Evolution der Panikmache: Eiszeit - Waldsterben - Ozonloch - CO2-Wahnsinn drucken

Lesezeit: 6:00

Die nächste Katastrophe ist perfekt! Alarm! science.ORF.at meldet: "Noch geht es den Königspinguinen in der Antarktis gut. Aber laut einer neuen Studie sind bis Ende des Jahrhunderts 70 Prozent ihrer Bestände bedroht – wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht zurückgeht und die Klimaerwärmung fortschreitet." Ja alter Schalter, die Welt steht nicht mehr lang. In 82 Jahren sind mehr als zwei von drei Königspinguinen in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Hilfe, die Apokalypse steht schon wieder vor der Tür!

Es ist nur eine von unzähligen Panik- und Weltuntergangsmeldungen, die mittlerweile fast täglich auf uns einprasseln. Man kann sie gar nicht mehr alle zählen und sich schon gar nicht alle merken. Allein, was da alles in Kürze im Meer versinken wird. Die Malediven, das Königreich Tonga in Polynesien, Teile der Niederlande und natürlich der Untergangsklassiker – Venedig. Die Lagunenstadt versinkt bereits, seit die meisten von uns noch Kinder waren. Und ist komischerweise noch immer da. Ebenso wie die Panik. Bisher ist ja nichts passiert, aber morgen, gleich morgen ist es soweit.

Schließlich ist die Angst vor dem Weltuntergang mittlerweile ein Geschäftsmodell für viele. Vom Godfather aller Panikbewirtschafter, Ex-US-Vizepräsident Al Gore, abwärts profitieren weltweit hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen von Panikmache der primitivsten Art. NGOs wie Greenpeace oder die engagierten Horizontalhelfer von Oxfam, Parteien wie die GrünInnen, Solar-Unternehmer, Windrad-Techniker und ganze Heerscharen von Klimaforschern und anderen fragwürdigen "Wissenschaftlern", die selbst zusammengeschusterte Klima-Modelle durch den Computer jagen. Wir können zwar bis heute nicht das Wetter von nächster Woche verlässlich vorhersagen, aber das Klima in 100 Jahren, das ist kein Problem. Wie eigentlich dieses Paradoxon zu erklären ist, darauf bleiben die Anhänger der Klimasekte bis heute eine schlüssige Antwort schuldig.

Nicht zuletzt profitiert aber auch die Politik von der Klimapanik, die sie nach Kräften schürt und mittlerweile nur Wissenschaftler finanziell unterstützt, die die gewünschten Ergebnisse liefern. Denn mit Angst ließen sich schon immer die Massen erfolgreich lenken und für fragwürdige Ideen gewinnen, die sie freiwillig und ohne Androhung wüstester Konsequenzen niemals gutheißen würden. War es im Mittelalter die Angst vor Hölle und Beelzebub, so ist es heute die Angst vor Klimakollaps und Hitzetod, die die Massen in die Arme zwielichtiger Rattenfänger treibt.

Dass CO2 eigentlich Pflanzennahrung ist und leicht steigende Temperaturen nur gut für das Pflanzenwachstum und somit auch die Nahrungsversorgung einer wachsenden Weltbevölkerung sind, wird dabei völlig ausgeblendet. Auch dass die größte Artenvielfalt eigentlich in den warmen Tropen anzutreffen ist, und nicht in der Antarktis oder am Nordkap, spielt keine Rolle.

Dafür stimmt die manipulierte Masse freudig so unsinnigen und destruktiven Ansätzen wie der deutschen Energiewende zu. Ist doch egal, ob das die Grundlage jeden wirtschaftlichen Erfolgs in Deutschland vernichtet, der vor allem auf Industrie und Maschinen- sowie Autobau fußt. Also sehr energieintensiven Branchen. Auch der jüngste Geniestreich, ein Dieselfahrverbot in deutschen Städten, wird nur den Niedergang als Industriestandort beschleunigen.

Aber die Deutschen verfolgen ja gerne mal völlig abstruse Ansätze – das aber dafür bis zur Selbstaufopferung. Vielleicht sitzen wir bald wieder bei Kerzenlicht in der Höhle und fahren nur kurz mit dem Lastenfahrrad aus, aber dafür retten wir das Klima. Hurra! Am deutschen Wesen darf wieder mal die Welt genesen. Auch wenn deutsche oder österreichische Aktionen im Größenvergleich zu China, Indien oder den USA klimatechnisch ungefähr so wirkungsvoll sind, wie ein absolutes Furzverbot auf den Marshall-Inseln.

Doch der aktuelle Klimataumel ist ja nur die letzte Evolutionsstufe der totalitären Panikmache. Blenden wir ein paar Jahrzehnte zurück. In den 1970er Jahren warnten die Medien wie etwa der deutsche Spiegel vor einer neuen Eiszeit. Ja wirklich, am 26. Jänner 1970 titelte der Spiegel: "Kommt eine neue Eiszeit?". Und am 12. August 1974 gab es die Story: "Katastrophe auf Raten. Kommt eine neue Eiszeit? Nicht gleich, aber der verregnete Sommer in Nordeuropa, so befürchten die Klimaforscher, war nur ein Teil eines weltweiten Wetterumschwungs – ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten." Vor 40-45 Jahren haben also die unfehlbaren Klimaforscher vor einer neuen Eiszeit gezittert. Und das nicht nur im Spiegel. Tja, war doch nicht so dramatisch mit dem Erfrieren – wir müssen jetzt leider verbrennen.

