70) sollte dann von einer jüd. elite regiert werden.

  10. Paneuropa
    11. April 2018 16:18

    Vielen Dank all jenen die den Artikel gelesen und auch kommentiert haben. Auf das eine kritische Argument, das zu meinem Artikel kam, möchte ich gerne eingehen. Nämlich auf den Vorschlag einer Wirtschaftsunion zwischen Europa und Russland. Die Idee ist ja nicht neu. Als Marktwirtschaftler bin ich natürlich auch ein Anhänger eines freien Handels. Was mich immer erstaunt hat, sind die vielen TTIP-Gegner, die dann mit der Wirtschaftsunion mit Russland kommen. Aber trotzdem, Freihandel ist immer sinnvoll, auch mit Russland. Gegen eine Wirtschaftsunion mit Russland, im Sinne eines Gegenmodells zum Freihandel mit dem Rest der Welt, sprechen mindestens zwei Argumente. Das hier als zweites vorgetragene Argument ist übrigens eine der Grundlagen des ersten. Russland ist wirtschaftlich unbedeutend. Es liefert Rohstoffe, verfügt aber über keine entwickelte Industrie, sieht man einmal von Waffen ab (ehrlich gesagt, ich hätte gerne eine AK-47). Es zeichnet sich auch keine Entwicklung einer vernünftigen Wirtschaftsentwicklung ab. Die Sowjetunion hat es mit politischem Zwang versucht, ist aber an der eigenen Kommandowirtschaft gescheitert. Zweitens ist Russland kein Rechtsstaat. Rechtsstaatlichkeit ist aber die Voraussetzung für eine vernünftige wirtschaftliche Entwicklung und auch für einen freien Handel. Was Europa geprägt hat ist das Prinzip der Rechtsstaatlichkeit. Dass wir uns in vielen Bereichen heute davon weg entwickeln, ist leider eine Folge einer fehlgeleiteten Politik in Europa. In Russland hat sich aber Rechtsstaatlichkeit nie entwickeln können, weil das Herrschaftsmodell Russlands eher einem Khanat denn einer freien Gesellschaft entspricht. Solange der Groß-Khan Putin das Land regiert, wird sich das nicht ändern.

    • Bürgermeister
      11. April 2018 19:36

      Die Idee geht über eine Wirtschaftsunion weit hinaus (politisches und Sicherheitsmodell) und ich sehe keinen Grund sich deswegen vom Rest der Welt abzukapseln ("Gegenmodell"). Wenn man WIRKLICH was für die Umwelt tun wollte, würde man die Fahrzeuge auf Erdgas umrüsten und den E-Schrott aufgeben. Die unterentwickelte Industrie (Argument 2) ist DIE Chance für den europäischen Industrieanlagenbau und die Automatisierungsindustrie, der Nachholbedarf ist enorm.

      Rechtsstaatlichkeit ... wo Sie Recht haben, kann ich nichts dagegen argumentieren.
      AK47 ... Sie können es gerne ins Lächerliche ziehen, eine Wirtschaftsunion OHNE Waffen ist früher oder später einen Dreck wert.

    • Anonymer Klouchecker (kein Partner)
      12. April 2018 22:07

      Russland baut, falls es Ihnen entgangen sein sollte, in Ungarn gerade an der Erweiterung des AKW PAKS. In Saudiarabien wird man wohl auch den Zuschlag erhalten. Während also die Euratom-Mächte seit geraumer Zeit an einem EPR brüten, der aus unerfindlichen Gründen immer noch nicht fertiggestellt ist, wie ein gewisser Flughafen in Deutschland und ein gewisses Krankenhaus in Österreich, hat Russland seine Vormachtstellung bei der zivilen Atomkraft, deren Freund ich übrigens keineswegs bin, ausgebaut und zum Exportschlager gemacht. In den USA (es ist nämlich ein Pluralwort: die Vereinigten Staaten v.A.), überlegt man nun nach Jahrzehnten erstmals den ersten Neubau von AKW auf eigenem Boden. ...

  11. Undine
    10. April 2018 17:42

    Es ist verblüffend, wie sich ein erwachsener Mann selber ---und leider viele andere!---so belügen kann!

    • Konrad Loräntz
      11. April 2018 18:51

      vielleicht wurde er ordentlich rot (aussen meine ich) beim Schreiben. Wenn man allerdings innen schon rot ist, kann man aus Herzenslust vor sich hin schwadronieren.