Als es doch nichts wurde mit der Mammut- und Wollnashornzucht in Mitteleuropa, kamen die ganzen Warner und Kenner der Zukunft mit einem anderen Szenario um die Ecke – dem Waldsterben. Viele werden sich noch an die Prognosen erinnern, dass es Ende der 1990er Jahre keine Wälder mehr in Mitteleuropa geben wird. Weil der saure Regen alle Bäume killt und wir dann nur noch Plastikmöbel à la Kinderspielplatz haben würden. Das Aus für alle Tischler, Forstarbeiter und Schwammerlsucher zog drohend über den Horizont herauf.

Wie die Sache ausging, ist bekannt. Der Wald hielt sich nicht an die Prognosen. Statt abzusterben wuchs er sogar an. Heute gibt es in Österreich und ganz Mitteleuropa mehr Waldflächen als je zuvor.

Doch wer das Ende immer schon kommen gesehen hat, der gibt so schnell nicht auf. Wenn der Wald schon nicht sterben will, dann muss eben ein neuer Ansatz her. Prompt folgte auf Waldsterben und sauren Regen der nächste Killer – das Ozonloch. Um an dieser Front den Untergang zu verhindern, mussten die FCKWs (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) dran glauben. Seither werden in unseren Kühlschränken wesentlich giftigere Substanzen zur Kühlung eingesetzt und eine Zeit lang musste Haarspray mit den Fingern gepumpt werden, aber dafür sind wir wenigstens noch nicht alle an Hautkrebs gestorben. Hat übrigens in letzter Zeit irgendwer was vom Ozonloch gehört? Eher nicht. Von Weltuntergang jedenfalls wieder keine Spur.

Doch die Panikbewirtschafter haben dazugelernt. Weil die Eiszeit einfach nicht kommen wollte und Waldsterben und Ozonloch auch nicht in die Apokalypse führten, hat man die Taktik geändert. Man hat nämlich zuvor einen kapitalen Fehler gemacht und immer Untergangsprognosen für die nächsten 10 bis 15 Jahre gestellt. Natürlich lebten die meisten Menschen noch, als es dann so weit war und gar nichts passiert ist.

Daraus hat man die Konsequenzen gezogen und den Untergang einfach in die Zukunft verschoben. Der Klimakollaps soll am Ende des Jahrhunderts, in 70, 80 oder 100 Jahren kommen. Mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass man den Wahrheitsbeweis nie antreten muss, weil alle heute lebenden Erwachsenen bis dahin lange tot sind.

Da schließt sich der Kreis zu den Königspinguinen. Wer von uns will denn kontrollieren, ob Ende des Jahrhunderts die Bestände um 50 oder 70 Prozent geschrumpft sind? Eben! Aber das ist ja das Schöne an der Klimakirche – sie ist zu einer echten Religion herangewachsen. Man glaubt einfach inbrünstig und beweisfrei an den menschgemachten Klimawandel, auch wenn gerade wieder 31.000 US-Wissenschaftler eine Petition gegen diese These unterzeichnet haben. Religionen pflegen schließlich keinerlei Wahrheitsbeweise anzutreten, weil Himmel und Hölle natürlich erst im Jenseits warten.

Wie praktisch! Deshalb ist ja langfristig auch der Islam im Vergleich zum Sozialismus so viel erfolgreicher. Weil letzterer den Fehler macht, das Paradies bereits im Diesseits zu versprechen und immer wieder daran scheitert, was dann blöderweise alle mitkriegen. Da tut sich der Islam leichter, weil man bekanntlich erst nach der Explosion des selbstgebastelten Allah-Krachers ins Paradies eintreten kann.

Aus demselben Grund ist übrigens auch die Klimasekte so viel erfolgreicher als die Vernunft! Wer CO2 spart, rettet immerhin die Welt und wird von seinen Sünden freigesprochen. Klimaleugner hingegen werden in der Hölle brennen. Oder vor der eigenen Haustüre, wenn sie lang genug warten.

Links:

Königspinguine im ORF: http://science.orf.at/stories/2897761/

Spiegel 1970, neue Eiszeit? http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45226263.html

Spiegel 1974: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41667249.html

Der Wald wächst: https://www.holzistgenial.at/blog/10-fakten-zum-wald-in-oesterreich/

Niklas G. Salm, früher langjähriger Redakteur einer Tageszeitung – schreibt jetzt unter Pseudonym.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorsteinmein
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 11:04

    Zur C02- Debatte hat mir noch keine Institution eine Auskunft gegeben.
    Für mich ist verständlich, dass ein Kilo Kohlenstoff bei der Verbrennung eine stöchiometrische Menge C02 ergibt. Ob die Energie. sprich Wärme, äquivalent im Fest-, Flüssig-, oder Gasbrennstoff enthalten ist , ist unbedeutend. Per Saldo kommt für mich immer zutage, dass ich eine geringe Menge hochwertigen Brennstoffes einer größeren Menge minderwertigen Brennstoffes gleich setzen kann. C02 bleibt C02.
    Das Schlagwort von erneuerbarer Energie ist für mich Blödsinn, wenn ich etwa einen Baum während einer Heizperiode verbrenne, der nicht im selben Zeitraum im selben Umfang nachwachsen kann. Somit sind für mich alle Klimaänderungsprognosen eine rein wirtschaftliche Ankurbelung von Lobbies durch immer wieder neue Argumente. Herrn Salm ist daher voll zuzustimmen. Im Vergleich dazu fürchten sich alle vor einem großen Vulkanausbruch mit horrenden Folgen, dem aber das Menschlein nichts entgegensetzen kann.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorelfenzauberin
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 18:29

    Wer Skeptiker ist und sich für die wissenschaftlichen Grundlagen der Klimaforschung interessiert, dem sei folgende Website ans Herz gelegt:

    http://www.science-skeptical.de/ueber-uns-ein-einstieg/

    Gleich der erste Link

    http://www.science-skeptical.de/blog/der-treibhauseffekt/001780/

    liefert eine wunderschöne Erklärung der Physik des Treibhauseffektes, die physikalisch einwandfrei ist und die ich nirgendwo anders auch nur in vergleichbarer Qualität gefunden habe (auch nicht in den IPCC-Berichten).
    Einer der Autoren ist Peter Heller, ein promovierter Astrophysiker, der in wunderschönem Deutsch Skeptikern Munition noch und nöcher liefert.

    Die Website räumt auch mit anderen Mythen wie dem Feinstaub, dem Stickoxid usw. auf, auch über Atomkraft gibt es viele interessant Details.

    Wie gesagt, die Autoren dort sind alles gestandene Wissenschaftler und Techniker, keine Verschwörungstheoretiker.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 09:09

    Oje, wenn es den wackeren Klimaschutz-ORF schon vor Millionen Jahren gegeben hätte, wären vielleicht die Saurier NICHT ausgestorben und wir könnten uns tagtäglich gratis an Jurassic World freuen...........

    Niklas Salm: *************************************!!!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBürgermeister
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 10:12

    In Österreich wird der linke Flügel der SPÖ - die Grünen - gerade kompostiert. Mit ihrer Pseudointellektualität haben sie trotzdem die gesamte Gesellschaft bis ins innerste zersetzt und nachhaltig verändert. Auch wenn sie jetzt verschwinden, ihr unheilvolles Wirken hat die Struktur eines langsam wachsenden Krebsgeschwürs und es wird Jahrzehnte dauern, um das wieder einigermaßen korrigieren zu können (so es überhaupt möglich ist). Die Aufarbeitung ihrer Untaten wird viel Kraft und Energie binden.

    Wenn ich mir beispielhaft die ganzen Werbeeinschaltungen von Agrarprodukten wie "von früher", "alte Sorten", "wie damals" ansehe dann muss ich erstmal an die massiv höheren Solaningehalte von alten Kartoffelsorten denken. Man hat bei modernen Sorten die "natürlichen" Pflanzengifte weggezüchtet, dadurch wird die Pflanze bekömmlicher, gleichzeitig aber auch anfälliger für Schädlinge und muss chemisch gespritzt werden.
    Wer glaubt „alt“ ist besser tauscht zum Teil 8 x höhere Solaningehalte gegen weitgehend abgebaute chemischen Pflanzenschutz. Man nimmt ein hitzebeständiges natürliches Pflanzengift auf, das ist dann gesünder bzw. besser(?). Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Man hat moderne Entwicklungen zum Wohle der Menschen gezielt kriminalisiert, eine Wohlstandsverwahrlosung statt echter Wohlstandsverantwortung.

    Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte gibt es dank moderner Technik keine Hungersnöte mehr und trotzdem ist eine rationale Weiterentwicklung von Agrartechnologie nicht mehr möglich. Bei Meinungsumfragen wird ein Großteil der Antworten trotzdem eine Bevorzugung „natürlich“ bewirtschafteter Böden bevorzugen. Vielleicht sollte man öfter ältere Bücher lesen (google machts möglich), von Hungersnöten und ausgelaugten Böden. Oder man liest sich beim Skifahren auf den Gargellen die historischen Texte am Eingang der Talstation durch (wie die Kinder vor Hunger die Misthäufen nach Knochen durchsuchten und dann nach dem Aussaugen von Markresten krank wurden).

    Auf die Glyphosatdiskussion will ich gar nicht eingehen, es ist nur mehr ein Spiel quasiintellektueller Grünhysteriker mit Ängsten.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 09:31

    Wenn die alte Sau schwächelt, wird eine junge Sau durch das Dorf getrieben. Und wer nicht pflichtbewußt mittut ist am Weltuntergang mitschuldig.

  6. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 09:39

    Herr Salm, Sie haben mir wieder einmal aus der Seele geschrieben!

    *******************************
    Trotzdem glaube ich, dass die "Grünen" als nützliche Erfüllungslakeien einer globalen "Schützer" - Mafia" , die welche mit Milliardenklagen, Rückholaktionen, dem Fürchten um den letzten Regenwald, dem Fürchten vor Feinstaub, CO2 etc. u. und all dem was in ihrem Beitrag so trefflich angeführt wurde, von der Energiewende bis zum Abgasskandal, sicher auch in Zukunft noch "einiges" an haarsträubenden gegen jegliche Logik zu erwarten ist. Und vor allem, auch sicher nicht zu wenig für all das zu bezahlen sein wird.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. März 2018 22:03

    Wäre die Natur "nachhaltig", würde es heute keine Menschen geben. Nur der Unterschied, der Wechsel sorgt für Entwicklung und Fortschritt. Ist ja lustig, dass sich gerade die linken Parteien als "Fortschrittsparteien" ausgeben, die für eine Vereinheitlichung, Gleichmacherei und das Beibehalten der Strukturen sind.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKaltverformer
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2018 11:04

    Die Bürger sind nicht so blöde und durchschauen den Schwindel.
    Nur finden sie kein Gehör und keine Plattform, da ca. 80% der Journalisten sich dem "linksgrünen Lager" zugehörig fühlen (Bertelsmannstudie) und mit aller Gewalt und Vehemenz den Mist trommeln und verkaufen.