  12. Kritik48
    10. April 2018 17:33

    Herr Kloucek, danke für die faktenbasierte Darstellung. Es ist erschütternd, wie viele Kommentatoren (meist wahrscheinlich aus dem konservativen Lager) solchen Verschwörungstheorien anhängen. Damit öffnen sie (ungewollt) "linken" Argumenten Tür und Tor. Denn letztere sind oft fern von jeder Realität.

    • Paneuropa
      11. April 2018 16:07

      Das ist ja das erschreckende für mich, dass diese "Verschwörungstheorien" gerade im katholisch-konservativen Lager so viele Anhänger finden. Und dann wundern wir uns, wenn die Linken ihre Politik durchsetzen können, weil man mit Leuten, die sich in derartige Konstruktionen begeben nicht mehr vernünftig arbeiten kann.

  13. Wolfram Schrems
    10. April 2018 15:57

    Viele Worte.
    Und dennoch nicht glaubwürdig.

    Die Voreingenommenheit des Paneuropäers läßt auch nur eine bestimmte Perspektive zu, zumindest eine bestimmte Propaganda.
    Paneuropa-Gründer R. N. Coudenhove-Kalergi hat ein sehr wirres Buch namens "Paneuropa" geschrieben, das ich vor einigen Jahren konsultierte.

    Sein "Praktischer Idealismus" ist offenbar schwer greifbar, dürfte aber hochinteressante Aussagen enthalten (https://archive.org/details/PraktischerIdealismus1925 ). Von daher ist die Paneuropa-Bewegung eine Organisation mit - wie soll man sagen - starker und langfristiger Planungskraft.

    Interessant ist übrigens, daß Barbara Coudenhove-Kalergi im Winter 2015 über die wenige Monate später stattfindende Völkerwanderung Prophezeiungen anstellte:
    https://derstandard.at/2000010102927/Eine-Voelkerwanderung (mit kritischen und aufschlußreichen Postings im Forum).

    Und im übrigen wäre es seitens der Europäer und Amerikaner sicher empfehlenswert, Rußland nicht unnötig zu reizen und zu demütigen.

  14. Bürgermeister
    10. April 2018 14:48

    Die öffentliche Empörung (wie beim Angriff auf Pearl Harbor, oder die Gladio-Bewegung) kann durchaus politisch nützlich sein.

    Generell bevorzuge ich rationale Erklärungen für bestimmte Ereignisse. Russland führte in der Krim einen Partisanenkrieg, Lügen und Verschleiern ist Teil einer solchen Taktik. Mittelfristig, bis man sich darauf eingestellt hat, ist jedoch
    der völlige Verlust der Glaubwürdigkeit nachteiliger, als die kurzfristigen Vorteile durch eine solche Strategie. Man hätte es nicht notwendig gehabt.

    Eine wirtschaftliche Union mit Russland würde mehr Sinn machen. Eine Wirtschaftszone durch den ganzen Eurasischen Kontinent, mit den Rohstoffen und der militärischen Stärke dieses Landes sowie die nachverarbeitende Industrie Europas wäre zum Vorteil beider Seiten. Wenn man es unter solchen Bedingungen nicht schafft Produkte zu Weltmarktpreisen zu erzeugen, wann dann? Ein militärisch und wirtschaftlich unangreifbarer Block - dessen Stabilität der ganzen Welt Vorteile bringen würde.

    Es scheitert letztlich an der Korruption und Gier der diesigen und noch viel mehr der dortigen Eliten. Die grassierende Korruption und Ungerechtigkeit in Russland tötet jede wirtschaftliche Entwicklung zuverlässigst ab.

    Die Ukraine ist zu groß für Europa, die könnte in einem erweiterten Visegrad-Bündnis eine wichtigere Rolle spielen. Vielleicht hätte auch Österreich dort Platz?

    Noch lassen sich die Ukrainer vom publizierten europäischen Trugbild einlullen. Wenn sich Merkel mit ihren verbrecherischen Absichten durchsetzt, wird man mit Hilfe der wirtschaftlichen Peitsche die Aufteilung einer asozialen moslemischen Unterschicht auf ganz Europa durchsetzen. Wenn auf dem Maidan die ersten Ukrainerinnen öffentlich vergewaltigt werden (wie in Köln), kann man aber die slawischen Brüder wieder rufen - die werden dann auch kommen.

  15. Sensenmann
    10. April 2018 14:43

    Mein Gott! Alles Verschwörungstheorien!