    Natürlich gibt es dann noch eine erkleckliche Anzahl an Unkrititischen, die das dann auch noch glauben, denn wenn man nur etwas oft genug, von verschiedenen Seiten hört, dann muss es ja wohl stimmen, oder?

    Irgendwann werden die Besitzer der Zeitungen schon noch draufkommen, dass sie Redaktionen haben, die gegen die Lebenswirklichkeiten der Bevölkerung anschreiben. Aber Vertrauen kann man dann nicht kaufen!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    09. März 2018 21:20

    Von etwa 1000 N.C. bis etwa 1500 n.C. betrieben die Wikinger Ackerbau und Viehzucht auf Grönland. Kann man auf Wikipedia unter "Geschichte Grönlands" nachlesen. 1550 gaben die Wikinger Grönland wegen der inzwischen herrschenden Kälte auf.
    Muss als schon einmal etwas weniger gewesen sein, dass Eis auf Grönland.
    Natürliche Klimaschwankungen sind den modernen Klimaexperten, wie es scheint, unbekannt, oder wird sie von den Herrschaften wegen der damit drohenden Geschäftsschädigung wider besserem Wissen verschwiegen? Und die Herrschaften von der Presse mit ihren tollen Recherchen, sind dabei wohl auch nicht die Beispiele natürlicher Klimaschwankung, wie etwa Grönland, gestoßen, oder?

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  1. fxs (kein Partner)
    09. März 2018 21:20

    Von etwa 1000 N.C. bis etwa 1500 n.C. betrieben die Wikinger Ackerbau und Viehzucht auf Grönland. Kann man auf Wikipedia unter "Geschichte Grönlands" nachlesen. 1550 gaben die Wikinger Grönland wegen der inzwischen herrschenden Kälte auf.
    Muss als schon einmal etwas weniger gewesen sein, dass Eis auf Grönland.
    Natürliche Klimaschwankungen sind den modernen Klimaexperten, wie es scheint, unbekannt, oder wird sie von den Herrschaften wegen der damit drohenden Geschäftsschädigung wider besserem Wissen verschwiegen? Und die Herrschaften von der Presse mit ihren tollen Recherchen, sind dabei wohl auch nicht die Beispiele natürlicher Klimaschwankung, wie etwa Grönland, gestoßen, oder?

  2. monofavoriten (kein Partner)
    09. März 2018 13:35

    ich habe einen reclam-universum-sammelband von 1909 und in einer darin befindlichen ausgabe wird schon der klimawandel behandelt. scheinbar gabs auch damals schon eine debatte darüber, weswegen in der ausgabe dann folgerichtig erklärt wird, dass das klima wärmere und kältere phasen durchläuft, die interessanterweise auch für die zukunft (bis in die 60er jahre) weitergesponnen wurden.

    ich rate jedem, alte sachbücher zu kaufen. die geschichte wird nämlich ständig umgeschrieben oder überhaupt eliminiert.

  3. Kaltverformer (kein Partner)
    09. März 2018 11:04

    Die Bürger sind nicht so blöde und durchschauen den Schwindel.
    Nur finden sie kein Gehör und keine Plattform, da ca. 80% der Journalisten sich dem "linksgrünen Lager" zugehörig fühlen (Bertelsmannstudie) und mit aller Gewalt und Vehemenz den Mist trommeln und verkaufen.

    Natürlich gibt es dann noch eine erkleckliche Anzahl an Unkrititischen, die das dann auch noch glauben, denn wenn man nur etwas oft genug, von verschiedenen Seiten hört, dann muss es ja wohl stimmen, oder?

    Irgendwann werden die Besitzer der Zeitungen schon noch draufkommen, dass sie Redaktionen haben, die gegen die Lebenswirklichkeiten der Bevölkerung anschreiben. Aber Vertrauen kann man dann nicht kaufen!

  4. pressburger
    08. März 2018 17:53

    Klimaschutz ist ein künstliches Unwort. Wie soll etwas geschützt werden von dem nicht bekannt ist wie es entstanden ist und wie es funktioniert. Unwissenschaftlich wird Koinzidenz mit Kausalität verwechselt. Es gibt menschliche Aktivitäten, aber es nicht nachgewiesen dass es tatsächlich global zu einen Anstieg der Temperaturen gekommen ist und wo die Zusammenhänge bestehen. Die "Klimaforscher" verwechseln, absichtlich Klima mit Wetterschwankungen.

  5. Kapuzerer (kein Partner)
    08. März 2018 10:07

    Wann endlich wird vor dem Genderwahn gewarnt?
    Der Feminismus samt Genderei ist nämlich wirklich gefährlich - das aber wird nicht gesehen. Na ja, man hat ja genug zu tun irgendwelche Horrorszenarien an den Haaren herbeizuziehen - da kann man sich doch nicht um die wirklichen Gefahren kümmern! Auch die ungezügelte Zuwanderung ist eine Gefahr - eine Gefahr die abgeschwächt werden könnte ganz im Gegensatz zum Klimawandel!

    • Kapuzerer (kein Partner)
      08. März 2018 10:09

      Ein Nachsatz: Ich bestreite nicht den Klimawandel, wohl aber die Möglichkeit dass der Mensch da was besonders aufhalten könnte!