    Mag sein.

    Aber auf die Verschwörungstheorie folgte bis dato IMMER die Verschwörungspraxis.

    Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte.

    https://imgur.com/gallery/UzaEGyw

    • Sensenmann
      10. April 2018 15:03

      Was der Autor ist, natürlich auch.

      Diesem ins Stammbuch: Wir werden den Völkerkerker zerschlagen und dem Coudenhove'schen eurasisch-negroiden Paneuropa-Mischling werden wir die freien Völker Europas entgegen stellen. Diese werden euch richten.
      Ihr kommt nicht durch!!

  16. Erich Bauer
    10. April 2018 13:05

    https://www.youtube.com/watch?v=BgLyxnjJCtA
    Insiderin Vera Lengsfeld packt aus: Merkel, GroKo, Flüchtlingskrise, Zensur, NetzDG,
    (1 Std. 16 min.)

    1 Kommentar zum Video:

    Widerstand Deutschland
    75 Minuten die nicht eine Sekunde lang langweilig waren, vielen Dank für die Einblicke hinter den Gardinen Frau Lengsfeld.

    • Almut
      10. April 2018 15:21

      Danke für den Link. habe mir den Vortrag eben angehört - wirklich 75 Minuten die sich lohnen.

    • Konrad Hoelderlynck
      12. April 2018 10:56

      Das ist zweifellos ein hochinteressanter Vortrag. Allerdings drängt sich die Frage auf, warum Frau Lengsfeld vier Merkelsche Amtsperioden brauchte, um diese Geschichte (die ich keineswegs anzweifeln will) zu erzählen...

  17. Almut
    10. April 2018 12:24

    "Der Große Plan: Überall Verschwörungstheorien " oder Herrn Klouceks (Paneuropabewegung) Märchenstunde: nein in der Politik gibt es doch keine Verschwörungen und hier im Forum geistern lauter Verschwörungstheoretiker und Putintrolle herum!

  18. elfenzauberin
    10. April 2018 11:49

    Manchmal ist es recht hilfreich, einen Blick in die Geschichte zu wagen. Es war 1967, als Benno Ohnesorg auf einer Anti-Schah-Demo von einem Polizisten erschossen wurde. In der Lesart der im Entstehen begriffenen 68-er Bewegung war Ohnesorg Opfer des "Schweinesystems", das harmlose Demonstraten quasi hinrichtete.

    Das war die Lesart bis 1989. Wer damals behauptet hätte, dass Ohnesorg von der DDR gesteuert war, dem wurde bestenfalls der Scheibenwischer gezeigt. Jedenfalls wäre man von der Mehrheit als wilder Verschwörungstheoretiker angesehen worden. Nach dem Fall der Mauer stellte sich die Verschwörungstheorie als tatsächliche Verschwörung heraus. Karl Heinz Kurras, der Polizist, der Ohnesorg exekutierte, stand nämlich auf der payroll der Stasi.

    Was kann man daraus für eine Lehre ziehen?

    Man braucht nicht jede Verschwörungstheorie zu glauben, sie aber komplett in das Reich der Unmöglichkeit zu verweisen, ist allerdings auch dumm.

    • Sensenmann
      10. April 2018 14:45

      Wie ich immer sage: Auf die Verschwörungstheorie folgt IMMER die Verschwörungspraxis.

      Das gehört zusammen wie Steuer und Hinterziehung oder Zoll und Schmuggel, Sozi und Stehlen...

  19. Riese35
    10. April 2018 11:45

    @Wyatt: Fast. Fakt ist lediglich die durch die Furze unseres RIndviehs verursachte Erderwärmung.

  20. Stern
    10. April 2018 10:00

    Schwer zu glauben, dass die internationale Politik einfach nur so ohne "Master"plan vor sich hinwurschtelt:

    "In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war." (Franklin D. Roosevelt)

    Natürlich sind diese "Master"-plans dann meist of nur dilletantisch ausgearbeitet:
    "Alles Politisieren, auch bei den größten Staatsmännern, ist Improvisieren auf gut Glück." (Nietzsche)

    Bestes Beispiel: Die internationale Anti-Orban-Hetze gegen Ungarn. Die Faschismuskeule nützt nichts mehr, jetzt zieht man die Korruptions-Karte, war auch 2007 / 2013 in Prag der Fall...