  6. Pennpatrik
    06. März 2018 22:03

    Wäre die Natur "nachhaltig", würde es heute keine Menschen geben. Nur der Unterschied, der Wechsel sorgt für Entwicklung und Fortschritt. Ist ja lustig, dass sich gerade die linken Parteien als "Fortschrittsparteien" ausgeben, die für eine Vereinheitlichung, Gleichmacherei und das Beibehalten der Strukturen sind.

  7. Ausgebeuteter
    06. März 2018 18:36

    Der Autor gehört auch zu den Klimaveränderungs-Leugnern. Vermutlich war er noch nie am Großglockner, sonst hätte er die laufende Verkleinerung der Gletscherfläche festgestellen können. Ach ja, da gibt es natürlich Argumente, dass dies in ganz früheren Zeiten schon öfters vorgekommen ist.

    Seriöse Wissenschaftler erkennen aber, dass diesmal ein natürlicher mit dem von Menschen geschaffenen Klimawandel kummuliert. Klimawandel hat aber direkt nichts mit den aktuelle Wetterkapriolen zu tun, diese kann man nur bei längerer Dauerhaftigkeit beurteilen, was nun bewiesen ist.

    Herr Salm: Ihre Abneigung gegen einen von Menschen verursachten Klimawandel hätten Sie auch kürzer formulieren können.

    • Ausgebeuteter
      06. März 2018 18:42

      Ergänzend muss aber noch erwähnt werden, dass beide Seiten deren Behauptungen als die "Wahrheit" bezeichnen und mit .T. unseriösen Mitteln ihren Standpunkt den jeweiligen Gegnern auf den Kopf werfen. Es wird, auch unter der Wissenschaftlerschar, immer Leute geben, welche sich vor den Karren (diesmal gesteuert von Trump) einspannen lassen.

    • elfenzauberin
      06. März 2018 18:51

      Der Schwund von Gletscher ist ein Hinweis auf eine Klimaveränderung, jedoch kein Hinweis darauf, dass der Mensch mit seinem CO2 dafür verantwortlich ist.

      Wenn man dann noch weiß, dass es lange Epochen auf diesem Planeten gegeben hat, in der beide Pole eisfrei waren (von Gleschern war damals natürlich keine Rede), dann relativiert sich doch einiges.

    • Ausgebeuteter
      06. März 2018 20:22

      elfenzauberin:
      Sagte ich doch. Nur zur Erinnerung:

      Aus den Benzin- und Dieselmotoren werden ausgestossen:
      HC (Kohlenwasserstoffe) – krebserregend bei ungenügender Verbrennung
      CO (Kohlenstoffmonoxyd) – geruchlos, aber sehr giftig – entsteht bei unvollständiger Verbrennung durch Sauerstoffmangel
      NOx (Stickoxyde) – sehr gute (und teure) Katalysatoren „schaffen die Reinigung“
      PM (Particulate Matter) = Feinstaub, Ruß – krebsförndernd - mit entsprechenden Filtern beizukommen
      CO2 (Kohlendioxyd) – verantwortlich für Treibhauseffekt/Klimaerwärmung

      Diese für Mensch +Umwelt schädlichen Abgase lassen sich mit heutigen Mitteln verhindern, aber dies kostet (viel) Geld und reduziert Motorleistung

    • Niklas G. Salm
      06. März 2018 20:44

      Ich leugne keine Klimaveränderung - eine solche hat es immer gegeben seit der Planet existiert. Ich bezweifle lediglich die unbewiesene, wissenschaftlich höchst umstrittene und politisch gerade von links geförderte Theorie vom menschgemachten Klimawandel! Die Theorie ist seit vielen Jahren unter Wissenschaftlern strittig - nicht erst seit Trump. Al Gore prophezeite übrigens ab 2012 oder so schneefreie Winter. Nun ja...
      Es gibt jede Menge Literatur zum Thema, zB auch Tschechiens Ex-Präsident Vaclav Klaus (wohl eher kein Verschwörungstheoretiker) hat ein interessantes Buch dazu geschrieben und bezweifelt die Schuld des Menschen stark.

    • elfenzauberin
      06. März 2018 20:55

      @Niklas G. Salm

      ***********

      @ausgebeuteter
      Schadstoffe sind eine andere Baustelle. Nur ein kurzer Hinweis.

      Stickoxide entstehen nicht nur bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe, sondern auch in der Landwirtschaft in großem Ausmaß (z.B. Lachgas). Auch der Anbau von Energiepflanzen setzt NOx frei. Bei der Entstehung von Biomasse wird viel CO2 freigesetzt, auch bei der von den Grünen gehypten Holz- oder Pelletsheizung.
      Man regt sich aber nur über den Diesel auf - absurd!

    • Pennpatrik
      06. März 2018 22:00

      "Von 1750 bis 2009 hat sich die Lebenserwartung von 26 auf 69 Jahre mehr als verdoppelt (wir leben gesünder!), die Weltbevölkerung verachtfachte sich von 760 Millionen auf 6,8 Milliarden und das durchschnittliche Jahreseinkommen wuchs von 640 US-Dollar auf 7300. Niemals zuvor hatte die Menschheit – genauer ihr innovativer Anteil – derart große und schnelle Fortschritte erlebt.
      In den reichen Ländern hat man vergessen, was (Energie-)Armut bedeutet und welchen Fortschritt uns die fossilen Brennstoffe gebracht haben. Wie sonst könnte man so töricht sein, eine rückwärtsgewandte Energiewende überhaupt in Erwägung zu ziehen?"
      Achgut.com

    • Pennpatrik
      06. März 2018 22:05

      "Seriöse Wissenschafter erkennen ... " ist genau betrachtet, eine Beleidigung und sollte hier im Forum nicht Platz finden.
      Sonst beginnen hier Formulierungen wie:
      - Intelligente Poster wissen aber ...
      - Wer sein Hirn nicht zuhause gelassen hat ....

      ... und das wollen wir doch nicht - oder?

    • Pennpatrik
      06. März 2018 22:07

      Mehr als 31000 Wissenschaftler haben bisher eine Petition (www.petitionproject.org) gegen Kyoto unterschrieben. Sie bekräftigt, dass es keinerlei Beweis dafür gibt, dass menschliche Emissionen etwas mit der Erderwärmung zu tun haben. 4000 Wissenschaftler, darunter 72 Nobelpreisträger, haben den ähnlich lautenden Heidelberger Appell unterschrieben.
      https://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/boersenkommentar-die-letzte-frage_aid_311847.html

      Werden wohl nicht alle "unseriös" sein. Doch nicht die Nobelpreisträger ...

    • de Voltaire
      07. März 2018 05:28

      @Ausgebeuteter:
      Abgesehen von der diskutierten Wirkung oder Nichtwirkung von CO2: Wie wollen Sie den Ausstoß aus Benzin- oder Dieselmotoren (auch mit viel Geld und mit verringerter Motorleistung) mit heutigen Mitteln verhindern?
      Und wenn wir auf Benzin- und Dieselmotoren verzichten: Wie wollen sie es insgesamt in der Energiegewinnung verhindern? Die deutsche "Energiewende" verschlingt sehr viel Geld, bisher steigt der CO2-Ausstoß aber eher, ohne eine entsprechende Technologie der Energiespeicher und der Kernkraft. Die notwendige Speichertechnologie sehe ich mit heutigen Mitteln aber nirgends. Wenn Sie dazu eine Lösung haben, bitte melden. Dann werden wir gemeinsam reich!

    • Ausgebeuteter
      07. März 2018 13:45

      Also: die Erderwärmung in den letzten Jahren ist eine Tatsache. Nun: was kann man tun, damit sie sich nicht weiter fortschreitet und was kann man tun, damit das bisher in den Permafrostböden gespeicherte Methan in der Athmsphäre keine negativen Auswirkungen ergibt?
      Außerdem meine ich, dass ein großer und länger andauernder Vulkanausbruch auch sehr viel Schadstoffe freisetzt, welche erst mühsam von unserer Erde verkraftet werden kann.
      Ich wiederhole: beide Seiten betrachten Ihre Darstellungen als Geschäftsmodell oder Religion, die Vernunft sieht also einen gangbaren Mittelweg.

    • Wyatt
      07. März 2018 17:44

      Herr Salm, trefflicher hätten Sie nicht formulieren können!

      Der sich z. Zt. als "Ausgebeuteter" bezeichnende, und hier vom "System" als "Partner" angesetzte, will oder kann nicht verstehen, dass niemand den "Wandel" des Klimas leugnet, sondern einzig und allein den menschlichen Einfluss! Oder sollen die Vermutung des "Ausgebeuteten" ob Herr Salm am oder auf dem Großglockner war, eine wissenschaftliche Bestätigung für den vom "Mensch verursachten Klimawandel" sein ?

    • Ausgebeuteter
      08. März 2018 12:47

      Wyatt:
      wer lesen kann, tut sich im Leben leichter. Dann werden Sie feststellen, dass ich immer vom derzeitigen Zusammentreffen von natürlich wiederkehrender Klimaänderung und dem zusätzlich gemachten negativen Einfluss durch den Menschen geschrieben hatte.

    • Wyatt
      09. März 2018 08:29

      @ Ausgebeuteter (von wem ?)
      bislang war immer vom steigenden Meeresspiegel (z. B. der Kölner Dom) die Rede, Die Sorge um das gespeicherte Methan in den Permafrostböden ist neu.

      Nun: was kann man tun, damit die Erderwärmung nicht weiter fortschreitet und was kann man tun, damit das bisher in den Permafrostböden gespeicherte Methan in der Athmsphäre keine negativen Auswirkungen ergibt?

      Die Antwort: GARNICHTS!
      Und ob Sie es verstehen oder nicht, entfaltet sich die Welt, so wie es ihr bestimmt ist!
      (Auch wenn einge glauben mit Atombomben einen Beitrag zur allgemeinenen Glückseligkeit der Überlebenden zu leisten.)

    • Kaltverformer (kein Partner)
      09. März 2018 11:10

      Niemand bestreitet Klimawandel. Das ist ein natürlicher globaler Vorgang.
      Bestritten bzw. angezweifelt wird der anthropogene Klimawandel, da es dafür keine schlüssigen Beweise gibt.

      Alle Kreisläufe (geologische/biologische usw.) der Erde unterliegen einer natürlichen Schwankung und die Mähr von der Nachhaltigkeit und Ausgeglichenheit, die so gerne von den grünen Bobos behauptet wird, lässt mich immer wieder schallend auflachen.

      Von den Eisbären bis zu den Bewohnern der Fidschiinseln kann man sehr schön erkennen, wie sehr mit dem Thema Schindluder getrieben wird.