    Eine Schlüsselrolle spielte der amerikanische Diplomat Andre Goodfriend, der von 2009-2013 zur Zeit des "Arabischen Frühlings" in Damaskus / Syrien tätig war; danach wurde er nach Budapest versetzt und genau dann starteten wieder die Korruptions-Unterstellungen, 2014 verließ er auf Druck Orbans das Land...

    Alles lanciert freilich von den USA, bekannt für deren Scheckbuch-Diplomatie...
    Goodfriend agitiert natürlich nicht im Häupl-Wien, obwohl dies ein Musterbeispiel für einen Operetten-Ceausescu-Nepotismus-Verwaltung ist (Stadträtin Brauner war Exgeliebte von Häupl --- Schieder verheiratet mit Ex-Stadträtin Wehsely --- deren Schwester Tanja Wehsely ist ebenfalls Sozi-Gemeinderätin sowie Lektorin am FH Campus Wien --- Wiener SPÖ-Klubobmann Oxonitsch war Ehemann der Wiener Stadträtin Ulli Sima, diese jetzt liiert mit Josef Thon, Leiter der MA 48 --- EX-BK Faymann mit Martina Ludwig verheiratet --- SOZI-Sioemens Ederer verheiratet mit EU-Svoboda, usw...)

    https://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/600805/Wiener-SPOe_Eine-schrecklich-nette-Familie

    http://www.radio.cz/de/rubrik/schauplatz/korruption-oder-komplott-aufstieg-und-fall-des-jiri-cunek
    http://www.dw.com/de/tschechiens-premier-necas-r%C3%BCcktritt-nach-razzia/a-16886581
    https://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3897697/Budapest-fordert-von-USA-Aufklaerung-zu-Einreiseverboten
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/orban-us-botschafter-verlaesst-ungarn-a-1017996.html
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/orban-us-botschafter-verlaesst-ungarn-a-1017996.html

  21. dssm
    10. April 2018 09:49

    Der Autor hat schon recht, es gibt diese Verschwörungen einfach nicht, es sind unsere Politiker, Journalisten und Lehrer die so abgrundtief mies sind.

    Man denke an die erst jüngst über uns geschwappte Zuwandererwelle. Da standen wirklich Menschen am Bahnhof und haben Teddybären verteilt. Schon zu diesem Zeitpunkt gab es massive Probleme mit den schon länger hier befindlichen Migranten, selbst in der inzwischen dritten Generation ist Deutsch eine Fremdsprache, der Anteil der Zuwanderer an den Sozialhilfeempfängern ist utopisch, ebenso bei der Kriminalität. Die islamische Radikalisierung ist auch keine Geschichte von heute, das läuft schon lange, finanziert von den Golfstaaten. Auch der Antisemitismus dieser Leute ist wohlbekannt.
    Und trotzdem standen jubelnde Leute am Bahnhof? Einfach weil die Eliten die Probleme gezielt aus den Medien gehalten haben! Für eine Demokratie wäre eine Diskussion auf Faktenbasis etwas lebenswichtiges, genau diese Diskussionen gibt es nicht, weder bei der Zuwanderung, der Eurorettung oder der Aufgabe der Nationalstaaten zugunsten der EU.

    Und ich kann es nur wiederholen, als Mosocovici in Wien war (ja das ist nun auch schon zwei Jahre her!), da hat der um Zustimmung einem der prästentierten Pläne geradezu gefleht, Nowotny hat den Politikern und Journalisten dringend geraten hier aktiv zu werden. Und was ist passiert? Nichts! Weder die Politiker noch die Journalisten haben begriffen um was es geht. Während die Politiker hofften dies aussitzen zu können, haben die Journalisten, mangels Verständnis, die Öffentlichkeit nicht schonungslos ins Bild gesetzt. Und nun kommt eine drastische Veränderung der Beziehungen von Nationalstaat zu Zentrale, und keiner merkt es, obwohl sich Kommission und EZB-Direktorium redlich um Information bemühen. Bald werden die Auswirkungen zu sehen sein und dann werden wilde Verschwörungstheorien wieder fröhliche Urständ feiern. In Wahrheit haben wir einfach komplett vertrottelte Eliten.

    • Erich Bauer
      10. April 2018 10:25

      Für mich sind "Verschwörungen" etwas ganz Normales, ja geradezu menschliches. 3 oder mehr Leute haben einen Plan. Die Umsetzung dieses Planes ist für andere 3 oder mehr Leute (Verschwörer) vielleicht nicht so gut... Jetzt kommen wieder neue Pläne und Gegenpläne - also "Verschwörungen". Ich glaube jedenfalls kaum, dass irgendjemand daran zweifelt, dass es auch kriminelle Pläne, bzw. "Verschwörungen" gibt. Warum aber "Verschwörungen" negativ besetzt sind und Pläne positiv, bzw. gar nicht besetzt, erschließt sich mir nicht.

      Könnte natürlich sein, dass die einen "Pläne" haben (das ist gut) und die anderen auch (das sind aber "Verschwörungen").

    • Erich Bauer
      10. April 2018 10:25

      Die moderne Physik hat erkannt, dass sowohl im „Makro“- wie auch im „Mikrobereich“ alles determiniert ist… aber: nicht vorhersehbar!

      Und genauso verhält es sich mit großen wie kleinen „Plänen“ (=Verschwörungen). Die Gesetze von Ursache und Wirkung sind unauflöslich. Da die inneren und äußeren Ursachen, die durch innere und äußere Wirkung sich gegenseitig beeinflussen unendlich unüberschaubar sind, ist nichts vorhersehbar. Wir wissen daher nicht wohin das alles führt… Alles ist möglich.

    • Sensenmann
      10. April 2018 14:52

      Politik zu machen ist immer eine "Verschwörung".
      Wir wollen ein Ziel erreichen, das geht nur gemeinsam, als "verschwören" wir uns und bilden eine "Partei"
      Es gibt Staaten, die finden es auch legitim, wenn die dabei entstehende "Partei" eine kriminelle Vereinigung ist.
      Die Piefkei ist ein solcher Staat.
      Dort dürfen politische Parteien kriminelle Vereinigungen sein.
      https://dejure.org/gesetze/StGB/129.html

      Aber für ein Irrenhaus im offenen Vollzug ganz passend.

  22. HDW
    10. April 2018 09:10

    "Alle Kreter lügen, sagt der Kreter" oder "Die Mafia existiert nicht, sagt der Mafioso".

    • Erich Bauer
      10. April 2018 09:48

      Und erst in den späten 80ern wurde Mafia von den Behörden, resp. Strafverfolgungsbehörden, als existent registriert. Aus irgendeinen Grund scheinen sich da die Mafiosi "gespalten" zu haben... Heute macht jede ihr eigenes Ding.

  23. Josef Maierhofer
    10. April 2018 08:55

    @
    'Am 28. März 2018 veröffentlichte die Hohe Repräsentantin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik einen "Aktionsplan zur militärischen Mobilität" in der EU. Kaum war die Pressemeldung der EU-Kommission dazu publiziert, kamen über die üblichen Kanäle schon die Meldungen, wonach nun endlich klar sei, die EU werde von den USA in Kriegsvorbereitungen gegen Russland gehetzt. Sämtliche EU-Länder werden nun "von der EU" angehalten, Straßen und Brücken so auszubauen, dass die Panzer ungehindert Richtung Osten rollen können.'

    Von 2015 bis 2017 fuhren enorm viele Material- und Truppentransporte durch Österreich in die Ukraine, die Konvois wurden beobachtet und begleitet und ich selbst bin auch Zeuge solcher Transporte durch Österreich und Ungarn sowohl auf Autobahn als auch auf der Bahn, Lufttransporte habe ich selbst nicht gesehen.

    Zur gleichen Zeit wurde in Chicago folgendes bekannt, weil abgehört:

    https://www.youtube.com/watch?v=BfWDb8YRl6w #sthash.kw6jL5lw.dpuf

    Ich konnte, und auch viele andere nicht, noch keine Truppen- und Materialtransporte aus dieser Zone in Richtung Westen beobachten.

    Mein Freund, ein Universitätsprofessor aus Kiew, hat bestätigt, dass der Maidan'aufstand' bezahlt und bestellt war, ein wenig später habe ich auch ein Video von einem bezahlten (von wem ?) Rekrutierer, der sich eine goldene Nase verdiente, er war ein mittlerer, er konnte 5000 Leute auf die Straße bringen gegen gute Bezahlung auch der Demonstranten, auf die Frage, von wem er das Geld dazu hatte, ist er ausgewichen.

    Man kann die Augen verschließen oder auch offen haben.