      Alleine die Vehemenz mit der Medien & Politik darauf herumreiten, sagt mir, dass es hierbei ausschließlich um Geld und Macht geh

  8. elfenzauberin
    06. März 2018 18:29

    Wer Skeptiker ist und sich für die wissenschaftlichen Grundlagen der Klimaforschung interessiert, dem sei folgende Website ans Herz gelegt:

    http://www.science-skeptical.de/ueber-uns-ein-einstieg/

    Gleich der erste Link

    http://www.science-skeptical.de/blog/der-treibhauseffekt/001780/

    liefert eine wunderschöne Erklärung der Physik des Treibhauseffektes, die physikalisch einwandfrei ist und die ich nirgendwo anders auch nur in vergleichbarer Qualität gefunden habe (auch nicht in den IPCC-Berichten).
    Einer der Autoren ist Peter Heller, ein promovierter Astrophysiker, der in wunderschönem Deutsch Skeptikern Munition noch und nöcher liefert.

    Die Website räumt auch mit anderen Mythen wie dem Feinstaub, dem Stickoxid usw. auf, auch über Atomkraft gibt es viele interessant Details.

    Wie gesagt, die Autoren dort sind alles gestandene Wissenschaftler und Techniker, keine Verschwörungstheoretiker.

  9. Konfrater
    06. März 2018 18:09

    Faktum ist, dass die Jahrzehnte ab ca. 1930 bis in die 1980er Jahre tatsächlich kühler waren (Durchschnittstemperatur), als die Jahre seitdem - aber auch als die Jahrzehnte unmittelbar davor. Warum, weiss keiner so genau, aber die Warnungen vor der kommenden Eiszeit konnten sich auf diese Daten stützen.

    Tatsächlich kam es auch in den letzten tausend Jahren nachweislich zu deutlichen Temperaturschwankungen: Zwischen 900 und 1400 (besonders zwischen 950 und 1250) war es auffallend warm (Mittelalterliche Warmzeit), dafür war es von 1500 bis ins 19. Jahrhundert deutlich kälter (Kleine Eiszeit). Warum? Darüber rätseln die Forscher, die Industrialisierung kann aber nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Das berühmte Hockey-Schläger-Diagramm - Lieblingsschreckgespenst aller Klimahysteriker (nicht: Klimahistoriker) - hat diese Daten großzügig so nivelliert (also: manipuliert), dass es "passt".

    Fazit: Der Klimawandel scheint zumindest zu einem Teil tatsächlich eine Frage des "Glaubens" zu sein - allerdings ein Glaube, der ein Geschäftsmodell stützt.

  10. steinmein
    06. März 2018 11:04

    Zur C02- Debatte hat mir noch keine Institution eine Auskunft gegeben.
    Für mich ist verständlich, dass ein Kilo Kohlenstoff bei der Verbrennung eine stöchiometrische Menge C02 ergibt. Ob die Energie. sprich Wärme, äquivalent im Fest-, Flüssig-, oder Gasbrennstoff enthalten ist , ist unbedeutend. Per Saldo kommt für mich immer zutage, dass ich eine geringe Menge hochwertigen Brennstoffes einer größeren Menge minderwertigen Brennstoffes gleich setzen kann. C02 bleibt C02.
    Das Schlagwort von erneuerbarer Energie ist für mich Blödsinn, wenn ich etwa einen Baum während einer Heizperiode verbrenne, der nicht im selben Zeitraum im selben Umfang nachwachsen kann. Somit sind für mich alle Klimaänderungsprognosen eine rein wirtschaftliche Ankurbelung von Lobbies durch immer wieder neue Argumente. Herrn Salm ist daher voll zuzustimmen. Im Vergleich dazu fürchten sich alle vor einem großen Vulkanausbruch mit horrenden Folgen, dem aber das Menschlein nichts entgegensetzen kann.

    • Wyatt
      06. März 2018 11:57

      ....also bei uns in Österreich fürchtet sich wohl kaum wer vor einem Vulkanausbruch und deren außerhalb jeglichen menschlichen Einfluss liegenden Folgen, aber fast alle - (zumindest in der veröffentlichen Meinung) - vor dem vom "Mensch" verursachten Klimawandel.

  11. Bürgermeister
    06. März 2018 10:12

    In Österreich wird der linke Flügel der SPÖ - die Grünen - gerade kompostiert. Mit ihrer Pseudointellektualität haben sie trotzdem die gesamte Gesellschaft bis ins innerste zersetzt und nachhaltig verändert. Auch wenn sie jetzt verschwinden, ihr unheilvolles Wirken hat die Struktur eines langsam wachsenden Krebsgeschwürs und es wird Jahrzehnte dauern, um das wieder einigermaßen korrigieren zu können (so es überhaupt möglich ist). Die Aufarbeitung ihrer Untaten wird viel Kraft und Energie binden.

    Wenn ich mir beispielhaft die ganzen Werbeeinschaltungen von Agrarprodukten wie "von früher", "alte Sorten", "wie damals" ansehe dann muss ich erstmal an die massiv höheren Solaningehalte von alten Kartoffelsorten denken. Man hat bei modernen Sorten die "natürlichen" Pflanzengifte weggezüchtet, dadurch wird die Pflanze bekömmlicher, gleichzeitig aber auch anfälliger für Schädlinge und muss chemisch gespritzt werden.
    Wer glaubt „alt“ ist besser tauscht zum Teil 8 x höhere Solaningehalte gegen weitgehend abgebaute chemischen Pflanzenschutz. Man nimmt ein hitzebeständiges natürliches Pflanzengift auf, das ist dann gesünder bzw. besser(?). Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Man hat moderne Entwicklungen zum Wohle der Menschen gezielt kriminalisiert, eine Wohlstandsverwahrlosung statt echter Wohlstandsverantwortung.

    Zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte gibt es dank moderner Technik keine Hungersnöte mehr und trotzdem ist eine rationale Weiterentwicklung von Agrartechnologie nicht mehr möglich. Bei Meinungsumfragen wird ein Großteil der Antworten trotzdem eine Bevorzugung „natürlich“ bewirtschafteter Böden bevorzugen. Vielleicht sollte man öfter ältere Bücher lesen (google machts möglich), von Hungersnöten und ausgelaugten Böden. Oder man liest sich beim Skifahren auf den Gargellen die historischen Texte am Eingang der Talstation durch (wie die Kinder vor Hunger die Misthäufen nach Knochen durchsuchten und dann nach dem Aussaugen von Markresten krank wurden).

    Auf die Glyphosatdiskussion will ich gar nicht eingehen, es ist nur mehr ein Spiel quasiintellektueller Grünhysteriker mit Ängsten.

    • Rau
      06. März 2018 13:47

      So wie ich das sehe und wie es auch in den Berichten dazu thematisiert wird, geht es dabei um die Art der Ausbringung dieses Giftes, nämlich großflächig per Flugzeug, was natürlich zu schweren Gesundheitsschäden führt. Direktes Einatmen von Glyphosat ist sicher nicht gesundheitsfördernd.

    • kultermann
      06. März 2018 14:07

      Und für uns alle wird dieses Bio und Öko-Theater böse enden weil es den Erfordernissen der rasant steigenden Weltbevölkerung nicht gerecht wird. Den wenigen, denen es dabei gut dabei geht, sind die diverse NGO's wie die Grünpisser (habe ich Greenpeace richtig übersetzt ?) oder die globalen Zweitausender.

    • Riese35
      07. März 2018 02:09

      >> "Auch wenn sie jetzt verschwinden, ..."

      Woher nehmen Sie diese Annahme? Meines Erachtens findet soeben ein Umfärben statt. An den Positionen selbst hat sich aber kaum etwas verändert. Einzig die Etiketten sind andere.

      Nachdem die Grüne Führungsriege sich selbst in die Luft gesprengt hat, ist die freiheits- und föderalismusskeptische, sozialpopulistische, staatsbürgerfeindliche SPÖ in dieses Vakuums vorgestoßen und hat dort ihre neue politische Heimat gefunden. Die verlassenen, freigewordenen Positionen der Alt-SPÖ wurden von der durch den Geheimbund der Freimaurer unterwanderten ÖVP übernommen. Und schließlich sind jene Ex-ÖVP-Wähler, die sich dadurch verlassen vorkommen, zur FPÖ ...

    • Riese35
      07. März 2018 02:09

      ... gewandert.

    • Bürgermeister
      07. März 2018 07:09

      @ Riese35
      Ja, "verschwinden" ist eine unglückliche Formulierung, die Ex-Wählerschaft besteht ja weiter.

      Die wirtschaftlichen Verhältnisse werden deutlich schwieriger, der heutige Wohlstand wird verschwinden. Eine Partei kann bei solchen Randbedingungen nicht gleichzeitig die Interessen von Migranten und Pensionisten vertreten (beide Netto-Empfänger, die Analphabeten ihr ganzes Leben lang). Ich gehe vom deutschen Szenario aus, die SP wird in 2 Teile zerrissen.

  12. Wyatt
    06. März 2018 09:39

    Herr Salm, Sie haben mir wieder einmal aus der Seele geschrieben!

    *******************************
    Trotzdem glaube ich, dass die "Grünen" als nützliche Erfüllungslakeien einer globalen "Schützer" - Mafia" , die welche mit Milliardenklagen, Rückholaktionen, dem Fürchten um den letzten Regenwald, dem Fürchten vor Feinstaub, CO2 etc. u. und all dem was in ihrem Beitrag so trefflich angeführt wurde, von der Energiewende bis zum Abgasskandal, sicher auch in Zukunft noch "einiges" an haarsträubenden gegen jegliche Logik zu erwarten ist. Und vor allem, auch sicher nicht zu wenig für all das zu bezahlen sein wird.

    • Pennpatrik
      06. März 2018 10:41

      Das wird wohl auch der Grund für den Kampf gegen die Nationalstaaten sein.
      Die "Schützer-Mafia" möchte uns den Schutz durch die Nationalstaaten entziehen. In einem Zentralstaat Europa ist es unmöglich, sich vor dem Wahnsinn der Zentralmacht in Sicherheit zu bringen.

  13. Bob
    06. März 2018 09:31

    Wenn die alte Sau schwächelt, wird eine junge Sau durch das Dorf getrieben. Und wer nicht pflichtbewußt mittut ist am Weltuntergang mitschuldig.

    • Nemo
      06. März 2018 17:29

      @Bob: Vielleicht entsteht schon die nächste „Sau“ in Form des desaströs es Welthandelskrieges!

  14. glockenblumen
    06. März 2018 09:09

    Oje, wenn es den wackeren Klimaschutz-ORF schon vor Millionen Jahren gegeben hätte, wären vielleicht die Saurier NICHT ausgestorben und wir könnten uns tagtäglich gratis an Jurassic World freuen...........

    Niklas Salm: *************************************!!!





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