    • dssm
      10. April 2018 09:57

      @Josef Maierhofer
      Auch der beste Geheimdienst kann keine Stimmung erzeugen! Die muss schon da sein. Beschäftigen Sie sich mit der Leidensgeschichte der Galizier im 20. Jahrhundert, dann wir Ihnen vieles klar werden. An einem Punkt vor dem Maidan-Umsturz drohten die dortigen „rechten“ Politiker mit einer Abspaltung von der Ukraine, aber das haben die Medien damals ignoriert und heute gnädig vergessen. Genau diese Gruppe war aber der harte Kern des Umsturzes.

    • Josef Maierhofer
      10. April 2018 11:28

      @ dssm

      Aber wer hat dort Geld, so was zu zahlen ?

    • dssm
      10. April 2018 11:39

      @Josef Maierhofer
      Das sind doch Peanuts für die Oligarchen. Alleine der jetzige Präsident hätte ein paar tausend Leute aus der Portokasse bezahlt. In dem entstandenen Klientensytem ist es für die wenigen großen Anführer nicht schwer eine große Masse zu mobilisieren. Gerade dies dürfte es für westliche Politiker so einfach gemacht haben, versprich dem Oligarchen, welcher voraussichtlich in westlicher Währung verschuldet ist, eine entsprechende Kapitalzufuhr und schon organisiert der den schönsten Aufstand.

    • Josef Maierhofer
      10. April 2018 13:20

      @ dssm

      Welcher Oligarch hätte wohl Interesse an Krieg ? Der hat normaler weise Interesse an Geschäft, außer er ist Waffenlieferant wie die USA.

      Und die eiligst mit Staatsbürgerschaft versehenen (nicht gewählten) amerikanischen Minister in der ukrainischen Regierung ?

      Und die Bodenschätze ?

      Das war alles Jahrzehnte lang kein Problem, dann aber kam die Störung sehr plötzlich und nicht als schwelender Konflikt.

    • Erich Bauer
      10. April 2018 13:34

      Der Plan war da. Alles hat zu diesem Plan gepasst. Die Gelegenheit war günstig... Man könnte das auch durchaus "Verschwörung" nennen.

      Politiker und Oligarchen sind eine sich gegenseitig "befruchtende" Symbiose. Ich bin mir sicher, dass das keine "Verschwörungstheorie ist, sondern eine Tatsache.

  24. Waldgängerin
    10. April 2018 08:42

    "Der Autor ist Generalsekretär der Paneuropabewegung Österreich."
    Das finde ich ausgesprochen witzig.

    • Erich Bauer
      10. April 2018 09:03

      In der "Yellow Press" gibt es immer wieder hübsche G'schichterln - völlig frei von anrüchigen Komplotterln - über die Prinzen und Prinzelinen in Warteposition für ein EU-Kaiser- Königreich. Ein bisschen "Retro", aber, die "Yellow Press" ist tatsächlich noch immer eine Erfolgsgeschichte... Und wird es auch bleiben. Selbst wenn alle "Oppositionsdruckwerke" (gegen RÄÄÄCHTS) schon im Firmengrab verfaulen.

  25. Erich Bauer
    10. April 2018 08:11

    Wer die faktenlosen Mainstream-Meinungsjournaille nicht "frisst" ist ein "Verschwörungstheoretiker"...

    Wir brauchen keine degenerierten Affen, die für uns "denken".

  26. glockenblumen
    10. April 2018 08:09

    dieser pöööhseee Russe aber auch...
    und die gute allschützende Nato, die so überhaupt kein Interesse an Krieg hat...
    es scheint, als ob die Erde wirklich eine Scheibe ist

    Schade, daß ein Paneuropäer uns das nicht schon früher gesagt hat, da hätten wir uns doch diese ganzen Verschwörungstheorien erspart..

  27. Wyatt
    10. April 2018 07:55

    So jetzt wissen wir's, alles nur Verschwörungstheorien! Alles nur Einbildung, keine "Nogo Areas", keine täglichen "Einzelfälle", alles friedlich und wer's nicht glaubt ist ein Verschwörungstheoretiker, Fakt ist lediglich die durch den Mensch verursachte Erderwärmung (Klimawandel) ?

    • glockenblumen
      10. April 2018 08:14

      aber @Wyatt jetzt übertreiben Sie doch nicht so gräßlich.... ;-)
      es sind ja lt. Medien - die, wir wir ja wissen, nichts als die Wahrheit verbreiten - alles Einzelfälle und alle haben eine psychische Störung. Das mit dem Terror, den Messerstechereien, Vergewaltigungen, Attacken auf Polizei und Militär, usw. bilden wir uns doch nur ein. Das hat es vorher ja auch schon gegeben...





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